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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 148
 


23.4.2012
 

 

UN-Organe tadeln jüngste Zwangsräumungen und Hauszerstörungen - In einer gemeinsamen Pressemitteilung vom heutigen Sonntag haben das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) und das Büro der Vereinten Nationen zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten in den besetzten palästinensischen Gebieten (OCHA) die Vertreibung dutzender palästinensischer Flüchtlinge verurteilt. Es handelt sich dabei um die Vertreibung von 67 palästinensischen Flüchtlingen im Laufe der vergangenen Woche durch Anordnungen zu Zwangsräumungen und Hauszerstörungen durch die israelischen Behörden. Mehr als die Hälfte der Betroffenen seien Kinder. In einem Vorfall vom vergangenen Mittwoch ließen die israelischen Behörden die Wohnungen von sieben palästinensischen Flüchtlingsfamilien in al-Khalayleh zerstören und zwangen die Familien damit zum dritten Mal innerhalb eines halben Jahres zur Räumung ihrer Wohnungen. Am darauffolgenden Tag ließen die israelischen Behörden Notfallzelte.>>>

 

 

Die Grünwaschung von Vertreibung und Enteignung in Palästina durch den Jüdischen Nationalfonds
Spenden für Apartheid und Kolonialismus

Die Grünwaschung von Vertreibung und Enteignung in Palästina durch den Jüdischen Nationalfonds (JNF/KKL)

Palästina-Info Spezial: Palästina-Solidarität Region Basel in Zusammenarbeit mit dem Palästinakomitee Stuttgart und BDS Schweiz

Die 40-seitige Broschüre soll die internationale Kampagne „Stop the JNF“ im deutschen Sprachraum unterstützen und bekannt machen. Die Kampagne will über die zentrale Rolle des JNF/KKL bei der Umsetzung der zionistischen Politik aufklären. Dazu gehören die andauernde Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung von ihrem Land, die Enteignung ihres Landes und Besitzes, die fortdauernde Kolonialisierung und die Zerstörung der natürlichen Umwelt Palästinas. Quelle

Palästina-Info Spezial als PDF in niedriger Auflösung

 
 

Die ersten beiden Folgen des Films "Gelobtes Land" sind derzeitig bei Arte TV online zum Nachsehen.

Teil 1 http://videos.arte.tv/de/videos/gelobtes_land_1_4_-6597938.html
Teil 2
http://videos.arte.tv/de/videos/gelobtes_land_2_4_-6597942.html



Gelobtes Land

Großbritannien, 2011 - Regie: Peter Kosminsky  - Drehbuch: Peter Kosminsky  

Die 18-jährige Erin reist mit ihrer Freundin Eliza nach Israel. Dort vertieft sich die junge Britin in das Tagebuch ihres Großvaters, der als britischer Mandatssoldat im Palästina der Nachkriegsjahre stationiert war.

 

Teile 3+4 am Freitag 27.4.2012 von 20.15 – 23.25 Uhr

 

Die Inhaltsangabe finden Sie in der Anlage, bzw. auf der Arte Website

"Gelobtes Land" - Interview von Peter Kosminsky
http://videos.arte.tv/de/videos/_gelobtes_land_interview_von_peter_kosminsky-6596506.html

 

 

IPPNW-Jahrestreffen am 21. April 2012 - Resolution zur Friedenspolitik - pdf - Die schrecklichen Kriegseskalationen der letzten 11 Jahre, von Afghanistan über Irak bis Libyen, haben in den betroffenen Regionen Hunderttausenden von Menschen das Leben gekostet, ganze Landstriche verwüstet und chaotische, völlig der Willkür ausgelieferte gesellschaftliche Zustände produziert. Wesentliche Verantwortung hierfür ist ökonomischen Interessen anzulasten, dem „militärisch-industriellen Komplex“, vor dem schon US-Präsident Eisenhower gewarnt hat, und der gerade in unseren westlichen, in der NATO vereinigten Staaten eine bedrohliche Machtzusammenballung darstellt. Die Sicherung wirtschaftlicher Interessen durch militärische Gewalt ist eine zutiefst destruktive, in die Gefährdung von Demokratie und Humanität führende Fehlentwicklung, der wir uns mit allen politischen und zivilgesellschaftlichen Mitteln widersetzen. Wir brauchen eine strukturell friedensfähige Gesellschaft, die auf rücksichtslos profitorientierte „neoliberale“ Globalisierung verzichtet.

 
 

Washington führt die Welt in die Gesetzlosigkeit - Paul Craig Roberts - Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika gibt vor, sich an den Rechtsstaat zu halten, die Menschenrechte zu respektieren und ihren Bürgern Freiheit und Demokratie zu bieten. Washingtons Anspruch und die unverblümte Realität stehen sich diametral gegenüber. Vertreter der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika kritisieren routinemäßig andere Regierungen, diese seien undemokratisch und verletzten die Menschenrechte. Kein Land außer Israel schickt allerdings Bomben, Raketen und Drohnen in souveräne Länder, um Menschen in deren Zivilbevölkerung zu ermorden. Die Foltergefängnisse von Abu Ghraib, Guantánamo und die geheimen Gefängnisse der CIA sind der Beitrag der Bush-/Obamaregimes zu den Menschenrechten. Washington verletzt die Menschenrechte seiner eigenen Bürger. Washington hat die in der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika garantierten bürgerlichen Rechte aufgehoben und seine Absicht erklärt, Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika unbefristet ohne rechtsstaatliches Verfahren einzusperren. Präsident Obama hat bekannt gemacht, dass er aus eigenem Ermessen Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika umbringen kann, die er für eine Bedrohung der Vereinigten Staaten von Amerika hält. >>>

 


22.4.2012
 

 

Kritik an Grass-Gedicht - Grass' Gedicht, in Gaza gelesen - In der deutschen Öffentlichkeit wird über ein schlechtes Gedicht gestritten. Die Lage der Menschen im Gazastreifen, über deren Köpfen und Schicksalen wirklich die Frage von Frieden oder Krieg ausgetragen wird, interessiert dabei jedoch nicht. Ein Essay von René Wildangel - Grass' Gedicht "Was gesagt werden musste" hat für eine wahre Flut von Kommentaren und Meinungsartikeln gesorgt. Nirgendwo wird darüber so ereifert debattiert wie in Deutschland. Aus der Ferne wirkt die deutsche Debatte grotesk überdreht; umso mehr, wenn man als Beobachter im Nahen Osten sitzt. Denn Grass schreibt einen Text über Israel und Iran, aber die Debattenbeiträge drehen sich ausschließlich um den Subtext, über Grass' Vergangenheit und die weiterhin mit Leidenschaft diskutierte, aber meist mit Vorwürfen und Polemik garnierte Frage, wo Israelkritik endet und Antisemitismus beginnt. Grass' Gedicht, in Gaza gelesen, lässt die Debatte noch grotesker erscheinen: Hier, nach meiner mühsamen Eineise über den Grenzposten Erez, lese ich noch mal das Gedicht und die zahleichen Debattenbeiträge. >>>

 




IDF entfernt Felsendom aus einem Foto des Tempelbergs  - PNN - Das Rabbinat der israelischen Armee veröffentlichte kürzlich ein Foto des Tempelberges, auf dem der Felsendom fehlt. Vor dem jüdischen Feiertag Hanukkah verteilte die israelische Armee ein Paket an die Soldaten, das unter anderem einen Artikel und ein Quiz zum jüdischen Kampf gegen Hellenistisches Recht enthielt. Auf ebendiesem Artikel war das bearbeitete Foto abgebildet, so berichtete die israelische Zeitung Haaretz. >>>

 

 

Politische Reisetour in Israel: Ein Land, zwei Welten - Julia Stanek - Sperrwall, Checkpoints, zerstörte Häuser: Wer Israel abseits der touristischen Trampelpfade bereist, erlebt hautnah, was der Nahost-Konflikt im Alltag bedeutet. Eine etwas andere Tour durch die Negev-Wüste. (...) Die Reisegruppe, die sich an diesem bewölkten Frühlingstag in Richtung Negev aufgemacht hat, will mehr unternehmen als einen Ausflug in die Wüste. Sie reist in die Realität. ANZEIGE Das zumindest verspricht der Name des Trips, den die sieben Besucher aus den USA, Kanada und Deutschland gebucht haben: "Bedouin Reality Tour" heißt der Zehn-Stunden-Trip, zu dem Fred Schlomka immer samstags mit einer Handvoll Touristen aufbricht. "Bereite dich auf Armut vor, von der du dachtest, sie existiere nur in Afrika oder Asien." Mit diesen Worten bewirbt Schlomka die Stippvisite bei Israels Beduinen auf seiner Website. Nein, malerisch ist die Welt nicht, die die Reisenden heute kennenlernen werden. Es ist eine Welt, in der Menschen so leben, wie sie leben sollen. Nicht wie sie leben wollen. "Pässe dabei?" Mit dieser Frage begrüßt Fred Schlomka seine Gruppe um sieben Uhr morgens am Damaskus-Tor in Jerusalem. "Klar, sagt ein Tourist aus Kanada und zückt seinen Reisepass, sein Name ist Abu Nazir. "Gut so", sagt Schlomka, "die werdet ihr am Checkpoint brauchen." "Ich mache keine Mainstream-Touren" >>>

 

 

A Palestinian mayor issues desperate appeal to the world to restore his village’s lifeline - Philip Weiss - Yesterday the Israeli army again destroyed roads linking Al Aqaba in the Jordan Valley (Area C) to neighboring villages. This is the letter Mayor Haj Sami Sadiq wrote yesterday. His update of conditions is near the end.... We, the 300 residents of the community of Al Aqaba, which has been in existence for generations, owners and inhabitants of the land even before the entrance of the IDF, are addressing you as a last resort. For decades Israeli soldiers used the village as, a training area a playground where live ammunition was used, which took the lives of 8 of our people and injured 38. Amongst them the head of our municipality Haj Sami Sadik, who as a result is now paralyzed from the waist down . >>>

 


21.4.2012
 

 

Israels Reaktion auf  „Welcome to Palestine“-Gäste beweist, dass  auch die Westbank ein Gefängnis ist - Noam  Sheizaf, 16.4.12. - Befürworter Israels behaupten oft, dass die Palästinenser ihr eignes Leben führen. Doch immer wieder wird es deutlich, dass die Westbank zu ihrem Gefängnis geworden ist. (Zum Photo: die israelische Aktivistin Michal Vexler wurde am Flughafen verhaftet, während sie  zur Begrüßung der „Welcome to Palestine-Gäste am 15. April demonstrierte.) Letzte Woche hatte ich hier eine Kritik über die Außenpolitik des israelischen Botschafters Michal Oren mit dem Titel „ Israels stabile Demokratie“.  Eine von Botschafter Orens Behauptungen war, dass die Tatsache, dass Palästinenser in der Westbank keine Wahlrechte haben, nicht genügt, um Israels Demokratie zu hinterfragen …. Aber die Wahl ist nicht der einzige Teil der Geschichte; die Wahl ist nur ein Mittel in sich selbst. Die Palästinenser werden z.B. vor Militärgerichten von uniformierten Richtern und ohne die legalen Rechte verurteilt, die Angeklagte an israelischen zivilen Gerichtshöfen haben. Sie haben keinen Zugang zu Ressourcen, sie haben keinen >>>

 

 

Solar- und Windenergieanlagen im Westjordanland droht Abriss - Auswärtiges/Antwort - 19.04.2012 - Berlin: (hib/BOB) Im Westjordanland sollen drei von elf Solar- und Windenergieanlagen abgerissen werden, die auch von Deutschland mitfinanziert worden sind. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17/9289) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/9023) hervor. In einer Anhörung vor einem Ausschuss der israelischen Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten und in Anwesenheit des Rechtsbeistandes der Betroffenen Ende Februar seien sogenannte „Stop-Work-Anordnungen“ in drei Gemeinden in Abrissverfügungen umgewandelt worden. Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (beide FDP) hätten die Lage in dem Gebiet und die dort befindlichen Projekte auf ihren Reisen in die Region Ende Januar/Anfang Februar mit ihren Gesprächspartnern in der israelischen Regierung sowie beim Besuch von Verteidigungsminister Ehud Barak Mitte März in Berlin „vorrangig“ thematisiert. Wie die Bundesregierung weiter schreibt, habe sie seit 2009 zur Verbesserung der Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung in den südlichen Hebronbergen Projekte mit regenerativen Energien (Stromanlagen mit Solar- und Windenergie) mit einem bisherigen Gesamtvolumen von gut 600.000 Euro unterstützt. >>>

 

 

Armenhaus am Tropf - Die Energiekrise im Gazastreifen - Tim Aßman - Seit Ägypten dem Gazastreifen praktisch den Hahn zugedreht hat, ist die Nachfrage nach Benzin groß und Strom ist knapp. Der regierenden Hamas bleibt die unpopuläre Aufgabe, den Mangel zu verwalten. Doch Gewinner gibt es natürlich auch in dieser Krise. Der Schwarzmarkthandel boomt. Eine Gruppe von Palästinensern drängelt sich um eine Zapfsäule. Einer füllt Benzin in einen Kanister, und er hätte noch einen zweiten dabei. Doch den wollen ihn die anderen nicht mehr füllen lassen. Eine Tankstelle in Deir el Balah im Gazastreifen. Sie hat an diesem Tag Benzin und Diesel bekommen. Das hat sich rumgesprochen. Die Schlange aus Autos, Motorrädern und dreirädrigen Tucktucks ist mehrere hundert Meter lang. Dieser Mann schiebt nach stundenlangem Warten sein Motorrad zur Zapfsäule. "Ich bin seit sechs Uhr hier und warte. Eigentlich brauche ich 50 Liter, aber ich denke mehr als zwanzig werden sie mir nicht geben, denn jeder kann hier nur Benzin für höchstens 50 Schekel kaufen." >>>

 
 

Presseerklärung - Hannover, den 20.04.12 - Palästinensischen Gemeinde Deutschland  (PGD) - Im Rahmen der  7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst  werden nicht nur die Werke und Aktionen des avantgardistischen palästinensischen Künstlers Khaled Jarrar gezeigt, sondern es wird auch ein anderes nicht weniger politisches palästinensisches Kunstwerk präsentiert - „The Key of Return“.  Dieses Kunstwerk symbolisiert den Eckpfeiler des palästinensischen Bewusstseins und eine Gestaltungssäule seiner Identität.  Der „Schlüssel“, der seinen Weg aus dem Flüchtlingslager Aida bei Betlehem über das Meer nach Berlin gefunden hat, wird am 23.4.2012 um 10:00 Uhr, in der Auguststr. 69,  10117 Berlin von der Palästinensischen Gemeinde Deutschland  (PGD) und der palästinensischen Gesellschaft  (DPG) empfangen.

Mitglieder der Vorstände beider Organisationen werden anwesend sein und stehen für Pressegespräche zwischen 10:00-11:30 vor Ort bereit.

Für nähere Informationen melden Sie sich bitte telefonisch unter 0160 99167775 an. Mit freundlichen Grüßen Raif Hussein

 
 

"Gelobtes Land" auf Arte - Nahost: Verhasste Besatzer in Serie - Doris Priesching - An die Wurzeln des Nahostkonflikts geht der britische Regisseur Peter Kosminsky mit dem TV-Vierteiler "Gelobtes Land" ab Freitag auf Arte - Die Israelis reagierten mit heftiger Kritik - Wien - "Heute ist der schlimmste Tag in meinem Leben", schreibt Len in sein Tagebuch. Es ist der 21. April 1945. Die in Bergen-Belsen abkommandierten Soldaten begraben täglich 1500 Leichen. Szenenwechsel. London, ungefähr 65 Jahre Jahre später: Am Tag vor ihrer Abreise nach Israel bekommt die 18-jährige Erin das Buch ihres Großvaters in die Hände. Erin begleitet ihre israelisch-stämmige Freundin, die Militärdienst leisten muss und für zwei Jahre in das ihr fremd gewordene Land reist. >>>

Die Inhaltsangabe finden Sie in der Anlage, bzw. auf der Arte Website http://www.arte.tv/de/Gelobtes-Land/6565218.html

http://www.monstersandcritics.de/artikel/201211/article_199609.php/Gelobtes-Land-Fr-20-04-ARTE-20-15-Uhr

"Gelobtes Land" - Interview von Peter Kosminsky
http://videos.arte.tv/de/videos/_gelobtes_land_interview_von_peter_kosminsky-6596506.html

Wiederholung

arte So 06.05. 01.15 Uhr 01Folge 1
arte So 06.05. 02.35 Uhr 02Folge 2
arte So 13.05. 01.10 Uhr 03Folge 3
arte So 13.05. 02.35 Uhr 04Folge 4

ARD

1. Teil Sonntag, 06.05.12 um 0.15 Uhr
2. Teil Sonntag, 06.05.12 um 2.35 Uhr
Für die Teile 3+4 gibt es bis jetzt keine Wiederholungszeiten !

 
 

Presseverlautbarung: 15.  4. 12 - Gush Shalom: Avnery : Netanjahu vergleicht Israel mit Syrien und dem Iran und  trägt so zur Delegitimation Israels bei. Die aggressive Haltung am Flughafen ( Ben–Gurion) zeigt der ganzen Welt das Image Israels als  Polizeistaat.

 „Auf der Höhe von Demagogie ruft Netanjahu den Friedens- und Menschenrechtsaktivisten zu, sie sollten doch nach Syrien und dem Iran gehen - dieses Bündel von Absurditäten klingt durch  das offizielle und inoffizielle Regierungssprachrohr. Der Ministerpräsident bemerkte nicht, dass er  mit diesem Vergleich den Staat Israel auf genau dieselbe Ebene setzt, wie diese unterdrückerischen Regime und  selbst zur Delegitimation Israels beiträgt“, sagte das frühere Knessetmitglied Uri Avnery, Gush Shalom Aktivist.

Heute ist eine dunkle und schändliche Seite in der Geschichte des Staates Israel. Das massive und aggressive Spiel, das heute am Ben-Gurion-Flughafen mit Hunderten von Polizisten gespielt wurde, die systematisch nach jedem Reisenden jagten, der wagte, offen zuzugeben, dass er nach Bethlehem will, als ob dies das schrecklichste Verbrechen wäre, und der hysterische Angriff auf eine Handvoll israelischer Aktivisten, die es wagten, eine regimekritische Meinung auszudrücken; die weltweite Kampagne von Druck und Drohungen gegenüber Luftlinien, damit sie für Hunderte Passagiere die Flüge streichen. Wollte die Regierung der Welt das Image eines hässlichen Israel zeigen – unterdrückerisch, aggressiv, nationalistisch, keine Toleranz gegenüber Kritik – dann hatte sie heute  einen Riesenerfolg. Falls sie aber die Behauptung bestätigen wollte, dass Israel „die einzige Demokratie im Nahen Osten“ ist, dann hat die Haltung der Regierung genau die gegenteilige Botschaft vermittelt. Der „Sieg“ der Regierung über die internationalen Aktivisten war genau der Inbegriff eines Pyrrhussieges.

Das Assad Regime in Syrien trotzt schon länger als ein Jahr einer weltweiten Verurteilung wegen seiner Brutalitäten, und endlich beginnt die internationale Gemeinschaft , dort zu intervenieren, wenn auch zu wenig und zu spät. Mutige Menschenrechtsaktivisten in Syrien riskieren ihr Leben, um Botschaften und Bilder  weiterzugeben. Sie verdienen alle Achtung und Ehre. All dies entlastet den Staat Israel nicht von seiner Verantwortung für die letzten 44 Jahre – länger als  zwei Drittel seiner ganzen Geschichte, in der Israel eine unterdrückerische

Herrschaft über 4 Millionen Menschen aufrecht erhält und systematisch ihr Land stiehlt . Tatsächlich gibt es keine Zweifel darüber, dass hinsichtlich des reinen Blutvergießens Syrien in diesem Augenblick Israel  übertrifft. Doch wäre es besser für Israel, sich dessen nicht zu sehr zu rühmen. Die Menschenrechtsaktivisten in aller Welt könnten und sollten sich mit Menschenrechtsverletzungen befassen, wo immer sie geschehen – in Syrien, im Iran und auch in den palästinensischen Gebieten unter israelischer Besatzung. Die israelischen Friedensaktivisten, die zum Flughafen kamen, um gegen die aggressive Haltung der Regierung zu protestieren und um die internationalen Aktivisten zu begrüßen, halfen ein wenig , Israels guten Namen wiederherzustellen. Kontakt: Adam Keller, Sprecher von Gush shalom   00972 54 2340749 (dt. Ellen Rohlfs)

 
 

Video: Palestinians turned away from Dead Sea resort as Israelis, Europeans and dogs enter freely - Ali Abunimah - An Israeli-run Dead Sea beach resort in the occupied West Bank attempted turned away a number of families on Friday, 13 April, apparently just because they were Palestinian. This blatant act of racist discrimination at “Kalia Beach” (map) was personally witnessed and caught on video by Hazel Cameron, a Lecturer of International Relations at Scotland’s University of St Andrews. Cameron was traveling with a group of students and threatened to withdraw them from the beach resort unless all visitors were allowed in regardless of their ethnicity.
The Arab guard enforcing the exclusion of Palestinians even described himself on camera as “just a slave acting under orders.” >>>

Racism at Kalia Beach Resort OPT

 


20.4.2012
 

 

 
 

Angegriffener dänischer Student verurteilt Israels Aggression - Der dänische Aktivist Andreas Ias, der am Samstag von einem israelischen Offizier geschlagen wurde, betonte auf einer Pressekonferenz am heutigen Mittwoch in Ramallah, dass Israels Angriffe auf gewaltlose Demonstrationen und internationale Aktivisten, mit der täglichen Aggression gegen die Palästinenser einhergeht. Ias, der während seiner Teilnahme an einer Fahrradtour im Jordantal einen Kolbenhieb mit einer M16 ins Gesicht bekam, erklärte, dass er an dieser Radtour teilnehmen wollte, um seine moralische Unterstützung für die palästinensischen Bewohner der Region zu zeigen, die unter den täglichen Angriffen und der Aggression der Besatzungssoldaten leiden.
"Israel beschränkt massiv die Bewegungsfreiheit und Mobilität der Palästinenser, zerstört deren Wohnhäuser und Arbeitsplätze und verwehrt den Zugriff auf die natürlichen Ressourcen." Er rief die internationale Gemeinschaft auf, umgehend zu intervenieren, um das Leiden der Palästinenser wegen der israelischen Übergriffe - nicht nur im Jordantal - zu beenden. Die Menschenrechte müssten garantiert werden, wie auch die international gültigen Gesetze und Resolutionen.  - Quelle Freunde Palästinas

 

 

„Dumm, gemein und brutal“ -  Uri Avnery - “MIT BLUT und Schweiß / wird sich eine Rasse für uns erheben / stolz, großzügig und brutal…“ So schrieb Vladimir (Ze’ev) Jabotinsky, der Gründer des extremen rechten Zionismus, der auch ein Schriftsteller und Dichter war. Die heutigen Likudführer sehen ihn als ihren Gründungsvater an, so wie Stalin Karl Marx als den seinen ansah. Das Wort „brutal“ fällt auf, weil es unglaubwürdig erscheint, dass Jabotinsky wirklich dieses Wort meinte. Sein Hebräisch war nicht sehr gut, und er meinte wahrscheinlich etwas wie „hart“. Falls Jabotinsky den heutigen Likud sähe, würde er schaudern. Er war eine Mischung von extremem Nationalismus, Liberalismus und Humanismus des 19.Jahrhunderts. Paradoxerweise ist Brutalität der einzige der drei Wesenszüge, der in unserm Leben heute auffällig ist, besonders in den besetzten palästinensischen Gebieten. Es gibt dort nichts, auf das man stolz sein könnte – und Großzügigkeit ist etwas, das zu den verachteten Linken gehört. DIE TÄGLICHE Routinebrutalität, die in den besetzten Gebieten herrscht, wurde in dieser Woche auf Video aufgenommen. Ein scharfer Blitz in der Dunkelheit. Es geschah auf der Straße 90, einer Schnellstraße, die am Jordan entlang Jericho mit Beth Shean verbindet. Es ist die Hauptstraße im Jordantal, das unsere Regierung in irgend einer Weise annektieren will. Diese Straße ist allein dem israelischen Verkehr vorbehalten und für Palästinenser gesperrt. (Es gibt dazu einen palästinensischen Witz. Während der Nach-Oslo-Verhandlungen bestand das israelische Team darauf, diese Straße zu behalten. Der palästinensische Chefunterhändler, der gerade aus Tunis zurückgekommen war, wandte sich an seine Kollegen und rief aus: „Was - zum Teufel - wenn wir 89 andere Straßen bekommen haben, warum sollten wir auf dieser einen bestehen?“) Eine Gruppe junger internationaler pro-palästinensischer Aktivisten entschied, gegen die Schließung dieser Straße zu demonstrieren. Sie luden ihre palästinensischen Freunde zu einer fröhlichen Fahrradtour auf dieser Straße ein >>>

 

 

Weltwoche für Frieden in Palästina Israel, 28. Mai bis 3. Juni 2012 - Begleitende Gedanken zum Newsletter 2/2012  - der Kommission Israel/Palästina in Pax Christi Österreich - Liebe Empfänger und Empfängerinnen! Für mich als derjenigen, die sich verantwortlich fühlt für die richtige Zusammenstellung und das zeitgerechte Erscheinen des Newsletters, der Sie/Dich im wesentlichen auf die Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel aufmerksam machen soll, ist die  Aufgabe etwas schwierig:

Die Gruppe Kairos Palästina in Jerusalem hat sich „Vertreibung und Enteignung“ zum heurigen Thema gestellt, und sich selber und allen, die sich auf diese „Weltwoche“ einstellen (die übrigens für viele von uns auch um die Pfingstzeit zu Gebet und Aktion einlädt), einen großen Brocken zumutet. Es drängt sie dazu, um Mitdenken mit den Menschen in Palästina zu bitten, die seit zwei Generationen unter zum Teil unerträglichen Bedingungen leben. Und es wird nicht leichter! Und mit den Israelis, die sich nach Frieden sehnen, der allerdings von ihren Autoritäten eher als „Unwort“ gehandelt wird.

Sie/Du finden in diesen Texten hintereinander zweimal das „Jerusalem-Gebet“. Gegenüber früher ist es m.E. schärfer und verzweifelter geworden. Zweimal aber deswegen, weil Du/Sie das Einzelblatt vielleicht an FreundInnen und Interessenten verteilen oder im Gottesdienst zum Mitnehmen verviel-fältigen mögen. Da brauchen Sie/Du nur das Kopiergerät einzuschalten.

Sehr viel von der belastenden Wirklichkeit der Christen findet sich in der Liturgie. Ich habe als Extra-Information nur das Blatt „Gewalt ohne Konsequenzen“ dazu gegeben. Über Hauszerstörung, über die Ausgemeindung von 70.000 palästinensischen Bürgern aus Jerusalem – und damit Verlust der Bürgerrechte, über die vielen ohne Gerichtsverfahren einfach ins Gefängnis Gesteckten (darunter 26 palästinensische Politiker), und neuerdings sogar über das Verbot für die Mitglieder des „Parents’ Circle“, in Schulen und Universitäten von ihren schweren Erlebnissen zu erzählen und die jungen Menschen zu Gewaltlosigkeit einzuladen*). Das darf nicht sein; es könnten sich ja die Menschen für eine Option für Frieden und Gerechtigkeit entscheiden. >>>

 

 

Jüdische Siedler "übernahmen" palästinensische Wohnhäuser - Am Mittwoch übernahmen jüdische Siedler 2 Wohnhäuser im noch arabischen Stadtviertel Ostjerusalems von Beit Hanina, nachdem Polizei die palästinensischen Familien ausgewiesen hatte. Khaled Natsheh. Der Besitzer eines der geraubten Häuser, berichtete, dass Polizei am Morgen sein Haus betrat und ihn und seine 10-köpfige Familie zum Verlassen des Hauses aufforderten. Er bekam Handschellen angelegt und wurde zur Polizeistation gebracht. In dieser Zeit warf die Polizei das Eigentum der Bewohner auf die Straße, verfrachtete alles in einen LKW und fuhr alle Gegenstände fort. Die 2 Häuser wurden 1998 von der Natsheh Familie gebaut und zwar auf eigenem Boden, wo schon das alte Wohnhaus und seit 1955 eine Ziegelfabrik stand.  Natsheh erzählte, dass seit 1980 seine Familie von den jüdischen Siedlern bedroht wird. >>>

 

 

Aus einer anderen Welt:
Die "Welt" meldet:
Israel will von Deutschland finanzierte Anlagen abreißen lassen >>>

Ein: Bau Leiter schreibt: "Wenn man den Inhalt des Artikels überdenkt, muß man schlußfolgern, daß die Anlagen den Palästinensern gehören. Also weg damit! Wer Zweitausend Jahre das Heimatland der Isra elis besetzt gehalten und sie gezwungen hat, sich in der ganzen Welt zu verteilen hat kein Recht, Sonne und Wind zu nutzen, die hier für das angestammte Volk scheinen und wehen!
Und wieso hat die BRD das auch noch unterstützt ???? Geht ja garnicht!!!"

 

 

Ringen um politische Einheit - Auftakt in Berlin: Palästinensische Linke begann Rundreise durch Deutschland - Florian Möllendorf - ährend im vergangenen Jahr Zehntausende Menschen in Nordafrika und anderen Teilen der arabischen Welt für eine Verbesserung ihrer sozialen Situation auf die Straße gingen und durch Massenproteste die Regime in Tunesien und Ägypten zu Fall brachten, fordert die palästinensische Bevölkerung die Versöhnung ihrer zerstrittenen politischen Führungen in Ramallah und Gaza-Stadt. Neben der expansiven Siedlungspolitik der israelischen Regierung betrachten viele Palästinenser die aus dem Zerwürfnis zwischen der im Westjordanland regierenden Fatah und den Machthabern der Hamas im Gazastreifen resultierende Spaltung ihrer Gesellschaft als Haupthindernis für die Erlangung politischer Souveränität. >>>

 
 

Gelobtes Land
Großbritannien, 2011 - Regie: Peter Kosminsky - Drehbuch: Peter Kosminsky
Die 18-jährige Erin reist mit ihrer Freundin Eliza nach Israel. Dort vertieft sich die junge Britin in das Tagebuch ihres Großvaters, der als britischer Mandatssoldat im Palästina der Nachkriegsjahre stationiert war.

Teile 1+2 an diesem Freitag 20.4.2012 von 20.15 – 23.05 Uhr
Teile 3+4 eine Woche später Freitag 27.4.2012 von 20.15 – 23.25 Uhr


Die Inhaltsangabe finden Sie in der Anlage, bzw. auf der Arte Website http://www.arte.tv/de/Gelobtes-Land/6565218.html

http://www.monstersandcritics.de/artikel/201211/article_199609.php/Gelobtes-Land-Fr-20-04-ARTE-20-15-Uhr

"Gelobtes Land" - Interview von Peter Kosminsky
http://videos.arte.tv/de/videos/_gelobtes_land_interview_von_peter_kosminsky-6596506.html

Wiederholung

arte So 06.05. 01.15 Uhr 01Folge 1
arte So 06.05. 02.35 Uhr 02Folge 2
arte So 13.05. 01.10 Uhr 03Folge 3
arte So 13.05. 02.35 Uhr 04Folge 4

ARD

1. Teil Sonntag, 06.05.12 um 0.15 Uhr
2. Teil Sonntag, 06.05.12 um 2.35 Uhr
Für die Teile 3+4 gibt es bis jetzt keine Wiederholungszeiten !

 


19.4.2012
 

 

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Israel errichtet gefälschten Friedhof - PNN - Vor mehr als zwei Monaten begannen israelische Streitkräfte Boden in Wadi al-Rababa in Silwan, Ostjerusalem, aufzuschütten um gefälschte Grabsteine aufzustellen. Der „künstliche“ Friedhof ist ein Versuch, die Gegend um Wadi al-Rababa als heiligen Ort einzunehmen. Salim Siyam, Leiter der Rechtsabteilung im „Wadi Hilwa Information Center“ in Silwan berichtet, dass bisher 20 gefälschte Grabsteine errichtet wurden. Siyam erklärte weiterhin, dass die israelischen Streitkräfte absichtlich langsam arbeiten, um keinen Verdacht auf sich zu ziehen, während sie systematisch den Ort umformen und so viele Gräber wie möglich bauen. Weiterhin berichtet Siyam, dass es einen ähnlichen Fall vor 10 Jahren gab, als israelische Streitkräfte in Tantour Faroun (ebenfalls Silwan) ebenfalls Grab-Attrappen bauten. >>>

 
 

Grass, Ahmadinejad und Claus Kleber - Dr. Sabine Schiffer - Ob es sich beim inkriminierten Prosa-Gedicht von Günter Grass um ein gelungenes Stück Literatur handelt oder nicht, der Nobelpreisträger hat mit seinem Text provoziert. Die Mehrheit der veröffentlichten Reaktionen bestätigt zudem seine Theorie von einem Tabu, denn natürlich kann man die israelische Politik kritisieren, wie es viele sagen und wir gerade wieder vorgeführt bekommen, aber wehe dem, der es wagt. Die aktuelle Debatte ist aber gut geeignet, um die Tabuisierungstechniken zu studieren, die erfolgreich angewandt werden, um das Gesagte seiner pazifistischen Wirkung zu berauben: Das Aufspüren von Aspekten, die eine Parallelisierung mit historischen Antisemitismus und dem Nationalsozialismus ermöglichen, tun dabei ihre relativierenden Dienste. Da wird durch die Nähe zu Ostern und somit dem Pessahfest schnell mal unterstellt, dass der Autor in alter antisemitischer Tradition handelte, wo man tatsächlich zu Pessah Ritualmordvorwürfe gegenüber Juden zu hören bekam. Oder auch die begriffliche Analoge von „Weltjudentum“ und „Weltfrieden“ bietet sich für eine solche Gleichsetzung an. >>>

 

 

Der Brief des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas an Netanjahu - übersetzt von Freunde Palästinas  -  Im Jahr 1993 unterzeichneten die Palästinensische Befreiungsorganisation und die Regierung Israels die Prinzipienerklärung über die vorübergehende Selbstverwaltung (Oslo-Abkommen I) und den Briefwechsel über die gegenseitige Anerkennung. Die Prinzipienerklärung definiert als ihr Ziel die Umsetzung der UN-Resolutionen 242 und 338, beginnen sollte mit einer Übergangsfrist und enden in Verhandlungen über Probleme, die den endgültigen Status betreffen, einschließlich Jerusalem, Grenzen, Siedlungen, Flüchtlinge, Wasser, Sicherheit, Beziehungen zu den Nachbarländern und andere Fragen von beiderseitigem Interesse. Im Laufe der Jahre haben wir zu diesen Fragen des endgültigen Status hinzugefügt das Ende des Konflikts, Ansprüche und die Freilassung von Gefangenen und Inhaftierten. Der Mai 1999 wurde als Datum gesetzt, zu dem die Verhandlungen über alle Fragen des endgültigen Status abgeschlossen >>>

 

 

Martin Buber: Klare Worte zur jüdischen Besitznahme Palästinas - Schlesinger - Was hat Israel nicht alles unternommen um dem Westen, ja der ganzen Welt zu zeigen welchen rechtmäßigen Anspruch es auf das Land habe und wie moralisch gerechtfertigt der dabei geführte Krieg war. Kaum wurde im Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen, haben sich die zahlreichen arabischen Armeen über das kleine Land hergemacht, das sich tapfer verteidigte. Und siegte. So wurde es uns erzählt. Es hat dabei sein Gebiet – entgegen den Vorgaben aus dem UN-Teilungsbeschluss – erheblich vergrößert. Die Araber waren dabei fast ganz verschwunden. Zu Hunderttausenden. Weil sie von ihren Führern aufgefordert wurden zu gehen um den anrückenden arabischen Armeen Platz zu machen, so verbreiteten es die Israelis. Wären nicht bis heute währende Tragödien mit all dem verbunden, man müsste beinahe lächeln über diese Darstellung in Technicolor. So aber bleibt nur Staunen, wie Israel es über Jahrzehnte schaffte seine brutale Vorgehensweise als rechtschaffen darzustellen, die Palästinenser als die Aggressoren und Niederträchtigen zu brandmarken und das Los der vertriebenen Zivilbevölkerung weitgehend vergessen zu machen. >>>

 

 

Video - Papst spricht sich für Zweistaatenlösung aus - Papst Benedikt XVI ist in Betlehem mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas zusammengetroffen. Er beteuerte, der Vatikan unterstütze das «Recht auf einen souveränen Staat» der Palästinenser. >>>

Bild - Der Papst an der Mauer

Religionsfreiheit verteidigen, Christen schützen - Dr. Ludwig Watzal - Dass sich Regierungen demokratisch verfasster Staaten und deren Repräsentanten weltweit für die Religionsfreiheit einsetzen sollten, ist eine Selbstverständlichkeit – gehört doch das Recht auf eine freie Religionsausübung zu den Menschenrechten. In 64 Ländern der Erde, in denen über 70 Prozent der Menschheit lebt, ist die Religionsfreiheit stark eingeschränkt oder gar nicht existent. Besonders prekär ist die Lage der Christen in Teilen Indiens, China, Nigeria und in vielen islamischen Staaten. Nach dem Besuch des Papstes auf Kuba scheint sich die Situation der Christen zu bessern. Am 17. Dezember 2010 fand im Deutschen Bundestag eine Debatte über die bedrängte Lage der Christen in Welt statt. In der vorliegenden Broschüre werden vier Reden von CDU-Bundestagsabgeordneten abgedruckt. Am Ende findet sich ein Antrag der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und FDP mit dem Titel „Religionsfreiheit weltweit schützen“ >>>


Pope Benedict XVI Should Visit Sabra And Shatila – OpEd -  Dr. Ludwig Watzal - The Pontifex Maximus, Pope Benedict XVI, will visit Lebanon from 14 to 16 September 2012. This papal visit will coincide with the 30th anniversary of the Sabra and Shatila massacre that was perpetrated by Christian militia forces under the watch of Israeli occupation troops.. >>>

Auch hier >>>

 

 

Schweiz: Appell besorgter Jüdinnen und Juden übergeben - Institut für Palästinakunde -  Nach drei Jahren Arbeit übergab Jochi Weil (medico international, Schweiz) zusammen mit zwei der Erstunterzeichner den Appell "besorger Jüdinnen und Juden für ein Israel, das die Menschenrechte wahrt" an die israelische Botschaft.

Trotz jahrelanger Arbeit gelang es dem Schweizer nicht mehr als 1.500 Unterschriften von Juden aus 32 Ländern zusammen zu bekommen, was ihn selber zu dem trockenen Kommentar veranlasste: "Der Berg hat ein Maus geboren".

Den Text des Appells finden Sie hier wieder.

 

Kein Pardon: Aufruf, den Rassismus und Antisemitismus Gilad Atzmons zurückzuweisen - Sophia Deeg - Thanks to Gilad Atzmon's clip we have been reminded of what Ali Abunimah said in Stuttgart: that to his mind particular cultures are not to blame for historical developments or phenomena or the politics or crimes of states. This is rather trivial, but obviously it had to be said after Atzmon's statement in Stuttgart.

Thanks to the clip we also have been reminded that somehow everything is somehow related to everything else in the human and social spheres and so of course philosophers, historians and all kinds of intellectuals and scholars have been and are "looking into" for example how cultural phenomena are related  (influenced, influencing ...) to other phenomena - a rather basic truth, I should say, and not new at all; so I guess, nobody needed to be reminded. But it doesn't hurt, especially if offered together with pics of Hegel and Wagner and other "cultural phenomena" popping up and vanishing in the background.

The clip doesn't contribute to our understanding >>>

 

Faktensammlung >>>

Gilad Atzmon auf der Stuttgarter Konferenz >>>

Weitere Stimmen:

Sophia Deeg - Palästinensisches Angebot, deutsche Debatten zu zivilisieren – bisher ausgeschlagen >>>

Dr. Ludwig Watzal  -  The Wandering Who? >>>

Elias Davidsson  - Gilad Atzmon: The Wandering Who? A Study of Jewish Identity Politics >>>

Abraham Melzer - "Wer so viel Naziideologie in seinem blog als Reaktion auf seine nazifreundlichen Texte versammelt, kann doch nicht zu uns gehören." >>>


Hajo Meyer: Dear Gabi, If this text is indeed from GA’s hand, there is only one way that he and I can be on the same conference together: viz. he distances himself loud and clearly and for 100% from it at the very start of the conference or I leave the conference after having made a public statement why I do that.>>>

Institut für Palästinakunde
Gilad Atzmon: Führende palästinensche und jüdische Aktivisten gehen auf Distanz - (...) Obschon die Begegnung nur oberflächlich sein konnte, konnte man doch auch schon vor sechs Jahren spüren, dass Atzmon mit seiner jüdischen Identität rang. Mittlerweile scheint er sie derart zu hassen, dass er sich auch nicht scheut mit antisemitischen Stereotypen zu spielen. Bitte lesen Sie hier weiter


Shraga Elam - Nachtrag zum Blog-Artikel über Gilad Atzmon - >>>
Der Holocaust-Leugner und Judeophobe Gilad Atzmon wird salonfähig gemacht. -  >>>

 

Tausende protestieren im Rahmen des „Palestine Prisoners Day“ - PNN - Vergangenen Montag kam es im Rahmen des „Palestine Prisoners Day" zu einer Welle von Protesten im Westjordanland und im Gazastreifen. Außerdem wurde Verwaltungshäftling Khader Adnan, der sich zwischen Dezember und Februar in einem 66-tägigen Hungerstreik befand, freigelassen. Im Februar kam es zu einem Deal, der die Freilassung Adnans vorsah. Am Montagmorgen versammelten sich Hunderte von Menschen auf dem Arafat Square in Ramallah. Sie hielten Fotos von Inhaftierten und zeigten sich solidarisch gegenüber den Gefangenen, die in israelischen Gefängnissen (IPS) ohne Anklage bzw. ohne Gerichtsverfahren –in sogenannter Verwaltungshaft- inhaftiert sind. Nach israelischem Gesetz können solche Verwaltungshäftlinge auf unbestimmte Zeit gefangen gehalten werden. >>>

 

Anan Odeh - Today April 17, 2012 is the Palestinian Prisoners Day. Mr. Khader Adnan had been released from the Israeli jail and he is in a good health and high spirit. You can watch the video depicting his release here: http://youtu.be/_CYjUsUwXSU.
 

Adnan- Crowd's joy made me forget all suffering >>>

At the same time over 2000 Palestinian prisoners launched an open hunger strike protesting the harsh living conditions inside the Israeli jails. In addition, 8 women from different countries who were captured by the Israeli authority at Al-Lud airport two days ago to prevent them from participating in the Welcome to Palestine Campaign had joined the hunger strike. Another 25 Palestinian prisoners are continuing their ongoing hunger strike for the 40th day.
 

On Palestinian Prisoners Day, the Suffering of Palestinian Prisoners in Israeli Jails Doubles - PCHR -  "...doubles as a result of violations of their rights. These violations have recently peaked by the forcible transfer and deportation of prisoners."

 

I don’t have new update about Hanaa shalabi except the fact that she was obliged to accept the deal which resulted in her deportation to Gaza for 3 years. According to Hanaa (from http://hadafna.net/art.php?ID=3426) ; and her father (from http://ashams.com/art,79757); her lawyer tricked her and convinced her to accept the deal while she was not in full consciousness, Hanaa said that she was not aware of what is happening around her and the lawyer told her that he exhausted all legal procedures to help her and there is nothing to do except to accept the deal.

 

Israelischer Soldat schlägt zu - Am Rande einer Kundgebung in der Westbank streckt ein Offizier einen Aktivisten mit dem Gewehrkolben nieder. Dummerweise handelte es sich um einen Ausländer. Und gefilmt wurde es auch. - Die israelische Armee hat wieder einmal einen Videoskandal. Am vergangenen Samstag trafen sich 250 pro-palästinensische Aktivisten im Westjordanland zu einer Radtour. Plötzlich trafen sie auf eine Gruppe israelischer Soldaten, welche die stille Protestaktion gewaltsam auflösten. Im Gemenge verlor ein Offizier die Nerven und schlug völlig unvermittelt einem Aktivisten den Kolben seines Sturmgewehrs ins Gesicht. Die meisten waren palästinensische Jugendliche, aber der Leidtragende war dänischer Staatsbürger. >>>


Israelischer Offizier verliert nach Angriff auf Aktivisten Kommando
- Generalstabschef reagierte nach Video-Veröffentlichung - Ein israelischer Oberstleutnant ist seines Kommandos enthoben worden, weil er einem dänischen Aktivisten mit seinem Gewehr ins Gesicht geschlagen hatte. Die israelische Armee teilte am Mittwoch mit, Generalstabschef Benny Ganz habe dies nach Beratungen mit anderen Militärs entschieden. >>>



Angriff auf Aktivisten - Israels Armee suspendiert gewalttätigen Offizier - Ein israelischer Offizier hat einen jungen dänischen Pro-Palästina-Aktivisten im Westjordanland mit seinem Gewehr ins Gesicht geschlagen - das zeigen Fotos und Videoaufnahmen. Die Armee hat jetzt Konsequenzen aus dem brutalen Übergriff gezogen. Jerusalem - Der Oberstleutnant sei nach dem Angriff auf einen ausländischen propalästinensischen Aktivisten im Westjordanland bis zum Abschluss der Ermittlungen suspendiert, sagte ein Sprecher der israelischen Armee am Montag. Der Zwischenfall war auf Video festgehalten und im Internet verbreitet worden >>>
 

World nations should issue a travel warning to Israel - It is not the one who threatens but rather the one who doubts the existence of the threat who is the real danger. - Zvi Bar'el - The skilled attack by Lt. Col. Shalom Eisner on a blond Danish peace activist in a kaffiyeh was spectacular. The senior officer's two agitated arms grasped the M-16 rifle as if it was an indivisible part of his body, and with an instinctive movement that might be expected from someone whose life was being threatened, landed it in the face of the person who dared to look him in the eye. >>>



When a colonel rams a rifle into the face of Israel - Israelis have become used to warding off what they feel is routine demonization, blind misapprehension and little understanding from the world. Until this week, when we had to look. - Bradley Burston - If there is one thing of which Israelis are sick to death – one thing, that is, which stands out in a field of literally thousands – it is Israel's image in the eyes of the world. "Ahzove," says the Israeli on the street, waving the concept into the dumpster of history with two syllables that say everything: Leave it alone. It's nonsense. "Ahzove shtuyot," says the Israeli at the produce market, or at the wheel of the cab, or at the Knesset. Four syllables that say that in the world's eyes, the face of Israel is immutably, irreparably, criminally, universally distorted. It is routinely demonized, blindly misapprehended, manipulated by enemies, little understood even – perhaps especially – by the best of friends. >>>
 

 


18.4.2012
 

Statements - Palestinian civil society and human rights organisations mark Palestinian Prisoners’ Day with call for action against Israeli prison contractor G4S -  Posted on April 17, 2012 by 12 Palestinian organisations - Today, on Palestinian Prisoners’ Day, we the undersigned Palestinian civil society and human rights organisations salute all Palestinian political prisoners, especially those engaging in brave civil disobedience through ongoing hunger strikes in protest to the ongoing violations of human rights and international law. Emphasizing imprisonment as a critical component of Israel’s system of occupation, colonialism and apartheid practiced against the Palestinian people, we call for intensifying the global Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) campaign to target corporations profiting directly from the Israeli prison system. In particular, we call for action to be taken to hold to account G4S, the world’s largest international security corporation, which helps to maintain and profit from Israel’s prison system [1], for its complicity with Israeli violations of international law >>>

1.600 Häftlinge kündigen Hungerstreik an  - Der Minister für Häftlingsangelegenheiten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) sagte: „Die Situation in israelischen Gefängnissen ist sehr gefährlich und ernst geworden." Der Massenstreik fällt parallel zusammen mit dem sogenannten ‚Palestine Prisoners Day' und dem Tag der Freilassung von Khader Adnan, einem führenden Kopf des Palästinensischen Islamischen Jihad im Westjordanland, der jüngst mit einem Hungerstreik eine Vereinbarung über seine Freilassung mit den israelischen Behörden erreicht hatte. Aktuell befinden sich elf palästinensische Häftlinge im Hungerstreik. Drei von ihnen waren zuletzt an Krankenhäuser überstellt worden, nachdem sich ihre gesundheitliche Situation drastisch verschlechtert hatte. Darunter ist auch Bilal Diab, 27 Jahre, der seit August 2011 in israelischer Administrativhaft festgehalten wird und sich bereits fast 50 Tage im Hungerstreik befindet >>>

 

 

Palästinenser beginnen Hungerstreik - (...) Erfolgreiche Hungerstreiks - Weitere 1109 Gefangene hätten angekündigt, am Dienstag auf das Essen zu verzichten, teilte die israelische Gefängnisbehörde mit. Die Behörde gab sich optimistisch: Man sei auch schon in der Vergangenheit mit Hungerstreiks fertig geworden, hieß es. Israel wirft den Gefangenen Straftaten gegen die Sicherheit des Landes vor. Allerdings waren Hungerstreiks von Palästinensern keineswegs immer erfolglos. Zwei Mal hat Israel allein in diesem Jahr deswegen Gefangene freigelassen. So wurde ein 33-jähriger Mann nach 66 Tagen ohne Nahrungsaufnahme entlassen. Und eine Frau aus dem Westjordanland wurde nach 43 Tagen Hungerstreik in den Gaza-Streifen abgeschoben. >>>
 


1.200 palästinensische Häftlinge im Hungerstreik - Nächtliche Zellendurchsuchungen, Haft ohne Anklage: Aus Protest gegen ihre Haftbedingungen sind zahlreiche Palästinenser in israelischen Gefängnissen im Hungerstreik. Etwa 1.200 palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen haben einen Hungerstreik begonnen. Sie wollen damit gegen aus ihrer Sicht demütigende Haftbedingungen protestieren. Weitere 1.100 inhaftierte Palästinenser und acht ausländische Sympathisanten hätten erklärt, sie würden einen Tag lang jede Nahrung verweigern, hieß >>>



Israelische Gefängnisse: 1200 palästinensische Häftlinge treten in Hungerstreik - In israelischen Gefängnissen verweigern 1200 palästinensische Insassen die Nahrungsaufnahme, um gegen die Haftbedingungen zu protestieren. Unterstützt werden sie aus dem Ausland. >>>

 


320 Local, International Groups Campaign For Detainee’ Rights >>>
 

Palestinian Detainees Initiate An Open-Ended Hunger Strike >>>


Press Release: "50 Peace Activists In Israeli Jails Decalre Hunger Strike" >>>
 


Palestinian Prisoners’ Day: Bassem Tamimi, over a year in prison - Bassem Tamimi has been sitting in an Israeli prison for over a year. Tamimi is a prominent Palestinian activist from the West Bank village of Nabi Saleh, where he has led the small village’s popular unarmed struggle against Israeli occupation and takeover of land since its beginnings at the end of 2009. Tamimi was arrested in his home on March 24, 2011 for organizing protests and inciting against Israel, based on testimony by Islam Dar Ayyoub, a 14-year old resident of Nabi Saleh who was taken from him home in the middle of the night by Israeli forces for interrogation. His military trial is still ongoing. Tamimi has been arrested by Israel a total of 11 times and spent around three years in administrative detention, but never convicted of an offense. Amnesty International has declared him a prisoner of conscience and called for his release. >>>

 

G4S loses its contract with the European Parliament - ECCP - The European Coordination of Committees and Associations for Palestine (ECCP) is pleased to be able to mark Palestinian Prisoners Day by announcing that the European Union has declined to renew a contract with private security company G4S amidst concerns raised by MEPs and campaign groups about the role the company plays in equipping Israeli prisons in which Palestinian political prisoners are held in violation of international law. >>>

 

Obwohl zuvor angekündigt - Fayad kam nicht zu Treffen mit Netanjahu - Ben Segenreich - Palästinensische Delegation kam ohne Premierminister - Bereits eine Woche zuvor war angekündigt worden, dass Israels Premier Benjamin Netanjahu am Dienstag in Jerusalem seinen palästinensischen Amtskollegen Salam Fayad empfangen sollte. Man sah darin ein - wenn auch bescheidenes Zeichen - von Bewegung, weil es ein derart hochrangiges Treffen zwischen Israelis und Palästinensern seit September 2010 nicht mehr gegeben hatte. Am späten Nachmittag traf tatsächlich eine palästinensische Delegation ein - aber ohne Fayad. Einer Version nach war es ihm unangenehm, ausgerechnet am gestrigen "Tag der palästinensischen Gefangenen" bei Netanjahu zu Gast zu sein. >>>



Palestinian Prisoners’ Day: The numbers  - Israel arrests more than nine Palestinians per day on average. Currently, 320 Palestinians are held in prison by Israel without trial. - Today, April 17, 2012, marks Palestinian Prisoners’ Day. - Michal Vexler  >>>


 

Mazin QumsiyehToday is prisoners' day in Palestine.   Everyone from the Galilee to the Negev and from Jericho to Rafah remembers the sacrifices of hundreds of thousands of political prisoners held over the years and stands in solidarity with the thousands still held.  It is a special prisoners' day because many of our prisoners are on hunger strike today and because many are joined by hunger strike of visitors who are imprisoned simply because they declared they wanted to visit us in our large prison in the West Bank.  Nearly fifty prisoners, most of them from France are in Givon Prison and are joining the hunger strike in solidarity with our prisoners and also to demand they be allowed to visit us in Bethlehem as part of the Welcome to Palestine Campaign.  Mazin Qumsiyeh http://qumsiyeh.org

Prisoner of Palestine - Seize the Day

Dokumentation - Gefangen in Israel - Palästinenser in israelischen Gefängnissen >>>

 

Palästina-Solidarität wird an Einreiseblockaden wachsen ! - Das israelische Regime unter Führung von Benjamin Netanjahu hatte schon vor kurzem im Zusammenhang mit dem 'Tag des Heimatlandes' offenbart, dass seine immer wieder behauptete "einzige Demokratie im Nahen Osten" nichts als eine Propagandalüge ist, insbesondere bei Gefahr von wirksamer Organisation von Massenprotesten und Widerstand gegen die zionistische Kolonisierungspolitik Palästinas. In den letzten Tagen waren die Teilnehmer der Aktion 'Willkommen in Palästina' davon betroffen, deren Einreise die israelische Regierung schon an den Abflugsorten zu verhindern suchte. 1.200 Personen hatte der israelische Geheimdienst Shin Bet ausländischen Fluggesellschaften auf schwarzen Listen als 'unerwünscht' gemeldet und gefordert, dass die gebuchten Flugkarten dieser Menschen storniert würden >>>
 


Mysteriöse Festnahme auf Flughafen - Spanischer Palästina-Aktivist wurde von Israel nach Düsseldorf abgeschoben. Dort kam er in den Knast - Peter Wolter - Nach seiner Abschiebung aus Israel ist der spanische Palästina-Aktivist Julio Rodríguez Bueno nach eigenen Angaben auf dem Düsseldorfer Flughafen für mehrere Stunden eingesperrt worden, bevor er nach Spanien weiterfliegen durfte. Deutsche Polizisten hätten ihn Montag abend sofort nach der Landung im Flugzeug festgenommen und für drei Stunden in eine Arrestzelle eingeschlossen, ließ er gestern über seinen spanischen Anwalt erklären. Die Beamten hätten ihm mitgeteilt, eine andere Behörde werde sich mit ihm befassen – es sei aber niemand erschienen. >>>

 

 

Diplomatische Mission Palästinas - Im Zuge der zunehmenden Zerstörung von Wasserzisternen im Gebiet C der Westbank durch Israel möchten wir Sie heute auf die Online-Petition der in Ost-Jerusalem ansässigen Menschenrechtsorganisation St. Yves aufmerksam machen, die an die Richter des Obersten Gerichtshofes in Israel übergeben werden soll:

http://www.gopetition.com/petitions/thirsting-for-justice-stop-the-demolition-of-rain-coll.html

Die Zerstörung von Regenwasserzisternen ist nach internationalem Recht illegal. Auf Druck von verschiedenen Siedlerorganisationen hat die israelische Generalstaatsanwaltschaft angekündigt, bis Anfang August auf alle schwebenden Verfahren zu reagieren. Damit werden in den nächsten Monaten Präzedenzentscheidungen anstehen, die schickalsgebend für ganze Dörfer sind. Diese sind nämlich wegen der ausbleibenden Infrastrukturmaßnahmen durch das israelische Militär, das für diese Aufgaben in Gebiet C zuständig ist, abhängig von Regenwasserzisternen, wenn sie ihr Land weiter bearbeiten wollen. Demnach gelten die zunehmenden Zerstörungen von Zisternen – von 2010 bis 2011 ist ein 50% Zuwachs zu verzeichnen – nicht der Struktur an sich, sondern zielen auf eine systematische Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung - denn ohne Wasser, kein Leben.

Deswegen möchte St. Yves den israelischen Obersten Gerichtshof an seine Pflicht als Wächter des Gesetzes erinnern: Israel unterliegt wie jeder andere Staat internationalem Recht und Wasser ist seit 2010 ein Menschenrecht!

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Menschenrechtsorganisation St. Yves unter http://www.saintyves.org.il/

 

 

Dr. Mustafa Barghouti: Nonviolent resistance is more effective - Palestinian politician on his version of events from Land Day, the ineffectiveness of the United States and why Israelis themselves will not be free until the Palestinians are free. - Elsa Rassbach - I recently spoke with Mustafa Barghouti again by Skype. - What was your response to the call that Marwan Barghouti issued from prison? - I agree with him that Israel is trying to make the Authority a security sub-agent while Israel continues occupying and oppressing us. Thus all this coordination with the Israelis should stop. I think we also share the same opinion about popular nonviolent resistance. That’s what we’ve been working on for the last ten years. And I am personally proud and happy that now all political forces that in the past did not consider nonviolent resistance effective are recognizing it and adopting it. This is the biggest success that can happen. And I believe that this is now a good opportunity for all of us to conduct a unified struggle. >>>

 

 

 


17.4.2012
 

Dokumentation - WILLKOMMEN IN PALÄSTINA 2012  >>>
Dokumentation - WILLKOMMEN IN PALÄSTINA 2011  >>>

 
 

 

Palästinensisches Angebot, deutsche Debatten zu zivilisieren – bisher ausgeschlagen - Sophia Deeg, März 2012  - Wenn ein eher Unbekannter eine Versammlung mit einer populistischen Tirade überrumpelt, ist das kaum von Belang. Man distanziert sich und kann den Vorfall getrost vergessen. Anders auf der Stuttgarter Palästina-Konferenz im Herbst 2010 und in ihrer Folge bis heute.

Einem in weiten Kreisen der palästinensischen und internationalen Bewegungen für die Rechte der Palästinenser wegen seiner dubiosen Verschwörungstheorien ausdrücklich unerwünschten „Mitstreiter“ wird hierzulande in der „Palästina-Solidaritätsbewegung“, die immer noch eher eine „Israel-Empörungsbewegung“ zu sein scheint, sogar eine Bühne geboten. Es mussten erst PalästinenserInnen kommen, um deutlich zu machen, dass eine kulturalistisch antijüdische Ideologie mit ihrer Bewegung unvereinbar ist. Dabei ist der Fall sehr einfach, wie schon wenige Sätze des „solidarischen Grußworts“ des Überraschungsgasts von Stuttgart zeigen:

„...aber irgendwie neigen wir dazu zu vergessen, dass das Wort „universell“ der jüdischen Kultur sehr fremd ist. Die jüdische Kultur ist tribal orientiert. Wir neigen immer wieder dazu, die eindeutige Tatsache zu vergessen, dass Frieden in der Form der Versöhnung, des Liebe deinen Nächsten - wie gesagt, der jüdischen Kultur zutiefst fremd ist ... Es ist keine schlechte Idee, mit ihnen in Frieden zusammen zu leben, aber dieser Planet ist vermutlich nicht der richtige Platz dafür. Einfach weil dieser Kultur die Vorstellung, seinen Nachbarn zu lieben, fremd ist. (...) unsere Politiker, die uns regelmäßig betrügen: Seht euch nur eure Wirtschaft an. Die Zionisierung westlicher Politik ist ein Desaster. Und es liegt an ... dem zionistischen Krieg, den wir führen und über den niemand reden will ...“

Das konnte der Gast auf einer politischen Konferenz vor recht gut gebildeten und zum Teil sich als links verstehenden Deutschen, von denen sich viele zum Beispiel über islamophobe Tendenzen in diesem Land empören, und sicher jeder von sich behaupten würde, er sei ganz gewiss kein Antisemit, unwidersprochen äußern?  >>>
 

Palestinian writers, activists disavow racism, anti-Semitism of Gilad Atzmon  >>>


US Palestinian Community Network - Submitted by Ali Abunimah - (pdf) 
Kein Pardon: Aufruf, den Rassismus und Antisemitismus Gilad Atzmons zurückzuweisen - 13. März 2012 - Gilad Atzmon, in England lebender Musiker aus Israel, macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, für die palästinensische Bewegung zu definieren, welcher Art ihr Kampf und die ihn begründende Philosophie sei. . >>>


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 Friedlicher Widerstand in der Westbank, 16. April 2012

 
11-jähriger Junge bei Protest für politische Gefangene verprügelt - Soldaten der israelischen Besatzungsarmee verprügelten am Freitag einen 11-jährigen Jungen, der am friedlichen Marsch in Ma’sara, südlich von Bethlehem gegen die Apartheidmauer und in Solidarität mit palästinensischen Gefangenen teilnahm. Mohammed Breijiyeh, ein Sprecher des Bürgerkomitees von Ma’sara, berichtet, dass Obada Breijiyeh auf ein gepanzertes Armeefahrzeug kletterte, was die Soldaten so in Wut versetzte, dass sie brutal auf ihn einschlugen. Obada erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort behandelt. Mohammed Breijiyeh sagte, dass die Demonstration einen Teil des Dorflandes erreichen wollte, der für den Bau der israelischen Annexionsmauer konfiszierte wurde. Die Demonstranten trugen Fotos von palästinensischen Gefangenen in Israels Besatzungsgefängnissen, die sich im Hungerstreik befinden. Die israelische Besatzungsarmee blockierte den gewaltlosen Marsch brutal und verschoss grosse Mengen von Tränengas.

Freitagsproteste gegen die israelische Besatzung und die illegale Annexionsmauer in der Westbank wurden an diesem Wochenende in sechs palästinensischen Dörfern abgehalten. Die israelische Armee ging gegen die unbewaffneten Demonstranten mit den rountinemässige eingesetzten „Mengen-Kontrollmitteln“ ein: Tränengas, Gaskanister und gummi-ummantelte Stahlkugeln, durch die drei Protestteilnehmer verletzt wurden. Zahllose Teilnehmer litten unter Atemnot und anderen Folgen der Inhalierung der grossen Tränengasmengen, die von der israelischen Armee jedes Wochenende verschossen werden.

Die Proteste in Nabi Saleh, Bil’in, Ni’lin, Ma’sara, Kufr Qaddoum und Beit Jala am 13. April 2012 zeigten vor allem die Solidarität der Palästinenser mit den politischen Gefangenen im Hungerstreik, die gegen die Verletzung der Rechte der palästinensischen Gefangenen und die Praxis der Verwaltungshaft, der Internierung ohne Anklage und Verfahren, protestieren.

In Nabi Saleh drangen israelische Soldaten in das Dorf ein und feuerten Träengaskanister in die Häuser. Bilal al Tamimi, 16, wurde in seinem Haus von einem Kanister am Kopf verletzt. Als Sanitäter ihn ins Krankenhaus transportieren wollten, wurde die Ambulanz von Soldaten angehalten und durfte erst nach einigem Zeitverlust nach Ramallah weiterfahren.

Die Einwohner von Beit Jala marschierten am Karfreitag zu Dorfland, das Israel für den Bau der nach internationalem Recht illegalen Mauer konfiszierte. Der Protest wurde von örtlichen Geistlichen angeführt und endete mit einer kurzen Messe auf dem konfiszierten Land.

11-year old child beaten in pro-prisoner march, 14. April 2012, Palestine Information Centre;
http://www.palestine-info.co.uk/en

George Rishmawi, Three injured by Israeli forces in non-violent anti-Wall demonstrations, 15. April 2012, IMEMC; http://www.imemc.org/article/63306

 

Bil’in: Palästinensischer Menschenrechtsaktivist freigelassen - Am Sonntagabend wurde ein bekannter Aktivist aus Bil’in, Ashraf Abu Rahma, nach sechseinhalb Monaten in israelischer Haft freigelassen. Die israelische Armee hatte ihn nach einem der gewaltlosen Freitagsproteste des Dorfes gegen die illegale Annexionsmauer festgenommen und inhaftiert. Vor einem Militärgericht wurde er wegen „Anstiftung“ und der „Organisation von illegalen Protesten“ angeklagt und zu einer Gefängnisstrafe und der Zahlung von 1000 Schekel verurteilt.

Ashraf Abu Rahma wurde wegen seiner Beteilgung am friedlichen Widerstand in der militärisch besetzten Westbank wiederholt von der israelischen Armee ins Visier genommen: 2008 wurde Ashraf Abu Rahmah  nach einer Demonstration in Nil’in festgenommen. Die israelischen Soldaten fesselten ihn, verbanden seine Augen. Während ein Soldat ihn festhielt, zielte ein anderer Soldat auf seinen Fuss und feuerte. Die Szene wurde von einer jungen Palästinenserin gefilmt, dank einer Initiative der israelischen Menschenrechstorganisation B’Tselem, die zur Dokumentierung von Menschenrechstverletzungen Kameras an Palästinenser in der Westbank verteilte. Das Video verursachte weltweite Verurteilung und der Soldat und sein Kommandeur wurden vor Gericht gestellt. Beide erhielten eine milde Strafe; der Vater der jungen Frau wurde zur Strafe festgenommen.

In Folge eines tätlichen Angriffs von israelischen Soldaten auf Abu Rahma im August 2011 muss er jetzt eine Operation am Ohr vornehmen lassen.

Die Teilnahme am friedlichen Widerstand hatte weitere schwerwiegende Folgen für die Familie von Ashraf Abu Rahma: Ashrafs Bruder Bassem wurde im April 2009 durch ein Hochgeschwindigkeits-Tränengasprojektil getötet, das ein israelischer Soldat bei einem Freitagsprotest auf ihn abzielte. Seine Schwester Jawaher starb am 1. Januar 2011 an den Folgen der Tränengasinhalierung nach der Teilnahme an einem  der wöchentlichen Freitagsproteste des Dorfes Bil’in. Das Dorf Bil’in steht als international bekanntes Beispiel des breiten, gewaltlosen Widerstandes gegen die israelische Besatzung wiederholt im Kreuzfeuer der Armee, die durch Nachtrazzien, Festnahmen und Militärgerichtsprozesse gegen die Aktivisten vorgeht.

Saed Bannoura, Nonviolent Resistance Activist Released, IMEMC & Agencies, 16. April 2012; http://www.imemc.org/article/63314

Bericht/Video von Ashraf Abu Rahmas Festnahme:
http://www.bilin-ffj.org/index.php?option=com_content&task=view&id=378&Itemid=1  
Übersetzt und bearbeitet von Martina Lauer

 

Angriff auf Aktivisten - Israels Armee suspendiert gewalttätigen Offizier - Ein israelischer Offizier hat einen jungen dänischen Pro-Palästina-Aktivisten im Westjordanland mit seinem Gewehr ins Gesicht geschlagen - das zeigen Fotos und Videoaufnahmen. Die Armee hat jetzt Konsequenzen aus dem brutalen Übergriff gezogen. Jerusalem - Der Oberstleutnant sei nach dem Angriff auf einen ausländischen propalästinensischen Aktivisten im Westjordanland bis zum Abschluss der Ermittlungen suspendiert, sagte ein Sprecher der israelischen Armee am Montag. Der Zwischenfall war auf Video festgehalten und im Internet verbreitet worden  >>>
 

Israeli soldier clubs Danish protester with rifle - Denmark demands explanation as video shows apparently unprovoked attack by IDF soldier on activist >>>


Denmark asks Israel for clarifications over beating of activist by IDF officer >>>
 

Israeli soldiers brutally attack Palestinians and ISM activists on bike ride

 
 

17.April: “Tag der palästinensischen Gefangenen” mit Berichten zu Misshandlungen von Gefangenen - 6000 Palästinenser in israelischen Gefängnissen gingen gestern am “Tag der palästinensischen Gefangenen“, den 17.April, in den Hungerstreik, um den palästinensischen Tag der Gefangenen, zu markieren. Etwa 245 von diesen Gefangenen sind Kinder. Der Streik ist ein Anfang für einen offen gelassenen Hungerstreik, welcher erst stoppen soll, wenn die Forderungen der Gefangenen nach ausreichend medizinischer Versorgung sowie einem Ende der israelischen Politik von Isolationsgefängnissen beendet wird. >>>


Tag der Gefangenen -
Jedes Jahr wird am 17. April in Palästina den Gefangenen in israelischen Gefängnissen gedacht. Anlässlich dieses Tages erhalten Sie im Folgenden aktuelle Zahlen zu den palästinensischen Häftlingen, die von der Besatzungsmacht Israel festgehalten werden >>>.

 
 

Weltbank-Bericht - Wo der Gaza-Streifen wirklich wächst -  Florian Mebes - Die Weltbank bescheinigt den Palästinensergebieten für 2011 ein Wachstum, von dem andere Nationen nur träumen können. Vor allem der Gaza-Streifen schneidet gut ab - trotz israelischer Blockade und Energiekrise. Was steckt hinter dem angeblichen Wirtschaftsboom? Der kürzlich veröffentlichte Bericht der Weltbank hatte es in sich: Die Organisation brachte im März einen 31 Seiten langen Report zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Palästinensergebieten heraus - und ausgerechnet der Part über den Gaza-Streifen fiel positiv aus. Dem Landstrich, der seit 2007 einer israelischen Blockade unterliegt, wird darin beim Bruttoinlandsprodukt ein Wachstum von fast 26 Prozent in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres bescheinigt. Im >>>

 
 

"Der Krieg gegen Iran hat bereits begonnen - es ist ein Krieg der Propaganda" - Rede von Norman Paech auf dem Ostermarsch in Wedel - Ostermarsch auch in diesem Jahr wieder - seit 1960 jedes Jahr - und auch dieses Jahr wieder die Frage: warum? • Ist nicht der Abzug der Truppen aus Afghanistan beschlossen?
•Hat nicht die Bundesregierung die Teilnahme der Bundeswehr an dem Libyen-Krieg verweigert?
•Ist die Verteidigung Israels vor den Drohungen Irans nicht legitim und unsere Staatsräson?
•Und sichert die Rüstungsindustrie nicht Arbeitsplätze? Was würde Blohm und Voß ohne die U-Boote und Fregatten machen? An ihren Yachten für russische Oligarchen würden sie doch pleitegehen.
•Habt ihr jemals einen Krieg verhindert? Kämpft doch nicht gegen eine Fata Morgana Krieg - widmet euch euren Kindern und Eltern, zu Ostern ruft der Garten!
Nein - rufen wir, alles falsch, alles Legenden, Halbwahrheiten und Illusionen! Wir sind keine Alarmisten, wir sehen die Dinge nur realistischer und schauen auch einmal über unseren Garten hinaus und in die Zukunft der jüngeren Generationen. Die Zahl der Kriege ist im vergangenen Jahr weltweit auf den höchsten Stand >>>


Dichtung und Wahrheit - Beim Thema Iran regieren in Medien und Politik Wahrnehmungsschwierigkeiten, Phantasie und Lügen. Besonders Springers Welt tut sich wieder einmal hervor - Knut Mellenthin - Die einstimmige Empörung deutscher Politiker und Journalisten über die Friedensbotschaft von Günter Grass hat auch etwas damit zu tun, daß sie allesamt ertappte Lügner sind: Ihr ständig wiederholter axiomatischer Ausgangspunkt, Iran arbeite am Bau von Atomwaffen, ist nicht nur gänzlich unbewiesen, sondern widerspricht auch den veröffentlichten Erkenntnissen aller westlichen Geheimdienste, einschließlich des israelischen. Besonders viel gelogen wird im ewigen rechten Flaggschiff des Axel-Springer-Verlages, der Welt. >>>

 
 

Gefangen, mit verbundenen Augen, für schuldig erklärt: Kinder in israelischen Militärgefängnissen (Neuer DCI Bericht, März 2012) >>>

New DCI report: Bound, Blindfolded and Convicted: Children held in military detention (2012)  - On 20 March 2012, DCI-Palestine launched a new report: Bound, Blindfolded and Convicted: Children held in military detention. The report is the culmination of four year’s work by DCI, with the support of the European Union, focusing on verifying reports of ill-treatment and torture of children in the Israeli military detention system. The findings of the report are based on 311 sworn affidavits taken from children between January 2008 and January 2012. The report also includes:

An interview with a lawyer who represents children in the military courts;
An interview with the director of the YMCA rehabilitation programme;
An interview with an Israeli soldier, courtesy of Breaking the Silence;
A Psychological opinion into the effects of military detention on children; and
25 case studies taken from child-detainees.  >>>

 


16.4.2012

 
 

Dokumentation - WILLKOMMEN IN PALÄSTINA 2012  >>>
Dokumentation - WILLKOMMEN IN PALÄSTINA 2011  >>>

PRO-PALÄSTINENSISCHE FLUGAKTION - Haben Israels Geheimdienste voreilig gehandelt? - Viele Leute sollen ohne handfeste Beweise auf die schwarze Liste gesetzt worden sein. - Gegen 40 Prozent der nichtisraelischen Bürger, die am Sonntag im Vorfeld einer pro-palästinensischen Flugaktion vom israelischen Shabak-Geheimdienst auf eine schwarze Liste gesetzt worden waren und deswegen nicht nach Israel einreisen durften, lagen nur Verdächtigungen, nicht aber handfeste Informationen vor. >>>


Palästina-Aktivisten am Abflug nach Israel gehindert - Friedliche Proteste in Genf und Basel - Israel hat mindestens 50 aus der Schweiz kommenden Palästina-Aktivisten die Einreise verweigert. Diese konnten am Sonntag weder in Genf noch in Basel oder Zürich ihre nach Tel Aviv gebuchten Flüge antreten. Ihre Namen standen auf einer Schwarzen Liste Israels. >>>

 

Initiative „Willkommen in Palästina“ ist legitimer Widerstand - Als Provokateure und Unruhestifter bezeichnet die israelische Regierung die Teilnehmer der Initiative „Willkommen in Palästina“ und verweigert den Aktivisten die Einreise in die besetzten Gebiete. Das Verhalten Israels grenzt an hysterische Hetze und Panikmache, denn kein einziger Besucher hat Interesse daran, in Israel zu bleiben, sagt Botschafter Salah Abdel Shafi.

„Die Initiative „Willkommen in Palästina“ zielt allein darauf, Solidarität mit dem palästinensischen Volk in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten zu zeigen. Folglich hat kein einziger Teilnehmer Interesse daran, sich in Israel aufzuhalten. Sie sind einzig und allein dazu gezwungen, über Israel einzureisen, denn es ist der einzige Weg nach Palästina zu kommen.

Den friedlichen und legitimen Widerstand gegen die israelischen Besatzung Palästinas als provokativ und die Aktivisten als „Unruhestifter“ zu bezeichnen, ist eine hysterische Hetze und Panikmache. Denn es geht nur darum, mit friedlichen Mitteln auf die Unterdrückung des palästinensischen Volks und auf die Besatzung seines Landes durch Israel aufmerksam zu machen.

Die israelische Regierung sollte nun endlich erkennen, dass ihre Politik völkerrechtswidrig und menschenverachtend ist und sich mutige Menschen gegen dieses bekannte Unrecht auflehnen. An diesen Mut sollten sich auch die Fluggesellschaften ein Beispiel nehmen, statt sich den israelischen verbalen Drohungen stumm zu unterwerfen.“

 

Offener Brief des Vorsitzenden der Palästinensischen Gemeinde Deutschland e.V. (PGD) sowie der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. (DPG)

Lufthansa annulliert Tickets von deutschen Mitgliedern einer Solidaritätsdelegation für Palästina

Und täglich grüßt das Murmeltier: Gestern waren es Politiker, die sich schützend vor die israelische Kolonialregierung gestellt haben. Heute ist es die Lufthansa, die auf Befehl eines israelischen Minister sagiert und Tickets deutscher Mitglieder einer Solidaritätsdelegation für Palästina kurzfristig annulliert.

Gestern waren es Politiker, die das Denken wenn es um Israel geht, im Land der Dichter und Denker einschränken wollten. Heute ist es eines der deutschen Vorzeigeunternehmen, mit dem Kranich als Zeichen der Freiheit, das neue Grenzen zieht. Du armes Deutschland.

An deutschen Flughäfen sitzen israelische Mossad-Agenten und befehlen deutschen Polizisten, wen sie kontrollieren sollen – und das nicht erst seit gestern. Heute befiehlt ein israelischer Minister einem deutschen Unternehmen, das Recht deutscher Bürger, die nicht mehr wegschauen wollten, wie mancher der hiesigen politischen Elite, zu untergraben. Jene Menschen, die aus ihrer Vergangenheit gelernt haben, nicht mehr stillschweigend einem Unrecht zuzuschauen und erst Recht nicht, wenn dieses Unrecht direkt und indirekt zum Teil von den eigenen Steuergeldern finanziert wird.

Sie wollten die Realität in Israel und Palästina mit den eigenen Sinnen selbst wahrnehmen und beurteilen. Eine Realität, von der mancher Besserwisser wie SPD-Politiker Reinhard Robbe, im Übrigen Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, und der Außenminister, der sein Fähnchen immer wieder in den Wind hängt, sagen, dass Israel nicht den Weltfrieden gefährde und keine koloniale Macht sei.

Aber nur wer etwas zu verbergen hat, hat Angst vor neutralen Beobachtern. Nur wer im Unrecht ist, hat Angst vor freidenkenden Menschen. Israel hat etwas zu verbergen und in Israel wird viel Unrechtes getan. Die hunderte europäischen Aktivisten, die heute in Palästina eintreffen sollten, wollten genau hinschauen und die israelische Siedlungs- und Vertreibungspolitik im besetzten Palästina dokumentieren. Sie wollten die wirkliche Realität sehen.

Sie wollten mit ihrem Gewissen im Reinen sein, wenn ihre Kinder und Enkelkinder später einmal fragen: Wo wart ihr und was habt ihr dagegen getan? Kommen Ihnen diese Fragen bekannt vor?

Sie wollten nicht mehr die Augen verschließen und sich als blind solidarisch mit der Besatzungsmacht Israel abstempeln lassen. Sie wollten ihre historische Verantwortung wahrnehmen und solidarisch mit dem Recht sein.

Das ist die neue deutsche Realität, meine Damen und Herren an der Spree. Ich bezweifle aber, dass Herr Robbe und Co dieses neue deutsche historische Verantwortungsgefühl kennen, wenn sie die so genannte „Realität in Israel“ immer und immer wieder propagieren.

Die Folge: Der Kranich – Zeichen der unbegrenzten Freiheit und ein Zeichen gegen Einengung und Einschränkung – stutzt nun seinerseits die Flügel seiner Gäste. Er behindert sie, frei zu sehen, frei zu denken und sich frei zu bewegen. Und das nur, weil rechtsradikale, rassistische Minister in Jerusalem dieses befehlen. Du armes Deutschland.  Raif Hussein  15.04.2012


Israel sperrt Kritiker aus - Karin Leukefeld - Hunderte israelische Polizisten in Zivil und Uniform haben am Sonntag am Ben-Gurion- Flughafen von Tel Aviv die Einreise von Teilnehmern der Kampagne »Willkommen in Palästina« verhindert. Angekündigt hatten sich rund 1 500 Aktivisten, darunter allein 600 Franzosen. Ziel der Reisenden war, von Israel aus nach Bethlehem im Westjordanland zu fahren. Die Aktion fand bereits 2010 und 2011 statt. >>>
 

Press Release from the Welcome to Palestine 2012 Campaign - We did not have to show our 1500 visitors Israeli racism, arrogance, and human rights violations; the Israeli government showed them and also showed the whole world.  Calling itself a democracy, this outlaw state denied the right of people from around the world to come visit us and see for themselves the reality of life under occupation. 

We the Palestinian people are 11 million normal human beings, 7 million are refugees or displaced people simply because they are natives to a land that was wanted for a Jewish state.  Five million of us are living in increasingly shrinking ghettos on a tiny fraction of our land.  We remain here despite an illegal and brutal occupation that includes land confiscation, movement restrictions, home demolitions, illegal imprisonment of thousands (many now on hunger strike), and countless other inhuman conditions. We did not expect from this occupation that daily violates human rights to also allow us as prisoners under its boot to openly and honestly receive visitors.  These visitors who wanted to come and see what reality is like here certainly were shocked at the Israeli behavior.  And those who wanted to welcome our visitors and were brutally assaulted will remember how the same Israeli police let right wing fanatics sing and disrupt at the airport.  The whole world is now seeing Israel for what it is: a police state that fulfills all the requirements of being an apartheid pariah state per the International Convention on the Suppression and Punishment of the Crime of Apartheid (1973). 

Countries that once supported Apartheid in South Africa had people who mobilized against it.  Now people of conscience mobilize to challenge this apartheid that is now so explicitly expressed.

Those airlines and governments that acted as subcontractors for the Israeli apartheid regime are being challenged by their own people.  In denying boarding to a passenger by Air France, the airline documented that she cannot board because she is neither Jewish or Israeli! (see in french http://wtp2france.palestinejn.org, English: http://palestinianspring.palestinejn.org)

In claiming in writing that we called for disruptions and for challenging "security" of Israel, the Israeli government was exposed as lying.  In forcing a Swedish passenger (unrelated to our campaign) to sign that he was not going to meet with any "pro-Palestinian" individuals or groups, the Israeli government was shown to be racist.  Imagine if a similar requirement was posted to visitors to any other country about visiting or meeting with "pro-black" individuals or organizations.  In sending a letter to that claims activists should worry about Iran and Syria before worrying about this system of apartheid, the Israeli government showed the bankruptcy of its arguments.  In denying us the right to visit, the Israeli government showed the world that it has a lot to hide.

For examples of participant profiles of those denied their right to visit us in Palestine, visit
http://www.welcometopalestine.info/index.php/participant-profiles-uk-us

At the end of our press conference in Bethlehem, we passed out Easter colored eggs.  We Palestinian Christian and Muslims are grateful to all who act on their conscience, Internationals, Israelis, and Palestinian volunteers.  Thousands of us say loud and clear: we will not be silenced, we will continue to organize campaigns until we have freedom and until Israel complies with all relevant International and Humanitarian laws.

Welcome to Palestine 2012 Campaign websites

http://bienvenuepalestine.com  |   http://palestinianspring.palestinejn.org  |   http://www.righttoenter.ps   |   http://welcometopalestine.info   |   http://bienvenidosapalestina.jimdo.com/   |   http://bienvenuepalestine.ca/

English: http://palestinianspring.palestinejn.org    |    Arabic: http://wtp2arabic.palestinejn.org   |   Spanish: http://wtp2spain.palestinejn.org   |   French: http://wtp2spain.palestinejn.org   |   Swedish: http://wtp2sweden.palestinejn.org   |   Norwegian:
http://wtp2norway.palestinejn.org

 

Israel verweigert Pro Palästina-Aktivisten die Einreise - Mit einem Polizei-Großaufgebot versucht Israel die Einreise pro-palästinensischer Aktivisten zu verhindern. Mehrere ausländische Staatsbürger wurden in Abschiebehaft genommen. Dutzende durften gar nicht erst anreisen. Auf dem internationalen Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv sind mehr als 650 zusätzliche Polizisten im Einsatz, um eine Solidaritätsaktion mit den Palästinensern zu unterbinden. Mindestens 30 Aktivisten der Aktion "Willkommen in Palästina" wurden festgenommen. >>>
 

Vier Festnahmen in Tel Aviv wegen Aktion "Willkommen in Palästina" - Die israelische Polizei hat auf dem Flughafen in Tel Aviv am Sonntag vier pro-palästinensische Aktivisten festgenommen. Die aus Paris kommenden Demonstranten würden verhört und anschließend wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt, sagte der israelische Polizeisprecher Micky Rosenfeld >>>

 

We have cancelled your booking’ — the criminalization of travel to the West Bank is laid bare to the world - Laura Durkay - This Sunday, I was planning to fly to Tel Aviv with up to 1,500 other participants in Welcome to Palestine 2012, a peaceful initiative of travel and solidarity with Palestinians in the West Bank. We had an invitation from over 25 civil society groups across the West Bank. We had the blessing of the mayor of Bethlehem. Our plans consisted of such terroristic activities as laying the cornerstone of a kindergarten, repairing damaged wells, and planting olive trees. >>>
 

Pro-Palestinian activists refused Israel flight The check-in desk was closed temporarily because of the protest - Members of a pro-Palestinian campaign group have been refused travel from Manchester Airport to Israel. Airline Jet2 said Israeli officials informed it 13 people booked on a flight to Ben Gurion airport would not be allowed into Israel. A Jet2 spokesman said: "In light of this decision we were unable to accept them for travel." The head of a Scottish pro-Palestine group, whose members were banned from flying, said it was atrocious. Mick Napier and nine other people from the Scottish Palestine Solidarity Campaign>>>
 

Pro-Palestinian 'fly-in' activist: Israel and Europe treated us like terrorists - Two protesters, of French and Italian citizenship, succeed in making it past Israeli security and into Bethlehem; 43 activists denied entry into Israel at Ben-Gurion Airport. >>>


Haaretz Editorial - Israel should greet pro-Palestinian activists with flowers >>>


Welcome to Palestine: Israel 'pretends to be a democracy' - Organizers of the Welcome to Palestine campaign said Sunday that the first day of the initiative has been a success, despite the fact that only two activists had been able to enter the West Bank. "It was a success at a media level, but it was not a success at a human level in the sense that we were not able to have our friends with us," coordinator Abdul-Fatah Abu Srour told reporters in Bethlehem. Israeli police said that 43 activists were denied entry at Ben Gurion airport on Sunday and 12 were deported to their country of origin, Haaretz reported. Nine activists who protested at the airport were held for questioning. Organizer Mazin Qumsiyeh said that two participants  >>>


Dokumentation - WILLKOMMEN IN PALÄSTINA 2012  >>>
Dokumentation - WILLKOMMEN IN PALÄSTINA 2011  >>>

 

Merkels abenteuerlicher Kriegskurs -  Der CDU Abgeordnete Ruprecht Polenz bestätigt: Deutschland wird Israel bei Angriff auf den Iran unterstützen. - Arn Strohmeyer - Günter Grass hat nicht umsonst gewarnt, jetzt ist es raus: Sollte Israel den Iran angreifen, ist Deutschland dabei! Der CDU-Abgeordnete Ruprecht Polenz, der auch Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages ist, hat es am Sonntag abend in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ (um 19,10) klar und deutlich formuliert: „ Wenn dieser Fall eintritt, werden wir Israel politisch und materiell unterstützen!“ Die Frage, ob auch deutsche Soldaten eingesetzt würden, verneinte er - noch. Der ZDF-Bericht hatte die Überschrift „Stunde der Wahrheit. Israel, Iran und die deutsche Außenpolitik“. In der Tat war es eine Stunde der Wahrheit. Der ZDF-Kommentar zu dem Szenario lautete: Berlin bereitet sich intensiv auf den Kriegsfall vor!
 
Angela Merkel macht also wirklich ernst. Im Mai 2008 (zum 60jährigen Staatsjubiläum Israels) hatte sie in der Knesset gesagt: Die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen „Staatsräson“. Und damit es keine Missverständnisse gebe, fügte sie hinzu: „Wenn das so ist, dann dürfe das in der Stunde der Bewährung keine leeren Worte bleiben.“ Die Stunde der Bewährung ist offenbar da. Die Bundesregierung lässt durch den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses offiziell verkünden: „Wir sind dabei!“ Das ZDF hielt es nicht für nötig, darauf aufmerksam zu machen, dass es sich hier ganz eindeutig um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg handeln würde, der auch nach Artikel 26 des Grundgesetzes genauso verboten ist wie die Lieferung von Waffen in Spannungsgebiete. Das sechste U-Boot, das Atomwaffen tragen kann, wird ja in Kürze an Israel ausgeliefert.
 
Man darf in diesem Zusammenhang noch einmal daran erinnern, wie der Faktenstand ist: Es gibt keinen einzigen Beweis, dass der Iran an der Bombe baut oder sie besitzt. Selbst die Amerikaner gehen davon aus, dass Teheran sein Atomwaffenprogramm 2003 eingestellt hat. Die >>>

 

VIDEO -  "Berlin direkt"  - "„Planspiele für den Ernstfall - Stunde der Wahrheit. Israel, Iran und die deutsche Außenpolitik“ - Demagogie hoch drei -  Die Kriegstreiber heizen ein >>>

 

Video - Bei Günther Jauch - Der Blechtrommler - was ist dran an Grass' Israel-Kritik? >>>

 

Günter Grass hat Recht. Ahmadinejad Best-Of zur Bombe


 

Falsches Zitat - Martin Forberg fragt im Internetblog palestina-portal.eu, warum Hellmuth Karasek in der Osterausgabe der Berliner Morgenpost ein Zitat von Günter Grass gefälscht hat: (…) Der Literaturkritiker Hellmuth Karasek hat in seiner Kolumne »Karasekswoche« ein falsches Zitat untergebracht. Es ging – wieder einmal – um Günter Grass’ Gedicht »Was gesagt werden muß«. Karasek hat zu etwas ähnlichem wie einer Generalabrechnung angesetzt (»Rache einer Lebenslüge. Hellmuth Karasek über den Sündenfall von Günter Grass« lautete der vielversprechende Titel). Als Krönung aller Vorwürfe »entlarvt« Karasek Grass abschließend als ausgewiesenen Antisemiten. Und das liest sich so: »Er hat den neuen alten Schuldigen gefunden, wie kann es anders sein: die Juden.« Schreibt Karasek. Und fährt dann fort: »Als ›Atommacht >>>

 

UN verhängen Tinten- und Pfeifentabakembargo gegen Günter Grass - Die Vereinten Nationen haben ein sofortiges Tinten- und Pfeifentabakembargo* sowie weitere Sanktionen gegen Günter Grass verhängt. So soll verhindert werden, dass der Literaturnobelpreisträger an weiteren Gedichten arbeitet, die geeignet sind, den guten Ruf Israels nachhaltig zu zerstören. Ein erstes Testgedicht, das eindeutig beweist, dass Grass an einem geheimen Lyrikprogramm arbeitet, hatte zuvor zu einem einhelligen medialen Aufschrei geführt. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begründete die Maßnahmen bei einer Pressekonferenz:  >>>
 

Feridun Zaimoğlu: „Ich kann Grass nur beglückwünschen“  - Der Schriftsteller Feridung Zaimoğlu findet die Grass-Kritiker unverschämt. In Deutschland und in Israel versuche man sich im Vorwurf des Antisemitismus zu überbieten. Dabei vergesse man allerdings die Wahrheit. - Feridun Zaimoğlu findet die Diskussion um Günter Grass Gedicht einfach nur lächerlich. Es sei natürlich klar gewesen, dass beim Ansprechen dieses Themas die „Antisemitismuskeule aus dem Sack“ geholt werde. Er findet, Grass habe lediglich die Wahrheit ausgesprochen. >>>


Tsunami im Klärbecken - Hilmar Hacker-Kohoutek - Was gesagt werden muß ist ein schwaches Gedicht - dennoch überraschend kraftvoll. Immerhin türmte es einen Tsunami öffentlicher Empörung auf, der viel Klärschlamm aufwirbelte und im Gehirn des obersten Wächters koscherer Gesinnung sogar einen Kurzschluß auslöste. »Antisemitismus!« krähte er. »Günter Grass hat zwar die Waffen-SS verlassen. Aber offenbar hat die Judenfeindschaft der Waffen-SS Günter Grass niemals verlassen«, so Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Eigentlich gehört Graumann vor den Kadi, wegen Verhetzung und übler Nachrede.  >>>

 
 
 

Wie behandelt Israel die Christen wirklich - Fida Jiryis  - Vor kurzem stand in einem Artikel des The Wall Street Journal „Israel und die Misere der Nahost-Christen.“ Der Botschafter Oren stellt Israel als eine tolerante, sanftmütige friedliche Demokratie dar. Dem  widersprechen die Fakten. Ich bin eine jener palästinensischen Christen, die innerhalb Israels leben und die Oren meint. Zu keiner Zeit in meinem Leben spürte ich „Respekt und Anerkennung“ von Seiten des jüdischen Staates, was Oren so überschwänglich lobt. Israels christliche Minderheit wird an den Rand gedrückt, etwa in derselben Weise wie seine Muslime, oder wenigstens still geduldet. Wir leiden unter derselben Diskriminierung, wenn wir versuchen, einen Job zu finden, wenn wir in Krankenhäuser gehen, wenn wir einen Bankkredit beantragen und wenn wir in einen Bus steigen – in genau derselben Weise wie palästinensische Muslime. Israels fundamentale Basis ist die eines rassistischen Staates, allein für Juden >>>

 



Josef Braml, Der Amerikanische Patient - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Die Vereinigten Staaten von Amerika erheben zwar noch immer den Anspruch, Gralshüter einer liberalen, US-geprägten Wirtschaftsordnung zu sein, aber ihre eigene wirtschaftliche Schwäche und eingeschränkte Führungsqualität hindern sie zunehmend daran, diese Rolle effizient zu spielen, so die zentrale These des Buches eines der besten Kenner des US-amerikanischen Regierungssystems und der Innen- und Außenpolitik, Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin. Wie kaum ein anderer verfügt der Autor über Insiderkenntnisse des US-amerikanischen Politikbetriebes, die er sich in zahlreichen wichtigen Institutionen in Washington erworben hat. Die Handlungsschwäche der einstigen Weltordnungsmacht drohe, die Welt in Unordnung zu bringen, behauptet der Autor. >>>

 

Die Entwurzelung von 30.000 Beduinen in Israel - Wie Zwangsumsiedlung "freiwillig" geschieht - Neve Gordon - 04.04.2012 - "Es geschieht nicht alle Tage, dass eine Regierung ein Programm für eine zwangsweise Ansiedlung von fast 0,5% der eigenen Bevölkerung in einem städtischen Raum beschließt", stellt Rawia Aburabia fest und sagt, es sei genau das, "was Prawer machen will". Die Versammlung, in der verschiedene Aktionen gegen den Prawer-Plan koordiniert werden sollten, ging gerade zu Ende, und Rabia, der Versammlungsleiter, ein offenherziger Beduine, der in einem Verein für zivile Rechte in Israel arbeitet, war eindeutig verärgert. Es war ihm klar geworden, dass es äußerst unwahrscheinlich war, dass sie den Lauf der Ereignisse ändern können, und dass die Regierung schließlich 30.000 Beduinen aus dem Negev entwurzeln und in Townships bringen würde. Das wäre auch das Ende ihrer ländlichen Lebensweise und würde sie ihres Lebensunterhalts und ihrer Rechte auf das Land berauben. Die Wut von Rawia richtete sich auf Ehud Prawer, den Leiter der Abteilung für  Planungspolitik des Büros des Premierministers Benjamin Netanyahu. >>>

 
 

VIDEO / Senior IDF officer beats pro-Palestinian activist with rifle - International Solidarity Movement posts YouTube video of IDF soldiers beating leftist activists who took part in a bike ride in the Jordan Valley; IDF Spokesperson: This is a grave incident. - Gili Cohen -  A senior IDF officer was filmed hit a leftist activist in the face with an M-16 rifle on Saturday. In the video, which was posted by the International Solidarity Movement on YouTube on Sunday, Lt.-Col. Shalom Eisner is seen beating youths who took part in a pro-Palestinian bike ride in the Jordan Valley. On Saturday, a group of some 250 activists, mostly Palestinian youths from the West Bank, went on a bike ride in the Jordan Valley in a silent protest >>>

Israeli soldiers brutally attack palestinians and ISM activists

 

 

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