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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 105
 


29.11.2010
 

 

Vergleich und Erinnerung - Die Grosser-Kontroverse – oder: Wann ist Kritik an Israels Besatzungspolitik passend und zeitgemäß? - Norman Paech - Es ist immer wieder dasselbe. Ja, natürlich ist Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern berechtigt. Das ist der allgemeine Tenor ihrer Kritiker, ob vom Zentralrat der Juden oder den Antideutschen und ihrem Umfeld. Aber wird die Kritik vorgebracht, klar und unmißverständlich wie von Felicia Langer, Richard Falk, Richard Goldstone, Mosche Zuckermann, Norman Finkelstein, Ilan Pappe oder jüngst Alfred Grosser, so ist sie entweder antisemitisch, durch unzulässige Vergleiche mit dem Holocaust vergiftet oder – wie bei Grossers Rede zum 9. November – unzeitgemäß. Bemerkenswert ist, daß die Vorwürfe in wesentlich robusterer Manier vorgetragen werden, als die Kritiker ihre Kritik an der israelischen Regierung äußern. Das reicht von der Beschimpfung bis zum Verbot des Auftritts und man fragt sich, warum das so ist, was diesen Kreuzzug gegen die Kritik so motiviert? Die Fakten können es nicht sein, denn sie sind kaum bestreitbar und werden auch von den Kritikern großenteils nicht bestritten. Sie werden nicht irgendwelchen dubiosen Quellen entnommen, sondern stehen fast täglich in der gängigen Presse, auch in Israel. Ob es sich um die Siedlungspolitik, die Vertreibungen in Ost-Jerusalem, die Zustände in der Westbank oder im Gazastreifen, die völkerrechtlichen Grundlagen oder die verbalen Ausfälle so mancher israelischer Prominenz handelt. Die Erwähnung der Fakten ist für sich genommen nicht antisemitisch. Sie stellt auch das Existenzrecht Israels nicht in Frage. Der Vorwurf des Antisemitismus – auf die jüdischen Kritiker als »Selbsthaß« zugeschnitten– bezieht sich offensichtlich auf etwas anderes: denn diese Kritik ist permanent und unnachgiebig, und gegen die Beweiskraft ihrer Fakten gibt es kein rationales Argument. Sie erzeugt ein Gefühl der argumentativen Ohnmacht, der man nur durch den Antisemitismusvorwurf zu entkommen glaubt. >>>

 
 

weiße Weste Wäscher - WWW - Israel plant großangelegte Image-Kampagne in Europa - Das israelische Außenministerium plant offenbar eine großangelegte Image-Kampagne in mehreren EU-Staaten. Die israelischen Botschaften in London, Berlin, Rom, Paris, Madrid, Den Haag, Oslo und Kopenhagen hätten Anweisungen erhalten, für ein besseres Bild des Landes zu sorgen, bestätigte ein diplomatischer Vertreter am Sonntag in Jerusalem. Nach Informationen der israelischen Tageszeitung "Haaretz" wurde das Budget für die Öffentlichkeitsarbeit in den acht Städten verdoppelt >>>

Ein Volk von Botschaftern -  Peter Münch - Ob Gaza-Krieg oder der mutmaßliche Mossad-Mord: Das Ansehen Israels hat kräftig gelitten. Jetzt sollen Israelis auf Reisen Werbung für ihr Land machen - mit Argumenten der Regierung. >>>

Mehr dazu >>>

Sonderseite:  Hasbara - Manipulation Zensur im Nahostkonflikt >>>
Honestly Concerned und sein Netzwerk - Chefredakteur Sacha Stawski  >>>

 
 

29. November: Internationaler Solidaritätstag mit dem palästinensischen Volk - Fritz Edlinger fordert neue Nahostpolitik Europas - In einer Erklärung anläßlich des Internationalen Solidaritätstages mit dem Palästinensischen Volk kritisierte der Generalsekretär der „Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen“ (GÖAB) Fritz Edlinger die Ambivalenz und Unentschlossenheit der Nahostpolitik der Europäischen Union. Diese sei seit vielen Jahren dadurch geprägt, dass man die politische Führungsrolle nahezu kritiklos den USA überlasse und sich weitgehend auf die Finanzierung eines politischen Prozesses, der schon längst nicht mehr das Etikett „Friedensprozess“ verdiene, beschränke. Obwohl Europa von der Situation im Nahen Osten als unmittelbarer Anrainer weitaus mehr betroffen ist als die USA und zudem die primären Ursachen des israelisch-palästinensischen Konfliktes in Europa liegen (Schlagworte Holocaust und Kolonialismus) hat man niemals ernsthafte Versuche unternommen, entscheidend in diesen Konflikt einzugreifen. Zuletzt habe die US-amerikanische Administration, deren Amtsübernahme besonders in Europa mit großen Hoffnungen begleitet worden ist, bewiesen, dass sie nicht willens ist, im Nahen Osten den Prinzipien des Völkerrechts zum Durchbruch zu verhelfen. Der GÖAB-Generalsekretär bezeichnete in diesem Zusammenhang den jüngsten Vorschlag Washingtons, eine weitere Verlängerung des ohnedies kaum wirklich beachteten Siedlungsstopps um drei Monate mit einem Waffendeal im Ausmaß von 3 Mrd. US-Dollar zu verquicken, als zynisches Spiel mit Menschenleben, ganz abgesehen davon, dass diese Aktion wie viele andere zuvor die internationalen Rechtsnormen verhöhnen. Es sei für ihn absolut unverständlich, dass es dazu keine eindeutige Verurteilung aus Europa gab, erklärte Fritz Edlinger. Da es also bereits seit vielen Jahren offensichtlich ist, dass die USA weder willen noch in der Lage sind, eine gerechte und faire Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes zu vermitteln, sei es höchst an der Zeit, die internationale Arbeitsteilung zu ändern und Europa die führende Rolle zu überlassen. Europa verfüge als Haupthandelspartner Israels sowie aufgrund der Existenz zahlloser bilateraler Verträge, welche in den meisten Fällen sogar unmittelbar anwendbare Menschenrechtsklauseln beinhalten, über weitaus mehr Mittel, Israel zu einem Einlenken zu bewegen als die USA. Europa habe angesichts des völligen Scheiterns der US-Nahostpolitik die Chance, nicht nur eine konkreten Beitrag zur Beilegung eines der längsten und blutigsten Konflikte seit 1945 zu leisten sondern auch den in der Charta der Vereinten Nationen, in der Internationalen Erklärung der Menschenrechte und in ähnlichen fundamentalen Rechtsnormen verankerten Grundsätzen zum Durchbruch zu verhelfen. Der von den Vereinten Nationen am 29.11.1974 geschaffene Solidaritätstag mit dem Palästinensischen Volk stelle für eine derartige mutige und weitsichtige europäische Initiative einen höchst geeigneten Zeitpunkt dar, schloss Fritz Edlinger. Wien, 28.11.2010

Israel setzt völkerrechtswidrige Unterdrückungs- und Besatzungspolitik ungehindert fort. - (Bericht des Palestinian Center for Human Rights). >>>

 

Friedlicher Widerstand in der Westbank, 26. November 2010 - Übersetzung und Bearbeitung Martina Lauer

Berichte über die Demonstrationen am Wochenende in Bil’in, Ni’lin und Al Ma’sara

Politische Gefangene: Die Familien von Adeeb und Abdallah Abu Rahma aus Bil’in und Ibrahim Amireehs Familie aus Ni’lion beschreiben das Leben ohne ihren Vater und Ehemann.

Nächtliche Razzien in Bil’in, Nabi Saleh und Beit Ommar terrorisieren Familien von Aktivisten und führen zu Festnahmen.

Videowettbewerb von ItIsApartheid: Aufruf zur Stimmabgabe

Stop the Wall berichtet von der Internationalen Woche gegen die Apartheidmauer

 

Bil’in: Internationaler Tag der Solidarität mit den Palästinensern am 29. November - Plakate und Botschaften gegen die Besetzung der Westbank, die Blockade Gazas und die Angriffe auf palästinensische Familien in Ostjerusalem dokumentierten bei der Freitagsdemonstration am 26. November in Bil’in den dringenden Appell des Bürgerkomitees an die freie Welt, das historische Unrecht an den Palästinensern endlich zu heben. Der Internationale Tag der Solidarität mit den Palästinensern am Montag ist eine Einladung an Menschenrechtsverteidiger weltweit, die internationale Solidarität für den friedlichen Widerstand, für den Abbau der Siedlungen und der Annexionsmauer, für ein Aufheben der Belagerung der Westbank und Gazas und einen palästinensischen Staat mit Jerusalem als der Hauptstadt zu mobilisieren.

An der Mauer mussten die Demonstranten aus Bil’in, Israel und dem Ausland den von der Besatzung auferlegten Preis für ihre Meinungsfreiheit bezahlen: Eine Barrage von Tränengaskanistern, Schockgranaten und gummiummantelten Stahlgeschossen ist die Standardreaktion der israelischen Armee, und dutzende von Teilnehmern hatten mit den üblen Folgen der Tränengasinhalation zu kämpfen.

Die Einwohner Bil’ins forderten vergangene Woche bei der wöchentlichen Demonstration im Dorf die Freilassung von Abdallah Abu Rahmah, dem Koordinator des örtlichen Bürgerkomitees, der weiterhin im Gefängnis festgehalten wird, obwohl er seine einjährige Hafstrafe bereits verbüsst hat. Ein achzehnjähriger Mann wurde bei  der Demonstration (am 19. November) von einem gummiummantelten Stahlgeschoss an der Hüfte verletzt.
http://www.bilin-village.org/english/articles/testimonies/Bilin-marches-in-solidarity-with-Abdallah-Abu-Rahmah

 

Militärrichter befiehlt Haftverlängerung für Aktivist aus Bil’in 22. November, 2010 - Nach Beschluss eines Militärgerichtes am vergangenen Montag bleibt Abdallah Abu Rahmah während des Berufungsverfahrens, das die Militäranklage gegen seine zu milde Bestrafung anstrengte, weiterhin in Haft.

Am 18. November hatte Abdallah Abu Rahmah seine einjährige Haftstrafe voll verbüsst und sollte an diesem Tag freigelassen werden. In letzter Minute stellten die Ankläger der Armee den Antrag, Abu Rahmahs Untersuchungshaft  zu verlängern.

Der Richter, Oberstleutnant Aharon Mishnayot, Leiter des militärischen Berufungsgerichtes, gab dem Antrag am 22. November statt. Seine Entscheidung widerspricht den Richtlinien des israelischen Obersten Gerichtes, nach denen ein Gefangener nur in den extremsten Fällen hinter Gittern bleibt, nachdem er seine Strafe verbüsst hat.

Abu Rahmahs Verteidigerin Gaby Lasky verurteilte die Entscheidung: “Die Militäranklage und die militärischen Gerichte sind eine gut geölte Maschine für politisch motivierte unfaire Gerichtsprozesse.“

Vergangenen Monat wurde Abdallah Abu Ramah wegen seiner prominenten Rolle in der erfolgreichen Kampagne seines Dorfes gegen die Konstruktion von Israels Trennungsbarriere auf dem Dorfland zu zwölf Monaten Gefängnis verurteilt. Er wurde am 11. Oktober wegen „Aufwiegelung“ und „Organisation von illegalen Demonstrationen“ verurteilt, aber von Anklagen im Bezug auf den Einsatz von Gewalt freigesprochen.

Die ranghöchste Diplomatin der EU, Catherine Ashton verurteilte den Schuldspruch gegen Abdallah Abu Rahmah und erklärte, dass die EU ihn als einen Verteidger der Menschenrechte sehe. Internationale Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, Human Rights Watch und die Internationale Liga für Menschenrechte in Deutschland wiesen das Urteil gegen Abdallah Abu Rahmah als Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäusserung zurück.

Im ähnlichen Fall von Adeeb Abu Rahmah, einem Aktivisten aus Bil’in, hatte das militärische Berufungsgericht ebenfalls angeordnet, dass er nach Absitzen der gesamten Gefängnisstrafe für die Dauer des Berufungsverfahrens im Gefängnis bleiben müsse. Das Berufungsgericht entschied dann auf eine Verschärfung der Strafe für Herrn Abu Rahmah und verlängerte die Gefängnisstrafe um die Hälfte auf 18 Monate.
http://www.bilin-village.org/english/articles/testimonies/Military-judge-orders-to-keep-Bilin-organizer-jailed-even-after-he-has-finished-serving-his-sentence-in-full

 

Eid ohne den Vater und Ehemann - Evie Soli von der Internationalen Solidaritätsbewegung sprach am 16. November mit den Frauen von Abdallah und Adeeb Abu Rahma über die Konsequenzen der gerichtlichen Verfolgung für die Familien.

Al Eid ist ein hoher Festtag im Kalender für Moslems. Familien kommen zusammen und besuchen einander über die vier Tage. Wenn ein Mitglied der Familie fehlt, kann man Al Eid nicht auf die gleiche Weise geniessen. Tausende von Familien von palästinensischen politischen Gefangenen leiden, weil ein Familienmitglied im Gefängnis ist.

Für Majda, die Frau von Abdallah Abu Rahma, ist das Leiden der drei Kinder, der  Töchter Louma (8), Layam (7) und des kleinen Sohnes Layath ( 18 Monate), angesichts der Abwesenheit des Vaters besonders schmerzlich. [...]

Sie erzählt von der Nacht zum 10. Dezember 2009, als die bewaffneten Soldaten das Haus stürmten und Abdallah ins Treppenhaus zerrten. Dort musste er sich anziehen, während vier Soldaten die Familie ausser Sichtweite hielten. Ihm wurde nicht erlaubt, sich von seiner Frau zu verabschieden; nur seinen zwei Töchtern gelang es, an den Soldaten vorbeizukommen und ihn ein letztes Mal zu sehen. Vor dem Haus warteten neun Armeejeeps und Hunde und Majda beschreibt die Reaktion ihrer Töchter: „Louma fragte: Träume ich? Haben Soldaten meinen Vater genommen? Layam fragte das Gleiche- beide dachten, es sei ein Alptraum.“[...]

Die Familien von Menschen, die an Bil’ins gewaltlosem Widerstand gegen die Mauer und Siedlungen beteiligt sind, können nachts nicht mehr in Sicherheit schlafen. Dutzende von Häusern wurden in nächtlichen Razzien durchsucht und Kinder sind traumatisiert, nachdem sie erlebt haben, dass ihre Väter und Brüder von maskierten Soldaten brutal verhaftet wurden. Schlaflosigkeit, Bettnässen und andere Störungen sind bei Kindern weitverbreitet, die nächtliche Hausrazzien erlebt haben.
 

 “Eid ist nicht Eid” - Fünf Monate vor Abdallahs Verhaftung wurde sein Kusin Adeeb Abu Rahma bei einer Demonstration in Bil’in festgenommen. Bisher durfte ihn seine Frau nur einmal im Gefängnis Ofer besuchen, während seiner Tochter Radja (20) aus „Sicherheitsgründen“ noch kein Besuch erlaubt wurde. Für Adeebs Familie, seine Frau und die neun Kinder im Alter von 4 bis 20 Jahren ist dieses Eidfest nicht wie üblich. Radja sagt:“ An Eid war unsere Familie immer zusammen, machte Besuche, hatte Gäste. Unser Vater ist nicht hier und wir vermissen ihn. Eid ist nicht Eid ohne ihn.“ [...]

Die finanzielle Situation der Familie ist schwierig, es gibt keinen älteren Bruder, der sie unterstützen kann. Der älteste Sohn Mohammed ist 16 Jahr alt und noch in der Schule. Zwei Töchter, die an der Universität sind, müssen sehen, wie sie die Gebühren bezahlen können. Das Einkommen der Familie kommt von ihrem kleinen Markt, aber der Verlust von Adeebs Verdienst als Taxifahrer ist spürbar. Umm Mohammed, Adeebs Frau, muss die Verantwortung für die Kinder alleine tragen; sie vermisst ihren Mann und ging zu jeder Gerichtsverhandlung, obwohl sie nicht mit ihm sprechen durfte, um ihn wenigstens zu sehen. [...]

Rajda beschreibt, wie Adeebs jüngste Tochter Batoul ihren Schock über die Verhaftung ihres Vaters zuerst nicht ausdrücken konnte und erst nach einiger Zeit begann, Fragen zu stellen. „ Aber welche Antwort können wir ihr geben? Offensichtlich nahmen sie ihn mit, und behalten ihn immer noch, weil sie vor dem Erfolg der gewaltfreien Demonstrationen Angst haben. Es alarmiert sie, dass durch die Demonstrationen die ganze Welt sehen kann, was Israel uns antut, deshalb fabrizieren sie Beweise gegen die Anführer und bringen sie hinter Gitter. Batoul aber weiss nur, dass ihr Vater von ihr weggenommen wurde und sie versteht nicht, warum.“ [...]

Adeeb Abu Rahma wurde im Juli wegen „Aufwiegelung“ zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Im Berufungsverfahren folgte der Militärrichter dem Antrag der Anklage und verlängerte die Strafe um sechs Monate. Amnesty International wies im Juni 2010 darauf hin, dass der weite Ermessensspielraum der israelischen militärischen Verordnungen dazu führen könne, dass Abu Rahma allein wegen der Ausübung seines Rechtes auf freie Meinungsäusserung im friedlichen Widerstand gegen die israelische Politik in der Westbank verurteilt werde.

Abdallah Abu Rahma wurde im Oktober zu einem Jahr Gefängnis verurteilt und sollte am 18. November freigelassen werden. In letzter Minute gelang es der Anklage, eine Verlängerung der Haft während des Berufungsverfahrens zu erwirken.
http://palsolidarity.org/2010/11/15529/ ( Ausführliche Hintergrundinformationen)

 

Militärrazzia: Sohn von Adeeb Abu Rahmah verhaftet - 23. November 2010 - Dienstag nacht drangen vier Soldaten in das Haus von Adeeb Abu Rahma ein, einem führenden Aktivisten in Bil’in, der sich seit 17 Monaten im israelischen Gefängnis Ofer befindet. Diese Nacht verhafteten sie Adeeb Abu Rahmas Sohn Mohammed, 16; seine Familie, die Mutter und sieben Schwestern, wissen noch nicht, wo er sich befindet. Die Soldaten verprügelten Mohammed, als er sich friedlich gegen die Verhaftung verteidigte, und zwei örtliche Journalisten, die den Überfall filmen wollten, und beschädigten eine Kamera erheblich.
http://www.bilin-ffj.org/index.php?option=com_content&task=view&id=329&Itemid=1
 

Nach einer Welle von Razzien stellt sich Einwohner aus Bil’in zum Verhör - Am Sonntag morgen, den 21. November stellte sich der 30-jährige Aktivist Ashraf al-Khatib nach wochenlangen Schikanen durch die israelischen Armee und den israelischen Shin Bet gegen das Dorf und seine Familie den Militärbehörden im Westbankgefängnis Ofer.

Die israelische Armee hatte nach ihm wegen seiner Beteiligung an den wöchentlichen Demonstrationen gegen die Mauer und die Besatzung gefahndet und dabei Dorfbewohner, Fotografen und Aktivisten verprügelt und die Häuser von Familienangehörigen und Nachbarn mehrfach aggressiv durchsucht. In vier Tagen, vom 9. bis zum 12. November führte die israelische Armee auf ihrer Suche nach Ashraf al-Khatib sieben Razzien in Bil’in durch.

Zwei seiner Brüder erhielten Telefonanrufe vom Shin Bet mit einer Aufforderung, zum Verhör in Ofer zu erscheinen. Einem Bruder wurde mit dem Einzug der Arbeitserlaubnis in Israel gedroht, sollte Ashraf nicht auftauchen. Ashraf hatt seiner Familie mitgeteilt, dass er Angst vor einer Verhaftung hatte, weil die Suche nach ihm in besonders brutaler Weise durchgeführt wurde. Angesichts der fortgesetzten Schikanierung seiner Familie beschloss er, sich dem Shin Bet zu stellen.

Vor zwei Monaten wurde Ashraf von einem Scharfschützen währen der Freitagsdemonstration am Bein verletzt (mit einer 0.22‘ Kaliber Kugel). Ein Verhaftungsversuch während des Transports ins Krankenhaus konnte verhindert werden. Die Kugel zerschmetterte einen Knochen und er musste sich einer Operation unterziehen.
http://www.bilin-village.org/english/articles/testimonies/Bilin-resident-turns-himself-in-to-Ofer-military-prison

 

Bilins “Friends of Justice and Freedom” und das Bürgerkomitee wünschen ein gesegnetes Eid al-Adha und frohe Weihnachten - Seit sechs Jahren organisiert das Dorf Bil‘in wöchentliche Proteste gegen die Apartheidmauer und Siedlungen. Tausende kamen zur Unterstützung des Kampfes für Freiheit und Gerechtigkeit und um die Besetzung zu beenden, die alle Elemente des Lebens in Palästina terrorisiert, die Menschen, das Land, die Bäume. Mehr als 1000 Olivenbäume in Bil’in wurden in den wiederholten Angriffen durch israelische Soldaten und Siedler gefällt, als Vergeltung für den weitverbreiteten Widerstand gegen die Mauer und im Wissen, dass die Olivenbäume ein Symbol Palästinas sind.

Bil’in sendet allen die besten Grüsse für Eid al-Adha und Weihnachten und schlägt die Neupflanzung von 1000 Olivenbäumen vor.

„Weil die Besatzung das Leben so schwer macht und das Land weit von Wasserquellen entfernt ist, bitten wir unsere Freunde weltweit um die Spende von 15 oder 20 Dollar für einen fünfjährigen Baum, um ein erfolgreiches Wachsen zu garantieren. Diese Bäume sollen am 15. Januar 2011 eingepflanzt werden. Wir danken allen für ihre Mithilfe.”
http://www.bilin-ffj.org/index.php?option=com_content&task=view&id=327&Itemid=1
 

Fortsetzung des Gerichtsverfahrens in Kanada - Bil’in beantragte Anfang Oktober eine Fortsetzung des Verfahrens gegen zwei kanadische Firmen, Green Park International und Green Mount International, vor dem Obersten Gerichtshof Kanadas. Die zwei Baufirmen mit Sitz in Montreal, Quebec waren an der Konstruktion und dem Verkauf von Wohneinheiten in der illegalen Siedlung von Modi’in Illit beteiligt. Die Siedlung ausschliesslich  für jüdische Israelis wurde auf dem Land des Dorfes in der besetzten Westbank gebaut.

Im August 2010 hatte das Berufungsgericht in Quebec eine Anhörung des Falles abgelehnt und dem Beschluss eines Gerichtes in erster Instanz zugestimmt, dass das israelische Oberste Gericht zuständig sei. Bil’ins Rechtsanwälte hatten argumentiert, dass die Baufirmen die Vierte Genfer Konvention verletzt hatten, vor allem Artikel 49 (6), der einer Besatzungsmacht verbietet, die eigene Bevölkerung in das besetzte Gebiet zu transferieren.
http://www.bilin-village.org/english/articles/press-and-independent-media/Bilin-Seeks-Permission-to-Appeal-to-the-Supreme-Court-of-Canada-the-dismissal-of-its-case

Bil'in 26.11.10

Night Raid On Bilin 23.11.2010

Besuch bei meinem Vater im Gefängnis -  Saeed Amireh aus Ni’lin beschreibt die enormen Hürden, die seine Mutter durchlaufen muss, wenn sie ihren Mann im Gefängnis besuchen will.  Am 12. Juli 2010 wurde Ibrahim Amireh zusammen mit Hassan Mousa and Zaydoon Srour wegen der Organisation von Demonstrationen gegen die Mauer in Ni’lin zu 20 Monaten und 15 Tagen Gefängnis verurteilt. Ihre Gefängnisstrafen können um 9 Monate reduziert werden, wenn die Familien für 9000 Schekel aufkommen können. Saeed hat ein Spendenkonto eingerichtet, siehe seine Webseite.

Die schwierige und lange Reise begann für seine Mutter und die Zwillingsbrüder (6)  um vier Uhr morgens und endete um elf Uhr nachts, die Besuchszeit betrug 45 Minuten (einmal pro Monat); den Rest der Zeit warteten sie im Bus, im Gefängnis, ohne Nahrung und Wasser. Diese Strategie der Besatzung erniedrigt und erschwert Besuche bei den Gefangenen.

„Wir konnten etwas Geld sammlen, dass meine Mutter zu meinem Vater bringen konnte, für sein Überleben und auch für das Taxi und den Bus, um ihn zu besuchen. Um sechs Uhr morgens erreichten wir den Checkpoint, und ich ging mit meiner Mutter, um ihr beim Erreichen des Checkpoints und beim Tragen meiner Brüder zu helfen. Vor allem das Überqueren der Hauptstrasse der israelischen Siedlung ist sehr gefährlich, so viele Autos, die nicht anhalten...!

Nachdem wir die Strasse endlich überquert hatten, ging meine Mutter mit meinen kleinen Brüdern weiter und zeigte ihren Schein den Soldaten und dem Team vom Roten Kreuz, damit sie in den Bus einsteigen konnte, der sie zusammen mit vielen palästinensischen Müttern zum Besuch ihrer Kindern fuhr.

Meine Mutter kam um 11 Uhr nachts zurück und war sehr erschöpft von der langen Reise. Meine Brüder und Schwestern und ich versammelten sich um sie und fragten , wie es meinem Vater ginge. Aber meine Mutter wollte uns nicht die ganze Wahrheit erzählen, so sagte sie einfach, dass es meinem Vater gut ginge, er uns sehr vermisse und jeden umarme. Als sie dann alleine mit mir sprach, erzählte sie mir, dass sich der Gesundheitszustand meines Vaters verschlechtert habe und wir etwas dagegen tun müssten.

Ich überlegte, was wir unternehmen können??? Wir können nichts tun- ausser zu beten und Gott zu bitten, dass er meinen Vater segnet und ihm durch diese schwere Zeit hilft...! All dies macht mich so traurig…!
http://supportibrahim.com/2010/10/30/visiting-my-father-in-jail-2/
 

Nil’in: Protest gegen die Mauer am 26. November - Der wöchentliche Protest gegen die Mauer begann nach dem Mittagsgebet; israelische und internationale Unterstützter begleiteten die Dorfbewohner mit Plakaten und Fahnen zur Apartheidmauer und forderten Nationale Einheit und die Unterstützung für den zivilen Widerstand gegen Israels Besetzung.

Israelische Soldaten feuerten Tränengas, Schockgranaten und Gummimantelgeschosse, einige Augenzeugen berichten sogar, dass scharfe Munition eingesetzt wurde.

Viele Teilnehmer mussten wegen Atemnot und andere schädlicher Wirkungen des Tränengases behandelt werden.
http://imemc.org/article/60026


Ni'lin weekly demonstration 26.11.2010


Nachtrazzia in Nabi Saleh - 25. November 2010, ISM  - Donnerstag nacht kamen vier Soldaten in zwei Jeeps vor dem Haus von Bassem Tamimi an und erklärten der Familie und zwei Internationalen, dass es „ihr Job“ sei, in der Nacht vor den Freitagsdemonstrationen im Dorf zu erscheinen. die seit Dezember 2009 wöchentlich organisiert werden.

Die Soldaten durchsuchten die Einrichtung des Hauses in rücksichtsloser Weise, versuchten das Filmen oder Fotografieren ihres Einbruchs zu verhindern und kündigten an, dass sie „jede Nacht“ kommen würden. Offensichtlich war Bassem Tamimi das Ziel ihrer Razzia, weil die Armee ihn als den Hauptorganisato der wöchentlichen Demonstrationen ansieht, die seit Dezember 2009 in An Nabi Saleh organisiert werden.

Am 19. November erlebte An Nabi Saleh eine Steigerung der Brutalität im Vorgehen der israelischen Armee gegen die Demonstranten. Nicht nur das übliche Arsenal an Tränengas, Schockgranaten und Gummimantelgeschossen wurde in enormen Mengen eingesetzt, zusätzlich fuhr ein Wasserwerfer durch das Dorf, der mit Chemikalien versetztes, stinkendes Wasser versprühte. Sämtliche Scheiben im Wagen eines Aktivisten wurden eingeschlagen. Erst am Abend verlies die israelische Armee das Dorf. Ein Jugendlicher wurde von eine Tränengaskanister schwer verletzt und muss sich einer Operation unterziehen.
http://palsolidarity.org/2010/11/15868/
http://popularstruggle.org/content/youth-undergo-operation-after-being-struck-high-velocity-tear-gas-projectile-during-nabi-sal

 
Sheikh Jarrah Demonstration & Hip Hop - WeFromHere - 26/11/2010

Beit Ommar: Nächtliche Festnahme von zwei Protestorganisatoren - 25. November 2010 | Palestine Solidarity Project - Yousef und Mousa Abu Maria, Mitglieder des National Committee und Mitgründer des Palästinensischen Solidaritätsprojektes wurden Donnerstag  um 2 Uhr morgens festgenommen und von den Soldaten zur Militärstation von Gush Etzion gebracht, wo sie in eiskalten Temperaturen und ohne warme Kleidung fünf Stunden lang vor dem Gebäude festgehalten wurden.

Die israelische Armee hat das Bürgerkomitee von Beit Ommar seit Monaten schickaniert und die Soldaten warnten die Brüder vor einer weiteren Organisation der wöchentlichen Samstagsdemonstrationen gegen die illegalen Siedlungen um Beit Ommar (vor allem Karmei Tsur) und der Fortsetzung des Palestine Solidarity Projects, das Land in Saffa vor einer Annexion durch die illegalen Siedlungen bewahren soll. Die Soldaten drangen bei der Festnahme der zwei Aktivisten in das Haus ein und untersuchten ihre Computer.

Vor einigen Tagen hatten Siedler von der nahegelegenen Siedlung Bat Ayn Land bei Saffa in Brand gesetzt und Palästinenser und Internationale der Brandstiftung angeklagt. Ausser Mousa und Yousef wurden zwei Jugendliche aus Saffa festgenommen und am nächsten Tag freigelassen.

Beit Ommar und das Saffatal haben in den letzten Wochen eine Repressionswelle der israelischen Armee erlebt. Am 18. November wurden 13 Aktivisten verhaftet, als sie Bauern zur Arbeit auf ihrem Land im Saffatal begleiteten. 35 Menschen wurden in Beit Ommar im Oktober verhaftet und mehrere Menschen wurden diesen Monat festgenommen.
http://popularstruggle.org/content/fourteen-year-old-three-israeli-activists-and-two-internationals-arrested-beit-ummar-protest 
http://palsolidarity.org/2010/11/15874/

 

Al-Ma’sara: Vier Menschen beim Protest am 26. November festgenommen - Jeden Freitag marschieren die Einwohner von den Dörfern um Al Ma’sara zusammen mit israelischen und internationalen Aktivisten in Richtung Dorfland, das von Israel konfisziert wurde. Das Land wurde für den Bau der illegalen Siedlung Efrata und der Apartheidmauer benutzt.

Diesen Freitag blockierten israelische Soldaten den Demonstrationszug am Eingang des Dorfes. Als die Demonstranten den Durchlass forderten, packten die Solfdaten sofort einen israelischen Aktivisten und führten ihn weg. Bald darauf wurde ein anderer Israeli auf den Boden geworfen und zu einem der vielen Militärfahrzeuge gebracht.

Die Demonstranten wurden ins Dorf zurückgedrängt. Einige palästinensische Jugendliche warfen Steine in Richtung der Soldaten und mehrere Runden Tränengaskanister wurden auf die Demonstranten gefeuert. Ein weiterer israelischer Aktivistr wurde verhaftet, als er gegen die Festnahme eines jungen Palästinensers aus dem Dorf protestierte. http://www.imemc.org/article/60024

 

Videowettbewerb der Webseite It Is Apartheid - Das Abstimmen (online) für das beste von zehn Videos zum Thema der israelischen Apartheid hat begonnen. ItIsApartheid hat  zusammen mit Stop The Wall zehn Videos ausgewählt, die über das Apartheidsystem in Israel und in den besetzen palästinensischen Territorien berichten. Bis Mitte Dezember kann die Beurteilung der Videos online eingegeben werden. Siehe www.itisapartheid.org

 

Erfolgreiche Internationale Woche gegen die Apartheidmauer - Stop the Wall berichtet von mehreren Initiativen anlässlich der Internationalen Woche gegen die Apartheidmauer:

In den Niederlanden tourte der Mauerkarawan 29 Städte im Land und sammelte 3155 Unterschriften in neun Tagen.

Das niederländische Palästinakomitee und die Organisation “Sloop de Muur” wollen mit einer Unterschriftenaktion eine Debatte im Parlament initiieren, in der die fortgesetzte Verletzung des Urteiles des Internationalen Gerichtshofes gegen die  Mauer durch Israel und mögliche Sanktionen zur Sprache gebracht werden. Dank der Aktionswoche haben die Gruppen mehr als die Hälfte der benötigten 40 000 Unterschriften gesammelt.

http://stopthewall.org/worldwideactivism/2402.shtml

In Grossbritannien haben tausende an BT geschrieben und ein Ende der Kooperation mit der Besetzung gefordert, berichtet Ben White von der Kampagne Just Peace for Palestine.

http://stopthewall.org/worldwideactivism/2403.shtml

In Südafrika haben Studenten durch Informationskampagnen, eine Filmpräsentierung und Graffiti für die Boycott-Divestment-Sanctions Bewegung geworben.

http://stopthewall.org/worldwideactivism/2401.shtml


Dokumentation - Friedlicher Widerstand in Palästina >>>

 

Israeli Occupation Army Shot and Wounded 4 Palestinians in Gaza

 

 

IDF officers get photo of dead child - Hanan Greenberg--"The phenomenon of classifying IDF officers as `war criminals` is unacceptable, and it`s even worse when their homes and relatives are targeted with this filth. We must do all we can to back this officers, while working to reduce this phenomenon," says a senior military source. [While I oppose threats of any sort, this report shows that more and more in the world Israeli military personnel are being regarded as war criminals. Dorothy]

 

 

anti-Semitism and the Israel-Palestine conflict ¨C assessing the claim of double standards - [forwarded by abraham Weizfeld] Racheli Gai (introductory remarks) Stephen Shalom goes through various variations of the double standard/anti-Semitism claims, checking to see what merit they have, if any.

 

 

Israel can`t put occupation up for immoral referendum - Gideon Levy--Israeli democracy at its best: The entire people will decide on the next peace arrangement, but not on the question of settlements and annexation, and not on the question of wars. Israeli trickery at its best: Legislators pass laws relating to the day an arrangement is forged whose point is to defer that day`s arrival for as long as possible. And Israeli morality at its best: A manifestly immoral question is formulated for a referendum, and insult is added to injury because only we Israelis, members of the chosen people, will decide on the fate of another people which has for generations lived under occupation, and we dare to call all this tomfoolery democracy. In fact, this is Israeli chutzpah at its worst.

 

 

Our Story Released on DVD - After generations of one-sided analysis of the Israel-Palestinian conflict, Dr. Mustafa Barghouthi’s ’Our Story’ finally provides a Palestinian perspective on the history of occupation and ethnic cleansing. Following an enthusiastic international reception and cinematic release, ’Our Story’ provides a definitive account of Palestinian history, charting occupation and displacement from 1948 up to the present day. Featuring shocking accounts from the Gaza war, the film is a must for anybody who wishes to hear the untold truths behind the Palestinian-Israeli conflict.

Our Story - Promo



 

 


28.11.2010
 

 

Lieberman urges Europe embassies to use 'allies' in PR efforts - New advocacy campaign to begin early next year, will make extensive use of professional advocacy and public relations experts by Israeli embassies in Europe. - Barak Ravid - The Foreign Minister is planning to initiate a new public relations campaign in a number of European capitals early next year. The campaign, which will make extensive use of professional advocacy and public relations experts by Israeli embassies in Europe, aims to also use as many as a thousand people in each country, who will be willing to volunteer to spread Israel's message. >>>
 

Jonathan Cook: Publish it Not - Jonathan Cook - Probably like many other journalists, at some point in my childhood I fell in love with the idea of the crusading, fearless reporter – unafraid of bullying figures of authority and always looking out for the little guy. This image was fed by the greatest of all myth-making movies about journalism: All the President’s Men, the glamorous coupling of Robert Redford and Dustin Hoffman as the daring Washington Post reporters Woodward and Bernstein who exposed the corruption of the Nixon presidency Watergate. Life, of course, has proved to be less simple. Who is the bully and who the little guy?  >>>


Hasbara - Honestly Concerned, Sacha Stawski  meldet - Wie man sich für Israel im Netz einsetzen kann - HonestReporting Media BackSpin - HonestReporting und Awesome Seminars haben sich zusammengetan, um für Sie einen kleinen Kurs zu erstellen, der Sie fit macht für die argumentative Verteidigung Israels. In diesem selbstverständlich frei erhältlichen 6-teilgen Programm geben wir Ihnen die Werkzeuge an die Hand, die Sie benötigen. >>>


Von Presseausweis-Entzug bis Mord.
- Thomas Immanuel Steinberg - Wie der israelische Staat weltweit die wahrheitsgemäße Berichterstattung über Palästina und Israel unterdrückt. Jonathan Cook, Publish It Not, .pdf-Datei, 27 Seiten. Siehe auch Hasbara - Zionistische Propaganda


Sonderseite:  Hasbara - Manipulation Zensur im Nahostkonflikt >>>

 
 

Kampf gegen Araberhass - Holocaust-Überlebender wirft Israel Rassismus vor - Aus Safed berichtet Juliane von Mittelstaedt - Zvieli hat den Holocaust überlebt. Heute kämpft der 89-jährige Jude in der israelischen Stadt Safed gegen den Rassismus seiner eigenen Landsleute. Ein Oberrabbiner hat dazu aufgerufen, nicht mehr an arabische Studenten zu vermieten. Wer gegen die Selektion verstößt, bekommt die Wut zu spüren. Erst drohten sie damit, sein Haus anzuzünden. Dann kamen die Beleidigungen, meist per Telefon. Verräter nannten sie ihn. Eine Schande für die Stadt. Dann klebte ein Poster an seiner Tür, darauf stand: "Zvieli bringt die Araber zurück nach Safed!! Ein schreiendes Unrecht!!" Er riss es ab. Es folgte ein Poster an der Wand gegenüber: "Wach auf, Safed, morgen wird es zu spät sein!!!" - Eli Zvieli ist 89 Jahre alt. Er stammt aus Siebenbürgen und hat den Holocaust überlebt. Seit 60 Jahren lebt er in Israel. Der Zorn richtet sich gegen ihn, weil er seit Semesterbeginn Zimmer an drei israelische Beduinen vermietet >>>

Rassismus in Israel >>>

 
 

Die Generaldelegation Palästinas erklärt zur Reise von Außenminister Guido Westerwelle in den Gaza-Streifen: „Wir begrüßen den Besuch von Außenminister Westerwelle im Gaza-Streifen, denn mit diesem setzen Westerwelle und die Bundesregierung sowohl ein politisches als auch ein humanitäres Zeichen >>>

 
 

DOCUMENTS Russell Tribunal on Palestine Protocols Online - Russell Tribunal on Palestine » - (pdf Datei 107 Seiten) -  The Russell Tribunal on Palestine is an International People’s Tribunal created by a large group of citizens involved in the promotion of peace and justice in the Middle East >>>

 

Internationale Liga für Menschenrechte (www.ilmr.de) - Pressemitteilung Freitag, 26. November 2010

Freie Ausreise für Mordechai Vanunu aus Israel zur Entgegennahme der Carl-von-Ossietzky-Medaille am 12. Dezember in Berlin


+++ Auch Friedensnobelpreisträgerinnen ergreifen Initiative: Appell aus Hiroshima an den israelischen Staatspräsidenten Peres und Ministerpräsidenten Netanjahu +++ Weitere renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik unterzeichnen Offenen Brief von IALANA, LIGA und IPPNW +++ Israelische Tageszeitung Haaretz macht Forderungen des Offenen Briefes publik und berichtet über den Ausreiseantrag von Vanunus Anwalt Michael Sfard für seinen Mandanten +++

Bei Rückfragen: 0160-846 2320 (Fanny-Michaela Reisin), 0151-177 90094 (Martin Forberg)

Weitere angesehene Erstunterzeichner des Offenen Briefes (s. unten und im Anhang mit allen Unterzeichnern): Daniel Ellsberg, US-amerikanischer Friedensaktivist; Johan Galtung, norwegischer Friedensforscher; Stéphane Hessel, französischer Widerstandskämpfer, Mitunterzeichner der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen 1948; Ronnie Kasrils, südafrikanischer Politiker; Michael Mansfield, britischer Kronanwalt (QC), English barrister; Cynthia Ann McKinney US-amerikanische Politikerin;


Appell von Friedensnobelpreisträgerinnen: Ausreise für Vanunu aus Israel


Betty Williams, Friedens-Nobel-Preis 1979
Mairead Maguire, Friedens-Nobel-Preis 1979
Rigoberta Menchu Tum, Friedens-Nobel-Preis 1992
Jody Williams, Friedens-Nobel-Preis 1997
Shirin Ebadi, Friedens-Nobel-Preis 2003
Wangari Maathai, Friedens-Nobel-Preis 2004
http://www.nobelwomensinitiative.org/home/article/nobel-peace-laureates-urge-the-release-of-mordechai-vanunu
facebook: http://www.facebook.com/nobelwomen

Hiroshima 14. November 2010 - Betrifft: Freilassung Mordechai Vanunus - Sehr geehrte Herren, Präsident Peres und Ministerpräsident Netanjahu, wir schreiben Ihnen, um Sie zu bitten, Mordechai Vanunu vollständig und bedingungslos frei zu lassen und alle Einschränkungen seiner Bewegungsfreiheit aufzuheben.


Herr Vanunu verbrachte bereits 18 Jahre im Gefängnis dafür, dass er die internationale Gemeinschaft und das israelische Volk vor dem Kernwaffenpotential der israelischen Regierung gewarnt hatte. Seit seiner Entlassung 2004 blieben ihm viele grundlegende Rechte, einschließlich des Rechts auf Bewegungs-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit versagt. Im Oktober dieses Jahres wurden diese anhaltenden Einschränkungen vom Obersten Gerichtshof Israels auf der Basis gerechtfertigt, dass sein Wissen über Israels Kernwaffenforschung von vor mehr als 25 Jahren den Staat Israel weiterhin gefährde.


Und doch, Herr Vanunu ist nicht ein Feind des Staates Israel! Er ist eine mutige Einzelpersönlichkeit, deren Engagement für Menschenrechte und die Nichtverbreitung von Atomwaffen international anerkannt ist. Vor einigen Wochen wurde Herr Vanunu von der Internationalen Liga für Menschenrechte für die Verleihung der angesehenen Carl-von-Ossietzky-Medaille 2010 ausgewählt. Diese Auszeichnung wird alljährlich zu Ehren Carl von Ossietzkys vorgenommen, der als deutscher Pazifist wegen seines entschiedenen Widerstands gegen das Nazi-Regime in Konzentrationslager verbracht und eingesperrt wurde.


Wenn wir uns in Japan zum Gipfeltreffen der Friedensnobelpreisträger versammeln, erinnern wir uns an die unmenschliche Verwüstung, die durch die Bombardierungen von Hiroshima und Nagasaki verursacht wurden. Wir zollen dem Engagement von Einzelpersönlichkeiten Anerkennung, die sich wie Mordechai Vanunu dem Ziel verschrieben haben, die Welt von der Bedrohung durch Kernwaffen zu befreien, damit sich eine solche Verwüstung nie wieder ereigne.


In diesem Sinne bitten wir Sie eindringlich sicher zu stellen, dass die Beschränkungen, die Herrn Vanunu auferlegt sind, unverzüglich aufgehoben werden, damit er Israel verlassen und seine Medaille am 12. Dezember 2010 in Berlin entgegennehmen kann.


Hochachtungsvoll

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Mairead Corrigan Maguire:

“Wir können darauf hinarbeiten, Atomwaffen und Krieg zu delegitimieren und ihre Ursachen zu beseitigen.

Wir können den Aufruf zur vollständigen Verwirklichung der uni-, bi- und multilateralen Schritte zur atomaren Abrüstung unterstützen, auf die sich die Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrags auf der Überprüfungskonferenz 2010 im Aktionsplan geeinigt haben.

Wir können Israel ermutigen, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen und sich an der, von der UNO vorgeschlagenen Weltkonferenz für einen atomfreien Mittleren Osten zu beteiligen.

Wir können Nuclear Whistleblowers (Atom-Mahner) unterstützen und für ihre Freiheit wirken – insbesondere für Mordechai Vanunu, jenem israelischen Nuclear Whistleblower, dem nach 25 Jahren weiterhin verboten ist, mit Ausländern zu sprechen und Israel zu verlassen.

Wir können Hoffnung aus der Tatsache schöpfen, das 189 Staaten den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet haben sowie, dass eine verifizierbare Atomwaffenkonvention technisch, rechtlich und politisch machbar ist, wenn sie durch die Nürnberger Prinzipien untermauert wird, nach denen die Drohung mit und Nutzung von Atomwaffen illegal und kriminell ist.“ (Auszug)


Mairead Corrigan Maguire: Die Rolle der Zivilgesellschaft hinsichtlich eines Endes von Atomwaffen und Krieg

Rede auf dem II. Gipfel der Trägerinnen und Träger des Friedensnobelpreises in Hiroshima, Japan November 2010

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Haaretz-Online, englische Ausgabe 20. 11. 2010
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/nobel-laureates-urge-israel-to-let-vanunu-to-receive-int-l-rights-award-1.325707


Nobelpreisträger drängen Israel, Vanunu internationalen Menschenrechts-Preis (international rights award) entgegennehmen zu lassen
- Der Whistleblower in Atomfragen bemüht sich, am Festakt teilzunehmen, bei dem ihm die Internationale Liga für Menschenrechte die Carl-von-Ossietzky-Medaille in Berlin verleihen wird - Yossi Melman - Nobelpreisträger haben an Israels Regierung appelliert, den Whistleblower in Sachen Atomprogramm, Mordechai Vanunu aus dem Land ausreisen zu lassen, damit ihm von der Internationalen Liga für Menschenrechte in Berlin ein ihm zugesprochener Preis verliehen werden kann.

Bei dem Preis, den Vanunu erhalten soll, handelt es sich um die Carl-von-Ossietzky-Medaille, die nach dem berühmten deutschen Pazifisten benannt ist, der gegen das Nazi-Regime Widerstand leistete, später in einem Konzentrationslager inhaftiert war und dort ermordet wurde.

Ossietzky wurde auch dadurch berühmt, dass ihm die Friedensnobelpreis-Verleihung verwehrt wurde, da Nazi-Deutschland nicht bereit war, den Friedensaktivisten ausreisen zu lassen, als er 1935 den Preis zugesprochen bekam.

Vanunu wurde im Oktober als diesjähriger Preisträger benannt. Gleichzeitig veröffentlichte die Internationale Liga für Menschenrechte einen offenen Brief, in dem sie die israelische Regierung drängte, Vanunu am Festakt teilnehmen zu lassen.

Der Brief wurde u.a. von mehreren Nobelpreisträgern, unterzeichnet wie etwa Mairead Corrigan-Maguire, dem deutschen Schriftsteller Günter Grass, dem Chemiker Harold W. Kroto, dem Physiker Jack Steinberger, sowie der Sängerin Nina Hagen, der Autorin Felicia Langer und, der früheren stellvertretenden Präsidentin der Europäischen Union Luisa Morgantini.

Auf den Brief hin schrieb Vanunus Anwalt Michael Sfard an Innenminister Eli Yishai und an den stellvertretenden Generalstaatsanwalt Shai Nitzan, dass der Whistleblower in Sachen Atom bereit sei, sich zu einer Rückkehr nach Israel im Anschluss an den Festakt zu verpflichten.

In seinem Brief fragt Sfard, ob„Israel daran interessiert“ sei, „sich zu der unschönen Gruppe von Nationen zu gesellen, die ihre Bürger daran gehindert haben, internationale Preise entgegen zu nehmen, indem sie deren Teilnahme an den jeweiligen Festakten verhinderten“.

Vanunus Rechtsanwalt zitiert neben anderen das kommunistische Polen, das Lech Walesa daran hinderte, den Friedensnobelpreis entgegen zu nehmen. , ebenso wie die Sowjetunion, die Boris Pasternak den Weg zum Festakt der Literaturnobelpreis-Verleihung versperrte.

Bemerkt sei hier auch, dass gegenwärtig China Liu Xiabo, den Friedensnobelpreisträger 2010 daran hindert, das Land zu verlassen.

Vanunu wurde wegen Verrats verurteilt und war 18 Jahre inhaftiert, nachdem er 1986 einer britischen Zeitung über seine Arbeit als Techniker in Israels Haupt-Atom-Reaktor berichtet hatte. Mit diesen Enthüllungen wurde die Geheimhaltung um das israelische Kernwaffenarsenal, dessen Existenz zuvor nur vermutet wurde, durchbrochen..

Er wurde 2004 aus dem Gefängnis entlassen, ohne dass ihm gestattet worden wäre, Israel zu verlassen. 2007 wurde Vanunu wegen Verletzung der Auflagen seiner bedingten Freilassung zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt.   Übers.: Liga für Menschenrechte

 

IDF Officers Believe Cast Lead ‘War Criminal List” Leaked Internally - Lt. Col. Shuki Ribak (pixellated image, right) headline: 'Us. No. They blamed them for deliberate fire on civilians, for immoral warfare and disproportional use of force. They come forward to say what really happened deep within Gaza.' 'We are first and foremost human beings.' (Yediot 2009) The IDF magazine, Bamachaneh confirmed today that the list of IDF officers who served in Cast Lead and allegedly committed war crimes, was leaked through an army source. This contradicts attempts by Israel apologists to rebut the charges and information contained in the list by saying some of those listed didn’t serve in that Operation. The army’s department of information security is now exploring how such a leak could have occurred but has very few leads. Some IDF elements are attempting to argue that much of the information was secured through social networking sites and internet forums. While others believe the leak is internal to Tzahal >>>>

Exposed: 200 Israeli army offices suspected of war crimes in Gaza - pdf 39 Seiten >>>

 
 

Amnesty: Israel condemned over Bedouin village demolition - “We condemn these repeated demolitions that aim to forcibly evict the residents of al-‘Araqib from the land they have on lived for generations,” said Philip Luther, Amnesty International’s Deputy Director for the Middle East and North Africa. “The fact that the village has been demolished seven times in four months shows that this is not some administrative mistake but a conscious Israeli government policy of dispossession.”

 
 

PA: Female prisoner of Israel beaten in custody - At Ramle prison, the report said, a group of male and female wardens wanted to strip-search her but she refused. When she struggled, a male warden grabbed her head covering and her neck, pushing her into the ground. She said one warden spat in her face. ao

 
 

 Israeli bulldozers spread dispair

 
 

Pimping the Settlement Brand - A West Bank regional development council has produced a slick promo for settlement tourism which earnestly flogs the Occupation brand. The film, Harvest Time, is being screened regularly at a new $1-million visitor center established at the Psagot Winery. The plot involves a ragingly successful Israeli businessman, Yonatan, sent by his boss to London to close a big deal. Instead of doing as he was told, he receives a call informing him that his father was wounded [presumably in a terror attack] and is in the hospital requiring a major operation. This will prevent dad from leading the wine harvest at the family vineyard. This news turns Yonatan away from affairs of the world and toward affairs of family and the heart…that is, his deep attachment to the family winery. He can’t possibly let it go under. Bolstering his fidelity to family is a Biblical fantasia interlude, in which characters from the Bible come to life as shepherds walking the hills of Judea once more. What can trump the call to fidelity to one’s family, one’s people and one’s land? Nothing. >>>

 
 

George Galloway: Free Palestine, Free Afghanistan
 

 
 

 

 

El-Kurd Family Story
El-Kurd, Ghawi and Hanoun families were unjustly and fraudulently evicted from their homes in Sheikh Jarrah, Jerusalem. Listen to their story.













 


27.11.2010
 

 

Selsa und die Schokoladenfabrik -  Ein süsser Geruch empfängt den Besucher wenn er das kleine Schokoladengeschäft in Bethlehem betritt. Seit 2009 produziert Majada Selsa’ Schokolade in verschiedenen Variationen. Majada Selsa' in ihrem Geschäft. - Gleich über dem Laden findet die Produktion statt, doch viel zu sehen gibt es nicht. Da stehen Säcke mit Kakaopulver und Kakaobutter, sowie hart gewordene Schokoladenmasse und haufenweise Formen auf den zwei Tischen. Zwei Mixer für die Schokoladenmasse stehen an der Wand des Raumes. Schon seit langem experimentiert Selsa hier oben – sei mit weisser-, schwarzer- oder Milchschokolade. Hauptsächlich versucht sie >>>

 
 

Israelische Dissidenten protestieren gegen Zensur durch die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin - Institut für Palästinakunde -  Wieder einmal maßt sich die deutsche Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, das Amt der Zensors an, und versucht das 'Maritim' in Berlin unter Druck zu setzen, um die Kritiker isr. Politik einzuschüchtern bzw. mundtot zu machen. (Natürlich mit Unterstützung durch die exaltierten Kriegstreiber vom ultra-imperialistischen Flügel der 'LINKS'-Partei.) Das Ziel ihrer Aktion ist die palästinensische Ärzte und Apothekervereinigung, die - wie jedes Jahr gegen Ende November - zu einem Treffen anlässlich des Internationalen Tags der Solidarität mit dem palästinensischen Volk ins Berliner 'Maritim' eingeladen hat. Stein des Anstosses, der um 18:30 am Samstag beginnenden Veranstaltung, ist ein Vortrag mit dem Titel "Israel und Palästina in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft", den der bekannte US-Politologe und Autor Norman Finkelstein halten wird. Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Israelische Dissidenten protestierten gegen Zensur in Berlin
Brief der Vorsitzenden der jüd. Gemeinde zu Berlin an das 'Maritim'
Jagdobjekte von Honestly Concerned + seinem Netzwerk

 
 

»Wenn sie uns angreifen, werden wir darauf reagieren« - Die Hamas hält nichts von den »Friedensgesprächen« mit Israel. Sie setzt auf Widerstand – mit allen Mitteln. Gespräch mit Mahmud Al-Zahar - Mahmud Al-Zahar (65) ist Mitbegründer und Führungsmitglied der Hamas sowie Außenminister der Gaza-Regierung - Die groß angekündigten Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern sind kurz nach Beginn ins Stocken geraten. Wie sehen Sie das Verhalten von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der auf einem umfassenden Stopp des Siedlungsbaus besteht? Offen gestanden habe ich überhaupt kein Interesse daran, diese Angelegenheit zu kommentieren. Die ganze Geschichte mit dem Moratorium dient doch nur US-Präsident Barack Obama. Den Palästinensern bringt ein Baustopp von drei Monaten gar nichts. Schon 1994 haben wir dem damaligen Palästinenserpräsidenten Yassir Arafat gesagt, daß das Ergebnis der Verhandlungen mit Israel gleich null war.

 
 

Erich Frieds „Höre Israel - Gedichte gegen das Unrecht" veröffentlicht als Buch und als Hörbuch - Francis Byrne - Mit der Veröffentlichung der Gedichte "Höre Israel" von Erich Fried macht der Melzer Verlag, Neu-Isenburg, den sehr politischen und nach wie vor hochaktuellen Gedichtzyklus von Erich Fried erstmals seit 1993 wieder einem breiten literarischen und politisch interessierten Publikum zugänglich. Die politische Seite des beliebten Lyrikers ist nicht vielen Menschen bekannt. Durch diese Veröffentlichung von „Höre Israel" erhält nun eine neue Generation die Gelegenheit, einen zentralen Teil der politischen Lyrik Erich Frieds kennenzulernen. Und das gleich zweimal: In Form eines sehr schön gestalteten Lyrikbandes und in Form eines mit Hingabe und auf höchstem künstlerischen Niveau von Beate Himmelstoss und Jürgen Jung vorgetragenen Hörbuches. Die Lyrik- und Textlesungen werden an ausgewählten Stellen von Baher al-Regeb (Qanoun) und Ghigian Qaimari (Oud) musikalisch betont. Frieds Texte zeichnen sich durch ein tiefes Mitgefühl aus, das er den bedrängten, geschlagenen, entwürdigten und ermordeten Menschen entgegenbringt. Voller Schmerz trauert er um die vielen Millionen ermordeten Juden Deutschlands und Europas. Er teilt und versteht ihre Verzweiflung und ihre Suche nach einer neuen Lebensperspektive. Gleichzeitig verurteilt er aber auch leidenschaftlich die bis heuet andauernde Erniedrigung und Vertreibung der Palästinenser durch verschiedenste zionistische Regime. >>>

Aus dem Hörbuch "Höre Israel"

 
 

Die Hasbaraabteilung ist aktiv - Junge Israelis gestalten Unterricht - Drei junge Israelis informieren und diskutieren an Gymnasien in Ravensburg und Weingarten über ihre Heimat - Eine ungewöhnliche Unterrichtsstunde am Welfengymnasium Ravensburg: Als Dozenten stehen drei israelische Schüler vor der Tafel, die strenge Sitzordnung ist einem lockeren Stuhlkreis gewichen und die Unterrichtssprache ist Englisch. Daniella Buchshtaber, Reut Strumza und Rafael Osmo sind aus Nahariya im Norden Israels angereist, um deutschen Jugendlichen ihr Land und ihre Kultur näherzubringen. >>>

 
 

"Wir haben nicht mehr viel Zeit, um Frieden zu stiften" - Adam Keller (Gush Emunim) zu den Friedensaussichten in Nahost - Adam Keller ist Sprecher von Gush Shalom (Friedensblock), einer israelischen Friedensbewegung mit mehreren hundert Aktivisten. 1992 gegründet, klärt sie die Öffentlichkeit über Israels Besatzungsregime in den palästinensischen Gebieten auf. Johannes Zang sprach für das "Neue Deutschland" (ND) mit dem 55-jährigen Historiker in Tel Aviv über die Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern und die Friedensaussichten im Nahen Osten. ND: Händeschütteln zwischen Yasser Arafat, Bill Clinton und Yitzhak Rabin – vor 17 Jahren schien der Frieden greifbar nahe zu sein. Was lief damals schief? Keller: Wir in der Friedensbewegung hatten die Illusion, unsere Arbeit wäre fast getan. Aber der israelische Siedlungsbau ging weiter, Gleiches galt für palästinensischen Terror. All das zerstörte das Vertrauen auf beiden Seiten. Ministerpräsident Rabin ließ die Siedler weiterbauen und expandieren. Er dachte, das mache nichts, in einigen Jahren gebe es ja ohnehin ein Abkommen. >>>

 
 

Das Böse der Banalisierung - Moshe Zuckermann über den Rechtsruck der Antisemitismuskritik – bis an die Grenze zur Holocaust-Leugnung - Mit seiner jüngsten Veröffentlichung „Antisemit!“ – Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument prangert der israelische Historiker Moshe Zuckermann in ungewohnter Schärfe die Deformation und den ideologischen Missbrauch der – historisch und politisch nach wie vor notwendigen – Antisemitismuskritik für die Durchsetzung machtpolitischer Interessen an. Im Fokus seiner Genealogie und Analyse dieser Entwicklung, mit der sich laut Zuckermann eine „regressive Bewältigung der Vergangenheit“ Bahn bricht, stehen die politischen Kulturen Deutschlands und Israels. Anhand von Beispielen, wie Reden israelischer Politiker oder Skandale um vermeintlich antisemitische Übergriffe, legt Zuckermann bellizistische, xenophobe u.a. neokonservative Ideologeme frei, die dieser Antisemitismuskritik innewohnen. Er zeigt auch, dass Anti-Antisemitismus von rechts nicht selten in aggressive Islamophobie umschlägt und in Juden-Hass zurückfällt. Eine von Zuckermanns bitteren Diagnosen lautet: „Es gab nicht nur die reale Banalität des Bösen, sondern es gibt heute auch das Böse der Banalisierung dessen, was – statt sich ans Unsägliche heranzutasten – längst zur Allerweltsparole degeneriert ist.“ Susann Witt-Stahl sprach mit dem Autor über die Beweggründe, Inhalte und Konsequenzen seiner radikalen Kritik. Hintergrund: Herr Zuckermann, bislang haben Sie als Historiker, als Marxist der Frankfurter Schule – der Ideologie als falsches Bewusstsein begreift – und nicht zuletzt als Sohn von Auschwitz-Überlebenden keinen unerheblichen Teil Ihrer Lebenszeit damit verbracht, Antisemitismus, in welcher Form auch immer er sich regt und erscheint, radikal zu kritisieren und zu bekämpfen. >>>

 
 

Muslimisches Frauenmagazin "Imra'ah" - Gläubig, weiblich – und westlich - Ali Almakhlafi - Kopftuch gleich Unterdrückung? Deutschlands erste muslimische Frauen-Illustrierte "Imra'ah" kämpft gegen viele Klischees von deutscher wie von muslimischer Seite an und zeigt, dass Musliminnen in ihrem Alltag längst den Islam und eine moderne, westliche Lebensweise miteinander vereinbaren. - Solche "Cover Girls" sieht man sonst nicht auf den bunten Titelseiten deutscher Frauenzeitschriften: Eine hübsche muslimische Frau mit tiefblauem Kopfschleier – geschminkt und mit modisch gestylten Haaren, die keck aus dem elegant geschwungenen Tuch hervorlugen und lässig die Stirn herunterfallen. Die junge Dame trägt ein züchtig hochgeschlossenes, zugleich aber sehr körperbetontes Kleid mit Blumenornamenten. Ihre linke Hand ist forsch gegen die Hüfte gestemmt – eine Pose, die an Laufsteg-Models erinnert. Unterdrückte Frauen sehen anders aus.  >>>

 
 

Woher stammen die Waren? - Im Internetportal »abgeordnetenwatch.de« wird die Linkspartei-Abgeordneten Inge Höger gefragt: Mit Bezug auf Ihre Teilnahme an dem »Gaza Konvoi« im Mai 2010, sprachen Sie davon, daß sich Menschen in Gaza in grundsätzlicher struktureller Not befänden. Die Blockade müßte dringend durchbrochen werden, um Waren zu liefern. (...) Nun überrascht es mich sehr, daß nur zwei Monate später die »Gaza Mall« (www.gazamall.ps), ein riesiges modernes Einkaufszentrum, wie man es selbst in Deutschland nur selten findet, eröffnet wurde. »Gaza Mall« hat ein spektakuläres Warenangebot von Supermarktartikeln über Spielzeug zu eleganten Herrenschuhen und feiner Damen-Unterwäsche. Woher stammen die Waren? Da ja angeblich die Notwendigkeit bestünde, rostige Rollstühle und abgelaufene Medikamente per Schiffskonvoi nach Gaza zu transportieren. Antwort von Inge Höger: Die Versorgungslage in Gaza hat sich auf den ersten Blick verbessert. Das Angebot an vor Ort erhältlichen Konsumgütern ist in den letzten Monaten gewachsen. Das ist eine Folge der öffentlichen Aufmerksamkeit, die durch die Solidaritätsflotte und den brutalen israelischen Überfall auf die Blockade Gazas gelenkt wurde. Die damals existierende »Positivliste« wurde durch eine »Negativliste« ersetzt. Die Verfügbarkeit der Güter allein hat jedoch kaum Aussagekraft, wenn wir ausblenden, daß die Preise für die zu großen Teilen aus Ägypten importierten Güter für die meisten Menschen in Gaza unbezahlbar sind >>>

 
 

„Wir sind im Jahr 20 eines Friedensprozesses, der nichts bringt“ - Christian Ultsch - Amr Moussa, Generalsekretär der Arabischen Liga, fordert eine Alternative zum bisherigen Verhandlungsmodus zwischen Israel und Palästinensern: eine Art Friedensdiktat der USA.>>>

 
 

Photostory: somber holiday under occupation - by Sanne Winderickx - Electronic Intifada "Despite the Israeli control over the area, the spirit and kindness of the festivities prevails even among those worst affected by the occupation. "

 
 

Bil'in 26.11.10

 
 

Road to Hope Convoy in Gaza! - A humanitarian aid convoy carrying aid supplies for the people of the besieged Gaza Strip has entered Gaza through Egypt's Rafah border crossing. The convoy, known as "Road to Hope", left London on October 10 and arrived in Gaza on Thursday. It comprises of 30 vehicles and 101 humanitarian aid workers that include eight survivors of the Israeli attack on the Freedom Flotilla in May that killed nine people onboard. The Egyptian negotiators first allowed three members of the convoy, including its leader, to enter the territory, Press TV correspondent, who was present at the Rafah border crossing, reported late Thursday. The convoy leader told Press TV that the aid fleet crossed France, Spain, Morocco, Tunisia, Algeria, and Libya on its way to Gaza. In Libya, he said, "we were supposed to take delivery of the 'Al-Quds Five' part of the convoy, but, unfortunately, it was not ready". >>>

 


26.11.2010
 

 

DIE PALÄSTINENSISCHE FLÜCHTLINGSSITUATION AM BEISPIEL JORDANIEN
Elhakam Sukhni

(pdf - 26 Seiten) Laut Angaben der UNHCR (United Nations High Comissioner for Refugees) existieren weltweit über 26 Mio. Flüchtlinge, von denen die palästinensischen Flüchtlinge sowohl die größte Gruppe außerhalb ihres Heimatlands lebender Flüchtlinge ausmachen (4,7 Mio), als auch zu den am längsten im Exil lebenden zählen (sechs Dekaden).1 Mehr als die Hälfte der palästinensischen Flüchtlinge leben heute in Jordanien, während sich ca. 37,7% in den „besetzten Gebieten“ (West Bank und im Gaza Streifen), jeweils 15% in Syrien und Libanon und 260.000 in Israel selbst befinden.2 Ohne die palästinensische Flüchtlingslage geklärt zu haben, so scheint es, könne der Nahost-Konflikt nicht gelöst werden und der Frieden im Nahen Osten nicht gewährleistet sein. Doch wer trägt die Verantwortung für diese Flüchtlinge? Sind es die Araber, die ihre „arabischen Brüder“ in ihre Staaten assimilieren müssen, wie es die Meinung der israelischen Rechten ist, oder ist es der Staat Israel selbst, der den im Krieg vertriebenen Palästinensern eine Rückkehr in ihre Gebiete schuldig ist.>>>

 
 

Dieter Neuhaus an die  Botschaft des Staates Israel - Auguste-Viktoria-Str. 74 - 14193 Berlin - „Verletzte israelische Heilige Kühe und tote palästinensische Schafe“ - Sehr geehrte Damen und Herren, von einem Bekannten habe ich erfahren, dass die Informationsabteilung der Botschaft in ihrem Infobrief vom 19. November 2010 folgendes gemeldet hat: „Palästinensische Terroristen“ hätten den Süden Israels mit Mörsergranaten und einer Gradrakete beschossen. Bei diesem Angriff seien „drei Kühe verletzt und ein Stall beschädigt worden“. Schlimmeres ist Gott sei Dank offenbar nicht passiert. Ich hoffe, dass es den drei Kühen inzwischen wieder gut geht, auf dass sie noch viele Jahre einen fruchtbaren Beitrag zum Aufbau des jüdischen Staates leisten können. Da das bedauernswerte Schicksal dieser drei Kühe ihnen einen Platz im Infobrief Ihrer Botschaft verschafft hat, gemeinsam mit einer Meldung über den israelischen Außenminister Lieberman, muss es sich bei dem Rindvieh um eine Art „Heilige Kühe Israels“ handeln.
Leider gilt die Sorge der Botschaft offenbar nicht im gleichen Maß den Schutz befohlenen Haus- oder Weidetieren der Palästinenser im israelisch besetzten Westjordanland oder in Gaza, wie folgendes Ereignis deutlich macht, über das Sie nicht nach meinem Wissen nicht berichtet haben. Am 12. September diesen Jahres erschossen israelische Soldaten drei Palästinenser im Gazastreifen, wobei sie auch ihre fürchterlichen Pfeilwaffen („flechettes“) eingesetzt haben. Die Getöteten waren ein 91-jähriger Schäfer, einer seiner Enkel und dessen Freund. Damit nicht genug, denn von den 30 Schafen kamen 29 durch den massiven Beschuss der Israelis zu Tode. Später teilte die israelische Armee mit, dass es sich bei den drei Palästinensern -entgegen ersten Schutzbehauptungen- nicht um Terroristen gehandelt habe (dieser Vorwurf fällt sicher auf die Mords-Soldaten zurück). Da sich mein Brief an Sie ausnahmsweise auf das Thema „Israel und die Tiere“ beschränkt, möchte ich einen weiteren Aspekt dieses Themas ansprechen, über den Sie leider ebenfalls nicht in Ihrem Infobrief berichtet haben: es geht um die absichtliche Tötung von mindestens 100.000 Hühnern während des >>>

 


President Obama: the appeaser - Dr. Ludwig Watzal - What happened to the only “hyper power” as the former French FM Hubert Vedrine once called the United States of America under the presidency of Barack Hussein Obama? In Roman times, the colonies had to pay tribute to the Roman emperor. Today, it is the other way around. A US client state, called Israel, asks the US empire to pay tribute, some call it bribe, for a three month extension of a so-called settlement freeze in Israel`s ongoing colonization process of Palestinian land. Obama makes not only a fool of himself but also shows where the center of real power rests. But this kind of charade has been going on for over 62 years, with total complicity of the US. George W. Ball and Douglas B. Ball have documented in their book “The Passionate Attachment” that the US has been compromised every time over the supposed interest of Israel vs. those of the US. The killing of 34 crew members of the USS Liberty during the 1967 war by the Israeli air force was never investigated by the US. This imbalance of interest to the disadvantage of the US continues to the present day, and it gets worse. Under the Obama presidency, this circus reached its peak. The US president groveled before Benjamin Netanyahu and pleaded desperately for a three-month “settlement freeze”. >>>

 

Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit Berlin - 24. November 2010 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, wir haben uns kurzfristig zum Konflikt Israel/Palästina zur Durchführung folgender Veranstaltung entschieden:

„Die Vertreibung der Palästinenser aus Jerusalem am Beispiel der Familie Maraghy/Diehl"

Samstag, 11. Dezember, 2010, 15 - 17:00 Uhr,

Ökumenisches Zentrum WILMA 163, Wilmersdorfer Str. 163, Charlottenburg.
U-Bhf. Richard-Wagner-Platz, Bus M45 Haltestelle Eosanderstraße/Otto-Suhr-Allee

Ihr werdet euch an den langen Hungerstreik von Firas Maraghy Ende Juli - Anfang September vor der Israelischen Botschaft in der Augusta-Viktoria-Strasse erinnern. Die Familie von Firas Maraghy ist seit Jahrhunderten Bewohnerin Jerusalems. Ost-Jerusalem wurde 1967 von Israel annektiert, damit natuerlich auch seine Bewohner. Sie sind nun faktisch Bewohner Israels.

Der Grund des Hungerstreiks war:
1. Seine Ehefrau Wiebke Diehl und seine Tochter wurden von der israelischen Botschaft nicht in seinen Pass eingetragen, wie das sonst übliche Aufgabe einer Botschaft ist.
2. Sein Jerusalemer Wohn- und Aufenthaltsrecht wurde infrage gestellt, weil er z.Zt. bei seiner Frau Wiebke in Berlin lebt, die hier ihren Magisterabschluss gemacht hat und in Deutschland promovieren möchte.

Firas beendete den Hungerstreik, weil ihm von seiten des israelischen Botschafters zugesichert worden war, dass er zur Klärung seiner Pass- und Aufenthaltsangelegenheiten einen bevorzugten Termin im israelischen Innenministerium erhält. Zu Firas Unterstützung war der CDU-Abgeordnete Ruprecht Polenz mitgereist.

Firas und Wiebke sind wieder in Berlin. Ihre Reise war erfolglos. Was sie in Jerusalem erlebt haben, darüber werden sie am 11. Dezember berichten. Die israelisch-jüdische Journalistin Iris Hefets von der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost" wird ebenfalls zum Problem der ethnischen Säuberung Jerusalems sprechen.

Die Familie Maraghy/Diehl hatte mit der „Reise nach Jerusalem" große finanzielle Kosten zu schultern. Wir möchten ihnen mit eurer Hilfe finanziell helfen und haben ein Sonderkonto eingerichtet:
Ökumenisches Zentrum, GLS Bank, KtoNr. 802 592 3001 (Stichwort „Firas"). Wer sie unterstützen möchte, kann auf dieses Konto überweisen.

Dokumentation - Hungerstreik von Firas Maraghy vor der Israelischen Botschaft in Berlin >>>

 
 

Israel pulls down West Bank mosque - Palestinians say troops have demolished mosques and several other structures in two areas in the occupied territory. - Israeli troops have demolished a mosque and more than 10 other structures in two areas in the ooccupied West Bank, Palestinian sources have said. Most of the demolition activity took place in the village of Khirbet Yarza in the northern Jordan Valley on Thursday where local residents said troops had razed a very old mosque and its much-larger extension, which was built last year. They also said troops had levelled "more than 10 buildings used for sheep". >>>

 
 

Emily Schaeffer, human rights activist, on Cape Town Opera plays Tel Aviv

 

 

More Bedouin structures demolished in Jordan Valley -  As the sun rose early Wednesday, Palestinian Bedouins living in Abu Al-Ajaj, a small village in the Jordan Valley were surprised to see Israeli bulldozers demolishing their sheds and sheep shelters. The incident came only two weeks after Israeli authorities confiscated lands belonging to the village slated to expand an illegal settlement. Ma’an’s correspondent visited the village whose 135 residents are all members of the D’eis family. He said he saw demolished sheds and barracks as well as water tankers which provide water for domestic use and for animals to drink. The water was spilt on the ground. Locals told him that bulldozers completed the demolition in the early morning. >>>

 
 

 
 

Neues Gesetz in Israel - Truppenabzug mit Zweidrittelhürde - Künftig müssen in Israel zwei von drei Parlamentariern zustimmen, wenn es um einen Friedensvertrag mit territorialen Kompromissen geht. Sonst gibt es eine Volksbefragung. - Susanne Knaul -  Sollten sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas eines Tages doch über den Frieden einigen, müsste vor dem Abzug der Truppen und der Räumung von Siedlungen das israelische Volk befragt werden. Ohne Mehrheit für territoriale Zugeständnisse ist kein Frieden möglich. Das entschied am späten Montagabend die Knesset (Parlament) mit 65 Befürwortern und 33 Gegnern >>>

Schlag gegen Frieden - Israel hängt die Hürden für einen Rückzug aus annektierten arabischen Gebieten höher. Knesset beschließt dafür Notwendigkeit einer Volksabstimmung - Karin Leukefeld - Mit der Verabschiedung eines Gesetzes über einen möglichen Rückzug aus annektierten arabischen Gebieten hat das israelische Parlament erneut ein deutliches Zeichen gegen einen baldigen Frieden mit seinen Nachbarn gesetzt  >>>

Israel passes land-for-peace law >>>

 


Ben White, Israeli Apartheid. A Beginner´s Guide - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - The current Israeli government supports actively a defamation campaign against the so-called delegitimizers of the State of Israel, namely those who criticize Israel´s behavior as an occupying power and it´s constant violation of human rights and international law. The Israeli peace activist Uri Avnery named in his article “The Protocols of the Elders of Anti-Zion” the real “conspirators”: Israel´s minister of foreign affairs, the minister of defense, and the minister for domestic affairs, all Israeli citizens. Through their political decisions they effectively “delegitimize” Israel´s status in the international community. >>>
 

Lese auch: Kenneth Lewan - Ist Israel Südafrika
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Vortrag einer israelischen Mutter vor dem euroäischen Parlament - Nurit Peled-Elhanan - Strasbourg zum 4.7.2010 am Internationalen Tag der Frauen -  Ich möchte Sie einladen gut zuzuhören und zu verstehen, was eine Frau zu sagen hat, die um ihre Tochter trauert, Opfer eines brutalen Attentats. Ich wage zu hoffen, dass meine Überlegungen von denen angenommen werden, die sich für Frieden in unserer aufgeregten und geteilten Welt einsetzen. Zuerst möchte ich mich für Ihre Einladung bedanken. Es ist mir eine Ehre hier im Europäischen Parlament sprechen zu dürfen. Dennoch möchte ich anmerken, dass es gerechter wäre, wenn Sie eine palästinensische Frau an meiner Stelle eingeladen hätten, weil es die palästinensischen Frauen in meinem Land sind, die am meisten leiden. Ich möchte deshalb meinen Vortrag  Miriam R'aban und ihrem Ehemann Kabal de Bet Lahiya aus dem  Gazastreifen widmen: ihre fünf Kinder wurden von israelischen Soldaten getötet, als sie Erdbeeren im  elterlichen Betrieb ernteten. Offensichtlich wird dieser Mord niemals vor Gericht gebracht . Als ich die Organisatoren fragte, warum keine Einladung an eine palästinensische Frau gerichtet worden sei, wurde mir geantwortet, das Risiko von schwierigen Auseinandersetzungen sei zu hoch. Ich glaube nicht,  dass Gewalt  nicht zu orten ist. Ich weiß dagegen, dass Rassismus und Diskriminierung, auch als theoretische Konzepte und universelle Phänomene immer lokale  Auswirkungen haben! Wir beklagen,  dass sich Gewalt der israelischen Regierung und Armee gegen palästinensische Frauen überall ausbreitet.  Es ist tatsächlich so, dass Gewalt, gleichgültig, ob sie von Staat oder Armee ausgeht, kollektiv oder individuell, zum Schicksal muslimischer Frauen wird, nicht allein in Palästina, sondern überall: jede zu westlichen Einflüssen neigende Region trägt diesen imperialistischen  Stempel.  Diese Gewalt erregt fast nirgendwo Anstoss und wird von den meisten Menschen in Europa und den Vereinigten Staaten hingenommen. Und nur weil sich die sogenannte freie Welt vor Frauen mit muslimischer Prägung fürchtet.. >>>

Israel war Crimes in Gaza, RUSSELL TRIBUNAL ON PALESTINE (4 March 2009)

 
 

Seit 1967/1973 ein Prozess der Dämonisierung und Delegitimierung Israels“ - Henryk M. Broders „Nacht der Schande“ - Sabine Schiffer - Natürlich echauffierte sich SPIEGEL-Autor Henryk M. Broder anlässlich der Rede von Alfred Grosser (1) am 72. Jahrestag der Reichspogromnacht in der Frankfurter Paulskirche, die Vertreter des Zentralrats der Juden vergeblich zu verhindern versucht hatten. Sie hätten vermutlich wie zwei Jahre zuvor beim Gedenktag in Nürnberg auch jetzt lieber Herrn Broder als Redner gesehen. Zitat aus seinem Text dazu, dass Grosser dann doch ungestört reden durfte, in „DIE JÜDISCHE“: „mit feigheit hat das nix zu tun, wenn sich paar juden von einem anderen juden anpinkeln lassen.“ (2) In den Kontext dieser aktuellen Grosser-Schelte hätte nach Ansicht von Sabine Schiffer auch eine Rede von Broder am 9.11.2008 im historischen Rathaussaal von Nürnberg gepasst, zu der sie kurz danach einen Kommentar geschrieben hatte >>>

Chronologie der Jagd auf Alfred Grosser >>>

 
 

»Die Einheit ist unsere einzige Chance« - Jenseits von Hamas und Fatah: Volksfront zur Befreiung Palästinas will Linke zusammenführen. Ein Gespräch mit Abu Khalil - Interview: Karin Leukefeld - Abu Khalil (Pseudonym) ist Professor der Geschichte und stammt aus Al-Bazza, das heute wenige Kilometer südlich der libanesisch-israelischen Grenze liegt. Als Jugendlicher engagierte er sich in der Arabischen Nationalen Bewegung, und schloß sich später der Volksfront zur Befreiung von Palästina (PFLP) unter George Habash an Vertreter von Hamas und Fatah wollen sich heute zu Gesprächen treffen. Geben Sie der Versöhnung eine Chance? >>>

 
 

Staatsräson verpflichtet - Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in Israel: Gewerkschaftsbund Histadrut ist die Stabilität des Netanjahu-Kabinetts wichtiger als die Interessen der eigenen Mitglieder - Raoul Rigault - Israels Regierung steht wegen des Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten, des starken Einflusses der ultrarechten Vaterlandspartei Yisrael Beiteinu von Außenminister Avigdor Lieberman, des Embargos des Gazastreifens und wegen des blutigen Piratenakt gegen die »Freedom Flottilla« international erheblich unter Druck. Da ist sozialer Friede im Innern notweniger denn je. Eben dieser war Anfang des Monats jedoch ernsthaft in Gefahr, denn für den 4. November hatte der Gewerkschaftsbund Histadrut die 750000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu einem Generalstreik aufgerufen. So weit wollte es die Histadrut-Führung dann doch nicht kommen lassen >>>

 


Miral - Ein Film den es nicht geben soll - In einer umfassenden Geheimaktion wird verhindert


Wie sie ins Wasser geht - Malerisch ist nicht unbedingt ein Kompliment: »Miral«, Julian Schnabels Film über den Nahostkonflikt - Peer Schmitt - Julian Schnabel hat den Roman »Miral« seiner Lebensgefährtin, der italienisch-palästinensischen Journalistin und Schriftstellerin Rula Jebreal, verfilmt. Es geht darin um Frauenbiographien in Palästina. Der Film beginnt 1948 (Gründung Israels) und endet 1994, also nach der Unterzeichnung des Osloer Abkommens (September 1993) und vor der Ermordung Yitzhak Rabins (November 1995). Weil bei diesem Thema alle Hirne gerne mal aussetzen, hieß es in einem passend mit »Aua« überschriebenen Artikel der Zeit, Schnabel habe einen »ganzheitlichen Film über den Nahostkonflikt« gedreht. Hat also statt des New Yorker Malerfürsten heimlich die Seele des Teilhard de Chardin Regie geführt? Rätsel regieren die Welt der Filmkritik. >>>

Mehr zum Film Miral >>>
 

 

Gated Nation: Israel errichtet 240 km langen Zaun an der ägyptischen Grenze - Vor allem soll mit dem neuen Zaun die illegale Einwanderung gestoppt werden - Weil angeblich immer mehr illegale Einwanderer von Ägypten durch die Wüste nach Israel gelangen, aber auch Waffen und Rauschgift geschmuggelt werden und die Angst besteht, dass auf diesem Weg auch Terroristen ins Land gelangen können, hat die israelische Regierung nun begonnen, einen weiteren Zaun zu bauen und damit noch einmal ein Stück in Richtung einer gated nation zu gehen. Nach langen Diskussionen war der Plan Ende 2009 gebilligt und im März beschlossen worden, unklar aber war noch geblieben, ob man beispielsweise eine durchgängige Mauer oder eine Hightech-Grenzanlage bauen soll. Für 270 Millionen Euro soll nun die 240 km lange Grenze zu Ägypten gesichert werden >>>

 
 

Nomadisches Denken. Edward Saids Werk und seine Relevanz für die Gegenwart - Florian Grosser - Mit Erscheinen seines Hauptwerkes Orientalism vor gut dreißig Jahren avancierte der palästinensisch-amerikanische Literaturtheoretiker Edward Said zu einem der globalen Stars des postmodernen linksliberalen Diskurses. In den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern wie auch in den Medien, die diesen Diskurs tragen, wurde er seitdem nicht nur als besonders anerkennungswürdige Stimme eines aufgeklärten Palästina wahrgenommen und gehört. Vielmehr galt und gilt er neben Homi Bhabha auch als einer derjenigen Intellektuellen, die einem machtbesessenen, eigene Wert- und Rationalitätsmaßstäbe verabsolutierenden Westen den Spiegel vorhalten und das nicht-westliche „Andere“ vor Augen führen, welches sich mit dessen politischen, moralischen und wissenschaftlichen Kategorien nie vollständig fassen lässt. Welche Anziehungskraft Saids Überlegungen und insbesondere die zentrale These, das im Okzident verbreitete Bild des Orients beruhe auf exotistischen Projektionen und stehe bis in die Gegenwart im Dienst einer imperialen Interessenpolitik, auch sieben Jahre nach dessen Krebstod noch ausüben, hat eine internationale Tagung gezeigt, die zu Monatsmitte in Krakau stattfand. >>>

 
 

THE FABRICATION OF ISRAEL
About the Usurpation and Destruction of Palestine through Zionist Spatial Planning
Dr. Viktoria Waltz

Jeden Mittwochs ein neuer Teil.
1.  - Seite  1-27

2. - Seite 28-48
3. - Seite 49-63
4. - Seite 64-82
5. - Seite 85-107
6. Seite 108 -122  Neu

 
 

Von der Landkarte getilgt: die palästinensische Westbank, die syrischen Golan-Höhen und der Gaza-Streifen. Wie die Weltgegend, in der der Staat Israel von der Menschheit  zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Strafe des Antisemitismus-Vorwurfs die Anerkennung seines Existenzrechts einfordert, vom israelischen Ministerium für Neubürger-Eingliederung dargestellt wird. Das israelische Tourismus-Ministerium vermittelt Besuchern fast den gleichen Eindruck, siehe die dort herunterladbare .pdf-Datei. Nur der Gazastreifen ist markiert. Siehe Israel und Palästina - Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 
 

IDF uses Facebook to catch women lying their way out of the army - AP - Haaretz - One woman who said she was a religious Jew posted a photo of herself on Facebook holding a menu from a non-kosher restaurant. Another updated her profile on the Sabbath. 1,000 women were brought back to duty. >>>

 
 

Ministry of Interior denies permanent residency to Palestinian schoolchildren in Jerusalem - HaMoked - The Jerusalem District Court ordered the State to grant Bara’a Srur, who was born in Jerusalem, permanent residency status. He received his ID card and official status, only to find that the State is seeking to strip him of his rights by appealing his case to the Supreme Court.

 
 

Machsom Watch Member: If We [Israelis] Are Not Pushed, Nothing Will Change!


 


23.11.2010
 

 

"Discover Islamic Art in the Mediterranean" - Ausstellung im Internet
Das nach eigenen Angaben "weiträumigste virtuelle Museum der Welt" eröffnet im April 2007 den neuen Ausstellungszyklus "Discover Islamic Art in the Mediterranean". Auf den Internetseiten werden über 600 Kunstgegenstände aus vierzig Museen und mehr als 200 Architekturdenkmäler aus14 Ländern gezeigt.

Die 18 thematisch gegliederten virtuellen Ausstellungen präsentieren das künstlerische Erbe der islamischen Dynastien im Mittelmeerraum. Mittels Texten in acht Sprachen und einer Einordnung in den historischen Kontext werden die Exponate dargestellt. Ins Leben gerufen wurde das Projekt, das weitgehend von der EU finanziert wird, von der Organisation "Museum ohne Grenzen".
Dauerhafte virtuelle Ausstellung im Internet >>>  

"Paltel Virtual Gallery" - Fortsetzung der Ausstellungsreihe der Universität Birzeit
Die Universität Birzeit, in der Westbank, hat in diesem Frühjahr ein neues Internetportal geschaffen: Palästinensern und Palästinenserinnen sowie jedem an palästinensischer Kunst Interessierten werden akademische Kurse in palästinensischer, arabischer und zeitgemäßer internationaler Kunst geboten.

Die "Paltel Virtual Gallery" ist ein Schritt in Richtung kulturellem Verstehen, gerade weil das Leben und die Kultur der Palästinenser außerhalb des Nahen Ostens weitgehend unbekannt sind. Jeden Monat wird ein Künstler oder eine Künstlerin mittels Vita, Interviews, weiterführenden Beiträgen und natürlich verschiedener Kunstobjekte und -gegenstände auf den Seiten des neuen Internetportals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Reihe begann mit der Künstlerin Suha Shoman.   Dauerhafte virtuelle Ausstellung im Internet >>>

 

 

Warum Annie Sauerland für einen Dialog im Nahost-Konflikt kämpft - Annie Sauerland (27) hat dafür mitgesorgt, dass die Nakba-Ausstellung ("Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948") nach Freiburg kam und trotz erheblicher Widerstände gezeigt werden durfte. Wie hat sie das Gezerre um die Ausstellung erlebt? Und warum liegt ihr soviel daran, das Nahost-Problem in Freiburg zu thematisieren? >>>

Dokumentation - Dr. Dieter Salomon versuchte die Nakba Ausstellung in Freiburg zu verhindern >>>

Cafe Palestine

 

 

Dexia-Gruppe in israelischer Besatzungspolitik impliziert? - Europäische Unternehmen sind in der israelischen Besatzungspolitik auf palästinensischen Territorien unmittelbar impliziert. Dieser Vorwurf wurde am Sonntag in London auf dem Russell-Tribunal zu Palästina erhoben. Das Tribunal ist am Samstag zusammengekommen, um über die Beteiligung israelischer und internationaler Unternehmen an der Politik Israels in den besetzten Gebieten zu diskutieren. Am Sonntag wurde insbesondere die Rolle von Finanzinstituten und der Waffen- und Sicherheitsindustrie beleuchtet. >>>

 

 

Knesset to vote on referendums on any land concessions - Jonathan Lis - Planned legislation calls for national ballot to approve any withdrawal from East Jerusalem or the Golan Heights

 

 

London Session | Russell Tribunal on Palestine - The second international session of the RToP will take place in London, on 20, 21 and 22 November 2010. It will examine International corporate complicity in Israel’s Violations of International Human Rights Law, International Humanitarian Law, and War Crimes. After establishing the responsibilities and obligations of corporations under international law, this session will assess the conduct of a series of companies regarding different aspects of Israel’s violations of the rights of the Palestinian People. The Tribunal will also seek to uncover the system that allows corporations to act in such unlawful ways, and to show in what ways States and international organisations could be held accountable for this. >>>

 
 

Frieden, Apartheid -Cafe, Palestine - Jeff Halper, Gerry Müller,Daniel Vischer, Freiburg 1/14

Weitere Teile >>>

 


22.11.2010
 

Wer entscheidet, wie  Unterdrückte   Unterdrückung  bekämpfen sollen? -  Ramzy Baroud  - Eine amerikanische Aktivistin gab mir mal ein Buch, in dem sie über  ihre Erfahrungen in Palästina geschrieben hat. Der umfangreiche Band dokumentiert ihre Reise durch die Besetzten Gebiete, ein Land voller Stacheldraht, Kontrollpunkte, Soldaten und Panzern. Er  verdeutlicht auch, wie Palästinenser auf friedliche Weise der Besatzung widerstehen -  im Gegensatz zu den vorherrschenden Medienbeschreibungen, die den palästinensischen Widerstand mit Gewalt verbinden. Vor kurzem erhielt ich auch ein Buch, das den gewaltfreien Widerstand rühmt und  von den selbst ernannten palästinensischen Kämpfern spricht, die als „Bekehrte“ auf Gewalt verzichten. Das Buch berichtet ausführlich von verschiedenen wunderbaren Beispielen, wie diese „Bekehrungen“ zustande gekommen sind. Anscheinend war ein wichtiger Faktor die Entdeckung, dass nicht alle Israelis die militärische Besatzung unterstützen. Die Kämpfer realisierten, dass ein Umfeld, das beiden – Israelis wie Palästinensern – erlaubt, zusammen zu arbeiten, das Beste für Palästinenser sein würde, die andere, effektivere Mittel zur Befreiung suchen. Ein amerikanischer Priester erklärte mir auch die eindrucksvolle Skala, auf der  gewaltfreier Widerstand geschieht. Er zeigte mir Broschüren, die er während eines Besuches bei einer Bethlehemer Organisation erhielt,  die der Jugend die Gefahren von Gewalt und die Weisheit der Gewaltfreiheit lehrt.  Die Organisation und ihre Gründer veranstalten Seminare und Workshops und laden Redner  aus Europa und den USA ein, die ihr Wissen  über dieses Thema mit den Studenten (meistens Flüchtlinge) teilen. >>> 

 

Jerusalem muss geteilt werden - Akiva Eldar 15.11.10 - Präsident Barack Obama verteilt nicht US-Gnaden zum halben Preis z.B. einen befristeten Siedlungsbaustop. Um das großzügige Paket amerikanischer Anreize zu bekommen, das ihm angeboten wurde, wird von Ministerpräsident  Benyamin Netanyahu  verlangt, eine Liste mit jüdischen Siedlungen vorzulegen, die von der  Landkarte gelöscht werden sollen. Die Liste muss Hebron und Shiloa, das Jordantal und den nördlichen Teil des Toten Meeres und Ost-Jerusalem enthalten. Auf der Karte, die in Netanyahus Büro hängt, werden solch große Gebiete als Jerusalem bezeichnet, und auf andern Karten rund um die Welt werden sie als „besetzte Gebiete“ bezeichnet. Kein Land erkennt die Annexion von 70 qkm des Westbankgebietes als Jerusalemer Stadtgebiet an. (Unter jordanischer Herrschaft waren es 6,4 qkm ). Gegen einen Rückzug aus Ost-Jerusalem zu sein, wird zweifellos zu einem Fehlschlag der Verhandlungen führen und gegen eine Zwei-staaten-Lösung führen. Der früheren Ministerpräsidenten Ehud Barak wird der erste Versuch zugeschrieben, das Tabu über die politische Teilung Jerusalems zu brechen ( Jerusalem war in jeder Beziehung  geteilt geblieben) . Ehud Olmert folgte seinen Fußstapfen und zog eine Linie zwischen den jüdischen und arabischen Stadtteilen in Ost-Jerusalem.  Meinungsumfragen haben gezeigt, dass die jüdisch-israelische Öffentlichkeit falsche Klisches abzuschütteln begann, die dazu benützt wurden, um Versäumnisse gegenüber der ärmsten Stadt Israels zuzudecken. Viele haben sich an den Gedanken gewöhnt, dass sie das Shuafatflüchtlingslager aufgeben müssen und eine viertel Million Palästinenser. Da der Streit über dem Siedlungsbaustop ausbrach >>>

 

 

report: "Libanon soll Lage der Palästinenser verbessern" - A Films - Abu Yussif will nicht mehr über seine Arbeit sprechen. „Es bringt nichts und ohnehin wird sich nichts ändern,“ sagt er. Der gross gewachsene, weisshaarige Palästinenser ist soeben von der Arbeit zurückgekehrt und entspannt sich in seinem kleinen Garten im Flüchtlingslager Bourj ash-Shamali, ausserhalb der südlibanesischen Stadt Tyre. Abu Yussif ist eigentlich Pharmazeut. Wegen der massiven Diskriminierung der palästinensischen Flüchtlinge auf dem libanesischen Arbeitsmarkt musste er seinen Beruf aber an den Nagel hängen. Nun arbeitet er als Taxifahrer. Palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen leben seit 62 Jahren im Libanon. Anders als ihre Verwandten in Jordanien und Syrien leiden sie unter starker, gesetzlich verankerter Diskriminierung. Der Libanon hat die UNO-Flüchtlingskonvention nicht unterzeichnet. Jedoch hat er den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert und die Menschenrechtscharta in seine Verfassung eingebaut.
"Gemäss der Flüchtlingskonvention hätten wir das Recht auf freien Zugang zum Arbeitsmarkt unseres Aufnahmelandes nach drei Jahren Anwesenheit,“ sagt Suhail al-Natour in seinem Büro in Beirut. Al-Natour leitet das Human Development Centre >>>

Der Libanon hat die Lage der Palästinenser nicht verbessert - Der Entscheid des libanesischen Parlaments von Mitte August, die Beschäftigungssituation von PalästinenserInnen zu verbessern, erhielt in den Medien weite Aufmerksamkeit und Lob. Die Reform ändert allerdings kaum etwas an den schwierigen Lebensumständen der Flüchtlinge im Libanon. - A Films - Das Wichtigste vorweg: Der Libanon hat den PalästinenserInnen keine Bürgerrechte gewährt, wie es manche Medien fälschlicherweise verkündeten. Die rund 250.000 PalästinenserInnen, welche im Libanon leben, dürfen noch immer nicht in allen Berufen arbeiten und Eigentum besitzen oder vererben. Auch geniessen sie noch immer keine Bewegungsfreiheit, da die meisten ihrer Flüchtlingslager von libanesischen Armeeposten und Checkpoints eingekreist sind. Im Juni reichte der Drusenführer Walid Jumblatt einen Gesetzesentwurf ein, welcher PalästinenserInnen diverse Bürgerrechte wie Freiheit in der Berufswahl oder Eigentumsrechte zugestand. Der Vorschlag gab sofort Anlass zu intensiven Diskussionen >>>

 

 

Dreht euch nicht um, der Mossad geht rum - Im Fall Barschel führt eine neue Spur zum Mossad - Einem Gutachter im Fall Barschel zufolge weisen neue Erkenntnisse darauf hin, dass der israelische Geheimdienst den Politiker ermordet hat. - Einer der wichtigsten Gutachter im Fall Barschel verdächtigt in einem neuen Gutachten den israelischen Geheimdienst Mossad, den früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten ermordet zu haben. Die chemischen Analysedaten stimmen bis in Details mit dem Ablauf des Barscheltodes überein, wie ihn der ehemalige Mossad-Agent Victor Ostrovsky in einem Buch schildert. >>>

 

 

Die Mauer soll Grenze werden - Israel verlangt mit Unterstützung der USA die völlige Unterwerfung der Palästinenser. Abbas weist zeitweiligen Siedlungsstopp ohne Jerusalem zurück - Karin Leukefeld - In der israelischen Regierung denkt man offenbar darüber nach, die Trennmauer zur zukünftigen Grenzmauer zwischen Israel und einem palästinensischen Staat zu machen. Das sagte der stellvertretende Ministerpräsident Dan Meridor in einem Interview mit der israelischen Tageszeitung Haaretz am Wochenende. Seit der Gründung des Staates 1948 hat Israel sich geweigert, seine Grenzen exakt festzulegen. Die Mauer mit ihren weitläufigen Sicherheitsanlagen wird von Israel als »Sicherheitszaun« bezeichnet >>>

 

 

Miral: Ein Film über ein Leben zwischen Arabern und Israelis - Julian Schnabels erzählt in seinem persönlichsten Film von einer jungen palästinensischen Israelin zwischen Suche nach Frieden und Willen zum Widerstand. Kinder eilen durch die immer gleichen Schrecken des Krieges: Die Eltern sind tot oder auf der Flucht, Flammen spiegeln sich in ihren Augen, in den Ohren haben sie noch den Lärm der Waffen, im Herzen die Angst. Der Film “Miral” beginnt mit dem April des Jahres 1948 und es sind die Kinder des palästinensischen Dorfes Deir Yasin. Noch gibt es keinen Staat Israel, noch gibt es nur das britische Mandatsgebiet Palästina, in dem weit mehr Araber als Juden leben. Es ist Hind Husseini (überzeugend gespielt von Hiam Abbass), die damals junge Lehrerin, die sich der Kinder annimmt und mit den ersten 55 Kindern jenes legendäre Waisenhaus gründet, das noch heute in Ost-Jersusalem existiert. Das Haus >>>

Videos und mehr zum Film Miral >>>

 

 

Zur offiziellen Anerkennung Israels - Yavuz Özoguz - Von immer mehr muslimischen Gemeinden und Dachverbänden erfahren wir, dass die Behörden enormer Druck auf sie ausüben, das Existenzrecht Israels öffentlich anzuerkennen, bevor es irgendwelche Gespräche zur Problemlösung in Deutschland geben könne. Wir empfehlen allen jenen Gemeinden und Vereinen, ihre Bereitschaft zur Anerkennung Israels unter Wahrung der Werte des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland zu bekunden und den Behörden ein Schriftstück folgender Art vorzulegen, dass auch die Gemeinde, die den islamischen Verein dazu drängt, unterzeichnen soll. Gemeinsame Erklärung des Islamischen Vereins Grünweiß mit der Stadtverwaltung der Stadt Schwarzgelb - Hiermit erklären wir in Bezug auf unsere Heimat Deutschland, in Bezug auf Israel und jeden anderen Staat, die Werte des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, die in weiten Teilen die Islamischen Ideale entsprechen, zu schützen und im Sinn der Gerechtigkeit umzusetzen. Daher erkennen wir hiermit das Existenzrecht eines Israels an, das die unveräußerlichen Grundrechte des Grundgesetzes und der Menschlichkeit, insbesondere die in den Artikeln 1-3 genannten Werte, respektiert, und in dem daher Juden, Christen und Muslime gleichberechtigte Bürger sind. Wir lehnen jede Form von Rassismus ab, unabhängig davon ob sie von einer kleinen Gruppe oder von einem >>>

Als Antwort auf: Zur offiziellen Anerkennung Israels von Yavuz Özoguz - Evelyn Hecht-Galinski - Sehr geehrter Herr Özoguz, ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre klaren Worte, dass Existenzrecht Israels betreffend. All Ihren Formulierungen kann ich voll und ganz zustimmen! Hinzuzufügen wäre noch, dass die deutsche Staatsräson von Kanzlerin Merkel missbraucht wird. Israel >>>

 

 

Video - Jeff Halper am 10. November 2010 in Berlin >>>

 
 

An American bribe that stinks of appeasement - Robert Fisk--In any other country, the current American bribe to Israel, and the latter`s reluctance to accept it, in return for even a temporary end to the theft of somebody else`s property would be regarded as preposterous. Three billion dollars` worth of fighter bombers in return for a temporary freeze in West Bank colonisation for a mere 90 days? Not including East Jerusalem – so goodbye to the last chance of the east of the holy city for a Palestinian capital – and, if Benjamin Netanyahu so wishes, a rip-roaring continuation of settlement on Arab land. In the ordinary sane world in which we think we live, there is only one word for Barack Obama`s offer: appeasement. Usually, our lords and masters use that word with disdain and disgust. >>>

 


21.11.2010
 

 

Die Mauer soll die offizielle Grenze Israels werden - Sagt der stellvertretende Ministerpräsident -  Saed Bannoura – Was die Palästinenser seit Jahren befürchtet haben (und was  ständig von Israel geleugnet wurde), sagte der stellvertretende Ministerpräsident Dan Meridor  in einem Interview mit Haaretz: Israel plant, die  innerhalb der Westbank gebaute Mauer als offizielle Grenze des Staates Israel  anzusehen. Seit der Gründung des Staates 1948, hat Israel nie seine Grenzen erklärt, aber ständig sein Gebiet in palästinensisches Land hin erweitert. Die Annexionsmauer, die Israel in der Westbank während der letzten 8 Jahre schlängelnd durch palästinensisches Land  gebaut hat, annektiert große Teile des Landes, einschließlich all der Hügel und 90% der Wasservorräte. Meridors Interview mit Haaretz kam nach einer Kabinettsitzung mit Ministerpräsident Benyamin Netanyahu, in der die Minister die Möglichkeit diskutierten, die 30 F35-Kampfflugzeuge im Austausch für 3 Monate teilweisen Siedlungsbaustopp in der Westbank zu akzeptieren – doch mit dem Versprechen diesen nicht weiter zu verlängern. Die palästinensischen Hauptforderungen: einen zusammenhängenden Staat mit Jerusalem als ihre Hauptstadt, eine Rückkehr der Flüchtlinge; die Entlassung der palästinensischen Gefangenen werden weiter von den USA und Israel ignoriert, da sie  wieder einen Deal ohne palästinensische Beteiligung aushandeln. Der israelische stellvertretende Ministerpräsident sagte dem Interviewer auch, „ich denke, die neue Grenze muss sich auf das Prinzip der Sicherheit des Zaunverlaufs und der Siedlungsblocks gründen. >>>

 
 

Der israelische Professor Neve Gordon vergleicht ein Angebot Obamas an Netanjahu mit einem absurden Deal zwischen einem Sheriff und einem Gangsterboss. - Stellen Sie sich einen Sheriff vor, der dem Boss eine Gangsterbande folgenden Deal vor­schlägt: "Wenn du deine Nachbarn in den kommenden drei Monaten nicht bestiehlst, be­sorge ich dir hochmoderne Waffen und blocke alle Versuche anderer Strafverfolgungsbe­hörden ab, wegen deiner kriminellen Aktivitäten gegen dich vorzugehen." >>>

 

 

Wer wird irregeleitet? - Mettew A. Taylor - Als sich nordamerikanische Juden in der letzten Woche  in New Orleans zu ihrer Hauptversammlung (GA) trafen, deckte das  jüdische Mainstream-Establishment  eine neue Initiative auf, um der wachsenden internationalen Verurteilung von Israels Besatzungspolitik  und Landdiebstahl entgegen zu wirken. Der große Plan:  die Delegitimer zu delegitimieren. Die jüdischen Verbände Nordamerikas (JFNA) verkündigten bei der Konferenz an, dass sie im Laufe der nächsten drei Jahre $ 6 Millionen investieren wollen, um ein israelisches Aktionsnetzwerk aufzubauen. Auf die Kommentare der GA gegründet, scheint die Strategie die zu sein, alle die „zu teeren und zu federn“, die jede Form von Boykott, Divestment oder Sanktionen als „Delegitimierer unterstützen, und so an einem vermuteten Komplott „Israel zu zerstören“ teilnehmen. Statt Millionen dafür auszugeben und Israel davon zu überzeugen einen anderen Weg zu gehen, bevorzugt die JFNA, den Botschafter zu erschießen. Ein paar Tage vor der Versammlung hat sich die in den US sitzende Fürsprache-Gruppe der Jüdischen Stimme für Frieden (JVP), eine Versammlung  junger Juden  aus den USA und Israel einberufen, um schwierige Fragen zu sondieren, die  die Mainstreamführung  eifrig zu vermeiden versucht. Wie z.B.  Wie delegitimiert die Besatzung Israel? Wenn Israel palästinensische Häuser zerstört, Olivenbäume ausreißt, Straßen  nur für Siedler bestimmt, stimmt das  mit den jüdischen Werten überein, in denen es heißt: respektiere deinen Nachbarn? Diese junge Gruppe jüdischer Aktivisten scheint eine Verkörperung >>>

 

 

Wer lacht ? - Uri Avnery - „EINE KATASTROPHE!“ riefen die  Höflinge des Königs von Hannover. „Sieben  berühmte Professoren der Göttinger Universität haben eine Protesterklärung gegen Euch veröffentlicht!“ Das war vor 173 Jahren. Der König hatte  die liberale Verfassung aufgehoben, die von seinem Vorgänger erlassen wurde. „Na, und?“ erwiderte der König, „Nutten, Tänzer und Professoren kann ich immer kaufen.“ Diese Geschichte wurde mir von Yeshayahu Leibowitz erzählt, der selbst Professor von einem halben Dutzend sehr verschiedener Fächer war, von Bio-Chemie bis zur Philosophie der  Naturwissenschaften. Er sah viele seiner Kollegen mit tiefer Verachtung an. Er erzählte mir diese Geschichte, als wir besonders über einen Professor sprachen: Shlomo Avineri, der gerade damit einverstanden war, als Generaldirektor des Außenministeriums unter Minister Yigal Allon zu dienen. Allon war der Autor des „Allon-Planes“, der  die Annexion weiter Teile der besetzten Gebiete vorsah. IN DIESER WOCHE veröffentlichte Avineri  einen Artikel mit der Überschrift „Faschismus? Dass ich nicht lache!“ Was ließ ihn lachen? Das (für ihn) lächerliche Argument, dass  es in Israel faschistische Tendenzen gebe. Er erinnerte uns daran, dass Faschismus Gestapo, KZs und Genozid bedeutet. Wie konnten wir das vergessen? Avineri ist ein respektierter  Professor, ein Experte für Hegel und Zionismus. Er ist auch ein  kühner Kämpfer gegen die „Post-Zionisten“ und andere Mistkerle, die den klassischen Zionismus kritisieren. Ich frage mich, wenn 1923 irgend jemand seinem Vater in der polnischen Stadt Bielsko erzählt hätte, in der bayrischen Stadt München habe ein  Spinner mit einem lustigen kleinen Schnurrbart  den Leuten mitgeteilt,  er habe die Absicht,  Diktator Deutschlands zu werden und Polen zu überfallen, dann hätte er auch ausgerufen: „dass ich nicht lache!“ >>>

 

 

Auf einer Texttafel der Kölner Klagemauer steht: "Vor keinem Unrecht die Augen zu verschließen; das haben wir Deutschen uns nach Nazi-Deutschland geschworen! Auch nicht vor zionistischem Unrecht! Vor keinem! - Karolina am 6. Okt. 2010"

Fotoserie - nun mit Kommentaren und Zitaten - Köln, 17.11.2010 - Arbeiterfotograf - Evelyn Hecht-Galinski besucht die Klagemauer vor dem Kölner Dom >>>

Foto Evelyn Hecht-Galinski und Walter Herrman der Betreiber der Kölner Klagemauer.

Die Kölner Klagemauer im Internet 24 Stunden geöffnet >>>

 

 

Stonewalling Goldstone - Stephen Lendman - On September 15, 2009, the UN Human Rights Council’s (HRC) Goldstone Commission issued its findings on Cast Lead, Israel’s war of aggression against Gaza, inflicting enormous loss of life, thousands of injuries, massive human suffering, and vast destruction, despite no provocation or threat to Israeli security.The Commission concluded that “there is evidence indicating serious violations of international human rights and humanitarian law committed by Israel during the Gaza conflict, and that Israel committed actions amounting to war crimes, and possibly crimes against humanity.” Notably the Commission said: While the Israeli Government has sought to portray its operations as essentially a response to rocket attacks in the exercise of its right of self defence, the Mission considers the plan to have been directed, at least in part, at a different target: the people of Gaza as a whole. Defensive rocket attacks in response to repeated Israeli provocations were, in fact, a pretext for naked aggression. On September 27, 2009, Haaretz writer, Nathan Guttman, headlined, “Israel, US working to limit damage of Goldstone report,” saying: “Because of joint efforts, it’s all but certain the report will not reach any binding international forums.” With US help, Israel was obstructionist all along, refusing to cooperate in the investigation, including by preventing Goldstone from entering Israel. Its “drive to counter the report began moments” after its release, blasting it as biased and pressing Washington to block Security Council action. The last refuge of an exposed scoundrel is lying, an Israeli speciality. In this case. Jonathan Peled, spokesman of Israel’s Washington Embassy, said report conclusions carry a hidden danger for “every country fighting terror. We need to make sure this report does not endanger the US and other countries.” More as well from Israel’s Finance Minister, Yuval Steinitz, denouncing Goldstone (a distinguished Jewish jurist) as anti-Semitic, despite his longtime support of Israel. He also serves on the Hebrew University of Jerusalem’s board of governors. The US State Department also responded, spokesman Ian Kelly citing “overly sweeping conclusions of fact and law with respect to Israel,” while failing to challenge its findings. Shortly before the HRC voted to endorse Goldstone’s report, the PA bowed to US and Israeli pressure to defer voting until March 2010. At the time, calls for Abbas’ resignation were heard, to no avail. Netanyahu said referring the report to the International Criminal Court (ICC) would stop the peace process, another willful deception. Moreover, Washington told Jewish leaders that America would use its Security Council veto to block the report’s “difficulties,” assuring absolution for Israel’s war crimes like previous ones for decades. >>>

 

 
Fotoserie, nun mit Kommmentaren und Zitaten - "Region der Kriege und Konflikte" - Diskussion mit Evelyn Hecht-Galinski und Mohssen Massarrat über die Situation im Nahen und Mittleren Osten - Arbeiterfotografie -Köln, 16.11.2010 >>>

Altes Denken führt nicht weiter - Linke Friedensvisionen - Hans-Dieter Hey >>>
 
 

Nakba Ausstellung in Freiburg

Dokumentation Dr. Dieter Salomon versuchte die Nakba Ausstellung in Freiburg zu verhindern

 
 

 Dr.Viktoria Waltz - Vortrag in Freiburg

 


20.11.2010
 

 

Ein Dorf will keine Spaltung - Skepsis nach Israels Rückzug aus dem Grenzort Ghajar - Karin Leukefeld - Der angekündigte Rückzug israelischer Truppen aus dem nördlichen Teil des Grenzortes Ghajar im libanesisch-syrisch-israelischen Ländereck wird im Libanon mit Skepsis registriert. >>>

 
 

Der Hecht, der hat Zähne ... - Sacha Stawski, Chefredakteur und Vorsitzender von Honestly Concerned versagt erneut, verschleudert erneut die Spendengelder. Wird er nun noch flehentlicher um Spenden bitten? Wie er schrieb, (Henryk M. Broder nennt ihn und andere Arschgeige) hatte er versagt, versagte nun wieder. Herr Hecht, der Ehemann von Frau Evelyn Hecht-Galinski wurde von Sacha Stawski in einem veröffentlichten Foto abgebildet. Auf eine Abmahnung des Herrn Hecht reagierte er schnell und entfernte das Bild. Der ganze Spaß wird ihn vermutlich über 1000€ kosten. Es war übrigens nicht die erste Abmahnung der Familie Hecht. Es ist noch gar nicht so lange her, da bekam Honestly Concerned  als „Sonderbonus“ auch noch einen Bestrafungsantrag und durfte einschließlich der Strafgelder sicher einige Tausend Euro investieren. Es gibt Gerüchte, Sacha Stawski würde demnächst - ähnlich wie Henryk Broder – nur noch mit dem Rechtsanwalt der besonderen Art, Norman Nathan Gelbart  in der Öffentlichkeit auftreten.  Vermutlich wird es in Kürze neue Unkosten geben....  Vielleicht sollten die Spender über ihre Spenden nachdenken und das Geld gleich an Familie Hecht/Hecht-Galinski oder  mich überweisen.

Mehr zu Sacha Stawski  - Wie seriös ist die Arbeit von Sacha Stawski? ( "Chefredakteur" + Vorsitzender von Honestly Concerned -  "I like Israel"?) >>>

Seine Verantwortung für die Mailingliste BELEGT Sacha Stawski  PERSÖNLICH:
"...Alle Mails werden vor Versand von mir wiederum geprüft und freigegeben... Es geht kein Mail raus, daß nicht vorher von mir geprüft wird....
"Als Chefredakteur fühle ich mich für alles verantwortlich. Es gibt keine Ausgabe die nicht von mir vor Veröffentlichung kontroliert wird, vor allem aus dem Bereichen Innenpolitik und Nahost."

 
 

Racism under cover of the Torah - The Torah has never had it so bad. Under its cover, Domb and his colleagues are masquerading as merciful fathers concerned about the poor residents in the south of the city. They are exploiting a worsening social problem to stoke the residents` fears and incite against the foreigners.

 
 

Jerusalem official told to `evict` Silwan settlers -  No author "Israel`s attorney general has asked its Jerusalem city council to implement a 2007 court order evicting Jewish settlers from a building in East Jerusalem, the justice ministry said Wednesday. Right-wing Mayor Nir Barkat has balked at carrying out the order against the illegally built seven-story settler home while he is being pressed to freeze demolition orders on about 200 Palestinian homes built without permits in the same Jerusalem neighborhood of Silwan."

 
 

Checkpoints in the West Bank - Susan Lourenco - Machsomwatch - After so many years of occupation - of Separation Wall, apartheid roads, permits, settlements, high rate of unemployment, checkpoints open or closed, put up, taken down -- of endless humiliation and harassment of Palestinians on their own lands, in their own homes, it`s often hard to go on, to view the "end of the occupation" or "the final status settlement" or even that peace will ever come. But then we remember that it depends on us, and that our Palestinian neighbours suffer, really suffer, but behave in the way they do, with "sumud" -- staying put

 
 

UN Goldstone Event with Hina Hilani and Desmond Travers

 
 

13 Activists Arrested Accompanying Farmers in Saffa

 
 

Minnesotans Call for Divestment from Israel!

 
 

Tribunal Russell sur la Palestine

 
 

There Could Never Be Peace Without a Minimum of Justice - Mustafa Barghouthi, Palestine, PNI, thanked the Socialist International for its constant efforts to support the cause of peace in Palestine and in the Middle East, and he apologised for questioning whether the current discussion could be called a debate when the representative of the Israeli Labour Party had left immediately after giving his speech. He urged participants to face the reality that there was a deadlock in the so-called peace process. It was not hard to imagine what would happen to the proximity talks, and the very big risk of failure due to the continuation of the same policy of settlement expansion, ethnic cleansing in Jerusalem, and oppressive measures in the West Bank and Gaza. Israel was negotiating via bulldozers. He mentioned Aualage, a small village in Bethlehem in the heart of the West Bank which was losing >>>

 


19.11.2010
 

 

Eid al-Adha – teure Opferschafe erschweren die Tradition - Beim Opferfest Eid al-Adha, einem der wichtigsten Feste des muslimischen Glaubens, wird dem Propheten Ibrahim (nach dem christlichen Glauben ist dies Abraham) gedacht, welcher seine Treue zu Allah (Gott) bewies, indem er einwilligte, seinen Sohn Ismael (Isaak) zu opfern. Überzeugt von seiner Loyalität, gebot Allah ihm Einhalt und statt Ismael wurde ein Widder geschlachtet. Erfreut über den glücklichen Verlauf verteilten Ibrahim und Ismael das Fleisch unter Freunden, Verwandten und Bedürftigen. Aus der Überlieferung wurde ein traditionell religiöses Fest – Muslimische Familien, die sich ein Schaf oder eine Ziege leisten können, opfern ein Tier und teilen das Fleisch wie folgt auf: Einen Drittel behält die Familie für sich, einen Drittel wird Verwandten und Freunden geschenkt und den letzten Drittel erhalten Bedürftige. Doch können heute viele Familien das Geld für eine Ziege oder ein Schaf nicht mehr aufbringen.  >>>

If they have no bread, let them eat gravel - Gisha - The eve of Eid al-Adha celebrated this week brought news of a shortage of flour in the Gaza Strip. For the past two weeks, traders and flour mill owners have warned of shortages of wheat in the Strip, claiming that the mills have been providing about half of their production capacity. The mathematical formulas, which the army used to determine the level to which they would allow the stock of flour in Gaza to be reduced, are no longer in effect. So why is there a shortage?

 
 

Wegzensieren der 200 “Israeli War Criminals” funkioniert nicht - mein parteibuch - Die von der UN eingesetzte Faktenfindungsmission unter Leitung von Richard Goldstone zum Konflikt in Gaza 2008/2009 hat zahreiche Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Israelis sich dabei schwerster Verbrechen schuldig gemacht haben, die ein kompetentes Gericht als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bewerten könnte. Trotzdem werden die allermeisten der mutmaßlichen israelischen Täter nie vor Gericht gestellt. Wenn israelische Soldaten Verbechen begehen, dann müssen sie deswegen nicht zuletzt dank der Unterstützung durch USA und EU für den Terrorstaat Israel und das Nichtbekanntsein ihrer Namen und Gesichter selbst im neutralen Ausland im Regelfall nicht damit rechnen, für ihre Taten vor Gericht gestellt zu werden. Das zionistische Regime behauptet einfach routinemäßig, die massenhafte Ermordung von Palästinensern sei aus Sicherheitsgründen geschehen, andere seien lediglich geringfügige Kollateralschäden, verbreitet dazu mit der zionistischen Propaganda-Maschine allerhand dreiste Lügen und die westliche Welt akzeptiert das dann. Die systematische Straflosigkeit der israelischen Soldaten, die Massaker verüben, ist eine Tatsache, die die Weltpolitik seit Jahrzehnten prägt, und viele Opfer des israelischen Terrors unglaublich wütend macht. Auf einer anonym erstellten Webseite eines kostenlosen Hosters mit Titel “Israeli War Criminals” ist vorgestern eine Liste von 200 israelischen Soldaten aufgetaucht >>>

Website Removed After Publishing List of Israeli Military Officials Dubbed As War Criminals>>>
Website reveals details of hundreds of IDF ‘war criminals’ >>>

 



Altes Denken führt nicht weiter - Linke Friedensvisionen - Hans-Dieter Hey - Gegenwärtig gibt es 39 Kriege, Pulverfässer, von denen wohl die meisten nicht geläufig sind und über die kaum berichtet wird. Irgendwie scheinen uns die Konflikte in Irak, Iran, Afghanistan und Palästina – jedenfalls medial – doch präsenter zu sein. Kölner Friedensorganisationen haben eingeladen, um vergangenen Dienstag über brennende Fragen zu diesen Konflikten und unserer eigenen Verantwortung darin zu diskutieren. Mögliche Lösungen wurden zuversichtlich bis zweifelhaft eingeschätzt. Ungefähr 80 Interessierte fanden sich am Abend ein, um mit der Publizistin und Querdenkerin Evelyn Hecht-Galinski und dem Politikwissenschaftler Prof. em. Dr. Mohssen Massarat als Experten auf dem Podium die Chancen der Konfliktlösung auszuloten und zu bewerten. Moderator Dr. Peter Bathke von der Rosa-Luxemburg-Stiftung provozierte gleich die Runde: „Es ist doch ein Widerspruch. Die US-Amerikanischen Präsidenten übten sich in Optimismus. Bush wollte bis Ende 2008 in Nahost den Frieden einführen. Nun würde Barak Obama bis Mitte 2011 einen Frieden einführen“. Offenbar bewege sich nichts.  - Die USA wollen keinen Frieden in Nahost - Evelyn Hecht-Galinski konterte: „Es bewegt sich sehr viel, indem die USA Israel mit einem Bonuspaket locken, dass 90 Tage Baustopp für das Westjordanland bedeutet, was ein Witz ist“. Dafür bekäme Israel zusätzlich 20 F-35-Bomber für 3 Mrd. Dollar und die Zusicherung, dass der von Israel entfachten Gaza-Krieg unter Missachtung des Goldstone-Berichts nicht untersucht wird. „Da frage ich sie: Wie sollen Fortschritte erzielt werden, wenn die USA nicht als Vermittler, sondern als reiner Israel-Unterstützer dient. Ich sehe da wenig Aussichten.“ >>>

Bildquelle - Arbeiterfotografie

 

Land ohne Aussicht - Der Gazastreifen findet keinen Frieden. Denn er ist mehr als ein Krisengebiet: der Ort, ab den sich der ewige, unauflösbare Konflikt zweier grundverschiedener Welten immer wieder neu entzündet. - Dietmar Herz und Paolo Pellegrin - Geografie ist Schicksal, soll Napoleon gesagt haben. Der Gazastreifen, ein schmaler Landstrich an der Mittelmeerküste, 40 Kilometer lang und zwischen sechs und 14 Kilometer breit, ist eine Landschaft aus Sand und Dünen. Das Gebiet ist etwa so groß wie der Stadtstaat Bremen, nur 14 Prozent der Gesamtfläche lassen sich für die Landwirtschaft nutzen. Der Gazastreifen ist ein großes Flüchtlingslager: Fast drei Viertel der Bevölkerung sind Flüchtlinge, die vor dem israelisch-arabischen Krieg von 1948 vor allem in Jaffa und den arabischen Dörfern im Süden des heutigen Israel lebten, und deren Nachkommen. 492 000 Menschen wohnen bis heute in den acht vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina (UNRWA) verwalteten Lagern. Die Bevölkerungsdichte der Flüchtlingslager und der drei größeren Städte Gaza-Stadt, Chan Junis und Rafah gehört zu den höchsten der Welt. Das Gebiet ist mit eineinhalb Millionen Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von 4000 Einwohnern pro Quadratkilometer mit Mumbai oder Manhattan zu vergleichen >>>

 
 

Audio - Rede von Prof. Alfred Grosser in der Frankfurder Paulskirche >>>
Audio - Die Paulskirchenreden 2010 zum Nachhören: OB Roth, Dr. Graumann, Prof. Grosser - im Gedenken an die Reichspogromnacht >>>

Chronologie der Jagd auf Alfred Grosser >>>

 
 

Julian Schnabel über den Film "Mirwa - "Es ist ihre Wahrheit, nicht meine" - Julian Schnabel hat die Geschichte seiner Lebensgefährtin verfilmt, der Palästinenserin Rula Jebreal. "Miral" nutzt die Mittel des Mainstreamkinos, um sich starkzumachen. - taz: Herr Schnabel, wie würden Sie den Konflikt im Nahen Osten einem Marsmännchen erklären? Julian Schnabel: Da gäbe es natürlich sehr unterschiedliche Versionen. Eine würde vielleicht wie "Romeo und Julia" klingen. Zwei Völker, die zusammen in Frieden und Respekt leben wollen, es aber nicht können, weil ihre Tradition, ihr Glaube, ihre Geschichte, ihre Familien es nicht zulassen. Diese Version ist vielen bestimmt viel zu einfach >>>

Mehr zum Film Miral >>>

 
 

Twitter - Das falsche Gezwitscher im Internet - Der Kurznachrichtendienst Twitter wird zum Psycholabor. Mit den Inhalten der Minitexte will man Börsenkurse vorhersagen, und politische Rattenfänger sind schon beim Versuch ertappt worden, Wahlen zu manipulieren. - Philipp Hummel - Je mehr twittern, umso leichter lassen sich Muster erkennen - oder auch simulieren. - 17. November 2010 Das Internet wird mächtiger, es spielt zunehmend nicht nur eine Rolle bei der Suche nach Informationen, Schnäppchen und illegaler Musik, sondern auch bei der öffentlichen Meinungsbildung. Und die Währung, in der online Macht bezahlt wird, ist Popularität. Wer im Web bekannt ist, kann versuchen, Einfluss zu nehmen. Wer Menschen erreichen will, sei es, um ihnen etwas zu verkaufen oder um sie als Unterstützer zu gewinnen, muss so bekannt sein wie möglich. Doch wie oder womit steuert man die Popularität im Internet? Die Entwicklung des Bekanntheitsgrades von Websites verläuft nicht einheitlich. Sie unterliegt einer Dynamik, nach der der Entstehung einer neuen Seite zuerst ein Bekanntheitsschub mit vielen Klicks verschiedener Nutzer folgt. >>>

 
 

Blogger in der arabischen Welt - Tanz auf dem Vulkan - Das Internet eröffnet auch in der arabischen Welt neue Freiheiten und Chancen für die Demokratie. Es weckt jedoch ebenso wie in China und Iran den Widerstand von Autoritäten. Wer im Internet aktiv ist, geht Gefahren ein. Von Amira al-Ahl - Gerechtigkeit ist die Grundlage der Macht. So steht es in großen, goldenen Lettern im Foyer des Gerichtsgebäudes in Hadayeq al-Qobba in Kairos Norden geschrieben. Für die Gruppe junger Menschen, die sich an diesem Morgen dort versammelt hat, klingt es wie blanker Hohn. Einige lachen bitter, als ihnen der Schriftzug auffällt. >>>

 
 

Geert Wilders' Berater - Der Schattenmann des Populisten -  Thomas Kirchner - Martin Bosma ist der Mann hinter Geert Wilders. Der Strippenzieher des niederländischen Islamgegners kennt nur eine Devise: maximale Provokation. In seinem Buch verhöhnt er Linke als "nützliche Idioten" der Dschihadisten. - Ein Blick in Bosmas Büro, und die Fronten sind geklärt - (...) Wer den Abgeordneten Bosma in der Tweeden Kamer besuchen will, dem niederländischen Parlament, muss durch zwei Schleusen, wird zweimal gescreent, darf weder Handy noch Aufnahmegerät mitnehmen, nur Stift und Papier, und läuft keinen Millimeter ohne Sicherheitsbeamten. Die Fraktion der Partij voor de Vrijheid, der Bosma angehört, will es so. Die PVV besteht aus erklärten Islam-Feinden, die leben gefährlich, das muss man ihnen glauben. Ein Blick in Bosmas Büro, und die Fronten sind geklärt. Neben einer riesigen israelischen Flagge und der New Yorker Skyline (mit den Twin Towers) hängen Bilder von Ronald Reagan, Alexander Solschenizyn, Menachem Begin, Mosche Dajan - und Wladimir Jabotinsky, einem der radikalsten Zionisten. Ein Kabinett der Falken. "Sie sind alle da", sagt Bosma fröhlich, als wollte er sichergehen, dass die Botschaft auch sitzt. >>>

 
 

Putting the Palestinians on a Diet - Israel has been forced to reveal what Palestinians and other observers on the ground have known for a long time: that the blockade of Gaza is state policy intended to inflict collective punishment, not to bolster Israeli “security”. An Israeli human rights group has won a legal battle to compel the Israeli government to release three important documents. These outline state policy for permitting the transfer of goods into Gaza prior to the May 31 attack on the peace flotilla in which nine people were killed by Israeli forces. The group, Gisha – Legal Center for Freedom of Movement, is demanding Israeli transparency. Meanwhile, Israel refuses to release documents on the current version of blockade policy which was “eased” after international condemnation following the flotilla attack. The released documents, whose existence Israel had denied for eighteen months, reveal that the state approved “a policy of deliberate reduction” of basic goods, including food and fuel, in the Gaza Strip. Gisha Director Sari Bashi explains >>>

 
 

Racism under cover of the Torah - Haaretz - Editorial - The Torah has never had it so bad. Under its cover, Domb and his colleagues are masquerading as merciful fathers concerned about the poor residents in the south of the city. They are exploiting a worsening social problem to stoke the residents` fears and incite against the foreigners.

 
 

Ilan Pappé & Ronit Lentin Trinity College Dublin 17 11 2010



 
 

Palestinian lawmakers reject Israel's expulsion order from native city

 

action BDS super u Mortagne au Perche 06

 

 
 

Dear American Jews, if you love Israel – criticize it - Gideon Levy - Today, your representatives will open your great annual convention, the General Assembly. Between New Orleans’ Marriott and Sheraton hotels, you will be sated with lectures and lecturers, panels and discussion groups. Some will be about you, and some will be about us Israelis. Once again, you will hear all the cliches – and Joe Biden, Benjamin Netanyahu and Tzipi Livni, too. But this year, you will be meeting in the shadow of last week’s midterm elections – many of you are surely rejoicing over the president’s defeat – and on the eve of fateful decisions. I read that your menu includes an Israeli breakfast, and also several discussions about the global delegitimization of Israel. Doubtless the speakers will tell you it’s because of anti-Semitism. Don’t believe them. There is anti-Semitism in the world, but not to the extent they will tell you. Nor is there any “delegitimization of Israel.” There is only delegitimization of Israel’s policy of force and occupation. >>>

 
 

 Rep. Gohmert Doesn't Like "Illegal Palestinian Settlements"

 


18.11.2010
 

 

Ludwig WatzalBush´s Decision Points: a book of fairytales  -   Dr. Ludwig Watzal - Die Weltöffentlichkeit schien nicht gerade auf die Memoiren des 43. US-Präsidenten George W. Bush gewartet zu haben. So wurde die Erwartungshaltung auch nicht enttäuscht. Denn was Bush dort zum Besten gibt, ist nur ein kleiner Ausschnitt der politischen Realität seiner Präsidentschaft. So wie seine achtjährige Regierungszeit von ideologischen Zerrbildern bestimmt war, so sollen seine Erinnerungen diese jetzt weißwaschen. So simpel sein Weltbild ist, so einfach sind auch seine Ausführungen. Dieser Präsident, der die USA in zwei Kriege geführt hat und über die überfallenen Länder Elend, Chaos, Tod und Verderben gebracht hat, ist sich keiner Fehler bewusst. Er war nur enttäuscht, dass man im Irak keine Massenvernichtungswaffen gefunden hat. Die Folter von angeblich Verdächtigen durch „waterboarding“ und anderer Grausamkeiten in den Kerkern in Irak und Afghanistan war nach Bush „damn right“. Auch sein Vize-Präsident Dick Cheney hatte sich schon vor Monaten öffentlich als ein starker Befürworter dieser Foltermethode geoutet.“ >>>

A swansong of Obama´s Presidency - Dr. Ludwig Watzal - The mid-term elections in November were like a doomsday for Obama - the coffin nail of his presidency. President Obama started out with good intentions, but good intentions are not enough. In terms of foreign policy he failed in every respect. Perhaps it was not his fault, because he is a “prisoner” not only of the Military-Industrial-Complex but is also haunted by the “Israel Lobby” and by radical and extremist elements of the neoconservative right and Christian fundamentalists, the so-called Armageddon Christians. Tragically, he looks like the former US-President Jimmy Carter when he was in office –the Knight of the Sorrowful Countenance. Although Carter lost out to Ronald Reagan  >>>

 
 


 


DIE KÖLNER
KLAGEMAUER
24 Stunden im Internet geöffnet >>>

 

17.11.2010 - Evelyn Hecht-Galinski  besucht die Kölner Klagemauer und hinterließ eine Botschaft: "Im Namen meines Vaters: Ich habe Auschwitz nicht überlebt um zu neuen Unrecht zu schweigen. Menschenrechte sind unteilbar, auch für die Palästinenser.          Free Palestine         Free Gaza."

 

Bildquelle - Arbeiterfotografie.

 

 

Obama's Bribe: Palestinians Will Be the Losers - Again - Jonathan Cook - Watching the peace process between Israel and the Palestinians drag on year after year without conclusion, it is easy to overlook the enormous changes that have taken place on the ground since the Oslo Accords were signed 17 years ago. Each has undermined the Palestinians' primary goal of achieving viable statehood, whether it is the near-trebling of Jewish settlers on Palestinian land to the current numbers of half a million, Israel's increasing stranglehold on East Jerusalem, the wall that has effectively annexed large slices of the West Bank to Israel, or the splitting of the Palestinian national movement into rival camps following Israel's withdrawal from Gaza in 2005. >>>

 

 

Interview mit Yossi Beilin: »Die Linke ist nicht verschwunden« - Robert Chatterjee und Daniel Gerlach - Zenith: Herr Beilin, Sie sind oft mit der israelischen Linken identifiziert worden, ungeachtet dessen, ob das Label so auf Sie passt. Wo ist die israelische Linke heute? Yossi Beilin: Die israelische Linke ist zur Zentrumspartei Kadima gegangen, das ist eindeutig. Seit den letzten Wahlen ist Benjamin Netanjahu die Nemesis der Linken. Die Annahme war, dass man für Kadima stimmt und Tzipi Livni statt Netanjahu Premierministerin wird. Aus diesem Grund haben viele Anhänger der Arbeitspartei und von Meretz 2009 ihr Kreuz bei Kadima gemacht, während unzufriedene Parteigänger von Kadima zu Likud wechselten. Am Ende wurde Kadima zwar so stärkste Partei, für die Regierungsbildung reichte es dennoch nicht. In der Knesset repräsentiert die Kadima-Fraktion also überhaupt nicht die Wählerschaft. So hat die Linke ihre Stimme verloren. >>>

 
 

MIRAL - Neuer Julian-Schnabel-Film - Kunst aus dem Hinterhalt - Julian Schnabels Film „Miral“ ist didaktisch und poetisch. Allerdings dauert es, bis sich die Kunst hinter der Fülle des Faktischen bemerkbar wird. Zunächst fühlt man sich fast erschlagen von dem Anspruch, den Palästinenserkonflikt in breiten Pinselstrichen zu erzählen, aber dann... - Kann ein Film didaktisch sein und trotzdem geheimnisvoll? Man kennt diese Dialektik aus den berühmten iranischen Kinderfilmen der Regisseure Abbas Kiarostami oder Jafar Panahi: Einerseits treffen diese Filme deutliche moralische Aussagen, doch sie platzierten sie in einer wunderbaren poetischen Sphäre, in der sie schweben wie weiße Luftballons. Auch Julian Schnabels Film „Miral“ ist gleichzeitig didaktisch und poetisch. Allerdings kann es etwas dauern, bis sich die Kunst hinter der Fülle des Faktischen bemerkbar gemacht hat. >>>

Wie man mit Lügen die Welt verpestet - Der Maler und Filmemacher Julian Schnabel über die Schwierigkeiten, einen Film zu machen, der von Palästinensern zu einer bestimmten Zeit erzählt. Sein Film „Miral“ über eine palästinensische Mädchenschule wird in den USA scharf kritisiert. - Als wir kurz nach der Premiere in Venedig über Ihren Film sprachen, waren Sie sehr optimistisch, wie er in den USA aufgenommen werden würde. - Ich habe inzwischen schlimme Kritiken gelesen, die nicht das Geringste mit dem Film zu tun haben. Es ist doch ein Unterschied, ob man einen pro-palästinensischen Film macht oder einen palästinensischen Film. Einen Film, der von Palästinensern zu einer bestimmten Zeit erzählt und für nichts anderes wirbt als Verständnis. Gestern zeigte man mir einen erschreckenden Text von Nigel Andrews aus der Financial Times. >>>

So schön, diese Palästinenser! - Julian Schnabel, Sohn amerikanischer Juden, verfilmte ein Drehbuch seiner Lebenspartnerin Rula Jebreal, einer palästinensischen Journalistin. Da stellt sich sofort die Frage, wie sich die unterschiedlichen Sozialisationen und die vermutlich auseinanderdriftenden politischen Prägungen von Regisseur und Drehbuchautorin bemerkbar machen werden. Die erste Überraschung besteht denn auch darin, dass "Miral" auf eine jüdische Perspektive verzichtet und komplett aus der Sicht palästinensischer Frauen erzählt ist. >>>

Miral (2010)

Verschiedene Frauenleben, zwei unversöhnliche Positionen und eine Botschaft – auf diesen Nenner lässt sich Julian Schnabels Film bringen, der in verschiedenen Episoden einen weiten Bogen über annähernd 50 Jahre israelisch-palästinenische Geschichte spannt.

Freida Pinto and Director Julian Schnabel dicuss "Miral" at TIFF 2010


"Miral"
, - Arte über Miral -das ist die wahre Geschichte von Rula Jabreal, die auch das Drehbuch zum Film geschrieben hat. Er erzählt von ihrem persönlichen Lebensweg in einer vom Nahostkonflikt geprägten Zeit. Heute hat der Film eine ganz besondere Brisanz, da die Verhandlungen wieder aufgenommen werden sollen.1948, nach dem Massaker in einem palästinensischen Dorf, bei dem 1250 palästinensische Dorfbewohner getötet wurden. Hind Husseini (Hiam Abass) beschließt, sich der Waisenkinder, die Opfer der Tragödie wurden, anzunehmen und gründet die Schule Dar AL Tifel in Ostjerusalem. Die Geshichte beginnt mit dieser mutigen Frau, deren Großherzigkeit das Leben mehrerer Generationen von Kindern völlig verändert hat. Wie das von Miral >>>

Miral - (...) Es ist eine Story abseits der medialen schwarz-weiß Malerei, die den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern aus den üblichen Klischees und Stereotypen heraushebt, nichts überzeichnet, niemanden glorifiziert und keinen brandmarkt. Gut und Böse existieren nicht in der Grauzone von Aktivismus, Terrorismus und militärischem Engagement. Doch Gleichzeitig findet sich immer wieder viel Menschlichkeit in dieser rauen und oft von Gewalt geprägten Region, in ganz alltäglichen Handlungen, wann immer es gelingt, nicht in strikten ethnischen oder religiösen Schablonen zu denken. Miral ist eine interessante Mischung aus Biopic, besonders Hind Husseinis, deren Leben sich als roter Faden durch die Geschichte zieht, sowie Gesellschaftsdrama und Episodenfilm. Gerade aber der Episodencharakter erschwert den Einstieg und lässt den Film zu Beginn etwas irrlichtern. Die finale Episode, die vom Streben der fast erwachsenen Miral (Freida Pinto) nach persönlichem Glück handelt, aber auch die Sogwirkung der politischen Geschehnisse aufzeigt, in die ein junger patriotischer Palästinenser geraten kann, entwickelt zudem leider nicht ganz die Intensität, mit der zu Beginn Hind Husseini porträtiert wurde. >>>

Julian Schnabel's "Miral" Production Shots from Justin on Vimeo.

 

 

Von: KoPI (Deutscher Koordinationskreis Palaestina Israel) - Gesendet: Mittwoch, 17. November 2010 09:00
Betr.:   
Die türkische Hilfsorganisation IHH
Bezug:   
Schreiben des Koordinierungsrats deutscher NROs gegen Antisemitismus vom  28. Oktober 2010


15.11.2010 Sehr geehrte Damen und Herren, Mit dem Schreiben im Anhang bezieht der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel Stellung zum Schreiben des "Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e.V.", dass Ihnen am 28. Oktober zugesandt wurde. In diesem Schreiben wird die Aufnahme der türkischen IHH in die EU-Terrorliste gefordert.

Wir, der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel haben mit der Free Gaza Bewegung zusammengearbeitet und eine Delegation aus fünf Passagieren auf die Flottille entsandt. Die in dem o.a. Schreiben aufgestellten Behauptungen gegen die große türkische, international agierende Hilfsorganisation IHH  jedoch müssen wir in aller Form als unrichtige Anschuldigungen bezeichnen. Erst recht  wenden wir uns mit Nachdruck gegen die Forderung nach deren Aufnahme in die Liste der EU Terror-Organisationen.

Es handelt sich bei dem o.a. Schreiben nach unserem Ermessen um einen breit angelegten Diffamierungsversuch gegen die IHH, die immerhin im ECOSOC der Vereinten Nationen den Status einer Beobachter-Organisation genießt. Es erübrigt sich, hier auf die einzelnen Behauptungen, die ohne faktische Belege vorgebracht werden, einzugehen. Vielmehr verweisen wir auf die Selbstdarstellung der IHH unter
www.ihh.org.tr.

Ferner verweisen wir auf den Bericht der unabhängigen Untersuchungs-Kommission des VN-Menschenrechtsrats  (Human Rights Council, fifteenth sessi-on, Agenda item 7), der auf die widerrechtliche Gewalt der israelischen Marine hinweist und zugleich feststellt, dass an Bord keine Waffen gefunden wurden.  Ge-walt ging nicht von den Passagieren aus, sondern von der israelischen Marine und deren Aktion  richtete sich nicht gegen Waffentransporte, sondern gegen Zivilisten.  Die Passagiere waren keine Terroristen oder Feinde Israels, vielmehr waren es Menschenrechtsverteidiger, denen wichtig ist, die leidende Bevölkerung von Gaza  wieder in die menschliche Gemeinschaft eingereiht und ein menschenwürdiges Leben führen zu sehen.  Der Deutsche Bundestag hat in seiner Erklärung vom  2. Juli 2010 die sofortige Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens gefordert - eben dies zu erreichen ist auch das Ziel der Free Gaza Bewegung.

Der Hass gegen den Islam und seine Anhänger droht  als eine Form des Rassismus und der Kriegsideologie an die Stelle des Antisemitismus zu treten. Die Blockade Gazas als Teil einer aggressiven Politik gegen die palästinensische Bevölkerung ist nicht im Interesse der friedlichen Zukunft der Menschen in Israel und sollte deshalb auch von einem Bündnis gegen den Antisemitismus, das sich nicht nur als Sprachrohr der aktuellen israelischen Regierung versteht, nicht unterstützt werden. Mit freundlichen Grüßen Gisela Siebourg
Mitglied des KoPI-Sprecherkreises

 

 

Henryk M. Broder und die Bundeszentrale für politische Bildung als Befehlsempfänger der Israellobby - W. Frankenberg - Ich komme nicht aus dem Staunen nicht heraus, wie gehorsam doch die Deutschen sind, wenn Zionisten-Darsteller ihnen Aufträge oder Befehle erteilen, einen ihrer berühmten Leserbriefe schreiben. Dass der Holocaust nur in Deutschland stattfinden konnte, überrascht mich zunehmend nicht mehr.  Ein Wort und man steht stramm. Jetzt ist auch noch ein gelernter Vikar und Bahai-Fan (eine Sekte, die nicht zufällig ihre Zentrale in Haifa hat) aus dem ehemaligen Arbeiter- und Bauernparadies Chef einer bundesstaatlichen Bildungsinstitution, die willfährig alle Aufträge der Israellobby ausführt, dieser Darsteller heißt Thomas Krüger. Was dies für ein Typ ist, finden sie hier: http://www.arendt-art.de/deutsch/bundeszentrale_fuer_politische_bildung_thomas_krueger.htm In der Tat ein „ehrliche Haut“. Dabei kommt mir der Spruch in Erinnerung: Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen muss. Der Anlass ist wieder einmal Deutschlands „bester“ Journalist und Selbstdarsteller Henryk M. Broder. Heute hat er wieder einmal ein niedlich naiv-denunziatorischen Beitrag auf seiner unrühmlichen und islamophoben Seite veröffentlicht. >>>

Der Stalker -Thomas Immanuel Steinberg -  Sabine Schiffer leitet das von ihr gegründete Institut für Medienverantwortung in Erlangen. Mit Henryk M. Broder will sie nichts zu tun haben. Doch Broder schnüffelt ihr nach, malt sich Schlimmes über sie aus, vergleicht sie mit irgendwas, unterstellt ihr Entsetzliches ... Kurz: Broder nervt, nervt, wie er Dutzende andere genervt hat mit Tünkram, Lügen und Fäkalinjurien. Jetzt fand er, Sabine Schiffer sei gar keine Wissenschaftlerin, wie sie auf der Homepage ihres Instituts behauptet, sondern tue nur so. Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung sei sie bis zum Vortag mit dem Zusatz “Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft” vorgestellt worden. Jedoch, so Broder >>>

Bezug: Die Achse des Guten: Das Wunder von Erlangen >>>
Dokumentation - Henryk M. Broder - Agent 000 - als "besorgter Briefeschreiber >>>

Eine Leserin schreibt: Dass der größte Rechercheur aller Zeiten http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_wunder_von_erlangen/  diese Vita  http://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/07/20100627_Vita_SabineSchiffer.pdf  übersieht?

 

 

Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg - Petra Pau im Glück -  Michael Ben-Ari, der Knesset-Abgeordnete, der an Petra Paus Händen das Blut von sechs Millionen ermordeten Juden ausgemacht haben will, hat an der Kriegs- und Talmudhochschule Mercaz Harav seinen Blick geschärft. Mehr zu dieser Kaderschmiede für Landräuber und Speerspitze der israelisch-staatlichen Eroberungspolitik hier, hier und hier sowie in der vollständigen Anleitung zum Töten von Nicht-Juden. Petra Pau kann von Glück sagen, daß Michael Ben-Ari ihr nicht in einer dunklen Gasse von Jerusalem begegnet ist. Zu den Invektiven, denen sich ausgesetzt sieht, wer für Menschen Verständnis hat, die verstehen können, daß Palästinenser Attentate gegen die Kadetten von Ben-Aris Anstalt verüben, hier. Permanenter Link

 

 

Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg: Die Palästinenser auf Diät setzen”. Die Medien vergraben die Dokumente, die beweisen, daß die israelische Regierung die Gaza-Bewohner absichtlich fast verhungern lassen will. Media Lens

 

 

VIDEO - Dozens Protest U.S. Fundraiser for West Bank Settlement - Dozens of people gathered in New York Tuesday night to protest a fundraiser for a group that finances Israeli settlements in the occupied West Bank city of Hebron. The Hebron Fund is one of over two dozen tax-exempt U.S. charities that have raised millions of dollars for West Bank settlements. Gloria Bletter of the Adalah Campaign for the Boycott of Israel criticized the Obama administration’s record on Palestinian human rights. Gloria Bletter: "We’re against exacerbating the facts of the occupation. It’s been so terrible up 'til now what Israel has been doing and militarily and killing and starving Gazans and people in the West Bank, that every time it seems to get worse. It seems like they up the ante again and again. And this government, Obama, is going along with them. It doesn't stand up to them." >>>

 
 

Footage contradicts arson allegations - International solidarity activists hit back this week at allegations broadcast in Israeli media that they and Palestinian farmers set fire to "state land" in the occupied West Bank. Ynet news and Arutz Sheva, two Israeli media outlets, reported Sunday that "leftists" and "foreign anarchists" were caught in an arson attempt near an illegal settlement between Bethlehem and Hebron. "Residents who witnessed the incident said they [believed] the group was planning to blame the arson attack on the Jews," Arutz Sheva reported alongside video footage it and Ynet broadcast as evidence. A dozen people "can be seen wandering around the field, stopping occasionally to bend over and set new fires. The group does not appear anxious, and does nothing to extinguish the flames," the report continued. >>>

 
 

Activists Protest Hebron Fund's Annual Fundraiser in NYC_11.16.10

 


17.11.2010
 

 

Suche nach Versöhnung - Gespräche zwischen Fatah und Hamas. Streit über Rolle der Sicherheitskräfte - Karin Leukefeld - Die zweite Runde der Versöhnungsgespräche zwischen den Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas sollen am 24. November in Damaskus fortgesetzt werden. Das bestätigte der Verhandlungsleiter der Hamas, Mousa Abu Marzook gegenüber junge Welt in der syrischen Hauptstadt. Ziel der Gespräche sei es, Streitpunkte der »ägyptischen Dokumente« zu debattieren, um das vor mehr als einem Jahr unter Vermittlung Kairos entstandene Einheitsabkommen auch für die Hamas unterschriftsfähig zu machen. Während neue Parlaments- und Präsidentschaftswahlen weitgehend unstrittig sind, hakt es seit Monaten an einer Einigung zum Thema Sicherheit. Knackpunkt des Streits ist die Rolle der palästinensischen Sicherheitskräfte >>>

 

 

Kenneth Lewan - Zum Bericht „Israel muß Exporte aus Gaza erlauben“, FAZ vom 6. Nov. 2010.

Vor seiner Abreise nach Gaza wurde Außenminister Westerwelle über die deutsch-israelischen Beziehungen gefragt. Er sagte: „Die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind nicht nur das Ergebnis unserer historischen Verantwortung, sondern entstanden aus der Freundschaft zwischen zwei Demokratien. Aus diesen Gründen sind die Beziehungen Vertrauensvoll und intensiv.“

Mit „historischer Verantwortung“ meint er die angebliche moralische Verpflichtung aller Deutschen, auch der noch nicht geborenen, für die Verbrechen der Nazis zu  büßen und sich für die Existenz Israels einzusetzen. Dies ist die Auffassung der israelischen Führer, der vielen Unterstützer Israels in Deutschland und führender deutscher Politiker. In unserem Kulturbereich ist es selbstverständlich, daß nur die Schuldigen eine moralische Verpflichtung für ihre Verbrechen haben. So sprachen der erste Bundeskanzler Heuß und Kanzler Adenauer nach dem Krieg. Doch in den folgenden Jahren haben nicht nur Israelis, sondern auch führende deutsche Politiker von der „moralischen Verpflichtung“ aller Deutschen gesprochen.

Wie läßt sich diese Auffassung begründen? Klaus Schütz, ein ehemaliger deutscher Botschafter in Israel meinte, daß der Holocaust der Auslöser für die Entstehung Israels gewesen wäre. Doch die ausschlaggebende Ursache für die Entstehung Israels war die Unterstützung der zionistischen Bewegung durch die englische Regierung und zwar seit 1920. Damals hatte die englische Regierung ein Mandat vom Völkerbund, die Palästinenser zu unterstützen, bis sie imstande wären, sich selbst zu regieren. Aber England erlaubte es zionistischen Juden, erste Siedlungen zu bauen. Sie verübten Terroranschläge gegen die einheimische Bevölkerung. Die englische Armee schlug die erste Intifada (1930-39) gewaltsam nieder. Es gab 3000 Tote.

Der einzige Kausalzusammenhang zwischen Deutschland und der Entstehung Israels war die Aufbauhilfe der Hitlerregierung für die zionistische Wirtschaft in Palästina durch eine Vereinbarung mit der Führung der zionistischen Bewegung zwischen 1933 und 1939. Er erlaubte es reichen Juden aus der Wirtschaft mit ihrem Geld nach Palästina auszuwandern, was zur Folge hatte, daß die jüdische Wirtschaft in Palästina weitaus fortschrittlicher wurde.

Ist Israel eine Demokratie? Es ist ein Ergebnis der zionistischen Ideologie des Hauptideologen Theodor Herzl am Ende des 19. Jahrhunderts. Er forderte einen eigenen Staat für die Juden. Die einheimische Bevölkerung sollte das Land verlassen. Dementsprechend hat der Staat Israel die palästinensische Bevölkerung weitgehend ausgedünnt durch Landenteignungen, brutale Übergriffe, und Vertreibungen.  Kenneth Lewan

Im Gespräch: Guido Westerwelle: „Israel muss Exporte aus Gaza erlauben“ - Naher Osten - Politik - FAZ.NET >>>

 

 
THE FABRICATION OF ISRAEL
About the Usurpation and Destruction of Palestine through Zionist Spatial Planning
Dr. Viktoria Waltz


Jeden Mittwochs ein neuer Teil.
1.  - Seite  1-27

2. -
Seite 28-48
3. - Seite 49-63
4. - Seite 64-82
5. - Seite 83-107
  Neu
 
 
 

Friedlicher Widerstand in der Westbank und Gaza, 12. November 201 0-  Demonstrationen in Bil’in, Ni’lin, An Nabi Saleh und al Ma’sara erinnern an den sechsten Todestag von Yasser Arafat. - Bil’in erlebt eine neue Welle von Razzien: Vom 9. bis zum 12. November dringen israelische Soldaten sieben Mal im Dorf ein; der letzte Überfall des Dorfes endet mit der Festnahme eines geistig behinderten jungen Mannes. - Die Bürgerkomitees von An Nabi Saleh und Beit Ummar berichten, dass die IDF als Palästinenser verkleidete Soldaten einsetzt, um Gewalt bei den Demonstrationen zu initiieren. - Ein israelischer Militärrichter kritisiert den Einsatz von fabrizierten Geständnissen bei den Verfahren gegen Aktivisten aus Ni’lin. - Beit Hanoun erinnert an das Massaker vom 9. November 2006 -  Übersetzung und Bearbeitung Martina Lauer

Ni’lin: Demonstranten demontieren einen Teil des elektronischen Zaunes - Diese Woche war die Demonstration grösser als gewöhnlich, als sich die Teilnehmer an Ni’lins wöchentlichem Protest in den Olivenhainen des Dorfes versammelten; eine Gruppe von fünf Frauen aus Jenin wurde besonders willkommen geheissen. Der Demonstrationszug an diesem Freitag erinnerte vor allem  an den sechsten Todestag von Yasser Arafat. Nach dem Mittagsgebet machten sich die Teilnehmer  zur Mauer auf, wo sie ihren Widerstand in Sprechchören kundtaten und eine Fahne an der Mauer anbrachten. Jugendliche aus dem Dorf und Nachbarregionen warfen Steine über die Mauer und Soldaten antworteten mit Tränengasgranaten. An der Stelle, wo die hohe Betonmauer in einen Drahtzaun übergeht, gelang es einigen Demonstranten, direkt unter den Augen der Wachsoldaten ein Stück herauszuschneiden, einschliesslich der elektrischen Kabel. Der Protest endete ohne Verletzungen und Verhaftungen. http://www.awalls.org/reports_from_demonstrations_12_nov

Ni'ilin and An Nabi Salih 12.11.2010

Ni'lin weekly demonstration 12 11 2010

Bil‘in - In Erinnerung an den sechsten Todestag von Yasser Arafat trugen die Demonstranten Plakate des verstorbenen Vorsitzenden der Fatah auf ihrem Zug zur Apartheidmauer. Während die israelischen Soldaten im Hintergrund den Angriff auf die unbewaffneten Demonstranten mit Tränengas und Schmettergranaten vorbereiteten, sprachen führende Mitglieder der Fatahbewegung über die Bedeutung von Arafats Erbe für die palästinensische Widerstandsbewegung. Bevor ein Grossteil der Demonstranten überhaupt an der Mauer ankam, feuerten die Soldaten von ihrer Position auf der Strasse, die das Dorf mit der Mauer verbindet, Tränengas in die >>>

Bil’in: Die moralischste Armee der Welt führt sieben Militärrazzien in vier Tagen durch und verhaftet einen jungen Dorfbewohner mit Downssyndrom - Vom 9. bis zum 12. November führte die IDF sieben Razzien in Bil’in durch; Vorwand der Operationen war die versuchte Verhaftung eines Aktivisten gegen die Apartheidmauer. Das brutale Vorgehen gegen Nachbarn und andere Familienmitglieder des Aktivisten, gegen Augenzeugen und Internationale zeigt, dass die Überfälle eine kollektive Bestrafung des Dorfes für die Organisation der zivilen Widerstandsbewegung sind.* Am 9. November drangen ungefähr fünfzig Soldaten im Dorf Bil’in ein, auf der Suche nach Ashraf al- Khatib. Bei der Teilnahme an der wöchentlichen Demonstration gegen die Trennungsmauer vor fünf Wochen wurde der 30- jährige Einwohner Bil’in durch eine Gewehrkugel am Bein schwer verletzt. Obwohl er erhebliche Schmerzen hatte, versuchten israelische Soldaten, ihn bei der Fahrt ins Krankenhaus zu verhaften, was aber von den Mitdemonstranten verhindert wurde. Diese Nacht konnten die Soldaten Ashraf al-Khatib nicht finden; bei ihrer Suche brachen sie in drei Häuser ein und sperrten den Bruder des gesuchten Aktivisten, Haitham al Khatib, einen Kameramann für B’Tselem, eineinhalb Stunden in einem Zimmer ein, während seine Frau und seine Kinder im Alter von 1, 5 und 8 Jahren Augenzeugen der Hausdurchsuchung waren. >>>

Militäranklage: Zwei Berufungsverfahren gegen Abdallah Abu Rahmah - Israels Militärankläger wollen in zwei Berufungsverfahren härtere Strafen für Abdallah Abu Rahmah fordern. Ein Berufungsverfahren bezieht sich auf eine Anklage aus dem Jahr 2005, ein weiteres auf zwei Anklagen von 2009, die sich auf seinen Aktivismus im zivilen Widerstand beziehen, berichtete Ma’an News am 7. November 2010. Abu Rahmah wurde im August wegen “Aufwiegelung” und “Teilnahme an illegalen Demonstrationen“ schuldig gesprochen, d.h. für die Organisation der wöchentlichen >>>

Am 29. Oktober kommentierte Saeed Amireh einen Artikel von Amira Hass*: „Jetzt ist es offiziell und niemand kann sagen, dass er oder sie nicht davon wusste. Um gewaltlose Demonstranten gegen die Apartheidmauer einzusperren, benutzt das israelische Militär fabrizierte Zeugenaussagen. Ein Zeuge ist geistig behindert, der andere war ein Dorfbewohner im Gefängnis, dem die Freilassung im Austausch für seine Kooperation versprochen wurde. Dies sind die gleichen Leute, die über  meinen  Vater Ibrahim Amireh, Herrn Hassan Mousa und Herrn Zaydoon Srour aussagten. Aufgrund der falschen Zeugenaussagen wurden sie zu 11 einhalb Monaten Gefängnis verurteilt und zu einer Geldstrafe von 9000 Schekel.“
http://supportibrahim.com/2010/10/29/the-israeli-secret-service-shin-beth-uses-false-and-forced-accusations-in-order-to-put-break-the-resistance-against-the-illegal-wall-in-the-village-of-nilin/

Freispruch für Einwohner von Ni‘lin - Amira Hass berichtete Ende Oktober in Ha’aretz, dass ein Einwohner des Westbankdorfes Ni’lin aufgrund der Zeugenausssagen eines geistig behinderten jungen Mannes zu neun Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Ahmed Nafa wurde nach einer Untersuchung des Beweismaterials im Oktober von Militärrichter Amir Dahan in allen Anklagepunkten freigesprochen. Die Anklage hatte Ahmed Naffa aufgrund der Aussagen von Mustafa Amira verhaftet und Naffa vorgeworfen, im vergangenen Jahr Steine und Molotovcocktails geworfen zu haben. Anderes >>>

An Nabi Saleh: Blockade der IDF - Mohammad Tamimi vom Bürgerkomitee berichtete IMEMC, dass die israelische Armee (IDF) im Morgengrauen in das Dorf eindrang und den Dorfbewohnern mit Vergeltungsmassnahmen drohte, sollten sie ihr Fest am Freitag abhalten, zu dem die Fatahbewegung anlässlich des sechsten Todestages von Yasser Arafat aufgerufen hatte. Am Freitag segregierte die IDF das Dorf von der Umwelt durch Blockaden, die den Zugang von Palästinensern aus den Nachbardörfern, von israelischen und internationalen >>>

IDF setzt verkleidete Soldaten in An Nabi Saleh ein - Israelische Sicherheitskräfte haben in den vergangenen Wochen und Monaten als Araber verkleidete Soldaten bei den Freitagsdemonstrationen gegen die Mauer eingesetzt, berichtete Y-Net im Oktober.Militärpersonal mit traditioneller arabischer Kopfbedeckung verhaftete Demonstranten im Westbankdorf An Nabi Saleh. Ein Video zeigt, wie die Offiziere in einem Wagenkonvoi, der von einer Hochzeitsfeier in einem Nachbardorf nach An Nabi Saleh zurückkommt, Deckung finden und das Auto nicht als militärisches Fahrzeug identifiziert wird. Die Demonstranten entdeckten das Polizeiabzeichen an >>>

Beit Ummar: Protestierende Jugendliche Zielscheibe von Repressalien - Brynn Ruba berichtet am 13. November im Palestine Monitor, dass die kollektive Bestrafung der IDF für die Teilnahme am friedlichen Widerstand in Beit Ummar eine besondere Zielscheibe gefunden hat: Im letzten Monat wurden 13 junge Männer im Alter von 15 bis 28 Jahren verhaftet. Einige wurden während der wöchentlichen Samstagsdemonstrationen festgenommen, andere wurden in aggressive nächtlichen Razzien aus >>>

Saffa: Feldarbeit zur Verhinderung von Landannexion - Am Sonntag, den 7. November  wurden sechs internationale Solidaritätsaktivisten in Saffa bei Beit Ommar verhaftet, als sie palästinensische Bauern zur Feldarbeit begleiteten, berichtete IMEMC am 9. November. Eine Gruppe von acht Internationalen und drei Mitgliedern des Bürgerkomitees waren mit den Bauern auf das Dorfland in der Nähe der illegalen israelischen Siedlungskolonie Bat Ayn gegangen, um die Felder für den Anbau vorzubereiten. Nach einer Weile bemerkte die Gruppe einen Siedler, der sie auf Hebräisch anschrie.  Drei Stunden später kamen israelische Soldaten an und nahmen die Feldarbeiter und Internationalen fest. Im Dorf wurden sie von einer grossen Gruppe von Soldaten unter der Führung von zwei hochrangigen Offizieren erwartet, die den Feldarbeitern Vandalismus auf israelischem Land vorwarfen. Sechs international Aktivisten >>>

Al Ma‘sara - In Al-Masara schlossen sich zwei dutzend internationale und israelische Demonstranten den Dorfbewohnern nach dem Mittagsgebet in der örtlichen Moschee an und liefen gemeinsam in Richtung Mauer, um gegen den Mauerbau auf dem Dorfland zu protestieren. Israelische Truppen >>>

Beit Hanoun: Erinnerung an das Massaker vom 9. November 2006 - Die Demonstration in Beit Hanoun gegen Israels einseitig auferlegte “Pufferzone” entlang der Grenze von Gaza gedachte der Opfer eines brutalen israelischen Angriffs vor vier Jahren, bei dem 20 Zivilisten getötet und 60 verwundet wurden, darunter viele Frauen und Kinder und 11 Mitglieder einer Familie. Palästinenser von der Örtlichen Initiative gegen die Pufferzone und vier Mitglieder der Internationalen Solidaritätsbewegung protestierten >>>

 

 

Cui bono?  In wessen Interesse arbeiten diese Israellobbyisten? - Joshua K. - Je mehr Videos über diesem zionistischen Propaganda-Kongress in Frankfurt veröffentlich werden desto deutlicher wird in der Rückschau (ich war ja dort), was für extremistische Figuren sich dort versammelt hatten. Selbst ein extremistischer Rabbiner namens Andrew Steinman forderte die Versammelten auf zum „Gebet“ aufzustehen. Wie schon immer haben die Herrschenden für ihre  Taten den Allmächten, Jahweh, Allah oder Gott angerufen so auch hier. Dieser Rabbiner Darsteller sang dann eine einen Song auf das Wohl Israels, damit Jahweh das rassistisch-zionistische Regime bei seinen verbrecherischen Taten wohl beschützen wolle. Wer so sündigt, hat viel Schutz notwendig, es war sicher nicht ausreichend. Er nannte Jahweh noch vor Obama als wichtigsten Partner für die Unterdrückung der Palästinenser. Es war nur ekelerregend, da solche Szenen aus der deutschen jüngsten Geschichte bekannt sind, dieses Mal nur mit zionistisch-pseudo-jüdischem Vorzeichen. Weisskirchen, Feilcke, Montag, Klein, Connemann und alle anderen Abgeordneten-Darsteller standen andächtig wie in einer Kirche und lauschten den Gesängen dieses zionistischen Rabbiners. Sein „Gebet“ war auch für Gilad Shalit „und alle seine Kameradinnen und Kameraden“. Warum hat er nicht für die über 10 000 palästinensischen Gefangenen „gebetet“, die (meistens rechtlos) in israelischen Kerkern ihr Dasein fristen müssen? Er betete, ohne das ihn ein Blitz traf, für die Soldatinnen und die Soldaten die Mörder tausender Palästinenser. Eine solche scheinheilige Heuchelei ist nur widerwärtig. Frau Knobloch sprach von den Juden in der Diaspora, das passt zum Namen „Zentralrat der Juden in Deutschland“. Ich fühle mich als deutscher Jude und wünsche mir, wie viele andere, einen „Zentralrat der deutschen Juden“. Den sollte man fordern und fördern, nicht die Außendienststelle Israels. Sie vertritt nicht die deutschen Juden. Die Eingangsstatements von dem EU-Parlamentarier Elmar Brok (CDU) und dem Vorsitzenden der Deutsch-israelischen Parlamentarier-Gruppe im Deutschen Bundestag, Jerzy Montag, (Die Grünen) lassen einen ehemaligen zionistischen IM fragen, welche Interessen diese sogenannten Abgeordneten eigentlich vertreten. >>>

1. Deutscher Israelkongress  >>>
Gebet von Rabbiner Andrew Steinman >>>
Ansprachen der Schirmherren Dr. h.c. Charlotte Knobloch >>>

 

 

Freie Ausreise für Mordechai Vanunu - zur persönlichen Teilnahme am Festakt der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2010 am 12. Dezember d. J. in Berlin

OFFENER BRIEF
- an den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu,
- an den israelischen Innenminister Eli Jishai
- an den israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak

Sehr geehrter Herr Premierminister Netanjahu, sehr geehrter Herr Innenminister Jishai, sehr geehrter Herr Verteidigungsminister Barak, wir, die Unterzeichnenden, nehmen die Auszeichnung Mordechai Vanunus mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2010 zum Anlass, an Sie zu appellieren:

Gewähren Sie dieser herausragenden Persönlichkeit ihres Landes, die eindringlich vor den Gefahren der atomaren Aufrüstung gewarnt hat, freie Ausreise aus Israel, um ihr die Teilnahme am Festakt der feierlichen Medaillenverleihung am 12. Dezember in Berlin zu ermöglichen.

Der internationalen Öffentlichkeit wurde Mordechai Vanunu 1985 bekannt, nachdem er einer Londoner Zeitung Informationsmaterial über das israelische Negev-Kernforschungszentrum überlassen hatte. Am 27. März 1988 verurteilte ihn ein israelisches Strafgericht in erster Instanz zu einer 18-jährigen Freiheitsstrafe wegen „Unterstützung des Feindes in Kriegszeiten“ sowie „Sammlung und Weitergabe geheimer Informationen in der Absicht, der Sicherheit des Staates Israel zu schaden“. Die gegen das Urteil eingelegten Rechtsmittel wies der Oberste Gerichthof ab. Dabei hatten Zeitzeugen – darunter britische und US-amerikanische Atomwaffenexperten – übereinstimmend festgestellt, dass das Wissen des Verurteilten nicht ausgereicht hätte, um eine Gefahr für die Sicherheit Israels darzustellen.

Am 24. April 2004 wurde Mordechai Vanunu nach vollständiger Verbüßung der Strafe – davon 11 Jahre verschärfter Vollzug durch vollständige Isolation – aus der Haft entlassen. Die seinerzeit gerichtlich festgesetzten, im Laufe der Jahre wiederholt verlängerten Auflagen beinhalten u. a. das strikte Verbot, Israel zu verlassen und schränken seine Bewegungs- und Meinungsfreiheit auch innerhalb Israels erheblich ein. Noch am 11. Oktober d. J. wurden die genannten Auflagen vom Obersten Gerichtshof Israels bestätigt. Das Vorbringen der Verteidiger, dass das Wissen Mordechai Vanunus aufgrund der vielen, seit seiner Entlassung aus dem Kernforschungszentrum 1985 verstrichenen Jahre veraltet sei und daher für die Sicherheit Israels keine Gefahr mehr darstelle, wiesen die Richterinnen zurück. Zur Begründung der Aufrechterhaltung des Ausreiseverbots gaben sie im Urteilsspruch vom 13. Oktober 2010 an, er verfüge weiterhin über bisher nicht bekannt gewordenes, sicherheitsrelevantes Geheimwissen, das er im Ausland werde preisgeben können und wollen.

Wir erlauben uns daran zu erinnern, dass der vormalige Ministerpräsident Ihres Landes, Ehud Olmert, im Rahmen seines Besuchs in Deutschland bereits Ende 2006 einräumte, dass Israel Kernwaffen besitze. Mordechai Vanunu betont bis zum heutigen Tage, es hätte ihm fern gelegen, Israel zu schaden. Vielmehr habe er aus Sorge angesichts der Gefahren gehandelt, die von künstlich erzeugtem und zum Bau von Atomwaffen aufbereitetem Plutonium – auch für die Bevölkerung Israels – ausgehen. Diese Sorge teilen seit den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki Millionen Menschen auf der Erde. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund sowie angesichts zunehmender Spannungen in Regionen, in denen ein atomarer Krieg wegen fehlender Kontrolle oder als Kurzschlusshandlung nicht auszuschließen ist, haben sich führende Staatsmänner in jüngster Zeit wiederholt für die vollständige atomare Abrüstung ausgesprochen und als ersten Schritt in diese Richtung konkret die Schaffung regionaler Kernwaffenfreier Zonen angekündigt.

Die Gründe, die die Unterzeichnenden bewogen, sich anlässlich der Auszeichnung von Mordechai Vanunu mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille mit dem vorliegenden Brief an Sie zu wenden, gehen über friedenspolitische Anliegen hinaus. Uns ist kein Fall aus anderen demokratischen Staaten bekannt, in dem auch nach vollständiger Verbüßung einer – mit 18 Jahren äußerst hoch bemessenen –  Freiheitsstrafe gerichtlich Auflagen von so weitreichender Beschneidung der Grundrechte angeordnet werden, dass sie einer gestaffelten Strafverlängerung gleichkommen. Wir halten es für unverzichtbar, dass in einem demokratischen Rechtsstaat eine vollständig verbüßte Strafe zur Wiedereinsetzung aller Zivilrechte und politischen Freiheiten für den betroffenen Bürger führen muss. Der Internationale Vertrag über bürgerliche und politische Rechte schreibt in Art. 12 das individuelle Recht zur Ein- und Ausreise in jedes Land - einschließlich das eigene - als Grundfreiheit fest. In Art. 14 Abs. (7) heißt es überdies: „Niemand darf wegen einer strafbaren Handlung, wegen der er bereits nach dem Gesetz und dem Strafverfahrensrecht des jeweiligen Landes rechtskräftig verurteilt oder freigesprochen worden ist, erneut verfolgt oder bestraft werden.“

Wir, die Unterzeichnenden appellieren eindringlich an Sie, unser Vorbringen in allen Punkten wohlwollend zu bedenken und unserem Anliegen nachzukommen, Mordechai Vanunu die Ausreise aus Israel zu gestatten. Gewähren Sie Mordechai Vanunu die Möglichkeit, die Einladung der Internationalen Liga für Menschenrechte anzunehmen und sich vom 10. bis zum 17. Dezember als deren Gast in Berlin aufzuhalten, um am 12. Dezember 2010 persönlich dem Festakt zur Verleihung der Carl-von Ossietzky-Medaille 2010 beizuwohnen.

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Für eine baldige Erwiderung wären wir Ihnen verbunden. Hochachtungsvoll
Rechtsanwalt Otto Jäckel Vorsitzender International Association of Lawyers Against Nuclear Arms - Germany
Prof. Dr. Fanny-M. Reisin Präsidentin  International League for Human Rights - Germany
Dr. med Angelika Claußen Vorsitzende International Physician for the Prevention of Nuclear War - Germany
 
Erstunterzeichner:

Mairead Corrigan-Maguire, Friedensnobelpreisträgerin 1979, Trägerin der Carl-von-Ossietzky-Medaille 1976,
Hans-Peter Dürr, Physiker, Träger des Alternativen Nobelpreises 1987,
Günter Grass, Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker, Literaturnobelpreisträger 1999, Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille 1967,
Nina Hagen, Sängerin, Schauspielerin und Songwriterin,
Fredrik S. Heffermehl, Jurist, Autor und Friedensaktivist,
Harold (Harry) W. Kroto, Chemiker, Nobelpreisträger für Chemie 1996,
Felicia Langer, Rechtsanwältin und Autorin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises 1990 und des Bruno-Kreisky-Preises 1991,
Volker Ludwig, Dramatiker, Leiter des GRIPS Theaters Berlin, Träger des Verdienstordens des Landes Berlin 2007 und der Carl-von-Ossietzky-Medaille 1994,
Luisa Morgantini, vormalige Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments,
Horst-Eberhard Richter, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph Ehrenvorstandsmitglied IPPNW. Träger der Urania Medaille 1993 und der Paracelsus Medaille 2008,
Jack Steinberger, Physiker, Nobelpreisträger für Physik 1988,
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Naturwissenschaftler, Träger des Deutschen Umweltpreises 2008

 


16.11.2010
 

 

Proteste, Verletzte: Und die Welt schaut zu - Vergangenen Freitag gingen wie gewohnt Palästinenser begleitet von vielen internationalen und israelischen Aktivisten auf die Straße, um gegen die Besatzung Palästinas und Israels Politik der Trennung und Ausbeutung zu demonstrieren. Allwöchentlich wiederholt sich dabei das aggressive Vorgehen israelischer Soldaten. Sie feuern Tränengas, Knallgranaten und leichte Munition auf friedliche Proteste, um diese schnellstmöglich aufzulösen. Das brutale Verhalten israelischer Sicherheitskräfte widerspricht im selben Maße internationalem Recht wie der (Aus-)Bau israelischer Siedlungen sowie der Trennungsmauer im Westjordanland >>>

Israelische Überfälle und Verhaftungen im Oktober >>>
Friedlicher Widerstand der Palästinenser >>>
Reports from the Palestinian Monitoring Group:
Daily Reports >>>

Monthly Report >>>

 
 

Durch besetztes Land - Israel plant Eisenbahnlinie von Tel Aviv nach Jerusalem. Palästinensische Gemeinden und Anwohner kündigen Widerstand an - Karin Leukefeld - In nur 28 Minuten sollen Israelis in Zukunft zwischen Tel Aviv und Jerusalem hin- und herpendeln können, einziger Halt dazwischen soll der Ben-Gurion-Flughafen sein. Das ist die Planung der Staatlichen Israelischen Eisenbahn, die mit Hilfe der Deutschen Bundesbahn und anderer internationaler Unternehmen eine Schnellbahntrasse durch besetztes palästinensisches Land bauen will. Die Bundesbahn soll für den Strom sorgen, die Moskauer Metrostroy soll den Tunnelbau übernehmen, eine italienische Firma die Strecken durch palästinensisches Agrarland legen.(...) Israelische Umweltschützer sorgen sich um die Naturzerstörung, die das Projekt in den Bergen um Jerusalem anrichten würde. Im Fokus der Kritik steht besonders eine Brücke, die 144 Meter über die Schlucht des Yitla-Flusses führen soll. Die Umweltschützer fordern statt dessen einen Tunnel. Doch palästinensische Gemeinden und Anwohner der Strecke haben grundsätzlichen Widerstand gegen das Projekt angekündigt. Die Bahnlinie verstoße gegen internationales und israelisches Recht >>>

Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel - Vom Institut für Palästinakunde Bonn erhielten wir heute morgen einen Hinweis auf ein auf der  Web-Site von WHO PROFITS? Exposing the Israeli Occupation Industry ( http://www.whoprofits.org/ ) zu findendes Dokument (s., Anlage oder http://www.whoprofits.org/articlefiles/WP-A1-Train.pdf). - Aus dem Dokument, insbesondere aus dem beigefügten Kartenmaterial, wird deutlich, dass die Trassenführung der Schnellbahn bewusst auch über besetztes palästinensisches Gebiet verläuft, wobei die betroffenen Teile solche sind, die „eingeklemmt“ sind zwischen der international anerkannten Waffenstillstandslinie („Green line“) von 1948 und der Mauer – was wieder deutlich macht, dass Israel die Mauer offenkundig zum Zwecke des Okkupierens weiteren Landes gezogen hat. Auch die widerrechtliche Ausbeutung okkupierten Territoriums und die Entrechtung von Eigentümern wird dokumentiert. Auch die Beteiligung der Deutsche Bahn AG am Projekt, wird beschrieben (auf Seite 24): A firm which belongs to the Federal Republic of Germany, contracted by Israel Railways to do the engineering for the rails electrification project, a $550 million project, between the years 2002 and 2013. The company was also specifically contracted to plan the electrification of the A1 train line by Amy Metom, the line planners. During 2005 the company submitted specific independent reports for Israel Railways comparing the feasibility of different route options for the A1 route. They recommended the present route. Auch die Beteiligung Es wird also deutlich, dass auch die DB AG (in aller Unschuld??) die völkerrechtswidrige Landnahme der Israelis durch ihre Arbeit unterstützt. Wir verweisen nochmals auf die Petition, die wir schon gestern verlinkt hatten:
http://www.change.org/petitions/view/stop_the_train_corporations_must_stop_building_an_israeli_train_through_palestinian_lands

 
 

Parlamentswahlen in Jordanien - Ohne große Auswahl - Überschattet von einem Boykott der Opposition ist in Jordanien ein neues Parlament gewählt worden. Doch den Kandidaten ging es auch diesmal wieder mehr um Posten als um Inhalte. Christoph Dreyer berichtet."Im neuen Parlament wird es weder eine Opposition im herkömmlichen Sinn geben, noch werden die Parteien ernsthaften Einfluss haben", sagt Oraib al-Rantawi, Direktor des Al-Kuds-Zentrums für Politische Studien in Amman, voraus >>>

 
 

Eröffnung der Freiburger Palästina-Ausstellung  -  Vortrag von Hedy Epstein >>>

Dokumentation - Dr. Dieter Salomon versuchte die Nakba Ausstellung in Freiburg zu verhindern >>>

 

 

Fritz Edlinger: Die Schaffung eines unabhängigen Palästinensischen Staates endlich ernsthaft vorantreiben  - Anlässlich des 22. Jahrestages der Verabschiedung der „Unabhängigkeitserklärung des Staates Palästina“ durch den Palästinensischen Nationalrat auf seiner Tagung vom 12.-15.11.1988 in Algier forderte der Generalsekretär der „Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen“ (GÖAB) Fritz Edlinger die Internationale Staatengemeinschaft auf, endlich konkrete Schritte zur Schaffung eines wirklich unabhängigen Palästinensischen Staates zu setzen. Er wandte sich insbesondere an die Mitglieder des Nahost-Quartetts und hier wiederum ganz besonders an die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union. Diese besäßen als einzige die politische Macht, die völkerrechtlich legitime Gründung eines eigenen Staates durchzusetzen und auch für die notwendigen Beschlüsse seitens der Vereinten Nationen zu sorgen, erklärte Fritz Edlinger. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass die UN-Generalversammlung am 15.12.1988 (UN-Res. 43/177) die palästinensische Unabhängigkeitserklärung samt des vom Palästinensischen Nationalrat beschlossenen „politischen Kommuniques“, in dem die Zweistaatenlösung und damit die Existenz des Staates Israel anerkannt worden sind, ausdrücklich anerkannt hat. „22 Jahre vergeudete Zeit sind wohl mehr als genug und es ist höchst an der Zeit, dass die Weltgemeinschaft dem palästinensischen Volk zur tatsächlichen Erfüllung seiner legitimen Rechte verhilft.“ Der GÖAB-Generalsekretär verwies auch auf die Auswirkungen der israelischen Besatzungspolitik, welche die Schaffung eines tatsächlich lebensfähigen palästinensischen Staates tagtäglich schwieriger macht. Jeden Tag wird palästinensisches Land geraubt, werden illegale Siedlungen errichtet und die politische und wirtschaftliche Lebensfähigkeit des zu gründenden Staates zusätzlich erschwert. Israel verzögert seit Jahrzehnten mit allen legalen und illegalen Mitteln die Verwirklichung bindender Beschlüsse der Vereinten Nationen. Wer dem noch länger zusieht, macht sich direkt mitverantwortlich für diesen anhaltenden Rechtsbruch, schloss Fritz Edlinger seine Erklärung. Wien, 15.11.2010
Anlage: „Unabhängigkeitserklärung des Staates Palästina“ Algier, 15.11.1988 >>>

Unabhängigkeitserklärung des Staates Palästina - Algier, 15.11.1988 - Palästina, das Land der drei monotheistischen Religionen, ist das Land, aus dem das palästinensisch-arabische Volk stammt, in dem es sich entwickelte und sich auszeichnete. Das palästinensisch arabische Volk war immer in Palästina verwurzelt und hat nie seine Bande mit ihm gelöst. So schloß das palästinensisch-arabische Volk eine immerwährende Verbindung zwischen sich selbst, seinem Land und seiner Geschichte. Das palästinensisch-arabische Volk festigte im Verlauf seiner Geschichte seine nationale Identität durch seine legendäre Standhaftigkeit. Aufgrund des >>>

 
 

Das Sanktionsregime gegen Iran: Entstehungsgeschichte und Auswirkungen - Ali Fathollah-Nejad in INAMO - Sanktionen, ob wirtschaftlicher und/oder politischer Natur, gelten als Instrument zur Erwirkung von Zugeständnissen beim politischen Opponenten. Zumeist wird versucht, dieses Ziel dadurch zu erreichen, dass dem sanktionierten Staat oder der jeweiligen tonangebenden Machtelite das Einkommen beschnitten wird. Um eben jenen Kurswechsel beim Adressaten herbeizuführen, werden Sanktionen im politischen Diskurs zudem als nachgerade gewaltloses, friedliches Mittel dargestellt. In Bezug auf Iran werden gegenwärtig folgende Ziele, die durch Sanktionen zu erreichen seien, proklamiert: Iran soll zu Zugeständnissen zu Gunsten der USA bzw. des Westens gezwungen werden, v.a. im Nuklearstreit, potentiell aber auch bei politischen Fragen in Südwestasien; Irans Atomwaffenfähigkeit soll verhindert werden; die iranische Führung soll geschwächt und die Zivilgesellschaft gestärkt werden. >>>

 
 

Unerfüllbare Maximalforderungen - Hintergrund. Im Streit um sein ziviles Atomprogramm stößt Iran auf Unnachgiebigkeit ­seitens EU und USA - Knut Mellenthin - Falls nicht eine der beiden Seiten noch einmal alles über den Haufen wirft, soll es am 5. Dezember an einem noch zu vereinbarenden Ort ein möglicherweise sogar mehrtägiges Treffen zwischen dem Iran und seinen Gegnern im Atomstreit – China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Rußland und den USA – geben. >>>

 
 
 

 

Going Rate for Settlement Freeze: $33.33-Million a Day - Tikun Olam - "America is used to buying its way to quasi-peace in Iraq and Afghanistan and appears to be doing something similar by buying Israel’s acquiescence in a 90-day, partial settlement freeze. The going price: $33.33-million a day for the entire 90 day process [...]. Now, we know what Hillary and Bibi were doing in that New York hotel suite for seven hours earlier this week"

 

 

Israel`s Self-Destruction - Re-Unifying the Palestinian Nation - Jonathan Cook -  "In clinging to a vision of Greater Israel, Mr Netanyahu and the right are fuelling a potentially powerful Palestinian nationalism that could yet come to crush not only the occupation but Israel`s status as a Jewish state, said Dr Ghanem, the author of several books on Palestinian nationalism" >>>

 

 

Haifa U. students protest ban on Israeli Arab MK who sailed on Gaza flotilla - Jack Khoury - Hanin Zuabi claims the university is using `Shin Bet tactics` in order to limit Arab student activity

 

 

 

 

Noam Chomsky: The betrayal of Gaza - That the Israel-Palestine conflict grinds on without resolution might appear to be rather strange. For many of the world's conflicts, it is difficult even to conjure up a feasible settlement. In this case, not only is it possible, but there is near-universal agreement on its basic contours: a two-state settlement along the internationally recognised (pre-June 1967) borders - with "minor and mutual modifications", to adopt official US terminology before Washington departed from the international community in the mid-1970s. >>>

 

 

Does Israel have the right to exist? Robert Fisk asks "Where is the border?" before answering. -  Fisk is the Middle East correspondent for the London Independent and has lived there since 1976. This is an excerpt from his Sept. 2010 speech on: Lies, Misreporting and Catastrophe in the Middle East.

 
 

Israel: Rise of the Right

 
 

 

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