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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Der palästinensische Arzt Izzeldin Abuelaish, der drei Töchter verloren hat, verlangt von Israel Gerechtigkeit - 14.03.2017 - Der palästinensische Arzt, der dem Schmerz, den der Krieg verursacht, ein Gesicht gegeben hat, als er [...] vom Tod seiner drei Töchter bei einem israelischen Bombardement auf sein Haus in Gaza 2009 erfuhr, verlangt weiterhin Gerechtigkeit und eine Entschuldigung des Staates Israel.

Am 16. Januar 2009 rief Abuelaish einen befreundeten israelischen Journalisten live im Fernsehen an, kurz nach dem Angriff auf sein Haus, er möge ihm helfen, die Verletzten heraus zu holen, unter ihnen seine (getöteten, Ü.) Töchter und seine Nichte.


2010 verlangte Abuelaish auf der Suche nach einer Entschuldigung, dass Israel seine Verantwortung und und eine Kompensation akzeptiere. Für Mittwoch ist die Anhörung vorgesehen. Dr. Izzeldin Abuelaish rang bei der Pressekonferenz darum ruhig zu bleiben und appellierte an die "Funktionäre, die in der Leugnung leben, Verantwortung zu übernehmen".


"Der Täter muss Verantwortung haben und den Mut haben sie zu übernehmen", forderte er heute vor einer Gruppe von Journalisten [...] in einem Hotel in Ostjerusalem. "Ich möchte meinen Töchtern einen Namen, ein Gesicht geben", damit sie nie mehr nur eine Nummer unter 1.440 Palästinensern seien, die während der israelischen Offensive von Dezember 2008 bis Januar 2009 ihr Leben verloren haben.


Am 16. Januar schoss ein israelischer Panzer auf ein Haus in Ortsteil Beit Lahia, in dem 25 Personen lebten. Die drei Schwestern Bisam (20 J.), Mayar (15) und Aya (14) starben gemeinsam mit ihrer Cousine Nur (17), zwei weitere Familiemitglieder wurden verletzt.


Die Tatsache, dass Abuelaish als Arzt jahrelang sowohl palästinensische als auch israelische Patienten behandelt hat, berührte viele Menschen besonders.


"Es gibt eine Straftat, und wenigstens einer in Israel müsste Verantwortung übernehmen und sich bei den Opfern entschuldigen", verlangte er heute in einer bewegenden Pressekonferenz, zu der ihn seine überlebenden Töchter Shatha und Rafaa sowie sein Sohn Abdallah begleiteten.


Er betrachtete es als ungerecht, dass die, die den Angriff getätigt haben, auch die sind, die ermitteln und urteilen, und forderte die Bildung "eines unabhängigen, internationalen Komitees zur Analyse der Beweise" (Granatsplitter).

Die israelische Armee gab von Anfang an zu, die Wohnung bombardiert zu haben und anerkannt in einer ersten Analyse, dass die Todesfälle von ihren Projektilen verursacht waren, änderte aber später ihre Version. Seither versichert sie, dass die Granatsplitter, die man aus dem Körper von zwei der Verletzten, die in israelischen Krankenhäusern behandelt wurden, genommen habe, beweisen, dass es Spuren chemischer Komponenten gibt, die auf die Anwesenheit eines palästinensischen Sprengkörpers in der Wohnung hinweisen, der zu den Explosionen geführt haben kann, die die Todesfälle verursachten.  >>>

USA könnte den UN-Menschenrechtsrat verlassen - 15.03.2017 - Der nordamerikanische Staatssekretär Rex Tillerson hat versichert, dass der UN-Menschenrechtsrat eine Reform benötige und die Unterstützung Israels durch die USA neuerlich bekräftigt. Die USA könnte sich aus dem UN-Menschenrechtsrat zurückziehen, wenn sich dieser nicht reformiere, warnte Rext Tillerson in einem an Aktivisten gerichteten Brief, der gestern von Foreign Policy veröffentlicht worden ist.

"Der Menschenrechtsrat braucht eine deutliche Reform, damit wir uns weiterhin beteiligen", sagt er in dem Brief. Die USA wird an der derzeitigen regulären Sitzung am Sitz der Organisation in Genf teilnehmen, um ihren "festen und begründeten Einwand" gegen die angeblich "einseitige Agenda" des Rates gegenüber Israel zu wiederholen, einem Land, das die Menschenrechte der Palästinenser systematisch verletzt, indem es deren Territorium rechtswidrig besetzt und eine Blockade unterhält.

Im vergangenen Jahr beantragte der Rat beim UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra'ad al-Hussein, eine Datenbank mit den Unternehmen aufzustellen, die mit den illegalen jüdischen Siedlungen in palästinensischem Territorium Geschäfte machen.   Quelle    Übersetzung (leicht gekürzt): K. Nebauer

Eine „Anti-Israel-Konferenz“? - 15. März 2017 -  Abi Melzer - Eine „Anti-Israel-Konferenz“ in Frankfurt stößt wieder auf heftige Kritik der üblichen Philosemiten und der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, die schon Übung darin haben, Veranstaltungen, die sich mit dem Nahost-Konflikt beschäftigen und nicht „kosher“, d. h. pro-zionistisch sind, zu verfolgen, verleumden und mit allen zur Verfügungen stehenden Mittel an Beziehungen, Kontakten zur Stadtverwaltung, Drohungen und politischen Erpressungen, zu verbieten.

Konferenzen der Jüdischen Gemeinde, wie „I Like Israel“ werden von der Stadt mitfinanziert. Demgegenüber werden Tagungen zum 50. Jahrestag der israelischen Besatzung , die man vielleicht auch „I Like Palästina“ nennen könnte, als „Antisemitismus“ verleumdet. Aus der Forderung der Veranstalter, im Übrigen auch die Forderung der EU, der UNO und vieler Staaten, auch europäischer Staaten, „die israelische Besatzung Palästinas müsse beendet werden“, machen die „üblichen Verdächtigten“ eine „Delegitimierung“ Israels und den Wunsch, Israel zu vernichten.

Uwe Becker, der unsägliche Bürgermeister und Kirchendezernent der Stadt Frankfurt, der sich auf diesem Gebiet schon einen Namen als fürchterlicher Zionist gemacht hat, meint, dass die Veranstalter für ihre „antisemitische“ Haltung bekannt seien, weil sie die BDS-Bewegung unterstützen. Mir fällt dazu nur ein: „Gott schütze mich vor solchen Freunden. Vor Feinden kann ich mich selber schützen.“ Selbst die rechtsnationalistische Netanyahu-Regierung ist auf solche deutsch-philosemitische Polit-Psychopathen nicht angewiesen.

Uwe Becker, ein philosemitischer Antisemit oder antisemitischer Philosemit – wenn es stimmt, was Henryk M. Broder gesagt hat, dass „ Philosemiten auch Antisemiten seien, die Juden lieben“ – redet über BDS wie ein Blinder von der Schönheit der Farben. Eine Vielzahl jüdischer und israelischer Organisationen unterstützen BDS, aber der Judenfreund Becker meint, die BDS unterstütze „eine zutiefst antisemitische Stimmungsmache“. Auf eine solche Vermutung können nur solche Menschen kommen, die latent eine antisemitische Schlagseite haben. Die Forderung, keine Produkte der israelischen Siedlungen aus den besetzten Gebieten zu kaufen, vergleich Becker mit der Naziparole: „Kauft nicht bei Juden“. Dass dies ein perfider und zudem dummer Vergleich ist, versteht sich von selbst >>>




Bezug: Entrüstung über Anti-Israel-Konferenz - Die Jüdische Gemeinde und Bürgermeister Becker wehren sich gegen eine Veranstaltung im Ökohaus. Dort wollen Aktivisten eine Tagung abhalten, die zum Boykott israelischer Waren aufrufen. >>>

Eine Seite für Rachel Corrie
1979 - 16. 3. 2003

Bei dem israelischen Versuch ein palästinensisches Haus in Rafah zu zerstören, wurde Rachel Corrie, eine amerikanische Friedensaktivistin der Organisation "International Solidarity Movement " am 16.3.2003 von einem Bulldozer der israelischen Besatzungsarmee IOF erfasst und getötet. .... Rachel war als Mitglied des International Solidarity Movement ein Teil der internationalen Zivilgesellschaft wie wir alle. Durch ihr Handeln bekannte sie sich zu ihrer Verantwortung für die inhärente Würde und die gleichen Rechte aller Menschen, damit auch das Recht auf eine Nationalität. Gewaltlos stellte sie sich der Gewalt entgegen, die die Besatzung den Palästinensern .... antut. >>>

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UN-Bericht: Israelische Praktiken gegenüber dem palästinensischen Volk und die Frage der Apartheid - 15. 3. 2017 - BDS-Kampagne

UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien
- Israelische Praktiken gegenüber dem palästinensischen Volk und die Frage der Apartheid: Palästina und die israelische Besatzung, Ausgabe Nr. 1

In diesem Bericht wird auf der Grundlage wichtiger Instrumente des Völkerrechts untersucht, ob Israel ein Apartheidregime errichtet hat, in dem das palästinensische Volk als Ganzes unterdrückt und dominiert wird. Nachdem dargelegt worden ist, dass das Verbrechen der Apartheid universell anwendbar ist, dass die Frage nach dem Status der Palästinenser*innen als Volk gesetzlich geregelt ist, und dass das Verbrechen der Apartheid auf der Ebene des Staates betrachtet werden sollte, zeigt der vorliegende Bericht, wie Israel ein solches System gegen die Palästinenser*innen verhängt hat, um die Herrschaft einer ethnischen Gruppe gegenüber der anderen zu behaupten.

Krieg , Annexion und Vertreibungen sowie eine Reihe von Praktiken haben das palästinensische Volk in vier verschiedene Bevölkerungsgruppen zersplittert, drei von ihnen (Bürger*innen von Israel, Einwohner*innen von Ost-Jerusalem und die Bevölkerung unter Besatzung im Westjordanland und in Gaza) unter direkter israelischer Herrschaft und als viertes Flüchtlinge und unfreiwillige Exilant*innen außerhalb. Diese Fragmentierung, gepaart mit der Anwendung eines separaten Gesetzeswerks für diese Gruppen, ist das Kernstück des Apartheidregimes. Dies dient der Schwächung der Opposition und der Verschleierung ihrer Existenz. Dieser Bericht kommt anhand von erdrückenden Beweisen zu dem Schluss, dass Israel des Verbrechens der Apartheid schuldig ist, und fordert schnelles Handeln dies zu bekämpfen und zu beenden. In dem Bericht werden nationale Regierungen aufgefordert, „Boykott-, Investitionsentzugs- und Sanktionsmaßnahmen zu unterstützen und positiv auf solche Initiativen zu reagieren“. >>>

Vollständiger Bericht (englisch)

Siehe auch: Landmark UN report backs Israel boycott (ei)

Israeli Practices towards the Palestinian People and the Question of Apartheid: Palestine and the Israeli Occupation, Issue No. 1: Executive Summary >>>





Israeli Practices towards the Palestinian People and the Question of Apartheid: Palestine and the Israeli Occupation, Issue No. 1 - pdf - This report examines, based on key instruments of international law, whether Israel has established an apartheid regime that oppresses and dominates the Palestinian people as a whole. Having established that the crime of apartheid has universal application, that the question of the status of the Palestinians as a people is settled in law, and that the crime of apartheid should be considered at the level of the State, the report sets out to demonstrate how Israel has imposed such a system on the Palestinians in order to maintain the domination of one racial group over others.

A history of war, annexation and expulsions, as well as a series of practices, has left the Palestinian people fragmented into four distinct population groups, three of them (citizens of Israel, residents of East Jerusalem and the populace under occupation in the West Bank and Gaza) living under direct Israeli rule and the remainder, refugees and involuntary exiles, living beyond. This fragmentation, coupled with the application of discrete bodies of law to those groups, lie at the heart of the apartheid regime. They serve to enfeeble opposition to it and to veil its very existence. This report concludes, on the basis of overwhelming evidence, that Israel is guilty of the crime of apartheid, and urges swift action to oppose and end it.

Leading global figures back conference on Israel’s legitimacy - 14. 3. 2017 - Prominent international figures from the arts industry, politics and media have endorsed a conference “International Law and the State of Israel”.

British film maker Ken Loach, Archbishop Desmond Tutu, Professor Noam Chomsky and John Pilger are amongst many other notable personalities who are backing the conference which critics claim delegitimises Israel.

In a press conference last week in Dublin, the organisers announced the full details of the conference which will run in two prestigious venues: Cork City Hall and University College Cork.

The conference is open to the public and people are urged to register by visiting the conference website. Organisers are keen to make this an international event and confirmed that they will assist anyone requiring a visa.

Earlier in the year, it was widely reported that the conference had been cancelled for the second time having previously been banned by the University of Southampton following pressure from Israel advocacy groups. >>>

How Israel Uses Gas to Enforce Palestinian Dependency and Promote Normalization - 14. 3. 2017 - Al-Shabaka - (This is an edited version of a policy brief authored by Al-Shabaka Policy Fellow Tareq Baconi. Read an unabridged version here.)

Israel’s occupation of Palestinian territory does not only exist above ground. Since 1967, Israel has systematically colonized Palestinian natural resources and, in the field of hydrocarbons, has prevented Palestinians from accessing their own oil and gas reserves. Such restrictions have ensured the continued dependence of Palestinians on Israel for their energy needs. The Palestinians’ own efforts to develop their energy sector fail to challenge Israel’s overarching hegemony over Palestinian resources. Rather, they pursue growth and state building within the reality of the occupation, further reinforcing — even if inadvertently — the asymmetric balance between occupied and occupier.

The Energy Crisis Israel Imposes on Gaza and Palestine
- Within the space of a few years, Israel has moved from being a regional gas importer to acquiring the potential to become an exporter. As Israel became awash with gas, the Gaza Strip’s pitiful reality became starker than ever. >>>

15. 3. 2017

Israel will Zerstörung arabischer Häuser beschleunigen - 13.03.2017 - Eine israelische Rechtsgruppe deckte Anfang der Woche auf, dass Premierminister Benjamin Netanyahu eine beschleunigte Zerstörung arabischer Häuser in Israel angeordnet hat.

Das Mossawa Center, ein anwaltschaftliches Zentrum für arabische Bürger in Israel sagte in einem Statement, dass "erwartet wird, dass das Kaminitz-Gesetz, das Häuserzerstörungen ausweiten und Wohnungen und Bauen ohne Genehmigung noch weiter kriminalisieren werden, die letzte Lesung noch vor dem 20. März 2017 die Knesset passieren wird".

Das anwaltschaftliche Zentrum sagte laut Days of Palestine, diese Maßnahme sei von Netanyahus Büro angeordnet worden und bemerkte, dass es "zur zweiten Lesung am 30. Januar im Komitee für Inneres und Umwelt in der Knesset war; die Verabschiedung wird für den 16. März erwartet".

Das Mossawa-Zentrum erklärte, wie die israelische Besatzungsbehörden die Expansion arabischer Gemeinden in Israel beschränkt haben: "Der Staat Israel hat seit seiner Gründung 1948 über 600 jüdischen Gemeinden Land zugewiesen und Planungsleistungen zur Verfügung gestellt."
Zu dem, was im Vergleich dazu den Arabern geschieht, sagte die NGO: "Israel hat noch keinen einzigen arabischen Baustandort geschaffen, außer den sieben, die es für die Konzentration der Beduinen-Gemeinschaften im Süden bestimmt hat. Indes weigert sich die Regierung viele der schon vor der Gründung des Staates existierenden arabischen Dörfer anzuerkennen."

Die NGO wies auch darauf hin, dass Israel "eine wohlüberlegte Unwilligkeit an den Tag gelegt, die Masterpläne für arabische Baustandorte zu genehmigen und Baugenehmigungen zu vergeben, was zu einem Anstieg der Wohnungsknappheit an offiziellen arabischen Standorten geführt hat und außerdem vielen keine andere Option lässt als (Wohnungen) zu bauen und zu bewohnen, die nicht offiziell genehmigt sind".

Das Mossawa Center appellierte an die Knessetmitglieder, "den Fokus ihrer Aufmerksamkeit auf die Wurzeln für das nicht genehmigte Bauen zu richten und Änderungen des Kaminitz-Gesetzes vorzuschlagen und zu unterstützen, die denen, die in einem nicht genehmigten Rahmen leben, eine nachhaltige Lösung bieten".  Quelle         Übersetzung: K. Nebauer

 

 

Israeli forces demolish Palestinian home in Silwan - Israeli forces demolished a Palestinian home in the Silwan neighborhood of occupied East Jerusalem on Tuesday afternoon without giving prior notice, under the pretext that it was built without Israeli-issued construction permits.

Witnesses told Ma'an that excavators under heavy military and police protection stormed the Ein al-Luzah area of Silwan and demolished a two-room home built of bricks and roofed with tin sheets, owned by Muhammad Abu Salih.

Muhammad's father Amin Abu Salih told Ma'an that excavators escorted by Israeli forces carried out the demolition raid without giving prior notice. According to the family, one of the rooms was built 18 years ago, and the other was added five years ago. >>>

Bildergebnis für latuff netanyahu trumpDer Vorfühler - Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt soll Chancen für einen Friedensschluss ausloten. Der orthodoxe Jude arbeitete jahrelang als Anwalt für Donald Trump. - Peter Münch

Zum ersten Mal hat US-Präsident Donald Trump einen Vermittler in den Nahen Osten geschickt. Erklärtes Ziel ist ein Neustart der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern. Doch um die Erwartungen zunächst zu dämpfen, wird die Visite des langjährigen Trump-Anwalts Jason Greenblatt als eine Art Studienreise deklariert. Er komme, um "zuzuhören und zu lernen", heißt es aus der US-Botschaft in Tel Aviv. Am Montagabend traf der Washingtoner Emissär zunächst Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zu einem fünfstündigen Gespräch. Am Dienstag stand ein Besuch bei Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah auf dem Programm. Trotz vieler offener Fragen und vielfältiger Irritationen waren alle Seiten demonstrativ um ein gutes Klima bemüht. >>>





Greenblatt fühlt für Trump vor - Trumps Nahostpolitik fiel bislang vor allem durch einen Zickzackkurs auf. Nun reist der außenpolitische Berater des US-Präsidenten nach Israel und Palästina. - Inge Günther

Zum ersten Mal lotet ein Gesandter der neuen US-Regierung vor Ort Chancen und Risiken im Nahostkonflikt aus. Jason Greenblatt, außenpolitischer Berater von Präsident Donald Trump, traf am Montag in Jerusalem zu Gesprächen mit Israels Premier Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Reuven Rivlin ein. Am Dienstag wird er in Ramallah den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas treffen.

Trump selbst halte einen Friedensschluss nicht nur für möglich, sondern auch für an der Zeit, hat das Weiße Haus nach einem Telefonat zwischen ihm und Abbas am Wochenende erklärt. Darin hatte der US-Präsident den Palästinenser-Führer zu einem baldigen, noch festzusetzenden Termin eingeladen, was in Ramallah als Signal verstanden wurde, dass Washington in Abbas nach wie vor einen Partner sehe. Der nächste Schritt könnte eine regionale Friedenskonferenz in Ägypten oder Jordanien sein – eine Idee, mit der auch Netanjahu liebäugelt. Allerdings hat der israelische Regierungschef zweimal einen Rückzieher gemacht >>>


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Nahost: Israel greift Hamas-Ziele im Gazastreifen an

Zwischen Freund und Feind: Trumps Israel-Politik enttäuscht Netanjahu

Netanyahu Defies International Law by Holding Official Meeting in Occupied Zone

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The double oppression of Gaza’s women

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Banksy's hotel isn't gentrification, it is an invitation for people to come see the occupation for what it is

Now is not the time to be intimidated by Israel's activist travel ban

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Projectile fired from Gaza lands in open area in southern Israel

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Arab citizens, not Israeli leftists, pay the real price for speaking out

How to hold Israel accountable for the crime of apartheid

Curfew, Harassment and Break-in for Shuhada Street as Settlers Celebrate Purim

15. 3. 2017

Trump-Unterhändler trifft Netanjahu und Abbas
 

Trump's special envoy meets with Abbas in Ramallah

Israeli forces demolish Palestinian home in Silwan

Israeli Soldiers Demolish An Under-Construction Building In Jerusalem

Fatah spokesperson- Situation in East Jerusalem `has become unbearable`

Israeli forces assault Palestinians during protest over home demolitions in Israel

Israel to Accelerate Arab Home Demolitions

Israeli land authority destroys crops planted by Palestinian Bedouins in Negev

Israeli settlers assemble new outpost on Palestinian land in Ramallah

Palestinian police beat demonstrators in Ramallah during protest against political activist’s death

Supporting BDS is enough to get detained by the cops these days

Israel jails Palestinian writer for her novel about occupation

For Purim, child's costume contest of Hebron shooter (free vacation on the line)

Settlers Continue to Storm Al-Aqsa Mosque

PCHR Condemns Closure of Arab Studies Society’s Mapping and Survey Office in Occupied Jerusalem and Arrest of its Director

PPS- “Israeli Soldiers Abduct 19 Palestinians In The West Bank”

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