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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
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Wir lieben Syrien, aber nicht sein Regime – Eine palästinensische Meinung - Von Hakam Abdel-Hadi - Die Syrienfrage spaltet die arabischen Völker, Staaten und selbst die Familien. Da ich aus Palästina stamme, versuche ich  hier die Sicht der Palästinenser dazustellen.
Was haben die Palästinenser mit Syrien zu tun, und warum sind sie durch die dortigen Ereignisse so betroffen?

Syrien bedeutet ihnen an und für sich viel. Es ist wahrlich das einzige arabische Land, wo die dort lebenden  vierhunderttausend palästinensischen Flüchtlinge nicht mehr diskriminiert werden  als die eigene Bevölkerung.

Die Familie meiner Schwester musste beispielsweise 1948 von Haifa nach Damaskus flüchten. Damals brauchte das Land Englischlehrer, weil die Syrer das Französische, die bisherige Sprache der einstigen Kolonialmacht, nicht mehr als zweite Sprache beibehalten wollten. Englisch als Weltsprache und als Fenster zur Moderne wurde plötzlich in fast allen Schulen des Landes unterrichtet. Zunächst herrschte Englischlehrermangel und so konnten meine Schwester und ihr Mann in der schönen syrischen Hauptstadt als Englischlehrer gut leben und arbeiten. Es fehlte ihnen an Nichts. Im Gegenteil, sie wurden auf Händen getragen. Die Bevölkerung lebte, weinte und solidarisierte sich mit ihnen. Mein Schwager: „ Gott ist mein Zeuge, man hat uns niemals als Fremde behandelt. Wir fühlen uns hier Zuhause“.

Es ist wahr, Syrien ist nahezu das einzige arabische Land, wo auch ich mich als Palästinenser stets besonders wohl fühle: Fast haargenau die gleichen Sitten, Sprachnuancen, Leckereien wie in Palästina und in der Regel etwas besser. Meine vier Brüder und ich verbrachten jedes Jahr mindestens eine Woche Ferien am Mittelmeer in Tartus, wo jetzt russische Kriegsschiffe in den für sie strategisch besonders wichtigen sogenannten warmen Gewässern andocken. >>>

 
 

Der neue Mandela - Uri Avnery - MARWAN BARGHOUTI hat seine Meinung geäußert. Nach langem Schweigen sandte er eine Botschaft aus dem Gefängnis. Für israelische Ohren klingt diese Botschaft nicht angenehm. Aber für die Palästinenser und für die Araber im Allgemeinen  ist  sie logisch. Seine Botschaft könnte nun das neue Programm der palästinensischen Befreiungsbewegung werden. ICH TRAF Marwan zuerst während der Glanzzeit des Nach-Oslo-Optimismus’. Er war als Führer einer neuen palästinensischen Generation aufgetaucht, der einheimischen jungen Aktivisten, Männer und Frauen, die während der 1. Intifada reif geworden waren. Er ist ein Mann von kleiner Statur  und großer Persönlichkeit. Als ich ihn traf, war er schon ein Führer der Tansim  („Organisation“), der Jugendgruppe der Fatahbewegung. Unser Gesprächsthema damals war die Organisation von Demonstrationen und anderer gewaltfreier Aktionen, die sich auf enge Kooperation zwischen den palästinensischen und israelischen Friedensgruppen gründeten. Das Ziel war Frieden zwischen Israel und einem neuen Staat Palästina. >>>

 

 

Auf Jagd nach Kindern und  Umerziehung im Ofer-Gefängnis. - Ofra Ben Artzi - Am 15. November 2010 veröffentlichte der IDF-Sprecher folgendes: „Während der Nacht verhafteten die IDF in Judäa und Samaria und im Jordantal elf gesuchte Personen.“ Eine Routinemeldung, wie sie fast jeden Morgen veröffentlich wird. Aber kaum einer hört hin. Wen interessiert es schon? Und wenn unter diesen 11 gesuchten Personen einige Kinder sind, die mitten in der Nacht von Soldaten einer Elitegruppe aus ihren Träumen und Betten gezerrt werden – vor den erschrockenen Eltern die Hände gefesselt und die Augen verbunden werden und in einen Militärwagen gesteckt werden, der sie dann zu einem  Shin Bet-Verhörzentrum bringt. Kümmert sich jemand darum? Ich beabsichtigte, mit Mitgliedern von Machsom Watch ins Ofer-Militärgericht zu gehen, wohin die Kinder gebracht werden, nachdem sie ohne Begleitung ihrer Eltern verhört wurden. Vor zwei Wochen sahen die beiden  Bänke der Angeklagten aus wie in einer Grundschule, aber hier sind die Frauen nicht Mütter oder Lehrerinnen, sondern die Richterin und die Anklägerin. Sie sitzen in Gruppen rechts von der Richterin und tragen die braunen Uniformen der erwachsenen Sicherheitsgefangenen – und ihre Füße sind gefesselt.. >>>

 

Das Ignorieren von Israels vollkommener Herrschaft  - Amira Hass - Israels Position in seinem regelmäßigen Bericht für die Geber-Koordinierungsgruppe für die Palästinensische Behörde erinnert an einen Jungen, der seine Eltern umbrachte und dann eine Waisenrente beantragt. Israel beschreibt die Schwächen der palästinensischen Wirtschaft, als sei die koloniale Besatzung nicht die Hauptursache. Die Autoren des Berichtes drücken die Ansicht aus, dass die Abhängigkeit der palästinensischen Behörde von ausländischer Hilfe in den nächsten Jahren nicht weniger werden wird. Indem sie dies sagen, zeigen sie ihre Respektlosigkeit für die Vertreter der Geberländer, die sich letzte Woche in Brüssel trafen. Niemand weiß besser Bescheid als diese Vertreter über den großen Dienst, den die Staatenfamilie Israel erweist, indem sie die Palästinenser weiter so massiv unterstützt. >>>

 
 

Zwischen Frankreich und dem Malha-Einkaufszentrum - Gideon Levy - Die Stimme am anderen Ende des Telefons klang sehr aufgeregt. Sein Besitzer rief spät in der Nacht an, um über das "Pogrom"zu sprechen, wie er es nannte, und das in Jerusalems Malha-Einkaufszentrum vor wenigen Tagen stattfand. Als früherer Chef einer der staatlichen Gesetzvollstreckungsagenturen war er besonders darüber empört, dass dieser Vorfall keine Medienaufmerksamkeit erhielt und dass keine Verhaftungen stattgefunden haben. Am Freitag kam die volle, schreckliche Wahrheit des Vorfalls ans Licht. Oz Rosenberg berichtete in dieser Zeitung, dass am letzten Montagabend Hunderte Fans vom Jerusalemer Beitar-Fußballklub durch das Einkaufszentrum randalierten, rassistische Slogans brüllten, arabische Arbeiterinnen anspuckten und Dutzende von arabischen Arbeitern mit ihren Fäusten, Füßen und Stöcken angriffen. "Sie fingen einige von ihnen und schlugen wie verrückt auf sie ein," zitierte Rosenberg einen Ladenbesitzer," sie schleuderten die Leute in die Läden und gegen die Schaufenster. >>>

 

 

Schnieper, Marlène

Nakba – die offene Wunde
Die Vertreibung der Palästinenser 1948 und ihre Folgen

350 S., Ebr - ISBN 978-3-85869-444-7  - CHF 36,00 € 28,00

Als den »größten bewaffneten Raub des 20. Jahrhunderts« bezeichnet der palästinensische Intellektuelle Azmi Bishara die Nakba.

Vergessen ist keine Lösung
»Wir müssen alles tun, um sicherzugehen, dass sie [die Palästinenser] niemals zurückkommen … Die Alten werden sterben, die Jungen werden vergessen.« Dies notierte Israels Staatsgründer David Ben Gurion am 18. Juli 1948 in seinem Tagebuch. Und so hoffen es viele israelische Politiker immer noch. Doch die palästinensischen Flüchtlinge, die Marlène Schnieper in ihrem Buch über die Nakba porträtiert, haben nicht vergessen. »Nakba«, das ist die alles umstürzende Katastrophe, die über die arabischen Einwohner des historischen Palästinas kam, als in einem Teil dieses Territoriums der jüdische Staat gegründet wurde. Zerstört wurden Dörfer und Städte, eine in mancher Hinsicht blühende Kultur. Ersatz ist nicht in Sicht. Das offizielle Israel mag diese Umstände verharmlosen – die Katastrophe ist bis heute nicht verwunden. Sie prägt das Leben der Betroffenen. Das führt uns Marlène Schnieper eindringlich vor Augen. Sie hat mit Vertriebenen und deren Angehörigen gesprochen und ihr Schicksal aufgeschrieben. Dazu liefert sie geschichtlichen Hintergrund, webt Sequenzen aus dem heutigen Alltag in Israel und den Palästinensergebieten ein und resümiert neuste Forschungsergebnisse über die ­Wahrnehmung des Konflikts. So vervollständigt sich das Bild des an Dramatik reichen nahöstlichen Geschehens.
Quelle

 
 

Eretz Nehederet / Wundervolles Land Antizionismus in Israel [Dialog über Identität]

72 min Hebräisch/Englisch/Deutsch mit deutschen Untertiteln - Was hat der Zionismus aus der israelischen Gesellschaft gemacht? - Die Frage scheint paradox und ist doch zentral für die israelische Linke: Der Zionismus hat die israelische Gesellschaft überhaupt erst erschaffen -- und zugleich ein Knäuel aus Militarismus, permanentem Ausnahmezustand und rassistischer Ausgrenzung hervorgebracht. Im Dokumentarfilm «Eretz Nehederet / Wundervolles Land» nehmen Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener linker Organisationen jene Mythen auseinander, die die israelische Gesellschaft von Anfang an bestimmen, und stellen ihnen die politischen Realitäten des Landes gegenüber. Schnipsel aus Spiel-, Dokumentar- und Propagandafilmen zeigen, wie tief die herrschende Ideologie im medialen Bild verankert ist und von welchen Brüchen sie durchzogen ist. Es entsteht ein Porträt der radikalen Linken in Israel und eine Hommage an die Subversiven des Landes.

 


31.3.2012
 

30. 3. 2012 - Tag des Bodens
Globaler Marsch nach Jerusalem - 30. 3. 2012
 

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Dokumentation - GLOBAL MARCH TO JERUSALEM - 30. 3. 2012 >>>


"Marsch auf Jerusalem" im Westjordanland  - Zehntausende demonstrieren gegen die Siedlungspolitik - Torsten Teichmann - Es sind die Bilder vom Checkpoint Kalandia, die den meist friedlichen Protest von zehntausenden Palästinensern und Unterstützern überschatten. Am Kontrollpunkt südlich von Ramallah, auf palästinensischem Gebiet, endete die Demonstration in einer Konfrontation. Als junge Palästinenser israelische Soldaten mit Steinen bewerfen, setzt die Armee Tränengas, Stinkbomben und Hochfrequenztöne ein, um die Menge vom Checkpoint fernzuhalten. - Offenbar hartes Vorgehen der Armee - Demonstranten berichten, die Armee habe auch Gummigeschosse eingesetzt. Es gibt Verletzte. Zu ihnen zählt der palästinensische Abgeordnete Mustafa Barghouti. Es sei von einem Tränengas-Geschoss am Kopf getroffen worden, hieß es. Die israelische Armee bestreitet diese Darstellung und erklärte in einer ersten Reaktion, Barghouti sei von Palästinensern verletzt worden. Das Internationale Rote Kreuz brachte den Abgeordneten in ein Krankenhaus in Ramallah. >>>


Officials from the Palestinian Red Crescent Society told Xinhua that 85 Palestinians were injured by rubber-coasted metal bullets while hundreds others inhaled tear gas in a worst wave of violence the West Bank witnessed between the Palestinians and the Israeli army. The officials said that the clashes took place at Qalandia checkpoint between Ramallah and Jerusalem, adding that Palestinian parliamentarian Mustafa Barghouti, who is also the secretary general of the Palestinian National Initiative, was hit in his head by an Israeli tear gas canister. Barghouti is now in stable condition. >>>


Geheimplan - Israel will Siedlungsbau massiv ausweiten - Christoph Sydow - Tausende Palästinenser demonstrieren am "Tag des Bodens" gegen Israel, bei Kämpfen mit der Polizei gab es Dutzende Verletzte. Die Bundesregierung rät von Besuchen in Jerusalems Altstadt ab. Verschärft wird die Lage durch einen Pressebericht: Demnach will Israel den Siedlungsbau massiv ausweiten. >>>


Fotoserie - Zusammenstöße zwischen Israelis und Palästinensern - Bei Protesten im Nahen Osten haben sich am "Tag des Bodens" (Land Day) Hunderte Palästinenser Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften geliefert. Demonstranten warfen in Kalandiya, dem wichtigsten Übergang nach Ostjerusalem, Steine auf die Beamten, die ihrerseits Gummigeschoße, Tränengas und Blendgranaten einsetzten. >>>
 

Brutales Eingreifen der Polizei während Demonstration in Ostjerusalem - Heute Nachmittag begingen in Ostjerusalem palästinensische Einwohner und internationale Aktivisten mit einer Demonstration den diesjährigen "Tag des Landes", welcher den bei den Unruhen im Zuge zionistischer Landbeschlagnahmungen im Jahre 1976 umgekommenen Palästinensern gedenkt. Die ungefähr 500 versammelten Demonstranten protestierten mit ihrem Gedenken gegen die fortschreitende zionistische Landnahme, die ethnische Säuberung Ostjerusalems, die rassistischen Apartheidsstrukturen der Besatzungsherrschaft und die brutale Willkür der israelischen Besatzungsarmee. Von letzterer blieb den Demonstranten auch an diesem Nachmittag eine Kostprobe nicht erspart. Ohne Provokation von Seiten der Demonstranten, wurde die Versammlung gleich zu Beginn angegriffen und auch im späteren Verlauf der Demonstration gingen Polizei und Armee mit ungerechtfertigter Brutalität vor. >>>
 

Randale am „Tag des Bodens“ - Am Checkpoint in Kalandia kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Soldaten. Israel plant, den Siedlungsbau noch zu intensivieren. - Susanne Knaul - Ein Porträt des jungen Marwan Barghuti begleitete die Demonstranten, die seinem Aufruf gefolgt waren. Barghuti, der wegen Beteiligung an Terroranschlägen zu fünfmal lebenslanger Haft verurteilt wurde, hatte von seiner Gefängniszelle aus anlässlich des „Tages des Bodens“ am 30. März seine Anhänger zum Protest gegen die fortgesetzten Landenteignungen mobilisiert. Am Kalandia-Checkpoint zwischen Jerusalem und Ramallah kam es am frühen Nachmittag zu den ersten heftigen Auseinandersetzungen zwischen zum Teil maskierten Jugendlichen und der israelischen Grenzpolizei. Barghutis Porträt prangt an der Betonmauer gleich neben dem Kontrollpunkt. >>>

 

Sieht Israel zehn Prozent des Westjordanlands für den Ausbau von Siedlungen vor? - Florian Rötzer  -  Durch ein Gesuch nach dem Informationsfreiheitsgesetzes aktualisiert das Verteidigungsministerium heimlich seit Jahren Karten, die den Vedacht nahelegen - Die heute stattfindenden Protesttage der arabischen Bevölkerung Israels zum Tag des Bodens dürften durch die Nachricht verschärft werden, die die Zeitschrift Haaretz veröffentlichte. Schon jetzt hat die israelische Regierung angeordnet, sicherheitshalber alle Übergange ins Westjordanland für die dort wohnenden 2,5 Millionen Palästinenser zu schließen. Zudem sind im ganzen Land Polizei und Militär stationiert. Man fürchtet angesichts des propagierten Globalen Marsches auf Jerusalem eine ähnliche Protestwelle wie diejenigen, die zum arabischen Frühling geführt haben. Auch der Zugang zum Tempelberg wurde beschränkt. Der Tag des Bodens soll an den 30. März 1976 erinnern, als sechs arabische Bürger Israels bei Protesten gegen illegale Landnahme von israelischen Sicherheitskräften erschossen wurden >>>

 

The Palestine Nakba, Land Day, and the Recolonisation of History - Dr. Ludwig Watzal - Der Staat Israel erblickte durch eine Teilungs-Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 (UN Res. 181) das Licht der Welt. Damit wurde den ursprünglichen Besitzern des Landes, den arabischen Palästinensern, großes Unrecht angetan, weil man ihnen durch einen bürokratischen Akt, über die Hälfte ihres Landes kaltschnäuzig weggenommen hat. In dessen Folge kam es zu einer militärischen Konfrontation, die mit der Niederlage der arabischen Seite endete. Israel nennt dies den Unabhängigkeitskrieg von 1948. Für die Palästinenser bedeutet dies jedoch eine nationale Katastrophe, arabisch Nakba. Sie führte zur Zerstreuung und Fragmentierung der palästinensischen Gesellschaft. Die Gründung des Staates Israel ist nicht allein den Gräueltaten der Nazi-Verbrechen geschuldet; diese These wird von fast allen namhaften Historikern vertreten.  >>>



Aktivisten werden weltweit den „Tag des Bodens“ mit dem „Globalen Marsch nach Jerusalem“ markieren. -  Elsa Rossbach - Jedes Jahr am 30. März feiern die Palästinenser den „Tag des Bodens“ als einen Tag des nationalen Kampfes, um an die Proteste 1976 gegen die Enteignung von palästinensischem Land  zu erinnern. Die Enteignung, die dem Protest vorausging, fand in Galiläa statt und wurde als Teil der israelischen Politik angesehen, bewusst einen demographischen Wandel herbeizuführen und in bestimmten Gemeinden eine israelische Mehrheit zu schaffen. Die 1976-Demos und allgemeinen Streiks breiteten sich bis in den Negev aus und hatte den Tod von sechs unbewaffneten arabischen Israelis zur Folge und markierte den ersten Massenaufstand der arabischen Einwohner Israels nach 1948. Weit verbreitete Solidaritätsproteste fanden in der Westbank, im Gazastreifen und in den palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon statt. In diesem Jahr wird der Tag des Bodens die Palästinenser im ganzen Nahen Osten und in der Diaspora auf die Gefahren aufmerksam machen, denen sich Jerusalem gegenüber sieht. Die Organisatoren des „Globalen Marsches nach Jerusalem“ behaupten,  dass durch Methoden der ethnischen Säuberung Israel die restlichen arabischen Einwohner mit Gewalt aus Jerusalem verdrängen will und damit den multi-religiösen, multi-ethnischen Charakter der Stadt gefährden, von der ein Teil die Hauptstadt des zukünftigen palästinensischen Staates werden soll. Die israelische Regierung hat lange den meisten Palästinensern – Muslimen wie Christen – den Zugang nach Jerusalem verweigert, selbst zum Besuch der Heiligen Stätten. >>>

 

Demonstrant an Gaza-Kontrollpunkt erschossen - An einem Kontrollpunkt zum Gazastreifen haben israelische Soldaten nach palästinensischen Angaben einen Demonstranten erschossen. >>>



Israelis erschießen Palästinenser an Kontrollpunkt - Das teilte der Sprecher des medizinischen Notdienstes im Gazastreifen, Abu Selmeja, mit. Der Jugendliche, der am Freitag mit anderen am symbolischen «Marsch auf Jerusalem» teilnahm, habe sich dem stark gesicherten Kontrollpunkt Eretz genähert. Die Wachen dort schießen erfahrungsgemäß schnell und scharf. >>>

 

Protest gegen Landraub - Joachim Guilliard - In Dutzenden Städten in und um Israel protestierten am Freitag Zehntausende gegen die israelische Besatzungspolitik. Dabei kam es an Checkpoints zu schweren Auseinandersetzungen mit mindestens einem Toten und zahlreichen Verwundeten. Aktivisten aus der ganzen Welt waren angereist, um sich am ersten »Globalen Marsch nach Jerusalem« zu beteiligen. Die weltweite Initiative hatte den traditionellen »Tag des Bodens« gewählt, um gegen den permanenten Landraub in den von Israel besetzten Gebieten zu protestieren und die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit besonders auf die Lage in Ost-Jerusalem zu lenken. Dort drohen der völkerrechtswidrige Bau jüdischer Siedlungen und die fortgesetzte Vertreibung der Palästinenser den Charakter Jerusalem als religiöses Zentrum und kulturelles Erbe der drei großen monotheistischen Religionen zu zerstören. >>>

 

»Wir leben heute auf zwei Prozent unserer Fläche« - »Tag des Bodens«: Palästinenser protestieren gegen Beschlagnahme ihrer Ländereien durch Israel. Ein Gespräch mit Haneen Zoabi - Interview: Elsa Rassbach >>>

 

Tag des Bodens, Tag des Protests - Roland Etzel - Palästinenser und Unterstützer in aller Welt erinnern an illegale Landnahme - Steine gegen Tränengas am »Tag des Bodens« in Kalandia, einem Grenzübergang vom israelisch besetzten Westjordanland zum israelisch besetzten Ostjerusalem. Der wichtigste palästinensische Protesttag gegen den Landraub wurde in diesem Jahr unter der Losung »Globaler Marsch nach Jerusalem« auch in zahlreichen Orten weit außerhalb Israels international solidarisch begleitet. >>>

 

Land Day vs. the "Jewish State" - Elsa Rassbach - Haneen Zoabi, 43, was elected to the Knesset in 2009, the first Palestinian woman elected on an Arab party's list. She is a member of the Balad party, which seeks to transform Israel into a democracy for all its citizens, irrespective of national, ethnic or religious identity. Zoabi was born in Nazareth to a Muslim family. In 2010 she participated in the Gaza flotilla on board the Mavi Marmara. - I spoke with her recently by Skype. - What does Land Day mean to you? - To me Land Day is a day of ongoing and continuous struggle around the issue of "land property." This is still the crucial issue between us and the state. The core of the Zionist project is a continuous stealing of land from the Palestinians and transferring it to Israeli Jews. Renaming the places, the junctions, the villages, the streets, and giving Jewish names to the landscape is part of this "confiscation." It's a way to steal from us and confiscate our historical relation with our homeland. This is the meaning of Ariel Sharon's famous statement in the Knesset in 2002 when he said that the Palestinians inside Israel, whom he called "Israeli Arabs," in effect have only temporary "rights in the land," the land not >>>



One Palestinian killed, dozens arrested and injured in IDF clashes on Land Day - One killed on Gaza border; At least 34 arrested and 15 injured in Jerusalem, West Bank sites; IDF estimates Land Day events winding down.  >>>

 

Crowds expected for Land Day march March 30 -  Wassim Mroueh -  Organizers of Friday’s Land Day march said they were confident the event would draw crowds, despite the largely symbolic participation expected from some Palestinian factions. Between 5,000 and 7,000 Lebanese, Palestinian and foreign demonstrators are expected to march to the Beaufort Castle in Nabatieh in observance of Land Day, which commemorates a violent crackdown in 1976 by Israeli forces against Palestinians who were protesting land confiscations. >>>


Clashes as Palestinians mark 'Land Day' - Israeli security forces use water cannon and tear gas in clashes with protesters at flashpoint Qalandiya checkpoint. Israeli security forces have fired rubber coated bullets, tear gas and stun grenades to break up groups of Palestinian demonstrators in the occupied West Bank as annual Land Day rallies turned violent. At least 121 people have been injured in clashes at the Qalandiya checkpoint on the outskirts of Jerusalem on Friday, mostly from tear gas inhalation, medical sources told Al Jazeera. >>>

 

Straßenschlachten am "Tag des Bodens" - Palästinenser und Aktivisten erinnern an Enteignungen - Israelische Polizei ging nach Steinwürfen gegen protestierende Palästinenser und ihre Unterstützer vor >>>

Quelle der Fotos >>>

Globaler Marsch nach Jerusalem - Komitee zur Vorbereitung des GMJ im deutschsprachigen Raum
Web: www.jerusalem-marsch.de  - Email: kontakt@jerusalem-marsch.de

 Presseerklärung - 30. März 2012

– Hunderttausend demonstrieren in Palästina und den angrenzenden Ländern

– Israelische Politik eskalierte bereits im Vorfeld des Globalen Marsches

– Proteste auch in Europa

Seit heute morgen demonstrieren weit über 100.000 Menschen in Palästina und den angrenzenden Ländern anlässlich des Globalen Marsches nach Jerusalem und zum Tag des Bodens. Fast 100.000 Menschen nahmen an einer Kundgebung an der israelisch-jordanischen Grenze teil. In Libanon ver-sammelten sich über 5.000 Menschen in Sichtweite zu Jerusalem, obwohl die palästinensischen Flüchtlingslager abgesperrt blieben und sich deshalb unzählige Palästinenser nicht beteiligen konnten. In der Westbank versammelten sich Tausende an den Checkpoints nach Jerusalem. Hier kam es zu Auseinandersetzungen, weil Israel den Zugang nach Jerusalem abgeriegelt hat.

Ingesamt gibt es bereits weit mehr als Hundert Verletzte, darunter auch der Generalsekretär der Paläs-tinensischen Nationalinitiative, Dr. Mustafa Barghouti, der am Qalandya-Checkpoint in Ramallah durch ein Tränengasgeschoss am Kopf verletzt wurde. Ali Arafe, ein 20-Jähriger wurde vor der Cari-tas-Zentrale in der Nähe des Qubbeh-Checkpoint durch eine ein Tränengasgeschoss im Gesicht ver-letzt und befindet mit kritischem Zustand im Krankenhaus.

Bereits im Vorfeld hat die israelische Politik die Auseinandersetzung um den Globalen Marsch nach Jerusalem eskaliert. Obwohl die Organisatoren von Beginn an einen absolut friedlichen Verlauf be-kräftigt hatten, wurde der Marsch als „international organisierter Sturm auf die Grenzen des Staates Israel“ diffamiert. Opfer seien „einkalkuliert und provoziert“ (Zitate aus einer Mitteilung der Botschaft des Staates Israel).

Proteste finden außerdem in unzähligen weiteren Ländern statt (bspw. Marokko, Mauretanien, Alge-rien, Tunesien, Malaysia, Indonesien, Indien und Pakistan). Auch in Europa finden Kundgebung und Demonstrationen statt, darunter in Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Köln, Bonn, Heidelberg, Aschaffenburg, London, Wien und Bern.

Hintergrund - Der 30. März ist der „Tag des Bodens“, der Tag, an dem sich 1976, vor 36 Jahren die Palästinenserin-nen und Palästinenser in Israel erstmals nach 1948 gegen die Enteignung und Beraubung ihres Landes erhoben haben. Dieser Aufstand forderte sechs palästinensische Tote sowie zahlreiche Verletzte und führte zu Solidaritätsprotesten in der Westbank, in Gaza und in den Flüchtlingslagern im Libanon. Seitdem der 30. März durch die palästinensische Bewegung zum Tag des Bodens erklärt wurde, hat dieser Tag sich zu einem Tag des Protest gegen die diskriminierende israelische Politik entwickelt.

 Zentrales Anliegen des Globalen Marsches ist der Status von Jerusalem. Jerusalem ist aus politischen, kulturellen und religiösen Gründen für das palästinensische Volk und die Menschheit als ganzer von größter Bedeutung. Der globale Marsch nach Jerusalem richtet sich gegen die die Politik der Judaisie-rung, die darauf abzielt die demografischen und geografischen Verhältnisse zu verändern. Er richtet sich gegen die anhaltenden Versuche die Apartheid-Mauer aufzurichten, um so palästinensisches Land zu enteignen, es zu besetzen und die schrumpfenden palästinensischen Enklaven von einander zu iso-lieren.

Aktuelle Infos (Fotos, Twitter etc.) finden sie auf unserer deutschen Webseite www.jerusalem-marsch.de  und den dort verlinkten internationalen Seiten.

Information will also be posted to GMJ Facebook page https://www.facebook.com/GMJ.Arb.

Palestine Land Day ...Qalandia 30.03.2012

Tränengas gegen Palästinenser

Dokumentation - GLOBAL MARCH TO JERUSALEM - 30. 3. 2012 >>>

 

Arabischer Frühling soll von Palästina-Israel-Konflikt ablenken – Diplomat - Die Folgen des so genannten Arabischen Frühlings, der viele Länder des Nahen Osten und Nordafrikas betroffen hat, lenken die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft laut dem libanesischen Geschäftsträger a.i. in Russland, Fadi Hadsch Ali, von der Lösung des wichtigsten Nahost-Problems - dem Konflikt zwischen Palästina und Israel - ab. „Israel will keinen palästinensischen Staat, weder heute noch morgen“, sagte der Diplomat am Freitag bei einem RIA-Novosti-Rundtischgespräch. „Wir sehen, dass Israel (der Welt) den Status quo aufzwingen will, statt nach einer Lösung zu suchen. >>>


Nahost-Konflikt bleibt für Araber wichtiger als Syrien - Der Konflikt mit Israel bleibt für die Araber trotz des seit mehr als einem Jahr andauernden Blutvergießens in Syrien das wichtigste Thema. Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, sagte am Donnerstag in einer Rede bei der Eröffnung des Gipfels der Arabischen Liga in Bagdad: «Unser Hauptanliegen ist und bleibt Palästina.» >>>

 
 

Warum man die Zweistaatenlösung vergessen kann - Jörg Lau - Dieser Essay von Noam Sheizaf hat es in sich: Ein führender Vertreter der jungen israelischen Linken erklärt, warum der Status Quo - also die dauerhafte Besatzung des so genannten “Westjordanlands” (das irriger Weise immer noch so heißt, obwohl es sicher nie wieder zu Jordanien gehören wird) – für Israel die rationalste Wahl ist. Noam Sheizaf, der Mitbegründer des linken Blogs “+972″ (nach Israels internationaler Vorwahl), bricht damit ein Tabu nicht nur der israelischen Linken, sondern auch der rechten Mitte, die offiziell an der so genannten Zweistaatenlösung festhält. Bisher, so Sheizaf, wurde die Alternative für die israelische Politik immer präsentiert als die Wahl zwischen Ein- und Zweistaatenlösung. Die Einstaatenlösung wäre dabei synonym mit dem Ende Israels als demokratischer und jüdischer Staat, weil die Demographie der arabischen Bevölkerung eine Mehrheit verleihen würde. Manche Verteidiger der Einstaatenlösung streben dieses Ziel ganz offen an, die meisten tun es etwas oberschlau heimlich, wohl wissend, was die Konsequenzen wären, wenn ihre Wünsche wahr würden. >>>

 


30.3.2012
 

 

On Land Day; Israel Orders West Bank Sealed For 24 Hours - As the Palestinians mark the Palestinian Land Day on March 30th, Israel ordered the West Bank completely closed, and deployed thousands of soldiers in the occupied territories, and raised the alert level in the occupied territories anticipating massive protests along the border and at military roadblocks. Israel deployed its military in an attempt to counter the Global March to Jerusalem, mainly at the Qalandia terminal, north of Jerusalem, and Rachel Terminal, south of the city. Israeli daily, Haaretz, reported that the Northern Command of the Israeli Army stated that Israel does not expect protest along the border with Syria due to the current Situation in Damascus, but added that protests are expected on the border with Lebanon. Protests are also expected in Gaza, especially at the Erez Terminal and Karni Crossing. >>>
 

??? -Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel zum "Global March to Jerusalem" - ??? - Wir fordern die internationale Öffentlichkeit dazu auf, Israels Recht auf Selbstverteidigung als souveräner demokratischer Staat anzuerkennen und den israelfeindlichen Charakter der Initiatoren des GMJ und seiner Unterstützer zu verurteilen.

Wir hoffen, dass unsere Nachbarstaaten diese Demonstrationen, die sich gegen Israel wenden und die Zusammenstöße mit Gewaltopfern bewusst einkalkulieren, nicht eskalieren lassen. Wir würden uns wünschen, dass sich die teilnehmenden Organisationen und Aktivisten stattdessen für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und politische Partizipation für die Völker des "Arabischen Frühlings", sowie für ein friedliches Miteinander zum Wohl der gesamten Region einsetzen würden. Die Organisatoren wollen mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit von den Menschenrechtsverletzungen in den arabischen Ländern ablenken. >>>

Israelische Besatzungsarmee droht Demonstranten am "Tag des Landes"  - Der israelische Fernsehsender Kanal 10 veröffentlichte am Mittwoch den 28. März einen Report über die Vorbereitungen der israelischen Armee für den "Global March to Jerusalem". Für die Demonstrationen im Zuge des diesjährigen "land day" werden Teilnehmer aus 65 Ländern der Welt erwartet. Nach Aussagen des Reports erwartet die Armee keine größeren Auseinandersetzungen, auch nicht entlang der libanesischen Grenze. Dennoch seien die Entwicklungen, so der Bericht, noch abzuwarten, so dass sich erst am Freitag ein klareres Bild der Lage ergeben könne. Ebenso sprach der Bericht davon, dass: "in einigen Gebieten, insbesondere entlang der syrischen und libanesischen Grenze, sich die Lage kritisch entwickeln könnte. Die Armee ist jedoch bereit jedwede Bewegung in Richtung israelischer Grenze zu stoppen. Jeder der versucht diese Grenze zu überqueren, dessen Blut wird vergossen." >>>


International delegations begin arriving for Land Day protests on Friday - Saed Bannoura - Hundreds of international non-violent activists began arriving in Lebanon and other neighboring Arab countries on Wednesday in advance of a planned 'Global March to Jerusalem' on Palestinian Land Day, March 30th. Land Day commemorates the seizure of Palestinian land to create the state of Israel, and calls for a return of Palestinian refugees to the land that was taken from them by force. >>>
 

MK Zoabi: Struggle for democracy is a struggle against Zionism - Haneen Zoabi, an MK from the Balad party, speaks to Elsa Rassbach about Land Day and her relationship as a Palestinian to Zionism and citizenship. - Elsa Rassbach - Since the 1980s, Palestinians have marked every March 30 with protests to celebrate Land Day. The day commemorates the first widespread struggle of Arab Israelis against processes of land confiscation intended to create Jewish majorities in certain communities. The marches and general strikes began in the Galilee in 1976, and resulted in the killings of six unarmed Arab citizens of Israel. Solidarity protests spread to the occupied West Bank, Gaza and the refugee camps in Lebanon. Since then, the day has marked the first common struggle for a Palestinian national cause following the founding of the State of Israel in 1948 >>>


"Globaler Marsch" nach Jerusalem - Ben Segenreich - Kundgebungsteilnehmer wollen auf Lage der Palästinenser aufmerksam machen - Ein lange Zeit vorbereiteter, auf viele internationale Brennpunkte verteilter "Globaler Marsch nach Jerusalem" soll heute, Freitag, laut Veranstaltern "ohne jede Gewalt" verlaufen, bringt aber die Gefahr von Zusammenstößen und Blutvergießen mit sich. Erklärtes Ziel der Organisatoren ist es, symbolisch so nahe wie möglich an Jerusalem heranzukommen, um auf die Lage der Palästinenser aufmerksam zu machen und "den Arabischen Frühling nach Jerusalem zu bringen". Die Israelis hingegen sind entschlossen, Grenzverletzungen nicht zuzulassen, und haben an den Nahtstellen die Sicherheitskräfte verstärkt. Der heutige Freitag wurde als Termin gewählt, weil die Palästinenser traditionell am 30. März den "Tag des Bodens" begehen, der an den Tod von Demonstranten im Jahr 1976 erinnert. >>>


Palestinians to march to Jerusalem tomorrow -  Abir Kopty - Global March to Jerusalem - Palestinians in the occupied West Bank will amass to march to Jerusalem through the Qalandiya and Bethlehem checkpoints, as part of the Global March to Jerusalem (GMJ) - an international action comprised of a diverse coalition of Palestinian, Arab and international activists, all planning to march to Jerusalem tomorrow, with actions also planned in Egypt, Lebanon and Jordan.

 
 

Fahrlässige Analogien - Proteste israelischer Intellektueller und Künstler gegen die Anti-Iran-Rhetorik der Regierung - Joseph Croitoru - Seitdem Benjamin Netanyahu am 6. März an der jährlichen Konferenz der proisraelischen Lobbyorganisation Aipac in Washington eine Analogie zwischen der potenziellen Bedrohung seitens Irans und dem Holocaust zog, hagelt es in Israel vonseiten linksliberaler Intellektueller Kritik. In seiner Rede hatte der israelische Ministerpräsident nicht nur die iranischen Nuklearanlagen mit den nationalsozialistischen Vernichtungslagern verglichen. Auch zog er eine Parallele zwischen seiner Unterredung mit Barack Obama und dem einstigen Appell der amerikanischen Juden an den damaligen Präsidenten Franklin Roosevelt, das Vernichtungslager Auschwitz aus der Luft zu bombardieren. Diese Forderung, so Netanyahu vor dem begeisterten Washingtoner Publikum, sei seinerzeit mit Argumenten zurückgewiesen worden, wie man sie auch heute gegen einen Angriff auf Iran ins Feld führe.>>>


Kongressbericht zweifelt Effektivität von Angriff auf Iran an - Ein Militärschlag gegen den Iran könnte leicht zum Misserfolg werden. Die USA rechnen damit, dass der Iran zerstörte Atomanlagen binnen sechs Monaten wieder aufbauen könnte. >>>


Israel sucht Kampfbasis in Aserbaidschan - Damit wäre das Problem des langen Anflugs gelöst: Israels Militär könnte bei einem Angriff auf Iran von Flugplätzen in Aserbaidschan aus starten, berichtet "Foreign Policy" - und so auf das Betanken seiner Jets während des Flugs verzichten. Ein Schlag gegen Teheran würde wahrscheinlicher.  - Nur wenige hundert Kilometer sind es vom Luftwaffenstützpunkt Sitalcay in Aserbaidschan bis zur iranischen Grenze. Seit dem Ende der Sowjetzeit führt die Militärbasis mit ihren zwei Startbahnen ein Schattendasein. Doch schon bald könnte von hier Israels Krieg gegen Iran beginnen. >>>

Sonderseite: Facebook - "Flirt mit dem "Feind" >>>

 

Durst nach Freiheit: das Recht auf Wasser in Palästina - Red Solidaria Contra La Ocupacion de Palestina - 23.03.2012 - Schon vor Jahren hat das Komitee für Menschenrechte der Vereinten Nationen ein Gutachten abgegeben, dass Israel das Menschenrecht Palästinas auf Wasser und sanitäre Dienste verletzt. Zwischen 2009 und 2011 hat Israel 57 Regenwasser-Zisternen und 40 Brunnen zerstört, die für die palästinensische Bevölkerung lebenswichtig sind. 2010 haben die Generalversammlung der Vereinten Nationen und der UN-Menschenrechtsrat Resolutionen verabschiedet, die beide bestätigen, "dass  Regierungen die grundlegende Verantwortung für die Einhaltung aller Menschenrechte haben, einschließlich des Rechtes auf Wasser und sanitäre Dienste". Trotzdem nehmen die Verletzungen des Menschenrechts auf Wasser und sanitäre Dienste durch Israel weiter zu. Zwischen 2009 und 2011 zerstörte Israel 57 Regenwasser-Zisternen und 40 Brunnen, die für die palästinensische Bevölkerung lebenswichtig sind [1]. Die Zerstörung der palästinensischen Wasser-Infrastruktur durch das Militär stellt im Licht der Vierten Genfer Konvention ein Kriegsverbrechen dar. Der durchschnittliche Wasserverbrauch eines palästinensischen Haushalts, der an das Wasserleitungsnetz angeschlossen ist, beträgt weniger als die Hälfte des von der Weltgesundheitsorganisation [2]empfohlenen täglichen Minimums und den sechsten Teil des durchschnittlichen Verbrauchs eines israelischen Haushalts [3]. Einige der ärmsten Familien geben die Hälfte ihrer Einkünfte für Wasser aus. >>>

Sonderseite: Wasser, das blaue Gold - Der Kampf um das Wasser >>>

Friedlicher Widerstand in der Westbank, 29. März 2012 - 100 Jahre ANC: Palästinenser leisten Widerstand gegen das israelische Apartheidsystem - Botschaft von Ahmed Kathrada anlässlich der achten Internationalen Woche zur israelischen Apartheid [International Israeli Apartheid Week] an der Universität Johannesburg – Kathrada verbrachte 18 Jahre als politischer Gefangener auf Robben Island; in dieser Zeit wurde ihm die höchste Würdigung des ANC verliehen, der Isitwalandwe Award. Kathrada war ein politischer Berater von Präsident Nelson Mandela und leitet zur Zeit die Stiftung des Robben Island Museum.
Als ein Südafrikaner, der unter der Apartheid gelebt und gelitten hat und als Erwachsener beinahe dreissig Jahre seines Lebens für die Teilnahme am Widerstand im Gefängnis verbrachte, kann und werde  ich in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, dass ich einiges über die Charakteristiken der Apartheid sagen kann. Man reist nicht so weit oder so lange mit führenden Mitgliedern des African National Congress (ANC), mit Govan Mbeki, Walter Sisulu und Nelson Mandela, und erkennt ein Apartheidsystem  nicht, wenn man es sieht und erfährt. Vor kurzem habe ich am Russell Tribunal zu Palästina teilgenommen und bewegende Zeugnisse von Palästinensern, Israelis und Südafrikanern gehört. Das Tribunal kam zur Schlussfolgerung, dass Israel rechtlich als Apartheidstaat definiert werden kann. Mit schwerem Herzen muss ich aufgrund meines eigenen Durchleidens und, was noch wichtiger ist, aufgrund meine Lernens zugeben, dass ich zutiefst davon überzeugt bin, dass die Palästinenser eine ähnliche – und in vieler Hinsicht viel schlimmere- Erfahrung durchmachen, als wir sie unter der Apartheid in Südafrika erlebten. Dieses Argument wurde ebenfalls überzeugend von Professor John Dugard vorgebracht, einem der angesehensten Juristen in Südafrika. >>>

 

Keine offizielle Anerkennung - Bundesregierung stützt Palästina mit Millionen - Die Bundesregierung verspricht Palästina Millionen für den Aufbau staatlicher Strukturen. Auf die Anerkennung eines eigenen Staates müssen sie aber weiter warten. Das strapaziert die Geduld der Empfänger. - Berlin. Deutschland will sich mit der Anerkennung eines eigenständigen Palästinenserstaates weiter Zeit lassen. Bei einem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad versprach die Bundesregierung zwar weitere Millionen für den Aufbau staatlicher Strukturen. Auf einen Zeitplan für die staatliche Anerkennung legte sich Außenminister Guido Westerwelle (FDP) jedoch weiterhin nicht fest >>>


Westerwelle: Iran-Thema darf Nahostkonflikt nicht verdrängen - Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat davor gewarnt, wegen der Furcht vor einer iranischen Atombombe den Nahostkonflikt zu vernachlässigen. "Der Friedensprozess ist so bedeutsam, dass er auf keinen Fall von der internationalen Tagesordnung verschwinden darf", mahnte Westerwelle nach einem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajjad am Mittwoch in Berlin. Zugleich betonte er, dass dafür auch Druck auf Israel ausgeübt werden müsse. >>>

 
 
 
 

Land Day: From Gaza to Sakhnin we are all united with Bil’in - Nathan Stuckey - Thirty six years ago on March 30th 1976 demonstrations against the confiscation of Palestinian land by the Israeli government spread throughout Palestine. Six Palestinians were killed, over a hundred wounded, and hundreds more arrested. Land day was one of the first large mobilizations of Palestinians with 1948 Palestine. This year, on Land Day, hundreds of thousands of Palestinians from all over the world will march towards Jerusalem. Today, in Beit Hanoun, Land Day came early. The weekly Tuesday demonstration against the occupation and the no go zone was in honor of Land Day and the six martyrs who gave their lives defending their land thirty six years ago. We gathered on the road in front of the Beit Hanoun Agricultural College in preparation for the march into the no go zone. There were about 50 of us >>>
 

 


29.3.2012
 

Ex-IAEA-Chef ElBaradei: "Wer Iran angreift, ist verrückt" - Ein Angriff würde die gesamte Region zerfetzen. Sicherheit für Israel sei nur möglich, wenn das Land in der Region anerkannt werde. Der gesamte nahe Osten müsse eine atomwaffenfreie Zone werden. - Der langjährige Generaldirektor der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA), Mohammed ElBaradei, hat Israel eindringlich vor einem Krieg gegen den Iran gewarnt. "Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt", sagte der Friedensnobelpreisträger. "Das würde die gesamte Region zerfetzen." >>>

Erdogan: No force should threaten Iran’s peaceful nuclear program - Turkish PM visits Islamic Republic and offers to host Iran nuclear talks with major powers; Iran FM says talks to take place on April 13. Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan expressed support for Iran’s nuclear program during a visit to the Islamic Republic on Wednesday, and said that no one has the right to use force against a country that is pursuing peaceful nuclear activities, Iranian and Turkish media reported. “No one has the right to impose anything on anyone with regards to nuclear energy >>>

Achmadinedschad „interviewt“ Claus Kleber vom ZDF - Dr. Ludwig Watzal - Was jeder Volontär in den ersten Tagen lernt, scheint den Claus Klebers der Fernsehwelt entfallen zu sein. Der Chef-Moderator des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) hatte es eigentlich gut gemeint, als sein Sender endlich nach jahrelangem Bitten und Betteln den iranischen Präsidenten Mahmud Achmadinedschad als Interviewpartner vor die Kamera bekam. Überrascht von Achmadinedschads Professionalität und Klebers Voreingenommenheit und Hilflosigkeit war die ZDF-Redaktion um Schadensbegrenzung bemüht und hat versucht, das Interview richtig „einzubetten“. Gut gemeint, ist jedoch etwas anderes, als gut gemacht. Zu groß scheint der Schock für die ZDF-Chefstrategen über die Wahrheiten, die Irans Präsident geäußert hatte, gewesen zu sein. Hatte man nicht über Jahre hinweg an der Dämonisierung des Iran als der Verkörperung „des Bösen“ schlechthin gearbeitet und der Wahrheit   >>>


Krieg und Frieden - Ein ZDF-Interview mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad - Ja, wie ticken Sie denn? - Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann - Ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender führt ein Interview mit der deutschen Bundeskanzlerin und kommentiert dieses abschließend mit den Worten: „Wir haben die Äußerungen von Frau Merkel wiedergegeben, damit deutlich wird, wie diese Frau tickt.“ Ist ein derartiges Verhalten im Umgang mit führenden Politikern vorstellbar? In der Regel nicht. Aber es gibt Ausnahmen. Insbesondere Feindbilder verlangen danach. Einen solchen Fall konnten die Fernsehzuschauer am 19. März 2012 im ZDF erleben, als nach einem Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu hören war: „Wir haben (seine Äußerungen) wiedergegeben, damit deutlich wird, wie einer der umstrittensten Politiker der Welt tickt.“ >>>

Die "Einbettung":

Video: Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
- Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview

Israel bricht alle Beziehungen zum UN-Menschenrechtsrat ab - Librered.net - Das israelische Außenministerium hat die diplomatische Delegation in Genf angewiesen, alle Telefonanrufe zu ignorieren und jeglichen Kontakt mit dem UN-Menschenrechtsrat abzubrechen.

Die israelische Regierung reagiert damit auf den heute verabschiedeten Beschluss des Rates, eine Untersuchung über die jüdischen Siedlungen im Westjordanland einzuleiten. Die israelischen Behörden haben ebenso angeordnet, der vom Rat gebildeten Untersuchungskommission die Einreise in das (besetzte) Gebiet nicht zu erlauben.

"Wir werden den Mitgliedern des Menschenrechtsrats nicht erlauben Israel zu besuchen. Unser Gesandter hat Instruktionen bekommen, nicht einmal Telefonanrufe zu beantworten", erklärte ein Verantwortlicher des Außenministeriums unter der Bedingung anonym zu bleiben der israelischen Tageszeitung "Haaretz".

Die Quelle erwähnt auch die Hohe Kommissarin für die Menschenrechte der UNO, Navi Pillay. "Das Sekretariat des Menschenrechtsrates und Navi Pillay haben mit der Bildung einer internationalen Untersuchungskommission über die Siedlungen diese Entwicklung (selbst) provoziert. In der Konsequenz werden wir mit ihnen von jetzt an nicht zusammenarbeiten und werden uns auch nicht an den Rat wenden", erklärte er.

Der israelische Außenminister Avigdor Liebermann kritisierte die Entscheidung des Rates schon am vergangenen Freitag und behautete, dies sei ein Beweis dafür, dass die Palästinenser die Verhandlungen mit Israel nicht (wieder) aufnehmen wollten. "Wir sind auf der einen Seite mit dem Terror von Al Qaida konfrontiert und auf der anderen Seite mit dem diplomatischen Terror von Abu Mazen", sagte Liebermann, wobei er sich auf den Rufnamen des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas bezog.  Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38299 aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer

 

Brandeis-Studenten gegen Knessetabgeordnete - Israel sei ein Apartheid-Staat, die Knesset ein Apartheid-Parlament, skandierten die pro-palästinensischen Studenten. - In der Synagoge Temple Emanuel in Newton, Massachussets, haben Studenten der Brandeis-Universität, Mitglieder der Gruppe «Gerechtigkeit in Palästina», eine Panel-Diskussion mit Knessetabgeordneten und Gemeindeaktivisten unterbrochen. Sie zogen ihre Hemden aus, worauf T-Shirts mit der hebräischen Aufschrift «Apartheid» zum Vorschein kamen. Die Studenten bezeichneten Israel als Apartheid-Staat und die Knesset als Apartheid-Parlament. Dabei sangen sie Slogans wie «free, free Palestine». Polizei und Sicherheitswachen entfernten >>>
 

Knesset Members Disrupted by Brandeis Students at Townhall (3/27/12 - Newton, MA)

 

 

J Street-Konferenz als «grosses Zelt» - Auf ihrer Washingtoner Jahreskonferenz hat die linksliberale Israel-Lobby J Street einen Spagat zwischen ihren jungen Anhängern und dem amerikanisch-jüdischen Establishment versucht. Die Obama-Regierung scheint derweil das Interesse an dem Verband zu verlieren. Vor vier Jahren hat Jeremy Ben-Ami den Verband J Street als linksliberale Alternative zu der einflussreichen Israel-Lobby Aipac gegründet. Der ehemalige Berater von Bill Clinton wurde darin zumindest implizit von Barack Obama und dessen Umgebung unterstützt, die innenpolitische Flankierung für einen neuen Vorstoss in der Aushandlung einer Zweistaatenlösung im Palästina-Konflikt suchten. J Street begann mit grossen Hoffnungen und gewann vor allem unter jüngeren Juden Zulauf, die sich von Aipac nicht vertreten fühlten. Dafür wurden Ben-Ami und seine Organisation systematisch von der israelischen Diplomatie geschnitten, während Obama seine Anstrengungen als Friedensvermittler seit dem letzten Herbst aufgegeben hat. Die Konsequenzen dieser Entwicklung wurden auf der diesjährigen Jahreskonferenz von J Street in Washington deutlich. Im Gegensatz zu früheren Jahren erschien dort während der letzten drei Tage kein hochrangiger Vertreter der Obama-Regierung >>>


Olmert to J Street: Abbas a partner for peace - Yitzhak Benhorin - Ynet - "...return to pre-1967 borders, coupled with land swaps only way to achieve peace."

 

 

PI-News-”Autor” verurteilt wegen Volksverhetzung!  - Freiheitsliebender - Islamfeindlichkeit! - Am 14. Februar 2012 erhielt Michael Mannheimer einen Brief des Amtsgerichts Heilbronn in dem das Urteil gegen ihn verkündet wird. Michael Mannheimer wird dazu verpflichtet 2500 Euro Strafe zu bezahlen. Angeklagt wurde Mannheimer wegen seiner Hetze gegen den Islam und gegen Muslime in Europa, besonders seine Behauptung, der Islam arbeite daran, Europa zu übernehmen und zu islamisieren, wird als Grund für die Strafe angegeben. Seine Behauptung, dass der Islam strebe die Weltherrschaft an und seine Behauptung muslimische Grundsätze seien mit Deutschland nicht vereinbar haben zu der Strafe geführt. Grundlage für die Anklage war seine Hetze gegen Muslime und sein sogenannter “Aufruf zum Widerstand” (den wir aus moralischen Gründen nicht verlinken). Verurteilt wegen Volksverhetzung >>>

 


28.3.2012
 

Barguti fordert Beendigung der Zusammenarbeit mit Israel - Verurteilter Barguti warnt Abbas vor "Illusionen" über Ende der Besatzung - Der in Israel eine lebenslange Haftstrafe verbüßende Fatah-Führer Marwan Barguti (Barghouthi), der als beliebtester palästinensischer Politiker gilt, hat die palästinensische Führung um Präsident Mahmoud Abbas aufgefordert, die Zusammenarbeit mit Israel aufzukündigen.  >>>

Barghouti ruft Palästinenser zum Volkswiderstand gegen Israel auf. -  Barghouti äußerte sich im Kontext des an diesem Freitag anstehenden "Tag des Landes", im Zuge dessen eine Reihe von Demonstrationen mit insgesamt mehreren tausend Teilnehmern erwartet wird. Der "Tag des Landes" ist ein palästinensischer Gedenktag für die Opfer der Auseinandersetzungen vom März 1976, als nach der Konfiszierung tausender Dunum palästinensischen Landes  >>>

 


Attorney Says Health of Striking Prisoner Deteriorated – Attorney Jawad Boulus, who represents striking prisoner in Israeli jails, Hana Shalabi, said Tuesday that Shalabi’s health has deteriorated and that she was bleeding from the nose and mouth.  Boulus visited Shalabi at Meir Hospital in northern Israel, where she is getting treatment following 41 continuous days of hunger strike to protest her administrative detention. He said Shalabi was disappointed and angry when she was informed that an Israeli court had rejected her appeal for early release. >>>

PA will ask UN summit to end Israeli administrative detention - A woman holds a placard depicting prisoner Hana Shalabi during a rally in support of her hunger strike as well as calling for the release of Palestinian prisoners held in Israeli jails, in front of Damascus Gate in Jerusalem's Old City - After the UN Human Rights Council voted to launch an international investigation into Israeli settlements last week, the PA prisoners ministry is preparing to ask a UN meeting to force an end to Israel's detention of Palestinians without charge. Minister of Prisoners’ Affairs Issa Qaraqe said Monday the PA is launching a legal campaign for the a UN meeting on Palestinian prisoners in Israeli jails in Geneva starting next Monday. >>>
 

„Als Jude ist mein Herz gebrochen“ - Mark Braverman hat ein Buch verfasst, das Schweigen brechen und Menschenrechten Raum geben soll. Darin fordert der amerikanische Psychologe die Kirchen weltweit dazu auf, Israels Siedlungspolitik schnellstens Einhalt zu gebieten. (Der Artikel erschien am 22.3.2012 in der evangelischen Wochenzeitung “die kirche”) - Liva Haensel - Der Mann blickt nach oben. Seine Augen wandern die graue Betonwand entlang, über die kleinen Unebenheiten, die Streifen, ein paar Risse. Sie bleiben an dem Stacheldraht hängen, der die Mauer entlang kriecht bis zum nächsten Wachturm. Wer als Kind mal beim Spielen in einem Stacheldrahtzaun hängengeblieben ist, der weiß wie spitz sich die Metallenden in das Fleisch bohren. Der Mann ist zierlich und schmal. Für eine Weile steht er da vor der riesigen Mauer, die ihm ihre graue Fassade entgegenstreckt und denkt nach. Dann hat er seine Antwort gefunden. Die Mauer hat sie ihm gegeben. Er kann es kaum glauben. >>>

 

Palästinas Jugend fühlt sich in der Sackgasse - Inge Günther - Premier Salam Fayyad, der frühere Weltbanker, ist ein Macher-Typ. Doch auch er kann frustrierten palästinensischen Jugendlichen keine Perspektive aufzeigen. Am Mittwoch kommt er zu Gesprächen mit deutschen Politikern nach Berlin um erneut für einen unabhängigen Staat zu kämpfen. Wenn Palästina eine Zukunft hat, dann sitzt sie hier. Zu Hunderten sind sie aus dem Westjordanland nach Ramallah zum Jugendgipfel von „Sharek“ gekommen, was soviel heißt wie „nimm teil“: Junge Männer mit Gelfrisuren und Mädchen mit und ohne Kopftuch hocken in bunter Reihe, um mit Premier Salam Fayyad zu debattieren. Die meisten sind Anfang zwanzig und verlangen mehr Jobchancen, mehr Mitsprache und vor allem eine politische Perspektive. „Werden unsere nationale Rechte nicht allmählich fromme Wünsche?“, wirft einer ein. Nicht minder kritisch fragt ein Kumpel, „wieso wir Palästinenser immer abhängig von der Entscheidung anderer sind“. >>>

 
 

Österreich distanzierte sich von Israel-Mission -  Beim Votum im UNO-Menschenrechtsrat über die israelische Siedlungspolitik hat sich Österreich von der Forderung nach der Einsetzung einer Untersuchungskommission in einer Erklärung distanziert. Darauf wies das Wiener Außenministerium am Dienstag auf Anfrage hin. Wegen dieses "neuen Punktes" im Text habe man heuer darauf verzichtet, die Resolution, die von der EU im Menschenrechtsrat "jedes Jahr" eingebracht werde, mit einzubringen, hieß es weiter. -
Österreich enthält sich nicht der Stimme - Diesmal hätten sieben EU-Länder (die allerdings alle derzeit nicht Mitglieder des Menschenrechtsrates sind, Anm.) den Text zur Siedlungspolitik eingebracht. Sechs EU-Länder (die im Menschenrechtsrat sitzen, Anm.) hätten sich dann beim Votum der Stimme enthalten >>>

 

Kommentare: Israel rügt Österreich wegen Votum im Menschenrechtsrat >>>

Israel bricht Beziehungen zum UN-Menschenrechtsrat ab - Der Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem bestätigte diese Entscheidung am Montag. Man habe beschlossen, "alle Arbeitsbeziehungen zum UN-Menschenrechtsrat abzubrechen, weil der Rat keine konstruktiven Verbindungen mit Israel unterhält" >>>

Streit um Siedlungsbau: Israel verbietet Uno-Ermittlern die Einreise >>>

 
 

Feindunterstützer des Tages: RLS - Während sogenannte antideutsche Splittergrüppchen bemüht sind, antikapitalistische Politik, die Ablehnung imperialistischer Angriffskriege und Kritik an der Unterdrückung der Palästinenser durch die israelische Rechtsaußenregierung als antisemitisch zu diffamieren, alimentiert die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) die Protagonisten und Mitläufer dieser Bewegung der Bellezisten und antimuslimischen Rassisten auch weiterhin. Nirgendwo sonst in der politischen Landschaft kommt es vor, daß Parteien oder die ihnen nahe stehenden Stiftungen ausgerechnet diejenigen fördern, die zum Kreise ihrer entschiedensten Gegner gehören. Anders jedoch die Linke-nahe RLS, auf deren Einladung Joachim Bruhn, Mitglied der Freiburger »Initiative Sozialistisches Forum« und Mitbetreiber des »ça ira«-Verlags, am Dienstag an einem »Streitgespräch über Die Linke, den Zionismus und den Antisemitismus« bei der Ferienakademie der RLS in Blossin teilnehmen durfte. »Ob jede Kritik am Staat Israel antisemitisch ist, kann man nur mit einem glasklaren Ja beantworten«, lautet einer der Ergüsse aus Bruhns Feder >>>

 
 

 

Weltkriegsszenarien und Welt-Kriegspropaganda - Peter Preiß - Die Schlagzeilen dieser Tage in Sachen Iran überschlagen sich. Ein israelischer Militärschlag gegen Teherans Atomanlagen wird immer wahrscheinlicher, so der Tenor. Im Interview mit dem ARD-Onlineportal tagesschau.de nannte der Nahostexperte und Regierungsberater Michael Lüders in der vergangenen Woche den Angriff »fast schon sicher«. Ein Krieg würde die gesamte Region zum Explodieren bringen. Die israelische Regierung hat mehrfach bekräftigt, notfalls im Alleingang gegen den Iran vorzugehen, wäre dazu aber militärisch nicht in der Lage. Laut Lüders gibt es Überlegungen in Israel, »den ersten Angriff allein zu machen. Dann würde der Iran zurückschießen und in dem Moment wären die USA gezwungen, sich auf seiten Israels an diesem Krieg zu beteiligen, auch wenn sie das eigentlich gar nicht wollen. >>>

Why not get law and politics right in Iran? - Richard Falk - According to US intelligence estimates, Iran abandoned its nuclear weapons programme in 2003. Santa Barbara, CA - In his important article in the New York Times on March 17, 2012, James Risen summarised the remarkable consensus of the intelligence community in the United States that Iran abandoned its programme to develop nuclear weapons in 2003 and no persuasive evidence exists that it has departed from this decision. It might have been expected that such news - based on the best evidence on which billions was spent due to sensitive security issues - would produce a huge sigh of relief in Washington and Tel Aviv. On the contrary, it has been totally ignored, including by the highest officers in the government, and the opposite reality has been confirmed. The US president has not even bothered to acknowledge this electrifying conclusion that should have put the brakes on what appears to be a slide toward a disastrous regional war. We must insistently ask "why" such a prudent and positive course of action has not been adopted or at least explored. And we must tentatively answer that there must be some reason other than the supposed fear of Iran possessing a few nuclear bombs>>>

 
 

Asking Israel why it tortured my friend - Joy Ellison - On 7 January 2010, something happened that changed irrevocably the way I see the world. That day, my friend Musab Raba’i was tortured by the Israeli military. When I heard that Israeli Sergeant Benjamin Anthony would be speaking at DePaul University in Chicago yesterday, I had one question for him: why? Musab’s story never got serious attention in the news media. The soldiers who attacked him were never prosecuted. I couldn’t help myself. I wanted to ask a member of the Israeli military to answer for what soldiers did to my friend. So I stood up, looked Anthony in the eye and asked him to explain what happened to Musab. Anthony never answered my question. These are the events that I challenged Anthony, founder of the propaganda outfit Our Soldiers Speak, to explain. As the above video shows >>>

 
 

In Israel a Good soldier is a Dead Soldier – (?) – Incl. video - Israel is not looking for peace. The facts. - Neither has Israel (or let’s say never had) sincere intentions to negotiate (for peace). Forced to negotiations regarding the “Shalit exchange deal”, they finally agreed on terms Hamas had given them years before. This is after committing another massacre in Gaza which cost over 1400 lives, and negotiated, presidential pardoned the “to exchange” political detainees for Shalit. Well this is never going to happen again. For Israel revived the Hannibal policy. To prevent any negotiation possible it has taken the old armyrule invented 25 years ago by at the time GOC Northern Command Major General Yossi Peled, currently cabinet member. The idea evolved to a policy although it is >>>
 

IDF's kidnap kill protocol: Good soldier, dead soldier?

 


27.3.2012
 

Why the silence? Hana Shalabi on day 40 of hunger strike as Israeli rejects appeal - Ali Abunimah - As Israeli officials defame and malign her on Twitter, Hana al-Shalabi lies critically ill and at risk of immediate death in Israeli detention on day 40 of her hunger strike. On Sunday, Ma’an News Agency reported today, an Israeli military judge – an officer of the Israeli occupation forces who kidnapped her from her home on 16 February – rejected an appeal against al-Shalabi’s “administrative detention” without charge or trial: Ofer military court on Sunday rejected a legal appeal for administrative detainee Hana Shalabi, a lawyer from the Prisoners Society said. Jawad Bulus told Ma’an that a secretary >>>
Bild links - The mother of female Palestinian prisoner Hana Shalabi holds the picture of her daughter


Hospital 'may consider force-feeding' Shalabi - This article was originally published by the Ma'an News Agency and is republished with permission. The ethics committee of Meir Hospital may consider force-feeding hunger-striking detainee Hana Shalabi, human rights organizations said Monday. The committee will meet Tuesday to discuss Shalabi's case and could discuss force-feeding her, Addameer prisoner rights group and Physicians for Human Rights-Israel said in a joint statement. Amnesty International warned forcible feeding "could constitute cruel and inhuman treatment," a release from the group said. >>>

Palestine: Inside the Home of Hana Shalabi - Linah Alsaafin - Burqin, Occupied West Bank – A tent, decorated with the flags of Palestinian political factions and posters of 29-year-old Hana, adorns the front yard of the Shalabi family home. On the eve of Mother’s Day, the tent had received a steady stream of visitors since the morning. >>>

Hana Shalabi at 'Risk of Death’ Highlights Injustice of Administrative Detention - The Israeli authorities should immediately release a Palestinian detainee, Hana Shalabi,or charge her with a recognizable criminal offence and promptly try her, Amnesty International said amid fears that the woman could die in detention after 40 days on hunger strike. >>>

Academic BDS: Tel Aviv U to Investigate Solidarity with Shalabi Sergio Yahni - AIC - Tel Aviv University will conduct an examination of senior lecturer Dr. Anat Matar for her participation in a solidarity demonstration with hunger striking Palestinian prisoner Hanaa Shalabi >>>

Hospital 'may consider force-feeding' Shalabi - Doctor warns health condition of detainee on 40-day hunger strike is critical, as lawyer says filed high court petition against her imprisonment without charge. >>>

Prisoner Group Files Appeal In The Case of Ash-Shalabi >>>

Weitere Artikel über Hana al-Shalabi >>>

 

What Palestinian political prisoners are fighting for - Ameer Makhoul - The case of the freedom fighter Khader Adnan reminds us of where the strength of the Palestinian people lies. This is the strength that was squandered and dissipated in the Oslo process and the pursuit of a state at the expense of national liberation. With his historic hunger strike and his heroic resolve in his fight against the occupying state, Adnan has reaffirmed an important principle  >>>

Female Detainee On Hunger Strike Since Tuesday - Saed Bannoura - Lawyer of the Ad-Dameer Prisoner Support and Human Rights Association, Firas Sabbah, stated that he managed, last Thursday, to visit detainee Amani al-Khandaqji, at the Israeli Asqalan prison, and that she told him that she started an open-ended hunger strike since her abduction by the army last Tuesday. Interrogators are questioning her about a prisoner support Facebook page she manages. >>>

 

Umfrage zum Atomstreit mit Teheran Mehrheit der Israelis hält Angriff auf Iran für vertretbar - Attackieren oder Warten? Einer Umfrage zufolge ist für die meisten jüdischen Israelis die Antwort auf diese Frage klar: Fast zwei Drittel fürchten eine Atombombe in der Hand Teherans stärker als die Folgen eines Militärschlags gegen Iran. Auch wenn man die Befragung differenziert betrachten muss. Fast zwei Drittel der jüdischen Israelis halten laut einer neuen Umfrage die Folgen eines Angriffs gegen Iran für weniger gefährlich, als der Islamischen Republik den Bau einer Atombombe zu gestatten. Aus der in der israelischen Zeitung Haaretz veröffentlichten Erhebung des Jerusalem Center for Public Affairs geht hervor, dass etwa 65 Prozent der Befragten der Aussage zustimmen, dass der Preis, den Israel dafür zahle, mit der Bedrohung durch eine iranische Bombe zu leben, größer sei als der Preis, den es zahlen würde, wenn es Irans Atomanlagen angreifen würde. >>>

Vor den Küsten des Irans sammelt sich eine riesige US-Flotte  - Spencer Ackerman - Kanonenboote, Supertorpedos und Unterwasser-Drohnen - Die US-Navy baut im Persischen Golf und im Arabischen Meer ein gewaltiges Bedrohungspotential gegen den Iran auf. Die Entsendung eines dritten Flugzeugträgers in die Gewässer um den Iran war, wie sich  gerade herausstellt, erst der Anfang [s. http://www.wired.com/dangerroom/2012/01/iran-aircraft-carriers/ ]. Die USA haben derzeit tatsächlich mehr Kriegsschiffe im Persischen Golf versammelt, als die Kriegsflotten der meisten Staaten der Erde - einschließlich der des Irans - aufbieten könnten. Und dabei hat die US-Navy bisher erst ihre Muskeln spielen lassen. >>>

Mohammed al-Baradei - "Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt" - Der Ex-Chef der internationalen Atomenergiebehörde, al-Baradei, warnt vor einem Krieg Israels gegen den Iran: "Das würde die gesamte Region zerfetzen." >>>

 

Between France and the Malha mall  - The fact that such a hate crime is barely even reported in Israel is much more serious than the blows at the mall. The police allow it to happen, hundreds of eyewitness turn aside. No one saw, no one heard, who cares? - Gideon Levy - The voice on the other end of the phone was clearly very upset. Its owner had rung late at night to talk about the "pogrom," as he called it, at Jerusalem's Malha shopping mall a few days before. As the former head of one of the state law enforcement agencies he was particularly outraged that the incident had attracted no media attention and that no arrests had been made. On Friday the full, terrible truth of the incident came to light. Oz Rosenberg reported in this newspaper that last Monday night hundreds of Beitar Jerusalem soccer fans rampaged through the mall, chanted racist slogans, spat at female Arab workers and attacked dozens of male Arab workers with their fists, their feet and with sticks. >>>

 

 

Doppelmoral = keine Moral - Diese Aufführung zeigt, wie kaltblütig das zionistische Regime nicht nur 300 Kinder, sondern über 1.000 Menschen umgebracht haben. Alle Verantwortlichen müssen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Völkermord und Verbrechen gegen Menschlichkeit angeklagt werden. Wo sind die "Demokraten" Obama, Merkel, Sarkozy, Cameron oder die anderen westlichen Regierungschefs, die im Namen der Menschenrechte Kriegsverbrechen begehen und Aggressionskriege führen, unterstützt von sogenannten Nichtregierungsorganisationen, die in Irak, Afghanistan, Libyen und vielleicht in Zukunft in Syrien und Iran sich eine vergoldetene Nase verdienen.  Diesem verbrecherischen Zynismus muss ein Ende breitet werden. E. Arendt, 26.3.12.

Seven Days From a Gaza Diary - Operation Cast Lead

Seven Days From a Gaza Diary - a performance for three voices adapted by Edward Mast from the diary of Khulood Ghanem, Gaza, 2008-9, at the conference "The United States, Israel and Palestine: What Does Justice Require of US?" held February 19, 2010 at St. Marks Cathedral Seattle, WA
 

 
 

Die Würde der Anderen - Israel ist kein Apartheid-Staat. Jeder Freund Israels muss sich aber fragen, welche Rechte die Palästinenser erhalten, wenn es keine Zwei-Staaten-Lösung gibt. - Alon Liel - Bei seinem Besuch in Israel und den palästinensischen Gebieten war Sigmar Gabriel, der deutsche Oppositionschef, auch in Hebron im Westjordanland. Er hat anschließend die Verhältnisse in der Stadt mit der Apartheid-Politik verglichen. Zu Unrecht, denn Apartheid kann keine städtische Politik sein. Apartheid in Südafrika war verdientermaßen deshalb so verrufen, weil sie staatliche Regierungspolitik gewesen ist. Ihre Stärke und Totalität hatte ihren Grund in der uniformen Anwendung in jeder Ecke Südafrikas. Die Apartheid fußte auf der nationalen Gesetzgebung, die jedem Einwohner des Landes je nach Hautfarbe Vor- oder Nachteile brachte. Rassismus existiert überall in der Welt, in Schulen, Vereinen, auf dem Fußballfeld, und wir müssen ihn wo auch immer erkennen und verurteilen. Aber der Begriff „Apartheid“ sollte nicht für die Geschäftspolitik eines bestimmten Cafés oder einer Taxistation herhalten. Er ist so verseucht und belastet, gerade weil er von einem Staat adoptiert wurde, der als legitimes Mitglied der Familie der Nationen betrachtet wurde. Der harsche Rassismus, den Sigmar Gabriel in Hebron vorgefunden hat, würde auch nicht so viel Interesse wecken, wenn dieses Phänomen nur auf das städtische Gebiet begrenzt wäre. Das internationale Interesse in diesem Fall rührt daher, dass Israels Vorgehen in den palästinensischen Gebieten insgesamt viele an den Gestank der Apartheid erinnert. In diesem Sinne wurde das Mahl, das in Hebron gegessen wird, in Jerusalem gekocht. >>>

 

Weitergeleitete Nachricht (von den Frauen in Schwarz, Wien): Unten zwei Berichte über die Behandlung von Kindern, bzw. Jugendlichen von den Israelischen Militärbehörden.

1. Die Ergebnisse einer Untersuchung von Defence of Children International mit Unterstützung der Europäischen Union über Mißhandlung und Folter von Kinder in Israelischer Haft.

2. Eine Kampagne gegen den Erlass eines Israelischen Militärgerichtes 8 Jugendliche  mindestens 30 km von ihrem Wohnort zu deportieren.


Wir bitten sie diese schockierenden Berichte weiterzuleiten!
 

On 20 March 2012, DCI-Palestine launched a new report:Bound, Blindfolded and Convicted: Children held in military detention.

The report is the culmination of four year’s work by DCI, with the support of the European Union, focusing on verifying reports of ill-treatment and torture of children in the Israeli military detention system. The findings of the report are based on 311 sworn affidavits taken from children between January 2008 and January 2012. The report also includes:

  • An interview with a lawyer who represents children in the military courts;

  • An interview with the director of the YMCA rehabilitation programme;

  • An interview with an Israeli soldier, courtesy of Breaking the Silence;

  • A Psychological opinion into the effects of military detention on children; and

  • 25 case studies taken from child-detainees.
     

The report found that there is a systematic pattern of ill-treatment, and in some cases torture, of children held in the military detention system, with the majority of the abuse occurring during the first 48 hours. The key findings of the report are presented in the table below:

 

#

Common complaints and areas of concern

Number of cases

Percentage of children

1

  Hand ties

296

95%

2

  Blindfolds

281

90%

3

  Physical violence

234

75%

4

  Detention inside Israel in violation of Article 76

196

63%

5

  Arrested between midnight and 5:00 am

188

60%

6

  Confession during interrogation
 

180

58%

7

  Threats

178

57%

8

  Verbal abuse and/or humiliation

169

54%

9

  Strip searched

102

33%

10

  Transferred on floor of vehicle

98

32%

11

  Signed/shown documents written in Hebrew

91

29%

12

  Solitary confinement

38

12%


The testimonies reveal that most children are arrested from villages located close to friction points, namely settlements built in violation of international law, and roads used by the Israeli army or settlers. The report includes 10 recommendations, which if implemented, would reduce the level of ill-treatment, but no one should be under any illusion that the treatment documented in the report can be eliminated so long as the friction points remain and Palestinian children are treated as second-class individuals.

The full report is available on line, (URL pasted below) and hard copies are available on request.
http://www.dci-palestine.org/sites/default/files/report_0.pdf

 


2. Campaign against the Israeli occupation military decision to deport 8 minors from Beit Ommar  

Beit Ommar Popular Committee against Settlement and Apartheid Wall

The Ofer Israeli occupation military court demands the deportation of 8 boys from the area of ​​their residence in Beit Ommar

In a precedent the first of its kind against Palestinian children, Ofer Military Court, which was held on Tuesday, called for the deportation of 8 young minors from their homes In Beit Ommar for a distance of at least 30 kilometers from the town, according to Israeli military prosecution claim: that these young minors are a danger to the security of the settlers who are going through from Hebron Jerusalem Road. 

According to Yousef Abu Maria, media spokesman of the Popular Committee against settlement in Beit Ommar, the young eight minors are represented by their Israeli lawyer, "Neri Rmata" who refused to categorically discuss the decision and considered the decision unjust and dangerous precedent and urged the families of the detainees to reject this decision, a number of Palestinian lawyers reject this decision because it sets a dangerous precedent and threatened to boycott the Israeli courts.

As the administration of Ofer military prison beat severely captive minor Ahmed Solaiby (16 years) in front of the courtroom causing tumors in his face, as he told the judge I do not recognize you and the Court of Ofer because they are illegal, which forced the Israeli military Judge to leave the courtroom for an hour and after returning to the hall he postponed the case to next meeting on Sunday 25.3.2012. The detainees are Ayesh Khalid Sabri Awad (17 years), Basil Khalid Hassan Abu Hashim (15 years), Zain Hisham Khalil Abu Maria (15 years) Sami Amer Ahmed Abo Joudeh (16 years), Emad Mohammed Saed Solaiby (16 years), Mohab Jawdat Adi (14 years), Bilal Mahmud Awad Ayyad (16 years), and Ahmed Ali Mahmoud Solaiby (16 years).

In another context, the occupation forces at dawn today raided a house belonging to Basem Khidr Alalami (48 years) in the area of ​​Beit Ommar and handed over notes to meet with Israeli intelligence on Wednesday for him and his two sons, Mohammed (22 years) and Mamdouh (19 years) who were released two weeks ago after their imprisonment for different periods and the payment of fines.

 

100 Jahre des ANC: Palästinenser Widerstand gegen israelische Apartheid - Ahmed Kathrada - Als Südafrikaner, der gelebt hat und unter der Apartheid gelitten und verbrachte fast 30 Jahre meines Lebens als Erwachsener in den Gefängnissen zu widerstehen, kann ich nicht demütig und den Anspruch, etwas über den Sinn der Apartheid kennen. Man bekommt nicht so weit und so lange Reise, als ich mit dem African National Congress (ANC) und führende Unternehmen wie Govan Mbeki, Walter Sisulu und Nelson Mandela und Apartheid haben nicht erkannt, wenn Sie sehen und erleben. Kürzlich besuchte ich das Russell-Tribunal zu Palästina gehört und bewegendes Zeugnis von Palästinensern, Israelis und Südafrikaner. Das Gericht schloss, dass Israel die rechtliche Definition eines Apartheid-Staates erfüllt. Ich bin schmerzlich eingestehen, dass, bezogen auf das, was ich durchlitten und noch wichtiger, auf das, was ich gelernt habe, l bin zutiefst davon überzeugt, dass, dass die Palästinenser erleben Leben ähnlich - und in vieler Hinsicht weit schlimmer - als das, was wir hatten unter der Apartheid in Südafrika. Dies wurde auch überzeugend von Professor John Dugard, einer der bedeutendsten Juristen Südafrikas argumentiert. >>>

 

 

One or two states? The status quo is Israel’s rational choice - The secret to understanding Israeli political behavior lies in the widespread (and fundamentally evident) notion that any change to the status quo is likely to bring more harm than good. - Even passionate advocates of Israeli policy wonder at times – often in private, but sometimes also in public – why the Israeli government doesn’t show a bit more urgency in pursuing a way out of the West Bank. - Israel, the saying goes, is faced with two options: A two-state solution and a one-state solution. The first option involves removing most of the settlements from the West Bank (but not necessarily most of the settlers); the second one starts with annexing the West Bank and changing the demographic balance between Jews and Palestinians living under full Israeli sovereignty. Israelis – both leaders and the public – seem to be rhetorically adopting the former while in practice moving towards the latter. >>>

 


26.3.2012
 

Israel Kills by deprivation – Gaza baby dies as power cut shuts breathing aid - A seven-month-old baby in Gaza died on Friday evening after medical equipment he was connected to switched off as a result of a power cut, a Hamas-affiliated TV channel said. Gaza medical spokesman Adham Abu Salmiya confirmed the incident, adding that the infant was born with respiratory problems and doctors had recommended the use of mechanical breathing apparatus to be used at home. The father of the child had turned on the apparatus before going to sleep but during the night a power cut caused it to switch off, resulting in the infant’s death, Hamas’ Al-Aqsa TV reported. The child was the “first victim of the current power crisis in Gaza,” Abu Salmiya said, warning that the medical sector in the coastal enclave is in jeopardy >>>

Gaza baby dies after respirator runs out of fuel, becoming first casualty of energy crisis >>>

Blau-weiße Liebesgrüße - Facebook-Kampagne und Protest in Tel Aviv: Jenseits der aktuellen Kriegshetze gegen Teheran versichern sich Israelis und Iraner ihrer gegenseitigen Sympathie - Karin Leukefeld - Er habe nur einmal im Leben einen Iraner getroffen, das sei in einem Museum in Paris gewesen, sagt Ronny Edry in einem Youtube-Video, in dem er über seine Initiative spricht und um weitere Unterstützung wirbt. »Wenn immer ein Politiker im Fernsehen über Krieg gegen Iran spricht, seien Sie sicher, daß er nicht für das israelische Volk spricht.« Innerhalb kürzester Zeit habe er Briefe und Fotos anderer Israelis erhalten, die seine Meinung teilten. Schließlich seien aus anderen Ländern und aus dem Iran selbst Dankesbotschaften bei ihm eingegangen: »Wir lieben Euch auch, Eure Worte erreichen uns trotz der Zensur«, war in einem Brief aus dem Iran zu lesen. Auf einem Bild ist unter der Überschrift »An meine israelischen Freunde« der schwarze Schatten einer Person zu sehen. Darunter die Worte: »Ich hasse Euch nicht, ich will keinen Krieg. Liebe und Frieden«, wobei das »und« durch ein Herz dargestellt ist. - Offenbar angeregt von der Liebeserklärung an die Iraner, marschierten Hunderte Israelis am Samstag abend durch Tel Aviv >>>

Dokumentation - Facebook -  Flirt mit dem "Feind" >>>

Evelyn Hecht-Galinski, „Das Elfte Gebot: Israel darf Alles“  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen.“ Dieses Motto des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland (ZdJ), Heinz Galinski, hat sich auch seine Tochter, Evelyn, zu Eigen gemacht. Stimmgewaltig und mit Verve tritt sie seit einigen Jahren als Kritikerin israelischer Regierungspolitik und dessen „Sprachrohr“ in Deutschland, des Zentralrates, öffentlich in Erscheinung. Nachdem sie anfänglich noch Gehör in den öffentlichen Medien gefunden hat, ist es den Vertretern der „Israel-Lobby“ gelungen, sie durch Verleumdungen und Diffamierungen medial zu marginalisieren.,,,,, ,Die vorliegende Buchveröffentlichung kompiliert Artikel von Evelyn Hecht-Galinski, ohne die sonst bei ihr üblichen schrillen, fanfarenartigen Zwischentöne zu reproduzieren. Die kurzen Kommentare und Redebeiträge zu aktuellen politischen Ereignissen in Israel, Palästina und der Bundesrepublik Deutschland erstrecken sich über einen Zeitraum von drei Jahren. (...) Der Wert des Buches besteht darin, dass es in komprimierter Form die vielfach geäußerte Kritik an der israelischen Regierungspolitik gegenüber den wirklichen Besitzern des Landes, den Palästinensern, und die doppelten Standards der deutschen politischen Elite. >>>

Jerusalem sollte allen zugänglich sein - Mustafa Barghouti über das Ziel des »Globalen Marsches nach Jerusalem« - Jedes Jahr am 30. März begehen die Palästinenser den »Tag des Bodens«. Sie erinnern damit an einen Generalstreik und an Demonstrationen im März 1976. Damals hatten die israelischen Behörden Tausende Hektar Land beschlagnahmt. In diesem Jahr ist der Tag Anlass für einen »Globalen Marsch nach Jerusalem«. nd: Sie haben zusammen mit Palästinensern unterschiedlicher politischer Richtungen und aus unterschiedlichen Orten der Welt zum »Globalen Marsch nach Jerusalem« aufgerufen. Worum geht es Ihnen dabei?
Barghouti: Es ist ein Akt der Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Der Marsch wird am 30. März - dem »Tag des Bodens« - stattfinden, einem Tag, der die Einheit der Palästinenser im Kampf für Freiheit und Würde und gegen den Raub ihres Landes symbolisiert. Wir hoffen, dass wir die Aufmerksamkeit der Welt auf die sehr schweren Rechtsverletzungen lenken können, die Israel in Jerusalem begeht. Sowohl die Vereinten Nationen als auch der Internationale Gerichtshof haben erklärt, dass die Annexion Ostjerusalems, das ein Teil des besetzten palästinensischen Territoriums ist, einen Verstoß gegen das internationale Recht darstellt.
Illegale israelische Beschlagnahmungen palästinensischen Bodens gibt es überall in den besetzten Gebieten. Warum konzentrieren Sie sich auf Jerusalem?

Jerusalem ist das Herz der palästinensischen Sache. Ostjerusalem sollte die Hauptstadt des palästinensischen Staates sein >>>

Sonderseite: GLOBAL MARCH TO JERUSALEM  >>>

 

Nachschlag: Prestigegewinn - Ahmadinedschad-Interview - Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat ZDF-Moderator Claus Kleber für sein Interview mit Mahmud Ahmadinedschad kritisiert, weil er den Holocaust-Leugnungen des iranischen Präsidenten nicht widersprochen habe. »Ich bin sehr enttäuscht, daß ein angesehener deutscher Journalist – und obendrein in einem öffentlich-rechtlichen Sender – derart dreiste Bemerkungen einfach unwidersprochen läßt >>>

ZDF-Moderator Claus Kleber bezieht Prügel - "heute journal"-Moderator Kleber: Moralisches Versagen? - Hat Claus Kleber gegen journalistische Grundregeln verstoßen, als er den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad interviewt hat? Hat sich der "heute journal"-Moderator sogar "moralisches Versagen" vorzuwerfen? Die Kritik an ihm nimmt zu.  Wie befragt man als Journalist einen Diktator? Wie kritisch kann man in so einer Situation sein - und wie kritisch muss man sein? Mit diesen Fragen müssen sich derzeit das ZDF und Claus Kleber, Moderator des "heute journal" befassen - notgedrungen. Denn das von Kleber geführte ZDF-Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad ist beim Zentralrat der Juden in Deutschland auf Kritik gestoßen. >>>

Kurzkommentar E. Arendt - Nehmen wir doch die moralischen Ansprüche, die der Zentralrat einfordert an. Nur frage ich mich, warum diese moralischen Ansprüche nicht allgemeingültig sind sondern nur da - wo angenehm - angewandt werden. Hat der Zentralrat irgendwann gegen die "dreiste" Kriegshetze aus Israel, gegen die Kriegshetze in der BRD protestiert? Eine Doppelmoral ist keine Moral....

Die "Einbettung":

Video: Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
- Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview
 

Obama: Window for diplomatic solution to nuclear Iran is closing - Reuters--U.S. President reiterates position on Iran nuclear issue after talks with Turkish PM Erdogan; remarks come week and a half after Russian daily reported that United States had asked Russia to deliver ultimatum to Iran.


First large Israeli protest against war with Iran in Tel Aviv - Dahlia Scheindlin and Larry Derfner--A lively crowd of approximately 1000 people, according to estimates by the Israeli media, gathered at Habima Square in Tel Aviv to voice its opposition to a war between Israel and Iran. Although hoping to capitalize on the energy of a surprisingly successful grassroots internet campaign that seemed to sweep the whole country last week, the protesters had all the hallmark attributes of a left-wing demonstration: large red flags associated with Hadash, the far-left Jewish-Arab party, calls for the Netanyahu government to resign, and no Israeli flags.

 

Der Islam – Schrecken des Abendlands - Werner Ruf - Freiheitsliebender - Es scheint uns heute selbstverständlich, in der Kategorie der Nation zu denken. Da ist jemand “stolz, Deutscher zu sein”, ein Anderer schämt sich dieser Nationalität ob der im deutschen Namen begangenen Verbrechen. Aber was ist das, Deutscher, Franzose, Araber oder Jude zu sein? So leitet der Dr. phil Werner Ruf sein Werk “Der Islam – Schrecken des Abendlands” ein. Sein Buch beginnt . >>>

Werner Ruf, Der Islam – Schrecken des Abendlands - Rezension Dr. Ludwig Watzal - Ein Gespenst geht um im Westen – es ist „der Islam“. Seit Samuel Huntingtons berühmt-berüchtigter These vom „clash of civilisations“ hat der US-dominierte Westen wieder ein Feindbild. Es ersetzte flugs die Bedrohung durch den Kommunismus, >>>

 

A Palestinian on His Arrest and Liberation - Robert Wright - Last month Fadi Quran, a Palestinian activist whom I met this summer, was arrested by Israelis during a demonstration in the West Bank city of Hebron. As I noted at the time, the charges--which included assaulting the arresting officers--were false, as was shown by videos that surfaced after the arrest. After the videos drew international attention, Fadi was released, and apparently Israeli authorities will not pursue the case further. I recently spoke with Fadi at length about his arrest and his role in the growing movement to oppose the Israeli occupation via nonviolent resistance. (The subject of this demonstration was the status of Shuhada Street in Hebron.) You can watch the whole interview at Bloggingheads.tv, but here are a couple of highlights. On how he wound up getting arrested and the immediate aftermath of his arrest >>>

 
 

Film: In Search of Palestine - Edward Said’s Return Home - Jalal Abukhater - Watching this film, I got mixed feelings. Should I consider it refreshing to watch Edward Said narrating this exceptional film? Should I feel nostaligic seeing Ibrahim Abul Lughod, a man who was a close family friend and used to bring me gifts when I was about 6 years old, alive and talking in this film? Or should I consider it depressing to know that the current reality hasn’t changed at all during the last 14 years? “In Search of Palestine - Edward Said’s Return Home” is a film presented by Edward Said, and produced by the BBC in 1998. As the film description reads, it captures the interconnection between Said’s personal recollection and the shared memory of the Palestinian people. The film discusses the Oslo accords >>>
 

 


25.3.2012
 

 

Video - Facebook-Kampagne: Liebesgrüße aus Tel Aviv an den Iran >>>

Frieden über das soziale Netzwerk - "Love&Peace" im Internet: "Israel liebt Iran" auf Facebook -  Jan-Uwe Ronneburger - Ein israelisches Ehepaar hat per Facebook die Friedens-Botschaft "Israel liebt Iran" versendet und überwältigende Reaktionen bekommen.  >>>

Internetantrag aus Tel Aviv Israel liebt Iran -  Joseph Croitoru -   „Iraner, wir werden euer Land niemals bombardieren. Wir lieben euch.“ Die Botschaft richtete sich ausdrücklich an alle „Väter, Mütter, Kinder, Brüder und Schwestern“ in Iran und war dementsprechend von einem Familienfoto des Ehepaars mit Kleinkind begleitet. „Krieg kann es zwischen uns nur geben“, schrieb Edri dazu, „wenn wir voreinander Angst haben und uns gegenseitig hassen. Doch weder habe ich Angst vor euch, noch hasse ich euch. Ich kenne euch nicht einmal, und kein Iraner hat mir je etwas Böses getan.“ >>>

Pushpin Mehina - Die Initiatoren >>>
Israel loves Iran - Ihre Seite die daraus entstand >>>
Iran loves Israel
- Die Antwort aus dem Iran >>>
Bilderserie 1 >>>
Bilderserie 2 >>>

Sonderseite - Facebook -  Flirt mit dem "Feind" >>>

 

Knessetmitglied Uri Ariel: Judäa und Samaria  ganz annektieren -  Neues politisches Programm bei der Jerusalem-Konferenz. - 19.3. 12 - Bei einer Sonder-Diskussionsrunde über „Alternativen eines palästinensischen Staates“ bei der (extrem rechten) Jerusalem-Konferenz stellte MK Uri Ariel heute sein politisches Programm vor: Annexion  von Judäa und Samaria  (Westbank R)  an Israel und so 100% aller Bürger die Chance geben, die israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Nach diesem Programm wird das ganze Gebiet annektiert und alle Araber/Palästinenser bekommen den Status einer permanenten Bürgerschaft Israels. Dies würde ihnen denselben Status geben wie den 284 000 Bewohnern Ost-Jerusalems, die nach vielen Meinungsumfragen, ob sie lieber im Staat Israel oder in einem palästinensischen Staat leben wollen, Israel wählten. Dieser Status wird ihnen eine blaue Identitätskarte, soziale Versicherung, Kranken-versicherung und andere Dienste geben, die jeder israelische Bürger hat, auch eine Stimme bei den Gemeindewahlen innerhalb der Grenzen, in denen sie wohnen – aber kein Recht, bei den Knessetwahlen mit abzustimmen. Jeder Araber/ Palästinenser Judäas und Samarias(=Westbank R.), der daran interessiert ist, eine volle israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten, würde nach fünf Jahren  Wartezeit – wie in den USA –  die Staatsbürgerschaft bekommen, nachdem er einen Bürger- und Sprachentest gemacht und einen Loyalitätseid auf den Staat Israel abgegeben hat. Danach dürften sie auch für die Knesset stimmen. Um einen jüdischen und demokratischen Staat aufrecht zu erhalten, würde das Wahlsystem an ein proportional-regionales System angeglichen. >>>

 

 

 

Vor 25 Jahren wurde der jüdische Israeli Mordeachai Vanunu von einem israelischen Gericht zu langjähriger Haftstrafe verurteilt, weil er die A-Bewaffnung Israels der Weltöffentlichkeit mitgeteilt hat. (...) Und heute, 25 Jahre später, besteht die Gefahr, dass Israel gegen den Iran einen Angriffskrieg führt wegen unbewiesener iranischer A-Waffen-Produktion. (Quelle Winfried Belz)

Vergessen wir Mordeachi Vanunu nicht!


Dokumentation - Mordechai Vanunu + die Atommacht Israel  >>>

 

 

30. März, Tag des Bodens - Ein globaler  Marsch nach Jerusalem - Am 30. März jährt sich zum 36. Mal die Erinnerung an den Tag, welcher den Namen „Tag des Bodens“ trägt.

 

Es ist der Tag, an dem sich die Palästinenser und Palästinenserinnen im Kernland Israel  gegen die Enteignung und Beraubung ihres Landes erhoben haben. Dieser Aufstand forderte sechs palästinensische Tote sowie mehrere Verletzte.

Seit 1976 begehen die Palästinenser und Palästinenserinnen innerhalb und außerhalb Palästinas diesen Tag als Tag der Verteidigung ihres Landes gegen Landraub und Enteignung durch den israelischen Staat.

Diese Politik setzt sich in der ganzen besetzten Westbank, und insbesondere in Jerusalem (Al-Quds) fort.

Aus diesem Grund haben verschiedene Gruppen, Institutionen und NGO´s in allen Ländern und Kontinenten, diesen Tag, den 30. März, zum Jerusalem-Tag erklärt, und zu einem weltweiten Marsch in diese heilige Stadt aufgerufen.

 

Sie möchten damit die ganze Welt darauf aufmerksam machen, was sich zur Zeit in Jerusalem abspielt. Die Palästinenser werden aus ihren Häusern und Ländereien gejagt.

Die Enteignung und Judaisierung von Jerusalem hat Methode. Es soll kein Palästinenser mehr verbleiben, es werden alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die dazu führen, alle Palästinenser aus ihrer Hauptstadt zu verjagen.

Um der Welt die Missachtung der Menschenrechte seitens des israelischen Staates zu zeigen, um das Gewissen der Menschen auf dieser unser aller Erde wachzurütteln, um Druck auf Israel auszuüben, um ein Ende der Besatzung herbeizuführen, rufen die Initiatoren des Globalen Marschs nach Jerusalem alle Menschen der Welt dazu auf, nach Palästina, Kairo, Beirut oder Amman zu fliegen, um durch ihre Solidarität den Kampf des palästinensischen Volkes für seine Freiheit zu unterstützen, und auf die rechtswidrigen Machenschaften des israelischen Machtapparates aufmerksam zu machen.

Vom deutschsprachigen Raum werden zahlreiche Personen dem Aufruf des Globalen Marschs nach Jerusalem Folge leisten. Wir dokumentieren nachfolgend die Statements  dieser friedliebenden Menschen, die ab dem 25.03.2012 in den Libanon fliegen, um von dort aus an dem Marsch nach Jerusalem teilzunehmen und damit ihre Solidarität mit dem Kampf des palästinensischen Volkes für Freiheit und Unabhängigkeit  zu bekunden.

 

Leo Gabriel:

Ich fahre mit, weil ich ein kompromissloser Anhänger von Interkulturalität und für die Selbstbestimmung der Völker auf allen Kontinenten dieser Erde bin.

 

Hermann Riess:

Weil Schimpfen zu wenig ist, und mir sonst jede adäquate Form des Protestes in dieser Form der „Demokratie“ verwehrt ist. Kurz: nicht in meinem Namen. (…)
 

Fatima Radjaie:

Als Mensch und Muslim kann ich dem Leid, das die Palästinenser tagtäglich ertragen, nicht tatenlos zusehen. Ich betrachte es einfach als meine Pflicht und Aufgabe, sie dabei nach besten Kräften zu unterstützen. Deshalb nehme ich teil am GMJ.

 


Fritz Edlinger, Libyen - Manche Bücher kommen bescheiden daher. Sie liefern Fakten, Hintergründe und Analysen über ein Land, das durch die Clownerien seines Herrschers letztendlich zum Spielball nicht nur von so genannten Aufständischen, sondern auch einer internationalen Koalition von Aggressoren geworden ist, die nicht das Wohl des libyschen Volkes, sondern ihre eigenen Interessen und die Gier der internationalen Konzerne nach Profit im Blick haben. Dieser Gier - aber auch der Selbstherrlichkeit des Gaddafi-Clans - ist letztendlich das Regime von Oberst Muammar al-Gaddafi zum Opfer gefallen, obgleich es sich in den letzten Jahren willfährig gegenüber ausländischen Interessen gezeigt hat. Gaddafi wurde besonders von Nikolas Sarkozy und Silvio Berlusconi verhätschelt. Das Buch ist vor der „Befreiung“ des Landes von seinen „Diktator“ erschienen, gleichwohl werden die informativen Beiträge über den Tag hinaus Bestand haben, weil sie die Realität des Landes beschreiben und sich nicht am Wunschdenken westlicher Ideologen orientieren. Die westlichen Medienvertreter haben auch im Libyen-Konflikt wieder eine unsägliche Rolle gespielt. Sie waren nicht unabhängige Beobachter, sondern Kriegspartei >>>

 

Die Mauer

 


24.3.2012
 

 

Comic-Reportagen aus Israel "Alltag, wie chinesische Wasserfolter" - Christopher Pramstaller - Ein Land, geteilt durch Beton, Elektrozäune und Misstrauen. Auf 759 Kilometern Länge umschließt Israels Sperranlage das Westjordanland. Zwei Comics erzählen vom Leben dies- und jenseits der Mauer, von unmenschlichen Schicksalen, der Sehnsucht nach Freiheit - und einer zerrissenen Gesellschaft. Israel ist das Land der Grenzen. Nirgendwo auf dieser Welt gibt es so viele Trennlinien und Absperrungen, symbolisch wie physisch. Zwischen Eilat im Süden und Haifa im Norden, Tel Aviv im Westen und Jericho im Osten findet sich jede noch so erdenkliche Barriere. Die massivste dieser Grenzen ist in ihren Ausmaßen nicht ohne weiteres fassbar. Wenn der Bau der israelischen Sperranlage, die das Kernland von der West Bank teilt, im Jahr 2013 abgeschlossen ist, wird sich die Mauer wie eine endlose Schlange auf 759 Kilometern durch Hügel und Täler ziehen. (...)
Zwei Comics erzählen von den überall erlebbaren Auswirkungen, die das Bollwerk auf das Leben dies- und jenseits der Trennlinie ausübt. Es sind persönliche Schicksale zur abstrakten Politik. Die Protagonisten sind der frankokanadische Zeichner Guy Delisle ("Aufzeichnungen aus Jerusalem") und der Palästinenser Mahmoud Abu Srour ("Die Mauer - Bericht aus Palästina").  >>>


Guy Delisle ("Aufzeichnungen aus Jerusalem")

Mahmoud Abu Srour ("Die Mauer - Bericht aus Palästina").

 

Das Ghetto im Inneren - Uri Avnery - RASSISTISCHE HASS verbrechen sind besonders hässlich. Wenn die Opfer auch noch  Kinder sind, sind sie sogar noch hässlicher. Wenn sie von einem Araber gegen jüdische Kinder begangen werden, sind sie auch unglaublich dumm. Genau das wurde diese Woche wieder demonstriert. FALLS TATSÄCHLICH ein arabischer Al-Qaida-Sympathisant schuldig ist, in Toulouse drei jüdische Kinder und einen Erwachsenen erschossen zu haben, nachdem er drei  nicht-weiße französische Soldaten in der Nähe erschossen hat, verursachte er nicht nur große Trauer in deren Familien, sondern auch großen Schaden dem palästinensischen Volk, dessen Sache er zu unterstützen behauptete. Der weltweite Schock fand seinen Ausdruck in einer Demonstration der Solidarität mit der französischen  jüdischen Gemeinde und indirekt auch mit dem Staat Israel.  >>>

Kurzkommentar - E. Arendt - Um dem palästinensischen Volk Schaden zuzufügen braucht es keinen Anlass. - In der neuen zionistischen Sprachreglung heißen eh die, die den Opfern von heute zur Seite stehen sind  Antisemiten. Davon ab, was hat Al-Qaida mit Palästina zu tun? Alle palästinensischen Gruppen haben sich von Al-Quida distanziert, Al-Quaida hat in Palästina nie - obwohl vermutlich gewollt und gewünscht - eine Bedeutung gehabt.
Was Brevik in Norwegen machte hat auch nichts mit den Norwegern zu tun. Sicherlich viel aber mit den von ihm auch genannten und ungenannten Brandstifter und Hetzern gegen andersdenkende mit einem Gewissen. Ihren Sprachgebrauch sollten wir uns nicht einsuggerieren lassen, ihn übernehmen...

Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse hat nach Angaben der Polizei den Tod palästinensischer Kinder als eines der Motive für seine Verbrechen genannt. Nach den am Mittwoch von der israelischen Menschenrechtsorganisation Betselem veröffentlichten Opferzahlen töteten israelische Sicherheitskräfte 2011 insgesamt 115 Menschen in den Palästinensergebieten. Davon waren den Angaben zufolge 18 minderjährig im Alter unter 18 Jahren. >>>


Israel must not cry anti-Semitism after Toulouse - From a complex, grim event, Israel must not produce an exclusive outcry, charging a friendly state with sweeping anti-Semitism. By so doing, Israel is undermining France's sovereignty. >>>

 

Was hat der Zionismus aus der israelischen Gesellschaft gemacht? - Die Frage scheint paradox und ist doch zentral für die israelische Linke: Der Zionismus hat die israelische Gesellschaft überhaupt erst erschaffen -- und zugleich ein Knäuel aus Militarismus, permanentem Ausnahmezustand und rassistischer Ausgrenzung hervorgebracht. Im Dokumentarfilm «Eretz Nehederet / Wundervolles Land» nehmen Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener linker Organisationen jene Mythen auseinander, die die israelische Gesellschaft von Anfang an bestimmen, und stellen ihnen die politischen Realitäten des Landes gegenüber. Schnipsel aus Spiel-, Dokumentar- und Propagandafilmen zeigen, wie tief die herrschende Ideologie im medialen Bild verankert ist und von welchen Brüchen sie durchzogen ist. Es entsteht ein Porträt der radikalen Linken in Israel und eine Hommage an die Subversiven des Landes. - 72 min Hebräisch/Englisch/Deutsch mit deutschen Untertiteln

 

Friedlicher Widerstand: Hana Shalabi; 23. März 2012 - Die Palästinenserin Hana Shalabi befindet sich seit dem 16. Februar 2012 im Hungerstreik, um gegen ihre Inhaftierung unter der Verwaltungshaft und die entwürdigende Leibesvisitation während ihrer Festnahme zu protestieren. Hana Shalabi wurde  am 18. Oktober 2011 im Rahmen des Gilkad-Shalit Gefangenenaustauschs freigelassen; zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits drei Jahre in israelischer Verwaltungshaft ohne Anklage und Verfahren eingesessen.

Nach ihrer Wiederfestnahme im Februar wurde eine sechsmonatige Verwaltungshaft von Frau Shalabi angeordnet. Am 4. März verkürzte ein Militärrichter ihre Haft auf vier Monate; nach den Regeln der israelischen Verwaltungshaft könnte ihre Inhaftierung nach Ablauf der ersten Verwaltungshaftanordung am 16. Juni 2012 durch eine zweite Anordung verlängert werden. Palästinensische Solidaritätsgruppen und Amnesty International haben ihre sofortige Freilassung gefordert. Hana Shalabi setzt ihren Hungerstreik fort.

 

Hana Shalabi in schlechter Verfassung im Krankenhaus - Der Gesundheitszustand der palästinensischen Gefangenen Hana Shalabi ist besorgniserregend, sagte die palästinensische Gesellschaft für Gefangene [Prisoner’s Society] am Donnerstagmorgen gegenüber der Presse.

Anwalt Jawad Pauls, Direktor der Rechtsabteilung der Gesellschaft sagte nach einem Besuch im Krankenhaus, wo Shalabi behandelt wird, dass sich ihr Herzschlag verlangsamte und sie erheblich an Gewicht verloren hat. Pauls sagte in einer Pressemitteilung, dass die israelische Gefängnisautorität Shalabi am Dienstag in das Krankenhaus transportierte, weil sich ihre Gesundheitszustand schnell verschlechterte.

In der Pressemitteilung wird berichtet, dass Shalabi in einem kleinen Zimmer isoliert gehalten wird, unter der Bewachung von vier israelischen Polizisten, zwei Männern und zwei Frauen und dass Pauls in ihrem Zimmer Essen riechen konnte. Im Pressebericht wird angenommen, dass die Wachen ihre Essen absichtlich im Zimmer einnehmen, um Druck auf Shalabi auszuüben, ihren Hungerstreik abzubrechen. Shalabi befindet sich seit ihrer Festnahme in die Verwaltungshaft am 16. Februar im Hungerstreik.... Shalabi begann ihren Hungerstreik, als Khader Adnan sich ebenfalls im Hungerstreik gegen seine Verwaltungshaft befand. Adnan beendete seinen Hungerstreik nach 66 Tagen, nachdem er eine Absprache mit der israelischen Gefängnisbehörde erreicht hatte, dass er am 17. April 2012 freigelassen wird.
George Rishmawi, 22. März 2012, Prisoner's Society: Hana Shalabi in Serious Condition in Hospital;
IMEMC & Agencies ; http://www.imemc.org/article/63188

Demonstration in support of Hana Shalabi, 23 March 2012

 

Samidoun: Zwei palästinensische Gefangene - Am 16. März 2012 befand sich Hana al-Shalabi seit einem Monat im Hungerstreik. Hana al-Shalabi wurde seit ihrer Wiederverhaftung am 16. Februar 2012 unter der Administrativhaft ohne offizielle Anklageerhebung oder Verfahren festgehalten und hat seitdem ihren Hungerstreik ohne Unterbrechung fortgeführt und damit internationale Solidarität und Aktionen inspiriert.1)

Am 14. März 2006, vor sechs Jahren, wurde das Gefängnis der Palästinensischen Autorität [PA] in Jericho von der israelischen Armee überfallen und Ahmad Sa’adat, der Generalsekretär der Popular Front for the Liberation of Palestine, ein gewähltes Mitglied des palästinensischen Legislativrates und prominenter nationaler Führer, wurde nach einer langen Belagerung zusammen mit fünf seiner Kameraden entführt.

Klicken Sie hier um einen Brief für die Freilassung von Hana al-Shalabi und Ahmad Sa’adat abzuschicken: http://samidoun.ca/2012/03/sixth-anniversary-of-the-raid-on-jericho-one-month-of-hana-shalabis-struggle-take-action-for-palestinian-prisoners/

Sa’adat wird seit drei Jahren isoliert und steht seit März 2009 nach seinen öffentlichen Stellungnahmen unter Einzelhaft, in denen er den palästinensischen Kampf und den Widerstand angesichts des mörderischen Angriffs auf Gaza, Operation Gegossenes Blei, lobte. Hana Shalabi wurde wegen ihres Hungerstreiks vom 23. bis zum 27. Februar mit Einzelhaft bestraft 2), wie 30 von beinahe 5000 palästinensischen politischen Gefangenen, die in Isolierzellen gehalten werden.

Richard Falk, der Uno Sonderberichterstatter, hat Hana Shalabis Mut gewürdigt und das Schweigen von offiziellen internationalen Institutionen verurteilt, einschliesslich der Vereinten Nationen.“Der Entschluss zu einem unbefristeten Hungerstreik... erfordert eine tiefe und kompromisslose Hingabe, um ein als schwerwiegend angesehenes Unrecht zu beenden,“ sagte Falk.3)

Sa’adats eigene Unverwüstlichkeit und Standhaftigkeit ist legendär. Als Veteran im Organisieren von palästinensischen Gefangenen...hat Sa’adat die Hungerstreiks von Gefangenen im September/Oktober 2011 inspiriert und angeführt >>>



Für Aktionen in Unterstützung von Ahmad Sa’adat und Hana Shalabi:
http://samidoun.ca/  - Amnesty International berichtet, dass Hana Shalabi seit ihrer Festnahme ihre Familie nicht sehen durfte. Ihrem Vater durfte bei der Gerichtsverhandlung am 7. März nicht anwesend sein, sodass er keine Gelegenheit hatte, seine Tochter zu sehen.

Nach Angaben der israelischen Strafvollzugsbehörden befanden sich am 31. Januar 2012 insgesamt 309 PalästinenserInnen in Verwaltungshaft. Zu den derzeit in Verwaltungshaft einsitzenden PalästinenserInnen zählen auch 24 Abgeordnete des palästinensischen Parlaments. Ein Gefangener befindet sich mittlerweile bereits seit fünf Jahren in Verwaltungshaft.Siehe 2)

1) Vollständiger Text:http://samidoun.ca/2012/03/sixth-anniversary-of-the-raid-on-jericho-one-month-of-hana-shalabis-struggle-take-action-for-palestinian-prisoners/
2)
www.amnesty.de/urgent-action/ua-071 ...1/verwaltungshaft-dauert
3) http://samidoun.ca/2012/03/richard-falkhana-shalabi-a-brave-act-of-palestinian-nonviolence/
Siehe auch: http://electronicintifada.net/blogs/linah-alsaafin/call-action-support-hana-al-shalabi-her-health-declines-4-weeks-hunger-strike

Übersetzt und bearbeitet von Martina Lauer

 

Israelischer Botschafter manipuliert die christliche Realität - Bethlehem, 17. 3. 12 – „Kairos Palästina“, eine Gruppe palästinensischer Christen, die Co-Autoren des Dokumentes „Ein Moment der Wahrheit“ waren, verurteilen Michael Orens kürzlich ( 9.3.) im Wall Street Journal veröffentlichten Artikel. In diesem ungenauen und manipulierten Text gibt Oren, Israels Botschafter in den USA, den palästinensischen Muslimen die Schuld am Elend  der palästinensischen Christen – statt der illegalen israelischen Besatzung, die unsere Realität ist. Wir fügen unsere Meinung zu mehreren anderen veröffentlichten Antworten, die diese Realität und die Art und Weise betonen, mit der Orens Artikel versucht, diese zu verdecken. Im Gegensatz zu seiner Behauptung wird die christliche Verfolgung tatsächlich und hauptsächlich durch die Besatzung verursacht, die systematisch alle Palästinenser degradiert, unsere Bewegung einschränkt, unser Land konfisziert, unsere Wirtschaft zerstört und unsere Rechte verletzt – einschließlich dem grundsätzlichen Recht auf ein ordentlichen Leben. Wir sind besonders besorgt durch Orens Beitrag zur Auswanderung innerhalb der palästinensischen christlichen Gemeinschaft wegen schlechter Behandlung durch palästinensische Muslime. Diese schädigende Analyse ignoriert bewusst die zugrunde liegende politische Unterdrückung, die Christen wie Muslime gleicher Weise  belasten. Im Falle von Bethlehem z.B.  ist es die Tatsache des galoppierenden  Baus von israelischen Siedlungen, der Abwürgung durch die Mauer und der Landkonfiszierung durch die israelische Regierung, meistens das Land von Christen, was viele Christen aus dem Land getrieben hat. Gegenwärtig sind nur 13% Land im Raum Bethlehem für palästinensische Bewohner übrig geblieben. >>>>

 

Palästinensische Minderjährige in israelischer Haft/Bericht von DCI - Der heute veröffentlichte Bericht von Defence for Children International (DCI) informiert über Mißhandlungen von palästinensischen Minderjährigen in israelischen Gefängnissen und verweist auf "ein Muster systematischer Mißhandlungen und eine Fälle von Folter an Kindern, die in israelischen Miltärzentren gefangen gehalten wurden.

Die israelische Armee nimmt nach Daten der Vereinten Nationen jedes Jahr 500-700 palästinensische Minderjährige fest, verhört und inhaftiert sie.

Auch israelische Organisationen wie B'Tselem und Ärzte für Menschenrechte haben wiederholt die Behandlung palästinensischer Minderjähriger in den israelischen Gefängnissen verurteilt.

Europäischen Regierungen und die Organisationen für den Schutz der Kinder sind seit längerem besorgt über die Behandlung palästinensischer Minderjähriger, die von den israelischen Sicherheitskräften festgenommen werden. Sie sind darüber besorgt, dass die Minderjährigen ohne die Anwesenheit eines Anwalts verhört werden, dass sie in Isolationszellen gesperrt, und dass sie misshandelt werden.

Defence for Children International hat vier Jahre lang Fälle und Zeugenberichte von palästinensischen Minderjährigen, die festgenommen und in Israel gefangen gehalten wurden, zusammen gestellt und heute der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Die Studie von DCI zeigt, dass in 75% der Fälle (234) die Minderjährigen während oder nach der Festnahme physische Gewalt erlitten haben. 57% der Festgenommen erhielten Drohungen, 12% wurden in Isolationszellen gesperrt. Diese Daten sind das Ergebnis der Analyse von 311 beeideten Erklärungen von palästinensischen Minderjährigen, die in den vergangenen vier Jahren inhaftiert waren, wie von Interviews mit einem der Anwälte, der die Minderjährigen bei den Militärgerichten vertritt, einem Soldaten, einem Kinderpsychologen.

(aus dem Text von www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38291) übersetzt und gekürzt von K. Nebauer)

Der vollständige Bericht ist zu finden unter: http://www.dci-palestine.org/sites/default/files/report_0.pdf

Web-Kampagne "IsraelovesIran": Als Israel sich in Iran verliebte - Es klingt wie ein Märchen. Israelis und Iraner nutzen das Internet, um sich ihrer Zuneigung zu versichern. Gegen einen drohenden Krieg. Ist das naiv oder eine neue Macht von unten? -  Sophie Albers - Beobachter des Konflikts zwischen Israel und Iran haben mit allem gerechnet, nur nicht damit: Seit ein paar Tagen fliegen im Internet Liebesbotschaften hin und her. Ausgerechnet zwischen den beiden Ländern, deren Säbelrasseln seit Monaten so große Kriegsangst schürt >>>


Frieden über das soziale Netzwerk - "Love&Peace" im Internet: "Israel liebt Iran" auf Facebook - Jan-Uwe Ronneburger - Ein israelisches Ehepaar hat per Facebook die Friedens-Botschaft "Israel liebt Iran" versendet und überwältigende Reaktionen bekommen. Über Facebook verbreiten Ronny Edry, hier mit seiner Tochter, und Ehefrau Michal Tamir Friedensbotschaften im Konflikt zwischen Israel und Iran -  "Israel liebt Iran", lautet die überraschende und doch so schlichte Botschaft. Das israelische Ehepaar Ronny Edry und Michal Tamir hat sie vor einigen Tagen auf ihrer Facebook-Seite ins Internet geschickt. Und die Reaktion ist überwältigend. >>>


Iranians respond to Israeli Facebook initiative: Israel, we love you too - Oded Yaron - Haaretz "“My Israeli friends, I do not hate you; I do not want war. love, Peace,” read many Iranian posters that were posted by Iranians to the new group page. Most of the Iranians, who posted messages to the Facebook group, did so with their faces partially veiled, probably out of fear from the Iranian authorities. On Saturday, Edry said that Iranian group members explained that they could be arrested if recognized in the photos."

 

Settler Front-Group Presses Government to Accelerate Demolition Frenzy, Tripping Itself Up in the Process - Asaf Oron&Ehud Krinis, Villages Group "For the last five years, juridical and diplomatic steps gained time, and managed to spare most of Susiya, for a while, from the occupation’s demolition acts. Now it seems that this period of relative calm will soon come to its end. The good neighbors of Palestinian Susiya, i. e. the settlers of the Jewish Susiya, have decided that enough is enough. Three weeks ago they appealed, with the help of a semi-juridical settlers` NGO called Regavim, to the Israeli high court asking its judges to order the army’s civil administration to immediately implement the old demolition orders on the main part of the Palestinian Susiya (i. e. the dwelling places of Al-Nawageh Families). Complying with the wishes and desires of the settlers, the civil administration is about to validate the old demolition orders and intends to proceed to the stage of actual demolitions in a few days, even before the high court session."

 


23.3.2012
 

 

Menschenrechtsrat will israelische Siedlungspolitik untersuchen - Gremium beschließt von Palästinensern vorgelegte Resolution - Der UN-Menschenrechtsrat hat erstmals eine unabhängige internationale Untersuchung zur israelischen Siedlungspolitik auf den Weg gebracht. Für eine von den Palästinensern vorgelegte entsprechende Resolution stimmten am Donnerstag im schweizerischen Genf 36 der insgesamt 47 Mitglieder des Gremiums. Laut dem Papier sollen "die Auswirkungen der israelischen Siedlungen auf die zivilen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte des palästinensischen Volks" untersucht werden. Bei der Vorstellung des Resolutionsentwurfs monierte ein Vertreter Pakistans, Israels Siedlungen untergrüben "die Verwirklichung der Zweistaatenlösung". >>>


Israel will Siedlungsbau nicht untersuchen lassen - Der Uno-Menschenrechtsrat will die israelische Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten untersuchen lassen. Israels Ministerpräsident Netanjahu lehnt den Beschluss ab. Er wirft dem Gremium Scheinheiligkeit und eine anti-israelische Haltung vor. Jerusalem - "Dies ist ein scheinheiliger Menschenrechtsrat mit einer automatischen anti-israelischen Mehrheit" - Mit diesen scharfen Worten hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die Entscheidung des Uno-Menschenrechtsrats kritisiert, eine Untersuchungskommission zur Siedlungspolitik im Westjordanland einzusetzen. Die Vertreter im Gremium, die gegen Israel stimmten, sollten sich für ihr Verhalten "schämen".  >>>

 
 
 

Die Relativierer - Lady Ashton und der »Antisemitismus« - Werner Pirker - Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse ist tot. Damit wird er über die Motive seiner Bluttaten nicht mehr Auskunft geben können. Daß Judenhaß der Beweggrund für die Ermordung dreier Schüler und eines Lehrers einer jüdischen Schule gewesen ist, dürfte weitgehend außer Frage stehen. Was aber den jungen Mann maghrebinischer Herkunft zur Hinrichtung von drei muslimischen Angehörigen der französischen Armee bewogen hat, bleibt vorerst im dunkeln. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat das Massaker von Toulouse in einen größeren Zusammenhang zu stellen versucht. »Wenn wir daran denken, was heute in Toulouse passiert ist«, sagte sie, »erinnern wir uns daran, was letztes Jahr in Norwegen passiert ist, wir wissen, was momentan in Syrien passiert und wir sehen, was in Gaza und an anderen Orten passiert, wir denken an junge Menschen und Kinder, die ihr Leben verloren haben«. Das hat unter den Vertretern der These von der Exklusivität jüdischen Leidens einen Sturm der Empörung ausgelöst. Die Bezugnahme auf Syrien und den mörderischen Amoklauf in Norwegen hätten sie Lady Ashton ja noch durchgehen lassen. Als im höchsten Maße anstößig empfinden sie es hingegen, daß die EU-Politikerin in ihrer Trauer um die ermordeten Schüler von Toulouse auch die getöteten Kinder von Gaza nicht vergaß. >>>
 

Leserbrief an die SZ  auf Grund eines heutigen Artikels von Peter Münch -  W.Behr - Zu einem Bericht in der SZ vom 22.3.12 von P.Münch - Catherine Ashton, die Aussenbeauftragte der EU, hat in einer öffentlichen Rede die Verbindung gezogen von den Todesschüssen von Toulouse zu anderen Vorkommnissen, an denen unschuldige Kinder sterben mussten. Sie erwähnte u.a. die Kinder im Gaza-Streifen. Israels Premier Netanjahu bezeichnete das als „perfiden Vergleich zwischen einem geplanten Massaker an Kindern und einer chirurgischen Verteidigungsaktion der israelischen Armee“.
Premier Netanjahu zeigte sich hier wieder einmal von seiner besten Seite mit Orwellschem Schönsprech, die vom UNO-Beauftragten Falk, vom Richter Goldstone und von Bettina Marx bestens dokumentierten Kriegsverbrechen der israelischen Armee an Hunderten von Frauen und Kindern im letzten Gaza-Krieg auf perfideste Weise zu verharmlosen.
Die erbarmungswürdige EU-Aussenbeauftragte Ashton, die im Nahostkonflikt nicht mehr fertig bringt als immer wieder ihre „Besorgnis“ über die dort unhaltbaren Zustände auszudrücken, hat sich natürlich sofort bei Herrn Netanjahu entschuldigt. Und Deutschland schickt auch noch ein paar U-Boote an Israel hinterher. Wie lange darf dieser faschistoide Rechtsausleger Netanjahu die sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“ noch am Nasenring vorführen? Wird der von ihm praktizierte Neo-Zionismus nicht zu einer wachsenden Gefahr für die westlichen Demokratien oder das was von ihnen noch übrig ist?
Für wie dumm hält eigentlich die politische Klasse die Bürger, die sich heute mehr denn je über das Internet bestens informieren können, dass sie ihnen solche Aussagen zumutet? Wolfgang Behr  22.3.12


Empörung in Israel über Ashton-Rede - Niederschrift nun korrigiert - Update Eine Rede von Catherine Ashton hat in Israel für Empörung gesorgt. Der Redetext war von Ashtons Büro verbreitet worden. Dort hat man jetzt noch einmal genau hingehört - und den Text korrigiert. >>>
 

Israel beerdigt die Opfer von Toulouse und rechtfertigt die Leiden der Palästinenser - In einer gemeinsamen Note haben die AP (Palästinensische Autonomiebehörde), ihre Vertreter in Frankreich, die Unesco und die PLO ihre Abscheu über den Angriff um Ausdruck gebracht und festgestellt, dass "alle rassistischen Verbrechen Angriffe auf die Menschheit im Allgemeinen und gegen die Republik im Besonderen" sind. Premierminister Benjamin Netanyahu rechtfertigte heute in einer polemischen Äußerung, mit der er Bezug auf eine hohe europäische Amtsträgerin nahm, über den Tod der vier Israelis in der französischen Stadt Toulouse die tödlichen Angriffe auf Palästinenser in Gaza, Jerusalem und dem Westjordanland. In seiner Trauerrede auf die Toten, einen Erwachsenen und drei Kinder, rief Netanyahu dazu auf, zwischen dem, wie er es beschrieb, "vorbedachten terroristischen Blutbad an Kindern und und dem unabsichtlichen Blutbad an Zivilpersonen bei Militäraktionen gegen Terroristen" zu unterscheiden. Die zweite Definition bezog sich auf die systematischen Bombardements zu Lande und aus der Luft gegen die Palästinenser im Gazastreifen, die allein in der vergangenen Woche mindestens 25 Menschen, darunter Kinder, Frauen und Alte, das Leben kosteten. Der zionistische Premierminister empfing heute den französischen Kanzler, Alain Juppe, der nach Tel Aviv gereist war, um an den Trauerfeiern für die Opfer des bewaffneten Überfalls eines vermutlich islamischen Extremisten mit enger Verbindung zu Al Qaida auf eine jüdische Schule in Toulouse teilzunehmen. Andererseits bestand Netanyahu, auch wenn er die Chefin der EU-Außenpolitik, Catherine Ashton, nicht direkt nannte, darauf, Unterscheidungen zwischen dieser Gewalttat und den Bombardements durch das israelische Militär zu treffen. "Es besteht ein grundlegender Unterschied zwischen einem absichtlichen Angriff auf Zivilpersonen und Kinder und dem nicht beabsichtigten Schaden an Zivilpersonen als Teil eines legitimen Krieges gegen Terroristen", kommentierte der zionistische Mandatar. Juppe wurde, bevor er am Begräbnis in Jerusalem zusammen mit tausenden israelischen Juden teilnahm, auch vom israelischen Präsidenten Shimon Peres empfangen und übermittelte das Versprechen aus Paris, Synagogen, Schulen und alle jüdischen Interessen in der europäischen Nation zu schützen. Der Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Salam Fayyad verurteilte seinerseits die gestrige Bluttat in der französischen Stadt und sagte, die Extremisten "müssen aufhören ihre terroristischen Aktionen im Namen Palästinas zu vermarkten", wie der Angreifer laut (Berichten aus) Frankreich ins Treffen geführt hatte. Quelle: http://www.almomento.net/news/129/ARTICLE/108566/2012-03-21.html bzw. www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38289 aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer - 21.03.2012

 
 

Dutzende palästinensische Zivilisten wurden im letzten Jahr von israelischen Soldaten getötet - Nachrichtenzentrum der UNO - Dutzende unbewaffnete palästinenisische Zivilisten wurden im letzten Jahr von israelischen Soldaten in Gaza und dem Westjordanland getötet, wie heute das Büro für Menschenrechte der UNO berichtete. - Die Hohe Kommissarin für Menschenrechte, Navy Pillay, stellte heute fest, dass diese Tötungen nicht notwendig waren und verlangte von Israel, den Gebrauch von realer Munition gegen palästinensische Zivilisten zu beenden. In Bezug auf die Situation in diesen und anderen besetzten arabischen Territorien sagte Pillay, dass Armut, Arbeitslosigkeit, Verschlechterung  von Gesundheit, Bildung, Versorgung mit Wasser und Sanierung die Kennzeichen der fortdauernden israelischen Blockade des Gazastreifens seien. 

Sie stellte fest, dass die israelischen Siedlungen eine der Hauptursachen für die Reibungen in dieser Region seien.

"Die israelische Regierung muss die Palästinenser und ihr Eigentum vor der Gewalt der Siedler schützen. Wenn Israel der Gewalt der Siedler wirklich ein Ende setzen will, ist es ganz wichtig, dass es garantiert, dass die Palästinenser die israelischen Polizeistationen leicht erreichen können, um ihre Klagen zu Protokoll zu geben", sagte Pillay. Andererseits betonte sie die Notwendigkeit, dass die palästinensischen Politiker die Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie die Freiheit Vereine zu gründen, denn dies seien essentielle Garantien für eine offene und demokratische Gesellschaft, nach der die Palästinenser schon so lange Zeit strebten. Quelle: http:www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38278 aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer

 

 

Die israelischen Streitkräfte töteten 2011 115 Palästinenser, darunter 18 Minderjährige - 21.03.2012 Wie der neue Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation B'Tselem, der heute Mittwoch veröffentlicht wurde, enthüllt, haben die israelischen Streitkräfte 2011 mindestens 115 Palästinenser getötet, 18 von ihnen waren minderjährig und fast die Hälfte hatten mit dem bewaffneten Konflikt nichts zu tun.

Der Jahresbericht zeigt eine bedeutende Zunahme im Vergleich zu 2010: 2010 töteten israelische Streitkräfte im Gazastreifen 68 und im Westjordanland 12 Palästinenser. Von den Todesopfern von 2011 wurde die überwiegende Mehrheit – 105 – im Gazastreifen registriert.

Außerdem waren laut dem Bericht 47 der 2011 zu Tode Gekommenen nicht an Feindseligkeiten beteiligt, eine deutlich höhere Zahl als die 30 im Jahr 2010 registrierten.

Laut B'Tselem sind Untersuchungen der Todesfälle von Palästinensern weiterhin "eher die Ausnahme als die Regel". Die Organisation erinnert daran, dass die israelische Armee 2001 beschloss, nicht jedes Mal, wenn ein Soldat einen palästinensischen Zivilisten tötete, eine Untersuchung einzuleiten; dieser Beschluss wurde im April 2011 annulliert, allerdings nur für die im Westjordanland registrierten Fälle.

Im Gazastreifen wird laut B'Tselem weiterhin keine Untersuchung eingeleitet, wenn ein israelischer Soldat einen Palästinenser tötet. Unter den zitierten Fällen wird in dem Bericht als Beispiel der Tod von Omar al Qawasmeh angeführt, (der) im vergangenen Jahr in dem Apartmenthaus in Hebron (südliches Westjordanland), in dem er lebte, während einer Razzia zur Festnahme seines Nachbarn durch die israelische Armee (getötet wurde).

Laut B'Tselem starb al Qawasmeh an Schüssen in den Kopf, die Brust und die Extremitäten, während er im Bett lag. Laut einem Sprecher der Armee erschoss ihn der Soldat, weil er eine "verdächtige" Bewegung gemacht hätte. Die Militärs beschlossen, den Fall nicht zu untersuchen, so B'Tselem.

Siedler

Der Bericht klagt außerdem darüber, dass auch die Übergriffe israelischen Siedler auf Palästinenser nicht richtig untersucht werden. In diesem Zusammenhang registriert das Dokument 352 Klagen wegen Attacken ziviler Israelis auf Palästinenser und ihr Eigentum, einschließlich bewaffneter Überfälle, Raub der Ernten und Brandlegung an (landwirtschaftlichen) Kulturen.

In 250 Fällen wurde eine Untersuchung eingeleitet, aber nur 29 Fälle führten zu Schuldurteilen. Nach dem Bericht waren in einigen Fällen israelische Militärangehörige Zeugen dieser Angriffe, trotzdem griffen sie nicht nur nicht ein, um sie zu verhindern, sondern gingen sogar bei Gelegenheit so weit, an den Übergriffen auf die Palästinenser teilzunehmen.

Wie die Direktorin von B'Tselem, Jessica Montell sagt, sind Menschenrechtsverletzungen von keiner militärischen Besatzung zu trennen, aber "die Natur der besonders lang andauernden israelischen Besatzung trägt dazu bei, dass die Menschenrechtsverletzungen sich verschlimmern"."Es ist klar, solange die Besatzung andauert, werden die Palästinenser niemals ihre vollen Rechte geniessen", behauptet sie.

Die israelische Armee hat in einem Komuniquee, das von der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma'an zitiert wird, versichert, man habe am selben Tag, Mittwoch, den Bericht von B'Tselem erhalten, er werde "gründlich geprüft".

Quelle: http://www.ecodiario.eleconomista.es/internacional/noticias/3837095/03/2012/Las-fuerzas-israelies-mataron-en-2011-a-115-palestinos-incluidos-18-menores.html Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer

 
 

Deportation acht Minderjähriger aus Beit Ummar - Der israelische Militärgerichtshof Ofer ordnete die Deportation von acht Jugendlichen aus ihrem Heimatdorf Beit Ummar nördlich von Hebron an. Damit setzt das Militärgericht einen Präzedenzfall für die Deportation Minderjähriger. Nach dem Urteil des Gerichtes sollen die Jugendlichen mindestens 30 Kilometer entfernt von Beit Ummar angesiedelt werden. Das Gericht begründete sein Urteil mit der Gefahr die von den Jugendlichen für die örtlichen israelischen Siedler ausgeht. Nach Angaben des Sprechers des Volkskomitees gegen Siedlungen in Beit Ummar, Yousef Abu Maria wurden die acht Jugendlichen von dem israelischen Anwalt Neri Rmata repräsentiert. Letzterer weigerte sich jedoch, die Entscheidung des Gerichtes prinzipiell zu diskutieren, legte den Familien jedoch nahe, die Entscheidung anzufechten. Mehrere palästinensische Anwälte kritisierten die Vorgehensweise >>>

 
 

Der Checkpoint - Doku (Deutsch) - Die Dokumentation von Yoav Shamir zeigt den ebenso banalen wie harten Alltag an den Grenzkontrollpunkten zwischen Israel und Palästina. Täglich können die israelischen Grenzsoldaten ihre Besatzerrolle ausspielen und ihre Macht genießen, wenn Palästinenser die Kontrollpunkte passieren wollen, um zur Arbeit oder zum Arzt zu gehen. Die West Bank und der Gaza-Streifen werden seit 1967 vom israelischen Militär kontrolliert. Täglich müssen Tausende von Palästinensern die Kontrollpunkte passieren, wenn sie zur Arbeit oder zum Arzt müssen, Verwandte besuchen oder einfach nur wieder nach Hause wollen. Die Soldaten an den Checkpoints sind schwer bewaffnet, die Kontrollen streng. Die Nervosität der Grenzer ist spürbar. Manche fühlen sich in ihrer Besatzerrolle sichtlich unwohl. Andere genießen ihre Macht, und so kommt es Tag für Tag zu Schikanen gegenüber den Palästinensern. Sie müssen stundenlang im Regen warten oder werden ohne Begründung heimgeschickt. Es sind oft persönliche Faktoren, die den Ausschlag geben, ob sie hinübergehen dürfen oder nicht. Diese Begegnungen zwischen den israelischen Soldaten und der palästinensischen Bevölkerung haben tief greifende politische und gesellschaftliche Auswirkungen. Sie vertiefen den Graben auf beiden Seiten. Hintergrundinformation: Zwei Jahre lang filmte Yoav Shamir an den Checkpoints um die Städte Nablus, Jenin und Ramalah. Ohne jemanden zu denunzieren, zeigt "Checkpoint" die oft banale und meist harte Realität vor und hinter den Absperrungen. Die Dokumentation gibt es auch als DVD auf PolarFilm.de.

 


22.3.2012
 

Inge Höger: "U-Boot-Lieferungen an Israel sind weiterer Eskalationsschritt" - "Gerade angesichts der drohenden militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran ist die Lieferung eines weiteren atomwaffenfähigen U-Bootes an Israel völlig unverantwortlich," kommentiert Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Äußerungen des Verteidigungsministers, die Lieferung eines sechsten U-Bootes an Israel wäre richtig und er stehe dazu. Die Boote stammen von der deutschen Waffenschmiede HDW in Kiel, die sich im Besitz von ThyssenKrupp Marine Systems befindet.

"Die Bundesregierung muss das Verbot der Lieferung von Waffen in Spannungsgebiete endlich ernst nehmen, auch und gerade wenn es um Lieferungen in die hochexplosive Nah-Ost-Region geht. Nötig sind Abrüstungsschritte und vertrauensbildende Maßnahmen zwischen den Militärmächten in der Region. Eine wichtige Rolle kann dabei die Initiative der Vereinten Nationen für die Einrichtung eines Atomwaffenfreien Nahen- und Mittleren Osten spielen. Die U-Boot-Lieferungen an Israel sind kontraproduktiv, da die Boote vom Typ "Dolphin" nicht nur mit Atomwaffen ausrüstbar sind, sondern auf Grund ihrer innovativen Technologie eine große Reichweite haben und auch im Persischen Golf operieren könnten. Ich fordere die Regierung auf, die zur Zeit im Bau befindlichen U-Boote nicht auszuliefern und das sechste U-Boot gar nicht zu bauen. Wer glaubwürdig von Iran den Verzicht auf die Möglichkeit der atomaren Bewaffnung fordern will, darf nicht gleichzeitig selbst ganz konkret zur militärischen Effektivierung des israelischen Atomwaffenarsenals beitragen."
Inge Höger - MdB DIE LINKE. - Mitglied im Verteidigungsausschuss
 

Video - De Maizière warnt Israel vor Militärschlag gegen Iran - U-Boot kommt >>>

Bilder: Israelische, iranaische Posterkampagne auf facebook.  Quelle

Facebook-Flirt mit dem "Feind": Israelische Grafik-Designer gestehen Iranern ihre Liebe >>>


Israelische Facebook-Kampagne - "Iraner, wir lieben euch" - Florian Mebes - Schöne Fotos, klare Botschaft: Ein Designer aus Tel Aviv hat mit einem privaten Foto eine Facebook-Kampagne gestartet.   >>>

Israelis Say ‘No’ to Iran War - Richard Siverstein - Israelis have begun intensive social networking efforts to promote the notion that their country does not want war with Iran. There will be a mass rally on Friday, March 24th at 7PM in HaBima Square in Tel Aviv. There is also a Facebook event page, Israelis Against War with Iran. It has 764 Going currently. I wish it had more, much more. There is a Facebook group, Israelis Against the War, with 2,800 Likes. This is the statement that accompanies it: It appears that as far as PM Netanyahu is concerned, everything’s prepared for an attack on Iran. Except for us – we’re neither prepared nor willing. >>>

Bilderserie 1 >>>
Bilderserie 2 >>>

 

Claus Kleber und Mahmud Ahmadinedschad – Hintergrund - ZDF-Moderator in blasser Rolle - Der ZDF-Moderator und Anchorman des Heute-Journal, Claus Kleber, führte kürzlich ein Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Die 20-minütige Version des Gespräches wurde Montagnacht um 0.20 Uhr auf dem Digitalkanal ZDFinfo ausgestrahlt, in voller Länge (über 40 Minuten) veröffentlichte das ZDF das Interview nur online auf heute.de. Über zwei Jahre hatte sich das ZDF um das Interview bemüht. Zeit genug, Fragen zu entwickeln, die dazu beitragen könnten, Sachverhalte zu vertiefen und Erkenntnisse zu gewinnen. Doch genau das geschah nicht. Kaum eine der von Claus Kleber gestellten Fragen klang nicht gleichzeitig wie ein Vorwurf. Dem Zuschauer drängte sich der Eindruck auf, Kleber führe das Interview weniger in seiner Rolle als Journalist, sondern eher als Ankläger und verlängerter Arm der sogenannten internationalen Staatengemeinschaft >>>

Die "Einbettung und das Interview":

Video: Vor dem Interview - Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
 - Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview

 
 

 


Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.

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Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Eine kostenlose CD - Die Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint) >>>

Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. >>>

 

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