Chronologischer Ablauf. Anlage 5 Honestly
Concerned
Mailingliste von
Honestly Concerned - 23.7.2009
THEMA
DES TAGES:
Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an Felicia
Langer...
-
Zum Thema Brumlik erinnern wir an unsere Sonderausgabe vom 14.05.2008, i.B. an das Foto von Micha Brumlik zusammen mit Abraham Melzer bei der Al Nakba Gedenkveranstlatung in Frankfurt...
SPIEGEL - ANTISEMITISMUS-FORSCHER BRUMLIK: "In der Sache hat Frau Langer das Bundesverdienstkreuz verdient"
Ihren Ton findet er abstoßend, aber inhaltlich gibt er Felicia Langer recht: Holocaust-Forscher Micha Brumlik verteidigt die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die umstrittene Israel-Kritikerin. Im Interview spricht er über die Rolle Horst Köhlers und Antisemitismus in Deutschland.
SPIEGEL ONLINE: Herr Brumlik, haben Sie eigentlich auch ein Bundesverdienstkreuz?
Brumlik: Nein.
SPIEGEL ONLINE: Wünschen Sie sich denn eins?
Brumlik: Ich wünsche mir auch keins, nein.
SPIEGEL ONLINE: Warum nicht?
Brumlik: Ich finde, man sollte einfach seinen bürgerlichen Pflichten und Aufgaben nachkommen. Es ist nicht nötig, aus meist diplomatisch-politischen Gründen dafür extra hervorgehoben zu werden. Ich erwarte von der Exekutive keinerlei besonderen Dank.
SPIEGEL ONLINE: Felicia Langer ist seit kurzem Trägerin des Kreuzes. Das ist hoch umstritten. Die einen halten die Tübinger Anwältin für eine verdiente Menschenrechtsaktivistin, die anderen für eine üble Israel-Feindin. Sie kennen ihr Werk. Hat Frau Langer die Ehrung verdient?
Brumlik: Frau Langer hat das Kreuz eventuell der Sache nach verdient. Es ist nicht zu bezweifeln, dass sie mit ihrer Lebensleistung auf einen in Israel bestehenden Misstand hingewiesen hat: nämlich die kontinuierliche Verletzung von Menschenrechten der unter israelischer Besatzung stehenden arabischen Bevölkerung des Westjordanlandes. Letztlich kann man bei unvoreingenommener Betrachtung zu keinem anderen Schluss kommen, als dass etwa die Jahresberichte von Amnesty International, Human Rights Watch oder israelischen Menschenrechtsorganisationen nichts anderes als sie feststellen.
SPIEGEL ONLINE: Gleichzeitig giftet sie aber gegen Israels "Apartheids-Politik" und redet verschwörerisch von einer "jüdisch-zionistischen Lobby"....
-
HC
-
Juli 17,
2009 -
Fortsetzung:
FELICIA
LANGER -
"Bundesverdienstjüdin"
1.
Grades
Neue
Informationen
zu
dieser
skandalösen
Bundesverdienstkreuzverleihung;
Stellungnahme
von
Dieter
Graumann
vom
Zentralrat
der
Juden;
exklusive
Zitatezusammenstellung
und
mehr...
HC
- Juli
17, 2009
-
FELICIA
LANGER -
"Bundesverdienstjüdin"
1.
Grades
Die
bittere
Realität
der Welt
in der
wir
leben...
DIG
-
PRESSEMITTEILUNG:
Ehrung
von
Frau
Langer
war
ein
schwerer
Fehler.
-
Fehler
muss
man
korrigieren!
Der
Präsident
der
Deutsch-Israelischen
Gesellschaft,
Dr.
h.c.
Johannes
Gerster,
hält
die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an
Frau
Felicia
Langer
für
einen
schweren
politischen
und
moralischen
Fehler.
Gerster:
Und
Fehler
muss
man
korrigieren!
Es
sei
Privatsache
von
Frau
Langer,
wenn
sie
einen
publizistischen
Privatkrieg
gegen
das
Land
Israel
führe,
das
sie
1990
verlassen
habe.
Sie
müsse
sich
aber
vorhalten
lassen,
dass
sie
im
Nahostkonflikt
Ursache
und
Wirkung
der
Gewalt
ständig
und
wissentlich
vertausche
und
durch
widerlegbare
einseitige
Schuldzuweisungen
an
die
Adresse
Israels
die
Geschichte
verfälsche.
Mit
solchen
Methoden
dient
niemand
dem
so
wichtigen
Frieden.
Stattdessen
leiste
sie
der
Unversöhnlichkeit
und
dem
Hass
gegenüber
Israel
Vorschub.
Islamische
Fundamentalisten
werden
dadurch
eher
zur
Gewalt
ermuntert
als
gebremst.
Gerster:
Ich
vermag
nicht
zu
erkennen,
wo
die
Verdienste
von
Frau
Langer
für
Staat,
Gesellschaft
und
internationale
Versöhnungsarbeit
liegen.
Gestern
kam
ich
von
einer
achttägigen
Nahostreise
mit
zahlreichen
Kontakten
mit
israelischen
und
palästinensischen
Spitzenpolitikern
zurück.
Dass
die
Israelis
verwundert
waren,
dass
Deutschland
Frau
Langer
ehrt,
wunderte
mich
nicht.
Aber
auch
Fatah-Leute,
die
auf
einen
Ausgleich
mit
Israel
setzen,
waren
merkwürdig
von
der
Langer-Ehrung
berührt..
In
der
6o-jährigen
Geschichte
der
Bundesrepublik
Deutschland
gab
es
schon
mehrere
Fehlgriffe
mit
öffentlichen
Ehrungen.
Manche
wurden
rückgängig
gemacht,
manche
aberkannt.
Diese
Fähigkeit
zur
Selbstkorrektur
hat
Deutschland
nicht
geschadet.
Die
Langer-Ehrung
ist
aus
historischen,
politischen
und
moralischen
Gründen
besonders
schädlich.
Fehler
sollte
man
korrigieren!
Aus
dem
Medienspiegel
der
Deutschen
Botschaft
Tel
Aviv
-
Jedijot
Achronot
-
(S.
28,
Noach
Klieger):
Tritt
aus
Gestern
rief
mich
Mottke
Shomrat
an.
Er
ist
einer
der
ältesten
Reiseführer
in
Israel,
und
seit
sehr
vielen
Jahren
arbeitet
er
mit
Reisegruppen
aus
Deutschland
zusammen.
Für
seinen
Beitrag
zur
Annäherung
zwischen
Israel
und
Deutschland
wurde
ihm
im
Jahr
1995
das
Bundesverdienstkreuz
verliehen.
„Ich
habe
beschlossen,
den
Orden
zurückzugeben“,
erzählte
er
mir
erzürnt.
„Ich
habe
gelesen,
das
Felicia
Langer
den
Orden
erhalten
hat,
und
damit
hat
er
für
mich
keinen
Wert
mehr.“
Felicia
Langer
wurde
tatsächlich
mit
dem
Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet,
nach
der
Empfehlung
des
Oberbürgermeisters
von
Tübingen,
der
Stadt,
in
der
sie
seit
Jahren
lebt.
Die
ehemalige
Israelin
und
Rechtsanwältin,
deren
Tätigkeiten
in
Israel
(äußert)
umstritten
waren,
verließ
vor
über
20
Jahren
Israel
und
zog
nach
Deutschland
um,
und
in
ihrer
neuen
Heimat
betrieb
sie
scharfe
und
extreme
anti-israelische
Propaganda.
Es
ist
klar,
dass
die
deutschen
Medien
großen
Gefallen
daran
fanden
–
und
noch
immer
finden-,
wie
sie
den
jüdischen
Staat
verurteilte,
vor
allem,
weil
sie
immer
wieder
betont,
dass
sie
als
Jüdin
und
Israelin
genau
wisse,
was
dieser
Staat
sei,
nämlich
ein
düsterer
Apartheid-Staat.
Felicia
Langer,
heute
79
Jahre
alt,
hat
ihre
giftige
Zunge
nicht
verloren.
In
ihr
Repertoire
hat
sie
jetzt
auch
Angriffe
gegen
Bundeskanzlerin
Angela
Merkel
aufgenommen,
als
sie
die
Unterstützung,
die
die
Kanzlerin
Israel
gewährt,
als
„skandalöses
Verhalten“
bezeichnete.
Langer
drückt
auch
dem
iranischen
Präsidenten
Ahmadinedschad
öffentlich
Unterstützung
aus,
und
sie
lobte
seine
Rede
bei
der
Durban
2
Konferenz
in
Genf,
bei
der
er
sagte,
Israel
sei
ein
rassistischer
Staat
und
wieder
einmal
behauptete,
den
Holocaust
hätte
es
nicht
gegeben.
Den
Zentralrat
der
Juden
in
Deutschland
bezeichnet
Langer
als
„Filiale
Israels“.
Als
in
Deutschland
bekannt
wurde,
dass
Langer
den
Orden
für
„ihre
humanitären
Aktivitäten,
unabhängig
von
politischer,
ideologischer
oder
religiöser
Motivation“
erhalten
hat,
veröffentlichte
Dieter
Graumann,
der
Vizepräsident
des
Zentralrats,
ein
Schreiben,
in
dem
er
gegen
die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an
eine
Frau
protestiert,
die
den
jüdischen
Staat
derart
brutal
angreift.
Es
ist
jedoch
klar,
dass
dieser
Protest
nichts
bewirkt
hat.
Weil
ich
weiß,
dass
mir
Deutschland
niemals
diese
Auszeichnung
anbieten
wird,
fällt
es
mir
leicht
zu
erklären,
dass
mit
allem
Respekt
vor
dem
Oberbürgermeister
von
Tübingen
sein
Beschluss,
dieser
Dame
das
Bundesverdienstkreuz
zu
verleihen,
nicht
besonders
klug
war.
Auch
wenn
sie
sich
für
das
eine
oder
andere
humanitäre
Thema
eingesetzt
haben
sollte,
hätte
er
den
Antagonismus
in
Betracht
ziehen
müssen,
den
ihre
Angriffe
gegen
Israel
erwecken,
und
das
nicht
nur
unter
den
Juden
Deutschlands.
In
Israel
ist
Langer
Gott
sei
Dank
schon
lange
„passé“,
und
viele
haben
sie
sogar
schon
vergessen..
Das
Problem
ist
nur,
dass
Felicia
Langer,
die
ihr
Paradies
in
Deutschland
gefunden
hat,
uns
nicht
vergessen
will.
Im
Gegenteil:
Für
sie
ist
es
leicht,
den
„verbrecherischen“
jüdischen
Staat
von
Tübingen
aus
anzugreifen,
und
dafür
auch
noch
sehr
positive
Reaktionen
zu
erhalten.
Und
hier
wiederhole
ich,
was
ich
schon
mehrmals
im
Zusammenhang
mit
Anti-
Israelismus
und
Anti-Zionismus
geschrieben
habe
und
sage:
So
etwas
gibt
es
nicht.
Es
ist
immer
Antisemitismus.
Auch
wenn
es
sich
bei
dem
Angreifer
um
eine
Jüdin
handelt.
Auch
Yehudi
Menuhin,
der
Artikel
in
der
neonazistischen
und
antisemitischen
„Nationalzeitung“
veröffentlichte,
war
Jude.
Und
großen
Respekt
für
Mottke
Shomrat,
der
beschlossen
hat,
aus
einer
Liga
auszutreten,
in
der
jetzt
auch
Felicia
Langer
mitspielt.
SPIEGEL
-
STREIT
ÜBER
VERDIENSTKREUZ
FÜR
FELICIA
LANGER
-
Feigenblatt
des
schlechten
Gewissens
Von
wegen
nette
Anwältin:
Felicia
Langer
hilft
den
Deutschen,
über
ihre
Schuldgefühle
gegenüber
den
Opfern
des
Holocaust
hinwegzukommen,
meint
Henryk
M.
Broder.
Dafür
wurde
sie
mit
dem
Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet.
Nicht,
weil
sie
sich
für
Palästinenser
einsetzt.
Wer
demnächst
ein
Bundesverdienstkreuz
bekommt,
wird
sich
fragen
müssen,
ob
er
es
wegen
oder
trotz
seiner
Gesinnung
bekommen
hat.
Und
ob
mit
der
Auszeichnung
eine
Leistung
anerkannt
werden
soll
oder
nur
die
hartnäckige
Pflege
einer
Obsession,
die
mit
der
Vita
des
beziehungsweise
der
Geehrten
zusammenhängt.
Die
Verleihung
eines
Bundesverdienstkreuzes
1.
Klasse
an
die
"Friedensaktivistin
und
Menschenrechtlerin"
Felicia
Langer
hat
nicht
nur
viel
Staub
aufgewirbelt,
sie
stellt
auch
eine
Grenzüberschreitung
dar.
Noch
nie
in
der
Geschichte
der
Bonner
und
der
Berliner
Republik
ist
einem
bekennenden
Kommunisten
beziehungsweise
einer
Kommunistin
eine
solche
Ehre
zuteil
geworden;
noch
nie
wurde
eine
Person,
deren
Hauptbeschäftigung
darin
besteht,
ein
Land
mieszumachen,
mit
dem
die
Bundesrepublik
besondere
und
besonders
freundliche
Beziehungen
unterhält,
für
ihre
Verdienste
um
die
Menschenrechte
und
Menschenwürde
ausgezeichnet.
Es
ist,
als
würde
man
einen
Geisterfahrer
ohne
Führerschein
für
sein
mutiges
Verhalten
belohnen.
Felicia
Langer
ist
eine
Kampfnatur,
die
sich
viel
zumutet.
In
Polen
vor
dem
Krieg
geboren,
kam
sie
Anfang
der
fünfziger
Jahre
nach
Israel,
wo
sie
Jura
studierte
und
Rechtsanwältin
wurde.
Sie
verteidigte
vor
allem
israelische
Palästinenser
und
war
in
der
Kommunistischen
Partei
Israels
aktiv,
die
zu
jener
Zeit,
ebenso
wie
die
illegale
KPD
in
Deutschland
und
später
die
DKP,
ein
Wurmfortsatz
der
KPdSU
war,
von
dieser
finanziell
und
politisch
vollkommen
abhängig.
Kurz
nach
dem
Fall
der
Mauer,
1990,
machte
sie
ihre
Kanzlei
zu,
ging
auf
Distanz
zu
den
Genossen
und
zog
in
die
Bundesrepublik.
Sie
begründete
diesen
Schritt
damit,
eine
effektive
Verteidigung
ihrer
Mandanten
sei
ihr
unter
den
gegebenen
Umständen
nicht
möglich.
In
den
israelischen
Medien
wurde
über
ein
Zerwürfnis
zwischen
der
Anwältin
und
der
Partei
der
israelischen
Arbeiterklasse
berichtet,
die
damals
im
Begriff
war,
ihren
explizit
antizionistischen
Kurs
zugunsten
einer
nur
noch
"azionistischen"
Haltung
zu
ändern,
um
ihre
Wählerbasis
zu
erweitern.
Felicia
Langer
dagegen
machte
es
sich
zur
Aufgabe,
die
Deutschen
über
die
Verbrechen
der
Zionisten
in
Palästina
aufzuklären.
Sie
tourte
durch
Volkshochschulen
und
christliche
Bildungsstätten,
war
Gast
auf
Pax-christi-Kundgebungen
und
genoss,
wo
immer
sie
auftrat,
die
Aura
einer
Holocaust-Überlebenden.
Das
ist
das
Dreifachpfund,
mit
dem
sie
wuchert:
Jüdin,
NS-Opfer,
Antizionistin.
Wenn
sie
dann
den
Umgang
der
Israelis
mit
den
Palästinensern
mit
der
Behandlung
der
Juden
durch
die
Nazis
vergleicht,
natürlich
ohne
das
eine
mit
dem
anderen
gleichzusetzen,
dann
macht
sie
von
einer
moralischen
Lizenz
Gebrauch,
die
jede
argumentative
Verrenkung
rechtfertigt.
Für
Felicia
Langer
sind
die
Juden
beziehungsweise
die
Israelis
immer
die
Bösen,
die
mit
Vorsatz
handeln
-
und
die
Palästinenser
immer
die
Guten,
die
in
ihrer
Verzweiflung
in
der
Wahl
der
Mittel
gelegentlich
zu
weit
gehen,
aber
prinzipiell
im
Recht
sind. mehr...
"CONTRA"
SPIEGEL - KOMMENTAR ZUM STREIT ÜBER VERDIENSTKREUZ - Es muss Platz für Langer und Giordano geben
Der Schriftsteller Ralph Giordano fordert, der Anwältin und Israel-Kritikerin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz abzuerkennen. Das ist völlig überzogen, findet Yassin Musharbash: Die Ehrung ist eine Auszeichnung für die Lebensleistung, nicht für die richtige Meinung.
Seit seiner Stiftung durch Bundespräsident Theodor Heuss 1951 haben rund 240.000 Personen den Verdienstorden erhalten. Fast eine Viertelmillion! Viele sind ausgezeichnet worden, weil die Summe dessen, was sie taten, dachten und sagten ein Lebenswerk darstellt, das öffentlich anerkannt werden sollte.
Bei den allermeisten, machen wir uns nichts vor, weiß niemand so genau, was sie gedacht haben könnten oder denken mögen. Erstaunlich viele Fußballtrainer sind darunter, ein Zirkusdirektor, Urologen, Tierrechtler. Ach ja, und dann wären dann noch - auch das nur eine Auswahl - ein ehemaliger Wehrmachtsgeneral, der letzte Schah von Persien, eine Apologetin der Militärjunta von Burma.
Die israelische Anwältin Felicia Langer aber soll nun ihr gerade verliehenes Bundesverdienstkreuz wieder aberkannt bekommen. Das fordert jedenfalls Ralph Giordano, andernfalls will er seine Auszeichnung zurückgeben. Die Vorwürfe gegen Langer sind alt: Sie betreibe die Dämonisierung Israels, heißt es, und teile den Nahen Osten in böse Israelis und gute Palästinenser. Tatsächlich ist Felicia Langer, eine in Polen geborene Holocaust-Überlebende, in ihrer Wortwahl stets drastisch. Der Gaza-Streifen ist in ihren Augen ein Ghetto, Israel betreibt für sie eine Politik der Apartheid.
Man muss das nicht ebenso sehen. Man kann sogar dezidiert anderer Meinung sein. Es ist nicht einmal absurd, zu dem Schluss zu kommen, dass Langers Ansichten nicht die der Bundesregierung, des Bundespräsidenten oder der Stadt Tübingen sind. Denn Langer vertritt eine Minderheitenposition...
-
Lesen Sie am Donnerstag Henryk M. Broders Kommentar zur Debatte um das Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer.
Unglaublich
-
ohne
weiteres
Kommentar...
Hier
wird
das
Existenzrecht
Israels
in
aller
Deutlichkeit
in
Frage
gestellt!
FR-online.de -
Die
schrillste
Fanfare
...Wer
bereit
ist,
über
der
Gründung
des
Staates
Israel
die
Vertreibung
der
Palästinenser
zu
vergessen,
wer
die
Ausbreitung
des
Staates
Israel
in
den
letzten
60
Jahren
als
notwendig
zu
dessen
Selbsterhaltung
oder
gar
als
Rückkehr
ins
angestammte
Gebiet
betrachtet,
der
wird
die
aktuelle
Lage
anders
beurteilen
als
jemand,
für
den
die
Entstehung
des
Staates
Israel
ein
Stück
europäischer
Kolonialgeschichte
ist
und
dessen
Ausbreitung
-
durch
alle
israelischen
Regierungen
hindurch
-
nichts
ist
als
nahöstliche
Machtpolitik.
Felicia
Langer
das
Bundesverdienstkreuz
zu
geben,
heißt:
diesem
zweiten
Blick
auf
die
israelische
Geschichte
einen
Preis
zu
geben.
Und
das
in
einer
Öffentlichkeit,
die
größte
Schwierigkeiten
hat,
ihn
auch
nur
zuzulassen.
Zulassen
wird
sie
ihn
freilich
müssen.
Ohne
ihn
zu
akzeptieren,
gibt
es
keine
Verhandlungen.
Nicht
in
der
bundesrepublikanischen
Öffentlichkeit
und
schon
gar
nicht
in
der
israelischen.
Wir
täten
aber
gut
daran,
dieses
Argument
nicht
nur
rein
taktisch,
sondern
auch
ernst
zu
nehmen.
Was
spricht
dafür,
dass
die
Juden,
die
1949
den
jüdischen
Staat
gründeten,
die
Kindeskindeskinder
derjenigen
waren,
die
im
Jahre
49
das
Heilige
Land
verließen.
Und
selbst
wenn?
Gibt
einem
das
das
Recht,
1900
Jahre
später
zu
sagen:
Hier
bin
ich
wieder.
Das
ist
mein
Land.
Wer
bisher
hier
gewohnt
hat,
hat
zu
gehen?
Und
selbst
wenn
-
gibt
einem
das
das
Recht,
dieses
Land
Jahr
um
Jahr
zu
erweitern?
Immer
neue
Bewohner
zu
vertreiben?
NEW MAJORITY/JOHN ROSENTHAL - A German Medal for an Israel-Basher
Last week, Germany bestowed its highest honor, the “Federal Cross of Merit, first class,” upon the 79-year-old Israeli human rights lawyer and author Felicia Langer. The award is given to persons who have made “special contributions to the Federal Republic of Germany” [besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland]. Ms. Langer’s award was presented to her in a ceremony in her adoptive hometown of Tübingen in the German state of Baden-Württemberg. Presenting the award on behalf of Governor Günther Oettinger, Hubert Wicker of the Baden-Württemberg state government praised Ms. Langer for her “exceptional engagement” for “peace and justice, as well as the protection of human rights.” Governor Oettinger, it should be noted, is a member of the “conservative” Christian Democratic party of German Chancellor Angela Merkel. “An uncompromising engagement on behalf of humanity is the very core of Felicia-Amalia Langer’s existence,” Wicker continued, “She is still fighting for human rights and a just peace in the Middle East, whereby she steadfastly pursues her goal of building a bridge between Israelis and Palestinians.”....
-
ACHGUT - John Rosenthal: A German Medal for an Israel-Basher
But it is not in fact as a “bridge-builder” between Israelis and Palestinians that Felicia Langer is known in Germany, but rather as a ferocious critic of Israel who does not hesitate to draw parallels not only between Israel and the South Africa of the apartheid era, but indeed, if somewhat more coyly, between Israel and Nazi Germany. She has, among other things, called for war-crimes trials against Israeli leaders, dismissed Palestinian suicide bombings as the product of “suicidal desperation,” endorsed the charge that Israelis were behaving like a “master race,” and insisted that Germany is somehow obligated by its history to “intervene” in the Middle East conflict…on behalf of the Palestinians. http://www.newmajority.com/a-german-medal-for-an-israel-basher/
WELT
-
Horst
Köhler
muss
seinen
Fehler
korrigieren! -
Von
Alan
Posener
Felicia
Langer
leugnet
das
Selbstverteidigungsrecht
Israels
und
redet
von
„Staatsterror".
Dass
Frau
Langer
jetzt
mit
dem
Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet
wurde,
ist
ein
Skandal.
Bundespräsident
Horst
Köhler
muss
den
Fehler
korrigieren
– um
Schaden
von
der
Bundesrepublik
Deutschland
abzuwenden.
Wie
würden
wir
es
finden,
wenn
ein
mit
uns
befreundeter
Staat
jemanden
mit
seinem
höchsten
Orden
auszeichnen
würde,
der
Deutschland
als
Nazi-Land
beschimpft?
Wir
wären
wohl
ein
wenig
befremdet.
Deshalb
müsste
es
auch
jeden
Deutschen
befremden,
dass
eine
Frau
mit
dem
Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet
wird,
die
Israel
als
„Apartheid-Staat“
beschimpft.
Diese
Auszeichnung
ist
ein
Skandal.
Wer
ist
Felicia
Langer?
1930
in
Polen
geboren,
konnte
sie
sich
mit
ihren
Eltern
vor
den
anrückenden
deutschen
Truppen
in
die
Sowjetunion
retten.
1950
wanderte
sie
nach
Israel
aus,
wo
sie
eine
Anwaltskanzlei
eröffnete
und
der
moskauhörigen
Kommunistischen
Partei
Israels
beitrat.
Zeitweilig
gehörte
sie
deren
Zentralkomitee
an.
Als
sie
1990
einen
Lehrauftrag
der
Uni
Bremen
erhielt,
schloss
sie
ihre
Anwaltspraxis
in
Israel
und
zog
nach
Deutschland,
wo
sie
seitdem
davon
lebt,
Bücher
gegen
Israel
zu
schreiben
und
als
„israelische“
Zeugin
gegen
Israel
auf
Veranstaltungen
aufzutreten.
Dabei
ist
es
ihr
gleichgültig,
ob
sie
auf
einer
Tagung
der
Linkspartei
deren
Israel-Kritik
rechtfertigt,
oder
dem
FDP-Populisten
Möllemann
mit
seiner
Israel-Kritik
Recht
gibt.
Hauptsache,
Israel
wird
kritisiert.....
-
WELT - Skandalöse Ehrung einer Israel-Kritikerin
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer, die Israel als "Apartheid-Staat" beschimpft, ist ein Skandal zum Schaden Deutschlands. Der Bundespräsident hat einen Fehler gemacht.
Wie fänden wir es, wenn ein mit uns befreundeter Staat einen Menschen mit seinem höchsten Orden auszeichnen würde, der eine Karriere daraus gemacht hat, die Bundesrepublik als Nazi-Staat zu beschimpfen? Wir wären ein wenig befremdet. Deshalb müsste es auch jeden Deutschen befremden, dass eine Frau mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wird, die Israel bei jeder sich bietenden Gelegenheit als „Apartheid-Staat“ beschimpft. Diese Auszeichnung ist ein Skandal.
Was hat den Tübinger Bürgermeister Boris Palmer (Grüne) bewegt, Felicia Langer für das Bundesverdienstkreuz vorzuschlagen? Normalerweise erhält man diese Auszeichnung für Verdienste um Deutschland, nicht für das Schlechtmachen einer anderen Nation. Was mag den Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger (CDU) geritten haben, den Vorschlag zu befürworten? Freilich weiß man seit seiner berüchtigten Rede am Grab seines Vorgängers Hans Filbinger, in der er den biegsamen Juristen zum Widerstandskämpfer umdichtete, dass es mit seiner Urteilskraft nicht sehr weit her ist....
STANDARD
-
Deutsches
Bundesverdienstkreuz
-
Debatte
um
Auszeichnung
von
Felicia
Langer -
Israelische
Menschenrechtsanwältin
als
"Feindin
Israels"
kritisiert
- Ehrung
wäre
"fatales
Signal"
Wien -
Die
israelische
Menschenrechtsanwältin
Felicia
Langer
(79) ist
mit dem
deutschen
Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet
worden.
Bei der
Entgegennahme
hat
Langer
erklärt:
"Mein
Einsatz
für die
entrechteten
Palästinenser
und für
Frieden
mit
Gerechtigkeit
betont
die
Universalität
der
Menschenrechte.
Meine
Lehre
aus dem
Holocaust
bedeutet
Menschlichkeit,
Mitleid
mit den
Opfern
und
Ablehnung
von
Unrecht.
Ich habe
das Leid
der
Palästinenser
und ihre
unerträgliche
Lage mit
eigenen
Augen
gesehen
und mit
ihnen
gelitten."
Giordano
droht
mit
Rückgabe
eigener
Verdienstkreuze
Diese
Aussage
hat zu
Protestrufen
von
Seiten
israelischer
Intellektueller
wie dem
jüdischen
Autor
Ralph
Giordano
(86)
geführt,
der von
Bundespräsident
Horst
Köhler
verlangte,
Langer
die
Ehrung
rückwirkend
abzusprechen,
sonst
würde er
sein
eigenes
Bundesverdienstkreuz
und
Großes
Verdienstkreuz
der
Bundesrepublik
Deutschland
zurückgeben.
Der
Autor
bezeichnete
die in
Tübingen
lebende
Langer,
die auch
Trägerin
des
Alternativen
Friedensnobelpreises
und des
österreichischen
Bruno-Kreisky-Menschenrechtspreises
ist, als
eine
"Feindin
Israels,
die in
einem
Land mit
verbreiteter
Gesinnung,
sich vom
eigenen
Schulddruck
durch
Kritik
an
Israel
zu
entlasten,
nur von
verheerender
Wirkung
sein
kann"....
Auch
mit viel
Sarkasmus
nur
schwer
zu
verdauen...
TAGESSPIEGEL
-
Wiederdeutschwerdung -
Malte
Lehming
über
deutsche
Juden,
Patrioten
und
Felicia
Langer
...Die
Spätzin
heißt
Felicia
Langer,
ist
Anwältin
und so
genannte
Menschenrechtsaktivistin,
eine in
Polen
geborene
Holocaust-Überlebende,
die der
Fachwelt
bislang
vor
allem
dadurch
aufgefallen
war,
dass sie
ziemlich
viel
Unsinn
über
Israel
erzählt.
Vor
allem
für
Letzteres
wurde
sie vor
kurzem,
wie rund
240.000
andere
Personen
seit
1951,
mit dem
Bundesverdienstkreuz
geehrt.
Nun kann
man von
solchen
Auszeichnungen
halten,
was man
will (am
besten,
man
nimmt
sie gar
nicht
erst an,
wie etwa
Helmut
Schmidt).
Falls
man sich
dennoch
mit
ihnen
befasst,
muss die
Frage
erlaubt
sein:
Was
erklärt
die
Leidenschaft,
die
Verve,
den
Furor?
Warum
dreht
einer,
der den
Holocaust
überlebt
hat, bei
dem
Gedanken
durch,
eine
überkandidelte
ältere
Frau
bekommt
von
einem
deutschen
Staatssekretär,
mit
Billigung
eines
grünen
Bürgermeisters,
in der
Provinzstadt
Tübingen
ein
Stück
Blech
ausgehändigt?
Vor ein
paar
Jahren
hätten
kritische
Kräfte
in
diesem
Land
einen
solchen
Vorgang
eher
lakonisch
kommentiert.
Denn in
der Tat
hat sich
Felicia
Langer
um
Deutschland
ja
außerordentlich
verdient
gemacht.
Immerhin
sehen 65
Prozent
der
Deutschen,
laut
einer
Meinungsumfrage
der
EU-Kommission,
in
Israel
die
größte
Gefahr
für den
Weltfrieden,
auf den
Plätzen
zwei und
drei:
Iran und
Nordkorea.
Eine
Studie
des Pew
Research
Centers
in
Washington
DC
wiederum
weist
rund ein
Viertel
der
Deutschen
als
antisemitisch
aus. Und
es ist
Deutschland,
wo ein
Filbinger,
Kiesinger
und
Möllemann
bis ganz
nach
oben
kommen.
Es ist
Deutschland,
wo eine
Partei,
die sich
als
außenpolitischen
Sprecher
Norman
Paech
leistet,
fröhlich
im
Bundestag
sitzt
und die
Bundeshauptstadt
mitregiert.
Um
dieses
Deutschland
hat sich
Felicia
Langer
sogar
mehr als
verdient
gemacht.
Deshalb
sollte
sie das
Bundesverdienstkreuz
nicht
nur
behalten
dürfen,
sondern
nach
noch
Höherem
streben.
Ihr
Vorbild
könnte
die
deutsche
Schriftstellerin
Luise
Rinser
sein.
Sie
hatte
einst an
den
Vater
der
RAF-Terroristin
Gudrun
Ensslin
geschrieben:
"Gudrun
hat in
mir eine
Freundin
fürs
Leben
gefunden"..
Dann
reiste
sie nach
Nordkorea,
dessen
Regime
sie
bewunderte,
pries
den
iranischen
Revolutionsführer
Ajatollah
Ruhollah
Chomeini
als
"leuchtendes
Vorbild
für die
Länder
der
Dritten
Welt",
bekam
1977 das
Bundesverdienstkreuz
- und
wurde
1984 von
den
Grünen
als
Kandidatin
für das
Amt des
Bundespräsidenten
vorgeschlagen.
Leider
unterlag
sie dann
Richard
von
Weizsäcker.
Aber
davon
darf
Frau
Langer
sich
nicht
entmutigen
lassen.
"NETT"
sueddeutsche.de -
Felicia
Langer
Jüdin
und
Menschenrechtlerin
mit
Distanz
zu
Israel
Darf so
eine
Frau das
Bundesverdienstkreuz
bekommen?
"Nein!",
ruft
empört
Dieter
Graumann,
Vizepräsident
des
Zentralrats
der
Juden in
Deutschland,
denn die
Geehrte
sei eine
"militante
und
fanatische
Israel-Hasserin".
"Ja!",
antworten
begeistert
die
Anhänger
von
Felicia
Langer.
Niemand
sonst
kämpfe
so
entschieden
gegen
das
Unrecht,
das der
israelische
Staat,
Militär
und
Justiz
seit
Jahrzehnten
den
Palästinensern
antue.
Felicia
Langer,
79, in
Tübingen
lebende
Jüdin,
Israelin,
Holocaust-Überlebende,
Stalin-Überlebende,
spaltet
die
Menschen,
die ihr
begegnen.
Sie ist
Trägerin
des
Alternativen
Nobelpreises,
wegen
ihrer
Verdienste
um die
Menschenrechte.
Für ihre
Gegner,
unter
ihnen
der
streitbare
Schriftsteller
Ralph
Giordano,
ist sie
dagegen
von
ungefähr
der
gleichen
Militanz
wie
Irans
Präsident
Mahmud
Ahmadinedschad.
Menschenrechtlerin,
Israel-Hasserin
- für
beides
lassen
sich
Argumente
finden.
Und der
Streit,
der nun
darum
entstanden
ist,
dass ihr
Bundespräsident
Horst
Köhler
das
Bundesverdienstkreuz
verliehen
hat,
zeigt,
wie
unvereinbar
die
Wahrheiten
beider
Seiten
sind...
Einfach
nur zum
ärgern...
BADISCHE
ZEITUNG
-
Das
Kreuz
mit den
Verdiensten
Für das
Ordensreferat
des
Bundespräsidialamtes
hat der
Fall
auch
sein
Gutes:
Schonung
des
Budgets.
Verleiht
man
bestimmten
Persönlichkeiten
ein
Bundesverdienstkreuz,
dann
geben
andere
ihres
unter
Protest
zurück.
Mit
etwas
Geschick
und
Politur
kann die
Behörde
so stets
eine
komfortable
Ordensmenge
vorrätig
halten,
ohne
nachbestellen
zu
müssen.
Im
Ernst:
Ausgezeichnet
wird mit
dem
Bundesverdienstkreuz
fraglos
auch ein
gewisses
Maß an
Würde
und
Reife.
Dazu
gehört
nach dem
common
sense,
dass ein
Ausgezeichneter
aus
Respekt
vor dem
Bundespräsidenten
und
seinen
Orden es
unterlässt,
die
Aberkennung
des
Verdienstkreuzes
bei
einem
Anderen
zu
fordern.
Auch
wenn’s
schwerfällt.
-
From:
Y.
Subject:
Stefan
Hupka
von
der
Badischen
Zeitung
hegt
nicht
nur
für
F.
Langer
Sympathien
Stefan
Hupka
von
der
Badischen
Zeitung
hegt
nicht
nur
für
F.
Langer
Sympathien...
Schwäbisches
Tagblatt
-
Langer-Ehrung:
Attacken
gegen
Palmer -
OB
empört
sich
über
Schmutzkampagne
und
stellt
sich vor
die
Tübinger
Anwältin
Wegen
des
Ordens
für die
jüdische
Menschenrechtsanwältin
Felicia
Langer
wird der
Tübinger
OB Boris
Palmer
übel
angegangen.
Tübingen.
Auf eine
höfliche
Anrede
verzichtet
der
anonyme
Schreiber.
Und
kommt
gleich
zur
Sache:
„Du hast
dieser
dreckigen
Langerschlampe
das
Bundesverdienstkreuz
verliehen“,
heißt es
in der
Mail,
die vor
kurzem
bei
Oberbürgermeister
Boris
Palmer
einging.
Und in
dieser
Tonlage
geht es
konsequent
weiter.
Elektronische
Post
ähnlichen
Inhalts
kommt in
großer
Zahl in
Palmers
Mailbox
an,
seitdem
die
Schriftsteller
Ralph
Giordano
und Arno
Lustiger
angekündigt
haben,
sie
würden
wegen
der
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an die
Tübinger
Menschenrechtsanwältin
Felicia
Langer
ihren
eigenen
Orden
zurückgeben.
Gut 50
Mails
sind
bisher
zu dem
Thema
bei
Palmer
eingegangen.
Der OB:
„Da wird
ein
Kübel
Schmutz
ausgeleert.“
„Mich
trifft
das
nicht“,
sagte
Palmer
gestern
zu den
Angriffen
gegen
seine
Person,
„wer
solche
Mails
schreibt,
beleidigt
sich
selbst.“
Aber
diese
„ganz
üble
Kampagne“
betrübt
ihn,
weil er
wisse,
was
Felicia
Langer
auszuhalten
habe,
und weil
sie
zeige,
wie
schwierig
es sei,
den
Konflikt
in
Palästina
zu
lösen.
Mit
einer
Kampagne
wie
dieser
wolle
man eine
Kritikerin
mundtot
machen.
Palmer
bekräftigte
gestern,
dass er
mit
seiner
Unterschrift
das von
Evelyn
Hecht-Galinski
in Gang
gebrachte
Ehrungs-Verfahren
unterstützt
habe.
Hecht-Galinski
ist die
israel-kritische
Tochter
des
verstorbenen
Vorsitzenden
des
Zentralrats
der
Juden
Heinz
Galinski
und lebt
im Kreis
Lörrach...
WELT
-
Krach
wegen
Bundesverdienstkreuz -
Proteste
gegen
Verleihung
des
Ordens
an
Antizionistin
Felicia
Langer
Berlin
-
Der
Unmut
über die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an die
Tübinger
Israel-Kritikerin
Felicia
Langer
wächst.
"Deutschland
hat
damit
jemanden
ausgezeichnet,
der
professionell,
chronisch
und
obsessiv
die
Dämonisierung
Israels
betreibt",
sagte
der
Vizepräsident
des
Zentralrats
der
Juden,
Dieter
Graumann,
auf
"Spiegel
online".
Der
bekannte
Historiker
des
Holocausts
und
Überlebende
des
Nazi-Terrors
Arno
Lustiger
hat in
einem
offenen
Brief an
den
Bundespräsidenten
angekündigt,
sein
Bundesverdienstkreuz
zurückzugeben,
falls
Horst
Köhler
der
politischen
Aktivistin
Langer
den
Orden
nicht
wieder
entziehe.
Ihm
schloss
sich
auch der
Publizist
Ralph
Giordano
an...
Bild.de -
Verdienstkreuz
für
Israel-Gegnerin
Felicia
Langer
bringt
Köhler
in
Bedrängnis
Die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an die
umstrittene
Israel-Kritikerin
Felicia
Langer
bringt
Bundespräsident
Köhler
in
wachsende
Bedrängnis.
Der
Zentralrat
der
Juden in
Deutschland
und das
American
Jewish
Committee
in New
York
protestierten
gegen
die
Verleihung
und
forderten
den
Bundespräsidenten
auf, die
Entscheidung
noch
einmal
zu
überdenken.
Zentralrats-Vizepräsident
Dieter
Graumann
bezeichnete
Langer
als
„militante
und
fanatische
Israel-Hasserin“.
Felicia
Langer
(78),
aus
Polen
stammende
Jüdin,
beschimpft
Israel
seit
Jahren
als
„Apartheid-Regime“,
vergleicht
Israels
Politik
mit dem
Holocaust
unter
Adolf
Hitler.
Die
deutschen
Publizisten
Arno
Lustiger
und
Ralph
Giordano
haben
deshalb
damit
gedroht,
ihre
Verdienstorden
an den
Bundespräsidenten
zurückzugeben,
falls
Israel-Kritikerin
Langer
ihre
Auszeichnung
behalten
dürfe.
Giordano
zu BILD:
„Ich
schätze
Herrn
Köhler
sehr,
aber ich
kann
nicht
mit
dieser
Frau in
einer
Ordensreihe
stehen!“
Israel
zu
kritisieren
sei
völlig
legitim,
so
Giordano,
„aber
Frau
Langer
macht
sich
unglaubwürdig,
weil sie
ihre
Menschenrechts-Antennen
einseitig
gegen
Israel
ausfährt
und das
Land
gnadenlos
schmäht.“
ZEIT
- Bundesverdienstkreuz
- Köhler
gerät
über
Vergabe
unter
Druck -
Der
jüdische
Autor
Ralph
Giordano
droht in
seinem
Zorn
über die
israelische
Anwältin
Felicia
Langer
nun mit
der
Rückgabe
seines
Bundesverdienstkreuzes
In einem
veröffentlichen
Brief an
Bundespräsident
Horst
Köhler
verlangte
Giordano
(86),
die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an
Langer
rückgängig
zu
machen.
"Angesichts
des
konkreten
Falles
sehe ich
mich zu
etwas
gezwungen,
was mir
nur
schwer,
sehr
schwer
aus der
Feder
geht -
den
Entschluss,
meine
Auszeichnungen
für den
Fall
zurückzugeben,
dass
Felicia
Langer
das
Bundesverdienstkreuz
nicht
aberkannt
wird."
Giordano
bezeichnete
die in
Tübingen
lebende
Langer
als eine
"Feindin
Israels,
die in
einem
Land mit
verbreiteter
Gesinnung,
sich vom
eigenen
Schulddruck
durch
Kritik
an
Israel
zu
entlasten,
nur von
verheerender
Wirkung
sein
kann."
In
Israel
hatte
die
Ehrung
Langers
ebenfalls
heftige
Kritik
hervorgerufen.
Tübingens
Oberbürgermeister
Boris
Palmer
(Grüne)
verteidigte
die
78-Jährige
dagegen
als
"ehrliche
und
aufrechte
Kämpferin
für
Frieden
und
Menschenrechte."
Langer
setzt
sich
seit
Jahrzehnten
für die
Rechte
palästinensischer
Häftlinge
in den
von
Israel
besetzten
Gebieten
ein. Von
mehreren
Kritikern
wird sie
allerdings
als
Israel-Feindin
angesehen.
Nicht
nur
Giordano
warf ihr
vor, sie
scheue
auch vor
Sympathien
mit der
Hamas
und
Bekenntnissen
zum Iran
nicht
zurück.
Spiegel
Online
berichtet,
sie habe
Israel
schon
einmal
zum
"Apartheidstaat"
erklärt,
über die
"jüdisch-zionistische
Lobby"
philosophiert,
sich im
Antisemitismus-Streit
um den
inzwischen
verstorbenen
FDP-Politiker
Jürgen
Möllemann
auf
dessen
Seite
geschlagen
– und
noch im
April
dieses
Jahres
in einem
Interview
zum
Boykott
israelischer
Produkte
aus den
Siedlungen
aufgerufen.
"Das
alles
mag
wehtun,
aber
jemand
muss es
sagen",
sagt
Langer
Spiegel
Online.
Der
Vizepräsident
des
Zentralrats
der
Juden,
Dietrich
Graumann,
sei
ebenfalls
geschockt.
"Deutschland
hat
damit
jemanden
ausgezeichnet,
der
professionell,
chronisch
und
obsessiv
die
Dämonisierung
Israels
betreibt",
sagte er
Spiegel
Online.
"Sie
trägt
ihr
Jüdischsein
als
Fahne
vor sich
her –
doch
ihre
jahrelange
Israel-Hetze
macht
das
nicht
besser."
Auch das
American
Jewish
Committee
in New
York
teilte
Köhler
schriftlich
seine
Bestürzung
mit und
forderte
den
Bundespräsidenten
auf, die
Entscheidung
noch
einmal
zu
überdenken.
JP - Jews to return German honors in protest
The Federal Republic of Germany's decision to award its highest honor - the Federal Cross of Merit, first class - last week to a harsh critic of Israel has sparked an outcry among Jews and non-Jews around the world.
Motke Shomrat, a 74-year-old Israeli recipient of the Cross of Merit, told The Jerusalem Post on Tuesday that he planned to return it to protest the decision to honor Israeli attorney Felicia Langer, because "she praised Ahmadinejad and supports him. He is the new Hitler and wants to annihilate Israel."
Reached in Tübingen, a university city in Baden-Württemberg and her residence since 1990, Langer told the Post that Iranian President Mahmoud Ahmadinejad had not threatened to obliterate Israel, and while she didn't agree with many of Ahmadinejad's speeches, when he spoke about "the suffering of the Palestinians, he is right."...
..."After the run-ins which Governor Oettinger had with the Central Council of Jews, one would have expected that he and his office would have more carefully researched when awarding a Federal Cross of Merit," Sacha Stawski, the editor-in-chief of Honestly Concerned, a media watchdog outlet in Germany monitoring anti-Semitism and anti-Israelism, told the Post.
"Instead Oettinger probably thought what a wonderful opportunity it would be to award an elderly Jewish lady for her merits, expecting praise and not paying attention to the fact that this wonderful lady is nothing but an anti-Semitic Israel hater," Stawski said.
-
NIQNAQ - Jews to return German honors in protest
Germany’s decision last week to award its highest honor, the Federal Cross of Merit, first class, to a harsh critic of Israel has sparked an outcry among Jews and non-Jews around the world. Motke Shomrat, a 74-year-old Israeli recipient of the Cross of Merit, told the JPost on Tuesday that he planned to return it to protest the decision to honor Israeli attorney Felicia Langer:
She praised Ahmadinejad and supports him. He is the new Hitler and wants to annihilate Israel.
Shomrat, a survivor of the SS-Collection Camp Mechelen in Belgium, works as a tour guide in Israel, where he uses his fluent German to show visitors from Central Europe the attractions of the Jewish state. He was awarded the Federal Cross of Merit in 1995 for his work in “reconciling Jews and Germans.” Shomrat said:...
ACHGUT
-
Henryk
M.
Broder
-
Verfolgte
erster
Klasse
Trotz
der
Sommerpause
gehen
die
Krisen
und
Katastrophen
weiter.
In
Afghanistan
sind
die
Taliban
auf
dem
Vormarsch,
im
Irak
haben
die
Bombenbastler
alle
Hände
voll
zu
tun,
im
Iran
hören
die
Demonstrationen
nicht
auf,
die
Chinesen
greifen
bei
den
Tibetern
und
Uiguren
durch
-
wer
sich
mit
den
Opfern
von
Gewalt
solidarisieren
möchte,
kann
sich
über
einen
Mangel
an
Möglichkeiten
nicht
beklagen,
Verfolgung
und
Repression
wohin
man
schaut.
Die
“junge
Welt”,
bei
der
ehemalige
Stasi-Mitarbeiter
bei
Kost
und
Logis
therapiert
werden,
hat
da
ein
ganz
feines
Gespür.
Ihre
“Verfolgte
des
Tages”
ist
“die
in
Tübingen
lebende
israelische
Menschenrechtsaktivistin
und
Friedenskämpferin
Felicia-Amalia
Langer”,
die
letzte
Woche
für
ihre
Verdienste
um
die
Menschlichkeit
“mit
dem
Bundesverdienstkreuz
1.
Klasse”
ausgezeichnet
wurde.
Die
“Verfolgung”
besteht
darin,
dass
nicht
alle
mit
der
Auszeichnung
einverstanden
sind,
die
der
“Frau
eines
Holocaust-Überlebenden”
auf
Antrag
des
Tübinger
OB
durch
den
Bundespräsidenten
zuteil
wurde.
Die
“junge
Welt”
dagegen,
die
aus
ihrer
Verachtung
für
den
Staat
und
seine
Organe
kein
Hehl
macht,
verteidigt
in
diesem
Fall
vehement
die
Entscheidung
eines
Repräsentanten
des
Staates
und
erklärt
alle,
die
dagegen
sind,
zu
Hochverrätern.
http://www.jungewelt.de/2009/07-20/035.php
Dabei
ist
vollkommen
klar,
wofür
Frau
Langer
das
Kreuz
bekommen
hat.
Sie
lebt
seit
fast
20
Jahren
wie
eine
Made
im
Speck
der
Post-Holocaust-Ressentiments
und
bedient
mit
ihren
Statements
und
Auftritten
das
deutsche
Bedürfnis
nach
historischer
Entlastung.
Und
jetzt
hat
das
Tübinger
Haser-Füßchen
das
staatliche
Kaschrut-Zertifikat
bekommen.
Für
linke
Antisemiten,
die
Krokodilstränen
über
tote
Juden
vergießen,
den
lebenden
aber
den
Ahmadinejad
an
den
Hals
wünschen,
ein
Grund
zum
Feiern.
Für
deren
jüdische
Hiwis
ebenso.
Aber
auch
hier
gilt
die
alte
Weisheit:
Das
Glück
gleicht
dem
Balle,
es
steigt
zum
Falle.
Wer
zuletzt
lacht,
lacht
am
besten.
Mehr
zur
Causa
Langer:....
ACHGUT
-
Liza:
Das
Problem
heisst
Deutschland
Langers
Bereicherung
des
geistigen
Lebens
in
der
Bundesrepublik,
ihre
Ermöglichung
neuer
Einsichten
und
ihr
Engagement
bestehen,
kurz
gesagt,
in
der
„Friedenskampf“
genannten
Hetze
gegen
Israel
und
in
der
als
„Einsatz
für
die
Schwachen“
euphemisierten
Verharmlosung
des
palästinensischen
Terrors.
Dadurch
hat
die
Anwältin
–
als
jüdische
Kronzeugin
der
Anklage
–
dazu
beigetragen,
den
Deutschen
ihre
Schuldgefühle
gegenüber
den
Juden,
sofern
sie
überhaupt
je
welche
besaßen,
zu
nehmen
und
den
Antisemitismus
in
Form
der
vermeintlich
unverdächtigeren
„Israelkritik“
zu
popularisieren.
Darin
besteht
Langers
Verdienst,
und
genau
dafür
ist
sie
vor
knapp
einer
Woche
geehrt
worden.
http://www.lizaswelt.net/2009/07/das-problem-heit-deutschland.html
THE
CORNER
-Plus
ça
change,
. .
.
From
the
Jerusalem
Post:
Horst
Köhler,
the
president
of
the
Federal
Republic
of
Germany,
issued
on
Thursday
the
'Federal
Cross
of
Merit,
first
class,'
the
most
prestigious
award
in
Germany,
to
Israeli
attorney
Felicia
Langer,
a
vociferous
critic
of
Israel,
who
lives
in
the
city
of
Tübingen
in
the
southern
state
of
Baden-Württemberg.
Langer
frequently
compares
Israel
with
apartheid
in
South
Africa,
and
praised
the
anti-Semitic
speech
of
Iranian
President
Mahmoud
Ahmadinejad
in
Geneva
at
the
Durban
II
UN
conference
on
racism.
When
asked
about
the
award
and
her
comparison
between
Israel
and
South
African
apartheid,
she
told
the
Jerusalem
Post
that
the
Federal
Cross
of
Merit
is a
"recognition
of
my
work,"
and
"what
Israel
is
practicing
in
the
occupied
territories
is
apartheid."
ACHGUT - Alexander Brenner: Gebt das Kreuz zurück!
Lieber Henryk,
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1.Kl. (BVK I) an die notorische Alt-Stalinistin und „Friedensaktivistin“ Felicia Langer hat mich entsetzt, beleidigt und entmutigt.
Die Auszeichnung von Felicia L. erfolgte offensichtlich deshalb, weil – wie Du richtig bemerkst – diese Dame „seit über 20 Jahren damit beschäftigt ist, die Deutschen von Ihren Schuldgefühlen gegenüber den Juden zu heilen“, indem sie den jüdischen Staat aller möglichen Verbrechen zeiht und mit Nazi-Deutschland vergleicht - was eine Verharmlosung der Nazi-Verbrechen bedeutet und einer Schändung der Millionen ermordeter jüdischer Opfer gleichkommt.
Und es ist kein Wunder, dass die Nachricht von der BVK.I-Verleihung an L. Antisemiten und Judenhasser aller Couleur aufjubeln lässt; für diese Gestalten ist der Israel-Hass ein willkommenes Ventil für den latenten und seit Jahren akkumulierten Juden-Hass!
Ungerecht finde ich aber, dass nur Frau Langer geehrt wurde: weshalb nicht auch Frau Hecht-Galinski, Herr Finkelstein, Herr Verleger, Herr Moshe Zimmermann u.a. ehrenwerte jüdische „Friedenskämpfer“ und Selbsthasser?
Frau L. ist in ihrem Selbsthass ein klassisches Exempel für den Spruch des grossen biblischen Propheten Jesajah: „Denn Deine Vernichter und Zerstörer, oh Israel, werden aus Deiner Mitte kommen!“
Deiner Anregung, mein BVK abzugeben, kann ich schon deshalb nicht nachkommen, weil ich nicht im Besitze eines solchen bin. Ich unterstütze aber voll und ganz Deinen Vorschlag, dass bekannte jüdische BVK-Träger aus Protest gegen die Auszeichnung von Felicia L. ihre BVK’s zurückgeben sollen: die eigene Würde ist viel mehr wert. als ein BVK!
Mit der Verleihung des BVK I an Frau L. hat sich die Bundesrepublik Deutschland einen Bärendienst erwiesen!
(Dr. Alexander Brenner, Wissenschaftler und Diplomat, war Mitarbeiter am Fritz-Haber-Institut und dem Hahn-Meitner-Institut, danach Leiter des Labors für Radiochemie am Bundesgesundheitsamt Berlin. 1971–1975 Leiter des Wissenschaftsreferates der Deutschen Botschaft Moskau, anschließend Leiter des Internationalen Büros der Gesellschaft für Strahlenforschung München und Leiter der Vertretung des Bundesministeriums für Forschung und Technologie in Berlin. 1982–1990 Wissenschaftsattache an der Deutschen Botschaft in Israel. Von 2001 bis 2005 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.)
AD HOC NEWS - Empörung über Bundesverdienstkreuz für umstrittene Israel-Kritikerin
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die umstrittene Israel-Kritikerin Felicia Langer stößt auf Kritik. «Das ist ein Schock», kritisierte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, am Dienstag im Internetportal «Spiegel Online». «Deutschland hat damit jemanden ausgezeichnet, der professionell, chronisch und obsessiv die Dämonisierung Israels betreibt», sagte Graumann. «Sie trägt ihr Jüdischsein als Fahne vor sich her - doch ihre jahrelange Israel-Hetze macht das nicht besser.» Das Bundesverdienstkreuz war Langer in der vergangenen Woche verliehen worden.
Die 78-jährige Langer erhielt im Laufe ihres Lebens zahlreiche Auszeichnungen, darunter den alternativen Nobelpreis. Sie setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte palästinensischer Häftlinge in den von Israel besetzten Gebieten ein.
Auch unter jüdischen Intellektuellen rief die Entscheidung heftige Kritik hervor. Die Publizisten Ralph Giordano und Arno Lustiger drohten laut «Spiegel Online» Bundespräsident Horst Köhler in einem Schreiben, ihre eigenen Bundesverdienstkreuze zurückzugeben, wenn Köhler Langer den Orden nicht wieder entzieht.
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PREMIUMPRESSE - Empörung über Bundesverdienstkreuz für umstrittene Israel-Kritikerin
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die umstrittene Israel-Kritikerin Felicia Langer stößt auf Kritik. "Das ist ein Schock", kritisierte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, am Dienstag im Internetportal "Spiegel Online".
Die 78-jährige Langer erhielt im Laufe ihres Lebens zahlreiche Auszeichnungen, darunter den alternativen Nobelpreis. Sie setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte palästinensischer Häftlinge in den von Israel besetzten Gebieten ein.
Auch unter jüdischen Intellektuellen rief die Entscheidung heftige Kritik hervor. Die Publizisten Ralph Giordano und Arno Lustiger drohten laut "Spiegel Online" Bundespräsident Horst Köhler in einem Schreiben, ihre eigenen Bundesverdienstkreuze zurückzugeben, wenn Köhler Langer den Orden nicht wieder entzieht.
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ACHGUT - Claudio Casula (Gastautor) - Welkes Fleisch in Ekstase
Der neueste offene Brief (Vorsicht, der nächste wird in etwa 30 Minuten erscheinen) geht an Ralph Giordano. Melzer reibt sich an dem Ehrendoktortitel Giordanos, für den dieser “keine Forschungsarbeit abgeliefert” habe, was ja auch bei einem Titel honoris causa gar nicht notwendig ist, aber das kann Abi, der kein Abi hat, nicht wissen. Hauptsache, er schätzt “Dr.” Reuven Moskovitz, der allerdings bestenfalls ein h.c. ist, und zwar in diesem Fall humoris causa. Oder gar horroris causa?
http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/07/22/welkes-fleisch-in-ekstase/
LINDWURM - Passiv-Shoa
Über die seltsame Frau Felicia Langer, laut Ralph Giordano “die schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland“, haben andere schon vieles und treffendes geschrieben. Was nicht alle ausreichend zu würdigen wissen: Die Dame, die nun mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz für ihre unermüdlichen israelfeindlichen Aktivitäten ausgezeichnet wurde, ist ein Quell für absurde Wortmeldungen, die oft genug so strange sind, dass man meinen könnte, ein genialer Satiriker hätte sie geschrieben.
Mein derzeitiges Lieblings-Langer-Zitat: Als Jüdin und Israelin, als Überlebende des Holocaust (indirekt, denn direkt ist mein Mann Überlebender), habe ich die Lehre aus dem Holocaust gezogen. Ich habe die Pflicht dazu. Meine Lehre daraus ist Menschlichkeit. Meine Lehre ist Erbarmen. Das ist ganz groß! Nach dem Passivrauchen nun also die Passiv-Shoa. Gut, zugegeben, es ist wahr, dass Verwandte an Traumata ihrer Angehörigen mitleiden können, aber sich in einem Satz als “Überlebende des Holocaust” zu stilisieren und gleichzeitig zuzugeben, dass das gelogen ist, das hat schon was von absurdem Theater. Die einzigen Menschen, die sich als “indirekte Überlebende des Holocaust” bezeichnen dürfen, ohne die Unwahrheit zu sagen, sind die Kinder jener Jüdinnen, Juden und anderer Opfergruppen, die nur deswegen auf der Welt sind, weil den Nazis die Ermordung ihrer Eltern nicht geglückt ist.
Der Lindwurm ist übrigens Securitate-Opfer (indirekt, meine Frau hat das Ceaușescu-Regime durchlitten)
Mit Dank an Castollux
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PHILOSEMITISM - Germany honors Israeli 'Israel hater'
Only in Europe ... and in Germany of all places. The obvious difference between the US and Europe is here for all to see. President Barack Obama, unlike President Horst Köhler, would never award the highest national honour to someone who hates Israel and admires Mahmoud Ahmadinejad.
"Langer, 79, who left Israel in 1990, frequently compares Israel with apartheid in South Africa, and praised the speech of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad at the Durban II UN conference on racism in Geneva in April."
""An aggressive verbal attack on the Jewish state is rewarded for the first time by the German state. Is that really the intention?" (Dr. Dieter Graumann, vice president of the Central Council of Jews in Germany)
"Critics in Austria and Germany assert that Langer's efforts to delegitimize Israel meet the criteria outlined in the European Union's working definition of anti-Semitism
German President Horst Köhler issued on Thursday the Federal Cross of Merit, first class - the country's most prestigious award - to Israeli attorney Felicia Langer, a vociferous critic of Israel who lives in Tübingen, Baden-Württemberg.
Langer, 79, who left Israel in 1990, frequently compares Israel with apartheid in South Africa, and praised the speech of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad at the Durban II UN conference on racism in Geneva in April.
N-TV/ULRICH
W. SAHM -
Giordano
kritisiert
Langer
scharf - Die
"schrillste
Anti-Israel-Fanfare"
Der Kölner
Schriftsteller
Ralph
Giordano
protestiert
"aufs
Schärfste"
gegen die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an die in
Tübingen
lebende
israelische
Anwältin und
"Menschenrechtsaktivisten"
Felicia
Langer. Ein
ebenso
geehrter
israelischer
Reiseführer,
Motke
Schomrat,
hat
angekündigt,
dass er mit
Pressebegleitung
demonstrativ
sein
Bundesverdienstkreuz
bei der
deutschen
Botschaft in
Tel Aviv
zurückgeben
wolle.
Deidre
Berger,
Direktorin
der
Vertretung
des American
Jewish
Committee in
Berlin,
wolle
ebenfalls
ihr
Bundesverdienstkreuz
abgeben, aus
Protest
gegen den
Beschluss
von
Bundespräsident
Horst
Köhler, die
"Israel-Kritikerin"
Langer zu
ehren.
Per Fax
schrieb
Giordano an
einige
Bekannte,
dass die
Ehrung
Langers ihn
in "einen
schweren
Konflikt"
stürze.
"Niemand hat
in den
letzten 25
Jahren mit
einer an
Blindheit
grenzenden
Einseitigkeit
Israel mehr
geschadet,
als diese
angebliche
Menschenrechtsanwältin;
niemand ist
jener
verbreiteten
Gesinnung,
sich vom
eigenen
Schulddruck
durch Kritik
an Israel zu
entlasten,
so weit
entgegengekommen,
wie sie;
niemand hat
die
'Pathologie
der
Umarmung' -
'Hie die
bösen
Israeli - da
die guten
Palästinenser'
- so
konsequent
durchgehalten
wie diese
schrillste
Anti-Israel-Fanfare
in
Deutschland",
schreibt
Giordano.
Notorische
Täuschung
Folgt man
der Schule
Felicitas
Langers, so
Giordano
weiter in
seinem
Brief, finde
der
Nahostkonflikt
in einem
quasi
luftleeren
Raum statt,
einem
regionalen
Vakuum, ohne
feindliche
Umwelt. Die
Lebensleistung
der
Multiplikatorin
Felicia
Langer
besteht in
der
notorischen
Täuschung
ihres
Publikums
über
Totalität
und
Kausalität
des
Nahostkonflikts.
"Was mich in
dieser
inzwischen
bereits eine
Generation
andauernden
Fehde immer
am tiefsten
entsetzt
hat, ist
Felicitas
Langers
unverbergbare
innere
Beziehungslosigkeit
zur Welt der
israelischen
Opfer."
Der 74 Jahre
alte
israelische
Reiseführer
Motke
Shomrat
sagte, dass
die Ehrung
Langers, die
in Israel
bis 1990 die
schlimmsten
palästinensischen
Terroristen
vor Gericht
vertrat und
auch in der
Öffentlichkeit
für sie
Partei
ergriff,
"eine
Schande für
die
Bundesrepublik"
sei.
Shomrat
hatte das
Bundesverdienstkreuz
1995 für
seine
"Verdienste
für die
Versöhnung
zwischen dem
jüdischen
und
deutschen
Volk" vom
damaligen
Bundespräsidenten
Roman Herzog
verliehen
bekommen.
"Es ist mir
unbegreifbar,
dass die
Bundesrepublik
sich von
ihrer
Nazi-Vergangenheit
befreien
will und
gleichzeitig
eine Jüdin
auszeichnet,
die den
heutigen
neuen Hitler
(Ahmadinedschad)
stützt, der
zur
Vernichtung
des Staates
Israel
aufruft",
sagt
Shomrat, der
aus Köln
stammt, in
einem
Kloster nahe
dem
belgischen
Ort Dimant
und später
im KZ
Mechlen in
Belgien den
Krieg
überlebte.
Sein Vater
starb im KZ
Dachau am
Tag der
Befreiung.
Offenes
Protestschreiben
Ein offenes
Protestschreiben
verbreitete
auch Pastor
Albrecht
Lohrbächer,
Vorsitzender
des
Freundeskreis
Weinheim-Ramat
Gan und des
Freundeskreises
Kirche und
Israel in
Baden. Der
Brief war an
Staatssekretär
Hubert
Wicker
gerichtet,
der am
vergangenen
Donnerstag
in Stuttgart
Langer das
Bundesverdienstkreuz
überreicht
hat für ihr
"jahrzehntelanges,
herausragendes
Engagement
für Frieden,
Gerechtigkeit
und Wahrung
der
Menschenrechte."
Lohrbächer
schreibt:
"Ich war
bisher stolz
auf die
klare Linie
unserer
Kanzlerin in
Sachen
Israel, ihre
Reden und
bisherigen
Verhaltensweisen
sind
beispielhaft.
Mit der
Verleihung
und der
Laudatio
schlagen Sie
ihr ins
Gesicht und
stellen sie
als Lügnerin
dar - das
muss ich so
scharf
sagen, weil
alles, was
Langer seit
Jahren sagt
und tut,
gegen den
Staat Israel
gerichtet
ist und
Israel
delegitimiert."
Der Pastor
fragt den
Staatssekretär
aus
Baden-Württemberg:
"Ist es Ihr
Ziel, dazu
beizutragen,
dass Israel
endlich
beseitigt
wird? Anders
kann man Ihr
Tun und
Reden nicht
interpretieren.
Es ist eine
wahre
Schande!"
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ULRICH
W. SAHM -
AUSSENTEMPERATUR
-
Umstrittene
Ehrung -
Ulrich
Sahm zur
Empörung
in
Israel
über ein
deutsches
Bundesverdienstkreuz
-
ULRICH
W. SAHM
-
(Israelnetz)
-
Empörte
Reaktion
auf
Bundesverdienstkreuz
für
Felicia
Langer
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