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Die "Denunzianten der Nation"
Norman Finkelstein sollte am 27. Mai 2009 in
der Wiener Universität einen Vortrag halten
(oder auch nicht...?)
Denunziantentum hat auch in
Österreich eine
lange und gute Tradition. Die
neue Variante und die gab es vor allzu
langer Zeit noch nicht, ist die
Denunziation Andersdenkender durch
jüdische Rechtszionisten.
Nicht nur wer in der BRD die
zionistisch-rassistische Politik des
Staates Israel kritisiert, bekommt es
mit den selbst ernannten Verteidigern
dieses Rassismus zu tun.
Die Liste ihrer Opfer ist lang und wird
täglich länger. Man könnte mit
Asterix sagen: "Die Zionisten spinnen"
und zur Tagesordnung übergehen. Aber die
Sache ist zu Ernst.
Das zionistische Denunziantentum fällt
auf fruchtbaren Boden. Man mahnt die
"Nachkommen der Täter" und schwingt mehr
und mehr verbissen und unglaubwürdig
diffamierend die Antisemitismuskeule.
Wer nur oberflächlich informiert ist
glaubt diesen suggerierenden Worten. Wer
kann auch glauben, dass die Nachkommen
der Opfer ihre eigenen Vorfahren als
Waffe gegen notwendige und legitime
Kritik missbrauchen.
Zu abartig ist dieses schmutzige Spiel
mit Unterstellungen, Herabsetzungen und
Täuschungen. Selber rechtschaffen, traut
man das keinem zu..
So "ganz nebenbei führt der Missbrauche
und die Überdehnung des
Antisemitismusbegriffs zu seiner
Beliebigkeit und die
Errungenschaften der
Antisemitismusforschung drohen verloren
zu gehen.
Norman Finkelstein sollte am 27. Mai 2009 in der
Wiener Universität einen Vortrag halten
Norman Finkelstein ist der Autor des Buches
"Die Holocaust-Industrie".
Sein Wiener Vortrag von wurde nach Protesten
der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) an einen
anderen Ort verlegt.
Die Änderung des Ortes sei nötig geworden, da der
"Mietvertrag für den Hörsaal C1 am Campus im Alten
AKH überraschenderweise aufgelöst wurde", und das,
obwohl bereits alles "genehmigt und bezahlt war".
Die Veranstaltung, ursprünglich auf dem Campus der
Universität Wien geplant, fand dann am 27. Mai im
Eventhotel Modul in Wien-Döbling statt.
Der 1. Anlauf. Es wurde verhindert, dass Norman
Finkelstein seinen Vortrag in der Uni Wien hält.
Auch hier:
Die "Aktion
gegen den Antisemitismus in Österreich"
benutzt wie leider üblich die Antisemitismuskeule um
legitime Kritik in Antisemitismus zu verwandeln. Das
geht soweit, dass man Prof. Finkelstein als
"jüdischen David Irving" bezeichnet.
Sie schreiben:
Der offene Brief
Seine Magnifizenz
Rektor
Univ. Prof. Dr.
Georg Winckler
Betr.:
Veranstaltung mit
Norman Finkelstein:
Israel-Palestine,
Roots of Conflict-
Prospects for Peace
Eure Magnifizenz,
sehr geehrter Her
Professor Dr.
Winckler,
Wir haben erfahren,
dass für den 27. Mai
2009 eine
Vortragsveranstaltung
mit Norman
Finkelstein auf dem
Universitätscampus
(ehemaliges AKH),
Hörsaal C1 geplant
ist. Er soll über
den israelisch-palästinensischen
Konflikt sprechen
und es ist davon
auszugehen, dass er
einmal mehr seine
krude und
gefährliche These,
wonach die
„Zionisten“ den
Holocaust dazu
nützen würden, um
jede Kritik an
israelischer Politik
zum Verstummen zu
bringen, vortragen
wird.[1]
Auch wenn es
sich dabei um keine
universitäre oder
wissenschaftliche
Veranstaltung
handeln dürfte,
erfüllte es uns mit
Sorge und Erstaunen,
dass die Universität
Wien ihre
Räumlichkeiten für
eine so
problematische
Person wie
Finkelstein und für
eine derartig
einseitige
Propagandaveranstaltung
zur Verfügung
stellt.
Finkelstein hat mit
seinem Buch „Die
Holocaust-Industrie“
– ein hetzerischer
Titel, dessen
Urheberschaft
bezeichnender Weise
auch die beiden
neonazistischen
Geschichtsfälscher
David Irving und
Ernst Zündel für
sich beanspruchen –
zur Relativierung
der Shoah und
Verbreitung des
Antisemitismus
beigetragen, nicht
zuletzt indem er
dort die
Singularität des
nationalsozialistischen
Menschheitsverbrechen
offen in Abrede
stellt. Das fällt
gerade in
Österreich, das so
lange
Schwierigkeiten mit
der Annahme von
Schuld gehabt hat,
auf besonders
fruchtbaren Boden.
Gerade jene fast 50%
der
ÖsterreicherInnen,
die meinen, dass
„die Juden den
Holocaust für ihre
Zwecke ausnutzen,
fühlen sich durch
ein derartiges
Machwerk bestätigt.
Dementsprechend groß
ist auch das
Wohlwollen, welches
Finkelstein sich in
rechtsextremen bis
neonazistischen
Kreisen erworben
hat. „Ein Jude
spricht die
Deutschen frei!“,
titelte etwa die
neonazistische
Nationalzeitung
euphorisch.[2]
Alfred Schobert hat
für das Duisburger
Institut für Sprach-
und Sozialforschung
(DISS) die Rolle
Finkelsteins im
Diskurs der extremen
Rechten analysiert.[3]
Sein
zusammenfassendes
Urteil über die
Bedeutung des
antizionistischen
Agitators für die
Beförderung des
Antisemitismus:
„Finkelstein ist der
Sohn von
Holocaustüberlebenden,
der noch lebenden
Opfern der Nazis
Schaden zufügt; er
will die Erinnerung
an die Opfer wahren,
doch er untergräbt
sie. Finkelstein
versteht sich als
radikaler Linker,
der indes (…) Wasser
auf die Mühlen der
extremen Rechten
leitet. Das ist der
sachliche
Hintergrund, vor dem
man Finkelstein
einen ‚jüdischen
David Irving’
genannt hat.“[4]
Das
Dokumentationsarchiv
des österreichischen
Widerstandes (DÖW)
schreibt über
Finkelstein u. a.: „Dass
sich Finkelstein als
Jude Angriffe
leisten kann, die
ansonsten umgehend
als antisemitisch
identifiziert
werden, macht ihn so
bedeutend für die
rechtsextreme Szene.
Als der
‚revisionistische’
Geschichtsfälscher
David Irving bereits
Anfang der 90-er
Jahre über die
‚Holocaust-Industrie’
schwadronierte, kam
er damit über die
engere Szene nicht
hinaus. Erst
Finkelstein schaffte
es, dieses Unwort im
etablierten
Medien-Diskurs zu
verankern. Wenn auch
Finkelstein die
Shoah nicht
grundsätzlich
leugnet, so
verbindet ihn vieles
mit dem von ihm so
geschätzten Irving.
Das
‚revisionistische’
National Journal
meint etwa auf
seiner Homepage über
die beiden so
unterschiedlichen
Kämpfer gegen die
‚Holocaust-Industrie’:
‚Zwei Männer -
Eine Erkenntnis!’“[5]
Zu dieser
politischen
Problematik kommt
Finkelsteins
mehrfach
dokumentierte
Neigung zu
persönlichen
Angriffen gegenüber
Wissenschaftern, wie
Alan Dershowitz,
Benny Morris und
anderen, die seine
Meinungen nicht
teilten[6].
Dies hat schließlich
dazu geführt, dass
ihm letzten Endes
die unbefristete
Anstellung als
Dozent verweigert
wurde und er den
Titel
Universitätsprofessor
zu Unrecht trägt.
Auch die
internationale
Wissenschaftervereinigung
von Scholars for
Peace in the Middle
East wurde vor
einiger Zeit von
Finkelstein als
„Nazi-PHDs“
diffamiert.[7]-
Der Titel der
Veranstaltung
„Israel-Palestine,
Roots of Conflict-
Prospects for Peace“[8]
und die
Unterstellung Israel
wende im Umgang mit
Palästinensern
„Nazimethoden“ an[9],
geben Anlass zur
Sorge, dass diese
Veranstaltung für
antisemitische
Aktionen missbraucht
werden könnte.
Bezeichnenderweise
wird diese
Veranstaltung sowohl
in der
rechtesextremen als
auch in der
linksextremen Szene
beworben.[10]
Aber schon
angesichts der
Bedeutung
Finkelsteins für den
Kampf gegen die
Erinnerung an die
Shoah und gegen
Israel als jüdischen
Staat ist davon
auszugehen, dass am
27. Mai auch
Neonazis
aufmarschieren
werden, um einem
ihrer Idole zu
lauschen.
Wir bitten, dies im
Zusammenhang mit der
zur
Verfügungstellung
einer Räumlichkeit
auf Universitätsgelände
für diesen
„jüdischen David
Irving“ zu bedenken.
[4]
Dietzsch, M.;
Schobert, A. (Hg.):
Ein „jüdischer David
Irving“? Norman G.
Finkelstein im
Diskurs der Rechten-
Erinnerungsabwehr
und Antizionismus.
Duisburg 2001, S. 6
IKGPortal:
FinkelsteinsVortrag von
WienerUni-Campus
in Hotelverlegt
(…) "Der
Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden
hatte gegen den geplanten Auftritt auf dem
Uni-Campus in Wien protestiert. In einer von der
"Vereinigung AkademikerInnen für Frieden im Nahen
Osten" (SPME Austria) und der "Aktion gegen
Antisemitismus in Österreich" mitunterzeichneten
Aussendung bezeichneten sie Finkelstein, Sohn eines
Holocaust-Überlebenden, als "antiisraelischen
Agitator". Daraufhin dementierte die Sprecherin der
Universität Wien, Cornelia Blum, gegenüber der APA
auf Nachfrage, dass es einen Auftritt
Finkelsteins auf dem
Gelände oder in den Gebäuden der Universität Wien
geben würde."
Ebenso "geschickt" wie man Finkelstein
delegitimieren und in eine rechte Ecke stellen
möchte macht man es nun unterstellend und
suggerierend mit dieser Veranstaltung. Ebenso
suggeriert sehr geschickt die antideutsche Lizas
Welt im nachhinein er sei ein Holocaustleugner,
stände denen Nahe:
"Vom Nazi-Holocaust will der Politologe nichts
(mehr) wissen; über den angeblichen israelischen
hingegen redet er umso lieber. Kein Zweifel:
Finkelstein hat sich den Applaus der Antisemiten
nicht nur redlich verdient, er ist selbst einer von
ihnen."
Damit liefert
Alex Feuerherdt (Lizas Welt) eigentlich ein
Beispiel dafür was Finkelstein benennt. Die falschen
Freunde Israels missbrauchen den Holocaust als Waffe
um notwendige Kritik zu delegitimieren. Die Opfer
des Holocaust werden missbraucht um Verbrechen an
den Palästinensern zu verschleiern. Der Holocaust
wird missbraucht und die die darauf hinweisen nach
dem gleichen Prinzip als "Antisemiten" diffamiert.
Wer ist hier der wirkliche Antisemit?
Wer bisher an Finkelstein Thesen zweifelte lese nur,
(auch zwischen den Zeilen) was dieser
anonyme Schmutzblog schreibt und unterstellt.
Das ganze präsentiert natürlich auch Henryk M.
Broder:
Betr.:
Absage des Vortrags von Dr. Norman
Finkelstein durch die
Universität Wien
Wie Sie vielleicht gehört haben -
oder auch nicht - sagte die Universität
Wien den Vortrag von Dr. Norman
Finkelstein am 27. Mai 2009 über den
israelisch-palästinensischen Konflikt,
für den sie bereits einen Saal zur
Verfügung gestellt hatte und der
bezahlt war, kurzerhand ab. Die Absage
geschah aufgrund einer Intervention der
Israelitischen Kultusgemeinde und
einiger Privatpersonen, die sich in
einem offenen Brief dazu bekannten. Sie
bezeichneten Dr. Finkelstein als
"gefährlich" und verglichen ihn mit dem
britischen Neonazi David Irving. Es wäre
ein Leichtes gewesen sich bei den
Veranstaltern Informationen über Dr:
Finkelstein, Autor mehrerer Bücher über
dieses Thema, einzuholen, die ein
anderes Bild ergeben hätten. Beiliegend
senden wir Ihnen Kopien von Briefen
amerikanischer Universitätsprofessoren
und eines bekannten Juristen für
Menschenrecht, die die Massnahme der
Universität kritisieren. Die Universität
ist vor den Protesten in die Knie
gegangen und hat damit ihren Studenten
eine andere Sicht des Konflikts
vorenthalten.
Andererseits gestattete die Universität
vor einigen Monaten die Abhaltung eines
Symposiums "Stop the Bomb", organisiert
von einem Lehrbeauftragten der
Politikwissenschaften, unterstützt von
der israelitischen Kultusgemeinde, bei
der ein israelischer
Universitätsprofessor zu einem atomaren
Angriff auf den Iran aufrief.
Warum
wurde dies ermöglicht aber nicht Dr.
Finkelsteins Vortrag? Mit diesem Brief
und den Beilagen möchten wir als
Mitveranstalter des Vortrags diesen
Vorfall zur Kenntnis bringen. Der
Vortrag fand übrigens vor Hunderten
Zuhörern in anderen Räumlichkeiten
statt.
Mit freundlichen Grüssen,
"Jüdische Stimme für gerechten Frieden
in Nahost" (Österreich)
Univ. Prof. Dr. Georg Winckler
Rektor, Universit? Wien
Dear Rektor Winckler;
It has come to my attention that
Universit? Wien has cancelled a
scheduled lecture by Dr. Norman
Finkelstein, one of the world's
leading scholars on the
Israel-Palestine conflict.
I understand that you cancelled
Dr. Finkelstein's lecture at the
behest of pro-Zionist
organizations, because Dr.
Finkelstein takes a critical
view of Israel.
The cancellation of Dr.
Finkelstein's visit to your
university is a profoundly
anti-semitic act. This
kind of censorship wrongly
suggests that people with Jewish
ancestry support mass murder
against the Palestinians. Many
of us do not. I urge you
to re-invite Dr. Finkelstein and
apologize for this anti-semitic
action in clear violation of
academic freedom.
Sincerely,
David Klein
Professor of Mathematics
California State University,
Northridge
Univ.
Prof. Dr. Georg Winckler
Rektor, Universit? Wien
Email: georg.winckler@univie.ac.at
26 May
2009
Dear
Professor Dr. Winckler,
Re: Norman Finkelstein: Israel-Palestine, Roots
of Conflict- Prospects for Peace
We
write to express our concern at your recent
decision to cancel the above titled scheduled
lecture at the University of Vienna on 27 May
2009 by a leading critic of US and Israeli
policy vis-a-vis the Palestinians, Dr Norman
Finkelstein.
This
unreasonable decision - which comes despite the
fact that the various groups organising the
evening had previously been granted permission
to hold this event on campus ? arguably places
you, as a public body, in violation of the 1950
European Convention for the Protection of Human
Rights and Fundamental Rights (the Convention).
Austria ratified the Convention in 1958 and
subsequently in 1964 it was declared to be a
constitutional law by a Federal constitutional
statute.
Article 1 of the Convention places an obligation
to ensure that everyone within the jurisdiction
of a contracting state shall have the protection
of the rights and freedoms defined in Section 1
of the Convention. Article 10 of the Convention
falls within Section 1 and it provides in
Article 10 (1) that:
?Everyone has the right to freedom of
expression... this right shall include freedom
to hold opinions and to receive and impart
information without interference by public
authority.?
As the
delivery of education, teaching and learning are
functions of a public nature it is arguable that
the University of Vienna constitutes a public
authority for the purposes of the
Convention and is therefore capable of being
bound by its obligations to allow individuals to
hold opinions and to receive and impart
information without interference. It is clear,
however, from Article 10 (2) of the
Convention that the right to freedom of
expression is not an absolute right but rather
can legitimately be subject to limitation. That
being said, these restrictions cannot be imposed
arbitrarily, but rather must fall within the
specific qualifications stated in Article 10 (2)
of the Convention, which provides:
?The
exercise of these freedoms... may be subject to
such formalities, conditions, restrictions or
penalties as are prescribed by law and are
necessary in a democratic society, in the
interests of national security, territorial
integrity or public safety, for the prevention
of disorder or crime, for the protection of
health or morals, for the protection of the
reputation or rights of others, for the
preventing the disclosure of information
received in confidence, or for maintaining the
authority and impartiality of the judiciary.?
It is
unclear which (if any) specific lawful authority
you have relied upon to restrict the freedom of
expression of Dr Finkelstein to speak on the
University of Vienna campus and the right of
students to receive information from him and,
moreover, whether you can reasonably justify the
necessity of cancelling his lecture on any of
the grounds listed in Article 10 (2) of the
Convention. Indeed, we can see no reason to
justify this interference (with the rights of Dr
Fnkelstein or the students at the University)
that is based on any of the aforementioned
permissible grounds.
In
light of the above and your constitutional legal
obligations under Austrian law, we urge the
following:
l
Immediately revoke your cancellation of Dr
Finkelstein's lecture and reinstate it to the
University of Vienna campus for Wednesday 27 May
2009.
l
Maintain the use of the University of Vienna
campus as a centre for fair discussion, inquiry,
criticism and dissension.
Yours
sincerely,
Daniel Machover,
LL.B. LL.M
Chair
Lawyers for Palestinian Human Rights
Forwarded message ----------
From: Avi Shlaim
Date: Tue, May 26, 2009 at 10:07 PM
Subject: re Norman Finkelstein
To:
georg.winckler@univie.ac.at
Univ. Prof. Dr. Georg Winckler
Rektor, Universit? Wien
Dear Professor Winckler
I write to protest most vigorously about the
cancellation of Dr. Norman
Finkelstein's lecture by the University of
Vienna, scheduled to take
place on Wednesday 27 May 2009. This is a
complete disgrace and it will
bring your university into disrepute. It is
never a good idea to
disinvite speakers. Decent people think before
issuing an invitation to
speak. Professor Finkelsein is a very well known
public figure and an
eminent scholar. It cannot be that new
information came to light about
him. One must therefore conclude that you
behaved in a cowardly way by
giving in to pressure from Jewish quarters. This
is a gross violation of
the norms of academic freedom. It is also a
great pity because Professor
Finkelstein is infinitely more distinguished
than his detractors and
what he has to say would have been of great
value to the students and
faculty of your university.
Shame on you
Yours sincerely
Avi Shlaim,
Fellow of the British Academy
Professor of International Relations
St Antony's College
Oxford OX2 6JF
UK
From:
Noam Chomsky
Date: Mon, Jun 1, 2009 at 3:32 PM
Subject: Norman Finkelstein
To:
georg.winckler@univie.ac.at
Univ. Prof. Dr. Georg Winckler
Rektor, Universit? Wien
Dear Professor Winckler,
I was disturbed to learn that the
University had withdrawn an invitation
for Norman Finkelstein, under outside
pressure. That was a most unfortunate
decision in my opinion, quite apart from
the illegitimacy of the outside
pressures, which one would think should
be simply dismissed by a university of
such distinction, dismissed with
contempt in fact.
Dr. Finkelstein is an outstanding
scholar, whose work has been highly
praised by leading scholars in the
several fields in which he works, among
them Raul Hilberg, the founder of
Holocaust studies and its most respected
figure; Avi Shlaim, the renowned Israeli
historian now at St. Antony's at Oxford;
John Mearsheimer, a distinguished
professor of Political Science at
Chicago University; and many others.
His work is scrupulous, meticulous,
penetrating, often breaking new ground
and surely meeting the highest standards
of scholarship. I hope that it will be
possible to re-invite him, and also hope
and trust that no precedent is set by
what appears to me to have been a lapse
of judgment.
Sincerely yours,
Noam Chomsky
Institute Professor (retired)
MIT
Cambridge MA 02139
Der 2. Anlauf. Honestly Concerned ruft am 18.5.2009 in
seiner Mailingliste zu einer neuen Diffamierungsaktion
auf.
Die Jagd geht weiter,
die
Antisemitismukeule wird erneut geschwungen und die
Opfer des Holocaust werden missbraucht um
legitime, notwendige Kritik zu verhindern.
Die
Veröffentlichung von Kontaktdaten bedeutet in
der
Sprache von Honestly Concerned - schreibt
und protestiert. So läuft dann die zweite
(diesmal erfolglose) Phase der Jagdaktionen an:
TEIL 3 - LINKS bzw. Artikel zum
NACHDENKEN, ÄRGERN
UND/ODER
REAGIEREN....
Vortrag von Dr. Norman
Finkelstein
“Israel-Palestine, Roots of Conflict, Prospects
for Peace“
27. Mai 2009, 19.00,
EVENTHOTEL MODUL
Peter Jordanstr.78, 1190
Wien
(Nähe Universität für Bodenkultur Wien)
Organisatoren: Prof. Manuel Arispe
- Projektleiter
Mag. Mariela Rodriguez Fabbri - Public Relations
Zusammenarbeit: Evamaria Arispe, Elena
Fortakova, Katharina Peherstorfer, Marco Torres
Vertreten durch: Mag. Paul Habison, Beratung und
Ausführung
Unterstützung
Internationale Komission
des UNESCO Projektes “Kultur des Frieden“
Dr. Armando Barrionuevo Präsident
Mag. Fran Wright - Vize Präsidentin
Mag. jur. Robert Pobitschka - Programmdirektor
Kooperationspartner:
Rechtsform: „Österreichisch-Syrische
Ärztekomitee für medizinische
Zusammenarbeit" und die
"Österreichisch-Arabische Ärzte und
Apothekervereinigung"
Dr. Tammam KELANI Sponsoren:
Frauen in Schwarz (Wien)
www.fraueninschwarz.at
www.nahostfriede.at
Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in
Nahost
Auch Hotels haben ein "Haus-" und somit
Mitspracherecht, wenn es darum geht zu
entscheiden an wen und für was sie
Tagungsräume vermieten...
EVENTHOTEL MODUL
Peter Jordan-Straße 78
A-1190 Wien
Tel. +43(1)47660...-0
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