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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
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18.9.2010
 

 

Weltpremiere - DIE KÖLNER KLAGEMAUER von Walter Herrmann ist nun im Internet - Tag und Nacht  weltweit - zu erreichen >>>

Der mutige Walter Herrmann und die Kölner Klagmauer haben einen Preis verdient! Wann werden wir die Auszeichnung für den mutigen Walter Herrmann uns seine Kölner Klagemauer erleben? Kanzlerin Merkel und Pfarrer Gauck würdigten einen Karikaturisten für seine fragwürdigen und geschmacklosen Mohammed Karikaturen. Hier wird ein Mann fälschlicherweise zum Märtyrer gemacht. Das ist völlig unangebracht. Ich frage Frau Merkel und Herrn Gauck, gerade auch als ehemalige DDR Bürger, was haben die DDR und Dänemark gemeinsam? Nichts, denn im Gegensatz zum Unrechtsstaat DDR, kann man sich in Dänemark ungestraft äußern. Hier wird also ganz bewusst das hohe Gut der Meinungsfreiheit mit Füssen getreten, wenn man Islam Hetze auszeichnet und hoffähig macht. Gerade auch in den Sarrazin, Kelek, Köppel und Broder-Zeiten. Geht es nicht etwas differenzierter, Frau Merkel und Herr Gauck? Walter Herrmann mit seiner Kölner Klagemauer wäre aber ein würdiger Preisträger!!!  Im Gegensatz zu den beleidigenden Mohammed Karikaturen , zeigt die Kölner Klagemauer die wahren Bilder, des unmenschlichen Vorgehens des israelischen Staates gegenüber dem palästinensischen Volk. Dieser aufrechte Kämpfer, Walter Herrmann , kämpft für einen gerechten Frieden in Palästina und klärt mit seiner Klagemauer und den Bildern auf. Wann werden endlich in der deutschen" Preisverleihungs-Inflation" die RICHTIGEN und AUFRECHTEN wahren MUTIGEN ausgezeichnet? Um die Presse und Meinungsfreiheit ist es durch den Medienpreis keinen Deut besser geworden, ganz im Gegenteil, es wurden Vorurteile "hoffähig" gemacht, es sind Tote zu beklagen. Eine Preisverleihung an die Klagemauer würde aber ein Zeichen setzen. Machen Sie sich jetzt selbst ein Bild, mit den Original-Bildern, exclusiv für das Palästina Portal. Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind gefragt, für Walter Herrmann und Kurt Franke. 16.9.2010 Evelyn Hecht-Galinski 

Zur Kölner Klagemauer >>>

 

 

Klinkenputzen in Nahost - US-Vermittler Mitchell in Damaskus und Beirut. Israelische Soldaten ermorden Hamas-Kommandeur - Karin Leukefeld - Der US-Nahostvermittler George Mitchell will Syrien und den Libanon zu Gesprächen mit Israel bewegen. Vereinbarungen zwischen den drei Ländern sowie den Palästinensern seien das, was US-Präsident Barack Obama unter einem Frieden im Mittleren Osten verstehe, sagte Mitchell am Donnerstag nach seiner Ankunft in Beirut, wo er >>>

 

 

Erpressung und Drohungen - USA und EU wollen Diskussion über Israels Atomwaffen verhindern - Knut Mellenthin - Am Freitag ging in Wien die fünftägige Vorstandssitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu Ende. Am Montag beginnt, ebenfalls in der österreichischen Hauptstadt, die Jahresvollversammlung der IAEA, die bis zum Freitag dauern soll. Anschließend trifft sich am 27. September nochmals das Board of Governors, in dem nach einem jährlichen Rotationssystem 35 Staaten vertreten sind. Auf der Vollversammlung werden die arabischen Staaten voraussichtlich, wie schon 2009, erneut ihren Israel-Antrag einbringen. Darin wird die >>>

 

 

Neue Gewalt überschattet Nahost-Gespräche - USA drängen zu Kompromissen: Israel soll Stopp des Siedlungsbaus um drei Monate verlängern - Die US-amerikanische Außenministerin Hillary Clinton setzte am Donnerstag (16. Sep.) ihre Bemühungen um Fortschritte bei den Friedensverhandlungen in Nahost fort. Sie traf in Ramallah mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu weiteren Gesprächen zusammen. Anschließend wollte sie zu König Abdullah II. nach Jordanien weiterreisen. Die Friedensverhandlungen werden jedoch von einer neuen Welle der Gewalt überschattet. »Wir alle - angeführt von Präsident (Barack) Obama >>>

 

 

Iran – auf des Messers Schneide - Norman Paech - Aufräumen im Nahen Osten. Die US-Kampftruppen haben den Irak verlassen und ein weitgehend verwüstetes Protektorat an die zivilen Statthalter übergeben – mit angemessener militärischer Rückendeckung. Das schafft Luft, um den Krieg in Afghanistan vielleicht schon im nächsten Jahr zu einem ähnlichen Ende zu bringen und die offene Wunde Palästina, die in den vergangenen 40 Jahren immer tiefer und brandiger geworden ist, zu schließen. >>>

 

Die christliche Gedanken eines Prof. Stegemann die keine Antwort sind... - 3. Teil der Proteste >>>

„Exemplarische Veröffentlichung“ … Dr. Gaby Weber vs. Prof. Wolfgang Stegemann - moltaweto  - verschiedene Kommentare, auch vom Bruder des Prof. Stegemann - Prof. Eckard Stegemann >>>

Betreff: Tagung in Tutzing - "Christen und Juden - Offene Fragen" mit Prof. Stegemann
Von: Evelyn Hecht-Galinski
- An: wagner@ev-akademie-tutzing.de
Sehr geehrter Herr Dr. Wagner, darf ich Sie auf diesem Wege darauf aufmerksam machen, wen Sie da für Ihre anstehende Tagung eingeladen haben. Ich schätze die Evangelische Akademie sehr und bin daher besonders betroffen, wen Sie da für "Christen und Juden- Offene Fragen " eingeladen haben. Beigefügtes E-Mail ging an Dr. Gabi Weber, einer honorigen Ärztin und mit mir befreundete Friedensaktivistin, die nach über 10 Jahren das erste Mal unter schwierigsten Umständen nach Gaza zu der Familie ihres Mannes reisen konnte. Dieses E-Mail scheint mir eines Theologen unwürdig und schändlich!(Natürlich gilt das für alle Menschen, aber das Wort "Christliche Nächstenliebe" scheint Prof. Stegemann fremd zu sein) Diese Antwort wollte Prof. Stegemann an "ALLE" versandt wissen! Es ist schon ein Trauerspiel was sich heute unter dem "Mäntelchen" der Religion tummelt. Das gilt natürlich ebenso für Rabbiner, die den Palästinensern den Tod und die Pest an den Hals wünschen. Bedauerlicherweise werden solche Äußerungen in der deutschen Öffentlichkeit negiert. Man verunglimpft lieber den Koran und verbreitet "Islamophobie". Zu Arno Hamburger möchte ich nur feststellen, nachdem mein Vorschlag, wohlwollend geprüft vom Bundespräsidenten, angenommen wurde und meine andere große Freundin, Felicia Langer das Bundersverdienstkreuz verliehen bekam, eine Schmutzkampagne begann. Um es kurz zu machen, besagter Arno Hamburger, bezeichnete die Holocaustüberlebende, Menschenrechtsanwältin und Alternative Nobelpreisträgerin als ,Zitat: "Volksschädling". Daher bitte ich Sie Herr Dr. Wagner, Ihre Wahl nocheinmal zu überdenken, oder aber vielleicht auch noch einen "Gegenpart" einzuladen.Es stimmt mich traurig , wenn der gute Ruf Ihrer Akademie Schaden nehmen würde. Bitte betrachten Sie meinen Einspruch nicht als Zensur,sowie es andere "Interessenvertreter" gern betreiben, die alle Israel-Kritiker bekämpfen. Mein Schreiben betrachten Sie also bitte nur als Denkanstoss und persönliches Anliegen.
Mit freundlichen Grüßen Evelyn Hecht-Galinski

Gertrud Nehls . Sehr geehrter Herr Wagner, mit Verwunderung habe ich gelesen, dass Professor Stegemann in Ihrer Akademie auftreten darf! Herr Professor Stegemann hat an Dr.Gabriele Weber einen offenen Brief zu ihrem Rundbrief aus Gaza geschrieben, dessen Inhalt widerlich ist! Ich hatte gehofft, die Evangelische Kirchenleitung würde sich Gedanken um die Berufung eines solchen Vorbildes für angehende Pfarrer machen. Wenn es stimmen sollte, dass keine personellen Konsequenzen aus solch schlechtem Stil im Umgang mit Andersdenkenden gezogen werden, muss sich die Kirchenleitung nicht wundern, wenn nachdenkliche Mitglieder dieser Kirche den Rücken kehren!      Gertrud Nehls

Ev. Akademie Tutzing - Tagungsprogramm - CHRISTEN UND JUDEN - OFFENE FRAGEN mit Prof. Stegemann>>>       
Tagungsleitung
Dr. Jochen Wagner - Studienleiter E-Mail: wagner@ev-akademie-tutzing.de   info@ev-akademie-tutzing.de

Mehr zum Thema >>>

 

London: Viva Palästina schickt Gaza-Schiff auf die Reise - Ein Schiff der Organisation "Viva Palästina" wird am Samstag vor dem britischen Parlament auf die Reise Richtung Gazastreifen geschickt. >>>

Ein Schiff will kommen - Gisela Blau - Jüdische Blockadebrecher wollen per Schiff nach Gaza auslaufen. Alles ist offiziell noch sehr geheim. Nur als Namen auf 60 Fähnchen wollen die jüdischen Blockadebrecher mit von der Partie sein, wenn wieder ein Schiff Kurs auf Gaza nimmt. Etwa zehn sollen Leuten aus der Schweiz gehören. Darunter ist der Zürcher Guy Bollag, der erklärt, nicht etwa Mangel an Mut zwinge zur Fähnchenaktion >>>

Dokumentation Free Gaza  2010 - Schiffe versuchen die Gaza Blockade zu durchbrechen - Gaza Freedom Flotilla >>>

 
 

E-Mail und Fotos aus Bethlehem - Lieber Herr Arendt. langsam wirds höchste Zeit, dass ich mich mal aus Bethlehem melde. Schicke gleich mal ein paar neue Fotos mit.
Vor allem aber gehts mir darum, auch von etwas Positivem kurz zu berichten. Gestern war ich nämlich bei einer ganz kleinen Aktion, von denen es derzeit immer mehr in Bethlehem und Umgebung gibt: gewaltloser Widerstand gegen Mauer und Landraub auf hoffnungsvolle Weise in eigentlich aussichtsloser Lage.

Das kleine Landstück liegt zwischen der ins unermesslich expandandierenden Siedlung Efrat und dem kleinen palästinensischen Dorf Wadi Rachel in der Nähe von Bethlehem. Die Schotterstraße ist vorbereitet für den Bau der Mauer. Trotzdem kultivieren die einheimischen Bauern Parzelle für Parzelle, legen mit den aufgelesenen Steinen Terrassen an und pflanzen Olivenbäume. Unterstützt werden sie dabei jeden Donnerstag von israelischen und ausländischen Friedensleuten. Die Freiwilligen vom EAPPI (ökumenisches Begleitprogramm) in Bethlehem sind ebenso mit bei der Arbeit. Auf diese Weise wird gemeinsam versucht, gegen den rund um die Uhr fortschreitenden Mauer-, Siedlungsbau und Landraub ein positives Zeichen der Hoffnung zu setzen, ganz nach dem Motto von Martin Luther "Und wenn die Welt morgen unterginge, würde ich heute ein OIivenbäumchen pflanzen". Sie können es online stellen.
Gleich gehe ich zur Freitagsdemonstration nach Masara, Nachbardorf von oben. Bin gespannt, wie die israel. Armee heute gegen die gewaltlos vorgehenden Demonstranten vorgehen wird. Letzte Woche war ich in Bi'lin. Da wurde der Beschuß mit Tränengas bereits nach 3 Minuten eröffnet. Gott sei Dank gab es keine ernsthaft Verletzten. Vor 2 Tagen wollten mir die israelischen Soldaten die Aufnnahmen löschen, die ich in Beit Jala gerade vom Mauerbau gemacht hatte, aus 100 m Entfernung. Es dauerte keine 5 Minuten, da stand der Jeep neben mir. Ein Soldat versuchte zu löschen, hatte aber keinen Erfolg, da die Sonne so hell war und er auf dem Screen nix sehen konnen. Erfolglos. Melde mich mal wieder, liebe Grüsse aus Bethlehem P. R.           
      
Fotos zum Brief aus Bethlehem >>>
 

Friedlicher Widerstand in der Westbank und Gaza, 10. September 2010 >>>

Bilin Weekly Demo 17-09-2010

Four wounded in Bil'in's weekly anti-wall protest >>>
Israeli military uses tear gas to supress anti-wall protests >>> 

 

 

Pax Christi: UNO soll Menschenrechte in Jerusalem sichern - Internationale katholische Friedensbewegung weist UN-Menschenrechtsrat auf "zahlreiche und schreckliche" Rechtsverletzungen in Jerusalem hin -  Die Menschenrechte in Jerusalem müssen endlich gewahrt werden: In einer Stellungnahme anlässlich der noch bis 1. Oktober laufenden 15. Session des UN-Menschenrechtsrates macht die katholische Friedensbewegung "Pax Christi International" auf "zahlreiche und schreckliche" Rechtsverletzungen in der drei Religionen als heilig geltenden Stadt hin. Konkret prangert Pax Christi die systematische Entrechtung und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung Jerusalems an und fordert Maßnahmen auch gegen rechtswidrige Gebietsannexionen, den forcierten Siedlungsbau und die Trennungsmauer. Eine Verbesserung der Lage in Jerusalem ist laut Pax Christi einer der Schlüssel zu einem gerechten und nachhaltigen Frieden in Nahost. >>>

 

 

Gegen inhumane Checkpoints: Zivilcourage israelischer Frauen - Schlesinger - Liebe Freunde, am Freitag, den 6. August, veroeffentlichten 12 israelische Frauen folgendes Inserat in der Zeitung Haaretz ueber ihre Aktion in Zivilem Ungehorsam. Bitte verbreiten. - Von Roni Hammermann (Machsomwatch) - Am Freitag den 23.Juli 2010 machte ein Dutzend jüdischer Frauen, ein Dutzend palästinensischer Frauen, ein Baby und drei palästinensische Kinder in sechs privaten PKWs einen Ausflug von der Westbank. >>>

 

 

Gewalt erzeugt neue Gewalt - Während Israelis und Palästinenser einander zu Friedensgesprächen treffen, zeigt eine Studie die psychologischen Folgen des Krieges in Nahost auf: Die Dauerpräsenz der Gewalt löst bei Jugendlichen nicht nur Angststörungen aus, sie führt auch zu Gewalt unter Ihresgleichen. - Zeugen des Krieges - Dass Raketenangriffe und Bombardements mit Flugzeugen ein Klima permanenter physischer Gefahr erzeugen, ist nicht nur naheliegend - der Effekt ist wohl auch von den jeweiligen Aggressoren des Nahostkonflikts intendiert. Laut einer Befragung von Forschern der University of Michigan sollte man auch die indirekten psychologischen Wirkungen nicht unterschätzen. Nahezu 50 Prozent aller palästinensischen Jugendlichen zwischen 11 und 14 Jahren haben Menschen gesehen, die weinten oder verzweifelt waren, weil jemand aus ihrem näheren Bekanntenkreis durch einen Angriff getötet worden war. Fast ebenso viele Jugendliche aus Palästina wurden innerhalb des letzten Jahres direkte Zeugen der Gewalt >>>

 

 

Rabbiner für die Rechte der Palästinenser - Gemeinsamer Kampf um Ost-Jerusalem - In den arabischen Vierteln Ost-Jerusalems wächst die Anspannung. Die Stadtverwaltung plant, weitere Häuser der palästinensischen Einwohner abreißen zu lassen. Dagegen demonstriert die Menschenrechtsorganisation "Rabbiner für Menschenrechte", die sich vehement für die Verteidigung der Rechte der Palästinenser einsetzt. Aus Jerusalem berichtet Daniel Pelz >>>

 

 

Die Auslandskorrespondenten der taz streiken, siehe Presseerklärung und Video, drei Minuten. Petition - Quelle  Thomas Immanuel Steinberg

Bei der taz sitzt man im Ausland demnächst in der 2. Reihe

 
 

Israeli and Palestinian leaders are holding a new round of direct talks. The main issue being discussed is whether a current freeze on Israeli settlement-building in the West Bank will be extended. Palestinian President Abbas threatens to walk out on the negotiations if construction continues. For more on this, RT talks to Omar Barghouti, an activist from the Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel.

'US - Israel's partner in crime, not a referee'

 

 

America's 'freeze' still favors Israel - A few summits won't "get the Palestinians past the settlement freeze." In fact, holding another summit in Jerusalem throws settlements in their face. Palestinian spokesperson Ghassan Khatib warned that "progress" in direct talks would not soften the Palestinians' demands. "Nothing can compensate the need for cessation of settlement activities. Everything else is meaningless." >>>

 

 

Inauguration of H&M apartheid store

 
 

Hundreds Of Gazan Hospital Patients Die As Egypt and Israeli Continue Siege

 


14.9.2010
 


Friedlicher Widerstand in der Westbank und Gaza, 10. September 2010
- Übersetzt und zusammengestellt von Martina Lauer - Das Wochenende vom 10. -11. September sah den Beginn von Eid ul-Fitr, dem Fest am Ende des Fastenmonats Ramadan. Drei Dörfer in der zentralen Westbank hielten- trotz des hohen Feiertages- am Freitag ihre wöchentlichen Proteste gegen die israelische Mauer ab.
Im Norden wurde eine geplante Demonstration am Samstag nach einer Warnung der israelischen Armee abgesagt. Das Bürgerkomitee von Iraq Burin berichtete, dass die israelische Armee (IDF) in einem Telefonanruf vor einem Angriff auf die Demonstranten durch Siedler gewarnt hatte, die eine  Vergeltungsmassnahme  für die Tötung von vier Siedlern in Hebron planten. Die israelische Armee werde die Demonstranten nicht schützen.In Iraq Burin werden diese Warnungen besonders ernst genommen. Am Samstag, den 20.  März wurden nach einem ähnlichen Telefonanruf zwei Jugendliche aus dem Dorf, Mohammed Kadus, 16, und sein Cousin  Osayed, 17, von der Grenzpolizei erschossen.
Nach einem jüngsten Bericht der israelischen Menschenrechtsorganisation B’tselem wurden zwischen 2006 und 2009 617 palästinensische Zivilisten in den von Israel besetzten Gebieten von der IDF getötet, aber kein einziger Soldat vor Gericht gestellt. Vor Beginn der zweiten Intifada untersuchte die Militärpolizei jede Tötung eines palästinensischen Zivilisten durch die IDF; seit  2001 werden diese Vorfälle als „bewaffneten Konflikt“ eingestuft und innerhalb der betroffenen Einheit untersucht.
Diese Woche führte die IDF nächtliche Razzien in Nil’in und Hebron durch.

http://www.bilin-village.org/english/articles/testimonies/West-Bank-protests-against-Israel-s-many-crimes-violently-dispersed-by-military-ten-arrested
http://www.btselem.org/english/
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/israeli-rights-group-probe-idf-soldiers-over-deaths-of-palestinian-civilians-1.313828

Bil'in 10.9.2010

Bil’in: Keine Kriminalisierung der gewaltlosen Proteste gegen die illegal Mauer - Dorfbewohner, international und israelische Aktivisten- in geringerer Zahl als im Sommer, wenn zahlreiche Delegationen aus dem Ausland die Proteste in der Westbank unterstützen- demonstrierten am Freitag gegen die völkerrechtswidrige Mauer auf dem Dorfland und die Verurteilung und Bestrafung von Palästinensern durch israelische Militärgerichte. Sie forderten die Freilassung von Abdallah Abu Rahma, einem Mitglied des Bürgerkomitees Bil’in, der Anfang September wegen seiner Teilnahme in der friedlichen Widerstandsbewegung schuldig gesprochen wurde, und von allen palästinensischen politischen Gefangenen. Wenige Minuten nach der Ankunft der unbewaffneten, Fahnen schwingenden Demonstranten >>>

 Adeeb Abu Rahma: 400 Tage  im Gefängnis und kein Ende in Sicht - Am 1. September wies ein Militärgericht einen Antrag auf Freilassung von Adeeb Abu Rahma aus Bil’in, der seit dem 10. Juli 2009 im Militärgefängnis Ofer festgehalten wird, zurück. Adeeb Abu Rahma wurde Anfang Juli  wegen “Aufwiegelung” und “Störung der öffentlichen Ordnung” zu einem Jahr Gefängnis veruteilt, was eine sofortige Freilassung für den 40-jährigen Aktivisten bedeutet hätte. Israelische Militärankläger legten sofort Berufung gegen das „zu milde“ Urteil ein und beantragten, dass Adeeb Abu Rahma >>>

Dokumentation - Freiheit für den Sprecher des Bil’in-Komitees Abdallah Abu Rahmah! >>>


Nil’in: Ibrahim Amirehs Sohn Saeed berichtet - Normalerweise feiern wir das Ende des Monats Ramadan- Eid ul-Fidr-  mit viel Freude und Optimismus. Dieses Jahr war anders. Die Leute in Nil’in weigern sich, wie üblich zu feiern, weil wir im vergangenen Jahr zuviel gelitten haben: zu viele Menschen wurden getötet, verletzt und verhaftet. Und die Apartheimauer wird auf unserem Land gebaut, unter dem Vorwand, israelische Kinder zu schützen. Aber stattdessen bringt Israel Leiden auf uns und unsere Kinder. Unser Protest begann morgens um halb sieben nach dem Gebet für den hohen Festtag. Sehr viele Menschen von Nil’in kamen auf die Strassen, um ihrer tiefen Trauer angesichts der schweren Situation Ausdruck zu geben. Dann besuchten sie die Gräber der fünf Toten von Nil’in, die in den vergangenen zwei Jahren während der gewaltlosen Proteste gegen die Apartheidmauer von israelischen Soldaten getötet wurden. Am 29. Juli 2008 wurde Ahmed Mousa erschossen, ein Kind, nur 10 Jahre alt; dann wurde der 17 jährige Yousef Amireh am 4. August 2008 getötet. Arafat Alkhawajah war 23 Jahre alt, als er  am 28. Dezember 2008 umkam, Muhammed Khawaja wurde am 30. Dezember als 18-Jähriger getötet und Aqel Srours Leben wurde am 5. Juni 2009 im Alter von 36 beendet. Alle beteten für sie und baten Gott um Gnade. Familienangehörige legten >>>


Überleben in Palästina: Augenzeugenbericht aus Iraq-Burin - Von: Anonymus, 22. Juni 2010 - Ich wuchs in der ruhigen, weitläufigen, manchmal geisterhaft-leeren Stadt Adelaide in Australien auf. Wie bei viele Aktivisten war mein Heranwachsen leicht, privilegiert, sogar langweilig, weshalb ich beschloss, mit Menschen auf der anderen Seite der Skala zu arbeiten. So begann ich meine Arbeit als Menschenrechtsaktivist für die Internationale Solidaritätsbewegung (ISM) in Palästina. Die ISM unterstützt die Zivil- und Menschenrechte der Palästinenser und schafft eine internationale Präsenz für Palästinenser im gewaltfreien Widerstand gegen die militärische Besetzung. Ein Dorf, das von den Mitarbeitern regelmässig besucht wird, ist Iraq Burin im Norden der Westbank, bei Nablus. Jedes Dorf hier hat seine eigene Geschichte, und Iraq Burins Geschichte ist eine recht traurige. Kurz gefasst: eine Siedlung wurde hier gebaut und ihre Siedler sind besonders radikal. In den letzten zwei Jahren wurden die Einwohner Iraq Burins immer wieder von den Siedlern angegriffen >>>
 

An Nabi Saleh - Diese Woche wurde das Gebiet nicht zur militärischen Zone erklärt und der Haupteingang zum Dorf wurde nicht von Jeeps blockiert. Die Demo begann etwas verspätet mit einer relativ kleinen Gruppe von etwa 20 Palästinensern (wie immer viele Kinder) und 15 Internationalen. Als die Demonstranten an der Sperre ausserhalb des Dorfes ankamen, versuchten die Soldaten, den Sprecher des Protestes zu vertreiben, aber er bestand darauf gehört zu werden. Die Kinder trommelten mit Steinen gegen das Metalltor >>>
 

Gaza: Drei Feldarbeiter von Panzern getötet - Als Ibrahim Abu Sayed, 91, am Samstagabend sein Haus bei Beit Hanoun im Norden Gazas verliess, um nach seinem Land und den Tieren zu sehen, nahm er seinen 17jährigen Enkel Hossam und dessen Freund Ismail Abu Oda, 16, mit sich. Ibrahim Abu Sayeds Sohn wollte dieses Mal nicht mitkommen, weil es der letzte Festtag von Eid ul-Fitr am Ende des Monats Ramadan war. Trotz seines Alters war Ibrahim Abu Sayed rüstig und sah auf seinem Land jahrelang nach dem Rechten. Er hatte schwere Zeiten erlebt; vor zehn Jahren demolierten israelische Bulldozer sein Haus und sein neues Haus wurde 2009 während des dreiwöchigen israelischen Angriffs auf Gaza zerstört. Während die drei auf dem Land arbeiteten, überquerten israelische Panzer die Grenze nach  Gaza, die an dieser Stelle 700 Meter entfernt ist. Für den alten Mann, seinen Enkel und den Freund gab es kein Entkommen, als die Panzer direkt auf sie  feuerten. Sie starben >>>
 

 

Einladung Freitag 17.09. 2010 - Veranstaltung des Berliner Bündnis für Gaza und der Free Gaza Movement in Berlin: Geheimnis der Freiheit - Zement für Gaza - ab 19:00 Uhr, Filmbühne am Steinplatz

Flyer - Das Geheimnis der Freiheit - Die zweite internationale freedom flotilla wird noch vor ende des Jahres die Belagerung Gazas durchbrechen und Zement mitbringen. >>>

Ein Dach über dem Kopf -  Die Kampagne: Zement für Gaza - . (...) Israel selber wird jedoch für die Zerstörungen, die es anrichtet, nicht zur Verantwortung gezogen und kommt für die Schäden nicht auf. Statt dessen hat es freie Hand, das Gebiet weiterhin abzuschotten. Die menschengemachte permanente Katastrophe in Gaza ist nur zu überwinden, indem die Bevölkerung zu ihren Rechten kommt: neben allen anderen Rechten dem auf offene Grenzen und die Einfuhr lebenswichtiger Güter.  Das Free Gaza Movement schickt seit 2008 Schiffe nach Gaza, um die Belagerung zu durchbrechen und deutlich zu machen, dass offene Grenzen ein Recht sind, auf dem wir, PalästinenserInnen und internationale AktivistInnen, bestehen und das wir uns gemeinsam nehmen. Wir nehmen uns dieses Recht auch, indem wir den in Gaza dringend benötigten Zement mit der nächsten internationalen Flotilla, die noch 2010 dorthin aufbricht, einkaufen und verschiffen. >>>

Ein europäisch-jüdisches Schiff für Gaza - Jede Menge Lernmaterialien und Musikinstrumente für Kinder wollen jüdische Friedensaktivisten aus Deutschland in den Gaza-Streifen bringen. Die Hilfsgüter sollen mit dem Schiff in den Küstenstreifen gebracht werden. >>>

European Jewish aid ship bound for Gaza ready to sail - Kate Katzenstein-Leiterer, a leader of the German Jewish Voice organization, said the trip being managed by Jews for Justice for Palestinians (JfJfP), a British group. The Jewish activists were already on board, she said, but would not reveal their port of departure. >>>

Israel gearing up for ‘mother of all flotillas’ - Yaakov Katz - NGOs planning to sail up to 20 ships to Gaza in coming months; IDF closely tracking planned flotilla, preparing for wide-range of scenarios. Israel is preparing for what is being described in the IDF as the “mother of all flotillas,” which could include up to 20 different ships planning to set sail for the Gaza Strip in the coming months. >>>

 

 

Wer vertritt die Palästinenser?

 
 

Eine Jüdin in Palästina

 

 

 

 

AUDIO UND TEXT Ostaz - Entführt in Gaza - Petitionen für Alan Johnston - Peter Moritz Pickshaus - Der BBC-Reporter Alan Johnston wird kurz vor Ende seiner Korrespondentenzeit in Gaza am 12. März 2007 von einer palästinensischen Gruppierung entführt, die sich Army of Islam nennt. Während seiner 4-monatigen Geiselhaft solidarisieren sich in zwei verschiedenen Petitionen weltweit über 180.000 Menschen mit Johnston. Nie zuvor haben sich so viele Menschen für das Leben eines Journalisten eingesetzt. Vielen Hörern des BBC Worldservice ist er durch seine eindringlichen Reportagen aus Afghanistan und Palästina bekannt geworden, zuletzt dadurch, dass er den Menschen im Gazastreifen eine Stimme gab. Peter Moritz Pickshaus hat damals selbst die Petition unterschrieben und sich nun auf die Spur einiger Mitunterzeichner begeben. Er befragt sie nach ihren Motiven und lässt Alan Johnston selbst die Erfahrungen seiner Geiselhaft hautnah schildern.>>>

 

 

Am kommenden Freitag, den 17.09.10 wird u.a. Felicia Langer in einem Gespräch „Über Weltgerechtigkeit und die Verantwortung des Einzelnen“ im WDR zu hören sein. Hörerbeteiligung ist erwünscht über die kostenlose Hotline: 0800-5678-555 oder über Mail an: philo@wdr.de
Näheres unter: http://www03.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/radio/10/09/17_2005_5.php5?start=1284746700
Freitag, 17. September 2010 - Das philosophische Radio - 20.05 - 21.00 Uhr, WDR 5 - Zu Gast: Die alternativen Nobelpreisträger Monika Hauser, Felicia Langer und Hermann Schee

 

 
Plastic flowers - Gideon Levy - "Around 40 years have passed since the settlement project began, and the settlements still need to import art from sovereign Israel." >>>
 
 

An Unsettling Protest in Israel - Tony Kushner and Alisa Solomon - Nation - "...a letter from 150 professors and scholars vowing not to participate in academic events in the settlements soon followed." >>>

 


16.9.2010
 

 

Soldaten töten Zivilisten in Gaza - Schwere Vorwürfe gegen israelisches Militär - Das israelische Militär hat angeblich »versehentlich« drei palästinensische Zivilisten im Gazastreifen getötet. Soldaten hätten einen Palästinenser dabei beobachtet, wie er eine Rakete vom Boden aufgehoben und damit auf Soldaten gezeigt habe, teilte ein Militärsprecher am Mittwoch mit. Daraufhin hätten die Soldaten das Feuer eröffnet. Anschließende Ermittlungen hätten ergeben, daß die Getöteten keine Aufständischen gewesen seien. Bei den drei Opfern handelte es sich nach Angaben von Familienangehörigen und einer palästinensischen Menschenrechtsgruppe um einen 91jährigen Bauern, dessen 16 Jahre alten Enkel und einen weiteren 17jährigen Verwandten. Sie hatten demnach am Sonntag nahe der Grenze zu Israel Schafe weiden lassen >>>

 

 

Virtuelle Islamhetze vermag den weltweiten Siegeszug der Humanität nicht aufzuhalten - Dr. Mohammed Khallouk - Muslime werden medienwirksam zur „Existenzbedrohung für das Abendland“ herauf stilisiert - Kaum eine nichtwestliche Religion wird aktuell in Europa so häufig mit Negativassoziationen und einem gesellschaftlichen Bedrohungspotential in Verbindung gebracht wie der Islam. Dies scheint auf den ersten Blick erstaunlich angesichts seiner unverkennbaren Wesensverwandtschaft zum ebenfalls monotheistischen, schon seit fast zwei Jahrtausenden auf dem Kontinent heimischen Juden- und Christentum, der historischen zivilisationsförderlichen Begegnung beider Domänen im maurisch-spanischen Mittelalter und der seit vier Jahrzehnten zunehmenden Anzahl weltoffener, am Dialog mit der Mehrheitsbevölkerung interessierter Muslime in der europäischen Gesellschaft. Bei der regelmäßigen Revue auf die Beiträge aus landesweit einflussreichen Printmedien, sowie der Themenauswahl von Rundfunk und Fernsehen tritt die überproportionale Häufigkeit von Negativberichten im Zusammenhang mit Islamischen Staaten oder einzelnen Muslimen allerdings sofort ins Auge. Mag die Berichterstattung hierzu trotz dieser unverkennbaren thematischen Selektion noch weitgehend nüchtern und objektiv anmuten, in einer zunehmenden Anzahl an Internetblogs privater Betreiber ist der diffamierende, beleidigende Charakter gegenüber Muslimen generell und ihrer Religion offensichtlich. Vor allem Gewaltvorkommnisse ausgehend von muslimischen Individuen werden explizit der Religion zugeschrieben. Dabei wird unterstellt, der Islam >>>

Texte von Dr. Mohammed Khallouk >>>        Mohammed Khallouk – Wikipedia >>>

 
 

Ein bisschen Frieden - Aus Scharm al-Scheich berichtet Volkhard Windfuhr - Müde Delegationen, verschobene Pressekonferenzen und neue Gewalt in Gaza - die Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern scheinen in der Krise zu stecken. Und doch geben sich Teilnehmer plötzlich optimistisch. Hinter den Kulissen nähern sich alle Seiten an. Das Tagesprogramm war sorgfältig ausgearbeitet, aber die Pläne der ägyptischen Protokollexperten für die Nahost-Gespräche in Scharm al-Scheich ließen sich partout nicht einhalten: "Die Israelis wollen nicht wirklich verhandeln", frotzelte ein hochrangiger Berater von Palästinenserführer Mahmud Abbas noch am Dienstagmorgen. Müde Delegationen, verschobene Pressekonferenzen und neue Gewalt in Gaza - die Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern scheinen in der Krise zu stecken. Und doch geben sich Teilnehmer plötzlich optimistisch. Hinter den Kulissen nähern sich alle Seiten an. >>>

Ohne Ergebnisse - Worüber reden Abbas und Netanjahu? »Klima der Angst« in der Westbank - Karin Leukefeld - Nach einer weitgehend ergebnislosen Gesprächsrunde zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich ist die Karawane am Mittwoch nach Jerusalem weitergezogen. Obwohl der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, George Mitchell, den Teilnehmern am ersten Tag beischeinigte einen »ernsthaften Diskurs über zentrale Themen« zu führen, ist weitgehend unbekannt, worüber >>>

Washington setzt auf Druck und Optimismus - USA versuchen, Aufbruchsstimmung zu erzeugen - Israel soll versprochen haben, auch im Fall von Terroranschlägen am Verhandlungstisch zu bleiben >>>

Nahost heute bei Spiegel Online und in der Süddeutschen « Schmok >>>

 

 

Freispruch für Palästinenser - neudofix - Berlin. Im Strafverfahren gegen den Palästinser Issa H. hat das Berliner Kammergericht einen Freispruch des Berliner Landgerichts bestätigt. Die Staatsanwaltschaft hatte H. das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. Er soll bei einer Demonstration das Hakenkreuz und den jüdischen Davidstern gleichgesetzt haben.

 

 

„Warum hat nur Israel das Recht auf Existenz und nicht auch Palästina?“ - Die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete der „Linken“ Bärbel Beuermann besuchte Ende Juli im Rahmen von „Sumud“, einer Hilfsorganisation in Unterstützung des Widerstands, Ein el-Hilweh, das größte palästinensische Flüchtlingslager des Libanon. - Was war Ihre Motivation an Sumud 2010 teilzunehmen? Ich habe Kollegen und Kolleginnen auf dem „Free Gaza“ Schiff gehabt, das von den Israelis gestürmt wurde. Danach gab es Demonstrationen in verschiedenen Städten in Westdeutschland. Ich habe auf einer derselben in Duisburg gesprochen und dabei auch den Kontakt zu Sumud bekommen. Das was die Kollegen auf den Schiffen nicht zuende bringen konnten, nämlich die Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen, das wollte ich auf anderem Wege erreichen. Ich wollte das Leben in den Camps selber erleben und mir auch klar werden, was das vor allen Dingen für die Kinder bedeutet. Sie haben die Realität der palästinensischen Flüchtlinge im Lager gesehen. Entsprach das was Sie gesehen haben Ihren Erwartungen? In keiner Weise. Das habe ich mir so überhaupt nicht >>>

 

 

Christen und Juden – Offene Fragen. Eine Tagung der Ev. Akademie Tutzing mit Prof. Dr. Wolfgang Stegemann - Zum X-ten Mal veranstaltet die Evangelische Akademie Tutzing zu diesem Dauerbrenner eine Tagung. Ob es da wirklich um brennende Fragen geht oder bestätigen die Funktionäre immer wieder nur mit  ihren alten Vorurteilen ihr Nichthandeln? Recht interessant ist es, wer der Mitveranstalter ist und welche anderen so genannten Experten dort auftreten. Weiß die Leitung der Akademie, wer sich da hinter seiner Maske verbirgt?  Da ist zum einen ein gewisser Prof. Dr. Wolfgang Stegemann, seines Zeichens Funktionär für neues Testament  an der Hochschule Neuendettelsau. Uns interessiert nicht so sehr, was diese Glaubensfunktionäre über eine angebliche Verbindung des NT zur Verheißung über Israel zu sagen hat. Er sollte sich lieber Gedanken darüber machen, welche Rolle die so genannten Christen bei der Rechtfertigung eines mehr und mehr rassistischen Staates wieder spielen, wie man andersdenkenden, andersgläubigen, Menschen in Not begegnet. Mit prophetischer Mythologie hat dies gar nichts zu tun. Wessen Ungeistes Kind dieser Glaubensfunktionär ist, hat er in einer Email an Frau Dr. med. Gaby Weber, die sich zu einem Besuch im Ghetto von Gaza aufgehalten hat, zum Ausdruck gebracht. Da ließ er die Hose herunter:

 „Sehr geehrte Frau Weber,

Sie sind nun in Gaza und haben Angst. Denn die bösen Israelis könnten reagieren auf den gemeinen Mord an vier ihrer Landsleute. Wenn ich richtig informiert bin, so sind diese vier Menschen in grausamer Weise hingerichtet worden - man sieht dies ansonsten nur in amerikanischen Brutalofilmen. Ihre Reaktion darauf: Sie haben in Ihrem fabelhaften Rundbrief an "Alle" pflichtgemäß mitgeteilt, dass Sie gegen Gewalt sind - etwa so: übrigens, ich bin gegen jede Form von Gewalt. Zugleich weinen Sie sich aus, weil Sie befürchten, dass es eine israelische Reaktion auf diese Gemeinheit geben könnte. Doch man hat Sie beruhigt: Ihr Kloß im Magen ist rein psychisch, denn im Gazastreifen rechnet man damit, dass andere eher das Ziel israelischer Angriffe sein werden, Libanon, Iran oder Syrien. Das hilft Ihrem Kloß. Was für eine erbärmliche Existenz. Sie klagen über die scheußlichen Zustände in Gaza ("natürlich" sind die Israelis für alle Kakerlaken und den Dreck auf den Straßen dort verantwortlich, denn die dort wohnenden Palästinenser haben alle Hände damit zu tun, nichts zu tun oder Israelis zu töten; Kakerlaken gehören nicht zum Programm). Klar, das kommt nicht gut, was ich schreibe, denn Sie befinden sich im Moment im Land der Opfer, die, wenn Sie töten, nur als Opfer töten. Sie sind eine Ärztin - hat dies irgendetwas mit Ihrer moralischen Integrität zu tun? Ich sage Ihnen offen: nein, erbärmlicher Weise: nein. Klar, Sie sind mit einem Palästinenser verheiratet - doch ändert dies moralische Werte (jedenfalls westliche Werte, was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter "Westler")?  Sie bekommen mit Sicherheit nicht häufig so furchtbare mails wie meine, denn darin ist sich Ihre Welt einig, alles, was falsch ist, ist israelisch, oder, um es noch deutlicher zu sagen:jüdisch!

Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim - ich meine das ehrlich. Ich habe allerdings keine Hoffnung, dass Sie irgendwann einmal die Werte westlicher Demokratien teilen. Doch das ist am Ende nicht wirklich wichtig, denn ich bin davon überzeugt, dass Leute wie Sie am Ende verlieren werden. Denn Sie wollen nichts Gutes.“

Darüber sollte ihn Pfarrer Dr. Jochen Wagner zur Rede stellen. Solch eine e-mail entlarvt. Am besten, glaubwürdigsten wäre es, er würde diesen Menschen verachtenden Professor für neues Testament vor die Tür setzen. Aber die evangelische Kirche scheint aus der Geschichte immer die falschen Schlüsse zu ziehen. Lassen die „Deutschen Christen“ schon wieder grüßen?

Eine weitere mehr als fragwürdige Gestalt ist ein gewisser Arno Hamburger, der Dauervorsitzende der israelischen Kulturgemeinde in Nürnberg.
http://erhard-arendt.de/deutsch/Honestly_Concerned/Langer_Felicia_arno_hamburger_rueckgabe_bundesverdienstkreuz.htm

Er war an vorderster Front an der Diffamierung und Verleumdung der deutsch-israelischen Menschenrechtsanwältin Felicia Langer, als sie von dem damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz  Klasse verliehen bekommen hat. Zitat: „"Diese Frau hat in Stürmer-Manier Israel verleumdet und schlecht gemacht."  Hamburger, der stark auf die neunzig zugeht, hat sich nicht erdreistet, den Bundespräsidenten ultimativ aufzufordern, Frau Langer das Verdienstkreuz wieder abzuerkennen, da er sonst das seinige zurückgeben würde. Dieser Akt der Erpressung des Staatsoberhauptes durch diesen Funktionär und anderer seiner zionistischen „Glaubens“richtung führte jedoch nicht zum Erfolg.

Solche Teilnehmer belegen, das Thema „Christen und Juden“ vermeidet nicht nur sich der Realität zu stellen, es ignoriert sie. Das sind Christen, Juden die nichts aus der Geschichte gelernt haben. Viel wichtiger wäre es, wenn sich diese anachronistischen christlich-jüdischen Funktionärsklübchen den wirklich wichtigen Fragen zuwenden würden: Rassismus und Fundamentalismus, Glaubwürdigkeit im Judentum, im ‚Christentum.

Erst jüngst wurde in Israel ein Buch so genannter Rabbiner-Darsteller diskutiert in dem zwei dieser so genannten Gottesmänner nicht nur die Tötung von Goyim (Nicht-Juden) sondern auch die Tötung kleiner Kinder befürwortet haben, nur weil sie Palästinenser sind. Die Ermordung Yitzhak Rabin durch einen Rechtsextremisten wurde ebenfalls mit dem Talmud gerechtfertigt. Die Ausweisung in Israel geborener nicht-jüdischer Gastarbeiter-Kinder ist ein weiteres Indiz für den offenen Rassismus dieses zionistischen Staates. Welche Nationalität hätte man auch in den Pass schreiben sollen? Da Israel sich als einziger Staat der Welt weigert, seine Staatsbürger als „Israelis“ zu bezeichnen, bleibt nur die Ausweisung. Oder sollten diese Funktionäre nicht über die 18 rassistischen Gesetze reden, die alle Nicht-Juden zu Menschen zweiter und dritter Klasse herabwürdigen?

Packen Sie es an Pfarrer Dr. Jochen Wagner und zeigen Sie Menschen von Schlage Wolfgang Stegemann und Arno Hamburger die Rote Karte und schicken Sie sie umgehend nach Hause. Es würde Ihrer Einrichtung zur Ehre gereichen. Oder haben Sie Angst vor dem Vorwurf des angeblichen „Antisemitismus“? Tobias Schneider, 14.9.10

 Ev. Akademie Tutzing - Tagungsprogramm >>>       
Tagunsleitung
Dr. Jochen Wagner - Studienleiter E-Mail: wagner@ev-akademie-tutzing.de   info@ev-akademie-tutzing.de

 

 

IN WELCHEM DEUTSCHEN MEDIUM HÖRT ODER LIEST MAN DAVON? WARUM NICHT?

Israeli soldiers shoot live rounds at Gaza demonstrators: Video of yesterday's Demo in Gaza

Israel Soldiers Open Fire On International and Palestinian Activists In Gaza



israel shells Gaza again: 3 farm workers killed including a 91 year old and his grandson.

 
 
 
 

All That You Have Done: Colonialism, Ethnic Cleansing and the Web - Roger Sheety - Despite the current facade of yet another round of fake peace talks, the Israeli government and its professional apologists remain in a panic. Hardly a week passes by without complaint that Israel “is being isolated” or that it is facing a campaign of “delegitimization.” In February of this year the Reut Institute, an Israeli group-think tank, published a remarkably delusional, ahistorical piece of propaganda masquerading as a scholarly report and warning of an internationally concerted effort that seeks to “erode” Israel’s diplomatic status which “may develop into a comprehensive existential threat within a few years.” >>>

 
 

Non-Aligned Movement Calls on IAEA to Provide Comprehensive Report on Israel's Nukes

 
 

School Starts In Gaza - 200 schools still damaged or destroyed

 
 

 
 

 
 

"Balancing Peace in the Middle East" or Tacitly Legalizing the Israeli Settlements?

 


15.9.2010
 

 

Annette Groth - Mitglied des Deutschen Bundestages - DIE LINKE fordert die Freilassung des palästinensischen Menschenrechtsverteidigers Abdallah Abu Rahmah! - Am 15. September will ein israelisches Militärgericht das Strafmaß gegen den palästinensischen Menschenrechtsverteidiger Abdallah Abu Rahma verkünden. Abu Rahma spielt eine entscheidende Rolle bei der Organisation des zivilen Widerstandes gegen die Mauer und gegen illegale Siedlungen auf dem Land von Bilin. Abu Rahma war am 24. August der Aufwiegelung und der Organisation illegaler Proteste schuldig gesprochen worden. Dieser Schuldspruch war der Abschluss eines acht Monate dauernden, politisch motivierten Schauprozesses, während dessen er im Gefängnis Ofer in der Westbank festgehalten war. Abu Rahmah wurde einzig auf der Grundlage von erzwungenen Geständnissen von Minderjährigen verurteilt. Darüber hinaus wurde während des ganzen Verfahrens kein maßgebliches Beweismaterial vorgelegt.
Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag erklärt hierzu: „Abdallah Abu Rahmah ist ein Symbol des friedlichen palästinensischen Widerstandes gegen die Besetzung. Viele vergleichen den Lehrer und Vater von drei Kindern mit Mahatma Gandhi. Als Vertreter der Organisation „Stop the Wall“ hat Abu Rahma im Jahr 2008 die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte entgegen genommen. Für eben dieses menschenrechtliche Engagement wurde er nun verurteilt. Als Lehrer ist er ganz besonders in der Lage, für die Kinder und Jugendlichen ein Vorbild für friedlichen Protest zu sein.“
Annette Groth weiter: „Als menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE appelliere ich an die israelische Regierung, Abu Rahmah sofort frei zu lassen. Seine Verurteilung bedeutet, legitime und friedliche Formen des Widerstands zu kriminalisieren. Die Bundesregierung darf der zunehmend repressiven Politik der israelischen Regierung gegen die zivilgesellschaftliche Bewegung des gewaltfreien Widerstands nicht tatenlos zuzusehen. Entsprechend der Leitlinien der Europäischen Union für Menschenrechtsverteidiger muss sie sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Instrumentarien für die Freilassung von Abu Rahma einsetzen!“

Menschenrechtsverteidiger Abu Rahmah muss freigelassen werden - Anlässlich der morgigen Urteilsverkündung im Fall Abu Rahmah erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christoph Strässer MdB: Mit großer Sorge verfolgen wir das Schicksal des palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Abdullah Abu Rahmah, der gewaltfreien Widerstand gegen den israelischen Mauer- und Siedlungsbau geleistet und wöchentlich im Dorf Bil´in am Trennzaun demonstriert hat. Nach neunmonatiger Haft soll morgen ein israelisches Militärgericht das Strafmaß verkünden. Angeklagt ist er wegen Aufwiegelung sowie der Organisation von Demonstrationen. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe. Abdullah Abu Rahmah hat kein Verbrechen begangen, sondern von seinem Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch gemacht. Deshalb fordern wir seine bedingungslose und sofortige Freilassung. Wir schließen uns damit den Forderungen der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitsfragen Lady Ashton und zahlreichen Menschenrechtsorganisationen an. Die heutige zweite Verhandlungsrunde der Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern im ägyptischen Sharm el-Sheikh weckt viele Hoffnungen. Strittig bei den Verhandlungen ist insbesondere die israelische Siedlungspolitik. Ein Freispruch für Abdullah Abu Rahmah morgen wäre ein wichtiges politisches Signal nach innen und nach außen.

Protestnote: "Nein!"zur Verurteilung von Abdallah Abu Rahma - Niema Movassat MdB - Ich hoffe das Botschafter Yoram Ben-Zeev alle Hebel in Bewgung setzen wird, um auf die Verantwortlichen in Israel einzuwirken und die sofortige Freilassung von Abdallah Abu Rahma zu erreichen. >>>

Dokumentation Abdallah Abu Rahma >>>

 
 

«Sie tun in erster Linie Obama einen Gefallen» - Der Nahost-Konflikt nimmt kein Ende. Der türkische Nahostexperte Timor Goksel glaubt nicht an den Erfolg der aktuellen Nahostfriedensgespräche. Damit wolle man lediglich Obama nicht enttäuschen. - Michael Wrase - Der Nahostkonflikt soll in einem Jahr gelöst sein. Ist das realistisch? Timor Goksel: Als jemand, der die Konflikte im Nahen Osten seit 30 Jahren hautnah verfolgt hat, gehöre ich zu den Skeptikern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei den aktuellen Gesprächen nennenswerte Fortschritte erzielt werden. >>>

 
 

SWR2 FeatureOstaz - Entführt in Gaza - Sendung am Mittwoch, 15.09.2010, 22.05 bis 23.00 Uhr

Petitionen für Alan Johnston
Von Peter Moritz Pickshaus
(Produktion: SWR/NDR 2010)

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/feature/-/id=659934/nid=659934/did=6745376/1rqa3ri/index.html

Der BBC-Reporter Alan Johnston wird kurz vor Ende seiner Korrespondentenzeit in Gaza am 12. März 2007 von einer palästinensischen Gruppierung entführt, die sich Army of Islam nennt. Während seiner 4-monatigen Geiselhaft solidarisieren sich in zwei verschiedenen Petitionen weltweit über 180.000 Menschen mit Johnston.
Nie zuvor haben sich so viele Menschen für das Leben eines Journalisten eingesetzt. Vielen Hörern des BBC Worldservice ist er durch seine eindringlichen Reportagen aus Afghanistan und Palästina bekannt geworden, zuletzt dadurch, dass er den Menschen im Gazastreifen eine Stimme gab. Peter Moritz Pickshaus hat damals selbst die Petition unterschrieben und sich nun auf die Spur einiger Mitunterzeichner begeben. Er befragt sie nach ihren Motiven und lässt Alan Johnston selbst die Erfahrungen seiner Geiselhaft hautnah schildern.

 
 

»Solche Treffen sind nicht mehr als eine Farce« - Die Nahostgespräche wurden gestern in Ägypten fortgesetzt – die Hamas hält sie für Zeitverschwendung. Gespräch mit Ahmed Jussef - Interview: Martin Lejeune - Ahmed Jussef, Ingenieur von Beruf, ist stellvertretender Außenminister der palästinesischen Regierung im Gazastreifen - Die Gespräche zwischen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sind am gestrigen Dienstag in dem ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich fortgesetzt worden. Was halten Sie als stellvertretender Außenminister der Hamas-Regierung im Gazastreifen davon? Wie die meisten Palästinenser glaube ich nicht an einen Erfolg dieser sogenannten Verhandlungen. Diese Treffen sind eine Farce und reine Zeitverschwendung. >>>

 
 

Hochgesteckte Ziele - Fortsetzung der »Friedensgespräche« zwischen Netanjahu und Abbas - Karin Leukefeld - Weniger als zwei Wochen vor dem Auslaufen des Baustopps für jüdische Siedlungen im Westjordanland haben Israel und Palästinenser ihre Verhandlungen fortgesetzt. Im Beisein von US-Außenministerin Hillary Clinton kamen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas am Dienstag im ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich zusammen. Ohne Verhandlungen gebe es »keine Sicherheit für Israel und keinen Staat für die Palästinenser«, wurde Clinton in verschiedenen Medien zitiert. >>>

 
 

"Politische Teilung Jerusalems ist essentiell" - Nahost-Experte Volker Perthes im heute.de-Interview -  heute.de: Professor Perthes, Sie haben gesagt, US-Präsident Barack Obama sei die letzte Chance für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten. Wie kommen Sie zu dieser Auffassung? Volker Perthes: Die Palästinenser kämpfen seit einer Generation mit unterschiedlichen Mitteln - von Friedensverhandlungen bis zum Terrorismus - für Eigenstaatlichkeit. Wenn diese Generation damit keinen Erfolg hat, wird man sich andere Dinge überlegen. Das hat etwas mit der demografischen Entwicklung zu tun. Wir haben schon heute zwischen dem Jordan-Graben und dem Mittelmeer keine jüdische Mehrheit mehr >>>

 
 

Eine lange Liste ungelöster Probleme - Zweite Runde der direkten Nahost-Gespräche / Erwartungen an Verhandlungen sind gering - Karin Leukefeld - Am heutigen Dienstag (14. Sept.) sollen die direkten Nahost-Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern fortgesetzt werden, die Ende August in Washington wieder aufgenommen worden waren. Das zweitägige Treffen beginnt in Scharm el-Scheich und wird in Jerusalem fortgesetzt. Israel und die palästinensische Autonomiebehörde (PA) haben sich unter USA-Vermittlung bereit erklärt, fortan alle 14 Tage mitein-ander zu reden. Ziel ist es, innerhalb eines Jahres ein Rahmenabkommen für Frieden auszuhandeln. Neben dem Leiter der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu werden aus den USA Außenministerin Hillary Clinton und der Sonderbeauftragte George Mitchell anreisen. Der Beauftragte des Nahostquartetts (USA, UNO, EU und Russland), Tony Blair, traf sich bereits vorab mit beiden Seiten. Ebenfalls teilnehmen wird Ägyptens Präsident Hosni Mubarak. Die Liste der Themen, über die Palästinenser und Israelis sprechen müssten >>>

 
 

Geschlechtertrennung im öffentlichen Verkehr  - Was würdet ihr sagen, wenn man in europäischen Städten in Busse und Strassenbahnen getrennt nach dem Geschlecht sich hinsetzen müsste? Also Frauen müssen hinten einsteigen und sitzen und Männer vorne. Wenn eine Frau doch vorne Platz nimmt, wird sie barsch nach hinten verjagt. Würdet ihr auch sagen, das ist unmöglich und eine Diskriminierung, völlig unakzeptabel und eine Verletzung der Menschenrechte? Ja sicher würdet ihr das sagen. Nur, diese Praxis gibt es wirklich. Wo? In einem moslemischen Land, würde einem als Antwort sofort einfallen. Ja, vielleicht in der Türkei oder wo immer der Islam die Frauen angeblich diskriminiert. Sicher nicht in einer westliche Demokratie. Dann passt mal auf, diese Geschlechtertrennung findet in der angeblich einzigen Demokratie im Nahen Osten statt, ja in Israel, denn dort müssen auf immer mehr Buslinien die Frauen hinten sitzen und es findet eine strikte Geschlechtertrennung statt. >>>

 
 

"Wir müssen Demokratie erarbeiten" - Die palästinensische Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser gibt in der Christuskirche Einblicke in die Situation ihres Volkes. >>>

 
 

Wie man - soweit noch vorhanden - Glaubwürdigkeit verliert - Methoden der CIA - Amnesty International -  Willkür, Brutalität und Straflosigkeit für Folterer sind Alltag in irakischen Gefängnissen. 30000 Häftlinge ohne Gerichtsverfahren und Kontakt zur Außenwelt - Karin Leukefeld - Kein Zugang zu Anwälten, keine Anklage, kein Kontakt zu Familienangehörigen, keine medizinische Versorgung, gefoltert, mißhandelt, isoliert, so beschreibt ein neuer Bericht von Amnesty International (ai) die Situation von etwa 30000 Gefangenen in irakischen Gefängnissen. Die Häftlinge würden mit Kabeln geschlagen, an Gliedmaßen aufgehängt, mit Stromstößen und Bohrmaschinen gequält und später auf Grund erzwungener Geständnisse verurteilt, heißt es in dem Report »New Order, Same Abuses: Unlawful detentions and torture in Iraq« (Die Wärter wechseln, die Folter bleibt), der am Montag in London veröffentlicht wurde. Viele Gefangene seien infolge der Folter in Haft gestorben. »Willkür und Brutalität« seien an der Tagesordnung, Gefängnisse seien überfüllt oder würden geheimgehalten. >>>>

 
 

 
 

 
 

We asked Palestinians in the West Bank, East Jerusalem, and Gaza about the latest round of talks between Israel and the Palestinian Authority. This video is a compilation of some of their reactions to the 2010 US-mediated talks.

 
 

Void of Responsibility- Israeli Policy Not to Investigate Killings of Palestinians by Soldiers

 

 

Ahava letter to business partners reveals settler company`s sensitivity to boycott campaign - Nancy Kricorian and Rae Abileah - The Ahava cosmetics comapny, based on the nothern shore of the Dead Sea which is part of the occupied West Bank, circulated a letter among cosmetics retailers, full of factual inaccuaracies and misrepresenations - indicating the company`s sensitivity to the world-wide boycott campaign against its products

 

 

Bedouin village razed for 5th time - Ilana Curiel - Ynet - A day after the conclusion of Eid al-Fitr, the village was razed once again. However, as soon as Land Administration members and police officers left the scene, the residents promptly began reconstruction work. The police claim they were taking measures to charge the residents of al-Arakib with demolition expenses, estimated at millions of shekels.

 

 

Settlers Break Into The Yards Of The Al Aqsa Mosque - Saed Bannoura - IMEMC - Local sources reported that nearly 130 settlers broke into the yards of the Al Aqsa mosque on Monday morning while the Israeli police kept the Palestinians away.

 

 

B`tselem: IDF consistently does not investigate killings of Palestinians by soldiers - B`tselem - During the First Intifada, every case of a Palestinian killed by soldiers was investigated by the Military Police Investigation Unit. In the Second Intifada, such killings are in general defined as "part of an armed conflict,” and investigations are "to be opened only in exceptional cases". The B`tselem report points out that in numerous cases killings were not investiagated though there were grounds to suspect criminal behaviour by the soldiers.

 


14.9.2010
 

 

Internationale Liga für Menschenrechte - Am 15.09. will ein israelisches Militärgericht das Strafmaß gegen den bekannten Koordinator des gewaltfreien Widerstands gegen Mauer und Siedlungspolitik im Dorf Bil’in (Palästina) Abdallah Abu Rahma verkünden. Abu Rahma, Trager der Carl-von-Ossietzky-Medaille für Zivilcourage und herausragende Verdienste im Einsatz für die Menschenrechte, sitzt seit neun Monaten hinter Gittern. Am 24. August d. J. wurde er wegen „Aufstachelung“ sowie „Organisation und Teilnahme an illegalen Protesten“ verurteilt. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe. Abdallah Abu Rahma wurde auf der Grundlage von erzwungenen Geständnissen von Minderjährigen verurteilt, die nachts aus ihren Betten geholt, festgenommen und unter Androhung von Gewalt sogleich verhört wurden. Andere Beweise konnten die Ankläger nicht vorbringen.

Die Liga protestiert gegen das haltlose Urteil und fordert die sofortige Freilassung von Abdallah Abu Rahma. Bundestagsabgeordnete und Bundesregierung sind aufgefordert, auf eine Freilassung von Abdallah Abu Rahma hinzuwirken.

Viele vergleichen den 39 Jahre alten Lehrer und Vater von drei Kindern aus dem palästinensischen Dorf Bil’in mit Mahatma Gandhi. Abdallah Abu Rahma steht für den gewaltlosen Widerstand gegen den israelischen

Siedlungs- und Mauerbau auf Bil’iner Land, der seit 2005 mit wöchentlichen Demonstrationen am Trennzaun sichtbar gemacht wird.

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Lady Ashton, hat sich anlässlich des Urteils in einer öffentlichen Stellungnahme äußerst besorgt gezeigt: “Die mögliche Inhaftierung von Herrn Abu Rahma verfolgt die Absicht, ihn und andere Palästinenser an der Ausübung ihres legitimen Rechts zu hindern, gewaltfrei gegen die bestehende Trennmauer zu protestieren“. Am 30.08.2010 hat das spanische Parlament die Stellungnahme von Lady Ashton nachdrücklich verstärkt. Die Liga weiß sich mit internationalen Menschenrechtsorganisationen, wie Amnesty International und Human Rights Watch einig, die ebenfalls in aller Schärfe gegen die haltlose Verurteilung von Abu Rahma protestieren.

Die deutsche Politik muss jetzt – gewissermaßen „kurz vor zwölf“ – ihren Beitrag zur Freilassung von Abu Rahma leisten. Wir appellieren an die Abgeordneten des Bundestages, wie ihre spanischen Kolleginnen und Kollegen „Nein“ zur Verurteilung von Abdallah Abu Rahma zu sagen! Fordern Sie bitte seine Freilassung ohne Wenn und Aber!

Wir appellieren überdies an die Bundesregierung, an die Bundeskanzlerin und den Bundesaußenminister: Sagen bitte Sie „Ja“ zur Gewaltlosigkeit, zu den Menschenrechten und zu einem Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, der diesen Namen verdient! Geben Sie Lady Ashtons Stellungnahme ein zusätzliches Gewicht. Machen Sie gegenüber der israelischen Regierung deutlich, dass Sie Abdallah Abu Rahma als freien Menschen sehen wollen – und nicht als Gefangenen. Zeigen Sie den Menschen hier und dort, dass politische Freiheiten, Grundrechte und Selbstbestimmung hohe Güter sind, die von der bundesdeutschen Regierung im eigenen Land garantiert und international geschützt werden.

 
 

Israel und Gaza - "Sie zeigen sehr ähnliche Symptome des Leidens" - Florian Niederndorfer interviewt den US-Psychiater James Gordon. Dieser lehrt Kriegsopfer auf beiden Seiten, wie sie mit Traumata fertig werden >>>

 
 

Israel will Baustopp nicht verlängern - Unmittelbar vor der Fortsetzung der sogenannten Nahost-Friedensgespräche haben israelische Friedensaktivisten vor einem Auslaufen des Siedlungsbau-Moratoriums gewarnt. Sollte das Moratorium nicht verlängert werden, könnten sofort 13000 Wohnungen in den besetzten Gebieten gebaut werden, erklärte die Bewegung »Peace Now« (Frieden jetzt) am Montag. Damit verstößt Israel als Besatzungsmacht gegen das Völkerrecht. >>>

 
 

Fanatismus der Aufklärung - Zur Kritik der Islamkritik - Patrick Bahners - Ayaan Hirsi Ali hat vor vier Jahren im Interview mit einer deutschen Zeitung erklärt: Es „steht für mich fest, dass der Islam mit der liberalen Gesellschaft, wie sie sich im Gefolge der Aufklärung herausgebildet hat, nicht vereinbar ist.“ Dasselbe Bekenntnis, in kaum anderen Worten, findet sich im Schlusskapitel des jüngsten Buchs von Necla Kelek, „Himmelsreise – Mein Streit mit den Wächtern des Islam“: „Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass der Islam, so wie er sich in seinem politischen Kern heute darstellt und repräsentiert, nicht in eine demokratische Gesellschaft zu integrieren ist. Der politische Islam stellt sich in seinem ganzen Wesen als ein Gegenentwurf zur aufgeklärten Zivilgesellschaft dar.“ Dass der Gegner unserer aufgeklärten und zivilen Gesellschaft näher bestimmt wird als der politische Islam, bedeutet bei Necla Kelek keine Einschränkung gegenüber Ayaan Hirsi Ali, die den Islam als solchen für unvereinbar mit der liberalen Gesellschaft als dem Ergebnis der Aufklärung hält. Das Politische ist nach Erkenntnis von Kelek eben der Kern, das ganze Wesen des Islam, mit dem es die Welt seit 1400 Jahren zu tun hat. Die Einheit von Politik und Religion, die Negation der individuellen Freiheit durch die schrankenlose Bestimmungsmacht des Kollektivs, kennzeichne den Islam von Anfang an >>>

Deutschland, deine Amokläufer -  Erich Follath - Der Rattenfänger von Hameln wusste, wie man der Plage Herr werden konnte. Er kannte eingängige, verführerische Melodien und hatte Erfolg mit seinen ungewöhnlichen Methoden gegen die Landplage. Doch weil ihm die Gesellschaft keine Anerkennung zollte - und weil sie ihm den verdienten Lohn für seine originelle Leistung nicht zugestehen wollte -, entschied er sich zu einem radikalen Schritt: Er verführte auch die Kinder. Und zerstörte so das Gemeinwesen, das er einst angetreten war zu retten. Wann und warum Dr. rer. pol. Thilo Sarrazin, 65, Kind eines Arztes und einer preußischen Gutsbesitzerstochter und angeblich ein passabler Berliner Finanzsenator mit ungewöhnlichen Ideen, zum Verführer wurde, ist unklar. >>>

 
 

Ein offener Brief von Esther Thomsen  - Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Ihre Laudatio zu der Verleihung des Medienpreises an den dänischen Karikaturisten Westergaard hat nicht nur mich, sondern auch viele andere Mitbürger entsetzt! Westergaard habe sich für sein Eintreten für Meinungs- und Pressefreiheit verdient gemacht "egal. ob wir die Karikaturen geschmackvoll finden oder nicht, ob wir sie für nötig oder hilfreich halten - oder eben nicht". Aber es geht hier nicht um Fragen des Geschmacks, über den man bekanntlich streiten kann, sondern darum, ob man der Meinungsfreiheit in jedem Fall den Vorrang einräumt, auch wenn sie keine Rücksicht auf die religiösen Gefühle von vielen Millionen nimmt und provozieren und verletzen will. Schon vor fünf Jahren haben seriöse Journalisten die weltanschaulichen Hintergründe analysiert. Die Auftraggeber dieser Karikaturen seien Anhänger von Samuel P. Huntingtons: "The Clash of Civilizations", der Clash also unterschwellig durchaus gewollt.  Die gewalttätigen Reaktionen auf die Veröffentlichungen scheinen diese Ansicht zu bestätigen. Sie müssen natürlich verurteilt und strafrechtlich verfolgt werden, aber man sollte darüber nicht die geistigen Brandstifter im Westen vergessen, und auch dass nicht vom Islam, sondern vom "jüdisch-christlichen" Westen die meisten Bomben geworfen wurden und werden. Sie, Frau Bundeskanzlerin, haben die geplante Koranverbrennug als "respektlos, sogar abstoßend und einfach falsch" verurteilt. Schade, dass Sie diese Worte nicht auch für die dänischen Karikaturen gefunden haben, sondern ihre Veröffentlichung als Zeichen des Mutes hochgejubelt haben ("das Geheimnis der Freiheit ist der Mut"). Beleidigungen als Meinugsfreiheit zu verteidigen oder gar mit einem Preis zu würdigen zeugt nicht von politischem Fingerspitzengefühl. Joachim Gauck an Ihrer Seite zu sehen hat mich auch enttäuscht. Nur gut, dass er nicht als Bundespräsident  sprechen konnte! Mit freundlichen Grüßen Esther Thomsen

 
 

The Anistas family of Bethlehem shares their experience living in the vicinity of Israel's wall.

 
 

91 year old, and his grandson, among three farm workers killed by Israeli shells in Gaza - Adie Mormech - When 91 year old Ibrahim Abu Sayed left his home this morning to check on his land and animals by the remains of his old house, he took with him his 17 year old grandson Hossam and his friend and neighbour Ismail Abu Oda, who was 16. His son and Hossam’s father didn’t want to come because it was the final day of EID, the muslim celebration that follows Ramadan. Despite his age, Ibrahim Abu Sayed was still mobile >>>

 
 

Israel's second attack on Gaza since Sunday - Israeli tanks roll into Gaza. - Israeli tanks have attacked Palestinian refugee camp of al-Burage [Buraij] in their second invasion of the Gaza Strip in the past 24 hours. The Israeli military claimed Monday that the attack was in retaliation for mortar attacks by Hamas fighters on southern Israel. There have been no immediate reports of casualties, a Press TV correspondent reported. The raid came after an Israeli tank on Sunday killed three people in the town of Beit Hanoun. The Israeli violation of the coastal enclave comes after the Palestinian Authority engaged in direct talks with Tel Aviv. The incursion is in violation of a Palestinian demand for Israel's complete withdrawal behind the borders of 1967, when it captured Gaza, the West Bank and East al-Quds (Jerusalem). Gaza is still far from recovering from the Israeli war at the turn of 2009, which killed more than 1,400 Palestinians, most of them civilians.

 
 

BBC Bias: The Gaza Freedom Flotilla - Anthony Lawson - Whatever happened on the Mavi Marmara on the morning of May 31st, 2010, the BBC’s Panorama team failed to give a balanced view of it in its so-called documentary, Death in the Med. Even the title sounds more like that of a paperback mystery, rather than a serious analysis of Israel’s worst atrocity since Operation Cast Lead. Documentaries should be truthful and informative and expand our understanding of situations and events; their content should be rigorously checked for errors in statements which are presented as facts and conjecture, and the personal opinions of their writers and presenters should be explicitly identified …  >>>

BBC Bias: The Gaza Freedom Flotilla

 
 

Jerusalem or Gaza - where is it worse to be Palestinian? - Amira Hass - Graduates of the Shin Bet security service pride themselves on being able to recite Arabic proverbs, claiming this is the way to win over an Arab interlocutor. If it sounds to you as if I'm a bit envious of the linguistic training they receive, you are not mistaken; in my sort of school - the field - I have been able to memorize only a few Arabic adages. One I learned from one of the many villagers who was handed an expropriation order for his land. Sitting at the entrance to his home, he looked like he was attending a funeral. "To whom can a grain of wheat complain when the cock is the judge?" he said, in response to my dumb question about what he planned to do. >>>

 
 

IDF: Give ‘Em the Finger - Richard Silverstein - The IDF military prosecutor has arrested several soldiers in the ultra-Orthodox Nachal brigade for abusing a Palestinian prisoner last January near Jenin. They can be seen in several mobile phone images pointing their rifles at a bound Palestinian prisoner and giving him the finger with both hands. The story was originally reported by Yediot in August and the IDF explained that the reason the soldiers were detained was the “ethical siege” which Israel faced in the aftermath of the Goldstone report. Defense lawyers claimed they were detained because of Israel’s fear of “what they would say in Europe.” He also claimed that far worse images circulate on the internet of IDF soldiers standing by corpses of Palestinians like trophy kills. Yet these soldiers were not prosecuted and his client was. >>>

 
 

Scottish Palestine Solidarity Campaign (SPSC) - BOYCOTT ISRAEL - GLASGOW 11/9/2010

 
 

Ahava Protest London11Sept2010

 

 

When Besieged by the Wall:

 

 

Nine years, two wars, hundreds of thousands dead – and nothing learnt - Robert Fisk --I ndeed, on this grim ninth anniversary – and heaven spare us next year from the 10th – 9/11 appears to have produced not peace or justice or democracy or human rights, but monsters. They have prowled Iraq – both the Western and the local variety – and slaughtered 100,000 souls, or 500,000, or a million; and who cares? They have killed tens of thousands in Afghanistan; and who cares? And as the sickness has spread across the Middle East and then the globe, they – the air force pilots and the insurgents, the Marines and the suicide bombers, the al-Qa`idas of the Maghreb and of the Khalij and of the Caliphate of Iraq and the special forces and the close air support boys and the throat-cutters – have torn the heads off women and children and the old and the sick and the young and healthy, from the Indus to the Mediterranean, from Bali to the London Tube; quite a memorial to the 2,966 innocents who were killed nine years ago. All in their name, it seems, has been our holocaust of fire and blood, enshrined now in the crazed pastor of Gainesville.

 

 

Time for disengagement  - Gideon Levy -  After the (limited ) success of the disengagement from Gaza, the time has come for another disengagement - that which will release Israel from the chains of the corrupting influence of wealthy Jewish men

 

 

The Military and the Academy - The Silence of the Israeli Intelligentsia - Lisa Taraki - CounterPunch - "It is instructive to note that while American academics are up in arms about the collaboration of their colleagues with the army under the Pentagon’s Human Terrain Teams and the Minerva Research Initiative, we find no similar protest from the professional associations of physicists, geographers, mathematicians, political scientists and others in Israel about the moral and professional implications of collaboration with their army"

 


13.9.2010
 

 

The silence of the Israeli Intelligentsia - - Only as an example, the Institute for National Security Studies, an external institute of Tel Aviv University, was instrumental in developing the doctrine of "disproportionate force" and the targeting of civilian infrastructure, based on the lessons of the war on Lebanon and later applied to deadly use in the war on Gaza in 2008-2009

 
 

Netanyahu: New settlement freeze unlikely - but compromise possible - PM hints West Bank construction will restart after Sept. 30 deadline - but not at full pace. - By Barak Ravid  - Prime Minister Benjamin Netanyahu on Sunday refused to bow to Palestinian demands to continue a freeze on settlement building in the West Bank - but hinted at a compromise that would see construction resume at a slower pace. Israel's commitment to settlement building threatens to paralyze new peace talks, which kicked off in Washington early this month. >>>

 
 

Israel rejects proposed visit by senior EU foreign ministers - Jerusalem cites 'scheduling problems' - but officials say privately that government is avoiding European pressure over settlements. - Barak Ravid - Israel has refused to receive a delegation of five senior European foreign ministers who had asked to come to the country this coming Thursday for talks in both Jerusalem and Ramallah. A senior official in Jerusalem said the official reason Israel declined the request was scheduling problems, but the real reason was a desire to avoid heavy European pressure on Israel to extend the settlement construction freeze beyond the end of this month. >>>

 
 

Letter to Israel
Journalist Lauren Booth was on the first Free Gaza voyage and stayed to work in Gaza after the boats left. Her heartfelt letter to the people of Israel should be read by everyone who hopes for peace in the Middle East. This stunning video tribute to her words was designed and produced by the Free Gaza movement.

 
 

High Court legitimizes land looting - On 1 Sept. '10, Israel's High Court of Justice denied a petition to enforce the law against the land looting and unlawful building in the Derekh Ha'avot outpost, on the grounds that the court usually refrains from interfering in the law-enforcement authorities' priorities. >>>

 
 

Creative Demos: Think Before You Ink - Boycott HP Back to School Flash Mob

 
 

Anistas House

 
 

Adam Shapiro of the Free Gaza Movement speaks at Stanford on Thursday, September 9, 2010



















 


12.9.2010
 

 

Der große israelische Bücherraub -  Max Ajl - Ich sah mich nach mehr Information über  den Bücherraub um, der während der Nakbah stattfand und fand schnell einen Aufsatz, der ursprünglich in Yitzhak Laors hebräischer antizionistischer Vierteljahreszeitschrift  Mitaam war: eine Zeitschrift für  radikale Gedanken. Gish Amit schrieb darin, und Rebecca Gilis übersetzte es aus dem Hebräischen. Ideologie mag den Konflikt nicht lösen, und die Palästinenser können oder können nicht bereit sein, den historischen Kompromiss von 1987  vergelten. Aber ohne die Nakba in den Mittelpunkt der Analyse zu setzen , als Anfang für die Beurteilung  so sind es die Israelis,  die aussehen, als hätten sie Land für Frieden gegeben, wobei es 1987 tatsächlich die Palästinenser waren, die damit einverstanden waren, Land für Frieden zu geben. Auf Wiedersehen meine Bücher! Lebt wohl im Haus der Weisheit, im Tempel der Philosophie, im wissenschaftlichen Institut, in der literarischen Akademie. Wie viel Öl verbrannte ich mit euch  um Mitternacht, während ich in der Stille der Nacht las und schrieb, während die anderen schliefen … lebt wohl meine Bücher .. Ich weiß nicht, was aus euch geworden ist, nachdem wir das Haus verlassen haben: wurdet ihr geplündert? Verbrannt?  Wurdet ihr  mit entsprechender Achtung in eine öffentliche oder private Bibliothek gebracht? Oder seid ihr beim Kaufmann gelandet, der Zwiebeln in eure Seiten  einpackt? Als Khalil al-Sakakini, ein berühmter Pädagoge und christlich arabischer Autor am 30. April 1948 aus seinem Haus in Jerusalem- Katamon floh, einen Tag nach der Besetzung des Stadtteils durch die Hagana, ließ er nicht nur sein Haus mit Möbeln, einem Flügel, den elektrischen Kühlschrank, einen Schrank  mit alkoholischen Getränken und die Nargila (Wasserpfeife) , sondern auch seine Bücher zurück. Wie andere dachte er, er käme bald wieder zurück. 19 Jahre später – im Sommer 1967 besuchte Sakakinis Tochter  mit ihrer Schwester die jüdische National- und Universitätsbibliothek und entdeckte dort die Bücher ihres Vaters mit  seinen Randnotizen. Was wurde aus Sakakinis Büchern, die für Ärzte und Regierungsbeamte von Nutzen waren? Wie kamen sie von seinem Haus westlich der Altstadt, nicht weit von ihren Stadtmauern in die Regale der zionistischen Nationalbibliothek?  Was geschah mit den Büchern von Hunderttausenden palästinensischer Flüchtlinge, die während des Krieges von 1948 flohen? Was wurde aus der palästinensischen Kultur? >>>

Dokumentation - Die Nakba >>>         Bilder von der Nakba >>>

 

 

Satan und die Details - Uri Avnery - ES GIBT die Geschichte  eines Mannes, der seinen letzten Willen diktierte. Er teilte seinen Besitz großzügig, dachte an alle Familienmitglieder, belohnte alle seine Freunde und vergaß auch seine Bediensteten nicht. Er endete mit einem kleinen Satz: Im Falle meines Todes ist dieses Testament null und nichtig. ICH  FÜRCHTE, dass solch ein Satz dem „Rahmenabkommen“ hinzugefügt werden wird, das Binyamin Netanyahu, innerhalb eines Jahres zu unterzeichnen verspricht, nach ehrlichen und erfolgreichen Verhandlungen mit der Palästinensischen Behörde, mit Hillary Clinton als Vermittlerin und zum größeren Ruhm Präsident Barack Obamas. Nach  zwölf Monaten wird es ein Abkommen über ein perfektes Rahmenabkommen geben. Alle „Kernfragen“ werden geregelt sein – die Gründung des Palästinensischen Staates,  die Grenzen etwa nach der Grünen Linie, die Teilung Jerusalems in zwei Hauptstädte, Sicherheitsvereinbarungen, Siedlungen, Flüchtlinge, die Verteilung des Wassers. Alles. Und dann, am Vorabend der eindrucksvollen Unterzeichnungszeremonie auf dem Rasen des Weißen Hauses, wird Netanyahu darum bitten, noch einen Satz hinzu zu fügen: „Mit Beginn der Verhandlungen um einen permanenten Friedensvertrag ist dieses Abkommen null und nichtig“. EIN RAHMENABKOMMEN ist kein Friedensvertrag. Es ist das Gegenteil >>>

 

 

Gaza in Richtung Selbstständigkeit? - Laila el-Haddad,  Gaza Mom - Was ist aus dem Land der Siedlungen geworden?  Verpasste Gelegenheiten! Das Land ist zurückgegeben worden und was für eine Verschwendung“, hören wir von Zeit zu Zeit von zionistischen Apologeten und ihresgleichen . „Wenn die Gazaer nur endlich ihr Leben selbst in die Hand nehmen  und nicht  andern  die Schuld aufladen würden!“ Lassen wir mal die naheliegende Frage beiseite, wie ein Gebiet und seine Menschen, deren Leben äußerst wirksam von einer Besatzungsmacht kontrolliert wird - die sich weigert, ihre Verantwortung als Besatzer anzuerkennen - einen „Staat aufbauen“ und ( ein normales) Leben gestalten soll. Die Gazaregierung hat schon einige ziemlich eindrucksvolle Dinge erreicht. Am Donnerstag hatte ich die Gelegenheit, ein Fahrt durch die befreiten Ländereien von Gaza zu machen also dort, wo einst die Siedlungen standen. Ein Gewächshaus in der früheren Siedlung Neve Dekalim wird dazu benützt, Früchte zu ziehen. Es war die Fortsetzung eines Interviews meiner Kollegin Maggie Schmitt und mir mit dem Landwirtschaftsminister Mohammad al-Agha. Nach Konsultationen mit Dutzenden von internationalen und lokalen NGOs hat das Gazaministerium einen  eindrucksvollen „Zehnjahresplan“ aufgestellt, um Gazas Abhängigkeit von importierten israelischen Produkten zu reduzieren, indem es organischen Anbau in größerem Ausmaß integriert und allgemein „ sich selbst hilft“, indem es zu nachhaltigeren >>>

 

 

Mut zu Minaretten -  Die katholische, ökumenisch tätige Friedens- und Menschenrechtsbewegung Pax Christi Österreich ruft im Zusammenhang mit der derzeitigen heftigen Ablehnung des Baus von Minaretten in Österreich und im Hinblick auf die gefährliche internationale Entwicklung durch die drohende Koranverbrennungsaktion extremistischer Christen in den USA und den Streit um den Bau eines islamischen Gemeindezentrums nahe Ground Zero in New York den Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Erinnerung:

Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.


Es ist also unerlässlich, dass den Muslimen für ihre Religionsausübung entsprechend würdige und öffentlich erkennbare Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Die Moschee mit Minarett gibt diesen Menschen ebenso Heimat wie die Ortskirche christlichen Gläubigen und die Synagoge der jüdischen Glaubensgemeinschaft.

In Österreich ist der Islam eine Körperschaft öffentlichen Rechts und seit 1912 eine staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft. Ein großer Teil der Muslime sind österreichische Staatsbürger. Für Christen und Muslime ist es unerlässlich, aufeinander zuzugehen und sich für ein Miteinander einzusetzen. Wir sollten die Chancen nutzen, die ein westliches Demokratiekonzept mit seiner Religionsfreiheit bietet.

Pax Christi setzt sich ein für angstfreie und vertrauensbildende Begegnungen und verurteilt nachdrücklich Bestrebungen politischer Parteien, mit Fremdenfeindlichkeit und Schüren von Vorurteilen Wahlwerbung zu machen und auf Stimmenfang zu gehen.

 
 

Von Staatsbürgern und Einwohnern  Israels: bitte stoppt die israelischen Kriegstreiber! ( dt. Ellen Rohlfs)  - Sehr geehrte Mitarbeiter der Heinrich Böll-Stiftung, wir sind besorgte  Staatsbürger und Einwohner Israels. Wir wollten unser Unbehagen über Ihre Zusammenarbeit mit israelischen  Persönlichkeiten und Institutionen zum Ausdruck bringen, die  einerseits Nationalismus und  Verletzungen der Menschenrechte  befürworten und andrerseits jüdische und israelische Kritiker von Israels Apartheid- und Besatzungspolitik  zum Schweigen bringen. Ein Beispiel stellte die Streichung des Vortrages von Dr. Norman Finkelstein in München und Berlin dar und die Veranstaltungen zu „Israel, Palästina und der Goldstone-Bericht über den Gazakrieg“ Anfang des Jahres.  (Dr. Finkelstein war eine treibende Kraft und Quelle der Inspiration im Kampf für Menschenrechte und die Anwendung  des Völkerrechts in Israel und Palästina.)

Am 5. 9.10 hatte Ihre Stiftung  eine Veranstaltung mit dem Titel : „Was macht ein Freund Israels?“ ( http://www.boell.org.il/downloads/EinlBoell_05.09.10_Eng-final.pdf). Der Tagungsort wardas IDC in Herzlya, ein Institut, das  von einem Nationalisten des rechten Flügels wie dem Präsidenten Prof. Uriel Reichman geleitet wird . Das Institut wird von einem Mann geleitet, der  verlogene Anschuldigungen gegen israelische Menschenrechtsgruppen veröffentlichte ( z.B. : http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/zionist-and-demokratic-1.291844)

Unter den Teilnehmern waren: -Moshe Arens, früherer Verteidigungsminister während der 1.Intifada ( 1990-92), eine Zeit, in der brutale Mittel von der IDF gegen Zivilisten in den besetzten Gebieten angewandt wurden. Arens ist ein Vertreter der „Groß-Israel“-Vision.

 -Dan Margalit, ein rassistischer Journalist, der das Knessetmitglied Jamal Zhalka in einer beschämenden Weise im TV behandelt hat.

 - Dore Gold, enger Mitarbeiter von Benjamin Netanyahu und ein Mitglied des kriegstreibenden American Enterprise Institute.

 Deutschland stand zusammen mit 16 anderen UN-Mitgliedern neben Israel und stimmte gegen die Annahme des Goldstone-Berichtes, während 114 Länder zustimmten. Der Bericht brachte Details über angebliche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von Israel während des Angriffes und dem Massentöten im Gazastreifen  im Dezember2008/ Januar 2009nach dem Völkerrecht begangen worden sind. Obwohl das Verhältnis beim Töten 100:1 war, war das Verhältnis bei den zivilen Todesfällen mindestens 350:1 und das Verhältnis bei den Hauszerstörungen 6000 :1, bringt der Goldstone-Bericht seine Nachforschungsergebnisse in dem 575 Seiten-Dokument in einem Verhältnis von 9:1 ;  nur 90% seines Bandes befassen sich mit den israelischen Verbrechen – sehr zu Gunsten Israels. Der Bericht bringt auch angebliche Kriegsverbrechen, die von der Hamas begangen wurden. Als Finkelstein über den Goldstone-Bericht und den Angriff auf den Gazastreifen hätte sprechen sollen, blieb uns nichts anderes als die Schlussfolgerung übrig, dass Ihre Aktionen tatsächlich nicht besser sind und waren als der üble Versuch Ihrer Regierung, darüber zu schweigen.

 Ihr erklärtes Ziel ist es, sich für das Wohlbefinden ihrer Mitmenschen zu engagieren und die Menschenrechte für alle zu verteidigen. Es ist  höchst bedauerlich, dass Sie diese Werte  und das Mandat verraten, das man Ihnen gegeben hat. Wir sind sehr davon überzeugt, dass Ihre Aktionen den Kampf um Frieden und für Menschenrechte in Israel/Palästina untergraben. Das macht Sie zu einem Teil des Problems und nicht zu einem Teil der Lösung. In Anbetracht  dessen werden wir den Gruppen, in denen wir aktiv sind, empfehlen, die Zusammenarbeit mit Ihnen neu zu überdenken und  unsere Kollegen anderer Gruppen bitten, dasselbe zu tun.

 Mit freundlichen Grüßen,Galit Altshuler, Dorit Argo, Ronnie Barban, Yossi Bartal, Esther Ben Chur, Ofra Ben-Artzi, Hamutal Erato, Naama Farjoum, Vardit Goldner, Anath  Guthman, Shir Hever, Iris Hefets, Yael Lerer, Edo Medicks, Abraham Melzer, Ofer Neiman, Jonathan Pollack, Ada Ravon, Adv., Amit Ron, Yehoshua Rosin, Eddie Saar, Tali Shapiro, Nirit Sommerfeld, Gideon Spiro,  Jonatan Stanczak, Mai Yufanyi Zeidani, (Initial list)

 





Der Melzer Verlag stellt seinen Herbstkatalog 2010 vor (14mb - pdf - lange ladezeit) >>>

 

Homepage Melzer Verlag >>>

 

 

Shimon Stein, der ehemalige Botschafter Israels demonstriert wie Zionisten ticken:

Ein kleiner Friede ist der beste Frieden - Shimon Stein - Die Nahostverhandlungen in Washington werden scheitern, wenn Israelis und Palästinenser den großen Wurf versuchen. >>>

 
 

Canadian Boat to Gaza: Get Behind the Flotilla - Yves Engler - A specter is haunting the Harper government and its pro-Israel allies. It's been dubbed CBG and it stands for Canadian Boat to Gaza. Pro-Palestinian activists recently began raising $300,000 to send a Canadian registered ship to help break Israel’s illegal blockade of Gaza. The plan is to fill the ship with various supplies, a couple dozen prominent activists and to return with Palestinian exports. Collecting $300,000 is not easy but it’s important that Canada be represented in the next international Free Gaza flotilla >>>

 
 

Ali Abunimah in Olympia, Washington, speaking at a community meeting, using a humorous metaphor to illuminate such a serious situation.

MiddleEastPizzaTalks

 
 

Watch: A tour of Jerusalem's ancient Silwan Pool >>>

 

 

Rachel Corrie v. Israel Trial: Contradictions Emerge in State`s Version - "It was really depressing, because my impression was the people [=IDF witnesses] were making statements that indicated they never expected to be questioned," Rachel`s father told TIME. "The lies were like the lies of a 7-year-old."

 

 

Stranded at Erez, Israel`s deportees mark Eid - hirteen Palestinians, who once had Israeli identity cards allowing them to live with their spouses, celebrated Eid alone, in Gaza City on Friday. The men, who lived in what is now the Israeli city of Beersheba (formerly Beir Seba) were detained and deported because of small mistakes or oversights in their registration processes - ao

 

 

 
 

Bil'in 10.9.2010

 
 

BDS - Boycott Israel Soda-Club Coop Geneva, July 2010

 
 

BDS. Boycott Israel Dead Sea Salt Minus-417 Manor Geneva, July 2010

 


11.9.2010
 

 

Davids Chance - Wie in einer Wagenburg fühlen sich viele Israelis. - Uri Avery -  Sie spüren einen internationalen Waren-Boykott und glauben, sie würden wie Monster behandelt - Kanal zehn, eines von Israels drei Fernsehprogrammen, strahlte vor Tagen einen Bericht aus, der gewiss viele in Schrecken versetzt hat. Sein Titel: "Wer organisiert den Hass gegen Israel?" Gezeigt wurden Dutzende von Gruppen aus verschiedenen Ländern, die eine rigorose Propagandakampagne für die Palästinenser und gegen Israel betreiben. Die Aktivisten – viele von ihnen Juden – demonstrieren in Supermärkten gegen die Produkte israelischer Siedlungen in der Westbank oder aus Israel selbst, sie mobilisieren Gewerkschaften und erheben Klage gegen israelische Politiker und Generäle. Laut Reportagetext ist dafür gar kein weltweites Netzwerk nötig, es würden überall pro-palästinensische und anti-israelische Gefühle auftauchen, erst recht nach dem Kapern der Gaza-Hilfsschiffe. An vielen Orten gebe es Allianzen zwischen linken Menschenrechtsorganisationen und Gruppen muslimischer Immigranten. Dies bringe großen Gefahren für Israel >>>

Wie eine Feuersäule -  Gideon Levy  - An diesem Wochenende wird ein bedeutender Israeli seinen 87. Geburtstag feiern >>>   Mehr dazu >>>

Blau und weiß: wo Uri Avnery nicht recht hat - Michael Warschawski, Alternatives Informationszentrum (AIC) - Schon einmal hat Uri Avnery seinen Blog dazu benützt, die Boykott-, Divestment- und Sanktionen-Kampagne gegen Israel zu kritisiere>>
 

 
 

Mikrokosmos der israelischen Besatzung - Bewacht von israelischen Kampfsoldaten leben rund 800 jüdische Siedler in Hebron im Westjordanland - und sie wollen bleiben, egal, was die Friedensgespräche ergeben. Für die palästinensischen Bewohner bedeutet das meist Schikane. Von Hans-Christian Rößler, Hebron >>>>

 
 

Die Uhrumstellung spaltet Israelis - Da der Beginn der Winterzeit in Israel auch die Fastenzeit frommer Juden markiert, streiten Liberale und Orthodoxe inzwischen über den richtigen Zeitpunkt der Uhrumstellung. - Susanne Knaul - In Israel werden am Wochenende die Uhren zurückgedreht - gut eineinhalb Monate bevor in Europa die Winterzeit beginnt. Grund für die frühe Umstellung ist Jom Kippur, der heilige Versöhnungstag, an dem fromme Juden fasten. Erste wenn drei Sterne am Himmel stehen, darf wieder gegessen und getrunken werden. Wird es eine Stunde früher dunkel, so das Argument der religiösen Abgeordneten, die die frühe Zeitverstellung in der Knesset durchboxten, erleichtert das die Qual knurrender Mägen >>>

 
 

Edith Lutz - Fahren Sie mit uns nach Gaza, Herr Brumlik! Eine Antwort auf „Ein Motiv, das man nur ablehnen kann“ von Micha Brumlik - Die Tageszeitung  vom 31.8. 2010 - Lieber Herr Brumlik, man ist weder Hypermoralist, noch platziert man sich hoch auf der moralischen Werteskala, wenn man den eingeschlagenen Weg der israelischen Regierung für den falschen hält. Diese Meinung auch öffentlich mitzuteilen sehen wir in der EJJP als unsere Pflicht an, solange einflussreiche Staaten Israel auf seinem abschüssigen Weg unterstützen. Ein Friede in der Region ist nur dann möglich, wenn alle Beteiligten – auch und nicht zuletzt die gewählte Partei der HAMAS in die Gespräche einbezogen werden. Ausklammern führt zu Unfrieden – das weiß der Pädagoge. Könnten Sie doch mit uns fahren in dieses Freiluftgefängnis, in dem das Unrecht gen Himmel schreit so wie das ungeklärte Abwasser gen Himmel stinkt, weil israelische Bombardements die Anlagen zerstörten. Sie könnten die Wirkung des scheinbar großzügigen Warenimports von Israel nach Gaza, das sich nur ein kleiner Prozentsatz leisten kann,  direkt erfahren. Der größere Teil der Bevölkerung lebt in Armut und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. Warum? Weil Israel die Entwicklung einer palästinensischen Ökonomie verhindert. Sie hätten die Möglichkeit mit Menschen zu sprechen, vielleicht auch mit Angehörigen der Regierung. Sie  brauchten dann nicht mehr archaische Schriften und längst widerlegte Floskeln zu zitieren. (Dass die Regierung Hanijes Bereitschaft zeigt, Israel in den Grenzen von 1967 anzuerkennen, könnten Sie allerdings auch in der angelsächsischen Presse nachlesen.) Wenn unsere Passagiere die Möglichkeit erhalten werden, mit HAMAS-Vertretern zu sprechen, werden sie das  nicht tun, um sich damit zu „brüsten“ und nicht mit dem „wohlige(n) Gefühl, im Recht zu sein“; auch nicht, um die HAMAS „hoffähig“ zu machen, sondern weil sie zu einem echten Friedensgespräch mit dazu gehört. Eine Begegnung „zwischen israelischem Militär und einem Schiff voller Diasporajuden“ muss kein „Showdown“ sein, „Politik gegen Hypermoral“. Die Begegnung könnte auch eine zwischen Politik und einer Gruppe jüdischer Friedensaktivisten sein, die sich um den israelischen Staat große Sorgen machen. Und die Begegnung muss nicht einmal auf dem Wasser stattfinden, zur Enttäuschung der vielen Journalisten aus aller Welt. Das kleine Boot schmückt eine große Anzahl von Friedensfahnen. Auf diesen sind weiße Tauben mit den Namen der Vielen aufgenäht, die nicht mit uns fahren können. Sie alle wollen eine Friedenshoffnung nach Gaza bringen. Ein paar wenige Tauben sind noch unbeschriftet. Edith Lutz Köln

Auch:
Evelyn Hecht-Galinski  - (...) Da gibt es noch einen jüdischen Professor in Frankfurt nämlich Micha Brumlik , den Gabi Weber auch mal in ihrem Verteiler hatte und der schon mal eine Sitzung der so diffamierten Jüdischen Stimme besuchte >>>

Verlogen-zynische Attacke gegen jüdische Friedensorganisation - Shrage Elam >>>>

 
 

Das Palästina Portal gratuliert - URI Avnery WIRD 87JAHRE ALT

Wie eine Feuersäule -  Gideon Levy  - An diesem Wochenende wird ein bedeutender Israeli seinen 87. Geburtstag feiern. Auch wenn er im selben Alter  des israelischen Präsidenten ist und sein Einfluss auf Israels Geschichte nicht geringer als des letzteren ist, wird das Cameri-Theater keinen Galaabend zu seinen Ehren  geben, noch werden die Hohen und Mächtigen  ihn mit  nichtssagenden Gesten der Liebe  einhüllen. Wahrscheinlich wird sein Geburtstag nicht einmal bemerkt werden. Während sein Altergenosse Shimon Peres immer  mit der Volksmenge ging, ist dieser Mann weit vor der Menge gegangen – wie eine Feuersäule. Sehr wach, originell, unabhängig, tapfer, mit klarem Kopf und rasierklingenscharfem Verstand hat er die Nation gestaltet – mehr als es der Nation bewusst geworden ist. Während Peres immer versuchte, jedermann zufrieden zu stellen, versuchte dieser Mann nur seiner eigenen Wahrheit zu folgen, die ziemlich spät die Wahrheit  der meisten unter uns wurde. Und doch ist er übers Ohr gehauen worden. Vielleicht werden diese Zeilen, wenn auch in bescheidener Weise, die Ungerechtigkeit, die diesem unerkannten Propheten – Mister Hebräischer Journalismus  - angetan wurde, wieder in Ordnung bringen. Während Avnery seinen 87. Geburtstag feiert und fast so lange  auch mit öffentlichen Aktivitäten, diskutiert Ministerpräsident Benyamin Netanyahu  vom Likud die Ideen, die Avnery schon  40 Jahre vor ihm erhob.  >>>

Vita >>>
Auszeichnungen >>>
Texte von Uri Avnery >>>
Die Übersetzerin Ellen Rohlfs >>>



 
 

Obama: "Es gibt enorme Hürden" - Scheitern der Nahost-Gespräche nicht ausgeschlossen - Washington - Rund eine Woche vor der nächsten Runde der Nahost-Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern hat US-Präsident Barack Obama ein Scheitern nicht ausgeschlossen. "Es gibt enorme Hürden. Das wird sehr schwer" >>>

 
 

A ghost town beckons? Old City in Hebron under threat - During the month of Ramadan the Israeli army used various tactics to repress protest and intimidate the population of the Old City in Hebron, which illegal Israeli settlers are seeking to ethnically cleanse - When, on August 10th 2010, the Israeli Army invaded the Old City in Hebron and closed off three Palestinian owned shops located in Bab al-Balladyeh opposite the gate leading to Shuhada Street, the situation in Hebron took a turn for the worse. The shopkeepers received warning a few hours before and were told to empty their shops because they >>>

 
 

A Conversation with Noam Chomsky - Frank Barkat, Coordinator of the Russell Tribunal on Palestine, filmed an interview with Prof Noam Chomky, in cambridge, Massachussets. Topics talked about include: Zionism, One State/Two States, Right of Return, BDS. >>>

A Conversation with Noam Chomsky on Palestine/Israel from Frank Barat on Vimeo.

 
 

Building on the dead - - An initial petition by Palestinian families and Islamic groups to the Israeli high court delayed but did not halt museum construction. Speed was the guiding principle of the project, not care for archaeological preservation nor respect for the dead, construction workers recounted to Israel's Haaretz newspaper. >>>

 
 

HRW: "Activist Convicted After Unfair Trial" - by Human Rights Watch - IMEMC "As Muslims around the world prepare for celebrate the Al Fitir Feast, the Islamic Jihad Movement in Palestine issued a statement calling on the Palestinian people, and their factions, to use this occasion as step towards comprehensive unity among in order to boost their struggle and steadfastness. "

 
 

Solidarity Ships To Sail To Gaza - by Saed Bannoura - IMEMC & Agencies "Deeb Hijazi, coordinator of the National Initiative Committee Against the Siege, based on Lebanon, stated that four flotillas will be sailing to Gaza on September 18."

 
 

Renew our days - Haaretz - Editorial "On the eve of 5771, the need to disengage from the stigma of the "occupation state" is already seen by many, even within the ranks of the realistic right, not as a luxury but as an emergency lifesaving operation."

 
 

Legitimizing an obstacle to peace - Theodore Bikel -  "I have often spoken out in opposition to cultural boycotts... but in the political arena, artists make a statement by their presence or their absence."

 
 

California Activists Launch Ballot initiative to divest from Israel

 
 

HRW says Israel Convicted Nonviolent Activist Abu Rahma After Unfair Trial - An Israeli military court's conviction of Abdullah Abu Rahme, an advocate of nonviolent protests against Israel's de facto confiscation of land from the West Bank village of Bil'in, raises grave due process concerns, Human Rights Watch said today. On August 24, 2010, Abu Rahme, who has been detained for more than eight months, was convicted on charges of organizing and participating in illegal demonstrations and inciting protestors to damage the separation barrier, throw stones at Israeli soldiers, and participate in violent protests. >>>

Israeli Court Convicts Human Rights Activist

Human Rights Watch Slams Israeli Conviction of Palestinian Activist

 


 


10.9.2010
 

 

Der beschmutzte Jude  - Evelyn Hecht-Galinski
Ein Einspruch aus dem hinteren Kandertal, eine Antwort auf einen Gastbeitrag von Maram Stern in der sueddeutsche.de vom 8. Sept. 2010 - Der benutzte Jude

Ein Beispiel von falsch interpretierter Meinungsfreiheit. Der Jüdische Weltkongress (Steigerung von Europ. Jüd. Kongress und Zentralrat der Juden) in Person von Vize Maram Stern benutzt hier gezielt die altbekannte Propaganda-Masche, um diesmal einen EU Kommissar zu diskreditieren. Hatte De Gucht nicht vollkommen recht? Er sagte nämlich: „Es gäbe bei den meisten Juden den Glauben, dass sie Recht haben. Dieser Glauben sei schwierig mit rationalen Argumenten zu bekämpfen. Es sei aber nicht einfach, selbst mit gemäßigten Juden eine rationale Diskussion über die aktuellen Vorgänge im Nahen Osten zu führen. Zudem übten die Jüdischen Interessenvertretungen in Washington einen immensen Einfluss aus. Es ist die bestorganisierte Lobby dort. Deren Einfluss auf den amerikanischen Kongress dürfe nicht unterschätzt werden.“  Wie recht hatte De Gucht mit diesen Interviewäußerungen! Gibt es nicht das jährliche „abklatschen“ der Kongress Abgeordneten auf ihre „Israel – Gesinnung“? Geht nicht jeder einflussreiche amerikanische Politiker zur AIPAC oder zu jüdischen Organisationen, um dieser und Israel seine uneingeschränkte Unterstützung zu versichern? Rühmt sich nicht die AIPAC selbst ihres Einflusses? Auch hier im „kleinen“ bei uns wartete doch Frau Knobloch (wenn auch ausnahmsweise vergeblich), auf einen Anruf der „deutschen Politik“ bevor Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz bekam, um ihre Präsidentin Knobloch Einverständnis einzuholen? Nein Herr Stern, so nicht! Oder stehen Juden unter Artenschutz? Ich vermisse im Gegenteil von Ihnen und Ihren Kollegen eine Distanzierung von rassistischen und menschenverachtenden Aussprüchen anderer „Juden“.  Wie: Wenn das religiöse Oberhaupt der Schas Partei; Rabbi Ovadia Jacob, den Palästinensern die Pest und den Tod wünscht, immerhin ist seine Schas Partei Koalitionspartner in der momentanen >>>

 

 

Geschlechtertrennung in Jerusalemer Bus - In sogenannten "koscheren" Bussen sollen Frauen in Israel hinten sitzen – so wollen es ultraorthodoxe Rabbiner. Doch so manche Mitfahrerin wehrt sich gegen die religiöse Regel und wird dafür sogar verprügelt.  - "Ich setze mich nach vorne, was du machst, ist mir egal", lachend steigt Zahava Fischer in den grünen Bus. Er fährt nach Ramat Shlomo im Norden Jerusalems, wo viele ultraorthodoxe Juden wohnen. Es ist ein sogenannter "koscherer" Bus, in den sich die resolute Mittfünfzigerin setzt. Das bedeutet: Männer sitzen vorn und Frauen hinten. Denn für die ultraorthodoxen Rabbis ist jeder noch so flüchtige Kontakt zwischen unverheirateten Männern und Frauen Ehebruch – auch im Bus. >>>

 

 

Bomben auf Gaza - Schwere Luftangriffe der israelischen Armee auf palästinensische Tunnelanlagen. Teilnahme von Abbas an den sogenannten Friedensgesprächen scharf kritisiert - Karin Leukefeld - Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Sonntag (5. Sep.) drei schwere Luftangriffe auf den südlichen Gazastreifen geflogen. Die Bombardierung habe illegalen Tunnelanlagen und einem früheren Lager der Qassam-Brigaden, dem bewaffneten Arm der Hamas, gegolten, erklärte eine Armeesprecherin. Bei dem Angriff an der Grenze zu Ägypten kamen nach palästinensischen Angaben mindestens zwei Männer ums Leben, als der Tunnel, in dem sie arbeiteten durch den Raketenbeschuß einstürzte. Mindestens drei Menschen wurden verletzt. Nach israelischen Angaben war der Angriff eine Vergeltungsaktionen auf den Beschuß mit Raketen aus dem Gazastreifen von Samstag, die im Süden Israels allerdings keinen Schaden angerichtet hatten. Erst am Freitag (3. Sep.) hatten sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Mahmud Abbas, Leiter der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in Washington auf den Beginn einer neuen Gesprächsrunde geeinigt. >>>

 

 

Merkels Affront gegen Muslime - Christine Buchholz - Als “gezielte Provokation” bewertet Christine Buchholz, Mitglied des Geschäftsführenden Parteivorstands der LINKEN, die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Preisverleihung für Kurt Westergaard. Buchholz erklärt >>>

 

 

Ohne Inhalt - Internationale Atomenergiebehörde hat kein Interesse an Israels Atomwaffen. Lustlosen dreiseitigen Bericht vorgelegt - Knut Mellenthin - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) weigert sich, zu Israels Nuklearwaffen Stellung zu nehmen. Das ist das Fazit eines drei Seiten langen Papiers, das IAEA-Generaldirektor Jukija Amano am 3. September vorgelegt hat. Der keinerlei Fakten oder Einschätzungen enthaltende Bericht soll auf der alljährlichen Vollversammlung der IAEA diskutiert werden, die am 20. September in Wien beginnt. Westliche Regierungen, allen voran die USA, entfalten schon seit Monaten diplomatischen Druck, damit das Thema Israel ganz von der Tagesordnung gestrichen wird. Mit der Vorlage seines Berichts kommt Amano formal einem Auftrag nach, den die vorherige Vollversammlung der Behörde am 18.September 2009 erteilt hatte. >>>

 

 
 
 
 
 
 

In May 2010, Israel joined the Organization for Economic Co-operation and Development (OECD) despite many international protests and opposition to its accession. Shir Hever, economist at the Alternative Information Center (AIC), spoke to the AIC's Tania Kepler about what the OECD is, what advantages membership in the organization grants Israel and what activists can do now.

 

 

"During war there are no civilians" - - Rachel Corrie, the young American peace activist from Olympia, Washington, was crushed to death by a Caterpillar D9-R bulldozer, as she and other members of the nonviolent International Solidarity Movement attempted to protect a Palestinian home from imminent demolition on March 16, 2003 in Rafah, Gaza Strip. Corrie has since become a symbol of Palestinian solidarity as her family continues to fight for justice in her name >>>

 

 

Gideon Levy Interview: Against the Stream - Jamie Stern-Weiner interviews Gideon Levy - For decades Gideon Levy has used the platform provided by the liberal Israeli newspaper Ha’aretz to shine a light on the brutal realities of Israel’s occupation. His journalism, along with that of his colleague Amira Hass, has been an invaluable resource not only for Israeli readers but, through the Ha’aretz website, for international audiences seeking an informed and humane Israeli perspective on the conflict. It would be difficult to >>>

 

 

Jeff Halper to Pete Seeger: ditch the JNF and honour the boycott - All the best from your friends in Israel/Palestine. In that spirit, I was surprised to hear of your planned participation in With Earth and Each Other: A Virtual Rally for a Better Middle East. While at first blush it might seem to have something in common with the work of ICAHD and other Israeli and Palestinian peace groups -- attempting to build bridges between peoples -- it is actually something quite different. One of the lead partners in the effort is the Jewish National Fund, which is responsible for the allocation of land in Israel. As such, it is a mainstay of the ever-increasing apartheid system there. >>>

 

 

Hamas Re-positioning Themselves? - Stuart Littlewood - 'Negotiation today does not serve the Palestinian side… Just as there is currently no parity in the field of confrontation, there is also no parity around the negotiating table,' says Mesh'al. Hamas have been criticised recently for dragging their feet over the need to re-think their image. They now seem to have at least made a start on this important task judging by a remarkable interview with Hamas chief Khaled Mesh’al by Middle East Monitor. Headed ‘Khaled Mesh’al lays out new Hamas policy direction’, the interview runs to 14,000 words and is not an easy read unless you find yourself on a long train journey without an attractive companion. Nevertheless it makes a real effort to begin the process of ‘coming in from the cold’ and deserves a wide audience. I hope Mr Mesh’al won’t mind too much if >>>

 


9.9.2010
 

 

Jüdisches Neujahrsfest und Ramadan-Ende - "Ein süßes neues Jahr" - Dominik Peters -Juden feiern am Mittwochabend ein neues Jahr: US-Präsident Barack Obama hat diesen symbolischen Tag zu einer Videoansprache genutzt, um zu engagierten Friedensgespräche aufzurufen. Jetzt sei man die Gelegenheit zu einem wirklichen Neuanfang gekommen. >>>

 
 

Europas Bündnis mit Israel - Israel ist ein Mitglied der EU - außer dem Namen nach -  David Cronin - (...) Blairs Schützling Catherine Ashton hat offensichtlich einige Tricks von dem Kriegsverbrecher Blair gelernt, der sich nun als Friedensgesandter verkleidet hat. Asthon ist die neue EU-Chefin für Außenpolitik: "Die Hohe Repräsentantin", wie das im Brüsseler Chargon heißt. Geflissentlich verbreitet sie den Mythos, dass sie - und andere hochrangige europäische Politiker/innen - im israelisch-palästinensischen Konflikt eine ausgewogene Haltung vertreten würden. >>>>

 

 

101 Journalisten seit Beginn 2010 durch israelische Truppen verletzt - Die palästinensische Nachrichten- und Informationsagentur WAFA hat einen Bericht veröffentlicht, der die Gewalt Israels gegen palästinensischen Journalisten von Beginn 2010 bis zum 31. August dokumentiert. >>>

 

 
 
 

Integration in Israel - "Eine Bedrohung für den jüdischen Staat" - Dominik Peters - Sarrazin ist überall: Auch Israel streitet heftig über Integrationspolitik. Legalen Einwanderern wie äthiopischen Juden schlägt blanker Rassismus entgegen, illegalen "Gastarbeitern" droht Abschiebung - mancher hält sie für eine "existentielle Bedrohung des jüdischen Staats". >>>

 
 

BDS Berlin 04.09.2010

04.September, dem 1.Jahrestag des Massakers von Kundus, haben Gruppen aus der Palästina- und Israel/Palästina-Solidaritätsbewegung, darunter die BDS-Gruppe Berlin, außerdem weitere nahestehende Organisationen und Menschen gegen die deutsch-israelische Militärkooperation protestiert. Und dies am Beispiel der Bereitstellung von Drohnen für den Afghanistan-Krieg der Bundeswehr durch die deutsche Rheinmetall AG und die israelische Israeli Aerospace Industries (IAI). Zum gewaltfreien Einsatz kam bei den Protesten auch das Modell einer Drohne, für deren Herstellung wir noch einmal herzlich danken (zu sehen in Nahaufnahme auf dem Foto 3156 im Anhang). Die DemonstrantInnen haben sich zugleich für die Unterstützung der von palästinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen initiierten Kampagne BDS - Boykott-Desinvestition-Sanktionen - gegen die völkerrechtswidrige israelische Politik ausgesprochen, unter anderem mit dem Slogan: "Die internationale Kampagne BDS - gemeinsam gewaltlos für ein freies Palästina". Die Veranstaltung fand am Potsdamer Platz in Berlin statt - am Ende stand ein kurzer Besuch bei der nahegelegenen Berliner Niederlassung der Rheinmetall AG. Martin Vorberg

BDS Berlin: Rheinmetall und Israel Aerospace Industries (IAI) liefern Drohnen an die Bundeswehr für den Krieg in Afghanistan -- Schluss damit! --Auch in der Kriegsführung in Afghanistan werden verstärkt unbemannte Flugzeuge  eingesetzt – Drohnen genannt. Das israelische Rüstungsunternehmen Israel Aerospace  Industries (IAI) hat zusammen mit dem Rheinmetall-Konzern seine Drohne „Heron 1“ an die Bedürfnisse der Bundeswehr in Afghanistan „angepasst“.  Und Rheinmetall steht nicht allein:  Praktisch alle deutschen Rüstungsfirmen liefern sogenannte „Rüstungskomponenten“, die in den Besetzten Palästinensischen Gebieten und im Libanon zum Einsatz kamen, In jedem Fall stellt die Lieferung von Rüstungsgütern in ein Krisengebiet einen Gesetzesverstoß dar und trägt nicht zur friedlichen Konfliktlösung bei. Beim israelischen Überfall auf den Gazastreifen  2008/2009 wurden Drohnen vom Typ Heron eingesetzt. Menschenrechtsorganisationen gehen davon aus, dass dies  87 Zivilisten das Leben gekostet hat. Die EU will die Israel Aerospace Industries (IAI), die Herstellerin von Heron im Rahmen ihrer Forschungszusammenarbeit mit Israel mitfinanzieren. >>>

Hier der Link zum hervorragenden Panorama-Beitrag "Deutsches Investment: Raubbau im Palästinensergebiet" vom 02.09. 10., auf den ursprünglich Barbara Fuchs hingewiesen hat. (Diesen Link hier habe ich von Handala (...) - "was heißt denn 'Handala'?" - bitte gerne googeln). Es geht um die Firma HeidelbergCement - zu Wort kommen u.a. die rechtmäßigen (ehemaligen) palästinensischen Eigentümer des Steinbruchs, der im Zentrum des Beitrags steht, und der engagierte israelische Rechtsanwalt Michael Sfard (HeidelbergCement wollte laut Panorama nicht zu Wort kommen). Michael Sfard fordert die Bundesregierung auf, gegen das völkerrechtswidrige Agieren des deutschen Unternehmens vorzugehen.  http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama545.html.
Übrigens: ein Bundestagsabgeordneter, der im
Wahlkreis 274: Heidelberg (da befindet sich die Zentrale von HeidelbergCement ja nun wirklich) kandidierte, ist der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel (FDP) (dirk.niebel@wk.bundestag.de)  Ein weiterer prominenter Heidelberger Bundestagsabgeordneter ist Fritz Kuhn, stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.   (
fritz.kuhn@wk.bundestag.de.) Für die CDU direkt gewählt wurde Karl-A. Lamers (karl-a.lamers@wk.bundestag.de)  und  für die SPD sitzt aus Heidelberg Lothar Binding im Parlament ( lothar.binding@bundestag.de). Das wäre doch vielleicht ein Ansatzpunkt für eine schwarz-gelb-rot-grüne- Koalition für das Völkerrecht - (salopp gesagt für eine "Ampel plus" oder eine "Große Koalition plus 2"). Martin Forberg

 

Claudia Karas antwortet auf eine e-mail von  Pr. Stegemann: "Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim":

Herr Professor Stegemann, Ihr Antwortbrief an Frau Dr. Weber macht mich schaudern. Er dokumentiert aufs Vortrefflichste die "christliche Nächstenliebe" eines Theologieprofessors, der auf Vorurteile setzt und einem gerechten Frieden zwischen den Völkern nicht verpflichtet ist.

Als "überzeugter Westler" bekennen Sie sich stolz zu den "Werten der westlichen Demokratien". Zu diesen gehören die Komplizenschaft mit Diktatoren, mit Lügen legitimierte Angriffskriege, Diebstahl von Ressourcen anderer Völker und Folter, womit ja auch das Christentum vortrefflich expandierte. "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch", meinte prophetisch Bertolt Brecht.

Ihre Krokodilstränen über die vier getöteten Siedler, die völkerrechtswidrig in der Westbank und beschützt von der israelischen Okkupationsarmee auf palästinensischem Grund und Boden siedeln, können Sie sich wirklich sparen, denn die Tausende in grausamer Weise ermordeten Palästinenser und die Auslöschung ganzer Familien nehmen Sie ja auch klaglos hin! Zu diesen "westlichen Werten" gehört auch die stillschweigende Duldung, wenn Palästinenserinnen und Palästinenser in unerträglicher Weise von schwerbewaffneten Siedlern terrorisiert werden. "Hat dies irgendetwas mit Ihrer moralischen Integrität zu tun?" Was für eine erbärmliche Existenz!

Wenn Sie "richtig informiert" wären, wüssten Sie, dass das israelische Militär in Gaza gezielt die zivile Infrastruktur bombardiert und die Strom- und Wasserversorgung sowie Kläranlagen zerstört hat. Der Christ in Ihnen rebellierte nicht gegen die Zerstörung jeglicher, jeglicher Lebensgrundlage der Menschen in Palästina durch die von den "westlichen Werten" gestützte Besatzungsmacht Israel. Vielleicht sind auch Sie der Ansicht, dass zum Wohle der "westlichen Werte" unterdrückte Völker in die Steinzeit zurückbombt werden müssen, deren Länder ethnisch gesäubert und deshalb ein Wiederaufbau des verwüsteten Landes zu verhindern ist. Was für eine erbärmliche Existenz!

Aushungern gehört zum Handwerk, speziell der israelischen Regierung. Der Christ in Ihnen rebellierte nicht gegen die zynische "Diätempfehlung" von Dov Weinglass, "den Palästinensern eine Diät zu verordnen, sie aber nicht an Hunger sterben zu lassen." und auch nicht gegen die Abriegelung und Kollektivbestrafung einer ganzen Bevölkerung. Was für eine erbärmliche Existenz!

Vor allem aber hat sich Frau Dr. Weber in keiner Weise antijüdisch geäußert: Wenn Sie ihr dennoch in infamer Weise unterstellen, dass "alles, was falsch ist, ist israelisch, oder, um es noch deutlicher zu sagen: jüdisch!" entlarven Sie sich selbst in unbewusster Deutlichkeit! Philosemiten sind Antisemiten im Schafspelz!

Nein, Sie teilen und verteidigen keine menschenwürdigen und humanen Werte, und deshalb werden Leute wie Sie verlieren: "Denn Sie wollen nichts Gutes"! Kein Schalom ohne Salam - Kein Friede ohne Gerechtigkeit - Claudia Karas Palästina-Forum-Nahost, Frankfurt Aktionsbündnis für einen gerechten Frieden in Palästina

 

Gertrud Nehls: Herr Professor Stegemann, nachdem ich den Brief an Frau Weber gelesen habe, kommen mir erneut Zweifel, ob viele Professoren an unseren Hochschulen die Reife haben, Studenten auszubilden.  Dieser Brief eines Professors an einer evangelischen Hochschule ist für mich ein weiterer Meilenstein, bei der Entscheidung aus der Kirche auszutreten! "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu". Das war die Maxime, mit der ich erzogen wurde. Was in Palästina und Gaza täglich geschieht, widerspricht dem internationalen Völkerrecht. Es zu einfach, dies mit persönlichen Angriffen wegreden zu wollen. Von einem Hochschullehrer einer theologischen Hochschule erwarte ich neue Wege zur Friedenserziehung und nicht die ausgetrampelten Pfade der evangelischen Kirche von ehedem, sie haben schon zu oft das Leid vieler Menschen vergrößert! Gertrud Nehls

 

Dr. Nutan Sampat: Sehr geehrter Prof. Stegemann, bezugnehmend auf Ihren Brief an Frau Weber: "Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim":   Gerade lese ich das Buch Ideen - Eine Kulturgeschichte von der Entdeckung des Feuers bis zur Moderne von Peter Watson, in dem auch die Entwicklung der unterschiedlichsten religiösen Weltanschaungen dargestellt wird. Ich möchte Ihnen das Buch sehr empfehlen. Die orthodoxe Jüdische Gruppe Neturei Karta http://www.nkusa.org/ gibt gerne Auskunft über das Zusammenleben der Juden in Palästina. Im Zusammenhang mit Ihrem Brief an Frau Weber, bzgl. dem Gebiet Palästina: gibt es für Sie einen Unterschied zwischen dem Zionismus und der Religion das Judentum?

Was meinen Sie zur folgenden Meinung aus der Chabad-Lubavitch Bewegung? Antwort von Herrn Tzvi Freeman, Direktor von Ask The Rabbi:
http://www.chabad.org/library/article_cdo/aid/520294/jewish/Isnt-It-Racist-To-Believe-That-Jews-Are-Special.html
“ ...The German nation after the First World War was sickly in this way. And not without reason. An entire generation was missing. The youth were angered at the failure of their fathers, that they had stolen German pride and left them with an inheritance of shame. It was a culture of rejectionism, where the old had to be thrown out simply because it was old and anything shocking and radical was embraced just for the sake of being shocking and radical. Atonal un-music, Dada non-art, rampant pornography and such violence on the streets that had not been seen in German lands for hundreds of years were all symptoms of a society suffering a serious systemic pathology....
When I look at the pride of the Jewish People, I see none of this. In what do we pride ourselves? Look to the Talmud again: "What are the three traits of this nation? They have compassion, they have a conscience and they enjoy acts of kindness." Jews pride themselves in their intellectual powers, as well. Not an unreasonable pride, given the track record. ...”

Kommt Ihnen diese Art des Denkens bekannt vor? Ich bitte Sie, von Herrn Shmarya Rosenberg http://failedmessiah.typepad.com , mehr über die Chabad-Bewegung sowie über die schriftlich niederlegten Überzeugungen der 'Übermenschen' (supremacist cult) zu erfahren.

Auch könnte Sie das Buch "The King's Torah" von Rabbi Yitzhak Shapira interessieren:
http://www.haaretz.com/news/national/rabbis-refuse-to-be-questioned-on-incitement-to-kill-non-jews-1.307017
„...Rabbi Yitzhak Shapira, who heads the Od Yosef Chai Yeshiva in the Yitzhar settlement, wrote in his book "The King's Torah" that even babies and children can be killed if they pose a threat to the nation.... Several prominent rabbis, including Rabbi Yithak Ginzburg and Rabbi Yaakov Yosef, have recommended the book to their students and followers....”
Ich bitte Sie, auch dieses Buch zu studieren und Ihre abschließende Meinung, auch Frau Weber, mitzuteilen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Nutan Sampat (geboren in einer Weltoffenen Hindu-Familie)

 

Evelyn Hecht-Galinski  in ihrem Monatskommentar: Was haben ein jüdischer Schas Rabbi und ein gewisser Prof. W. Stegemann, evangelisch lutherischer Theologe und Spezialist für das Neue Testament  gemeinsam: Das Fehlen jeglicher Empathie für Besetzte, leidende Unterdrückte und Toleranz für Muslime. Besagter Stegemann schrieb nämlich an Gabi Weber, die nach 10 Jahren das erste Mal unter schwierigsten Umständen nach Gaza einreisen durfte, um die Familie ihres Mannes wieder zu treffen und den Kindern zu ermöglichen ihre Großeltern zu sehen. Das alles nicht zu vergessen im besetzten Gaza. Gabi Weber war so blauäugig und nichts Böses dabei denkend, besagten Stegemann in ihrem Verteiler zu haben. Dafür bekam sie die Quittung – eine menschenverachtende Antwort, eiskalt, beleidigend und ohne jedes Mitgefühl, das in dem Satz gipfelte: „Klar, Sie sind mit einem Palästinenser verheiratet – doch ändert dies moralische Werte (jedenfalls westliche Werte. Was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter „Westler“)? Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich Leser dieses Pamphletes eines Theologieprofessors aus Bayern, sollten sie der evangelisch lutherischen Kirche angehören, etwas unternehmen. >>>

Wolfgang Stegemann, Professor für Neues Testament an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau >>>

Dr. G. Weber aus Gaza - 1 -"Die Lippen lachen und das Herz weint" (Palästinensische Mutter im Gaza-Streifen) >>>>
Dr. G. Weber aus Gaza - 2 - 8.9.2010  >>>

 
 

Video - Gainesville Muslim Community Organizes Vigils, Teach-Ins to Counter Planned Quran Burning - Global condemnation grows over a Florida church’s plan to burn the Quran on September 11th. General David Petraeus warns it could endanger US troops abroad. We speak with a Gainesville student who is helping to organize a series of counter events in the community; Mayor Craig Lowe, the first openly gay mayor, who was targeted by the Florida church during his campaign; and Moustafa Bayoumi, author of How Does It Feel to Be a Problem? Being Young and Arab in America. >>>

 
 

Cinema Jenin Comes Back To Life

After two years of hard work, the long-shuttered Cinema Jenin is once again open to the public.

 
 

On the New York Cruise to Raise Money for a U.S. Boat to Gaza

 
 

Why Israel imprisoned my best friend - Mohammed Khatib - When I was a boy I was still allowed to travel in Israel. I went to the beach and swam in the sea, something that most Palestinian children living in the West Bank today can only dream of. Israel has been restricting movement more and more over the years. We Palestinians were banned from traveling to Israel, the land where many of our parents were born. And now I find I cannot leave the West Bank. I was stopped from leaving the country on 4 August when I tried to cross the Allenby Bridge and reach Jordan in order to fly to Europe. >>>

 
 

Israel and the OECD - Shir Hever - In May 2010, Israel joined the Organization for Economic Co-operation and Development (OECD) despite many international protests and opposition to its accession. Shir Hever, economist at the Alternative Information Center (AIC), spoke to the AIC's Tania Kepler about what the OECD is, what advantages membership in the organization grants Israel and what activists can do now. For more information, visit http://alternativenews.org.
 

 

 

 

Hamas warns PA over recent arrests  - Group in charge of Gaza Strip says Palestinian Authority will be targeted if it continues arresting Hamas members. - Hamas has warned the Palestinian Authority to stop detaining its members or risk becoming a target of the group. The warning came after the PA confirmed it had detained seven Hamas armed group activists suspected of involvement in the Hebron and Ramallah shootings last week. A PA official said security forces had arrested Hamas members from separate cells linked to two drive-by shooting attacks that killed four Israeli settlers and wounded two others. The official, speaking to the AFP news agency on condition of anonymity, would not specify the number of people arrested. Fawzi Barhoum, the Hamas spokesman, said: "The continuation of this criminal campaign crosses all red lines and is direct collaboration with the enemy in the light of day. >>>

 


8.9.2010
 

Kommentar des Monats September 2010 - Monatskolumne aus dem hinteren Kandertal - Evelyn Hecht-Galinski

Der Staat und die Lobby mit der gespaltenen Zunge - Da sitzen also ein Präsident ohne Mandat und ein Premier mit Mandat einer rassistisch faschistischen Regierung. Hatte nicht das religiös und spiritistische Oberhaupt der Schas Partei Rabbi Ovadia Jacob  den Palästinensern die Pest und den Tod an den Hals gewünscht? „Mögen alle Palästinenser von unserer Welt verschwinden; möge sie die Pest befallen“, betete er in einem öffentlichen Gebet. Hatte nicht Schas Innenminister und Netanyahus Vize Eli Jishai die so genannten Friedensgespräche verurteilt und zu den Äußerungen von Rabbi Ovadia Josef geschwiegen? Auch bei uns wird vornehm geschwiegen über eine „spezielle“ israelische Regierung. Nein, ganz im Gegenteil, man will uns diese israelische Regierung als gleichwertigen Partner eines demokratischen Staates verkaufen.

Was haben ein jüdischer Schas Rabbi und ein gewisser Prof. W. Stegemann, evangelisch lutherischer Theologe und Spezialist für das Neue Testament  gemeinsam: Das Fehlen jeglicher Empathie für Besetzte, leidende Unterdrückte und Toleranz für Muslime. Besagter Stegemann schrieb nämlich an Gabi Weber, die nach 10 Jahren das erste Mal unter schwierigsten Umständen nach Gaza einreisen durfte, um die Familie ihres Mannes wieder zu treffen und den Kindern zu ermöglichen ihre Großeltern zu sehen. Das alles nicht zu vergessen im besetzten Gaza. Gabi Weber war so blauäugig und nichts Böses dabei denkend, besagten Stegemann in ihrem Verteiler zu haben. Dafür bekam sie die Quittung – eine menschenverachtende Antwort, eiskalt, beleidigend und ohne jedes Mitgefühl, das in dem Satz gipfelte: „Klar, Sie sind mit einem Palästinenser verheiratet – doch ändert dies moralische Werte (jedenfalls westliche Werte. Was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter „Westler“)? Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich Leser dieses Pamphletes eines Theologieprofessors aus Bayern, sollten sie der evangelisch lutherischen Kirche angehören, etwas unternehmen. Da gibt es noch einen jüdischen Professor in Frankfurt nämlich Micha Brumlik>>>  

 
 

G. Weber aus Gaza - 2 - 8.9.2010 - Obwohl ich vorhatte, regelmäßig einen kleinen Bericht aus Gaza zu schicken, ist mir dies nicht gelungen, angesichts der  chaotischen Zustände - was Strom und Internetzugang anbetrifft. Auch jetzt gerade habe ich keine Internetverbindung (es ist Mittwoch morgen, 00h15), da der Strom wieder ausgefallen ist. Morgen müssen wir die Zelte hier abbrechen, da die ägyptische Grenze ab Donnerstag für drei Tage geschlossen wird - Anlass ist das Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Die Trauer ist auf allen Seiten groß - Abschied nehmen in Gaza grenzt an ein Drama, da man nie weiß, ob und wann man sich wieder sehen wird. Es bleibt immer ein Stück des Herzens bei diesen armen Menschen. Wie schon in meinem Anfangsbericht geschildert, empfinden meine Kinder und ich die latente Bedrohung vor allem aus der Luft, als psychisch nur sehr schwer erträglich. Wenn man abends im Dunklen an Gaza´s herrlichem Strand sitzt, den Sternenhimmel über sich hat und das Meeresrauschen hört, glaubt man fast daran, dass dies ein schöner, harmloser Urlaubsstrand ist, wie man ihn überall auf der Welt finden kann. Doch dann kommen die israelischen Überwachungsflugzeuge, erzeugen ein entsprechendes Motorengeräusch und automatisch erlebt man ein Gefühl der Bedrohung. Als wir diese Flugzeuge zum ersten Mal hörten, hatten wir solche Angst, dass uns die Einheimischen ausgelacht haben. Sie versuchten natürlich, uns zu beruhigen, doch gelang dies nur schwer. Sie erklärten uns, dass nur die Helikopter gefährlich seien. Heute nun, ein Tag vor dem Ramadanfest, kamen dann auch die Helikopter. Sie kreisten minutenlang unweit von uns. Allen war klar >>>

G. Weber aus Gaza - 1 -"Die Lippen lachen und das Herz weint" (Palästinensische Mutter im Gaza-Streifen) - Dr. Gabriele Weber - 1 - Seit Samstag befinde ich mich im Gaza-Streifen und habe entschieden, dass ich versuchen möchte, anstatt meiner üblichen Palästina-Rundmails, eine Art Reisebericht zu verschicken, um meine Eindrücke von hier an Sie weiter zu leiten. Dies werden vielleicht nur einzelne Begebenheiten sein, oder Beobachtungen, die ich mache. Auf jeden Fall ist es eine persönliche und damit subjektive Einschätzung der Situation hier vor Ort. (...)  Nachdem schon Herr Minister Niebel den israelisch-palästinensischen Grenzübergang in Erez nicht passieren durfte, ging ich davon aus, dass die einzige Alternative - nach Kairo zu fliegen und von dort mit einem Taxi über den Sinai zur ägyptisch-palästinensischen Grenze in Rafah zu fahren - die Klügere sein würde. Am Ende haben meine drei Kinder und ich es auch tatsächlich geschafft, doch >>>>

Eine fragwürdige Reaktion auf den 1. Brief von Frau Dr. Weber - Es Sarrazint, brodert aus allen Ecken -  Sehr geehrte Frau Weber, Sie sind nun in Gaza und haben Angst. Denn die bösen Israelis könnten reagieren auf den gemeinen Mord an vier ihrer Landsleute. Wenn ich richtig informiert bin, so sind diese vier Menschen in grausamer Weise hingerichtet worden - man sieht dies ansonsten nur in amerikanischen Brutalofilmen. Ihre Reaktion darauf: Sie haben in Ihrem fabelhaften Rundbrief an "Alle" pflichtgemäß mitgeteilt, dass Sie gegen Gewalt sind - etwa so: übrigens >>>

 
 

Einsatz für Nahost-Aussöhnung: Friedenspreis für Ismail Khatib  - Als israelische Soldaten seinen Sohn Ahmed erschossen, spendete Ismail Khatib dessen Organe für israelische Kinder. Jetzt wird der Palästinenser mit dem Hessischen Friedenspreis 2010 ausgezeichnet.  - "Khatib leistet Widerstand gegen die Besatzung durch vorbildliche Menschlichkeit und die Bekämpfung von Hass"  >>>

 

 

Israelische Teenager: Araber in Israel genießen nicht die gleichen Rechte  - Eine Studie hat ergeben, dass die Mehrheit aller israelischen Teenager davon überzeugt ist, dass arabische Israelis nicht die gleichen Rechte genießen und nach einem Großteil dieser Gruppe sei das auch richtig so. Ein Klassenzimmer in Israel mit gemischten Schülern.Eine Umfrage für „Bildung im digitalen Zeitalter“ in Haifa mit jüdisch-israelischen Teenagern im Alter von 15-18 Jahren hat ergeben, dass 64% meinen, arabische Bürger Israels haben nicht die gleichen Rechte wie jüdische. Von dieser Gruppe glauben 59%, dass das auch so sein solle. >>>

 

 

Nil’in: Zwei internationale Friedensaktivisten verhaftet - ISM - Germany - Das Freitagsgebet unter den Oliverbäumen eröffnete die Demonstration in Nil’in- trotz intensiver Mittagshitze und dem Tagesfasten im Monat Ramadan- gegen die illegale israelische Mauer in der West Bank und die Landannexionen zur Erweiterung der nahegelegenen Siedlung Modi‘in Illit, mit 42 000 Einwohnern die grösste der illegalen israelischen Kolonien in der Westbank. Heute trugen die örtlichen Teilnehmer und eine Gruppe von internationalen und israelischen Unterstützern Plakate und Bilder gegen die menschnunwürdige Behandlung palästinensischer Gefangener durch die israelische Besatzungsarmee (IOF). Sie protestierten auch gegen den Diebstahl und die Zerstörung ihres Landes: Vor drei Wochen setzten israelische Soldaten einige Olivenbäume, die unzugänglich für ihre Besitzer aus Nil’in hinter der hohen Betonwand verschwunden sind, in Brand, was die Bauern angesichts der kommenden Olivenernte besonders schmerzt. >>>

 

 

Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Programms "Ende der Okkupation. Aufbau des Staates" der palästinensischen Regierung stellte Premier Dr. Salam Fayyad am 30. August 2010 den zweiten Teil seines Regierungsprogramms "Verabredung mit der Freiheit" vor. - Dieses beinhaltet die einzelnen Schritte zum Aufbau des Staates Palästina und geeigneten Instrumente zur Umsetzung. Der Premier spricht von vier Eckpunkten:  Die Regierung verpflichtet sich zur >>>

 

 

Rassismus wird immer offener ausgelebt. Man könnte denken, Bernd Zeller (man muß ihn nicht kennen - ein kleines Rad an der Achse des "Guten") will Henryk M. Broder übertrumpfen:
Beispiel 1
07.09.2010   16:22  
- Islamunterricht - De Maizière dringt auf Islamunterricht an deutschen Schulen. Islamuntericht gibt es an deutschen Schulen doch schon, er heißt Mobbing und Prügeln."
Beispiel 2
07.09.2010   10:44   - Übertriebene Aktion aufgrund verletzter religiöser Gefühle - Schlimme Leute wollen öffentlich den Koran verbrennen. Blöde Aktion und völlig untauglich. Aber wenn nun mal ihre religiösen Gefühle verletzt sind. Vorlesen wäre wirkungsvoller.
Beispiel 3
06.09.2010   11:21  Die Angst der Mittelschicht vor den Integrationserfolgen der Türken  - Sarrazin repräsentiert die Angst der Mittelschicht vor den  Integrationserfolgen der Türken, meint die taz, siehe Perlentaucher. Stimmt eigentlich, so kann man es sehen. Sarrazin repräsentiert die Angst der Mittelschicht vor den Integrationserfolgen der Türken. Bei der Unterschicht ist es nicht mehr nur die Angst davor, die kriegen die Integrationserfolge der Türken schon direkt zu spüren.

 

 

Gefährliches Zündeln mit dem Koran - Eine kleine evangelikale Gemeinde in den USA will am 11. September den Koran verbrennen – die Behörden sind nahezu machtlos. - Die Stadt Gainesville im Norden Floridas hat eine angesehene Universität und ist bekannt als Geburtstadt des Sportgetränks Gatorade und des Musikers Tom Petty. Ansonsten ist nicht viel los. Doch das beschauliche Leben wird dieser Tage gestört. Das Dove World Outreach Center, eine christliche Freikirche, deren Anhänger an Wunder glauben, predigt gegen den Islam und plant einen Protest, der nun sogar die Truppen in Afghanistan gefährden könnte. >>>

 

 

 

 

Foreign legalists to defend Israel abroad? - Foreign Ministry conference attended by 170 legal experts from 32 countries aims to fight de-legitimization against Jewish state - Itamar Eichner - Despite the strike and the distance from the media, the Foreign Ministry on Sunday opened a first-of-its-kind conference which included 170 legalists from 32 countries who arrived in Israel to discuss tactics to handle the de-legitimization being waged against the Jewish state. Jerusalem hopes to recruit reputable legal experts from around the globe to help combat the growing criticism against Israel. The conference's goal was to outline to the foreign legalists the issues Israel is facing in the filed of international law, and also to learn from them how to adapt the Israeli legal arguments to the international community. >>>

 

 

War Criminal Promoted to Israel's New Chief of Staff

 
 

Report: Rights groups plan 'Mother of all flotillas' - International rights groups are preparing to send the "mother of all flotillas" to the besieged Gaza Strip, Israeli press said Tuesday. European Jews for a Just Peace is one of the organizers of the mission to send more than 30 ships to protest Israel's four-year blockade of the coastal enclave, Hebrew-language daily Ma'ariv reported. An organizer said 1,000 activists from Spain, Greece, New Zealand, England, the US, Israel and Arab state would participate, Ma'ariv said. >>>

Help Launch a Boat to Gaza!

Help Launch a Boat to Gaza! - Congratulations to Free Gaza Movement on the tremendous work to put together the Gaza Freedom Flotilla in 2010! We are saddened by the tragic deaths and injuries of passengers on the Mavi Marmara, but are heartened by the international outrage and governments who now seem poised to finally press the Israeli government to lift the siege. Gaza Freedom March will continue to support viable efforts to sail more boats to Gaza, now and in the future, as long as this strategy serves to pressure Israel and the complicit governments to lift the blockade. Below is a list of boats preparing to launch this Fall 2010 >>>

 


7.9.2010
 

 

Opfer der Besatzung - Paul Grasse, Büro Inge Höger - Es ist unklar, wie palästinensische Zivilisten gezählt werden. Sehr viele der Siedler, und definitiv alle in Hebron sind bewaffnet und gelten völkerrechtlich dennoch als Zivilisten, obwohl sie Teil der israelischen militärischen Besatzung sind und es eigentlich keine größere Siedlung ohne Militärbasis gibt. Zudem beteiligen sich viele Siedler immer wieder an Angriffen auf Palästinenser.  Palästinenser hingegen zählen offenbar als Kombattanten, sobald sie eine Waffe tragen. Es sind nicht die vergangenen beiden Anschläge auf Siedler, die den Friedensprozess (eine eitle Illusion) gefährden, sondern neben den die Verhandlung führenden korrupten Fatah- und PA-Bürokraten eben die beiden Kriege, Vertreibung, Entrechtung, Tausende palästinensische Tote, die Abriegelung Gazas, das verweigerte Rückkehrrecht, die Annexion und Ausweitung Jerusalems, innerisraelischer Rassismus, die umfassende Ausbeutung aller palästinensischer Ressourcen (außer der Arbeitskraft) etc. Palästinensische Anschläge sind in den letzten Jahren hingegen sehr selten geworden. Im Folgenden habe ich einige Daten zu den Opfern der vergangenen Jahre zusammengestellt, durch die die Absurdität klar wird, die die alleinige Konzentration auf Anschläge auf israelische Siedler als Ursache des Scheiterns des Friedensprozesses (?) bedeutet. Die libanesische As-Safir schreibt die Washingtoner Verhandlungen betreffend übrigens, dass die Überzeugung über deren absolute Sinnlosigkeit die palästinensische Straße vereine wie mittlerweile selten ein Thema. Von 29.9.2000-31.7.2010 hat die israelische Armee in den Besetzten Gebieten 6286 Palästinenser getötet, in Israel selbst 69. Interessanterweise wird nicht zwischen Zivilisten und Bewaffneten unterschieden, sondern höchstens zwischen Personen, die sich an >>>

 
 

Erfolg für die BDS-Bewegung: Norwegen trennt sich von Baufirmen in der Westbank - Am Montag vergangener Woche kündete die norwegische Regierung an, dass sie sich von der Beteiligung an zwei Firmen des israelischen Milliardärs Lev Leviev – Africa Israel Investments und Danya Cebus- zurückzieht. Beide Firmen sind an der Konstruktion von illegalen israelischen Siedlungen in der palästinensischen Westbank beteiligt. >>>

 


Salah Abdel Shafi - Der neue Generaldelegierte Palästinas in Berlin - Salah Abdel Shafi wurde im August 2010 von Präsident Mahmoud Abbas als Generaldelegierter Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt. >>>

 

 

Amerikanische Organisation will Hilfsflugzeug nach Gaza fliegen - Eine amerikanische pro-Palästina Organisation will ein Flugzeug, beladen mit Hilfsgütern, nach Gaza fliegen, da die Grenzen und der See- und Luftraum von Israel blockiert werden. >>>

 
 

Der letzte Krieger von Dschenin - Früher baute Zakaria Zubeidi Bomben. Heute kämpft er im Westjordanland gewaltlos gegen Israel. Doch angekommen in der neuen Zeit ist er noch nicht. >>>

 
 

Palästinenserpräsident Abbas weist Ahmadinedschad zurecht  - Michael Kachel - Irans Präsident Ahmadinedschad ist seit langem dafür bekannt, zur Ablenkung von massiven eigenen Problemen im Land gegen Israel zu wettern. Seit letzter Woche verhandeln die Palästinenser wieder direkt mit Israel. Das ist dem Iraner ein Dorn im Auge. Während einer Rede an der Universität Teheran lehnte Ahmadinedschad die Verhandlungen mit der Begründung ab, dass das Schicksal Palästinas durch palästinensischen Widerstand und nicht in Washington entschieden würde. Palästinenserpräsident Abbas sei eine “Geisel” Israels und daher nicht berechtigt, die Sache der Palästinenser zu vertreten. Irans Außenminister Mottaki assistierte >>>

Störfeuer aus Teheran - Klaus-Dieter Frankenberger - Der iranische Präsident ist bekannt für seine Tiraden und Drohungen. Nun hat auch der ägyptische Präsident offenkundig die Nase voll. Es ist wichtig, dass die moderaten arabischen Staaten einem iranischen Hegemonieanspruch die Grenzen aufzeigen. >>>

 
 

Strict rules imposed by Egypt and Israel on travel out of Gaza mean anyone doing business internationally must rely on the whims of the system.

A businessman in Gaza

 

 

The lights are going out on Gaza - Mohammed Omer - The Muslim festival Eid approaches, but not the end to power cuts that have darkened the month-long Ramadan fasting leading up to the festival. Or to the agony of Gazans, made worse by the reminder that it's approaching festive time. The prolonged electricity cuts, lasting from 12 to 16 hours daily, is the topic of conversation on everyone's lips in the Gaza Strip. It's hot, it's Ramadan, and the people are tired, thirsty, hungry and desperate. The electricity supply began crumbling after the 2006 election when Hamas won, leading to Israel and Egypt imposing an economic blockade. Israel launched air strikes in December 2008, knocking out all the six transformers supplying power to Gaza. >>>

 

 

Hollywood, Broadway Stars Support Israeli Cultural Boycott - Last week, the newly inaugurated, multi-million dollar West Bank cultural center in Ariel announced that all Israel’s major drama companies would perform there in its new theater, marking the first time they ever crossed the Green Line for such performances. The news raised a stir since Israel’s theater community is generally known for espousing liberal-left political views. An even deeper irony is that one of the plays to be presented was Bertold Brecht’s The Caucasian Chalk Circle. This news struck like a lightning bolt through Israel’s artistic community and within days over 50 Israeli actors, directors and producers had signed a letter saying they would refuse to perform in Ariel until there >>>

 

 

"It’s like a situation where two people are sitting negotiating over a piece of cheese..." - Mark Colvin - Direct formal Middle East peace talks begin in Washington tomorrow, after the Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and the Palestinian president Mahmoud Abbas had separate meetings with Barack Obama at the White House today. President Obama is pushing hard for a return to a real peace process, and the leaders of Jordan and Egypt are also there to push things forward. But Hamas killed four Israelis in the West Bank as the conference was being prepared, and the history of these processes is not particularly optimistic. Mustafa Barghouti is an independent member of the Palestinian Legislative Council >>>

 

 

Gilo Wall Removal; Half The Story Told

 


6.9.2010
 

 

Hier herrscht bereits der Faschismus -  Wenn es keine Menschen gäbe, die protestieren, müssten Netanyahu, Livnat und Sa'ar sie erfinden. Nach allem sind diese Persönlichkeiten der letzte lebende Beweis für ein demokratisches Regierungs-System in Israel - Yossi Sarid - Israels Demokratie ist hauptsächlich Dekoration, so wie ein Baum, der nur aus Schönheitsgründen wächst, keine Früchte trägt. Nur wenige Menschen nutzen sie oder die Rechte, die sie bringt. Viele sind lediglich froh, bei den Knessetwahlen mit abzustimmen, sogar deren Anzahl wird langsam immer geringer. Stammt die Passivität der israelischen Staatsbürger von Faulheit, Apathie oder Hoffnungslosigkeit? Das Gefühl, keinerlei Einfluss nehmen zu können oder irgendetwas ändern zu können? Wenn Regierungen genügen, damit  Länder funktionieren, ist die Regierung unnachgiebig und schreibt der Opposition (ihre) Politik vor – mit einer Opposition, die sich aus solchen Personen zusammensetzt wie Tzipi Livni, Shaul Mofaz und Tzachi Hanegbi, ist das bestimmt möglich. Eine Demokratie, die langsam verkümmert, die nicht täglich genutzt wird, wird zu einem überflüssigen Instrument. Aber hier finden wir ein Paradox: Diejenigen, die gegen die Demokratie ankämpfen, um sie zu zerstören und an deren Stelle einen alternativen Staat zu errichten, sind genau die Menschen, die wissen, wie man die Demokratie in vollen Zügen instrumentalisiert. Sowohl die Siedler, als auch die Rabbiner, die ihre Studenten lehren, wie "ihr jüdischer Staat"  aussehen wird, wissen es. In den letzten Monaten scheint es so, als ob der Faschismus bereits hier angekommen sei und direkt hinter der Mauer wartet. Sogar der Genius unserer Zeit – für den das Oberste zuunterst gekehrt wurde – weiß es, wenn er durch seine wöchentlichen Heißluft-Emissionen Recht spricht. Sie brauchen die Demokratie, um sie wegzuwerfen. >>>

 

 

Wie man  Nicht-Juden tötet und Leute beeinflusst: Israelische Rabbiner verteidigen die schockierende religiöse Verteidigung des Tötens von Nicht-Juden  nach einem Buch … -  Max Blumenthal - Als ich in die jüdisch-religiöse Buchhandlung Pomeranz in Jerusalem-Mitte ging, um mich nach dem Buch Torat Ha’Melech oder „The King’s Torah“ zu erkundigen, begann sofort einige Unruhe. „Sind Sie sicher, dass Sie es wollen?“ fragte mich der Besitzer H. Pomeranz halb im Scherz. Der Shaback (Israels Geheimdienst)  würde dann mit Ihnen ein Wort sprechen wollen. Da die Kunden aufhörten, in den Büchern herum zu schmökern und begannen, in meine Richtung zu starren, zeigte Pomeranz auf einen Photoapparat, der an der Wand befestigt war. „Sehen Sie dort hin!“  sagte er, „das geht direkt zum Shabak“ ( Shin Bet). Bald  nachdem das Buch im letzten Jahr veröffentlich wurde, verursachte Tora Ha Melech einen nationalen Aufruhr. Die Kontroverse begann, als ein israelisches Boulevardblatt den Inhalt des Buches (230 Seiten) über Gesetze, die das Töten von Nichtjuden betreffen, verriss. Es ist eine Art Führer für jeden, den die Frage beschäftigt, ob und wann es erlaubt ist, das Leben von Nichtjuden zu nehmen. Nach dem Autor des Buches Rabbi Yitzhak Shapira, ‚haben Nichtjuden  von Natur aus kein Mitleid und sollten getötet werden, um ihre üblen  Neigungen einzuschränken.’ ‚Wenn wir einen Einheimischen >>>

 

 

Kampf ums Bleiberecht - Palästinenser beendet Hungerstreik - Karin Schädler - Er trat vor Israels Botschaft in Berlin in den Hungerstreik, um ein Bleiberecht für seine Familie in Jerusalem zu erwirken. Jetzt wurde eine Lösung für Firas Maraghy gefunden. >>>

Firas ist zu Hause, nachdem er sechs Stunden in der Notaufnahme war, haben sie ihn nachts um eins nach Hause geschickt, weil es nicht nötig sei, dass er da bleibe. EKG und Blut waren okay. Quelle und mehr

Firas Maraghy beendet seinen Hungerstreik

Dokumentation - Hungerstreik von Firas Maraghy >>>

 

 

Ein neuerlicher aussichtsloser Versuch…. - Fritz Edlinger - Der von Barack Obama mit mehr oder minder sanfter Gewalt durchgesetzte Wiederbeginn direkter israelisch-palästinensischer „Friedensverhandlungen“ hat sich – zumindest hinsichtlich der großartigen Inszenierung und des zur Schau getragenen Optimismus angenehm von der Annapolis-Inszenierung von George W. Bush unterschieden, dennoch sind die Erfolgsaussichten kaum besser. Der professionelleren Vorbereitung durch den Sonder-Vermittler George Mitchell steht eine deutlich kompliziertere regionale Konstellation gegenüber. Die Regierung Netanjahu ist zweifellos nicht mit der Vorgängerregierung Olmert vergleichbar und der innerpalästinensische Konflikt ist um nichts einfacher geworden. Wie es gerade jetzt gelingen sollte, eine politische Lösung, deren wesentliche Parameter ja bereits seit vielen Jahren auf dem Tisch liegen, zu finden und auch durchzusetzen, ist mehr als fragwürdig. Da ist einmal die israelische Seite: Die Konstellation der gegenwärtigen Rechts-Regierung gestattet eigentlich Ministerpräsident Netanjahu kaum einen nennenswerten Spielraum, will er die Existenz seiner Regierung nicht ernsthaft infrage stellen. Da hilft ihm auch der Trick, seinen Außenminister und Sprecher der rechtsradikalen Minderheit in Regierung und Knesseth aus dem Verhandlungsteam heraus zu halten, kaum etwas. Und die jüngste Ankündigung, einen eventuellen Vertrag einer Volksabstimmung unterziehen zu wollen, ist aus meiner Sicht eher als rückversichernde Ausrede zu werten. Und noch etwas wird von vielen Friedensfreunden bzw. –stiftern geflissentlich übersehen: Die Israelis haben – nach dem fast vollständig beendeten (illegalen) Bau der „Sicherheitsbarriere“ und einer bereits sehr weitgehenden Trennung zwischen Israelis und Palästinensern – keine besondere Eile mit einem Frieden. Der frühere israelische Außenminister Schlomo Ben Ami weist in seinem in der deutschen Internet-Plattform Qantara veröffentlichten >>>

 

 

"Das Ziel ist eine Einigung, die zwischen den Parteien ausgehandelt wird und die Besatzung beendet" - Im Wortlaut: Rede des US-Präsidenten Barack Obama anlässlich der Nahostgespräche in Washington - Im Folgenden dokumentieren wir die Rede von US-Präsident Barack Obama, die er nach den bilateralen Treffen mit Ministerpräsident Netanjahu, Präsident Abbas, König Abdullah von Jordanien und Präsident Mubarak am 1. September 2010 im Rosengarten des Weißen Hauses hielt. Die Übertsetzung besorgte der Amerika Dienst. >>>

 

 

Bomben auf Gaza - Schwere Luftangriffe der israelischen Armee auf palästinensische Tunnelanlagen. Teilnahme von Abbas an den sogenannten Friedensgesprächen scharf kritisiert - Karin Leukefeld - Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Sonntag drei schwere Luftangriffe auf den südlichen Gazastreifen geflogen. Die Bombardierung habe illegalen Tunnelanlagen und einem früheren Lager der Qassam-Brigaden, dem bewaffneten Arm der Hamas, gegolten, erklärte eine Armeesprecherin. Bei dem Angriff an der Grenze zu Ägypten kamen nach palästinensischen Angaben mindestens zwei Männer ums Leben >>>

israeli jets bomb Gaza cities.

 

 

Michael Warschawski (Mikado) Speaks about Zionism

 

 

RISE OF PALESTINIAN CIVIL RIGHTS MOVEMENT

 

 

IS SOME CRITIQUE OF ISRAEL ANTISEMITIC?

 
 

ABBAS ISOLATED IN MID EAST TALKS

 
 

Shoes and eggs fly Tony Blair's way at book signing in Dublin

Police scuffled with demonstrators in Ireland's capital, Dublin, as former British Prime Minister Tony Blair arrived at a bookstore to sign copies of his memoirs. A shoe, eggs and other projectiles were thrown toward Blair as he emerged from his car, but they did not hit him. At one point, a policeman and demonstrator crashed to the ground as officers struggled to control the protesters, who were demonstrating against Blair's actions in Iraq, Afghanistan and the Middle East. The protesters were heard chanting 'Tony Blair: war criminal' as his car arrived at Eason's book store. Blair was paid a 4 million pound (7 million US dollar) advance for his memoirs, entitled 'A Journey,' which mounts a strong defence of his policies during his decade as prime minister, including the 2003 invasion of Iraq. >>>

 
   

Interview With Kate O'Sullivan after making Citizen's Arrest on Tony Blair (Ireland)

IPSC TV interviews activist Kate O'Sullivan who today - Saturday 4th September - made a citizen's arrest on former British Prime Minister Tony Blair at a book signing in Eason's in Dublin, Ireland. Unfortunately the Gardaí (Irish Police) refused to act on the arrest, preferring instead to detain Ms. O'Sullivan for half an hour in a stairwell.
 

 
   

 

Waiting to return - Gideon Levy - A father and his paralyzed young daughter are in the West Bank, separated from the girl`s mother and their other two children in Jordan. Why won`t Israel allow family reunification? Because the mother was born in Gaza.

 

 

Shock, awe - and denial - Gitit Ginat--What is going on here? Without going into who`s right and who`s wrong, the IDF has been dealing in diverse ways with the routine of the occupation for more than 40 years. Or, as one commenter wrote about the Breaking the Silence photos, "And let`s say that not even a single soldier ever had his picture taken next to a dead body - would that make the occupation all right?"

 

 

Boycotts are legitimate Op-ed: Boycotts are the Jewish way, so why all the fuss over Ariel theater embargo? - Gideon Eshet--So why do actor Dror Keren and author David Grossman deserve all the nonsensical condemnations? For acting like Jews and their governments had been acting for many generations? For doing what any freedom fighter who objects to discrimination and oppression would do?

 


5.9.2010
 

 

Blau und weiß: wo Uri Avnery nicht recht hat - Michael Warschawski, Alternatives Informationszentrum (AIC) - Schon einmal hat Uri Avnery seinen Blog dazu benützt, die Boykott-, Divestment- und Sanktionen-Kampagne gegen Israel zu kritisieren. Unter dem Titel „Rot und Grün“ kommentiert Avnery das lange und interessante Programm, das kürzlich im israelischen Fernsehkanal 10  über die zunehmende internationale Isolierung Israels ausgestrahlt wurde.. Avnery der  erfahrene Journalist und Aktivist wiederholte sein Hauptargument gegen die „Boykott Israel“-Kampagne und die Notwendigkeit, sich bei Boykott nur auf die Siedler- und Siedlungsprodukte zu konzentrieren. Ich habe mich schon einmal  bei einer ähnlichen Kritik Avnerys geäußert, aber die wohl-verdiente Autorität Uri Avnerys innerhalb der internationalen Solidaritätsbewegung erfordert eine Debatte über das, was ich als seine  (tatsächlich sehr wenigen) irrtümlichen Ansichten betrachte. „Tatsächlich sei gar keine weltweite Organisation nötig, weil überall  spontane pro-palästinensische und anti-israelische Gefühle auftauchen. Nach der „Cast-Lead“-Operation und der Flotilla-Affäre, habe sich der Prozess beschleunigt,“ fasst Avnery zusammen. Nach dieser Zusammenfassung konzentriert sich Uris Blog auf eine Kritik der Boykott-Israel –Kampagne. Sein Hauptargument ist, dass die Kampagne nicht  >>>

 
 

Firas Maraghy ist nun im Krankenhaus, er hat seinen Hungerstreik beendet -  Ursula Behr - Um ca 17 Uhr 30 wurde Firas unter großem Beifall verabschiedet und ins Krankenhaus gefahren. - viele Fotos >>>

Fotoserie - Palästina heute -  Heute, am 4.9.2010, gegen 16:00, versammelten sich rund 100 Freunde von Firas, die mit ihm diese schweren 40 Tage und Nächte durchlitten hatten, um seinen Entschluss, den Hungerstreik zu beenden, mit ihm zu feiern. Das Treffen wurde in kleines Fest, an dem auch einige der Nachbarn aus der Umgebung, “meine Nachbarn” hatte Firas immer gesagt, teilnahmen. Die Gesichter aller zeigen die Erleichterung über das Ende dieses Kampfes. >>>            Bildquelle rechts Ursula Behr >>>         Bildquelle links Palästina heute >>>

Dokumentation - Hungerstreik von Firas Maraghy >>>             

 

   

 
 

Friedlicher Widerstand in der Westbank, 3. September 2010 - Übersetzung und Bearbeitung - Martina Lauer

 Bil’in: Massive Behinderung der Demonstration durch die IDF - In Solidarität mit Bil’lin marschierten internationale und israelische Aktivisten am vierten Freitag von Ramadan in Richtung Mauer, um gegen die Konfiszierung von Bil’ins Land für die Erweiterung der illegalen israelischen Siedlung Modi’in Illit und die Menschenrechtsverletzungen der IDF zu protestieren. Bevor die Demonstranten die Trennmauer erreichen konnten, kamen sie bereits unter massiven Tränengasbeschuss, selbst Zuschauer jenseits der Demonstrationsroute waren nicht ausgenommen. Dann begann die zweite Phase der massiven Behinderung der friedlichen Demonstration: IDF Soldaten rannten in die Menge und schossen gummiummantelte Stahlkugeln auf die fliehenden Demonstranten. Gleichzeitig brachen Soldaten unter den Bäumen am Wegrand hervor, um Demonstrationsteilnehmer zu ergreifen und  verhaften, diese Woche allerdings vergeblich.
http://www.bilin-ffj.org/index.php?option=com_content&task=view&id=309&Itemid=1

VIDEO Clip Bilin Demo footage and Lowkey Music


Kantinenfond für politische Gefangene
- Das Bürgerkomitee Bil’in informierte diese Woche über den „Kantinenfond“ für politische Gefangene des zivilen Widerstandes in der Westbank:“Das Essen hier ist ein grosses Problem“, so beschrieb Abdallah Abu Rahmah vom Bürgerkomitee Bil’in in einem Brief aus dem Gefängnis Ofer im Februar 2010 seine Lage. Gefangene werden nicht ausreichend versorgt und hängen davon ab, dass ihre Familien Geld auf ein Konto einbezahlen, damit sich die Inhaftierten in der Kantine Essen kaufen können. (Abdallah Abu Rahmah befindet sich seit Dezember 2009 im Gefängnis und wurde im August wegen der Organisation und Teilnahme am zivilen Widerstand in der Westbank verurteilt.) Seit 2005 mussten beinahe 100 Einwohner von Bilin eine zeitlang im Gefängnis sitzen; in Nil’in wurden seit 2008 mehr als 120 Menschen verhaftet. Zur Zeit erwarten 40 Gefangene ihre Verurteilung zu Gefängnisstrafen für die Teilnahme an den gewaltfreien Protesten, darunter zwei Mitglieder des Bürgerkomitees Bil‘in und drei Mitglieder des Bürgerkomitees Nil’in.

Im Militärgerichtssystem der IDF basieren die Mehrzahl der belastenden Zeugenaussagen auf erzwungenen Geständnissen von meist minderjährigen Jugendlichen; der Vorwurf des „Steinewerfens“ genügt, um Angeklagte für die Dauer des Gerichtsverfahrens hinter Gittern zu bringen. Viele Familien geraten durch die Verhaftung des Alleinverdieners in finanzielle Schwierigkeiten und können nur wenig tun, um ihre Familienmitglieder im Gefängnis zu unterstützen.
Für weitere Informationen zum Kantinenfonds gehen Sie bitt zur Webseite des Dorfes Bil’in.
 
http://www.bilin-village.org/english/activities-and-support/Collecting-donations-for-Canteen-accounts-of-the-popular-struggle-prisoners


Nil’in: Zwei internationale Friedensaktivisten verhaftet
- Das Freitagsgebet unter den Oliverbäumen eröffnete die Demonstration in Nil’in- trotz intensiver Mittagshitze und dem Tagesfasten im Monat Ramadan-  gegen die illegale israelische Mauer in der West Bank  und die Landannexionen zur Erweiterung der nahegelegenen  Siedlung Modi‘in Illit, mit 42 000 Einwohnern die grösste der illegalen israelischen Kolonien in der Westbank. Heute trugen die örtlichen Teilnehmer und eine Gruppe von internationalen und israelischen Unterstützern Plakate und Bilder gegen die menschnunwürdige Behandlung palästinensischer Gefangener durch die israelische Besatzungsarmee (IOF). Sie protestierten auch gegen den Diebstahl und die Zerstörung ihres Landes: Vor drei Wochen setzten israelische Soldaten einige Olivenbäume, die unzugänglich für ihre Besitzer aus Nil’in hinter der hohen Betonwand verschwunden sind, in Brand, was die Bauern angesichts der kommenden Olivenernte besonders schmerzt. Die Demonstranten sahen sich wohlbekannten Taktiken der IOF gegenüber, als sie die Mauer erreichten: Sanitäter mussten sechs Aktivisten behandeln, die im dichten Tränengas nicht mehr atmen konnten; Soldaten umzirkelten und verfolgten die Demonstranten mit dem Ziel der Verhaftung. Zwei internationale Aktivisten wurden brutal festgenommen und nach langen Verhören freigelassen. Vergangene Woche präsentierten israelische Soldaten  eine neue militärische Verfügung, die freitags den Ort der Deomnstration neben der illegalen Mauer in Nil’in von 10 morgens bis 10 Uhr abends zur geschlossenen Militärzone erklärt. Eine Luftaufnahme, der neuen Verfügung beigeheftet, zeigt einen Teil von Nil’ins Land an der Annexionsmauer als „geschlossene Zone“, etwas weniger Land, als in der alten Militärverfügung, die in den vergangenen sechs Monaten  den Zugang für Teilnehmer an den Freitagsprotesten in Nil’in und dem Nachbardorf Bil‘in blockieren sollte. Einige Sanitäter und Kameraleute konnten anhand des Luftbildes belegen, dass sie sich ausserhalb der „geschlossenen Zone“ befanden, als sie von den Soldaten letzte Woche festgenommen wurden. Inzwischen sind die sieben wieder auf freiem Fuss.
http://www.awalls.org/arrested_and_injured_demonstrators_during_weekend_demonstrations
http://palsolidarity.org/2010/08/14162/

8. Woche gegen die Apartheidmauer vom 9.-16. November 2010 - „Stoppt die Mauer. Apartheid  muss der Vergangenheit angehören.“  - Die palästinensische Organisation Stop the Wall ruft zum verstärkten Protest gegen die teilweise 12 Meter hohe Betonwand auf.

Nach acht Jahren Konstruktion sind über 60% der Mauer gebaut, wurden Gemeinden zu Ghettos und werden über 260 000 Menschen mit Vertreibung, Landkonfiszierung und dem Diebstahl von Wasserresourcen bedroht.

Die internationale Gemeinschaft ignoriert weiterhin die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes vom Juli 2004, dass die israelische Mauer abgebaut werden muss und die internationale Gemeinschaft völkerrechtlich verpflichtet ist, Israel zur Anerkennung dieser Entscheidung zu bringen. Für Anfang November ruft Stop- the-Wall zu weltweiten Aktionen gegen die israelische Mauer auf:
„Informiert  die Öffentlichkeit in Euern Ländern, Gemeinden und Insitutionen über die Mauer als Monument des israelischen Apartheidsystems und über die palästinensische Widerstandsbewegung dagegen.
Beendet die Straffreiheit Israels.
Israel darf von der Unterdrückung nicht länger profitieren.
Stoppt die israelische Kampagne gegen den friedlichen Widerstand gegen die Mauer!“

In den vergangenen Jahren hat sich der Widerstand in der Westbank weit verbreitet. Al-Ma’sara, al-Walajeh, Wadi Rahal, Beit Jala, Bil’in, Ni’lin, Nabi Saleh, Awarta, Iraq Burin, Burin, Beit Rima und viele Orte in der Westbank haben gegen die Mauer mobilisiert.
http://stopthewall.org/latestnews/2361.shtml

PHOTO Police Violence in Silwan, September 1 2010 - Police continue hurting Dr. Daniel Dukarevich after breaking his glasses and pushing him to the ground. From Active Stills via Joseph Dana.

Clip Bilin Demo footage and Lowkey Music

 

 

Schadensbegrenzung - Uri Avnery - EINE HOLLÄNDISCHE Journalistin bat mich am letzten Mittwoch, die Gedanken  Binyamin Netanjahus auf seinem Weg nach Washington zu erraten. Anscheinend war sie mit dem Ergebnis zufrieden, weil sie mich dann darum bat, auch die Gedanken von Mamoud Abbas zu erraten. Es muss ihr gefallen haben, weil sie mich dann auch noch darum bat, dasselbe  mit Barack Obama zu tun. Hier folgt, was ich zu ihr sagte: NETANYAHUS GEDANKEN auf dem Weg nach Washington. Die Hauptsache ist, den Schaden zu  begrenzen. Gerade jetzt fragte mich jemand, wie ich unsere Situation in vier Jahren sehen würde. Vier Jahre!? Ich versuche zu denken, was in vier Wochen sein wird, wenn der Baustopp zu Ende ist! Ich fühle mich wie ein Offizier, der auf der Brücke der Titanic steht und sieht, wie der schreckliche Eisberg bedrohlich näher rückt. Diese Siedler (ja, ja ich weiß, ich sollte sie „Bewohner von Judäa und Samaria“ nennen,)* mit denen ist nicht zu spielen. Unmöglich, sie zur Vernunft zu bringen und sie davon zu überzeugen, sich still zu verhalten, während wir nach Wegen schauen, wie man das Einfrieren des Siedlungsbaus umgehen kann. Arik ((Sharon))* versuchte es. Als er die Trennung vom Gazastreifen versuchte, sagte er  zu den Siedlern: lasst uns ein Dutzend kleiner Siedlungen opfern, um die hundert anderen zu retten. Amputieren wir einen kleinen Finger, um den ganzen Körper zu retten. Es half nichts. Die Siedler entschieden sich, für jede einzelne Siedlung zu kämpfen. Als wir letztes Jahr anfingen, über das Einfrieren  des Siedlungsplans zu diskutieren, kämpfte ich wie ein Löwe, um dieses statt auf ein Jahr – wie Obama es verlangte -  auf zehn Monate zu begrenzen. Wir beide verstanden den Unterschied: die zehn Monate gehen auf der Höhe der amerikanischen Wahlkampagne zu Ende. Ein Jahr würde nach den Wahlen sein. Ich dachte, wenn das Einfrieren im September zu Ende geht, dann würde Obama nicht wagen, mich zu zwingen, das Moratorium zu verlängern. Die jüdischen Stimmen und das jüdische Geld wird die Sache völlig verändern. >>>

 

 

Wir, eine Gruppe interessierter Israelreisender, haben heute den Ort Arakib besucht und dort den Scheich Sajjach getroffen. Mit großer Erschütterung hörten wir seinen Bericht von der Zerstörung des Dorfes, der Vertreibung der Familien und der Vernichtung der Olivenhaine. Mit eigenen Augen sahen wir die von den israelischen Sicherheitskräften angerichteten Verwüstungen des Beduinendorfes: Zerstörte Haus- und Autoteile, verbogene Wellblechdächer, zerbrochenes Inventar. Einzig der Friedhof der Beduinen blieb unversehrt.

Menschen alles zu nehmen und sie an den Gräbern ihrer Ahnen stehen zu lassen, kommt einer Politik der verbrannten Erde gleich.

Wir appelieren an die politische Öffentlichkeit, diese menschenverachtenden Aktionen nicht länger durch Schweigen hinzunehmen, sondern die israelische Regierung aufzufordern, das seit Generationen bestehende Wohn- und Lebensrecht der Beduinen wieder herzustellen.     Reisegruppe Club Voltaire München – Israel 3. Septemberg 2010

Petra Finsterle - Günter Rath - Giselind Link - Mechthild Schreiber - Brigitte Schuchard - Maria Dietl - Marie Voss - Heidrun Hartmann - Saskia Siebe - Wolfgang Link - Dr. Hella Schlumberger - Dr. Peter Voß - Dr. Siglinde Hesse - Anna Fischer-Amann - Friedbert Mühldorfer - Rosi Mittermaier-Mühldorfer - Felix Färber - Lissy Pawelka - Manfred Unger - Dr. Michaela Siebe - 3. September 2010

 

 

In photos: Bethlehem checkpoint crowded on Friday - Even though only women over 40 and men over 50 are allowed by Israel to go to Al-Aqsa for Ramadan Friday prayers, all checkpoints around the city were crowded. Image from Bethlehem.

 

 

The silent treatment - William Parry - New Statesman "Musicians have a long history of rallying the public to supporting political causes. The global anti-apartheid movement got the fillip it desperately needed when musicians began supporting it."

 

 

No, Aluf, You HAVE Been Corrupted - Gideon Levy comments on his editorial page editor`s biographical op-ed detailing his experience as a military prison warden in Lebanon.

 


4.9.2010
 

 

Ich werde morgen, am 4. September 2010 um 17 Uhr, nach 41 Tagen Hungerstreik, diese Phase meines Protests beenden. - Firas Maraghy, 3. September 2010 - Presseerklärung - Wie bereits in meiner Presseerklärung vom 31. August 2010 dargelegt, hatte mein am 26.07.2010 begonnener Hungerstreik immer zum Ziel, meine im Dezember 2009 geborene Tochter Zaynab als Einwohnerin Ostjerusalems, sowie meine Ehe mit der deutschen Staatsbürgerin Wiebke Diehl zu registrieren.
Ich forderte von Anfang an ein sicheres Bleiberecht für meine Familie und mich in meiner Geburtsstadt und der Geburtsstadt meiner Väter und Vorväter. Diese Forderung steht in Einklang mit internationalem Recht, insbesondere mit Artikel 13 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Seit ich in meiner letzten Presseerklärung angeboten habe, in Begleitung eines hochrangigen deutschen Politikers oder einer Person des öffentlichen Lebens nach Jerusalem zu fahren, um ein Gespräch mit Herrn Amos Arbel, dem Direktor des „Registration and Civil Status Department“ des Innenministeriums Israels, zu führen, ist Bewegung in meine Angelegenheit gekommen. Mir wurde von der israelischen Botschaft zugesichert, dass bei diesem Gespräch tatsächlich eine Lösung gefunden werden soll. Zudem wurde mir ein konkreter Termin mit Herrn Arbel vermittelt. Da dieser Termin bereits Mitte September liegt und ich diesen aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen kann, wurde mir versprochen, den Termin um wenige Wochen zu verschieben. Ich erkläre mich bereit, einen solchen Termin wahrzunehmen und dafür nach Jerusalem zu fahren.
Herr Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags, dem ich für seine Vermittlung zwischen unserer Familie und der israelischen Botschaft sehr herzlich danke, hat sich bereit erklärt, mich bei dieser Reise zu begleiten.  Die israelische Seite verlangt, dass auch meine Tochter Zaynab für eine Registrierung zugegen sein muss. Mir wurde eine schriftliche Garantie versprochen, dass ein deutscher Pass der Registrierung meiner Tochter als Einwohnerin Ostjerusalems nicht entgegenstehen wird. Nur wenn eine solche Garantie gegeben wird, bin ich bereit, meine Tochter auf die Reise mitzunehmen.
Ich hoffe, dass der von israelischer Seite bekundete Wille, die Angelegenheit einvernehmlich zu lösen, tatsächlich zur unmittelbaren Registrierung meiner Tochter und meiner Ehe führt.
Es ging mir nie darum, die gesamten politischen Verhältnisse zu ändern. Obwohl ich grundsätzlich weiterhin die israelische Botschaft als verantwortlich auch für die Palästinenser Ostjerusalems betrachte, bin ich darum bereit, meinen Beitrag zu einem Kompromiss zu leisten. Ich werde darum morgen, am 4. September 2010 um 17 Uhr, nach 41 Tagen Hungerstreik, diese Phase meines Protests beenden.
Dies geschieht im Vertrauen darauf, dass die mir auch durch die Vermittlung hochrangiger Politiker gemachten Zusagen erfüllt werden.                  


Dokumentation - Hungerstreik von Firas Maraghy vor der Israelischen Botschaft in Berlin >>>

 
 

Deutsches Investment: Raubbau im Palästinensergebiet - Bagger arbeiten sich ins Erdreich vor, ein Lastwagen nach dem anderen wird mit Schotter und Kies gefüllt. Der Betrieb im riesigen Steinbruch "Nahal Raba" im Westjordanland ist rege. Die Lastwagen transportieren ihre Beute aus dem besetzten Palästinenser-Gebiet nach Israel ab. Den Gewinn streicht die deutsche Firma HeidelbergCement ein, die den Steinbruch über eine israelische Tochterfirma betreibt. Die Palästinenser aber gehen leer aus. >>>

Video - Deutsches Investment: Raubbau im Palästinensergebiet >>>                      Auch >>>

 
 

Nahost: Friedensverhandlungen und Kriegsgefahr - Plädoyer für eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten - Clemens Ronnefeldt - „Die Kriegsgefahr im Nahen und Mittleren Osten ist in den vergangenen Wochen dramatisch gewachsen. Vier Faktoren, die jeder für sich schon destabilisierend sind, verstärken sich dabei: Resignation, das Fehlverhalten lokaler Regierungen, ein regionales Machtvakuum sowie das Fehlen externer Vermittlung“, schrieb Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin (SWP), am 5. Juli 2010 in der Süddeutschen Zeitung (nachfolgend abgekürzt: SZ). Überblick über Konflikte der Region Naher und Mittlerer Osten - Wie die Vergangenheit zeigte, verliefen bisher fast alle Versuche, Teilkonflikte im Nahen und Mittleren Osten jeweils einzeln zu lösen, im Sande. Wie soll der israelisch-palästinensische Kern-Konflikt gelöst werden, ohne die von der Flüchtlingsfrage betroffenen Länder Libanon, Jordanien oder Syrien, das zudem seit 1967 die Rückgabe der Golanhöhen einfordert. Ägypten mit der gemeinsamen Grenze zum Gazastreifen hatte sechs Monate vor dem jüngsten Gazakrieg 2008/2009 zwischen Hamas und israelischer Regierung die Einstellung des Raketenbeschusses durch die Hamas bei gleichzeitiger israelischer Grenzöffnung für Güter und Waren in den Gazastreifen ausgehandelt und könnte auch in Zukunft eine konstruktive Rolle spielen, sofern das Land nach dem Tod 82-jährigen Staatschefs Hosni Mubarak nicht ins Chaos abgleitet. >>>

 
 

»Den Druck auf Israel erhöhen« - Vorbedingungen für Verhandlungen von Tel Aviv, nicht von Palästinensern. Gespräch mit Souheil Al-Natour - Interview: Karin Leukefeld - Souheil Al-Natour leitet das Zentrum für menschliche Entwicklung im palästinensischen Flüchtlingslager Mar Elias in Beirut und ist Vertreter der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas, DFLP. Warum hat sich die DFLP gegen die »direkten Gespräche« in Washington ausgesprochen? >>>

 
 

»Den Krieg gegen Iran verhindern« - Vom Deutschen Freidenkerverband initiierte Unterschriftenaktion fordert Stopp der militärischen Vorbereitungen und Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran. Ein Gespräch mit Klaus Hartmann - Rüdiger Göbel -  Es gibt eine vom Kasseler Friedensratschlag initiierte bundesweite Unterschriftenaktion: »Den Krieg in Afghanistan beenden«. Jetzt haben die Freidenker die Initiative zu einer Aktion gegen die Gefahr eines Iran-Krieges ergriffen. Richtet sich diese Aktion gegen die Initiatoren des Afghanistan-Aufrufs, unterstützen Sie die Forderung nach Abzug der Bundeswehr nicht? Selbstverständlich unterstütze ich die Forderung nach sofortigem Abzug. Ich habe den Aufruf auch unterschrieben, obwohl nur der »sofortige Beginn« des Abzugs gefordert wird. >>>

Aufruf - Den Krieg gegen Iran verhindern Kriegstreiber stoppen, Sanktionen aufheben - UNTERSCHREIBEN SIE BITTE

 

 

Ahmad Tibi: Pressing Netanyahu is the key to success in Mideast peace talks - The only way out of the impasse is for Jews to - recognize Palestinians as their equals and negotiate with them on that basis. A fair two-state solution requires the abrogation of all laws, both in Israel and the occupied territories, that raise Jews above Palestinians. This is a point the US, notwithstanding the recent dangerous demagoguery of some of its politicians in seeking to elevate Christian and Jewish religious rights over those held by Muslim Americans, should still understand.... >>>

 

 

Settlers harass family near settlement - Ma`an News Agency "Approximately 50 Israeli settlers attacked the home of a Palestinian family near the illegal Kiryat Arba settlement on Wednesday, reportedly in response to the killing of four Israelis one day earlier. "

 

 

Look at this list of settler-initiated crimes against Palestinians in the last few weeks - Seham - I have been to the West Bank, I have seen with my own eyes how the settlers walk around with machine guns, terrorizing the native Palestinian population. They are only in the West Bank to justify a continued Israeli military presence there; and they are armed to the teeth. Where did the settlers get their machine guns from? Where did the settlers learn that it is OK to hate Palestinians, that their presence in the OPT is justified even if it comes with the wholesale subjugation of a people? The settlers, the majority of them are trouble-makers who need to be removed from the Palestinian territories, asap. >>>

 
 

Two dead and four children injured in Israeli nail bomb attack in Beit Hanoun, Gaza

 

 

Palestinian source: U.S. pressuring Abbas to continue talks even if settlements expand - Avi Issacharoff - Haaretz "According to the source, a Palestinian okay to the renewal of construction just as direct talks are resumed is politically impossible. Sources in Ramallah said yesterday that both the Israelis and Americans know Abbas` likely course of action. At first, Abbas will demand that the talks not last longer than a year, culminating with the establishment of a Palestinian state in the 1967 borders, and with Jerusalem as its capital. "

 

 

Fascism is already here -  Yossi Sarid - "If protesters didn`t exist, Netanyahu, Livnat and Sa`ar would have to invent them. After all, these figures are the last living proof of a democratic regime in Israel. "

 

 

Protest in Silwan: It`s about the Settlement not the Archeology - You Tube Video "On September 1st, the settlers in Silwan had a conference on the archeology of what they call "The City of David". A group from Sheikh Jarrah Solidarity (www.justjlm.org) came to protest and inform the participants of the political meanings of the event. The police did the work of the settlers and kicked them out."

 

 

TAKE ACTION: Tell Wikimedia Foundation to change its location of the Wikimania 2011 meeting from Apartheid Israel - Our Appeal to the Wikimedia Foundation - Dear visitors, thank you for your interest in our plea. The next Wikimania conference is set to take place in Haifa, Israel on August 4 – 7, 2011. The location was chosen based on a city bid to host the conference. We are a group of young women and men, from around the world, who are deeply concerned with this problematic choice of venue. We, therefore, respectfully call on the Wikimedia Foundation to: * Read our plea; * Edit the location of Wikimania 2011; and, * View history of apartheid in Israel. This campaign is open source in that everyone is invited to contribute their own messages to further our cause. We invite you to comment here or email us on free[at]wikimania2011.com to send us your supportive arguments so that we can post them on this website.

 


3.9.2010
 

 

Den Staat sofort ausrufen  - Lutz Herden - (...) Für die Verhandlungen in Washington dürften derzeit die israelischen Siedler für den politischen Sprengstoff sorgen, der beide Parteien, Israelis und Palästinenser, weit – zu weit – auseinander treibt.  Um so mehr sollten Präsident Abbas und Premier Fayyad mit einem Paukenschkag dafür sorgen, den Konflikt um einen fortgesetzten Siedlungsbau so zu behandeln, wie er es verdient. Als eine untergeordnete, keine Haupt-Frage, wenn es um die Zweistaatlichkeit in Palästina geht. Präsident Abbas könnte insofern die Verhandlungen mit der Erklärung eröffnen, seine Autonomiebehörde sei aufgelöst – er stehe jetzt einer palästinensischen Regierung vor.  >>>

 

 

Interview mit dem Meinungsforscher Khalil Shikaki - Nahöstliche Paradoxien - Heute werden die direkten Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis erneut aufgenommen. Zwar sieht die Mehrheit der Israelis und Palästinenser keine Alternative zu den Friedensverhandlungen, glaubt jedoch auch nicht an deren Erfolg. Darüber sprach Muhannad Adam mit dem palästinensischen Meinungsforscher Khalil Shikaki. >>>

 

 

 

Das abgeschottete Land - Zum ersten Mal seit Jahren verhandeln Israelis und Palästinenser wieder über Frieden. Doch wo hört Israel auf, wo beginnt Palästina? Eine Reise an Mauern, Zäune und Ufer. - Als er die Landkarte Israels ausgebreitet vor sich sieht, wird Meron Benvenisti wütend. Seine Augenbrauen heben sich, er fuchtelt mit den faltigen Händen. Die Stimme dröhnt durch seine Wohnung in Jerusalem. »Was soll das sein? Können Sie mir das erklären?« Er kennt Karten, er kennt Grenzen in allen ihren Formen, die durchlässigen wie die unüberwindbaren. Er kennt den Verlauf der Pläne für dieses Land, Benvenisti war einmal stellvertretender Bürgermeister Jerusalems gewesen, damals, in der Amtszeit von Teddy Kollek in den siebziger Jahren, den man einen »Brückenbauer« zwischen Juden und Arabern nannte. Benvenisti ist inzwischen ein radikaler Kritiker der israelischen Palästina-Politik, der nicht etwa an eine Zweistaatenlösung glaubt, an der 1947 bereits die UN scheiterten. >>>

 

 

Kampf um Souveränität und Würde - Unter dem Titel »Den Krieg gegen Iran verhindern. Kriegstreiber stoppen, Sanktionen aufheben« fordern die Unterzeichner des Appells von Bundestag und Bundesregierung: – Stopp aller Sanktionen und sonstigen Kriegsvorbereitungen – keine Beteiligung am militärischen Aufmarsch gegen den Iran – sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und dem gesamten Nahen und Mittleren Osten sowie Einstellung aller Waffenexporte – Eintreten für die Geltung des Atomwaffensperrvertrages für alle Länder und eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten einschließlich Iran und Israel. Zu den Erstunterzeichnern gehören u. a.: Erhard Arendt, Hans Bauer, Johannes M. Becker, Christine Buchholz, Hermann Dierkes, Annelies Fikentscher, Joachim Guilliard, Heinz-W. Hammer, Evelyn Hecht-Galinski, Inge Höger, Claudia Karas, Sabine Kebir, Dietrich Kittner, Siegfried Mechler, Knut Mellenthin, Norman Paech, Doris und George Pumphrey, Klaus von Raussendorff, Wolfgang Richter (Berlin), Ellen Rohlfs, Rainer Rupp, Sabine Schiffer, (...) Der Aufruf kann auf der Webseite des Deutschen Freidenkerverbandes unterzeichnet werden >>>

 

 

Es Sarrazint, brodert aus allen EckenWolfgang Stegemann

Sehr geehrte Frau Weber,

Sie sind nun in Gaza und haben Angst. Denn die bösen Israelis könnten reagieren auf den gemeinen Mord an vier ihrer Landsleute. Wenn ich richtig informiert bin, so sind diese vier Menschen in grausamer Weise hingerichtet worden - man sieht dies ansonsten nur in amerikanischen Brutalofilmen. Ihre Reaktion darauf: Sie haben in Ihrem fabelhaften Rundbrief an "Alle" pflichtgemäß mitgeteilt, dass Sie gegen Gewalt sind - etwa so: übrigens, ich bin gegen jede Form von Gewalt. Zugleich weinen Sie sich aus, weil Sie befürchten, dass es eine israelische Reaktion auf diese Gemeinheit geben könnte. Doch man hat Sie beruhigt: Ihr Kloß im Magen ist rein psychisch, denn im Gazastreifen rechnet man damit, dass andere eher das Ziel israelischer Angriffe sein werden, Libanon, Iran oder Syrien. Das hilft Ihrem Kloß. Was für eine erbärmliche Existenz. Sie klagen über die scheußlichen Zustände in Gaza ("natürlich" sind die Israelis für alle Kakerlaken und den Dreck auf den Straßen dort verantwortlich, denn die dort wohnenden Palästinenser haben alle Hände damit zu tun, nichts zu tun oder Israelis zu töten; Kakerlaken gehören nicht zum Programm). Klar, das kommt nicht gut, was ich schreibe, denn Sie befinden sich im Moment im Land der Opfer, die, wenn Sie töten, nur als Opfer töten. Sie sind eine Ärztin - hat dies irgendetwas mit Ihrer moralischen Integrität zu tun? Ich sage Ihnen offen: nein, erbärmlicher Weise: nein. Klar, Sie sind mit einem Palästinenser verheiratet - doch ändert dies moralische Werte (jedenfalls westliche Werte, was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter "Westler")?  Sie bekommen mit Sicherheit nicht häufig so furchtbare mails wie meine, denn darin ist sich Ihre Welt einig, alles, was falsch ist, ist israelisch, oder, um es noch deutlicher zu sagen:jüdisch! 

Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim - ich meine das ehrlich. Ich habe allerdings keine Hoffnung, dass Sie irgendwann einmal die Werte westlicher Demokratien teilen. Doch das ist am Ende nicht wirklich wichtig, denn ich bin davon überzeugt, dass Leute wie Sie am Ende verlieren werden. Denn Sie wollen nichts Gutes.

Bitte, Schicken Sie diesen Brief an "Alle". 

Nun, wir  haben wir ihm die Freude bereitet.

Wolfgang Stegemann – Wikipedia
Neues Testament - Prof. Dr. Wolfgang Stegemann

 

 

Friedensverhandlungen: „Israel hat viel mehr zu verlieren“ - Der Gipfel in Washington verspricht wieder Bewegung im Friedensprozess. Nahost-Experte Volker Perthes erklärt im Interview, warum ausgerechnet Obama Israels letzte Chance ist und das Land ohne Zwei-Staaten-Lösung unter gehen würde >>>.

 

 

Viele Broders haben Sarrazin den Weg geebnet. Einer heißt Roger Köppel, siehe die Beiträge unter Faschismus, Faschismus und Faschismus, der sich hier, Video, fünf Minuten, arglos gibt und bei Sarrazin nichts Verbrecherisches oder Falsches zu erkennen vermag. - Thomas Immanuel Steinberg

 

 

Schas-Mentor Ovadia Josef: Vom Biedermann zum Brandstifter - Ovadia Josef, geistliches Oberhaupt der israelischen Schas-Partei, meldet sich im Vorfeld der Friedensverhandlungen zu Wort – und wünscht den Palästinensern »die Pest«. Nicht seine erste verbale Entgleisung. In den vergangenen Jahren hat er sich zum Radikalen gewandelt >>>

 

 

Abbas in der Zwickmühle - Karin Leukefeld - Neue Runde direkter israelisch-palästinensischer Friedensgespräche beginnt in Washington / Druck aus Israel und USA, Kritik von Hamas am Palästinenser-Chef - Nur einen Tag vor Beginn der neuen Gespräche zwischen Palästinenserpräsident Abbas und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu haben Palästinenser vier Israelis nahe der illegalen Siedlung Kiryat Arba bei Hebron im besetzten Westjordanland erschossen. Zweifelsohne wird dies die Tagesordnung der Gespräche in Washington beeinflussen. Standen bisher die Forderungen nach einem umfassenden Siedlungsstopp Israels im Vordergrund, wird es nun voraussichtlich die Frage der Sicherheit Israels sein >>>

 

 

Etwas zum Gute Laune machen: Yiddisches Gutenachtlied - Michael Kachel- Eine sehr liebe ukrainisch-stämmige Freundin hat mich auf ein bewundernswertes Projekt in Youtube aufmerksam gemacht, in dem russischsprachige Künstler Kinderlieder aus aller Welt sammeln und mit Videos aufbereiten. Hier ein traurig-schönes jiddisches Lied in typisch jiddisch-russischem Schwermut, das mir besonders gut gefällt >>>

 

 

US Condemns Murder of Israelis -- But Never of Palestinians - M.J. Rosenberg - The Huffington Post - We did not condemn the Gaza onslaught in which the IDF killed 1,200 Palestinians (including 432 kids). We do not condemn the routine killing of Palestinian civilians by the army or the settlers. We did not condemn the the shooting of the American Jewish girl from Maryland who lost an eye for protesting the Gaza ship raid. We did, however, condemn the Goldstone Report for delineating what the IDF did in Gaza.

 

 

Direct peace talks between Israelis and Palestinians are set to begin on Thursday after being frozen for two years. But with Hamas noticeably missing, can real peace be achieved? Is it time for the other players to recognise them? Or could talks with the Palestinian Authority simply make Hamas less relevant?

Inside Story - Can peace be achieved?

'We need peace talks, not photo ops'

Gazans protest against Mideast talks

 
 

Negotiating with the Israeli Settlers - Rashid Khalidi - If the Obama administration accepts the myth that dismantling settlements is impossible for Israel, there are no prospects for peace. The settlements are illegal under international law. Yet settlers have been pampered for more than 40 years, and their violence against Palestinians is consistently tolerated. Peace depends on the Israeli government rectifying the problem they and their predecessors created. >>>

 
 
 
 

Finkelstein to Hellman: "It's Like Speaking to Someone from the Flat Earth Society" - Check out the full version of the debate between Norman Finkelstein and Richard Hellman. President Barack Obama held a series of high-stakes meetings with Israeli and Arab leaders. As negotiations continue today, what can we expect in the future for Israel and Palestinians?

 Exclusive Israel-Palestinian debate

 
 

 
 

Capitalizing on Islamophobia to Train the Next Fascist Militia - To me, this seems like the banned terrorist group JDL is back in the U.S. under a different name. Enemy in Mind: Jewish group gets gunned-up to face-off 'Muslim Threat' >>>
 

 

 

`Solidarity tastes different inside prison` : Ameer Makhoul writing from Gilboa prison - Ameer Makhoul - The Electronic Intifada - In Gilboa prison there are approximately 600 Palestinian and Arab prisoners of freedom distributed into sections/branches. The distribution of prisoners is geopolitically oriented: prisoners of the West Bank, prisoners of 1948 (including occupied East Jerusalem and the Golan Heights) are together, while in the prisons located in the Naqab [Negev], prisoners of the West Bank are separated from those from Gaza. And prisoners from Gaza are separated along affiliation to Fatah or Hamas.

 

 

Who`s suppressing opposition rallies in Ramallah? - Amira Hass - Haaretz - About 60 people had been invited to what was termed a "national conference" (as opposed to a "popular" one, open to all ). But the hall in the Protestant Club in downtown Ramallah began to fill with hundreds of young men of similar appearance - well-developed muscles, civilian clothes and stern facial expressions. Some held what appeared to be rolled-up posters. They did not exactly look like senior PLO activists who oppose direct negotiations under American and Israeli pressure.

 

 

Settlements still occupying minds in the West Bank - Donald Macintyre - The Independent - Even with tension high in much of the West Bank after Hamas gunmen killed four Israeli settlers on Wednesday night, Sana Shabitah, 40, had been determined to come here yesterday to register her disapproval of Mahmoud Abbas`s trip to Washington. Saying that angry settlers protesting about the shootings had blocked the road between her home in Nablus and Ramallah and thrown stones at Palestinian cars, she declared: "I don`t support the negotiations. We don`t have anything tangible on the ground. The settlements are still being built, the prisoners are still in jail. I know Abu Mazen [Mr Abbas] was under pressure but that doesn`t mean he should surrender."

 


2.9.2010
 

 

Was sind "jüdische Gene"? - Einige Fragen nicht nur an Thilo Sarrazin - Arn Strohmeyer - Seit Tagen sind die kruden Thesen des Bundesbankvorstandsmitgliedes Thilo Sarrazin das Hauptthema in den deutschen Medien, die er in seinem Buch und etlichen Interviews vertritt. In der Ablehnung der zum Teil unsäglichen Aussagen gibt es mit Recht einen breiten Konsens, weil sie den deutschen Bemühungen um die Integration von Migranten schweren Schaden zufügen. Nun hat Thilo Sarrazin auch behauptet, dass es "jüdische Gene" gebe. Daraufhin brach in Deutschland ein Sturm der Entrüstung aus, und es wurde mit Recht sofort an die pseudowissenschaftlichen Auffassungen der Nazis erinnert. Nach deren "Weltanschauung" ergaben sich positive oder negative Eigenschaften einer Ethnie aus ihrem "rassischen Erbgut". Die Folgen dieser Ideologie sind bekannt. Sarrazin hat seine Aussagen inzwischen präzisiert und behauptet, dass gemeinsame genetische Wurzeln heute lebender Juden existierten, er will das aber nicht als Werturteil verstanden wissen. Ob er das wirklich so meint, bleibt dahin gestellt. Aus Israel selbst liegen zu diesem Thema aber ganz andere Informationen vor, die Zarrazin nicht recht geben, aber dem deutschen Beobachter ein Urteil in der Sache erschweren und Fragen aufwerfen, auf die man gern Antworten bekommen würde. Denn viele Israelis vertreten sehr wohl die Auffassung, dass es so etwas wie "jüdische Gene" gibt. Das Thema ist in Israel keineswegs ein Tabu. Der israelische Historiker Shlomo Sand geht in seinem Buch "Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand" (Propyläen-Verlag, Berlin 2010) ausführlich auf dieses Problem ein. Sein Buch hat wochenlang auf der israelischen Bestsellerliste gestanden, es muss also für seine Landsleute von großem Interesse sein. Sand geht von der sicher unumstrittenen Feststellung aus, dass die "rassistischen Wissenschaften" den Nationalismus im Europa des 19. Jahrhunderts zutiefst geprägt haben. Da der Zionismus, der in dieser Zeit entstand, wiederum unter dem Einfluss dieser Bewegung gestanden habe, habe er ihre "ideologischen Strukturen" zutiefst integriert - er habe also die Nation auch als "ethnisches Gebilde" im Sinne der Biologie verstanden. >>>                           Collage - Das Sarrazin Gen - E. Arendt

Debatte um Thilo Sarrazin - Die Freude, andere Menschen verachten zu dürfen - Kommentar von Robert Misik - Wie kommen wir eigentlich dazu, uns mit den bizarren Thesen Thilo Sarrazins auseinandersetzen zu müssen? Damit verleiht man ihnen schon den Anschein der Diskussionswürdigkeit. Ein >>>

Debatte um Thilo Sarrazin - Neue Spielarten des Rassismus - Hendrik Cremer. - Die Thesen von Thilo Sarrazin zeigen: Rassisten finden sich nicht nur im rechtsextremen Lager, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft. Im Einwanderungsland Deutschland wird nicht genügend über Rassismus und seine gegenwärtigen Erscheinungsformen reflektiert, meint der Menschenrechtsexperte Hendrik Cremer >>>

PR-Zirkus Sarrazin - etwas über den realen Sarrazynismus / Nennt Israel seine SpecialForces jetzt “Sarrazener Schwert”? -Hartmut Barth-Engelbart zu Sarrazin >>>

Orthodoxes Gen - Der israelische Innenminister versucht, das jüdische Gen und die Problematik der Religionsübertritte zusammenzudenken - Thomas Pany -In Israel ruft die Interviewäußerung des "Rassentheoretikers" Sarrazins, wonach alle Juden ein bestimmtes Gen teilen sollen, keine Resonanz ("unnoticed") hervor, berichtet die Zeitung Ha'aretz. In diesem Zusammenhang verweist die Zeitung etwas süffisant auf eine Äußerung des amtierenden Innenministers und Chefs der orthodoxen Shas-Partei, Eli Jishai. Dieser hatte in einem Interview mit der Jerusalem Post zur Frage des Übertritts zum jüdischen Glauben eine laut Interviewer David Horovitz "seltsame Behauptung" aufgestellt, für die er "unbestimmte akademische Forschung" zitierte: "Wenn ein Konvertit zum orthodoxen Glauben übertritt, dann hat er das jüdische Gen. Wenn er nicht zu den Orthodoxen übertritt, dann hat er das jüdische Gen nicht. So einfach ist das." >>>

 

 


Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.

Weitere Infos hier >>>


Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Eine kostenlose CD - Die Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint) >>>

Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. >>>

 

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