Evelyn
Hecht-Galinski,
Oktober 2009
Wäre der
Pornoverfasser doch
bei den
St.Pauli-Nachrichten
geblieben!
Interessanterweise
nahmen die Medien
Broders PR-Gag
gierig auf. Wie
undankbar von
Broder, wo
Präsidentin Knobloch
ihn doch so
unterstützte und
sich als sein Fan
zu erkennen gab. Wer
steckt also wirklich
hinter diesem Coup?
Lala Süsskind, der
Berliner
Gemeinde-„Giftzwerg“,
selbst Mitglied im
Präsidium des
Zentralrates, oder
der
Stahlhelm-Bundeswehr-Folter-Professor
aus München, soeben
aus dem Münchner
Gemeindevorstand
(Vorsitz „Knobloch“)
ausgeschieden
(Denunziation ist
eine Spezialität von
ihm), oder Kollegen
wie Vize Graumann
oder Korn, wer weiß?
Oder etwa die „Hasbara“,
oder gar der Mossad?
Wer weiß, wer weiß …
Auch die NPD hat
Broder aufgegriffen
und sich sehr
interessant
mit ihm aus einander
gesetzt. In der Tat
hat es der
„Antisemitismus-Experte“
Broder geschafft,
dem Zentralrat
wieder ein bisschen
auf die Sprünge zu
helfen. Alle
Vorurteile, die man
tatsächlich gegen
diesen Zentralrat
samt seines
konvertierten
Sekretärs haben
kann, werden nur
bestätigt. Gerade
Broder, dessen
Steckenpferd es ist,
alle Israel-Kritiker
als Antisemiten zu
verunglimpfen,
beschimpft den
Zentralrat, das
„gute Gewissen
Deutschlands“ zu
sein.
Merkwürdig, weil
Broder und der
Zentralrat im Grunde
deckungsgleich
agieren und
dieselben
unsäglichen Themen
vertreten. So will
Broder die
Holocaustleugnung
nicht mehr bestraft
sehen. Warum wirft
Broder dann z.B.
Ahmadinejad genau
dieses vor?
Die Stellungnahmen
des Zentralrates zu
allem und jedem sind
ins Inflationäre
abgedriftet und
werden zwar noch
wahrgenommen, aber
nicht mehr beachtet.
Aber sieht es denn
bei Broder anders
aus? Hatte nicht -
unter anderem Broder
- ebenso wie der
Zentralrat - die
perfide Treibjagd
gegen die
Bundesverdienstkreuz-Verleihung
an Felicia Langer
begonnen? Einmalig
in der
Bundesrepublik
Deutschland dieser
unverschämte
Briefwechsel mit dem
Tübinger OB Palmer
und dem
Bundespräsidialamt!
Wäre Broder nicht
Jude, hätte man ihm
denn überhaupt
geantwortet? Nur in
Deutschland können
Selbstdarsteller und
Sarkasten noch so
groß herauskommen.
Wie bezeichnete er
sich im Spiegel: als
„Sohn von
KZ-Krüppeln“ !
Dieser
Geschmacklosigkeit
ist eigentlich
nichts hinzuzufügen.
Auch in Israel
konnte er nichts
werden; da gibt es
zu viele „Gleiche“.
So hat ihn der
Zentralrat der Juden
in Deutschland der
wie er als
Sprachrohr der
israelischen
Regierung agiert und
als Außenstelle der
israelischen
Botschaft fungiert,
verdient.
Wenn er dem
Zentralrat vorwirft,
sich als
Weltgewissen
aufzuführen, ist er
doch mit dem
Zentralrat
deckungsgleich, der
an Darfur und
anderes erinnert,
die
Palästinenser aber
aus guten Gründen in
dieser Aufzählung
„vergisst“. Oder
soll dieser PR-Gag
hier nur vom
Goldstone-Bericht
ablenken, den Israel
so vehement
bekämpft? Vielleicht
sind das die wahren
Gründe für diesen
Broder-Vorstoß, wer
weiß …?
Übrigens wird der
Goldstone-Bericht
demnächst dank Abi
Melzer und des
„Semit“ in deutscher
Übersetzung
vollständig
vorliegen.
Eigentlich sollte
uns die Zeit viel zu
schade sein, um sich
mit uninteressanten
Pornoverfassern zu
beschäftigen. Sonst
hätten wir ihn ja
doch verdient. …
Viel schlimmer
allerdings ist, wie
die
Israel-Lobby-Politik
mit vorauseilendem
Gehorsam beantwortet
wird: eine E-mail
der
Deutsch-israelischen
Gesellschaft (DIG)
reicht, und OB Ude,
München, kündigt die
Räumlichkeiten für
ein Wochenendseminar
im Pädagogischen
Zentrum. Besonders
die Begründung des
Schreibens der DIG
München vom Vize-
Vorsitzenden Stefan
Staufner lässt
aufhorchen. Außer
der üblichen
Verleumdung gegen
Prof. Ilan Pappe
wird für diese
Veranstaltung die
Einladung einer
Gegenposition z.B.
von Michael
Wolffsohn gefordert.
Welche Ironie! Hatte
nicht Broder z.B.
eine Einladung in
die Villa Lessing
nach Saarbrücken als
Gegenposition zu mir
mit der Begründung
abgelehnt: „Da
könnte ich ja gleich
mit Horst Mahler
diskutieren.“ Auch
von der jüdischen
Gemeinde fand sich
niemand! Hatte
nicht Ilan Mor, der
ehemalige Gesandte
der israelischen
Botschaft,
abgelehnt, mit mir
als Gegenposition in
einer
Phoenix-Talkshow
aufzutreten? Oder
weigerte sich nicht
Generalsekretär
Stephan Kramer als
Gegenposition im
Deutschlandfunk
Streitgespräch
anzutreten? Solche
Beispiele ließen
sich seitenweise
fortsetzen. Das ist
also die traurige
deutsche
Wirklichkeit im Jahr
2009.
Vergessen wir also
den sich selbst als
„ islamophoben“
bezeichnenden
Broder. Lernen wir
lieber von der
Türkei! Auch in
Deutschland und
Europa sollten
prominente und
weniger prominente
Juden sich von der
israelischen
Unrechtspolitik
distanzieren. Durch
die Billigung dieser
Politik machen wir
uns tatsächlich der
schrecklichen
israelischen
Verbrechen
mitschuldig. Hatte
nicht der Zentralrat
während des
Gazakrieges große
Anzeigen, einseitig
die israelischen
Kriegsverbrechen
verherrlichend, in
deutschen Zeitungen
gebracht? So wurde
“Präsidentin
Knobloch“ nicht mit
in den Gazakrieg
gezogen, wie sie
fälschlicherweise
behauptet, sondern
hat mit dem
Zentralrat - als
Körperschaft des
öffentlichen Rechts
– Steuergelder
missbraucht. Genau
so wie der deutsche
Staat, wenn er
unsere Steuergelder
für Waffen,
Rüstungsgüter und
Kriegsschiffslieferungen
für einen Staat
missbraucht, der die
Genfer Konventionen
mit Füßen tritt.
Pfui!!! Das ist also
lt. Bundeskanzlerin
Merkel „deutsche
Staatsräson“. Ein
Fußtritt gegen das
Grundgesetz!
Ich frage uns alle,
wie lange müssen wir
diese Taten und Art
der Propaganda noch
hinnehmen, in die
wir alle ungefragt
hineingezogen
werden? Die Türkei
wacht langsam auf
und beginnt
umzudenken.
Am 27. Dezember
jährt sich der
Beginn des
schrecklichen
Gazakrieges mit dem
harmlosen Namen
„Gegossenes Blei“.
Tatsächlich handelte
es sich um
„vergossenes Blut“,
durch Luftangriffe,
Phosphorbomben und
eine
menschenrechtsverletzende
Kriegsführung der
Armee, der „einzigen
Demokratie im Nahen
Osten“ gegen eine
wehrlose
Zivilbevölkerung
des am dichtesten
besiedelten
Freiluftgefängnisses
der Welt, nämlich
des Gazastreifens.
Daher sollten wir
Deutsche am 27.
Dezember Flagge
zeigen, und diese
auf Halbmast setzen
– als ein Zeichen
der Trauer für die
1400 getöteten
Palästinenser in
Gaza. Lassen Sie
uns gemeinsam ein
Zeichen setzen und
sagen: „nicht in
unserem Namen!“
Evelyn
Hecht-Galinski,
Publizistin
Ergänzende Links:
Reaktionen auf
Henryk M. Broder
Aktion: "Ich werde
Präsident des
Zentralrats der
Juden in Deutschland
>>>
Landgericht Berlin - Urteil Pornoverfasser
>>>
NPD -
Der Spaltpilz in der
jüdischen
Schuldkult-Zentrale
>>>
Die Jagdaktion gegen
Felicia Langer >>>
Henryk M. Broder
organisiert wie ein
Beleg zeigt wohl mit
hauptverantwortlich
die Aktion: "Gebt
euer
Bundesverdienstkreuz
zurück.
-
>>>
Henryk M. Broder und
Boris Palmer >>>
Die Achse des Guten:
Die Saar ruft >>>
The "Best" of Henryk
M. Broder - Sein
"zweite Gesicht" >>>