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Nakba Ausstellung - München - 2013
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Verleumdungsaktionen -
JagdAktionen
DER  ISRAELLOBBY


Jagdopfer Eleonora Roldán Mendívil - 2017


 



E. Roldán Mendívil,
eine Politikwissenschaftlerin, die am OSI an der FU Berlin einen Lehrauftrag zu "Rassismus im Kapitalismus" (Bachelor) gibt und zu u.a. Politischen Theorie Marxismus, Postkolonialismus, Geschlechtserforschung etc forscht und unter anderem zu Palästina- Israel- Konflikt arbeitet, aber in diesem Bereich eher als Aktivistin und nicht als Wissenschaftlerin, wird derzeit diffamiert und des Antisemitismus beschuldigt, was schlimme Konsequenzen hat.

 

 

 

17. 1. 2017

Sie versuchen Zionismus und Judentum gleichzusetzen – Im Gespräch mit Eleonora Roldán Mendívil - In diesem Semester findet an der Freien Universität Berlin ein Seminar mit dem Titel „Rassismus im Kapitalismus“ statt, geleitet von Eleonora Roldán Mendívil. Auch im kommenden Semester sollte sie unterrichten, doch nachdem Medien berichteten, sie sei Antisemitin, weil sie Israel als kolonialistisch bezeichnet, scheint dies nun vor dem Aus zu stehen. Wir haben mit ihr über die Vorwürfe, den Unterschied von Zionismus und Antisemitismus sowie ihre Sicht auf den Nahostkonflikt gesprochen.

Die Freiheitsliebe: Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Freie Universität Berlin deinen Vertrag nicht verlängern wird, wie kam es dazu?

Eleonora Roldán Mendívil: Ich habe nur einen Vertrag für die Leitung eines Seminars im Bachelor-Studiengang Politikwissenschaften mit dem Titel „Rassismus im Kapitalismus“ für das Wintersemester 2016/ 2017. Dieses geht bis Mitte Februar, d.h. es stehen noch fünf Sitzungen aus. Die Leitung des Seminars wurde mir nicht entzogen. Jedoch habe ich auch zwei Seminare für das Sommersemester 2017 eingereicht. Per E-Mail wurde mir bereits vor Wochen bestätigt, dass das OSI eines der beiden, ein Seminar zur kritischen Einführung in die Intersektionalitätstheorie, in die Lehrplanung für das Sommersemester 2017 aufgenommen hat. Ich habe dafür jedoch noch keinen Vertrag unterschrieben, da dies meist erst kurz vor Beginn der Lehrveranstaltung geschieht. Die Lehraufträge stellen allgemein eine sehr prekäre Beschäftigung dar, obwohl sie in vielen Instituten den Großteil der Lehre ausmachen.

Die OSI Geschäftsführung hat am Dienstag, basierend auf einem Artikel eines Blogs mit offen rechtem Inhalt, welcher in der ‚Jüdischen Rundschau‘ ohne Veränderungen gespiegelt wurde und dessen Unterstellungen von der „Gruppe gegen jeden Antisemitismus FU Berlin“, eine studentische Vereinigung aus verschiedenen Personen, die meiner Meinung nach nichts anderes als eine unkritische pro-israelische Position vertreten, übernommen wurde, entschieden, mir bis auf weiteres keine neuen Lehrveranstaltungen zu geben. Damit wurde mein Seminarvorschlag für das Sommersemester 2017 zurückgezogen.

Die Freiheitsliebe: Dir wird aus rechten Kreisen Antisemitismus vorgeworfen. Was ist an der Aussage dran? >>>

 

 

16. 1. 2017


Mehr als 250 israelische Wissenschaftler*innen, die in der Academia for Equality organisiert sind, haben sich in einem Protestbrief gegen die Verletzung der akademischen Freiheit ausgesprochen
und die Suspendierung einer Palästina-solidarischen Lehrbeauftragten durch das Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin verurteilt.

Wie die israelischen Wissenschaftler*innen am Sonntag in einem Facebook-Post erklärten, sandten sie der Freien Universität einen Protestbrief, weil die Lebensgrundlage ihrer Kollegin Eleonora Roldán Mendívil bedroht werde, weil sie mit dem palästinensischen Volk solidarisch sei. Quelle

Today we sent the following letter to the management of the Free University of Berlin on behalf of our colleague Eleonora Roldán Mendívil, who is being threatened with loss of her livelihood for standing in solidarity with the Palestinian people.

Distinguished colleagues,

Academia for Equality is an organization of over two hundred and fifty academics, citizens of Israel committed to a just peace with the Palestinian people as well as to social justice within Israeli society. We were greatly concerned to learn of your decision to suspend the academic work assignments of our colleague Eleonora Roldán Mendívil, as a result of the spurious accusations of right-wing organizations. As academics well versed in the Israel-Palestine question, some of whom also study anti-semitism, we hold that Ms. Roldán Mendívil’s vocal opposition to the ongoing occupation of Palestine falls well within the range of legitimate academic speech, and thus strongly defend her right to express these opinions without fear for her livelihood. We urge you to reinstate Ms. Roldán Mendívil immediately, and affirm our continued support for her struggle so long as her academic freedom is under threat.

Yours sincerely,
Academia for Equality, Israel


 

 15. 1. 2017

 

Der Text der Petition ist auch unsere Stellungnahme, hier noch weitere Texte, die als Stellungnahmen dienen:

1. Petition · Gegen jeden Rassismus an der Freien Universität Berlin: Für eine offene Diskussion: Keine Vorverurteilung der Lehrbeauftragten E. Roldán Mendívil · Change.org >>>

2. Rechter Angriff auf kritische Wissenschaftlerin an der FU Berlin >>>

3. Pro-Zionistische Hetze gegen marxistische Dozentin >>

Quelle:  "Initiative Kritische Lehre FU Berlin"  -
Initiative für Kritische Lehre FU Berlin >>>


Auch hier:

FU Berlin Studierende werfen Lehrbeauftragter Antisemitismus vor – Quelle natürlich die Berliner Zeitung >>>

cosas que no se rompen - Der Blog von E. Roldán Mendívil >>>
 

Zur Erinnerung,  die Werte der "Freien Universität Berlin" - Veritas, Iustitia, Libertas - Das Siegel der Freien Universität Berlin - Die Begriffe „Veritas“, „Iustitia“ und „Libertas“, die das Siegel der Freien Universität Berlin rahmen, benennen die Werte, die das wissenschaftliche Ethos der Freien Universität seit ihrer Gründung im Dezember 1948 bestimmen.

Veritas
– Wahrheit – bezeichnet das höchste Ziel von Forschung und Lehre, wie sie an der Freien Universität betrieben werden. Die Konzentration auf Wahrheit bedeutet im modernen Sinn, der wissenschaftlichen Tätigkeit ein klares Erkenntnisinteresse vorzuzeichnen, sie vor der Gefahr der Beliebigkeit zu schützen und die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zu achten. Im Anspruch auf Wahrheit findet die Wissenschaft ihr intellektuelles Selbstverständnis, ihre methodische Nachhaltigkeit und ihre innere Dynamik.

Iustitia
– Gerechtigkeit – meint die Ausrichtung an einem allgemein anerkannten Wertekanon im Zeichen persönlicher Verpflichtung und gesellschaftlicher Verantwortung. Nicht zuletzt steht der Begriff für eine akademische Ausbildung, die – jenseits von Fragen des sozialen Standes, des Geschlechts, der Nation, des Glaubens oder der ethnischen Herkunft – jungen Menschen aus aller Welt zugänglich gemacht wird.

Libertas
– Freiheit – benennt die Grundvoraussetzung erfolgreicher Forschung und Lehre. Nur dort, wo Wissenschaft unabhängig von äußeren Eingriffen – durch Staat, Kirche, Wirtschaft oder Gesellschaft – ihre Ziele und Aufgaben selbst bestimmt, wird sie ihrem Anspruch auf Erkenntnis in sozialem Bewusstsein gerecht.

So bedeutsam die drei Leitbegriffe für sich genommen sind, so wesentlich ist ihr Miteinander. Wahrheit ohne Freiheit wird zum starren Dogma; Gerechtigkeit ohne Wahrheit zur leeren Norm; Freiheit ohne Gerechtigkeit zum unverbindlichen Spiel. Erst dort, wo Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit sich als Werte wechselseitig ergänzen, entsteht ein Raum für intellektuelle Gemeinschaft und offenen Diskurs im unbegrenzten Austausch der Gedanken. Die Freie Universität versteht sich als ein solcher Resonanzraum, in dem ihre Leitbegriffe zum Schwingen gebracht werden; als Raum der Innovationen, der Forschende und Studierende, Konzepte und Ideen zusammenführt.

Verpflichtung
- Der Auftrag, der sich aus den drei Leitbegriffen des Siegels ergibt, ist eine lebendige Verpflichtung. Daher bleibt die Freie Universität auch im 21. Jahrhundert ihrem Gründungsgedanken treu, indem sie ihn zum Leitfaden ihrer Zukunftsgestaltung macht

 

 

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