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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Die realistische Wahl - Uri Avnery, 10. März 2017 - (...) Ich erinnere mich noch an ein Gespräch. Der Minister für Industrie und Handel Haim Zadok, ein sehr kluger Rechtsanwalt, hielt in der Knesset eine feurige Rede. Als  er aus dem Plenum kam, ermahnte ich ihn: „ Aber Sie glauben doch kein einziges Wort, das Sie sagten.“ Worauf er lachend antwortete:  „Jeder kann eine gute Rede über Dinge halten, die er glaubt. Es ist eine Kunst eine gute Rede über Dinge zu halten, an die man nicht glaubt“.

Dann fügte er noch ernsthaft an: „Wenn sie uns zwingen, alle Gebiete wieder zurück zu geben, dann werden wir alle Gebiete wieder zurückgeben. Wenn  sie uns zwingen, einen Teil der Gebiete zurückzugeben, dann werden wir einen Teil der Gebiete zurückgeben. Wenn sie uns nicht zwingen, etwas zurückzugeben, dann werden wir alles behalten.“


Das Unglaubliche geschah. Präsident Lyndon Johnson und die ganze Welt haben sich einen Dreck darum gekümmert.  Wir wurden mit der ganzen Kriegsbeute bis auf diesen Tag allein gelassen.


ICH KANN nicht der Versuchung widerstehen, einen alten Witz zu wiederholen. Direkt nach der Gründung Israels erschien Gott David Ben-Gurion und sagte ihm: „Du hast meinem Volk Gutes getan. Äußere einen Wunsch und ich werde ihn dir gewähren!“ „Ich wünsche mir, dass Israel ein jüdischer Staat und ein demokratischer Staat wird und alles Land zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan umfasst,“ antwortete  Ben Gurion.


„Das ist auch für mich zu viel!“ rief Gott aus. „Aber ich will dir zwei von drei Dingen gewähren.“ Seitdem können wir zwischen einem jüdischen und einem demokratischen  Israel  in einem Teil des Landes,  einen demokratischer Staat im ganzen Land wählen, das nicht jüdisch oder ein jüdischer Staat im ganzen Land sein, das nicht demokratisch sein wird, wählen.“ Das ist die Wahl, der wir nach allem gegenüber stehen.


Der jüdische Staat im ganzen Land bedeutet Apartheid.  Israel hat schon immer herzliche Beziehungen mit dem rassistischen Afrika- Staat in Süd-Afrika unterhalten, bis er zusammenbrach. Hier einen solchen Staat zu errichten, ist reiner Wahnsinn.
Die Annexionisten haben einen Trick in petto: Die Westbank annektieren, aber ohne den Gazastreifen. Dies  würde ein Staat mit nur 40% der Palästinenser sein. In solch einem Land  würde eine ewige Intifada wüten.

Aber in Wirklichkeit ist auch dies nur ein frommer Wunsch// ein Hirngespinst.  Gaza kann nicht  für immer  von Palästina getrennt werden. Es ist seit ewigen Zeiten ein Teil  des Landes. Es muss wieder angeschlossen werden.  Dies würde ein Staat mit einer kleinen arabischen Mehrheit sein, eine Mehrheit ohne  nationale und zivile Rechte. Diese Mehrheit wird schnell wachsen. Solch eine Situation würde auf die Dauer unerträglich sein. Israel würde gezwungen sein, den Arabern das Stimmrecht zu  geben.


Utopische Idealisten würden solch eine Lösung willkommen heißen. Wunderbar! Die Ein-Staat-Lösung!  Demokratie, das Ende des Nationalismus‘. Als ich jung war, erhoffte ich auch diese Lösung. Das Leben hat mich geheilt. Jeder der tatsächlich im Lande lebt, weiß, dass dies vollkommen unmöglich ist. Die beiden  Völker würden sich gegenseitig bekämpfen. Wenigsten während der ersten oder zwei Jahrhunderte. >>>

 

 

Textsammlung - Einstaaten- Zweistaatenlösung >>>

Was um alles in der Welt ist das Problem mit Miki Zohar? - Uri Misgav - Was um alles in der Welt ist das Problem, das Menschen mit Miki Zohar haben? Was hat die einen zum Schaum vor dem Mund getrieben, die anderen zu Erstaunen und Komik getrieben? Zohar hat die Annexion der Westbank vorgeschlagen, wobei Palästinensern bürgerliche Rechte ohne das Wahlrecht zur Knesset gegeben werden sollen. Das ist es, was Israel praktisch seit der Einnahme der Gebiete 1967 getan hat. Zohar schlägt sogar vor, ihre [der Palästinenser] Lebensbedingungen zu verbessern. Er spricht von vollen Rechten außer dem Wahlrecht. Gegenwärtig würden sie nicht zur Wahl gehen, aber ansonsten alle Rechte genießen. Weit gefehlt.

Zohar ist 37 Jahre alt, ein junges Knesset-Mitglied. Er wurde in eine Realität der Besatzung und der Siedlungen hineingeboren wie jeder andere auch, der hier geboren ist oder in den vergangenen 50 Jahren hierherkam. Er ist der klassische Fall eines jungen Mannes, der darauf hinweist, dass der Kaiser keine Kleidung hat. Manchmal kommt einer daher und sagt die Wahrheit. Ihm sollte dafür gedankt werden. Doch stattdessen greifen ihn Leute an, behandeln ihn, als ob er ein Fremder sei oder die Bindung an die Realität verloren habe. Doch manchmal bedarf es Außerirdischer, damit die Maske fällt. Die Haltung Israels und seiner Bürger gegenüber der Besatzung ist genau dies – ein langer Maskenball.

Es ist egal, ob aus juristischen, diplomatischen oder politischen Gründen die Gebiete nie „annektiert“ wurden. Wenn ein Außerirdischer dort landen und du ihm erzählen würdest, dass sie nicht Teil Israels seien, würde niemand verstehen, worüber du redest. Israel hat dort über 100 Siedlungen errichtet, die mit Hunderttausenden Israelis aufgefüllt worden sind. Es hat in diesen Siedlungen das israelische Gesetz eingebracht. Was auch immer geschieht, steht unter der Gesetzgebung der Knesset wie unter der Polizei Israels und den Rechtssystemen.

Zwei Oberste Gerichtshöfe gibt es dort genauso wie Kabinettsmitglieder, den Präsidenten der Knesset, andere Knesset-Mitglieder und eine Reihe Regierungsbeamte. Die Elektrizitätsgesellschaft sorgt für den Strom, die nationale Wassergesellschaft „Mekorot“ für das Wasser, die Straßenverkehrsbehörde für die Straßen, und die nationale Lotteriegesellschaft hat öffentliche Gebäude errichtet und verwaltet sie.

Firmen, Geschäfte und Dienstleistungseinrichtungen sind dort ungehindert tätig einschließlich der Schulen und einer Universität [in Ariel] unter der Leitung des Erziehungsministeriums. Vom Staat geförderte Kultureinrichtungen werden gezwungen, in jeder Siedlung aufzutreten. Kiryat Arba [bei Hebron] unterliegt denselben Regeln wie Kiryat Shmone [in Obergaliäa].

Währenddessen sind Palästinenser dem israelischen Gesetz unterworfen, dem israelischen Militärrecht und den Militärgerichten sowie Anordnungen, die vom regionalen Militärbefehlshaber ausgehen. Das sind die israelischen Streitkräfte und nicht die belgische Armee. Die Zivilverwaltung ist israelisch genauso wie der „Koordinator für die [Regierungs-]Aktivitäten in den Gebieten“ [einer Abteilung des Verteidigungsministeriums] >>>

Betr.: Alleinvertretungsanspruch; Bruch des Oslo-Abkommens; „Israel liebt Kriege“, Erschütternder Brief aus dem Gazastreifen; Meinungsfreiheit nur für türkische Politiker?; Zitate 23 u. a.  - 9. März 2017 - Rundbrief 186 - Siegfried Ullmann

  

 Beim 2. Zionisten-Kongreß in Basel am 28. August 1898 beanspruchte Max Nordau den Alleinvertretungsanspruch der Zionisten für das Judentum. Erich Fried hat Nordaus Redetext in einem Prosagedicht wiedergegeben:

 

Die jüdischen Gegner des Zionismus aber / und wären sie heute noch so zahlreich/

Sind bestimmt / als Juden zu verschwinden /

Wahrscheinlich ist dies / Ihr geheimer Herzenswunsch/

Er wird / sicher erfüllt werden /

Darum ist  es unzulässig / daß man von einer /

zionistischen Partei / im Judentum spricht

 

Wir weisen diese Bezeichnung / mit Spott und Verachtung zurück /

Die Zionisten sind keine Partei / sie sind das Judentum selbst    ...

 

(Quelle: Erich Fried „Höre Israel – Gedichte gegen das Unrecht“)

 

 

Der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Mehrzahl der jüdischen Gemeinden in Deutschland erheben (unterstützt von deutschen Philosemiten) jetzt diesen Alleinvertretungsanspruch. Juden, die eine andere Meinung vertreten, weil sie ihrem moralischem Kompaß folgen, werden bezichtigt, jüdische Antisemiten zu sein und nicht nur ausgegrenzt, sondern sogar als Verräter oder Feinde betrachtet.

Einer von denen war der Auschwitz-Überlebende Hajo Meier. Dieser sagte einmal in einem Interview: Eine der größeren  Verstimmungen in meinem Leben ist, daß Israel  mit  einem Trick  sich selbst  „jüdischer Staat“ nennt, während er zionistisch ist. Er wünscht ein Maximum von Land mit einem Minimum von Palästinensern. Ich habe vier jüdische Großeltern. Doch bin ich Atheist. Ich teile das jüdisch-sozio-kulturelle Erbe und ich habe die jüdische Ethik gelernt. Ich will  aber nicht von einem zionistischen Staat vertreten werden. Sie haben keine Ahnung vom Holocaust. Sie benützen ihn aber und  pflanzen die Paranoia in ihre Kinder. (https://electronicintifada.net/content/auschwitz-survivor-i-can-identify)
 

 

Durch ein gerade von der Knesset verabschiedetes Gesetz sollen nicht nur BDS-Befürworter sondern auch Unterstützer für einen Boykott von Siedlungsprodukten am Betreten des Landes gehindert werden. Das sollten alle, die eine Israelreise planen, berücksichtigen. Näheres unter http://www.taz.de/!5386384/ 

 

 

 Das Böse beginnt mit Gleichgültigkeit  ist der Titel eines außerordentlich interessanten Gesprächs mit der israelischen Soziologin Eva Illouz. Sie beschreibt darin, wie der Sieg im Sechs-Tage-Krieg den jüdischen Staat verändert, was die Herrschaft über ein Volk bedeutet und was Israels Premier Netanjahu und US-Präsident Trump gemeinsam haben: http://www.fr.de/politik/israel-das-boese-beginnt-mit-gleichgueltigkeit-a-1020346

Eva Illuz hatte ebenfalls im Spiegel  ein hervorragendes Interview gegeben: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128476285.html

 

 
 

In seinem  Kommentar „Napoleons Kanonen“ erinnert Uri Avnery an den Bruch des Oslo-Abkommens: „Im Oslo-Abkommen verpflichtete sich  Israel vier  „sichere Passagen“ zwischen  der Westbank und dem Gazastreifen zu öffnen, eine Strecke von etwa 40km durch israelisches Gebiet.  Es ließ den Charakter dieser Passagen offen – exterritoriale Straßen, eine Eisenbahn-Linie oder was auch immer. Tatsächlich wurde nie eine Passage eröffnet, auch wenn Straßenschilder schon gesetzt waren, die später wieder weggenommen wurden. Dies  war  und ist ein flagranter Bruch des Abkommens.“


 

 

Der israelische Journalist Gideon Levy schrieb in seinem Kommentar vom 2. 3. 17 mit dem Titel „Israel liebt Kriege“: „Gaza verwöhnt Israel mit Luxuskriegen. Es gibt nichts, was Israel mehr liebt als einen Krieg gegen eine Nicht-Armee, gegen jene, die  keine Luftschutzkeller haben, keine Waffen, keine Artillerie, nur  eine Armee von Barfüßigen und Tunnel, die Israel erlaubt, Geschichten von Helden zu erzählen  und  von trauerndem Verlust. Israels Bombardements der Hilflosen – aus irgendeinem Grund Krieg genannt, mit minimalen israelischen Todesfällen und  maximalen palästinensischen Todesfällen – das ist es, was wir am Krieg lieben. Da sollte ein großer Schrei  gewesen sein, der von einem Ende zum andern Ende tönte, doch  wurde er vom Unsinn der Tunnel verschlungen. Jedes Kind in Gaza weiß, daß es eine Alternative gibt: wenn Gaza  sich in die Welt hinaus  öffnet, dann wird es ganz anders sein. Aber dafür werden mutige  israelische Führer nötig sein – doch von diesen gibt es keinen.  Massen von  Israelis wären nötig, um unmißverständlich „Nein“ zu sagen, nein zu Kriegen – und die gibt es auch nicht. Warum? Weil Israel Kriege liebt.“

 

 

Unter welchen Bedingungen die Menschen im Gasastreifen leben und welche Anzeichen es für einen neuen Krieg gegen die dortige Bevölkerung gibt, beschreibt Dr. A. Schokry in seinem beigefügten erschütternden Brief. In Israel gibt es Forderungen, das „Problem Gasastreifen“ ein für allemal zu lösen. (...)

 

 

Die Bundesregierung unterstützt weiterhin die Waffenverkäufe in Krisengebiete und damit deren Militarisierung. So will Israel  drei weitere, für die Bestückung mit Atomwaffen ausgestattete, hochmoderne U-Boote für rd. 1,5 Milliarden Euro kaufen. Davon sollen 570 Millionen Euro, also rd. ein Drittel der Kosten, zu Lasten der deutschen Steuerzahler übernommen werden. Mit diesen U-Booten kann Israel weltweit jeden Staat angreifen und weitgehend vernichten. (Quelle: Der Spiegel 10/2017)

 

 

Weitere Informationen unter palästina portal, sicht-vom-hochblauen (wöchentliche Kommentare), Der Semit (z. B. „Aus der Geschichte lernen!“) www.bib-jetzt  (Themen der Woche) (...).

 

„Schweigen ist Verrat“ sagte der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King. Aber man will uns zum Schweigen bringen, damit nicht darüber informiert und diskutiert wird, was in Israel und Palästina geschieht.

lsrael und die BDS-Bewegung - Boykottfreunde werden abgewiesen - Susanne Knaul - Die Knesset beschließt ein Gesetz. Es soll ausländischen Anhängern und Befürwortern der BDS-Bewegung den Besuch des Landes verwehren.  Besucher Israels oder der palästinensischen Gebiete, die aus Protest gegen die Besatzung demonstrativ keine Siedlerprodukte kaufen oder sogar zum Boykott der Siedlungen oder Israels aufrufen, müssen künftig damit rechnen, an der Passkontrolle vom Flughafen Ben Gurion wieder nach Hause geschickt zu werden. Mit 46 zu 28 Stimmen haben die Parlamentarier der Knesset in der Nacht zu Dienstag für eine Gesetzesreform gestimmt, die Nichtstaatsbürgern jede Art von Boykott verbietet.

Der Abgeordnete Roy Folkman von der politisch im Zentrum angesiedelten Partei Kulanu hat den Entwurf in die Debatte eingebracht. In den vergangenen Jahren, so begründete er, habe sich der Aufruf zum Boykott gegen Israel verstärkt. Es sei fast so, „als sei dies eine neue Front im Kampf gegen Israel“. Man sei keineswegs grundsätzlich gegen „legitime Kritik“, betonte der Vorsitzende des parlamentarischen Innenausschusses David Amsalem von der Regierungspartei Likud, aber „wer mich erniedrigt, den lass ich nicht bei mir ein“. >>>

Israels  nie endende Besatzung bringt den Juden weltweit  Schande – und macht jüdisches Leben unsicher - Tony Klug   3.März 2017 - (Paneel von J-Street) - Nach einem halben Jahrhundert kommen Israels Besatzungshühner (??) nach Hause, um auszuruhen:  schleichende Isolierung, wachsendes Problem für die Rechtmäßigkeit  des Staates, zunehmender Antisemitismus, immer größer werdende Anklage der Apartheid; geschweige denn über den religiösen Zelotismus und radikalen Nationalismus.

Nach dem gefeierten Militärsieg von 1967 erhob sich eine Anzahl israelischer Stimmen  in jubelnder Stimmung, um vor den Gefahren des Triumphalismus‘, der Überheblichkeit und der Selbstzufriedenheit  zu warnen. Als  Außerseiter, aber ein eng-engagierter Außenseiter erinnere ich mich noch sehr wohl daran.


Nachdem eine umfassende Periode der Untersuchung in Israel, der Westbank, Gaza, in Jordanien und dem Libanon  in den frühen 70er Jahren folgte, folgte eine  viel frühere Version von eurem wahrlich angebotenem Beobachtungen , die es in seiner unschuldigen Jugend als  selbstverständlich hielt. Ich hoffe, Ihr vergebt mir, wenn ich folgende zusammen gefasste Passage aus  meinem Pamphlet zitiere, das im Januar 1977 veröffentlicht wurde, als es damals wahrscheinlich weniger als 5000 jüdische Siedler  auf der Westbank gab , verglichen mit heute sind es  wohl 100 mal mehr.


„Während Israel weiter über die Westbank herrscht, gibt es dort immer häufiger und immer intensivere Taten des Widerstandes einer Bevölkerung,  die  sich immer mehr von einer sich ausdehnenden jüdischen Siedlung beeinträchtigt fühlt.  Sie sehnt sich nach Unabhängigkeit wie die palästinensischen Juden in den frühen Monaten von vor 1948. Solange wie  Israel die Gebiete weiter beherrscht, wird die palästinensische Bevölkerung  sich mit zunehmender Offensive  rächen.. Der moralische Appell Israels wird  konsequent leiden und das Ausmaß internationaler Unterstützung wird weiter erodieren, wenn auch wahrscheinlich nicht in der organisierten Meinung der jüdischen Diaspora.“


Die Antwort auf diese Passage – so wurde mir von einer Gruppe wütender  israelischer Leser gesagt, ist,  dass ich keine  Ahnung hätte. Als erstes wurde mir gesagt, dass Israel die Gebiete oder einen Teil davon bald unter arabische  Herrschaft, d.h. Jordanien, zurückgeben wolle. Zweitens sei es nicht die Unabhängigkeit, die die Palästinenser wünschen, sondern eine  gute Regierung und das hätten sie ja jetzt  unter israelischer Herrschaft. >>>

Angriff ohne Plan - Politiker und Öffentlichkeit streiten über den Bericht - Sabine Brandes - Jüdische Allgemeine - Es sind nicht nur Schwarzmaler, die meinen, der nächste Gaza-Krieg sei nur noch eine Frage der Zeit. Es ist vor allem das Sicherheitsestablishment in Israel, das vor der schwierigen humanitären Lage im Palästinensergebiet warnt, die zum erneuten Gewaltausbruch führen könne. Anlass der aktuellen Debatte ist der Bericht des staatlichen Kontrolleurs Yosef Shapira zum Gaza-Krieg von 2014. Darin gibt es wenig Worte des Lobes für die damalige Führungsriege.

Allen voran wird Premierminister Benjamin Netanjahu scharf kritisiert. Denn der, heißt es im Bericht, versäumte es unter anderem, sein Kabinett während der Militäroperation »Protective Edge« ausreichend über die Gefahr der Terrortunnel der Hamas aufzuklären. Der Militärführung, seinerzeit unter der Leitung von Benny Gantz und dem militärischen >>>

8. März  Internationaler Frauentag:  Palästinensische Medien über palästinensische Frauen - Gaza Stadt Rasha Abou Jalal, 2. März 17 - Das palästinensische Ministerium für Frauenangelegenheiten in Zusammenarbeit mit den lokalen Medien bemüht sich, die Medien zu ermutigen, sich mehr um  soziale  und besonders Frauen-Angelegenheiten zu kümmern mit einem Versuch, die Stereotypen zu verändern und wie die Gesellschaft die palästinensische Frauen sieht. Am 5. Dezember  2016  unterzeichneten öffentliche und private Medien-Organisationen in Ramallah eine Ehren-Satzung, die vom Ministerium für Frauenangelegenheiten vorbereitet wurde, um ein sicheres Medien-Netzwerk zu beginnen, das soziale Probleme und Frauen-Angelegenheiten unterstützt.

Am 8. Feb. hielt das Ministerium in Gaza ein Treffen mit lokalen Medien, die sich  dem Netzwerk anschlossen, um Wege  zu diskutieren, die  den Mechanismus für  die Erfüllung dieser Satzung geben. Medien-Sendungen, die die Satzung unterzeichneten sind: Palästina-TV. Wafa News Agency, Maan News Network, Ajyal Radio-Station, Watan TV, Al-Quds Newspaper und Al-Raya Radio Station.


Der Minister für Frauenangelegenheiten Haifa Agha berichtete Al-Agha, dass bei zwei getrennten Sitzungen 17 Medien in der West-Bank und neun andere im Gaza-Streifen die Ehrensatzung unterzeichneten, um zusammen zu arbeiten und denselben Zugang  zu benützen, um die Stereotypen über Frauen zu verändern, ihre Rechte  zu unterstützen, Frauenangelegenheiten zu thematisieren wie Gewalt gegen Frauen über Verweigerung zu erben und das Recht, den Ehepartner selbst zu wählen und über die Gleichheit des Geschlechts.
Wenn man die Erfüllung der Satzung  ansieht, erklärte Agha, wird man  damit im März 2017  beginnen und die Frauenprobleme für die Sendungen definieren, und diese etwa gleich und gleichzeitig während einer abgestimmten Periode bringen.

Das  Ministerium für Frauenangelegenheiten  und das Ministerium für Information werden später koordinieren und mehr Sendungen über Frauen bringen…. Agha sagte:   Die Frauen sind in Palästina  auf verschiedenen Gebieten besser dran, als Männer, besonders was die Erziehung/ Bildung betrifft; es sind nur  100 männliche Ausgebildete und  145 ausgebildete Lehrerinnen. Trotz dieser Zahlen gibt die Gesellschaft den Frauen keine Chance, führende Positionen  in der Gesellschaft zu besetzen. Nur 12% der Positionen, die höher als die Position des Hauptmanager sind, werden von Frauen besetzt. Agha erklärte, dass das Ministerium diese Satzung mit einem Versuch vorbereitete, um die lokalen Medien zu einer größeren Verantwortung  zu bringen und die Qualität des >>>

"Games for peace" - Zocken für den Frieden - David Donschen - Für die meisten Eltern sind Computerspiele vor allem eines: pure Zeitverschwendung. Wer vor der Spielkonsole oder dem Computer sitzt, der verdummt, schottet sich ab und bekommt von der Außenwelt nichts mehr mit - so weit die Klischees. Eine ganz andere Idee vom Zocken hat eine Initiative aus Israel. "Games for Peace" nennt sie sich. Ihr Ziel: weniger Hass zwischen Juden und Arabern in Israel. Helfen soll dabei das äußerst populäre Computerspiel Minecraft. Wie das funktioniert, hat sich ein NDR Info Reporter in der Hafenstadt Haifa angeschaut. >>>

VIDEO - Sliman Mansour


 

 

Quelle facebook - um das Video zu sehen und das Foto zu vergrößern auf das Bild klicken


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