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Hilfe für Bethlehem   MUSA’ADE e.V.

MUSA’ADE e.V.   Hilfe für Bethlehem


MUSA’ADE e.V.

 


Krippen aus Olivenholz -  Palästina
 

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Die Preise der Olivenholzkrippen  sind auch vom erforderlichen Zeitaufwand abhängig. Es gibt Krippen für z.B. 89 € und sehr aufwendige Krippen für an die 600 €.
Porto käme allerdings immer dazu.

Weitere Preise können Sie über die Kontaktadressen  (rechts) erfahren.
 


Kleine Krippen und andere Figuren

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken

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Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken

Wer einen eigenen Verkauf organisieren möchte melde sich bitte.

Adressen der Schnitzer:
www.bethlehem-olivewood.com
(Fa. Hosh)
hlamgia(at)p-ol.com (Fa. Giacaman)

 



Bethlehemer Olivenholzschnitzer versuchen auf deutschen Weihnachtsmärkten ihr Glück

.... Glaubt man der offiziellen Internetseite der Stadt Bethlehem, dann wird die Kunst des Olivenholzschnitzens schon seit dem 4. Jahrhundert in der Stadt Davids ausgeübt. Zuerst von Mönchen, die dann später die Einheimischen unterwiesen. Erste Erzeugnisse sollen Rosenkränze gewesen sein, deren Perlen aus Olivenkernen bestanden.

Auf der Internetseite der Maroniten heißt es jedoch, im 15. Jahrhundert hätten die Franziskaner mit diesem Handwerk begonnen und eigens dafür Schnitzer aus Florenz ins Heilige Land kommen lassen. Wie dem auch sei: noch vor den Perlmutt-Arbeiten stellen die Olivenholzschnitzereien das touristische Mitbringsel aus Bethlehem dar.

Olivenholz - in dieser Intifada hat die israelische Regierung circa 100000 palästinensischer Olivenbäume zerstört - kann relativ einfach und doch präzise mit elektrischen Handbohrern bearbeitet werden. Darauf folgt das Abschmirgeln, Polieren und
das Wachsen mit Bienenwachs. Die natürliche Maserung, von fast weiss über tiefbraun bis zu fast schwarz reichend, verleiht dem Holz einen zusätzlichen Reiz. Über ein Tausend verschiedene Produkte stellen die oft in höhlenartigen Kellergewölben oder Garagen tätigen Schnitzer her.
Neben den oben erwähnten "Dauerbrennern" gibt es auch Schachteln, Rahmen, Bucheinbände, Kerzenständer, Vasen, Anstecker und Anhänger und biblische Darstellungen wie das "letzte Abendmahl."
Über all´ die Jahrzehnte war dies eine wichtige Einnahmequelle. Nach wie vor sind schätzungsweise dreissig Familien und eine Handvoll kleinerer Betriebe, die eine ebensolche Zahl von Angestellten haben, in dieser Branche tätig.
Jack A´issa Giacaman, aus einer der alteingesessensten Schnitzerfamilien, gibt den
Einbruch im Tourismus und damit in seiner Geschäftsbilanz so an: "Der momentane Umsatz beträgt zwei Prozent des Umsatzes, den wir durchschnittlich im Jahre 2000 bis zum Ausbruch der Intifada verbuchen konnten." Von was er denn dann lebe? "Bestellungen über Internet", ist die kurze Antwort, des frischverheirateten Mittdreissigers, dessen Werkstatt und Geschäft in der "Milchgrottenstrasse" kaum mehr von Pilgern aufgesucht wird.
Samer, 30 Jahre alt, hat daheim zwei kleine Kinder zu versorgen. Allein die Schulgebühr pro Kind und Schuljahr verschlingt weit mehr als ein "Vor-Intifada-
Durchschnittsmonatsgehalt" - das lag damals bei ungefähr 1700 Schekel, also nicht einmal 400 Euro - in der jetzigen Zeit für die meisten nur ein unerfüllbarer Traum.
"Ausser Obst, Gemüse und Fleisch ist hier fast alles teurer als in Deutschland", meint Janina Achtmann aus Dresden, die hier ein Jahr gelebt hat. "Allein ein Liter Milch kostet schon fünf Schekel, das ist ein Euro!"
Nach Monaten ohne Arbeit - und Arbeitslosen- oder Sozialhilfe ist in der palästinensischen Autonomiebehörde unbekannt - fand der palästinensische Katholik Samer im Sommer für drei Monate eine Anstellung an der Schwimmbadkasse des "katholischen Clubs." Immerhin. Denn das Heer der Arbeitslosen wird immer größer: mittlerweile soll jeder Dritte arbeitslos sein, und jeder Zweite unterhalb der Armutsgrenze leben. Ob es dieses Jahr zu kleinen Weihnachtsgeschenken für seine Kinder reicht? Er schaut skeptisch und lächelt. Ein Palästinenser lässt sich nie die Niedergeschlagenheit anmerken. Nicht einmal am Niederrhein. Ob es doch noch Weihnachten wird für Samer in Xanten und seinen Kompagnon Tony in Münster? Ob es doch noch einmal hell wird in Bethlehem? Xanten und Münster haben es in der Hand.

Johannes Zang hat sich in der Presse zum Sprecher der Olivenholzschnitzer aus Bethlehem gemacht, die z.Zt. in Deutschland verzweifelt ihre Krippen und anderen Schnitzereien zwecks Überlebens anbieten.
Johannes war bis zum August dieses Jahres als Musiklehrer am Internationalen Begegnungszentrum in Bethlehem angestellt. In dieser Zeit hat er natürlich auch die 2. Intifada ab September 2000 in Bethlehem in ihrem ganzen Ausmaß miterlebt und erlitten.
 Die Olivenholzschnitzer in Bethlehem leiden seit über drei Jahren unter ca. 95% Arbeitslosigkeit. Z.Zt. versuchen, mit dem Verkauf ihrer Olivenholzartikel und Krippen in Deutschland auf Weihnachtsmärkten etc. ein wenig Geld zu verdienen, sich eine Stimme zu geben. - Pater Rainer Fielenbach

 

Adressen der Schnitzer:
www.bethlehem-olivewood.com  (Fa. Hosh)
hlamgia(at)p-ol.com (Fa. Giacaman)


Website Kinderhilfe Bethlehem: http://www.kinderhilfe-bethlehem.de/

MUSA’ADE e.V. – Hilfe für Bethlehem e.V.
Kontakt: Mobilnummer 0160-90222373  -   musaade.bethlehem@gmx.de
Bankverbindung: Musaade e.V. – RaiBa Straubing – DE25 7426 0110 GENODEF1SR2
(Albrechtsgasse 28   -   94315 Straubing)


Kontakt

Mobilnummer 0160-90222373  musaade.bethlehem@gmx.de

(
Albrechtsgasse 28
94315 Straubing)

Bankverbindung: Musaade e.V. – RaiBa Straubing – DE25 7426 0110 GENODEF1SR2


Wenn Sie den Bethlehemer Schnitzerfamilien helfen möchten melden Sie sich bitte.

Pfarrgemeinden oder Gruppen, die in der Adventszeit oder während des Jahres einen eigenen Verkauf (in Kommission) organisieren und dadurch Hilfe und Hoffnung schenken möchten sind erwünscht.

Beantragung der Mitgliedschaft
 


Im Auftrag  von
MUSA'ADE

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