19.12.2003
Stein: "Roadmap" vorrangiges Ziel Israels
Interview mit dem Botschafter Israels, Shimon Stein
Die Texte in Klammer
sind von E. Arendt
Meurer: Dieser Sperrzaun, das kritisiert ja auch Außenminister
Joschka Fischer - warum verläuft er nicht entlang der Grenze von 1967,
sondern verläuft quer durch palästinensisches Territorium.
Stein: Ja, wissen Sie, das ist eine interessante
Frage. Wer behauptet, dass die grüne Linie auch eine Sicherheit bedeuten
wird. Steht es eigentlich irgendwo, dass es einen Zusammenhang gibt
zwischen Sicherheit und dieser grünen Linie? Ist die eigentlich heilig?
Nirgendwo steht es, dass die grüne Linie am Ende die endgültige Linie
auch sein wird. Das sieht auch nicht die berühmte Uno-Resolution des
Sicherheitsrates, die eben sagt, dass Israel letzten Endes sich aus
Gebieten zurückziehen soll, zu gesicherten und anerkannten Grenzen.
(Wer aber legitimiert
Israel zu dieser Grenzziehung, nicht der beteiligte Partner, die Palästinenser.
Dieses Verhalten demonstriert, das man nicht friedenswillig ist. Die
Interessen Palästinas sind unberücksichtigt. Im Weiterdenken dieses
Gedankens, kann ich nun auch ein Zimmer in Herrns Stein Botschaft belegen?
)
(
) Meurer: Aber auf den Gebieten, die sie abtrennen,
leben Hunderttausende von Palästinensern.
Stein: Die Abtrennung geht nach zwei Kriterien
vor: nach demographischen und topographischen. Dabei versuchen wir die
minimalste Anzahl von Palästinensern mit einzubeziehen, um eine maximale
Sicherheit zu erlangen. Aber die grüne Linie sehe ich und auch sonst
niemand von unseren Experten, nicht als eine verlässliche Sicherheitslinie
in der Zukunft an.
(Ist Israel die
Welt. Mit welchem Recht wird über Palästinenser bestimmt?)
Und ich glaube,
dass der Sicherheitszaun, und das sagen wir ja auch, dass der Zaun für
Sicherheit sorgen sollen und kein politischer Zaun ist.
(Es ist sehr politisch,
wenn Menschen behindert, vertrieben, eingesperrt werden. Die Behandlung
durch die
Besatzungsmacht
spricht für sich.
Es sei hiermit in die Geschichte eingeschrieben, Botschafter Stein HAT
ES GEWUSST!!)
Der politische Zaun
existiert ja eben nicht. Und deshalb verstehe ich ja eben nicht, warum
jemand behauptet, dass ausgerechnet die grüne Linie auch eine Sicherheitslinie
sein soll. Diesen Zusammenhang sehe ich überhaupt nicht. Und wie man
auch sagt "wir schaffen Tatsachen, wenn wir den Zaun so anlaufen, wie
wir es heute tun", aber genauso schafft man Tatsachen, wenn man diesen
Zaun entlang der grünen Linie belässt.
(Nur, das da die
palästinensische Seite eher Einverständnis signalisiert hätte.)
Und in der Wahrnehmung
der Palästinenser, sollten wir theoretisch dieser Aufforderung nachgehen,
würden wir eine Tatsache schaffen, die ja bei denen als eine politische
Tatsache gesehen wird und als den großen Sieg des Terrors. Israel hat
sich letzten Endes zur grünen Linie zurückgezogen. Das ist, glaube ich,
nicht in unserem Interesse.
(Also, spielen
wir trotziges Kind, "der spielt ja nicht mit uns..". Die Opfer
sind die Menschen, das Ergebnis: Tod, Not, Vertreibung. Zeigt das einen
Friedenswillen?
Stein und alle die so denken suchen sich (das wird seinen Grund haben)
die Gewaltbereiten in Palästina als Dialogpartner.
Den Frieden Suchenden gibt man so erneut eine Ohrfeige. Zeigt, das man
den Frieden gar nicht will, man wohl Vertreibung, Zerstörung oder Unterwerfung
anstrebt?)
Der Zaun ist provisorisch.
Und außerdem, was vom Menschen aufgebaut wurde, kann auch wieder abgebaut
werden.
Hier spricht die
Arroganz der Macht und nicht die des Rechst!
Quelle
Die Absetzung des
Films "Dschenin, Dschenin" bei Arteund ein sich
daraus entwickelnder Briefwechsel von Claudia Karas und anderen
mit der israelischen Botschaft.
nachdem Sie als menschenrechtsbeauftragte der bundesregierung verwendung gefunden
haben, tauchen Sie mit der spiegel-schlagzeile „Roth nennt Debatte
„heuchlerisch“
aus der versenkung auf!
wiederum wird der
antisemitismusvorwurf bemüht, um diesmal michel friedmann außerhalb
des rechts zu stellen und ihm nur aufgrund seines jüdischseins eine
sonderrolle zuzugestehen, denn Sie sind anscheinend der ansicht, dass
die justiz einen
straffälligen schonen
soll, nur weil er jude ist! man darf gespannt sein, wann diese keule
auch den ermittelnden Staatsanwalt trifft!
Erst Sie und die
verteidiger des drogenkonsumenten friedman setzen durch wiederholte
antisemitismusvorwürfe „mit Friedman die Juden
auf die Anklagebank“
und bedienen dadurch bestehende vorurteile!
Friedman, der sich
in den medien stets als moralapostel aufgespielte, der sich immer
wieder der ihn hofierenden, kriecherischen medien
bedient hat, muss
es sich jetzt auch gefallen lassen, dass öffentlich über seinen drogenkonsum
und voller häme über sein feiges abtauchen geredet wird. er war nun
einmal ARD/HR-moderator, ist mitglied im zdf-fernsehrat, und er ist
vizepräsident des zentralrats der juden in deutschland. allein dies
ist anscheinend ein freibrief für freien kokaingenuss, denn es ist
erstaunlich, wie „die freunde friedmans“
den drogenkonsum
verharmlosen – wie auch die „Zuführung“ eingeschleuster bedauernswerter
frauen + mädchen aus der ukraine, die hier als huren verschachert
werden, doch deren menschenrechte
stehen nicht zur
debatte ...
Anstatt einen drogenkonsumenten
zu verteidigen, sollten Sie sich den tatsächlichen menschenrechtsverletzungen
widmen!
Wo ist beispielsweise
Ihr einsatz als menschenrechtsbeauftragte, wenn es gilt, gegen die
permanenten menschenrechtsverletzungen
im besetzten palästina
zu protestieren? Wo ist Ihre empörung über die rechtsradikalen und
rassistischen mitglieder in der israelischen
regierung, die die
vertreibung der palästinensichen bevölkerung fordern? Sie hüllen sich
auch in schweigen, wenn menschen unter dem vorwand der terrorbekämpfung
ermordet werden!
„wir
sind verantwortlich für das, was wir tun,
aber
auch für das, was wir nicht tun“ (voltaire)
Claudia Karas
...Der
Oberrabbiner der französischen Juden hat nach Aussage Benatoffs
empfehlen müssen, ausser Haus nicht mehr die traditionelle jüdische
Kopfbedeckung zu tragen. Die europäische Öffentlichkeit reagiere
dennoch mit erschreckender Indifferenz auf den rasant um sich
greifenden Antisemitismus.
Der Vizepräsident des WJC, Isi Leibler,
kritisierte in diesem Zusammenhang auch die aus seiner Sicht
einseitige und voreingenommene
Haltung
Europas gegenüber Israel im
Nahostkonflikt. Er sah in der heftigen Israel-Kritik Hinweise auf
einen versteckten Antisemitismus. Quelle:
Warnungen vor Antisemitismus in Europa
Kommentar: Antisemitismus, Rassismus ist
selbstverständlich zu bekämpfen. Nur, wer maßt sich an die
berechtigte, immer heftiger werdende Kritik an der israelischen
Politik mit Antisemitismus gleichzusetzen? Wo sind die Grenzen. Wann
fängt man an den Stempel Antisemit als Waffe gegen berechtigte
Kritik anzuwenden. Es gibt leider gute (schreckliche) Gründe für die
wachsende Kritik. Es ist das Handeln der israelischen Armee in
Palästina, das Nichthandeln der Politik.Diese Kritik kommt
in ihren Ansätzen übrigens von den "Semiten" den vielen ehrenhaften
israelischen Bürgern, die das was ihre Regierung zu verantworten hat
auf das schärfste bekämpfen. Es mag keinen Zusammenhang geben,
vielleicht benutzen Antisemiten wiederum berechtigte Kritik als
Denkmantel für ihre Antisemitische Neigung.
Merkwürdig ist es aber schon, das man in einer Zeit wo die Kritik an
die israelische Regierung immer offensichtlicher seine schrecklichen
Ursachen findet man vielleicht auch ablenken will.
Vielleicht täten wir alle ein gutes daran Antisemitismus, da wo er
wirklich und eindeutig auftritt zu bekämpfen und nicht nach dem
Motto: "Kritik an Israel ist Antisemitismus" zu verfahren. Wir alle,
ob Christen, Moslems oder Juden sind es den Opfern des Rassismusses,
des Antisemitismusses schuldig ihnen die nötige Ehre zu erweisen und
sie nicht für politische Zwecke zu missbrauchen. Wenn jemand, sei es
mit jüdischer Kopfbedeckung, sei es mit Kopftuch verfolgt, bedrängt,
benachteiligt wird. Dann heißt es sich zu ihm zu stellen, ihn zu
schützen. So stehe ich, so stehen viele Israelis und Menschen aus
anderen Nationen neben den Palästinensern.
Wettbewerb Die Wirklichkeit ist das, wozu wir
versuchen sie zu machen?
oder, Der Biedermann des Jahres:
"...... Und man darf auch
nicht vergessen, daß wir, die Israelis, seit dreieinhalb jahren unter
schrecklichem, brutalen Terrorismus der Palästinenser leiden, und wir
spüren keine europäische Solidarität für dieses Leid; wir können sie
nicht fühlen...."
"... Ich glaube, daß wir in
den letzten zehn Jahren historische Schritte auf die Palästinenser zu
gemacht haben. Unsere Hände sind sauber...."
3944 Tote seit Beginn der Intifada im September 2000. 2.974 der Opfer waren Palästinenser, 900 Israelis.
3944 Tote zuviel
anbei ein Stück Seife.
Zur Erinnerung Herr Katzaw vielleicht zur gleichen Zeit als sie die
Worte sagten geschah in Palästina:
Qalqilya: 22-jähriger Palästinenser erschossen
Bei einem
Angriff am späten Donnerstagnachmittag auf ein Dorf in der Nähe von
Qalqilya erlitt der 22-jährige Palästinenser Ahmad Kulaib einen
Brustschuss. Der junge Mann war auf der Stelle tot. Warum die
israelischen Soldaten gezielt auf Kulaib schossen, blieb unklar.
Frau erstickt nach Tränengaseinsatz
Der Angriff
israelischer Besatzungstruppen am gestrigen Nachmittag (29. 04.) auf
das Flüchtlingslager Farha bei Jenin forderte ein Todesopfer. Die
50-jährige Palästinenserin Subrieh Ab al-Badah wurde mit Atemproblemen
ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie wenig später starb. Israelische
Soldaten hatten bei einem Angriff auf Farha Tränengas im Haus Frau
Al-Badahs eingesetzt. Die Inhalation des Tränengases hatten einen
Herzanfall ausgelöst, an dem sie im Krankenhaus verstarb.
Quelle
Zur Erinnerung Herr Katzav:
"Wir sind in ihrem Land – nicht sie in
unserem.
Wir siedeln auf ihrem Land – nicht sie
auf unserem.
Gibt es nun auch deutsche
Träume vom israelischen demokratischem Rechtssystem?
Stell dir vor, in Hamburg ist eine
Terrorzelle, vielleicht denkt man auch nu da ist ein, macht ja nichts. Mit einem Raketenangriff aus einem Hubschrauber wird der
eventuelle Attentäter ohne Gerichtsbeschluss hingerichtet. (Das spart auch
Kosten, die Lösung für Deutschland!)
Passanten die zufällig in der Nähe waren werden leider getötet. Das seine
Frau dabei stirbt ist nicht unser Problem, sie hätte ihn nicht heiraten
dürfen, so ist das nun mal in einer Demokratie.
Anschließend fahren in der Berliner Strasse Panzer vor. Mit Fußtritten
werden die Türen geöffnet. Mit einem Hammer, ein
Überraschungsmoment, schafft man neue Übergänge von Zimmer zu Zimmer.
Nach der Durchsuchung. "Die
Familie, die Nachbarn sollen auch spüren, was es heißt mit einen
eventuellen Verbrecher zusammenzuwohnen, wird das Haus gesprengt. Es
könnte sich ja auch in der Zukunft ein Attentäter dort verbergen.
Danach darf das Militär zum Rathaus
fahren. Dort im zerschossenen Rathaus wird der Bürgermeister gefangen
gehalten.
Die Soldaten können sich bei seiner Bewachung ausruhen.
Die abgelösten ausgeruhten Soldaten dürfen zur Entspannung noch Steine
werfende Kinder jagen und dabei Schiessübungen machen.
Schöne neue demokratische Welt,
seid solidarisch mit
Mosche Katzav
Oder auch ein Glück, das wir nicht blind solidarisch
sind!
Übrigens, für rassistisches
Verhalten gibt es keinen Ausnahmezustand, keine Freikarten für niemanden,
nirgendwo.
Um
Gotteswillen, Mary Robinson, Ex-Präsidentin von Irland,
Ex-Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen
und Rednerin bei der Abschlussfeier der Emory University /
USA. Mary Robinson hat einen gewaltigen Fehler gemacht, sie
hat es gewagt, Israel zu kritisieren. Robinson sagte – Horror
über Horror – die „grundlegende Ursache des
arabisch-israelischen Konflikts ist die Okkupation“.
‚Okkupation‘, Stopp, stopp, Mary! Ist das nicht ein wenig
antiisraelisch? Oder wollen Sie etwa ernsthaft behaupten, die
israelische Militärbesatzung in Westbank und Gazastreifen sei
irgendwie falsch, Israels außergerichtliche Exekutionen von
palästinensischen Kämpfern seien falsch, dass Israel
steinewerfende Schuljungen niederschießen lässt sei falsch
oder der glatte Raub arabischen Landes, um darauf Häuser für
Juden zu bauen? Vielleicht habe ich mich verhört. Ja,
bestimmt, denn, als Sie auf die niederträchtigen
Verleumdungen, die ehrkränkenden Angriffe auf ihr Recht auf
Redefreiheit und die verleumderischen Attacken auf ihre
Integrität antworteten, klang das wie das Maunzen eines
Kätzchens. Dass sie sich „sehr verletzt und bestürzt“ fühlten,
sagten sie. Der Irish Times haben sie erklärt, wie es
„schmerzt, dass Anschuldigungen aufgestellt werden, die
komplett jeder Grundlage entbehren“. Sie hätten den Leuten,
die Sie beschuldigen, mit rechtlichen Schritten drohen sollen.
Ich reagiere auf böswillige Postkarten, auf denen steht, meine
Mutter sei Eichmanns Tochter (Peggy Fisk war im Zweiten
Weltkrieg in der Royal Air Force, aber egal), indem ich den
Schreibern mitteile, sie würden von meinem Anwalt hören – und
sofort ist Ruhe. Aber nein, Sie fühlen sich „verletzt“. Sie
sind „bestürzt“. Sie lassen es zu, dass Professor Kenneth
Stein von der Emory Universität sagt, er „sei besorgt über den
offensichtlichen Mangel an gebührender Sorgfalt aufseiten
derer, die die Entscheidung trafen, sie (Mary Robinson) als
Rednerin einzuladen“. Das mit der „gebührenden Sorgfalt“
gefällt mir besonders. Aber im Ernst, wie können Sie es
zulassen, dass man mit ihrer Integrität derart ungestraft
Schindluder treibt? ‚Bestürzt‘. Oh, Mary, Sie armes Ding (diddums).
mehr >>>
Zum Interview in der
FAZ vom 30.04.2004
Moshe
Katzavs Gedächtnislücke
Israels Staatspräsident Moshe Katzav kritisierte
die EU ob ihrer mangelnden
solidarischen Unterstützung mit Israel. Katzav
forderte in einem Gespräch
mit der FAZ eine schärfere Haltung und
Verurteilung des palästinensischen
Terrors seitens der EU: "Man darf nicht vergessen,
daß wir, die Israelis,
seit dreieinhalb Jahren unter schrecklichem,
brutalem Terrorismus der
Palästinenser leiden, und wir spüren hier keine
europäische Solidarität für
dieses Leid; wir können sie nicht fühlen."
Der israelische Staatspräsident, der sich auf
einer "OSZE-Konferenz zur
Bekämpfung des Antisemitismus" in Berlin aufhielt,
hat vergessen, sich bei
der Bundesregierung für die drei Dolphin-U-Boote
zu bedanken, die
unmittelbar nach der Lieferung (1999 und 2000) mit
nuklearen
Harpoorn-Flugkörpern bestückt wurden. Katzav
bleibt weiterhin den Dank an
die deutschen Steuerzahler schuldig, die von den
Gesamtkosten dieser drei
U-Boote in Höhe von 1,28 Mrd. DM den Löwenanteil
von 1,1 Mrd. DM übernahmen.
Israels Staatspräsident vergaß ebenfalls, sich bei
Schröder und Fischer für
die für Panzerteile und gepanzerten Fahrzeuge im
Wert von 346,4 Mio. Mark zu
bedanken: Jene Panzer und Fahrzeuge, die in Gaza
und Westjordanland Häuser
über die Köpfe von palästinensischen Familien
niederschießen und über sie
Leid und Tod bringen. Jene Panzer und gepanzerten
Fahrzeuge, die die Gebäude
der Autonomiebehörde nahezu völlig platt gewalzt
haben.
Der im Iran geborene
Katzav hat in Berlin auch vergessen, der
Bundesregierung den Dank Israels
für die deutschen Scharfschützengewehre der Typen
SP66 und SR86
auszusprechen. Das sind jene
Scharfschützengewehre, mit denen die Regierung
Scharon unter anderem ihre Politik der
"Liquidierung" bzw. "gezielten Tötung
" erfolgreich durchführt. Katzav weiß genau, dass
eine EU-Umfrage, der
zufolge Israel als größter Feind des Weltfriedens
dargestellt wird, kaum
eine solch effiziente Wirkung wie Dolphin-U-Boote
und andere den
Palästinensern Leid und Tod bringende
Waffenlieferungen an Israel hat.
Moshe
Katzav hätte sich in Berlin vor allem bei
Bundesaußenminister Fischer
bedanken müssen, der bei jedem Raketenanschlag
Israels auf palästinensische
Führer auf das legitime Recht Israels auf
Selbstverteidigung hinweist,
Israel zur Besonnenheit rät, ohne im geringsten
wortwörtlich diese Morde zu
verurteilen.
Fischer sagte am 15. Februar vor dem Bundestag:
"Diese Bundesregierung unter
Bundeskanzler Schröder wird alles tun und tut
alles, um das Existenzrecht
und die Sicherheit Israels und seiner Menschen zu
schützen."
Katzav muss
sich fragen, ob er in seiner Klage über ein
"unsolidarisches Europa"
zumindest dem Gastgeber Deutschland Unrecht tut.
Göttingen, Dr. Behrouz Khosrozadeh
...... aber ich bitte euch ausdrücklich, euch
nicht verführen zu lassen von falschen Hoffnungen
und euch und eure Bekannten nicht vergiften zu
lassen von dem Gift der Schuldgefühle, das so
viele gute Menschen in Deutschland lähmt. Lasst
euch nicht einschüchtern von der verbrecherischen
Propaganda, die eure edlen und ehrlichen Versuche
im Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit als
Antisemitismus anprangert. ....
Kann man so wie unten von
W. Sahm geschehen einfach Mord und Killerkommandos legitimieren? Manches
braucht man vielleicht nicht lange zu kommentieren, es spricht für sich
selber.
ULRICH
W. SAHM- Israels Abschussliste ist noch lang
Jerusalem, 18. April 2004 - "Wir werden Fortschritte im politischen
Prozess machen. Gleichzeitig werden wir Terrororganisationen, die
Terroristen und alle, die Israel treffen wollen, bekämpfen." Zum Auftakt
der wöchentlichen Kabinettssitzung schaute Ministerpräsident Ariel Scharon
zufrieden in die Runde seiner Minister. Die gelungene Liquidierung des
Hamasführers Adel Asis Rantisi am Samstag Abend hatte selbst wankelmütige
Minister von Scharons umstrittenen Abtrennungsplan überzeugt, darunter
auch Benjamin Netanjahu und Außenminister Silvan Schalom.
Knapp einen Monat nach der "gezielten Tötung" des charismatischen Scheich
Jassin hatten zwei Raketen aus einem israelischen Kampfhubschrauber den
weißen Subaru in Gazas Daschala Straße getroffen. Rantisis Fahrer und ein
Leibwächter waren sofort tot. Der selbsternannte Nachfolger von Scheich
Jassin wurde schwerverletzt ins Schifa-Krankenhaus gebracht. Vor laufender
Kamera von Al Dschesira, live in die arabische Welt übertragen, starb
Rantisi, halbnackt auf dem Operationstisch liegend. Die Nachricht von
Rantisis Tod ging wie ein Lauffeuer durch Gaza. Sie erreichte auch Nablus
und Ramallah. Tausende schwenkten die grüne Flagge der Hamas und schworen
Rache.
Die israelischen Militärs hatten schon vor über einem Monat vom Kabinett
grünes Licht erhalten, die Köpfe der extremistischen Hamas zu treffen.
Freiheit für Marwan Barghouti Ein Aufruf - Stimmen
die mahnen und fordern. mehr >>>
Im
diplomatischen Dienst ist es üblich, sich nicht offen in die
Angelegenheit eines Gastlandes einzumischen. Vor allem nicht in den
Medien. Was die Geheimdienste machen ist etwas anders. In diesem
Sinne war z.B. von Avi Primor während seiner Dienstzeit nichts zu
vernehmen.
Es ist sicher nicht eine Frage des übersteigerten Selbstbewusstseins
das Botschafter Stein sich so plump einmischt. Die Frage ist ob, bei
all den Erfolgen den man mit der Verschleierung dessen hat was den
Palästinensern geschieht man nun beginnt offen die Regierungsgewalt
zu übernehmen. Der Fall Möllemann und Karsli hat ja schon
vortrefflich gezeigt wie man die Politikern an den Fäden führen
kann. Bei der Häufigkeit dieser Einmischungen ist nicht zu hoffen,
das es sich nicht wiederholt.
Diese Tage hat B. St. schon einmal geglänzt: "Israels Botschafter: IGH-Anhörung beweist Bedeutungslosigkeit
der UNO" Was ist von einem
Politiker zu halten, der die Rechtmäßigkeit eines Internationalen
Gerichtshofes, der Vereinten Nationen bestreitet? Die israelische
Regierung demonstriert zwar tägliche in Palästina, was sie von den
Menschenrechte hält. Diese Aussagen des israelischen Botschafters,
die fast nie zufällig sind zeigen neue Dimensionen der
internationalen Rechtlosigkeit. Einem Frieden kann dies nicht
dienen, also, was soll erreicht werden? Beginnt bald der große
Kreuzzug?
Ein Bündnis verschiedener antifaschistischer und linker Gruppen ruft
für den kommenden Samstag dazu auf, den Aufmarsch der "Kameradschaft
Hamm", einer bundesweit aktiven Neonazivereinigung, zu verhindern.
Unter dem Motto "Solidarität mit Palästina" wollen die Neonazis ihr
antisemitisches Weltbild in Hamm Bockum-Hövel zur Schau stellen.
(Dagegen Protestiere
ich auch, den hier ist sicher reiner Antisemitismus zu erkennen.
Diese Herren mögen Protestieren, es gibt trotzdem keine
Gemeinsamkeiten)
........
"Das Bedürfnis nach 'Kritik' am Staat Israel kann seine
antisemitischen Beweggründe immer seltener verschleiern", so Petra
Müller, Sprecherin des israelsolidarischen Bündnisses.
(Das ist nun
glatter Unsinn, Kritik an der derzeitigen israelischen Regierung ist
legitim, nicht antisemitisch. Das ist eine Solidarität mit Palästina
die mit vielen Israelis gemeinsam, auch für einen Frieden für Israel
getragen wird. Wer so redet will die Wahrheit nicht wissen!)
"Dass die Positionen der Neonazis denen vieler deutscher Bürgerinnen
und Bürger sehr nahe sind, zeigte unter anderem eine Meinungsumfrage
in der EU, welche ergab, dass in Israel die größte Bedrohung für den
Weltfrieden gesehen wird. Nicht erst seit Möllemann und Hohmann ist
eins klar: Antisemitismus war und ist in Deutschland Programm!"
.........
(Das ist eine
Rassistische unsachliche Verknüpfung. Israel steht nicht außerhalb
der Kritik. Es gibt antisemitisch denkende deutsche, das mit allen
deutschen Bürgern gleich zu setzen zeigt, das wer so redet, das
denken hat was er anderen vorwirft. Möllemann und Homann sind nicht
vergleichbar....)
Leserbrief von der Tochter
des verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden des Rats der Juden in Deutschland
zum Fall Friedmann
„Scharfe Kritik an Blüms Äußerungen zu Israel“
und „Vom Leben in Deutschland“ /
Paul Spiegel wirft
Norbert Blüm „Rassismus pur“ vor. Was ist Rassismus pur? Sind es nicht
die ständigen Maßregelungen des jetzigen Zentralrats der Juden in Deutschland
unter Spiegel, Friedman und Knobloch? Charlotte Knobloch hatte doch
selbst einer rechtsradikalen, vom nordrhein- westfälischen Verfassungsschutz
beobachteten Zeitung, der Jungen Freiheit, ein Interview gegeben. Dieser
Zentralrat hat es von Anfang an verstanden, medienwirksam auszuteilen.
Liegt das nun an Paul Spiegels Künstleragentur oder am Talkmaster und
selbst ernannten Journalisten Michel Friedman?
Friedman hat sich
durch sein Zentralratsamt und seine Position Talkshows „erkämpft“, die
er als Anwalt ohne dieses Amt sicherlich nicht bekommen hätte. Außerdem
sitzt er ja noch im ZDF- Verwaltungsrat und in der CDU, all diese Posten
sind nicht miteinander vereinbar. So hat mein Vater, der 1992 gestorbene
Zentralratsvorsitzende, Heinz Galinski, es genau aus diesen Gründen
immer abgelehnt, Parteimitglied zu werden. Auch für Ignatz Bubis wäre
es heute sicher schwierig geworden mit der FDP.
Durch die „Machtfülle“,
wie sie nach meiner Meinung nur in Deutschland möglich ist, gelingt
es dem Zentralrat nun, jegliche Kritik an der israelischen Politik als
Rassismus oder Antisemitismus abzuschmettern. Das betrifft natürlich
auch jüdische Kritik, genau wie der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde
zu Berlin, Alexander Brenner, kritische Stimmen auf jüdischer Seite
(„Nestbeschmutzer“) wie den Ossietzky-Preisträger und Gusch- Schalom-Gründer
Uri Averny, Daniel Barenboim, Felicia Langer, Moshe Zimmermann dann
sicherlich auch dazurechnen darf.
Solange sich der Zentralrat
als diplomatische Vertretung Israels aufführt, ist wohl jegliche Objektivität
zu vermissen. So ist dann ja wohl auch zu verstehen, dass Friedman Scharon
als „Hofberichterstatter“ interviewen darf. Ob er den wohl auch so anfassen
wird, wie seine sonstigen Opfer? Auch für die deutschen Politiker und
Medien wäre es an der Zeit, anstatt ständig der derzeitigen israelischen
Regierung und dem Zentralrat Solidarität zu bekunden, sich etwas objektiver
mit der desolaten Lage der Palästinenser zu beschäftigen.
Außerdem ist es gefährlich
und unerträglich, wie Friedman die Antisemitismus-Angst bei den Juden
schürt. Auch das ist kalkulierte Selbstdarstellung. – Was haben Martin
Walser und Friedman gemeinsam? Immer wenn sie angegriffen werden, denken
sie ans Auswandern.
Evelyn Hecht-Galinski,
Malsburg-Marzell in einem Leserbrief an der Süddeutschen Zeitung
Richtig ist: die PLO hat bereits im november 1988 die existenz israels
anerkannt – im gegensatz dazu weigert sich israel, die nationalen rechte
der palästinenser anzuerkennen!
Auch die stete wiederholung einer gefährdung der existenz israels ist
angesichts seiner militärischen übermacht geradezu lächerlich!
Als eine weitere lüge geistert immer wieder das scheitern von oslo durch
die medien und als beschuldigter jassir arafat und auch herr naumann
verbreitet – wider besseres wissen - diese israelische propaganda. Richtig
ist: das sogenannte „großzügige angebot“ war in wirklichkeit nämlich
keines:
Chris Marsden beschreibt in "junge Welt" den „Mythos Camp David - Die gängige Darstellung der gescheiterten Friedensverhandlungen
in den amerikanischen Medien ist Teil einer gezielten Desinformationskampagne
http://www.jungewelt.de/2002/05-15/009.php
„... Robert Malley,
unter Clinton Nahost-Experte im Nationalen Sicherheitsrat der USA und
Mitglied des amerikanischen Teams in Camp David, schrieb in der New
York Times vom 8. Juli 2001 unter der Überschrift »Märchen über das
Scheitern von Camp David«: u. a. “Ein Palästinenserstaat mit 91 Prozent
der Westbank und Gaza war mehr, als die meisten Amerikaner und Israelis
für möglich gehalten hätten, aber wie hätte Herr Arafat seinem Volk
den Landtausch im Verhältnis neun zu eins erklären sollen?« Malley
gab auch zu, daß die Palästinenser größere Zugeständnisse gemacht hatten:
»Die Palästinenser traten für einen Palästinenserstaat ein, der in den
Grenzen vom 4. Juni 1967 neben Israel bestehen sollte. Sie akzeptierten,
daß Israel das Territorium der Westbank mit Siedlungsblöcken annektieren
würde. Sie akzeptierten das Prinzip der israelischen Souveränität über
die jüdischen Viertel in Ostjerusalem - Viertel, die vor dem Sechstagekrieg
von 1967 nicht Teil des Staates gewesen waren. Und während sie darauf
bestanden, daß das Recht der Flüchtlinge auf Rückkehr anerkannt wird, waren sie bereit, es in einer Weise umzusetzen,
die Israels demographische Zusammensetzung und Sicherheitsinteressen
berücksichtigte und deshalb die Anzahl der Rückkehrer beschränkte....«
Am 23. Juli 2001 gab Ahmed Qureia, der Chefunterhändler der Palästinenser
in Camp David, eine Pressekonferenz, in der er Malleys Bemerkungen zustimmte
und die Behauptung, daß »Barak alles anbot [und] die Palästinenser alles
ablehnten«, als »die größte Lüge der letzten drei Jahrzehnte« verurteilte.
Auch die New York Review of Books, die New York Times und die palästinensische
Verhandlungsdelegation veröffentlichten Material über Camp David, das
die Behauptungen der zionistischen Märchenerzähler widerlegte. ...“
das von herrn naumann konstruierte „Rückwanderungsrecht (!) der Palästinenser“
meint das unveräußerliche „Rückkehrrecht von Flüchtlingen“. Wie viele
andere resolutionen auch, hat Israel die UN-resolution 194 nicht anerkannt,
derzufolge die flüchtlinge das Recht haben, zwischen Entschädigung und
Rückkehr in ihre Heimat zu wählen.
auch das weltweit begrüßte friedensangebot der arabischen liga lehnte
israel ab!
was herr naumann zu “Politiker vom Schlage Hitlers oder Stalins“
schreibt, trifft auch auf den kriegsverbrecher Sharon zu: „Ihre Angst
vor Attentaten schwoll mit ihrer Machtfülle zur Paranoia an. Und die
Angst war das ferne Echo ihres Wissens um die eigene kriminelle Terrorherrschaft“.
auch das vorgehen der israelischen besatzer sind „genozidale
Aktionen im eigenen Hinterland“, denn an der tagesordnung sind dort
politischer mord, folter, ungesetzliche deportationen, exzessive zerstörungen,
landenteignung, vertreibung! Wohl deshalb verweigert israel internationaler
Beobachter!
Ihre Stellungnahme zu Michel
Friedman, Kokainvorwurf und Judentum (DDP)
Claudia Roth, Menschenrechtsbeauftragte
der Bundesregierung, hat sich vor Michel Friedman gestellt.
Es dürfe nicht sein, dass die Rotlicht- und Kokain-Vorwürfe
zur Abrechnung mit dem Judentum genützt würden. Jetzt will sich auch
der Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Fall befassen.
DDP
Sehr geehrte Frau Roth,
ich verstehe IHRE Welt nicht mehr: wer erlaubt Ihnen, eine Verbindung
zwischen dem des Drogenkonsums, bzw. der versuchten Weitergabe (Dealens)
von Drogen "hinreichend verdächtigten Dr. Michel Friedman"
(die zuständige Berliner Behörde) und "dem Judentum"
herzustellen? Sind Sie denn nun zu einer ausgewachsenen Rassistin mutiert
?
Seit wann verharmlosen Sie Menschenrechtsverletzungen, die sich aus
dem Proxenetismus, der Prostitution und dem möglichen damit verbundenen
Menschenhandel ergeben ? Ist dies Ihr Verständnis von Schutz von Menschenrechten,
von Frauenrechten ? Kaltes Entsetzen trifft mich bei diesem Gedanken.
Das Eine (Drogenmissbrauch) hat doch mit dem Andern (Judentum) nichts
zu tun. Rechtsbrecher, besonders wenn es sich um so verachtenswürdige
Tatbestände, sollten sie sich bewahrheiten, wie des rechtswidrigen Umganges
mit harten Drogen handelt, sind mit der ganzen Kraft unserer demokratischen
und republikanischen Gesetze zu ahnden.
Rücksichten auf Religionsgemeinschaften, Rasse, Volkszugehörigkeit (darauf
wollen Sie ja offensichtlich hinaus, obwohl mir bei diesen Wortverbindungen
die Haare zu Berge stehen !) sind unzulässig. Würden sie berücksichtigt,
wäre darüberhinaus wohl zudem der Tatbestand der Aufforderung zur Rechtsbeugung
durch einen Parlamentarier gegeben.
Ich hoffe nun nicht, dass Sie, ein Mitglied des gewählten Deutschen
Bundestages, dazu die Menschenrechtsbeauftragte dieser höchsten Vertretung
des deutschen Volkes, zu Rechtsbeugung aus rassistischen, was immer
Sie darunter verstehen, Gründen aufrufen.
Ich werde Ihre diesezüglichen Äußerungen in den kommenden Tagen sehr
genau beobachten, ggf. erlaube ich mir schon heute, im Falle eines derartigen
Versuches (der Aufforderung zur Rechtsbeugung) durch Sie Rechtsmittel
gegen Sie einzulegen,
Ich erwarte Ihre Stellungnahme. Sollten sich die aus obiger Agenturmeldung
ergebenden schrecklichen Vermutungen bestätigen werde ich umgehend das
Bundestagspräsidium, den Bundespräsidenten und die Fraktionen des Hohen
Hauses benachrichtigen.
Bis zu einer Richtigstellung, bzw. Korrektur Ihrer Aussage grüße ich
Sie, die Menschenrechtsbeauftragte des gewählten Deutschen Bundestages
hochachtungsvoll
mit einem herzlichen Gruß
hier die Weiterleitung einer Kurzmail aus Jerusalem vom Leiter der
dortigen Konrad-Adenauer-Stiftung, Herrn Gerster.
Falls Ihr ihn auch
in einem Verteiler habt, am besten löschen. Jeden weiteren Kommentar
möchte ich mir ersparen. Mir wird jedenfalls klar, wieso Frau Merkel
u.a. in ihrer Rede beim 5. deutsch-isrealischen Dialog sagen kann:
"Dem internationalen Friedensplan, der so genannten Road-Map, ist
Erfolg zu wünschen - wenngleich sich zeigt, dass sie ein gutes theoretisches
Produkt ist, aber vielen praktischen Fragen nur bedingt Rechnung trägt.
Ich hoffe, dass der Bau des
Trennzauns nicht zu große psychische Verwerfungen mit sich trägt.
Der von der israelischen Regierung erwogene Rückzug aus eigenen Siedlungen
ist andererseits ein kleines Zeichen im Hinblick auf den sich langsam
aufbauenden Prozess mit dem neuen palästinensischen Ministerpräsidenten
Korei, der aber seinerseits - in seiner Abhängigkeit von Arafat -
nur geringe Spielräume zum Voranbringen des Friedensprozesses hat.
"
Wenn diese "Fachleute"
Materiallieferer sind, kein Wunder.
In dieser Datenbank der Mediengruppe Nahost (derzeit im Wesentlichen
Anis Hamadeh und Claudia Karas) geht es um den Diskurs Palästina - Israel
- Deutschland - Arabische Welt - Islam. Sie ist für Medienkritiker,
Journalisten, Politiker, Politologen und die Friedensbewegung gedacht.
Geeignete Links und Texte können gemailt werden an:
info(at)anis-online.de.
MEHR >>>
Newsletter der Botschaft des Staates
Israel - Donnerstag, 20. November 2003
"Es fehlt das Vertrauen" – Interview
mit Botschafter Shimon Stein
"„...Dass es ein Tabu sei, Israel zu kritisieren, ist eine künstliche
Debatte, die sich vor einiger Zeit entfachte. "
Es ist keine künstliche
Debatte. Sicher manchmal aus verständlicher Empfindsamkeit aber auch aus
Kalkül, demonstrierten Menschen wie Herr Friedmann und Herr Spiegel, wie
schnell Israelkritik Antisemitismus wurde. Nur ein Bericht in dem ich eine
Artikelsammlung über den Friedman Skandal darstellt war einem Israeli
Anlass mich des Antisemitismuses zu verdächtigen. Dem Herrn Botschafter
dürfte auch bewusst sein, das es aus Israel heraus Kampagnen gab mit denen
man Israelkritiker mundtot machen wollte. Endschuldigung Herr Botschafter,
das man dies wahrnahm..... Übrigens, ich war und bin gegen Rassismus jeder
Art. (Kommentar Arendt)
"Es ist kein Tabu, und die israelische Politik kann auch kritisiert
werden. Aber diese Kritik muss, um glaubwürdig zu sein, bei uns auch so
ankommen."
Also, nur, wenn von
Israel legitimiert ist Kritik glaubwürdig, da ist es ja wieder......
(Kommentar Arendt)
". Wenn sie
konstruktiv ist und uns Vorschläge macht, was wir ändern können,"
Mit der übermäßigen
Gewalt aufhören, dem Palästinensern ihre Menschenwürde zugestehen. Ihren
Besitz, ihr Land respektieren und es nicht zerstören, es ihnen nicht
wegnehmen, sie nicht zu vertreiben und und und ................
eigentlich wissen sie das auch selber.
(Kommentar Arendt)
wenn sie ausgewogen ist,
So unausgewogen wie Israel handelt, wird es behandelt. Erwarten Sie auch
noch Absolution für die Verbrechen die in Palästina angerichtet werden?
(Kommentar Arendt)
wenn sie fundiert ist, wenn sie ein konstruktives Ziel hat,
Frieden für Palästina und
Israel ist ein konstruktives ziel. Seien sie fundiert, wahrhaft und
ausgewogen. Dann würden manche ihrer Aussagen anders sein, sie würden aber
auch einen Frieden fördern.
(Kommentar Arendt)
, nehmen Sie bitte die Kritik auch an ......
dann kann man durchaus zum Beispiel Israels Siedlungspolitik kritisieren
oder unsere Einstellung zu Arafat im Hinblick auf den Zaun diskutieren.
Aber diese Kritik, die Israel als Speerspitze des Imperialismus, als eine
koloniale Macht bezeichnet
dann hören sie auf ein
Land das den Palästinensern gehört zu besetzen und zu versuchen mit
militärischem und psychologischen Druck die Palästinenser zu vertreiben.
(Kommentar Arendt)
und es mit den Nazis vergleicht, wenn man Begriffe wie totaler Krieg und
Vernichtungskrieg benutzt
betreiben sie nicht
untergründig einen Vernichtungs- Vertreibungskrieg? Was sollen die täglichen
Militäraktionen. (Kommentar Arendt)
oder manche die Kritik zum Anlass nehmen, um das Existenzrecht des
jüdischen Staates infrage zu stellen,
ich stelle es nicht in
Frage, werde es nicht tun, werde mich dafür einsetzen. Nur, wer stellt das
Existenzrecht des palästinensischen Staates in Frage, ist der Grund, das
es überhaupt noch keinen palästinensischen Staat gibt. "Was du nicht
willst, das man dir tu ........."(Kommentar
Arendt)
dann hat das mit legitimer Kritik gar nichts mehr zu tun. Viele
argumentieren in diese Richtung, und da bleibt uns nichts anderes zu
sagen, als dass diese Kritik völlig illegitim ist und auch eigentlich
antisemitische Züge beinhaltet...“
Siehe da,
selbstverständlich wird die Existenz Israels anerkannt. Nur, wer hat
Palästina nicht das Glück von Israel anerkannt zu werden. Nimmt Israel
Palästina das Land, ist ein Staat ohne Grenzen.(Kommentar Arendt)