Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

 

 

Israelisches Militär nimmt bei nächtlicher Razzia Computer und Server einer palästinensischen NGO mit - Allison Deger - 16.11.2016 - Israelische Sicherheitskräfte zerstörten in den frühen Morgenstunden von Mittwoch die Türen einer von einem führenden palästinensischen Politiker gegründeten Hilfsorganisation in Ramallah und nahmen Computer, Server und Filmmaterial der Überwachungskameras mit. Sie hinterliessen in dem Büro in der Unterstadt von Ramallah ein Chaos von zersplittertem Glas und herumgeworfenen Papieren.

Das Team des Health Development Information and Policy Institute (HDIPI) arbeitete in den Nachmittagsstunden in dem Durcheinander in Anwesenheit von Reportern und Beamten der Palästinensischen Autonomiebehörde. In einem Flur klafften in der Wand Löcher, die die Soldaten in der Nacht zuvor geschlagen hatten.


Obwohl Einfälle des israelischen Militärs in Ramallah, dem Sitz der PA, häufig vorkommen, ist es nicht üblich, dass Sicherheitskräfte in die Arbeitsräume von NGOs eindringen. Noch weniger, um Computer und Server abzutransportieren.


HDIPI wurde 1989 von Mustafa Barghouti gegründet, dem Chef der Palästinensischen Nationalen Initiative, einer unabhängigen politischen Partei.


"Wir denken, dass dies ein Angriff auf Organisationen der Zivilgesellschaft ist", sagte Barghouti. "Die israelische Armee kann eindringen, wann sie will und wo sie will."


"Die Alarmanlage hat funktioniert", sagte Walid Azzat, Direktor der HDIPI, er habe vom dem Einbruch in sein Büro erfahren, nachdem die Alarmanlage im Haus die palästinensische Polizei informierte, die dann ihn anrief und ihm mitteilte, dass jemand gegen 2 Uhr 30 morgens in das Haus gegangen sei. Aber erst am Morgen erfuhr Azzat durch die Berichte der lokalen Medien, dass die israelische Armee eingebrochen hatte.


Eine Angestellte sagte, sie sei von einem Nachbarn angerufen worden, der ihr sagte, Soldaten seien im Büro gewesen. Was die israelischen Sicherheitskräfte mit den elektronischen Geräte einer Gesundheitsorganisation wollten, sei ein Geheimnis, das aufzudecken sich nicht lohne, wie das Personal sagt. "Fragt sie doch, was sie hier gemacht haben", spottete die Angestellte, >>>

Zwei auf einen Schlag - Reiner & Judith Bernstein -  Israelische „Sicherheitskräfte“ haben in der Nacht des 15. November 2016 das Büro von Dr. Mustafa Barghouthi in Ramallah durchsucht und dabei Computer, Kameras und Akten beschlagnahmt. Barghouthi, Generalsekretär der liberalen „Palästinensischen Nationalen Initiative – Al-Moubarada“, ist Abgeordneter des seit Yasser Arafats Zeiten inaktiven Parlaments, des „Palestinian Legislative Council (PLC)“, Mitglied im Zentralkomitee der PLO und ein entschiedener Befürworter des gewaltlosen Widerstandes gegen die israelische Besatzung. Das Beispiel Barghouthis belegt erneut, dass für die israelische Regierung politische Besonnenheit gefährlicher ist als Gewalt.

Am selben Tag erörtern der israelische Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit und Justizministerin Ayelet Shaked Schritte, die Siedler in der Westbank rechtlich der palästinensischen Bevölkerung gleichzustellen. Käme diese Option zum Zuge, wäre entgegen der Genfer Konvention die Enteignung palästinensischen Grund und Bodens für den Bau neuer Siedlungen oder deren Erweiterung Tür und Tor geöffnet, heißt es in israelischen Kommentaren, weil dann auf unbebaute, verlassene oder nicht im Grundbuch eingetragene Landflächen zurückgegriffen werden könne.   Quelle

Video: "Israelische Kolonisten verursachen Schäden an der Kirche des Heiligen Grabes - Mehrere extremistische illegale israelische Kolonisten, die in einem Außenposten über der Grabeskirche, im besetzten Jerusalem lebten, griffen die Kirche an verursachten Schäden am Kircheneigentum und versuchten die Kirche zu besetzen.

Der Angriff verursachte übermäßige Beschädigung des Kircheneigentums, während Priester und Kirchenbeamte die Polizei riefen, die später in die Kirche kamen und denen der Schaden gezeigt wurden.
Das Christkind-Fernsehen in Bethlehem hat ein Video von den Folgen des Angriffs veröffentlicht und zeigt auch einen griechisch-orthodoxen Priester, der mit israelischen Polizeibeamten spricht, während dieser den Schaden untersucht.


Das Video zeigt auch illegale Siedler in ihrem Außenposten direkt über dem Gebäude, mit den israelischen Flaggen. (frei aus dem englischen übersetzt) >>>

 Bericht und Interview mit Siedler und ursprünglicher Besitzerin des geraubten Landes

Der Oberste Gerichtshof hat am Montag eine Beschwerde der israelischen Regierung abgewiesen und hat erneut bekräftigt, dass Amona bis zum 25. Dezember evakuiert werden müsse, weil diese Siedlung auch nach israelischem Recht illegal errichtet worden sei. - ZDF heute journal vom 16.11. 2016, Minute 9.20:

 

26. 12. 2014 - Das oberste Israelische Gericht hat israelischen Medien zufolge die Räumung und den Abriss der jüdischen Siedlung Amona im Westjordanland verfügt. Die Entscheidung sei innerhalb von zwei Jahren umzusetzen, ordneten die Richter an. >>>

 

Bürgermeister von Jerusalem droht mit der Zerstörung 'hunderter' palästinensischer Häuser für den Fall, dass Amona abgebaut wird - 17. 11. 2016 - Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barakat, hat gestern mit der Zerstörung 'hunderter' palästinensischer Häuser in Ost-Jerusalem gedroht, falls die Behörden die Siedlung Amona (Außenposten, Ü.) im Westjordanland abbauen.

"Wenn Amona nicht legalisiert wird, werden wir hunderte oder tausende Häuser in Jerusalem ebenfalls zerstören", sagte er laut einem Bericht der israelischen Tageszeitung Ha'aretz. "Das Urteil über Amona läßt keinen Raum für die Legalisierung von Verstößen gegen die Bauordnung durch fehlende Baugenehmigungen", hat er hinzugefügt. Die Stadtverwaltung hat 14 Abrissanordnungen für Häuser in Jerusalem angefordert, in denen 40 Familien leben.

Der Oberste Gerichtshof hat am Montag eine Beschwerde der israelischen Regierung abgewiesen und hat erneut bekräftigt, dass Amona bis zum 25. Dezember evakuiert werden müsse, weil diese Siedlung auch nach israelischem Recht illegal errichtet worden sei. Die Mitglieder des Höchsten Gerichtshofs tadelten die Regierung für dieses neue Ersuchen um Aufschub der Evakuierung, da das erste Urteil zugunsten der palästinensischen Eigentümer des Bodens, auf dem sich Amona erhebt, von 2008 datiert.

Von der israelischen Menschenrechtsgruppe Yesh Din, die die palästinensischen Eigentümer vertritt, wird betont, dass das Ersuchen der Regierung keinerlei Deckung hat "außer der Kapitualtion der Staatsanwaltschaft vor dem politischen Druck".

Bewohner von Amona forderten ihrerseits den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu auf zu intervenieren, um die Häuserzerstörungen zu vermeiden und sagten, "tausende" Israelis würden zu der Siedlung kommen, um den Abriss zu verhindern. In der Zwischenzeit arbeitet die Regierung über das Parlament an dem sogen. Formalisierungsgesetz, das alle Siedlungen rückwirkend legalisiert, was auch bei Amona der Fall sein würde.

Das Völkerrecht betrachtet alle Siedlungen als illegal, auch wenn Israel unterscheidet zwischen den mit Genehmigung errichteten und den ohne Genehmigung errichteten Siedlungen, auf die sich das Gesetz auswirken würde.

Der letzte Entwurf des Formalisierungsgesetzes bezieht sich auf die Legalisierung aller Siedlungen, die vom Staat unterstützt worden sind und nicht  auf die, die außerhalb des amtlichen Bebauungsplans errichtet worden sind.
Quelle  
Übersetzung: K. Nebauer

 

Westjordanland: Knesset stimmt für Legalisierung von Siedlerwohnungen -  Das israelische Parlament hat am Mittwoch einem Gesetzentwurf zur Legalisierung tausender Wohnungen jüdischer Siedler im besetzten Westjordanland zugestimmt. Bei der Abstimmung in erster Lesung stimmten 58 Knesset-Abgeordnete dafür und 50 dagegen. Damit der Text Gesetzeskraft erlangt, sind drei weitere Abstimmungen im Parlament erforderlich >>>
 

 

‘Welcome to the bi-national state’: Livni says Knesset bill to legalize settlement outposts sets stage for annexing West Bank  -  Jeffrey Heller - Israel’s parliament gave preliminary approval on Wednesday to a disputed bill that would retroactively legalize Jewish settlement outposts built on privately owned Palestinian land in the occupied West Bank. The United States has described the measure, promoted by far-right members of Prime Minister Benjamin Netanyahu’s governing coalition, as “troubling” and said it could pave the way for the legalization of dozens of outposts, built deep in the West Bank without Israeli government authorization. Outposts usually start with pre-fabricated huts on remote hilltops and lived in by a handful of settlers.  >>>

Israel weist palästinensischen Einspruch gegen Konfiszierung von Land ab - 17.11.2016 - Wie das israelische Radio heute berichtete, hat der Oberste Gerichtshof Israels die Beschwerde der Einwohner des Westbank-Dorfes Al-Nabi Elyas gegen die Konfiszierung von 100 Dunum von palästinensischem Land (0,1 ha) abgewiesen.

Laut der arabisch-sprachigen "Stimme Israels" urteilte das Gericht, die Einwohner von Al-Nabi Elyas im Bezirk Qalqilia hätten nicht beweisen können, dass sie ein Eigentumsrecht an dem Land, das für den Bau einer Strasse konfisziert worden ist, hätten.

Das Gericht machte geltend, die Strasse, mit deren Bau im kommenden Januar begonnen werden soll, käme sowohl Palästinensern als auch israelischen Siedlern zugute.

Das Urteil besagte auch, dass den Palästinensern erlaubt würde Entschädigung zu verlangen, falls sie nach der Enteignung des Grundstückes ihr Eigentumsrecht nachweisen könnten.

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs kommt, nachdem die Knesset die erste Lesung eines Gesetzes verfügt hat, das rückwirkend Siedlungsaußenposten in der besetzten Westbank legalisieren würde, die derzeit sowohl nach israelischem Recht als nach dem Völkerrecht als illegal gelten sowie die, die auf privatem palästinensischem Boden errichtet worden sind.

Laut dem Applied Research Institute – Jerusalem (ARIJ) liegen 97% des Bodens von Al-Nabi Elyas in Zone C, den 60% der besetzten Westbank unter voller militärischer Kontrolle durch Israel.

Laut ARIJ musste Al-Nabi Elyas "zahlreiche Enteignungen für verschiedene israelische Zwecke hinnehmen, wie den Bau israelischer Siedlungen und Umgehungsstrassen auf Territorium des Dorfes", wobei etwa 44% des Bodens für die Errichtung der illegalen Siedlung Alfei Menashe konfisziert worden ist.
Quelle - Übersetzung: K. Nebauer

Schatten der Vergangenheit - Rolf Verleger - Sehr geehrte Herren, Am 10.11. hielt ich im Rahmen des Café Palestine Freiburg in einem Hörsaal der Universität Freiburg einen Vortrag zum Thema "Ist der Einsatz für Menschenrechte in Palästina antisemitisch?" Vor der Veranstaltung haben Sie per Flugblatt ein Redeverbot für mich an der Universität Freiburg gefordert.

Sie taten das zwanzig Minuten vor Veranstaltungsbeginn, als es noch leer war: Sie, zwei junge Männer, höflich und zurückhaltend, fast schüchtern, verteilten einen knallharten Text, anonym, ohne Namen der Verfasser. (S. Wortlaut im Anhang). Sie warteten aber nicht die Wirkung ab, sondern schauten, dass sie lieber weder unerkannt wegkamen.

Das hat mich sehr verblüfft. Das ist eigenartiges Verhalten. So als ob der Veranstalterin Frau Dr. Weber oder mir ein Geheimdienst zur Verfügung stünde, der Ihnen schaden könnte.

Ich habe mich gefragt, was Ihre Vorbilder für Ihre Aktivitäten sind.
Eine mögliches Vorbild könnten für Sie die Geschwister Scholl sein: Auch sie wollten ihre Flugblätter gegen Unrecht sprechen lassen, sie wollten laut und deutlich ihre Stimme für Menschlichkeit erheben. Und sie wollten anonym bleiben, weil sie wussten, dass es sonst nicht gut für sie ausgehen würde.

Zum vergrößern auf das Flugblatt klicken


Daher scheint es mir möglich, dass Sie sich an diesen Helden des Widerstands gegen Unmenschlichkeit orientieren. In diesem Fall könnten Sie auch die Befürchtung haben, dass Sie - wie die Geschwister Scholl - Opfer Ihres Engagements werden könnten: die Scholls wegen ihres Eintretens für die Opfer der Nazis wurden selbst Opfer der Nazis, und Sie könnten vielleicht wegen ihres kompromisslosen Eintretens für Israel den Palästinensern und ihren Freunden zum Opfer fallen. Denn Sie halten diese Leute für mordlustig ("mordlustige Antisemiten" schreiben Sie) und - so befürchten Sie - es droht ein neuer "eliminatorischer", "mörderischer", "vernichtungsorientierter Antisemitismus". So werden Sie vielleicht zu Helden für eine gerechte Sache. Das, so male ich mir aus, ist Ihre Sichtweise: Mich sehen Sie als einen Befürworter des "eliminatorischen Antisemitismus" und vielleicht auch persönlich als einen mordlustiger Antisemiten: eine Gefahr für Israel und für Sie als Israelfreunde. Sie dagegen warnen und mahnen: Einen solchen potentiell gefährlichen Mann sollte man nicht reden lassen, im Interesse der eigenen Selbsterhaltung.

Das sind ungefähr meine Fantasien darüber, wie Sie sich selbst sehen. Meine eigene Sichtweise von Ihrer Aktivität ist aber eine völlig andere. Das ergibt sich so aus meiner Familiengeschichte. Kennen oder kannten Sie Ihre Großväter? Ich kannte meine nicht. Der eine starb schon 1926 und liegt in Berlin-Weißensee, der andere starb in Auschwitz; wann genau, weiß man nicht.

Kennen oder kannten Sie Ihre Großmütter? Ich kannte meine nicht. Die eine ging 1942 in Theresienstadt zugrunde, die andere wurde, 42-jährig, direkt nach der Ankunft des Deportationszuges in Estland erschossen, denn sie hatte ihren gelben Stern in Berlin abgemacht, um zur Friseuse zu gehen; daher war sie eine Kriminelle und wurde in Estland in einer Sanddüne verscharrt.

Haben Sie Onkel und Tanten? Mein Vater hatte sieben Geschwister. Das Nazi-Regime überlebten nur er und ein Bruder.

Hat Ihr Vater eine Tätowierung? Mein Vater hatte eine, nämlich die Auschwitznummer am Arm. Seine erste Frau und ihre gemeinsamen drei Söhne hatten wahrscheinlich keine: Sie kamen in Auschwitz gleich ins Gas. Daher heiratete 1948 mein Vater meine viel jüngere Mutter: Er wollte noch einmal jüdische Kinder haben. So bin ich aufgewachsen, als Kind der Hoffnung und des Neuanfangs.

Was wissen Sie vom Judentum? Uns Kindern haben dies unsere Eltern vermittelt. In der chassidischen Tradition meines Vaters: Gottes Gebote befolgen, in der Hoffnung auf Erlösung und Befreiung. In der deutsch-jüdischen Tradition meiner Mutter: Judentum als Religion der tätigen Moral. In beiden Traditionen sind Juden deswegen Gottes auserwähltes Volk, insofern sie der Welt ein Vorbild an Moral und Gesetzestreue geben sollen und dies auch wollen. Manchmal in meinem Leben bin ich aus den engen Grenzen der Tradition ausgebrochen, aber Ich habe mich auch immer wieder für meine jüdische Gemeinschaft engagiert, habe die Gemeinde Lübeck mitgegründet, war Landesverbandsvorsitzender in Schleswig-Holstein und Delegierter im Zentralrat.

Nichts von meinen jüdischen Werten findet sich wieder im Verhalten der israelischen Regierung. Man hat den Palästinensern ihr Land geraubt, fantasiert sich als ewiges Opfer und leitet daraus die Rechtfertigung ab, Völkerrecht und Menschenrechte außer Kraft zu setzen, völlig außerhalb der jüdischen Tradition.

Sie wissen vielleicht, dass vor der Auslöschung des europäischen Judentums durch die Nazis und ihre Helfer der Zionismus eine Minderheitenposition im Judentum war. Gegen den Zionismus waren viele Strömungen: die Religiösen, die Bürgerlichen, die sozialistischen Bundisten, die allgemeinen Sozialisten. Wussten Sie dass das einzige jüdische Mitglied im britischen Kabinett 1917, Lord Edwin Montague, strikt gegen die Balfour-Deklaration war? Sind das alles "eliminatorische Antisemiten", weil sie die Idee eines separaten jüdischen Staates fernab der eigentlichen Heimat der europäischen Juden für eine sehr schlechte Idee hielten? Kennen Sie den Bundisten Marek Edelman, überlebender Anführer des Aufstands im Warschauer Ghetto? Wissen Sie, was er von den Zionisten hielt?

Sie wissen vielleicht auch, dass Ihr unfreiwilliges Vorbild Heidegger (s. unten) seine junge Studentin Hannah Arendt anbetete. Wissen Sie, was diese kluge Frau 1945 über den Schwenk der zionistischen Mehrheit hin zur Unterstützung eines "jüdischen Staates" geschrieben hat? Sie können es in meinem Buch nachlesen.
Wissen Sie, dass Hannah Arendt, Albert Einstein und andere hellsichtige amerikanische Juden 1948 in einem gemeinsamen Leserbrief an die New York Times dagegen protestierten, dass Menachem Begin, der Kommandeur des Massakers von Deir Yassin, kurz nach diesem Verbrechen die USA besuchte? Sie nannten ihn einen "Terroristen" und forderten eine Einreiseverbot.

Montague, Edelman, Arendt, Einstein - nach Ihrer Logik alles Antisemiten!
- Und nun können Sie vielleicht meine Sichtweise ansatzweise nachvollziehen: Dass mir junge Leute an der Universität Freiburg das Rederecht nehmen wollen, das erinnert mich fatal daran, was an der Universität Freiburg unter dem Rektorat Heidegger und seinen Nachfolgern vor 80 Jahren geschah: "Juden raus!" Sie sind in meinen Augen nicht die Geschwister Scholl, weiß Gott nicht. Sondern eher Kinder im Geiste derjenigen, die damals die Universität judenrein machten.

Vielleicht finden Sie eine neutrale Person außerhalb Ihres Zirkels, die Ihnen erklären kann, dass Sie sich bei mir entschuldigen sollten. Mit freundlichen, über die Vielfältigkeit des menschlichen Geistes immer noch verwunderten Grüßen

 


Der 4D-Effekt - 16.09.2014 - Deligitimiert, dämonisiert, doppelter Standard: Was anderen als Antisemitsmus vorgeworfen wird, macht Israel mit den Palästinensern schon lange. Noch schlimmer wird das Ganze, wenn noch ein viertes „d“ hinzu kommt: Deutschland. Ist Kritik an Israels Politik antisemitisch? Die Frage ist seltsam. Ab wann ist kritisches Denken antisemitisch, mithin nicht mehr statthaft? Kritisches Denken ist immer statthaft! >>>

Collage - Als Henryk M. Broder noch wusste und sagte was in Palästina geschieht.

Henryk M. Broder der Antisemitismus-„Experte“ - Dr. Ludwig Watzal - Wenn Sie etwas über Antisemitismus erfahren wollen, fragen Sie Herrn Broder! Keiner eignet sich besser zur Verwirrung der Geister als dieser „zionistische Hofnarr“. Diese Rolle spielte er auch perfekt bei der jährlichen Spendensammelaktion von Keren Hayesod in Stuttgart. Dass Broder ein exzellenter Unterhalter ist, kann nur der behaupten, der Broders wirkliche Intentionen und Absichten nicht kennt. Broder verpackt seinen rassistischen Zionismus als witzige Chuzpe. Selbst antijüdische und antisemitische Witze würden Gelächter auslösen, wenn sie Broder vortragen würde.

Dass Broder ein durchaus seriöses Thema wie den Antisemitismus „kurzweilig“ vortragen kann, überrascht nicht, denn genau darin liegt seine Gefährlichkeit. Durch diese gespielte kurzweilige Art gelingt es ihm immer wieder, seine politisch vergiftete Begrifflichkeit im  Bewusstsein der deutschen medialen und politischen Klasse zu verankern. Dass diese Kreise die Manipulation nicht merken, überrascht nicht, wenn man sich das Personal in Berlin anschaut.  >>>

Ulm - Nahost-Konflikt erhitzt auch im Einsteinhaus Gemüter - Ein umstrittener Vortrag über Politik im fernen Israel zeigt die enorme Zugkraft und Brisanz der Thematik. - Oliver Helmstädter -
Am Ende ist es im Club Orange so, wie es zu erwarten war: Unversöhnlich stehen sich Israelkritiker und die Sympathisanten der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft gegenüber. Als „Lügner“ bezeichnen sich die zwei Gruppierungen gegenseitig, bevor eine ältere Frau aufsteht und Anwesende als Antisemiten beschimpft.

Schon im Vorfeld hatte der Vortrag von Clemens Messerschmid, wie berichtet, hohe Wellen geschlagen: Als antiisraelischer Aktivist und Antisemit wurde der Referent bezeichnet. Eine „unsägliche Serie antiisraelischer Veranstaltungen“ finde eine erneute Fortsetzung. Martin Tränkle, der Vorsitzende der regionalen Gruppe der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft ließ vor dem Einsteinhaus Flugblätter verteilen. Der Tenor: Es sei nicht hilfreich, Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Der Referent zeigte sich gut vorbereitet: Er sezierte den Flugblatt-Einwand, Israel liefere an die Palästinenser mehr Wasser, als in den Osloer Verträgen steht, gekonnt. Mit zahlreichen Schautafeln, die seinen Ausführungen zufolge sämtlich von israelischen Behörden stammen. „Ich verbürge mich für die Zahlen“, sagt der Hydrogeologe, der in Ramallah, einer Stadt in den palästinensischen Autonomiegebieten im Westjordanland wohnt. >>>

 

"Bis zum letzten Tropfen" - Wasserkrise in Palästina
Clemens Messerschmid ist der Wasserexperte für Palästina und Israel. Erst am 15. August 2016 lief im Bayrischen Rundfunk, später in großen Teilen übernommen von den Tagesthemen und sogar der Tagesschau, ein ziemlich ausführliches Interview mit ihm, produziert vom ARD-Büro in Tel Aviv. Titel „Der ewige Kampf ums Wasser“. Die Israel-Lobby reagierte umgehend (die Bild-Zeitung am 16.08.16). Clemens Messerschmid war am 8. November 2016 in Bremen (im Überseemuseum) zu einer sehr interessanten Veranstaltung. Hier ein vollständiger Mitschnitt (1:30 h)

Die zerrissene Heilige Stadt als Briefmarke - Jakob Kubli - Zum jüngsten «Internationalen Jerusalem-Tag» hat die palästinensische Post Briefmarken unter dem Titel «al-Kuds – ständige Hauptstadt arabischer Kultur» herausgegeben.

2009 hatten die Kulturminister der in der Unesco vertretenen arabischen Länder Jerusalem zur ständigen Hauptstadt der arabischen Kultur erklärt. Während Israel für sich den Alleinvertretungsanspruch erhebt, betrachtet die Uno das arabische Ostjerusalem als völkerrechtlich besetztes Gebiet. In einem zukünftigen palästinensischen Staat soll Ostjerusalem unter seinem arabischen Namen al-Kuds Hauptstadt Palästinas werden.

Die Palästinensische Autonomiebehörde und einige arabische Länder hatten die Auszeichnung Jerusalems zur arabischen Kulturhauptstadt mit Briefmarkenausgaben gefeiert. Israel missfielen die palästinensischen Briefmarken derart, dass man die gesamte Auflage kurzerhand beschlagnahmte und vernichtete >>>

„Die Situation ist für junge Palästinenser sehr belastend“ - Pierre Krähenbühl, Chef des UN-Hilfswerks für die Palästinenser, über die Not in Gaza, die Folgen des Nahostkonflikts und fehlenden Mut der Weltgemeinschaft. - Christian Böhme und Johannes C. Bockenheimer

Herr Krähenbühl, wie groß ist der jährliche Etat des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge UNRWA?
- Uns stehen ungefähr 1,3 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Damit finanzieren wir im Nahen Osten unter anderem 700 Schulen für 500.000 Mädchen und Jungen, 130 Kliniken, die Gesundheitsversorgung sowie klassische Nothilfe. Also zum Beispiel die Verteilung von Lebensmitteln, vor allem im Gazastreifen.

Können Sie gewährleisten, dass das viele Geld nicht in falsche Hände gerät?
- Zuerst kommt das Geld in unsere Hände, und das sind die richtigen. Es wird sehr auf funktionierende Überwachungssysteme und Kontrollen geachtet. Gerade in Gaza müssen wir nachweisen können, dass das Geld wirklich bei den Flüchtlingen ankommt. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit, nicht nur gegenüber den Geldgebern, sondern auch gegenüber den Bedürftigen. Für sie ist ausschlaggebend, ob wir die finanziellen Mittel so einsetzen, dass sie den Menschen effektiv und effizient zugutekommen. >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Undercover Israeli Soldiers Kidnap A Palestinian In Ramallah

Israeli Soldiers Invade Office Of Legislator Dr. Mustafa Barghouthi

Barkat Threatens Destruction Of Hundreds Of Palestinian Homes If Illegal Outpost Is Removed

PCHR Weekly Report- 6 civilians wounded, including 2 children, by Israeli forces this week

Israeli Soldiers Abduct 19 Palestinians In The West Bank

Army Abducts Five Children And A Young Man, In Jerusalem, Three From Jenin

Video- “Israeli Colonists Cause Damage To The Church of Holy Sepulcher, Attempt To Occupy It”

Israel`s Muezzin Bill seeks `Judaisation of Jerusalem`

17. 11. 2016

Geheimes Treffen in Washington: US-Milliardär Soros erklärt Donald Trump den Krieg

Woman Killed and 5 Security Officers Wounded in Armed Clashes in Nablus

Army Invades A College In Ramallah, Injures Three Palestinians

Erekat on Independence Day- The International Community Has Failed to Correct Injustice

UNRWA Headquarters on Strike in West Bank and Gaza

Israeli Security Company’s Stock Soars after Trump Election

Israel schickt wieder Botschafter in die Türkei

In Hebron, a namesake falls short

Nablus mayor- autopsy confirms woman killed in clashes was not shot by police

Pro-settler group returns to court to evict 9 Palestinian families in Jerusalem

16. 11. 2016

Probleme in Israel wegen geschenkter Drohne für Medwedew - Landwirtschaftsminister soll israelische Sicherheits-Exportbestimmungen verletzt haben

Trump löst neue Bau-Träume aus

The Right's new spin- Israel demolishes only Jewish homes

The Telecommunication and IT Sector in Palestine

The Palestine Housing Cooperative Union Calls for Considering the Right of Housing in Palestine as a Basic Human and Civil Right

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9 Palestinian households lose source of income as owners forced to demolish shops

12 Palestinians left homeless as family forced to demolish their homes in Jerusalem

Military Resumes Maneuvers in Residential Areas and Grazing Land of Palestinian Communities- Two Communities Displaced and Another Ravaged

5. 11. 2016

15. 11. 2016
Palestinian National Day of Independence

Palestinian Declaration of Independence - Wikipedia

28th Palestinian National Day of Independence

Israel: Bann für islamische Gebetsrufe nimmt erste Hürde

Israel's biggest paper ignores anti-Semitism of senior Trump advisor

Israel's ministry of foreign affairs tells diplomats Trump will take a hands-off approach

Israel’s ruling party used Facebook to track ‘antigovernment’ journalists

Israeli Soldiers Abduct Two Children, A Young Man, In Jerusalem

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Ten Palestinians In The West Bank”

Clashes In Nablus After Israeli Soldiers Invaded Dorms For Female Students

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the oPt (03 – 09 November 2016)

Israel Seizes Land near Salfit, Evicts 10 Jordan Valley Families over Military Drills

Military Resumes Maneuvers in Residential Areas and Grazing Land of Palestinian Communities- Two Communities Displaced and Another Ravaged

12 Palestinians left homeless as family forced to demolish their homes in Jerusalem

Israel has yet to recognize the Palestinian people

The oldest trick in the book, and we're still falling for it

Israeli court upholds ruling to evacuate Amona outpost by year's end

Hundreds of UNRWA employees protest in Gaza amid one-day strike

Abbas meets with Turkmen president in Ashgabat

15. 11. 2016

Bashar Murad - The Door (Short Film)
"MERRY CHRISTMAS FROM THE UNHOLY LAND"

Israel und Russland wollen Freihandels-Abkommen schließen

Trump is bad because Israeli Jews will love him and US Jews will see it


Trump wants an ‘ultimate’ solution to Israeli-Palestinian conflict


Palestinian UN envoy threatens US if Trump moves embassy to Jerusalem
 

Trump’s coming obsession with Palestine


Trump to make peace between Israel and Palestine in ‘Ultimate Deal’
 

Russland fordert von den USA aktivere Rolle
 

Russland fordert von den USA aktivere Rolle
 

Trump-Berater: Israels Siedlungen kein Friedenshindernis

What Ever Happened to the Two-State Solution?

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Hundreds of Israelis protest against Netanyahu policies
 


Hundreds of Israelis Protest against Netanyahu Policies

Israelis and Palestinians must negotiate peace themselves
 

PPS- “Israeli Soldiers Kidnap Ten Palestinians In Different Parts Of The Occupied West Bank”

PCHR- “The Rule of Law vs. The Law of the Jungle- Independence of Palestinian Judiciary in Jeopardy”

Hunger Striker Loses Memory, at Risk of Paralysis

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Israeli court sentences soldiers to 2 months in prison for Palestinian warehouse arson

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