Gefängniswärter setzten Hungerstreikende unter Druck - Der israelische Gefängnisdienst im Ofer-Militärgefängnis übt massiven Druck auf 3 im Hungerstreik stehende palästinensische Gefangene aus, um ein Ende des Streiks zu erzwingen. Ibrahim al-Aaraj, der für das zuständige Ministerium arbeitet, bestätigte am Samstag in einer Pressekonferenz, dass die 3 Palästinenser seit dem 26.Februar jede Nahrungsaufnahme verweigern. Sie trinken nur noch Wasser. Damit wollen sie gegen ihre Haft ohne Gerichtsurteil durch Israel protestieren.
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Der Anwalt teilte weiter mit, dass die Häftlinge ständig umquartiert werden und immer wieder in Einzelhaft gesperrt werden.

Man drohte den Häftlingen mit dem Entzug von "Zugeständnissen" und der Verweigerung von Besuchserlaubnissen für Familienangehörige, falls sie den Hungerstreik nicht umgehend beenden. Einer der Häftlinge hat seit Beginn des Streiks schon 13 Kg Körpergewicht verloren. Ein Sprecher der palästinensischen Gefangenen im Ofer-Gefängnis teilte mit, das der Gefangenendienst je 3.140 Shekel ($850) von den Konten der Gefangenen gestohlen habe, um sie wegen des Hungerstreiks nach dem Foltertod von Arafat Jaradat in Israels Megiddo-Gefängnis zu bestrafen! Auch die Ausgabe von Frischgemüse wurde mit der gleichen Begründung in der Abteilung für 2 Wochen untersagt.
Quelle www.freunde-palaestinas.de, 11.03.2013