Aufruf
zur Unterstützung des Global
Marches to Jerusalem
- Die
Stadt Jerusalem ist seit vielen
Jahrhunderten ein wichtiges
Zentrum für verschiedene Religionsgruppen,
die dort lange Zeit friedlich
zusammen gelebt haben. Seit
der Gründung des Staats Israel
und verstärkt seit der Besetzung
Ostjerusalems im Jahre 1967
ist diese Vielfalt bedroht.
Der Staat Israel versucht mit
allen Mitteln – offene Gewalt
genauso wie wirtschaftlicher
Druck und menschenrechtswidrige
Gesetze - die ursprünglichen
Bewohnerinnen und Bewohner zu
vertreiben und die historischen
Zeugnisse für diese multikulturelle
Geschichte auszulöschen.
Die Regierungen in aller Welt
einschließlich der UNO haben
mehr als 60 Jahre lang dabei
versagt, die fundamentalen und
nationalen Rechte der PalästinenserInnen
zu schützen. Der Global March
to Jerusalem ist eine
internationale zivilgesellschaftliche
Antwort auf diese Situation
und wurde im Februar 2011 von
TeilnehmerInnen der Asian Caravan
to Gaza begründet. Inzwischen
beteiligen sich zahlreiche weitere
Einzelpersonen und Gruppen aus
Asien, Afrika, Nordamerika und
Europa. Zu den UnterstützerInnen
gehören unter vielen anderen
die palästinensischen Menschenrechtsaktivisten
Mustafa Barghouti (ehemaliger
Präsidentschaftskandidat) und
Mazen Qumsiyeh, der amerikanische
Jura-Professor und Sondergesandte
für die palästinensischen Autonomiegebiete
Richard Falk, der Schriftsteller
und Aktivist Tariq Ali, der
südafrikanische Anti-Apartheids-Aktivist
Ron Kasrils sowie in Europa
die Friedensnobelpreisträgerin
Mairead Corrigan Maguire (Free
Gaza Movement), Gretta Duisenberg
(Free Gaza Movement), die Bundestagsabgeordnete
der Partei DIE LINKE Annette
Groth (Free Gaza Movement).
Geplant ist es am Freitag,
30. März 2012, am Tag des Bodens
von Jordanien, Libanon und Ägypten
aus so nahe wie möglich an die
Stadt Jerusalem heranzukommen
und damit die Proteste und Demonstrationen
im ganzen historischen Palästina
zu unterstützen. Der Tag des
Bodens erinnert an den Generalstreik
der PalästinenserInnen am 30.
März 1976, die sich damit gegen
Landenteignungen in Galiläa,
Al Muthalat und dem Negev wehrten.
Im deutschsprachigen Raum laufen
die Vorbereitungen seit November
2011, nach Treffen in Wien und
Rom kommen wir am 11. Februar
erneut in Stuttgart zusammen.
Wir hängen den zentralen internationalen
Aufruf und die Einladung zur
Beteiligung für Europa an diese
Email an. Weiter Informationen
finden sich im Internet unter
Leider
eine Hetzkampagne
wie viele andere.
-
Pfarrer Mitri Raheb erhält
am am 24 Februar d. J. den deutsche
Medienpreis die falschen Freunde
Israels schäumen und versuchen
zu verhindern... -
Honestly Concerned veröffentlichte
am 22.1.2012 - einen
verleumderischen Artikel von
Ulrich Sahm (ULRICH W. SAHM
- Ulrich Sahms Brief zu Mitri
Raheb).
Einen Tag später meldete sich
dort auch auch "unser"
Prof. Stegemann aus Basel,
nebst
einige anderer wurde quer
durch die Israellobby die Jagd
gegen Mitri Raheb eröffnet.
Nun steigt nun auch die üble
"Achse
des Guten" mit einem Pfarrer
Klaus Beckmann in die Bütt
und veröffentlicht einen verhetzenden,
verleumderischen Brief an unseren
Altpräsidenten Roman Herzog:
"Als Seelsorger bei der Bundeswehr
habe ich es mit Menschen zu
tun, die vorrangig im Einsatz
gegen den weltweit militant
agierenden Islamismus ihre körperliche
und seelische Gesundheit, ja
oft ihr Leben riskieren. Mitri
Raheb repräsentiert nun eine
christliche Denkart, die besonders
durch die Präsenz eines bedrückend
aggressiven Islam gekennzeichnet
ist."
Bei all dem vergisst man zu
sagen, dass man die neuen Täter
gegen die neuen Opfer verteidigt,
diese damit auch verleumdet
und - sehr unchristlich und
neudeutsch - ihr Leiden ignoriert.
Gabi
Bieberstein -
Ich möchte
Euch darauf aufmerksam machen,
dass für den deutschen Teil
des Ecumenical Accompaniment
Programme in Palestine and
Israel (EAPPI) ab sofort
Bewerbungen für die Gruppen
im Zeitraum November 2012
bis November 2013 beim Berliner
Missionswerk und Pax Christi
entgegengenommen werden.
Bewerbungsschluss ist der
31.05.2012.
Im Anhang
befindet sich dazu ein Info-Blatt
(eine Seite) mit den
genauen Terminen und weiteren
Hinweisen, sowie den relevanten
weiterführenden Internetadressen,
auf denen auch die Bewerbungsunterlagen
zu finden sind. Bitte leitet
diese Infos auch über Eure
jeweiligen Verteiler weiter.
http://www.eappi.org/index.php?id=4566&L=2
Söldner gegen die Zukunft
oder Die einzige Demokratie
im Nahen Osten ist von
der Kulturredaktion des BR zum
Hörbuch der Woche erkoren worden.
Auch auf der Liste der Werke,
die morgen, SAMSTAG, in der
Bayern 2-Sendung "Divan" (14.05
bzw. 22.05 Uhr) besprochen werden
sollen, findet sich die Jung´sche
Doppel-CD (B 2
Vor einem Jahr wurde schon einmal
eine Arbeit der beiden Schauspieler
und Sprecher Beate Himmelstoß
und Jürgen Jung, Erich Fried
- Höre, Israel! - Gedichte und
Fußnoten, mit dem Prädikat Hörbuch
der Woche ausgezeichnet.
In "Söldner gegen die Zukunft"
stellt Jürgen Jung wieder, wie
schon in seinem 2008 entwickelten
Hörbild "Das Land der traurigen
Orangen", informative Texte
zusammen, die den Palästina-Konflikt
in einem vom hierzulande üblichen
Verständnis abweichenden Licht
erscheinen lassen, befreit von
den Nebelschleiern der zionistischen
Mythen. Es geht um Aufklärung..
Das Hörstück wird zum Lehrstück
- auf hohem künstlerischem Niveau,
intellektuell überzeugend, emotional
packend. Es gibt nichts Vergleichbares
auf dem Markt..
Ein kleines
Beispiel
aus dem
Bericht,
Seite 204:
"Auch wenn
„Die Linke"
sich im
Bereich
der Bekämpfung
des Antisemitismus
stark engagiert,
so werden
doch immer
wieder
problematische
Äu-ßerungen
aus den
Reihen der
Partei bekannt.
In jüngster
Zeit sind
zwei Ortsverbände
der „Linken"
durch Boykottaktionen
gegen Israel
aufgefallen,
die nicht
frei von
antisemitischen
Konnotationen
waren. Das
Bremer Friedensforum
rief am
11. März
2011 zum
Boykott
gegen Israel
mit einer
Demonstration
vor einem
Supermarkt
auf."
In
Bildern: die Tragödie von Anata,
die ethnische Säuberung läßt
50 Personen ohne Heim
- Die israelische Armee hat
am 23. Januar zehn palästinensische
Wohnungen und Einrichtungen
in Anata/Westjordanland, zerstört,
darunter ein Gemeindezentrum
und ein Haus, die von spanischen
Freiwilligen mit Finanzierung
durch die Spanische Agentur
für Zusammenarbeit und Entwicklung
(AECID) gebaut worden sind:
mehr als 50 Personen bleiben
ohne Heim.
Eines der zerstörten Wohngebäude
war das Heim einer 17-köpfigen
Familie..., das andere das als
Beit Arabiya (Arabisches Haus)
bekannte "Friedenszentrum",
in dem die NGO ICAHD (Israelisches
Komitee gegen Häuserzerstörung)
Veranstaltungen zur Verteidugng
der Menschenrechte hielt, sagte
Itay Epstein, Co-Direktor der
NGO gegenüber der Presseagentur
EFE von Anata aus
(Übersetzung aus dem Spanischen:
K. Nebauer)
Quelle
Ein
Aufruf von zur Beteiligung
am Filmprojekt RESTIAMO UMANI
- The Reading Movie
- In Italien wurde das Projekt
von einer kleinen Gruppe ins
Leben gerufen, die es sich zur
Aufgabe gemacht haben, Vittorio
Arrigoni's Lebenswerk, sein
Engagement für die Unterdrückten
dieser Welt und seine Menschlichkeit
und Liebe für Gaza und Palästina
weiterzutragen.
Im nachstehenden Link findet
Ihr alle Informationen, wie
Ihr Euch beteiligen könnt. Es
ist ganz einfach, man "bucht"
mindestens eine Quote von nur
€ 10 und wird somit zum Mit-Produzenten!
Jedes Kapitel des Buches wird
von einer (international) bekannten
Persönlichkeit vorgelesen, und
zwar in allen Sprachen, in die
das Buch übersetzt wurde! Die
Leser bisher sind:
Tariq Ali, Huwaida
Arraf, Massimo Arrigoni, Mohamed
Bakri, Oren Ben-Dor, Egidia
Beretta Arrigoni, Hilarion Capucci,
Noam Chomsky, Mairead Corrigan-Maguire,
Brian Eno, Norman Finkelstein,
Amira Hass, Stéphane Hessel,
Akiva Orr, Moni Ovadia, Ilan
Pappé, Desmond Tutu, Roger Waters,
Rabbi David Weiss
Hier können die Anteile gebucht
werden:
http://www.produzionidalbasso.com/pdb_753.html#en
(Die Seite ist fast in allen
Sprachen, bisschen weiter runterscrollen
für englisch, französisch, arabisch,
spanisch :)
Hier noch der Link zur "Film-Seite",
auf der schon einige Kapitel
angeschaut werden können, z.B.
von Egidia Beretta, Vik's Mutter,
auf italienisch, von Stephane
Hessel auf französich; Ilan
Pappe, Mairead Corrigan Maguire
und Norman Finkelstein sind
gerade in Produktion.
http://www.restiamoumani.com/
So, nun komme ich zum nächsten
Punkt: Bisher habe ich noch
niemanden finden können, der
ein Kapitel auf Deutsch liest....
Was für eine Schande.... Vittorio
Mutter sagte mir vor Kurzem,
dass ihr das auch am Herzen
liegen würde, da Restiamo Umani
zuallerst auf Deutsch übersetzt
worden war!!!!
Wenn Euch also jemand einfällt,
bitte gebt mir ganz bald Bescheid,
sodass ich die Information nach
Italien weitergeben kann!!!
Wäre mir sehr wichtig!!!
bienss@googlemail.com
3 D - Die Zionistische Abwehr
von Kritik mit Hilfe der Antisemitismuskeule
D
elegitimiert Kritiker,
D
ämonisiert sie
D
oppelte Standards werden in
Bezug auf Israel angewendet
Ni’lin:
Eine Woche der Armeeinvasionen
im Dorf -
Am 18. Januar
2012 kam die israelische Besatzungsarmee
um halb vier Uhr nachmittags
ins Dorf Ni’lin, terrorisierte
die Bevölkerung und nahm einen
jungen Palästinenser mit, Saeed
Amireh, der nach zwei Stunden
wieder freigelassen wurde.
Die israelischen
Soldaten hatten das Dorf durch
die Felder erreicht und stellten
sich an der Strasse auf; Autos
wurden angehalten und Insassen
und Passanten belästigt. Zusätzlich
schossen die Soldaten mit scharfer
Munition in die Luft und feuerten
Tränengas und Schockgranaten
auf die Menschen. Sobald einige
Jugendliche darauf mit Steine
werfen reagierten, feuerten
die Soldaten ihre Gewehre in
Richtung der Menschen. Ein Dorfbewohner
wurde von einer Tränengasbombe
verletzt und in der örtlichen
Apotheke behandelt.
Zwei Häuser waren
das nächste Ziel des israelischen
Kommandos und wurden zwei Stunden
lang besetzt.
Nachdem die Soldaten
gegangen waren, drangen fünf
Militärjeeps im Dorf ein und
fuhren zum Haus von Saeed Amireh,
der abgeführt und erst zwei
Stunden später wieder freigelassen
wurde.
Donnerstag um
zwei Uhr morgens kamen die Soldaten
wieder. Dieses Mal gingen sie
zu Mohammed Amirehs Haus, einem
Mitglied des Bürgerkomitees.
Die Familie Amireh musste zusehen,
wie sich die etwa 25 Soldaten
ohne Rücksicht und Respekt für
die Hausbewohner im Haus
breit machten und ihre Stiefel
den Schmutz der regennassen
Felder im Haus hinterliessen.
Am Freitag, dem
Tag der wöchentlichen Demonstration
gegen die Apartheidmauer in
Ni’lin, wurden die Demonstranten
mit scharfer Munition beschossen;
niemand wurde verletzt.
Israel
greift zu gewaltsamen und illegalen
Methoden, um die gewaltlose,
von Israel gefürchtete Protestbewegung
gegen die Kolonisierung und
Besetzung der palästinensischen
Westbank zu beenden.
Ni’lins Komitee,
das die Proteste im Dorf organisiert,
verurteilt die militärischen
Angriffe auf Zivilisten und
erklärt dass die Proteste weitergeführt
werden, bis die Mauer fällt
und Palästina frei ist.
Week of military
invasions in Ni’lin village,
23.
Januar 2012;
http://www.nilin-village.org/
Ein
Fussballspiel gegen Israels
Apartheidpolitik -
Am
21. Januar 2012 organisierte
das Bürgerkomitee Beit Ummar
ein Fussballspiel am Tunnel-Checkpunkt
im Süden Jerusalems als Protest
gegen Israels Apartheidsystem
in der besetzten Westbank.
Der Tunnelcheckpunkt
kontrolliert die Zufahrt vom
südlichen Teil der Westbank
nach Jerusalem. Obwohl er auf
palästinensischem Land steht,
dürfen Palästinenser nicht in
Richtung Norden, nach Jerusalem
passieren. Palästinenser aus
Beit Ummar, Yatta und Beit Jala
und dem
Palestinian Women's
Struggle Committeebeschlossen
deshalb zusammen mit Israelis
und internationalen Aktivisten,
ein Protestfussballspiel auf
dem militärischen Gelände zu
veranstalten, um ihr Recht auf
Bewegungsfreiheit auf ihrem
palästinensischen Land
einzufordern. Kurz nach dem
Anpfiff kamen dutzende von israelischen
Soldaten und versuchten, die
etwa 50 Protestteilnehmer physisch
vom Geländ des Checkpunkts zu
verdrängen. Ein Mitglied des
Bürgerkomitees von Beit Ummar,
Mousa Abu Mariya wurde dabei
festgenommen und erst wieder
freigelassen, nachdem sich die
Gruppe der Demonstranten weigerte,
den Checkpunklt ohne ihren Mitstreiter
zu verlassen. Durch den Protest
wurde der Checkpunkt etwa eine
halbe Stunde lang teilweise
stillgelegt.
http://popularstruggle.org/content/demonstrators-stage-protest-football-match-main-checkpoint-jerusalem
Gewaltlose
Proteste in der Westbank (20.Januar
2012) -
Der Freitagsprotest
im Westbankdorf Kufr Qaddoum,
nordwestlich von Qalqilia wurde
von israelischen Soldaten mit
Tränengas beschossen und dutzende
der Teilnehmer verletzt. Dan
der Demonstration im Dorf gegen
die Annexionsmauer und die israelischen
Siedlungen in der Westbank
nahmen mehrere Vertreter der
Fatah und verschiedener politischer
Bewegungen teil.
Seit 2003 blockiert die israelische
Armee eine Hauptstrasse zum
Dorf . Die Bewohner sind zusätzlich
häufigen Angriffen durch die
Bewohner der benachbarten israelischen
Siedlungskolonien ausgesetzt.
Gewaltlose Proteste fanden ebenfalls
in mehreren Dörfern der palästinensischen
Westbank statt. In Nabi Saleh
wurden drei Protestteilnehmer
verletzt; in Bil‘in und Ni’lin
erreichten die Demonstranten
die Apartheidmauer und wurden
von der Armee mit Tränengas
angegriffen; in Al Ma’sara wurden
die Demonstranten am Dorfeingang
von der israelischen Besatzungsarmee
blockiert und mit Gewalt zurückgedrängt.
Troups attack
Nonviolent Protest in Kufr Qaddoum,
21. Januar 2012;
http://www.imemc.org/article/62873
Übersetzt und zusammengefasst
von Martina Lauer
Abdallah Frangi: Der Gesandte.
Mein Leben für Palästina. Hinter
den Kulissen der Nahost-Politik,
Heyne-Verlag München 2011, 19,80
Euro, ISBN 978-3-453-19354-3
Diplomatische Beziehungen zu
Palästina
- Auswärtiges/Antrag
- 25.01.2012 - Berlin: (hib/BOB)
Die Fraktion Die Linke fordert
eine Aufwertung der diplomatischen
Beziehungen zu Palästina. Die
Bundesregierung soll „unverzüglich“
mit der palästinensischen Autonomiebehörde
Verhandlungen über die gegenseitige
Aufwertung des Status der deutschen
und der palästinensischen Generaldirektionen
aufnehmen. Das fordert die Fraktion
in einem Antrag (17/8375). Ferner
seien die bisherigen diplomatischen
Vertretungen beider Länder zu
regulären diplomatischen Missionen
aufzuwerten und der jetzigen
Generaldelegation Palästinas
in Deutschland der Rang einer
„Mission Palästinas“ zu verleihen.
Zur Begründung heißt es, eine
Aufwertung der diplomatischen
Vertretungen sei ein Signal
für das angestrebte Ziel der
zwischen den Konfliktparteien
auszuhandelnden Zwei-Staaten-Lösung.
Sie unterstütze den Aufbau eines
lebensfähigen, demokratischen,
in Frieden und Sicherheit an
der Seite Israels existierenden
palästinensischen Staates.
Quelle
Protest of Women in Black
(Austria) and Critical Jewish
Voice (Austria) against
the invitation to Avigdor
Lieberman to speak at the
Vienna Congress
com.sult, 24 January 2012,
Vienna, Austria - Approximately
20 participants took part
in a protest vigil, held
from 7.45 to 10.45 a.m.,
at the Haus der Industrie,
Vienna, Austria, on 24 January.
Approximately 400 of our
fliers, in English and in
German, were handed to those
attending (attached). Another
demonstration, by another
group, was held in the evening,
from 4 - 6 P.M. Lieberman
was invited to speak, among
other things, on the Arab
Spring and in a newpaper
interview, he spoke of Israel's
wish to enter the EU.
Our group was allowed to
carry out the protest directly
in front of the Haus der
Industrie and we were mentioned
in at least one of the main
Viennese newspapers.
Selbstdarstellung
-
Green
Olive Tours ist
ein soziales Unternehmen
das Touren anbietet,
die sowohl informativ,
als auch analytisch
sind und die Themenbereiche
Geschichte, Kultur
und politische Geographie
von Palästina und
Israel abdecken.
-
Die
einheimische Bevölkerung
profitiert von unserem
Unternehmen durch
das Einstellen und
die Ausbildung von
lokalen Reiseführern,
Übernachtungen bei
palästinensischen
Familien und kleinen
Gasthäusern, und
indem Besucher_innen
dazu motiviert werden
lokales Handwerk
zu erwerben.
Die
große Anzahl der
möglichen Reiserouten
beinhaltet das Kennenlernen
von sowohl palästinensischen,
als auch israelischen
Menschen, Besuche
von Gegenden die
die Geschichte und
den derzeitigen
Status des Konfliktes
zwischen Israel_innen
und Palästinenser_innen
im Westjordanland
und in Jerusalem
und zwischen jüdisch-israelischen
und palästinensischen
Bürger_innen Israels,
sowie Beduinen veranschaulichen.
Das komplexe Mosaik
von Religionen,
Nationalitäten und
politischen Ansichten
im heiligen Land
werden gründlich
erkundet. Viele
der Touren führen
zu Orten die von
historischem, kulturellen
und religiösen Interesse
sind, und die durch
die politische Analyse
der Reiseleiter_innen
in einen neuen Kontext
gesetzt werden.
Green
Olive Tours versucht
seinen Gästen folgenden
zu bieten:
ein kulturelles,
historisches
und politisches
Verständnis
von Israel und
Palästina
Besuche von
kulturellen,
historischen
und religiösen
Sehenswürdigkeiten
die direkte
Erfahrung der
politischen
Situation
Interaktion
mit Palästinenser_innen
und Israel_innen
eine Analyse
der Situation
basierend auf:
- Menschenrechten
- kulturellem
Selbstbestimmungsrecht
- dem Recht
auf politische
Selbstbestimmung
- dem Recht
auf ein Leben
in Sicherheit
- dem Recht
auf politische
Freiheit
- dem Recht
auf eine Heimat
Die
Idee alternative
Touren in Israel/Palästina
anzubieten, basiert
auf unserer Überzeugung,
dass ein echter
Versöhnungsprozess
nur durch die Erkenntnis
und Anerkennung
der Geschichte und
Kultur Palästinas
und Israels, sowie
der politischen
Situation und der
kontinuierlichen
Menschenrechtsverletzungen
erreicht werden
kann.
War
made easy (Doku) Wenn Amerikas
Präsidenten lügen
-
War made easy (Doku) Wenn Amerikas
Präsidenten lügen GERMAN Dokumentation
Deutsch - So unterschiedlich
Amerikas Präsidenten in den
vergangenen 50 Jahren auch waren,
in einem waren sie alle gleich:
Sie waren wahre Könner in der
Kunst der Lüge, wenn sie das
eigene Land zu einem Krieg verführen
wollten! Und ihre Methoden glichen
sich. Diese "Gehirnwäsche mit
Tradition" hat der amerikanische
Wissenschaftler Norman Solomon
erforscht, und die beiden Dokumentarfilmer
Loretta Alper und Jeremy Earp
haben die Ergebnisse in einem
wunderbar eindrucksvollen Film
zusammengestellt. Wie man sich
den Krieg leicht macht. Norman
Solomon zeigt, sogar Sprache
und Rhetorik der Präsidenten
waren nahezu identisch, wenn
die Kriegsmaschinerie in Gang
gesetzt werden und das amerikanische
Volk jubelnd zur Seite stehen
sollte.
Der Film zeigt auch, wie Reporter
und Moderatoren zeitgleich die
Sprache der Präsidenten übernahmen.
Politik und Medien, das zeigt
der Film, arbeiten sogar Hand
in Hand. Er wurde vom Oscar-Preisträger
und Friedensaktivist Sean Penn
gesprochen, die deutsche Fassung
spricht sein Synchronsprecher
Tobias Meister.
Für die Bildungsarbeit
kann der Film mit ausführlichen
Begleitmaterialien als
Medienpaket mit Verleih-
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Medienzentralen, Schulen,
Bilbliotheken usw. im
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anzugeben! - Haben
Sie Fragen zum Film
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Informationen? Wir freuen
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Zwischen
HipHop und Kalaschnikow
- Anders reisen:
Beirut-Ramallah
– All inclusive
Dokumentarische
Erzählung, 100
Minuten, 2010
von Stefanie
Landgraf und
Johannes Gulde
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Stimmen
zum Film
„HipHop und
Kalaschnikow“,
ein spannender
Film über die
Hoffnungen und
Ängste einer
jungen Generation,
die hinter Stacheldraht
aufgewachsen
ist.“
- Roswitha Buchner
- Das
interkulturelle
Magazin, BR
5, 27.6.2010
„...Die jungen
Palästinenser
suchen...nach
einer Alternative
zur Gewalt...Sie
finden diese
in Theater,
Tanz und dem
Rap. Dass diese
jungen Leute
Worte den Waffen
vorziehen, lässt
Hoffnung keimen.
Das ist die
unmissverständliche
Botschaft der
Dokumentation....“
Susanne
Hermanski -
Süddeutsche
Zeitung 22.4.2010
Israel zerstört ein palästinensisches
soziales Zentrum, das mit
spanischer Hilfe gebaut
worden war.
-
Wie diplomatische Quellen
und das Israelische Komitee
gegen Häuserzerstörung (ICAHD)
der Agentur EFE gegenüber
angaben, hat Israel heute
im Morgengrauen in Anata
im Westjordanland etwa 10
palästinensische Wohngebäude
und Einrichtungen zerstört,
darunter ein Gemeindezentrum
und ein Haus, das von spanischen
Freiwilligen mit Finanzierung
durch die Spanische Agentur
für Zusammenarbeit und Entwicklung
(AECID) gebaut worden waren.
Eines der zerstörten Gebäude
war das Heim einer 17-köpfigen
Familie, die auf die Straße
getrieben wurden, ein weiteres
das "Friedenszentrum" oder
Beit Arabiya, wo ICAHD Veranstaltungen
zur Verteidigung der Menschenrechte
durchführt., sagte der Agentur
EFE gegenüber der Co-Direktor
der ONG, Itay Epstein.
Dutzende internationale
Freiwillige kommen im Sommer
ins Beit Arabiya, um in
einem von AECID finanzierten
Projekt beim Wiederaufbau
von Israel zerstörter Wohnhäuser
mitzuarbeiten.
"Diese
Tat ist Teil der systematischen
Verfolgung der Menschenrechtsbewegungen
und ist nur ein weiterer
Beweis, dass in diesem Land
das Gesetz des Dschungels
herrscht", erklärte EFE
gegenüber Meir Margalit,
Mitgründer der NGO und Stadtrat
in Jerusalem für die pazifistische
Partei Meretz.
Beit Arabiya, erklärte er,
"ist ein Wahrzeichen, es
beherbergt Aktivitäten für
den Frieden, Konferenzen,
Treffen zwischen Israelis
und Palästinensern und Aktivisten
aus der ganzen Welt. Es
ist das fünfte Mal, dass
man es zerstört, und wir
werden es wieder aufbauen."
Der Sprecher der israelischen
Zivilverwaltung (Militärverwaltung
in dem besetzten Gebiet),
Guy Inbar, bestätigte gegenüber
EFE, "dass fünf Häuser zerstört
worden sind, die ohne Genehmigung
errichtet worden waren.
Die Leute hatte Befehle
erhalten, mit dem Bau aufzuhören
und (die Gebäude) selbst
abzureissen, haben das aber
nicht gemacht"....
Befragt danach, dass es
für Palästinenser so gut
wie unmöglich ist, in der
Zone C eine Baugenehmigung
zu erhalten, anwortete er,
dass "es im vergangenen
Jahr einige Anträge auf
Baugenehmigung gegeben habe,
dass es aber nicht bedeutet,
dass sie entgegen dem Gesetz
bauen dürfen, wenn sie keine
Genehmigung erhalten".
Quelle:
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=37437
aus dem Spanischen
übersetzt und gekürzt von
K. Nebauer
Seinen Geisteszustand belegt
Henryk M. Broder auch in seinem
Kommentar zum Artikel von Jörg
Lau: Da wiederholt er
Sätze wie: "So
lange dieses parasitäre Pack
nicht von seinem “Recht auf
Rückkehr” Gebrauch macht"
Irgendwie erinnert mich das
an den Sprachgebrauch der Nazis.
Rechts so....
Jörg Lau kommentiert es auch
entsprechend: "Der Gegner ist
schwul und “parasitäres Pack”
– das ist eine rechtsextreme
Rhetorik, die der Broder, den
ich einmal kannte, einfach nur
widerlich gefunden hätte." In
seinem Kommentar auf J. Laus
Artikel legt Henryk M. Broder
noch einen Gang mehr ein und
schreibt pervers, die NGOs in
Palästina ansprechend: "Es sind
Parasiten, die das vermeintliche
oder tatsächliche Elend ihrer
Fürsorgeobjekte nicht nur ausnutzen
sondern für dessen Fortsetzung
sorgen "
Nun weiß Broder was in Gaza
abläuft, umso perverser ist
dieser Kommentar von ihm. Kürzlich
sah ich einen Film über das
Warschauer Getto. Da waren doch
die Nazis so pervers und haben
im Getto Propagandafilme gedreht.
Dabei wurden Szenen inszeniert,
wo angebliche reiche Juden im
Lokal saßen und den armen Juden
alles wegfraßen. Dies um zu
zeigen wie verbrecherisch, unsolidarisch
Juden selbst in der Not sind.
Prima Broder, nachdem sie schon
das richtige wussten, haben
sie sich nun sehr erfolgreich
bemüht die falschen Lehren aus
den Verbrechen im 3. Reich zu
ziehen und zu übertragen...
1989 schrieb Henryk M. Broder:
""Früher
mussten wir fürchten, sie wollten
uns ins Meer treiben, heute
fürchten wir, sie könnten mit
ihren Friedensangeboten ernst
meinen. Eine vermieste Geschichte
reicht uns nicht, wir brauchen
auch eine vermasselte Zukunft."
Ja, und der Obervermassler in
Deutschland heißt Henryk M.
Broder, ein wahrer Freund Israels...
Ein kleines Beispiel aus
dem Bericht, Seite 204:
"Auch wenn „Die Linke" sich
im Bereich der Bekämpfung des
Antisemitismus stark engagiert,
so werden doch immer wieder
problematische Äu-ßerungen
aus den Reihen der Partei bekannt.
In jüngster Zeit sind zwei Ortsverbände
der „Linken" durch Boykottaktionen
gegen Israel aufgefallen, die
nicht frei von antisemitischen
Konnotationen waren. Das
Bremer Friedensforum rief am
11. März 2011 zum Boykott gegen
Israel mit einer Demonstration
vor einem Supermarkt auf."
Die Sonnenblume
in Anlehnung
an den iranischen Dichter
Mohammad Reza Shafi‘i Kadkani
Afsane
Bahar, 23.4.2010
für Ellen, Erhard, Michael,
Thomas, Wolfgang
und die anderen mit dem
langen Atem *
Deinen liebevollen Gesang
den verzaubernden Geruch
deines Atems
deinen betörenden Anblick
dein dem Wunder gleichenden
Aufblühen
habe ich wahrgenommen
du, die Sonnenblume
Vor der Morgendämmerung
die Tanne, die Sterne im
Schlaf
bist du schon am Werke
fleißig, bescheiden, still
in Erwartung der aufgehenden
Sonne
geduldig, treu, voller Wonne
du, die Sonnenblume
Dein Geheimnis
kennen sie nicht
weder das Veilchen
noch die Weide
weder der Fenchel
noch das Getreide
Unbemerkt von diesen
mit unbegreiflicher Inbrunst
mit bezaubernder Ausdauer
lebst du jeden Tag
deine tiefe Überzeugung
du, die Sonnenblume:
das Leben lebt
von unseren Träumen
von unserem ewigen
Greifen nach den Sternen
Ich, mit meiner Unrast
der Befreiung wegen
auch wenn nicht greifbar
du, mit deiner Bewegtheit
deiner Geliebten entgegen
auch wenn nicht erreichbar
Schau richtig hin
die Einheit der Liebenden
mit der Geliebten
hat ihr Symbol
in dir gefunden
du, die Sonnenblume
schau richtig hin
du bist selbst
zur Sonne geworden
du, die Sonnenblume
* Auch in meiner
zweiten Heimat, Deutschland,
gibt es eine Reihe von „Ein-Mann-Betrieben“.
Sie werden hier unter anderem
von Ellen Rohlfs, Erhard Arendt,
Michael Schmid, Thomas Immanuel
Steinberg und Wolfgang Kuhlmann
am Leben gehalten. Sie sind
wie das Salz in unserer Suppe,
sie sind die Sonnenblumen unserer
Gesellschaft.
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=137,3360,0,0,1,0
Israel-Lobby: Folgen Sie
der Spur des Geldes ...
- Institut für Palästinakunde
- Die Macht der Israel-Lobby
in den USA ist nicht etwa
das Ergebnis einer konspirativen
Verschwörung, des Rätsels
Lösung heisst schlicht 'Geld'.
Newt Gingrich
etwa, republikanischer Präsidentschaftskandidatenanwärter,
der mit der Erklärung auf
sich aufmerksam machte,
dass die
Palästinenser ein erfundenes
Volk seien, konnte sich
kurze Zeit später über ein
Geschenk von 5 Millionen
US-Dollar durch Sheldon
Adelson freuen, eines bekannten
Zionisten und engen Freunds
von Benjamin Netanjahus.
Offensichtlich
gut investiertes Geld.
Bitte lesen Sie
hierweiter.
Auf dem Hintergrund der
israelischen Kriegsvorbereitungen
für eine nach israelischen
Angaben neue, heftigere
und ausgeweitete Offensive
gegen den Gazastreifen:
Ein 16-jähriger ist jetzt
an den Verletzungen, die
er während der Gazaoffensive
des israelischen Militärs
vor 3 Jahren durch Phosphorbomben
erlitten hat, verstorben:
21.1.2012
-
Hetze gegen den Iran und die
Bundeszentrale für politische
Bildung
- Mahmoud Golomadschedin - Die
Bundeszentrale für politische
Bildung befindet sich nicht
nur im Falle des zionistischen
Israel auf einer schiefen Bahn,
sondern auch in seiner Berichterstattung
über Iran. In beiden Fälle fällt
immer wieder ihr Präsident Thomas
Krüger aus dem Rahmen. So
fördert die Bundeszentrale nicht
nur eine politisch extrem einseitige
Veranstaltung einer mehr
als fragwürdigen Organisation
mit Namen Transparency for Iran,
die sich erst seit kurzem erst
als Agitationsform gegen Iran
etabliert hat, sie
unterstützt diese Organisation
vermutlich auch finanziell.
Partner dieser einseitigen Propaganda-Veranstaltung
war auch die Niedersächsische
Staatskanzlei, in deren Landesvertretung
das ganze stattfand. Üblich
ist es nicht, dass
diese Art von Propaganda
in solchen Räumlichkeiten stattfindet.
Die Vorträge waren zum Teil
sehr gruselig und extrem einseitig.
Besonders
Krügers Rede zeigt
das seine Bildungsbehörde nicht
an ausgewogener Berichterstattung
interessiert >>>
Dankesrede
von Felicia Langer
bei der Entgegennahme
des palästinensischen
Ordens für besondere
Verdienste aus der
Hand von Präsident
Mahmoud Abbas am
17.1.2012 in Berlin.
Eure Exzellenz,
Herr Präsident der
Palästinensischen
Autorität, Herr
Mahmoud Abbas, Eure
Exzellenz, Herr
Generaldeligierter
der Palästinensischen
Generaldirektion
in Deutschland,
Herr Salah Abdel
Shafi; meine liebe
Familie, mein Ehemann
und mein ältester
Enkelsohn Dany mit
seiner Partnerin
Gini, meine Freunde
Prof. Dr. Fanny
Michaela Reisin,
Präsidentin der
Internationalen
Liga für Menschenrechte,
Ich bin sehr glücklich
und tief bewegt
von dieser wundervollen
und inspirierenden
Ehrung, welche ich
mit tiefer Dankbarkeit
annehme. Ich möchte
meiner Familie danken,
die mich all die
langen Jahre unterstützt
hat, ganz besonders
meinem geliebten
Mann Mieciu und
auch meinen Freunden.
Die Palästinenser,
enteignet und gequält
durch Israel, haben
mein Herz und meine
Seele gewonnen und
dies bis auf den
heutigen Tag. So
sehr ich konnte,
habe ich versucht,
den Opfern der israelischen
kolonialen Besatzung
in und außerhalb
der Gefängnisse
zu helfen, damit
die Wahrheit über
die israelische
Unterdrückung überall
ans Licht kommt,
um damit Frieden
in Gerechtigkeit
zwischen dem palästinensischen
und dem israelischen
Volk voranzubringen.
Ich habe eins meiner
ersten Bücher über
die Folter an palästinensischen
Gefangenen in den
frühen 70-er Jahren
betitelt mit „Dies
sind meine Brüder“
und so ist es geblieben.
Lieber Herr Präsident,
liebe werte Gäste
und Freunde, Israel
ist der einzige
Staat in der Welt,
der ununterbrochen
seit 44 Jahren eine
grausame, koloniale
Besatzung entgegen
den Maximen des
internationalen
Rechts aufrecht
erhält, und die
Welt toleriert das.
Wir sollten auch
niemals die Verbrechen
gegen das Volk von
Gaza vergessen,
die unter dem Namen
„Gegossenes Blei“
vor zwei Jahren
verübt worden sind.
Ich bin sehr glücklich,
durch Sie in einer
Ära der arabischen
Revolutionen ausgezeichnet
zu werden, trotz
all ihrer Schwierigkeiten
und Rückschläge.
Dieser gesegnete
Wind der Veränderung
wird die Palästinenser
nicht vergessen.
Wir stehen noch
am Anfang. Wir stehen
auch am Beginn der
palästinensischen
Einheit. Das palästinensische
Volk ist ein heroisches
Volk, sowohl die
palästinensischen
Kinder, die ich
kenne, als auch
seine Mütter und
Väter, die Gefangenen
in den Gefängnissen
und außerhalb, und
auch die Bauern,
die zusammen mit
mir gerichtlich
gegen den Raub ihres
Landes kämpften
und dies heute gegen
die Apartheidmauer
tun. Auch sie demonstrieren
für Frieden in Gerechtigkeit.
Wenn Israel sich
nicht vollständig
abwendet von seiner
zerstörenden und
friedensfeindlichen
Politik, wird es
eine Insel der Apartheid
im Mittleren Osten
bleiben, ohne jede
Zukunft. Dies ist
auch die Meinung
der israelischen
Friedenskräfte.
Die wahren Freunde
Israels müssen dies
erkennen!
Mein Ehemann, ein
Opfer des Holocaust
und ich selbst haben
daraus eine Lektion
gelernt und die
heißt: „Menschlichkeit“.
Diejenigen, die
das nicht wahrhaben
wollen, wie die
israelische Regierung,
verraten unsere
Opfer. Das palästinensische
Volk hat entsprechend
internationalem
Recht wie jedes
andere Volk unter
der Sonne das legitime
Recht auf Selbstbestimmung
und darauf, ein
Mitglied der Vereinten
Nationen zu werden.
Das wird geschehen,
genauso wie es in
der UNESCO geschehen
ist.
Der Tsunami des
palästinensischen
Strebens nach Freiheit
wird nicht enden,
er ist unbesiegbar!
Noch einmal, herzlichsten
Dank aus der Tiefe
meines Herzens.
Vereint im gerechtem
Kampf! 17.1.2012,
Felicia Langer
Bitte berufen Sie doch eine
Stunde über sämtliche Rüstungsverkäufe
z.B. an Syrien, genehmigt durch
Bundesregierungen, wie DIE LINKE
es verlangt. Bei der Debatte
haben Sie falsche Eindrücke
erwecken wollen, haben gelogen
und Sie wissen es.
Zum Glück ist noch die Deutsche
Öffentlichkeit gegen Krieg,
was als ‚humane Prävention’
zu verkaufen, Sie sich anbiedern.
Reicht Ihnen das Irak-Desaster
nicht? Juden unterschiedlicher
Nationalitäten kritisieren die
Politik Israels und raten Sie
mal, was gegen Krieg sein und
die Entstehung des Staates Palästinas,
miteinander zu tun hat.
Sie vertrauen Behauptungen Deutscher
Massenmedien? ‚Verschwörungstheorie’:
was meinten Sie? Etwa, daß es
eine zionistische Lobby weder
in den USA noch in der EU-Kommision
gibt? Wissen Se wirklich was
die breite Masse von Freiheitsliebenden
Arabern speziell über die westliche
Politikmoral hält?
Aufruf
zum Weltsozialforum 2012 mit
dem Thema "Freies Palästina"
-
Maria M. Delgado
-
... Das Weltsozialforum "Freies
Palästina" ist ein Ausdruck
des menschlichen Empfindens
und will alle Menschen ansprechen,
sich zusammenzuschließen und
solidarisch für Gerechtigkeit
und Freiheit gegen die Hegemonie
von Neoliberalismus, Kolonialismus
und Rassismus einzusetzen und
für soziale, politische und
wirtschaftliche Alternativen
zu kämpfen, damit Gerechtigkeit,
Gleichheit und Souveränität
der Völker vorangebracht werden.
Das Weltsozialforum
Freies Palästina wird ein internationales
Treffen sein mit breiter Mobilisation
in Bevölkerung und Zivilgesellschaft
in der ganzen Welt. Seine Ziele
sind:
1.
Solidarität mit
den Forderungen des palästinensischen
Volkes und den verschiedenen
Initiativen und Aktionen zeigen,
die Gerechtigkeit und Frieden
in der Region fördern.
2.
Effektive Aktionen
durchführen, um die Selbstbestimmung
des palästinensischen Volkes,
die Schaffung eines palästinensischen
Staates mit Jerusalem als Hauptstadt
und die Einhaltung der Menschenrechte
und des Völkerrechts zu garantieren,
durch
a) Beendigung der israelischen
Besatzung und der Kolonisierung
Palästinas sowie Abbau der Mauer;
b) Sorge tragen für die grundlegenden
Rechte der arabisch-palästinensischen
Bürger Israels, für Gleichheit
(vor Gesetz und in Rechten).
c) Einhaltung, Schutz und
Wahrung der Rechte der palästinensischen
Flüchtlinge auf Rückkehr in
ihre Häuser und ihr Eigentum,
so wie es
die
UN-Resolution 194 festsetzt.
3. Raum für Diskussion, Austausch
von Gedanken, Strategien und
Planung mit dem Ziel, die Strukturen
in der Solidaritätsarbeit zu
verbessern.
Das WSF findet
genau 65 Jahre, nachdem die
Generalversammlung der UNO den
Beschluss über die Teilung Palästinas
fasste, statt.
Wir rufen alle
Organisationen, Bewegungen und
Netzwerke in der ganzen Welt
auf, zum Weltsozialforum Freies
Palästina im November 2012 in
Porto Alegre zu kommen. Wir
bitten Euch, Euch dem Internationalen
Komitee des WSF Freies Palästina
anzuschließen, das wir sobald
als möglich einrichten werden.
Die Teilnahme an diesem Forum
wird die Solidarität mit Palästina
stärken, Aktionen fördern, die
die legitimen Rechte der Palästinenser
durchsetzen und Druck auf Israel
und seine Verbündeten ausüben,
damit sie ihren Pflichten gemäß
dem Völkerrecht nachkommen.
Gemeinsam können wir die weltweite
Solidarität mit Palästina auf
ein höheres Niveau bringen.
Vorbereitungskomitee
für das Weltsozialform Freies
Palästina 2012
Mitglieder des
Büros:
PNGO – Palestinian
NGO Network,
Stop the Wall
– Palestinian grassroots Anti-Apartheid
Wall Campaign, OPGAI – Occupied
Palestinian Golan Heights Advocacy
Initiative
weiters: Alternative Information
Center, Teacher Creativiy Center,
Ittiyah – Union of Arab Community
Based Orgaisations, General
Union of Palestinian Women -
Koordinationsbüro:
PNGO – Palestinian NGO Network,
Tel. +970 2 2975320/1,
Fax: +970 2 2950704,
E-mail:
samahd@pngo.net
Offener Brief an die französische
Direktion von France Info
Sehr
geehrter Herr Chaffenjon, France
Info lässt seine Wetterinformationen
von den pharmazeutischen Werken
TEVA sponsern.
.... raten Sie
ihren Zuhörern, israelische
Medikamente zu kaufen?
Sie verschweigen,
dass Israel den Palästinensern
das Recht verweigert, die Verantwortung
für sich selbst zu übernehmen;
sie bekommen keine
Medikamente; der Zugang zu Krankenhäusern
und Krankentransporten wird
ihnen verwehrt!
Wir erinnern Sie daran, dass
Israel Phosphorbomben
auf die palästinensische auf
die palästinensische Zivilbevölkerung
abgeworfen hat ,die viele
Frauen und Kinder getötet oder
verstümmelt haben
- für Palästinenser die Versorgung
in den Krankenhäusern erschwert;
selbst steriles Verbandsmaterial
und Faden zum Nähen von Wunden
fehlen in Gaza
- es zulässt, dass schwangere
Frauen an militärischen Straßensperren
in den besetzten Gebieten gebären
müssen.
Finden Sie es richtig, unter
solchen Bedingungen für den
Kauf von Medikamenten aus diesem
Staat zu werben?
Wir sind überzeugt, dass Sie
Verständnis dafür haben, dass
sich immer mehr Kunden weigern,
aus ethischen Gründen diese
Medikamente zu kaufen. Diese
Entscheidung ist unabhängig
von religiösen Überzeugungen.
Sie entspricht der Auffassung,
-ähnlich wie im Apartheidsregime
in Südafrika,- dass kriminelle
Politik nicht ermutigt werden
darf. Mit freundlichen Grüßen CAPJPO
- Übersetzt von Gertrud Nehls
Siedlerführer
Katzover gibt nicht länger vor,
die Demokratie zu unterstützen
- Adam Keller - Benny Katzover,
einer der Gründer und prominenten
Führer der Siedlerbewegung,
nimmt alle Masken ab. Er erklärt
in klaren und eindeutigen Worten,
er sei ein geschworener Feind
der Demokratie, in dem er darum
kämpft, das demokratische Regime
in Israel zu demontieren und
zu zerstören und sie durch eine
„jüdische“ Diktatur mit einem
nationalistisch – theokratisch
– rassistischen Charakter zu
ersetzen. Katzover sieht es
nicht mehr für nötig an, gegenüber
der Demokratie ein Lippenbekenntnis
abzugeben, wie er und seine
Freunde es viele Jahre getan
haben. Jetzt spricht er offen
und unverschämt ohne Befürchtung,
dass ihm durch diese Offenheit
Schaden zugefügt wird. Er sieht
und fühlt, dass die Liquidierung
der Demokratie jetzt auf der
israelischen öffentlichen Agenda
eine greifbare und realistische
Option ist.
Tatsächlich ist es unmöglich,
eine Entscheidung weiter hinauszuschieben.
Entweder würde die schon in
den besetzten Gebieten existierende
militärische und Siedlerdiktatur
in alle Teile der israelischen
Gesellschaft dringen und eliminieren,
was noch von einer Demokratie
in Israel übrig ist, und vielleicht
auch für Israel selbst das Ende
bringen – oder die vernünftigen
Kräfte in der israelischen Gesellschaft
werden sich im letzten Augenblick
zusammenfinden, um der Besatzung
und der Siedlung ein Ende zu
setzen, die Demokratie aufrecht
zu erhalten und stärken und
einen Frieden zwischen Israel,
den Palästinensern und der arabischen
Welt zu erreichen. Zwischen
diesen beiden Möglichkeiten
kann es keine Brücke und keinen
Kompromiss geben.
http://972mag.com/settler-leader-democracy-must-be-dismantled/32401/
(dt. Ellen Rohlfs)
Felicia Langer - Dank an
die zahlreichen Gratulanten
- Liebe Freunde und Mitstreiter,
die Flut der Glückwünsche per
Fax, E-Mail und Telefon hat
mich geradezu überwältigt und
tief berührt. Recht herzlichen
Dank für Eure Anteilnahme. Die
unerwartete Ehrung und Auszeichnung
mit dem palästinensischen Verdienstorden
bedeuten mir sehr viel und sollen
mir Ansporn sein, in meinem
Bestreben für Frieden in Palästina/Israel
nicht nachzulassen. Unsere Losung
lautet unverändert „Frieden
mit Gerechtigkeit“. Herzlichst
Felicia Langer
Felicia Langer - Lieber Erhard
Arendt, von ganzem Herzen möchte
ich mich für Deine freundschaftliche
Unterstützung bedanken.
Dass das Palästina Portal meiner
Würdigung und der Auszeichnung
mit dem palästinensischen Verdienstorden
so viel Raum gegeben hat, hat
mich sehr berührt. Diese unverhoffte
Ehrung und das vielfältige Echo
darauf aus nah und fern, insbesondere
aus Palästina, bedeuten mir
unsagbar viel und werden mich
anspornen weiterzumachen. Aber
ohne die stetige und selbstlose
Solidarität und Unterstützung
durch Dich und das Palästina
Portal, die ich gar nicht genug
würdigen kann, wäre meine Arbeit
um einiges schwieriger. In tiefer
Dankbarkeit und Verbundenheit
Felicia Langer
Sicherheitsrat analysiert
die humanitäre Situation
in den besetzten
Palästinensischen
Gebieten
- 17.1.2012 -
Agencia EFE -
Der UN-Sicherheitsrat
fasste trotz des
anfänglichen Ignorierens
durch die USA heute
den Beschluss, morgen
Mittwoch die humanitäre
Situation in den
besetzten Palästinensischen
Gebieten zu analysieren,
berichteten diplomatische
palästinensische
Quellen. Die fünfzehn
Mitglieder des höchsten
internationalen
Sicherheitsorgans
waren heute einverstanden,
dass die Nothilfekoordinatorin
der UNO, Valerie
Amos, ihnen am Mittwoch
einen Bericht über
die humanitären
Auswirkungen der
Siedlungskampagne
der israelischen
Regierung im Westjordanland
vorstellt.
So hatte es der
palästinensische
Repräsentant bei
der UNO, Riyad Mansour,
gefordert, der erst
auf den Widerstand
der USA traf, schließlich
stimmte die US-Delegation
aber dem Auftritt
von Amos zu, der
in einer geschlossenen
Sitzung am
Vormittag stattfinden
wird. "Palästina
hat sich bei den
Ratsmitgliedern
um eine Garantie
für den Auftritt
von Amos (mit dem
Bericht) über die
humanitäre Situation
in den besetzten
Gebieten einschließlich
Ostjerusalem bemüht,
insbesondere damit
sie über die Auswirkungen
der israelischen
Kampagne des illegalen
Siedlungsbaus berichtet",
wie palästinensische
Quellen angeben.
Die selben Quellen
wiesen darauf hin,
dass "die Zwei-Staaten-Lösung
unerreichbar ist,
wenn die besetzten
palästinensischen
Gebiete weiterhin
unter den schlimmen
Konsequenzen der
israelischen Kampagne
des illegalen Siedlungsbaus
leiden müssen".
Marokko, in diesem
Jahr das neunte
Mitglied im Sicherheitsrat,
hatte den übrigen
Mitgliedern im Namen
der Palästinenser
die Petition für
das Referat der
Verantwortlichen
der UNO für Humanitäre
Angelegenheiten
vor dem Sicherheitsrat
vorgetragen; dies
hat das höchste
Organ schließlich
heute beschlossen.
Die US-Botschafterin
vor der UNO, Susan
Rice, bemerkte gegenüber
der Presse, dass
ihre Delegation
der Ansicht sei,
der Vortrag von
Amos finde nicht
"zum bestmöglichen
Zeitpunkt" statt,
und bezweifelte
gleichzeitig die
Tauglichkeit der
Fragestellung, versicherte
(aber), dass Washington
der Arbeit der Nothilfekoordinatorin
(General-Subsekretärin)
der UNO Respekt
zolle.
"Wir werden ihren
Bericht anhören
und darauf antworten",
meinte Rice und
wies darauf hin,
dass Amos auch über
die Situation im
Süden Israels informieren
werde.
Amos leitet das
UN-Büro für die
Koordination Humanitärer
Angelegenheiten
(OCHA), das bei
verschiedenen Gelegenheit
die Illegalität
der israelischen
Siedlungen betont
und die von der
israelischen Regierung
seit 1967 vorangetriebenen
Siedlungen mit mehr
als 150 beziffert
hat, wozu noch an
etwa 100 Orten die
von Siedlern ohne
offizielle (israelische,
Übs.) Genehmigung
errichteten Bauten
kommen. "Der anhaltende
Bau und Ausbau von
Siedlungen in den
palästinensischen
Gebieten ist eine
wesentliche Ursache
für die immer weiter
gehende Fragmentierung
des Westjordanlandes
einschließlich der
Abtrennung von Ostjerusalem
(vom Westjordanland,
Übs.)", sagt der
letzte Bericht von
OCHA über die Siedlungen,
der in diesem Monat
veröffentlicht wurde.
"Diese Fragmentierung
schmälert das Recht
des palästinensischen
Volkes auf Selbstbestimmung,
die es mit der Schaffung
eines lebensfähigen
palästinensischen
Staates an der Seite
Israels erhalten
muss", meint derselbe
Bericht weiter.
Die Palästinenser
beantragten im vergangenen
September die Mitgliedschaft
in der UNO; der
Antrag wird seither
im Sicherheitsrat
blockiert. Dort
bemühen sie sich
gleichzeitig um
eine Verurteilung
des israelischen
Siedlungsbaus.
Quelle
-
aus dem Spanischen
übersetzt von K.
Nebauer
Newsletter 1/2012 der Pax Christi
Friedensbewegung -
Kommission Israel/Palästina
in Pax Christi Österreich 19.
Jänner 2012 -
Liebe Leserin,
Lieber Leser! Das heutige Anliegen
der Kommission Israel/Palästina
ist es, Dich/Sie rechtzeitig
auf die Weltwoche für Frieden
in Palästina und Israel aufmerksam
zu machen. Eine „Weltwoche“
? Tatsächlich! In den Kirchen
der Länder, die sich innerhalb
des Ökumenischen Rates der Kirchen
verbunden fühlen – dazu gehört
in Österreich auch die Römisch-Katholische
Kirche als Vollmitglied – hat
die Bitte der Kirchenleiter
in Jerusalem Gehör gefunden,
und Kirchen und „christliche
Gemeinschaften“ wie Pax Christi
bringen ihre Empathie für die
Christen dort durch Aktivitäten
innerhalb und um diese Woche
zum Ausdruck. Mehr darüber in
dem Artikel „Weltwoche für Frieden
in Palästina und Israel“.
Wichtig für Deine/Ihre Vorbereitung
für die Weltwoche – und in allen
Belangen, die mit unserer „Advocacy“-Arbeit
zu tun haben, ist der Artikel
„Was wir tun können“. Du/Sie
finden den englischen Text,
den eine Kanadierin zusammengestellt
hat, auf der Homepage von www.weltwochefürfrieden.com
. Es war mir dadurch leicht,
etwas Entsprechendes für unsere
österreichischen Möglichkeiten
für Dich/Sie bereit zu stellen.
EAPPI habe ich nicht beschrieben.
Wir arbeiten damit seit zwei
Jahren, und die einzelnen Wünsche
an uns finden sich in dem Artikel.
EAPPI wurde vom ÖRK auf die
Bitte der Kirchenleiter in Jerusalem
installiert. Alle drei Monate
wird eine Gruppe von etwa 30
Personen für drei Monate eingesetzt.
(Christoph war in Gruppe 38,
Bettina in Gruppe 40). Ein Team
hat mit seinem Bericht das „Factsheet
2/2011“ gestaltet, der als dritter
Teil dieses Newsletter zur Information
und Illustration der Arbeit
angeschlossen ist.
Großen Ärger hat heute bei vielen
Betroffenen der Artikel im Spiegel,
„Disco Ramallah“ von Patrizia
Schlosser verursacht, in dem
sie mit flapsigen Aussagen junge
NGO-Mitarbeiter aus dem Ausland
pauschal als unseriös und nur
abenteuerlustig abqualifiziert
hat. Der Artikel kursiert zurzeit
zwischen empörten EAs!
Wir können den Frieden zwischen
Israel und den Palästinensern
nicht herstellen, das muss ihnen
selbst gelingen, und es WIRD
gelingen. Aber wir können von
außen ein wenig dazu beitragen,
und das wollen hoffentlich immer
mehr Leute auch in unserem Land.
Das wünsche ich mir, und das
wünscht Du/Sie sich auch.
Shalom – Salaam Gerhilde Merz
Vorsitzende der Kommission Israel/Palästina
Am 17.1.2012 sind etwa
25 Soldaten der IOF ins Dorf
Ni'lin eingedrungen
und sind ins Haus von Muhammad
Amireh, einer der führenden
Mitglieder des Volkskommittees
in Ni'lin, eingedrungen. Sie
haben dessen Computer, Kamera
und Bänder mit gefilmten Demonstrationen
geklaut und seine Möbel zu zerstört.
Dekorierung von
Felicia Langer mit
dem Orden Palästinas
für besondere Verdienste
durch Mahmoud Abbas
- Fanny-Michaela
Reisin -
Berlin, 18. Januar
2012 - Ich hatte
gestern die Ehre
und Freude an der
Dekorierung von
Felicia Langer mit
dem „Orden für besondere
Verdienste“ Palästinas
durch den amitierenden
Präsidenten Mahmoud
Abbas teilzunehmen.
Abbas weilt seit
gestern Morgen auf
Einladung des Bundespräsidenten
Christian Wulff
zu einem ersten
offiziellen Besuch
in Berlin. Gespräche
mit der Bundeskanzlerin,
dem Außenminister
und Bundestagspräsident
Norbert Lammert
stehen auf der Agenda.
Die Ordensverleihung
fand am gestrigen
Abend außerhalb
des offiziellen
Besuchsprogramms
statt.
Ein festliches,
hochpolitisches
Ereignis; den vielen
Verdienste Felicia
Langers in jeder
Hinsicht würdig.
Die inzwischen 81-jährige
Felicia Langer,
Jüdin mit israelischer
und nach vielen
Lebensjahren in
Tübingen auch deutscher
Staatsangehörigkeit
war bekanntlich
die erste israelische
Rechtsanwältin,
die palästinensische
Gefangene vor israelischen
Gerichten verteidigte.
Die von unzähligen
Palästinensern und
Palästinenserinnen
auf der ganzen Welt
geschätzte und geliebte
Gerechtigkeitsanwältin
tritt seit Jahrzehnten
nicht nur für deren
Individualrechte
in den besetzten
Gebieten und in
Israel ein, sondern
streitet gleichermaßen
engagiert für ihr
nationales Selbstbestimmungsrecht
sowie für einen
gerechten Frieden
zwischen zwei souveränen
Staaten, Israel
und Palästina.
In Ihrer Dankesrede
gestern brachte
Felicia Langer ihre
Überzeugung zum
Ausdruck, dass es
an Israel sei, zu
entscheiden, ob
es seiner Bevölkerung
die Zukunftsperspektive
einer „Apartheidinsel“
verordnen oder endlich
eine Teilhabe am
Aufbruch der Region
zu neuen Horizonten
eröffnen wolle.
Die Zustimmung zur
Mitgliedschaft Palästinas
in der UNESCO wertete
sie als ersten internationalen
Erfolg, dem weitere
folgen werden.
Die 1990 mit dem
Alternativen Nobelpreis,
1991 mit dem Bruno-Kreisky-Preis
für Menschenrechte
und 2009 schließlich
mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnete „Brückenbauerin“,
wie sie sich selbst
bezeichnet, war
am gestrigen Abend
sichtlich bewegt.
Die Verleihung dieses
Verdienstordens
Palästinas ist für
sie wohl die kostbarste
Würdigung ihres
Lebenswerks. Zugleich
ist es ein Politikum
ersten Ranges: Palästina
zeichnet eine Jüdin
für ihre besondere
Verdienste aus.
Fanny-Michaela Reisin
18.01.2012
Prof.
Dr. Rolf Verleger
- Mitglied Jüdische
Stimme für Gerechten
Frieden in Nahost
- Mitglied Jüdisches
Forum für Frieden
-
Liebe
Felicia, Du hast
nun schon einige
Auszeichnungen und
Orden bekommen für
Dein Lebenswerk
der Aussöhnung von
Juden und Palästinensern.
Aber dieser Orden,
überreicht vom Präsidenten
Palästinas an eine
Jüdin für ihre Arbeit
in Israel, ist -
so glaube ich -
der wichtigste und
schönste. Er
zeigt, dass Frieden
zwischen Juden und
Palästinensern möglich
ist.
Du bist vorangegangen.
Einige sind Dir
gefolgt. Noch mehr
werden Dir folgen.
Dein Rolf
Kommentar
- E.
Arendt
- Wenn
man
eine
Kampagne,
einen
Aufruf
startet,
muss
man
wie
ein
Schachspieler
die
Gegenzüge
seines
Gegners
bereits
antizipieren.
Es war
voraussehbar,
dass
mit
diesem
Aufruf
eine
eher
negative
Wirkung
erreicht
werden
würde.
Durch
die
ungeschickte
Abfassung
des
gut
gemeinten
und
eigentlich
notwendigen
Aufrufes
hat
man
die
Reaktionen
provoziert
und
den
Gegnern
eine
unnötige
Steilvorlage
geliefert.
Ich
fand
den
Aufruf
auch
einseitig,
habe
ihn
deshalb
auch
nicht
unterschrieben,
den
Verfasser
hatte
ich
auch
darauf
hingewiesen.
Jedes
Wort
dieses
Aufrufes
könnte
ich
unterschreiben.
Er ist
aber
für
mich,
abgesehen
von
der
medialen
Wirkung,
unvollständig
und
folglich
so nicht
tragbar.
Man
kann
nicht
so wortlos
über
diese
- mehr
als
kritisierenswerte
- Regime
hinweggehen.
Gegen
die
westliche
Kriegstreiberei
muss
man
sich
engagieren,
das
heißt
aber
im Umkehrschluss
nicht
blind
zu sein
gegenüber
den
Verbrechen
im Iran
und
Syrien.
Ich
kenne
zu viele
Opfer
aus
dem
Iran,
gerade
aus
dem
linken
Spektrum.
Zeigt
man
nicht
gleichzeitig
Solidarität,
indem
man
sie
wenigstens
mit
einigen
Worten
erwähnt?
Sollten
sie
uns
das
nicht
„wert“
sein?
Worte
wie:
"Das
Regime
in Teheran
ist
schrecklich,
doch
darf
die
Konfrontation
mit
ihm
nicht
zum
Krieg
führen“,
hätten
schon
genügt.
Im Nachhinein
hat
Norman
Paech
gut
und
richtig
auf
die
nun
laufende
Kampagne
gegen
diesen
Aufruf
reagiert.
Aber
auch
die
Abgeordneten
der
Linken
hatten
– um
sich
zu verdeutlichen
- durch
eine
Zusatzerklärung
reagieren
müssen.
Das
alles
war
aber
vorhersehbar,
wäre
deshalb
vermeidbar
gewesen,
sollte
man
bei
der
nächsten
Aktion
bedenken.
722.000 Siedler in den
besetzten palästinensischen
Gebieten
- 16.01.2012 - Ignacio
Alvarez-Ossorio - Das Portal
Israel HaYom berichtete
gestern, dass es im
Westjordanland, in
Ostjerusalem und auf den
Golan-Höhen 722.000
israelische Siedler gibt.
Mit der Bekanntgabe dieser
Zahl sind alle bisherigen
Schätzungen von etwa 550.000
Siedlern, die illegal in den
besetzten Gebieten leben,
hinfällig.
Die vom israelischen
Innenministerium erarbeitete
statistische Erhebung
beziffert den Anstieg der
Zahl der Siedler im
Westjordanland während des
Jahres 2011 mit 4,3% (14.702
Personen). Insgesamt leben
im Westjordanland und dem
Rest von Ostjerusalem, wo
sich ein guter Teil der
israelischen
Siedlungsaktivitäten
konzentriert, 342.414
Siedler. Die Erhebung
spricht auch das stärker
Werden der ultraorthodoxen
Juden an, indem sie angibt,
dass 60.000 dieser im
Westjordanland lebenden
Siedler in Hesder Yeshivas
studieren (die religiöse
Studien mit dem
Militärdienst kombinieren)
und Ulpanot (religiöse
Studien für Frauen).
Der israelische Abgeordnete
Yaakov Katz von der
ultrarechten Partei
Nationale Union
rechtfertigte diesen Anstieg
einmal mehr mit dem Hinweis
auf das falsche Argument des
"natürlichen Wachstums",
nach welchem die Siedlungen
nur erweitert würden, um den
Bedarf der ursprünglichen
Bewohner zu befriedigen.
Unter diesem Vorwand haben
die israelischen Regierungen
die Zahl der Siedler
verdreifacht, von 200.000 im
Jahr 1991 (als der sogen.
Osloprozess gestartet wurde)
bis zu den aktuell 700.000.
Außerdem bemerkte Katz, dass
"wir in einem Jahr, mehr
oder weniger, die Resultate
der Ausweitung des
Siedlungsbaus sehen werden.
Wir beten, dass mit Gottes
Hilfe die Bevölkerung der
Pioniere in Judäa und
Samaria (jüdische
Bezeichnung für das
Westjordanland, Übers.), die
die Ziegel und der Mörtel
der Nation sind, weiter
blühen und zum Anwachsen der
Bevölkerung Israels zum
Guten beitragen wird."
Quelle:
http://www.proximooriente.blogspot.com
aus dem Spanischen übersetzt
von K. Nebauer
„EU-Mitglieder des UN
Sicherheitsrates fordern ein
Ende des Siedlungsbaus“ -
Erklärung der EU-Mitglieder
(Grossbritannien,
Deutschland, Frankreich und
Portugal) vom 20.12.2011
(http://ukun.fco.gov.uk/en/news/?view=PressS&id=708021082)
- „Wir nahmen den Bericht
von Herrn Fernandez-Taranco
über die Lage in den
besetzten palästinensischen
Gebieten zur Kenntnis.
Daraus ging hervor, dass der
fortdauernde Siedlungsbau
und die zunehmende
Gewalttätigkeit der Siedler
äusserst negative
Auswirkungen auf die
Wiederaufnahme der
Verhandlungen hat. Die
wiederholte Ankündigung den
Siedlungsbau zu
beschleunigen ist
verheerend. Wir rufen Israel
auf, dies rückgängig zu
machen. Die Lebensfähigkeit
eines palästinensischen
Staates, den wir wünschen,
sowie die
Zwei-Staaten-Lösung, -
notwendig für Israels
langfristige Sicherheit, -
sind durch den
systematischen Siedlungsbau
bedroht. Die Siedlungen sind
aufgrund internationalen
Rechts illegal. Wir
verurteilen die
beunruhigende Eskalation von
Gewalttaten der Siedler,
einschliesslich die
Brandstiftung von Moscheen
im Westjordanland. Der Zweck
dieser provokativen
Handlungen ist
offensichtlich die Spannung
zu steigern. Wir rufen
Israel auf, die Täter vor
Gericht zu bringen und der
Straflosigkeit ein Ende zu
setzen. Wir ersuchen beide
Seiten, dem Quartett (EU,
U.S.A., Russland und UNO)
Vorschläge betreffs
Gebietsaufteilung und
Sicherheit zu unterbreiten
und so schnell wie möglich
die Verhandlungen wieder
aufzunehmen, Um den Erfolg
der Verhandlungen zu
ermöglichen, ist Zustimmung
zu vier Punkten nötig: 1)
Übereinkunft über die
Grenzen der beiden Staaten,
beruhend auf denen von 1967,
mit der Möglichkeit eines
äquivalenten Landaustauschs,
2) Sicherheitsmassnahmen,
die die palästinensische
Souveränität respektieren,
gleichzeitig Israels
Sicherheit gewährleisten und
ein Wiederaufleben des
Terrorismus verhindern, 3)
eine gerechte und faire
Lösung des
Flüchtlingsproblems, und 4)
Lösung der Frage des Status
Jerusalems als Hauptstadt
beider Länder. Wir sind der
Meinung, dass kein
Widerspruch besteht zwischen
der Sicherheit Israels und
das Recht der Palästinenser
auf einen eigenen Staat.
Verhandlungen werden aber
kaum möglich sein, solange
Siedlungsbau und
Siedlergewalt fortdauern.
(Anmerkung: Der Vorsitzende
des Sicherheitsrates Vitaly
Churkin (Russland)
bezeichnete diese Erklärung
als „historisch“, denn dies
war das erste Mal, dass sich
die Mitglieder aller
Delegationen, mit Ausnahme
der U.S.A., in der internen
Nahostdebatte des Rates zu
dieser Frage formell
geäussert haben. Ohne die
U.S.A. namentlich zu nennen,
erwähnte Churkin, dass die
eine Delegation, die sich
der Erklärung nicht
anschloss, zu glauben
scheint, dass „sich die
Dinge auf wunderbare Weise
(„miraculously“) von selbst
lösen werden.) Quelle
Die "Kritische Jüdische
Stimme (Österreich)" -
www.nahostfriede.at