WEITERE TEXTE

Strohmeyer Arn 2016 VH Ulm - Vortrag
2016 - Preis für Toleranz + Humanität -CODEPINK
2016 - Weinthal verhindert Vortrag Strohmeyer
Dank an Benjamin Weinthal
Die Jerusalem Post +  Benjamin Weinthal
INQUISITORISCHE FRAGESTELLUNGEN
Über Benjamin Weinthal und seine Aktionen




Benjamin Weinthal

Deutschland Korrespondent der "Jerusalem Post" ein Journalist sui generis

Spezialität, eine Artikel in Israel zu lancieren
und dann sich selber als Stimme aus Israel (das ist ganz böse) zitieren.

Dank an Benjamin Weinthal

Arn Strohmeyer

Benjamin Weinthal gibt sich als Journalist aus, aber er ist keiner. Er ist ein gewissenloser Großinquisitor. Wo auch nur die leiseste Kritik am Zionismus oder Israels völkerrechtswidriger Politik gegenüber den Palästinensern auftaucht, ist er zur Stelle und haut mit dem großen Holzhammer des Antisemitismus-Vorwurfs gnadenlos zu. Da ist ihm selbst der Holocaust nicht tabu, auch den instrumentiert er für seine Zwecke. „Wer Israels Politik zu kritisieren wagt, der ist ein Antisemit“, ist sein unumstößliches Dogma.

Nun sind die meisten Leute, die er unter Beschuss nimmt, gar keine Antisemiten, sie haben nur einen gesunden Gerechtigkeitssinn und kritisieren eine Politik, die nach völkerrechtlichen, menschenrechtlichen und moralischen Kriterien einfach verurteilt werden muss. Aber Weinthal macht sie alle zu „Antisemiten“, weil er mit allen Mitteln – auch den unsaubersten – vermeiden will, dass sich die Menschen im Land über die reale Politik Israels informieren und sich womöglich auch noch ein eigenes Urteil bilden. Da sei Benjamin Weinthal davor! Der Mann ist so gewissenlos, dass er ernsthaft meint, das Monopol dafür zu haben, was Deutsche über Israel erfahren und denken dürfen.

Aber er hat überreizt. Im Volksmund sagt man richtig: Hochmut kommt vor dem Fall. Die vielen Affären, die er früher und jetzt in Bochum, Bayreuth, Ulm und in Berlin ausgelöst hat, haben sehr viele Leute wachgerüttelt, und dort hat er zum Teil schwere Schlappen hinnehmen müssen. Die Menschen haben verstanden: Hier spielt einer brillant mit den deutschen Schuldgefühlen und missbraucht sie in übler Weise. Die Deutschen haben eine historische Schuld gegenüber den Juden, das bestreitet niemand. Aber Weinthals Vorgehen stößt ab, weckt neue Ressentiments und sogar antisemitische Vorurteile. Vielleicht will er das sogar, um dann auf die Deutschen mit dem Finger zu zeigen und „Antisemiten!“ zu rufen.

Deshalb ist es so wichtig, die Methode seines Vorgehens zu verstehen und zu entlarven. Er hat es geschafft, viele Menschen zum Nachdenken zu bringen und sie wachzurütteln. Dafür gebührt ihm Dank. Sie verstehen jetzt, dass sein „Kampf gegen den Antisemitismus“ eine gezielte politische Aktion im Dienste der israelischen Politik ist – eben um die Untaten dieser Politik einerseits zu verbergen, andererseits aber diese Politik auch zu rechtfertigen. Mit einer wirklich ehrlichen Auseinandersetzung mit der Seuche Antisemitismus hat das gar nichts zu tun.

Weil immer mehr Menschen das verstehen und sich eine politische Entmündigung durch Benjamin Weinthal nicht mehr bieten lassen, erreichen seine Aktionen immer mehr das Gegenteil von dem, was sie erreichen sollen. Und deshalb wird die Nahost-Szene weiter wachsam sein und ihm genau auf die Finger schauen und seine Aktionen mit Aufklärung begleiten. Auch juristische Schritte werden schon erwogen. Er wird es in Zukunft sehr viel schwerer haben. Die Freiheit der Information, der Rede-, Presse- und Meinungsfreiheit sind zu hohe Güter, als dass ein solcher „Journalist“ sie zerstören könnte.

 

Übrigens, der Vortrag findet wie vorgesehen statt.
"Dank" der Werbeveranstaltungen von Benjamin Weinthal und andere ist sicher mit erhöhtem Zuspruch zu rechnen.


 

Benjamin Weinthal entlarvt sich und das verleumderische Handwerk der falschen Freunde Israels.  - Kurzkommentar Erhard Arendt - Es grenzt schon an Inquisition, wenn man liest, mit welchen unterschwelligen Drohungen, dem schwingen der Antisemitismuskeule Weinthal die, die zurecht eine notwendige Kritik an Israel nicht unterdrücken, zu beeinflussen versucht.
Er überzieht dabei so, arbeitet so durchschaubar, das kaum jemand ihn noch ernst nimmt.

Will man über diese falschen Freunde Israels aufklären, ist er eigentlich der am beste vorzeigbare Beleg dafür, wie unseriös, unsauber, verhetzend, das Unrecht der zionistischen Regierung und Armee verleugnend hier hantiert wird. An anderer Stelle sagte ich es schon. Was dieses Netzwerk treibt, ist der wirkliche "moderne Antisemitismus". Die Opfer des Holocaust werden als Deckmantel für die Verbrechen Israel missbraucht. Wie nennt man den Missbrauch von Leichen?

Broder schrieb schon vor Jahren: "Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt. " Er meint die, die diese Form des realen politischen Zionismus Rassismus nennen.

Hier entlarvt sich Henryk M. Broder und entlarvt auch dieses Netzwerk. Es geht  ihnen nicht um Rassismus um die Bekämpfung des Antisemitismus, es geht  um die Bekämpfung, Verhinderung der legitimen Israelkritik. Würden sie sich gegen Rassismus engagieren, wären sie wie wir Kritiker der isralischen Regierung. Ein Bluff auf dem leider immer noch welche hereinfallen, aber, immer weniger. Das zeigen auch der Bericht von Arne Strohmeyer die nachfolgenden Berichte, besonders der von Abraham Melzer.

Von Broder weiß man, es gab Zeiten wo er die Verbrechen Israels nicht verteidigte.  Wo er mit den gleichen Worten wie wir die Verteidiger dieses Unrechts anklagte.

Weinthal deckt auch diese Verbrechen und er weiß was er deckt. Er hat sich als Leser des "Das Palästina Portal" enttarnt. Also erfährt er tagtäglich welche Verbrechen die Regierung, die Armee, die Unsicherheitskräfte begehen.

Anstatt das ebenso wie wir zu kritisieren, verleumdet Benjamin Weinthal dann noch "Das Palästina Portal".  Es ist, so seine Diffamierungen, eine "obskuren antiisraelischen Verschwörungsseite" an anderer Stelle: "Die antiisraelische Seite (Palästina Portal) wurde während einer Bundestagsanhörung mit Antisemitismus in Verbindung gebracht." Ja, da war sein Netzwerkkumpane Broder am Werk. Er verleumdet das was er selber war.

Übrigens, glaubt Benjamin Weinthal; irreführend, mit dem Hinweis auf die "Definition des modernen Antisemitismus" aufklären zu müssen. Sie entstand unter dem Einfluss, der Mitarbeit der falschen Freunde Israel und die EU hat sie schon lange zurückgezogen, sie hatte auch nie einen rechtlichen Charakter:  
Die Karriere und das Ende einer "offiziellen EU" Definition des Antisemitismus >>>


So unseriös, entlarvend setzt Benjamin Weinthal Medien unter Druck, betreibt er sein Handwerk.

So schreibt er an die Leitung der VHS Ulm: "Ich arbeite an einem neuen Bericht in Bezug auf die Volkshochschule Ulm den Antisemitismus-Streit.

Meine Meldung dazu:

http://www.jpost.com/Diaspora/Albert-Einsteins-German-hometown-funds-anti-Semitic-lecture-446799

Das Statement von der DIG-Ulm:
http://dig-ulm.blogspot.de/

Meine Fragen sind:


Wie finden Sie die Kritik der DIG an der VHS-ULM?
Ist die VHS-Ulm von Antisemitismus geprägt?
Was verstehen Sie unter modernem Antisemitismus?
Entspricht die Definition des modernen Antisemitismus der Herangehensweise der VHS-ULM, dem Denkmuster von Ihnen und Herrn Heusohn und dem Votrag von Herrn Strohmeyer?
Beachten Sie bitte die Links der Definition des modernen Antisemitismus (U.S State Department und EU:
http://www.state.gov/j/drl/rls/fs/2010/122352.htm
http://www.usahm.de/Dokumente/Antisemdeu.htm
Werden Sie kündigen?
Haben Sie modernen Judenhass ignoriert und verharmlost?
Was meinen Sie mit dem Satz:  "Hier müsse zwischen Religion und Politik unterschieden werden"?
http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Vorwuerfe-Antisemitismus-an-Volkshochschule-id37138332.html
Haben Sie  und Herr Heusohn die falsche Lehre aus der Shoah gezogen, da Sie so fixiert auf Kritik an Juden und dem jüdischen Staat sind?
Ist Ihre Haltung und die Haltung von Herrn Heusohn von dem Schuldabwehrantisemitismus geprägt? Wenn nicht,warum?
Warum haben Sie keine Veranstaltung an der VHS-Ulm gemacht, um die Bedrohung von terroristischen Organisationen und Regimes (Hisbollah, Hamas, das iranische Regime, ISIS) gegenüber Israel  darzustellen?
Haben Sie einen israelischen Redner abgelehnt? Wenn ja, warum?
Herr Heusohn  hat eine Presseklärung der VHS-Ulm auf einer obskuren antiisraelischen Verschwörungsseite veröffentlicht?
Warum findet man die Presserklärung nicht auf der Seite der VHS-ULM?
Die antiisraelische Seite (Palästina Portal) wurde während einer Bundestagsanhörung mit Antisemitismus in Verbindung gebracht.
Haben Sie die Presseklärung genehmigt, die auf der mutmaßlichen antisemitischen Seite gepostet wurde?
Die Kritiker sagen, dass Herr Heusohn ein antisemitisches Denkmuster hat. Wie finden Sie das?
Ich werde meinen Bericht am Dienstag um 17:00 Uhr abgeben. Können Sie bitte meine Anfrage bestätigen?"

Dank an Martin Lejeune für die Veröffentlichung dieser Mail

Hier die Mail von Weinthal an das Kino Moviemento in Gänze:

Wie finden Sie das Zitat von Frau Knobloch? “Die BDS-Kampagne  tarnt das sozial nicht adäquate “Kauft nicht bei Juden!” als  modernisierte Form des Nazijargons in der Forderung “Kauft nicht vom  jüdischen Staat!” Es ist davon auszugehen, dass zu einem      umfassenden Boykott gegen Israel aufgerufen wird – wirtschaftlich, wissenschaftlich, kulturell und alle Lebensbereiche betreffend.”

Wie finden Sie BDS?

Gibt es eine Antidiskriminieregel beim Moviemento? Wenn ja, gilt die  Regel für Juden den jüdischen Staat?

Warum haben Sie eine angebliche antisemitische Gruppe gefordert und unterstützt?

Beachten Sie diese Meldung:
http://jungle-world.com/artikel/2016/09/53594.html

Haben Sie und das Kino Moviemento die falsche Lehre aus dem Holocaust  gezogen?

Bekommt Moviemento Geld von der Berliner Regierung? Wenn ja, wie viel?

 

 


Die Ulmer vh hält trotz Antisemitismus-Vorwurf der Israel-Lobby an Vortrag fest
- Der vh Ulm wird vorgeworfen, Antisemitismus zu schüren - und zwar mit einem Vortrag darüber, wie Antisemitismus instrumentalisiert wird. Mit einem Kommentar von Rudi Kübler - Dagmar Engels, der Leiterin der vh Ulm, wird vorgeworfen eine antisemitische Veranstaltung zuzulassen. Inwieweit wird der Antisemitismus-Vorwurf benutzt, um jede Diskussion über israelische Regierungspolitik zu verhindern? Um diese Frage geht es am Mittwoch, wenn Arn Strohmeyer auf Einladung der Ulmer Volkshochschule und des Hauses der Begegnung im Club Orange sprechen wird. Und als hätte es noch eines Beweises bedürft, dass die Israel-Lobby die Antisemitismus-Karte zieht, sobald es um israelische Regierungspolitik im Zusammenhang mit dem Palästina-Konflikt geht: Seit Tagen werden Dr. Dagmar Engels und Lothar Heusohn von der vh Ulm sowie Dr. Michael Hauser vom Haus der Begegnung genau mit diesem Vorwurf konfrontiert - mit dem Ziel, die Veranstaltung zu verhindern. "Wir werden von der Realität eingeholt", sagt Heusohn. Der Vorgang belege eindrücklich, wie der Antisemitismus-Vorwurf instrumentalisiert werde. Klar ist für vh-Leiterin Engels aber: "Wir werden Flagge zeigen. Die Veranstaltung mit Arn Strohmeyer findet statt." >>>

 


Meinungsfreiheit nur für Juden - Abi Melzer - Noch vor nicht allzu langer Zeit mussten wir uns mit einem sogenannten Journalisten herumschlagen, der von sich behauptet hat, nicht nur konservativ, sondern sogar “reaktionär” zu sein. Er war und ist wohl immer noch darauf stolz und benimmt sich auch entsprechend.

Wer hätte gedacht, dass wir uns so schnell nach ihm zurücksehnen würden, angesichts seines Nachfolgers, eines ebenfalls sogenannten Journalisten, der angeblich aus Israel kommt und eine Zeitung (Jerusalem Post) repräsentiert, die rechts von der deutschen National-Zeitung steht und übertragen auf Deutschland das Sprachrohr der Pegida, der AfD, der offensichtlich faschistischen Partei “Dritter Weg” und der Republikaner sein könnte.

Dieser unangenehme, sogenannte Repräsentant, der mit dieser Behauptung immer wieder versucht, deutsche Bürgermeister oder Leiter von Volkshochschule zu beeindrucken und zu erpressen, indem er die Meinungsfreiheit unterdrückt und die Kritiker der israelischen Regierungspolitik immer wieder in die Nähe von “Antisemitismus” rückt, genießt selber als Ausländer Meinungsfreiheit in diesem Land und versucht, die Freiheit deutscher Bürger zu unterdrücken und zu beschneiden, indem er mit seinem Titel als Schreiberling für eine israelische Zeitung wedelt. Die meisten deutschen Representanten, wenn sie “Korrespondent” einer israelische Zeitung oder “jüdisch” hören, erstarren nicht nur vor Ehrfurcht, sondern knicken ein. Soviel zur “Zivilcourage” der deutschen Mitbürger.

Unterstützt wird dieser Agitator von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), die ebenfalls stramm und lautstark hinter der kolonialistischen Politik Israels steht und deshalb gegen einen Vortrag des Journalisten Arn Strohmeyer agitiert, der vollkommen zu Recht sagt: „Siedlerkolonialistische Bewegungen wie dem Zionismus wohnt notgedrungen das Element der Gewalt Inne.“ Nur ein Blinder sieht das nicht und natürlich alle, die es nicht sehen wollen. >>>

 

 

Deutscher Jude verwehrt sich gegen Erpressung durch israelischen Juden - Martin Lejeune >>>

 


 Korrekte Abrechnung?
- Prof. Rolf Verleger - Sehr geehrter Herr Weinthal, am Rande der sehr interessanten und ermutigenden Jahrestagung der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft erfuhr ich: Nicht nur wird die Stadt Bayreuth nun ihren Wilhelmine-Preis an die US-Friedensorganisation Code Pink verleihen, wie geplant, sondern Herr Arn Strohmeyer wird nun doch in den Bremer Weserterrassen sein neues Buch vorstellen.

In beiden Fällen hatten Sie auf die Veranstalter und die Öffentlichkeit eingewirkt, diese Projekte fallen zu lassen. In beiden Fällen schien es zunächst, als hätten Sie Erfolg. In beiden Fällen zeigt sich nun ein Fehlschlag Ihrer Bemühungen.

Bitte beantworten Sie mir bis heute abend 18:43h folgende Fragen:
Trifft es zu, dass Sie eine Erfolgsprämie für verhinderte Veranstaltungen erhalten?
Wenn dies so ist, haben Sie Ihren Prämienverleihern ordnungsgemäß mitgeteilt, dass Sie nun doch keinen Erfolg hatten?
Wie lauten Ihre Vereinbarungen in diesem Fall? Reduziert sich dann Ihre Prämie auf einen festgelegten Prozentsatz? Hängt dieser reduzierte Prämiensatz von der Zeit des scheinbaren Erfolgs ab?
Rechnen Sie quartalsweise ab oder erst nach dem endgültigen Absagen einer Veranstaltung? Wie definiert sich in diesem Fall "endgültig"?

Für den allgemeineren Hintergrund meiner Bewertung Ihrer Tätigkeit stellen sich
auch weitere Fragen:

Haben Sie gestern Blumenkohl zu Mittag gegessen?
Wie vereinbaren Sie das damit, dass Hitler Vegetarier war?
Füttern Sie Ihre Hausmilben wirklich nur fahrlässig oder in vollem Bewusstsein?
Wie vereinbaren Sie das damit, dass Hitler Haustiere hatte?

Sollten Sie zum genannten Zeitpunkt meine Fragen beantwortet haben, werde ich danach in voller Kenntnis Ihrer Antworten mein Abendessen einnehmen. Ich hoffe, Sie sind sich der Konsequenzen bewusst. Mit freundlichen Grüßen Rolf Verleger


 

Benjamin Weinthal - Deutschland Korrespondent der "Jerusalem Post" ein Journalist sui generis >>>

 

 

Jetzt muss sogar Albert Einstein als Zeuge herhalten
Weinthals infame Hetzkampagne in Ulm geht weiter
Arn Strohmeyer
- 5. 3. 2016

Benjamin Weinthal schießt weiter aus allen Rohren gegen meinen Vortrag am 9. März in der Volkshochschule in Ulm. Seine Geschosse dabei sind Unterstellungen und Falschbehauptungen. Zur Stützung seiner Schmutzkampagne muss nun auch der große Sohn der Stadt, Albert Einstein, herhalten. Dieser geniale Physiker wurde 1879 in Ulm geboren. Deshalb gibt Weinthal seinem Artikel vom 3. März in der „Jerusalem Post“ die Überschrift: „Politiker in Albert Einsteins deutscher Heimatstadt unterstützen antisemitischen Vortrag“. Dabei unterstellt Weinthal – unterstützt mit entsprechenden Zitaten des Simon-Wiesenthal-Zentrums – , dass die Volkshochschule und die Stadt Ulm hier dem „Antisemiten“ Strohmeyer ein Forum bieten, um Propaganda für BDS zu machen. Das ist aber gar nicht das Thema meines Vortrages, sondern „Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten“.

Geflissentlich verschweigt die Kampagne Weinthals auch, dass Albert Einstein, auf den er sich beruft und dessen Vermächtnis er ganz offenbar durch meinen Vortrag beschmutzt sieht, nicht gerade ein Freund des Staates Israel war. Zusammen mit Hannah Arendt und anderen jüdischen Intellektuellen hat Einstein am 4. Dezember 1948 den berühmten Brief an den Herausgeber der „New York-Times“ geschrieben. Darin warnten die Unterzeichner mit deutlichen Worten vor der Gefahr des Faschismus in Israel. Ganz besonders griffen sie die sogenannte „Freiheitspartei“ (Tnuat Haherut) und ihren Führer Menachem Begin an, denen sie faschistische Tendenzen und Terrorismus vorwarfen. In diesem Zusammenhang erinnerten sie an das Massaker in dem palästinensischen Dorf Deir Yassin, bei dem 240 Männer, Frauen und Kinder ermordet wurden. Begin hatte die Aktion mit seiner Terrorgruppe Irgun angeführt und sich später der Tat gerühmt.


Am Ende ihres Briefes schrieben Einstein und Hannah Arendt: „Im Lichte der vorangegangenen Überlegungen, ist es geboten, dass die Wahrheit über Herrn Begin und seine Bewegung diesem Land [den USA] bekannt gemacht wird. Es ist umso tragischer, dass die höchste Führungsriege des amerikanischen Zionismus sich weigert, gegen Begins Bemühungen zu agitieren oder auch nur die Bestandteile, aus denen durch die Unterstützung für Begin eine Gefahr für Israel erwächst, bloßzustellen.“ Begin wurde später israelischer Ministerpräsident. Die Nachfolgerin der „Freiheitspartei“– der Likud – stellt heute den Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Nach den Kriterien des Benjamin Weinthal muss der Brief Albert Einsteins und Hannah Arendts als eindeutig „antisemitisch“ bezeichnet werden.


Aber um solche historischen und politischen Details muss sich dieser Kampagnen-Journalist natürlich nicht scheren. Er greift immer gleich zum großen Vorschlaghammer: Er sieht in seiner paranoiden Weltsicht überall Antisemiten am Werk. Auch die Stadt Ulm ist offenbar voll davon, weil man es dort trotz seiner Einsprüche wagt, Strohmeyers Vortrag einfach nicht abzusagen. Einige Stadtobere hätten ihm, schreibt er empört, auf seine emails einfach nicht geantwortet. Und die Verantwortliche der Grünen für Erziehung und Kultur, Iris Mann, hatte doch wirklich die Kühnheit zu sagen, sie sei gegen die Absage des Vortrages, weil das akademische Zentrum (gemeint ist wohl die Volkshochschule) vom Austausch verschiedener Ansichten und Meinungen lebe. Vermutlich meint diese grüne Politikerin sogar, dass man sich den Vortrag vielleicht erst mal anhören sollte, bevor man sich eine Meinung bildet. Das muss für Weinthal eine Ungeheuerlichkeit sein!
Dieser hatte unterdessen die Gelegenheit, seine ideologische und ewig gleiche Litanei über den „neuen Antisemitismus“ in einem Kommentar im Wiener „Standard“ zu veröffentlichen. Seine Hauptthese: „Der moderne Antisemitismus verbreitet sich in Deutschland rasant. Denn nichts anderes als Antisemitismus ist es, wenn der jüdische Staat Israel dämonisiert und delegitimiert wird und wenn man ihn und andere Länder mit zweierlei Maß misst.“ Das ist schön gesagt und würde ja stimmen, wenn Israel ein wirkliches „Unschuldslamm“ unter den Staaten der Welt wäre und sich nichts, aber auch gar nichts zu Schulden kommen ließe. Aber Israel ist nun einmal ein höchst aggressiver Militärstaat, der mit Menschenrechten und Völkerrecht aber auch gar nichts im Sinn hat.


Genau da setzt die Kritik an, die Weinthal als „neuen Antisemitismus“ bezeichnet. Sie richtet sich nicht gegen >>>


 

Erklärung der Ulmer Volkshochschule - Die Ulmer Volkshochschule steht seit ihrer Gründung vor 70 Jahren unter dem Motto »Einmischung erwünscht«, »Einmischung erwünscht« auch und gerade in politische Diskussionen und Kontroversen. In diesem Sinne ist sie seit sieben Jahrzehnten ein Ort des politischen und sozialen Lernens, ein offenes Forum zur Diskussion aktueller politischer und zeitgeschichtlicher Vorgänge, kurzum: ein Ort zur Herstellung kritischer Öffentlichkeit. Seit der Gründung der vh Ulm war (und ist) es immer das zentrale Anliegen (um es in dieser Form zu sagen: das Vermächtnis der von den Nazis ermordeten Geschwister Hans und Sophie Scholl), sich bei Menschenrechtsverletzungen und -verbrechen öffentlich zu äußern und zu engagieren. Das gilt selbstverständlich nicht nur für die Felder, die billig zu haben sind, sondern gerade auch für die Gebiete, die quasi »amtlich« anderweitig besetzt sind. Israel ist – wie wir alle wissen – ein Musterbeispiel für die Versuche, das Herstellen kritischer Öffentlichkeit bereits im Vorfeld zu ersticken. Ein neues Beispiel von leider unzähligen Fällen dieser Art in Ulm und anderswo ist der Versuch der DIG und anderer einschlägiger Kräfte, den öffentlichen Diskurs über Antisemitismus, Philosemitismus und den Konflikt um Palästina fundamental zu unterbinden. Genau diese Frage, inwieweit nämlich der Vorwurf des Antisemitismus dafür genutzt wird, jegliche kritische Auseinandersetzung mit israelischer Regierungspolitik, insbesondere mit der höchst umstrittenen Politik gegenüber den Palästinensern, zu verhindern, ist Gegenstand des Abends mit Arn Strohmeyer am 9. März im EinsteinHaus. Das heißt: Es geht darum, inwieweit der Antisemitismus-Vorwurf für politische Absichten instrumentalisiert wird. Um es mit dem israelischen Soziologen Moshe Zuckermann zu sagen: Der Vorwurf des »Antisemitismus« ist ein Herrschaftsinstrument, nicht mehr und nicht weniger. Darüber darf und muss ein sachlicher öffentlicher Diskurs geführt werden, gerade in Deutschland, gerade in einem Land, das den Völkermord an den europäischen Juden zu verantworten hat. Es ist grotesk, ausgerechnet die Ulmer Volkshochschule in die Nähe von Antisemiten zu rücken. Aber das ist selbstverständlich seitens der DIG und anderer Interessierter keine »Verirrung« und kein Zufall, sondern bewusste Strategie. Diese Strategie ist jedem Ansatz einer demokratischen Streitkultur unwürdig. Mehr noch: Sie ist schlicht undemokratisch. Die Ulmer Volkshochschule steht für den offenen Diskurs, diese Haltung ist unabdingbar Teil ihres mittlerweile siebzigjährigen Institutionsverständnisses. Lothar Heusohn - Fachbereichsleiter Politik – Gesellschaft – Umwelt

 

 

Politicians in Albert Einstein’s German hometown fund anti-Semitic lecture - Diaspora - Jerusalem Post >>>

hier sammeln sich die Jäger >>>
Hier sammeln sich die Jagdopfer >>>
 

 

Wenn Weinthal wieder einmal zuschlägt ...
Diesmal will er einen Vortrag von mir in Ulm verhindern / Eine Stellungnahme in eigener Sache
Arn Strohmeyer


Der Beauftrage für israelische Staatspropaganda in Deutschland, Benjamin Weinthal (als Journalist kann man diesen berufsmäßigen Antisemiten-Jäger wohl nicht bezeichnen, obwohl er behauptet, Korrespondent der Jerusalem Post in Berlin zu sein), hat ein neues Angriffsziel gefunden. Mit allen Mitteln – Verleumdungen, Falschbehauptungen und Lügen inklusive – versucht er, einen Vortrag von mir in Ulm zu verhindern, zu dem mich die dortige Volkshochschule eingeladen hat. Und das, obwohl er gerade eine schwere Schlappe hinnehmen musste: In Bayreuth stimmte der Stadtrat für die Verleihung des Wilhelmine von Bayreuth-Preises für Humanität und Toleranz an die amerikanische Bürgerrechtsgruppe Pink Code. Weinthal hatte sie als „antisemitisch“ bezeichnet und die Bürgermeisterin der Stadt unter Druck gesetzt, der Gruppe den Preis zu versagen.


Es scheint inzwischen in Deutschland so zu sein, dass man über Israel und seine Politik öffentlich nur noch sprechen und Preise verleihen darf, wenn Benjamin Weinthal vorher seine Zustimmung bekundet hat. Wer redet da noch von Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit? Das Traurige ist: Vor diesem Israeli, der virtuos auf dem Klavier der deutschen Schuld spielen kann, kuschen fast alle, nur wenige zeigen die Zivilcourage, seinen erpresserischen Attacken zu widerstehen. Es wird allerhöchste Zeit, dass das infame Vorgehen und die perfiden Methoden dieses Mannes einer größeren Öffentlichkeit bekannt werden, um sich dagegen wehren zu können. Er gefährdet in Deutschland nicht nur die Presse- und Meinungsfreiheit, sondern erweist auch seinem Land Israel und dessen Image einen äußerst schlechten Dienst.


In seinem Schreiben an die Ulmer Volkshochschule stellt er die üblichen Behauptungen auf. Vorwurf: Arn Strohmeyer verbreitet Antisemitismus und Hass auf Israel. Antwort: Ich gehöre zu den universalistisch und humanistisch eingestellten Leuten, die die völkerrechts- und menschenrechtswidrige Besatzungs- und Unterdrückungspolitik Israels gegenüber den Palästinensern als barbarisch und grausam ablehnen. Zudem hat diese Politik Israel in eine tiefe Krise gebracht, die die Zukunft dieses Staates ungewiss macht. Antisemitismus halte ich für eine verabscheuungswürdige Form des Rassismus, der – siehe den Holocaust – schreckliche Folgen gehabt hat. Niemand der seinen Verstand beisammen und eine Spur von Menschlichkeit in sich hat, kann Antisemit sein. Aus dieser humanen Gesinnung heraus kritisiere ich Israels Politik.


Der Antisemitismusvorwurf hat heute in den meisten Fällen nicht das Geringste mit „Hass auf Juden“ zu tun, „weil sie Juden sind“, sondern ist ein wesentlicher Teil der israelischen Staatsideologie. Mit diesem Vorwurf will dieser Staat jede Kritik an seiner völkerrechtswidrigen Politik abwehren und unterdrücken. Dafür ist das Vorgehen von Benjamin Weinthal selbst das beste Beispiel. >>>

 

21. 2. 2016 - Der "Journalist der Jerusalem Post" aufgrund dessen "Recherchen" der Oberbürgermeisterin Merk-Erbe "Zweifel an der Eignung von „Code Pink“ als Preisträger" aufgekommen seien, kann niemand anders sein als Benjamin Weinthal aus New York, der seit einigen Jahren in Berlin lebt, und als "Research Fellow" des US-amerikanischen "Foundation for the Defense of Democracies" sich offenbar vornehmlich dem Kampf gegen die Meinungsfreiheit in Deutschland widmet. - Lüko Willms

Diese "Foundation" wurde kurz nach den Anschlägen auf das World Trace Center im September 2001 gegründet; Gründungsvorsitzender war der 'Republican' Jack Kemp. Heute tritt diese Organisation energisch gegen die Freilassung der in der US-amerikanischen Besatzungszone auf Cuba ohne jede Anklage und ohne Prozeß festgehaltenen Menschen ein, hält die israelische Mauer  durch die besetzte Westbank für unverzichtbar und unterstützt die Ermordung von in den Augen der US-Regierung "gefährlichen Menschen" in Pakistan und Yemen durch ferngesteuerte Drohnen. William Kristol, einer der "neo-konservativen" Verfechter des "New American Century" und er Umgestaltung des Mittleren Ostens durch Krieg gegen Iraq und andere, wird als einer der " distinguished advisors" der FDD aufgeführt.

Politiaktivist Weinthal fordert in eMails, Veranstaltungen abzusagen, Räume für Veranstaltungen zu entziehen, oder wie jetzt im Falle Bayreuth, eine Preisverleihung abzusagen. Dann schreibt er in der Jerusalem Post über seine Erfolge oder auch Mißerfolge -- beim Jüdischen Museum in Berlin ist er allerdings abgeblitzt; Michael Blumenthal hat sich nicht einschüchtern lassen und die Veranstaltung stattfinden lassen, die Weinthal hatte verhindern wollen. Dafür hat er dann in seinem
Artikel für die Jerusalem Post über seine fehlgeschlagenen Bemühungen das Berliner Jüdische Museum als "anti-jüdisches Museum" verleumden lassen.  

Dabei sieht man schon die typische Methode des Amalgams bei Hetzern wie Weinthal:

"The German taxpayer-funded museum’s decision to showcase the speaker Butler in the capital city, which during the Nazi period served as the launching pad for a boycott movement against German-Jewish businesses, has raised eyebrows  about the management’s direction of the museum."

 In meiner Übersetzung: "Die Entscheidung des von den deutschen Steuerzahlern finanzierte Museums, Butler reden zu lassen, in der Hauptstadt die während der Nazizeit der Boykott jüdisch-deutscher Geschäfte lanciert wurde, hat Stirnrunzeln über die Leitung des Museums hervorgerufen".

 Da wird zusammengewürfelt, was nicht zusammengehört. Das ist ein Amalgam, wie bei diesem Video einer Protestaktion, wo neben CodePink auch andere Leute mit anderen politischen Tendenzen auftraten, das Sie ja schon angesprochen hatten, oder dem Auftreten von Medea Benjamin in Teheran auf einer völlig anderen Konferenz gesprochen hatte, als der zu Ahmadinejads Theoretisierung des Israel-Konflikts.  

 Als im Juli 2013 die GRÜNE Fraktion im Bundestag eine besondere Kennzeichnung von Produkten aus den im besetzten Westjordanland gegründeten israelischen Siedlungen forderte, hat
Weinthal gleich die Wurzeln darin bei Leuten wie dem Altrechten wie Baldur Springmann gesucht, der bei der Gründung der GRÜNEN dabei war, aber 1980, d.h. 33 Jahre vor dem aktuellen Ereignis die GRÜNE Partei wieder verlassen hatte.

Das "Stirnrunzeln" organisiert Weinthal auch gerne selbst, oder mithilfe seiner deutschen Kumpanen. So kann man auf der Website eines Sacha Stawski
unliebsame Medienbeiträge denunzieren oder auch "antisemitische Vorfälle". Es ist gut möglich, daß auf dem Wege auch die Preisverleihung an "Code Pink" durch die Stadt Bayreuth "gemeldet" wurde.

 Weinthal arbeitet dabei mit der "Achse des Guten" des Kampagnenjournalisten Henryk M. Broder zusammen, und auch mit den "Antideutschen" um die Zeitung "Jungle World", deren erste Wortführer aus dem "Kommunistischen Bund" (Hamburg) mit der Zeitung "Arbeiterkampf" (heute nur "AK - Aktion und Kritik") zu eher extrem rechten Positionen gekommen sind. 2011 machte Weinthal zusammen mit Sprechern der "Antideutschen" wie Thomas von der Osten-Sacken eine
Kampagne gegen die Konferenzen der UNO gegen Rassismus.
 
Das jüngste Opfer Weinthals vor der Stadt Bayreuth war das Bürgerhaus und Kulturzentrum "Weserterassen" in Bremen (
http://www.weserterrassen.com/ ), wo Weinthal die Absage einer Buchvorstellung des Schriftstellers Arn Strohmeyer (www.arnstrohmeyer.de/ ) betrieben hatte. Der "Weser-Kurier" berichtete darüber: http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Buergerhaus-Weserterrassen-streicht-Veranstaltung-_arid,1300155.html  

 Weinthal schreckt auf vor anderen Methoden nicht zurück. Ludwig Watzal, Journalist, Mitarbeiter der "Bundeszentrale für politische Bildung" und Autor von Büchern wie "Frieden ohne Gerechtigkeit? Israel und die Menschenrechte der Palästinenser" war oder ist noch Opfer von Benjamin Weinthal.
Watzal berichtet, daß ein Leserbrief von ihm an die Jerusalem Post an ein Berliner Rechtsanwaltskanzlei weitergegeben wurde, was der Pressekodes des Deutschen Presserates strikt untersagt. Mehr dazu bei
 
http://www.watzal.com/Benjamin_Weinthal_antideutsche_neokonservative_Extremisten%85.pdf

Das allerjüngste Opfer Weinthals ist
Hedy Epstein, die 1939 als 14-jährige mit einem der Kindertransporte den Nazis entkommen konnte, während ihre Eltern in Auschwitz endeten. Hedy Epstein lebt heute in den USA und ist aktiv in Protesten gegen Krieg und Rassismus. Im August 2014 wurde sie, 90-jährig, bei Protesten gegen den Tod von Michael Brown in Ferguson verhaftet.  Ein anonymer Blogger beschimpfte sie als "Berufs-Holocaustüberlebende für Israel-Bashing (“Holo-Hedy”)".  Heute berichtet der Wiener "Standard", daß die für den 8. März, den Internationalen Frauentag, im österreichischen Bundestag geplante Veranstaltung "In Großmutters Worten... – Frauenschicksale im Zweiten Weltkrieg"  mit Zeitzeuginnen aus dem Zweiten Weltkrieg abgesagte wurde -- Benjamin Weinthal konnte mal wieder einen Erfolg seiner Hetzkampagnen twittern.

Hier ist die Seite bei der Jerusalem Post über Weinthal mit der Liste seiner Artikel:
>
http://www.jpost.com/Author/Benjamin-Weinthal

Hier seine eigene Seite bei "muckrack"
> <
http://muckrack.com/benjamin-weinthal-1
Ein "muckraking newspaper" ist ein Skandalblatt, sagt mir mein Englishlexikon. To muckrake auch "im Schmutz wühlen".

 

 


Exklusiv: BDS-Kampagne bedankt sich bei der Jerusalem Post und Benjamin Weinthal - Publiziert am 29. Februar 2016 von Redakteur

Ein großes Danke schön! an Benjamin Weinthal und an die Jerusalem Post. Es ist großartig, endlich nach Jahren eine solche Beachtung zu erfahren!

Viele Jahre politischer Arbeit in der internationalen BDS-Kampagne tragen endlich auch hier in Deutschland die ersten Früchte. Wie oft mussten wir uns anhören, die politische Situation und die Diskurse in Deutschland würden sich nie dahingehend verändern, dass die Verletzung internationalen Rechts durch Israel auch hierzulande als solche aufgefasst und behandelt würde. BDS, der Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft aus dem Jahre 2005 zu Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel, bis es internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachkommt, hätte hier keine Chance auf Beachtung oder gar Unterstützung, während der Aufruf in vielen Teilen der Welt positiv aufgegriffen wurde und wird.

Fast zeitgleich mit der Kündigung unseres Kontos durch die DAB Bank München, rief uns einer der Mitarbeiter*innen der Jerusalem Post an und sagte u.a. gehört zu haben, dass die DAB Bank unser Konto gekündigt habe. Was war passiert? Warum wusste die Jerusalem Post von der Kündigung? Nun, weil die Jerusalem Post sich offensichtlich bei der DAB Bank für eine Kündigung stark gemacht hatte.

Dieser Vorgang zeigt uns 2 Dinge:
1.Die DAB Bank kündigt ohne Nachfragen und ohne weitere Erklärungen ein Konto ihrer Kundschaft aufgrund einer Intervention der Jerusalem Post.
2.Die Jerusalem Post schreibt Nachrichten über Vorgänge, an denen sie selber als Akteur beteiligt ist. >>>

 

 


 

Ergänzende Links der Redaktion

„Jerusalem Post“ verhindert Vortrag von Arn Strohmeyer in den Bremer Weserterrassen - Arn Strohmeyer -  Der Autor wollte sein neues Buch zum Nahost-Konflikt vorstellen - Am Dienstag Abend sollte in den Weserterrassen in Bremen ein Vortrag des Publizisten Arn Strohmeyer zu dem Thema „Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten“ stattfinden. Unter demselben Thema hat der Autor auch ein Buch veröffentlicht (erschienen im Gabriele Schäfer Verlag, Herne). Die Leitung der Weserterrassen hat die Veranstaltung, die von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft getragen wurde, am Montag abgesagt, nachdem der israelische Korrespondent der „Jerusalem Post“ in Berlin, Benjamin Weinthal, dem Vermieter des Raums indirekt gedroht hat. >>>

 

 


 

Jerusalem Post“ verhindert Vortrag von Arn Strohmeyer in den Bremer Weserterrassen

Der Autor wollte sein neues Buch zum Nahost-Konflikt vorstellen - 25. 1. 2016

Am Dienstag Abend sollte in den Weserterrassen in Bremen ein Vortrag des Publizisten Arn Strohmeyer zu dem Thema „Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten“ stattfinden. Unter demselben Thema hat der Autor auch ein Buch veröffentlicht (erschienen im Gabriele Schäfer Verlag, Herne). Die Leitung der Weserterrassen hat die Veranstaltung, die von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft getragen wurde, am Montag abgesagt, nachdem der israelische Korrespondent der „Jerusalem Post“ in Berlin, Benjamin Weinthal, dem Vermieter des Raums indirekt gedroht hat. In dem Schreiben des Korrespondenten heißt es, die Zeitung habe um 19 Uhr Redaktionsschluss, bis dahin müsse er Bescheid wissen, ob die Veranstaltung stattfinden würde oder nicht. Das Buch und die Veranstaltung seien „antisemitisch“ und widersprächen dem Andenken des Tages der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar.

Arn Strohmeyer:

Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt.

 Hitlers langer verhängnisvoller Schatten

#########
Mehr >>>

 


Der Autor selbst sagt dazu, dass die Vorwürfe gegen sein Buch völlig absurd seien. Seine Kriterien der Beurteilung der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern seien das Völkerrecht und die Menschenrechte. Darauf dürfe man sich doch in Deutschland hoffentlich noch berufen. Es könne nicht sein, dass hier eine kleine Gruppe von Verteidigern der israelischen Politik darüber entscheiden dürfe, was in Deutschland in dieser Hinsicht diskutiert und nicht diskutiert werden dürfe. Das sei ein klarer Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte Meinungs- und Pressefreiheit. Hier sei die Freiheit des Wortes in schlimmer Weise bedroht. Strohmeyer zitierte den israelischen Philosophen und Historiker Moshe Zuckermann, der geschrieben hat, dass der Vorwurf des Antisemitismus der israelischen Lobby als Instrument diene, ihre Kritiker mundtot zu machen und notwendige Debatten zu ersticken. Er bezeichnete das als eine „Gefahr für die Demokratie“. Der amerikanisch-jüdische Politologe Noam Chomsky nenne solches Vorgehen „totalitär“. Strohmeyer forderte seine Kritiker auf, ihm nachzuweisen, dass sein Buch in irgendeiner Weise „antisemitisch“ sei.

Die Absage von Strohmeyers Vortrag in den Weserterrassen steht in einer langen Reihe ähnlicher Vorfälle: die Nakba-Ausstellung über die Vertreibung der Palästinenser 1948 durfte in einigen deutschen Städten nicht stattfinden oder man zog unter Druck die Zusage für die Räume zurück. Selbst kritischen israelischen oder jüdischen Intellektuellen wie Ilan Pappe und Norman Finkelstein hat man in Deutschland schon Räume für ihre Vorträge verweigert. Weinthal ist bekannt für sein Vorgehen gegen in seinen Augen „antisemitische“ Veranstaltungen. In Berlin ist er massiv gegen einen Vortrag des jüdischen Publizisten Max Blumenthal vorgegangen, der dann auch abgesagt wurde. Auch eine Vortragsreise der jüdisch-amerikanischen Publizistin Lilian Rosengarten in Deutschland hat er mit allen Mitteln zu verhindern gesucht.


German cultural center cancels anti-Israel event ahead of Holocaust Remembrance Day  - Benjamin Weinthal >>>
 

Wer dem Leiter des Bürgerhauses "Weserterassen" und Herrn Städler eine Mail schreiben möchte:. s.pleyn@weserterrassen.com, andre.staedler@sk.bremen.de
 

Kurzkommentar - Erhard Arendt - Benjamin Weinthal schreibt in seinem Artikel: "He wrote a positive review tilted "Boycott is an absolute Necessity" against Israel on an extremist website." Da Arn Strohmeyer nicht exklusiv aber meist in einer Erstveröffentlichung auf meinen Seiten zu finden ist, unzählige seiner (sehr gute, lesenswerte) Texte sich auf meinen Seiten befinden, beziehe ich (nicht inhaltlich) die Nennung einer "extremist Website" auf das Palästina Portal. Besser konnte Benjamin Weinthal sich nicht entlarven.

Wer ein Engagement für die Menschenrechte, gegen Rassismus, gegen Landraub und Mord als extremistisch bezeichnet  ist wohl eher ein Anhänger, Verteidiger des  zionistischen Extremismus, er ist ein Extremist.

Wer kritisiert, dass man Palästinenser als Untermenschen behandelt, misshandelt, unterdrückt, spricht sich gegen Extremismus, Rassismus jeder Form aus. "Das Palästina Portal" kritisiert (zu Recht und Notwendig) Israel da wo es notwendig ist, es nicht den Menschenrechten entsprechend handelt. Natürlich wird das Existenzrecht Israels anerkannt. Das eigentliche Thema ist aber wohl eher, dass Israel und seine zionistischen Freunde das Existenzrecht Palästinas nicht nur nicht anerkennen sondern verhindern. Es ist eine Lachnummer, wenn der altbekannte Weinthal, das was er ist,  den ehrbaren Kritiker Israels zuschreiben will.

Um das, was jüdische Freunde zum Thema Antisemitismuskeule sagten auf den Punkt zu bringen. Wer so wild und unzutreffend wie Benjamin Weinthal mit der Antisemitismuskeule wedelt, missbraucht erneut die Opfer des Holocaust, es ist eine  widerliche, unanständige Störung der Totenruhe. Es ist durch den ständigen Missbrauch eine besondere Form der Relativierung des Holocaust und so der wahre "moderne" Antisemitismus. Es  schadet übrigens der notwendigen Bekämpfung des wirklichen Antisemitismus, macht seine unglaubwürdig.

Benjamin Weinthal ist nicht unbekannt >>>

 

„Antisemitismus ist eine der verruchtesten Formen moderner Ideologien. Diese Behauptung bedarf heutzutage keines Nachweises mehr, zu katastrophal waren seine Auswirkungen, als dass sie in Abrede gestellt werden könnte. Die Ächtung von Antisemitismus ist ohne jeden Zweifel eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Problematisch und kontraproduktiv wird es dort, wo ein vermeintlich kritischer Diskurs in herrschaftliches Bekenntnis umschlägt, wo Anti-Antisemitismus politisch missbraucht und ideologisch instrumentalisiert wird. Wenn beispielsweise Gegner der israelischen Vertreibungs- und Kriegspolitik unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Antisemitismus Auftritts- und Diskussionsverbote erhalten, das ist eine demokratiepolitisch gefährliche Entwicklung. Mehr noch: Der Vorwurf des Antisemitismus dient israelisch-jüdischen Lobbys als Instrument, ihre Gegner mundtot zu machen und notwendige Debatten im Keim zu ersticken.“ - Moshe Zuckermann

Patrick Bahners sagte in der FAZ: „Der Antisemitismusvorwurf eignet sich zum moralischen Totschlag. Wer die Beschreibung eines Gegners als eines Antisemiten durchsetzen kann, hat ihn aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.“

 

Leserbrief zum verhinderten Vortrag von Arn Strohmeyer in den Bremer Weserterrassen  - 26. 1. 2016 - Rolf Verleger hat dem Pressesprecher der Stadt Bremen  Arn Staedler eine sehr gut formulierte Mail geschickt

Sehr geehrter Herr Staedler, ich schreibe Ihnen wegen Ihrer Solidarität mit Herrn Benjamin Weinthal gegen Herrn Arn Strohmeier.

Wie erfreulicherweise inzwischen allgemein bedauert - davon wird es aber auch nicht mehr ungeschehen - wurde im deutschen Namen und unter deutscher Führung das europäische Judentum vertrieben, beraubt und entwurzelt, schließlich ermordet und weit­gehend vernichtet. Dazu gehören zahlreiche Verwandte von mir, väterlicherseits und mütterlicherseits, mein Vater hatte die Auschwitznummer eingebrannt, meine Mutter überlebte die Deportation nach Estland.

Als Reaktion darauf wird nun von deutschen Amtsträgern die israelische Regierung dabei unterstützt, die ansässige arabische Bevölkerung zu enteignen, in Reservate einzusperren, zu unterdrücken und aus dem Land zu vertreiben.

Menschenrechte müssen für alle gelten: Das ist Herrn Strohmeiers und meine Schlussfolgerung aus den deutschen und europäischen Gräueln des 20. Jahrhunderts. Die unendliche Geschichte der Diskriminierung der Juden im christlichen Europa kann nicht als Entschuldigung für die aktuelle Unterdrückung der Palästinenser dienen.

Deutschland und große Teile Europas waren in der Vergangenheit nicht fähig, adäquat mit ihrer jüdischen Minderheit umzugehen, sodass die Überlebenden der Vernichtung nach 1945 auswanderten, viele davon nach Palästina, wo für sie die Palästinenser enteignet und vertrieben wurden. Deutschland hat damit elegant sein früheres Problem entsorgt, auf dem Rücken der Palästinenser. Die Enteignung und Vertreibung der Palästinenser durch israelische Zwangsmaßnahmen dauert an.

Vor diesem aktuellen Unrecht - gegen das wir etwas tun können und für das Deutschland historisch und aktuell mitverantwortlich ist - verschließen Sie die Augen. Dagegen bedauern Sie das Unrecht Ihrer Vorfahren - gegen das wir nichts mehr tun können. Das ist nicht richtig.

Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. Rolf Verleger - Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland 2006-2009



 

7.5.2010 - Satire gegen Israelkritiker - Plakatives in der Kunst - Für seine groben Späße wurde das dänische Künstlerduo „Surrend“ bisher zum Vorkämpfer von Kunst- und Meinungsfreiheit erklärt. Seine neue Plakataktion, die den Staat Israel unter der Überschrift „Endlösung“ abdruckt, ist ein infamer Schluss auf die Absichten der Israelkritiker. - Lorenz Jäger - Es ist kein gutes Zeichen für den Zustand der deutschen Öffentlichkeit, wenn sie erst die fadenscheinigen Provokationen von „Surrend“ als widerständige politische Kunst feiert und nun meint, so habe man doch nicht gewettet. Hervorgetan in der Empörungsrhetorik hat sich vor allem der ohnehin nicht übermäßig differenziert argumentierende Benjamin Weinthal, Deutschland-Korrespondent der „Jerusalem Post“, gelegentlich Autor im „Tagesspiegel“ und der „Welt“. Er ließ sich von Klaus Wowereit erklären: „Am Existenzrecht Israels kann es überhaupt keine Zweifel geben. Diese Art von Satire trifft nicht meinen Geschmack.“ >>>

 

 

 

18.3.2010 - Sollte dies nun Information oder Desinformation genannt werden? -  Martin Forberg  - Die Behauptung, Dierkes habe den Holocaust „relativiert“, ist absurd. Zu verwundern braucht sie allerdings nicht, denn: Hermann Dierkes ist als Zielscheibe nicht allein, sondern auf einer langen Liste von ganz unterschiedlichen Menschen gelandet, die der Autor, Benjamin Weinthal, (der auch Mitarbeiter der u.a. von Henryk Broder betriebenen Internetseite „Achse des Guten“ ist)  „enttarnt“ hat. Sie werden teils als angebliche Antisemiten bezeichnet, teils in einem vermeintlich antisemitischen Dunstkreis verortet und/oder es wird ihnen vorgeworfen , „anti-israelisch“ zu sein oder „anti-israelische“ Strömungen nicht so zu betrachten, wie Weinthal dies tut. Aber darauf beschränken sich die Vorhaltungen nicht unbedingt: über zwei Mitglieder der „Antisemitismus-Kommission“ des Bundestags verbreitete Weinthal Ende vergangenen Jahres Behauptungen, die er nicht belegen konnte.

 

Im Zusammenhang mit diesen Publikationen sprach ihm der „WELT“-Autor Alan Posener ab, ein „unabhängiger Journalist“ zu sein.http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/08/was-ist-los-in-der-antisemitismuskommission-des-bundestags/
(Siehe auch: http://www.welt.de/videos/debatte/article5463973/Bullshit-ueber-Antisemitismus.html).Ganz oben auf  Weinthals „Negativliste“ steht inzwischen fast traditionell der Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz. Neben dem Politologen Alfred Grosser sind außerdem zu nennen: der Bundestagsabgeordnete der „Linken“, Wolfgang Gehrcke  (den Weinthal in einem Kommentar für den Tagesspiegel vom 26.02.2010 als „Fan von der Hisbollah und Hamas“ bezeichnete), die Fraktionsvorsitzende der „Grünen“ im Bundestag, Renate Künast und (fast schon eine Selbstverständlichkeit) Norman Finkelstein, Felicia Langer  und Ludwig Watzal.

Es kann schon genügen, sich positiv über ein Buch zu äußern, dass Weinthal für problematisch hält: in den Verdacht „anti-israelischer“ „Umtriebe“ geriet der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfaktion von Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb allein deshalb, weil er laut Weinthal Alfred Grossers Buch „Von Auschwitz nach Jerusalem. Über Deutschland und Israel“ auf  der Internetseite http://www.endstation-rechts.de/„unterstützte“.  Weinthal erwähnt Brodkorb in einem Jerusalem Post-Beitrag über das (Nicht)Auftreten von Norman Finkelstein in Deutschland.  http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=169271Neben dessen schweren Vergehen, Grossers Buch gut zu finden, hat Brodkorb auch (oh Graus....) „einen ehemals maoistischen Journalisten interviewt, der in diesem Gespräch das American Israel Public Affairs Committee (kurz:AIPAC/M.F.) und dessen christlich-zionistischen Freunde angreift.“(Übersetzung von mir/M.F.). Welch ein schrecklicher Vorgang! Wer aber ist dieser ehemalige Maoist? Es handelt sich um den schon erwähnten WELT-Journalisten Alan Posener (keine Ahnung, ob der tatsächlich Maoist war, aber darum geht es auch nicht), der sich vor einiger Zeit mit Broder und Weinthal überworfen hat. Und wer ist der erwähnte „christliche Freund“? Niemand anderes als der antisemitische US-Hassprediger John Hagee  http://de.wikipedia.org/wiki/John_Hagee, über den Posener in dem Interview sehr zurückhaltend sagt:  „So wie mir ein Funktionär der israelischen Lobby-Organisation AIPAC sagte, als ich ihn fragte, warum der durchgeknallte christliche Fundamentalist John Hagee bei deren Kongress in Washington auftreten durfte: Besser, so jemand ist für uns als gegen uns. Ich halte das für eine Milchmädchenrechnung, aber ich kann sie nachrechnen.“ http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=4443:leute-mit-einer-stalinistischen-ader-alan-posener-im-gespr%C3%A4ch-%C3%BCber-islamophobie-und-die-achse-des-guten&Itemid=618&tmpl=component&print=1John Hagee ist zugleich ein extremer Antisemit und „für“ Israel. Tatsächliche Antisemiten sind für Weinthal dann also harmlos, oder gar „Freunde“,  wenn sie ein Bündnis mit der politisch-militärischen Klasse Israels eingehen – und deren Kritiker sind für ihn die eigentlichen „Antisemiten“ – oder zumindest in einem „antisemitischen“ Dunstkreis anzusiedeln? Posener, der „Abtrünnige“, wird übrigens in Weinthals Artikel einem  englischsprachigen Publikum so präsentiert, das ihn keiner wiedererkennt. Denn: in dem Artikel werden die Namen von Posener einerseits und Hagee andererseits nicht genannt http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=169271Und da das Originalinterview auf Deutsch ist, haben diejenigen  Leserinnen und Leser eben Pech gehabt, die Weinthals Darstellung nicht überprüfen können.

Sollte dies nun Information oder Desinformation genannt werden?

(Dierkes Gegendarstellung zum FR-Artikel „Antiisraelische Äußerungen der Linken – läppisches Existenzrecht“ ) zu einem Artikel von Benjamin Weinthal in der Frankfurter Rundschau vom 16.03.2010  zu lesen.
 
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2426116_Anti-israelische-aeusserungen-der-Linken-Laeppisches-Existenzrecht.html

(Entnommen habe ich die Gegendarstellung der Internetseite von Hartmut Barth-Engelbart:
www.barth-engelbart.de)
Weinthals Text war – mit etwas anderem Wortlaut – am 14.03.2010 unter dem Titel „German politician belittles Holocaust“ in der Jerusalem Post erschienen: http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=170899. Die Behauptung, Dierkes habe den Holocaust „relativiert“, ist meiner Ansicht nach vollkommen absurd. Dazu unten einige Thesen. Schließlich noch der Hinweis auf eine Besprechung des von Sophia Deeg und Hermann Dierkes herausgegebene Buch (Bedingunglos für Israel? Positionen und Aktionen jenseits deutscher Befindlichkeiten, ISP Köln 2010):  http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com/2010/03/bedingungslos-fur-israel.html

 

 

Wie Israel eine Demokratie sui generis ist so ist Benjamin Weinthal ein ebensolcher Journalist.. Der Spruch, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte ist hier unpassend. - Wahrnehmenswert ist, wie sich ein Netzwerk immer mehr enttarnt, seine Methoden der Desinformation, Unterstellung und Diffamierung immer deutlicher werden und zunehmend sichtbar einigen die Scheuklappen von den Augen fallen, sie sehen, mit wem sie sich eingelassen haben und, wie z.B. ein Prof. Wolfgang Benz beginnt, darüber aufzuklären. Reflexartig reagiert das Netzwerk nun auch auf Prof. Benz. Jetzt erfährt Prof. Benz am eigenen Leibe, wie schnell und unzutreffend jemand als Antisemit diffamiert wird, wie konzertierte Vernichtungskampagnen anlaufen und dabei immer wieder die gleichen Namen auftauchen: Henryk M. Broder, Gudrun Eussner, Benjamin Weinthal, Matthias Küntzel, Lizas Welt, Honestly Concerned. Jede Abweichung von der Generallinie wird sanktioniert.

Anlass der Unruhen war die Veranstaltung: ZfA - Konferenz: "Feindbild Jude — Feindbild Muslim"

In der Newsletter Nr. 37 des Zentrum für Antisemitismusforschung steht im Januar 2009:

„Eine Konferenz des Zentrums am 8. Dezember 2008 unter dem Titel ―Feindbild Muslim – Feind-bild Jude―, in deren Mittelpunkt die wachsende Feindschaft gegen Muslime in Deutschland stand, erregte bereits im Vorfeld viele Gemüter. Zuvor waren einige Beiträge aus dem Zentrum zu diesem Thema im Jahrbuch für Antisemitismusforschung erschienen, die Emotionen bei denen auslösten, die zwischen Wissenschaft einerseits und politischer oder moralischer Kampagne andererseits nicht unterscheiden wollen. Auf der Bloggerszene wurde mit großer Wut (und weitgehend unter Verzicht auf Anstandsregeln) gekämpft.“

Früher war es vielfach noch lebensbedrohender, weil man teilweise mit Handarbeit „Abweichler“ „kaltstellen“ musste, diese Handarbeit und „Hinrichtung“ wird heutzutage virtuell vollzogen. So liest man in dem Newsletter des  ZfA weiter:

„Viele, vielleicht die meisten Internet-Autoren, haben die inkriminierte Veranstaltung gar nicht besucht. Offensichtlich ging es nicht um den Austausch von Argumenten sondern um die Verteidigung manichäischer Weltbilder. Man muss die Bloggerei nicht so ernst nehmen, zumal der Zeitaufwand den Ertrag der Lektüre nicht rechtfertigt. Die seriösen Medien berichteten objektiv. Zwei israelische Zeitungen – die Jerusalem Post und Haaretz – haben allerdings Hasstiraden publiziert, die ebenso infame wie obskure Verdächtigungen gegenüber dem Zentrum für Antisemitismusforschung enthalten. Die Motive des Autors erklären sich aber wohl aus der Tatsache, dass es sich um einen ehemaligen Doktoranden des Zentrums handelt, den die Aufforderung einer Stiftung verdross, empfangene Stipendiengelder zurückzuzahlen, da er keine Leistung als Gegenwert der Förderung erkennen ließ.

Mit dem ehemaligen Doktoranden ist wohl Herr Weinthal gemeint. Er ist nun schon seit Jahren als publizistischer „Antisemitismusjäger“ der besonderen Art bekannt und demonstriert uns, gefördert und präsentiert vom Netzwerk der besonderen Art mit seiner Arbeit, wo unseriöser Journalismus am Werke ist. Dr. Ludwig Watzal hat das sehr differenziert dokumentiert http://www.watzal.com/Benjamin_Weinthal_Kampagnenjournalismus.pdf

Dieses Netzwerk ist sich dem Erfolg seiner Jagdkampagnen sicher, sodass sich z. B. ein Weinthal nicht stumm und verschämt sich in irgendeine Ecke verkriecht. Nein, er agitiert an vorderster Front und legt noch nach.

Weinthal stellt sich als Symbol für „die Juden“ hin. Wer ihn kritisiert, kritisiert „die Juden“ und verbreite „antisemitische Denkmuster“. Natürlich in der „Achse des Guten“ veröffentlicht schreibt er in einem offenen Brief an Prof. Benz:

„In Ihrem Newsletter wird behauptet, meine Texte seien „Hasstiraden“, mir gehe es eigentlich ums Geld, und ich wolle einen persönlichen Konflikt mit Ihrem Institut ausfechten. Diese Argumentationsweise weist Elemente eines klassischen antisemitischen Denkmusters auf. Sie unterstellen mir letztlich meine Motive seien finanzielle und eigennützige und ich handelte aus einer Mischung aus Geld- und Rachegier.
Doch nicht meine, sondern Ihre Glaubwürdigkeit steht damit in Frage. Die Mittel, auf die Sie zurückgreifen, sind geeignet, Kritiker zu diffamieren.“

Also, wer Herrn Weinthal wegen seiner intellektuellen Unfähigkeit eine Doktorarbeit fertig zu stellen, kritisiert und darauf hinweist, dass es ihn wohl „verdross“ empfangene „Stipendiengelder zurückzuzahlen“, wird mit der Antisemitismuskeule traktiert und dem werden „antisemitische Denkmuster“ unterstellt, um ihn ins Unrecht zusetzen und sich selbst gegen jede Kritik zu immunisieren. Dieses Strickmuster ist bestens bekannt. Es wird von den Broders, Weinthals, Stawskis und Konsorten immer wieder eingesetzt.

Weinthal beschwert sich in seinem Brief an Prof. Benz wie eine beleidigte Leberwurst, das weder Benz noch seine Mitarbeiterin ihm auf seine Anfragen geantwortet haben. Warum sollten sie einen unseriösen Kampagnenjournalisten Rede und Antwort stehen, wo doch sein Urteil von vornherein feststeht? Er kämpft nicht mit offenem Visier. Jedem Politiker kann nur geraten werden, diesem Schreiberling kein Interview zu geben da niemand wissen kann, was er daraus macht. Am besten wäre es, Protestbriefe an die Jerusalem Post zu schreiben und sich über die unseriöse Arbeitsweise und die fragwürdige Meinungsmache dieses „Journalisten“ zu beschweren. Die Jerusalem Post hat besseres verdient.
 

Es ist ein erneuter Fehlschluss, wenn im  Brief an Prof. Benz Weinthal behauptet:

„Da der Inhalt des Newsletters geeignet ist, meine persönliche Integrität und meine publizistische Reputation zu zerstören“.

Von welcher Reputation spricht Weinthal?

Es lassen sich sicherlich noch andere Beispiel finden, ich denke aber. wenn man den Dokumentationen von Dr. Watzal folgt, kann man nachvollziehen, wer seine eigene Integrität und Reputation zerstört: Weinthal selber. Er meint doch wohl nicht seinen journalistischen Ruf. Da ist nicht mehr zu zerstören als er es selber vollzog. Weinthals Kampagnenjournalismus passt in die Jerusalem Post wie die Faust aufs Auge. Dr. Watzal schrieb in einer seiner Artikel, dass ihm die israelischen Leser leid tun, weil Weinthal ihnen ein Zerrbild der BRD Gesellschaft vermittelt, dass es nur in seiner Wahnwelt gibt.

Aus welchen Motiven heraus dies geschieht, kann man nur vermuten.

http://www.watzal.com/Benjamin_Weinthal_antideutsche_neokonservative_Extremisten.pdf
http://www.watzal.com/Verleumdungs_und_Diffamierungskampagne.pdf

http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com/2008/07/new-journalism-for-changing-world_27.html

 

 

Rund um diese Kampagne des Netzwerkes enttarnt sich so einiges. Angeblich hat Henryk M. Broder sich von Politically Incorrect (auch vom Zentrum für Antisemitsmusforschung kritisiert) distanziert. Nun ist Politically Incorrect ein Zusammenschluss von islamophoben Personen. Eine davon ist Dr. Gudrun Eussner, bekannt als antideutsche Spürnase, Kommentatorin (Unsere Gudrun) und Mitschreiberin von Politically Incorrect. Sie meldet sich dort auch zum Thema, fügt einen Link zum Henryk M. Broder „Größter Journalist aller Zeiten“ (GRÖJAZ) ein.

Am 12.2.2009 schreibt in der „Achse des Guten“, wer wohl, ein Gastautor Namens Gudrun Eussner natürlich unter dem geschmackvollen Titel (Er könnte der Feder Henryk M. Broder entstammen) „Frau Wenzels Gewerbe“ zu einem anderen Thema und es wird der entsprechende Artikel auf der islamophoben Seite der Dr. Eussner, der Frau, die mit dem besonderen Verhältnis zu  ihrem Schaf, verlinkt.

Islamophobe, Antisemiten, Rassisten jedwelcher Art würden auf meinen Seiten keinen Platz finden. Andere nehmen anscheinend Distanzierungen nur aus kosmetischen Gründen vor. Aber ein Geschwür, über das man ein Pflaster klebt, ist immer noch ein Geschwür am eigenen Leibe…

Vielleicht hat sich Frau Eussner mit nachfolgendem Spruch für die „Achse des Guten“ qualifiziert:

 

„Warum heißt das Institut “Zentrum für Antisemitismusforschung”, wenn dort der Forschungsgegenstand entsorgt wird, und warum entsorgt die Technische Universität Prof. Dr. Wolfgang Benz nicht gleich mit?


Ich weiß nicht, „entsorgt die TU Prof. Dr. Wolfgang Benz nicht gleich mit“. Das erinnert mich doch sehr an die Sprache der Unmenschen und an „Entsorgungsaktionen“ im 3. Reich. Ähnlich verachtend hat sich eine Lala Süsskind über Dr. Watzal und den BpB-Boss Thomas Krüger in der antideutschen Postille „Konkret“ geäußert. Sie sprach über beide von „entfernen“. So sind wir wieder bei dem umstrittenen Thema der Veranstaltung des “Zentrum für Antisemitismusforschung”: „Feindbild Muslim — Feindbild Jude Wissenschaftliche Konferenz über das Verhältnis von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit“   E. Arendt
 

 

 

 "Natürlich keine" Jagdaktion - Honestly-Concerned-Mailingliste : Message: "INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS" - Danke an Yelda und Roger für die Hilfe bei der Zusammenstellung dieses Mails...

 

 

 

Benjamin Weinthal - Teil einer Jagdkampagne


Bezug:
http://www.welt.de/politik/arti2327535/Mitarbeiter_sorgt_fuer_Antisemitismusskandal.html

Dem mehr als grenzwertigen Journalisten  Benjamin Weinthal ist vieles, vor dem sich ein seriöser Journalist zurückscheuen würde  gerade recht, um den anerkannten Nahostexperten Dr. Ludwig Watzal zu diffamieren. 

 

Hier stellt er dubiose Informationen zusammen, ein Gemisch der Unterstellungen, falschen Behauptungen, Fehlinformationen und fragwürdigen Unterstellungen. Alles Scheingefechte unter dem Deckmantel: „Wir gegen die Antisemiten.“ Passend für das leider tagtägliche Handwerk eines Netzwerkes das ehrbaren Kritikern den Stempel Antisemit aufdrücken will und die Opfer des Holocaust als Waffe missbraucht. Das zu durchschauen mag nicht immer einfach sein. Die relativ vollständige Dokumentation der Jagdaktion gegen Dr. Watzal belegt es.


Teilweise widerlegt Bejamin Weinthal in dem Artikel schon selber die Behauptungen, die er aufstellt. „Dr. Ludwig Watzal war bis vor kurzem Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung.“ So schreibt er z.B. im Titel um dem gleich zu widersprechen:
„Nun ist er versetzt worden,“.

 

Immer wieder taucht der Name Raul Gersson, Pressesprecher der BPB bei diesem Netzwerk auf. Merkwürdig wie viele Informationen die keiner offiziellen Presseerklärung entstammen dieser Raul Gersson diesem eigentlich auch ihm bekannt fragwürdigen Netzwerk übermittelt.

 

Der eigentliche Skandal Thomas Krüger der einem fragwürdigem Netzwerk, weit weg von der alten Ausgeglichenheit der bpb, hörig scheint muss um den Skandal dem der Pressesprecher Raul Gersson zuzuordnen ist erweitert werden. Wie schreibt Weinthal so diskret: „Laut eines Mitarbeiters der Bundeszentrale habe Watzal bezüglich seiner Versetzung "Widerspruch“ angekündigt.“

Ja Herr Krüger, Herr Gersson und Herr „Mitarbeiter der bpb“ Was das Netzwerk Herrn Ludwig Watzal vorwirft ist wohl eher ihnen vorzuwerfen, nämlich das:“ "die Grenzen des Gebots der Mäßigung und Zurückhaltung überschritten wurden.“
 

Wo gibt es einen „antisemitischen“ Ausspruch von Watzal? Ziemlich einmalig ist auch, dass es zwei fast identische, in entscheidenden Feinheiten sich unterscheidende Artikel in der Welt gibt.

  

Patrick Bahners sagt in der FAZ: „Der Antisemitismusvorwurf eignet sich zum moralischen Totschlag. Wer die Beschreibung eines Gegners als eines Antisemiten durchsetzen kann, hat ihn aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.“ Weiter zwar auf Broder bezogen, es passt aber auf das ganze Netzwerk: „. Seine preisgekrönte publizistische Strategie der verbalen Aggression nutzt den Spielraum der Meinungsfreiheit, um ihn einzuschränken: Kritiker Israels sollen eingeschüchtert werden.“ Mehr noch: Sie sollen wie im Falle Watzal beruflich „vernichtet“ werden. Darum geht es der rechtszionistischen Israellobby.

  

Dies hat Benjamin Weinthal schon beim ersten Artikel in der Jerusalem Post bewiesen. Watzal hat ihm aber hier eine Breitseite verpasst, die wohl nun für sein eiferndes Agitieren in der „Welt“ verantwortlich ist.

 

Das die Zeitung diese Art von „Journalismus“ druckt, überrascht nicht. Hetzte die Springerpresse doch schon in den Sechzigerjahren gegen die Studentenbewegung und alle kritischen Geister. Heute geht es gegen Kritiker der amerikanischen und israelischen Besatzungspolitik. Beide Länder gehören laut Umfragen zu den größten Friedensfeinden.

 

Da schreibt Weinthal: „Die Kritik am Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) Dr. Ludwig Watzal, der auf seiner Internetseite antiisraelische Blogs schreibt und Texte auf einem israelfeindlichen Portal verlinkt, reißt nicht ab“ Seriös wäre es, wenn er von einer konzertierten Aktion geschrieben hätte, das von einem mehr als fragwürdigem Netzwerk aus dies Aktion durchgeführt wurde, deren Teil er selber ist. Das ist mehr als unredlich. Auf welchem angeblichen „antiisraeischem Blog“ Dr. Watzal verschweigt er dem Leser, da es nicht existiert. So geht es weiter in diesem Mischmasch. Ein Süppchen aus alten, widerlegten, stinkenden Zutaten wird da als neu, weil aufgewärmt verkauft. Diese Art von Journalismus schadet jeder Zeitung in der dieser „Journalist der besonderen Art“ schreibt.

 

Selbst ein „Nazijäger“ wie Efraim Zuroff wird von Weinthal als eine scheinbar „seriöse“ Stimme gegen Watzal in Stellung gebracht und missbraucht. Das er Nazis jagt ist verdienstvoll, das mag  seriös sein, obwohl Zuroff sehr salopp sein Wort gegen die Bürokratie der Gesetzgebung, so gegen die Gesetze stellt und sich über die Langsamkeit der Bürokratie bei der Verfolgung von Naziverbrechen beklagt. Das ist der Rechtsweg Herr Zuroff. Ein noch so ehrenwerter Mensch, wie sie es vielleicht sein mögen steht nicht über dem Gesetz. Es mag aber vielleicht auch seinen verständlichen Erfahrungen mit dem fehlenden Einsatz unserer Gesetzeshüter gegen Nazis entsprechen.

 

Noch weniger steht ein  Henryk M. Broder über dem Gesetz. Das muss er zur Zeit auch erfahren.
 

Das er Zuroff die alten Täter jagt und zu den neuen kein Wort sagt, sogar neben ihnen lebt und arbeitet, lässt aber viele Fragen offen und macht unglaubwürdig. Recht und Unrecht müssen für alle gelten.
Efraim Zuroff wird scheinbar auch schon seit langem von diesem merkwürdigen Netzwerk bearbeitet. Man schau sich an, wer der Fotograf des Fotos ist.  Samuel Laster (juedische.at hat es gemacht hat. Sein Markenzeichen ist die unbegründete Jagd gegen alle, die die verbrecherische Politik Israels kritisieren.

Ob Zuroff selbst für diese Kritik an Dr. Watzal kompetent ist, sollte man erst einmal prüfen. Weinthal schreibt: „Efraim Zuroff, ist der Fall Watzal aus der israelischen Presse bekannt.“ dass dies nur die manipulierenden unterstellenden Texte von Weinthal selber sein können, die er ihm präsentiert hat, verschweigt er geflissentlich. Warum schreibt er das nicht? Es ist mir nicht bekannt ob außer Weinthal noch jemand anders Artikel über Dr. Watzal in der israelischen Presse lanciert hat.

 

 Hier kann man, um einen Spruch vom Broder etwas abzuwandeln feststellen, warum Weinthal auch kein ernst zu nehmender Zeuge ist: „"weil sonst Zionisten entscheiden dürften, was Antisemitismus ist, als ob Pädophile entscheiden könnten, was echte Kinderliebe (oder Kinderhass) ist".

Efraim Zuroff, wie die meisten seiner amerikanisch zionistischen Landsleute, die nach Israel eingewandert sind, hat sich als Kolonisator in einer Siedlung niedergelassen: „He currently resides with his wife in Efrat“. Für Unwissende, Efrat liegt in der von Israel illegal besetzten Westbank. Der vielleicht ehrenvolle „Nazijäger“ hält sich also wider das Völkerrecht in dem besetzten Gebiet  auf.

Zuroff scheint übrigens jedes fragwürdige Flugblatt zu unterschreiben, wenn es ja nur gegen angebliche „Antisemiten“ geht? Welchen unsinnigen Artikel zum Beispiel „Die Zeit“ Berichterstatterin aus Israel Gisela Dachs über Zuroff schreibt, zeigt wie weit rechts auch „Die Zeit“ Redakteurin steht und wie verblendet proisraelisch sie ist. Zuroff als „Linken“ zu bezeichnen, ist schon irre.


Wer jagt die falschen Jäger, wo bleibt da die Rechtschaffenheit?

Wie sagt Patrick Bahners:Wer die Beschreibung eines Gegners als eines Antisemiten durchsetzen kann, hat ihn aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.“ Darum geht es diesem Netzwerk, nicht um den Kampf gegen wirkliche Antisemiten. Broder sagt es selber: „Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt.“ Das ist mediale Kriegsführung, ein Vernichtungskrieg gegen das verbriefte Recht der Meinungsfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz. Die Rechtszionisten und Vertreter des realen politischen Zionismus sind die wirklichen Verfassungsfeinde.

  „Daher argumentieren die Kritiker von Watzal, dass "die Grenzen des Gebots der Mäßigung und Zurückhaltung überschritten wurden.“ schreibt Weinthal. Kritiker? Jäger würde eher passen. Wie weit soll sich Dr. Watzal zurückhalten, wenn man mit faulen Tricks, teilweise mit Fälschungen versucht seine Existenz zu vernichten? Wenn seine  Vorgesetzen einem fragwürdigem Netzwerk Tür und Tor öffnen und sich die Personalpolitik scheinbar von der Israellobby vorschreiben lassen?

Weinthal hätte auch unseren Experten für alles oder nichts Henryk „Mohammed“ Broder anrufen können, dann wäre es ein Ortsgespräch in Berlin gewesen, billiger also für den Springer Konzern, und bestimmt auch „gehaltvoller“. Ich denke, da laufen eh viele Gespräche…...

Der GRÖJAZ (Größter Journalist aller Zeiten) behauptet wenigstens von sich, dass er weiß worüber er spricht. Aber daran bestehen erhebliche Zweifel nach dem letzten Auftritt als „Sachverständiger“ für „Antisemitismus“ in Innenausschuss des Bundestages. Ansonsten wäre es noch trauriger und verurteilenswerter.

 Benjamin Weinthal schafft sich als Journalist in diesem Netzwerk so keinem guten Namen.   Zeitungen in denen er Veröffentlicht ebenso wenig. Merkwürdig zweckmäßig scheint es auch zu sein, wie der über die "Junge Welt" herfällt. Darüber das er in der, den Antideutschen (vom Verfassungsschutz beobachtet) nahestehenden Jungle World schreibt verliert er kein Wort...

 E. Arendt - 25.8.08 überarbeitet am 19.11.2008

 

 

 

Weitere Texte über Benjamin Weinthal

2016 - „Jerusalem Post“ - Benjamin Weinthal versucht die Preisverleihung an CODEPINK zu verhindern.

Die Jerusalem Post und „Außendienstmitarbeiter“ Benjamin

Benjamin Weinthal - ein Beispiel für unanständigen Journalismus - Dr. Ludwig Watzal

Benjamin Weinthal – ein Beispiel für Kampagnenjournalismus - Dr. Ludwig Watzal

 

 

Weiterführende Links - Das Netzwerk

Lizas Welt: Ach - nicht gut! (11.11.2008)
Benjamin Weinthal - ein Beispiel für Kampagnenjournalismus (31.08.2008)
Eine "unkoordinierte" und "spontane" Verleumdungskampagne (2.06.2008)
Missbrauch Gutmeinender - Zur Arbeitsweise von "honestly concerned" (24.05.2008)
Korrektur einer weiteren impertinenten Unterstellung (10.04.2008)
Absender gesucht! (7.04.2008)
Benjamin Weinthal - ein Beispiel für unanständigen Journalismus (1.04.2008)
Tricks, Manipulationen und Diffamierungen (20.03.2008)
Richtigstellung zu einer Manipulation (16.03.2008)
"Prozessbeobachter" Dr. Matthias Küntzel (15.02.2008)
Wissenschaftliche Fragwürdigkeiten des Dr. Lars Rensmann >>>
Martin Kloke, die Linke und deren "Antisemitismus"
Auch: Israel-Kritiker bestraft -  Von Knut Mellenthin
juedische.de - juedische.at - Samuel Laster

 

Artikel von Benjamin Weinthal

Politicians in Albert Einstein’s German hometown fund anti-Semitic lecture - Diaspora - Jerusalem Post


Mehr Nachdruck gegen Dämonisierung Israels - Kommentar der anderen Benjamin Weinthal - 1. März 2016 - In Deutschland mehren sich Anzeichen eines modernen Antisemitismus in Form von kruder Israel-Kritik. Die Politik wäre gefordert, sich wie in Österreich vehementer davon zu distanzieren >>>


Israel blasts German city council for €10,000 prize to pro-BDS group 
German city awards US NGO with ties to Holocaust deniers €10,000 prize - Diaspora

German mayor opposes €10,000 award to anti-Semitic group Code Pink - Diaspora

Jungle World - Ein Herz für Israel – und Iran
Antisemitismus-Skandal in der Bundeszentrale für politische Bildung
Bundeszentrale für politische Bildung : Mitarbeiter sorgt für Antisemitismusskandal
German university teaches anti-Semitic theory | Jerusalem Post
http://www.haaretz.com/hasen/spages/964343.html
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1204473061526&pagename=JPost/JPArticle/ShowFull
'Kosher anti-Semitism' in Germany | International | Jerusalem Post

 

Mail                                     Impressum                                Haftungsausschluss                                      arendt Art

Start| oben