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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 139
 


28.1.2012
 

 

Aufruf zur Unterstützung des Global Marches to Jerusalem  - Die Stadt Jerusalem ist seit vielen Jahrhunderten ein wichtiges Zentrum für verschiedene Religionsgruppen, die dort lange Zeit friedlich zusammen gelebt haben. Seit der Gründung des Staats Israel und verstärkt seit der Besetzung Ostjerusalems im Jahre 1967 ist diese Vielfalt bedroht. Der Staat Israel versucht mit allen Mitteln – offene Gewalt genauso wie wirtschaftlicher Druck und menschenrechtswidrige Gesetze - die ursprünglichen Bewohnerinnen und Bewohner zu vertreiben und die historischen Zeugnisse für diese multikulturelle Geschichte auszulöschen.

Die Regierungen in aller Welt einschließlich der UNO haben mehr als 60 Jahre lang dabei versagt, die fundamentalen und nationalen Rechte der PalästinenserInnen zu schützen. Der Global March to Jerusalem ist eine
internationale zivilgesellschaftliche Antwort auf diese Situation und wurde im Februar 2011 von TeilnehmerInnen der Asian Caravan to Gaza begründet. Inzwischen beteiligen sich zahlreiche weitere Einzelpersonen und Gruppen aus Asien, Afrika, Nordamerika und Europa. Zu den UnterstützerInnen gehören unter vielen anderen die palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Mustafa Barghouti (ehemaliger Präsidentschaftskandidat) und Mazen Qumsiyeh, der amerikanische Jura-Professor und Sondergesandte für die palästinensischen Autonomiegebiete Richard Falk, der Schriftsteller und Aktivist Tariq Ali, der südafrikanische Anti-Apartheids-Aktivist Ron Kasrils sowie in Europa die Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corrigan Maguire (Free Gaza Movement), Gretta Duisenberg (Free Gaza Movement), die Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE Annette Groth (Free Gaza Movement).

Geplant ist es am Freitag, 30. März 2012, am Tag des Bodens von Jordanien, Libanon und Ägypten aus so nahe wie möglich an die Stadt Jerusalem heranzukommen und damit die Proteste und Demonstrationen im ganzen historischen Palästina zu unterstützen. Der Tag des Bodens erinnert an den Generalstreik der PalästinenserInnen am 30. März 1976, die sich damit gegen Landenteignungen in Galiläa, Al Muthalat und dem Negev wehrten. Im deutschsprachigen Raum laufen die Vorbereitungen seit November 2011, nach Treffen in Wien und Rom kommen wir am 11. Februar erneut in Stuttgart zusammen. Wir hängen den zentralen internationalen Aufruf und die Einladung zur Beteiligung für Europa an diese Email an. Weiter Informationen finden sich im Internet unter

http://www.jerusalem-marsch.de  -  http://gmj-na.org/home.html  -  http://www.globalmarchtojerusalem.org/main/

Wir bitten alle, die für die Rechte der PalästinenserInnen eintreten, die Initiative zu unterstützen
mit der Unterschrift (Name, eventuell Organisation/Verein und Stadt) unter den Aufruf oder/und mit der direkten Beteiligung an der Aktion. Die Email-Kontaktadresse lautet: kontakt@jerusalem-marsch.de . Hier kann man auch weitere Informationen erfragen.

Mustafa Barghouthi calling for participation in GMJ

 
 

Crazy Country:  Nationaler Selbstmord in drei Akten (hier nur zwei) - Adam Keller - Komm nicht in mein Schlafzimmer !  1.Akt. - (...) Etwa 100 jüdische und arabische Aktivisten versammelten sich auf Initiative der Tarabut-Bewegung letzte Woche am Fuße dieser Türme dort, um gegen die Entscheidung des Obersten Gerichtes zu protestieren, das die Vereinigung der (arabischen Familie) als einen „Akt nationalen Selbstmords“ definiert. Sie standen am Fuß der Türme und riefen Proteste und zeigten dem wachsenden Verkehr auf den Straßen ihre Poster „Das Oberste Gericht bestätigt die Apartheid“, „Nein zum Rassismus des Obersten Gerichts, Ja zur Familienvereinigung“, „Es ist nicht Sache des Obersten Gerichts zu entscheiden, mit wem ich zusammenlebe“, „Familienzusammenführung ist kein nationaler Selbstmord – nationaler Selbstmord ist Verweigerung fundamentaler Rechte“. Ich bin Sumaya, israelische Bürgerin von Ramle,“ sagte eine Stimme  über ein kleines Megaphon, das Autofahrer mit geöffnetem Fenster hören konnten, trotz der Huperei. „Ich bin eine von Tausenden, die unter diesem Gesetz leidet, und der Oberste Gerichtshof entschied, dass wir weiter leiden. 14 Jahre lang lebe ich mit meinem Mann zusammen, der aus Gaza kommt, und der  nie eine Dauergenehmigung hierzubleiben, bekam. >>>

 

 

Israel überwintert im arabischen Frühling - Sebastian Engelbrecht - Die Welt ist in Bewegung wie selten - und mit ihr der Orient. Das Internet und die sozialen Medien haben endlich die Revolutionen gebracht, die demokratischen Umwälzungen, die der Westen lange ersehnt hat. Die arabischen Völker melden ihr Recht auf Souveränität an. Das ist gut so, aber es ist ein langwieriger, unbequemer und riskanter Weg, der zur Demokratie führt. Wichtig ist jetzt, diesen Prozess der Emanzipation der Völker mit Respekt und Solidarität zu unterstützen, auch wenn in den Parlamenten nicht die Wunschkoalitionen entstehen, die der Westen zu unterstützen bereit wäre. Die israelische Regierung hat sich entschieden, in der Schockstarre zu verharren - trotz der Umwälzungen von Libyen über Ägypten bis nach Syrien. Aus der Regierungszentrale in Jerusalem kamen nicht die geringsten Versuche, den aufbegehrenden Völkern und Bewegungen auch nur im Ansatz Respekt oder gar Wertschätzung entgegenzubringen. >>>

Audio: Kommentar: Israel verharrt in einer Schockstarre >>>

 


Holocaust-Gedenktag - Zwei Kämpferherzen  - Robin Szuttor - Sie wohnen in einem Tübinger Hochhaus. Einfach und gemütlich. Mieciu Langer, 84, macht Kaffee, dazu gibt es Butterkekse. Seine Frau Felicia – bunte Halskette und knallroter Lippenstift – führt den Gast ins Büro, wo die Wände mit ihren Auszeichnungen tapeziert sind: Alternativer Nobelpreis, Erich-Mühsam-Preis, Bundesverdienstkreuz, Ehrenbürgerurkunde der Stadt Nazareth. Vergangene Woche ist der höchste palästinensische Verdienstorden dazugekommen, persönlich überreicht von PLO-Chef Abbas. Die Regale sind voll gestopft mit Büchern, die meisten über Palästina. Ein Dutzend hat die 81-Jährige, die sechs Sprachen spricht, selbst geschrieben.
Als junges Mädchen sah Felicia in einer kasachischen Kleinstadt, wohin ihre Eltern mit ihrem einzigen Kind vor den Nazis geflohen waren, ein Sowjetplakat: „Was hast du heute für die Front getan?“ Sie machte diese Frage zu ihrem Leitmotiv: „Was hast du heute für deine Sache getan?“ Ihre Sache ist die Gerechtigkeit. >>>

 

Leider eine Hetzkampagne wie viele andere. - Pfarrer Mitri Raheb erhält am am 24 Februar d. J. den deutsche Medienpreis die falschen Freunde Israels schäumen und versuchen zu verhindern... -  Honestly Concerned veröffentlichte am 22.1.2012 - einen verleumderischen Artikel von Ulrich Sahm (ULRICH W. SAHM  - Ulrich Sahms Brief zu Mitri Raheb).
Einen Tag später meldete sich dort auch auch "unser" Prof. Stegemann aus Basel, nebst einige anderer wurde quer durch die Israellobby die Jagd gegen Mitri Raheb eröffnet.
Nun steigt nun auch die üble "Achse des Guten" mit einem Pfarrer Klaus Beckmann in die Bütt und veröffentlicht einen verhetzenden, verleumderischen Brief an unseren Altpräsidenten Roman Herzog:
"Als Seelsorger bei der Bundeswehr habe ich es mit Menschen zu tun, die vorrangig im Einsatz gegen den weltweit militant agierenden Islamismus ihre körperliche und seelische Gesundheit, ja oft ihr Leben riskieren. Mitri Raheb repräsentiert nun eine christliche Denkart, die besonders durch die Präsenz eines bedrückend aggressiven Islam gekennzeichnet ist."

Bei all dem vergisst man zu sagen, dass man die neuen Täter gegen die neuen Opfer verteidigt, diese damit auch verleumdet und - sehr unchristlich und neudeutsch - ihr Leiden ignoriert.

Deutscher Medienpreis für Mitri Raheb >>>
Katholikentag:  Deutscher Medienpreis für Mitri Raheb >>>
Deutscher Medienpreis für herausragende Symbole der Menschlichkeit >>>
Baden-Baden: Deutscher Medienpreis für vier "leise Friedensstifter" >>>
"Zu Bethlehem geboren " - Mitri Raheb aus Bethlehem erhält den Aachener Friedenspreis >>>
EKD: Evangelische Kirche in Deutschland - Im Gespräch mit Mitri Raheb >>>
Interview mit Mitri Raheb (Bethlehem) - Auch heute einen Olivenbaum pflanzen - Evangelische Kirche im Rheinland >>>

Mitri Raheb >>>
Mitri Raheb – Wikipedia >>>


 Jagdobjekte von Honestly Concerned + seinem Netzwerk >>>

Mitri Raheb

Mitri Raheb - weitere Videos bei YouTube

 

 

Gabi Bieberstein - Ich möchte Euch darauf aufmerksam machen, dass für den deutschen Teil des Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI) ab sofort Bewerbungen für die Gruppen im Zeitraum November 2012 bis November 2013 beim Berliner Missionswerk und Pax Christi entgegengenommen werden. Bewerbungsschluss ist der 31.05.2012. Im Anhang befindet sich dazu ein Info-Blatt (eine Seite) mit den genauen Terminen und weiteren Hinweisen, sowie den relevanten weiterführenden Internetadressen, auf denen auch die Bewerbungsunterlagen zu finden sind. Bitte leitet diese Infos auch über Eure jeweiligen Verteiler weiter.  http://www.eappi.org/index.php?id=4566&L=2

 

 

Söldner gegen die Zukunft oder Die einzige Demokratie im Nahen Osten  ist von der Kulturredaktion des BR zum Hörbuch der Woche erkoren worden.
Auch auf der Liste der Werke, die morgen, SAMSTAG, in der Bayern 2-Sendung "Divan" (14.05 bzw. 22.05 Uhr) besprochen werden sollen, findet sich die Jung´sche Doppel-CD (B 2 

Vor einem Jahr wurde schon einmal eine Arbeit der beiden Schauspieler und Sprecher Beate Himmelstoß und Jürgen Jung, Erich Fried - Höre, Israel! - Gedichte und Fußnoten, mit dem Prädikat Hörbuch der Woche ausgezeichnet.
 
In "Söldner gegen die Zukunft" stellt Jürgen Jung wieder, wie schon in seinem 2008 entwickelten Hörbild "Das Land der traurigen Orangen", informative Texte zusammen, die den Palästina-Konflikt in einem vom hierzulande üblichen Verständnis abweichenden Licht erscheinen lassen, befreit von den Nebelschleiern der zionistischen Mythen. Es geht um Aufklärung.. Das Hörstück wird zum Lehrstück - auf hohem künstlerischem Niveau, intellektuell überzeugend, emotional packend. Es gibt nichts Vergleichbares auf dem Markt..

Die beiden Hörbücher "Söldner gegen die Zukunft" und "Erich Fried - Höre, Israel!" sind im Melzer-Verlag erschienen.
Bestellung und - kostenfreier - Versand über das Büro von Jürgen Jung  juejung@online.de - Eine Doppel-CD kostet 14,90 € (inkl. Verpackung und Porto)

 
 

Auschwitz als machtpolitisches Kalkül  - Ein Kommentar zum Antisemitismusbericht des Deutschen Bundestages - Susan Witt-Stahl - Die jüngst veröffentlichte Antisemitismusstudie klärt nicht nur über das Besorgnis erregende Ausmaß der Verwurzelung und Verbreitung von Judenhass in der bundesrepublikanischen Gesellschaft auf. In Teilen trägt der Bericht auch zu der in der politischen Kultur der Berliner Republik wachsenden Inflationierung des Antisemitismusvorwurfs und aggressiven Meinungsmache gegen die kapitalismuskritische Linke bei. Damit verbunden findet sich im Subtext der Studie die Apologie einer deutschen Außenpolitik, deren Primat der Historiker Frank Stern einst als „Whitewashing of the Yellow Badge“ bezeichnet hatte. Entsprechend beruft sich die Expertenkommission, die den Antisemitismusbericht verfasst hat, auf zweifelhafte Quellen und ist längst nicht so „unabhängig“, wie der Öffentlichkeit suggeriert wird – schon gar nicht ist sie ausschließlich von wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse geleitet. >>>
 

Politische Agitation - Knut Mellenthin - Logisch inkonsistent und reduktionistisch: Studie über Israel-Kritik und ihre Kritiker disqualifiziert Antisemitismus-Pamphlet gegen Die Linke – und findet denn auch kaum Beachtung. Erinnert man sich noch an den Antisemitismusstreit in der Linken? Am 7. Juni vorigen Jahres verabschiedete die Bundestagsfraktion der Partei eine Resolution, in der sie sich von allen Vorstellungen eines gemeinsamen jüdisch-arabischen Staates, von Boykottaufrufen gegen israelische Produkte und von der Unterstützung der Hilfsschiffsaktionen für das Gaza-Gebiet distanzierte. >>>


Antisemitismusbericht 2012 - Etwa jeder fünfte Deutsche ist latent antisemitisch
>>>

Der Antisemitismusbericht 2012 - pdf - >>>
 

Ein kleines Beispiel aus dem Bericht, Seite 204:
"Auch wenn „Die Linke" sich im Bereich der Bekämpfung des Antisemitismus stark engagiert, so werden doch immer wieder problematische Äu-ßerungen aus den Reihen der Partei bekannt. In jüngster Zeit sind zwei Ortsverbände der „Linken" durch Boykottaktionen gegen Israel aufgefallen, die nicht frei von antisemitischen Konnotationen waren. Das Bremer Friedensforum rief am 11. März 2011 zum Boykott gegen Israel mit einer Demonstration vor einem Supermarkt auf."

Arn Strohmeyer - „Ihr seid widerwärtiger als die echten Nazis“ - Was über Bremer Friedensfreunde hereinbrach, als sie sich dem Boykott gegen Früchte aus Israel anschlossen >>>

Schlamperei oder Absicht? - Thomas Immanuel Steinberg - Expertengremium verbreitet die Legende von der Selektion in jüdische und nichtjüdische Passagiere durch die deutschen Entebbe-Entführer >>>

 

 

Remembering Cast Lead: Jumana's Story - Jennifer Loewenstein - At night I could not get to sleep. My body was trembling all over and no matter what I did to try to calm myself, I could not stop this trembling. I know now that baba was terribly worried about me, but then I was so lost in a gripping, paralyzing fear that everything and everyone seemed far away even when they were standing in the same room as I. I was in a jar with thick, distorting glass around me. Every time a bomb exploded, something in my head would go “pop” and all the people and things in our flat around me disappeared. Then I would be ‘awake’ again, watching baba’s and mama’s faces to look for some sign of relief in their eyes, but it wasn’t there, so the fear kept hold of me. I remember almost nothing about what I did to make the time pass during those days. >>>

 

 

Jewish Voice for Peace Statement on BDS - Jewish Voice for Peace - Summary: JVP has grown dramatically in size and influence in the past two years. As part of the ongoing assessment sparked by this growth, JVP reviewed its BDS policy. On the basis of an organization-wide conversation about BDS, we have refined our position while maintaining our strategy. JVP shares the aims of the Palestinian Boycott National Committee — ending the occupation, achieving equality for Palestinians now living in Israel, and recognizing Palestinian refugees’ right of return. JVP focuses our efforts on boycott and divestment campaigns that directly target Israel’s occupation of the West Bank and East Jerusalem and its blockade of the Gaza Strip. We believe this to be the most effective way for JVP to help bring about the aims we share with the Palestinian BDS call. JVP is dedicated to promoting full equality and democracy for all Israelis and Palestinians. We believe that an enduring peace will remain out of reach until Palestinians as well as Israelis can negotiate from positions of strength. >>>

 


26.1.2012
 


27.1.2012
 

 

In Bildern: die Tragödie von Anata, die ethnische Säuberung läßt 50 Personen ohne Heim - Die israelische Armee hat am 23. Januar zehn palästinensische Wohnungen und Einrichtungen in Anata/Westjordanland, zerstört, darunter ein Gemeindezentrum und ein Haus, die von spanischen Freiwilligen mit Finanzierung durch die Spanische Agentur für Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID) gebaut worden sind: mehr als 50 Personen bleiben ohne Heim.
Eines der zerstörten Wohngebäude war das Heim einer 17-köpfigen Familie..., das andere das als Beit Arabiya (Arabisches Haus) bekannte "Friedenszentrum", in dem die NGO ICAHD (Israelisches Komitee gegen Häuserzerstörung) Veranstaltungen zur Verteidugng der Menschenrechte hielt, sagte Itay Epstein, Co-Direktor der NGO gegenüber der Presseagentur EFE von Anata aus

 

(Übersetzung aus dem Spanischen: K. Nebauer)  Quelle

 
 

Lage der Menschenrechte in Israel und den palästinensischen Gebieten - Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe - 26.01.2012 - Verschiedene Entwicklungen in Israel geben Anlass zur Sorge um den Stand der Menschenrechte. Das war eines der Ergebnisse der Sitzung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe am Mittwochnachmittag. Die Abgeordneten hatten sich von der Bundesregierung von der aktuellen menschenrechtlichen und humanitären Lage in Israel und den palästinensischen Gebieten unterrichten lassen. Ein Vertreter des Auswärtigen Amtes betonte eingangs, Israel sei eine Demokratie mit einer lebhaften Zivilgesellschaft, unabhängigen Medien, formalen Rechten und Rechtsstaatlichkeit. Dennoch gebe es Anlass zur Besorgnis: Als Beispiel nannte er die Klagen der arabischen Minderheit über Diskriminierung und einige Gesetze und Gesetzesvorhaben. So sei das Anti-Boykott-Gesetz in Kraft getreten, das den öffentlichen Aufruf zum Boykott israelischer Waren und Betriebe unter Strafe stellt. In den palästinensischen Gebiete seien die Menschenrechte unter anderem durch die Spaltung zwischen Gaza und der Westbank >>>

 

 

Verstreichende Fristen - Bis zu diesem Donnerstag sollten Palästinenser und Israel darlegen, wie sie sich die Grenzen eines künftigen Staates Palästina vorstellen. Aber Israel lässt sich Zeit. - Hans-Christian Rößler - Die acht Namensschilder im zweiten Stockwerk des „Mekka-Center“ sind auf Hochglanz poliert. Doch nur zwei Hamas-Abgeordnete sind in dem kleinen Hochhaus noch in ihren Büros anzutreffen. Am frühen Morgen haben israelische Soldaten Abd al Dschaber Fukha in seiner Wohnung in Ramallah festgenommen, tags zuvor zwei Politiker der islamistischen Organisation in Ostjerusalem und am vergangenen Wochenende Aziz Dweik, den Vorsitzenden des palästinensischen Autonomierats. „An solche Militäraktionen sind wir gewöhnt. Beunruhigend ist, dass die Israelis zuletzt vor allem Hamas-Leute verhafteten, die sich um die Aussöhnung mit der Fatah-Organisation von Präsident Abbas bemühten“, sagt Mahmud Musleh. Der Hamas-Abgeordnete wirkt ruhig, auch wenn er nicht sicher ist, ob es ihm nicht bald ähnlich ergeht wie seinem Büronachbarn Aziz Dweik, dem die israelische Armee nicht näher bezeichnete „terroristische Aktivitäten“ vorhält. Hamas-Sprecher reden schon von einem „Krieg“, den Israel >>>

 
 

Angriffe auf EIN BUSTAN – Im Gespräch mit Irena Wachendorff - Der Nahe Osten ist ein Krisenherd und das schon seit Jahrzehnten. Da die Verhandlungen der vergangenen Jahre keinen Frieden bringen konnten, gibt es immer mehr Versuche von Privatpersonen sich für den Frieden einzusetzen. Wenn man sich für Frieden und Toleranz einsetzt, sollte man bei den Kleinen beginnen, mag man meinen. Irena Wachendorff sieht es ähnlich und wird deswegen bedroht und angefeindet, wir sprachen mit ihr! Die Freiheitsliebe: Liebe Irena Wachendorff es ist schon einige Zeit seit unserem letzten Interview vergangen. In der letzten Zeit gab es viele Tumulte um den von dir mitgegründeten “Freundeskreis für den arabisch-jüdischen Waldorffkindergarten Ein Bustan”. Wann haben diese Online-Diskusionen begonnen? Irena Wachendorff: Grüß Dich, Freiheitsliebender, ja, in der Tat, es gab und gibt noch immer viel Tumult, doch das scheint mir mittlerweile ein recht normaler Zustand im Internet zu sein, und gerade FB entwickelt sich mehr und mehr zu einer Plattform, auf der so mancher versucht, sich zu profilieren, sich abzureagieren oder Stimmungen zu schüren. >>>

 

 

Ein  Aufruf von  zur Beteiligung am Filmprojekt RESTIAMO UMANI - The Reading Movie - In Italien wurde das Projekt von einer kleinen Gruppe ins Leben gerufen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Vittorio Arrigoni's Lebenswerk, sein Engagement für die Unterdrückten dieser Welt und seine Menschlichkeit und Liebe für Gaza und Palästina weiterzutragen.

Hier ein Aufruf seiner Schwester Alessandra (italienisch) zur Beteiligung: http://vimeo.com/35127804

Im nachstehenden Link findet Ihr alle Informationen, wie Ihr Euch beteiligen könnt. Es ist ganz einfach, man "bucht" mindestens eine Quote von nur € 10 und wird somit zum Mit-Produzenten! Jedes Kapitel des Buches wird von einer (international) bekannten Persönlichkeit vorgelesen, und zwar in allen Sprachen, in die das Buch übersetzt wurde! Die Leser bisher sind:
Tariq Ali, Huwaida Arraf, Massimo Arrigoni, Mohamed Bakri, Oren Ben-Dor, Egidia Beretta Arrigoni, Hilarion Capucci, Noam Chomsky, Mairead Corrigan-Maguire, Brian Eno, Norman Finkelstein, Amira Hass, Stéphane Hessel, Akiva Orr, Moni Ovadia, Ilan Pappé, Desmond Tutu, Roger Waters, Rabbi David Weiss

Hier können die Anteile gebucht werden:

http://www.produzionidalbasso.com/pdb_753.html#en (Die Seite ist fast in allen Sprachen, bisschen weiter runterscrollen für englisch, französisch, arabisch, spanisch :)

Hier noch der Link zur "Film-Seite", auf der schon einige Kapitel angeschaut werden können, z.B. von Egidia Beretta, Vik's Mutter, auf italienisch, von Stephane Hessel auf französich; Ilan Pappe, Mairead Corrigan Maguire und Norman Finkelstein sind gerade in Produktion. http://www.restiamoumani.com/

So, nun komme ich zum nächsten Punkt: Bisher habe ich noch niemanden finden können, der ein Kapitel auf Deutsch liest.... Was für eine Schande.... Vittorio Mutter sagte mir vor Kurzem, dass ihr das auch am Herzen liegen würde, da Restiamo Umani zuallerst auf Deutsch übersetzt worden war!!!!


Wenn Euch also jemand einfällt, bitte gebt mir ganz bald Bescheid, sodass ich die Information nach Italien weitergeben kann!!! Wäre mir sehr wichtig!!! bienss@googlemail.com 

 
 

Wir sind alle "Israelhasser" - Die "Achse des Guten" diffamiert, verleumdet und das primitiv und dumm: "In Berlin versammeln sich Menschen, die Israel aus tiefster Überzeugung hassen" >>>          Der Autor - Kevin Zdiara        Seine "Heimat" DIG-Erfurt - Wer wir sind

3 D - Die Zionistische Abwehr von Kritik mit Hilfe der Antisemitismuskeule
D elegitimiert Kritiker,
D ämonisiert sie
D oppelte Standards werden in Bezug auf Israel angewendet

 
 

German group cuts support for Palestinian rights NGO - Remembrance, Responsibility and Future, known by its German acronym, EVZ, says it supports education projects, but not those with a political agenda. - Uri Blau - A German foundation that helps victims of the Nazis has decided to discontinue funding the Israeli NGO, Zochrot (Remembering), which strives to raise awareness of the Palestinian Nakba among Jews in Israel. Remembrance, Responsibility and Future, known by its German acronym, EVZ, also asked the Israeli organization to remove any mention of it in its publications. "EVZ supports educational projects but does not support organizations that also have a political agenda," one of the German foundation's directors, Gunter Saathoff, told Haaretz. "Since Zochrot supports the right of return, the foundation cannot extend its cooperation with it." >>>

 
 

Famous Human Rights Defenders, Past and Present

Charlie Dershowitz talks about Israel being a 'model'..

 


 

 

Friedlicher Widerstand in der Westbank und Gaza, 24. Januar 2012
 

Scharfe Munition gegen friedliche Demonstranten in Gazas Bufferzone - Bei der friedlichen Demonstration gegen die von Israel auferlegte Bufferzone entlang Gazas Grenze am 24. Januar 2012 feuerten israelische Soldaten bis zu 50 Runden scharfer Munition direkt auf die palästinensischen Demonstranten und Mitglieder der Internationalen Solidaritätsbewegung [ISM-International Solidarity Movement].

March on the No Go Zone

Die Demonstration begann gegen halb elf Uhr, als Teil der seit Januar 2010 regelmässig stattfindenden gewaltlosen Proteste gegen die Politik der israelischen Armee, jeden zu beschiessen, der dem Grenzzaun um Gaza zu nahe kommt.

Als sich die Demonstranten einem israelischen Wachturm an der Grenze näherten, wurden sie aus etwa 25 Meter Entfernung mit scharfer Munition beschossen; einige Tränengaskanister wurden ebenfalls abgefeuert. Nach einer Viertelstunde unter Feuer beobachteten die Demonstranten, wie ein Panzer der israelischen Besatzungsarmee auffuhr und Position einnahm. Der Beschuss wurde kurze Zeit später fortgesetzt und nach Berichten der Demonstranten etwa 50 Runden Munition verschossen. Die wöchentlichen unbewaffneten Dienstagsproteste gegen die Bufferzone werden fortgesetzt, versicherten die Protestteilnehmer. >>>

 

Ni’lin: Eine Woche der Armeeinvasionen im Dorf - Am 18. Januar 2012 kam die israelische Besatzungsarmee um halb vier Uhr nachmittags ins Dorf Ni’lin, terrorisierte die Bevölkerung und nahm einen jungen Palästinenser mit, Saeed Amireh, der nach zwei Stunden wieder freigelassen wurde.

Die israelischen Soldaten hatten das Dorf durch die Felder erreicht und stellten sich an der Strasse auf; Autos wurden angehalten und Insassen und Passanten belästigt. Zusätzlich schossen die Soldaten mit scharfer Munition in die Luft und feuerten Tränengas und Schockgranaten auf die Menschen. Sobald einige Jugendliche darauf mit Steine werfen reagierten, feuerten die Soldaten ihre Gewehre in Richtung der Menschen. Ein Dorfbewohner wurde von einer Tränengasbombe verletzt und in der örtlichen Apotheke behandelt.

Zwei Häuser waren das nächste Ziel des israelischen Kommandos und wurden zwei Stunden lang besetzt.

Nachdem die Soldaten gegangen waren, drangen fünf Militärjeeps im Dorf ein und fuhren zum Haus von Saeed Amireh, der abgeführt und erst zwei Stunden später wieder freigelassen wurde.

Donnerstag um zwei Uhr morgens kamen die Soldaten wieder. Dieses Mal gingen sie zu Mohammed Amirehs Haus, einem Mitglied des Bürgerkomitees. Die Familie Amireh musste zusehen, wie sich die etwa 25 Soldaten ohne Rücksicht und Respekt für die Hausbewohner  im Haus breit machten und ihre Stiefel den Schmutz der regennassen Felder im Haus hinterliessen.

Am Freitag, dem Tag der wöchentlichen Demonstration gegen die Apartheidmauer in Ni’lin, wurden die Demonstranten mit scharfer Munition beschossen; niemand wurde verletzt.

Israel  greift zu gewaltsamen und illegalen Methoden, um die gewaltlose, von Israel gefürchtete Protestbewegung gegen die Kolonisierung und Besetzung der palästinensischen Westbank zu beenden.

Ni’lins Komitee, das die Proteste im Dorf organisiert, verurteilt die militärischen Angriffe auf Zivilisten und erklärt dass die Proteste weitergeführt werden, bis die Mauer fällt und Palästina frei ist. Week of military invasions in Ni’lin village, 23. Januar 2012; http://www.nilin-village.org/

Invasion In Ni'lin 18.01.2012



 

Ein Fussballspiel gegen Israels Apartheidpolitik - Am 21. Januar 2012 organisierte das Bürgerkomitee Beit Ummar ein Fussballspiel am Tunnel-Checkpunkt im Süden Jerusalems als Protest gegen Israels Apartheidsystem in der besetzten Westbank.

Der Tunnelcheckpunkt kontrolliert die Zufahrt vom südlichen Teil der Westbank nach Jerusalem. Obwohl er auf palästinensischem Land steht, dürfen Palästinenser nicht in Richtung Norden, nach Jerusalem passieren. Palästinenser aus Beit Ummar, Yatta und Beit Jala und dem Palestinian Women's Struggle Committeebeschlossen deshalb zusammen mit Israelis und internationalen Aktivisten, ein Protestfussballspiel auf dem militärischen Gelände zu veranstalten, um ihr Recht auf Bewegungsfreiheit auf ihrem palästinensischen Land  einzufordern. Kurz nach dem Anpfiff kamen dutzende von israelischen Soldaten und versuchten, die etwa 50 Protestteilnehmer physisch vom Geländ des Checkpunkts zu verdrängen. Ein Mitglied des Bürgerkomitees von Beit Ummar, Mousa Abu Mariya wurde dabei festgenommen und erst wieder freigelassen, nachdem sich die Gruppe der Demonstranten weigerte, den Checkpunklt ohne ihren Mitstreiter zu verlassen. Durch den Protest wurde der Checkpunkt etwa eine halbe Stunde lang teilweise stillgelegt. http://popularstruggle.org/content/demonstrators-stage-protest-football-match-main-checkpoint-jerusalem

 

Militärgerichtsverfahren gegen 17jährige Palästinenserin - Amal Mamamdeh aus Mufakarah wurde von der israelischen Besatzungsbehörde vor ein Militärgericht gestellt unter der Anklage, den israelischen Soldaten Assaf Oron mit Wasser begossen zu haben.

Während die israelische Armee im vergangenen Jahr im Dorf Mufakarah Hausdemolierungen vornahm, protestierten u.a. zwei junge Frauen gewaltlos gegen das Vorgehen der Besatzugnsarmee. Beide wurden festgenommen und wegen „Angriffs auf Soldaten“ vor ein Militärgericht gestellt. Das Verfahren gegen die ältere der zwei, Sausan Mamadeh, wurde nach Zahlung einer Geldstrafe ausgesetzt. Die Famile und Freunde ihrer Kusine Amal hofften deshalb, dass die Besatzungsbehörde die Siebzehnjährige nicht vor Gericht stellen würde, schliesslich hatte sie Sausan lediglich eine Wasserflasche zum Spülen ihrer vom Tränengas brennenden Augen  gereicht. Als Soldaten dazwischenkamen, wurde etwas von dem Wasser auf sie verschüttet.
Am 15. Januar 2012 wurde das Militärverfahren im Westbankgefängnis Ofer entgegen aller Erwartungen eröffnet und Amal u.a. wegen Wasserwerfen, Spucken und Fluchen angeklagt. >>>

 

Gewaltlose Proteste in der Westbank (20.Januar 2012) - Der Freitagsprotest im Westbankdorf Kufr Qaddoum, nordwestlich von Qalqilia wurde von israelischen Soldaten mit Tränengas beschossen und dutzende der Teilnehmer verletzt. Dan der Demonstration im Dorf gegen die Annexionsmauer und die israelischen Siedlungen in der Westbank  nahmen mehrere Vertreter der Fatah und verschiedener politischer Bewegungen teil.
Seit 2003 blockiert die israelische Armee eine Hauptstrasse zum Dorf . Die Bewohner sind zusätzlich häufigen Angriffen durch die Bewohner der benachbarten israelischen Siedlungskolonien ausgesetzt.
Gewaltlose Proteste fanden ebenfalls in mehreren Dörfern der palästinensischen Westbank statt. In Nabi Saleh wurden drei Protestteilnehmer verletzt; in Bil‘in und Ni’lin erreichten die Demonstranten die Apartheidmauer und wurden von der Armee mit Tränengas angegriffen; in Al Ma’sara wurden die Demonstranten am Dorfeingang von der israelischen Besatzungsarmee blockiert und mit Gewalt zurückgedrängt.
Troups attack Nonviolent Protest in Kufr Qaddoum, 21. Januar 2012; http://www.imemc.org/article/62873
Übersetzt und zusammengefasst von Martina Lauer

 
 

Abdallah Frangi, Der Gesandte  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Mit dem vorliegenden Buch hat die „Stimme Palästinas in Deutschland“, Abdallah Frangi, seine „Auto“-Biographie vorgelegt. In der Person des langjährigen Vertreters des palästinensischen Volkes und Vertrauten des letzten Präsidenten des „Staates Palästina“, Yasser Arafat, scheint die ganze Tragödie seines geschundenen Volkes auf: Ein Volk mit Land, wurde zu einem Volk ohne Land. (...) Abdallah Frangi hatte das palästinensische Volk in schweren Zeiten würdig vertreten und durch seine gute Vernetzung innerhalb der politischen Elite der Bundesrepublik wesentlich mit dazu beigetragen, dass Deutschland sich vorbildlich in Palästina engagiert, obgleich die U-Boot-Geschenke immer nur an die israelische Besatzungsmacht gehen. Dass die bundesrepublikanischen Politiker sich jetzt wieder nicht für das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes und die Vollmitgliedschaft des Staates „Palästina“ in den Vereinten Nationen einsetzen, zeigt, dass sie nur unzureichende Schlüsse aus der Geschichte gezogen haben. >>>

Abdallah Frangi: Der Gesandte. Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik, Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Ein Staat für die Palästinenser bleibt das Ziel - Der frühere PLO-Vertreter in Deutschland, Abdallah Frangi, gewährt in seinem neuen Buch tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Nahost-Politik. - Arn Strohmeyer >>>

 
 

Diplomatische Beziehungen zu Palästina - Auswärtiges/Antrag - 25.01.2012 - Berlin: (hib/BOB) Die Fraktion Die Linke fordert eine Aufwertung der diplomatischen Beziehungen zu Palästina. Die Bundesregierung soll „unverzüglich“ mit der palästinensischen Autonomiebehörde Verhandlungen über die gegenseitige Aufwertung des Status der deutschen und der palästinensischen Generaldirektionen aufnehmen. Das fordert die Fraktion in einem Antrag (17/8375). Ferner seien die bisherigen diplomatischen Vertretungen beider Länder zu regulären diplomatischen Missionen aufzuwerten und der jetzigen Generaldelegation Palästinas in Deutschland der Rang einer „Mission Palästinas“ zu verleihen. Zur Begründung heißt es, eine Aufwertung der diplomatischen Vertretungen sei ein Signal für das angestrebte Ziel der zwischen den Konfliktparteien auszuhandelnden Zwei-Staaten-Lösung. Sie unterstütze den Aufbau eines lebensfähigen, demokratischen, in Frieden und Sicherheit an der Seite Israels existierenden palästinensischen Staates. Quelle

 
 

Ermittlungen nach Israel-Hetze auf Website der Linkspartei eingestellt - Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Ermittlungen in der Flugblatt-Affäre eingestellt. Ende April 2011 hatte ein antiisraelisches Flugblatt auf der Website der Linkspartei für neue Antisemitismus-Vorwürfe gegen die Linken gesorgt.  - Eine Welle der Empörung und neue Antisemitismus-Vorwürfe löste im April 2011 ein antiisraelischer Flyer aus, der auf der Internetseite der Duisburger Linkspartei zum Download angeboten wurde. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen im Flugblatt-Skandal eingestellt. In der Affäre um ein antiisraelisches Flugblatt muss die Linkspartei in Duisburg keine rechtlichen Konsequenzen mehr fürchten. „Das Verfahren ist eingestellt worden, weil ein Täter nicht ermittelt werden konnte“, sagte der Duisburger Oberstaatsanwalt Detlef Nowotsch am Mittwoch. >>>

 
 

Protest of Women in Black (Austria) and Critical Jewish Voice (Austria) against the invitation to Avigdor Lieberman to speak at the Vienna Congress com.sult, 24 January 2012, Vienna, Austria - Approximately 20 participants took part in a protest vigil, held from 7.45 to 10.45 a.m., at the Haus der Industrie, Vienna, Austria, on 24 January.  Approximately 400 of our fliers, in English and in German, were handed to those attending (attached). Another demonstration, by another group, was held in the evening, from 4 - 6 P.M. Lieberman was invited to speak, among other things, on the Arab Spring and in a newpaper interview, he spoke of Israel's wish to enter the EU.     Our group was allowed to carry out the protest directly in front of the Haus der Industrie and we were mentioned in at least one of the main Viennese newspapers.

Protest against Lieberman in Vienna

 
 

Selbstdarstellung - Green Olive Tours ist ein soziales Unternehmen das Touren anbietet, die sowohl informativ, als auch analytisch sind und die Themenbereiche Geschichte, Kultur und politische Geographie von Palästina und Israel abdecken. - Die einheimische Bevölkerung profitiert von unserem Unternehmen durch das Einstellen und die Ausbildung von lokalen Reiseführern, Übernachtungen bei palästinensischen Familien und kleinen Gasthäusern, und indem Besucher_innen dazu motiviert werden lokales Handwerk zu erwerben. Die große Anzahl der möglichen Reiserouten beinhaltet das Kennenlernen von sowohl palästinensischen, als auch israelischen Menschen, Besuche von Gegenden die die Geschichte und den derzeitigen Status des Konfliktes zwischen Israel_innen und Palästinenser_innen im Westjordanland und in Jerusalem und zwischen jüdisch-israelischen und palästinensischen Bürger_innen Israels, sowie Beduinen veranschaulichen. Das komplexe Mosaik von Religionen, Nationalitäten und politischen Ansichten im heiligen Land werden gründlich erkundet. Viele der Touren führen zu Orten die von historischem, kulturellen und religiösen Interesse sind, und die durch die politische Analyse der Reiseleiter_innen in einen neuen Kontext gesetzt werden.

Green Olive Tours versucht seinen Gästen folgenden zu bieten:

  • ein kulturelles, historisches und politisches Verständnis von Israel und Palästina

  • Besuche von kulturellen, historischen und religiösen Sehenswürdigkeiten

  • die direkte Erfahrung der politischen Situation

  • Interaktion mit Palästinenser_innen und Israel_innen

  • eine Analyse der Situation basierend auf:

    - Menschenrechten
    - kulturellem Selbstbestimmungsrecht
    - dem Recht auf politische Selbstbestimmung
    - dem Recht auf ein Leben in Sicherheit
    - dem Recht auf politische Freiheit
    - dem Recht auf eine Heimat

Die Idee alternative Touren in Israel/Palästina anzubieten, basiert auf unserer Überzeugung, dass ein echter Versöhnungsprozess nur durch die Erkenntnis und Anerkennung der Geschichte und Kultur Palästinas und Israels, sowie der politischen Situation und der kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen erreicht werden kann.

Green Olive Tours-Israel-Palestine-Alternative Tours-Culture-Politics >>>

Facebook Seite https://www.facebook.com/GreenOliveTours >>>
 

Israeli tourist company holds West Bank tours

 
 

War made easy (Doku) Wenn Amerikas Präsidenten lügen - War made easy (Doku) Wenn Amerikas Präsidenten lügen GERMAN Dokumentation Deutsch - So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren, in einem waren sie alle gleich: Sie waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten! Und ihre Methoden glichen sich. Diese "Gehirnwäsche mit Tradition" hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden Dokumentarfilmer Loretta Alper und Jeremy Earp haben die Ergebnisse in einem wunderbar eindrucksvollen Film zusammengestellt. Wie man sich den Krieg leicht macht. Norman Solomon zeigt, sogar Sprache und Rhetorik der Präsidenten waren nahezu identisch, wenn die Kriegsmaschinerie in Gang gesetzt werden und das amerikanische Volk jubelnd zur Seite stehen sollte. Der Film zeigt auch, wie Reporter und Moderatoren zeitgleich die Sprache der Präsidenten übernahmen. Politik und Medien, das zeigt der Film, arbeiten sogar Hand in Hand. Er wurde vom Oscar-Preisträger und Friedensaktivist Sean Penn gesprochen, die deutsche Fassung spricht sein Synchronsprecher Tobias Meister.
 

 


25.1.2012
 

 

Israel–Palästina - Eine Lehrfahrt - Arnold Schölzel - Schwer zu sagen, wie die zwölf deutschen Jugendlichen zwischen 16 und 22 ihre Busreise im Mai 2011 durch Nahost beurteilen, nicht zuletzt, wie sie selbst ihre Rolle auf dieser Fahrt sehen. Die 90-Minuten-Dokumentation von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde, die unter dem Titel »Wir weigern uns, Feinde zu sein« vor kurzem erschien, läßt für die Äußerungen der Reisenden wenig Raum. Das wenige sind allerdings kluge, sachliche Fragen und Aussagen, die vor allem zeigen, wie sehr das Gesehene und Gehörte aufwühlt. Im Vordergrund des Films stehen: Monumente der Besatzungspolitik wie die Mauer zwischen Israel und Westjordanland, israelische Siedlungen im Westjordanland, Alltagsschikanen gegen Palästinenser, die Erinnerung an die Shoah, an Selbstmordattentate, vor allem aber die Berichte der Begleiter der Gruppe, der Israelin Lotty Camerman und des Palästinensers Ali Abuawwad. Sie befürwortet die Armee Israels, er war jahrelang in Haft wegen Kampfes gegen die Besatzung. Beide engagieren sich für >>>

Wir weigern uns Feinde zu sein - Den Nahost-Konflikt verstehen lernen – Deutsche Jugendliche begegnen Israelis und Palästinensern - Dokumentarfilm, 90 Minuten, 2011 von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde - Zwölf deutsche Jugendliche auf einer einzigartigen Begegnungsreise durch die Krisenregion im Nahen Osten. Im Gepäck der 16- bis 22 jährigen: das ungewöhnliche Schulbuch des Friedensforschungsinstitut PRIME „Israelis und Palästinenser - die Geschichte des anderen verstehen lernen“. Mit dabei: der HipHop-Künstler ENZ, der seine Eindrücke während der Reise mit seinen „rhythm and rhymes“ wiedergibt.
Auf ihrem Weg durch Israel und das besetzte Westjordanland begegnen sie auf beiden Seiten Menschen, die Wege der Verständigung mit dem „Feind“ suchen. Daoud Nasser z.B., ein palästinensischer Bauer, der sich unter dem Motto „wir weigern uns Feinde zu sein“ allein mit juristischen Mitteln der Gewalt der jüdischen Siedler widersetzt, der Rapper Amim, der „Kunst als Waffe“ einsetzt, oder die israelische Familie Shahak, die eine Tochter durch ein palästinensisches Selbstmordattentat verloren hat und trotzdem heute mit Palästinensern zusammen arbeitet.
Begleitet wird die Gruppe von Lotty Camerman, einer Israelin, deren Eltern Überlebende des Holocaust sind, und von Ali Abuawwad, der als „Kämpfer gegen die Besatzer“ jahrelang in israelischen Gefängnissen >>>


Für die Bildungsarbeit kann der Film mit ausführlichen Begleitmaterialien als Medienpaket mit Verleih- und Vorführrechten für Medienzentralen, Schulen, Bilbliotheken usw. im FILMSORTIMENT bei Kay Gollhardt bezogen werden: Peutestraße 69, 20539 Hamburg - Tel: 040 / 790 077 44 -  info[at]filmsortiment.de - www.filmsortiment.de

Für den privaten Gebrauch zu Hause können Sie den Film direkt bei uns zum Preis von Euro 15 (zuzüglich Porto) bestellen. Die DVD verschicken wir innerhalb von 4 Werktagen nach Eingang Ihrer Zahlung auf das Konto: TMC, Kto-Nr. 80 89 85 00 00, BLZ 430 60 967 (GLS Bank), Verwendungszweck: Order DVD WFZS + Vorname Nachname. Vergessen Sie nicht bei Ihrer Bestellung die Lieferadresse anzugeben!  - Haben Sie Fragen zum Film oder benötigen Sie weitere Informationen? Wir freuen uns auf  Ihre Nachricht.

 

Zwischen HipHop und Kalaschnikow - Anders reisen: Beirut-Ramallah – All inclusive

Dokumentarische Erzählung, 100 Minuten, 2010 von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde

 Synopse Deutsch [PDF]
 Synopsis English [PDF]
 
Fotostrecke zum Film

Für die Bildungsarbeit kann der Film mit ausführlichen Begleitmaterialien als Medienpaket mit Verleih- und Vorführrechten für Medienzentralen, Schulen, Bilbliotheken usw. im FILMSORTIMENT bei Kay Gollhardt bezogen werden: Peutestraße 69, 20539 Hamburg, Tel: 040 / 790 077 44
 
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Für den privaten Gebrauch
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Stimmen zum Film
„HipHop und Kalaschnikow“, ein spannender Film über die Hoffnungen und Ängste einer jungen Generation, die hinter Stacheldraht aufgewachsen ist.“  - Roswitha Buchner - Das interkulturelle Magazin, BR 5, 27.6.2010

„...Die jungen Palästinenser suchen...nach einer Alternative zur Gewalt...Sie finden diese in Theater, Tanz und dem Rap. Dass diese jungen Leute Worte den Waffen vorziehen, lässt Hoffnung keimen. Das ist die unmissverständliche Botschaft der Dokumentation....“ Susanne Hermanski - Süddeutsche Zeitung 22.4.2010

 

 

Mit Zweifeln und Ängsten alleingelassen - Martina Doering - David Ranan stellt sein Buch über Wehrpflichtige in Israel vor. - Israel hegte und pflegte seit Gründung am 14. Mai 1948 viele Mythen: Die Israelis eroberten ein nahezu menschenleeres Land; David kämpfte gegen Goliath, also die feindlichen, arabischen Nachbarn; die Armee ist unbesiegbar, und ihre Soldaten sind ihren Gegnern moralisch überlegen. Einige dieser Mythen sind inzwischen arg lädiert worden. Von israelischen Historikern wie Benny Morris, Simcha Flapan, Ilan Pape oder einfach von der Realität. Trotz dramatischer Wandlungen in der israelischen Gesellschaft in den vergangenen sechs Jahrzehnten aber schienen zwei Konstanten unangetastet. Erstens: Es gibt keinen Frieden in Nahost. Zweitens: Die Armee bleibt das Rückgrat der Nation, eine Bastion säkular-liberaler Aschkenazi (aus Mittel- und Osteuropa stammender Juden), und der Militärdienst ist eine moralische Pflicht. Doch inzwischen zeigt auch der Armee-Mythos Zerfallserscheinungen. In seinem Buch „Lohnt es sich noch, für unser Land zu sterben“ untersucht der israelische Ökonom und Politikwissenschaftler David Ranan, welches Verhältnis vor allem junge Israelis zu ihrer Armee haben >>>

 

 

Israel zerstört ein palästinensisches soziales Zentrum, das mit spanischer Hilfe gebaut worden war. - Wie diplomatische Quellen und das Israelische Komitee gegen Häuserzerstörung (ICAHD) der Agentur EFE gegenüber angaben, hat Israel heute im Morgengrauen in Anata im Westjordanland etwa 10 palästinensische Wohngebäude und Einrichtungen zerstört, darunter ein Gemeindezentrum und ein Haus, das von spanischen Freiwilligen mit Finanzierung durch die Spanische Agentur für Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID) gebaut worden waren. 

Eines der zerstörten Gebäude war das Heim einer 17-köpfigen Familie, die auf die Straße getrieben wurden, ein weiteres das "Friedenszentrum" oder Beit Arabiya, wo ICAHD Veranstaltungen zur Verteidigung der Menschenrechte durchführt., sagte der Agentur EFE gegenüber der Co-Direktor der ONG, Itay Epstein.

Dutzende internationale Freiwillige kommen im Sommer ins Beit Arabiya, um in einem von AECID finanzierten Projekt beim Wiederaufbau von Israel zerstörter Wohnhäuser mitzuarbeiten. 

 "Diese Tat ist Teil der systematischen Verfolgung der Menschenrechtsbewegungen und ist nur ein weiterer Beweis, dass in diesem Land das Gesetz des Dschungels herrscht", erklärte EFE gegenüber Meir Margalit, Mitgründer der NGO und Stadtrat in Jerusalem für die pazifistische Partei Meretz.

Beit Arabiya, erklärte er, "ist ein Wahrzeichen, es beherbergt Aktivitäten für den Frieden, Konferenzen, Treffen zwischen Israelis und Palästinensern und Aktivisten aus der ganzen Welt. Es ist das fünfte Mal, dass man es zerstört, und wir werden es wieder aufbauen."

Der Sprecher der israelischen Zivilverwaltung (Militärverwaltung in dem besetzten Gebiet), Guy Inbar, bestätigte gegenüber EFE, "dass fünf Häuser zerstört worden sind, die ohne Genehmigung errichtet worden waren. Die Leute hatte Befehle erhalten, mit dem Bau aufzuhören und (die Gebäude) selbst abzureissen, haben das aber nicht gemacht"....

Befragt danach, dass es für Palästinenser so gut wie unmöglich ist, in der Zone C eine Baugenehmigung zu erhalten, anwortete er, dass "es im vergangenen Jahr einige Anträge auf Baugenehmigung gegeben habe, dass es aber nicht bedeutet, dass sie entgegen dem Gesetz bauen dürfen, wenn sie keine Genehmigung erhalten".  Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=37437  aus dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer

 

 

Eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten - Eine Verpflichtung aus dem „Arabischen Frühling“ und des Israel-Iran-Konflikts - von Ali Fathollah-Nejad - Während die Kriegstrommeln gegen Iran wieder erklingen und die revolutionären Prozesse in der arabischen Welt einem mühsamen Weg folgen, bleibt die Frage nach einer nachhaltigen Perspektive für eine konfliktträchtige Region unbeantwortet. Letzten Endes ist das Fehlen sowohl von Sicherheit als auch von Zusammenarbeit eine andauernde Malaise, die die Region plagt. Zivilgesellschaftliche Bemühungen für gemeinsame Sicherheit und regionale Zusammenarbeit - Vor einigen Jahren wurde eine zivilgesellschaftliche Initiative für eine Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten (KSZMNO) federführend durch den Friedens- und Konfliktforscher Prof. Dr. Mohssen Massarrat in Zusammenarbeit mit den deutschen Sektionen der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und den Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) ins Leben gerufen. Nach Jahrzehnten gewaltsamer >>>

 
 

Die “Achse des Guten” gegen schwule Parasiten - Jörg Lau - “Achse des Guten” war einmal ein radikal liberales Blog, stolz darauf, sich keine Denkverbote auferlegen zu lassen und den mittigen Mainstream herauszufordern. Seit Jahren beobachte ich ein Abdriften in eine Ressentiment-Rhetorik – wenn ich denn mal einen Link zurückverfolge, den ich irgendwo finde. Ich vermeide es, diese Seite regelmäßig zu lesen, ebenso wie PI – es bringt einfach nichts. Man regt sich uff und hat nischt von, wie es in Berlin heißt. Als ich diesen Text las, war ich einigermassen geschockt. Dass Tsafrir Cohens Einsatz für die Menschenrechte der Palästinenser von Broder nicht goutiert werden würde >>>

Kommentar - E. Arendt - Da wo es passt nutzt Henryk M. Broder, wenn er nicht mit dem schlechten Gewissen der deutschen (Antisemitismus) spielt, immer noch vorhandene Vorurteile um unliebsame Kritik an Israel zu unterdrücken. Wie er selber sagt und vielfach belegt hat: "ich bin auch zu jeder Geschmacklosigkeit bereit". Diesmal hat es Tsafrir Cohen getroffen. Dieser wird es doppelt leicht verschmerzen können, darf doch dank eines gerechten Gerichtsurteils Henryk M. Broder als "Pornoverfasser" benannt werden. Das Urteil beschreibt Henryk M. Broder besser als es mancher Journalist kann >>>

Seinen Geisteszustand belegt Henryk M. Broder auch in seinem Kommentar zum Artikel von Jörg Lau: Da wiederholt er Sätze wie: "So lange dieses parasitäre Pack nicht von seinem “Recht auf Rückkehr” Gebrauch macht
Irgendwie erinnert mich das an den Sprachgebrauch der Nazis. Rechts so....
Jörg Lau kommentiert es auch entsprechend: "Der Gegner ist schwul und “parasitäres Pack” – das ist eine rechtsextreme Rhetorik, die der Broder, den ich einmal kannte, einfach nur widerlich gefunden hätte." In seinem Kommentar auf J. Laus Artikel legt Henryk M. Broder noch einen Gang mehr ein und schreibt pervers, die NGOs in Palästina ansprechend: "Es sind Parasiten, die das vermeintliche oder tatsächliche Elend ihrer Fürsorgeobjekte nicht nur ausnutzen sondern für dessen Fortsetzung sorgen "
Nun weiß Broder was in Gaza abläuft, umso perverser ist dieser Kommentar von ihm. Kürzlich sah ich einen Film über das Warschauer Getto. Da waren doch die Nazis so pervers und haben im Getto Propagandafilme gedreht. Dabei wurden Szenen inszeniert, wo angebliche reiche Juden im Lokal saßen und den armen Juden alles wegfraßen. Dies um zu zeigen wie verbrecherisch, unsolidarisch Juden selbst in der Not sind. Prima Broder, nachdem sie schon das richtige wussten, haben sie sich nun sehr erfolgreich bemüht die falschen Lehren aus den Verbrechen im 3. Reich zu ziehen und zu übertragen...
1989 schrieb Henryk M. Broder: ""Früher mussten wir fürchten, sie wollten uns ins Meer treiben, heute fürchten wir, sie könnten mit ihren Friedensangeboten ernst meinen. Eine vermieste Geschichte reicht uns nicht, wir brauchen auch eine vermasselte Zukunft."
Ja, und der Obervermassler in Deutschland heißt Henryk M. Broder, ein wahrer Freund Israels...

Lese zu den "Freuden der NGOs" in Palästina auch: Hurndall Tom  - Corrie Rachel  - Vittorio Arrigoni  - Die Mavi Marmara und andere Schiffe versuchen die Gaza Blockade zu durchbrechen

 
 

The Palestinian children – alone and bewildered – in Israel's Al Jalame jail - Special report: Israel's military justice system is accused of mistreating Palestinian children arrested for throwing stones - Harriet Sherwood - Palestinian children locked up in solitary confinement by Israel. The room is barely wider than the thin, dirty mattress that covers the floor. Behind a low concrete wall is a squat toilet, the stench from which has no escape in the windowless room. The rough concrete walls deter idle leaning; the constant overhead light inhibits sleep. The delivery of food through a low slit in the door is the only way of marking time, dividing day from night. This is Cell 36, deep within Al Jalame prison in northern Israel. It is one of a handful of cells where Palestinian children are locked in solitary confinement for days or even weeks. >>>

 


24.1.2012
 

 

Fieber – Thapra - Liva Haensel - Es ist „Dorftag“. Das heißt, wir besuchen Dorfbewohner im Betlehem Distrikt gemeinsam mit der NGO Holy Land Trust (HLT). Diese Non-Profit-Organisation hat eine lange Tradition im Training von gewaltfreien Strategien und kümmert sich in persönlicher Weise um palästinensische Dörfer und ihre Probleme. ( ...) Wir machen uns Notizen und fahren weiter nach Thapra. Diese kleine Dorfgemeinschaft ist eine der ärmsten in der Westbank.

Obwohl wir in den zwei Monaten schon einiges gesehen haben, ist die Familie, die wir hier besuchen, mit Abstand auf dem niedrigsten Niveau bezüglich der Lebensqualität. In dem Haus mit den feuchten Wänden wohnen zwei Familien verteilt auf zwei Räume. Ein kleiner Elektroheizer versucht ein wenig Wärme in dem größeren Zimmer zu verteilen. Die Ehepaare, die Großmutter und alle Kinder strahlen und begrüßen uns offen und warmherzig. Draußen gießt es in Strömen. Auf dem Sofa liegt ein kleiner Junge mit müdem, blassem Gesicht. Ab und zu stöhnt er und schließt die Augen.

Seine Mutter erzählt:„Mein Sohn Amer ist krank. Er ist 15 Jahre alt, aber, ja, ich weiß, er sieht aus wie sechs oder sieben. 2002 als die zweite Intifada im Gange war, bekam er eines Tages Fieber. Er hatte 41 Grad und ich schaffte es nicht, das Fieber zu senken. Also nahm ich ihn auf den Arm und trug ihn durch die Hügel Richtung Bethlehem (Anm.: Die Entfernung Thapra-Bethlehem beträgt etwa 14 Kilometer). Die gesamte Stadt stand unter Ausgangssperre, niemand durfte nach Bethlehem hinein oder heraus, überall standen Soldaten. Ich bat einen von ihnen, mich durchzulassen, weil ich mit Amer in ein Krankenhaus wollte. Aber sie ließen mich nicht. Mit meinem kranken Kind auf dem Arm musste ich den ganzen Weg wieder nach Hause laufen, ohne irgendeine >>>

 

Operation Dove: Israeli army fails to protect Palestinian children - AIC - "According to a new report released by Operation Dove, Israeli authorities have been increasingly intransigent in their obligation to protect Palestinian children from settler violence in the South Hebron Hills this school year. The mandatory Israeli military escort that is supposed to ensure that Palestinian children arrive to school safely failed to walk with the children 95% of the time since the school year began in September. Soldiers and police also behaved aggressively towards Palestinians, forcing a pregnant women to spend 30 minutes at a flying checkpoint, for example, and aided settler harassment of Palestinians" >>>
 

Cell 36: Palestinian children locked in solitary confinement in Israel - video - Harriet Sherwood, Mat Heywood and Mustafa Khalili - The Guardian - Cell 36 in Al Jalame prison, northern Israel, is one of a handful of cells where Palestinian children are locked in solitary confinement for days or even weeks. Mohammad Shabrawi from Tulkarm, in the West Bank, was arrested last January, aged 16, and Ezz ad-Deen Ali Qadi from Ramallah, who was 17 when arrested, talk about their experiences >>>
 

Child Dies Of Wounds Suffered Three years Ago - Saed Bannoura - "Palestinian medical sources reported on Sunday that Hanin Kamal Abu Jalala, 16, died of wounds suffered during the Israeli offensive on Gaza three years ago. The child was severely wounded by phosphorous shells fired by the Israeli army into civilian areas in Gaza" >>>

Dosier - Kinderschicksale in Palästina >>>

 
 

Israelis für Frieden - Avihai Stollar -  Liva Haensel - Avihai Stollar 28 Jahre alt, West-Jerusalem, Mitarbeiter der Organisation „Breaking the silence – Israeli soldiers talk about the territories“, die Berichte von israelischen Soldaten über ihren Wehrdienst in der Westbank veröffentlicht „Eigentlich bin ich ein ganz normaler Israeli. Ich wuchs in einem Vorort von Haifa in Nord-Israel auf. In meiner Familie ging jeder zur Armee, mein älterer Bruder, mein jüngerer, alle. Es ist keine Frage, ob Du gehst oder nicht, Du tust es einfach, weil der Staat es von Dir verlangt. Ich hatte gerade die Highschool beendet und war 19, als ich Soldat in der israelischen Armee wurde. Mein Einsatzort waren die South Hebron Hills, südlich von Hebron also. Ich war dort von 2001 bis 2004 eingesetzt. Gerade hatte die erste Phase der 2. Intifada begonnen, die Stimmung war aufgeheizt. Die ersten acht Monate wurde uns in der Armee erzählt, dass wir alles schaffen können, dass wir Rambo sind. Du glaubst das erst, Du willst kämpfen, schießen, losrennen. Acht Monate wirst Du vorbereitet, dann geht es in den Einsatz. Endlich kannst Du was tun. Viele unserer Verhaftungen, die wir durchgeführt haben, machten keinen Sinn. Aber wir haben es gemacht, weil man nach 2 Jahren Militärdienst ausgebrannt ist und frustriert. Du willst ausbrechen aus der Routine, zum Beispiel, wenn Du an einem Checkpoint Palästinenser kontrollieren musst. Du lernst alles ganz genau: Wie verhalte ich mich, wenn eine schwangere Frau vor mir steht, was mache ich, wenn jemand eine Kamera hat und so weiter. Irgendwann glaubst Du dem Palästinenser nicht mehr, der Dir erzählt, dass er ins Krankenhaus muss, dass er wirklich krank ist. Du lässt ihn nicht durch. >>>

 
 

Auch so kann man Kritik delegitimieren ...

??? - Zunehmende Israel-Kritik unter Christen ???
- Das Verhältnis der Kirchen zum jüdischen Staat - Gerald Beyrodt - Die Tagung "Die Kirchen und Israel" in Berlin, zu der der Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit eingeladen hatte, sollte etwas gerade rücken. Denn in letzter Zeit ist auch in den christlichen Kirchen die Kritik an Israel lauter geworden. (...) Die Deutschen von heute hätten permanent das Gefühl, dass ihnen Schuld an der Schoa zugeschoben werde. Um von sich Schuldgefühle abzuwehren, täten sie sich mit besonders vernichtender und ungerechter Israelkritik hervor. >>>


DIE STEIGERUNG ...

Antisemitismusbericht 2012 - Etwa jeder fünfte Deutsche ist latent antisemitisch
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Der Antisemitismusbericht 2012 - pdf -  >>>
 

Ein kleines Beispiel aus dem Bericht, Seite 204:
"Auch wenn „Die Linke" sich im Bereich der Bekämpfung des Antisemitismus stark engagiert, so werden doch immer wieder problematische Äu-ßerungen aus den Reihen der Partei bekannt. In jüngster Zeit sind zwei Ortsverbände der „Linken" durch Boykottaktionen gegen Israel aufgefallen, die nicht frei von antisemitischen Konnotationen waren. Das Bremer Friedensforum rief am 11. März 2011 zum Boykott gegen Israel mit einer Demonstration vor einem Supermarkt auf."
 

Arn Strohmeyer - „Ihr seid widerwärtiger als die echten Nazis“ -  Was über Bremer Friedensfreunde hereinbrach, als sie sich dem Boykott gegen Früchte aus Israel anschlossen >>>


Schlamperei oder Absicht? - Thomas Immanuel Steinberg - Expertengremium verbreitet die Legende von der Selektion in jüdische und nichtjüdische Passagiere durch die deutschen Entebbe-Entführer Auf Antrag aller Fraktionen hatte der Deutsche Bundestag am 4. November 2008 die Bundesregierung aufgefordert, ein Expertengremium aus Wissenschaftlern und Praktikern einzusetzen, das in regelmäßigen Abständen einen Bericht zum Antisemitismus in Deutschland erstellt. >>>

 
 

Israel-Palästina: ein explosiver französischer Bericht über das Thema Wasser - Flora Genoud - Der Bericht wurde im Dezember von dem französischen Abgeordneten Jean Glavany übermittelt, hat aber mit der Übersetzung bestimmter Passagen mehr als einen Monat nach seiner Veröffentlichung in der israelischen Presse einen Aufschrei der Entrüstung provoziert. Dieser Bericht des sozialistischen Abgeordneten für die Komission für Auswärtige Angelegenheiten der Nationalversammlung beschreibt das Wasserproblem als eines, das "eine neue Apartheid im Nahen Osten enthüllt". "Wir sind überrascht und empört angesichts dieses Berichts des Herrn Glavany, der, ohne seine Kollegen zu informieren, im letzten Augenblick eine extremistische Terminologie hineingebracht hat", entrüstet sich der Sprecher des israelischen Außenministeriums Ygal Palmor, der in Haaretz von einem Bericht spricht, der "voll ist mit einem Wort aus einer üblen Propaganda, weit entfernt vom kritischen professionellen Geist". Von der Verwendung des Wortes "Apartheid" 
Von Le Monde.fr befragt, verneint Jean Glavany, im letzten Moment den Begriff "Apartheid" hinzugefügt zu haben, er habe es vielmehr in Kenntnis der Angelegenheit gemacht, "ich wußte, dass es ihnen nicht gefallen würde (...), aber auch wenn man niemanden angreifen will, macht man es", antwortet der sozialische Abgeordnete, der versichert, "ein Freund Israels" zu sein und "vom Inhalt, nicht vom bloßen Wort" sprechen zu wollen. Zur (angewendeten) Methode erklärt der Abgeordnete, er sei mit anderen französischen Repräsentanten eine Woche in der Region gewesen – Libanon, Jordanien, Israel und Palästinensische Gebiete – und habe sich mit den israelischen und palästinensischen Ministern für Wasserangelegenheiten, anderen Diplomaten und NGOs getroffen. "Dieser Bericht wurde nicht von unserem Büro der Nationalversammlung aus erstellt", sagt der Abgeordnete und antwortet damit auf die Kritiken. In seinem Pressebericht vom Mittwoch, den 18. Februar lehnt es das Außenministerium ab, irgendeinen Kommentar abzugeben mit der Begründung, "es ist bei uns nicht üblich, den Inhalt parlamentarischer Berichte zu kommentieren".
An Ort und Stelle, weit weg von den Büros der Nationalversammlung, erinnert Gidon Bromberg, der israelische Direktor von Friends of the Earth Middle East, einer NGO, die Jordanier, Israelis und Palästinenser zur Förderung von Frieden und nachhaltiger Entwicklung in der Region vereint, an das "historische" Wasserproblem in der Gegend. "Israel teilt das Wasser nicht gerecht mit den Palästinensern", kommentiert dieser Spezialist in >>>

 
 

Die Sonnenblume
in Anlehnung an den iranischen Dichter
Mohammad Reza Shafi‘i Kadkani
Afsane Bahar, 23.4.2010

für Ellen, Erhard, Michael, Thomas, Wolfgang
und die anderen mit dem langen Atem *


Deinen liebevollen Gesang
den verzaubernden Geruch deines Atems
deinen betörenden Anblick
dein dem Wunder gleichenden Aufblühen
habe ich wahrgenommen
du, die Sonnenblume

Vor der Morgendämmerung
die Tanne, die Sterne im Schlaf
bist du schon am Werke
fleißig, bescheiden, still
in Erwartung der aufgehenden Sonne
geduldig, treu, voller Wonne
du, die Sonnenblume

Dein Geheimnis
kennen sie nicht
weder das Veilchen
noch die Weide
weder der Fenchel
noch das Getreide

Unbemerkt von diesen
mit unbegreiflicher Inbrunst
mit bezaubernder Ausdauer
lebst du jeden Tag
deine tiefe Überzeugung
du, die Sonnenblume:
das Leben lebt
von unseren Träumen
von unserem ewigen
Greifen nach den Sternen

Ich, mit meiner Unrast
der Befreiung wegen
auch wenn nicht greifbar
du, mit deiner Bewegtheit
deiner Geliebten entgegen
auch wenn nicht erreichbar

Schau richtig hin
die Einheit der Liebenden
mit der Geliebten
hat ihr Symbol
in dir gefunden
du, die Sonnenblume
schau richtig hin
du bist selbst
zur Sonne geworden
du, die Sonnenblume

* Auch in meiner zweiten Heimat, Deutschland, gibt es eine Reihe von „Ein-Mann-Betrieben“. Sie werden hier unter anderem von Ellen Rohlfs, Erhard Arendt, Michael Schmid, Thomas Immanuel Steinberg und Wolfgang Kuhlmann am Leben gehalten. Sie sind wie das Salz in unserer Suppe, sie sind die Sonnenblumen unserer Gesellschaft.    http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=137,3360,0,0,1,0

 

 

Israel-Lobby: Folgen Sie der Spur des Geldes ... -  Institut für Palästinakunde - Die Macht der Israel-Lobby in den USA ist nicht etwa das Ergebnis einer konspirativen Verschwörung, des Rätsels Lösung heisst schlicht 'Geld'.

Newt Gingrich etwa, republikanischer Präsidentschaftskandidatenanwärter, der mit der Erklärung auf sich aufmerksam machte, dass die Palästinenser ein erfundenes Volk seien, konnte sich kurze Zeit später über ein Geschenk von 5 Millionen US-Dollar durch Sheldon Adelson freuen, eines bekannten Zionisten und engen Freunds von Benjamin Netanjahus.
Offensichtlich gut investiertes Geld. Bitte lesen Sie hier weiter.

 

 

Ein Tag am Meer - Urlaub am Strand – den wollen Frauen aus Israel palästinensischen Kindern bieten. Zu Hause im Westjordanland sind aber längst nicht alle Eltern von der Idee begeistert - Muhamed Ameera hat das israelische Meer zwischen den Polstern seiner Couch versteckt. „Sonst spielen die Kinder damit“, sagt er. „Und dann geht noch was verloren.“ In Ni’lin, 40 Kilometer hinter dem Meer und ein paar Meter hinter der Mauer, ist Muhamed der Hüter der Tagesvisa. Israelische Aktivistinnen haben sie für einige Kinder seines Dorfes organisiert. Sie dürfen für einen Tag ans Meer am Strand von Tel Aviv. Einen unbeschwerten Tag sollen sie verbringen und sehen, dass es auch Israelis gibt, die nicht Soldaten oder Siedler sind. Eine Farce sei das, heißt es in Nabi Saleh, 20 Kilometer nördlich von Muhameds Couch. Hier nimmt niemand an dem Friedensprojekt teil. „Wir akzeptieren doch nicht, dass Israel uns das Meer verbieten und erlauben kann, wie es will“, sagen die Bewohner. Sie wollen keine gute Besatzung, sie wollen gar keine. Muhamed sieht das anders: „Wir freuen uns immer sehr, wenn wir auf der anderen Seite Leute finden, die an unsere Rechte glauben.“ >>>

 
 

Auf dem Hintergrund der israelischen Kriegsvorbereitungen für eine nach israelischen Angaben neue, heftigere und ausgeweitete Offensive gegen den Gazastreifen: Ein 16-jähriger ist jetzt an den Verletzungen, die er während der Gazaoffensive des israelischen Militärs vor 3 Jahren durch Phosphorbomben erlitten hat, verstorben:

Child Dies Of Wounds Suffered Three years Ago - Saed Bannoura - Palestinian medical sources reported on Sunday that Hanin Kamal Abu Jalala, 16 years old, died of wounds suffered during the Israeli offensive on Gaza three years ago. The child was severely wounded by phosphorous shells fired by the Israeli army into civilian areas in Gaza. >>>  Linktipp Karin Nebauer

 


23.1.2012
 

 

Internationalizing the plight of Palestinian prisoners - Ameer Makhoul for the Alternative Information Center - Ameer Makhoul, a Palestinian political prisoner who has been held in Israel jail since April 2010 explains why the issue of Palestinian political prisoners must be embraced by the international community. The success of internationalization can be gauged by the extent to which the issue or question concerned becomes a global concern. It means creating a situation on the ground which makes it impossible for the international system to continue shirking responsibility, or colluding with a dominant or powerful party in usurping the rights of a weaker victim. International mechanisms can then be brought into play to support the restoration of the victim’s rights and enforce compliance on the violator. In such cases, justice is the victim’s most potent weapon to offset the power and repressive force of the dominant party — in this case, the racist colonial regime of Israel. But there is a basic rule that has been proven and reaffirmed by every popular revolution and liberation movement: it is not sufficient for a group or people to be victims of injustice to earn the world’s solidarity. For the world to support them, these victims must not only be conscious of and committed to their rights but more importantly, they must resist their oppression and oppressors. The victims’ own steadfastness, defiance and struggle is key to transforming international sympathy into solidarity, in the sense of effective political action with a strategic horizon. Internationalization lies essentially and primarily in activating and sustaining global popular solidarity, as well as acting to encourage official international bodies to assume their responsibilities. >>>

Dosier - Gefangen in Israel - Palästinenser in israelischen Gefängnissen >>>

 

 

Die Strategie hat ein Loch - Peter Schäfer - Der Nahostkonflikt und die Deutschen - Es heißt, im Nahostkonflikt, also im Verhältnis zwischen Israel und Palästina, hätten sich die Kontrahenten richtiggehend ineinander verknotet. Die Sache sei kompliziert und schwierig zu entwirren. Die Politik beschäftigt sich bereits seit langem damit, und regelmäßig präsentieren sich Menschen, vor allem aus den USA und Europa, mit Friedensinitiativen und Konfliktlösungsstrategien, die ebenso regelmäßig wieder scheitern - was dem politischen Ansehen dieser Menschen allerdings nicht zu schaden scheint. Israelis und Palästinenser folgen ihnen immer wieder, weil alles andere als »unversöhnlich« und »gegen den Frieden« gewertet würde. Israel hat sich trotz Zustimmung zu Friedensinitiativen aber nie von seiner Besatzungs- und Siedlungspolitik abbringen lassen, ganz im Gegenteil. Und die von ausländischer Finanzhilfe abhängige palästinensische Führung stimmte immer wieder zu, weil alles andere zu weit reichenden Einschnitten führen würde. Denn im Unterschied zu Israel fließt das ausländische Geld an Palästina nur, wenn man sich dort an die Regeln hält. Vor allem der Westen bezahlt die palästinensischen Beamtengehälter, die Sozialhilfe, Polizei und Repressionsapparat, einen Teil der Zivilgesellschaft >>>

 

 

21.1.2012 - Hetze gegen den Iran und die Bundeszentrale für politische Bildung - Mahmoud Golomadschedin - Die Bundeszentrale für politische Bildung befindet sich nicht nur im Falle des zionistischen Israel auf einer schiefen Bahn, sondern auch in seiner Berichterstattung über Iran. In beiden Fälle fällt immer wieder ihr Präsident Thomas Krüger aus dem Rahmen. So fördert die Bundeszentrale nicht nur eine politisch extrem einseitige Veranstaltung einer mehr als fragwürdigen Organisation mit Namen Transparency for Iran, die sich erst seit kurzem erst als Agitationsform gegen Iran etabliert hat, sie unterstützt diese Organisation vermutlich auch finanziell. Partner dieser einseitigen Propaganda-Veranstaltung war auch die Niedersächsische Staatskanzlei, in deren Landesvertretung das ganze stattfand. Üblich ist es nicht, dass diese Art von Propaganda in solchen Räumlichkeiten stattfindet. Die Vorträge waren zum Teil sehr gruselig und extrem einseitig. Besonders Krügers Rede zeigt das seine Bildungsbehörde nicht an ausgewogener Berichterstattung interessiert >>>

Collage oben - Eine von vielen Collagen die bei Honestly Concerned (Thomas Krüger verkehrt mit ihnen) zu finden ist.

 

 

Dankesrede von Felicia Langer bei der Entgegennahme des palästinensischen Ordens für besondere Verdienste aus der Hand von Präsident Mahmoud Abbas am 17.1.2012 in Berlin.

Eure Exzellenz, Herr Präsident der Palästinensischen Autorität, Herr Mahmoud Abbas, Eure Exzellenz, Herr Generaldeligierter der Palästinensischen Generaldirektion in Deutschland, Herr Salah Abdel Shafi; meine liebe Familie, mein Ehemann und mein ältester Enkelsohn Dany mit seiner Partnerin Gini, meine Freunde Prof. Dr. Fanny Michaela Reisin, Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte,

Ich bin sehr glücklich und tief bewegt von dieser wundervollen und inspirierenden Ehrung, welche ich mit tiefer Dankbarkeit annehme. Ich möchte meiner Familie danken, die mich all die langen Jahre unterstützt hat, ganz besonders meinem geliebten Mann Mieciu und auch meinen Freunden.

Die Palästinenser, enteignet und gequält durch Israel, haben mein Herz und meine Seele gewonnen und dies bis auf den heutigen Tag. So sehr ich konnte, habe ich versucht, den Opfern der israelischen kolonialen Besatzung in und außerhalb der Gefängnisse zu helfen, damit die Wahrheit über die israelische Unterdrückung überall ans Licht kommt, um damit Frieden in Gerechtigkeit zwischen dem palästinensischen und dem israelischen Volk voranzubringen.

Ich habe eins meiner ersten Bücher über die Folter an palästinensischen Gefangenen in den frühen 70-er Jahren betitelt mit „Dies sind meine Brüder“ und so ist es geblieben. Lieber Herr Präsident, liebe werte Gäste und Freunde, Israel ist der einzige Staat in der Welt, der ununterbrochen seit 44 Jahren eine grausame, koloniale Besatzung entgegen den Maximen des internationalen Rechts aufrecht erhält, und die Welt toleriert das. Wir sollten auch niemals die Verbrechen gegen das Volk von Gaza vergessen, die unter dem Namen „Gegossenes Blei“ vor zwei Jahren verübt worden sind.

Ich bin sehr glücklich, durch Sie in einer Ära der arabischen Revolutionen ausgezeichnet zu werden, trotz all ihrer Schwierigkeiten und Rückschläge. Dieser gesegnete Wind der Veränderung wird die Palästinenser nicht vergessen. Wir stehen noch am Anfang. Wir stehen auch am Beginn der palästinensischen Einheit. Das palästinensische Volk ist ein heroisches Volk, sowohl die palästinensischen Kinder, die ich kenne, als auch seine Mütter und Väter, die Gefangenen in den Gefängnissen und außerhalb, und auch die Bauern, die zusammen mit mir gerichtlich gegen den Raub ihres Landes kämpften und dies heute gegen die Apartheidmauer tun. Auch sie demonstrieren für Frieden in Gerechtigkeit. Wenn Israel sich nicht vollständig abwendet von seiner zerstörenden und friedensfeindlichen Politik, wird es eine Insel der Apartheid im Mittleren Osten bleiben, ohne jede Zukunft. Dies ist auch die Meinung der israelischen Friedenskräfte. Die wahren Freunde Israels müssen dies erkennen!

Mein Ehemann, ein Opfer des Holocaust und ich selbst haben daraus eine Lektion gelernt und die heißt: „Menschlichkeit“. Diejenigen, die das nicht wahrhaben wollen, wie die israelische Regierung, verraten unsere Opfer. Das palästinensische Volk hat entsprechend internationalem Recht wie jedes andere Volk unter der Sonne das legitime Recht auf Selbstbestimmung und darauf, ein Mitglied der Vereinten Nationen zu werden. Das wird geschehen, genauso wie es in der UNESCO geschehen ist.

Der Tsunami des palästinensischen Strebens nach Freiheit wird nicht enden, er ist unbesiegbar! Noch einmal, herzlichsten Dank aus der Tiefe meines Herzens.
Vereint im gerechtem Kampf! 17.1.2012, Felicia Langer

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»Idiot« oder Musterexemplar - Zeitungsherausgeber in den USA fordert Ermordung Obamas und löst Loyalitätsdebatte aus -  Rainer Rupp - Mit einem Artikel ganz besonderer Art machte Andrew B. Adler, Besitzers eines Zeitungsverlages und Chefredakteur der Atlanta Jewish Times, weltweit auf sich aufmerksam. Darin fordert er die israelische Regierung recht unverhohlen auf, den Mossad mit der Ermordung von US-Präsident Barack Obama zu beauftragen, da dessen Nachfolger nicht zögern würde, Iran für Israel zu vernichten. Adler nannte in seinem Artikel vom Freitag drei Optionen für Israel, um das iranische Atomprogramm zu stoppen. Die erste sei ein Präventivschlag gegen die Hamas und die Hisbollah, gefolgt von einem Angriff gegen Iran. Als zweite nannte er einen direkten Überraschungsschlag gegen Irans Atomanlagen. Aber am effektivsten sei die dritte Variante, nämlich »Mossad-Agenten damit zu beauftragen, den gegenüber Israel unfreundlich gestimmten US-Präsidenten zu ermorden >>>

 
 

Sehr geehrte politische Repräsentanten, als Mitunterzeichnerin der Petition Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!  wehre ich mich gegen die Diffamierung. - Die Darstellung durch die CDU/CSU, die FDP, die SPD und den Bündnis90/Die GRÜNEN, für viele hier abrufbar, entspricht nicht den Tatsachen. Herr Volker Beck verwendete den Begriff ‚ethnische Säuberung, hat er vielleicht das Buch vom Israelischen Professor Ilan Pappe ‚Die ethnische Säuberung Palästinas, gelesen?

Bitte berufen Sie doch eine Stunde über sämtliche Rüstungsverkäufe z.B. an Syrien, genehmigt durch Bundesregierungen, wie DIE LINKE es verlangt. Bei der Debatte haben Sie falsche Eindrücke erwecken wollen, haben gelogen und Sie wissen es.

Zum Glück ist noch die Deutsche Öffentlichkeit gegen Krieg, was als ‚humane Prävention’ zu verkaufen, Sie sich anbiedern. Reicht Ihnen das Irak-Desaster nicht? Juden unterschiedlicher Nationalitäten kritisieren die Politik Israels und raten Sie mal, was gegen Krieg sein und die Entstehung des Staates Palästinas, miteinander zu tun hat.

Sie vertrauen Behauptungen Deutscher Massenmedien? ‚Verschwörungstheorie’: was meinten Sie? Etwa, daß es eine zionistische Lobby weder in den USA noch in der EU-Kommision gibt? Wissen Se wirklich was die breite Masse von Freiheitsliebenden Arabern speziell über die westliche Politikmoral hält?

Mein Vater nahm in der Freiheitsbewegung Mahatma Gandhis teil, dessen Briefkorrespondenz seit etwa 1920! mit zionistischen Gruppen auch im Internet vorhanden ist. Für mich als eingebürgerte Deutsche, sind Politiker Ihres Schlages sowie DENGLISCH bevorzugende Herr Volker Beck, ein GRÄUEL! In diesem Sinne, (Echte) Dr. Nutan Sampat

 

 

Israel owes a great debt to Haaretz -  Gideon Levy - I have no idea whether the newspaper is proud of me, but for the information of reader Netanyahu, I am so proud to write for Haaretz and so proud that Israel has Haaretz. - This is the way they express themselves in private conversations and this is what they think. Justice Minister Yaakov Neeman calls Haaretz "Der Sturmer," the notorious Nazi propaganda tabloid; Prime Minister Benjamin Netanyahu considers Haaretz one of Israel's two greatest enemies, along with The New York Times. Even the denial issued by Netanyahu's bureau over the remarks by Jerusalem Post editor, Steve Linde, was weak and foggy: "Iran is the greatest enemy," with nary a word about Haaretz. That is to be expected: the attack on Israeli democracy will not pass over Haaretz. >>>

 


22.1.2012
 

 

Der Kampf mit dem Dämon der NS-Vergangenheit - Beschimpfungen mit Nazi-Analogien sind in Israel gang und gäbe / Ein Gesetz wird kaum Abhilfe schaffen können -  Arn Strohmeyer - Ultraorthodoxe Juden haben sich Anfang Januar in Jerusalem Judensterne an die Brust geheftet, einige traten sogar in gestreifter KZ-Sträflingskleidung auf, um mit solchen NS-Symbolen gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu demonstrieren. Die Ultras behaupten, die Politik dieser Regierung sei „judenfeindlich“, ja komme der Judenverfolgung im „Dritten Reich“ gleich. Hintergrund der Proteste ist der Versuch der Ultraorthodoxen, in Bussen, Parks, Supermärkten und auf Gehsteigen die Trennung der Geschlechter durchzusetzen, was natürlich selbst die rechte Netanjahu-Regierung unter keinen Umständen zulassen kann, denn sie muss für Gleichberechtigung in der Gesellschaft sorgen. Sie glaubt nun, das Problem mit einem Gesetz in den Griff zu bekommen: Alle Anspielungen und Beschimpfungen, die einen Bezug auf das NS-Zeit haben, sollen genauso untersagt werden wie das Tragen von Nazi-Symbolen.

Man kann für Letzteres noch volles Verständnis haben, aber mit den Äußerungen und Vergleichen zur Nazi-Zeit ist es (einmal abgesehen von der möglichen Einschränkung der Meinungsfreiheit) so eine Sache, denn die sind in Israel so üblich wie Regen und Sonnenschein. Man könnte ganze Bücher mit Zitaten solcher Äußerungen vor allem von prominenten Politikern füllen, die ja immer als Beschimpfung und Verunglimpfung des politischen Gegners oder vermeintlicher Feinde gedacht sind. Und damit soll jetzt Schluss sein? Das ist nur schwer vorstellbar. Die politische Klasse würde sich damit selbst an die rhetorische Kette legen. Es gibt in Israel offenbar eine Besessenheit, Alles und Jedes mit dem Nationalsozialismus in Zusammenhang zu bringen >>>

Dosier - Rassismus in Israel >>>
Godwins Gesetz >>>
Vergleiche - Gleichsetzung - Das 3. Reich, Hitler die Judenverfolgung >>>
Honestly Concerned - Vergleiche + Gleichsetzung mit dem 3. Reich >>>

 

 

Israels Politik der Zurückweisung - Dr. Ludwig Watzal - Das Bonmot des ehemaligen israelischen Außenministers Abba Eban, dass die Palästinenser "niemals eine Gelegenheit auslassen, um eine Gelegenheit auszulassen", trifft nicht auf die palästinensische Haltung, sondern auf die israelische Politik zu. Überzeugend haben diese These das Autoren/Innen-Team Zalman Amit und Daphna Levit in ihrem Buch „Israeli Rejectionism“ dargelegt. Dass es bisher zu keiner einvernehmlichen Lösung des Nahostkonflikts gekommen ist, liegt in der zionistischen Ideologie begründet, deren Prämissen sich bis heute in der Politik Israels auf destruktive Weise niederschlagen. >>>

Der Nahostkonflikt gehört zu den ältesten Regionalkonflikten in den internationalen Beziehungen. Er ist ein Dauerbrenner, der in Intervallen immer wieder die Schlagzeilen der Medien dominiert. Durch die Debatte um den endlosen Nahostkonflikt mit einem in Endlosschleife kreisenden sogenannten Friedensprozess sind einige zentrale Fakten des Konfliktes in Vergessenheit geraten, über die gar nicht mehr gesprochen wird. Bei der Westbank, dem Gaza-Streifen, den Golan-Höhen und Ost Jerusalem handelt es sich um besetzte palästinensische Gebiete und nicht um Gebiete, auf die beide Völker ein gleiches Anrecht haben. Dass dieses Land angeblich Abraham von Gott verheißen worden ist, hat die Palästinenser nicht zu interessieren, da es nicht ihr Gott ist und angebliche religiöse Rechtstitel spätestens seit der Französischen Revolution für die zwischenstaatlichen Beziehungen irrelevant sind. Nach Völkerrecht ist es nicht gestattet, die eigene Bevölkerung in besetztes Gebiet zu transferieren. Ebenso sind alle Siedlerkolonien völkerrechtswidrig, also illegal.  >>>

 

 

„Der Zionismus muss ideologisch abrüsten“ -  Anmerkungen zu Ilan Pappes Buch „Wissenschaft als Herrschaftsdienst. Der Kampf um die akademische Freiheit in Israel“ -  Arn Strohmeyer - „Die zionistische Interpretation der Welt ist derartig schlüssig, dass sie für die jüdischen Bürger Israels ein geschlossenes ‚Gedankengebäude‘ errichtet und als solches die Koordinaten ihres Denkens bestimmt. Unter diesen Umständen kann nur jemand, der außerhalb dieses ‚Gedankengebäudes‘ steht und hineinschaut, klar sehen (so wie einige wenige hellsichtige, fortschrittliche Leute am Rande der israelischen Gesellschaft), was eigentlich vor sich geht, die selbstdestruktiven Aspekte Israels identifizieren und eine rationale Kritik vorbringen. Natürlich wird in den Ohren eines entschiedenen Israel-Ideologen, der gefangen ist im Innern dieses Gedankengebäudes, eine solche Kritik völlig abwegig und gefährlich klingen.“
So beschreibt der amerikanisch-jüdische Historiker Lawrence Davidson die mentale Situation der meisten Israelis. Es versteht sich von selbst, wie schwierig es ist, sich aus einem solchen System zu lösen, mit dem man durch Sozialisation von Kindertagen an völlig vereinnahmt ist. Der israelische Historiker Ilan Pappe hat als Individuum und als Historiker genau das hinter sich gebracht und eine Position erreicht, von der aus er - wie Davidson schreibt - außerhalb des zionistischen „Gedankengebäudes“ steht und dieses rational analysieren und interpretieren kann. Den äußerst schwierigen Weg dorthin beschreibt er in seinem neuen Buch „Wissenschaft als Herrschaftsdienst. Der Kampf um die akademische Freiheit in Israel.“ >>>

 

 

Über Menschenrechte, MRO und Menschenrechtsverletzungen in Israel/Palästina - Ellen Rohlfs: Am 18.1.2012 in Osnabrück gehalten - Liebe Freunde der Remarque-Gesellschaft - Ich soll heute hier ein Kurzreferat halten - ich wollte es ursprünglich in Form eines Briefes an unsere Regierung machen - egal ob er abgeschickt wird oder nicht. Auf jeden Fall werde ich Tacheles - die Wahrheit - reden also

Frau Bundeskanzlerin, Herr Außenminister, -
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Sie mit dem Thema konfrontiere, das mich seit 45 Jahren als Deutsche mit Scham und Sorge beschäftigt: der Nahostkonflikt, bes. über die Lage der Menschenrechte.

Ich möchte Ihnen zunächst einige Fakten nennen; meine Quellen sind die Nachrichten aus der israel. Tageszeitung Haaretz, die ich täglich im Internet auf englisch lese und isr. Menschenrechtsorganisationen, von denen ich fast täglich 1 Artikel übersetze - es gibt allein in Israel 17 isr. und 6 internat. Menschenrechtsorganisationen - und in den besetzten Gebieten auch noch neun ( u.a. PHRIC, Al-Haq, Al Mezan, Adalah, die aber alle irgendwie zusammenarbeiten.)
Auch einige der isr. HRO möchte ich mit Namen nennen B'tselem, (hier( in OS) einige Berichte von B'selem), Physician for HR, Rabbiner for HR, Machsom Watsch, Yesh Din; ICAHD ( Jeff Halper), New Profile, WOFPP, Kavla Oved, ACRI, Bustan und Rechtsanwälte, wie Felicia Langer ( bis1990) Lea Tzenel, Linda Brayer, Sfard u.a.)
Internationale: Human Rights Watch, Amnesty, Medico, Save the Children, Oxfam, UN-Ocha und einige isr. Gruppen, die Friedensarbeit mit HR arbeit verbinden wie Alternative Information Center (AIC), Gush Shalom, Frauen in Schwarz, Peace Now, Breaking the Silence, Combatants for the Peace, . Näher auf sie einzugehen, würde jetzt den Zeitrahmen sprengen.
So viele Menschenrechtsorganisationen in so einem kleinen Land - warum wohl?

Seit 65 Jahren werden die Palästinenser, die entmenschlicht und dämonisiert werden, aus ihrem Land vertrieben - es geschieht seit 65 Jahren ethnische Säuberung, sagt die isr. Journalistin Amira Hass in Haaretz 2010 und Ilan Pappe in seinem Buch "Ethnische Säuberung" und Miko Peled vor kurzem in einem Artikel.  Täglich wird palästinensisches Land geraubt >>>

 

 

Rassismus und Hetze in Israels Medien - Die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA stellte Verhetzung und Rassismus gegen Palästinenser und Araber im Allgemeinen in den öffentlichen israelischen Medien zwischen dem 23. und 30. September vor. Die heutigen israelischen Zeitungen bringen Neuigkeiten unter dem Titel "Ärger brach nach dem Ende der Nachforschungen über Zubai aus", wo das Knesset-Mitglied Anastasia Michaeli, die Anwaltsentscheidung kritisierte, die ein Ende der "legalen" Nachforschungen über den arabischen Knesset-Abgeordneten Hanin Zubai bedeuteten. Diese Entscheidung sei eine "Unterstützung des Terrorismus in Israel und der gesamten Welt!". Andere israelische Knesset-Abgeordnete sagten, dass Israels rechtmäßiges System seine Schwäche offenbare, wenn es solche Botschaft an die Terroristen und ihre Helfer vermittele. Israels Soldaten und Offiziere werden alleine gelassen und generell sei ein Ende der geheimdienstlichen Überwachung eine skandalöse Entscheidung gegen Israel. Ebenfall wurde heute ein hetzerischer Artikel von Reuben Barcoin in Israel Today veröffentlicht, in dem dieser Herr sich mitteilte und die wachsende islamische Bewegung in der Arabischen Welt als eine Wiederbelebung des "Mythos Saladin" bezeichnete. >>>

 

 

Aufruf zum Weltsozialforum 2012 mit dem Thema "Freies Palästina" - Maria M. Delgado - ... Das Weltsozialforum "Freies Palästina" ist ein Ausdruck des menschlichen Empfindens und will alle Menschen ansprechen, sich zusammenzuschließen und solidarisch für Gerechtigkeit und Freiheit gegen die Hegemonie von Neoliberalismus, Kolonialismus und Rassismus einzusetzen und für soziale, politische und wirtschaftliche Alternativen zu kämpfen, damit Gerechtigkeit, Gleichheit und Souveränität der Völker vorangebracht werden.

Das Weltsozialforum Freies Palästina wird ein internationales Treffen sein mit breiter Mobilisation in Bevölkerung und Zivilgesellschaft in der ganzen Welt. Seine Ziele sind:

1. Solidarität mit den Forderungen des palästinensischen Volkes und den verschiedenen Initiativen und Aktionen zeigen, die Gerechtigkeit und Frieden in der Region fördern.

2. Effektive Aktionen durchführen, um die Selbstbestimmung des palästinensischen Volkes, die Schaffung eines palästinensischen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt und die Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts zu garantieren, durch 

          a) Beendigung der israelischen Besatzung und der Kolonisierung Palästinas sowie Abbau der Mauer;
          b) Sorge tragen für die grundlegenden Rechte der arabisch-palästinensischen Bürger Israels, für Gleichheit (vor Gesetz und in Rechten).
          c) Einhaltung, Schutz und Wahrung der Rechte der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Häuser und ihr Eigentum, so wie es
              die UN-Resolution 194 festsetzt.

3. Raum für Diskussion, Austausch von Gedanken, Strategien und Planung mit dem Ziel, die Strukturen in der Solidaritätsarbeit zu verbessern.

Das WSF findet genau 65 Jahre, nachdem die Generalversammlung der UNO den Beschluss über die Teilung Palästinas fasste, statt.

Wir rufen alle Organisationen, Bewegungen und Netzwerke in der ganzen Welt auf, zum Weltsozialforum Freies Palästina im November 2012 in Porto Alegre zu kommen. Wir bitten Euch, Euch dem Internationalen Komitee des WSF Freies Palästina anzuschließen, das wir sobald als möglich einrichten werden. Die Teilnahme an diesem Forum wird die Solidarität mit Palästina stärken, Aktionen fördern, die die legitimen Rechte der Palästinenser durchsetzen und Druck auf Israel und seine Verbündeten ausüben, damit sie ihren Pflichten gemäß dem Völkerrecht nachkommen. Gemeinsam können wir die weltweite Solidarität mit Palästina auf ein höheres Niveau bringen.

Vorbereitungskomitee für das Weltsozialform Freies Palästina 2012
Mitglieder des Büros: PNGO – Palestinian NGO Network, Stop the Wall – Palestinian grassroots Anti-Apartheid Wall Campaign, OPGAI – Occupied Palestinian Golan Heights Advocacy Initiative
weiters: Alternative Information Center, Teacher Creativiy Center, Ittiyah – Union of Arab Community Based Orgaisations, General Union of Palestinian Women -
Koordinationsbüro: PNGO – Palestinian NGO Network, Tel. +970 2 2975320/1, Fax: +970 2 2950704, E-mail: samahd@pngo.net

Quelle: http://www.mariaenpalestina.wordpress.com/2012/01/18/convocatoria-foro-social-mundial aus dem Spanischen übersetzt und leicht gekürzt von K. Nebauer

 

 

Die Schuld der Richter - Ofra Ben Artzi - Vor kurzem wurde berichtet, dass der IDF-Militäranwalt gegen die Initiative des Minister-Präsidenten ist, die gewalttätigen jüdischen Siedler anzuklagen und vors Militärgericht zu bringen (Haaretz am 27.Dez. 2011). Diese Gerichte spielen tatsächlich eine ganz andere Rolle. Seit Jahren kontrollieren meine Kameradinnen von Machsom Watch und ich die Militärgerichte in Ofer und im Russischen Compound, wo die Fälle der palästinensischen Bewohner der besetzten Gebiete behandelt werden. Von den Hunderten von Verhandlungen, von denen wir berichtet haben, erfuhren wir, dass die Rolle des Militärrichters im israelischen System die ist, die palästinensische Bevölkerung zu kontrollieren, und dass dies nicht nur eine reine Prüfung ist. Sie geben ein juristisches Siegel als eine Genehmigung, ohne die die Besatzung schon längst beendet worden wäre. Um die Szene vor Gericht zu verstehen, muss man die Szenen kennen, die sich dort abspielen. Es beginnt mit der Szene der Verhaftung, wo Soldaten mit offener Brutalität handeln. >>>

 

 

Offener Brief an die französische Direktion von France Info

 Sehr geehrter Herr Chaffenjon, France Info lässt seine Wetterinformationen von den pharmazeutischen Werken TEVA sponsern.

.... raten Sie ihren Zuhörern, israelische Medikamente zu kaufen?

Sie verschweigen, dass Israel den Palästinensern das Recht verweigert, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen; sie bekommen keine   Medikamente; der Zugang zu Krankenhäusern und Krankentransporten wird ihnen verwehrt!

Wir erinnern Sie daran, dass Israel  Phosphorbomben auf die palästinensische auf die palästinensische Zivilbevölkerung abgeworfen  hat ,die viele Frauen und Kinder getötet oder verstümmelt haben

- für Palästinenser die Versorgung in den Krankenhäusern erschwert; selbst steriles Verbandsmaterial und Faden zum Nähen von Wunden fehlen in Gaza

- es zulässt, dass schwangere Frauen an militärischen Straßensperren in den besetzten Gebieten gebären müssen.

Finden Sie es richtig, unter solchen Bedingungen für den Kauf von Medikamenten aus diesem Staat zu werben?

Wir sind überzeugt, dass Sie Verständnis dafür haben, dass sich immer mehr Kunden weigern, aus ethischen Gründen diese Medikamente zu kaufen. Diese Entscheidung ist unabhängig von religiösen Überzeugungen. Sie entspricht der Auffassung, -ähnlich wie im Apartheidsregime in Südafrika,- dass kriminelle Politik nicht ermutigt werden darf. Mit freundlichen Grüßen CAPJPO - Übersetzt von Gertrud Nehls

 

 

Uproar after Jewish American newspaper publisher suggests Israel assassinate Barack Obama - Op-ed in Atlanta Jewish Times says the slaying of the president may be an effective way to thwart Iran's nuclear program. - Chemi Shalev- The owner and publisher of the Atlanta Jewish Times, Andrew Adler, has suggested that Israeli Prime Minister Binyamin Netanyahu consider ordering a Mossad hit team to assassinate U.S. President Barack Obama so that his successor will defend Israel against Iran. >>>


The Bibi connection - Max Blumenthal - Al Akbar English - The prime minister and his inner circle are moving full steam ahead in their political shadow campaign whose ultimate goal is to remove Obama. Bibi’s war against Obama is unprecedented. While Israeli prime ministers have tried to help incumbent presidents, none have ever waged a full-scale campaign to overthrow them.

 


21.1.2012
 

 

Siedlerführer Katzover gibt nicht länger vor, die Demokratie zu unterstützen - Adam Keller - Benny Katzover, einer der Gründer und prominenten Führer der Siedlerbewegung, nimmt alle Masken ab. Er erklärt in klaren und eindeutigen Worten, er sei ein geschworener Feind der Demokratie, in dem er darum kämpft, das demokratische Regime in Israel zu demontieren und zu zerstören und sie durch eine „jüdische“ Diktatur mit einem nationalistisch – theokratisch – rassistischen Charakter zu ersetzen. Katzover sieht es nicht mehr für nötig an, gegenüber der Demokratie ein Lippenbekenntnis abzugeben, wie er und seine Freunde es viele Jahre getan haben. Jetzt spricht er offen und unverschämt ohne Befürchtung, dass ihm durch diese Offenheit Schaden zugefügt wird. Er sieht und fühlt, dass die Liquidierung der Demokratie jetzt auf der israelischen öffentlichen Agenda eine greifbare und realistische Option ist.
Tatsächlich ist es unmöglich, eine Entscheidung weiter hinauszuschieben. Entweder würde die schon in den besetzten Gebieten existierende militärische und Siedlerdiktatur in alle Teile der israelischen Gesellschaft dringen und eliminieren, was noch von einer Demokratie in Israel übrig ist, und vielleicht auch für Israel selbst das Ende bringen – oder die vernünftigen Kräfte in der israelischen Gesellschaft werden sich im letzten Augenblick zusammenfinden, um der Besatzung und der Siedlung ein Ende zu setzen, die Demokratie aufrecht zu erhalten und stärken und einen Frieden zwischen Israel, den Palästinensern und der arabischen Welt zu erreichen. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten kann es keine Brücke und keinen Kompromiss geben. http://972mag.com/settler-leader-democracy-must-be-dismantled/32401/     (dt. Ellen Rohlfs)


Room for Jews Only in Israel's 'Villa in the Jungle' - The purpose of the law was to criminalize refugees returning home. - Jonathan Cook - The wheel is turning full circle. Last week the Israeli parliament updated a 59-year-old law originally intended to prevent hundreds of thousands of Palestinian refugees from returning to the homes and lands from which they had been expelled as Israel was established. The purpose of the draconian 1954 Prevention of Infiltration Law was to lock up any Palestinian who managed to slip past the snipers guarding the new state's borders. Israel believed only savage punishment and deterrence could ensure it maintained the overwhelming Jewish majority it had recently created through a campaign of ethnic cleansing. >>>
 

Chief rabbi of Safed sees nothing wrong with overt racism - Sophie Crowe - (...) He signed a petition, known as the “rabbis’ letter,” bidding landlords to turn away Palestinian tenants, signed by 18 other rabbis, many from Safed. 50 other rabbis lent their verbal support for the letter. After much stalling, Israel’s Attorney General, Yehuda Weinstein, said in November he will open a criminal investigation against Eliyahu to ascertain whether he is guilty of racist incitement. The investigation will not broach the controversial letter, focusing on personal remarks made by Eliyahu. >>>
 

Vormarsch der Ultra-Orthodoxen in Israel - Ultra-orthodoxe Männer fordern Frauen auf, sich nicht vor einer Synagoge in beit Shemesh aufzuhalten - Die Ultra-Orthodoxen wollen ein anderes Israel, in dem das Leben nach den strengen Regeln der jüdischen Religionsgesetzte gelebt wird. Die mehrheitlich säkularen Israelis fürchten um Freiheit und Demokratie im Lande. Kann ein achtjähriges Mädchen unzüchtig gekleidet sein? Müssen Frauen in Bussen in den hinteren Reihen sitzen? Ultra-orthodoxe Juden, Haredim genannt, haben ihre eigenen Vorstellungen von Israel. Sie wollen zum Beispiel Frauen aus dem öffentlichen Leben verdrängen. >>>
 

The Judaization of Palestine: 2011 Displacement Trends - Itay Epshtain - This article provides a political analysis of the root causes and consequences of Israel’s house demolition policy, focusing on the demolition of Palestinian homes and other structures in the Occupied West Bank. All recorded incidents have been verified and documented by partners in the Displacement Working Group (an inter-agency group under the auspices of the Office of the UN High Commissioner for Human Rights Protection Cluster, and chaired by the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs. the DWG includes over one hundred members, such as UN agencies, international and local Israeli and Palestinian NGOs, and donors. ICAHD has been an active member of the group ever since it was established in 2008). >>>                     Download (20 Seiten) >>>
 

Bunker state cemented by new Israeli law against refugees - Jonathan Cook - Last week the Israeli parliament updated a 59-year-old law originally intended to prevent hundreds of thousands of Palestinian refugees from returning to the homes and lands from which they had been expelled as Israel was established >>>

Dosier - Rassismus in Israel >>>

 
 

Felicia Langer erhielt einen palästinensischen Verdienstorden  - Generaldelegation Palästinas in der BRD - Im Rahmen seines Besuchs verlieh Präsident Mahmoud Abbas am Dienstag der Rechtsanwältin Felicia Langer den palästinensischen Orden für besondere Verdienste. Seit Jahrzehnten setzt sich Langer für die Verwirklichung eines gerechten Friedens zwischen Palästinensern und Israelis ein. In Anerkennung ihrer Rolle bei der Verteidigung palästinensischer Gefangene vor israelischen Militärgerichten sowie bei der Aufdeckung der israelischen Besatzungspolitik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten verlieh Präsident Mahmoud Abbas am vergangenen Dienstagabend der israelischen Rechtsanwältin Felicia Langer den palästinensischen Orden für besondere Verdienste. Langer war die erste israelische Rechtsanwältin, die nach dem Juni-Krieg von 1967 begann, palästinensische Häftlinge vor israelischen Gerichten zu vertreten. In ihrer Zeit >>>
 

Felicia Langer - Dank an die zahlreichen Gratulanten - Liebe Freunde und Mitstreiter, die Flut der Glückwünsche per Fax, E-Mail und Telefon hat mich geradezu überwältigt und tief berührt. Recht herzlichen Dank für Eure Anteilnahme. Die unerwartete Ehrung und Auszeichnung mit dem palästinensischen Verdienstorden bedeuten mir sehr viel und sollen mir Ansporn sein, in meinem Bestreben für Frieden in Palästina/Israel nicht nachzulassen. Unsere Losung lautet unverändert „Frieden mit Gerechtigkeit“. Herzlichst Felicia Langer

Felicia Langer - Lieber Erhard Arendt, von ganzem Herzen möchte ich mich für Deine freundschaftliche Unterstützung bedanken. Dass das Palästina Portal meiner Würdigung und der Auszeichnung mit dem palästinensischen Verdienstorden so viel Raum gegeben hat, hat mich sehr berührt. Diese unverhoffte Ehrung und das vielfältige Echo darauf aus nah und fern, insbesondere aus Palästina, bedeuten mir unsagbar viel und werden mich anspornen weiterzumachen. Aber ohne die stetige und selbstlose Solidarität und Unterstützung durch Dich und das Palästina Portal, die ich gar nicht genug würdigen kann, wäre meine Arbeit um einiges schwieriger. In tiefer Dankbarkeit und Verbundenheit Felicia Langer


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Felicia Langer: ein Leben für Gerechtigkeit und Freiheit für Palästina  - Dr. Ludwig Watzal - (...) Frau Langer war über Jahre die einzige Israelin, die den Mut hatte, nicht nur Palästinenser vor israelischen Militärgerichten zu verteidigen, sondern auch kritische Israelis vor regulären Gerichten in Israel. Ihr ganzes Leben ist durch ihren Einsatz für die Unterdrückten gekennzeichnet. Für diesen unermüdlichen Kampf im Namen des Rechts eines kolonisierten, brutal unterdrückten und enteigneten Volkes wurde sie von Abbas im Beisein ihres Mannes und Freunden ausgezeichnet. In ihrem bisherigen juristischen und politischen Schaffen setzt sie sich unaufhörlich für einen gerechten Frieden zwischen Palästinensern und Israelis ein. Für diesen ehrenvollen und tapfereren Einsatz wurde sie jedoch von ihren Landsleuten verleumdet. Man kann nie wissen: Vielleicht schlagen einige Israels sie als Kandidatin für den nächsten Israel-Preis vor. Im Jahr 1990 schloss sie ihre Anwaltskanzlei aus Frustration darüber, für ihre Klienten vor israelischen Gerichten nichts mehr ausrichten zu können. >>>

Englische Erstveröffentlichung >>>

 
 

Die Strategie hat ein Loch - Der Nahostkonflikt und die Deutschen - Peter Schäfer - Laut UNO-Beschluss von 1947 sollten auf dem damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina gleichzeitig ein israelischer und ein palästinensischer Staat entstehen. Israel wurde 1948 proklamiert. Für die Gründung eines palästinensischen Staates aber fehlen noch immer viele, vor allem von Israel bisher verhinderte Grundvoraussetzungen. Um diese zu verbessern, stellte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im September einen Antrag auf Vollmitgliedschaft Palästinas in der UNO, 63 Jahre nach der Gründung des Staates Israel. Deutschland ist dennoch dagegen. (...) Israel hat sich trotz Zustimmung zu Friedensinitiativen aber nie von seiner Besatzungs- und Siedlungspolitik abbringen lassen, ganz im Gegenteil. Und die von ausländischer Finanzhilfe abhängige palästinensische Führung stimmte immer wieder zu, weil alles andere zu weit reichenden Einschnitten führen würde. Denn im Unterschied zu Israel fließt das ausländische Geld an Palästina nur, wenn man sich dort an die Regeln hält. Vor allem der Westen bezahlt die palästinensischen Beamtengehälter, die Sozialhilfe, Polizei und Repressionsapparat, einen Teil der Zivilgesellschaft, einen großen Teil der Kulturarbeit, die Versorgung der Flüchtlinge, Garantien für Individualkredite und darüber hinaus eine Reihe von Programmen zur Institutionsentwicklung und zur Wirtschaftsförderung. Über die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung, vor allem die Mittel- und Oberschicht, ist von ausländischen Finanzspritzen abhängig. >>>

 
 

Unterkomplexe Debatte  - Schwarz-Gelb wollte im Bundestag die LINKEN als Diktatorenfreunde vorführen - Wolfgang Hübner -  Weil sechs Bundestagsabgeordnete der LINKEN einen Aufruf gegen militärische Drohungen in Richtung Syrien und Iran unterschrieben haben, setzten Union und FDP gestern eine Aktuelle Stunde dazu auf die Tagesordnung des Parlaments. Es wurde eine Lehrstunde in platter Frontalagitation. Die Tränendrüsen waren im Plenum des Bundestages weit geöffnet: CDU und CSU stünden an der Seite des unterdrückten syrischen Volkes, verkündete beispielsweise Andreas Schockenhoff, außenpolitischer Experte der Unionsfraktion. Die LINKE dagegen mache sich gemein mit Diktatoren, die den Weltfrieden bedrohen. Irrwitzige Verschwörungstheorien diagnostizierte ein SPD-Redner bei der Linkspartei, die sich - so das emotionale Nachbeben der FDP-Politikerin Birgit Homburger - zum Mittäter von Syriens Präsident Assad mache. Was war geschehen? Sechs Abgeordnete der LINKEN hatten einen Aufruf unterschrieben, in dem vor einem militärischen Eingreifen des Westens in Syrien und Iran gewarnt wird. Kritisiert wird zudem das Embargo gegen beide Staaten, unter dem vor allem die Bevölkerung leide, und schließlich wird verlangt, das »Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten« zu akzeptieren >>>


Linkspartei wird durch ihre Zionisten am Nasenring vorgeführt - Die sog. Linkspartei wird an ihren nationalzionistischen Mitgliedern über kurz oder lang zu Grunde gehen - Stephan Steins - Gregor Gysi, Frontmann der SED/PDS/Linke, beschwört dieser Tage erneut, so auch wieder beim “Politischen Jahresauftakt der Linken” vergangenen Montag, sein unablässiges Mantra: Die Linkspartei darf sich nicht länger mit sich selbst beschäftigen und müsse stattdessen mit politischen Inhalten an der Seite der Bürger in Erscheinung treten. >>>
 

Warnung vor Krieg ist für Linke oberstes Gebot! – Gespräch mit Diether Dehm - Freiheitsliebender - In den letzten Tagen wurde der Linken immer wieder vorgeworfen, dass sie Diktatoren unterstütze. Einer, dem dieser Vorwurf galt und der ihn sowohl im Bundestag als auch hier entkräftet, ist Diether Dehm. Wir haben mit ihm über die Auswirkungen von Sanktionen und seine Gründe für die Unterzeichnung des Aufrufs gesprochen. >>>
 

Maurer, Ulrich (DIE LINKE.)

Weitere Videos der Bundestagsdebatte >>>

Dokumentation - Aufruf gegen Kriegsvorbereitung und Embargo Syriens und des Iran >>>

 
 

Die Blockbrecher - Uri Avnery - “ISRAEL HAT keine Außenpolitik, es hat nur eine Innenpolitik,” bemerkte Henry Kissinger einmal. Dies hat vielleicht für jedes Land  mehr oder weniger gegolten– seitdem es  die Demokratie gibt. Doch in Israel scheint dies noch mehr zuzutreffen.  (Ironischerweise könnte fast gesagt werden, dass die US keine Außenpolitik hat, nur eine  israelische Innenpolitik .) Um unsere Außenpolitik zu verstehen, müssen wir in den Spiegel schauen. Wer sind wir? Wie sieht unsere Gesellschaft aus?
 
IN EINEM klassischen Sketch, der jedem Israeli bekannt ist, standen zwei Araber am Ufer des Mittelmeers und sahen ein Boot voll russisch-jüdischer Pioniere auf sie zurudern. „Mag euer Haus zerstört werden!“ fluchten sie.
 
Als Nächstes standen wieder zwei Gestalten, dieses Mal  russisch-jüdische Pioniere, an derselben Stelle und verfluchten auf russisch ein Boot voll jemenitischer Immigranten.
 
Als Nächstes standen zwei Jemeniten dort und verfluchten die deutsch-jüdischen Flüchtlinge, die vor den Nazis geflohen waren.  Dann verfluchten die deutschen Juden die Ankunft der Marokkaner. Das war dann nach dem ersten Erscheinen die letzte Szene. Heute kann man noch zwei Marokkaner hinzufügen, die die  Immigranten aus der Sowjetrussland verfluchten, dann verfluchten die Russen die letzten Ankömmlinge: die äthiopischen Juden.
 
Dies mag auch für jedes andere Einwandererland gelten, für die USA bis Australien. Jede Einwanderungswelle wird mit Verachtung, ja,  sogar mit offener Feindseligkeit von denen, die früher kamen, begrüßt. Als ich in den frühen 30er-Jahren noch ein Kind war, hörte ich häufig, wie Leute meinen Eltern nachriefen: „Geht zurück zu Hitler!“ >>>

 

 

Terrorismus-Doppelmoral, eingerahmt in eine Mossad-CIA-Geschichte -  Yossi Gurwitz - Die außenpolitische Inforamation über die False-Flag-Aktivitäten erinnert uns daran, dass Israel seit  sehr langer Zeit Terroristen unterstützt.
Marc Perrys Artikel über die Außenpolitik, der sich damit befasst, wie Mossad-Agenten Terroristen in Pakistan rekrutierten – Mitglieder der Jundallah-Organisation – um Angriffe im Iran auszuführen, hat große Aufmerksamkeit erlangt.  An die amerikanische Öffentlichkeit gerichtet, ist die Geschichte nicht so eingerahmt: sie konzentriert sich auf die Tatsache, dass israelische Agenten ihr Bestes taten, um die USA in ihre Handlungen einzubeziehen.  Aber wenn man einen weiteren Horizont hat als die der Beltway-Bevölkerung, sollte diese Geschichte einige unangenehme Fragen über Israels Doppelmoral zum Terrorismus stellen. Es sollte bemerkt werden, dass Israels Offizielle inoffiziell die Geschichte geleugnet haben und zwar in einer wenig überzeugenden Weise.
Warum  kommt die Geschichte der Jundallah-Operationen, die nach Perry zwischen 2007 und 2009 durchgeführt wurden und ihren Höhepunkt während der späten Bushjahre  erreichten, erst jetzt heraus? >>>

 

 

Where is Leftist Machsom Watch When We `Need Them`? - Rochel Sylvetsky & David Lev - Arutz 7 "However, the citizens of Karnei Shomron, Emanuel, Kedumim and the other communities in Samaria have a more serious problem.Arutz Sheva has received a wave of complaints from residents of the above towns about what goes on at this checkpost. The writers complain about visitors from abroad and caretakers for the elderly being taken off buses and being addressed rudely by the guards, about insults and coarse behavior. Confirmation was given by the regional and municipal offices contacted by Arutz Sheva.Thursday afternoon, a citizen`s demonstration is planned at the checkpoint: "We, loyal citizens of the State of Israel, will not be treated as if we are terrorists, having our time wasted and our honor insulted as if we are on the other side of a border", say the local ads.Machsom Watch is not expected."

 

 

PLO under `huge pressure` to extend negotiations deadline - Ma`an News Agency - "In October, the Quartet of international peace mediators -- the US, Russia, the EU and the UN -- set the Jan. 26 deadline for both sides to state their positions on the borders and security arrangements of a future two-state solution. PLO envoys fulfilled the Quartet`s request and submitted proposals on Jan. 3 during a meeting with Israeli officials in Amman.Israeli and PLO negotiators have met three times in the Jordanian capital in January but Israel has yet to offer its positions on borders or security. The envoys are due to hold a fourth meeting on Jan. 25." PLO official Wasel Abu Yousef told Ma`an the Palestinian negotiators would insist the deadline was met despite "huge pressure" from the Quartet and other countries to hold further talks after Jan. 26."

 


20.1.2012
 

 

Scherbengericht - Shalom-Denunzianten als Stichwortgeber - Werner Pirker - Der Mechanismus hat sich bestens eingespielt. Die Dreigroschenjungen des Bundesarbeitskreises (BAK) Shalom starten quasi aus den Parteireihen heraus eine Skandalisierungskampagne gegen Die Linke, die von den bürgerlichen Medien und Parteien umgehend aufgegriffen wird und ihren Höhepunkt in einer aktuellen Stunde des Bundestags findet. Das war im vergangenen Jahr so, als von Shalom-Leuten Teilen der Linkspartei Antisemitismus unterstellt und ein ganz im Stil eines Verfassungsschutzberichtes verfaßtes Papier gepusht wurde. Und das hat sich nun wieder so abgespielt. Shalomisten deuteten einen auch von sechs Mitgliedern der Linksfraktion im Bundestag unterzeichneten Aufruf, in dem die westlichen Kriegsvorbereitungen verurteilt werden >>>
 

LINKE wird wieder Zielscheibe in einer Aktuellen Stunde im Bundestag - Uwe Kalbe - Die Unterschrift von sechs Bundestagsabgeordneten der LINKEN unter einer Erklärung zu Syrien und Iran sorgt weiter für Empörung. Die Regierungskoalition im Bundestag hat eine Aktuelle Stunde durchgesetzt.  >>>
 

Kriegstreiberei? »Verschwörungstheorie!« - Aktuelle Stunde im Bundestag: Linken-Bashing durch verfälschte Wiedergabe eines Antikriegsaufrufs - Claudia Wangerin - Die von CDU/CSU und FDP halluzinierte »Solidarität von Linken-Abgeordneten mit dem syrischen Präsidenten Assad« war am gestrigen Donnerstag Thema einer aktuellen Stunde im Bundestag. Die Koalitionsfraktionen hatten dies beantragt, weil sechs Mitglieder der Linksfraktion den Aufruf »Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!« unterzeichnet hatten (siehe jW vom 5. Januar). Daß darin keine Sympathien für die dortigen Regimes geäußert, sondern lediglich Maßnahmen abgelehnt wurden, die nach Einschätzung der Linken vor allem die einfache Bevölkerung treffen, nahm die Mehrzahl der Redner nicht zur Kenntnis. Die Warnung vor der »vermeintlichen Kriegstreiberei« westlicher Staaten wurde zur »Verschwörungstheorie«. >>>>
 

Dokumentation - Aufruf gegen Kriegsvorbereitung und Embargo Syriens und des Iran >>>

 

 

Sicherheitsrat analysiert die humanitäre Situation in den besetzten Palästinensischen Gebieten - 17.1.2012 - Agencia EFE - Der UN-Sicherheitsrat fasste trotz des anfänglichen Ignorierens durch die USA heute den Beschluss, morgen Mittwoch die humanitäre Situation in den besetzten Palästinensischen Gebieten zu analysieren, berichteten diplomatische palästinensische Quellen. Die fünfzehn Mitglieder des höchsten internationalen Sicherheitsorgans waren heute einverstanden, dass die Nothilfekoordinatorin der UNO, Valerie Amos, ihnen am Mittwoch einen Bericht über die humanitären Auswirkungen der Siedlungskampagne  der israelischen Regierung im Westjordanland vorstellt.

So hatte es der palästinensische Repräsentant bei der UNO, Riyad Mansour, gefordert, der erst auf den Widerstand der USA traf, schließlich stimmte die US-Delegation aber dem Auftritt von Amos zu, der in einer geschlossenen Sitzung am  Vormittag stattfinden wird. "Palästina hat sich bei den Ratsmitgliedern um eine Garantie für den Auftritt von Amos (mit dem Bericht) über die humanitäre Situation in den besetzten Gebieten einschließlich Ostjerusalem bemüht, insbesondere damit sie über die Auswirkungen der israelischen Kampagne des illegalen Siedlungsbaus berichtet", wie palästinensische Quellen angeben.

Die selben Quellen wiesen darauf hin, dass "die Zwei-Staaten-Lösung unerreichbar ist, wenn die besetzten palästinensischen Gebiete weiterhin unter den schlimmen Konsequenzen der israelischen Kampagne des illegalen Siedlungsbaus leiden müssen".  Marokko, in diesem Jahr das neunte Mitglied im Sicherheitsrat, hatte den übrigen Mitgliedern im Namen der Palästinenser die Petition für das Referat der Verantwortlichen der UNO für Humanitäre Angelegenheiten vor dem Sicherheitsrat vorgetragen; dies hat das höchste Organ schließlich heute beschlossen.

Die US-Botschafterin vor der UNO, Susan Rice, bemerkte gegenüber der Presse, dass ihre Delegation der Ansicht sei, der Vortrag von Amos finde nicht "zum bestmöglichen Zeitpunkt" statt, und bezweifelte gleichzeitig die Tauglichkeit der Fragestellung, versicherte (aber), dass Washington der Arbeit der Nothilfekoordinatorin (General-Subsekretärin) der UNO Respekt zolle.

"Wir werden ihren Bericht anhören und darauf antworten", meinte Rice und wies darauf hin, dass Amos auch über die Situation im Süden Israels informieren werde.  

Amos leitet das UN-Büro für die Koordination Humanitärer Angelegenheiten (OCHA), das bei verschiedenen Gelegenheit die Illegalität der israelischen Siedlungen betont und die von der israelischen Regierung seit 1967 vorangetriebenen Siedlungen mit mehr als 150 beziffert hat, wozu noch an etwa 100 Orten die von Siedlern ohne offizielle (israelische, Übs.) Genehmigung errichteten Bauten kommen. "Der anhaltende Bau und Ausbau von Siedlungen in den palästinensischen Gebieten ist eine wesentliche Ursache für die immer weiter gehende Fragmentierung des Westjordanlandes einschließlich der Abtrennung von Ostjerusalem (vom Westjordanland, Übs.)", sagt der letzte Bericht von OCHA über die Siedlungen, der in diesem Monat veröffentlicht wurde. "Diese Fragmentierung schmälert das Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung, die es mit der Schaffung eines lebensfähigen palästinensischen Staates an der Seite Israels erhalten muss", meint derselbe Bericht weiter.

Die Palästinenser beantragten im vergangenen September die Mitgliedschaft in der UNO; der Antrag wird seither im Sicherheitsrat blockiert. Dort bemühen sie sich gleichzeitig um eine Verurteilung des israelischen Siedlungsbaus. Quelle - aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer    

 
 

Newsletter 1/2012 der Pax Christi Friedensbewegung - Kommission Israel/Palästina in Pax Christi Österreich 19. Jänner 2012 - Liebe Leserin, Lieber Leser! Das heutige Anliegen der Kommission Israel/Palästina ist es, Dich/Sie rechtzeitig auf die Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel aufmerksam zu machen. Eine „Weltwoche“ ? Tatsächlich! In den Kirchen der Länder, die sich innerhalb des Ökumenischen Rates der Kirchen verbunden fühlen – dazu gehört in Österreich auch die Römisch-Katholische Kirche als Vollmitglied – hat die Bitte der Kirchenleiter in Jerusalem Gehör gefunden, und Kirchen und „christliche Gemeinschaften“ wie Pax Christi bringen ihre Empathie für die Christen dort durch Aktivitäten innerhalb und um diese Woche zum Ausdruck. Mehr darüber in dem Artikel „Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel“.

Wichtig für Deine/Ihre Vorbereitung für die Weltwoche – und in allen Belangen, die mit unserer „Advocacy“-Arbeit zu tun haben, ist der Artikel „Was wir tun können“. Du/Sie finden den englischen Text, den eine Kanadierin zusammengestellt hat, auf der Homepage von www.weltwochefürfrieden.com . Es war mir dadurch leicht, etwas Entsprechendes für unsere österreichischen Möglichkeiten für Dich/Sie bereit zu stellen. EAPPI habe ich nicht beschrieben. Wir arbeiten damit seit zwei Jahren, und die einzelnen Wünsche an uns finden sich in dem Artikel.
EAPPI wurde vom ÖRK auf die Bitte der Kirchenleiter in Jerusalem installiert. Alle drei Monate wird eine Gruppe von etwa 30 Personen für drei Monate eingesetzt. (Christoph war in Gruppe 38, Bettina in Gruppe 40). Ein Team hat mit seinem Bericht das „Factsheet 2/2011“ gestaltet, der als dritter Teil dieses Newsletter zur Information und Illustration der Arbeit angeschlossen ist.

Großen Ärger hat heute bei vielen Betroffenen der Artikel im Spiegel, „Disco Ramallah“ von Patrizia Schlosser verursacht, in dem sie mit flapsigen Aussagen junge NGO-Mitarbeiter aus dem Ausland pauschal als unseriös und nur abenteuerlustig abqualifiziert hat. Der Artikel kursiert zurzeit zwischen empörten EAs!

Wir können den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern nicht herstellen, das muss ihnen selbst gelingen, und es WIRD gelingen. Aber wir können von außen ein wenig dazu beitragen, und das wollen hoffentlich immer mehr Leute auch in unserem Land. Das wünsche ich mir, und das wünscht Du/Sie sich auch.

Shalom – Salaam Gerhilde Merz Vorsitzende der Kommission Israel/Palästina


Themen sind diesmal
(doc):

- Weltwoche für Frieden in Palästina Israel >>>
- Was wir tun können - für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina >>>
- Beobachtungen der EAs im Beduinendorf Al Hadidiya >>>

 
 

Bunker state cemented by new Israeli law against refugees - Jonathan Cook - Last week the Israeli parliament updated a 59-year-old law originally intended to prevent hundreds of thousands of Palestinian refugees from returning to the homes and lands from which they had been expelled as Israel was established. The purpose of the draconian 1954 Prevention of Infiltration Law was to lock up any Palestinian who managed to slip past the snipers guarding the new state’s borders. Israel believed only savage punishment and deterrence could ensure it maintained the overwhelming Jewish majority it had recently created through a campaign of ethnic cleansing. Fast forward six decades and Israel is relying on the infiltration law again, this time to prevent a supposedly new threat to its existence: the arrival each year of several thousand desperate African asylum seekers. As it did with the Palestinians many years ago, Israel has criminalized these new refugees — in their case, for fleeing persecution, war or economic collapse. >>>

 
 

Am 17.1.2012  sind etwa 25 Soldaten der IOF ins Dorf Ni'lin eingedrungen und sind ins Haus von Muhammad Amireh, einer der führenden Mitglieder des Volkskommittees in Ni'lin, eingedrungen. Sie haben dessen Computer, Kamera und Bänder mit gefilmten Demonstrationen geklaut und seine Möbel zu zerstört.

 

 

Focus on Cast Lead: The Abu Rujailah family - "As I arrived there I found many people in the area, working on their lands. It was calm so I felt comfortable and stayed there. Suddenly one of the jeeps on the border stopped and bullet after bullet was fired." On 18 January 2009, at approximately 10:00, Israeli forces located on the border between Israel and the Gaza Strip indiscriminately fired bullets towards farmers working on their lands east of Khuza'a village, east of Khan Younis. One of the farmers, Maher Abdel Azim Abu Rujailah (23), was killed when one of the bullets penetrated his left arm and chest. "Maher was near me in the field. He was behind me when I heard him screaming 'Allah Akbar' and I found out that one of the bullets had hit him. People lay on the ground, screaming," recalls his father, Abdel Azim Abu Rujailah (59). Maher was carried to a horse cart under heavy gunfire, and then transferred to a car. He was pronounced dead upon arrival in hospital. >>>

- 18 January 2009: The Abu Rujailah family

 

 

On Apartheid, One State and Arab Spring: Interview with Richard Falk  - Interviewed by Yousef M. Aljamal - (Richard Falk is Albert G. Milbank Professor Emeritus of International Law at Princeton University and Visiting Distinguished Professor in Global and International Studies at the University of California, Santa Barbara. He has authored and edited numerous publications spanning a period of five decades, most recently editing the volume, International Law and the Third World: Reshaping Justice - Routledge, 2008. He is currently serving his third year of a six year term as a United Nations Special Rapporteur on Palestinian human rights.) - How and why did you get involved in Palestinian Activism? - I suppose my interest in the Palestinian struggle is rooted in my professional identity as an international law teacher and writer, and my personal identification with the victims of the strong and abused. My friendships with Edward Said and Eqbal Ahmad also pushed my professional support for the Palestinian struggle for justice in the direction of activism. And finally, my way of thinking about being a Jew led me to affirm the call for justice by Old Testament prophets. I was never a religious Jew in an institutional sense and never supported the Zionist project. >>>

 


19.1.2012
 


Das Palästina Portal gratuliert Felicia Langer zur Verleihung des Palästinensischen Ordens für besondere Verdienste.

 

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Dekorierung von Felicia Langer mit dem Orden Palästinas für besondere Verdienste durch Mahmoud Abbas - Fanny-Michaela Reisin - Berlin, 18. Januar 2012 - Ich hatte gestern die Ehre und Freude an der Dekorierung von Felicia Langer mit dem „Orden für besondere Verdienste“ Palästinas durch den amitierenden Präsidenten Mahmoud Abbas teilzunehmen.

Abbas weilt seit gestern Morgen auf Einladung des Bundespräsidenten Christian Wulff zu einem ersten offiziellen Besuch in Berlin. Gespräche mit der Bundeskanzlerin, dem Außenminister und Bundestagspräsident Norbert Lammert stehen auf der Agenda.

Die Ordensverleihung fand am gestrigen Abend außerhalb des offiziellen Besuchsprogramms statt.
Ein festliches, hochpolitisches Ereignis; den vielen Verdienste Felicia Langers in jeder Hinsicht würdig.

Die inzwischen 81-jährige Felicia Langer, Jüdin mit israelischer und nach vielen Lebensjahren in Tübingen auch deutscher Staatsangehörigkeit war bekanntlich die erste israelische Rechtsanwältin, die palästinensische Gefangene vor israelischen Gerichten verteidigte. Die von unzähligen Palästinensern und Palästinenserinnen auf der ganzen Welt geschätzte und geliebte Gerechtigkeitsanwältin tritt seit Jahrzehnten nicht nur für deren Individualrechte in den besetzten Gebieten und in Israel ein, sondern streitet gleichermaßen engagiert für ihr nationales Selbstbestimmungsrecht sowie für einen gerechten Frieden zwischen zwei souveränen Staaten, Israel und Palästina.

In Ihrer Dankesrede gestern brachte Felicia Langer ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass es an Israel sei, zu entscheiden, ob es seiner Bevölkerung die Zukunftsperspektive einer „Apartheidinsel“ verordnen oder endlich eine Teilhabe am Aufbruch der Region zu neuen Horizonten eröffnen wolle. Die Zustimmung zur Mitgliedschaft Palästinas in der UNESCO wertete sie als ersten internationalen Erfolg, dem weitere folgen werden.

Die 1990 mit dem Alternativen Nobelpreis, 1991 mit dem Bruno-Kreisky-Preis für Menschenrechte und 2009 schließlich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete „Brückenbauerin“, wie sie sich selbst bezeichnet, war am gestrigen Abend sichtlich bewegt. Die Verleihung dieses Verdienstordens Palästinas ist für sie wohl die kostbarste Würdigung ihres Lebenswerks. Zugleich ist es ein Politikum ersten Ranges: Palästina zeichnet eine Jüdin für ihre besondere Verdienste aus. Fanny-Michaela Reisin 18.01.2012

 

Prof. Dr. Rolf Verleger - Mitglied Jüdische Stimme für Gerechten Frieden in Nahost - Mitglied Jüdisches Forum für Frieden - Liebe Felicia, Du hast nun schon einige Auszeichnungen und Orden bekommen für Dein Lebenswerk der Aussöhnung von Juden und Palästinensern.
Aber dieser Orden, überreicht vom Präsidenten Palästinas an eine Jüdin für ihre Arbeit in Israel, ist - so glaube ich - der wichtigste und schönste. Er zeigt, dass Frieden zwischen Juden und Palästinensern möglich ist.
Du bist vorangegangen. Einige sind Dir gefolgt. Noch mehr werden Dir folgen
. Dein Rolf

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Symbolischer Schritt - Bundespräsident Wulff empfängt Palästinenser-Chef Abbas - Ein Mittagessen ist ein Mittagessen. In der Welt der Diplomatie aber kann es auch ein bisschen mehr sein. An diesem Mittwoch empfängt Bundespräsident Christian Wulff den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas im Schloss Bellevue zu einem Essen, zu dem er mit einem Ehrenspalier begrüßt wird. Das ist zwar noch kein Staatsempfang; erstmals aber ist der oberste Repräsentant der Palästinenser Gast des deutschen Staatsoberhaupts. 'Das hat eine symbolische Bedeutung', sagt der palästinensische Generaldelegierte Salah Abdel Shafi. Er sieht es als >>>


Palästinenser erwarten deutsche Unterstützung bei Zweistaatenlösung - Generaldelegierter Abdel-Shafi: Israel muss Verpflichtungen erfüllen - Salah Abdel-Shafi im Gespräch mit Jan-Christoph Kitzler - In ihrem Streben nach einem eigenständigen Staat erhoffen sich die Palästinenser "mehr Schritte" von der Bundesregierung. Denn Deutschland sei ein wichtiger Teil von Europa, sagte Salah Abdel-Shafi, der Generaldelegierte Palästinas in Deutschland. >>>

 

 

Die europäischen Botschafter verurteilen die israelische Politik in Ostjerusalem - Eugenio Garcia Gascon - In dem von den in Ostjerusalem und Ramallah akkreditierten Botschaftern der  Europäischen Union verfassten Bericht, zu dem Publico Zugang hatte, wird festgestellt, dass auf Grund der ständigen Expansion Israels im besetzten Teil der Heiligen Stadt die Situation weiter verschlechtert hat, ohne dass die internationalen Organisationen etwas unternehmen, um das zu verhindern. Die Botschafter ... haben den Jerusalem-Bericht für das Jahr 2011 dem Komitee für Politik und Sicherheit (COPS) vorgelegt, in dem 27 Staaten und die Europäische Komission vertreten sind, und fordern dringend eine größere Einmischung der EU in alle Belange von Ostjerusalem, dessen Situation sich im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert hat. ... Mit dem Jerusalem-Bericht beweisen die Botschafter, dass sie ihren Teil der Arbeit geleistet haben und stellen damit die führenden Politiker bloß, die nicht entsprechend konsequent handeln. >>>


EU report calls for action over Israeli settlement growth - Diplomats in Jerusalem say states should consider law to discourage 'financial transactions in support of settlement activity' >>>

 

 

Sehr geehrte Damen & Herren, liebe Freunde & Kollegen, die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international beklagt fortgesetzte Menschenrechtsverletzungen und zunehmende Repression der palästinensischen Autoritäten und bewaffneter Gruppen gegenüber der eigenen Bevölkerung. - Erst vor einigen Tagen wurde der Menschenrechtsaktivist Mahmoud Abu Rahma von der medico-Partnerorganisation Al Mezan in Gaza von drei vermummten Angreifern mit Messern verletzt. Die Täter begründeten den Überfall mit einem jüngst von Abu Rahma veröffentlichten Artikel. Darin warnt er vor einem System der Rechtlosigkeit und der Willkür, das entstehe wenn Regierung und Widerstandsgruppen das Recht auf Meinungsfreiheit oder auf physische Unversehrtheit weiter mit Füßen treten. Die Berichte aus dem Arbeitsalltag der Gazaer Menschenrechtsorganisation sind erschreckend. Sowohl Fatah wie auch Hamas setzen willkürliche Verhaftungen und Folter zur Einschüchterung des politischen Gegners im innerpalästinensischen Machtkampf ein. Al Mezan liegen Hunderte Fälle von Folter sowohl in der Westbank als auch Gazastreifen vor, die in mehreren Fällen mit dem Tod endeten. Die palästinensischen Quasiregierungen verweigern dazu Auskünfte und seriöse Untersuchungen.  >>>

 


17.1.2012
 

 

Prof. Dr. Norman Paech, Hamburg. - Erklärung zum Leitartikel „Syrien und den Linken Damals wie heute“ von Christian Bommarius, Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung v. 14. Januar 2011. - Herr Bommarius von der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung wirft einigen Abgeordneten der Linksfraktion im Bundestag und mir vor, mit unserer Unterschrift unter den Aufruf „Kriegsvorbereitung stoppen! Embargo beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“ hätten wir „den Terrorregimes in Damaskus und Teheran unserer Solidarität und die USA und Israel zum Urheber der Massenmorde erklärt.“ Wir hätten uns „öffentlich mit dem Massenmörder Assad verbrüdert“ und der „antisemitischen Hamas“ unsere Solidarität bekundet, – „in kommunistischen Gruppen gestählt und in Antisemitismus gehärtet“. Ein ganzer Eimer politischen Unflats wird über uns ausgeleert aber kein Wort über unser Anliegen, vor der drohenden Kriegsgefahr für die Völker Irans und Syriens durch die Eskalation der Embargopolitik und die permanenten Kriegsdrohungen zu warnen. >>>

 

Massive Manipulationen wegen eines Aufrufs gegen Kriegsvorbereitung und Embargo Syriens und des Iran - Albrecht Müller - Anfang des Jahres erschien der Aufruf „Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“ [PDF - 81.3 KB] Gegen diesen Aufruf wurde eine massive Kampagne in Gang gesetzt – in der Frankfurter Rundschau, der Berliner Zeitung, dem Kölner Stadtanzeiger, Spiegel online, der Welt, Focus, BZ Berlin und Süddeutsche Zeitung (Links siehe Anlage 1). Basis der aggressiven Vorwürfe gegen die Unterzeichner des Aufrufs, vor allem gegen MdBs der Linken, war der Artikel „Gegen linke Solidarität mit den Schlächtern von Syrien und Iran!“ von Bak Schalom, einer angeblichen Jugendorganisation der Linken >>>

 

Kommentar - E. Arendt - Wenn man eine Kampagne, einen Aufruf startet, muss man wie ein Schachspieler die Gegenzüge seines Gegners bereits antizipieren. Es war voraussehbar, dass mit diesem Aufruf eine eher negative Wirkung erreicht werden würde. Durch die ungeschickte Abfassung des gut gemeinten und eigentlich notwendigen Aufrufes hat man die Reaktionen provoziert und den Gegnern eine unnötige Steilvorlage geliefert.
Ich fand den Aufruf auch einseitig, habe ihn deshalb auch nicht unterschrieben, den Verfasser hatte ich auch darauf hingewiesen. Jedes Wort dieses Aufrufes könnte ich unterschreiben. Er ist aber für mich, abgesehen von der medialen Wirkung, unvollständig und folglich so nicht tragbar. Man kann nicht so wortlos über diese - mehr als kritisierenswerte - Regime hinweggehen. Gegen die westliche Kriegstreiberei muss man sich engagieren, das heißt aber im Umkehrschluss nicht blind zu sein gegenüber den Verbrechen im Iran und Syrien.
Ich kenne zu viele Opfer aus dem Iran, gerade aus dem linken Spektrum. Zeigt man nicht gleichzeitig Solidarität, indem man sie wenigstens mit einigen Worten erwähnt? Sollten sie uns das nicht „wert“ sein? Worte wie: "Das Regime in Teheran ist schrecklich, doch darf die Konfrontation mit ihm nicht zum Krieg führen“, hätten schon genügt.
Im Nachhinein hat Norman Paech gut und richtig auf die nun laufende Kampagne gegen diesen Aufruf reagiert. Aber auch die Abgeordneten der Linken hatten – um sich zu verdeutlichen - durch eine Zusatzerklärung reagieren müssen. Das alles war aber vorhersehbar, wäre deshalb vermeidbar gewesen, sollte man bei der nächsten Aktion bedenken.

 

Pro Frieden und Freiheit – Nicht pro Israel oder pro Iran! - Autor Freiheitsliebender - Die Situation in Syrien verschärft sich und einige westliche Politiker und Militärs drohen dem Iran offen mit Krieg. Es war nur eine Frage der Zeit bis auch die deutsche Linke es wieder schaffen würde, sich über die Situation in beiden Staaten zu streiten und unterschiedliche Aufrufe zu starten. Am 3. Januar wurde ein Aufruf veröffentlicht sich mit den Völkern Syriens und des Irans zu solidarisieren und einen Aufruf zu unterschreiben. >>>

 

Kriegstreiberei entlarven - Stellungnahme der Linke-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen, Eva Bulling-Schröter, Diether Dehm, Annette Groth, Heike Hänsel und Ulla Jelpke: Wir Unterzeichner des Aufrufs »Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!« haben diesen unterzeichnet, mit dem Ziel, neue Kriege im Nahen und Mittleren Osten zu verhindern. >>>

 

»Wider die Schreibtischkrieger!«. Erklärung des Bundestagsabgeordneten Diether Dehm, europapolitischer und mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke: - Aus CDU, Spiegel, Springer-Presse, aus geheimen wie offenen Propagandaquellen sprudelt es, Linke hätten einseitig die heimlichen Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und Syrien benannt. Und: Wir hätten Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern geleugnet. Diese Schreibtischkrieger lügen: Die Linke hat ständig, aber meist unabgedruckt – und zwar mit allen Unterzeichnern des Antikriegsaufrufs – in unzähligen Erklärungen Staatsterror im Iran und in Syrien angeprangert. >>>

 

»Sanktionen treffen immer die Bevölkerung« - Wirtschaftsembargo gegen Syrien und Iran stärkt die Funktionseliten und soll helfen, neuen Krieg vorzubereiten. Ein Gespräch mit Sevim Dagdelen - Interview: Rüdiger Göbel - (...) Die Denunziationen, es handle sich bei diesem Aufruf um eine Parteinahme für den Diktator Assad oder das Mullah-Regime, sind schlicht Lügen und Teil der Kriegspropaganda. Wer gegen Kriege ist, wird als Unterstützer von autoritären Regimen verleumdet. Die Vorwürfe sind auch absurd, weil es in Wahrheit die Politiker der Koalitionsfraktionen und der ehemaligen rot-grünen Bundesregierung waren, die eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem syrischen Regime bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der »illegalen Migration« vorangetrieben und jahrelang Oppositionelle an das syrische Regime ausgeliefert haben. Der Bundestagsuntersuchungsausschuß »zu Vorgängen im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg und der Bekämpfung des internationalen Terrorismus« brachte ans Licht, daß es die damalige SPD-Grünen-Bundesregierung war, die eine vertiefte Geheimdienstkooperation mit Damaskus in Gang brachte >>>

 
 

722.000 Siedler in den besetzten palästinensischen Gebieten - 16.01.2012 - Ignacio Alvarez-Ossorio - Das Portal Israel HaYom berichtete gestern, dass es im Westjordanland, in Ostjerusalem und auf den Golan-Höhen 722.000 israelische Siedler gibt. Mit der Bekanntgabe dieser Zahl sind alle bisherigen Schätzungen von etwa 550.000 Siedlern, die illegal in den besetzten Gebieten leben, hinfällig.

Die vom israelischen Innenministerium erarbeitete statistische Erhebung beziffert den Anstieg der Zahl der Siedler im Westjordanland während des Jahres 2011 mit 4,3% (14.702 Personen). Insgesamt leben im Westjordanland und dem Rest von Ostjerusalem, wo sich ein guter Teil der israelischen Siedlungsaktivitäten konzentriert, 342.414 Siedler. Die Erhebung spricht auch das stärker Werden der ultraorthodoxen Juden an, indem sie angibt, dass 60.000 dieser im Westjordanland lebenden Siedler in Hesder Yeshivas studieren (die religiöse Studien mit dem Militärdienst kombinieren) und Ulpanot (religiöse Studien für Frauen).

Der israelische Abgeordnete Yaakov Katz von der ultrarechten Partei Nationale Union rechtfertigte diesen Anstieg einmal mehr mit dem Hinweis auf das falsche Argument des "natürlichen Wachstums", nach welchem die Siedlungen nur erweitert würden, um den Bedarf der ursprünglichen Bewohner zu befriedigen. Unter diesem Vorwand haben die israelischen Regierungen die Zahl der Siedler verdreifacht, von 200.000 im Jahr 1991 (als der sogen. Osloprozess gestartet wurde) bis zu den aktuell 700.000. Außerdem bemerkte Katz, dass "wir in einem Jahr, mehr oder weniger, die Resultate der Ausweitung des Siedlungsbaus sehen werden. Wir beten, dass mit Gottes Hilfe die Bevölkerung der Pioniere in Judäa und Samaria (jüdische Bezeichnung für das Westjordanland, Übers.), die die Ziegel und der Mörtel der Nation sind, weiter blühen und zum Anwachsen der Bevölkerung Israels zum Guten beitragen wird." Quelle:
http://www.proximooriente.blogspot.com  aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer

 
 


Die Israel-Lobby ist der Ruin 'westlicher Werte' und der Linken - Institut für Palästinakunde - Die Israel-Lobby steht bekanntlich immer an vorderster Front, wenn es darum geht die 'westlichen Werte' - die Ergebnisse der Aufklärung (z.B. die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit und die Freiheit der Lehre), die Menschenrechte und zuletzt das Völkerrecht - zu ruinieren, um sie durch ein barbarisches, auf Gewalt und Ausbeutung setzendes Wertesystem zu ersetzen. Als etwas neueren Datums erscheinen dabei ihre unverhüllten Versuche, in 'befreundeten' westlichen Staaten, rechte Politiker und Organisationen zu unterstützen, die ihre Verachtung für die 'westlichen Werte' teilen. In Deutschland traf es zuletzt wieder den bekannten Bonner Publizisten und Nahostspezialisten Dr. Ludwig Watzal, der durch Äusserungen in seinem Blog den Zorn eines Bundestagsabgeordneten auf sich gezogen hatte, der daraufhin in einem Brief an seinen Arbeitgeber - den Bundesinnenminister - den Rauswurf Watzals gefordert haben soll. (Ludwig Watzal war bereits 2008 unter das Räderwerk einer Kampagne der Israel-Lobby geraten.) In den USA erhielt Newt Gingrich, Präsidentschaftskandidat der Republikaner, nach Äusserungen, dass die Palästinenser ein erfundenes Volk seien, eine fünf Millionen-Dollar Spende des Multimilliardärs Sheldon Adelson, einem engen Vertrauten von Bibi Netanjahu. >>>

BRD gegen Ludwig Watzal >>>
Die "Jagdaktion" von Broder, Honestly Concerned und andere gegen Dr. Ludwig Watzal >>>
Eine Auswahl weiterer "Jagdveranstaltungen" und ihrer "Jäger" >>>

 
 

Israel streitet um sein Selbstverständnis - Oliver Eberhardt - Der Konflikt zwischen religiösen und säkularen Bewohnern spaltet das Land mehr und mehr - Tag für Tag gibt es neue Konfrontationen zwischen religiösen und säkularen Israelis. Der Streit dreht sich um das Selbstverständnis eines politisch und gesellschaftlich zersplitterten Landes - und behindert so auch Fortschritte im Konflikt mit den Palästinensern. Es sei ein Wunder, dass keine Fäuste, keine Steine geflogen seien, wird ein erzürnter Polizeisprecher am späten Donnerstagabend im Fernsehen sagen, und ausnahmsweise mal die »Zurückhaltung der arabischen Bevölkerung« loben. Denn die Situation, die sich Stunden zuvor in der Altstadt von Jerusalem abgespielt hatte, enthielt alles, was der Nahostkonflikt für eine Fortsetzung braucht: Am Abend hatte das Militär vor der Klagemauer mehrere hundert Rekruten vereidigen wollen, wie es das schon seit Jahrzehnten tut. Der Weg zur Zeremonie soll die jungen Soldaten, das ist Vorschrift der Armee, durch die jüdischen und armenischen Viertel der nur einen Quadratkilometer großen Altstadt führen - vorbei an den von Arabern bewohnten muslimischen und christlichen Vierteln. Doch diesmal war es anders: Plötzlich marschierten rund 200 Soldaten durch das Damaskus-Tor ins Herz des muslimischen Viertels und sangen »Die Nation Israel lebt«, eine Parole aus dem rechtsextremen Umfeld. Mittendrin Rabbi Matti Dan, Chef der Ateret-Kohanim-Bewegung, die versucht, Ost-Jerusalem, und vor allem die Altstadt, jüdisch zu besiedeln. >>>

 
 

Angebliche Mossad-Methoden - Geheimkrieg unter falscher Flagge? - Ulrike Putz - Ein Bericht des US-Magazins "Foreign Policy" bringt Israels Geheimdienst ins Zwielicht. Demnach haben sich Mossad-Agenten als Mitarbeiter der CIA ausgegeben und so iranische Rebellen für Anschläge angeworben. Womöglich kam diese Taktik bei der Mordserie an Atomforschern in Teheran zum Einsatz.  >>>


Terrorism double standard: Framing Mossad-CIA story - Mark Perry’s piece in Foreign Policy detailing how Mossad agents recruited terrorists in Pakistan – members of the Jundallah organization – to carry out attacks in Iran is getting plenty of attention. Of course, that’s not how the story is framed: Oriented to the American public, its focus is on the fact that Israeli agents did as best they could to frame the US in their acts. But if you have a broader outlook than that of the Beltway crowd, this story should raise some awkward questions about Israel’s double standard on terrorism. >>>

 
 

Haaretz Publishes Fraudulent Ad Supporting Settler Price Tag Attacks with Forged Peace Activist Names - There is a brewing media scandal in Israel that has received scant attention. Let’s try to change that. Earlier this week, a fictitious settler group published an ad in Haaretz supporting price tag attacks. One point they made in their support was the claim that price tag attacks are civil disobedience in the same sense that Ilana Hammerman’s group, We Do Not Obey, is. She is the activist who began a protest movement by driving Palestinian mothers and children from the West Bank into Israel in order to take them to the beach, amusement parks, zoos, etc. For her efforts, she’s been rewarded by three police summonses for questioning including a warning of criminal prosecution. >>>

 
 

„EU-Mitglieder des UN Sicherheitsrates fordern ein Ende des Siedlungsbaus“ - Erklärung der EU-Mitglieder (Grossbritannien, Deutschland, Frankreich und Portugal) vom 20.12.2011 (http://ukun.fco.gov.uk/en/news/?view=PressS&id=708021082) - „Wir nahmen den Bericht von Herrn Fernandez-Taranco über die Lage in den besetzten palästinensischen Gebieten zur Kenntnis. Daraus ging hervor, dass der fortdauernde Siedlungsbau und die zunehmende Gewalttätigkeit der Siedler äusserst negative Auswirkungen auf die Wiederaufnahme der Verhandlungen hat. Die wiederholte Ankündigung den Siedlungsbau zu beschleunigen ist verheerend. Wir rufen Israel auf, dies rückgängig zu machen. Die Lebensfähigkeit eines palästinensischen Staates, den wir wünschen, sowie die Zwei-Staaten-Lösung, - notwendig für Israels langfristige Sicherheit, - sind durch den systematischen Siedlungsbau bedroht. Die Siedlungen sind aufgrund internationalen Rechts illegal. Wir verurteilen die beunruhigende Eskalation von Gewalttaten der Siedler, einschliesslich die Brandstiftung von Moscheen im Westjordanland. Der Zweck dieser provokativen Handlungen ist offensichtlich die Spannung zu steigern. Wir rufen Israel auf, die Täter vor Gericht zu bringen und der Straflosigkeit ein Ende zu setzen. Wir ersuchen beide Seiten, dem Quartett (EU, U.S.A., Russland und UNO) Vorschläge betreffs Gebietsaufteilung und Sicherheit zu unterbreiten und so schnell wie möglich die Verhandlungen wieder aufzunehmen, Um den Erfolg der Verhandlungen zu ermöglichen, ist Zustimmung zu vier Punkten nötig: 1) Übereinkunft über die Grenzen der beiden Staaten, beruhend auf denen von 1967, mit der Möglichkeit eines äquivalenten Landaustauschs, 2) Sicherheitsmassnahmen, die die palästinensische Souveränität respektieren, gleichzeitig Israels Sicherheit gewährleisten und ein Wiederaufleben des Terrorismus verhindern, 3) eine gerechte und faire Lösung des Flüchtlingsproblems, und 4) Lösung der Frage des Status Jerusalems als Hauptstadt beider Länder. Wir sind der Meinung, dass kein Widerspruch besteht zwischen der Sicherheit Israels und das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat. Verhandlungen werden aber kaum möglich sein, solange Siedlungsbau und Siedlergewalt fortdauern. (Anmerkung: Der Vorsitzende des Sicherheitsrates Vitaly Churkin (Russland) bezeichnete diese Erklärung als „historisch“, denn dies war das erste Mal, dass sich die Mitglieder aller Delegationen, mit Ausnahme der U.S.A., in der internen Nahostdebatte des Rates zu dieser Frage formell geäussert haben. Ohne die U.S.A. namentlich zu nennen, erwähnte Churkin, dass die eine Delegation, die sich der Erklärung nicht anschloss, zu glauben scheint, dass „sich die Dinge auf wunderbare Weise („miraculously“) von selbst lösen werden.)  Quelle Die "Kritische Jüdische Stimme (Österreich)" - www.nahostfriede.at
 

"All settlement activity, including in East Jerusalem, must cease immediately" - Joint statement by European Union Security Council members - "We have just heard a briefing from Mr Fernandez-Taranco about the situation in Israel and the Occupied Palestinian territories. One of the themes that emerged was the severely damaging effect that increased settlement construction and settler violence is having on the ground and on the prospects of a return to negotiations. The UK, France, Germany and Portugal are dismayed by these wholly negative developments. Israel’s continuing announcements to accelerate the construction of settlements in the Occupied Palestinian Territories, including East Jerusalem, send a devastating message. We call on the Israeli government to reverse these steps. The viability of the Palestinian state that we want to see and the two-state solution that is essential for Israel’s long-term security are threatened by the systematic and deliberate expansion of settlements. Settlements are illegal under international law and represent a serious blow to the Quartet’s efforts to restart peace negotiations. All settlement activity, including in East Jerusalem, must cease immediately. >>>

 


16.1.2012
 

 

Friedlicher Widerstand in der Westbank, 6. -12. Januar 2012

Im Militärverfahren gegen Bassem Tamimi: Geständniss eines Minderjährigen zulässig - Major Sharon Rivlin, Militärrichter im Gefängniskomplex Ofer in der Westbank, entschied diese Woche, dass die Aussagen eines 14jährigen Palästinensers vor Gericht verwendet werden, obwohl bei der Festnahme und dem Verhör des Jungen aus Nabi Saleh zahlreiche Regeln des israelischen Jugendrechtes verletzt wurden.

Am 23. Januar 2011 nahmen bewaffnete israelische Soldaten Islam Dar Ayyoub in einer nächtlichen Razzie auf das Haus seiner Familie fest. Er wurde zu einer Polizeistation gebracht, wo vier Vernehmungsbeamte ihn mehrere Stunden ohne rechtlichen oder elterlichen Beistand verhörten; eine vom Gesetz vorgesehene Schlafpause wurde ebenfalls verweigert. Islam ist einer der beiden Hauptzeugen im Militärtribunal gegen Bassem Tamimi aus Nabi Saleh, einem bekannten Menschenrechtsaktivisten, der die unbewaffneten Proteste des Dorfes gegen die israelische Besatzung und Kolonisierung der palästinensischen Westbank organisierte. Islam selbst wurde vor Gericht gestellt, angeblich weil er Steine geworfen hat.  >>>

 

Nabi Saleh erinnert an die Opfer der Proteste gegen die israelische Besatzung (6.Jan.) - Nach dem Mord an Mustafa Tamimi im Dezember 2011 und angesichts der fortgesetzten Gefährdung von unbewaffneten Demonstranten durch das brutale Vorgehen der israelischen Armee – vergangene Woche beschossen Scharfschützen die Demonstranten mit scharfer Munition- marschierten die Bewohner von Nabi Saleh und Solidaritätsbesucher aus der Umgebung und dem Ausland im Gedenken an die Märtyrer des zivilen Widerstandes. Ausserhalb des Dorfes wurde eine grosse Gruppe der Demonstranten von israelischen Soldaten am Weitermarsch gehindert, mit Tränengas, Gummimantelgeschossen und einer stinkenden chemischen Mischung aus einem Wasserwerfer angegriffen und zur Rückkehr gezwungen. Eine kleine Gruppe versuchte, das Ziel der Demonstration, eine von Siedlern annektierte Quelle des Dorfes, durch einen Gang durch die Felder zu erreichen, wurde aber ebenfalls kurz vor dem Ziel zur Rückkehr gezwungen. (...) Seit Beginn der regelmässigen Proteste belagert die israelische Armee das kleine Westbankdorf jeden Freitag, errichtet Strassenblockaden, erklärt das Dorf zur „geschlossenen militärischen Zone“ und besetzt den Ort vor und nach den Protesten >>>

 

Bil’in: Gedenken an den Tod von Jawaher Abu Rahmah am 1. Januar 2011 - Hunderte von Palästinensern, Israelis und internationalen Aktivisten kamen am 6. Januar 2012 nach Bil’in, um Jawaher Abu Rahmahs zu gedenken, die nach der Teilnahme an einem Freitagsprotest im Dezember 2010 an den Folgen der Inhalierung von Tränengas starb, das bei den Protesten gegen die israelische Mauer in der besetzten Westbank in enormen Mengen gegen Demonstranten und auf Häuser verschossen wird. Jawaher Abu Rahmah war 36 Jahre alt. Zwei Brüder von Jawaher wurden ebenfalls Opfer der israelische Armee: Der Bruder Bassam Abu Rahmah wurde im April 2009 bei einem Freitagsprotest von einem israelischen Soldaten getōtet, der einen Hochgeschwindigkeitsgaskanister direkt auf Bassem zielte und ihn tōdlich verwundete. Der zweite Bruder, Ashraf Abu Rahmah wurde am 21. Oktober 2011 nach einem Freitagsprotest von israelischen Soldaten abgeführt und von einem Militärgericht in der Westbank zu vier Monaten Haft verurteilt. >>>


Night Raid in Bil'in 14.01.2012

 

Majde Mahmoud Za’aqiq: Vier Monate Gefängnis und 5500 Shekel Geldstrafe - Lehrer und Mitglied des Bürgerkomitees Beit Ommar Majde Mahmoud Za’aqiq wurde am 20. August 2011 festgenommen, als er am Ende der wöchentlichen unbewaffneten Demonstration nach Haus fahren wollte. Israelische Soldaten zwangen ihn und einen spanischen Solidaritätsaktivisten aus dem Auto und nahmen beide fest. Der Vorwurf des Steinewerfens ist fabriziert, bei den gewaltlosen Samstagsdemonstrationen in Beit Ommar werden keine Steine geworfen. Gefängnis und Geldstrafen sind ein Teil der Strategie des israelischen Apartheidsystems,  palästinensische Aktivisten des gewaltlosen, friedlichen Widerstandes einzuschüchtern. Am 22. November 2011 erfuhr das Bürgerkomitee in Beit Ommar, dass Majde für vier Monate inhaftiert wird und bei seiner Freilassung eine Geldstrafe von etwa 1500 US Dollar bezahlen muss; jede Spende ist willkommen. >>>

 

 

Let the Mossad win! - Dr. Ludwig Watzal - Der Krieg der Geheimdienste gegen den Iran ist bereits in vollem Gange. Die einzig relevante Frage lautet: Lässt sich Irans Nuklearprogramm, das nach Aussagen der iranischen Führung ausschließlich friedlichen Zwecken dient, durch terroristische Aktionen diverser Geheimdienste stoppen oder wird es durch einen Überfall westlicher und nahöstlicher Mächte nur für einige Jahre zurückgeworfen? Letztere Aktion birgt die Gefahr eines Flächenbrandes in sich, bei dem sich nicht nur die US-Hypermacht, sondern auch seine Klienten blaue Augen und blutige Nasen holen dürften. Ein möglicher Krieg gegen Iran kann nur noch durch eine glaubwürdige Machtdemonstration Russlands und Chinas verhindert werden. In den USA ist Präsident Barack Hussein Obama in einem Wahljahr zu einem von Interessengruppen Getriebenen geworden. Offen fordern neokonservative Vertreter zusammen mit den führenden Meinungsmedien und einem in Teilen aggressiv-kriegsbereitem US-Kongress einen erneuten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Iran. Zu den Angriffsbefürwortern gehören auch Teile der rechtszionistischen „Israellobby“ >>>

 

 

Christen in Israel - zwischen Skylla und Charybdis - Radio Vatikan - Zu Beginn der Woche hatte Papst Benedikt XVI. in seiner Neujahrsansprache auch den Frieden im Nahen Osten angesprochen, genauso wie auch in den Jahren zuvor. Es ist eines der großen Themen der Welt, im vergangenen Jahr noch einmal neu ausbuchstabiert unter den Vorzeichen der Umbrüche des arabischen Frühlings. Während der vergangenen Wochen waren einige katholische Bischöfe zu einem Solidaritätsbesuch vor Ort, es war bereits der dreizehnte dieser Art. Unter den Besuchern war auch der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff. Wir haben ihn gefragt, wie es mit dem Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern aussieht. Es sei dankenswert, dass der Papst immer wieder auf die Notwendigkeit des Friedens im Nahen Osten zu sprechen komme, so Mussinghoff, „obwohl man im Augenblick von einem Friedensprozess nicht sprechen kann. >>>

 

 

Hundreds of ultra-Orthodox clash with police in Jerusalem over arrest of community leaders - Six prominent members of the community arrested earlier on suspicion of financial crimes; protesters try to block roads in Mea She’arim neighborhood.  - Oz Rosenberg - Hundreds of ultra-Orthodox protesters tried on Sunday to block roads around Jerusalem’s Kikar Hashabbat (Sabbath Square) in Mea She’arim neighborhood, after six prominent members of the community were arrested earlier in the day in suspicion of financial-related crimes. Three demonstrators have been arrested so far. Eda Haredit leader Rabbi Yitzhak Tuvia Weiss said that the arrest of the six is as if he himself was arrested. His followers understood his statement as a call to use all means to protest the arrests. >>>
 

Ein oder vielleicht zweimal im Jahr schreibt Henryk M. Broder einen Artikel der lesbar ist: Israels Taliban - Wie Ultraorthodoxe den Judenstaat zerstören: Eine Anklageschrift von Henryk M. Broder - Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat vor Kurzem in einem Interview gesagt, er glaube nicht, dass Israel auf einen Kulturkampf zusteuere. Graumann hat recht: Der Kulturkampf ist bereits voll entbrannt. Es ist eine Frage der Perspektive: Von den Hotels an der Tel Aviver Strandpromenade sieht man das Meer, den Himmel, die Sonnenanbeter, und wenn man dann noch in den Nachrichten hört, American Airlines habe Tel Aviv zum weltweit beliebtesten Reiseziel für Homosexuelle erklärt, kann man sich zufrieden zurücklehnen: Der "Judenstaat" ist zwar nicht ganz so geworden, wie Theodor Herzl sich ihn vorgestellt hat >>>

 

 

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