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7.5.2010 -
Satire gegen
Israelkritiker - Plakatives in der Kunst
- Für seine groben
Späße wurde das dänische Künstlerduo „Surrend“ bisher zum Vorkämpfer von
Kunst- und Meinungsfreiheit erklärt. Seine neue Plakataktion, die den
Staat Israel unter der Überschrift „Endlösung“ abdruckt, ist ein infamer
Schluss auf die Absichten der Israelkritiker. - Lorenz Jäger -
Es ist kein
gutes Zeichen für den Zustand der deutschen Öffentlichkeit, wenn sie
erst die fadenscheinigen Provokationen von „Surrend“ als widerständige
politische Kunst feiert und nun meint, so habe man doch nicht gewettet.
Hervorgetan in der Empörungsrhetorik hat sich vor allem der ohnehin
nicht übermäßig differenziert argumentierende Benjamin Weinthal,
Deutschland-Korrespondent der „Jerusalem Post“,
gelegentlich Autor im „Tagesspiegel“ und der „Welt“. Er ließ sich von
Klaus Wowereit erklären: „Am Existenzrecht Israels kann es überhaupt
keine Zweifel geben. Diese Art von Satire trifft nicht meinen
Geschmack.“ >>>
18.3.2010 -
Sollte dies nun Information oder
Desinformation genannt werden?
-
Die
Behauptung, Dierkes habe den Holocaust „relativiert“, ist absurd. Zu
verwundern braucht sie allerdings nicht, denn: Hermann Dierkes ist als
Zielscheibe nicht allein, sondern auf einer langen Liste von ganz
unterschiedlichen Menschen gelandet, die der Autor, Benjamin Weinthal,
(der auch Mitarbeiter der u.a. von Henryk Broder betriebenen
Internetseite „Achse des Guten“ ist) „enttarnt“
hat. Sie werden teils als angebliche Antisemiten bezeichnet, teils in
einem vermeintlich antisemitischen Dunstkreis verortet und/oder es wird
ihnen vorgeworfen , „anti-israelisch“ zu sein oder „anti-israelische“
Strömungen nicht so zu betrachten, wie Weinthal dies tut. Aber darauf
beschränken sich die Vorhaltungen nicht unbedingt: über zwei Mitglieder
der „Antisemitismus-Kommission“ des Bundestags verbreitete Weinthal Ende
vergangenen Jahres Behauptungen, die er nicht belegen konnte.
Im Zusammenhang
mit diesen Publikationen sprach ihm der „WELT“-Autor Alan Posener ab,
ein „unabhängiger Journalist“ zu sein.http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/08/was-ist-los-in-der-antisemitismuskommission-des-bundestags/
(Siehe auch:
http://www.welt.de/videos/debatte/article5463973/Bullshit-ueber-Antisemitismus.html).Ganz
oben auf Weinthals „Negativliste“ steht
inzwischen fast traditionell der Leiter des Berliner Zentrums für
Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz. Neben dem Politologen Alfred
Grosser sind außerdem zu nennen: der Bundestagsabgeordnete der „Linken“,
Wolfgang Gehrcke (den Weinthal in einem
Kommentar für den Tagesspiegel vom 26.02.2010 als „Fan von der Hisbollah
und Hamas“ bezeichnete), die Fraktionsvorsitzende der „Grünen“ im
Bundestag, Renate Künast und (fast schon eine Selbstverständlichkeit)
Norman Finkelstein, Felicia Langer und Ludwig
Watzal.
Es kann schon genügen, sich positiv über ein
Buch zu äußern, dass Weinthal für problematisch hält: in den Verdacht
„anti-israelischer“ „Umtriebe“ geriet der stellvertretende Vorsitzende
der SPD-Landtagsfaktion von Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb
allein deshalb, weil er laut Weinthal Alfred Grossers Buch „Von
Auschwitz nach Jerusalem. Über Deutschland und Israel“ auf
der Internetseite
http://www.endstation-rechts.de/„unterstützte“.
Weinthal erwähnt Brodkorb in einem Jerusalem Post-Beitrag über das
(Nicht)Auftreten von Norman Finkelstein in Deutschland.
http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=169271Neben
dessen schweren Vergehen, Grossers Buch gut zu finden, hat Brodkorb auch
(oh Graus....) „einen ehemals maoistischen Journalisten interviewt, der
in diesem Gespräch das American Israel Public Affairs Committee
(kurz:AIPAC/M.F.) und dessen christlich-zionistischen Freunde
angreift.“(Übersetzung von mir/M.F.). Welch ein schrecklicher Vorgang!
Wer aber ist dieser ehemalige Maoist? Es handelt sich um den schon
erwähnten WELT-Journalisten Alan Posener (keine Ahnung, ob der
tatsächlich Maoist war, aber darum geht es auch nicht), der sich vor
einiger Zeit mit Broder und Weinthal überworfen hat. Und wer ist der
erwähnte „christliche Freund“? Niemand anderes als der antisemitische
US-Hassprediger John Hagee
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Hagee, über den Posener in dem
Interview sehr zurückhaltend sagt: „So wie mir
ein Funktionär der israelischen Lobby-Organisation AIPAC sagte, als ich
ihn fragte, warum der durchgeknallte christliche Fundamentalist John
Hagee bei deren Kongress in Washington auftreten durfte: Besser, so
jemand ist für uns als gegen uns. Ich halte das für eine
Milchmädchenrechnung, aber ich kann sie nachrechnen.“
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=4443:leute-mit-einer-stalinistischen-ader-alan-posener-im-gespr%C3%A4ch-%C3%BCber-islamophobie-und-die-achse-des-guten&Itemid=618&tmpl=component&print=1John
Hagee ist zugleich ein extremer Antisemit und „für“ Israel. Tatsächliche
Antisemiten sind für Weinthal dann also harmlos, oder gar „Freunde“,
wenn sie ein Bündnis mit der politisch-militärischen Klasse
Israels eingehen – und deren Kritiker sind für ihn die eigentlichen
„Antisemiten“ – oder zumindest in einem „antisemitischen“ Dunstkreis
anzusiedeln? Posener, der „Abtrünnige“, wird übrigens in Weinthals
Artikel einem englischsprachigen Publikum so
präsentiert, das ihn keiner wiedererkennt. Denn: in dem Artikel werden
die Namen von Posener einerseits und Hagee andererseits nicht genannt
http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=169271Und
da das Originalinterview auf Deutsch ist, haben diejenigen
Leserinnen und Leser eben Pech gehabt, die Weinthals Darstellung
nicht überprüfen können.
Sollte dies
nun Information oder Desinformation genannt werden?
(Dierkes
Gegendarstellung zum FR-Artikel „Antiisraelische Äußerungen der Linken –
läppisches Existenzrecht“ ) zu einem Artikel von Benjamin Weinthal
in der Frankfurter Rundschau vom 16.03.2010 zu
lesen.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2426116_Anti-israelische-aeusserungen-der-Linken-Laeppisches-Existenzrecht.html
(Entnommen habe ich die Gegendarstellung der Internetseite von Hartmut
Barth-Engelbart:
www.barth-engelbart.de)
Weinthals Text war – mit etwas anderem
Wortlaut – am 14.03.2010 unter dem Titel „German politician belittles
Holocaust“ in der Jerusalem Post erschienen:
http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=170899.
Die Behauptung, Dierkes habe den Holocaust „relativiert“, ist meiner
Ansicht nach vollkommen absurd. Dazu unten einige Thesen. Schließlich
noch der Hinweis auf eine Besprechung des von Sophia Deeg und Hermann
Dierkes herausgegebene Buch (Bedingunglos für Israel? Positionen und
Aktionen jenseits deutscher Befindlichkeiten, ISP Köln 2010):
http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com/2010/03/bedingungslos-fur-israel.html
- Martin Forberg
Wie Israel eine Demokratiesui generis ist so ist Benjamin
Weinthal ein ebensolcher Journalist.. Der Spruch, wenn zwei sich
streiten, freut sich der Dritte ist hier unpassend.
Wahrnehmenswert ist, wie sich ein Netzwerk immer mehr
enttarnt, seine Methoden der Desinformation, Unterstellung und
Diffamierung immer deutlicher werden und zunehmend sichtbar einigen die
Scheuklappen von den Augen fallen, sie sehen, mit wem sie sich
eingelassen haben und, wie z.B. ein Prof. Wolfgang Benz beginnt, darüber
aufzuklären. Reflexartig reagiert das Netzwerk nun auch auf Prof. Benz.
Jetzt erfährt Prof. Benz am eigenen Leibe, wie schnell und unzutreffend
jemand als Antisemit diffamiert wird,
wie konzertierte Vernichtungskampagnen anlaufen und dabei immer wieder
die gleichen Namen auftauchen:
Henryk M. Broder, Gudrun Eussner,
Benjamin Weinthal, Matthias Küntzel, Lizas Welt, Honestly Concerned.
Jede Abweichung von der Generallinie wird sanktioniert.
Anlass der Unruhen war die Veranstaltung:
ZfA - Konferenz: "Feindbild Jude —
Feindbild Muslim"
In der
Newsletter Nr. 37 des Zentrum für
Antisemitismusforschung steht im Januar 2009:
„Eine Konferenz des Zentrums am 8. Dezember 2008 unter
dem Titel ―Feindbild Muslim – Feind-bild Jude―, in deren Mittelpunkt die
wachsende Feindschaft gegen Muslime in Deutschland stand, erregte
bereits im Vorfeld viele Gemüter. Zuvor waren einige Beiträge aus dem
Zentrum zu diesem Thema im Jahrbuch für Antisemitismusforschung
erschienen, die Emotionen bei denen auslösten, die zwischen Wissenschaft
einerseits und politischer oder moralischer Kampagne andererseits nicht
unterscheiden wollen. Auf der Bloggerszene wurde mit großer Wut (und
weitgehend unter Verzicht auf Anstandsregeln) gekämpft.“
Früher war es vielfach noch lebensbedrohender, weil man
teilweise mit Handarbeit „Abweichler“ „kaltstellen“ musste, diese
Handarbeit und „Hinrichtung“ wird heutzutage virtuell vollzogen. So
liest man in dem Newsletter des ZfA weiter:
„Viele, vielleicht die meisten Internet-Autoren, haben
die inkriminierte Veranstaltung gar nicht besucht. Offensichtlich ging
es nicht um den Austausch von Argumenten sondern um die Verteidigung
manichäischer Weltbilder. Man muss die Bloggerei nicht so ernst nehmen,
zumal der Zeitaufwand den Ertrag der Lektüre nicht rechtfertigt. Die
seriösen Medien berichteten objektiv. Zwei israelische Zeitungen – die
Jerusalem Post und Haaretz – haben allerdings Hasstiraden publiziert,
die ebenso infame wie obskure Verdächtigungen gegenüber dem Zentrum für
Antisemitismusforschung
enthalten. Die Motive des Autors erklären sich aber wohl aus der
Tatsache, dass es sich um einen ehemaligen Doktoranden des Zentrums
handelt, den die Aufforderung einer Stiftung verdross, empfangene
Stipendiengelder zurückzuzahlen, da er keine Leistung als Gegenwert der
Förderung erkennen ließ.
Mit dem
ehemaligen Doktoranden ist wohl Herr Weinthal gemeint. Er ist nun schon
seit Jahren als publizistischer
„Antisemitismusjäger“ der besonderen Art
bekannt und demonstriert uns, gefördert und präsentiert vom Netzwerk der
besonderen Art mit seiner Arbeit, wo unseriöser Journalismus am Werke
ist. Dr. Ludwig Watzal hat das sehr differenziert dokumentiert
http://www.watzal.com/Benjamin_Weinthal_Kampagnenjournalismus.pdf
Dieses Netzwerk ist sich dem Erfolg seiner Jagdkampagnen
sicher, sodass sich z. B. ein Weinthal nicht stumm und verschämt sich in
irgendeine Ecke verkriecht. Nein, er agitiert an vorderster Front und
legt noch nach.
Weinthal stellt sich als Symbol für „die Juden“ hin. Wer
ihn kritisiert, kritisiert „die Juden“ und verbreite „antisemitische
Denkmuster“.
Natürlich in der „Achse des Guten“ veröffentlicht
schreibt er in einem offenen Brief an Prof. Benz:
„In Ihrem Newsletter wird behauptet, meine Texte seien
„Hasstiraden“, mir gehe es eigentlich ums Geld, und ich wolle einen
persönlichen Konflikt mit Ihrem Institut ausfechten. Diese
Argumentationsweise weist Elemente eines klassischen antisemitischen
Denkmusters auf. Sie unterstellen mir letztlich meine Motive seien
finanzielle und eigennützige und ich handelte aus einer Mischung aus
Geld- und Rachegier.
Doch nicht meine, sondern Ihre Glaubwürdigkeit steht damit in Frage. Die
Mittel, auf die Sie zurückgreifen, sind geeignet, Kritiker zu
diffamieren.“
Also, wer Herrn Weinthal wegen seiner intellektuellen
Unfähigkeit eine Doktorarbeit fertigzustellen, kritisiert und darauf
hinweist, dass es ihn wohl „verdross“ empfangene „Stipendiengelder
zurückzuzahlen“, wird mit der Antisemitismuskeule traktiert und dem
werden „antisemitische Denkmuster“ unterstellt, um ihn ins Unrecht
zusetzen und sich selbst gegen jede Kritik zu immunisieren. Dieses
Strickmuster ist bestens bekannt. Es wird von den Broders, Weinthals,
Stawskis und Konsorten immer wieder eingesetzt.
Weinthal beschwert sich in seinem
Brief an Prof. Benz wie eine beleidigte Leberwurst, das weder Benz noch
seine Mitarbeiterin ihm auf seine Anfragen geantwortet haben. Warum
sollten sie einen unseriösen Kampagnenjournalisten Rede und Antwort
stehen, wo doch sein Urteil von vornherein feststeht? Er kämpft nicht
mit offenem Visier. Jedem Politiker kann nur geraten werden, diesem
Schreiberling kein Interview zu geben da niemand wissen kann, was er
daraus macht. Am besten wäre es, Protestbriefe an die Jerusalem Post zu
schreiben und sich über die unseriöse Arbeitsweise und die fragwürdige
Meinungsmache dieses „Journalisten“ zu beschweren. Die Jerusalem Post
hat besseres verdient.
Es ist ein erneuter Fehlschluss, wenn
im Brief an Prof. Benz Weinthal
behauptet:
„Da der Inhalt des Newsletters geeignet ist, meine
persönliche Integrität und meine publizistische Reputation zu
zerstören“.
Von welcher Reputation spricht Weinthal?
Es lassen sich sicherlich noch andere Beispiel
finden, ich denke aber. wenn man den Dokumentationen von Dr. Watzal
folgt, kann man nachvollziehen, wer seine eigene Integrität und
Reputation zerstört:
Weinthal selber. Er meint doch wohl nicht seinen
journalistischen Ruf. Da ist nicht mehr zu zerstören als er es selber
vollzog. Weinthals Kampagnenjournalismus passt in die Jerusalem Post wie
die Faust aufs Auge. Dr. Watzal schrieb in einer seiner Artikel, dass
ihm die israelischen Leser leid tun, weil Weinthal ihnen ein Zerrbild
der BRD Gesellschaft vermittelt, dass es nur in seiner Wahnwelt gibt.
Aus welchen Motiven heraus dies geschieht, kann man nur
vermuten.
http://www.watzal.com/Benjamin_Weinthal_antideutsche_neokonservative_Extremisten.pdf
http://www.watzal.com/Verleumdungs_und_Diffamierungskampagne.pdf
http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com/2008/07/new-journalism-for-changing-world_27.html
Rund um diese Kampagne des Netzwerkes
enttarnt
sich so einiges. Angeblich hat Henryk M. Broder sich von Politically
Incorrect (auch
vom Zentrum für Antisemitsmusforschung kritisiert)
distanziert. Nun ist Politically Incorrect ein Zusammenschluss von
islamophoben Personen. Eine davon ist
Dr. Gudrun Eussner, bekannt als
antideutsche Spürnase, Kommentatorin (Unsere Gudrun) und Mitschreiberin
von Politically Incorrect. Sie meldet sich dort auch zum
Thema, fügt einen Link zum Henryk M. Broder „Größter Journalist aller
Zeiten“ (GRÖJAZ) ein.
Am
12.2.2009 schreibt in der „Achse des
Guten“ wer wohl, ein Gastautor Namens Gudrun Eussner
natürlich unter dem geschmackvollen Titel (Er könnte der Feder Henryk M.
Broder entstammen) „Frau Wenzels Gewerbe“ zu einem anderen Thema und es
wird der entsprechende Artikel auf der islamophoben Seite der Dr.
Eussner, der Frau, die mit dem besonderen Verhältnis zu ihrem
Schaf, verlinkt.
Islamophobe, Antisemiten, Rassisten jedwelcher Art würden
auf meinen Seiten keinen Platz finden. Andere nehmen anscheinend
Distanzierungen nur aus kosmetischen Gründen vor. Aber ein Geschwür,
über das man ein Pflaster klebt, ist immer noch ein Geschwür am eigenen
Leibe…
Vielleicht hat sich Frau Eussner mit nachfolgendem Spruch
für die „Achse des Guten“ qualifiziert:
„Warum heißt das Institut “Zentrum für
Antisemitismusforschung”, wenn dort der Forschungsgegenstand entsorgt
wird, und warum entsorgt die Technische Universität Prof. Dr. Wolfgang
Benz nicht gleich mit?“
Ich weiß nicht, „entsorgt die TU Prof. Dr. Wolfgang Benz
nicht gleich mit“. Das erinnert mich doch sehr an die Sprache der
Unmenschen und an „Entsorgungsaktionen“ im 3. Reich. Ähnlich verachtend
hat sich eine Lala Süsskind über Dr. Watzal und den BpB-Boss Thomas
Krüger in der antideutschen Postille „Konkret“ geäußert. Sie sprach über
beide von „entfernen“. So sind wir wieder bei dem umstrittenen Thema der
Veranstaltung des “Zentrum für Antisemitismusforschung”: „Feindbild
Muslim — Feindbild Jude Wissenschaftliche Konferenz über das Verhältnis
von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit“ E. Arendt
"Natürlich
keine" Jagdaktion -
Honestly-Concerned-Mailingliste :
Message: "INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS" - Danke an Yelda und Roger für
die Hilfe bei der Zusammenstellung dieses Mails...
Benjamin Weinthal - Teil einer
Jagdkampagne
Bezug:
http://www.welt.de/politik/arti2327535/Mitarbeiter_sorgt_fuer_Antisemitismusskandal.html
Dem mehr als
grenzwertigen Journalisten Benjamin Weinthal ist vieles, vor dem sich
ein seriöser Journalist zurückscheuen würde gerade recht, um den
anerkannten Nahostexperten Dr. Ludwig Watzal zu diffamieren.
Hier stellt er dubiose
Informationen zusammen, ein Gemisch der Unterstellungen, falschen
Behauptungen, Fehlinformationen und fragwürdigen Unterstellungen. Alles
Scheingefechte unter dem Deckmantel: „Wir gegen die Antisemiten.“
Passend für das leider tagtägliche Handwerk eines Netzwerkes das
ehrbaren Kritikern den
Stempel Antisemit aufdrücken will und
die Opfer des Holocaust als Waffe missbraucht. Das zu durchschauen mag
nicht immer einfach sein. Die relativ vollständige Dokumentation der
Jagdaktion gegen Dr. Watzal belegt es.
Teilweise
widerlegt Bejamin Weinthal in dem Artikel schon
selber die Behauptungen, die er aufstellt. „Dr. Ludwig
Watzal war bis vor kurzem Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische
Bildung.“ So schreibt er z.B. im Titel um dem gleich zu
widersprechen:
„Nun ist er versetzt worden,“.
Immer wieder taucht der
Name Raul Gersson, Pressesprecher der BPB bei diesem Netzwerk auf.
Merkwürdig wie viele Informationen die keiner offiziellen
Presseerklärung entstammen dieser Raul Gersson diesem eigentlich auch
ihm bekannt fragwürdigen Netzwerk übermittelt.
Der eigentliche Skandal
Thomas Krüger der einem fragwürdigem Netzwerk, weit weg von der alten
Ausgeglichenheit der bpb, hörig scheint muss um den Skandal dem der
Pressesprecher Raul Gersson zuzuordnen ist erweitert werden. Wie
schreibt Weinthal so diskret: „Laut eines
Mitarbeiters der Bundeszentrale habe Watzal bezüglich seiner Versetzung
"Widerspruch“ angekündigt.“
Ja Herr Krüger, Herr
Gersson und Herr „Mitarbeiter der bpb“ Was das Netzwerk Herrn Ludwig
Watzal vorwirft ist wohl eher ihnen vorzuwerfen, nämlich das:“
"die Grenzen des Gebots der Mäßigung und
Zurückhaltung überschritten wurden.“
Wo gibt es einen
„antisemitischen“ Ausspruch von Watzal? Ziemlich einmalig ist auch, dass
es
zwei fast identische, in entscheidenden Feinheiten sich
unterscheidende Artikel in der Welt gibt.
Patrick Bahners sagt in der FAZ:
„Der Antisemitismusvorwurf eignet sich zum moralischen Totschlag. Wer
die Beschreibung eines Gegners als eines Antisemiten durchsetzen kann,
hat ihn aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.“ Weiter zwar auf
Broder bezogen, es passt aber auf das ganze Netzwerk: „. Seine
preisgekrönte publizistische Strategie der verbalen Aggression nutzt den
Spielraum der Meinungsfreiheit, um ihn einzuschränken: Kritiker Israels
sollen eingeschüchtert werden.“ Mehr noch: Sie sollen wie im Falle
Watzal beruflich „vernichtet“ werden. Darum geht es der
rechtszionistischen Israellobby.
Dies hat Benjamin
Weinthal schon beim
ersten Artikel in der Jerusalem Post
bewiesen. Watzal hat ihm
aber hier eine Breitseite verpasst, die
wohl nun für sein eiferndes Agitieren in der „Welt“ verantwortlich ist.
Das die Zeitung diese
Art von „Journalismus“ druckt, überrascht nicht. Hetzte die
Springerpresse doch schon in den Sechzigerjahren gegen die
Studentenbewegung und alle kritischen Geister. Heute geht es gegen
Kritiker der amerikanischen und israelischen Besatzungspolitik. Beide
Länder gehören laut Umfragen zu den größten Friedensfeinden.
Da schreibt Weinthal:
„Die Kritik am Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung
(BPB) Dr. Ludwig Watzal, der auf seiner Internetseite antiisraelische
Blogs schreibt und Texte auf einem israelfeindlichen Portal verlinkt,
reißt nicht ab“ Seriös wäre es, wenn er von einer konzertierten Aktion
geschrieben hätte, das von einem mehr als fragwürdigem Netzwerk aus dies
Aktion durchgeführt wurde, deren Teil er selber ist. Das ist mehr als
unredlich. Auf welchem angeblichen „antiisraeischem Blog“ Dr. Watzal
verschweigt er dem Leser, da es nicht existiert. So geht es weiter in
diesem Mischmasch. Ein Süppchen aus alten, widerlegten, stinkenden
Zutaten wird da als neu, weil aufgewärmt verkauft. Diese Art von
Journalismus schadet jeder Zeitung in der dieser „Journalist der
besonderen Art“ schreibt.
Selbst ein „Nazijäger“
wie Efraim
Zuroff
wird von Weinthal als eine scheinbar „seriöse“ Stimme gegen Watzal in
Stellung gebracht und missbraucht. Das er Nazis jagt ist verdienstvoll,
das mag seriös sein, obwohl Zuroff sehr salopp sein Wort gegen die
Bürokratie der Gesetzgebung, so gegen die Gesetze stellt und sich über
die Langsamkeit der Bürokratie bei der Verfolgung von Naziverbrechen
beklagt. Das ist der Rechtsweg Herr Zuroff. Ein noch so ehrenwerter
Mensch, wie sie es vielleicht sein mögen steht nicht über dem Gesetz. Es
mag aber vielleicht auch seinen verständlichen Erfahrungen mit dem
fehlenden Einsatz unserer Gesetzeshüter gegen Nazis entsprechen.
Noch weniger steht ein
Henryk M. Broder über dem Gesetz. Das muss er zur Zeit auch erfahren.
Das er Zuroff die alten
Täter jagt und zu den
neuen kein Wort sagt, sogar neben ihnen
lebt und arbeitet, lässt aber viele Fragen offen und macht
unglaubwürdig. Recht und Unrecht müssen für alle gelten.
Efraim Zuroff wird scheinbar auch schon seit langem von diesem
merkwürdigen
Netzwerk bearbeitet. Man schau sich an,
wer
der Fotograf des
Fotos ist.
Samuel Laster (juedische.at
hat es gemacht hat. Sein Markenzeichen
ist die unbegründete Jagd gegen alle,
die die verbrecherische Politik Israels kritisieren.
Ob Zuroff selbst für
diese Kritik an Dr. Watzal kompetent ist, sollte man erst einmal prüfen.
Weinthal schreibt: „Efraim Zuroff, ist der Fall Watzal aus der
israelischen Presse bekannt.“ dass dies nur die manipulierenden
unterstellenden Texte von Weinthal selber sein können, die er ihm
präsentiert hat, verschweigt er geflissentlich. Warum schreibt er das
nicht? Es ist mir nicht bekannt ob außer Weinthal noch jemand anders
Artikel über Dr. Watzal in der israelischen Presse lanciert hat.
Hier kann man, um einen
Spruch vom Broder etwas abzuwandeln feststellen, warum Weinthal auch
kein ernst zu nehmender Zeuge ist: „"weil sonst
Zionisten
entscheiden dürften, was Antisemitismus ist, als ob Pädophile
entscheiden könnten, was echte Kinderliebe (oder Kinderhass) ist".
Efraim Zuroff, wie die
meisten seiner amerikanisch
zionistischen Landsleute, die nach
Israel eingewandert sind, hat sich
als Kolonisator in einer
Siedlung niedergelassen: „He currently resides with his wife
in Efrat“. Für Unwissende, Efrat liegt in der von Israel illegal
besetzten Westbank. Der vielleicht ehrenvolle „Nazijäger“ hält sich also
wider das Völkerrecht in dem besetzten Gebiet auf.
Zuroff scheint übrigens
jedes fragwürdige Flugblatt zu
unterschreiben, wenn es ja nur gegen angebliche „Antisemiten“ geht?
Welchen unsinnigen Artikel zum Beispiel „Die Zeit“ Berichterstatterin
aus Israel Gisela Dachs über Zuroff schreibt, zeigt wie weit rechts auch
„Die Zeit“ Redakteurin steht und wie verblendet proisraelisch sie ist.
Zuroff als „Linken“ zu bezeichnen, ist
schon irre.
Wer jagt die falschen Jäger, wo bleibt da die Rechtschaffenheit?
Wie sagt Patrick Bahners:
„Wer die Beschreibung eines Gegners als eines Antisemiten
durchsetzen kann, hat ihn aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.“
Darum geht es diesem Netzwerk, nicht um den Kampf gegen wirkliche
Antisemiten. Broder sagt es selber: „Überlassen
sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst
Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie
sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um
dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt.“
Das ist mediale Kriegsführung, ein Vernichtungskrieg
gegen das verbriefte Recht der Meinungsfreiheit nach Artikel 5
Grundgesetz. Die
Rechtszionisten
und Vertreter des realen politischen Zionismus sind die wirklichen
Verfassungsfeinde.
„Daher argumentieren die Kritiker von Watzal, dass "die Grenzen des
Gebots der Mäßigung und Zurückhaltung überschritten wurden.“ schreibt
Weinthal. Kritiker? Jäger würde eher passen. Wie weit soll sich Dr.
Watzal zurückhalten, wenn man mit faulen Tricks, teilweise mit
Fälschungen versucht seine Existenz zu vernichten? Wenn seine
Vorgesetzen einem fragwürdigem Netzwerk Tür und Tor öffnen und sich die
Personalpolitik scheinbar von der Israellobby vorschreiben lassen?
Weinthal hätte auch
unseren Experten für alles oder nichts Henryk „Mohammed“ Broder anrufen
können, dann wäre es ein Ortsgespräch in Berlin gewesen, billiger also
für den Springer Konzern, und bestimmt auch „gehaltvoller“. Ich denke,
da laufen eh viele Gespräche…...
Der GRÖJAZ (Größter
Journalist aller Zeiten) behauptet wenigstens von sich, dass er weiß
worüber er spricht. Aber daran bestehen erhebliche Zweifel nach dem
letzten Auftritt als „Sachverständiger“ für „Antisemitismus“ in
Innenausschuss des Bundestages. Ansonsten wäre es noch trauriger und
verurteilenswerter.
Benjamin Weinthal
schafft sich als Journalist in diesem Netzwerk
so keinem guten Namen.
Zeitungen in denen er Veröffentlicht ebenso wenig. Merkwürdig zweckmäßig
scheint es auch zu sein, wie der über die "Junge Welt" herfällt. Darüber
das er in der, den Antideutschen (vom Verfassungsschutz beobachtet)
nahestehenden
Jungle World schreibt verliert er kein
Wort...
E. Arendt,25.8.08
überarbeitet am 19.11.2008
Weiterführende Links
Lizas Welt: Ach - nicht gut! (11.11.2008)
NEU!
Benjamin Weinthal - ein Beispiel für
Kampagnenjournalismus (31.08.2008)
Eine "unkoordinierte" und "spontane"
Verleumdungskampagne (2.06.2008)
Vom politischen Missbrauch Gutmeinender -
oder: Zur Arbeitsweise von "honestly concerned" (24.05.2008)
Korrektur einer weiteren impertinenten
Unterstellung (10.04.2008)
Absender gesucht! (7.04.2008)
Benjamin Weinthal - ein Beispiel für
unanständigen Journalismus (1.04.2008)
Tricks, Manipulationen und Diffamierungen
(20.03.2008)
Richtigstellung zu einer Manipulation
(16.03.2008)
"Prozessbeobachter" Dr. Matthias Küntzel
(15.02.2008)
Wissenschaftliche Fragwürdigkeiten des
Dr. Lars Rensmann, in: Sozialwissenschaftliche
Literatur Rundschau (SLR), (2006) 53, S. 95-102.
Martin Kloke, die Linke und deren
"Antisemitismus"
Auch:
Israel-Kritiker bestraft - Bundeszentrale
für Politische Bildung ergreift »arbeitsrechtliche Maßnahmen« gegen
Ludwig Watzal. Das reicht den zionistischen Lobbygruppen nicht, ihre
Jagd geht weiter - Von Knut Mellenthin
juedische.de - juedische.at - Samuel Laster
Artikel von Benjamin
Weinthal
Jungle World - Ein Herz für Israel – und
Iran
Antisemitismus-Skandal in der
Bundeszentrale für politische Bildung - DIE WELT - WELT ONLINE
Bundeszentrale für politische Bildung :
Mitarbeiter sorgt für Antisemitismusskandal - Nachrichten Politik - WELT
ONLINE
German university teaches anti-Semitic
theory | Jerusalem Post
http://www.haaretz.com/hasen/spages/964343.html
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1204473061526&pagename=JPost/JPArticle/ShowFull
'Kosher anti-Semitism' in Germany |
International | Jerusalem Post
Weitere Texte über
Benjamin Weinthal
Die Jerusalem Post und „Außendienstmitarbeiter“
Benjamin Weinthal - W. Frankenberg
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