oo

 


Das Palästina Portal

Zurück | Nach oben | Weiter

Ältere Seiten

 


Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 170
 

30.10.2012

Die EU als Friedensmacher? - Mohssen Massarrat - Die Vereinten Nationen haben sich auf eine Konferenz geeinigt, in der über eine Zone ohne Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten verhandelt werden soll. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat sich die UN vor einiger Zeit auf eine Konferenz verständigt, in der über den Mittleren und Nahen Osten als massenvernichtungsfreie Zone verhandelt werden soll. Sie wurde 2010 im Rahmen der NPT-Überprüfungskonferenz der Mitgliedstaaten des Atomwaffensperrvertrages beschlossen. Jaakko Laajava, Staatssekretär in Finnlands Außenministerium, wurde als Koordinator eingesetzt. Obwohl noch von Ägyptens Präsident Mubarak getragen, scheint der neue Präsident Mursi jetzt eine treibende Kraft für die Umsetzung dieser Entscheidung zu sein. In seiner Rede in der UN-Generalversammlung im September kündigte er an, entschieden für die Aufnahme der Arbeit einzutreten. Die Dringlichkeit dieser Konferenz ist weniger darin begründet, dass irgendwann eine solche Zone in der Region eingerichtet sein wird. Vielmehr geht es darum, gerade jetzt dem Iran-Nuklearstreit seine Eskalationsdynamik zu nehmen. >>>

Handel mit der EU Aktivisten wollen Importstopp aus Israels Siedlungen - Christoph Sydow - Die EU betrachtet israelische Siedlungen im Westjordanland als illegal, als Handelspartner sind sie für EU-Staaten aber gut genug. Pro Jahr importiert Europa von dort Waren im Wert von 230 Millionen Euro. Menschenrechtler werfen der Union vor, ihre eigenen Ziele zu torpedieren. Berlin - Eigentlich ist die Position der Europäischen Union eindeutig: Israelische Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten sind "nach internationalem Recht illegal, stellen ein Hindernis für den Frieden dar und drohen eine Zweistaatenlösung unmöglich zu machen". Ein nun erschienener Bericht von 22 europäischen Nichtregierungsorganisationen enthüllt jedoch, dass die EU gleichzeitig hilft, die Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem zu erhalten. inzwischen importieren die europäischen Staaten etwa 15-mal mehr Güter aus den Siedlungen als aus den palästinensischen Gebieten >>>

Israelische Besatzung zerstört fünf Brunnen nahe Jenin - PNN - Am Morgen des 24. Oktober 2012 zerstörte das israelische Militär fünf Brunnen und ein Wasserauffangbecken im Dorf Kufradan westlich von Jenin mit der Behauptung, diese seien ohne eine von Israel autorisierte Lizenz gebaut worden. Gemäß der palästinensischen offiziellen Nachrichtenagentur WAFA führten israelische Armeestreitkräfte von zwei Bulldozern eskortiert Razzien in verschiedenen Gegenden im Marj Bin'Amer-Tal durch, zerstörten fünf Brunnen und ein Wasserauffangbecken, welches zur Bewässerung genutzt wurde, und beschädigten Pflanzen auf den Feldern. Das Dorf Kufradan zählt als die Hauptquelle für Wasserversorgung in der Region westlich von Jenin. Der Bürgermeister von Jenin, Talal Dweikat, verurteilte die israelischen Soldaten für die Brunnenzerstörungen und erklärte, diese Praktiken verletzten die grundlegendsten Menschenrechte und seien darauf ausgerichtet, die Bauern von der Bewässerung ihres Landes abzuhalten >>>

Glutland

Glutland
Otto Höschle

Es mehr als eine unterhaltende Liebesgeschichte. Dieser Roman bietet differenzierend,dem der wenig vom Nahostkonflikt weiß, Stimmungsbilder aus dem Nahen Osten. Den geschilderten Szenen begegnet man im israelischen "Alltag".  Ohne zu belehren erfährt man so einiges über den politischen, dramatischen Hintergrund in Israel und Palästina. 

2012, ca. 250 Seiten, broschiert, CHF 29.00  - ISBN 978-3-905927-26-9

Jerusalem im Fieber des palästinensischen Aufstands. Gregor Greuter, ein Schweizer Rotkreuzdelegierter, wird in einer nahen Schlucht Zeuge eines Mords. Den jungen Beduinen, der sich verdächtig macht, trifft er bei einem Routinebesuch im Gefängnis an. Er will ihm helfen, so schlecht die Aussichten auch stehen. Der wirkliche Mörder, ein militanter Siedler, fürchtet die Zeugenschaft des Fremdlings, bedroht und bedrängt ihn. Der ohnehin heisse Boden im Intifada-Land wird für Gregor immer heisser. Gerade jetzt verliebt er sich in eine jüdische Siedlerin und verdrängt den Ernst seiner Lage. Doch auf einmal gerät er wirklich in Gefahr. Er, der neutrale Beobachter, trägt am Ende selbst dazu bei, die Gewaltspirale anzuheizen. – Ein Polit-Thriller um Jerusalem, eine Liebesgeschichte und zugleich eine kritische Auseinandersetzung mit den humanitären Aktivitäten des IKRK. Quelle

Otto Höschle, IKRK-Delegierter in Jerusalem während der 1. Intifada - Geboren 1952 - Germanistik- und Anglistikstudium in Fribourg, Dramaturg in Bern und Luzern, Delegierter des IKRK im Nahen Osten, Studium der Islamwissenschaft in Berlin und Basel.  Quelle Er veröffentlichte Theaterstücke, Hörspiele, Gedichtbände, ein Kinderbuch sowie den Roman «Selima“ (P»o Libro Verlag 2011), der von einer Palästinenserin in einem libanesischen Flüchtlingslager handelt. Höschle wurde ausgezeichnet mit dem «Prix Suisse» und dem Basler Hörspielpreis. Heute ist er tätig als Englischlehrer und Autor, er lebt in Therwil bei Basel.

Wollen jüdische Israeli einen Apartheid-Staat? - Jacques Ungar - Je weiter die Kampagne zu den vorgezogenen Knessetwahlen vom 22. Januar 2013 gedeiht, umso mehr zeigen Israeli ihr wahres Gesicht. Diese Woche etwa bekräftigte Binyamin Netanyahu seine Entschlossenheit, auch in den nach 1967 entstandenen Teilen von Jerusalem zu bauen, und eine Umfrage bescheinigt den bescheinigt den jüdischen Bürgern Israels eine araberfeindliche Haltung und den Wunsch, am liebsten in einem Apartheidstaat zu leben. Der am Mittwochmorgen von Radio Israel verbreitete Aufruf des Bewohners einer Ortschaft in der Nähe des Gazastreifens hätte dramatischer kaum ausfallen können: «Unsere Regierung lässt rund 1700 Familien rund um den Streifen im Stich. Entweder kommt es jetzt zu einer Invasion durch die IDF, oder dann schliessen wir mit den Nachbarn ein politisches Abkommen. Andere Alternativen gibt es nicht.»  >>>

Keine Apartheid in Israel – oder doch? - Jürg Bischoff - Israel wird seit Jahrzehnten vorgeworfen, seine arabischen Bürger und die arabischen Einwohner der von ihm besetzten Gebiete systematisch zu diskriminieren. 1975 bezeichnete die Uno-Generalversammlung die israelische Staatsideologie, den Zionismus, als Rassismus. 1991 nahm das gleiche Gremium diese Definition wieder zurück. Die Vorwürfe sind seither jedoch nicht verstummt. Noch im letzten Jahr setzte das Uno-Komitee gegen Rassismus die Politik Israels in Cisjordanien mit Apartheid gleich. Israel und seine Freunde verteidigen sich, indem sie die Unterschiede zwischen Südafrika unter weisser Herrschaft und den Verhältnissen in Israel hervorheben. Letztlich seien die Vorwürfe Ausfluss eines Antisemitismus, der seinen Namen nicht zu sagen wage, heisst es oft. Eine Umfrage, die letzte Woche von der israelischen Zeitung «Haaretz» veröffentlicht wurde, zeigt aber, dass auch für viele Israeli Ähnlichkeiten zwischen dem alten Südafrika und dem heutigen Israel auf der Hand liegen. >>>

Die Flotille der Freiheit fordert von Regierungen ihr Schweigen zu brechen - Die Koalition der Flotille der Freiheit forderte heute von den Regierungen der Länder, deren Bürger auf der Estelle fuhren, darunter Spanien, "das Schweigen zu brechen", das sie nach ihrer Meinung zu Komplizen der "Besatzungspolitik" in Palästina macht.

Nachdem die "Estelle", die zu der sogenannten "3. Flotille der Freiheit" gehört, am vergangenen 20. Oktober von der israelischen Marine abgefangen worden war, als sie sich der Küste des Gazastreifen näherte, hat die Koalition  ein Dokument mit ihren Forderungen verfasst. An Bord der Estelle fuhren dreißig finnische, schwedische, norwegische, kanadische, italienische, griechische, israelische und spanische Staatsbürger zusammen mit einigen Parlamentariern dieser Länder mit dem Ziel, die israelische Seeblockade in palästinensischen Gewässern zu brechen. Die Spanier an Bord waren der Angeordnete der Vereinigten Linken Ricardo Sixto, die Aktivistin Laura Arau und die Rechtsanwältin Begona Zabala. Sie waren von den israelischen Behörden festgenommen worden und sind am vergangenen Sonntag wieder in Spanien eingetroffen. 

Die Koalition stellt in der Erklärung fest, dass die "Gewalt" durch das israelische Militär, mit der die Besatzungsmitglieder konfrontiert waren, nur "die der Besatzungspolitik inhärente Gewalt widerspiegelt". "Sie ist in Wirklichkeit gar nicht mit der Situation zu vergleichen, in der die palästinensische Bevölkerung seit mehr als fünf Jahr tagtäglich gefangen ist", beklagt das Dokument, in dem auch behauptet wird, dass die Schiffsfracht im israelischen Hafen von Ashdod "beschlagnahmt" wurde.

(Die Fracht bestand) unter anderem aus 2 Olivenbäumen, 41 Tonnen Zement, Rollstühlen, Rollatoren, Krücken, Stetoskopen für die Geburtshilfe, Kinderbücher, Spielzeug und ein Radio, alles gespendet oder mit Spendengeldern gekauft.So verlangt die Koalition von Israel und den Regierungen, "die in Komplizenschaft mit der Besatzungspolitik in Palästina schweigen", die Rückgabe des Schiffes und seiner Fracht zu ermöglichen.

Außerdem fordert sie eine "entschiedene" Reaktion auf den "gewalttätigen" Angriff in internationalen Gewässern und ein Ende der Blockade des Gazastreifens: "Diese Form der Kollektivbestrafung muss aufhören. Sicherheit oder Frieden auf der Basis von Bestrafung zu schaffen ist weder akptabel noch möglich". Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=41478 aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer


Israelische Flotilla-Aktivistin: "Auf der Suche nach Erlösung" - Andreas Hackl - Die israelische Aktivistin Re‘ut Mor war Teil des jüngsten Gaza "Hilfsschiffes" Estelle mit Kurs auf den Gazastreifen - Als israelische Soldatin war sie vor drei Jahren im Gazastreifen im Einsatz. Nun wollte sie noch einmal zurückkehren, diesmal mit besseren Absichten. - derStandard.at: Warum haben Sie sich dafür entschieden, bei der Estelle mitzumachen? - Mor: Ich war als israelische Soldatin vor drei Jahren im Gazastreifen. Das zu verarbeiten hat lange gedauert. Als Aktivistin habe ich seitdem nach eine Art Erlösung gesucht. Auch wenn ich oft genug im Westjordanland und in Israel als Aktivistin aktiv war, hatte ich bisher nie die Chance, nach Gaza zurückzukehren. Sogar die in diesem Fall  >>>
 

Dokumentation - Free Gaza Bewegung - Gaza Freedom Flotilla >>>
Dokumentation - 2012 - D
er Schoner "Estelle" auf dem Wege nach Gaza >>>

Die Veranstalter:
Facebook - Ship to Gaza-Sweden >>>
Ship to Gaza Sweden >>>

In Syrien unterstützt Iran das letzte säkulare Regime in der Arabischen Welt - Ramon Schack - Hossein Mousavian, ehemaliger iranischer Politiker, über die Sanktionen, das iranische Atomprogramm und Israel - Hossein Mousavian war der ehemalige iranische Botschafter in Deutschland und ehemaliger Sprecher des iranischen Atomprogramms. Nach dem Amtsantritt von Präsident Ahmadinedschad, geriet er in die Mühlen des einsetzenden Machtkampfes. 2007 wurden gegen ihn Spionagevorwürfe erhoben, er wurde verhaftet. Als enger Vertrauter von Rafsandschani, der grauen Eminenz der Islamischen Republik, verließ er das Land in Richtung USA. Seit 2009 ist Mousavian Gastdozent an der Princeton University. - Herr Dr. Mousavian, welche Auswirkungen haben die Sanktionen des Westens- auf das iranische Atomprogramm? - Hossein Mousavian: Seit dem Beginn der Krise um das iranische Atomprogramm habe ich meine Freunde und Gesprächspartner im Westen darauf hingewiesen, dass die verhängten Sanktionen die Atompolitik des Irans weder verändern noch beeinflussen werden. Um Ihnen eine Frage zu beantworten, die Sie mir nicht gestellt haben, auch die militärische Option, ein Militärschlag, würde zwar katastrophale Folgen haben - für alle Beteiligten-, aber keine politische Veränderung diesbezüglich verursachen, das Gegenteil wäre der Fall. (...) - Die israelische Regierung erklärt hingegen, vom Iran gehe eine existenzielle Bedrohung für den jüdischen Staat aus, die sich im Falle einer nuklearen Bewaffnung ins Unerträgliche steigern würde. - Hossein Mousavian: Sie haben Recht, Israel ist die treibende Kraft hinter den Anschuldigungen, der Iran strebe eine Atombombe an. Ein Vorwurf der permanent wiederholt wird. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf folgende Sachverhalte hinweisen. 1992 erklärte der damalige Außenminister Israels Shimon Peres öffentlich, der Iran würde ab 1999 über eine Atombombe verfügen. 1995 schrieb der heutige Premierminister Netanyahu in einem seiner Bücher, in den nächsten 3-5 Jahren werde der Iran nuklear bewaffnet sein. 2001 erklärte der damalige Verteidigungsminister Ben-Eliezer, dass der Iran im Jahr 2005 über die Bombe verfügt. Im Februar 2009 erzählte Nethanyahu einer Delegation des US-Kongresses, der Iran sei nur noch 1-2 Jahre von der Bombe entfernt. Vor einem Monat, im September, erläuterte Herr Nethanyahu in seiner Rede vor der UN, dass der Iran die Bombe besitzen würde: Ab "nächsten Frühling oder nächsten Sommer!"
>>>

RIP, Clarion Fund, Meet JerusalemOnlineU and Its Pro-Israel Propaganda Project - Richard Silverstein - After three films which bashed Muslims and raised howls of racism and Islamophobia around the world, the group that used to be Clarion Fund has decided to tout Israel alone in its latest major project, Israel Inside. It appears they’ve gotten tired of Swiftboating Arabs and have now opted for the warm fuzzy hasbara touch. Here’s promotional copy for the film: Israel Inside: How a Small Nation Makes a Big Difference…explores the positive characteristics of Israeli society from a humanistic, psychological, and emotional perspective. This insightful and uplifting documentary >>>

Urgent Call for Legal Aid - Even though the economic conditions of Palestinians are becoming worse day by day, Israeli occupation military courts continue to impose heavier fines and bails on the Palestinian prisoners, especially children and youth. These fines and bails constitute a public punishment for the prisoners and their families. This brutal practice is not in accordance with international law which states that prisoners must get a just judgement even in the occupation courts. By imposing such heavy fines and bails, the Israeli occupation courts aim at discouraging young Palestinians from taking part in the non violent popular resistance and ultimately to abandon it. These military procedures are also used as a source of income for the Israeli occupation legal system. PSP take the responsibility of raising funds to cover at least a small part of these fines, bails and the lawyers fees for Beit Ommar prisoners >>>

Palestinians Set up a Tent at Ush Ghrab to Protest a Planned Settlement - George Rishmawi -  In 2006 the Israeli army gave up its Shdema Camp in the Ush Ghrab area of eastern Beit Sahour, and had no objection to the Palestinians turning it into a park. However, the settler movement "Women in Green" is agitating to build there a new Israeli settlement. On Sunday, dozens of Palestinians, accompanied by international supporters set up a protest tent on the ground, protesting the settler design.

Palestinians Face ‘Harsh Retaliation’ for Seeking UN Recognition - Jason Ditz - antiwar.com - The Palestinian Authority is going to seek formal recognition as a “non-member state” at the UN General Assembly at some point in November. Israel opposes this, of course, but unlike efforts to get recognition from the UN Security Council the United States can’t veto this, so it is certain to pass with an overwhelming majority

Gaza: A Way Out? - Nicolas Pelham - The New York Review of Books - The tunnels symbolize Hamas’s paradox: on the one hand, they have enabled Palestine’s main Islamist movement to thrive amid an external siege, and despite a Western boycott. Thanks to Gaza’s supply lines to Egypt, its GDP outpaced by a factor of five that of Hamas’s Western-funded rival, the Palestinian Authority (PA) in the West Bank. Yet the tunnels are also a reminder of just how much of a clandestine underground authority Hamas still is.

The Water Regime in the West Bank - Matthew Richard and Jad Issac - This Week in Palestine - Israel controls almost all the Palestinian water resources and is exploiting around 89 percent of the available water, leaving only 11 percent to the Palestinians. Over the last decade, the water Palestinians are able to pump from the West Bank aquifer system has been declining. The total amount dropped from 138 million cubic metres in 1999 to 93 million cubic metres in 2009

IDF pushing to indict `Jenin, Jenin` director for libel - Gili Cohen - Haaretz - After reservists lost their years-long legal battle, IDF throws its weight behind the reservists, demanding that the Attorney General opens a criminal investigation against Mohammed Bakri.

This year`s olive harvest - preliminary report - Rabbi Yehiel Grenimann - Rabbis for Human Rights - We know of theft of olives in a couple of places, particularly in Farrata near Havat Gilad (Palestinians do not access there other than with army protection a few days a year) where more than 100 trees were completely stripped of their olives. In Yanoun, Krayut, Ein Abus and Mureyer there were reports of extensive damage to altogether some 350 trees.

Talk to Al Jazeera: Izzeldin Abuelaish: 'Armed with love' - The Palestinian doctor whose three daughters were killed by Israeli tank shells during the war on Gaza explains why hatred and resignation is not an option for him.Events in the Middle East often seem caught up in a never ending spiral of conflict, recriminations and finger pointing.

How We Can Solve The Palestinian Israeli Problem: the Film  - This is a feature length Documentary that is part of a bigger whole. It features many of the foremost people speaking out in favour of equality for Palestinians and recognition of Israeli apartheid.

29.10.2012

„Wir sind Rassisten“ - Jüdische Israelis bekennen sich zur Apartheid - Die Mehrheit der israelischen Juden möchte die arabische Bevölkerung aus ihrer Lebenswelt verbannen. Das ergab eine Studie, die das Meinungsforschungsinstitut Dialog im Auftrag der US-amerikanischen NGO New Israel Fund (NIF) durchgeführt hat. 74 Prozent bestehen auf getrennten Straßen für Juden und Palästinenser im seit 1967 von Israel besetzten Westjordanland. Immerhin 42 Prozent möchten nicht, dass ihr Nachwuchs in der Schule zusammen mit arabischen Kindern unterrichtet wird. 47 Prozent stimmen sogar einem Transfer von israelischen Arabern aus dem israelischen Kernland auf die Westbank zu (40 Prozent sprechen sich dagegen aus). Auch eine weitergehende Entrechtung und Diskriminierung der arabischen Bevölkerung wird mehrheitlich von den jüdischen Israelis gewünscht: 49 Prozent fordern, dass der Staat generell jüdische Bürger gegenüber arabischen bevorzugen soll. 59 Prozent lehnen eine Gleichbehandlung von jüdischen und arabischen Bewerbern bei der Arbeitsplatzvergabe im öffentlichen Dienst ab. Im Falle einer offiziellen Annektierung des Westjordanlands durch Israel wollen 69 Prozent der dort ansässigen palästinensischen Mehrheit das Wahlrecht verweigern (nur 19 Prozent wollen es gewähren). 33 Prozent wünschen sogar, dass den arabischen Israelis im Kernland das Wahlrecht entzogen wird. Dass in Israel bereits Apartheid herrscht, denken 58 Prozent der befragten jüdischen Israelis (nur 31 Prozent bestreiten das). Und eine Mehrheit sehnt sich offenbar danach, die nach ethnischen Kriterien eingerichtete Zwei-Klassen-Gesellschaft in weiten Teilen staatlich zu legitimieren. „Wir sind Rassisten, sagen die Israelis, wir praktizieren Apartheid, wir wollen auch in einem Apartheidstaat leben. Ja, das ist Israel“, paraphrasiert der israelische Journalist Gideon Levy die Essenz des Ergebnisses der Umfrage in Haaretz. (1) Es lege ein Bild der israelischen Gesellschaft frei, das sie als „sehr, sehr krank“ zeige. >>>
 

Die Erfindung des jüdischen Volkes (Shlomo Sand) - Die Nachkommen der Chasaren

 

Friedlicher Widerstand, 27. Oktober 2012


In Erinnerung an Grace Halsell
- (1923 - 2000) - 1998 schrieb die amerikanische Journalistin Grace Halsell bereits, dass die Kirchen ein grosses, potentielles Reservoir für die organisierte Unterstützung der Rechte der Palästinenser repräsentierten. In „What Christians don’t know about Israel“ verweist sie auf mehrere Ursachen für die wachsende Kritik an der massiven Militärhilfe und der einseitigen politischen Unterstützung der USA für Israel: bessere Informationen über Israels Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Palästinensern und die implizierte Mitschuld der Steuerzahler, die Israels Kolonisierung von palästinensischem Land und die militärische Besetzung finanzieren.

[...]Die Lösung zur Frage, wie man zu einer ausgewogenen Nahost- Politik [in den USA] kommen kann, liegt vielleicht woanders- bei denen, die Israel unterstützen, aber nicht wirklich wissen warum. Zu dieser Gruppe gehört die überwältigende Mehrheit von Amerikanern. Sie sind gutmeinende, aufrichtige Christen, die sich Israel –und dem Zionismus- oft  durch tief verwurzelte Gefühle verbunden fühlen, in einigen Fällen seit der Kindheit.
Ich gehöre dazu. Ich bin mit Geschichten von einem mystischen, allegorischen, spirituellen Israel aufgewachsen. Das war vor dem Erscheinen einer modernen politischen Einheit mit dem gleichen Namen auf unseren Landkarten. Ich besuchte die Sonntagsschule und sah zu, wie ein Lehrer jalousienartige Rollen herunterliess, die Karten des Heiligen Landes zeigten. Ich nahm Geschichten von einem Gott und einem auserwählten Volk auf, die gegen ihre schlimmen “nicht-erwählten” Feinde kämpften.

(...) Meine Recherchen führten zu einem Buch mit dem Titel „Journey to Jerusalem“. Meine Reise brachte mir nicht nur neue Einsichten im Bezug auf Israel, sondern ich kam auch zu einer tieferen und traurigeren Kenntnis meines eigenen Landes. Ich spreche von einer traurigeren Kenntnis, weil ich zunehmend sah, dass im Falle der Nahost-Politik nicht wir, das Volk, die Entscheidungen treffen, sonder die Unterstützer Israels. Und typisch für die meisten Amerikaner, neigte ich zu der Annahme, dass die US- Medien „die Freiheit“ hatten, Nachrichten unparteiisch zu veröffentlichen.

„Es sollte nicht veröffentlicht werden. Es ist anti-Israel“

Ende der 1970er, als ich erstmals nach Jerusalem ging, war mir nicht klar, dass Redakteure “Nachrichten” klassifizieren konnten und würden, je nachdem wer was wem antat. Bei meinem ersten Besuch in Israel-Palästine hatte ich dutzende von jungen Palästinensern interviewt. Etwa einer in vier berichtete von Folterungen.
Die israelische Polizei war in der Nacht gekommen, hatte sie aus ihren Betten gezerrt und Kapuzen über ihre Köpfe gezogen. Anschliessend hatten die Israelis sie in der Isolierhaft festgehalten, sie mit lauten Geräuschen bombardiert, sie Kopf über aufgehängt und ihre Genitalien auf sadistische Weise verstümmelt. Ich hatte derartige Berichte nicht in den Medien der USA gelesen. Waren das keine Nachrichten? Offensichtlich, dachte ich naiverweise, wussten die Redakteure in den USA nicht, was geschah.

(...) Der Prozess der Veröffentlichung meines Buches „ Journey to Jerusalem“ war auch eine Lernerfahrung. Bill Griffin, der mit mir einen Vertrag für die MacMillan Publishing Company schloss, war ein ehemaliger katholischer Pfarrer. Er versicherte mir, dass ausser ihm kein anderer das Buch edieren würde. Als ich auf mehreren Reisen nach Israel und Palästina Material für das Buch sammelte, traf ich Griffin oft und zeigte ihm Musterkapitel. „Grossartig“, sagte er zu meinem Material.
Am Tag der geplanten Veröffentlichung des Buches ging ich zu MacMillans. Als ich mich bei der Rezeption anmeldete, erspähte ich Griffin in einem Raum gegenüber, der dabei war, seinen Schreibtisch auszuräumen. Seine Sekretärin Margie kam mich begrüssen. In Tränen flüsterte sie mir zu, dass ich sie auf der Damentoilette treffen sollte. Sobald wir allein waren, vertraute sie mir an: „Er wurde gefeuert.“ Sie deutete an, weil er einen Vertrag für ein Buch unterschrieben hatte, das gegenüber Palästinensern sympathisch eingestellt war. Griffin, sagte sie, hatte keine Zeit, mich zu sehen.
Später traf ich einen anderen Vertreter von MacMillan, William Curry,” Mir wurde gesagt, dass ich Ihr Manuskript zur israelischen Botschaft bringen solle, damit sie es auf Fehler durchlesen können,“ sagte er mir. „Sie waren nicht erfreut. Sie fragten mich,‘ Sie werden das Buch nicht veröffentlichen, oder?‘ Ich fragte: ‚Waren Fehler darin?‘ ‚Keine Fehler an sich. Aber es sollte nicht veröffentlicht werden. Es ist anti-Israel.‘“ >>>

Solidarische Kirche - Weil Besatzung bitter schmeckt - Die "Solidarische Kirche im Rheinland" unterstützt den Aufruf zum Kaufverzicht auf Waren aus israelischen Siedlungen, genauer die Pax-Christi-Aktion "Besatzung schmeckt bitter". - Mit überwiegender Mehrheit beschlossen die Teilnehmenden der Tagung "Israel und Palästina - der schwierige Weg zu Gerechtigkeit und Frieden", sich der Aktion anzuschließen. "Besatzung schmeckt bitter - Kaufverzicht für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel" heißt die Aktion von Pax Christi. Zugleich wird eine eindeutige Kennzeichnung von Waren aus israelischen Siedlungen gefordert. Des Weiteren wendet sich die Solidarische Kirche gegen Rüstungsexporte in den Nahen Osten, insbesondere gegen U-Boot-Lieferungen nach Israel und Ägypten sowie Panzerlieferungen an Saudi-Arabien. >>>

Am 29.9. habe ich auf die letzte Urgent Action zu den Hungerstreikenden Hassan Safadi und Samer al Barq aufmerksam gemacht und einen Briefentwurf dazu verschickt.
Es gibt hierzu eine neue UA mit der erneuten Bitte, Appelle für sie und andere Gefangene zu versenden.
Laut dieser UA hat Samer al Barq seinen Hungerstreik wieder aufgenommen, nachdem er ihn bereits beendet hatte, weil er und Hassan Safadi sowie weitere Gefangene nicht die erforderliche medizinische Versorgung und ärztliche Hilfe erhalten. Der Text der UA ist hier abrufbar: http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-119-2012-10/hungerstreik?destination=node%2F2939

Die Forderungen dieser neuen UA sind identisch mit denen der zuletzt von mir versandten, deshalb hänge ich hier keinen neuen Briefentwurf an, sondern bitte alle noch einmal darum, sich an den Petitionen zu beteiligen und den von mir verschickten oder einen anderen Brief mit den relevanten Forderungen an die in der UA angegebenen Adressen zu versenden. Auch diese sind identisch mit denen in der vorhergegangen UA.
Sollte jemand den letzten von mir versandten Briefentwurf noch einmal benötigen, bitte ich um Nachricht.

Ich wurde außerdem darum gebeten, auf eine Veranstaltung hinzuweisen, die nicht mit AI in Zusammenhang steht, dies tue ich aber gern, da sie voll und ganz im Einklang mit den Statuten von AI steht und viele hier Aktive interessieren dürfte. Es handelt sich um eine Speakers Tour über den gewaltfreien Widerstand in Palästina von einem jungen palästinensischen Aktivisten, Saeed Amireh aus Ni'lin (Westbank), in der Zeit vom 4.-23. November. Ein Informationsblatt mit den Terminen (auf Seite 2 unter dem Text) hänge ich hier an.

Bei eventuellen Rückfragen sollte man sich an den unter dem Text angegebenen Namen wenden.
Vielen Dank für Ihr/Euer Engagement und freundliche Grüße Waltraut Böttger - Mitglied von Amnesty International - Kogruppe Israel/Besetzte Gebiete/Pal. Autonomiegebiete - http://www.amnesty-koeln-gruppe2415.de/

Verdorrter Ölzweig in Palästina - Martin Woker - Zum perfekten Bild fehlten nur zwei weisse Tauben, der Rest stimmte: Palästinenser mit schwarz-weiss gemusterter Kufija (Arafats Markenzeichen) empfangen mit offenen Armen verdutzte israelische Soldaten auf staubigem Panzer und stecken einen Ölzweig ins Kanonenrohr. Die Aufnahme ging um die Welt und vermittelte nach Abschluss der Oslo-Abkommen neue Hoffnung aus dem Heiligen Land. Knapp 20 Jahre später bleibt davon wenig übrig. Nach Angaben des Uno-Büros für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (Ocha) stehen auf besetztem palästinensischem Boden 8 Millionen Olivenbäume. Ihr Ertrag ist für 80 000 Familien ein wichtiger Teil ihres Einkommens. Die Bäume zu pflegen und die Früchte zu ernten, ist aber nicht allen Bauern vergönnt >>>

Zwölfjähriger  10 mal verhaftet - Jillian Kestler-D’Amours - Mit fester Stimme erzählt Muslim Odeh, wie israelische Polizei ihn Anfang der Woche aus dem Bett geholt , die Augen verbunden  und stundenlang einem intensiven Verhör ausgesetzt  und ihn über Nacht im Jerusalemer Gefängnis festgehalten habe.
Odeh  musste sich übergeben, nachdem die israelische Polizei ihm auf dem Weg in die Gefängniszelle viermal in den Magen gestoßen habe.  Odehs ruhige Haltung nur wenige Tage nach seiner Tortur, war ein Beweis dafür , dass er in drei Jahren schon zehnmal verhaftet worden war.
Noch erschreckender jedoch ist die Tatsache, dass dieser Bewohner von Silwan in Ostjerusalem erst 12 Jahre alt ist. „Ich vermisste mein Zuhause“, sagte Odeh zu Electronic Intifada, als er  sehnsüchtig vom Balkon des Hauses seines Onkels zum Haus seiner Familie hinüber sah. Er ist bis nächsten Mittwoch , den 24. Oktober, hier unter Hausarrest .
„Ich fühl mich nicht wohl. Ich vermisse meine Freunde, meine Großmutter, meine Mutter,“ sagte er, „Ich weiß nicht, ob sie mich noch mal verhaften werden.“
Hausarrest - Muslim Odeh wurde im Alter von 9 Jahren das erste Mal verhaftet. Bei jeder Verhaftung beschuldigt die israelische Polizei ihn des Steinewerfens und des Werfens von Molotow Cocktails. Heute steht er unter Hausarrest im Haus des Onkels  im Vorort Jabel Mukaber. Wenn er die Bedingungen seiner Entlassung verletzt, wird er wieder verhaftet und  gezwungen, ein Lösegeld von 5000 Schekeln ( $1, 300) zu zahlen.
 
Eine Gruppe israelischer Bereitschaftspolizisten betrat sein Haus mit zwei Hunden, erklärte der 12-Jährige, während des kürzlichen Arrests. „Ich hörte Hunde neben mir und ich hatte Angst,“ fügte er hinzu, Momente später brachte die Polizei ihn  mit verbundenen Augen zu einer israelischen Polizeistation in Ostjerusalem. … er wurde auch nach den Tätigkeiten der andern Kinder in Silwan ausgefragt. Er wurde während des Verhörs nicht geschlagen. Der Hauptverhörende schrie ihn an und schlug mit seiner Hand kräftig auf den Tisch, um ihn einzuschüchtern, sagte Odeh. >>>

Dokumentation - Kinderschicksale in Palästina >>>

Israels Einfluss auf die Bildung der Palästinenser - Lena K. Awwad und Shata I. - Während unzählige Stundenten in aller Welt vor einer Woche an den Aufnahmetests (SAT) teilnehmen konnten, konnten  Palästinenser aus der Westbank sich diesen nicht anschließen. Die Oktober-Aufnahmeprüfungen wurden für Studenten der Westbank gestrichen: Die israelischen Behörden, die die Unterlagen dafür vom Kollegausschuss vor Wochen erhielten, konnten  die Prüfungen durchführen, gaben die Prüfungsunterlagen aber nicht an das AMIDEAST-Büro in Ramallah weiter.       Das AMIDEAST-Institut ist die einzige Prüfungsagentur auf der Westbank, die für über dreihunderttausend palästinensische Studenten zuständig ist. Israel kontrolliert den Waren-und Personenfluss der immer kleiner werdenden besetzten palästinensischen Gebiete. Die israelische Besatzung beeinflusst so fast jeden Aspekt des palästinensischen Lebens. Besonders die militärische Besatzung, die nach dem Völkerrecht illegal ist, verletzt für die palästinensische Jugend  auch die Grundrechte der Bildung         Diese Streichung der Aufnahmetests (SAT) für Gymnasial-Absolventen der ganzen Westbank, die planten , an Hochschulen in die USA zu gehen – einschließlich der aus der Quäkerschule in Ramallah (RFS) - ist verheerend. Als ehemalige Schülerinnen dieser Schule sind wir stolz auf die Betonung einer globalen Staatsbürgerschaft. Die RFS hat eine reiche Geschichte in Palästina. Sie wurde 1869 von amerikanischen Quäkern gegründet und wird seitdem von der Internationalen  Baccalaureate-Organisation in der Schweiz anerkannt. Über die Hälfte der RFS-Studenten sind palästinensische Muslime und die andere Hälfte palästinensische Christen – wobei die letzteren die Nachkommen der ersten christlichen Gemeinde sind. Wir sind mit den Werten für Frieden, Gewaltlosigkeit, sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit erzogen worden – es sind die Prinzipien, mit denen palästinensische Familien tief verbunden sind. >>>

Israel detains leading MP near Nablus - Ma`an - Al-Ramahi has brokered talks between Hamas and Fatah, and Hamas officials said his last detention was an Israeli attempt to disrupt reconciliation talks.

Polish woman activist beaten and detained by Israeli police - Michigan Peace Team (MPT) - Last Wednesday, Katrina Dybzynska, Polish citizen and member of MPT, took part in a protest action at the Rami Levy supermarket at the Israeli settlement of Sha`ar Binyamin. She was choked in the neck by Israeli border police and then bodily dragged behind a line of military vehicles. Since then she is held in detention and faces deportation from the country.

A very brave letter from a conscientious objector explaining why he refuses to serve in the Israeli military. - Omar Saad--I’m Omar Saad and I will not be a soldier in your army Omar Saad, a young (Druze) Palestinian musician from the Galilee village of al-Mughar has received a summon to the Israeli enlistment army. The Druze citizens of Israel are forced to enlist in the Israeli military, since 1956, when conscription law applied to Druze men (not to other Palestinians). Recent studies show that two thirds of Druze youth would not enlist in the Israeli military if given the choice, read more here.

Palestinian college entrance exams canceled by Israel - J. Zel Lurie - When I visited Israel in the time of Moshe Dayan, I was presented with a fancy brochure by the IDF-controled West Bank Department of Education, listing the number of classrooms that had been built for Arab children. Nowadays, the Army`s Civil Administration is busy bulldozing schoolrooms which Arab villagers have built for themselves, and preventing them from holding examinations.

Israel may ‘go crazy’ after UN bid, its own diplomats warn -  Israel’s diplomats are warning that President Mahmoud Abbas’ bid to upgrade Palestine’s status at the United Nations could lead to unrest, Israeli media reported Friday. Foreign Ministry officials and Israeli diplomats abroad have been warning of a scenario in which Israel’s government “goes crazy” the day after the UN vote, the Israeli daily Haaretz reported. The newspaper said diplomats are warning countries worldwide and particularly Europe as part of an intensive diplomatic campaign against the move, which comes months amid Israeli elections. “This is liable to lead ministers and Knesset members to vie with each other over who can offer a tougher response,” Haaretz explained, citing Foreign Ministry sources. They say delaying the vote by a few months would prevent a possible disaster. >>>

Stolen Youth - Part

Gaza yards, rooftops bloom with innovative gardens

28.10.2012

Friedensdemonstration in Ni`lin - Nazih Musharbash  – 12. Oktober 2012 - Wir, Ribhi Yousef, der seine Heimatstadt Nilin zum ersten Mal seit 1967 besucht, sein Verwandter, der orts- und sachkundiger Palästinenser Salah und ich verlassen Ramallah gleich nach dem Frühstück und fahren mit dem Auto Richtung Nordwesten. Unsere Strecke führt uns von der palästinensischer Autonomie unterstellten Zone A abwechselnd in die Zonen B (palästinensisch verwaltet, aber israelisch kontrolliert) und C (israelisch verwaltet und kontrolliert), vorbei an etlichen jüdische Siedlungen unterschiedlichen Alters nach Ni`lin.

All diese Siedlungen sind auf den strategisch besten Stellen der Berge gebaut und sind durch eigens für sie gebaute neue Straßen erreichbar, die Palästinenser nicht benutzen dürfen. Mittlerweile liegen diese Siedlungen so dicht beieinander, dass jeder Laie erkennen kann, dass sie eines Tages einen Würge-Ring um die im Tal gelegenen palästinensischen Dörfer bilden werden.

Wir fahren vorbei an einfachen palästinensischen Bauern, die mit ihren Familienmitgliedern die Olivenernte einbringen, wohl wissend, dass ihnen eines Tages diese ihre Bäume nicht mehr gehören werden. Die zum Teil sehr aggressiven jüdischen Siedler in diesem Gebiet sind für ihre Angriffe auf palästinensisches Eigentum sehr bekannt. Sie untersagen Palästinensern das Erreichen ihrer Felder, sie nehmen ihnen oft die frisch gesammelten Oliven einfach weg, reißen Olivenbäume ab oder setzten sie sogar in Brand.

Ohne die sachkundige Begleitung von Salah wären wir nicht so schnell zu unserem Ziel gekommen, denn die israelischen Straßen weisen lediglich auf israelische Ortschaften und Siedlungen hin. Die Namen der arabischen Dörfer sollen aus dem Gedächtnis der israelischen Bevölkerung gänzlich verschwinden, so Salah. Wir verlassen die Hauptstraße und biegen in die >>>

 

Kalkilia - Nazih Musharbash  - 13. Oktober 2012 - Aus logistischen Gründen verbringe ich die Nacht in Ramallah. Am frühen Morgen werden wir, Ribhi Yousef und ich von dem orts- und sachkundigen Salah, einem Mitarbeiter des palästinensischen Politikers Dr. Mustafa Barguthi, nach Kalkilia gefahren. Wir fahren in den Nordwesten des Landes an die einst dichteste Grenze von 1948, also fast an die so genannte grüne Linie und können die Mittelmeerküste von den Bergen aus sehr gut sehen. Die Straßen führen uns immer wieder an den von Olivenhainen dicht bepflanzten Terrassen vorbei. Überall sehen wir Menschen, die gerade die Oliven ernten und sie auf Plastikfolien sammeln. Leider überfallen immer wieder jüdische Siedler die Olivenpflücker oder beschlagnahmen ihre Ernte. Außerdem kommt es aber auch immer wieder vor, dass sie alte Bäume fällen oder entwurzeln oder sie sogar in Brand setzen.

Das Gelände, durch das wir fahren, zählt zu der so genannten C-Zone, die Israel ausschließlich für sich beansprucht. Aus diesen Gründen befinden sich hier auf den strategisch günstig gelegenen Höhen und Bergen jüdische Siedlungen unterschiedlicher Altersstufen. Erstaunlicherweise sieht man um die gerade neu gebauten Siedlungen alte Baumbestände, als seien sie immer da gewesen. Wer die Gebiete und die landwirtschaftliche Nutzung aber gut kennt, stellt schnell fest, dass es sich nur um Umpflanzungen alter Baumbestände handelt, die von palästinensischen Feldern geraubt worden sind.

Auf dieser Strecke sieht man die neuen Straßenabzweigungen, die nur von jüdischen Siedlern befahren werden und die Siedlungen miteinander verbinden. Auf den Kreuzungen befinden sich israelische Kontrollen, die ihre Präsenz durch bewaffnete Soldaten und Militärfahrzeuge dokumentieren. Das israelische Militär ist durch die Zerstückelung der palästinensischen Gebiete in der Lage, jedes einzelne Haus in jeder palästinensischen Ortschaft innerhalb von weniger als 7
Minuten zu erreichen und von der Außenwelt gänzlich abzusperren. Diese Beeinträchtigungen und diese Maßnahmen >>>

Dürfen Deutsche Israel kritisieren? - Gideon Spiro - Ist es einem Deutschen erlaubt, Israel zu kritisieren? - Vor ein paar Jahren machte ich als Gast einer deutschen Organisation für Menschenrechte eine Vortragsreise durch Deutschland. Meine Zuhörer waren meistens Deutsche, gewöhnlich Leute der mittleren Generation, die nicht am 2. Weltkrieg teilgenommen hatten. Es waren auch ein paar Juden dabei. Die Zuhörerschaft war meist liberal mit sehr moderaten linken Tendenzen im Bereich der Sozialdemokraten. Da ich überall – egal wo ich auf der Welt bin – dieselbe Sprache spreche, so hab ich auch in Deutschland nicht meine strenge Kritik an der Politik der israelischen Regierung verborgen. Ich kritisierte die Besatzung, die Siedlungen, den Rassismus, die schändliche Behandlung der Fremdarbeiter, Diskriminierung der arabischen Bürger usw. Bei  jeder Veranstaltung waren Deutsche, die über meine Kritik erstaunt waren. Einige , weil sie nie einem Israeli begegnet sind, der sich für die Menschenrechte einsetzte und andere, weil sie als Deutsche meinten, sie müssten auf Zehenspitzen gehen, wenn es sich um Dinge Israels handelt; sonst würden sie sofort des Antisemitismus angeklagt werden, was heute in Deutschland ein Schandfleck, ja sogar ein Verbrechen wäre.
 
Bei jeder Veranstaltung kam die Frage auf, ob Deutsche nach dem Holocaust das Recht haben, Israel zu kritisieren. So lange es eine Generation von Überlebenden des Holocaust  unter uns  gibt: entsprechend  der üblichen Meinung in Israel, hat Deutschland nur eine Rolle: uneingeschränkt Israel auf allen Gebieten zu unterstützen: wirtschaftlich, militärisch und diplomatisch. Ich sagte ihnen, dass ich kein Rabbiner bin, der Dispensationen verteilt. Jeder soll das tun, was er für richtig hält. Aber ich sagte ihnen meine Meinung: Ein Deutscher, der den Holocaust nicht leugnet, den Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland bekämpft und aktiv in Menschenrechtsorganisationen ist, hat saubere Hände und dem ist es nicht nur erlaubt, Israel zu kritisieren, sondern  ist verpflichtet, der israelischen Regierung und ihren Unterstützern zu sagen, dass sie aus dem Holocaust nichts als den Machtkult gelernt hätten. >>>

Dürre in Texas - Uri Avnery - JEDER IN Israel kennt diese Geschichte. Als Levy Eshkol Ministerpräsident war, liefen seine Assistenten in Panik zu ihm: „Levy, es herrscht Dürre!“ „In Texas?“ fragte Eshkol ängstlich. „Nein, in Israel!“ sagten sie. „Dann macht es nichts,“ beruhigte sie Eshkol. „Wir können so viel Weizen, wie wir brauchen, von den Amerikanern bekommen.“ (...) („Geo-Politik“ ist nicht nur eine Ineiandergreifen von Geographie und Politik. Es ist ein Weltbild, das vom deutschen Professor Hans Haushofer und anderen propagiert und von Adolf Hitler als Begründung für seinen Plan benutzt wurde, für die Deutschen einen „Lebensraum“ zu schaffen, indem er die Bevölkerung Ost-Europas vernichtete oder vertrieb.)
 
Ich hätte an Obamas Stelle viel mehr über die Kriege gesprochen haben: Nixons Vietnam, die  beiden Irak-Kriege  von Bush-Vater und -Sohn, George W.s  Bush-Krieg in Afghanistan. Ich bemerkte, dass Obama nicht erwähnte, wie er von Anfang an gegen den Irak-Krieg war. Offenbar ist  ihm  davon abgeraten worden. MAN MUSSTE kein Experte sein, um zu bemerken, dass Romney nicht einen einzigen eigenen  Gedanken vorbrachte.  Er plapperte wie ein Papagei Obamas Stellungsnahmen nach, indem er hier und dort ein paar Worte veränderte.  >>>

Israel schafft sich ab
Gershom Gorenberg

Übersetzt von Andreas Simon dos Santos

"Ich schreibe aus einem Israel mit gespaltener Seele."
Gespalten zwischen seinen demokratischen Idealen und religiösem Fanatismus. Zwischen der Illusion eines freien Staates und der Realität einer repressiven Besatzungsmacht. Und der Riss, der durch den Staat geht, wird immer größer. Der renommierte Historiker Gershom Gorenberg zeigt, vor welchen Herausforderungen Israel heute steht. Die drängende Frage lautet: Wie kann Israel verhindern, dass es sich selbst zerstört?

 Israel schafft sich ab - Rezenzion Dr. Ludwig Watzal - Henry Kissinger hat vor kurzem erklärt, dass es in zehn Jahren kein Israel mehr geben werde. Gershom Gorenberg, ein US-Amerikaner, der vor 35 Jahren als Student nach Israel gekommen ist und eine Familie gegründet hat, weist auf über 300 Seiten auf die Gefahren einer Selbstzerstörung Israels durch eine „unheilige Allianz“ zwischen politischer Führung und extremistischer Siedlerbewegung hin. Von Außeneinwirkung via Iran ist dabei aber nicht die Rede. Yakov M. Rabkin hat bereits in seinem bahnbrechenden Buch „A Threat from within. Jewish Opposition to Zionism“ auf die Gefahren hingewiesen, die dem Zionismus vom Judentum drohen. Gorenbergs Thesen mögen auf den ersten Blick „alarmistisch“ klingen, wenn er konstatiert, dass sich „Israel in einer fortdauernden Zersetzung befindet“ und es zu einer „Neugründung“ kommen sollte. >>>

"Eine scharfsinnige, unverzichtbare Analyse, ebenso besorgniserregend wie hoffnungsvoll." New York Time

Nakba Ausstellung - Wieder einmal die Sprache der "Unmenschen" beim Henryk M. Broder: Die Achse des Guten: Das ganze Pack in einem Sack! - E. Arendt - Nicht nur, dass man seit Jahrzehnten die Palästinenser zu Opfern macht. Nun soll man nicht einmal darüber berichten können.  Ein Volk soll wegegedacht werden, die israelische Form der Vernichtung eines Volkes.

Pressemitteilung über die letzte Gerichtsverhandlung im Fall des Cremisan-Klosters - Society of St. Yves, Katholisches Zentrum für Menschenrechte, 24.10.12

Am Montag, 10.9. 2012 fand eine Zeugenanhörung im Cremisan-Fall gegen die Mauer statt und zwar  vor dem Sonderberufungsgericht des Tel Aviver Magistrats mit der Richterin  Einat Ravid. Während der Anhörung  standen drei Zeugen  im Kreuzverhör: P. Bruno Cavasin, Vertreter des Salesianer-Klosters, als auch Neemeh Abu Mohor  und Dr. Bishara Nasrallah, deren Familienbesitz von der Mauer betroffen ist. Vor der Anhörung legten die Schwestern des Salesianer-Klosters in Cremisan, die salesianischen Mönche als auch neun Bewohner aus Beit Jala  beeidete schriftliche Erklärungen vor, die den nach neuesten Order  geplanten Mauerverlauf zurückwiesen. Die geplante Vernehmung von S. Ibtissam Kassis wegen des salesianischen Klosters und der Schule wurde auf die nächste Zeugenverhörung am 15. Oktober verschoben.

Bevor die Richterin Ravid die Zeugen anhörte, wandte sie sich an den Staatsanwalt und fragte ihn, warum dieser Fall vor dem Gericht gehört werden soll, da es sich um ausländische Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Staat Israel handelt.  Der Staatsanwalt bestätigte, dass nach seinem Verständnis das Außenministerium mit dieser Sache nicht weiter zu tun haben will und darin übereinstimmt, dass das Problem mit der Behörde des Verteidigungsministeriums gelöst werden soll. Die Richterin Ravid drückte ihre Sorge über eine  offizielle Entscheidung aus, die dem Außenministerium Unannehmlichkeiten verursachen könnte und gab dem Staat den Auftrag, eine klare schriftliche Position zu verfassen.

Der erste Zeuge, der gehört wurde, was P. Bruno Cavasin. P. Bruno stellte fest, dass das Kloster bis jetzt mit seinem Widerstand gegen die Mauer mit friedlichen Mitteln gewirkt hat und nicht mit dem Gericht. Sie hatten sich mit Offiziellen der Armee in Gush Etzion DCO getroffen und  ihre Ablehnung von Mauern im Allgemeinen ausgedrückt, aber auch speziell diese Mauer. Er betonte, dass es mit der Armee nie ein Abkommen gegeben hat, das Kloster auf der israelischen Seite der Mauer zu halten.

P.Bruno berichtete von der Existenz und Präsenz der Salesianer, die seit 150 Jahren der Gemeinde dienen, Arbeitsmöglichkeiten geben und ein theologisches Institut in diesem Gebiet haben und wie nötig es sei, ein Teil der Gemeinde zu sein. Er betonte, dass ohne die Verbindung zur Gemeinde sie in diesem Gebiet nicht existieren könnten.

Die Richterin fragte P. Bruno deutlich, ob sie auf der palästinensischen Seite der Mauer sein wollen, sollte eine Mauer gebaut werden. Seine Antwort war ein entschiedenes Ja. Er drückte auch die  klösterliche Position gegen die Trennung vom Nonnenklosters aus.

Zwei Zeugen aus Beit Jala kamen nach P.Brunos Darstellung in den Zeugenstand: Frau Neemeh Abu Mohor, deren Landbesitz vollkommen durch die Mauerschleife um das Cremisan-Kloster verbraucht würde, erklärte dem Gericht im Einzelnen, wie die Armee 85 römische der Familie gehörende Olivenbäume herausgerissen habe, obwohl es eine gerichtliche Verfügung gebe, die die Weiterarbeit an der Mauer in diesem Gebiet verhindere. Sie stellte noch fest, dass selbst jetzt ihre Familie keinen Zugang zu ihrem Land habe.

Dr. Bishara Nasralla, Besitzer von acht Dunum Land mit Oliven- und anderen fruchttragenden Bäumen, das völlig auf der israelischen Seite der Mauer liegt, wurde danach gehört. Als der Staatsanwalt dem Gericht zu zeigen versuchte, dass ein landwirtschaftliches Tor Dr. Nasralla Zugang zu dem Land geben würde, erklärte Dr. Nasralla dem Gericht, dass seine vorausgegangene Erfahrung mit landwirtschaftlichen Genehmigungen negativ gewesen sei: er habe woanders keinen Zugang zu seinem Land, obwohl er einen Passierschein habe.

Eine weitere Sitzung mit Zeugenvernehmung sei am 15. Oktober ….  (dt. Ellen Rohlfs)

 

Webseite: 'Die Machenschaften des JNF' - Institut für Palästinakunde -  Diese neuen Webseiten - jnf-machenschaften.de - geben trotz ihres etwas reisserischen Namens eine gut gemachte Übersicht über die Machenschaften des 'Jüdischen Nationalfonds', jener israelischen Kolonialorganisation, die fest mit der bis heute andauernden ethnischen Säuberung Palästinas verwachsen ist.

Die Darstellung ist in fünf Kapitel eingeteilt: "Grünwaschen", "Der Jüdische Nationalfonds 1901–1948 - Von Anfang an ein Instrument des zionistischen Projektes", "Aus den Augen, aus dem Sinn - Die Entarabisierung der Landkarte – ein Versuch der Auslöschung der Erinnerung" "Beihilfe zur ethnischen Säuberung - Der Jüdische Nationalfonds und die Nakba" "Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes - Ein Grüner JNF?" "Auf Kosten der Palästinenser - Wie der Jewish National Fund den Negev „entwickelt“".

Zu den Kritikpunkten an den Seiten gehören die Vernachlässigung von Quellenangaben sowie diverse Detailfehler, was angesichts der Komplexizität der Materie und den oft nur schwer zugänglichen Quellen nicht überrascht.

Ergänzende Links:
Vertreibung und ethnische Diskriminierung bilden den roten Faden in der Geschichte des 'Jüdischen Nationalfonds (ipk)

The Bibi-Lieberman deal: A wake-up call to the world about Israel - Larry Derfner - "By unifying himself and the country’s ruling party with an internationally despised neo-fascist, Netanyahu has brought Israel a sizable step closer to the limits of Western tolerance. Ultimately, that’s good news."

27.10.2012

Wer rettet Israel?

Ein Staat am Scheideweg


Arn Strohmeyer

Israel betreibt schon seit Jahrzehnten eine Politik des Landraubs, der Unterdrückung und Entrechtung des palästinensischen Volkes. An einer gerechten Friedenslösung und einer Politik des Ausgleichs mit seinen arabischen Nachbarn ist der zionistische Staat nicht interessiert. Er setzt ausschließlich auf seine militärische Überlegenheit. Kann Israel mit einer solchen Politik der Überheblichkeit und Selbstisolation überleben?

Dieses Buch stellt in großen Zügen die Geschichte Israels dar, stützt sich dabei aber nicht auf das sogenannte israelische Narrativ, also die offizielle zionistische Version der israelischen Staatsideologie, sondern legt vor allem die Forschungen der sogenannten „Neuen Historiker“ zu Grunde. Dabei handelt es sich um eine Schule israelischer Geschichtsforscher, die dem Zionismus kritisch oder zumindest mit Distanz gegenübersteht.

Der Text beschreibt dann den Ist-Zustand der israelischen Politik - eine Politik der Landnahme, der Unterdrückung und Entrechtung des palästinensischen Volkes, die nun schon seit Jahrzehnten andauert. Israel ist heute schon ein Apartheidstaat, der an das frühere Südafrika unter der weißen Herrschaft erinnert. An einer Lösung des Problems ist weder die israelische Führung noch die Bevölkerung interessiert. Man setzt ausschließlich auf militärische Überlegenheit, will mit ihr den Status quo bewahren, schafft weiter Fakten (etwa mit der Siedlungspolitik) und hofft, dass die Zeit für Israel arbeitet. Ziel ist immer noch die Schaffung eine Groß-Israel.

Jede Kritik an dieser gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte verstoßenden Politik wird mit dem - in diesem Zusammenhang völlig unangebrachten - Antisemitismus-Vorwurf abgewehrt. Es ergibt sich automatisch die Frage: Kann Israel mit der Fortführung einer solchen Politik der Überheblichkeit und Selbstisolierung überleben? Der Westen einschließlich Deutschland schweigt nicht nur über das, was in den besetzten Gebieten geschieht, sondern unterstützt diese Politik mit allen Mitteln und verstößt damit gegen sein eigenes politisches Wertesystem. Auch der Mainstream der deutschen Medien steht hinter diesem Kurs. Dabei wäre Druck auf Israels Politik angesagt, um es - in seinem eigenen Interesse - von seinem verhängnisvollen Irrweg abzubringen.

Dieses Buch macht deutlich, wie sehr unser Israel-Bild unbedingt der Korrektur bedarf.

Das Buch hat 275 Seiten, kostet 16 Euro plus Versandkosten und kann - Selbstverlag -  über die Webseite www.arnstrohmeyer.de  bestellt werden.

Miles Of smiles 17 Arrives In Gaza - Saed Bannoura - The “Miles Of Smiles 17” solidarity convoy managed to enter the Gaza Strip, on Thursday evening, through the Rafah Border Terminal between the Gaza Strip and Egypt. - 113 convoy members from different Arabic and foreign countries entered the coastal region to deliver 25 wheel-chair accessible vans, 50 tons of wheat, and 40 tons of medications. 
Sources at the Palestinian side of the Rafah Border Terminal stated that Egypt rarely allows food supplies into the Gaza Strip via Rafah as it usually demands that all food supplies should go through that Karem Abu Salem “Kerem Shalom” Crossing. The sources added that the supplies were allowed through as part of new decisions made by Egypt’s President, Mohammad Morsi, aiming at breaking the siege on Gaza. It is worth mentioning that, although in many cases delayed by Egypt, all Miles of Smiles convoys have been able to enter the Gaza Strip. >>>

Netanjahu und Lieberman schmieden Kriegsbündnis - Ein Rechtsblock aus Likud und Ultranationalisten wirbelt Israels Wahlkampf durcheinander. Beobachter sehen darin eine Kampfansage an den Iran. - Wer glaubte, dass der anstehende Wahlkampf in Israel langweilig sein würde, hat sich gewaltig geirrt. Seit Donnerstagabend ist alles anders. Da nämlich kündigte Benjamin Netanjahu an, dass seine Likud-Partei sich für die Wahl mit der Partei Israel Beitenu von Außenminister Avigdor Lieberman zusammenschließen werde. Der Likud und Liebermans Ultranationalisten auf einer gemeinsamen Wahlliste – ein Paukenschlag. >>>


Ja-Wort im israelischen Wahlkampf: Yvette und Bibi haben geheiratet - Netanjahu und Lieberman treten auf gemeinsamer Liste an >>>


Wiedervereinigung - Israels Rechte fusioniert - Knut Mellenthin - Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat es wieder einmal geschafft, nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch seine eigene Partei zu überraschen. Am Donnerstag abend trat er zusammen mit Außenminister Avigdor Lieberman vor die Presse, um bekanntzugeben, daß ihre beiden Parteien, der rechte Likud und die noch extremere Israel Beitenu, mit Blick auf die vorgezogenen Neuwahlen im Januar 2013 fusionieren wollen. Er hoffe, mit dieser vereinten Kraft im Rücken von den Wählern ein »klares Mandat« zu bekommen, »das es mir erlauben wird, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren«. Konkret nannte der seit März 2009 amtierende Regierungschef die Kampagne gegen den Iran sowie die angespannte wirtschaftliche und soziale Lage Israels. >>>


Israel vor der Wahl: Rechts angekettet - Kommentar  Ben Segenreich - Das Land ist leichter zu regieren, wenn es weniger Parteien gibt - In Israel gehört es zum politischen Alltag, dass neue Parteien aus dem Boden gestampft werden und bestehende sich spalten oder sich mit anderen zusammenschließen. Der "Urknall in der Rechten", wie israelische Medien die Entstehung einer großen konservativ-national-populistisch-siedlerfreundlichen Bewegung unter Benjamin Netanjahu und Avigdor Lieberman nannten, gibt jetzt aber Rätsel auf. Was hat den Premier, der seit den letzten Wahlen vor bald vier Jahren in den Umfragen ständig überlegen geführt hat, plötzlich bewogen, sein Schiff ins Schaukeln zu bringen, statt es sicher in den Hafen zu fahren? Ja, das Land ist leichter zu regieren, wenn es weniger Parteien gibt. Und Netanjahu wird bei Koalitionsverhandlungen weniger erpressbar sein >>>


Bibis Bilanz - Yoel Marcus - In unserer Generation gibt es kaum ein anderes Beispiel für einen israelischen Premierminister, für den alles rundläuft – eine breite Koalition, Handlungsfreiheit – und der trotzdem seine Kadenz bricht und für eine dritte ins Rennen geht. Warum plötzlich Wahlen? Wen fordert Binyamin Netanyahu heraus?Wenn er das Gefühl hat, stark und die beste aller möglichen Führungsgestalten zu sein, warum macht er denn nicht weiter bis zum Ende seiner Kadenz? >>>


The Bibi-Lieberman deal: A wake-up call to the world about Israel  - Larry Derfner -  "By unifying himself and the country’s ruling party with an internationally despised neo-fascist, Netanyahu has brought Israel a sizable step closer to the limits of Western tolerance. Ultimately, that’s good news."

Großbritannien verweigert USA Nutzung von Militärbasen - Die enge Freundschaft der USA und Großbritannien hat im Atomstreit mit Iran offenbar Grenzen: Laut "Guardian" wollen die Amerikaner in dem Konflikt britische Militärbasen nutzen - London weist das Ansinnen zurück. - Die USA wollen die militärische Präsenz in der Golfregion erhöhen - und erleiden einen empfindlichen Rückschlag: Großbritannien hat laut einem Bericht des "Guardian" die Bitte Washingtons abgelehnt, britische Militärstützpunkte im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt nutzen zu dürfen. Dem Zeitungsbericht zufolge wurden entsprechende Anfragen von US-Diplomaten mit dem Argument zurückgewiesen, dass jegliche Hilfe für einen möglichen Präventivschlag gegen Teherans Atomprogramm ein Verstoß gegen internationales Recht sein könnte. >>>

Mit Brieftauben ausgetrickst? -  Die israelische Regierung hat sich immer bemüht zu verhindern, daß ihre Völkerrechtsbrüche per Video dokumentiert und weltweit verbreitet werden. Bei den diversen Versuchen propalästinensischer Aktivisten, die Blockade des Gazastreifens auf dem Seewege zu durchbrechen, konnten nur wenige solcher Filme nach der Kaperung vor Israels Marine versteckt werden – jetzt hat die Besatzung des am Samstag in internationalen Gewässern aufgebrachten Dreimastschoners »Estelle« einen Ausweg gefunden: Sie hat Israel offenbar mit Hilfe von Brieftauben ausgetrickst. Der auf Youtube abrufbare Film zeigt, wie Spezialkommandos mit Schlauchbooten zur Kaperung der »Estelle« ansetzen. An Bord des unter finnischer Flagge segelnden Schiffes ist unterdessen zu sehen, unter welcher Anspannung die Besatzung den Überfall erwartet, einige lassen Brieftauben auf. >>>


Marco Ramazotti, der an der Mission der Estelle teilgenommen hat, hat über die Anwälte Gilberto Pagani und Simonette Crisci bei der Staatsanwaltschaft des Römischen Gerichts Klage eingereicht wegen Kidnapping, Gewaltanwendung, Raub und Aneignung des Schiffes und die Aufnahme von Ermittlungen gegen die Offiziere und Marinesoldaten sowie die Verantwortlichen an höchsten staatlichen Stellen [Shimon Perez, Benjamin Netanyahu, Ehud Barak, Avigdor Liebermann, Benny Gantz (Chef des Admiralstabs der Marine) und Ram Rothberg (Kommandant der Marine) beantragt. - Quelle facebook >>>
 

Freedom Flotilla - Estelle's Mission. Footage of the moments before of the IDF (Israel Defense Forces) boarding Estelle's vessel.

Estelle Press Conference in Gaza

Israeli Navy Seizes Gaza-Bound Activist Ship; Noam Chomsky Speaks Out from Gaza in 1st Visit

Dokumentation - Free Gaza Bewegung - Gaza Freedom Flotilla >>>
Dokumentation - 2012 - D
er Schoner "Estelle" auf dem Wege nach Gaza >>>

Die Veranstalter:
Facebook - Ship to Gaza-Sweden >>>
Ship to Gaza Sweden >>>

Wollen jüdische Israeli einen Apartheid-Staat? Jacques Ungar Je weiter die Kampagne zu den vorgezogenen Knessetwahlen vom 22. Januar 2013 gedeiht, umso mehr zeigen Israeli ihr wahres Gesicht. Diese Woche etwa bekräftigte Binyamin Netanyahu seine Entschlossenheit, auch in den nach 1967 entstandenen Teilen von Jerusalem zu bauen, und eine Umfrage bescheinigt den jüdischen BürgerIsraels eine araberfeindliche Haltung und den Wunsch, am liebsten in einem Apartheidstaat zu leben.

Momentum builds for Gaza to secede, Israel and West Bank to become one - Gaza and the West Bank have become two irreconcilable entities, many say. Meanwhile, Israelis increasingly support a state shared with West Bank Palestinians, albeit unequally. - Christa Case Bryant - After decades of the "two states for two peoples" blueprint more or less dominating proposals for Israeli-Palestinian peace, a new paradigm is gaining momentum. Under this model, Israel absorbs the West Bank and its 2.5 million Palestinians, while Hamas-run Gaza becomes a separate entity aligned with the Middle East’s rising Islamist powers. Such a development could potentially improve stability after decades of unresolved conflict, but it represents a blow to Palestinians and their aspirations of statehood as well as to Israelis who see a Palestinian state as essential for their own security. >>>

Tel Aviv U. to conduct archaeological digs with right wing group in East Jerusalem - Connie Hackbarth - Tel Aviv University’s Institute of Archaeology will be conducting archaeological digs in East Jerusalem’s Silwan neighbourhod and financed by the right-wing settlement group Elad. Silwan residents have been conducting a popular struggle against these digs, some of which are conducted under homes in which people live and all of which will be used to continue creating the right-wing narrative of Elad. Israeli academia in the service of Israel’s occupation. Yet again. >>>

Israeli TV admits: No rockets were ever fired from UNRWA schools in Gaza during “Cast Lead” - Ali Abunimah - EI - "What this means is that with 18 schools destroyed and 280 damaged – 46 percent – almost half – of all schools in Gaza were hit by the Israeli army. If this was not deliberate, then the Israeli army, which claims to be “the most moral army in the world,” is also one of the most poorly trained and inaccurate."

There Was No Reason For My Son’s Death - Palestinian Centre For Human Rights - IMEMC - "Israel’s actions against the fishermen is also a violation of their right to an adequate standard of living."

Tel Aviv University to cooperate with settler group on East Jerusalem - Mairav Zonszein - "Tel Aviv University’s spokesperson refuses to explain why its archaeologists will work with Elad, an organization notorious for its pursuit of Jewish settlement in East Jerusalem."

Falk Calls For Boycotting Companies Benefiting From Israeli Settlements - Saed Bannoura - IMEMC - " The report names Caterpillar, Motorola, and Hewlett Packard in the United States, in addition to Veolia Environment of France, G4S in Britain, Volvo Group and Assa Abloy in Sweden, Ahava, Elbit System and Mehadrin in Israel, Dexia in Belgium, Cemex of Mexico and Riwal Holding Group in Holland."

JNF’s loss of half UK charity revenue good news for Palestinians - Asa Winstanley - The Electronic Intifada - "At the end of 2007, JNF UK posted an income of more than £8 million, but that yield has slid in successive years. In 2011, donations fell from nearly £2.6 million in 2010 to just over £1.5 million last year, and legacies from nearly £2.5 million to £832,000."

Words vs. Israeli soldiers- Demonstration in Nabi Salih, Palestine, 25.11.2011

26.10.2012

Palästinensische Kommunalwahlen - Demokratie unter erschwerten Bedingungen - René Wildangel - In Palästina hat die Frustration mit den alteingesessenen Parteien einen Höhepunkt erreicht. Israel untersagt den Palästinensern in Ost-Jerusalem die Abhaltung von Wahlen. Doch bei den jüngsten Wahlen in der Westbank zeigt sich, dass der Glaube an demokratische Wahlverfahren und der Wunsch nach Mitbestimmung ungebrochen ist. Von René Wildangel . Am 20. Oktober 2012 fanden in der Westbank erstmals seit sieben Jahren Kommunalwahlen statt. Damit wurde auch zum ersten Mal überhaupt seit der Parlamentswahl von 2006 wieder gewählt. Die Wahl von 2006 war für die Palästinenser eine bittere Erfahrung. Beobachter aus der EU und den USA waren sich zwar einig, dass die Wahl frei und fair war; aber anstatt die unliebsame Bewegung an ihrer Regierungsarbeit zu messen, verweigerte das Nahostquartett die Anerkennung, so dass die Hamas in der Folge faktisch politisch boykottiert wurde. Mittlerweile sind sich zwar viele in der EU einig, dass die Entscheidung, den Hamas-Sieg nicht anzuerkennen, falsch war. Aber die in jeder Hinsicht kontraproduktiven Folgen wirken bis heute nach. Der internationale Boykott gegen die Hamas-Regierung hat zumindest zum Beginn der erbitterten Fehde zwischen Fatah und Hamas beigetragen, die 2007 in offener Gewalt mündete. Hamas übernahm den Gazastreifen, die Fatah kontrolliert seither die Westbank, de facto gibt es zwei Regierungen. Im Rahmen eines Versöhnungsprozesses gab es zwar mehrere Absichtserklärungen und Abkommen, aber keine realen Fortschritte. Sämtliche Amtszeiten aller gewählten palästinensischen Organe sind mittlerweile abgelaufen. Präsident Abbas ist seit Januar 2009 >>>

Nahostkonflikt im Europaparlament - Katja Herzberg - EU intensiviert Handelsbeziehungen zu Israel trotz stockenden Friedensprozesses - EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton reiste mit schwerem Gepäck nach Nahost. Das Europäische Parlament stimmte nur Stunden vor ihrem Abflug knapp einem Handelsabkommen über Pharmazeutika mit Israel zu. Es ist nur eines von vielen sogenannten »Abkommen über die Konformitätsbewertung und Anerkennung industrieller Produkte« (ACAA), das die Europäische Union mit einer ganzen Reihe von Staaten bereits geschlossen hat oder noch abschließen will. Im Falle Israels wurde die Debatte aber besonders intensiv geführt. Denn die Schließung solch eines Handelsabkommens ist an die Einhaltung von Menschenrechten und internationalem Recht geknüpft. Die sehen viele wegen der Besatzung palästinensischer Gebiete, des voranschreitenden Siedlungsbaus und der Blockade des Gaza-Streifens seitens Israel nicht gegeben. Die Mehrheit im EU-Parlament sprach sich mit 379 zu 230 Stimmen am Dienstagabend jedoch für das Abkommen über die gegenseitige Anerkennung pharmazeutischer Produkte aus. Für >>>

Broschüre: Israel und Palästina

Israel und Palästina

Ein politischer Reisebericht von Georg Rammer


Ist der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ethnisch und religiös zu fassen? Nein.  Prallen da zwei gegensätzliche Mentalitäten aufeinander? Mitnichten. Gestützt auf eigene Beobachtungen und Daten internationaler Organisationen und israelischer oder jüdischer Historiker beschreibt der Autor Hintergründe einer ausweglos erscheinenden Situation: Die israelische Elite schafft zunehmend Fakten, die Frieden, gerechten Ausgleich und einen eigenständigen palästinensischen Staat unmöglich machen. Georg Rammer ist Psychologe. Er veröffentlicht Beiträge zu aktuellen gesellschaftlichen Themen: Arm und Reich, wirtschaftlich-politische `Elite´ in Deutschland, Ideologien der Klassengesellschaft.

ISBN 978-3-943078-03-9  / 58 Seiten/ Bilder farbig, Broschüre/ 6,90 Euro - Dutschke Verlag
 

Ein faszinierendes Land - oder zwei Länder? Eine Reise nach Israel und Palästina ist voller Eindrücke und Einblicke. All die intensiven Erlebnisse, Begegnungen und Bilder sind allerdings gefärbt von der schier ausweglosen politischen Situation: Sie prägt den Alltag und drängt sich auch dem offenen und interessierten Reisenden geradezu auf. Der Psychologe Georg Rammer berichtet von diesen Erfahrungen. Fotos und dokumentarisches Material werden die Schilderungen anschaulich machen und ergänzen.


Alle Menschen im Gebiet des heutigen Israel, Palästina sollen gut leben können: Juden, Muslime, Christen, Andersgläubige und Atheisten; Israelis und Palästinenser. Nach Berechnungen der Welternährungsorganisation der UN lebten im Jahr 2006 81 Prozent der 1,5 Millionen Einwohner des Gazastreifens ebenso wie 59 Prozent der 2,4 Millionen Einwohner des Westjordanlandes unterhalb der Armutsgrenze. Dieser Zustand dürfte sich nicht gebessert, sondern durch die inzwischen stattgefundenen Kriege weiter verschärft haben. Dazu kommen die psychologischen Folgen eines durch Besatzer und Absperrung in vielen Bereichen aufgezwungenen Lebens. Den aktuellen Zustand geschaffen und aufrechterhalten haben (vor allem israelisches) Militär und Staat, die im Gleichschritt gewachsen sind und heute den Alltag im Westjordanland bestimmen. Deshalb kann eine Lösung nur auf friedlichem Weg durch die Zivilgesellschaften erreicht werden. Dies wird aber nur möglich sein, wenn die gleichen Maßstäbe für alle gelten und die Interessen der Palästinenser berücksichtigt werden. Es geht also um Entschädigung und Teilen, Teilhabe. Wie sehr der palästinensische Anspruch gerechtfertigt ist, zeigt diese Broschüre.

Durchbruch für BDS? US-Kirchen unterstützen Boycott-Forderung palästinensischer Christen - Institut für Palästinakunde - Schon seit Jahren ist klar, dass erheblicher Druck auf Israel nur mit Hilfe von Institutionen - etwa den Kirchen - aufgebaut werden kann, deren Basis nicht nur aus ein paar versprengten Aktivisten besteht. Und nun haben endlich US-Kirchen auf den Hilferuf palästinensicher Christen - das Kairos-Papier - aus dem Jahr 2009 reagiert, zu dem die Deutschen Kirchen geschwiegen haben.

Bitte lesen Sie hier weiter.  Ergänzende Links: Christian Leaders call for end to unconditional US military aid

Fatah, and Lessons Unlearned - Joharah Baker - The ultimatum – either the wayward candidates ran in Fatah’s official lists or they would be dismissed from the movement – resulted in dozens of longtime loyalists being cast out of Fatah’s rank and file. Not surprisingly, this disunity was reflected in the ballot boxes and Fatah walked away from Election Day with their tales between their legs.

Latest from the UN News Centre - UN independent expert calls for boycott of businesses profiting from Israeli settlements - 25 October 2012 - A United Nations independent expert today called on the world body’s General Assembly, as well as civil society, to take action against Israeli and international businesses that are profiting from Israeli settlements in the occupied Palestinian territory. “My main recommendation is that the businesses highlighted in the report – as well as the many other businesses that are profiting from the Israeli settlement enterprise – should be boycotted, until they bring their operations into line with international human rights and humanitarian law and standards,” the Special Rapporteur on the situation of human rights in the occupied Palestinian territories, Richard Falk, said in a news release issued as he presented a report on his work to the Assembly. >>>

Closure of Beit Hanoun Crossing Threatens the Lives of Hundreds of Patients in the Gaza Strip - The Palestinian Centre for Human Rights - Press Release - At approximately 08:00 on Wednesday, 24 October 2012, IOF closed Beit Hanoun (Erez) crossing and declared the crossing area as a closed military area. Due to that decision, all categories of people who are allowed to travel daily via the crossing, including patients holding medical referrals to be treated in the West Bank and/or Israeli hospitals, were prevented from passing through the crossing.

Manipulating History: The Different Faces of 'Popular Resistance' in Palestine - Ramzy Baroud - Apparently, 'popular resistance' has suddenly elevated to become a clash of visions or strategies between the Palestinian Authority in Ramallah and its rivals in Gaza, underscoring an existing and deepening rift between various factions and leaderships. Addressing a Palestine Liberation Organization (PLO) meeting in Ramallah on July 2011, PA President Mahmoud Abbas sounded as if he had finally reached an earth shattering conclusion, supposedly inspired by the ‘Arab Spring.’ “In this coming period, we want mass action, organized and coordinated in every place .. This is a chance to raise our voices in front of the world and say that we want our rights.” He called on Palestinians to wage “popular resistance”, insisting that it must be “unarmed popular resistance so that nobody misunderstands us,” (Reuters). He made a similar call at the UN General Assembly in September. It was Abbas’ way of escaping forward. >>>


Tel Aviv U. to conduct archaeological digs with right wing group in East Jerusalem - Connie Hackbarth - Tel Aviv University’s Institute of Archaeology will be conducting archaeological digs in East Jerusalem’s Silwan neighbourhod and financed by the right-wing settlement group Elad. Silwan residents have been conducting a popular struggle against these digs, some of which are conducted under homes in which people live and all of which will be used to continue creating the right-wing narrative of Elad. Israeli academia in the service of Israel’s occupation. Yet again. >>>

Palestinians beaten, arrested during protest at settlement supermarket - Approximately 100 Palestinians and a handful of international activists entered the Rami Levy supermarket in the West Bank settlement of Sha’ar Binyamin Wednesday morning to ‘protest occupation and settler terror’ and to call for the boycott of ‘the occupation and its products.’ Two Palestinians and two internationals were beaten and arrested. >>>

BDS ACTION NEAR RAMI LEVI MALL

YAS activist was injuered in BDS Action

Crazy People Here - Documentary film in Progress - Direction and script: Tamara Erde and Neta Shoshani - What began at Deir Yassin, ended at Kfar Shaul. What began as a massacre, a wrongdoing, a symbol of occupation – ended in an insane asylum, madness personified. On the night of April 9th 1948 the village of Deir Yassin, an Arab village on the outskirts of Jerusalem, was attacked by the Stern Gang and Irgun fighters. It was conquered in only a few short hours.Over the years, on account of the horror stories, the“Deir Yassin Massacre” became both an Israeli and Palestinian >>>

FINAL PROMO LONG

25.10.2012

Meinung: Israels große Illusion über UN-Anerkennung Palästinas - Dr. Hanan Ashrawi - Palästina strebt UN-Anerkennung an in Übereinstimmung mit internationalem Recht, doch Israel behauptet, dies stelle ein Hindernis für den Frieden dar, bzw. sei „diplomatischer Terror". Die Idee, wir müssten von unserem Unterdrücker die Erlaubnis bekommen, unsere Freiheit zu erhalten, ist schlichtweg absurd. Der geschickte Magier ist auf Basistricks angewiesen, um seine Illusion zu vollführen. Er redet, um das Publikum abzulenken, erzählt ihnen irrelevante Details, um ihre Aufmerksamkeit zu beschäftigen. Er setzt seine Fähigkeiten ein, um ihre Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung zu lenken. Dann, während alle Augen auf einen Punkt gerichtet sind, vollführt er geschickt und fast unmerklich seine Täuschung und lässt sie an eine verzerrte Realität glauben; etwas, bei dem ihnen ihr gesunder Menschenverstand sagt, dass es nicht wahr sein kann, und das sie doch geneigt sind zu glauben. Der geschickte Magier ist Israel. Die große Illusion ist, dass der palästinensische Antrag an die UN auf Non-Member-Status ein einseitiger Schritt sei, um Verhandlungen aus dem Weg zu gehen. >>>

 

Israel und Palästinenser sollen sich auf Waffenruhe geeinigt haben >>>
 

Die jüngsten Meldungen aus Israel und Gaza beunruhigen! Danach verlassen die UNO-Mitarbeiter den Gaza-Streifen, ebenso ausländische Journalisten usw. Vieles riecht nach einer großangelegten Militäraktion. Gershon Baskin, dessen Kolumnen auch in aixpaix.de erscheinen, bemüht sich um die Vermittlung eines Waffenstillstands. Er konnte in der Vergangenheit bereits die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit und von 1000 palästinensischen Häftlingen vermitteln. Doch Gershon schreibt, beide Seiten seien derzeit nicht zu einer Entscheidung für einen Waffenstillstand bereit. Es werden also wohl wieder Unschuldige dafür mit dem Leben bezahlen. - Quelle Otmar Steinbicker
 

Netanyahu says Israel will fortify all homes within 7 km of Gaza.- Israel will fortify all homes and public buildings within a seven-kilometer distance from the Gaza Strip, Prime Minister Binyamin Netanyahu said Wednesday while visiting an Iron Dome battery near Ashkelon. Netanyahu said he decided to accept the recommendation of the defense and home front defense ministries to widen the radius around Gaza that will receive full protection against rocket and mortar fire. Up until now this protective umbrella was spread around communities within a 4.5 km radius from Gaza. Communities from 4.5 – 7 kilometers from Gaza had their schools fortified with safe rooms, and were also covered by Iron Dome batteries, but their homes were not fortified. Now, Netanyahu said, those communities will be fully protected. >>>
 

Militants join forces as Israel warns of 'extensive' action in Gaza - Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu on Wednesday warned of "extensive and deeper action" in Gaza as militant groups announced a joint operation room in the enclave. "We neither chose nor initiated this escalation but if it continues we are prepared for much more extensive and deeper action," Netanyahu said during a tour in Ashkelon, near the Gaza border. "Whoever intends to attack Israeli citizens needs to know that he will bear the consequences," said the Israeli premier, who is seeking a renewed mandate in Israel's Jan. 22 election. Opposition leader Shaul Mofaz accused Netanyahu of "stuttering" on Hamas and said he had not been decisive enough during his term in office, Israeli media reported. Hamas accused Israel of stepping up its air strikes in the Gaza Strip to vent its anger over Qatar's Sheikh Hamad bin Khalifa al-Thani's visit to Gaza on Tuesday and pledged  >>>


Truths and lies behind Israel’s attacks on Gaza and its whining about rockets - Ali Abunimah - Israel’s hasbara – propaganda – organs are cranked up to the maximum right now complaining that Israel is once again the innocent victim of barrages of rockets from Gaza, and justifiying Israel’s latest killings of Palestinians in Gaza as a necessary and legitimate response. Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu claimed today, “We neither chose nor initiated this escalation but if it continues we are prepared for much more extensive and deeper action” in Gaza. Don’t believe the lies. Israel has been conducting a systematic campaign of “preemptive” extrajudicial executions in Gaza, knowing full well that this would bring on rocket fire. But Israel thinks the price is worth it. >>>

2 badly hurt in ongoing rocket attack on south - Neri Brener, Ilana Curiel and Elior Levy - Ynet - "The Palestinians reported that two people were killed and others were injured...The escalation in the south follows the historic visit of Qatari ruler Sheik Hamad bin Khalifa Al Thani in Gaza on Tuesday."

"Der Alltag ist voller Einschüchterung, Israel hat die totale Kontrolle" - Rolf-Henning Hintze - Yehuda Shaul, Gründer der regierungskritischen israelischen Soldatenorganisation "Das Schweigen brechen", über Vorgehensweisen der israelischen Armee in den besetzten Gebieten - Yehuda Shaul war 2003 als israelischer Soldat in der Stadt Hebron eingesetzt. Zusammen mit anderen Soldaten gründete er 2004 die Organisation Breaking the Silence, um krasse Ungerechtigkeiten und Menschenrechtsverletzungen der israelischen Armee in den besetzten Gebieten öffentlich zu machen. Der heute 29-Jährige war kürzlich anlässlich einer Ausstellung seiner Organisation im Willy-Brandt-Haus in Berlin. - Ihre Organisation "Breaking the Silence" hat kürzlich ein Buch gleichen Titels mit Augenzeugenberichten israelischer Soldaten aus den besetzten Gebieten in Deutschland auf den Markt gebracht. Es enthält Vorwürfe großer Schwere gegen die israelische Armee. Einer der Vorwürfe bezieht sich auf die militärische Vorgehensweise "Target and prevention" (Ziel und Verhinderung). Das hört sich erst einmal eher defensiv an. Yehuda Shaul: Es klingt sehr defensiv. Wenn man das hört, denkt man zuerst an einen Selbstmordattentäter, der mit einem Sprengstoffgürtel unterwegs ist. Weil man ihn nicht festnehmen kann, schickt man jemanden los, der ihn auf dem Wege erschießt. Wenn man aber hört, was Soldaten darüber sagen, versteht man, dass das israelische Militär der Begriff Verhinderung so ausweitete, dass fast jede offensive Aktion unter "Verhinderung" fällt. "Target and prevention" ist ein Codewort für gezielte Tötungen. Das lässt sich bei vielen Militäreinsätzen beobachten. >>>


Breaking the Silence - „Aus Sicht der Armee gibt es kein  ethisches Problem“ -  Was israelische Soldaten der Menschenrechtsorganisation „Breaking the Silence“ über ihren Einsatz in den besetzten Gebieten berichten / Neuerscheinung bei Econ Arn Strohmeyer - Wer den berühmten Satz von Kurt Tucholsky „Soldaten sind Mörder“ für eine heillose Übertreibung von Pazifisten hält, sollte das Buch der israelischen Menschenrechtsorganisation „Breaking the Silence“ lesen, das gerade im Econ-Verlag unter demselben Titel erschienen ist >>>

Kommunalwahlen in Palästina abgehalten - In zunächst 93 der insgesamt 340 Kommunen der Westbank fanden am Samstag (20.10.) Lokalwahlen statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,8 Prozent von rund 515.000 Wahlberechtigten. Botschafter Salah Abdel Shafi erklärt hierzu: „Auch wenn keine Kommunalwahlen sowohl in der gesamten Westbank als auch im Gaza-Streifen stattfanden, sind diese Wahlen dennoch bezeichnend für die demokratischen Strukturen Palästinas. Interne internationale Beobachter bezeichneten diese Wahlen als professionell, transparent und frei. Auch die Listen der Kandidaten zeigten ein breites Parteienspektrum auf. >>>

Miko Peled, The General’s Son - Dr. Ludwig Watzal -  In 1997, a tragedy struck the family of Israeli-American Miko Peled. His 13-year-old niece Smadar was killed by suicide bombers in Jerusalem. Born into a prominent Zionist military family, his father was a prominent general, who turned after the Israel’s “war of aggression” in 1967, into an advocate of peace with the Palestinians, the real owners of the land of Palestine. The tragic death of his niece served as an “eye-opener”. His personal journey from a Zionist by education, family and societal socialization into an outspoken critic of Israel’s colonial and aggressive policy is convincingly documented in his extraordinary book: “The General’s Son”. >>>
 

 

Palestine freedom battle "will be won": interview with author Miko Peled  - Charlotte Silver - On 19 September, Miko Peled, the Israeli author of the acclaimed book The General’s Son, spoke to a large audience in Berkeley at an event sponsored by the Middle East Children’s Alliance (MECA), a not-for-profit organization that has spent the last 25 years raising funds to sponsor projects that benefit children in Palestine, as well as Iraq and Lebanon. Alice Walker, writer of The Color Purple, was in the audience along with MECA supporters and many others interested in listening to him talk about his personal journey and political views. >>>

Miko Peled Seattle. Oct. 1, 2012

Friedrich (Hof), Dr. Hans-Peter, Bundesminister

Weitere Reden und Videos >>>

Israel to create tourist biometric database? - According to Interior Ministry proposal, visitors refusing to provide fingerprints will be banned entry  - Telem Yahav - The Interior Ministry has suggested creating a biometric database for all foreigners entering Israel. A memo regarding this issue has been distributed by the Ministry, and reveals that a tourist who refuses to provide fingerprints and a picture of his physical features will not receive an entry visa. - According to the memo, Interior Ministry workers will not be the only ones authorized to collect biometric identification data from foreigners. They will be joined by police officers, wardens, Mossad and Shin Bet agents, soldiers, authorized security guards, members of the Knesset Guard, HMO workers, and in some places even local authority workers. The Interior Ministry is also considering issuing special "biometric identity cards" for tourists and other foreigners as part of the database. >>>

Survey: Most Israeli Jews would support apartheid regime in Israel - Most of the Jewish public in Israel supports the establishment of an apartheid regime in Israel if it formallhy annexes the West Bank. A majority also explicitly favors discrimination against the state’s Arab citizens, a survey shows. >>>

IDF judge: Troops must halt unlicensed settlement construction - Chaim Levinson - Haaretz - ""The commanders in the field who are carrying out law-enforcement duties must ask [to see] the construction permit prior to protecting the conduct of the work.""

Justice Delayed is Justice Denied - Melkam Lidet - The week started off with unfortunate news for Palestinians. The first one was the third US presidential debate on foreign policy that failed to even mention the Palestinian cause let alone deliberate it. The second was the result of a survey conducted in Israel that revealed a shocking majority in support of an apartheid Israeli state if the one state solution was to be sought. The third US presidential debate on Monday 22 October, which was on US foreign policy, deliberated the current political and humanitarian crisis in the Middle East. >>>

The starvation diet for Gaza shows the blockade will fall - Jonathan Cook - Six and a half years ago, shortly after Hamas won the Palestinian national elections and took control of Gaza, a senior Israeli official described Israel's planned response. "The idea," he said, "is to put the Palestinians on a diet, but not to make them die of hunger." - Although Dov Weisglass was an adviser to Ehud Olmert, the prime minister of the day, few observers treated his comment as more than hyperbole, a supposedly droll characterisation of the blockade Israel was about to impose on the tiny enclave. Last week, however, evidence finally emerged to prove that indeed this did become Israeli policy. After a three-year legal battle by an Israeli human rights group, Gisha, Israel was forced to disclose its so-called "Red Lines" document. Drafted in early 2008, the defence ministry paper set forth proposals on how to treat Hamas-ruled Gaza. >>>

ACT: Counter Israel-centred academic propaganda - In May 2012, the British Committee for the Universities of Palestine (BRICUP) issued a briefing document, “Universities rebranding Israel’s image: Hasbara posts in Israel Studies threaten academic integrity.”[1] This important activist tool provides information and suggestions for how to mobilize against Israel Studies chairs and posts in the UK, especially in view of the promotion of Israel studies by supporters of Israel to counter Israel’s increasingly tarnished reputation and in light of the growing global BDS movement. “Interrogating Israel Studies in the Academy” is a call to action by the Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI). >>>

Eine Boykottveranstaltung östlich von Ramallah
RAMI LEVE 24 11 2012

Ein neuer Film zur Mauer in Cremisan/Beit Jala/Bethlehem

Israel's plan to snake security barrier through 50 homes in West Bank upsets Christians. CNN's Sara Sidner reports.
For more videos, visit CNN International's website
http://edition.cnn.com/video/


Press release on the last court hearing in the case of Cremisan  - On Monday, 10th Sept. 2012, a witness hearing session in the Cremisan case against the Wall, was held before the Special Appeals Committee in the Tel Aviv magistrates' court, headed by Judge Einat Ravid. During the hearing three witnesses were cross examined, Fr. Bruno Cavasin, representative of the Salesian Monastery, as well as Ms. Neemeh Abu Mohor and Dr. Bishara Nasralla whose families own land affected by the wall. Previous to the hearing the sisters of the Salesian Convent in Cremisan, the Salesian monks as well as nine residents from Beit Jala submitted affidavits rejecting the path of the wall as presented in the newest orders. The planned questioning of Sr. Ibtissam Kassis on behalf of the Salesian Convent and School was postponed to the next witness hearing sue to be held on 15th October. Before hearing the witnesses, Judge Ravid addressed the State Attorney asking him why the case should be heard before the court as it involves issues of foreign relations between the Vatican and the State of Israel. >>>


“We want bridges, not walls!” - The Salesian Sisters in Cremisan near Beit Jala are in danger of losing their educational compound. The Israeli army plans to build the separation wall through the land of the convent. This would be the end of the kindergarten, school, afternoon classes, summer camps, and center for children with learning disabilities, which are run by the nuns on the compound. Although the army has suggested additionally an alternative route for the wall, both options will eventually shutter the nun’s mission. The nuns are passionate about their work with the local children. For over 50 years, the young people of the community have been the sisters’ principle focus. “We want to build bridges, not walls. We are committed towards education for justice, peaceful living and peace between all peoples without distinction”, says Sr. Fides, the directress at Cremisan. Since 1960 the Salesian sisters have been >>>

24.10.2012

Emir von Katar beschert Hamas mit Gaza-Besuch diplomatischen Sieg - Erstes Staatsoberhaupt, das seit der Machtergreifung der radikal-islamischen Hamas den Gazastreifen besuchte - Großer diplomatischer Erfolg für die Hamas: Der Emir von Katar hat den Gazastreifen als erstes Staatsoberhaupt seit der Machtergreifung der radikalislamischen Organisation vor fünf Jahren besucht. (...) Hamas-Führer Ismail Haniyeh begrüßte den Gast aus dem reichen Golfstaat bei seiner Ankunft am Grenzübergang Rafah nach Ägypten; beide schritten feierlich über einen roten Teppich. Der Emir, der mit seiner Ehefrau Scheicha Mosa und einer Delegation kam, weihte bei seinem mehrstündigen Aufenthalt katarische Hilfsprojekte ein. Der Besuch des Emirs sei ein "historisches Ereignis" und andere arabische Staatschefs sollten seinem Beispiel folgen, sagte Haniyeh. "Mit diesem Besuch erklären wir die politische und wirtschaftliche Blockade des Gazastreifens für gebrochen und besiegt."  >>>

 

Rückhalt für Hamas - Staatsbesuch des Emirs von Katar im Gazastreifen - Karin Leukefeld - Mit 90 Tonnen Hilfsgütern und einer 61köpfigen Delegation ist der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa Al-Thani, am Dienstag mittag im palästinensischen Gazastreifen eingereist. Der Konvoi des Emirs wurde am Grenzübergang Al-Arisch von zwei überdimensionalen Bildern von ihm selber und von Ismail Haniye, dem international nicht anerkannten Ministerpräsidenten im Gazastreifen, sowie von schwer bewaffneten Sicherheitskräften der palästinensischen Hamas empfangen und fuhr dann weiter nach Gaza-Stadt. Die mitgebrachte Fracht umfaßt nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan News 40 Tonnen Mehl und 50 Tonnen medizinische Hilfsgüter, außerdem 50 Autos. Während eines mehrstündigen Aufenthaltes wird Hamad von Katar finanzierte Hilfsprojekte im Wert von 250 Millionen US-Dollar einweihen. Vertreter der Fatah wurden nach eigenen Aussagen zu dem Besuch nicht eingeladen. >>>

 

Emir von Qatar in Gaza Hanija reich beschenkt -  Der Emir von Qatar besucht den Gazastreifen. Präsident Abbas in Ramallah trifft er nicht. Der Monarch wirbt um die Hamas, um diese von Iran und Syrien zu lösen. - Hans-Christian Rößler - Als Gastgeschenk brachte der Emir von Qatar gleich eine ganze Stadt mit. Unweit der Ruinen des früheren israelischen Siedlungs Gusch Katif soll „Hamad City“ entstehen, benannt ihm, Scheich Hamad Bin Chalifa Al Thani. Rund 250 Millionen Dollar hat der Emir für neue Wohnungen, Straßen und ein Krankenhaus in Gaza zugesagt - und in Aussicht gestellt, die Summe noch einmal zu verdoppeln. Für die von der islamistischen Hamas-Organisation geführte Regierung ist schon der wenige Stunden dauernde Besuch der Delegation ein politischer Triumph >>>

 

Katars Staatschef im Gaza-Streifen - Der Emir mit den vollen Taschen - Christoph Sydow  - Er ist der erste Staatsgast seit Jahren und kommt nicht mit leeren Händen. Der Emir von Katar gibt bei seinem Besuch im Gaza-Streifen den Startschuss für umfangreiche Bauvorhaben. Mit seiner Geldspritze von mehr als 300 Millionen Euro stützt Scheich Hamad auch die dort herrschende Hamas. Was haben der FC Barcelona und die Hamas gemeinsam? Beide werden von Katar gesponsert. Die Kicker aus Katalonien erhalten bis 2016 insgesamt 170 Millionen Euro von der Qatar Foundation, die 1995 von Katars Emir Scheich Hamad Bin Chalifa al-Thani gegründet wurde und inzwischen von dessen Zweitfrau Mosah geleitet wird. Sogar noch mehr Geld, umgerechnet etwa 305 Millionen Euro, will der Golfstaat in den kommenden Jahren im Gaza-Streifen investieren, der seit 2007 von der islamistischen Hamas kontrolliert wird. >>>


Gaza: Emir von Katar kommt mit vollen Händen

Emir of Qatar in historic visit to Gaza

RUSI's Michael Stephens with the BBC on the Emir of Qatar's visit to Gaza

US-Ex-Präsident Carter: Chancen auf Frieden zwischen Israel und Palästina schwinden - Die Chancen auf Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern werden laut US-Ex-Präsident Jimmy Carter wegen Israels Siedlungspolitik auf den besetzten Gebieten und der Abkehr der USA von der friedensstiftenden Tätigkeit immer geringer. Nach seiner Reise in das Konfliktgebiet warf Carter der heutigen israelischen Führung die Abkehr vom Kurs zum Aufbau von „zwei Staaten für zwei Völker“ vor und bezeichnete dies als eine „katastrophale Wahl“. Er wünschte dabei den Palästinensern einen Erfolg bei der Uno, wo sie eine Anerkennung ihrer Staatlichkeit beantragt hatten. „Alles deutet darauf hin, dass die Suche nach einer Zwei-Staaten-Lösung praktisch eingestellt ist und wir uns in Richtung Großisrael hin bewegen, das sich alle Gebiete zwischen dem Mittelmeer und dem Fluss Jordan einverleiben wird. (…) Wir bewegen uns in Richtung einer monostaatlichen Lösung, die die Sicherheit und demokratischen Rechte des israelischen Volks nicht gewährleisten kann“ >>>
 

«Die Lage ist katastrophal» - Bei seinem Israel-Besuch hat der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter deutliche Worte für die Lage im Nahost-Konflikt gefunden. Ein eigenständiger Palästinenserstaat wäre derzeit nicht lebensfähig. - Die Chancen auf Frieden im Nahen Osten schwinden nach Einschätzung des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter. Die Lage sei «katastrophal», warnte er bei einem Besuch in Israel und den Palästinensergebieten am Montag. >>>

Vorsicht, Staatsräson! - Wenn es um Israels Sicherheit geht, hantieren Medien und Politiker gerne mit einem Begriff der Rechtsgeschichte, der in Demokratien nichts zu suchen hat, meint Botschafter a.D. Gerhard Fulda. - Niccolò Machiavelli wirkte zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Florenz nicht nur als Politiker, sondern begründete im Jahr 1531 mit seinem Buch »Il Principe – der Fürst« auch die Staatsphilosophie der Aufklärung. Sein Name steht seither für ein Konzept der Beziehung zwischen Macht und Moral, in dem die ethischen Werte notfalls einem höheren Staatsziel weichen. Mit ihm wird immer wieder auch die »Staatsräson« in Verbindung gebracht, obwohl der eigentliche Begriff »Raggion di Stato« erst fast 60 Jahre später durch seinen Landsmann Giovanni Botero in Umlauf kam. Tatsä̈chlich war es aber das Gedankengebäude Machiavellis, das die Legitimität des Herrschens auf eine nicht mehr transzendente, sondern nunmehr weltliche Grundlage stellte. Bis dahin hatten sich die Fürsten als Repräsentanten einer gottgewollten Herrschaft legitimiert - Nicht mehr die Religion sollte Sinn und Zweck (und die moralischen Grenzen) der Machtausübung bestimmen, sondern – ganz irdisch – das Ziel, das Fortbestehen des Staates als souveräner Staat zu sichern. Wenn der Herrscher dieses Ziel nur unter Verletzung ethischer Normen erreichen konnte, dann durfte und sollte er entsprechend handeln. >>>

Hausarreste und Ausweisungen - Gericht urteilt über "Estelle"-Fahrt - Israel macht sich daran, über die Aktivisten zu richten, die mit dem Segelschiff "Estelle" versucht haben, Hilfsgüter in den Gazastreifen zu transportieren. Die Israelis unter der Besatzung kommen frei, stehen aber unter Hausarrest. Alle ausländischen Aktivisten werden dagegen bis zu ihrer Ausweisung festgehalten. - Drei an Bord des Segelschiffs "Estelle" mit Hilfsgütern für den Gazastreifen festgenommene Israelis sind wieder freigelassen worden. Ein Gericht im südlichen Beerscheba ordnete zudem vorerst Hausarrest für die drei Israelis an, wie deren Anwältin Gaby Lasky sagte. Ein weiterer in Israel geborener propalästinensischer Aktivist habe darauf verzichtet, seine israelische Nationalität geltend zu machen und werde daher wie ein Ausländer behandelt. Insgesamt wies Israel bereits zehn der 27 ausländischen Aktivisten aus >>>



In Israel inhaftierte pro-palästinensische Aktivisten wurden gefoltert -
Aktivisten von Bord der Estelle, die nach Gaza unterwegs waren, haben versichert, sie seien Opfer der "Folter mit Elektroschock" geworden, mittels Pistolen, die Personen mit einer elektrischen Ladung außer Gefecht setzen können. Die Klage wurde von Gaby Lasky, dem Anwalt einiger der Aktivisten, eingereicht. Lasky sagte nicht, wer von den 30 Passagieren der Estelle mit Elektroschock behandelt wurde. 19 Passagiere wurde festgenommen und in das Gefängnis von Givon bei Ramle gebracht. Die Armeesprecherin Avital Leibovitch beschränkte sich darauf zu bestreiten, dass die Soldaten gegen die Aktivisten "Gewalt" angewendet hätten. Das Schiff hatte Hilfsgüter und 30 Tauben geladen, die man im Gazastreifen fliegen lassen wollte.  Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=41364 - aus dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer

 

Israeli `Estelle` activists released - Elik Elhanan - Swedish Ship to Gaza/MWC News - When the commandos came aboard and we blocked their way, they knew exactly who I was. They shouted in Hebrew: `Elhanan, you will pay for your Leftism!` and used the taser to give me electric shocks. But if they think they could deter me and those who sailed with me, they are mistaken.

This summer, the intensified blockade of the Palestinian people of the Gaza Strip has continued into its sixth year. The blockade—referred to as "the siege" by its victims—is a violation of international law and of the fundamental human rights of the civilian population in Gaza. The blockade has devastating humanitarian consequences for more than 1.6 million people, most of them children, on this coastal strip between the Mediterranean Sea and the Negev desert.

The blockade is illegal, inhumane and—from Israel´s point of view—counterproductive; it neither stops weapons from being smuggled into the Strip or missiles from being fired, nor has it put Hamas out of power. On the contrary.

The documentation of the blockade´s inhumanity and failure to generate anything but violence and despair, is mounting. ”End the blockade on Gaza now”, 50 humanitarian organizations and UN agencies urged in an exceptionally frank statement in June. In addition, a UN report issued in August concluded that Gaza won’t be livable by 2020 if urgent action is not taken.

The blockade makes it impossible to properly rebuild the hospitals, homes and water treatment plants that were all destroyed in the massive bombing of Gaza in the winter of 2008/2009. The export ban prevents Gaza’s residents from earning a living and is an important factor behind the almost total dependency on aid. The “tunnel economy”, which is one of the consequences of the blockade, nurtures criminality and undermines any legitimate economy.

Family members who live in Gaza and the West Bank are denied the right to visit each other. Young people are denied access to higher education at Palestinian universities in Jerusalem and the West Bank. Fishermen are forbidden to fish outside of three nautical miles from the coast.

Throughout history, the Mediterranean Sea has provided a link between people and cultures. However, for the Palestinians in Gaza the sea constitutes a wall, just like the ones that separate them from Israel, Egypt and other parts of Palestine.

The blockade is a clear impediment to a sustainable and just peace. However, it is evident that our politicians have fallen short when it comes to adhering to declarations on human rights and international law. It is now time for civil action.

Civil action is what the Ship to Gaza/Freedom Flotilla is offering. The S/V Estelle has been sailing since the beginning of the summer. Gaza is her destination; ending the siege is her goal. We, the undersigned, express our support for non-violent actions of solidarity like the Ship to Gaza/Freedom Flotilla, an initiative in which some of us are participating as passengers and others as committed sympathizers on land.

Our message is simple:

Palestinians are humans with human rights! End the siege! Let the people go!

Mehr und Unterschreiben >>>

IPPNW-Presseinformation vom 22.10.2012  - Dialog statt Bomben - Kein Krieg gegen den Iran – Sanktionen aufheben - Die 1985 mit dem Friedennobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW verurteilt die jüngsten EU-Sanktionen. „Sie sind kontraproduktiv für eine Lösung des Irankonflikts und schaffen enormes Leid für die iranische Zivilbevölkerung“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim. Er fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich stattdessen für eine massen-vernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten einzusetzen. Angela Merkel solle sich dafür stark machen, dass sowohl Israel als auch der Iran an der für den 14.-16. Dezember 2012 in Helsinki geplanten Konferenz teilnehmen, auf der über Schritte  >>>

Vorwurf des „Pinkwashing“ in Israel - Israel gilt als liberaler Hotspot für Schwule und Lesben in der Region. Doch nun regt sich Kritik am angeblichen „Pinkwashing“. - Susanne Knaul - Jahrzehntelang wollte man sie lieber nicht in der Öffentlichkeit haben, jetzt ist die blühende Community von Israels Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen ein gefundenes Fressen für die PR-Abteilung des Tel Aviver Rathauses – und für das israelische Außenamt. „In einer Region, in der Frauen gesteinigt, Schwule aufgehängt und Christen verfolgt werden, sticht Israel heraus“, rief Regierungschef Benjamin Netanjahu unlängst von internationaler Bühne; und geriet damit ins Visier der Kritiker. Netanjahu versuche die Menschenrechtsverletzungen der Israelis in den Palästinensergebieten hinter den Erfolgen der schwul-lesbischen Community zu verstecken, hieß es. „Pinkwashing“ ist der Begriff >>>

Analysts: Despite Hamas absence, elections still Fatah failure - Ma`an News Agency - "The first elections held in the West Bank for six years reflect how frustrated Palestinians are with their political system and ruling party Fatah, political observers said Sunday"

“We are paying a price in our ability to defend ourselves because of the way what we are doing in the territories is perceived” - Gili Cohen - Col. (res.) Liron Liebman, who served as IDF legal adviser during Operation Cast Lead in 2008/9 and during the May 2010 raid on the Mavi Marmara, the lead ship in a flotilla trying to break the naval blockade on Gaza, addressed the influence of international law and its application in the IDF.

Israeli poll finds majority in favour of 'apartheid' policies - Two-thirds say Palestinians should not be allowed to vote if West Bank was annexed, while three in four favour segregated roads - Harriet Sherwood - More than two-thirds of Israeli Jews say that 2.5 million Palestinians living in the West Bank should be denied the right to vote if the area was annexed by Israel, in effect endorsing an apartheid state, according to an opinion poll reported in Haaretz. Three out of four are in favour of segregated roads for Israelis and Palestinians in the West Bank, and 58% believe Israel already practises apartheid against Palestinians, the poll found. A third want Arab citizens within Israel to be banned from voting in elections to the country's parliament. Almost six out of 10 say Jews should be given preference to Arabs in government jobs, 49% say Jewish citizens should be treated better than Arabs, 42% would not want to live in the same building as Arabs and the same number do not want their children going to school with Arabs. A commentary by Gideon Levy, which accompanied the results of the poll, described the findings as disturbing. "Israelis themselves … are openly, shamelessly and guiltlessly defining themselves as nationalistic racists," he wrote. >>>


Survey: Most Israeli Jews would support apartheid regime in Israel if it formallhy annexes the West Bank - Gideon Levy - (...) New immigrants from former Soviet states are closer in their views of the Palestinians to secular Israelis, and are less [anti-Arab] than the religious and Haredi groups. (...) The survey is based on a sample of 503 interviewees.

Lacking legitimacy, West Bank elections proceed - Thayer Hastings  (AIC) - Saturday’s municipal elections in the West Bank are a step in the process before holding national elections. However, the Palestinian Authority is not likely, or politically able, to unilaterally decree presidential elections as it did with local polls. Analyst Majed Nassar explains the local elections as an attempt to reaffirm the Palestinian Authority’s legitimacy and postpone Presidential elections that might unseat the traditional power-holder. Furthermore, Saturday’s vote furthered the geo-political divide between the West Bank and the Gaza Strip while discouraging reconciliation between Fatah and Hamas. >>>

Holy Land: church leaders condemn planned route of Separation Wall -  October 23, 2012 5:11 pm - The Assembly of Catholic Ordinaries of the Holy Land has issued the following statement in which they condemn the planned route of the Separation Wall in the Cremisan Valley. The Wall will cut farmers off from their land, divide villages, turn a school a school into a prison and have grave environmental consequences.

They say: "Seizure orders affect Al Walaja village and 58 Christian families from Beit Jala whose livelihood depends on this land. Furthermore, the two local Salesian congregations located there would be negatively affected in their Mission work with the local community.

Separated from the Cremisan Valley, the local community will lose one of its last big agricultural and recreational areas as well as a crucial water sources for farmers. In fact, Cremisan green area is the main lung through which the population of Bethlehem can breathe.

In addition, the 450 children attending the Salesian Sisters School will have to go to a prison-like school, surrounded by military barriers and check-points.

On July 9, 2004, the International Court of Justice found the separation wall illegal under international law. The Assembly of Catholic Bishops has the same stand. We therefore instructed St Yves Society to file a case against the Military Authorities.

The planned construction of the wall will put more pressure on the remaining Christians living in Bethlehem. Without an income and a future for their children, more people will make the decision to leave the Holy Land.

The Catholic Ordinaries deny the existence of any explicit or implicit agreement between the Vatican, the local church and Israeli authorities regarding the construction of this illegal wall and therefore strongly call on the State of Israel to restrain from its plan to separate Cremisan Valley from Bethlehem.

Signed by
+ Fouad TWAL - Patriarch of Jerusalem for Latins - President A.C.O.H.L.
+ Elias CHACOUR - Greek Catholic Melkite - Archbishop of Akka - Vice president A.C.O.H.L..
+ Giorgio LINGUA - Apostolic Nuncio for Jordan
+ Msgr Waldemar SOMMERTAG - Chargé d’Affaires of the Apostolic Delegation in Jerusalem & Palestine - Apostolic Nunciature for Israel & Cyprus
+ Michel SABBAH - Latin Patriarch of Jerusalem emeritus
+ Yaser Al-AYYASH - Greek Cath.Melkite Archbishop of Petra and Philadelphia, Amman

 

The Media's Limitations and Manipulations - Ziad El-Hady - What Freedom Are We Calling For? Part 3/5 - All social, political and economic policies and debates are communicated through our media. Therefore, the breadth of our democratic experience is largely defined by the structure of the media and its content. This may not be an immediate cause for panic in itself, but consider this alongside the centralisation of corporate media ownership and the picture becomes a lot more worrying. If a handful of companies control the vast majority of what we constantly see, hear, and read about 24hrs a day, then the breadth of our information and democratic experience becomes considerably concentrated and narrowed. News does not come down to us raw and unadulterated. Rather, it is 'processed' and structured in terms of what topics are selected; how information is filtered; what is emphasised and what is ignored; how an issue is framed; and how a debate is bounded. Such tailoring gives Western news a specific 'character' to which we have all become innately accustomed. >>>

What Freedom Are We Calling For? (1/5) - In the first of a five part series, Ziad El-Hady asks: what freedom is the Middle East calling for? >>>
What Freedom Are We Calling for? Part 2/5 - Ziad el-Hady on how social fear inhibits our freedom >>>

 

Israel’s hasbara training manual: 2009 Global Language Dictionary - Stuart Littlewood - Israel’s propagandists have a training manual that teaches the art of sugar-coating and downright lying so that gullible audiences will easily swallow their poison. Notice how everything Israelis dislikes, and everything that thwarts their lust for domination, is now labeled “Iranian-backed”. They’d have us all believe we are in mortal danger from Iran and must therefore huddle together in a collective act of aggression orchestrated by Tel Aviv, Washington and London. The 116-page instruction manual, called the 2009 Global Language Dictionary, was produced by The Israel Project (TIP), which describes itself as “non-partisan” on Twitter but elsewhere says it’s “devoted to educating the press and the public about Israel while promoting security, freedom and peace”. See here for an evaluation. TIP provides journalists, leaders and opinion-formers with “accurate information about Israel”. Its purpose is to help the worldwide Zionist movement win the propaganda war by persuading international audiences to accept the Israeli narrative and agree that the regime’s crimes are necessary for Israel’s security and in line with “shared values” between Israel and the West. >>>

 

Eine Dokumentation - Meinungsfreiheit, Zensur, Lücken + Manipulation im Nahostkonflikt - Die Hasbara Abteilungen >>>

Die wichtigsten Manipulatoren >>>

West Bank bus mapWhat Israeli settlement bus routes teach us about the occupation - Adam Horowitz - Below is the new map from Visualizing Palestine. This simple bus map shows how connected both sides of the green line actually are. From the map it's clear the path of the separation wall is meant as an annexation line and the bus routes clearly delineate how the the Israeli-only roads in the occupied territories are used to seamlessly connect the settlements with Israeli cities west of the wall. A few weeks ago Michael Freund celebrated the settlement enterprise in the Jerusalem Post by exclaiming, "kiss the Green Line goodbye." This map shows you why. Sam Bahour comments on the Visualizing Palestine site how the map also implicates the Israeli government >>>

(Click on the image below to view it larger.)  Auch >>>

The Palestine Poster Project Archives >>>


 

Final Approval for 800 units in Gilo - As Israel enters into a period of elections, the plan to build 800 units at the Western Slopes of Gilo (plan no. 13157) is published for validation. Today (18/10/2012), an ad was published in Maariv newspaper declaring the plan’s validation. This publication is the last phase of the planning process. Two weeks from the publication of the ad in the newspapers, the plan is valid and contractors may apply for a construction permit from the Municipality. In the case of Gilo’s Western Slopes plan, which was initiated by the Israel Land Administration, the contractors should win the bid in order to buy the rights to build, through a tender. Such a tender may be published in a few months. >>>
Karte zum vergrößern anklicken.

IOF - Demolition in Lasefer South Hebron hills 16.10.2012

Al-Ma'asara's weekly protests sixth anniversary 19.10.2012

23.10.2012

Israel probt den Ernstfall - Oliver Eberhardt - Gemeinsames Manöver mit den USA simuliert Folgen eines Angriffs gegen Iran - Israel und die USA haben ein dreiwöchiges Manöver mit über 4500 Soldaten begonnen offiziell die bislang größte gemeinsame Luftabwehrübung.  - Israel wacht gerade auf, als plötzlich von allen Seiten, aus Libanon, dem Gaza-Streifen, Syrien, Ägypten und dem fernen Iran, Raketen auf das Land niederprasseln. Die Armee schlägt umgehend zurück; schnell kommen auch die in der Region stationierten US-Truppen zu Hilfe. So das Szenario, das nach Angaben des israelischen Militärs seit Montagmorgen das Manöver »Ernste Herausforderung« bestimmt. Neben 1000 israelischen Soldaten nehmen daran auch 1000 US-amerikanische Soldaten in Israel und 2500 weitere Amerikaner außerhalb des Landes teil; die meisten sind auf einem Kriegsschiff mit dem Raketensystem Aegis vor Haifa stationiert. Israel wird laut General Nitsan Nuriel ein neues System namens »Davids Schleuder« einsetzen, das Raketen mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern abfangen kann. Nach offiziellen Angaben hat das Manöver, dessen Ergebnisse als Geheimsache behandelt werden >>>

Älteste Zeitung Israels vor dem Aus - "Ma'ariv", die älteste Tageszeitung Israels, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vom rechts-konservativen Verleger Shlomo Ben-Zvi Stück für Stück verkauft. - Gratiszeitung und politische Einflußnahme setzten der israelischen Zeitungslandschaft zu - "Ma'ariv", die älteste Tageszeitung Israels, steht kurz vor der Pleite. Wie ein Artikel von "NPR" darstellt, ist dabei neben dem digitalen Umbruch vor allem politische Einflussnahme für die Erschütterung der israelischen Printlandschaft verantwortlich. Zu den direkt Betroffenen zählt auch die links-politische Zeitung "Haaretz". Eingeleitet wurde die Entwicklung mit der 2007 auf dem Markt etablierten Gratiszeitung "Israel Hayom" des republikanischen US-Casino-Moguls Sheldon Adelson, die inzwischen einen Marktanteil von vierzig Prozent verzeichnet >>>

"Wir tun eigentlich nur so, als ob wir hier Demokratie haben" - Palästinenser sehen die von der Hamas boykottierten Kommunlawahlen zwiespältig Der Leiter des Regionalbüros Nahost der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, René Wildangel, hat große Bewunderung für die Beteiligung der Palästinenser an den heutigen Kommunalwahlen geäußert, sieht aber auch sehr viel Frustration. Jan-Christoph Kitzler: Der arabische Frühling, so hat man den Eindruck, ist an den Palästinensern weitgehend vorübergegangen. Da bewegt sich nichts, und natürlich liegt das auch daran, dass die Palästinenser gelähmt sind im Nahostkonflikt mit Israel, in dem sich zurzeit auch nichts bewegt. Immerhin, heute dürfen die Palästinenser mal wieder wählen, zum ersten Mal seit 2006, allerdings nur in der West Bank und nicht im Gazastreifen oder in Ostjerusalem. Das sind nur lokale oder kommunale Wahlen, aber die sagen vielleicht etwas darüber aus, wie es steht um die Palästinenser auf ihrem schwierigen Weg zur Unabhängigkeit und wie sich das auswirkt auf die demokratische Entwicklung in der Region. >>>


Kommunalwahl im Westjordanland - Fatah gewinnt, Fatah verliert - Die Partei von Palästinenserpräsident Abbas verliert die Mehrheit in fünf Städten. Immerhin ist die Fatah in Umfragen beliebter als die Hamas. - Susanne Knaul -  Selten wird ein Wahlergebnis so unterschiedlich interpretiert wie das der Kommunalwahlen im Westjordanland am Wochenende. Und das, obwohl der Hauptgegner gar nicht teilnahm. Trotz eines Boykotts der Hamas musste die Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas „herbe Verluste“ hinnehmen, wie die Nachrichtenagentur AP schreib. Die drei palästinensischen Tageszeitungen berichteten hingegen vom „überragenden Sieg der Fatah-Listen“.  >>>


Fatah, and Lessons Unlearned - Joharah Baker - After a years-long hiatus, municipal council elections finally kicked off in the West Bank on October 20. Although these were “non-political” elections as everyone insisted on emphasizing, Fatah – Palestine’s biggest political faction –has surely felt the political sting of undesirable results. Not unsurprisingly, Fatah lost out to other lists in three of the major cities – Ramallah, Nablus and Jenin – with the Nablus loss reportedly the hardest of them all. Ghassan Shakaa’, a former Fatah and PLO bigwig ran in an independent list against Fatah’s official candidate Amin Maqbul, and won. In Ramallah and Jenin, similar scenarios followed, with disgruntled Fatah defects taking seats which the movement had hoped to win for itself. >>>


Analysts: Despite Hamas absence, elections still Fatah failure - Ma`an News Agency - "The first elections held in the West Bank for six years reflect how frustrated Palestinians are with their political system and ruling party Fatah, political observers said Sunday"


From manifesto to reality: `Gaza Youth Breaks Out` member tells his story - Mohammed Matter –  "My story is marked by violence, persecution, arrests, abuse and resistance"

Action Alert: Free human rights defender Ayman Nasser! - One year after the historic prisoner exchange in which 1,000 Palestinian prisoners were released from Israeli prisons, concluding a 14-day mass hunger strike in the occupation prisons, Palestinian prisoners continue under siege. Human rights defender Ayman Nasser of Addameer Prisoner Support and Human Rights Association was seized by Israeli occupation forces on October 15, while hunger strikers Ayman Sharawna and Samer al-Issawi – both re-arrested after their release in the prisoner exchange – continue their heroic fasts for freedom. Samer al-Barq, who recently concluded a 123-day strike, has resumed his strike after Israel dishonoured their agreement. Click here to act now to demand the release of Nasser and freedom for Sharawna, Issawi and al-Barq!

Palestinian former prisoners – a number of whom were displaced to Gaza from their homes elsewhere in Palestine at their release – both celebrated their freedom on the anniversary while demanding that those inside Israeli prisons be freed to join their brothers and sisters outside. Meanwhile, Nasser, a key prisoners’ rights advocate, was himself seized and detained behind bars in an Israeli occupation prison. >>>

In Israel, Carter Derides Netanyahu and Obama - Rina Castelnuovo -  Three decades after leaving the White House, former President Jimmy Carter still functions inside the trappings of power, cruising through fiercely contested areas of this city on Monday in a 12-car motorcade, with Secret Service agents stationed strategically as he surveyed the view from the Mount of Olives. But at 88, Mr. Carter, trying to nudge his agenda without an official platform, no longer filters his words for politics or diplomacy. On Monday, he ramped up his years of criticism of Israeli policy by saying that Prime Minister Benjamin Netanyahu lacked the courage of his predecessors and that he had abandoned the two-state solution that has been the accepted framework for resolving the Israeli-Palestinian conflict for decades. >>>

Wehrpflicht: Ultraorthodoxe Israelis uneinig - Andreas Hackl - Unangenehme Themen werden von amtierenden Regierungen im Wahlkampf meist vermieden. So ist das auch in Israel, wo bereits am 22. Jänner vorgezogene Neuwahlen stattfinden sollen. Dabei sind nicht nur die Sparmaßnahmen zur Budgetsanierung auf die Zeit nach der Wahl verschoben worden, sondern auch die geplante Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden. Die streng religiösen Staatsbürger sind bisher vom Armeedienst ausgenommen, sofern sie Vollzeit die jüdische Religion studieren. Ob sie alle bald zum Militär müssen, könnte im bevorstehenden Wahlkampf heiß diskutiert werden. >>>

Verdrängte Nachbarn

Wadi Salib - Haifas enteignete Erinnerung

Aus dem Hebräischen von Barbara Linner

286 Seiten - € 25,00 Gebunden - ISBN 978-3-86854-243-1 - Erschienen 2012  Quelle
 

Über das Buch - Mitten in Haifa befindet sich ein Ruinenareal, das bis Ende der 1950er Jahre das Armenviertel Wadi Salib war. In der israelischen Geschichte ist Wadi Salib vor allem durch die Proteste der damals dort wohnhaften jüdisch-marokkanischen Bewohner im Jahr 1959 verankert, die gegen ihre zum Teil erbärmlichen Lebensbedingungen aufbegehrten. Deren Auseinandersetzungen mit der Polizei brachte die Spannungen zwischen Immigranten und Alteingesessenen, zwischen aus arabischen und aus europäischen Ländern stammenden Juden zum Vorschein und erzeugte erstmals ein politisches Bewusstsein für die innerhalb der jüdischen Bevölkerung existierende ethnische Diskriminierung.

Doch das ist nur ein Teil der Geschichte: Die Tatsache, dass Wadi Salib nur wenige Jahre zuvor noch ein intaktes arabisches Viertel gewesen war, war 1959 bereits vollkommen aus der Erinnerung gewichen – und das ist bis heute so geblieben. Im Zuge der Kämpfe von 1948 mussten die arabischen Bewohner aus ihren Häusern flüchten. Europäische und marokkanische Juden – Flüchtlinge ihrerseits – wurden dort einquartiert; sie lebten schließlich in den verlassenen Wohnungen, inmitten des Mobiliars und der persönlichen Habseligkeiten der geflüchteten arabischen Bewohner. Wie kam es dazu, dass solch eine dramatische Auslöschung der arabischen Präsenz in der Stadt innerhalb so kurzer Zeit vergessen wurde?

Von der verdrängten arabischen Präsenz in der Stadt Haifa erzählt dieses Buch, befasst sich gleichsam mit den Erinnerungen der dort angesiedelten Juden aus Marokko und wirft so Licht auf einen blinden Fleck der israelischen Geschichtsschreibung. Auf diese Weise wird Wadi Salib zu einer Gedächtnisikone israelischer Geschichtserfahrung, in der sich die verschiedenen Narrative des Landes – das arabisch-palästinensische, das jüdisch-mizrachische und das jüdisch-aschkenasische – ebenso miteinander verbinden wie sie sich aneinander brechen.

Yfaat Weiss erzählt mehr als die Geschichte eines Stadtviertels: Das Buch handelt ebenso von der Gründung Israels, die hier in den Kontext der dramatischen Verschränkung von Bevölkerungstransfer, Vertreibung und ethnosozialen Konflikten gestellt wird und im Zusammenhang der Ereignisse des europäischen 20. Jahrhunderts eine besondere Lesart erfährt.



Phantomschmerz verfeindeter Völker - Yfaat Weiss: "Verdrängte Nachbarn", Hamburger Edition, Hamburg 2012, 286 Seiten - Die Historikerin Yfaat Weiss widmet sich in ihren Büchern der jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und der Geschichte Israels. In "Verdrängte Nachbarn" geht es um eine Kneipenschlägerei im Jahr 1959, die einen innerjüdischen Aufstand zur Folge hatte. Geschichte wird von den Siegern geschrieben, heißt es. Noch wichtiger als das, was Sieger schreiben (lassen), ist dabei oft das Nicht-Geschriebene: das, was unter Ruinen begraben bleibt oder gar inszenierter Amnesie anheimfällt. Alles Verdrängte wirkt nach. Und das kollektive Gedächtnis ist noch nachtragender als das World Wide Web - die Erinnerung der Verlierer ist nicht per Mausklick löschbar. Es gibt einen Ort in Israel, an dem man das studieren kann >>>

EX-GEHEIMDIENSTCHEF EPHRAIM HALEVY: «Nukleardisput mit Iran eher diplomatisch als militärisch lösen.» - Der ehemalige Mossad-Chef unterstützt Präsident Obamas Politik ganz offen. - Ephraim Halevy, von 1998 bis 2002 Chef des israelischen Mossad-Geheimdienstes, ruft den Westen auf, den Atomkonflikt mit Iran eher mit diplomatischen als mit militärischen Mitteln zu lösen. In einem Interview mit Radio Israel (wenige Stunden vor dem dritten und letzten Rededuell Obama-Romney in der Nacht zum Dienstag, dessen Schwerpunkte aussenpolitische Themen waren) bringt er auch seine Unterstützung für die Haltung Präsident Obamas gegenüber Iran zum Ausdruck. Dessen Politik nennt er «mutig», und die Sanktionen gegen Teheran seien ein «Erfolg» >>>

The Galilee First: Equal rights for Palestinian citizens of Israel is essential for peace and reconciliation - Sam Bahour - The horrendous reality of the Palestinian communities inside Israel-in places like Akka, Haifa, Nazareth, Yaffa, and the Negev-is not about being regulated to sit in the back of the bus; they could only wish for such blatant racism. Here, the racism is multilayered, ideological, well-camouflaged, state-sponsored, and non-stop. Anyone who thinks that resolving the Israeli military occupation in the West Bank and Gaza Strip would bring peace to the region would be well-advised to peel away the veneer of democratic facade, one that covers an Israeli plan with only one goal in mind: completing the campaign of ethnically cleansing Palestinians that started with the creation of the State of Israel. >>>

Noam Chomsky statement on SV Estelle - Noam Chomsky, Press Release - ZazaFL - "They call it Israeli territorial waters, it’s actually Gazan waters or international waters, Israel has no right to those waters. […] The siege is a criminal act that has no justification. It should be broken and it should be strongly opposed by the outside world"

 

Swedish Ship to Gaza - Activists in Israel  - Press Release Oct. 22, 2012 - The Israeli activists detained on board the "Estelle" were released - Elik Elhanan: excessive force was used against us, without any reason - Electric shocks by taser out of vengeful hatred A Greek MP was beaten by Shabak Security Service interrogators

"I am now on my way home, but I keep thinking of my shipmates, my fellow activists from abroad who are still imprisoned under harsh conditions and undergo interrogation by the Shabak Security Service, among them Parliament Members from several countries," said Elik Elhanan, one of the Israeli activists who had sailed aboard the Gaza-bound Swedish ship "Estelle". Today, the court ordered his release and that of two other detained Israelis, Yonatan Shapira and Reut Mor. "At first they tried to charge us with all kinds of very serious felonies, such as 'aiding the enemy'. The court rejected this out of hand. Today they tried a article on the law books called "Attempted infiltration into a part of the Land of Israel which is not part of the State of Israel" (sic). But the court threw out this charge, too". The detained activists were represented by Attorney Gaby Lasky and her team, who have considerable experience with Human Rights cases.

The released detainees were cheerfully greeted by peace activists who arrived at the courtroom, among them Elik Elhanan's parents - Rami Elhanan and Nurit Peled-Elhanan, who is the daughter of the late Major General Matti Peled. Smadar Elhanan, Elik's sister, was killed in a suicide bombing at the center of Jerusalem – a harsh experience which made surviving family members all the more determined to strive for peace between Israel and the Palestinians, so as to prevent further casualties on either side.

"I have gone though difficult days, but I certainly do not regret sailing on that boat. I knew what I was getting into" said Elik Elhanan. "During the voyage I made a special contact with Evangelis, a Member of the Greek Parliament who sailed with us. When the Naval Commandos came aboard and while we were blocking their way to the bridge, Evangelis told me we have generated in him a love for the people of Israel and a hope for a better future in the Middle East. Shortly afterwards they separated us. Yesterday evening, when they put Dror Feiler in our cell, he told us that Evangelis had been beaten by the Shabak interrogators. The Shabak lied shamelessly to the Consuls and representatives of foreign countries, telling them that their citizens and MPs were being treated well." Dror Feiler, who was born in Israel and whose mother Pnina lives in Kibbutz Yad Hana, gave up his Israeli citizenship after moving to Stockholm, and was therefore separated most of the time from the Israeli detainees.

"They used a completely disproportional amount of force against us" continues Elhanan. "When the Navy arrived to take us over, Yonatan Shapira counted no less than fifteen vessels surrounding us on all sides. Large and small ships and boats, a ship carrying a helicopter, as well as the Zodiacs of the Naval Commandos. Fifteen armed naval vessels against one small civilian boat carrying games for the children of Gaza. We must have disturbed very much the Navy and those who give orders to the Navy.


When they came aboard and we blocked their way, the soldiers knew exactly who I was. They shouted in Hebrew: 'Elhanan, you will pay for your Leftism!' and used the taser to give me electric shocks. Even after they completed their takeover of the boat, they continued to use the taser and administer more shocks. But if they think they could deter me and those who sailed with me, they are mistaken. The siege of Gaza is an ongoing crime and it must be ended. We will continue the struggle".

Contact:  Elik Elhanan +972-2-5700112 or via Nurit Peled-Elhanan +972-547-578703 - Adv. Gaby Lasky +972-54-4418988
 

Dokumentation - Free Gaza Bewegung - Gaza Freedom Flotilla >>>
Dokumentation - 2012 - Der Schoner "Estelle" auf dem Wege nach Gaza >>>

Die Veranstalter:
Facebook - Ship to Gaza-Sweden >>>
Ship to Gaza Sweden >>>

 

 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Eine kostenlose CD - Die Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint) >>>

Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. >>>

 

Start | oben

Mail           Impressum           Haftungsausschluss                Honestly Concerned  + Netzwerk        The "best" of  H. M. Broder            Erhard  arendt art