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Die "Denunzianten der Nation"
Norman Finkelstein sollte am 27. Mai 2009 in der Wiener Universität einen Vortrag halten
 


(oder auch nicht...?)

Denunziantentum hat  auch in Österreich eine lange und gute Tradition. Die neue Variante und die gab es vor allzu langer Zeit noch nicht, ist  die Denunziation Andersdenkender durch jüdische  Rechtszionisten.

Nicht nur wer in der BRD die zionistisch-rassistische Politik des Staates Israel kritisiert, bekommt es mit den selbst ernannten Verteidigern dieses Rassismus zu tun. Die Liste ihrer Opfer ist lang und wird täglich länger. Man könnte mit Asterix sagen: "Die Zionisten spinnen" und zur Tagesordnung übergehen. Aber die Sache ist zu Ernst.

Das zionistische Denunziantentum fällt auf fruchtbaren Boden. Man mahnt die "Nachkommen der Täter" und schwingt mehr und mehr verbissen und unglaubwürdig diffamierend die Antisemitismuskeule. Wer nur oberflächlich informiert ist glaubt diesen suggerierenden Worten. Wer kann auch glauben, dass die Nachkommen der Opfer ihre eigenen Vorfahren als Waffe gegen notwendige und legitime Kritik missbrauchen. Zu abartig ist dieses schmutzige Spiel mit Unterstellungen, Herabsetzungen und Täuschungen. Selber rechtschaffen, traut man das keinem zu..

So "ganz nebenbei führt der Missbrauche und die Überdehnung des Antisemitismusbegriffs zu seiner Beliebigkeit  und die Errungenschaften der Antisemitismusforschung drohen verloren zu gehen.

 

Norman Finkelstein sollte am 27. Mai 2009 in der Wiener Universität einen Vortrag halten

Norman Finkelstein ist der Autor des  Buches "Die Holocaust-Industrie". Sein Wiener Vortrag von  wurde nach Protesten der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) an einen anderen Ort verlegt. Die Änderung des Ortes sei nötig geworden, da der "Mietvertrag für den Hörsaal C1 am Campus im Alten AKH überraschenderweise aufgelöst wurde", und das, obwohl bereits alles "genehmigt und bezahlt war".

Die Veranstaltung, ursprünglich auf dem Campus der Universität Wien geplant, fand dann am 27. Mai im Eventhotel Modul in Wien-Döbling statt.

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Der 1. Anlauf. Es wurde verhindert, dass Norman Finkelstein seinen Vortrag in der Uni Wien hält.

 

Für den Vorstand von SPME Austria: Mag. Dr. Ruth Contreras, HRätin i.R - Ruth.contreras@wavenet.at - www.spme.net >>>

Auch hier: Die "Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich" benutzt wie leider üblich die Antisemitismuskeule um legitime Kritik in Antisemitismus zu verwandeln. Das geht soweit, dass man Prof. Finkelstein als  "jüdischen David Irving" bezeichnet. Sie schreiben:

Der offene Brief

Seine Magnifizenz Rektor
Univ. Prof. Dr. Georg Winckler

Universität Wien

georg.winckler@univie.ac.at

Offener Brief

Wien, 7. Mai 2009

Betr.: Veranstaltung mit Norman Finkelstein: Israel-Palestine, Roots of Conflict- Prospects for Peace

Eure Magnifizenz,

sehr geehrter Her Professor Dr. Winckler,

Wir haben erfahren, dass für den 27. Mai 2009 eine Vortragsveranstaltung mit Norman Finkelstein auf dem Universitätscampus (ehemaliges AKH), Hörsaal C1 geplant ist. Er soll über den israelisch-palästinensischen Konflikt sprechen und es ist davon auszugehen, dass er einmal mehr seine krude und gefährliche These, wonach die „Zionisten“ den Holocaust dazu nützen würden, um jede Kritik an israelischer Politik zum Verstummen zu bringen, vortragen wird.[1]

Auch wenn es sich dabei um keine universitäre oder wissenschaftliche Veranstaltung handeln dürfte, erfüllte es uns mit Sorge und Erstaunen, dass die Universität Wien ihre Räumlichkeiten für eine so problematische Person wie Finkelstein und für eine derartig einseitige Propagandaveranstaltung zur Verfügung stellt.

Finkelstein hat mit seinem Buch „Die Holocaust-Industrie“ – ein hetzerischer Titel, dessen Urheberschaft bezeichnender Weise auch die beiden neonazistischen Geschichtsfälscher David Irving und Ernst Zündel für sich beanspruchen – zur Relativierung der Shoah und Verbreitung des Antisemitismus beigetragen, nicht zuletzt indem er dort die Singularität des nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen offen in Abrede stellt. Das fällt gerade in Österreich, das so lange Schwierigkeiten mit der Annahme von Schuld gehabt hat, auf besonders fruchtbaren Boden. Gerade jene fast 50% der ÖsterreicherInnen, die meinen, dass „die Juden den Holocaust für ihre Zwecke ausnutzen, fühlen sich durch ein derartiges Machwerk bestätigt. Dementsprechend groß ist auch das Wohlwollen, welches Finkelstein sich in rechtsextremen bis neonazistischen Kreisen erworben hat. „Ein Jude spricht die Deutschen frei!“, titelte etwa die neonazistische Nationalzeitung euphorisch.[2]

Alfred Schobert hat für das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) die Rolle Finkelsteins im Diskurs der extremen Rechten analysiert.[3] Sein zusammenfassendes Urteil über die Bedeutung des antizionistischen Agitators für die Beförderung des Antisemitismus: „Finkelstein ist der Sohn von Holocaustüberlebenden, der noch lebenden Opfern der Nazis Schaden zufügt; er will die Erinnerung an die Opfer wahren, doch er untergräbt sie. Finkelstein versteht sich als radikaler Linker, der indes (…) Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten leitet. Das ist der sachliche Hintergrund, vor dem man Finkelstein einen ‚jüdischen David Irving’ genannt hat.“[4]

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) schreibt über Finkelstein u. a.: „
Dass sich Finkelstein als Jude Angriffe leisten kann, die ansonsten umgehend als antisemitisch identifiziert werden, macht ihn so bedeutend für die rechtsextreme Szene. Als der ‚revisionistische’ Geschichtsfälscher David Irving bereits Anfang der 90-er Jahre über die ‚Holocaust-Industrie’ schwadronierte, kam er damit über die engere Szene nicht hinaus. Erst Finkelstein schaffte es, dieses Unwort im etablierten Medien-Diskurs zu verankern. Wenn auch Finkelstein die Shoah nicht grundsätzlich leugnet, so verbindet ihn vieles mit dem von ihm so geschätzten Irving. Das ‚revisionistische’ National Journal meint etwa auf seiner Homepage über die beiden so unterschiedlichen Kämpfer gegen die ‚Holocaust-Industrie’: ‚Zwei Männer - Eine Erkenntnis!’[5]

Zu dieser politischen Problematik kommt Finkelsteins mehrfach dokumentierte Neigung zu persönlichen Angriffen gegenüber Wissenschaftern, wie Alan Dershowitz, Benny Morris und anderen, die seine Meinungen nicht teilten[6]. Dies hat schließlich dazu geführt, dass ihm letzten Endes die unbefristete Anstellung als Dozent verweigert wurde und er den Titel Universitätsprofessor zu Unrecht trägt. Auch die internationale Wissenschaftervereinigung von Scholars for Peace in the Middle East wurde vor einiger Zeit von Finkelstein als „Nazi-PHDs“ diffamiert.[7]-

Der Titel der Veranstaltung
„Israel-Palestine, Roots of Conflict- Prospects for Peace“[8] und die Unterstellung Israel wende im Umgang mit Palästinensern „Nazimethoden“ an[9], geben Anlass zur Sorge, dass diese Veranstaltung für antisemitische Aktionen missbraucht werden könnte.

Bezeichnenderweise wird diese Veranstaltung sowohl in der rechtesextremen als auch in der linksextremen Szene beworben.[10] Aber schon angesichts der Bedeutung Finkelsteins für den Kampf gegen die Erinnerung an die Shoah und gegen Israel als jüdischen Staat ist davon auszugehen, dass am 27. Mai auch Neonazis aufmarschieren werden, um einem ihrer Idole zu lauschen.

Wir bitten, dies im Zusammenhang mit der zur Verfügungstellung einer Räumlichkeit auf Universitätsgelände für diesen „jüdischen David Irving“ zu bedenken.

Für den Vorstand von SPME Austria:
Mag. Dr. Ruth Contreras, HRätin i.R
Ruth.contreras@wavenet.at
www.spme.net

Für die Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich:
Hon. Prof. Dr. Wolfgang Neugebauer
aktion@gegendenantisemitismus.at
www.gegendenantisemitismus.at

[1] Norman G. Finkelstein: Die Holocaust- Industrie, Piper-Verlag, München 2002. siehe auch
http://www.bpb.de/publikationen/EKE79A,0,0,HolocaustIndustrie.html
http://www.zeit.de/2000/36/Widerwaertig

[2] Nationalzeitung 40/00, 29. September 2000

[3] http://www.fritz-bauer-institut.de/rezensionen/nl21/hoppe.htm

[4]
Dietzsch, M.; Schobert, A. (Hg.): Ein „jüdischer David Irving“? Norman G. Finkelstein im Diskurs der Rechten- Erinnerungsabwehr und Antizionismus. Duisburg 2001, S. 6

[5] http://www.doew.at/projekte/rechts/chronik/2001_02/finkel.html

[6] siehe u.a. Finkelstein, Norman G.; Antisemitismus als politische Waffe , Piper, München 2006 (engl.
Original: „Beyond Cutzpah“)

[7] “NAZI PHDs FOR PEACE mourn death of ubermenschen”: http://www.normanfinkelstein.com/article.php?pg=11&ar=1553

[8]
http://www.xing.com/events/339532/description

[9]
http://www.israel-palaestina.de/Nahostkonflikt-Artikel/Finkelstein-Gaza-Holocaust.htm
http://www.normanfinkelstein.com/deutschland-uber-alles
http://www.normanfinkelstein.com/finkelstein-on-gaza-war-massacre/

[10]
http://eisernekrone.blogspot.com/2009/05/norman-finkelstein-in-wien.html, http://www.antiimperialista.org/content/view/6126/52/, http://www.gazamussleben.at/

Quelle



 

IKG Portal: Finkelsteins Vortrag von Wiener Uni-Campus in Hotel verlegt  (…) "Der Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden hatte gegen den geplanten Auftritt auf dem Uni-Campus in Wien protestiert. In einer von der "Vereinigung AkademikerInnen für Frieden im Nahen Osten" (SPME Austria) und der "Aktion gegen Antisemitismus in Österreich" mitunterzeichneten Aussendung bezeichneten sie Finkelstein, Sohn eines Holocaust-Überlebenden, als "antiisraelischen Agitator". Daraufhin dementierte die Sprecherin der Universität Wien, Cornelia Blum, gegenüber der APA auf Nachfrage, dass es einen Auftritt Finkelsteins auf dem Gelände oder in den Gebäuden der Universität Wien geben würde."

Quelle (dort nicht mehr online)

Ebenso "geschickt" wie man Finkelstein delegitimieren und in eine rechte Ecke stellen möchte macht man es nun unterstellend und suggerierend mit dieser Veranstaltung. Ebenso suggeriert sehr geschickt die antideutsche Lizas Welt im nachhinein er sei ein Holocaustleugner, stände denen Nahe:
"Vom Nazi-Holocaust will der Politologe nichts (mehr) wissen; über den angeblichen israelischen hingegen redet er umso lieber. Kein Zweifel: Finkelstein hat sich den Applaus der Antisemiten nicht nur redlich verdient, er ist selbst einer von ihnen."

Damit liefert Alex Feuerherdt (Lizas Welt) eigentlich ein Beispiel dafür was Finkelstein benennt. Die falschen Freunde Israels missbrauchen den Holocaust als Waffe um notwendige Kritik zu delegitimieren. Die Opfer des Holocaust werden missbraucht um Verbrechen an den Palästinensern zu verschleiern. Der Holocaust wird missbraucht und die die darauf hinweisen nach dem gleichen Prinzip als "Antisemiten" diffamiert. Wer ist hier der wirkliche Antisemit?

Wer bisher an Finkelstein Thesen zweifelte lese nur, (auch zwischen den Zeilen) was dieser anonyme Schmutzblog schreibt und unterstellt.

Das ganze präsentiert natürlich auch Henryk M. Broder:

 

 

Bedeutende Persölichkeiten und Veranstalter schrieben daraufhin an die Universität?? Wien und protestierten gegen die Ausladung von Norman Finkelstein >>>

 

Betr.: Absage des Vortrags von Dr. Norman Finkelstein durch die  
Universität Wien

  Wie Sie vielleicht gehört haben - oder auch nicht - sagte die Universität Wien den Vortrag von Dr. Norman Finkelstein am 27. Mai 2009 über den  israelisch-palästinensischen Konflikt, für den sie bereits einen Saal zur Verfügung gestellt hatte und  der bezahlt war, kurzerhand ab. Die Absage geschah aufgrund einer Intervention der Israelitischen Kultusgemeinde und einiger Privatpersonen, die sich in einem offenen Brief dazu bekannten. Sie bezeichneten Dr. Finkelstein als "gefährlich" und verglichen ihn mit dem britischen Neonazi David Irving. Es wäre ein Leichtes gewesen sich bei den Veranstaltern Informationen über Dr: Finkelstein, Autor mehrerer Bücher über dieses Thema, einzuholen, die ein anderes Bild ergeben hätten. Beiliegend senden wir Ihnen Kopien von Briefen amerikanischer Universitätsprofessoren und eines bekannten Juristen für Menschenrecht, die die Massnahme der Universität kritisieren. Die Universität ist vor den Protesten in die Knie gegangen und hat damit ihren Studenten eine andere Sicht des Konflikts vorenthalten.  


Andererseits gestattete die Universität vor einigen Monaten die Abhaltung eines Symposiums "Stop the Bomb", organisiert von einem Lehrbeauftragten der Politikwissenschaften, unterstützt von der israelitischen Kultusgemeinde, bei der ein israelischer Universitätsprofessor zu einem atomaren Angriff auf den Iran aufrief.

 

Warum wurde dies ermöglicht aber nicht Dr. Finkelsteins Vortrag? Mit diesem Brief und den Beilagen möchten wir als Mitveranstalter des Vortrags diesen Vorfall zur Kenntnis bringen. Der Vortrag fand übrigens vor Hunderten Zuhörern in anderen Räumlichkeiten statt.

Mit freundlichen Grüssen,

"Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost" (Österreich)

 

Offener Brief und Antwort von Paula Abrams-Hourani, eine der Veranstalterinnen.

Offener Brief von Paula Abrams-Hourani - Seine Magnifizenz Rektor Univ. Prof. Dr. Georg Winckler Universität Wien - Betr.: Absage des Vortrags von Professor Norman Finkelstein an der Wiener Universität - Eure Magnifizenz, sehr geehrter Herr Professor Dr. Winckler: Ich habe den von Dr. Ruth Contreras und Dr. Wolfgang Neugebauer an Sie adressierten Brief bezüglich des Vortrags, den Professor Norman Finkelstein an der Universität halten sollte, gelesen und nehme an, dass dieser Brief und möglicherweise einige andere von der pro-israelischen Lobby in Wien verfasste Schreiben ähnlichen Inhalts der Grund für die Rückgängigmachung der Reservierung des Hörsaal C1 im Universitätscampus (Altes AKH) für den 27. Mai 2009 war. Diese Entscheidung wurde ungeachtet der Tatsache getroffen, dass bereits ein Vertrag abgeschlossen und die Zahlung erfolgt war. Als Mitglied von zwei jener Gruppen, die diesen Vortrag von einem der anerkannten, renommierten US-amerikanischen Politikwissenschafter auf dem Gebiet des israelisch-palästinensischen Konflikts gesponsert haben, bin ich über die Entscheidung der Universität Wien schockiert, diese akademische Debatte zu unterbinden und die Meinungsfreiheit aufgrund des durch die pro-israelische Lobby in Wien ausgeübten Drucks zu verhindern. >>>

 

Subject: Norman Finkelstein's Lecture
Date: Mon, 25 May 2009 18:25:03 -0700
From: David Klein
Organization: CSUN
To: georg.winckler@univie.ac.at



Univ. Prof. Dr. Georg Winckler
Rektor, Universit? Wien

Dear Rektor Winckler;

It has come to my attention that Universit? Wien has cancelled a scheduled lecture by Dr. Norman Finkelstein, one of the world's leading scholars on the Israel-Palestine conflict.  I understand that you cancelled Dr. Finkelstein's lecture at the behest of pro-Zionist organizations, because Dr. Finkelstein takes a critical view of Israel. 

The cancellation of Dr. Finkelstein's visit to your university is a profoundly anti-semitic act.  This kind of censorship wrongly suggests that people with Jewish  ancestry support mass murder against the Palestinians. Many of us do not.  I urge you to re-invite Dr. Finkelstein and apologize for this anti-semitic action in clear violation of academic freedom.

Sincerely,

David Klein
Professor of Mathematics
California State University, Northridge

 

 

 

 

 

Univ. Prof. Dr. Georg Winckler
Rektor, Universit? Wien
Email: georg.winckler@univie.ac.at

                                                                                                                               26 May 2009

 

Dear Professor Dr. Winckler,

 
         Re: Norman Finkelstein: Israel-Palestine, Roots of Conflict- Prospects for Peace

 

We write to express our concern at your recent decision to cancel the above titled scheduled lecture at the University of Vienna on 27 May 2009 by a leading critic of US and Israeli policy vis-a-vis the Palestinians, Dr Norman Finkelstein.

 

This unreasonable decision - which comes despite the fact that the various groups organising the evening had previously been granted permission to hold this event on campus ? arguably places you, as a public body, in violation of the 1950 European Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Rights (the Convention). Austria ratified the Convention in 1958 and subsequently in 1964 it was declared to be a constitutional law by a Federal constitutional statute.

 

Article 1 of the Convention places an obligation to ensure that everyone within the jurisdiction of a contracting state shall have the protection of the rights and freedoms defined in Section 1 of the Convention. Article 10 of the Convention falls within Section 1 and it provides in Article 10 (1) that:

 

?Everyone has the right to freedom of expression... this right shall include freedom to hold opinions and to receive and impart information without interference by public authority.?

 

As the delivery of education, teaching and learning are functions of a public nature it is arguable that  the University of Vienna constitutes a public authority for the purposes of the  Convention and is therefore capable of being bound by its obligations to allow individuals to hold opinions and to receive and impart information without interference. It is clear, however,  from Article 10 (2) of the Convention that the right to freedom of expression is not an absolute right but rather can legitimately be subject to limitation. That being said, these restrictions cannot be imposed arbitrarily, but rather must fall within the specific qualifications stated in Article 10 (2) of the Convention, which provides:

 

?The exercise of these freedoms... may be subject to such formalities, conditions, restrictions or penalties as are prescribed by law and are necessary in a democratic society, in the interests of national security, territorial integrity or public safety, for the prevention of disorder or crime, for the protection of health or morals, for the protection of the reputation or rights of others, for the preventing the disclosure of information received in confidence, or for maintaining the authority and impartiality of the judiciary.?

 

It is unclear which (if any) specific lawful authority you have relied upon to restrict the freedom of expression of Dr Finkelstein to speak on the University of Vienna campus and the right of students to receive information from him and, moreover, whether you can reasonably justify the necessity of cancelling his lecture on any of the grounds listed in Article 10 (2) of the Convention. Indeed, we can see no reason to justify this interference (with the rights of Dr Fnkelstein or the students at the University) that is based on any of the aforementioned permissible grounds.

 

In light of the above and your constitutional legal obligations under Austrian law, we urge the following:

 

l  Immediately revoke your cancellation of Dr Finkelstein's lecture and reinstate it to the University of Vienna campus for Wednesday 27 May 2009.

 

l  Maintain the use of the University of Vienna campus as a centre for fair discussion, inquiry, criticism and dissension.

 

Yours sincerely,
Daniel Machover,
LL.B. LL.M
 

Chair
Lawyers for Palestinian Human Rights

 

Forwarded message ----------
From: Avi Shlaim
Date: Tue, May 26, 2009 at 10:07 PM
Subject: re Norman Finkelstein
To:
georg.winckler@univie.ac.at


Univ. Prof. Dr. Georg Winckler
Rektor, Universit? Wien

Dear Professor Winckler

I write to protest most vigorously about the cancellation of Dr. Norman
Finkelstein's lecture by the University of Vienna, scheduled to take
place on Wednesday 27 May 2009. This is a complete disgrace and it will
bring your university into disrepute. It is never a good idea to
disinvite speakers. Decent people think before issuing an invitation to
speak. Professor Finkelsein is a very well known public figure and an
eminent scholar. It cannot be that new information came to light about
him. One must therefore conclude that you behaved in a cowardly way by
giving in to pressure from Jewish quarters. This is a gross violation of
the norms of academic freedom. It is also a great pity because Professor
Finkelstein is infinitely more distinguished than his detractors and
what he has to say would have been of great value to the students and
faculty of your university.

Shame on you

Yours sincerely

Avi Shlaim,
Fellow of the British Academy
Professor of International Relations
St Antony's College
Oxford OX2 6JF
UK

 

From: Noam Chomsky
Date: Mon, Jun 1, 2009 at 3:32 PM
Subject: Norman Finkelstein
To: georg.winckler@univie.ac.at


Univ. Prof. Dr. Georg Winckler
Rektor, Universit? Wien

Dear Professor Winckler,

I was disturbed to learn that the University had withdrawn an invitation for Norman Finkelstein, under outside pressure.  That was a most unfortunate decision in my opinion, quite apart from the illegitimacy of the outside pressures, which one would think should be simply dismissed by a university of such distinction, dismissed with contempt in fact.

Dr. Finkelstein is an outstanding scholar, whose work has been highly praised by leading scholars in the several fields in which he works, among them Raul Hilberg, the founder of Holocaust studies and its most respected figure; Avi Shlaim, the renowned Israeli historian now at St. Antony's at Oxford; John Mearsheimer, a distinguished professor of Political Science at Chicago University; and many others.  His work is scrupulous, meticulous, penetrating, often breaking new ground and surely meeting the highest standards of scholarship.  I hope that it will be possible to re-invite him, and also hope and trust that no precedent is set by what appears to me to have been a lapse of judgment.

Sincerely yours,

Noam Chomsky
Institute Professor (retired)
MIT
Cambridge MA 02139

 

 

Der 2. Anlauf. Honestly Concerned ruft am 18.5.2009 in seiner Mailingliste zu einer neuen Diffamierungsaktion auf.

Die Jagd geht weiter, die Antisemitismukeule wird erneut geschwungen und die Opfer des Holocaust werden  missbraucht um legitime, notwendige Kritik zu verhindern.
 

 

 Die Veröffentlichung von Kontaktdaten bedeutet in der Sprache von Honestly Concerned - schreibt und protestiert. So läuft dann die zweite (diesmal erfolglose) Phase der Jagdaktionen an:
 
 
  • TEIL 3 - LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, Ă„RGERN UND/ODER REAGIEREN....


     

    1. Vortrag von Dr. Norman Finkelstein
      “Israel-Palestine, Roots of Conflict, Prospects for Peace“
      27. Mai 2009, 19.00, EVENTHOTEL MODUL
      Peter Jordanstr.78, 1190 Wien
      (Nähe Universität für Bodenkultur Wien)
      Organisatoren:
      Prof. Manuel Arispe - Projektleiter
      Mag. Mariela Rodriguez Fabbri - Public Relations
      Zusammenarbeit: Evamaria Arispe, Elena Fortakova, Katharina Peherstorfer, Marco Torres
      Vertreten durch: Mag. Paul Habison, Beratung und Ausführung
      Unterstützung
      Internationale Komission des UNESCO Projektes “Kultur des Frieden“
      Dr. Armando Barrionuevo Präsident
      Mag. Fran Wright - Vize Präsidentin
      Mag. jur. Robert Pobitschka - Programmdirektor
      Kooperationspartner:
      Rechtsform: „Österreichisch-Syrische Ärztekomitee für medizinische
      Zusammenarbeit" und die "Österreichisch-Arabische Ärzte und Apothekervereinigung"
      Dr. Tammam KELANI
      Sponsoren:
      Frauen in Schwarz (Wien)
      www.fraueninschwarz.at
      www.nahostfriede.at
      Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost


       
      • Auch Hotels haben ein "Haus-" und somit Mitspracherecht, wenn es darum geht zu entscheiden an wen und für was sie Tagungsräume vermieten...
        EVENTHOTEL MODUL
        Peter Jordan-Straße 78
        A-1190 Wien
        Tel. +43(1)47660...-0
        Fax +43(1)47660-117
        E-mail: modulhotelwkw.at
        Internet: www.hotelmodul.at

        Hoteldirektor: Michael Prantz
        Tel.: +43/1/47660-6165
        Fax: DW 117
        E-Mail: michael.prantzwkw.at

        Sales- & Marketingmanager: Alexandra Kunzmann
        Tel.: +43/1/47660-116
        Fax: DW 117
        E-Mail: alexandra.kunzmannwkw.at
  •  

     

    Reaktionen:

    Kawther Salam » Blog Archive » Dr. Finkelstein and the Rejection of the Vienna University >>>


    Dazu schreibt Thomas Immanuel Steinberg:

    Wer hat Angst vor Finkelstein? Die Rüstungs- und Kriegslobby. - Warum? - Thomas Immanuel Steinberg >>>

     

    Machen sie sich selber ein Bild. Einen ähnlichen Vortrag hielt Norman Finkelsteins  an der Case Western Reserve University in Cleveland, Ohio (USA):

     

     

    Erhard Arendt

     

     

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