Montag, 20. Februar 2017 - 13:13

Dr. Abed Schokry - Gaza am 20/04/2016 - pdf - Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Liebe Freunde, aller Anfang ist schwer, zumal ich wieder einmal kaum etwas Positives zu vermelden habe. Umso größer ist meine Schwierigkeit, Ihnen jetzt zu schreiben. Es ist ABER wie immer Vieles passiert, seit ich Ihnen meine letzte Mail gesendet habe.

Wie sieht der Alltag in Gaza im Moment aus?
Es gibt etwas Neues, denn auf fast allen Straßen in Gaza Stadt wird gearbeitet. Das führt dazu, dass alle Straßen durchlöchert sind, und es vergehen manchmal Wochen, bis diese Löcher wieder geschlossen sind. Es werden Rohre für “Trinkwasser” neu verlegt oder eben fürs Abwasser. Das Thema “Wasser” wird uns bestimmt noch weitere Jahrzehnte beschäftigen, denn es ist untrinkbar und der Salzgehalt nimmt rapide zu. Einige unter Euch/ Ihnen haben bereits meine Eltern in der Stadt Gaza besucht, damals könnten wir noch von der Wasserleitung direkt trinken, heute geht es auch bei meiner Familie nicht mehr. Durch die Höhe des Salzgehalts sind viele Orangenplantagen eingegangen und die Bäume gibt es nicht mehr. Sogar das Holz wurde schon verbraucht. Das hat zur Folge, dass wir im Sommer Zitronen importieren, die dann genauso teuer wie bei Ihnen in Deutschland sind.

Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen der Universitäten und Hochschulen, die nach ihrer Ausbildung keine Arbeit finden, nimmt dramatisch und drastisch zu. Über 80% der gut ausgebildeten jungen Leute sind arbeitslos. Die Mehrheit würde Gaza am liebsten für immer verlassen, da sie keine Perspektive in Gaza für sich sehen und finden. Aber das ist nicht möglich, wie Sie wissen.

Ich habe es schon früher geschrieben, dass die Lebenshaltungskosten in Gaza höher sind als in Berlin. Und die Bevölkerung, besonders die Beamten und teilweise die Beschäftigen im privaten Sektor, der im Gazastreifen allerdings sehr klein ist, hat immer weniger Geld zur Verfügung. Das führt dazu, dass sich die jungen Leute nutzlos fühlen. Manche versuchen dennoch etwas Geld zu verdienen, indem sie z.B. die Einkaufswagen auf dem Wochenmarkt schieben und den Käufern oder den Verkäufern beim Tragen helfen. Andere junge Männer versuchen mit einem “Bauchläden" etwas zu verdienen. Das hat dazu geführt, dass die Anzahl derer, die “Bauchläden " haben, sehr stark gestiegen ist. Sie verkaufen Zigaretten und anderes an vielen Straßenkreuzungen. Es sei darauf hingewiesen, dass Zigaretten in Gaza genauso teuer wie in Israel sind. Es gibt immer mehr Raucher in Gaza, obwohl man natürlich weiß, wie schädlich das Rauchen ist. Dann gibt es noch eine andere Gruppe von jungen Männern, die warme Getränke oder kleine Snacks an Straßenkreuzungen verkauft. Aber ist das eine Perspektive für Menschen, die studiert haben oder auch für die, die gern eine Arbeit hätten, die ihren Fähigkeiten entspricht?  >>>

Gazas Blumenindustrie schafft sich unter der Israelblockade ab - Ayman Awkals Blumenfarm wird jedes Jahr weniger. - Der 56 jährige Farmer pflegte vor der israelischen Blockade 2007 60 Dunums (60 000 qm) mit jeder vorstellbaren Art von Blumen, einschließlich Rosen, Chrysanthemen, Anemonen und Nelken zu kultivieren. „Blumen sind viele Jahre die einzige Quelle des Lebensunterhalts für meine Familie gewesen“, sagte er.

Jetzt ist diese Lebensgrundlage verschwunden. Es ist gegenstandslos, sagte Awkal, unter Israels verheerender Blockade des Gazastreifens Blumen weiter zu kultivieren. Blumen-Exporte gingen nach Übersee. Jetzt ist das unmöglich.
„Ich musste die Blumenzucht aufgeben und wandte mich dem Gemüse-Anbau zu, auch wenn dies wenig einbrachte. Doch ist es besser als gar nichts, sagte Awcal.

Es ist ein bedeutsames Problem für einen Bauern, der gewöhnlich einen guten Gewinn hatte, da er auf dem europäischen Markt verkaufte, von wo die Blumen weltweit verkauft wurden. Eine Blume konnte in Europa für 1 Euro verkauft werden und der Bedarf war hoch, weil die Blumen das ganze Jahr über in Gazas mildem Küsten-Wetter wuchsen. Eine Zeitlang erfreute sich die Blumenindustrie einen Moment der Prosperität.

Jetzt kultiviert er Blumen nur noch auf drei Dunum seines Landes an und nur für den lokalen Markt für lokale Preise. Die Qualität hat darunter gelitten und die Nachfrage ist gering. Keine Unterstützung - Holland war das Haupt-Export -Land für Gazas Blumen. Das Land finanzierte Projekte im ganzen Gazastreifen und befähigte die Farmer, ihren Gewinn nach europäischem Standard aufrecht zu erhalten. Doch die holländische Unterstützung - - die auch die Saat lieferte – stoppte vor drei Jahren.

Nach dem Pressesprecher für das holländische Vertretungsbüro in der Westbank in Ramallah entschied die holländische Regierung ihre Unterstützung für die Blumenkultur aus verschiedenen Gründen zu beenden. Unter anderem dachte man, dass das Geld besser woanders angelegt werden könnte, dass Blumen in Gaza zu viel Wasser brauchen, und die Priorität bei der Nahrungsmittelversorgung liegt …

Aber der Chef des Gaza-Komitees der Blumenfarmer, Ibrahim al-Dahbour sagte : dass die von Israel verhängte Einschränkung an Gazas Grenzübergang eine große Rolle spielt. „Israel hat tatsächlich die Blumen -Industrie in Gaza vernichtet, indem sie die Unterstützung von Holland und anderen Ländern durch ihre Schließungspolitik verhindert“, sagte er zu Electronic Intifada.

Diese Einschränkungen, oft in der Gestalt langer Verzögerungen aus Sicherheitsgründen und keine Einrichtung, um die Blumen frisch zu halten, macht den Export unsicher.

Nach al-Dahbour wuchsen 2012 in Gaza weniger als 5 Millionen, 2004 aber 60-80 Millionen Blumen im Jahr. In der Vergangenheit pflegte Gaza auf 1200 Dunum Blumen zu kultivieren. Es gab etwa 100 Projekte. Jetzt weniger als 15 Dunum.  Quelle   ……. (dt. und sehr gekürzt E. Rohlfs )

Israelische Soldaten haben über 5,500 Palästinenser in den letzten 15 Jahren getötet - Israelische Soldaten sind fast nie wegen Tötungen in den besetzten palästinensischen Gebieten strafrechtlich verfolgt worden, sagte die israelische Menschenrechtsgruppe Yesh Din, nach Ermittlungen der letzten 15 Jahre; keine Offiziere wurden wegen Mord angeklagt und nur ein Soldat wurde wegen Mord an einem Ausländer verurteilt.

Keine Soldaten wurden wegen Mordes während der Periode vom September 2000 bis November 2015 belastet. In dieser Zeit töteten israelische Soldaten mehr als 5500 Palästinenser und zehn Ausländer in der Westbank, In Gaza und in Ostjerusalem nach der Menschenrechtsgruppe B’tselem. Diese Zahl schließt auch die Toten der beiden 2009- und 2014- Gaza-Kriege mit ein.

„Tatsache ist, dass wir die Fälle und die Statistik sehen und es scheint, dass die Armee nicht weiß, wie sie korrekt mit diesen Fällen umgehen soll“, sagt der Yesh Din-Sprecher Gilad Grossman, „und ich bin mir nicht sicher, dass sie überhaupt den Willen hat, dies zu tun.“ Yesh Din analysierte Daten, die das israelische Militärgericht veröffentlichte und fand , dass Untersuchungen der Tötungen in 262 Fällen seit 2000 gemacht wurden. Dies führte zur Anklage von 22 Soldaten und zur Verurteilung von sieben Soldaten.

Das israelische Militär veröffentliche nicht alle Vorfälle, wo Soldaten verurteilt wurden. Yesh Din führte eine unabhängige Untersuchung durch und fand, dass ein Feldwebel, nur mit MM. identifiziert, auf einen Palästinenser Udai Darwish, 21, schoss, als er 2013 .versuchte, nach Israel zu kommen. Darwish war für MM keine Gefahr. Für Darvishs Tod musste der Soldat weniger als ein Jahr ins Gefängnis.

In einem ähnlichen Fall wurden 2013 zwei Soldaten wegen unbesonnenem Verhalten angeklagt, aber nicht verurteilt. Israelische Soldaten töteten Samir Awad, 16, aus dem Westbank-Ort Budrus. Awad wurde mehrfach zwischen zwei Armee-Zäunen angeschossen.

Awads Tod war einer von 22 Fällen, die Amnesty International in seinem Bericht „trigger happy“ nennt….. Die ernsteste Verurteilung war 2003 nach dem Mord eines britischen Bürgers, Tom Hurndail,22. .Er war ein freiwilliger Helfer im Gazastreifen, Erwurde von einem Soldaten in den Kopf geschossen.

Grossmans Ansicht über die geringen Strafen reflektieren eine Kultur innerhalb militärischer Tribunale, dass diese Vorfälle nicht als extreme kriminelle Fälle angesehen werden, sondern als ein Fehler, der während der Arbeit des Soldaten eben einmal vorkommt.   Quelle   (dt. und gekürzt E. Rohlfs.)
 

Tötungen - Massaker und eine Sammlung von Videos, die offene Hinrichtungen der Palästinenser belegt >>>

US-Aktivisten trotz heftiger Kritik in Bayreuth ausgezeichnet - Harald Neuber - Friedensgruppe Code Pink erhielt Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis. Israelische Botschaft und regierungsnahe Akteure scheiterten mit Kampagne


Trotz massiver Kritik der israelischen Botschaft und pro-israelischer Gruppierungen ist die US-Bürgerrechtsbewegung Code Pink in Bayreuth am vergangenen Freitag mit einem Toleranzpreis ◥ausgezeichnet worden.

Der Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis ehrt seit 2008 jährlich Organisationen und Personen, die sich auf internationaler Ebene für Humanität und Toleranz engagieren.

Der Stadtrat von Bayreuth hatte sich für Code Pink entschieden weil diese Gruppe sich vehement und oft mit aufsehenerregenden Aktionen gegen Kriege und bewaffnete Konflikte einsetzt und damit mitunter heftige Debatten ◥provoziert. Die Gruppe sei "nicht durch Ideologien motiviert, sondern durch den Wunsch, das Töten und Leiden, den Krieg und die Ungerechtigkeit auf dieser Welt nicht als gegeben hinzunehmen", heißt es in einer Selbstbeschreibung von Code Pink. >>>


2016 - „Jerusalem Post“ - Benjamin Weinthal versucht die Preisverleihung - Preis für Toleranz und Humanität der Stadt Bayreuth - an CODEPINK zu verhindern. >>>

Der andere Gandhi - Uri  Avnery, 23. April 2016 - IM JAHR 1975 wurde ich an der Tür meiner Wohnung mit einem Messer in die Brust  verletzt. Der Täter verfehlte mein Herz um Millimeter. Er wurde von einer mutigen Nachbarin festgehalten und verhaftet. Es schien so, als ob er keine politischen Motive hatte – er war verärgert, weil ich ein Abhörgerät in seinen Kopf gepflanzt hatte.

Während ich im Krankenhaus war, erhielt ich aus London einen Anruf. Es war vom Vertreter der PLO, er übermittelte mir die besten Wünsche von Yasser Arafat.
 Ein paar Minuten später kam ein Besucher: General Rehavam Se’evi, unter dem Spitznamen Gandhi bekannt, ein extrem Rechter, kam mich besuchen. Das Krankenhaus-Personal war aus allen Wolken gefallen. „Welche Pistole hast du“,  fragte er. Ich sagte ihm, dass es eine Webley sei, ein britischer Dienstrevolver. „Sehr schlecht“, urteilte er.„ der Hammer ist zu groß und exponiert. Wo trägst du ihn?“ Ich sagte ihm, dass ich ihn gewöhnlich in meinem Gürtel trage.  „Noch schlimmer“, bemerkte er. „Bevor du ihn herausziehst, bist du tot.“ Er zeigte mir seine Waffe. Es war ein spezieller Revolver, der für Leibwächter produziert wurde – ein Colt mit einem verkürzten  Hammer, der nicht aus dem Körper des Revolvers ragt. „Du musst ihn immer in deiner Hand tragen“, ermahnte er mich.

Das tat ich dann auch. !5 Jahre lang hatte ich immer den Revolver in meiner Hand, außer in der Wohnung und im Büro. Ich entwickelte eine besondere Art und Weise, ihn zu verbergen, während meine Finger am Trigger waren. Keiner hat jemals etwas geahnt. Nach 15 Jahren, als ich mein Magazin Haolam Hazeh  aufgab, ging ich zur Polizei und gab meine beiden Revolver als Geschenk ab.


IN  DIESER Woche erinnerte ich mich an diese Geschichte, als ein TV-Programm eine Untersuchung über Se‘evi brachte, die enthüllte, dass er ein Mörder von Gefangenen war, ein Serien-Vergewaltiger, ein Mitarbeiter prominenter Unterwelt-Figuren. Das ist sehr unangenehm, weil die Knesset vor ein paar Jahren ein besonderes Gesetz verabschiedet hat, um das „Erbe“ von Se’evi zu „verewigen“. Warum, um Himmels willen? Nun, er war ein Mann der extremen Rechten. Als Yitzhak Rabin, ein Mann der moderaten Linken, von einem Juden ermordet wurde, wurde ein Gesetz für ihn verabschiedet. Die Rechte wollte auch einen Märtyrer haben. Sie wählten Se’evi, der vor 15 Jahren von Arabern ermordet wurde. >>>

AJC – der zweite Berliner Senat - Otla Pinnow - Der Refugee Club Impulse RCI ist ein selbstorganisiertes Berliner Theaterprojekt von Geflüchteten; es entstand 2013 aus einer Kunst-Kooperation in einer Flüchtlingsunterkunft. Seither hat der RCI durchaus Renommee gewonnen, war z.B. im Januar 2016 zu einem Gastspiel in Frankfurt und erfüllte alle Kriterien, um durch Kulturstaatsministerin Monika Grütters für den “Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen” nominiert und vielleicht sogar ausgezeichnet zu werden. Wobei schon die Nominierung mit 2.500 EUR Preisgeld verbunden ist. Geplant war ebenfalls die Förderung seiner kulturellen Projekte mit 100.000 EUR durch den Berliner Senat.

Nun gab es am 20. März 2016 in Berlin den “Karneval der Geflüchteten”, der durchaus positives Aufsehen erregte. Schon damals wurde unter der Einsatzleitung des AJC eine Kampagne gegen die Teilnahme insbesondere der BDS-Bewegung und der linken Palästinensergruppe F.O.R. Palestine los getreten, die allerdings nicht viel Erfolg hatte (mein Artikel dazu). Tatsächlich erscheint es recht absurd, Palästinenser aus Flüchtlingsprojekten ausschließen zu wollen. Schon vor der Flüchtlingswelle lebten eine Menge geflüchteter Palästinenser in Deutschland und nun sind auch die aus den palästinensischen Flüchtlingslagern in Syrien dazu gekommen, z.B. aus Yarmouk. Dass die nun, weil sie es nach Deutschland geschafft haben, auf einmal zu Freunden des Staates werden, der sie seit 1949 aus ihrer angestammten Heimat vertreibt, weil die gegenwärtige Kanzlerin Angela Merkel der Meinung ist, man könne die Unterstützung eines fremden Staates im eigenen Staat zur Staatsraison erklären, das möge sich keiner einbilden. Und das gleiche gilt selbstverständlich für die Mehrheit der hiesigen Araber und Muslime, ohne die übrigens Flüchtlingsbetreuung und Integration gar nicht möglich sind. Denn wer sind schließlich die ganzen Dolmetscher und Erklärbären?

Der 2. Akt des Dramas um den RCI: geplante Förderung durch den Berliner Senat und Nominierung des RCI für den Kulturpreis, und das ohne den AJC, wie es sich gehört, vorher um Genehmigung zu bitten. Muss er wieder mal eine seiner üblichen Kampagnen los treten. Oder vielmehr fortsetzen – was er auch tut; denn er nutzt dafür auch den alten Twitter-Hashtag #MRIYR.

Wie üblich starten des AJC getreue Knappen die öffentliche Kampagne, hier die Berliner Morgenpost und die Berliner Zeitung. Die ihren Artikel gleich mit einem reißerischen Bild garnierte – man kennt das von ihr. Es folgen – wie üblich – die Jüdische Allgemeine und, was sonst, die Jerusalem Post mit einem Artikel des vom rechtszionistischen US-Think Tank FDD Beauftragten für Europa Benjamin Weinthal. >>>

Segregation of Palestinians and Jews in maternity wards becomes an issue in Israel - Phil Weiss and Jonathan Ofir - The medical establishment insisted on Wednesday that there was no segregation between Jewish and Arab women in maternity wards. However, Arab doctors complained of racist and discriminatory treatment by medical staff in the country’s hospitals… For many years the health establishment has been segregating Arab and Jewish mothers who come to deliver their babies, particularly in hospitals and maternity wards that serve mixed populations. While this may not be official policy, it is implemented by nurses on these wards, with doctors and hospital management turning a blind eye.>>>

From Israeli jail, ‘nonviolent’ bid to ‘free Palestine’ takes shape - Avi Issacharoff - The Times of Israel - A group of people close to leading Fatah activist Marwan Barghouti, jailed in Israel for murder, have reached an understanding with the Hamas and Islamic Jihad leaderships overseas on a comprehensive plan to jointly campaign against the Israeli occupation until it is brought to an end, Palestinian sources told The Times of Israel. >>>

Israel rabbi to paramedics: `Leave Palestinians to die` : Israeli ambulance crews adopt a policy of denying injured Palestinians treatment, say rights groups. - Jonathan Cook - There is mounting evidence that Israeli ambulance crews are withholding treatment from Palestinians injured during a wave of attacks over the past six months, according to rights groups. Physicians for Human Rights in Israel, a medical watchdog group, found that wounded Palestinians had been left untreated for as long as two hours. In some cases, medical teams are suspected of failing to tend to the injuries of suspected attackers as revenge, in the expectation that they will die from their wounds. >>>

Israel Sentenced a 13-year-old Palestinian Girl to Prison - Gideon Levy - S. is not home. She is in Sharon Prison. A 13-year-old girl, in the seventh grade, she is an inmate in an Israeli jail. Last Thursday, S. was sentenced to four-and-a-half months in prison and a fine of 7,000 shekels ($1,860). If the fine is not paid – and for this family it’s an absolutely unimaginable amount – S.’s mother, Amna Takatka, will be sent to jail for up to seven months: one month for every 1,000 unpaid shekels, for what her daughter did. That was the sentence handed down by military judge Lt. Col. Ami Navon. >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Nahostkonflikt : Frankreich kündigt Nahost-Konferenz an

» Israeli settler severely wounds Palestinian boy in ramming attack in Hebron

Israel destroys Bedouin village al-Araqib for the 97th time

Six members of Jewish Terrorist Group Admit to Attacking Palestinians, Torching Homes

Thousands of Israelis fill Tel Aviv's Rabin Square in support for executioner soldier
 

Hebron shooter indicts all of Israel

Palestinian teen run over by Israeli settler in Hebron

Israel Libanon: Israelischer General warnt Hisbullah vor «verheerendem» Krieg

PPS- “Army Kidnaps Ten Palestinians In The West Bank”

Bethlehem; Army Kidnaps A Palestinian In Teqoua’, Closes Al-Khader’s Southern Entrance

At Least 12 Palestinians Injured In Al-Ezariyya And Abu Dis, In Jerusalem

Israeli Soldiers Kidnap A Palestinian Child In Jerusalem, A Teen Near Tulkarem

Temple Mount activists 'practice' sacrifice in East Jerusalem

A new era of anti-occupation Judaism

20. 4. 2016

Grassroots Jerusalem seeks to resist Israeli occupation while avoiding the ‘INGO industrial complex’

Army Demolishes A Palestinian Home In Qalandia, Injures 8 Palestinians And Kidnap One

Israeli Soldiers Kidnap 41 Palestinians In The West Bank

Group: 43 journalists jailed by Israel since October

Israeli Soldiers Kidnap Two Palestinians In The Jordan Valley

Including 18 Children, Israeli Soldiers Kidnap 25 Palestinians In Jerusalem

Mass Rally Against Approval of New “Social Security” Law

Jordan Halts Al Aqsa Surveillance Camera Project

Israeli Forces Raid Al Quds Newspaper Offices

Human Rights Activists Call on IRS to Investigate Jewish National Fund Charitable Status

High court bans Israeli company from punitive power cuts to West Bank

19. 4. 2016

Israel- Siedler wegen Mordes an Palästinenser verurteilt

Westbank: Allgemeine Straflosigkeit bei Verbrechen von jüdischen Siedlern gegen Palästinenser

Biden at JStreet conference- `Overwhelming Frustration` With Israeli Gov`t

BDS- UNOPS 3rd Jordanian-based UN Agency to Drop G4S

Human Rights Activists Call on IRS to Investigate Jewish National Fund Charitable Status

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