Hinter jeder Aktion steht eine Absicht. Jetzt müssen Sie nur noch heraus finden: welche?
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  Wolfgang J. Reus

Sind dies Verletzungen der Fürsorgepflicht?

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Wie eng die Kontakte zwischen Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und dem Netzwerk rund um Honestly Concerned sind demonstrieren folgende Belege:

 

In der  Sonderausgabe von Honestly Concerned steht am Freitag, 4. Juli 2008

Dr. Watzal hatte sich zuerst für mehrere Wochen krank schreiben lassen - eine Zeit in der er nicht untätig war (siehe nachfolgend), dann hat er erst einmal Urlaub gemacht, und nun sollte er eigentlich seinen neuen Schreibtischjob antreten. Im Impressum der Zeitung DAS PARLAMENT ist er zumindest schon mal NICHT mehr zu finden...

Herr Dr. Ludwig Watzal hat die Zeit seiner "Krank"-schreibung "produktiv" genutzt, um einen "netten" neuen Blog zu starten, auf dem er Texte veröffentlicht, in denen er u.a. den Vornamen der Vorsitzenden der Berliner Jüdischen Gemeinde verunstaltet...

Quelle: "SONDERAUSGABE" - Prof. Arnd Krüger - ein "seriöser" Historiker, besonders wenn es um Juden, Israelis und Verschwörungstheorien geht... Außerdem: Larijani in Berlin, neue Informationen zum Thema BpB und Dr. Ludwig Watzal & mehr...  >>>

Diese Information kann Sacha Stawski nur aus der bpb, eventuell aus dem Innenministerium bekommen haben.

 

 

Die Welt schreibt am 10.4.2008

"Die Bundeszentrale hat sich von den Ansichten Watzal mehrfach distanziert. Seit 2005 darf er in Publikationen der bpb nicht mehr über den Nahost-Konflikt schreiben. Äußern darf er sich nach dieser Anweisung dazu nur noch als Privatmann, ohne Hinweis auf seine Anstellung bei der bpb. „Wir sind sehr unglücklich mit den publizistischen Aktivitäten von Watzal zu Israel und Palästina“, sagte ein Sprecher der Bundszentrale der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“. Zu einer Entlassung Watzals sah sich die bpb aber aus arbeitsrechtlichen Gründen bisher nicht imstande. "

 

8 - 5.4.2008 - Der Pressesprecher der bpb als öffentliche Plaudertasche. Quelle


"Damit verharmlose Watzal die blutigen Angriffe von Hamas und Hisbollah auf Israel, sagt Raul Gersson, Sprecher der Bundeszentrale für politische Bildung. Das sei „skandalös“. Und er kündigt an: „Solche Äußerungen sind Anlass, zu prüfen, ob arbeitsrechtliche Schritte bis hin zu einer Kündigung eingeleitet werden müssen.“

Das gelte auch für Watzals Behauptung in einem weiteren Text auf seiner Homepage, sagt Gersson."

 

"Der Bundeszentrale für politische Bildung ist der Fall Watzal äußerst unangenehm."

 

" Es seien auch Konsequenzen gezogen worden, sagt Gersson. Watzal dürfe wegen seiner Einseitigkeit seit 2005 als BPB-Redakteur keine Themen mehr bearbeiten, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt befassen. Vor zwei Jahren sei Watzal untersagt worden, bei seinen privaten publizistischen Aktivitäten zu erwähnen, dass er für die BPB arbeitet. Außerdem könne Watzal die Bundeszentrale nicht mehr bei Israelreisen vertreten. Bislang habe man aber, sagt Gersson, einen Rauswurf gescheut, da der Ausgang eines arbeitsrechtlichen Verfahrens unsicher sei."

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.04.2008)

 

 

 

 7. 6.12.2007 - Hier dient sich Thomas Krüger einer mehr als fragwürdigen Mailingliste mit seiner Handynummer an  an:
http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/message/1622 auch >>>

From: Krueger@bpb.bund.de
Sent: Tuesday, December 06, 2005 12:07 PM
To:
sstawski@honestly-concerned.org
Subject: AW: Leserbrief mit dem Absender der Bundeszentrale für Politische Bildung

 

Sehr geehrter Herr Sawski,

Herr Dr. Watzal hat seine dienstliche E-Mail-Adresse für eine private Stellungnahme genutzt . Dies war nicht mit der Hausleitung abgestimmt. Deshalb werden jetzt arbeitsrechtliche Schritte geprüft.

Sie erreichen mich heute nur zeitweise über meine e-mail Adresse, da ich dienstlich in Berlin bin. Meine Handynummer lautet 0171 XXXXXXX. Über Handy bin ich am späten Nachmittag erreichbar

Mit freundlichen Grüßen Thomas Krüger

Quelle:  http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/message/1622  auch >>>

 

 

6. 23.23.10.2004 Samuel Laster (juedische.at) bekam ein Schreiben:

 

 Stellungnahme der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb distanziert sich von den  von ihrem Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal als Privatperson (...) veröffentlichten Artikeln zum Thema Israel. Sie teilt seine Position  im Artikel "Haim Saban, die Medien und Israel", der auf www.dradio  veröffentlicht wurde, nicht. Dr. Ludwig Watzal ist es laut unserer  Verfassung gestattet, seine Meinung frei zu äußern - dies tut er  außerhalb seiner Arbeitszeit als Privatperson. Als politische  Bildungsinstitution, die den freiheitlich demokratischen Grundgedanken  laut Erlass fördert und festigen soll, kann und möchte die  Bundeszentrale für politische Bildung hier auch keine Einschränkungen  vornehmen. Von Veröffentlichungen einer Privatperson Rückschlüsse auf  die Arbeit ihres Arbeitgebers zu ziehen und diese dann als "Brutstätte  des Hasses" zu bezeichnen stellt regelrecht eine Unverfrorenheit dar.
Das umfangreiche Publikations- und Veranstaltungsangebot zum Thema  Israel sowie die seit über 40 Jahren erfolgreich stattfindenden Studienreisen nach Israel machen schließlich mehr als deutlich, dass  es ein wichtiges Anliegen der bpb ist, durch Informationen verschiedenster Art und einen Austausch zwischen Israelis und  Deutschen sowie Palästinensern und Deutschen, einen authentischen Einblick in die komplexen Vorgänge in der israelischen Gesellschaft  und den israelisch-palästinensischen Konkflikt zu ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen  Vergangenheit zu leisten. Die Bundeszentrale für politische Bildung  ist wie kaum eine andere Institution dafür bekannt, dass sie sich seit  Jahren erfolgreich im Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus  engagiert und bedeutende Arbeit bei der Aufarbeitung der deutschen  Vergangenheit leistet. Als Präsident der bpb setze ich mich dafür ein,  dass dieser Weg weiter beschritten wird.



 -----Ursprüngliche Nachricht-----
 Von: balticnewswatch(at)chello.at [
mailto:balticnewswatch(at)chello.at]
 Gesendet: Donnerstag, 23. September 2004 09:40
 An: presse(at)bpb.de
 Betreff: ATT: HERR THOMAS KRÜGER


 Sehr geehrter Herr Krüger!

Sind Ihnen Ermittlungen gegen Ihren Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal  bekannt? Wie reagieren Sie auf die antisemitischen Attacken des  Herren? Diese Richtung und entsprechende Äusserungen Watzals sind  ihnen nach meiner Information länger bekannt, welche Konsequenzen
 werden Sie ziehen?

 Hochachtungsvoll-Samuel Laster
 die jüdische
 www.juedische.de
 Tel: 030 327 07 015

 P.S: Den Beitrag in Yedioth Aharonot können Sie in die jüdische
 nachlesen...

 

 

5. - Aus der bpb - ein anderes Beispiel, demokratisches Verhalten soll sanktioniert werden?

"...Die Aussagen von Watzal stoßen auf heftige Kritik., vor allen Dingen bei seinem Arbeitgeber. "Herr Watzal gibt nicht die Auffassung der Bundeszentrale für politische Bildung wieder. Wir stimmen nicht mit ihm überein", sagte Jürgen Faulenbach, Fachbereichtsleiter Print der Bundeszentrale. Watzal habe seinen Kommentar als Privatperson abgegeben. Personalrechtliche Konsequenzen seien geprüft worden. "Bei uns im Haus gibt es allerdings eine grundsätzliche Genehmigung für publizistische Nebentätigkeiten, die aber außerhalb der Dienstzeit erfolgen müssen. Die Hausjuristen sehen daher keine Möglichkeit gegen den Mitarbeiter vorzugehen", so Faulenbach..."  Quelle

 

 

 

4. - 20.3.2006 - Endlich stellt sich wohl auch Thomas Krüger, selber ein Jagdziel des Netzwerkes, (wohl aus taktischen Gründen) einmal hinter Ludwig Watzal und gibt dem Netzwerk die mehr als gestelzte Antwort:
 

"...Dr. Ludwig Watzal bleibt Dienstnehmer der Institution, die für politische Bildung an deutschen Schulen zuständig ist. 

Eine Anfrage der Internetzeitung "die jüdische" wurde von Thomas Krüger beantwortet. Thomas Krüger ist demnach am 20.3.2006 Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Leitung der Behörde ist nicht befristet, so Krüger.

Ludwig Watzal ist nach Angaben Krügers Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung. Sein Arbeitsvertrag ist nicht befristet..." Gefunden in der juedische.at noch hier lesbar >>>

Der  Artikel wurde wie die meisten Artikel  in der juedische.at inzwischen gelöscht:
 

 

 

 

 

3. - 4.7.2005 - Thomas  Krüger - Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung wurde in der Juedischen.at  zitiert, Ralf Schröder den Antideutschen nahe stehend interviewte ihn.

Auf einem Sektempfang stellte Thomas Krüger seinen Mitarbeiter Dr. Watzal bloß:

»Der persönliche Höhepunkt des Abends war aber eine zufällige Begegnung mit dem Leiter der Bundeszentrale für Politische Bildung. Thomas Krüger, der sich bislang immer schützend vor seinen Nahost-Experten Ludwig Watzal stellte, auch wenn dieser in seiner »Freizeit« für das DeutschlandRadio Kommentare verfaßte, die wache Zeitgenossen als antisemitisch bewerten. Nachdem selbst Schilys Innenministerium als Dienstherr der Bundeszentrale sich genötigt sah, gegen Watzal Untersuchungen anzustrengen, räumte auch Krüger, überrumpelt von unserer ungehörigen Anfrage auf dem nachsymphonischen Sektempfang ein: »Der Herr Watzal wird sich im Rahmen der Bundeszentrale für Politische Bildung nicht mehr zu Israel äußern dürfen.« Ferner sei es aber ganz schwierig, den alten Kollegen loszuwerden, man kenne ja das Dienstrecht des öffentlichen Dienstes.

War also unser Bemühen erfolgreich? Ist es uns endlich gelungen, einen politischen Problemfall, der für öffentliche Ämter, deutschen Universitäten, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten und schließlich auch linksradikale Zirkel aktiv ist, einen Stein in den Weg zu legen? Es scheint so. Watzal ist offensichtlich derart unter Druck, daß er sich inzwischen gerichtlich gegen seine Kritiker zur Wehr setzt.

Inzwischen gibt es einen neuen Mann, der Aufmerksamkeit verdient. Dr. Kinan Jäger ist für die Bundeszentrale für Politische Bildung tätig. Er hat einen Lehrauftrag an der Bonner Universität. Er ist bei der Bundeswehr in der Soldatenausbildung tätig. Und er schreibt für »Das Parlament«. Themengebiet jeweils: Naher Osten. Ein Widergänger Watzals?
   Quelle -
(nicht mehr online)

 

Jäger gegen Israel -  Ralf Schroeder  (nicht mehr online - aber gespeichert)
Auf den »Israelkritiker« Ludwig
Watzal folgt endlich ein sympathischer Nahost-Experte. - Berlin, 04. Juli 2005 

 

 

über Thomas Krüger schrieb man um ihn unter Druck zu setzen.:

"Damit wird Thomas Krüger nicht mehr nur das eigene Personal zum Problem: Krüger selbst dürfte in Frage zu stellen sein."

Da die bpb diese Auskunft verleugnete hier als Bildschirmkopie der vollständige Text zu den Aussagen von Thomas Krüger.

Merkwürdigerweise ist dieser Artikel er nach einem Brief von mir an Thomas Krüger nicht mehr online erreichbar, er wurde aus dem Netz genommen.....

Quelle - Verfasst von Ralf Schröder (nicht mehr online - aber gespeichert)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der gleiche Artikel wurde am 5.7.05 auch bei Honestly Concerned beworben.

Zum vergrößern das Bild anklicken.

(Bearbeitet am 9.7.2006)

 

 

2. Ein ähnliches Verhalten von Herrn Krüger wiederholte sich. In einem Artikel in „Die Welt“, in der ohne wirkliche Belege Dr. Watzal diffamiert wurde, wiederholte Herr Krüger seine vor Monaten als unrichtig angegebene Behauptung nun öffentlich: http://www.welt.de/data/2006/01/21/834403.html

Ohne wirkliche Belege (siehe auch die Medienkritik von Anis Hamadeh - Die Welt, 21.01.06) wurde hier der Mitarbeiter Dr. Watzal diffamiert. Hier wiederholte Herr Krüger seine schon seit  Monaten als unrichtig belegte Behauptungen nun wiederholt öffentlich.

„Weil aber die Kritik an Watzals Texten nicht abreißt, will Krüger nun untersuchen lassen, ob dieser "manifest antisemitisch" sei. Nach Rücksprache mit dem Bundesinnenministerium, dem die Bundeszentrale angegliedert ist, werden dort derzeit personelle Konsequenzen geprüft. Parallel dazu wird sich der wissenschaftliche Beirat der Bundeszentrale Ende kommender Woche mit Watzal befassen, so Krüger.“

Da wohl aus dieser Prüfung nichts öffentlich bekannt geworden ist und der wissenschaftliche Beirat dazu sich auch nicht geäußert hat, kann man wohl davon ausgehen, dass dieses für einen Behördenleiter fragwürdige Unternehmen ein Rohrkrepierer war. Krüger lässt sich doch sonst keine Gelegenheit entgehen, seinen Mitarbeiter Watzal wider seine "Fürsorgepflicht" öffentlich bloßzustellen. Warum weist ihn Schäuble nicht in seine Schranken und zeigt ihm die rote Karte?

Dr. Ludwig Watzal ist seit Jahrzehnten als seriöser, beiden Ländern verpflichteter Nahostkenner bekannt. Krüger weiß aus eigener Erfahrung wie fragwürdig dieses Netzwerk ist, warum beteiligt er sich an diesem bösen Spiel dieses Netzwerkes?

Stellt ein Vorgesetzter seine Mitarbeiter öffentlich so bloß? Stellt sich so ein Vorgesetzter hinter einem Mitarbeiter der aus unserer unsäglichen Geschichte gelernt hat. Der sich im Rahmen unserer pluralischen, demokratischen Gesellschaft im Einklang mit internationalen Verurteilungen, auch der Uno,  gegen die Verletzung der Menschenrechte engagiert?  Haben wir das Denken der DDR, des 3. Reiches immer noch nicht überwunden?

"Angesichts der Kritik an solchen Veröffentlichungen untersagte ihm die Bundeszentrale mit Verweis auf die Neutralitätspflicht, Texte zum Nahost-Konflikt redaktionell zu bearbeiten oder darüber im Namen der Bundeszentrale zu schreiben, wie Präsident Thomas Krüger bestätigte. Gegen die private Publizierung sah er keine Handhabe: "Vorwürfe über das, was Herr Watzal in seiner Freizeit macht, sind an ihn selbst zu adressieren."  http://www.welt.de/data/2006/01/21/834403.html

Da dieser Welt-Artikel von Lars Broder Keil für mich von Anfang an einen merkwürdigen Beigeschmack  hatte, habe ich wochenlange Nachforschungen betrieben und bin fündig geworden: Von zwei unabhängigen Quellen wurde mir bestätigt, dass Thomas Krüger und Lars-Broder Keil sich seit Jahren kennen, ja sogar gut befreundet sind. Dies erklärt nun auch den kampagnenartigen Charakter dieses Artikels, in dem ohne ernsthaften Hintergrund jemand als Antisemit diffamiert wird, das fast tägliche Handwerk, das Honestly Concerned mit seinem Netzwerk betreibt. Für mich stellt sich die Frage, wie der Chefredakteur der "Welt" sich gegenüber einem Mitarbeiter verhält, der sich zum Erfüllungsgehilfen eines Behördenleiters macht, der, um sich anscheinend selber von der Kritik dieses Netzwerkes zu befreien, einen altbewährten und kompetenten Mitarbeiter loswerden will. Hier sind Konsequenzen meines Erachtens überfällig.

(Bearbeitet am 9.7.2006)

 

 

 

 

 

2. Merkwürdige Freundschaften

"Angesichts der Kritik an solchen Veröffentlichungen untersagte ihm die Bundeszentrale mit Verweis auf die Neutralitätspflicht, Texte zum Nahost-Konflikt redaktionell zu bearbeiten oder darüber im Namen der Bundeszentrale zu schreiben, wie Präsident Thomas Krüger bestätigte. Gegen die private Publizierung sah er keine Handhabe: "Vorwürfe über das, was Herr Watzal in seiner Freizeit macht, sind an ihn selbst zu adressieren."  http://www.welt.de/data/2006/01/21/834403.html

Da dieser Welt-Artikel von Lars Broder Keil für mich von Anfang an einen merkwürdigen Beigeschmack  hatte, habe ich wochenlange Nachforschungen betrieben und bin fündig geworden. Von zwei unabhängigen Quellen wurde mir bestätigt, dass Thomas Krüger und Lars-Broder Keil sich seit Jahren recht gut kennen. Dies erklärt nun auch den kampagnenartigen Charakter dieses Artikels, in dem ohne ernsthaften Hintergrund jemand als Antisemit diffamiert wird, das fast tägliche Handwerk, das Honestly Concerned mit seinem Netzwerk betreibt. Für mich stellt sich die Frage, wie der Chefredakteur der "Welt" sich gegenüber einem Mitarbeiter verhält, der sich zum Erfüllungsgehilfen eines Behördenleiters macht, der, um sich anscheinend selber von der Kritik dieses Netzwerkes zu befreien, einen altbewährten und kompetenten Mitarbeiter loswerden will. Hier sind Konsequenzen meines Erachtens überfällig.

 

 

 

1. Wieder wird Dr. Watzal von Thomas Krüger öffentlich bloßgestellt:

Raul Gersson schreibt: "Richtig dagegen ist, dass Herr Watzal auf Weisung des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb im Rahmen seiner Tätigkeit für die bpb keine Themen bearbeitet, die in Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt stehen."

In Zusammenhang mit den Vorwürfen: Antisemit, arbeite mit links, rechtsextremen zusammen (wenn sich das Netzwerk nur einig wäre)  ist dies eine diffamierende Aussage

Sehr geehrter Herr Samuel Laster,

in der Ausgabe "die jüdische - austria" vom 31.07.2006 veröffentlichen Sie unter dem Titel "Für Israel - und sein Recht auf Selbstverteidigung" eine Rede des Thomas von der Osten-Sacken. Sie zitieren ihn in ihrer Zeitung wie folgt: "Unsere Kritik ist dann konkret begründet, wenn beispielsweise mit Ludwig Watzal ein wichtiger "Nahostexperte" der Bundeszentrale für Politische Bildung "nebenberuflich" für Publikationen aus dem pro-terroristischen Milieu antiisraelische Propagandatexte schreibt."

Die Bundeszentrale für politische Bildung legt Wert auf die Feststellung, dass der genannte Dr. Ludwig Watzal nicht der Nahostexperte der Bundeszentrale für politische Bildung ist. Richtig dagegen ist, dass Herr Watzal auf Weisung des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb im Rahmen seiner Tätigkeit für die bpb keine Themen bearbeitet, die in Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Raul Gersson
Leiter Stabsstelle Kommunikation
Bundeszentrale für politische Bildung  Quelle

Hierzu schreib am  12.08.2005  Günter Schenk an Thomas Krüger:

 

 Sehr geehrter Herr Krüger, 


 

es ist erschütternd, zu lesen, wie Ihr Mitarbeiter Raul Gersson  (in Ihrem im Internet veröffentlichen Organigramm für Veranstaltungen der Bundeszentrale zuständig) in einer Mail an eine dubiose Internet-Gruppierung, genannt "juedische.at" einen wissenschaftlichen Mitarbeiter des eigenen Institutes desavouiert. 


 

Dazu will ich hier folgendes sagen: wenn Sie im Internet recherchieren, werden Sie leicht feststellen können, wie friedensfeindlich diese Gruppierung agiert. Nach längerer Beobachtung ist der Schluss naheliegend, dass sie sehr eng verbandelt ist mit den sogenannten "Antideutschen" (was immer man sich darunter vorstellen kann!) sowie mit der rassistisch, deutlich arabophob auftretenden Gruppe, ebenfalls sich wohl als Pressure-Group verstehende Gruppe um "honestly concerned". (bekannt geworden durch den Skandal um Professor Grossers Auftreten vor dem Bundestag zur Antisemtismus-Frage, im vergangenen Jahr) 


 

Diese Gruppen verfolgen vehement jede Kritik an der Politik israelischer Regierungen, wie auch an der fortwährenden militärischen Besatzung der Palästinensergebiete  und deren völkerrechtswidriger Besiedelung, dem vom Haager Gericht verurteilten Mauerbau, sowie den Militäraktionen der israelischen Armee. 

 

Eine der dubiosesten dieser Gruppen wird nun ausgerechnet durch Ihren Mitarbeiter Gersson mit einem Schriftstück "beehrt", welches jede Form von selbstverständlicher Kollegialität mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter großer moralischer Unanfechtbarkeit vermissen lässt. Ich kenne Herrn Dr. Watzal aus zahlreichen Veröffentlichungen, kürzlich erst in der Neuen Zürcher Zeitung und sein Fachwissen wie auch sein Urteil gilt über Deutschland hinaus als wertvoll. 


 

Ich hab leider keinen Grund, von der Richtigkeit der Aussage Herrn Gerssons auszugehen, derzufolge Herr Dr. Watzal mit Ihrem Verbot belegt ist, zu Nahost-Fragen im Namen der Bundeszentrale Stellung zu nehmen. Das ist besonders beschämend. Vielmehr sollte es für Sie eine Ehre sein, wenn Mitarbeiter unter Beweis stellen, dass Wissenschaft, politische Wissenschaft, keinesfalls im Gegensatz zu  Moral und Ethik steht. Bei der Bundeszentrale! 

Wer Mitarbeiter vom wissenschaftlichen Kaliber Dr. Watzals hat, kann sich in der ganzen freien Welt damit schmücken. Das Gegenteil scheinen Sie, sehr geehrter Herr Krüger, zu tun. Ich kenne den Grund nicht, weiß lediglich, dass nur mutige Menschen bereit sind, Wissenschaft vor erheblichem politischen Druck frei zu halten. Bei der Bundeszentrale wäre dies von besonderer Wichtigkeit, handelt es sich doch bei Ihnen vorrangig um eine erzieherische Aufgabe unserer Jugend. 


 

Ich gehe davon aus, dass Sie, sehr geehrter Herr Krüger, die Veröffentlichungen Ihres Mitarbeiters Dr. Watzal genau kennen und es würde mich wundern, wenn Sie deren Qualität und Tendenz kritisierten. In keinem einzigen Fall konnte ich bei Watzals Veröffentlichungen auch nur den leisesten Anschein von 

Antisemitismus, Judenfeindschaft oder auch nur unwissenschaftlicher Methode feststellen - weitgehend stimmen Watzals Kommentare z.B. mit Professor 

Zuckermans Analysen (Universitär Haifa), Uri Avnerys, von Tom Segev, Ilan Pappe, Norman Birnbaum, Alfred Grosser und vielen anderen anerkannten Wissenschaftler aus Israel und der westlichen Welt  überein. Ich nenne hier ausschließlich Wissenschaftler, in deren Reihe sich einzureihen für Herrn Dr. Watzal eine große Ehre ist. 


 

Mir sind keine literarischen Veröffentlichungen Herrn Gerssons bekannt - bei Google finde bei der Suche "Raul Gersson"  ihn lediglich bei "<suchergebnisse@database> zitiert zwischen Zeitschriftenartikel wie "Propeller am Penis" und "Wichser aller Länder" sowie "Onaniere ich zu oft?" 

(möglicherweise handelt es sich  bei dabei um ein Homonym. Für Belehrung bin ich ggf. dankbar) Veröffentlichungen Ihres Mitarbeiters Dr. Watzal sind jedoch allgemein zugänglich und sie ehren die Bundeszentrale! 


 

Zurück zur Art und Weise, wie Sie, sehr geehrter Herr Krüger,  Sorgepflicht für unterstellte Beamte verstehen: das ist zutiefst erschütternd. Ich schreibe Ihnen das heute ja leider - aus gegebenem Anlass - zum wiederholten Mal. Leider aber hat sich seit meinem letzten Schreiben an Sie nichts geändert. 

Ich bin tatsächlich glücklich, dass mir eine vergleichbare  Behandlung durch Vorgesetzte im führenden Sozialwissenschaftlichen Verlag der Bundesrepublik niemals zustieß. Dort war ich während meiner über 30-jährige Mitarbeit seitens meiner Vorgesetzten zu allen Zeiten größter Loyalität sicher.  Wohlgemerkt  in der Privatwirtschaft und nicht im Öffentlichen Dienst, wo die Loyalität der Dienstvorgesetzten ein ganz besonders zu schützendes Gut ist! Schließlich ehrt es eine Firma, wie jede öffentliche Institution, wenn sich Mitarbeiter für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen, wie dies Herr Dr. Watzal tut. 


 

Die von  Herrn  Laster intern in seiner Gruppe verteilte Mail von Herrn Gersson ist insofern in meinen Augen eine Verhöhnung allen Anstandes und es ist tatsächlich notwendig, dass Sie Ihren Mitarbeiter Gersson,  dringend bitten, sich der absolut notwendigen Recherchearbeit zu unterziehen, bevor er eigene Kollegen vor dubiosen Außenseitern, Feinden des Friedens und des friedlichen Zusammenlebens in der Gesellschaft, desavouiert. Bitte informieren auch Sie sich über "die juedische.at". 


 

Hochachtungsvoll 


 

Günter Schenk 

5 rue des cigognes 

F-67930 Beinheim 

- membre du "collectif judeo-arabe et citoyen pour la paix" Strasbourg

- Sprecher des Aktionsbündnis für einen gerechten Frieden in Palästina 

- Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (1966)

- Mitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft 

- Coordination de l'Appel de Strasbourg pour une paix juste au Proche-Orient 

 

 


 

 

HIer gebe ich Ihnen ein Schreiben Herrn Gerssons an "die juedische at"  wieder, von dieser Gruppe intern weitergegeben. Der Hetzartikel des Herrn von der Osten-Sacken liegt  Ihnen vor. Was "die juedische at" schreibt, verantwortet sie selbst, für den Antwortbrief Herrn Gerssons jedoch tragen Sie die Verantwortung. Dies allein ist Anlass meiner Kritik. Urteilen Sie bitte selbst:


Sehr geehrter Herr Samuel Laster,

in der Ausgabe "die jüdische - austria" vom 31.07.2006 veröffentlichen Sie unter dem Titel "Für Israel - und sein Recht auf Selbstverteidigung" eine Rede des Thomas von der Osten-Sacken. Sie zitieren ihn in ihrer Zeitung wie
folgt: "Unsere Kritik ist dann konkret begründet, wenn beispielsweise mit Ludwig Watzal ein
wichtiger "Nahostexperte" der Bundeszentrale für
Politische Bildung "nebenberuflich" für Publikationen aus dem pro-terroristischen Milieu antiisraelische Propagandatexte schreibt."

Die Bundeszentrale für politische Bildung legt Wert auf die Feststellung, dass der genannte Dr. Ludwig Watzal nicht der Nahostexperte der Bundeszentrale für politische Bildung ist. Richtig dagegen ist, dass Herr Watzal auf Weisung des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb im Rahmen seiner Tätigkeit für die bpb keine Themen bearbeitet, die in Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Raul Gersson
Leiter Stabsstelle Kommunikation
Bundeszentrale für politische Bildung
 

 

Kommentar von Erhard Arendt: Es wundert mich immer wieder, warum der Präsident der obersten deutschen Bildungseinrichtung (BpB), Thomas Krüger, in diesem Fall von Herrn Raul Gersson, Leiter Stabsstelle Kommunikation vertreten, einer mehr als fragwürdigen Website "juedische.at", („Redakteur“ Samuel Laster) eine Stellungnahme gibt.

Die längst widersprochenen Vorwürfe dieses Netzwerkes aufnehmend, sie so ebenfalls bestätigend wird sicher einer seiner  besten Mitarbeiter in Bezug auf den Nahen Osten, Dr. Ludwig Watzal, so öffentlich erneut von ihm bloßstellt. Es mag dem Interesse des Herrn Krüger entsprechen, es entspricht nicht dem, was von einer Führungskraft zu erwarten, zu fordern ist. Da verteidigt man seine Mitarbeiter gegen ungerechtfertigte Vorwürfe und weist sie zurück. Wenn es Widersprüche gibt regelt man die innerhalb seiner Behörde und macht nicht, um sich selber zu schützen seine Mitarbeiter zu Bauernopfer.

Dies sehe ich als  weiteren Verstoß gegen die Fürsorgepflicht eines Vorgesetzten gegenüber seinem Mitarbeiter. Aber bei diesem Präsidenten wundert mich auch langsam  nichts mehr.  Wer eine antisemitische Ausstellung mit Steuergeldern durchführen darf, ohne dass ihn sein Chef Schäuble vor die Tür setzt, dem scheint anscheinend alles erlaubt zu sein. Der scheint auch einen solchen Charakter zu haben....

 Auf meine Schreiben, in denen ich, mit sehr vielen Belegen Krüger auf seine diversen Fehlverhalten aufmerksam gemacht habe und wo ich auf dieses fragwürdige Netzwerk hingewiesen habe, wurde mir nicht persönlich geantwortet. Mit einem so fragwürdigen Netzwerk wie Honestly Concerned, seinem sogenannten "Chefredakteur" Sacha Stawski tauscht er seine Handynummer aus. Haben wir aus unserer unsäglichen Geschichte nichts gelernt?

 Seine Publikationen über Zivilcourage, über Toleranz und Bürgergesellschaft haben ihren Wert anscheinend nur auf dem Papier.

 Hier zeigt Thomas Krüger  ein nicht zu akzeptierendes fragwürdiges Verhalten gegenüber seinen Mitarbeitern. Hat er seine Vergangenheit nicht überwunden?
Ich denke, eine Institution, die demokratische Prinzipien verbreiten soll, Toleranz gegenüber Andersdenkenden predigt, Zivilcourage einfordert, hat einen besseren Leiter verdient als Krüger. Anstatt sich hinter einen Mitarbeiter zu stellen, der ein lebendes Beispiel für Demokratie ist, kooperiert Krüger mit radikalen Netzwerken, in dem sich so demokratiefeindliche Gruppierungen wie die Antideutschen und fundamentalistische Christen tummeln. Die einen lehnen Deutschland ab, die anderen fordern einen "letzten" Krieg gegen den "teuflischen Islam"

Ein Slogan der demokratischen Bewegung in der ehemaligen DDR lautete: Stasi in die Produktion! Da es im Rechtsstaat Bundesrepublik "ziviler" zugeht, sollte Schäuble, sollten andere ernsthaft darüber nachdenken, wo ein solcher Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger einen angemessenen Platz finden kann, wo er weniger Unheil in Sachen demokratische Kultur anrichten kann.   Erhard Arendt

  
 


 

 

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