http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boris_palmer_is_not_amused/
Boris Palmer Is Not Amused
sehr
geehrter
herr
palmer,
ich
arbeite
an einem
hintergrundbericht
über den
fall
felicia
langer
für das
wall
street
journal
europe
und wäre
ihnen
sehr
dankbar,
wenn sie
mir vier
fragen
beantworten
würden:
1. war
ihnen
zum
zeitpunkt
des
antrags,
frau
langer
das bvk
zu
verleihen,
bekannt,
dass
frau
langer
vor drei
jahren
den
“menschenrechtspreis”
der
“Gesellschaft
zum
Schutz
von
Bürgerrecht
und
Menschenwürde
e.V.”
erhalten
hat,
einer
vereinigung
ehemaliger
stasi-mitarbeiter?
2. war
oder ist
ihnen
bekannt,
dass
frau
langer
die rede
des
iranischen
präsidenten
bei der
“durban-2-konferenz”
in genf
ausdrücklich
als
einen
beitrag
zum
frieden
gelobt
hat,
während
sie in
den
meisten
medien
vor
allem
als
anti-israelische
hetze
aufgenommen
wurde?
3. sind
ihnen
die
gründe
bekannt,
die frau
langer
bewogen,
1990 von
israel
in die
bundesrepublik
zu
ziehen?
4.
kennen
sie
einen
einheimischen
deutschen
kommunisten,
der für
seinen
einsatz
um die
menschenrechte
mit dem
bvk
erster
klasse
ausgezeichnet
wurde?
und
schließlich:
5. sind
ihnen
die
fälle
“Hans
Ernst
Schneider
alias
Hans
Schwerte”
und
“Heinrich
Wilhelm
August
Bütefisch”
bekannt?
ich
möchte
gerne
versuchen,
dann
fall
lange zu
entskandalisieren
und als
das
darzustellen,
was er
vermutlich
ist:
eine
vermeidbare
panne in
der
kommunikation
unter
behörden.
für eine
rasche
antwort
wäre ich
ihnen
sehr
dankbar
henryk
m.
broder,
berlin,
21.7.09
Sehr
geehrter
Herr
Broder,
Gegenfrage:
Glauben
Sie, ich
hätte
noch nie
einen
Artikel
von
Ihnen
gelesen
und
würde
nicht
erkennen,
was Sie
wirklich
beabsichtigen?
Ihr Ziel
ist doch
nicht
die
Entskandalisierung,
ich
bitte
Sie.
Werden
Sie auch
darüber
schreiben,
dass die
von Hass
geprägten
Reaktionen
einiger
Langer-Kritiker
so weit
gehen,
sie in
eine
Reihe
mit
Adolf
Hitler
zu
stellen?
Sind Sie
nicht
auch der
Meinung,
dass ich
sofort
zurückreten
müsste,
wenn ich
sagen
würde:
“Wir
haben
Hitler
und
Stalin
überlebt,
wir
werden
auch
Achmadinedschad
und
Henryk M
Broder
überleben”?
Über
Felicia
Langer
darf man
das aber
sagen
und
dabei
sein
Bundesverdienstkreuz
zurückgeben
und
niemand
stört
sich
daran?
Ich
stehe
Ihnen
morgen
für ein
Telefonat
zur
Verfügung,
wenn Sie
das
wünschen.
Einstweilen
kann ich
Ihnen
versichern:
Ich
kenne
Felicia
Langer
und
Ihren
Mann
persönlich.
Ich
weiß,
dass ihr
Motive
nicht
Hass,
sondern
Mitmenschlichkeit
ist.
Es
geschieht
ihr
Unrecht,
wenn
ihre
Kritik
an
Israels
Politik
mit der
Absicht,
Israel
zu
vernichten,
gleichgesetzt
wird.
Ich weiß
um die
Traumatisierung
vieler
Israelis
und
Juden
durch
den
Holocaust
und die
bis
heute
anhaltende
Bedrohung
der
Existenz
des
israelischen
Staates.
Deshalb
verstehe
ich die
Reaktionen,
aber ich
halte
sie
nicht
für
richtig.
Die
Existenz
Isreals
wird
sicherer
sein,
wenn
Kritik
nicht
mehr mit
Vernichtung
gleichgesetzt
und
Meinungsfreiheit
respektiert
wird,
auch
wenn die
Meinung
einseitig
oder
zugespitzt
formuliert
wird.
Frau
Langer
hat das
Bundesverdienstkreuz
zu Recht
erhalten.
Wahrscheinlich genügt Ihnen das ohnehin völlig für den Zweck Ihres Artikels.
Mit
freundlichen
Grüßen
Boris
Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt
Tübingen
21.7.09
sehr
geehrter
herr
palmer,
ein
kurzer
nachtrag
zu
meiner
mail,
die ich
vor
einer
stunde
an sie
geschickt
habe:
ist
ihnen
bekannt,
dass
frau
langer
ein
“vorwort”
zu einem
buch des
düsseldorfer
politikers
jamal
karsli
geschrieben
hat, der
mit
seinen
antisemitischen
äußerungen
zuerst
die
grünen
und dann
fdp in
nrw
kompromittiert
hat?
http://www.karsli.net/?p=165
bleiben
sie
dennoch
bei
ihrer
einschätzung,
frau
langer
sei
keine
antisemitin?
fragt
sich
hmbroder
21.7.09
Sehr
geehrter
Herr
Broder,
An
meiner
Meinung
ändert
sich
auch
durch
diesen
weiteren
Scheinbeleg
nichts.
An
meiner
Meinung
zu Ihrer
Interviewtechnik
auch
nicht.
Statt
Suggestivfragen
könnten
Sie ja
doch
echtes
Erkenntnisinteresse
zeigen.
Wieso
unterstützt
ein
grüner
Oberbürgermeister
diese
Ehrung?
Welche
persönliche
Geschichte
hat er?
Wie gut
kennt er
Frau
Langer?
Und nebenbei: Müssten Sie sich nicht auch wie Frau Langer fragen lassen, was Sie mit Ihren Artikeln bewirken und wer sich auf Ihre Seite schlägt? Aktuelle Kostprobe aus meinem Maileingang:
Boris
Palmer,
du hast
dieser
dreckigen
Langerschlampe
das
Bundesverdienstkreuz
verliehen.
Das
macht
dich zum
schmierigen,
widerlichen,
übelen,
kleinen
Judenhetzer
in der
Tradition
von
Streicher/Stürmer
die bei
Bündnis
90/die
Grünen
weiterhin
hochgehalten
wird. .
Grünlinks wichsende Gutmenschen so wie du sind die schlimmste Plage die dieses Land seit Adolf Hitler heimgesucht hat.
Jetzt hau ab und sorge dafür dass diese Schlampe das BVK wieder aberkannt bekommt.
Fuck
Islam !
Können
Sie sich
vorstellen,
was Frau
Langer
alles
aushalten
muss?
Passt
aber
bestimmt
nicht in
die
schon
fertige
Geschichte.
Also,
nur zu.
Mit
freundlichen
Grüßen
Boris
Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt
Tübingen
21.7.09
sehr
geehrter
herr
palmer,
ich
fliege
gleich
nach
amsterdam
und
morgen
weiter
nach
boston.
ich
komme
deswegen
nicht
dazu,
sie
anzurufen.
im
übrigen
würde
ich sie
gerne
wörtlich
zitieren
und wäre
ihnen
deswegen
dankbar,
wenn sie
sich
doch
noch
dazu
durchringen
könnten,
meine
fragen
zu
beantworten.
alles
übrige
später.
mit dank
und
gruss
hb
22.7.09
Sehr
geehrter
Herr
Broder,
Ich habe
Ihre
Fragen
beantwortet.
Fragebogen
fülle
ich
nicht
aus.
Guten
Flug!
Mit
freundlichen
Grüßen
Boris
Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt
Tübingen
22.7.09
Sehr
geehrter
Herr
Broder,
Ihr
Artikel
zur
“Entskandalisierung”
ist ja
nun
erschienen.
Ihre
Meinung
respektiere
ich.
Aber
Ihre
Form der
Recherche
sollten
Sie mal
reflektieren.
Sie
wollten
Ihr
Zitat,
Sie
haben am
Ende das
genommen,
was
irgendwie
noch in
den
Artikel
passte.
An
meiner
Position
und
meiner
Person
hat sie
nie
etwas
interessiert.
Ihre
Meinung
war
vorgefasst.
Gegenargumente
interessieren
Sie
nicht.
Mit
Frage 5
stellen
Sie
Felicia
Langer,
ein
Opfer
des
Holocaust,
in eine
Reihe
mit
Nazi-Verbrechern.
Das
alles
lässt
nur
einen
Schluss
zu: Sie
gehören
zu den
Menschen,
denen
jedes
Mittel
Recht
ist. Das
ist die
Vorstufe
zu
totalitären
Denkmustern.
Die
Kampagne,
deren
Teil und
Mitinitiator
Sie sind
und die
sich in
Beleidungsemails
übelster
Sorte in
meinem
Posteingang
abbildet,
schadet
Israel
mehr als
jedes
Wort von
Felicia
Langer.
Sie
tragen
dazu
bei,
dass es
in
Israel
keine
kritische
Debatte
über die
Politik
des
eigenen
Staates
geben
darf.
Das
macht
Israel
empfänglich
für
falsche
Konzepte
der
Eskalation.
Sie sind
Stichwortgeber
für ein
Netzwerk
von
Hasspredigern.
Sie
liefern
den
wirklichen
Israel-Hassern
Munition.
Ich
finde
das
beschämend
und
traurig.
Besonders,
weil es
mit
dieser
empörten
moralischen
Selbstgerechtigkeit
daher
kommt.
Vielen
Dank für
alles.
Ich habe
viel
gelernt
in den
letzten
zehn
Tagen.
Für
möglich
gehalten
hätte
ich das
nicht.
Mit
freundlichen
Grüßen
Boris
Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt
Tübingen
23.7.09
Kategorie(n):
Wissen
Eine demaskierende e Mail die Broder nicht veröffentlichte (Quelle und der gesamte Briefwechsel) >>>
Broder antwortet
|
Wenn man Henryk M. Broder kennenlernen möchte, braucht man nur das Urteil des Landgerichts Berlin lesen und muss ab und zu sich seine „Achse des Guten“ zumuten.
Besser als er sich selber immer wieder blamiert, könnte ihn aber keiner analysieren. Einen kleinen Einblick gibt sein Umgang mit Tanja Krienen. Kürzlich musste er sich vor Gericht mit ihr vergleichen und alle Schmuddeltexte von seinen Seiten nehmen.
Henryk M. Broder suggeriert gerne, dass es die sogenannte Israellobby – die falschen Freunde Israels – gar nicht gäbe. Wer das behauptet, dem wird gerne unterstellt, er rede von der „ jüdischen Verschwörung“, robbe sich gar an die „Weisen von Zion“ heran. Vielleicht meint er eher an die “Irren von Zion“, so der Titel seines Buches, das er wohl als Selbstanalyse geschrieben hat. Hier wusste er mal, wie die Zionisten ticken.
Dann präsentiert Henryk M. Broder zusammen mit „Honestly Concerned“ und vielen Jagdfreunden– nicht zum ersten mal – selber Beispiele für die Existenz dieser Jagdgesellschaft, die gegen alle Meinungsfreiheit sich anmaßt, aus Täter Opfer und aus Opfer Täter zu machen, die diffamiert die das Geraderücken.
Die Jagd gegen Felicia Langer kam zu einem neuen Höhepunkt als einige jüdische Bundesverdienstkreuzträger androhten, es zurückzugeben. Wahrscheinlich werden sie das nun den Rest ihres Lebens androhen und es verstecken, wenn jemand es abholen will. Abraham Melzer will sie jede Woche an die Rückgabe erinnern. Abholen sollte man es, wer sich so undemokratisch verhält, wer so gewissenlos Verbrechen in Israel verteidigt, sollte eines Verdienstkreuzes nicht würdig sein.
Aber, ich wollte ja den Beleg präsentieren, der wohl zeigt, dass entweder Broder alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen versucht, jüdische Mitbürger oder Israelis zu überreden ihr Verdienstkreuz zurückzugeben. Dass sie eventuell ihr Verdienstkreuz zurückgeben oder es wenigstens androhen. Nenn man so etwas nicht eine versucht Erpressung des Bundespräsidenten? Nennt man so etwas. Hier finden sie ihn >>>
Erst einer hat es wirklich zurückgegeben, ich denke, er hatte es auch nicht verdient und so kann Frau Felicia Langer das ihre noch mehr genießen.
Das dieses Netzwerk längst enttarnt ist und die Absichten bekannt sind, präsentiert die freundlicherweise auch Broder selbst.
Es gibt ja Täter, die legen immer wieder Spuren zu sich selber. Besser gesagt ihr Inneres gut verstecktes „gutes Gewissen“ macht dies unbewusst. Broder ist ein Schulbeispiel dafür.
So lesen wir auf seinen Seiten: Die Achse des Guten: Boris Palmer Is Not Amused
Der
Oberbürgermeister
Boris Palmer
hat Henryk
M. Broder
durchschaut.
Er fällt
nicht auf
seine Art
von
Kampagnenjournalismus
herein .
Oberbürgermeister
Boris Palmer
schreibt
unter
anderem:
Sehr
geehrter
Herr Broder,
An meiner
Meinung
ändert sich
auch durch
diesen
weiteren
Scheinbeleg
nichts. An
meiner
Meinung zu
Ihrer
Interviewtechnik
auch nicht.
Statt
Suggestivfragen
könnten Sie
ja doch
echtes
Erkenntnisinteresse
zeigen.
Wieso
unterstützt
ein grüner
Oberbürgermeister
diese
Ehrung?
Welche
persönliche
Geschichte
hat er?
Wie gut
kennt er
Frau Langer?
Und
nebenbei:
Müssten Sie
sich nicht
auch wie
Frau Langer
fragen
lassen, was
Sie mit
Ihren
Artikeln
bewirken und
wer sich auf
Ihre Seite
schlägt? >>>
Mal sehen was Henryk M. Broder uns als nächstes, sich selber enttarnend präsentiert?
Eine sicher in Deutschland einmalige Art von Journalismus präsentiert da Henryk M. Broder, der Presserat sollte sich dafür interessieren.
So schreibt er z.B. dem Oberbürgermeister Palmer: „
ich möchte gerne versuchen, dann fall lange zu entskandalisieren und als das darzustellen, was er vermutlich ist: eine vermeidbare panne in der kommunikation unter behörden.für eine rasche antwort wäre ich ihnen sehr dankbar“
Das klinkt nicht sehr glaubwürdig. Er ist sicher einer der derjenigen die an vorderer Front den Fall skandalisiert haben. Im übrigen ist es nicht ein Fall Langer, eher ein Fall Broder und von Honestly Concerned und weiteren Fans.
Weitere Denunziationen von Henryk M. Broder und anderen >>> E. Arendt
