MUSA’ADE e.V.

 


ScherbenEngel aus Bethlehem
 

Kaufen Sie ScherbenEngel aus Bethlehem und helfen Sie das junge Palästinenser sich selber helfen können.

Preis: 7,70 Euro, plus anfallenden Portokosten.

Die ScherbenEngel werden im Internationalen Begegnungszentrum in Bethlehem (Evangelische Weihnachtskirche) aus Glasscherben gefertigt und in Bronze- und Silberstegen eingelötet. Jeder Engel ist ein kleines Unikat, keiner gleicht dem anderen. Ihre Entstehungsgeschichte und die Idee dazu können Sie dem rechts Weihnachtsbrief von Pfr. Mitri Raheb entnehmen.

Sie kommen aus Bethlehem und werden dort nach Bestellung gefertigt und nach Deutschland versandt.

Der Verein verkauft sie für sie für 7,70 Euro, zuzüglich der anfallenden Portokosten.


Der Erlös kommt der Arbeit mit jungen Palästinenser im Zentrum zu Gute. Über die vielfältigen Aktivitäten mit der Jugend Bethlehems können Sie sich auf der Website informieren http://www.annadwa.org/



Sie können die Engel bestellen bei:

 

MUSA’ADE e.V. - Albrechtsgasse 28   -  
 94315 Straubing  -
Telefon 09421-84370   -
  
Fax 09421-843735

Kontakt:
musaade.bethlehem@gmx.de
Homepage: Karmelitenkloster:
MUSA’ADE – Hilfe für Bethlehem e.V. -
 

Bitte bei Bestellungen beachten: Es sind nicht immer alle Modelle lieferbar. Jeder ScherbenEngel ist auch ein einmaliges Unikat, nicht genau wiederholbar. Die Abbildungen geben ihnen nur die Vorstellung einer etwaige Form.

 

ScherbenEngel
 

Scherben bringen Glück!? Das Sprichwort soll über den ersten Schrecken hinweg trösten, wenn die wertvolle Vase zerplatzt ist oder das spülmaschinenfreundliche Porzellanteil. In Wirklichkeit sind Scherben erst mal Zeichen für ein Unglück. Spiegel, Fenster, k., Tasse – einfach kaputt. Und das lässt sich meist auch nicht wirklich wieder reparieren. Geklebt hält es bestenfalls oberflächlich.
In Bethlehem in Palästina, im Heiligen Land, da Gott neu angefangen hat mit den Menschen, in Jesus, da haben sie in den letzten vier Jahren wieder mal mehr als genug Scherben gehabt. Und auch da waren die Scherben keine Glücksbringer. Israelische Panzer und Soldaten waren immer wieder eingerückt. In Wohnhäusern und Geschäften, in Schulen und kirchlichen Bildungshäusern und Kirchen und sie haben Scherben hinterlassen – kaputte Fenster, in den Schränken zertrümmertes Geschirr – die Bilder waren schrecklich. Die Angst der Menschen groß.

Und die Verwüstung hält an – schon seit Jahren kommen kaum noch Pilger oder Touristen in die Stadt, die doch von ihnen gelebt hat. Die Besatzungsarmee ist zwar abgezogen - aber überall, Tag und Nacht präsent. Eine 8 m hohe Betonmauer und ein mit modernster Sicherheitstechnik ausgestatteter "Zaun" hat die Geburtsstadt Jesu vollständig abgeriegelt. Bethlehemer kommen nicht aus der Stadt heraus, Bewohner des Umlandes nicht hinein. Checkpoints und Straßenblockaden machen eine Fahrt von Dorf A nach Dorf B meistens unmöglich.

So ist Bethlehem am Rande seiner Existenz: zu wenig Einnahmen, kein Geld, kaum Hoffnung auf Frieden – stattdessen genug Scherben überall.
Aber Bethlehemer geben nicht auf. "In shalah! - So Gott will", sagen sie immer wieder.

Ich finde es daher eine tolle Idee, dass junge Leute in Bethlehem im Advent 2002 während der großen israelischen Invasion angefangen haben, aus dem Ergebnis der Zerstörung, aus Glasscherben nämlich, kleine Engel zu machen – sieben, acht Zentimeter hoch. Sie haben ganz einfach die Glasstücke mit Broncestegen aneinander gelötet, so ähnlich wie man das bei Kirchenfenstern macht. Engel aus Scherben - kleine Kunstwerke aus zurückgelassenem Schutt - und dann Botschafter für etwas Neues, für Zukunft, für ein wenig Freude – ja, so können die Spuren der Verwüstung vielleicht ein Zeichen der Hoffnung werden.
So ist so ein ScherbenEngel – nicht nur schöner Schmuck, sondern ein richtiges Friedenszeichen – ein Geschenk, ein verbindendes Zeichen in auswegloser Situation, eben ein ScherbenEngel, der wegen seiner eigenen Geschichte und der Geschichte seiner Künstler Hoffnung und Zukunft aufzeigt oder Herzen aufschließt oder Mut macht - ein ScherbenEngel, der viel bewirken kann.

Ein Artikel aus der Mainpost Schweinfurt,
um ihn zu vergrößern, bitte auf das Bild klicken.


Ein Artikel über die Scherbenengel.

Bitte auf das Bild klicken.
 

 

Katholische Sonnagsblatt, Nr. 35. -25.9.05

 

Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken.

 Brief von  Pfarrer Dr. Mitri Raheb,   Liebe Schwestern und Brüder!

Hunderte von Engeln wurden während dieser Adventswochen in vielen Gemeinden in ganz Norwegen gesehen. Diese Engel hätten, sagten die Leute, einen Kopf, einen Körper und zwei Flügel. Man konnte sie sogar anfassen.

 Diese Engel sind aus Glas gemacht, und zwar aus Scherben weggeworfener Flaschen und aus Glassplittern von Fenstern, die bei der israelischen Invasion von Bethlehem zerstört wurden.

 


Menschliche Hände suchten sie aus dem Schutt heraus. Von den Ärmsten der Armen der Bethlehemer Region wurden sie gesammelt und zur Kunstwerkstätte des Internationalen Zentrums von Bethlehem gebracht.

 Der Christliche Rat von Norwegen bestellte sie und sandte sie an Hunderte von Gemeinden. Diese Engel erzählen nun alles über „die Hoffnung und die Ängste all der Jahre", die die Menschen in Bethlehem heute haben. Die zerbrochenen Glasstücke sind ein Zeichen der Zerbrechlichkeit und der Verwundbarkeit unserer Welt. Es ist der Grund der Fleischwerdung Gottes. Durch seine Menschwerdung brachte er das Göttliche und das Menschliche wieder zueinander. Er suchte das heraus, was wert‑ und hoffnungslos scheint und verwandelte es in eine wunderschöne und vollkommene Schöpfung.

 Es ist diese Menschwerdung, die hier in Bethlehem sich vor 2000 Jahren ereignete, die uns die Kraft gibt, weiterzumachen, nach zerbrochenem Leben und zerstörten Hoffnungen Ausschau zu halten und sie durch Kunst in Engel zu verwandeln, Botschafter voll Gerechtigkeit, Frieden und Würde. Wir danken Euch allen, dass Ihr unsere Partner bei dieser "unmöglichen Mission" sein wollt. Mit Gottes Heiligem Geist und Eurer Unterstützung und Hingabe macht Ihr diese Mission, diesen Auftrag möglich.

 

 Wir Wünschen Euch frohe Weihnachten
und ein Gesegnetes Neues Jahr.
 Pfarrer Dr. Mitri Raheb,
Leiter des Internationalen Zentrums in Bethlehem
 Director and staff of International Center of Bethlehem (
www.annadwa.org).
Tel: ++972 2 276 4696
Fax: ++972 2 277 0048
Bethlehem, an Weihnachten 2002

 

Quelle  Publik Forum - Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken

Engel aus Bethlehem

Ja , das sind Engel aus Bethlehem -
Nicht die, die den Hirten vor 2000 Jahren
Vor den Toren Bethlehems erschienen
Und Freude verkündeten
Weil ein besonderes Kind geboren war.

 Diese Engel hier aus Bethlehem
Haben eine andere Geschichte:
Sie sind aus farbigem Glas
Wie die bunten Fenster alter Dome
Und in derselben Art  kunstvoll fabriziert.

 Das Glas, besser die Glasscherben,
fanden sich nach den israelischen Luftangriffen
in und vor den Häusern Bethlehems
in und vor den Kirchen -
denn ihre farbigen Fenster waren auch
alle zu Bruch gegangen.

 

Die Glasscherben wurden so zum Symbol
Der Zerstörung der Stadt.
Scherben wurden zum Symbol
Zerstörter Hoffnungen und Träume
Vieler Menschen,
die so schon ohne Arbeit und Brot waren.

 Doch dabei sollte es nicht bleiben.
In der Kunstwerkstatt der evanglischen Kirche
Wollte man aus den Symbolen der Zerstörung
Symbole der Hoffnung gestalten,
Symbole des Friedens.

 Samar, eine christliche Palästinenserin –
Die wie ihr Mann ihre Arbeit verloren hatte,
hatten von einer amerikanischen Künstlerin gelernt
wie man aus Glasscherben kleine Kunstwerke bereiten kann
Sterne, Blumen, Engel, um sie ans Fenster
Oder an den Weihnachtsbaum zu hängen.

 

 Und als eine große Bestellung von der norwegischen Kirche kam,
da machten sich Samar , George und andere an die Arbeit –
sie mussten nun nicht mehr von der Gemeinde unterstützt werden.
An Weihnachten 2002 flogen in  Hunderten norwegischer Kirchen
Kleine im Kerzenlicht glitzernde Glasengel aus Bethlehem
Am Weihnachtsbaum ---
Und inzwischen auch in vielen Kirchen in aller Welt
Und verkünden eine Geschichte von zerbrochener und wieder hergestellter Hoffnung
Von zerstörten und verwandelten Träumen
Von zerbrochenem Leben, das erneuert wurde.
So werden die Glasengel aus Bethlehem  für und mit uns
Zu neuen Botschaftern des Friedens und der Freude,
die einst  in Bethlehem begann.

 Ellen Rohlfs

 

Bild: Realschule der Maria Ward Schwestern in Würzburg.  Die Schülerinnen hatten vor Weihnachten eine Aktion mit denen ScherbenEngel gemacht.  Aus Scherbenresten einer Kunstglaserei entstanden ist. Schülerinnen haben ihn gefertigt aus dem Gedanken heraus, dass Scherben nicht nur Zeichen der Zerstörung bleiben müssen, sondern zu Zeichen der Hoffnung werden können. Die Scherben wurden auf eine Plexiglasscheibe geklebt und nun steht der Engel in einem Fenster im Treppenhaus und wir von vielen bewundert. - Auch eine Folge der Scherbenengelaktion!

 

MUSA’ADE e.V. – Hilfe für Bethlehem e.V.
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Wenn Sie den Bethlehemer Schnitzerfamilien helfen möchten melden Sie sich bitte.

Pfarrgemeinden oder Gruppen, die in der Adventszeit oder während des Jahres einen eigenen Verkauf (in Kommission) organisieren und dadurch Hilfe und Hoffnung schenken möchten sind erwünscht.

 

Beantragung der Mitgliedschaft


Im Auftrag  von MUSA'ADE
Das Palästina Portal


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