ja
138 -
nein 9 -
enthalten 41
Gegen Palästina
stimmten: Israel, USA, Kanada,
der Tschechische Republik, Polen,
Panama auch mehrere
Pazifische Inseln wie Marshall
Islands, Micronesia, Nauru und
Palau.
Quelle
29.
November - Internationaler
Solidaritätstag
mit dem palästinensischen
Volk
- Raif-Hussein -
Die Welt ist voller
Probleme und Auseinandersetzungen.
Krieg und Elend
sind leider immer
noch das vorherrschende
Thema in den weltweiten
Nachrichten. Traurige
Themen, die das
Leben und die heile
Welt der selbsternannten
Hüter der Menschenrechte
und Friedensbringer
auf Erden trüben
und ihre Mienen
für einen Augenblick
zum Versteinern
bringen.
Das brisanteste
Thema, wenn es um
Krieg und Verletzung
der Menschenrechte
geht, ist derzeit
fraglos die israelische
Besatzung und die
seit über 64 Jahren
anhaltende Unterdrückung
des palästinensischen
Volkes. In keinem
anderen Fall der
jüngeren Geschichte
gab es so viele,
so vielfältige und
eindeutige UNO-Resolutionen,
die den Aggressor
Israel verurteilen
und das Recht des
palästinensischen
Volkes auf Rückkehr
und Selbstbestimmung
in einem souveränen
Staat bestätigen.
Das internationale
Recht lässt keinerlei
Zweifel daran, dass
die Besatzung und
die Kolonialisierung
Palästinas durch
Israel gegen alle
anerkannten internationalen
Gesetze und Normen
verstoßen.
Menschenrechtsorganisationen,
auch und sogar israelische,
zeigen seit Jahrzehnten
mit erhobenem Finger
auf Israel und klagen
das Vorgehen der
Besatzer im besetzten
Palästina an. Trotz
alldem: NICHTS,
absolut nicht ist
geschehen. Israel
genießt Narrenfreiheit
und wird immer wieder
von demokratischen
Staaten wie Deutschland
geschützt und gedeckt.
Die Taten bleiben
unbestraft, während
andere Regierungen
und Völker mit militärischen
Mitteln gezwungen
werden, UNO-Resolutionen
zu folgen. Es ist
aber genau diese
Politik mit Doppelmoral,
die den Hass der
Radikalen nur noch
verstärkt und ihm
Antriebskraft gibt.
Israel gefährdet
den Weltfrieden:
Das ist die eindeutige
Meinung der Mehrheit
der Deutschen, wie
auch die anderen
freien europäischen
Bürger. Die Mehrheit
der deutschen Staatsbürger
ist gegen die Besatzungspolitik
Israels, sie unterstützen
die Bestrebungen
Palästinas nach
Unabhängigkeit und
Selbstbestimmung.
Sie sind der Meinung,
dass Israel wie
alle andere Staaten
dieser Welt behandelt
werden soll. Und
dennoch genießt
Israel und seine
Regierung eine zwar
unverständliche
aber uneingeschränkte
Solidarität des
Großteils der deutschen
politischen Elite.
Diese Elite ignoriert
die Meinung ihrer
Bürger und breitet
ihre schützende
Hand über die Regierungen
in Israel – ganz
gleichgültig, welche
politische Farbe
und Richtung sie
haben.
Damit schützen und
unterstützen sie
den Aggressor, und
zwar gleichermaßen
politisch und militärisch.
Mehr noch: Sogar
Steuergelder der
deutschen Bürger
werden für die Unterstützung
der Unterdrücker
eingesetzt. Und
alles unter dem
bequemen Deckmäntelchen
der immer wieder
zitierten historischen
Verantwortung.
Dabei sind diese
schönen Worte nichts
anderes als eine
maßlose Täuschung
und eine massive
Verfälschung der
Geschichte. Natürlich
hat Deutschland
hat eine historische
Verantwortung, nämlich
die, mit dafür Sorge
zu tragen, dass
nirgendwo auf der
Welt Rassismus und
Unterdrückung jemals
wiederkehren. Aber
Deutschland trägt
absolut keine historische
Verantwortung für
eine rechtsradikale,
koloniale, rassistische
israelische Regierung.
Die Form, in der
Israel im besetzten
Palästina seit 45
Jahren regiert,
ist Rassismus und
Unterdrückung in
brutalster puristischer
Art und Weise. Eine
Art und Weise, die
in Geschichte und
Gegenwart unvergleichbar
wie eigentlich unvorstellbar
ist.
Die Haltung der
Bundesregierung
während des letzten
Angriffs Israels
auf den Gazastreifen
war schlichtweg
beschämend. Die
Parteinahme für
die radikale israelische
Regierung und ihren
Staatsterror ist
ein Schlag ins Gesicht
für alle deutschen
Staatsbürger.
Doch tatsächlich
kam es noch schlimmer:
Die Ankündigung,
dass Deutschland
nicht für die Aufnahme
Palästinas als Beobachterstaat
in der UNO votieren
würde, ist eine
eindeutige Unterstützung
der kolonialen Bestrebungen
des zionistischen
Staates und ein
Rückschlag für die
Zwei-Staatenlösungen.
Mit Almosen für
die Palästinenser
kann Deutschland
diese Haltung nicht
überdecken oder
gar vergessen machen.
Das palästinensische
Volk braucht keinen
Aufbau einer Infrastruktur,
die übermorgen von
Israels Armee wieder
zerstört wird, das
palästinensische
Volk braucht eine
aufrichtige politische
Haltung gegen die
Besetzer, die Besatzung
und für die Selbstbestimmung.
Die Palästinensische
Gemeinde Deutschland
e.V. (PGD) nimmt
diesen von der UNO
ausgerufenen Tag
zum Anlass, sich
im Namen des Palästinensischen
Volkes für die Solidarität
der Deutschen Bürger
zu bedanken. Der
von der PGD neu
erschaffenen „Palästina
Solidaritätspreis“,
der zum ersten Mal
am 08.12.2012 in
Berlin vergeben
wird, ist ein neues
Kapitel. Es ist
der Schulterschluss
deutscher Staatsbürger,
in Deutschland lebender
Palästinenser und
Deutscher palästinensischer
Abstammung für einen
freien unabhängigen
Palästinensischen
Staat in den Grenzen
von 1967 mit Jerusalem
als Hauptstadt.
Wir alle setzen
uns ein für den
gerechten Frieden
und gegen die Aggression
im besetzen Palästina.
Es ist an der Zeit,
Israel in die Schranken
zu weisen. Weiterhin
mit Lippenbekenntnissen
und Doppelmoralpolitik
zu agieren, hilft
keinem, auch Israel
selbst nicht. Der
Druck der internationalen
Gemeinschaft muss
spürbar sein.
Sagt JA zu einem
freien Palästina
Sagt JA zu Palästina
als Mitglied der
UNO
Hannover 29.11.2012
Palestine
comes today to the United Nations
General Assembly at a time when it is
still tending to its wounds and still
burying its beloved martyrs of children,
women and men who have fallen victim to
the latest Israeli aggression, still
searching for remnants of life amid the
ruins of homes destroyed by Israeli
bombs on the Gaza Strip, wiping out
entire families, their men, women and
children murdered along with their
dreams, their hopes, their future and
their longing to live an ordinary life
and to live in freedom and peace.
Palestine
comes today to the General Assembly
because it believes in peace and because
its people, as proven in past days, are
in desperate need of it.
Palestine
comes today to this prestigious
international forum, representative and
protector of international legitimacy,
reaffirming our conviction that the
international community now stands
before the last chance to save the
two-State solution.
Palestine
comes to you today at a defining moment
regionally and internationally, in order
to reaffirm its presence and to try to
protect the possibilities and the
foundations of a just peace that is
deeply hoped for in our region.
Mr.
President,
Ladies and Gentlemen,
The Israeli
aggression against our people in the
Gaza Strip has confirmed once again the
urgent and pressing need to end the
Israeli occupation and for our people to
gain their freedom and independence.
This aggression also confirms the
Israeli Government’s adherence to the
policy of occupation, brute force and
war, which in turn obliges the
international community to shoulder its
responsibilities towards the Palestinian
people and towards peace.
This is why
we are here today.
I say with
great pain and sorrow… there was
certainly no one in the world that
required that tens of Palestinian
children lose their lives in order to
reaffirm the above-mentioned facts.
There was no need for thousands of
deadly raids and tons of explosives for
the world to be reminded that there is
an occupation that must come to an end
and that there are a people that must be
liberated. And, there was no need for a
new, devastating war in order for us to
be aware of the absence of peace.
This is why
we are here today.
Mr.
President,
Ladies and Gentlemen,
The
Palestinian people, who miraculously
recovered from the ashes of Al-Nakba of
1948, which was intended to extinguish
their being and to expel them in order
to uproot and erase their presence,
which was rooted in the depths of their
land and depths of history. In those
dark days, when hundreds of thousands of
Palestinians were torn from their homes
and displaced within and outside of
their homeland, thrown from their
beautiful, embracing, prosperous country
to refugee camps in one of the most
dreadful campaigns of ethnic cleansing
and dispossession in modern history. In
those dark days, our people had looked
to the United Nations as a beacon of
hope and appealed for ending the
injustice and for achieving justice and
peace, the realization of our rights,
and our people still believe in this and
continue to wait.
This is why
we are here today.
Ladies and
Gentlemen,
In the
course of our long national struggle,
our people have always strived to ensure
harmony and conformity between the goals
and means of their struggle and
international law and spirit of the era
in accordance with prevailing realities
and changes. And, our people always have
strived not to lose their humanity,
their highest, deeply-held moral values
and their innovative abilities for
survival, steadfastness, creativity and
hope, despite the horrors that befell
them and continue befall them today as a
consequence of Al-Nakba and its horrors.
Despite the
enormity and weight of this task, the
Palestine Liberation Organization (PLO),
the sole, legitimate representative of
the Palestinian people and the constant
leader of their revolution and struggle,
has consistently strived to achieve this
harmony and conformity.
When the
Palestine National Council decided in
1988 to pursue the Palestinian peace
initiative and adopted the Declaration
of Independence, which was based on
resolution 181 (II) (29 November 1947),
adopted by your august body, it was in
fact undertaking, under the leadership
of the late President Yasser Arafat, a
historic, difficult and courageous
decision that defined the requirements
for a historic reconciliation that would
turn the page on war, aggression and
occupation.
This was not
an easy matter. Yet, we had the courage
and sense of high responsibility to make
the right decision to protect the higher
national interests of our people and to
confirm our adherence to international
legitimacy, and it was a decision which
in that same year was welcomed,
supported and blessed by this high body
that is meeting today.
Ladies and
Gentlemen,
We have
heard and you too have heard
specifically over the past months the
incessant flood of Israeli threats in
response to our peaceful, political and
diplomatic endeavor for Palestine to
acquire non-member observer State in the
United Nations. And, you have surely
witnessed how some of these threats have
been carried out in a barbaric and
horrific manner, just days ago in the
Gaza Strip.
We have not
heard one word from any Israeli official
expressing any sincere concern to save
the peace process. On the contrary, our
people have witnessed, and continue to
witness, an unprecedented
intensification of military assaults,
the blockade, settlement activities and
ethnic cleansing, particularly in
Occupied East Jerusalem, and mass
arrests, attacks by settlers and other
practices by which this Israeli
occupation is becoming synonymous with
an apartheid system of colonial
occupation, which institutionalizes the
plague of racism and entrenches hatred
and incitement.
What permits
the Israeli Government to blatantly
continue with its aggressive policies
and the perpetration of war crimes stems
from its conviction that it is above the
law and that it has immunity from
accountability and consequences. This
belief is bolstered by the failure by
some to condemn and demand the cessation
of its violations and crimes and by
position that equate the victim and the
executioner.
The moment
has arrived for the world to say clearly:
Enough of aggression, settlements and
occupation.
This is why
we are here now.
Ladies and
Gentlemen,
We did not
come here seeking to delegitimize a
State established years ago, and that is
Israel; rather we came to affirm the
legitimacy of the State that must now
achieve its independence, and that is
Palestine. We did not come here to add
further complications to the peace
process, which Israel’s policies have
thrown into the intensive care unit;
rather we came to launch a final serious
attempt to achieve peace. Our endeavor
is not aimed at terminating what remains
of the negotiations process, which has
lost its objective and credibility, but
rather aimed at trying to breathe new
life into the negotiations and at
setting a solid foundation for it based
on the terms of reference of the
relevant international resolutions in
order for the negotiations to succeed.
Ladies and
Gentlemen,
On behalf of
the Palestine Liberation Organization, I
say: We will not give up, we will not
tire, and our determination will not
wane and we will continue to strive to
achieve a just peace.
However,
above all and after all, I affirm that
our people will not relinquish their
inalienable national rights, as defined
by United Nations resolutions. And our
people cling to the right to defend
themselves against aggression and
occupation and they will continue their
popular, peaceful resistance and their
epic steadfastness and will continue to
build on their land. And, they will end
the division and strengthen their
national unity. We will accept no less
than the independence of the State of
Palestine, with East Jerusalem as its
capital, on all the Palestinian
territory occupied in 1967, to live in
peace and security alongside the State
of Israel, and a solution for the
refugee issue on the basis of resolution
194 (III), as per the operative part of
the Arab Peace Initiative.
Yet, we must
repeat here once again our warning: the
window of opportunity is narrowing and
time is quickly running out. The rope of
patience is shortening and hope is
withering. The innocent lives that have
been taken by Israeli bombs - more than
168 martyrs, mostly children and women,
including 12 members of one family, the
Dalou family, in Gaza - are a painful
reminder to the world that this racist,
colonial occupation is making the
two-State solution and the prospect for
realizing peace a very difficult choice,
if not impossible.
It is time
for action and the moment to move
forward.
This is why
we are here today.
Mr.
President,
Ladies and Gentleman,
The world is
being asked today to undertake a
significant step in the process of
rectifying the unprecedented historical
injustice inflicted on the Palestinian
people since Al-Nakba of 1948.
Every voice
supporting our endeavor today is a most
valuable voice of courage, and every
State that grants support today to
Palestine’s request for non-member
observer State status is affirming its
principled and moral support for freedom
and the rights of peoples and
international law and peace.
Your support
for our endeavor today will send a
promising message - to millions of
Palestinians on the land of Palestine,
in the refugee camps both in the
homeland and the Diaspora, and to the
prisoners struggling for freedom in
Israel’s prisons - that justice is
possible and that there is a reason to
be hopeful and that the peoples of the
world do not accept the continuation of
the occupation.
This is why
we are here today.
Your support
for our endeavor today will give a
reason for hope to a people besieged by
a racist, colonial occupation. Your
support will confirm to our people that
they are not alone and their adherence
to international law is never going to
be a losing proposition.
In our
endeavor today to acquire non-member
State status for Palestine in the United
Nations, we reaffirm that Palestine will
always adhere to and respect the Charter
and resolutions of the United Nations
and international humanitarian law,
uphold equality, guarantee civil
liberties, uphold the rule of law,
promote democracy and pluralism, and
uphold and protect the rights of women.
As we
promised our friends and our brothers
and sisters, we will continue to consult
with them upon the approval of your
esteemed body our request to upgrade
Palestine’s status. We will act
responsibly and positively in our next
steps, and we will to work to strengthen
cooperation with the countries and
peoples of the world for the sake of a
just peace.
Ladies and
Gentlemen,
Sixty-five
years ago on this day, the United
Nations General Assembly adopted
resolution 181 (II), which partitioned
the land of historic Palestine into two
States and became the birth certificate
for Israel.
Sixty-five
years later and on the same day, which
your esteemed body has designated as the
International Day of Solidarity with the
Palestinian People, the General Assembly
stands before a moral duty, which it
must not hesitate to undertake, and
stands before a historic duty, which
cannot endure further delay, and before
a practical duty to salvage the chances
for peace, which is urgent and cannot be
postponed.
Mr.
President,
Ladies and Gentlemen,
The time has
come to recognize our State of Palestine,
whether as a full member or a non-member
State in this organization, paving the
way for it to take its rightful place
among the community of nations.
This is why
in specific we are here today.
Thank you.
Internationalen
Tag
der Solidarität mit dem
palästinensischen Volk
Tag der Solidarität mit
dem Palästinensischem
Volk -
Brüssel,
29. November 2012
– Am Internationalen Tag
der Vereinten Nationen
für die Solidarität mit
dem palästinensischem
Volk, erinnert Alexandra
Thein als Mitglied der
Delegation für die
Beziehungen zum
Palästinensischen
Legislativrat und zu
Israel im Europäischen
Parlament sowie
Vorsitzende des Beirats
der Deutsch-Arabischen
Gesellschaft einmal mehr
an das Leid der
Palästinenser. „Die
menschenunwürdige
Situation im
Westjordanland und im
Gaza-Streifen muss
endlich einer
politischen Lösung
zugeführt werden, die im
Endeffekt schon seit
langem ausdiskutiert
ist. Die über 6-jährige
Blockade des
Gaza-Streifens, die
zahllosen Checkpoints im
Westjordanland und die
Zerteilung von Land und
Familien macht das
"Leben" der
Palästinenser
unerträglich“, erklärt
Thein.
Die
Besatzung macht aber vor
allem auch den Kindern
zu schaffen. „Schon
Kleinkinder werden an
den Checkpoints im
Westjordanland
körperlichen
Untersuchungen
ausgesetzt, wobei es
sich um die üblichen
Schikanemaßnahmen
handelt. Stundenlang
müssen sich
Palästinenser anstellen,
um ihre Verwandten
vielleicht besuchen zu
können“, so Thein. Zudem
kritisiert Sie:
„Der Zugang zu ihren
eigenen Ressourcen
bleibt vielen
Palästinensern verwehrt,
insbesondere zu Wasser.
Schlimm ist vor allen
Dingen, dass dieses
Wasser völkerrechtlich
den Palästinensern
gehört.“ Noch
dramatischer ist die
Situation im
Gazastreifen: 90 Prozent
des Wassers, welches den
dort lebenden Menschen
zur Verfügung steht, ist
untrinkbar.
Daher
fordert Thein die
Umsetzung der
Zweistaatenlösung
basierend auf den
Grenzen von 1967, um den
Palästinensern ein
menschenwürdigeres
Leben, den Zugang zu den
eigenen Ressourcen und
ein sicheres Leben in
Frieden mit ihren
Nachbarn zu ermöglichen.
„Indem man
wirtschaftliche
Entwicklung zulässt,
können Institutionen
aufgebaut, die
wirtschaftliche und
politische Entwicklung
in Gang gesetzt und
Extremismus verhindert
werden. Nur so kann man
einen dauerhaften und
gerechten Frieden
erlangen, und nicht
durch eine
jahrzehntelange
völkerrechtswidrige
Besatzung eines gesamten
Volkes.“
Offener Brief 27.11.12 an
Westerwelle - W.Behr
-
Sehr geehrter Herr Aussenminister
Westerwelle. Ihre in der
vorgestrigen Talkshow von
Jauch vorgetragenen bestens
bekannten Mantren können die
Fakten im Nahost nicht
ändern. So sehr Sie sich
auch anstrengen, Ihre
Aufgabe als
Interessenvertreter der
Israel-Lobby und der
weltpolitischen Ziele der
Bilderberger zu erfüllen.
Das Mantra von der "einzigen
Demokratie" im nahen Osten
ist geradezu lächerlich. Der
Apartheidstaat Israel ist
bestenfalls eine "selektive
Demokratie", in der
Nichtjuden durch Gesetze,
die den Nürnberger Gesetzen
ähneln, diskriminiert
werden. Zudem spricht die
israelische Besatzung in den
palästinensischen Gebieten
dem Menschen- und
Völkerrecht Hohn. Ihr Mantra
von „Israels Recht auf
Selbstverteidigung“ wird von
Seumas Milne im britischen
Guardian bestens
widersprochen: Dass „bei
genauer Betrachtung der
Ereignisse des letzten
Monats, Israel die
entscheidende Rolle in der
militärischen Eskalation
spielte“ und weiter „dass
Israel als eine Art Opfer
darzustellen, welches ‚jedes
Recht dazu hat’, sich gegen
Angriffe von ‚außerhalb
seines Territoriums selbst
zu verteidigen’ einer
krassen Umkehrung der
Realität entspricht. Israel
halte nach wie vor sowohl
das Westjordanland als auch
Gaza besetzt. Die
Palästinenser, nicht Israel,
hätten somit das Recht sich
zu verteidigen und zu
bewaffnen, ob sie sich dafür
entscheiden oder nicht“. Die
Erwähnung der „1‘600 Raketen
auf Israel“ hätten Sie sich
in diesem Zusammenhang
sparen können, zumal sie
fast durchwegs wirkungslos
waren. In der Hoffnung, dass
Sie Verständnis dafür haben,
dass nicht alle mündigen
Bürger Ihren Thesen Glauben
schenken, verbleibe ich mit
freundlichen Grüssen -
W.Behr, Herdwangen-Schönach
Kurzkommentar.
Deutschland
glaubt
anscheinend
durch den Mord
an
Palästinenser,
deren
Vertreibung sich
von der Schuld
des Naziregiems
freikaufen zu
können. Die
Lehre muss sein:
NIE WIEDER -
NIEMAND -
NIRGENDWO!!!
72
Stunden
für
Palästina
-
in
72
Stunden
werden
die
Palästinenser
einen
Antrag
auf
einen
eigenen
Staat
bei
den
Vereinten
Nationen
einreichen
--
dies
könnte
unsere
beste
Chance
auf
Frieden
im
Nahen
Osten
in
Jahrzehnten
sein.
Deutschland
zögert,
aber
unser
gemeinsamer
Einsatz
könnte
das
Blatt
wenden.
Die
Mehrheit
der
Welt
unterstützt
den
Antrag
und
Meinungsumfragen
zufolge
wollen
74%
der
Deutschen
einen
Palästinensischen
Staat.
Aber
momentan
sieht
es
so
aus
als
würde
sich
die
Kanzlerin
dem
Druck
aus
Israel
und
den
USA
beugen
und
Deutschland
sich
der
Stimme
enthalten
--
einzig
unsere
Stimmen
können
diese
mächtige
Lobby
noch
zurückzuschlagen.
Wenn
die
Palästinenser
mit
ihrem
UN-Antrag
jetzt
Erfolg
haben,
könnte
dies
das
Ende
der
40-jährigen
Besatzung
einläuten
und
den
Weg
für
eine
Zweistaatenlösung
ebnen.
Die
Bundesregierung
hat
ihre
Position
noch
nicht
bekannt
gegeben
und
entscheidet
sich
in
diesem
Augenblick.
Lassen
Sie
uns
jetzt
sicherstellen,
dass
Deutschland
für
Frieden
und
Freiheit
im
Nahen
Osten
einsteht
--
Klicken
Sie
auf
den
Link,
um
sich
der
Kampagne
anzuschließen.
Petition
unterzeichnen
>>>
Hier sind einige Gesprächsthemen, weshalb der palästinensische Antrag an die Vollversammlung der Vereinten Nationen unsere größte Chance auf Frieden ist. Bitte verwenden Sie diese als Leitfaden, wenn Sie Ihre Nachricht schreiben:
GENUG IST GENUG
Seit Jahrzehnten werden die Menschen Palästinas von Israel belagert und unterdrückt
Jahrelang haben die USA und Israel den Frieden als Geisel gehalten für Prozesse, die nur zu mehr illegalen Besiedlungen von palästinensischen Gebieten geführt haben
Die USA und Israel sollten nicht damit davon kommen, den Rest der Welt dazu zu drängen "Nein" zu stimmen, zu einem Antrag der moralisch und strategisch richtig ist
ES IST DER EINZIGE WEG FÜR FRIEDEN
Aktuell ist kein wirklicher Friedensprozess erkennbar
Das ist eine neue Chance das Gleichgewicht wiederherzustellen und einen neuen Weg in Richtung Freiheit und Frieden einzuschlagen
Wenn der Antrag scheitert, könnten wir viele weitere Jahrzehnte voller Gewalt erleben und Extremisten könnten das Volk gewinnen
UNTERSTÜTZT DIE WAHL DER WELT
Palästinas Zeit ist gekommen - dies ist ein rechtmäßiger, gewaltfreier, diplomatischer Vorstoß, der Europas gesamte Unterstützung benötigt
Die Vereinten Nationen, die Weltbank und der IWF, dass Palästina bereit ist, einen eigenen Staat zu führen
Der Großteil der Menschen in ganz Europa und zwei Drittel der Staatsoberhäupter unterstützen Palästina's Eigenstaatlichkeit bereits
Denken Sie daran höflich zu sein -- wir können weit mehr erreichen, wenn wir vernünftig und nachvollziehbar sind.
Gaza nach
dem Massaker
2012: Zehn
Analysen und
Meinungen
- Institut
für
Palästinakunde
-
Gaza 2012!
- Haidar Eid
- Now is the
moment of
truth, the
moment of
sending a
clear
message to
the new Arab
world: The
Mubarak and
Abu el-Gheit
era is gone.
… The
demonstrations,
which have
erupted in
London, New
York,
Glasgow and
other cities
must be
translated
into a new,
concrete
reality
steered by
Palestinians
and Arabs. …
As for the
Palestinians,
we must
unify our
ranks on the
ground in a
national
front, a
front that
will turn
its back on
remnants of
the ugly
Oslo days
and security
coordination,
one that
declares its
divorce from
all racist
proposals.
And we must
make it
absolutely
clear that
there is no
place for
normalisers
amongst us
from now on.
We should
not allow
them to sit
comfortably
among us
until they
sever their
relations
with the
occupation
and stop
whitewashing
its ugly
face: A face
that is
stained with
the blood of
Palestinian
children
… Bitte
lesen Sie
hier
weiter.
Offener Brief
von G. Meerpohl
-
Bundeskanzlerin
Frau Dr. Angela
Merkel
Btr.:
Selbstverteidigung
- Bez.: Ihre
Rede vor dem
Zentralrat der
Juden 25. 11. 12
-
Sehr geehrte
Frau
Bundeskanzlerin,
in Ihrer Rede
vor dem
Zentralrat der
Juden in
Deutschland vom
25. 11. 12 wie
in Ihrer Rede
vor dem
Bundestag am 21.
11. 12 wie schon
zuvor haben Sie
das Recht
Israels auf
Selbstverteidigung
hervorgehoben.
Das Recht
Israels auf
Selbstverteidigung
ist
selbstverständlich.
Die Art und der
Umfang, mit dem
Sie dieses allen
Staaten
zustehende Recht
für Israel
reklamieren, ist
zu beanstanden.
1.) Sie
vergessen,
übersehen,
verdrängen,
verschweigen,
dass das
palästinensische
Volk und seine
Regierung(en)
ebenfalls ein
Recht auf
Verteidigung
haben.
Verteidigung
gegen den von
Israel seit 60
Jahren gegen die
einheimische
Bevölkerung
geführten, wenn
auch nicht immer
offenen Krieg.
Einen Krieg,
(abgesehen von
den
massakerartig
praktizierten,
mit technischer
Überübermacht
kaltherzig
exekutierten
Überfällen)
geführt mit der
Blockade des
Gazastreifens,
mit der
Besetzung der
Westbanks, mit
der Besiedlung
gestohlenen
Landes, mit dem
Unterbinden des
Fischfang, dem
Verhindern des
Handels, mit der
Zerstörung von
Häusern und
Siedlungen,
Brunnen,
Plantagen, kurz:
ein Krieg, der
die Vertreibung
der indigenen
Bevölkerung, die
Naqba, still und
heimtückisch,
unvermindert und
gezielt
fortsetzt.mehr
>>>
Renate
Khurdok - Mein
Kommentar zur
gestrigen
Sendung am
25.11. in der
ARD „Auge um
Auge, Zahn um
Zahn“ -
Sehr geehrter
Herr Jauch,
vielen Dank für
Ihre Arbeit an
der gestrigen
Sendung, die ich
wirklich fast
zufällig in der
ARD gesehen
habe.
Ich bin in die
Sendung, als Sie
sich mit Daniel
Barenboim
unterhielten. Da
ich Herrn
Barenboim sehr
verehre und sein
Konzert in
Ramallah
miterlebt habe,
blieb ich.
Da ist schon die
1. Frage: Es
wurde danach
gefragt, wann er
wohl mit seinem
Konzert in einem
arabische Land
auftritt? Also,
sein Konzert
2005 in Ramallah.
Ist Palästina
kein arabisches
Land ?
Eine sehr
brennende Frage:
Warum wurde Frau
Sawsan Chebli
(klingt ja fast
wie ein
Schweizer Name)
so abrupt
unterbrochen,
gerade als sie
bei einem sehr
interessanten
Punkt war ...
..die Auflösung
der PA ? ...und
warum wurde nach
der wirklich
unnötigen
Unterbrechung
für Sport- Fans
nicht wieder
angeknüpft an
dieser sehr
spannenden
Ausführung ?
Dazu
mehr >>>
Rudolf
Hinz und Ekkehart
Drost In
Jayyous wachsen
Bäume auch auf Felsen.
Friedensdienst in
einem palästinensischen
Dorf
Als der "Ökumenische
Friedensdienst in
Palästina und Israel"
(EAPPI) des Weltkirchenrates
in Genf im Jahre
2002 begann, war
das palästinensische
Dorf Jayyous im
Nordwesten des Westjordanlandes
mit seinen damals
3000 Einwohnern
eine der ersten
Ortschaften, in
denen Teilnehmerinnen
und Teilnehmer des
Friedensdienstes
ihre Arbeit aufnahmen.
Ihre Aufgabe war
es, Menschen in
einer Situation
zu begleiten, die
durch den Bau der
israelischen Sperranlage
täglich bedrückender
wurde. Diese Sperranlage
wurde nicht - wie
es zu erwarten gewesen
wäre - auf der Waffenstillstandslinie
von 1949 (der "Green
Line") geplant und
gebaut, sondern
bis weit hinein
in palästinensisches
Gebiet. Viele Ortschaften
wurden so von ihren
Feldern und Obstplantagen
westlich dieser
Anlage abgetrennt.
In Jayyous waren
es mehr als 70%
des nutzbaren Landes,
das für die meisten
Benutzer nur schwer
zugänglich und für
viele gänzlich unerreichbar
blieb.
Das Bauerndorf Jayyous
wurde daher zwischen
den Jahren 2003
und 2007 zum Zentrum
des gewaltfreien
Widerstandes gegen
den Bau der Sperranlage.
Die Autoren Rudolf
Hinz und Ekkehart
Drost haben als
Freiwillige mehrere
Monate in Jayyous
gearbeitet und den
Ort wiederholt besucht.
Sie wurden dabei
Zeugen einer Entwicklung,
die immer tiefer
in die Verzweiflung
und Hoffnungslosigkeit
geführt hat. Sie
erlebten aber auch,
mit welchem Mut
und welcher Ausdauer
sich Frauen und
Männer dieser Entwicklung
entgegen gestellt
haben und sich auch
durch immer neue
Maßnahmen der israelischen
Militärverwaltung
des besetzten Westjordanlandes
nicht davon abbringen
ließen, auf dem
Recht auf ihr Land
zu bestehen. Dieses
Buch will die Geschichte
der fortschreitenden
Landnahme und Besetzung
seit der Staatsgründung
Israels 1948 und
dem 6-Tage-Krieg
von 1967 nachzeichnen
und dabei vor allem
die Menschen in
Jayyous zu Worte
kommen lassen. Darum
sind ausführliche
Zitate aus schriftlichen
Aufzeichnungen von
Einwohnern aus Jayyous
ein wichtiger Bestandteil
dieses Buches; es
sind Texte, die
die palästinensische
Perspektive aufzeigen.
Der Ort Jayyous
steht hier stellvertretend
für viele palästinensische
Gemeinden, die im
Laufe der nunmehr
45jährigen Besatzung
des Westjordanlandes
immer weiter in
ihren Rechten beschnitten
und in ihren Lebensmöglichkeiten
beschränkt wurden.
Beiträge zur Internationalen
Politik, Bd. 3 -
14,8x20,5 cm, Englisch-Broschur,
178 Seiten, 70 farbige
Fotos - ISBN 9783933337955
- 25,00 Euro
Die
Gerechtigkeit siegt – Ludwig Watzal
zwingt Thomas Krüger von der Bundeszentrale
für politische Bildung zum Rückzug!
-
Nach seinem
Sieg
vor dem Bonner Arbeitsgericht
hat der, auf Wunsch von Thomas Krüger
„kalt gestellte“ Redakteur der Zeitschrift
"Aus Politik und Zeitgeschichte",
Dr. Ludwig Watzal, dem Präsidenten
der Bundeszentrale für politische
Bildung (bpb), Thomas Krüger, seines
Zeichens SPD-Genosse, vor dem Verwaltungsgericht
in Köln einen weiter „Schlag“ verpasst.
Zahlreiche
Protestschreiben an den
Innenminister
haben
immer wieder auf die
gravierende Verletzung der Fürsorgepflicht
seitens dieses Krügers hingewiesen.
Es wird höchste Zeit, dass Krüger
dafür zur Rechenschaft gezogen wird.
Wie man immer wieder in der Presse
lesen kann und auf der BpB-Website
nachvollziehen kann, ist unter Krügers
Leitung die einst ehrwürdige Bundeszentrale
zu einer Propagandaanstalt verkommen.
Islamophobiker wie Henryk Broder
werden da herausragend präsentiert,
ihre Bücher werden angekauft und
zu Lasten des Steuerzahlers verteilt.
Demagogen wie Matthias
Künzel dürfen ihr politisches Gift
als „politische Bildung“ versprühen.
Sollte doch eigentlich die bpb ein
neues, demokratisches Deutschland
fördern, stattdessen verbündet sie
sich durch diesen Präsidenten mit
den neuen Tätern.
Anstatt einem Ludwig Watzal ein
Bundesverdienstkreuz zu geben wie
Felicia Langer und stolz darauf
zu sein, dass er Mitarbeiter der
bpb ist und für eine gelebte zivilgesellschaftliche
Demokratie steht, verbündet sich
dieser Krüger mit den Verteidigern
von Rassisten, die jedes Verbrechen
der israelischen Regierung decken
und in Herrenmenschenmanier die
Palästinenser töten, vertreiben
und sie ihrer Lebensgrundlagen berauben.
Dieser „Präsident“ unterstützt die
neuen Täter gegen die, die auf der
Seite der Opfer stehen.
Wann rehabilitiert der Innenminister
endlich den Redakteur der BpB, Dr.
Watzal, vollständig und stellt Thomas
Krüger als Mitarbeiter des Netzwerkes
Honestly Concerned frei??
Wie
würde Henryk Broder das Verhalten
seines Freundes Thomas Krüger beschreiben?
Er würde wohl mit Dieter Bohlen
antworten:
„Das
Problem ist: Mach einem Bekloppten
klar, dass er bekloppt ist.”
E. Arendt,
24.11.12.
Erfolg für Israel-Kritiker -
Bundeszentrale für Politische Bildung
unterliegt vor Gericht erneut gegen
einen seit Jahren angefeindeten
Mitarbeiter -
Von Elias Davidsson -
Die Bundeszentrale für Politische
Bildung (BPB) hat im Dauerstreit
gegen ihren Mitarbeiter Dr. Ludwig
Watzal erneut eine Niederlage erlitten.
Das Verwaltungsgericht in Köln gab
Watzal, gegen den seit über fünf
Jahren ein Kesseltreiben wegen seiner
Kritik an der Politik Israels in
Gang ist, am Donnerstag Recht.
Zum Hintergrund: Die Bundeszentrale
hatte von der Anwaltskanzlei Pauly
& Partner insgeheim ein »Gutachten«
über Watzal erstellen lassen. Anscheinend
sollte es dazu dienen, Argumente
für eine Entlassung des Mitarbeiters
zu erhalten, auf die BPB-Präsident
im Auftrag des Bundesinnenministeriums
schon lange hinwirkt, ohne bisher
die passenden Schlupflöcher im Arbeitsrecht
gefunden zu haben. Nach Bekanntwerden
des neuen Vorgangs verlangte Watzal
unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz
Einsicht in dieses Gutachten. Nachdem
ihm das verweigert worden war, klagte
Watzal vor dem Verwaltungsgericht.
Dessen Entscheidung war am Donnerstag
eindeutig: Es wies die Einwände
der Bundeszentrale in allen Punkten
als unbegründet zurück. Die Beklagte
muß Watzal eine Kopie des Gutachtens
aushändigen. Eine Revision vor dem
Oberverwaltungsgericht wurde nicht
zugelassen.
Thomas Krüger, der Leiter der BPB,
wird seit Jahren von vielen Seiten
bedrängt, gegen den Israel-Kritiker
vorzugehen – und gibt den Druck
auf Watzal weiter. Dieser ist ständigen
Schikanen ausgesetzt, obwohl er
seine fundierten und ausgewogenen
Analysen zum Israel-Palästina-Konflikt
ausschließlich als freier Journalist
außerhalb des Dienstes schreibt
und veröffentlicht.
Nicht
verhindern konnte Watzal, daß Krüger
ihn im Frühjahr 2007 aus der vierköpfigen
Redaktion der von der BPB herausgegebenen
Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte
entfernen ließ. Unter denen, die
mit dem Vorwurf des Antisemitismus
Watzals Entlassung betreiben, sind
der Zentralrat der Juden in Deutschland,
die Leitung der Jüdischen Gemeinde
Berlin, der zu Springers Welt abgestiegene
frühere Spiegel-Journalist Henryk
Broder, die Deutsch-Israelische
Gesellschaft, aber auch ausländische
zionistische Organisationen wie
die US-amerikanische Anti-Defamation-League
und das Simon Wiesenthal Center
in Jerusalem.
Der Behördenleiter Krüger hat den
verleumdeten Mitarbeiter nicht nur
nicht geschützt und damit seine
Fürsorgepflicht verletzt. Der Pressesprecher
der BPB, Raul Gersson, hat ihn auch
in den Zeitungen Die Welt, Tagesspiegel,
Jüdische Allgemeine und Jerusalem
Post bloßgestellt. Wenn man feststellt,
wie sich die BPB auf ihrer Website
an der Stimmungsmache gegen Muslime
beteiligt, erscheint die Dauerkampagne
gegen Watzal als Konsequenz einer
von ganz oben angeordneten Politik
der Bundesregierung. Das Schicksal
des Mitarbeiters Watzal ist nur
eine Spitze des staatlich geförderten
Rassismus.
Zuerst erschienen:
http://www.jungewelt.de/2012/11-24/054.php
24.11.2012 / - Mit der freundlichen
Genehmigung des Autors veröffentlicht.
Palästinensische
Gemeinde Deutschland - Presseerklärung
zur Verleihung des Palästina
Solidaritätspreises 2012
Der Palästina Solidaritätspreis
geht im Jahr 2012 an Herrn Erhard
Arendt. Damit wird der zum ersten
Mal ausgeschrieben Palästina
Solidaritätspreis an einen Mann
vergeben, der sich seit Jahrzehnten
für die Solidarität mit dem
palästinensischen Volk und für
den Frieden im Nahen Osten einsetzt.
Erhard Arendt betreibt die Internetseite
http://www.palaestina-portal.eu/-
mit Abstand die aktuellste und
informativste Internetseite
im deutschsprachigen Raum. Für
Tausende von Menschen ist diese
Seite die erste Adresse für
umfassende und profunde Informationen
zum Israel-Palästina Konflikt.
Die Jury hatte eine sehr schwere
Entscheidung zu treffen, tatsächlich
hätte es das Gros der vorgeschlagenen
Personen und Organisationen
verdient, den Preis zu erhalten.
Erst nach eingehender Diskussion
und Prüfung entschied sich die
Jury, den Preis an Erhard Arendt
und das von ihm geschaffene
http://www.palaestina-portal.eu/zu vergeben.
Der Palästina Solidaritätspreis
wird in diesem Jahr erstmals
am 08.12.2012 um 16:00 Uhr in
Berlin im Saal der Rosa-Luxemburg-Stiftung,
Franz-Mehring-Platz 1, 10243
Berlin verliehen und steht unter
der Schirmherrschaft des Palästinensischen
Botschafters Salah Abdel Shafi.
Zwei Kameramänner in Gaza getötet
- Reporter ohne Grenzen entsetzt
über Tod zweier Kameramänner in
Gaza - 21.11.2012
– Reporter ohne Grenzen ist entsetzt
über den Tod zweier Kameramänner
im Gazastreifen. Das Fahrzeug der
Journalisten, die für den zur Hamas
gehörenden Fernsehsender Al-Aksa-TV
arbeiteten, wurde in Gaza-Stadt
gezielt von der israelischen Luftwaffe
beschossen. Berichten des Senders
zufolge war es als Pressefahrzeug
gekennzeichnet. Reporter ohne Grenzen
verurteilt diesen Angriff scharf
und weist darauf hin, dass Journalisten
durch das Völkerrecht besonders
geschützt sind.
Ein Sprecher der israelischen Regierung
hatte am 18. November in einem Interview
mit dem arabischen Fernsehsender
Al-Dschasira erklärt, die israelische
Armee sehe Mitarbeiter von Al-Aksa-TV
– anders als Reporter von BBC oder
Al-Dschasira – nicht als „legitime
Journalisten“ an. „Selbst wenn diese
Journalisten die Hamas unterstützen,
rechtfertigt das in keiner Weise
solche Angriffe“, so Reporter ohne
Grenzen. „Dies sind Kriegsverbrechen
im Sinne der Genfer Konvention.
Die Verantwortlichen dafür müssen
zur Rechenschaft gezogen werden.“
Seit Beginn der israelischen Angriffe
auf den Gazastreifen vor einer Woche
wurden mindestens elf Journalisten
verletzt. In der Nacht zum Sonntag
(18. November) hatte die israelische
Armee den Al-Schawa-Wa-Hassri-Turm
in Gaza-Stadt bombardiert, in dem
zahlreiche lokale und internationale
Medien sitzen. Zum Zeitpunkt des
Angriffs sollen etwa 15 Journalisten
in mit „TV Press“ gekennzeichneten
Schutzwesten auf dem Dach des Gebäudes
über die Bombardements berichtet
haben. Zu den Medien, deren Büros
teilweise zerstört wurden, gehören
die ARD, die Nachrichtenagentur
Reuters und Abu Dhabi TV. Sechs
Journalisten wurden verletzt.
Bei einem weiteren Angriff auf das
„Haus der Journalisten“ in Gaza
wurden in derselben Nacht drei Mitarbeiter
von Al-Aksa-TV schwer verletzt.
Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte
erklärte über Twitter, die Bombardements
hätten auf ein Kommunikationszentrum
der Hamas gezielt. Am 19. November
erlitten zwei Kameramänner von Al-Arabiya
und einem lokalen Kanal von Al-Quds-TV
leichte Verletzungen.