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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 181
 

15.2.2013

Ferngesteuerter Mord - UN-Berichterstatter legt Bericht über Drohneneinsatz im Gaza-Krieg 2012 vor - Karin Leuekfeld - Vier Monate nach dem Angriff Israels auf den palästinensischen Gazastreifen hat der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte und Antiterrorkampf einen Bericht über den Drohneneinsatz im Gaza-Krieg 2012 vorgelegt. Der israelische Angriff auf den Gazastreifen hatte am 14. November 2012 begonnen, als der Hamas-Führer Ahmed Al-Dschabari und sein Begleiter mit einem gezielten Angriff in Gaza-Stadt ermordet wurden. Am 21. November 2012 wurden die Kampfhandlungen durch US-amerikanische und ägyptische Verhandlungsbemühungen eingestellt. Die Hamas ging aus dem Krieg gestärkt hervor und erfuhr politische Anerkennung durch arabische Staaten. Aber das Bombardement durch Tel Avivs kostete viele Palästinenser das Leben, zerstörte zahlreiche Gebäude. Bei insgesamt 1350 Angriffen aus der Luft, vom Land und von der Seeseite wurden von den israelischen Streitkräften 1400 Raketen auf den mit 1,5 Millionen Menschen dicht besiedelten Gazastreifen abgeschossen. Da der Küstenstreifen von Israel land- und seeseitig abgeriegelt ist, hatten die Menschen keine Möglichkeit zu fliehen. Nach einem Bericht des Palästinensischen Zentrums für Menschenrechte (PCHR) wurden in den acht Tagen 156 Palästinenser getötet, zwei Drittel von ihnen waren Zivilisten. Unter den Toten waren 33 Kinder, 13 Frauen und drei Journalisten. >>>
 

Drones: 'Killer robots' wage Israel-Gaza violence - Human Rights Watch has released a new report questioning the morality of drones against the backdrop of another Israel-Palestine war. The buzz of Israeli drones over Gaza City is an unmistakable part of the din of war between Israel and Gaza now heading into its seventh day. The whole of Gaza knows the drones are there as Israel's eyes in the sky — and sometimes the source of deadly missiles raining  >>>
 

The global market for drones is booming. But what does the coming arms race mean for US national security interests — and the future of warfare? GlobalPost correspondents report from critical locations around the world, from Israel to Iran to Yemen to Brazil — where unmanned aerial vehicles are radically transforming combat and surveillance. >>>

Collage - E. Arendt


Israel: Gaza Airstrikes Violated Laws of War - Human Rights Watch - At least 18 Israeli airstrikes during the fighting in Gaza in November 2012 were in apparent violation of the laws of war, Human Rights Watch said today after a detailed investigation into the attacks. These airstrikes killed at least 43 Palestinian civilians, including 12 children.


Israels Waffen für die Welt - Israels Wirtschaft ist abhängig von der heimischen Waffenindustrie. Auch Deutschland kauft in Israel ein – und unterstützt so den Gaza-Konflikt. - Fremd und atemraubend: So sieht der Krieg in den Werbevideos der israelischen Waffenhersteller aus. In den Filmen, die israelische Rüstungsfirmen auf internationalen Waffenmessen zeigen, bewegen sich Soldaten fast schwerelos über die Kampfplätze der Welt. Mal ähnelt die Landschaft einem irakischen Dorf oder einer palästinensischen Stadt, mal einem ärmlichen Vorort in den USA. Die Botschaft der Bilder: Der Krieg ist so global wie nie zuvor – und ebenso das Geschäft mit ihm. Was die israelischen Hersteller von der Konkurrenz unterscheidet: In ihren Verkaufsgesprächen können sie damit werben, dass ihre Produkte kampferprobt sind. Bilder zeigen die Militäroperationen Gegossenes Blei oder Säule der Verteidigung im Gazastreifen in den Jahren 2009 und 2012. - Yotam Feldman - (...) Generäle der israelischen Armee sind bei den Verkaufsveranstaltungen zugegen. Nicht selten werden Berufssoldaten als Verkäufer engagiert. Das Geschäft mit den Waffen und ihre Verwendung im Krieg – beides ist in Israel eng verbunden. >>>


Deutsche Drohnenpiloten am Gaza-Angriff beteiligt? - Freeman - Wie ich in meinem Artikel hier berichtet habe, war die deutsche Luftwaffe im I. Weltkrieg (kaiserliche Heeresflieger) in Palästina stationiert, um die britischen Eroberer von Gaza und Jerusalem zusammen mit der Osmanischen Armee abzuwehren. Seit längerem ist die deutsche Luftwaffe wieder dort mit Piloten tätig, zur Ausbildung für die Steuerung der Drohen, die von Israel gekauft wurden. 2009 bestellte die Bundeswehr eine Flotte von Heron-Drohnen von der Israel Aerospace Industries (IAI) zum Stückpreis von 10 Millionen Dollar. Sie werden in Afghanistan eingesetzt und die Piloten lernen auf der Ein Shemer Basis der IDF in der Nähe von Hadera wie man sie per Fernsteuerung fliegt. ( ...) Es gibt jetzt glaubhafte Aussagen von Zeugen in Israel, Drohnen der Bundeswehr wurden auch beim letzten Angriff auf Gaza im November in der Luft gesichtet. Drohnen mit deutschen Hoheitszeichen waren im Luftraum über Gaza. War das auch ein Teil der Ausbildungsübung oder haben die deutschen Piloten aktiv beim Angriff mitgeholfen? Was ist besser als ein echter Krieg, um zu lernen wie man es macht? >>>

 

Militärtechnologie: Israel setzt Roboter zur Grenzkontrolle ein - Markus Becker - Die israelische Armee lässt ferngesteuerte Autos an der Grenze zum Gaza-Streifen patrouillieren. Die Maschinen sollen derzeit nur mit Sensoren ausgerüstet sein - können aber jederzeit bewaffnet werden. Damit wären sie die ersten einsatzfähigen fahrenden Kampfroboter. (...) Am Boden sind Kampfroboter dagegen noch eine Seltenheit. Doch das dürfte sich demnächst ändern. Seit Jahren entwickeln Rüstungskonzerne in aller Welt laufende und rollende Waffenplattformen, die nur noch aus der Ferne von Menschen gesteuert werden. In Israel ist seit kurzem ein Roboter dieser Art erstmals im militärischen Einsatz angelangt: der "Guardium", der aussieht wie eine Kreuzung aus einem Kleinwagen und einem Stealth-Kampfjet. Die israelische Armee hat ihre Roboter-Initiative nach eigenen Angaben bereits 2008 begonnen. Seitdem habe man den "Guardium" nach und nach in den militärischen Alltag eingeführt. Die Drohne wird demnach vor allem für autonome Patrouillen an der Grenze zum Gaza-Streifen eingesetzt. Die israelische Armee prahlt bereits mit dem "Phantom am Zaun". >>>

Israels Agenten-Affäre: Mossad im Feindesland - Im Fall "Häftling X" werden mehr Details bekannt, als Israel lieb sein kann. Er gibt Einblicke, wie der Auslandsgeheimdienst Mossad gezielt Agenten mit Doppelstaatsbürgerschaft einsetzt, um in arabischen Ländern zu operieren - und Tarnfirmen für Sabotageoperationen zu nutzen. Von Raniah Salloum >>>

After 200 days on hunger strike, Ayman Sharawna is dying in an Israeli prison - Omar Daraghmeh - Latest update: The advocate of the Ministry of Detainees, Akram Ajwah, said on Saturday February 9: "The Palestinian hunger strike detainee Ayman Ismail Sharawna was transferred to the isolation of Be'er Sheva's prison." Ayman’s Story - Ayman Sharawna is from the village of Deir Samet in Dura-Hebron, south of the West Bank; he is 38 years old. His nine children  >>>
 

Israel tötet Samer Issawi?! - Institut für Palästinakunde -  Die israelischen Behörden scheinen es tatsächlich darauf anzulegen den im Hungerstreik befindlichen, ohne Anklage oder Prozess festgehaltenen, Palästinenser Samer Issawi zu töten. Zuvor hatte der gemeinhin als 'Einzige Demokratie im Nahen Osten' firmierende Staat sich darauf verlegt die Angehörigen Issawis zu bestrafen - unter anderem mit der Zerstörung des Hauses seines Bruders. Während Solidaritätsaktionen mit Issawi in Palästina weit verbreitet zu sein scheinen, übt sich die internationale Presse im üblichen Blackout.
Ergänzende Links:
The Free Samer Issawi Campaign (facebook)
Administrativhaft beenden – Das Leben von Samer al-Issawi retten (A. Groth, MdB 'DIE LINKE')
Are They Just Waiting for Samer Issawi to Die? (A. Weir, cp)

 

Barghouti, UN urge action on Palestinian hunger strikers - MP Mustafa Barghouti on Thursday urged the world to act to save Palestinian hunger strikers as UN officials insisted Israel must charge or release the detainees. Samer Issawi has been on hunger strike for 197 days, and Tareq Qaadan and Jaafar Azzidine have refused food for 79 days. All are being held in Israel's Ramle prison. "I believe the situation is absolutely risky and their lives are in great danger and the only way to stop this tragedy is for the international community to fulfill its duty and exercise the utmost possible pressure on Israel to release them," said Barghouti, secretary-general of the Palestinian National Initiative. "They are conducting the most peaceful form of non-violent resistance by going on hunger strike for their freedom," Barghouti told Ma'an, noting that their indefinite detention without charge was incompatible with international law. On Wednesday, UN special rapporteur Richard Falk called for the immediate release of Issawi, Qaadan and Azzidine. >>>

 

Freedom for Palestinian prisoners  - As the open-end hunger strike of the Palestinian heroes inside Israeli jails continues for nearly 200 days, the Occupied Palestine and Golan Advocacy Initiative (OPGAI) declares solidarity with the brave prisoners: Samer al-Issawi, Ayman Sharawneh, Ja’far Ezzedine, Tariq Qa'dan and their families in their just struggle for freedom. The silence of the international community coincides with the brutal practices of the occupation and encourages it to carry on its repressive policies, which are inconsistent with international norms and treaties, including international humanitarian law.  >>>

Was ist Antisemitismus? - Beyer, Susanne und Follath, Erich - Wie scharf dürfen Deutsche Israel kritisieren? Gibt es neben offenem Ressentiment auch unbewussten Antisemitismus? Es streiten: Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, und Jakob Augstein, in Verdacht geratener Publizist. Seitdem das Simon Wiesenthal Center in Los Angeles den Berliner Publizisten Jakob Augstein, 45, auf seine Liste der zehn weltweit schlimmsten Antisemiten gesetzt hat, ist ein Streit über dessen Kolumnen auf SPIEGEL ONLINE entbrannt. Augstein, Herausgeber der Zeitung "Der Freitag" in Berlin und Gesellschafter des SPIEGEL-Verlags, hatte mehrmals die Politik Israels attackiert. Dieter Graumann, 62, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, kritisiert Augsteins Texte und diskutiert mit ihm seine Positionen. >>>

Dokumentation - Augstein - Broder - Cooper >>>

Collage - Erhard Arendt - Zum vergrößern Bild anklicken >>>

Israel: Ausschreitungen nach Zerstörung von Häusern - Israelische Behörden ließen sechs "illegale" Häuser im Westjordanland niederreißen. Bei Protesten gegen die Aktion wurde ein Polizeiauto beschädigt, drei Demonstranten sollen festgenommen worden sein. Die israelischen Behörden haben in einer Siedlung im Westjordanland mehrere Häuser zerstören lassen und damit heftige Proteste in Jerusalem ausgelöst. Vor dem Parlament kam es am Mittwoch zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizisten, zudem blockierten aufgebrachte Siedler wichtige Zufahrtsstraßen nach Jerusalem. Nach Angaben der Polizei wurde ein Polizeiauto beschädigt, drei Demonstranten seien festgenommen worden. >>>

Ausstellung: Traumatisierte Kinder in Gaza - 15. - 28.02.2013 | EineWeltHaus München, Foyer, Schwanthalerstr. 80 RGB, 80336 München - Kinderzeichnungen aus einem traumatherapeutischen Projekt der Middle East Childrens Alliance nach dem Krieg. Erschütternde Kinderzeichnungen aus einem traumatherapeutischen Projekt der US-amerikanischen Middle East Childrens Alliance nach dem Krieg. Gegossenes Blei, 2008/2009. Veranstalter: Karin Nebauer und Ed Rutledge, gefördert durch das Kulturreferat der LH München, in Kooperation mit dem Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. >>>

Is the British government frightened by Palestine’s peaceful campaigners? - Amena Saleem - The double standards of the British government in relation to Palestine and Israel were laid bare yesterday with the news that Palestinian activist Saeed Amireh has been refused a visa to visit the UK. Amireh, a member of the popular committee in his West Bank village of Nilin, was due to begin a speaking tour that would have taken him from the south coast of England to Dunblane in Scotland, speaking to the network of branches of Palestine Solidarity Campaign (PSC) and university Palestine societies. In London, he was due to speak alongside Sami Abu Shehadeh, of the Jaffa Popular Committee for the Defence of Land and Housing Rights, in a meeting organized by PSC and Jews for Justice for Palestinians. >>>

Yair Lapid: The southern man and his cosmopolitan ghetto - Neve Gordon - Aljazeera - In this respect, it is telling that Yesh Atid launched its election campaign in Ariel, a settlement located in the heart of the occupied West Bank. Ariel was thus constituted as an eastern suburb of Tel-Aviv, part of normal Israel, rather than an illegal settlement.

We Grow, They Bulldoze, We Re-Plant’ - Eva Bartlett - “While the EU has been quite outspoken in condemning settlements and their expansion, they continue to import produce from these same settlements and in doing so, help to sustain their very existence,” Al-Haq director general Shawan Jabarin notes in the Al-Haq press release.

14.2.2013

Antisemiten, Abweichler und Verräter - Über die Gefahren der Israel-Kritik - Richard Szklorz - Die Einverleibung der Westbank durch Israel ist ein nationalistisches Großprojekt, dessen Förderer sich nie ernsthaft um den sogenannten Friedensprozess geschert haben. Kritiker nehmen das Risiko in Kauf, als Abweichler oder gar Verräter verleumdet zu werden, meint der Journalist Richard Szklorz.     
Während eines öffentlichen Auftritts in Deutschland wurde die amerikanische Philosophin Judith Butler gefragt, warum sie sich bemüßigt fühle, die Palästinenserpolitik Israels zu kritisieren, anstatt über andere, gravierendere Menschenrechtsverletzungen in der Welt zu sprechen. Sie gab eine verblüffende Antwort: Sie als Jüdin lege Wert auf die Klarstellung, dass das Besatzungsregime nicht in ihrem Namen geschehe. Es habe nichts mit dem Judentum zu tun, das sie von ihren Rabbinern gelernt habe.     
Kritik der israelischen Politik sei selbstverständlich möglich, sagen wiederum die Kritiker der Kritiker, nur bitte nicht so! Auf die Frage nach dem "Wie denn?" sind dann eher ungenaue Antworten zu hören. Sie lassen die Möglichkeit offen, nach Bedarf doch wieder die Antisemitismuskarte zu zücken, sobald der nächste Kritiker zum Schweigen gebracht werden muss:
Wer die Entrechtung der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten beim Namen nennt, der stört. Und verursacht unweigerlich Schmerzen. Bei wem? Bei Menschen, die diesen Dauerzustand nicht nur für hinnehmbar halten, sondern die Herrschaft über ganz Palästina sogar als historischen Anspruch formulieren. Als Rechtfertigung dient die Bibel, sprich: Gottes Wort. Und das hat einen Namen: Fundamentalismus, in diesem Falle nicht christlicher oder islamischer, sondern jüdischer.  >>>     

Antisemiten, Abweichler und Verräter  - MP3  - Flash

Sammlung - Die Israellobby >>>

Angebot zum 14.2. - "Valentinstag" - ....Jedes Jahr werden Millionen von Blumen aus diesem Anlass von Israel über die europäische Börse nach Amsterdam importiert. Diese Blumen wachsen auf gestohlenem Boden und mit Wasser, das aus palästinensischem Gebiet umgeleitet wurde. Deshalb möchte Israel, dass die Herkunft dieser, mit dem Flugzeug eingeführten, "aufgefrischten" Ware, nicht angegeben wird und, das versteht sich von selbst, auch beim Verkauf nicht mit dem Ursprungsland ausgezeichnet wird!.... Übersetzt + zusammengefasst von Gertrud Nehls - Quelle: www.europalestine.com/spip.php?article8065

Palästinapolitik von Bennett und Lapid - Für Bennett gibt es im Lande Israel keinen Platz für Palästina, während Lapid jede Teilung von Jerusalem ablehnt. - Im Zuge der sich zähflüssig gestaltenden israelischen Koalitionsgespräche nutzen Naftali Bennett, Chef der Partei «jüdisches Haus» (12 Mandate) und Yair Lapid, Vorsitzender der Zukunftspartei (Jesch Atid, 19 Mandate) jeden öffentlichen Auftritt dazu, sich ein wenig in ihre Karten blicken zu lassen. In seiner Jungfernrede vor der Knesset lehnte Bennett am Dienstag jede Möglichkeit eines Abkommens ab, das zur Bildung eines Palästinenserstaates neben Israel führen würde. «In unserem kleinen, erstaunlichen Stück von Gottes Land», sagte er, «ist kein Platz für einen weiteren Staat. Das wird es nicht geben. Vor dem Beginn jeder Debatte über Territorium, meine Freunde, muss gesagt werden: Das Land Israel gehört dem Volke Israel. Und jetzt lasst uns debattieren.»  >>>

Die Ursachen des Zionismus, die verschiedenen Einwanderungswellen nach Palästina und der Terrorismus vor der israelischen Staatsgründung - S. Ullmann - Kürzlich hieß es in einem Leserbrief: "Der Staat Israel und die Verdrängung der Palästinenser sind eine Folge der jüdischen Einwanderung nach 1945. Wir Deutschen haben jeden Grund, die Ursache für den Staat Israel im Völkermord der Nazis zu beachten." Derartige Ansichten liest man des öfteren. Sie sind aber falsch.       

Der wesentlichste Auslöser des Zionismus und damit für die Gründung des Staates Israel war nicht die Judenverfolgung und -vernichtung durch das nationalsozialistische Deutschland und ihre Helfer, sondern es waren die Pogrome in Osteuropa, insbesondere im zaristischen Rußland. Dies zeigen die Einwanderungswellen aus diesen Gebieten nach Palästina im damals osmanischen Reich.      

Die jüdische Bevölkerung in Westeuropa war weitgehend assimiliert und hatte kaum Interesse an einer Ansiedlung in Palästina und  damit am Zionismus, obwohl sie in vieler Hinsicht diskriminiert wurde. Dies zeigte auch die Dreyfuß-Affaire in Frankreich, die der säkulare Wiener Jude Theodor Herzl, der 1860 in Ungarn geboren wurde, in Paris aus nächster Nähe erlebte. Sie veranlaßte Herzl zu seiner Schrift "Der Judenstaat", in der er eine nationale Heimstatt für die Juden forderte, und die er 1896 veröffentlichte. Nach außen hin war er sehr diplomatisch, aber aus seinen Tagebüchern geht hervor, daß er die Verdrängung der einheimischen Bevölkerung vorsah. Hintergrund war nicht nur die Diskriminierung und Verfolgung der europäischen Juden, vor allem in Osteuropa, sondern auch die sich ausbreitende Assimilierung. Von den orthodoxen und von assimilierten westeuropäischen Juden wurden Herzls Ideen abgelehnt und z.T. lächerlich gemacht.  >>>

Thomas Immanuel Steinberg - Palästina von der Landkarte getilgt - Rosa-Luxemburg-Stiftung nutzt närrische Zeit für NeoCon-"Narrativ" - Die Ankündigung zu einer Hamburger Rosa-Luxemburg-Veranstaltung vom vergangenen Faschingssamstag über Israel und Palästina kommt auf Stelzen daher. Von "konfliktären Masternarrativen" ist in der Ankündigung die Rede, die "die Matrix für die Wahrnehmung" bilden würden; und ein "Beitrag zu einer sachlich-kritischen Debattenkultur" solle geleistet werden.

Neben dem närrischen Text dann etwas, was die Welt nur, wirklich nur aus NeoCon-Quelle kennt, nämlich diese Karte hier:

Sekundärquelle; Primärquelle

Das, was hervorgehoben ist, soll Israel sein; und was senkrecht gestreift ist, sei "Disputed Territory", also strittiges Gebiet. Palästina? Sehen Sie irgendwo Palästina? Das gibt es nicht. Stattdessen gibt's bei den rosa Luxemburgern "strittiges Gebiet".

Nun ist manches Gebiet gar strittig. Zum Beispiel beanspruchen einige Österreicher das Gebiet Alto Adige, auch Südtirol genannt; und viele Franzosen finden, halb Afrika gehöre ihnen. Wir kennen lauter strittige Gebiete... Ach, im Grunde ist doch die Haut des ganzen Erdballs strittig... Leute, streift sie senkrecht! Noch ist Karneval, aber am Aschermittwoch sollte der kleine Teil der Partei Die Linke, der noch bei Verstand ist, den Rosa-Luxemburg-Laden dicht machen und Streikbrecher gegebenenfalls der verdienten Strafe zuführen.  T:I:S, 11. Februar 2013  Quelle und mehr - >>>
 

Sonderseite - Palästina ist von der Karte verschwunden >>>

Audio "Israelische Soldaten brechen ihr Schweigen" -  Augenzeugenberichte aus den besetzten Gebieten enthüllen systematische Übergriffe auf die palästinensische Bevölkerung. Die Organisation «Breaking the Silence» hat diese nun in einem Buch herausgebracht. Ein Gespräch mit der Geschäftsführerin Dana Golan. >>>

Beschwerde gegen die BaZ - Funktion von Autor nennen. - Der Presserat hat eine Beschwerde der Gesellschaft Schweiz-Israel gegen die "Basler Zeitung" (BaZ) gutgeheißen. Diese habe es versäumt, bei einer Kolumne von Nationalrat Daniel Vischer (Grüne/ZH) auf dessen Präsidium bei der Gesellschaft Schweiz-Palästina hinzuweisen. Die Nennung dieser Funktion Vischer wäre jedoch "zwingend" gewesen, hält der Presserat in seiner am Dienstag veröffentlichten Entscheidung fest. >>>

Journalismusforschung: "Ganz auf Linie mit den Eliten" - Marcus Klöckner - Eine neue Studie analysiert die Berichterstattung von deutschen Spitzenjournalisten - Wie eng verbunden sind deutsche Spitzenjournalisten mit anderen Eliten unserer Gesellschaft? Und spiegelt sich die Verbundenheit zwischen Top-Journalisten und anderen Eliten auch in der Berichterstattung wider? Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, gibt Antworten auf die Fragen. In einer beeindruckenden Studie hat Krüger die Netzwerkverbindungen deutscher Spitzenjournalisten analysiert. Seine Studie, die gewaltig am pluralistisch-demokratietheoretischen Medienverständnis rüttelt, ist nun unter dem Titel "Meinungsmacht" als Buch erschienen. Ein Buch, das zu einem Standardwerk in der Journalistenausbildung und in den Redaktionen werden sollte. Im Telepolis-Interview verrät Krüger, welche Journalisten eine besondere Nähe zur Elite aus Politik und Wirtschaft haben und berichtet, welche klassischen Techniken der Propaganda er in deutschen Leitmedien gefunden hat.  >>>

Nemer Aruri schreibt bei facebook: "Ich habe den Brief von Frau Langer auszugsweise ins Arabische übersetzt und auf mein Facebook publiziert. Es ist unglaublich, wie ihre Wörter den Menschen in Palästina gut tun. Die Menschen dort haben Frau Langer auch nach so vielen Jahren nicht vergessen und drücken immer noch ihre tiefe Dankbarkeit aus."


 

Samer Issawi near death: Call US State Dept. to demand his release from Israeli prison - Palestinian political prisoner Samer Issawi, who has been on a hunger strike for 203 days, is languishing near death, shackled to his bed. He has been on a hunger strike since July 2012 to protest Israel’s use of administrative detention, and other human rights abused in the Israeli prison system. Samer has refused food for more than six months, one of the longest hunger strikes in history. Yet, the media has remained silent. He is losing his vision, vomiting blood and lapsing in and out of consciousness, according to a spokesperson for the Free Samer Issawi Campaign. >>>

 

Israel: UN expert calls for the immediate release of three Palestinian detainees on hunger strike held without charges - United Nations Human Rights - United Nations Special Rapporteur Richard Falk today called for the immediate release of three Palestinian detainees held without charges by Israel. Mr. Falk expressed deep concern for the fate of Tarek Qa’adan and Jafar Azzidine, who are on their 78th day of hunger strike, and Samer Al-Issawi, who has been on partial hunger strike for over 200 days. “Continuing to hold Mr. Qa’adan, Mr Azzidine and Mr. Al-Issawi under these conditions is inhumane. Israel is responsible for any permanent harm,” warned the independent expert designated by the Human Rights Council to monitor and report on Israeli rights violations in Palestine. “If Israeli officials cannot present evidence to support charges against these men, then they must be released immediately.” “Mr. Qa’adan and Mr. Azzidine are reportedly on the verge of death, with the threat of a fatal heart attack looming,” the expert noted, recalling that both men were arrested on 22 November 2012 and began their hunger strikes on 28 November, after being sentenced to administrative detention for a period of three months. They were transferred to Assaf Harofi Hospital near Tel Aviv on 24 January 2013 after their conditions deteriorated sharply. >>>


360 Detainees To Hold Solidarity Hunger Strike - Saed Bannoura - The Palestinian Prisoners Society (PPS) reported Wednesday that 360 Palestinian detainees will be holding a one-day hunger strike in solidarity with the hunger striking detainees. The strike will be conducted on Thursday by returning the meals in an initial step towards further measures in protest to the escalating Israeli violations. The PPS said that 360 detainees at the Ramon Israeli prison, and detained Islamic Jihad leaders in all Israeli prisons and detention facilities, will be holding the one-day hunger strike this Thursday. >>>

 

Pillay concerned about health of Palestinian detainees - The High Commissioner for Human Rights, Navi Pillay, expressed Wednesday her concern following reports of the fast deteriorating health condition of three Palestinians detainees on hunger strike and currently held in Israeli custody. Tarek Qa’adan and Jafar Azzidine have been on hunger strike for 78 days to protest against their administrative detention by Israel, while Samer Al-Issawi has been on partial hunger strike for over 200 days. “I am concerned about the health conditions of these three Palestinian detainees on hunger strike,” Pillay said. The High Commissioner reiterated her concerns with regard to the use of administrative detention by Israel. “Persons detained must be charged and face trial with judicial guarantees in accordance with international standards, or be promptly released,” the High Commissioner said. >>>

 

UN officials voice concern over health of Palestinian detainees on hunger strike - Two senior United Nations officials today voiced their concern about Palestinian detainees in Israeli custody, particularly following reports of the fast deteriorating health conditions of several who have been on hunger strike. Tarek Qa’adan and Jafar Azzidine have been on hunger strike for 78 days to protest against their administrative detention by Israel, while Samer Al-Issawi has been on partial hunger strike for over 200 days, according to a news release issued by the Office of the UN High Commissioner for Human Rights (OHCHR). “I am concerned about the health conditions of these three Palestinian detainees on hunger strike,” stated High Commissioner Navi Pillay. >>>

 

“On Torture” is an edited volume of essays by Palestinian, Israeli and international legal and medical experts and practitioners based on presentations that they gave during a workshop held in Jerusalem in April 2011 entitled, “Securing Accountability for Torture and Cruel, Inhuman and Degrading Treatment (CIDT) in Israel: New Trends and Comparative Lessons”.

The essayists explore the history of torture in Israel, the daily challenges that practitioners face in seeking accountability for torture and CIDT in Israel, and the changing face of torture.

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Affäre X - Oliver Eberhardt - Israels Premierminister Netanjahu hat versucht, die Berichterstattung über Häftling X zu verhindern, der sich 2010 tötete. Nun sieht er sich unangenehmen Fragen ausgesetzt - Am Dienstagmorgen (MEZ) berichtete der australische Sender ABC, bei einem Häftling, der 2010 in einem streng abgeschirmten Teil eines israelischen Gefängnisses festgehalten worden war, habe es sich um einen Australier gehandelt, der wahrscheinlich für den Mossad arbeitete und im Dezember 2010 erhängt in seiner Zelle gefunden worden sei. Israels Sicherheitsapparat hat seit damals immer wieder Berichte darüber unterbunden - und nach dem Bericht am Dienstag versuchte es Premierminister Netanjahu erneut. Mit dem Ergebnis, dass die Angelegenheit nun hohe Wellen schlägt. >>>

 

Toter Australier: Israel kippt Nachrichtensperre um Agentenaffäre - Gefängnis in Tel Aviv: Skandal um toten Australier in Einzelhaft - In Israel sorgt der Skandal um den Tod eines mutmaßlichen Mossad-Agenten in einem Gefängnis für Unruhe. Nur in den Medien fand der Fall des Australiers nicht statt - auf Geheiß von Premier Netanjahu. Nun hat ein Gericht die Nachrichtensperre aufgehoben. -  Israels Medien dürfen wieder über die mysteriöse Agenten-Affäre berichten. Ein israelisches Gericht hat am Mittwoch die Nachrichtensperre aufgehoben. Bei dem Fall geht es um einen mutmaßlichen Agenten des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, der 2010 in einem Hochsicherheitsgefängnis Selbstmord begangen haben soll. Der unter höchster Geheimhaltung und in Isolierhaft eingesperrte Mann, der nur als "Gefangener X" bekannt war, stammte nach einem Bericht des australischen Rundfunksenders ABC aus Melbourne. Dies war von den Nachrichtenseiten in Israel zunächst aufgenommen worden. Wenige Stunden nach dem australischen Bericht hatte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu jedoch ranghohe Medienvertreter zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen. >>>

 

Ben Zygier Visited Iran Undercover for Mossad, Recruited Saudi, Iranian Students at Australian University - Richard Silverstein - The Prisoner X-Ben Zygier case continues to develop. I will be interviewed by Israeli Channel 10′s Tzinor Layla at 12 midnight Israel time. It will be the first story up in the program. The Social TV video above was recorded about 48 hours ago and reflects what I knew at the time. But it’s still useful as an overview of the entire case. The Sydney Morning Herald has an interesting report that includes material they reported back in 2010 about Zygier’s spying within Australia on behalf of the Mossad. He was accused then by Australia’s intelligence agency of applying multiple times for passports in different names including Ben Alon, Ben Allen and Benjamin Burrows. This is a sure sign among the world’s intelligence agencies that their nation’s passports are being used for espionage purposes. >>>

Build two-state bridges not walls - Ibrahim Shomali - "Instead of building bridges towards a vision of two states, Israel’s wall-building, on Palestinian land, is exactly the kind of violation of rights, with international impunity, that fuels violence on both sides."

Going Against the Grain - Journalist Gideon Levy is arguably the most hated man in Israel for his reports on the occupied Palestinian territories. - Gideon Levy is someone who evokes strong emotions from fellow Israelis. - The writer and journalist has made weekly visits, over the past three decades, to the occupied Palestinian territories, describing what he sees - plainly and without propaganda. For some Israelis, he is seen as a brave disseminator of the truth. But many others condemn him as a propagandist for Hamas. And his columns for the Tel Aviv-based Haaretz newspaper have made him, arguably, one of the most hated men in Israel. "When I joined Haaretz newspaper, I started to visit the occupied territories," Levy says. "I immediately realised this was what I wanted to do; to understand the brutality and inhumanity of the Israeli occupation." "I figured out three things. First, this was the biggest drama facing the state of Israel. Second, this story was not being covered by the Israeli media. And third, this was going to be my life mission - to report about the Israeli occupation to Israeli readers who did not want to know what was really happening there." - Over the years, Levy's stories have shed light on the realities Palestinians face on a daily basis. One of his earlier reports, 'Death of a baby' in 1996, told of an incident involving the Abu Dahouk family. They were stopped at a checkpoint on their way to a hospital. Israeli soldiers delayed the family including a heavily pregnant Fayzeh Abu Dahouk, who ended up delivering her baby in the backseat of the car. The baby, who she hoped to name Yousef, died a couple of days later. Levy wrote at the time: "Who the hell are they? Who are those soldiers who saw Fayzeh Abu Dahouk in pain as she delivered her baby in her brother-in-law’s car. Who are those soldiers who didn’t let her pass to reach the hospital?” "Who are those soldiers who made Fayzeh have to wrap her baby in her clothes and walk two kilometres to reach the hospital?” >>>

Israel braucht neue Werte - Gespräch mit Manuel Trajtenberg - Manuel Trajtenberg fordert weniger Rüstungsausgaben und mehr Investitionen in Bildung. -  Die jüngsten Wahlen in Israel und die seither andauernden Koalitionsgespräche haben einmal mehr die tiefen Gräben in der israelischen Gesellschaft verdeutlicht. Für internationale Schlagzeilen hatten die sozialen Spannungen im Sommer 2011 gesorgt, als Tausende von Unzufriedenen im Zentrum von Tel Aviv demonstrierten. Die Regierung Netanyahu reagierte darauf mit der Bildung eines Komitees von Experten unter der Führung des Ökonomen Manuel Trajtenberg. - Bildung für alle - Anlässlich eines Besuchs bei der Wohltätigkeitsorganisation Keren Hajessod in Zürich äusserte sich Trajtenberg zu den von ihm und dem Komitee gemachten Anregungen. >>>

Russell Tribunal New York, The Film. (2 Stunden)

Jury Mitglieder: Pierre Galand, Stephane Hessel, Alice Walker, Angela Davis, Roger Waters, Ilan Pappe, Peter Hansen (former head, UNRWA), Ronnie Kasrils, Diana Buttu, Mairead Maguire, Christine Gallagher, Ben White, Noam Chomsky, Johann Galtung, Cindie and Craig Corrie, William Shabas, Dennis Banks, Michael Mansfield, Saleh Abdel Jawal, John Dugard, Phyllis Bennis

13.2.2013

Warum Israelis Angst vor der Israel-Lobby haben - Chemi Shalev - Als Omar Barghouti und Judith Butler an das Brooklyn College, USA eingeladen wurden, um (am 7. Februar) über die Boykottbewegung gegen Israel zu sprechen (BDS),begannen prominente Vertreter der Israellobby in den USA und Kommunalpolitiker in New York eine Kampagne, um das College zur Absage der Veranstaltung zu zwingen. Was als Debatte um die akzeptablen Grenzen der Kritik an Israel zwischen Unterstützern und Kritikern der BDS-Bewegung begann, wandelte sich schnell in eine Denunzierungskampagne im Stil von McCarthy. Liberale Zionisten und die New York Times sahen sich zum Einschreiten gezwungen, um der ausufernden Kampagne des extremen pro-Israel Camps Grenzen zu setzen. Chaim Shalev liest den gefährlichen Freunden Israels die Leviten:      

Mehr Amerikaner haben dieser Tage Kenntnis von der palästinensischen BDS (Boykott, Desinvestment, Sanktionen) Bewegung als vor einer Woche. Weitere Millionen von Menschen wurden zum ersten Mal mit der Idee konfrontiert, dass Israel wegen seiner Besatzung der Territorien boykottiert, desinvestiert und sanktioniert werden sollte. Mehr Amerikaner, so kann man mit Sicherheit annehmen, sehen die BDS Bewegung jetzt in einem positiven Licht als diejenigen, die sie negativ sehen.         

Tafasta merube lo tafasta, lehrt uns der Talmud: Greife nach allem, verliere alles. Die massive, übertriebene , aus allen Rohren feuernde Kampagne gegen “ein Treffen von ein paar jungen Leutchen an der Uni”, wie es nach Bürgermeister Bloombergs Einschätzung hätte ablaufen können, nahm erschreckende Ausmasse an und erwies sich als Bumerang, was den bis dahin obskuren BDS-Aktivisten eine unbezahlbare Werbung lieferte, die kein Geld in der Welt erkaufen könnte.         

Anstatt die Aufmerksamkeit auf die fundamentale Opposition gegen Israels Existenz zu richten, die nach Ansicht von BDS- Kritikern in der Bewegung hinterlistig vertuscht wird,  war das Endresultat der masslosen Offensive, dass den BDS-Sprechern auf dem Campus von Brooklyn College die Rolle der Opfer geliefert wurde , die die Freiheit lieben und von den Mächten der Finsternis gejagt und unterdrückt werden (...)         

Sie machen einen Elefanten aus einer Mücke, schaffen Nazis aus Palästinensern, und sehen Pogrome und Massaker in jedem blutigen Vorfall. Sie erkennen die Besetzung nicht an, sehen nichts Verkehrtes an den Siedlungen und der Gewalt der Vergeltungsschläge [Price Tag], verschliessen die Augen vor der 46-jährigen palästinensischen Entrechtung, egal, wessen Schuld es ist. Sie erkennen nur eine Wahrheit an, ihre eigene, und sehen alles andere als Häresie und Gräuel. Nach ihren enggefassten Definitionen müssten mindestens 50% aller Israelis, die in der letzten Wahl für Parteien stimmten, die eine Zwei-Staaten Lösung unterstützen, als Israel hassende, Araber liebende Defätisten verdammt werden- möglicherweise sogar durch den amerikanischen Senat.      

 Diese grotesk vereinfachende Darstellung von Israel wird sich als Bumerang erweisen. Sie ist unehrlich und deshalb selbstzerstörerisch. Sie unterdrückt Meinungsverschiedenheiten und verabscheut eine echte Debatte. Sie entfremdet alle und jeden, der ihre engen Definitionen nicht übernimmt, wie man Israel lieben und wirklich unterstützen soll, trotz aller Fehler und Schwächen.       

Und es wird letztendlich das solide Fundament der Unterstützung aushöhlen, das Israel in Amerika geniesst. Es wird wie Brooklyn sein, aber auf einem viel grösseren Massstab.  >>>

 

Sammlung - Die Israellobby >>>

 

BDSmovement.net | The Palestinian BDS National Committee website >>>
 

Dokumentation - BDS - Boykott, Desinvestition  und Sanktionen  gegen Israel, bis es mit Internationalem Recht und den universellen Prinzipien  der Menschenrechte übereinstimmt. >>>
 

 

Lawmakers Threaten Funding of Brooklyn College for Hosting Event on BDS Campaign Against Israel

Omar Barghouti Talks About Boycotts, Divestment and Sanctions Against Israeli Apartheid


In der vorigen Woche fand am Brooklyn College (New York City) eine Diskussionsveranstaltung zu BDS (Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen) gegen Israel statt, mit Omar Barghouti und Judith Butler.
Wie in solchen Fällen üblich, meldeten sich "Israelfreunde" und forderten, die Veranstaltung solle abgesagt werden oder zumindest "ausgewogen" sein. Die Collegepräsidentin hielt dem Druck stand und verteidigte das Recht auf freie Rede und Debatte.
Bemerkenswert die Stellungnahme des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg (jüdisch, reich, also alle Klischees erfüllend), mit der er sich klar von Forderungen nach Verbot der Veranstaltung distanzierte (gemäß Bericht der NY Times; Übersetzung - etwas verstümmelt - s. unten, in dem Tachles-Bericht): "a university should be free to sponsor a forum on any topic, 'including ideas that people find repugnant'. 'If you want to go to a university where the government decides what kind of subjects are fit for discussion, I suggest you apply to a school in North Korea.' "
http://www.nytimes.com/2013/02/07/nyregion/bloomberg-defends-brooklyn-colleges-right-to-bds-talk.html?_r=0
Solche klaren Worte sind bei uns selten!

Siehe auch den intellektuell funkelnden Redebeitrag von Judith Butler auf dieser Veranstaltung

http://www.thenation.com/article/172752/judith-butlers-remarks-brooklyn-college-bds#
und für weitere Information
http://jfjfp.com/?p=39309 Quelle R. V.

Arrested Development - Dr. Ludwig Watzal - In diesem Bericht B'Tselem untersucht, die israelische Menschenrechtsorganisation, die Auswirkungen der Mauer und der so genannten Sicherheitszauns auf Nähe palästinensischen Gemeinden. Sein Bau begann im Jahr 2002. Am 9. Juli 2004 hat der Internationale Gerichtshof (IGH) ein Gutachten, dass Israels Bau dieses monströsen Mauer illegal sei und sofort gestoppt werden. Für den Schaden, sollte Israel Reparationen zahlen. Das Urteil war einstimmig, weil die Mauer auf besetztem palästinensischen Land gebaut wird. Wie immer ignoriert die israelische Regierung den Auftrag des IGH und hielt auf den Bau bis zum heutigen Tag. Nur ein paar Meilen übrig sind und das palästinensische Volk wird total eingemauert Trotz der massiven Verletzung des Völkerrechts, bleibt die internationale Gemeinschaft schweigt. >>>                   First published here.


 

Liebe Palästinaunterstützer, es ist euch bestimmt bekannt dass die Situation der paläst.politischen Häfflinge in den israelischen Gefängnissen tagtäglich sich verschlechtert. Seit cirka 200Tage befinden sich mehrere Häftlinge aus Protest im Hungerstreik da sie in Adminisrtativhaft(ohne Anklage) sitzen. Einer von denen schwebt in Lebensgefahr. Daher bitte ich euch als einzel Personen,Gruppen,Organisationen etc.Protestbriefe als E.Mails an Herren Aussenminister Westerwelle zu schicken, damit er Druck auf Israel ausübt um die paläst. Häftlinge allgemeinund die in Hungerstreik sich befinden ,in die Freiheit zu entlassen.
Ich bin sicher mit eurer Solidarität können wir was bewirken.
Salam George Rashmawi Mitglied des Sprecherkreises Kopi - Mitglied des Vorstandes der PGD-Deutschland

 


Palästinensische Häftlinge im Hungerstreik
- Israel ist als Besatzungsmacht verpflichtet, alle im besetzten Staat Palästina lebenden Personen vor Gefahren gegen ihr Leben und ihre körperliche Unversehrtheit zu schützen. Doch Israel negiert seine Verpflichtung und verstößt mit der Behandlung der palästinensischen Gefangenen gegen das internationale humanitäre Völkerrecht.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ein palästinensischer Häftling in einem israelischen Gefängnis nicht in den Hungerstreik tritt. Die Gefangenen kämpfen gegen die von Israel verhängte illegale Administrativhaft und gegen ihre unmenschlichen Haftbedingungen, die oftmals von Folter geprägt sind. Isolationshaft, Gewaltanwendung und Schlafentzug sind nur einige der israelischen gängigen Methoden gegenüber den palästinensischen Häftlingen.

Samer Al-Issaw ist seit dem 01. August 2012 im Hungerstreik und heute in einem lebensbedrohlichen Zustand. Er kam im Rahmen eines Gefangenaustauschs 2011 frei und wurde Anfang Juli des vergangenen Jahres erneut willkürlich festgenommen. Seitdem befindet er sich in israelischer Administrativhaft und es ist weder eine Anklage noch ein Prozess zu erwarten. Zu den heute am längsten im Hungerstreik befindlichen Palästinensern gehören auch die Brüder Akram und Shadi Rikhawi, Jafar Azzidine und Tarek Qa’adan.

Israel rühmt sich mit der Freilassung von 1.027 palästinensischen Häftlingen infolge eines Gefangenenaustauschs Ende Dezember 2011. Doch die willkürlichen Verhaftungen von 384 Palästinensern allein im vergangenen Monat dieses Jahres zeigen, dass die Besatzungsmacht ihr aus Gewalt und Folter bestehendes System bewusst fortsetzen will. Als vermeintlicher demokratischer Rechtsstaat muss Israel international in die Pflicht genommen werden. Dabei geht es hier nicht nur um die Wahrung des humanitären Völkerrechts, sondern vor allem auch um den Schutz der palästinensischen Häftlinge in israelischen Gefängnissen.

Zahlen der palästinensischen Organisation Adameer:
Insgesamt befinden sich 4746 politische Häftlinge in israelischen Gefängnissen, davon sind:


- 178 Administrativhäftlinge, einschließlich 7 Mitglieder des Legislativrates
- 10 Frauen, einschließlich eine Frau unter 18 Jahre
- 193 Kinder, davon 21 unter 16 Jahre
- 12 Mitglieder des Legislativrates
- 72 Häftlinge sind seit mehr als 20 Jahren inhaftiert
- 111 Palästinenser vor Beginn der Osloer Verhandlungen 1993
- 191 Palästinenser aus Israel
- 437 Palästinenser aus dem Gaza-Streifen
- 167 Palästinenser aus Ost-Jerusalem  Quelle

 

Lawyer: Issawi 'critical' after 195 days on hunger strike - Samer Issawi is in a critical condition after 195 days on hunger strike in an Israeli prison, a lawyer said Tuesday. Fadi Abedat, a lawyer for the Ministry of Prisoner Affairs, visited Issawi at Ramle prison clinic. Issawi has severe leg, kidney, head and chest pains and a slow pulse. He is unable to move or sleep, the ministry said in a statement. The Israeli Prison Service has isolated hunger strikers from each other and guards frequently raid their cells, Issawi told the lawyer.  Palestinian Prisoner Society lawyer Jawad Boulos, who also visited Issawi, said the detainee's weight had dropped to 46 kg and he was struggling to speak. >>>
 


Abbas Sends Ban ki-moon Urgent Letter over Striking Prisoners  - President Mahmoud Abbas Tuesday sent an urgent letter to United Nations Secretary General Ban Ki-moon about striking prisoners' hard conditions in Israeli prisons. Abbas explained in his letter how critical the health conditions of each of the striking prisoners, Samer Issawi, Jafar Izzeddin, Ayman Sharawneh and Tariq Qadan. >>>

 


Palestinian in "critical condition" on day 203 of hunger strike - Chloé Benoist - Palestinian prisoner Samer Issawi is in "critical condition" after 203 days spent on a hunger strike, activists said, sparking fears on Monday that he might not survive his protest against Israel’s abusive prison system. >>>
 

Justizskandal in Israel: Erstickter Häftling soll Mossad-Agent gewesen sein - In Israel wurde ein Unbekannter in strenger Isolationshaft gehalten, bis er sich mutmaßlich selbst umbrachte. Wer war der mysteriöse Gefangene X? Ein TV-Sender will das Rätsel gelöst haben. Der Mann soll ein australisch-stämmiger Mossad-Agent gewesen sein. - Es klingt wie der Anfang eines Spionagethrillers. Ein Unbekannter wird im israelischen Hochsicherheitsgefängnis Ajalon in Ramla in strenger Isolationshaft gehalten. Selbst seine Wärter sollen sich nicht mit ihm unterhalten. Sie wissen nicht, welches Verbrechen der Mann begangen hat. Sie kennen noch nicht einmal seinen Namen. >>>

Jüdische Feministinnen an der Klagemauer festgenommen -  Zehn jüdische Feministinnen, die entgegen der Religionsgesetze an der Klagemauer Gebetsschals und eine Thorarolle trugen, sind von der Polizei festgenommen worden.

PHOTOS: A West Bank battle fought with olive trees - photos-west-bank-battle-fought-with-olive-treesIt's a West Bank land battle in which olive trees have become the weapon of choice. With Israeli settlements surrounding them on every hillside, international volunteers join Palestinian farmers in planting seedlings in an area called Ein Al-Qassis, belonging to the Palestinian village of Al Khader. >>>

Hamas says IDF wants to sabotage Palestinian reconciliation - Khaled Abu Toameh -  Palestinian sources said that the IDF arrested several Hamas members in pre-dawn raids on their homes in various West Bank cities. Hamas spokesman Sami Abu Zuhri said that Tuesday`s arrests were also designed to "negatively impact" the results of future elections in the Palestinian territories.

Palestinian judge sent to prison by Israeli court - Palestine Information Center (PIC) - The Israeli Salem Military Court sent Palestinian judge Mohammad Ahmad Freihat to 15 months imprisonement. Freihat is a judge at the Islamic Court in Jenin and has a master`s degree in jurisprudence and legislation of Najah National University. The Israeli judges paid no special attention to the fact that this defenadnt in the dock was a clleague...

Shepherd released from Israeli imprisonment - but forbiden to graze his sheep - International Solidarity Movement - Thanks to international protests Mamun Nasser has been released from Israeli imprisonment. It is dangerous to be a shepeherd like Mamun, whose grazing lands in Madama lie next to Yizhar, the most violent settlement in the West Bank. Being released is no real solution for him, as he is now forbidden to come near the settlement and is therefore unable to go to his daily work.

Australian suspected of Mossad links dies in Israeli jail - Trevor Bormann  - The ABC understands Mr Zygier became its occupant in early 2010. His incarceration was so secret that it is claimed not even guards knew his identity. When an Israeli news website reported that the prisoner died in his cell in December 2010, Israeli authorities removed its web pages.

Watch: BDS campaigner Omar Barghouti lecture and conversation with Amy Goodman in Santa Fe - Ali Abunimah on Sun, 02/10/2013 - 15:33 On 1 February 2013, Omar Barghouti, a founder of the Palestinian movement for boycott, divestment and sanctions (BDS) on Israel, spoke in Santa Fe sponsored by the Lannan Foundation as part of its In Pursuit of Cultural Freedom series. This was followed by a conversation between Barghouti and Democracy Now’s Amy Goodman. The video above is the conversation between Barghouti and Goodman (35 minutes), and the video below is of Barghouti’s lecture (55 minutes).

Miko Peled Seattle. Oct. 1, 2012

12.2.2013

PALÄSTINA – HEUTE 11.02.2012:Rote Kreuz: Samer Issawi liegt im Sterben  - Rote Kreuz meldete, dass der Hungerstreikende Samer Issawi im Sterben liegt. "Sein Herz könnte jede Minute aufhören zu schlagen" sagte ein Arzt, der ihn heute besuchte. Der Gefangene Issawi verweigert, seit dem 01.08.2012 Nahrung zu sich zu nehmen und hat seit Dienstag letzte Woche aufgehört, Wasser zu trinken. Issawi wurde im Oktober 2011 mit dem Abkommen des Gefangenenaustausches zwischen Israel und der Hamas entlassen, was die Entlassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit aus Gaza absicherte. Er wurde am 7. Juli 2012 wieder verhaftet und angeklagt, die Abmachung bei seiner Entlassung, nämlich Jerusalem nicht zu verlassen , nicht eingehalten hätte. Israelische Ankläger versuchen, seine Amnesty zu streichen und ihn für 20 Jahre ins Gefängnis zu sperren - der "Rest" seiner vorherigen Strafe. Issawi sagte, er sei bereit, vom Gericht verurteilt zu werden und eine kurze Strafe dafür abzusitzen "weil er Gebiete betreten hätte, die an erster Stelle ein Teil meiner Heimat sind", aber er sei nicht einverstanden damit, weitere 20 Jahre in Israels Gefängnissen zu sitzen." Quelle www.freunde-palaestinas.de/ AG, 11.02.2013

 

Felicia Langer schreibt an Samer al Issawi: - In meinem Buch „Die Zeit der Steine“ habe ich  1979 geschrieben „Es gibt Bilder, die sich so in das Gedächtnis einprägen, als seien sie eingemeißelt worden.

Bei den Tausenden von zerstörten Häusern erinnere ich mich an eines in Silwad.
Bei den Hunderten von Gefolterten sehe ich die erloschenen Augen und den in sich zusammengesunkenen Sulaiman.
Bei den unzählbaren Lächeln aus der Finsternis ist das von Samy.
Bei den Hunderten, die im Hungerstreik sind, sehe ich den winzigen Mehdi.
So wie ein großer See in einem winzigen Tropfen reflektiert wird.“

 
Lieber Samer al Issawi,

 ich kenne Dich nicht persönlich. So habe ich 1979 geschrieben und wußte damals nicht, daß man es im Jahr 2013 lesen wird, als ob es hier und jetzt geschieht. Ich habe Dich auf einem Bild gesehen, auf einer Pressemitteilung von Annette Groth, der Menschenrechtlerin der Partei Die LINKE im deutschen Parlament. Darin fordert sie, Deine Administrativhaft in einem israelischen Gefängnis zu beenden, um Dein Leben zu retten.

Du kämpfst, Samer, mit Deiner letzten Waffe, Deinem Körper, gegen eine verbrecherische Besatzung.

 
Ich habe als Anwältin Hunderte Deiner hungerstreikenden Brüder betreut während der Jahre der Besatzung. Ich habe manche dazu gebracht, den
Hungerstreik zu beenden, um am Leben bleiben zu können. Ich habe sie und ihre Familien geliebt und ich wollte sie als Kämpfer für die Freiheit und für den Frieden am Leben behalten.

 Lieber Samer, ich verabscheue die Willkür Deiner Haft, kämpfe dagegen,  und ich wünsche Dir Erfolg und noch ein langes Leben.

Ich bin weit weg von Dir, aber mein Herz ist bei Dir. Deine Felicia Langer

Armut im Westjordanland - Kinder werden zu Müllsammlern - Der Autonomiebehörde fehlen zugesagte Gelder. Vom Einkommen ihrer Mitarbeiter sind eine Million Menschen abhängig. Schon jetzt leben viele Palästinenser in Armut. -  Susanne Knaul -  Ein Ende der Finanzkrise im Westjordanland ist nicht in Sicht. Die Palästinenser werden abgestraft für den Antrag der PLO auf die Aufwertung zum UN-Beobachterstaat ohne Mitgliedschaft. Nur etwa die Hälfte der nötigen umgerechnet 240 Millionen Euro fließen in diesem Monat in die öffentliche Haushaltskasse, und das, obschon Israel Ende Januar die Überweisung der Zolleinnahmen an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) wieder aufnahm. Im Dezember war die Zahlung von rund 80 Millionen Euro, die Israel im Auftrag der Palästinenser an Zöllen kassiert, ausgeblieben. Auch die USA lassen mit eingeplanten Geldern auf sich warten >>>

Palästinenser weiter uneins: Treffen Abbas Meschaal offenbar gescheitert - Die Gespräche zwischen der palästinensischen Fatah und der radikal-islamischen Hamas über die Bildung einer gemeinsamen Übergangsregierung sind offenbar gescheitert. Während Palästinenserpräsident Abbas ein Expertenkabinett unter seiner Führung bilden will, forderte Hamas-Chef Meschaal Ministerposten für seine Gruppierung. Außerdem herrscht >>>

Wählerregistrierung in Palästinensergebieten hat begonnen - Gaza - Als ein erster Schritt in Richtung lange überfälliger Wahlen in den Palästinensergebieten hat am Montag die Registrierung von Stimmberechtigten begonnen. Der Leiter der Zentralen Wahlkommission, Hanna Nasser, sagte in Gaza, 257 Stationen im Gazastreifen und 373 im Westjordanland sollten eine Woche lang geöffnet bleiben. Allein im Gazastreifen gibt es nach Schätzungen mehr als 300.000 nicht registrierte Wahlberechtigte. >>>

TÜRKEI - Darf Krankenhaus in Gaza bauen - Vorsichtige Schritte zur Wiederannäherung zwischen Ankara und Jerusalem. - Nach monatelangen Verhandlungen, die auch die Intervention der Amerikaner bedurfte, hat Israel zwei türkischen Lastwagen die Einreise in den Gazastreifen gestattet. Die Laster enthalten Baumaterialien für die Errichtung eines Krankenhauses. Der Bau des Gebäudes mit 150 Betten soll ein Jahr dauern, und zur Eröffnung wird laut einem Bericht in der türkischen Zeitung «Hürriyet» gemäss dem jetzigen Stand der Dinge ?? an der Einweihung dabei sein. Ankara sieht in der israelischen Einwilligung einen weiteren Schritt der Israeli auf dem Weg zur Verbesserungen der bilateralen Beziehungen, die seit der Enterung der türkischen «Mavi Marmara» im Mai 2010 gestört sind. Eine der türkischen Bedingungen für die Versöhnung ist die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durch Israel. >>>

Kurzkommentar E. Arendt - Herrenvolk und Untermenschen - Vieles sagt uns ein Wort. Das jüdische Wochenmagazin tachles brachte die obige, sicherlich erfreuliche Meldung. "Darf" steht da. Was wäre wenn dort stehen würde, Israel DARF ein Krankenhaus in Tel Aviv bauen? Jeder würde sagen, was maßt sich der an, der glaubt über Israel bestimmen zu können.
Ich denke Gaza wurde von den Israelis geräumt und sich selbst überlassen. Heißt dass nicht, die Regierung in Gaza entscheidet ob ein Krankenhaus gebaut werden DARF oder nicht? Israel ist eigentlich in diese DARF Entscheidung nicht einbezogen? Israel verhindert, behindert nicht den Transport von Baumaterialien?
Davon ab, es hätte (ich denke da an Menschenrechte) selbstverständlich sein müssen, dass Israel schon lange dieses "DARF" ermöglicht hätte. Sind doch sicherlich ein nicht geringer Anteil der Patienten die, die Israel nicht getötet, "nur" verwundet hat....
Scheinbar steckt in uns allen noch altes Herrendenken, wir Herren dürfen das.....

Systematische Diskriminierung von aus Äthiopien stammenden Israelis - Israels Kinder, die es nie gab - Andreas Hackl - Besuch bei Rachel Mangoli, die den Skandal der Zwangsverhütung an äthiopischen Juden aufgedeckt hat - Äthiopische Kinder tollen auf einer Straße in Jerusalem herum. Durch gezielte Verhütungspolitik dürfte ihre Zahl in den vergangenen Jahren in Grenzen gehalten worden sein. - Tel Aviv. "Weiter putzen. Putz weiter!", tönt eine Stimme aus dem Telefonhörer der israelischen Sozialarbeiterin Rachel Mangoli. Auf der anderen Seite der Leitung spricht eine äthiopische Israelin Namens Tilamesh. Doch zu hören ist nur das Geschrei ihres wütenden Chefs. Putzen solle sie, nicht reden. Dabei hat die 32-Jährige schon viel zu lange geschwiegen. "2002 war ich war im Lager in Äthiopien. Mein Sohn war gerade einen Monat alt. Dann ist einer gekommen und hat gesagt, wenn ich die Spritze nicht nehme, dann werde ich in Israel auch keine medizinische Versorgung bekommen" >>>

Israels Treibjagd auf Palästina - Palästinensische Mission in der Bundesrepublik Deutschland -

Israel lehnt kategorisch einen gerechten, umfassenden und dauerhaften Frieden ab. Beweise hierfür gibt es zu Genüge wie die aktuelle israelische Regierungspolitik und die mediale Hetze gegen die palästinensische Führung und gegen das palästinensische Volk aufzeigen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen den Beginn einer laufenden Serie in englischer Sprache vor, die aufzeigt wie israelische Minister und Politiker, religiöse Vertreter und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verunglimpfende Äußerungen verbreiten und zu gewaltsamen Handlungen aufrufen. Diese dienen allein dem Zweck, Hass gegen Palästina und seinem Volk zu schüren, es zu diffamieren, zu dämonisieren sowie Ängste hervorzurufen. Es sind unmissverständliche Versuche, das Existenzrecht des palästinensischen Volkes und sein Recht auf einen eigenen Staat zu negieren. 

Darüber hinaus erhalten Sie Fakten und Statistiken zu der israelischen Besatzungspolitik wie unter anderem zu Völkerrechtsverletzungen und den Siedlungsaktivitäten.

Bericht der Palestinian Monitoring Group zu den israelischen Verstößen im besetzten Staat Palästina (314 KB) (11.02.2013)

Bericht des UN-Menschenrechtsrats zur israelischen Siedlungspolitik (526 KB) (31.01.2013)

Auswirkungen der israelischen Siedlungspolitik auf Palästina (46 KB) (31.01.2012)

Weihnachten in Bethlehem - Eingeschnürt von Siedlungen (269 KB) (13.12.2012)

Israels E-1 Projekt unterminiert Zwei-Staaten-Lösung (285 KB) (01.12.2012)

Völkerrechtsverletzungen Israels (482 KB) (15.10.2012)

Siedlergewalt und israelische Hetze - Eine Kultur des Hasses, Teil I (2.0 MB) (02.10.2012)
Siedlergewalt und israelische Hetze - Eine Kultur des Hasses, Teil II (1.6 MB)

Hebräische Kinderliteratur fördert arabisches Feindbild (56 KB) (19.09.2012)

Führende Persönlichkeiten Israels betreiben Hetztjagd (303 KB) (21.06.2012)

Israel verunglimpft Präsident Mahmoud Abbas (750 KB) (09.05.2012

Mit Video - „Untold Truth about War on Iran“ - Dr. Ludwig Watzla - This video should wake up the people to start asking their government representatives about their involvement and preparations for a war on Iran. There are only a few people and organizations involved that work behind closed doors to start a Third World War. A possible explanation is given >>>

Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht - Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware -

 Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung sicherzustellen. Wir stellen nachdrücklich folgende Forderungen:

Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Bürger und Bürgerinnen das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung haben.

Die Versorgung mit Trinkwasser und die Bewirtschaftung der Wasserressourcen darf nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Die Wasserwirtschaft ist von der Liberalisierungsagenda auszuschließen.

Die EU verstärkt ihre Initiativen, einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu erreichen.

Unterzeichnen Sie die Petition hier:
http://www.right2water.eu/de
 



MUST WATCH "Water Makes Money" Deutsch online hier: http://www.youtube.com/watch?v=dLaVwYjfejw

Homepage "Water makes money" http://www.watermakesmoney.com/


Monitor hat darüber am 13.12.12 eine Sendung ausgestrahlt "Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will"
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5   Quelle: Dr. Gabi Weber

 


Sammlung: Wasser, das blaue Gold - Der Kampf um das Wasser in Palästina >>>

Die antimuslimischen Fußballfans aus Jerusalem - Feuer im Vereinsbüro und rassistische Chöre – weil erstmals ein Muslim für den israelischen Klub Beitar spielt, protestiert ein Teil der Fans. - Von Rico Grimm - Barak Weiss ist künstlerischer Leiter des Tel Aviver Jazzfestivals. Er und ein junger Fan liefern sich den ersten Zweikampf beim Aufeinandertreffen der Fußballklubs Beitar Jerusalem und Bnei Sakhnin. Eine Stunde vor Anpfiff debattieren sie, am Rande des Stadions, von einem Gitter getrennt. Weiss hat dort eine kleine Kundgebung organisiert, mit gelben Ballons und lachenden Kindern. Auf einem Plakat steht: "Jerusalem für immer tolerant". Dem Fan passt das nicht, er fühlt sich verunglimpft: "Warum protestiert ihr gegen uns, wenn doch alle anderen Fußballklubs genauso sind wie wir?", fragt er. Weiss ist Mitglied in einer Aktivistengruppe, die sich in ganz Israel gegen Rassismus einsetzt >>>

The War Against American Christians  - Elias Akleh - The American Christians have been for a long time the target of a covert religious war whose battle fields include their homes, their public schools, their churches, and their Sunday schools. They are subjected to massive well-planned scientifically-based brainwashing programs, whose goals are to distort and to weaken their Christian beliefs, and to divide them into smaller differentiated groups that can be easily manipulated, controlled and enslaved to blindly and loyally serve genocidal colonial agendas of Zionism and Israel under the fallacy of serving God’s chosen people. Groups such as Christian Zionists and Christians United for Israel are victims of such war. Such groups are the American Christian lost flocks. >>>

Rights groups say Israel deliberately violent  - Activists accuse the Israeli army of using excessive force while trying to stop Palestinian protests. - Human rights groups say the Israeli army is using too much force while trying to stop Palestinian protests. Israel's rules of engagement allow soldiers to use live fire, but only in extreme situations. However, in the last month, the army has shot dead at least six Palestinians. Al Jazeera's Nicole Johnson reports from the occupied West Bank. >>>

A New Year – Cindy and Craig Corrie – February 1, 2013 - The night before departing from Israel after hearing the judgment of the Israeli court in the civil lawsuit we brought in our daughter’s case, we had dinner with Israeli Jewish friends high in the hills of Haifa. They, like so many others, had supported us through our long journey in search of accountability. We met the parents of Natan – a 19 year-old Israeli youth and conscientious objector. Since November 19th (after Operation Pillar of Defense), he has repeatedly been in and out of military prison subsequent to each of his refusals to serve in the Israeli military. Natan says, “We, as citizens and human beings, have a moral duty to refuse to participate in this cynical game.” Late on an October afternoon, we picked olives with farm families in beautiful hills near the West Bank community of Nisf Jbeel (between Jenin and Nablus). When taken to the village home where we would spend the night, we were met by 16-year-old Hamza – dressed up in his dark suit to meet us, and with an English-Arabic dictionary in hand that his teacher had loaned him to use because he and his family would be our hosts. Hamza’s eyes sparkled when he told us how for the first time in his life, he had recently  >>>

PA Industrial Zones: Cementing Statehood or Occupation? - Al-Shabaka Commentary - Alaa Tartir - The Palestinian Authority (PA) began to establish export-oriented industrial zones when it was created some two decades ago, partly in response to donor recommendations and partly in line with the neoliberal policies it was introducing. Thus, Palestinians have been hearing for years about Turkish-German, Japanese and French industrial parks in Jenin, Jericho and Bethlehem, respectively, but, tellingly, they have rarely heard these described as Palestinian. The debate about the zones, also known as parks, is polarized. The PA, its international sponsors, and the PA-dependent private sector see the industrial zones as a pillar of the state-building effort that will bolster the Palestinian economy and achieve sustainable development. The zones’ critics argue that they reinforce and legitimize the occupation by making the Palestinians even more subservient to Israel given that the PA has to rely on the occupiers’ good will for access, movement and for transfer of tax revenues. In addition, the zones give Israeli companies a legal way to penetrate the Palestinian economy. >>>

Photographer detained

11.2.2013

Das Projekt des israelischen "Geburtsrechts": Umsiedlung und Nachwuchs -  Belen Fernandez  - Unter einem Foto: Binjamin Netanjahu wendet sich in Jerusalem an eine Besuchsgruppe von "Birthright"-Jugendlichen und ermutigt sie , hier zu bleiben. - Während der letzten 13 Jahre hat das Taglit-Birthright-Israel-Programm mehr als 340 000 jüdische Jugendliche bei einem Zehn-Tage-Trip auf Kosten des Staates begleitet. Während des Trips, der nahezu $ 3000 US-Dollar pro Person kostet ( fünfmal mehr als das jährliche Prokopfeinkommen in Gaza 2009) wird den Jugendlichen eine phantastische Version des Landes gezeigt, und sie werden ermutigt einzuwandern. Um den Erfordernissen zu entsprechen, muss man nachweisen, dass ein Großelternteil jüdisch war und bei einem Interview nicht der Verdacht hochkommt, die Teilnahme an dem Projekt habe andere Motive, wie z.B, die Entscheidung, dies als Plattform für pro-palästinensischen Aktivitäten zu benützen. Die erste Ironie, die einem in den Sinn kommen sollte, wenn man über das Programm nachdenkt, ist natürlich, dass Personen, die keinerlei physische Verbindung zu dem haben, was heute Israel und die besetzten Gebiete sind, auf wunderbare Weise mit einem "Birthright" beschenkt worden sind, aber nicht die Personen die vier palästinensische Großeltern haben oder die gar in dem in Frage kommenden Land geboren wurden. >>>

Taglit-Birthright Israel >>>

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland - Taglit - Birthright Israel wurde als Start-Up Projekt im Jahre 2000 von Philanthropen gegründet und stellt eine Zusammenarbeit des Staates Israel mit jüdischen Organisationen auf der ganzen Welt dar.   >>>

Macht kaputt, was friedlich ist - Alexander Rüsche - Spekulationen über die Wiederbelebung des Friedensprozesses müssen den Palästinensern wie blanker Hohn vorkommen. Denn sie erleben seit Wochen, wie die israelischen Behörden auf allen Ebenen immer härter gegen friedliche Proteste vorgehen. Die Äußerungen der aus dem Amt scheidenden amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton, die Knesset-Wahlen hätten für die Wiederbelebung des Friedensprozesses »eine Tür geöffnet«, müssen in den Ohren der Palästinenser wie Hohn klingen. Denn während der alte und neue israelische Premierminister Benjamin Netanjahu behauptet, er sei zu »Verhandlungen ohne Vorbedingungen« mit den Palästinensern bereit, ziehen die israelischen Behörden in den Palästinensischen Gebieten die Daumenschrauben an.  Fünf Palästinenser im Alter zwischen 15 und 21 Jahren kostete das allein im Januar das Leben. Laut der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem waren alle von ihnen unbewaffnet und stellten keine unmittelbare Bedrohung dar, als sie von israelischen Soldaten erschossen >>>

Bohren im besetzten Gebiet - Wiltrud Rösch-Metzler -  "Wer mit uns bohrt, kommt weiter": Mit diesem Wahlspruch gräbt Martin Herrenknecht (70) weltweit. Jetzt auch in Israel und im besetzten Westjordanland. Dort entsteht das Schnellbahnprojekt Tel Aviv–Jerusalem, das für die Bundesregierung ein "potenziell völkerrechtswidriges Vorhaben" ist. So hat es Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) an Bahnchef Rüdiger Grube geschrieben, worauf die Bahn aus dem Projekt ausgestiegen ist. Aber Herrenknechts Bohrmaschinen sind weiterhin dabei. Selbst in Israel ist der Bau umstritten. Aus völkerrechtlichen Gründen. Die mehr als 50 Kilometer lange Trasse von Tel Aviv nach Jerusalem sei "exklusiv für israelische Staatsbürger geplant" und den palästinensischen Einwohnern "durch eine Militärverwaltung aufgezwungen, in der sie nicht vertreten sind". So argumentieren israelische Kritiker wie die "Koalition Frauen für den Frieden" oder "Peace Now". Sobald die geplante Strecke die Grüne Linie in die Westbank überschreite, sei sie illegal, betonen sie und verweisen auf internationales Recht, das es Besatzern verbietet, vorhandene Ressourcen komplett zum Vorteil der eigenen Bürger zu verwenden. >>>

Herrenknecht - Kontakt >>>

Israel nach der Knesset-Wahl - Regression statt Wandel - Mit Benjamin Netanjahu als neuen und alten Premierminister, nationalistisch und unwillig, die israelische Besatzung zu beenden, ist eine außenpolitische Neuorientierung des Landes nicht zu erwarten, meint der israelische Publizist Gideon Levy. Die Bürger Israels hatten die Wahl – und doch machten weniger als 70 Prozent der Wahlberechtigten, Juden und Araber, von ihrem Stimmrecht für eine der 32 Parteien am 22. Januar Gebrauch. >>>

Israel verstehen - David Ranan: "Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?" Nicolai Verlag - Mirko Smiljanic - David Ranan hat 50 Interviews mit jungen Israelis über ihre Haltung zum Militärdienst geführt und 27 als Monologe abgedruckt. Sie werfen in ihrer offenen Sprache ein grelles Schlaglicht auf das Innenleben der israelischen Armee und Gesellschaft. (...)  Eli, ein 23 Jahre alter Kampfsoldat über die Gewaltexzesse israelischer Soldaten an Palästinensern: "Die Araber kriegten Mordsschläge ins Gesicht, in die Rippen, in die Eier, in den Leib. Ich wusste nicht, warum der Betreffende verhaftet war. Kann sein, dass sie ihn einfach so angeschleppt hatten: Los, laden wir den mal auf. Die sind gefesselt und du kannst mit ihnen machen, was du willst. Du kannst ihnen auch die Fesseln abnehmen und auf sie einschlagen - sie werden dich nicht anrühren. Nur ein Mann schlägt zu aber ringsum sind noch sechs andere mit Waffen - soll er da etwa zurückschlagen? Sie würden ihm die Fresse polieren." Die Vorgesetzten wissen nach Angaben der Befragten in der Regel, was sich hinter ihren Rücken abspielt, wirklich verhindern wollen oder können sie die Übergriffe aber nicht. Dramatischer noch war 2008 die Militäroperation "Gegossenes Blei" im Gaza-Streifen. Bei den Kämpfen setzte das israelische Militär Phosphorgranaten ein, die zu furchtbaren Verbrennungen führen. >>>
 

»Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?«: Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee [Gebundene Ausgabe] - David Ranan (Autor) >>>

U. S. Military Casualty Statistics and the Senators main concern - Dr. Ludwig Watzal - The moral of the U. S. troops is not in good shape. And the follow-up costs of the so-called Operation Enduring Freedom (OEF), which was the attack on Afghanistan, Operation New Dawn (OND) and Operation Iraqi Freedom (OIF), like these attacks on Iraq were euphemistically called, are skyrocketing. Not to speak of the dramatically increasing suicides among military personnel, the social costs such as broken families, disabled, maimed, post-traumatic stress disorder (PTSD), traumatic brain injury (TBI), amputations, evacuations, and the demographics of casualties. A Congressional Research Service Report written by Hannah Fischer reveals the enormous human and financial costs the Afghan and Iraqi adventure that was brought upon the American people by a highly irresponsible government.  >>>           First published here and here.

Settlers Desecrate Al-Aqsa Mosque Yards - Tens of settlers, under Israeli forces’ protection, desecrated on Sunday Al-Aqsa mosque yards, according to witnesses. One of the guards of the mosque told WAFA “settlers’ entry to the yards started early morning by small groups and continues till now.” He added settlers tried to carry out Talmudic religious rituals at the mosque’s yards. >>>

Gaza farmers call for boycott of Israeli firms - Hundreds of farmers marched towards Gaza's border with Israel on Saturday to demand a boycott of Israeli agricultural firms, a local union said. - The Union for Agricultural Work Committees in Gaza said in a statement that protestors also gathered in dozens of European cities to protest against Israeli company Mehadrin, which operates in illegal settlements and exports citrus fruits, dates and other produce. >>>

The people in Israel who never make threats - Shaul Arieli--Until two weeks ago, whenever threats of a “civil war” were made, they were made by Gush Emunim. This group made threats whenever the Israeli government tried to prevent the building of settlements or evacuate them. Gush Emunim threatened over Sebastia, Sinai, the Gaza disengagement and the evacuation of the settlements in northern Samaria. But two weeks ago, Rabbi Ovadia Yosef wrote to President Shimon Peres, raising the fear of a civil war if everyone in society must share the burden.

Middle East Rivals Hamas and Fatah `holding unity talks` - Alistair Dawber --Hamas and Fatah, the two rival Palestinian political factions, are in talks about forming a unity government with Hamas leader Khaled Meshal claiming that long-stalled elections in the occupied territories are also being planned.

Israel Lobby Hagel Smear Continues - Richard Silverstein - GOP Senate mucksters (undoubtedly with the encouragement of Israel Lobby fellow travelers like Bill Kristol) are still traipsing through the ooze to find material with which to smear Chuck Hagel. The latest is a letter from 25 Republican Senators demanding before they agree to a vote on his nomination, that he release records of any “foreign funding” of any corporate entities with which he’s been affiliated. Not only has such a demand never before been made of any cabinet nominee; not only is it not clear that Hagel >>>

Alice Walker, Roger Waters, and activists to writer Antonio Muñoz Molina: Don’t cross the picket line - Boycott activists in Spain and Palestine, and a cadre of world-renowned artists and authors including Alice Walker, Ken Loach and Roger Waters, have appealed to Spanish writer Antonio Muñoz Molina to not accept the Jerusalem Prize he was awarded and is due to receive this Sunday, 10 February. As The Electronic Intifada reported, the Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) issued an open letter to Molina, asking him to reconsider his upcoming visit to Jerusalem to accept the prize from Israeli President Shimon Peres. >>>

Settlers protest against Palestinian violence - Itamar Fleishman--Protesters urge IDF to take firmer hand against Palestinians who hurl stones, firebombs at vehicles in West Bank. `Soon people might start responding,` leader warns [But of course Palestinian acts of violence are a response to the treatment they receive under occupation. I do not support violence, but Palestians suffer from lots of it by colonists and by the IOF.] >>>

West Bank violence following settlement protest - Palestinian protesters clash with Israeli soldiers in the West Bank on Saturday at a protest against Jewish settlements in the area. Six people, two of them journalists, are detained at the site in South Hebron. Israeli forces used foul-smelling water to disperse demonstrators and dismantled tents set up in protest
 

"Gaza is a Bantustan": author Samah Sabawi interviewed - Joe Catron - Gaza as an “Israeli-controlled Bantustan,” likening the besieged territory to the supposedly autonomous areas for black people established by the apartheid regime in South Africa. - In an article for Al Jazeera English, Sabawi states, “The currency used here is the new Israeli shekel, the IDs all the residents carry are issued by the Israeli interior ministry, all births go through the Israeli national registry, the essential products are all Israeli in this captive market” >>>

The Ramallah bubble: Prosperity under occupation? - Lia Tarachansky and Max Blumenthal - From street level in downtown Ramallah the economy seems to be thriving. Gleaming storefronts display an array of brand-name products, American fast food restaurants are sprouting up and the city is host to a bustling nightlife that could rival Tel Aviv. For years Israeli officials have pointed to economic growth in the West Bank, arguing the occupation is not as detrimental as many argue. Israeli Public Diplomacy and Diaspora Affairs Minister Yuli Edelstein and Eitan Dogat, head of the branch of the Israeli government in charge of the occupation (COGAT), have quoted figures showing annual growth as high as 9.6 percent in the West Bank. These figures, promoted also by Palestinian Authority officials, come from World Bank reports, but as Palestinian economist Ibrahim Shikaki points out, behind this veneer of prosperity is an uncomfortable reality. >>>

"This is why we came to Hebron?"

A soldier quickly learns that "keeping the peace" in Hebron is not easy -- it involves chasing after settler girls with knives, among other things.
This video on our website: http://www.breakingthesilence.org.il/... For more Breaking the Silence videos:
http://www.breakingthesilence.org.il/...

10.2.2013

Friedlicher Widerstand, 9. Februar 2013

Aufbau des vierten palästinensischem Protestdorf verhindert - Etwa 20-30 palästinensische und ausländische Aktivisten versuchten über Nacht, einen neuen palästinensischen „Aussenposten“ in der Nähe des Westbankdorfes Al Tiwaneh bei Al Khalil/Hebron zu errichten. Sie hatten gerade ein Zelt aufgebaut, als die israelische Armee am Protestort ankam und mit der Räumung begann.

Eine Sprecherin der israelischen Armee sagte: “Soldaten kamen an der Szene an und vertrieben die Menschen im Aussenposten. Der Hügel, auf dem der Aussenposten aufgebaut wurde, wurde zur geschlossenen Militärzone erklärt.”

Aktivist Younis Araara beschrieb die Ziele der direkten, gewaltlosen Aktion: “Wir kamen hierher, um ein palästinensisches Dorf auf palästinensischem Land zu bauen, und um unser Land nach unserem Ermessen zu benutzen;  Palästinenser haben Rechte und sind die Besitzer dieses Landes.“

Im vergangenen Monat begannen Palästinenser mit dieser neuen Form des gewaltlosen Widerstandes gegen die israelische Kolonisierung der besetzten Westbank: Palästinenser errichteten das Protestdorf Bab Al-Shams im Bereich des von Israel geplanten Projektes E-1, und Bab Al-Karama bei Beit Iksa , nördlich von Jerusalem. Beide Dörfer wurden nach wenigen Tagen von der israelischen Besatzungsarmee brutal geräumt und mehrere Aktivisten festgenommen. Palästinenser beschreiben diese direkten Aktionen als Teil ihres Kampfes gegen die illegalen jüdischen Kolonien in der Westbank.1)

Al Manatir wurde am 2. Februar als drittes Protestdorf in der Nähe des palästinensischen Dorfes Burin aufgebaut. Die Bewohner von Burin leben in ständiger Furcht vor Angriffen bei der Feldarbeit und vor weiteren Landkonfiszierungen durch ihre Nachbarn, den Siedlern aus den jüdischen Kolonien Har Brakha und Yitzhar. Mit der Errichtung von Al Manatir, einem Protestdorf bestehend aus Zelten und einer eiligst errichteten Steinstruktur, die als Moschee diente, wollten die Aktivisten eine Präsenz auf palästinensischem Land erhalten, als Schutz vor der Konfiszierung und als Manifestierung der Besitzrechte der örtlichen Bauern. Dass die israelische Besatzungsarmee einen einseitigen Begriff vom Schutz der Besitzrechte hat, wird in einem Foto von der Räumung von Al Manatir klar: Im Hintergrund strömen einige Siedler aus ihrer illegal errichteten Häusern und eignen sich eine der von den Palästinensern gebrachten Metallhütten an, während ein israelischer Soldat im Vordergrund nichts sieht, nichts hört und nichts unternimmt. Die Siedler von Bracha und Yitzhar müssen keine guten Nachbarn sein, wie die Internationale Solidaritätsbewegung im vergangenen Monat kommentierte: Israelische Soldaten in einer nahegelegenen Militärstation beschützen die Siedler vor Vergeltungsmassnahmen und führen regelmässige Razzien gegen das Dorf aus.2)


In einem neuen Bericht zu den israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten für den UN Menschenrechtsrat werden alle relevanten internationalen „Aktoren“, private und staatliche, aufgerufen, „alle notwendigen Schritte“ zu unternehmen, um den Respekt vor den Menschenrechten zu garantieren, „einschliesslich durch die Beendigung ihrer Geschäftsinteressen in den Siedlungen.“
Jimmy Russo, Vorstandsvorsitzender von EDOM UK, sagte Corporate Watch (CW) am 7. Februar 2013, dass er seine Resignation plane und seinen Anteil von 20% in der israelischen Firma verkaufen werde. Russo, der auch Direktor der britischen Firma Valley Grown Salads(VGS) ist, bestätigte gegenüber CW, dass VGS keine Produkte aus der Westbank einkaufen werden, aber weiterhin Geschäftsverbindungen mit EDOM und anderen Firmen aus Israel aufrechterhalten werde.3)

Mehr als eine halbe Million Israelis leben in über 120 illegalen Siedlungen, die seit der israelischen Besetzung 1967 in der Westbank und in Ost-Jerusalem errichtet wurden. Am Freitag stimmte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak dem Bau von 869 Wohneinheiten in der besetzten Westbank zu.

Die israelischen Siedlungen und die Annexionsmauer umschliessen die palästinensischen Gebiete und schaffen so isolierte Kantone. Palästinensische Bauern verlieren einen Grossteil ihres Landes und können verbleibende Felder nur bearbeiten, wenn sie eine schwer zu erhaltende Sondererlaubnis vorweisen.

Nach internationalem Recht und nach der Vierten Genfer Konvention, die Israel unterzeichnet hat, sind Israels Siedlungen illegal. 4)

1)http://www.reuters.com/article/2013/02/09/us-palestinians-israel-protest-idUSBRE91802M20130209

2)http://www.alternativenews.org/english/index.php/news/activisim/5979-photos-israeli-army-attacks-palestinian-protest-village.html  PHOTOS: Israeli army attacks Palestinian protest village, 7. Febraur 2013, Alternative Information Center (AIC);  Photos von Ryan Rodrick Beiler; Siehe auch: International Solidarity Movement; Friedlicher Widerstand, 27. Januar 2013, Grosse Strafen für kleine Hoffnungen
3)Haggai Matar,  Palestinians erect third West Bank outpost, are attacked by IDF, settlers, 2. Februar 2013; http://972mag.com/palestinians-erect-third-west-bank-outpost-are-attacked-by-idf-settlers/65308/; http://www.imemc.org/article/65022
4)http://www.presstv.ir/detail/2013/02/09/288079/israel-blocks-palestinian-protest-camp/; http://www.imemc.org/article/65023
Siehe Artikel von Phyllis Bennis zu den Protestdörfern in der Westbank: Pathway to Progress in Israel Runs Through International Law, Local and Global Action; 8. Februar 2013; http://www.commondreams.org/view/2013/02/08-5   Zusammenstellung und Übersetzung Martina Lauer


Sonderseiten: Friedlicher Widerstand in Palästina und Israel >>>

 

Palästinenser bauen wieder Protestcamp - Israel räumt sofort - Palästinensische Aktivisten haben erneut mit einem Zeltlager gegen die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland protestiert. Israelische Sicherheitskräfte griffen jedoch sofort ein und vertrieben die Palästinenser und deren israelische Sympathisanten aus dem Lager südlich von Hebron, berichteten palästinensische Medien am Samstag. Mit der Aktion wollten die Palästinenser gegen die Beschlagnahme ihres Landes für eine nahe gelegene israelische Siedlung protestieren, meldeten die palästinensischen Nachrichtenagenturen Maan und Wafa. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, etwa 100 Palästinenser und ihre Unterstützer hätten sich an Ausschreitungen beteiligt und seien vertrieben worden. Fünf Palästinenser und zwei Israelis seien festgenommen worden. Die Zelte seien beseitigt worden. Verletzte habe es nicht gegeben. Es war bereits das fünfte Protestlager im Westjordanland seit Jahresbeginn. Sie sind Teil des zivilen Widerstandes gegen die israelische Siedlungspolitik. Israel ließ die Lager jeweils schnell räumen. Nach überwiegender Einschätzung der internationalen Gemeinschaft sind israelische Siedlungen im Westjordanland illegal. Quelle Greenpeace

 

Activists construct new protest village in south Hebron -  Palestinians and foreign solidarity activists on Saturday set up a new protest village in the south Hebron hills, and vowed to remain there despite Israeli forces moving to dismantle the structures. >>>

 

Israel carries out arrests as factions meet in Cairo for unity talks - Last week, roughly 200 Palestinian activists and supporters set up tents in the southern Nablus village of Burin, dubbing the new village Al-Manatir. Burin is surrounded by two settlements and is regularly under settler violence. Israel responded by shutting down the area, preventing more activists from approaching the site, and fired tear gas and sound grenades, injuring more than 20 Palestinians. The settlers attacked the villagers as well, raiding them with rocks, fire-bombs and gunshots, one of which shot a 16 -year old Palestinian in his thigh. The Israeli army arrested seven Palestinians during the clashes. The following day, February 3, about 10 military vehicles assaulted the village and arrested 22-year old Muhammad Najar.  >>>


Sonderseite: Errichtung + Räumung einer palästinensischen Siedlung >>>

Rassismusskandal wühlt Israel auf - Es nützt ihnen gar nichts, dass sie keine Araber sind. Dschabrai Kadijew und Saur Sadajew stammen aus Tschetschenien. Doch den rabiaten Fans des israelischen Fußballvereins "Beitar Jerusalem", für den die beiden demnächst spielen sollen, reicht es vollkommen aus, dass auch Tschetschenen Anhänger der Lehre Mohammeds sind. Keine Muslime auf unserem Rasen – da geben sie sich völlig kompromisslos. >>>

Lieberman hält Friedensabkommen für unmöglich - Noch ist es unklar, welche Rolle Avigdor Liebermann in der neuen israelischen Regierung einnehmen wird. - Ex-Außenminister: "Es ist nicht möglich, den Konflikt hier zu lösen" - Jerusalem - Der frühere israelische Außenminister Avigdor Lieberman hält ein Friedensabkommen mit den Palästinensern für unmöglich. Wegen der politischen Streitigkeiten unter den Palästinensern sei es unmöglich, eine umfassende Friedensvereinbarung zu erreichen, sagte Lieberman am Samstag in einem Fernsehinterview. "Das ist unmöglich. Es ist nicht möglich, den Konflikt hier zu lösen" >>>

Die Mauer in Cremisan – Sicherheit als Entschuldigung für Landraub - Society of St. Yves, Katholisches Zentrum für Menschenrechte, Jerusalem - Rund 450 Kinder – Jungen und Mädchen, Muslime und Christen aus den umliegenden Städten und Dörfern (Bethlehem, Beit Jala, Beit Sahour, Al-Walasjeh) erfreuen sich an den Hilfsdiensten, die von dem  Salesianer Schwesternkloster und der Schule in Cremisan ausgehen. Da das Kloster den Armen und Bedürftigen helfen will, nehmen sie nur geringes Schulgeld. Sie folgen der Pädagogik des Don Bosco-Schulsystems, wie es in 1500 Bildungseinrichtungen in aller Welt geschieht; sie lehren die Werte der Wahrheit, des gerechten Friedens und Ko-Existenz zwischen  verschiedenen Völkern und Religionen.   
Das Kloster liegt am Rande von Beit Jala; ganz in seiner Nähe liegen ein paar Häuser, die zu Beit Jala gehören und das Salesianische Mönchskloster von Cremisan, das auch von der geplanten Mauer betroffen ist. Cremisan selbst liegt zwischen zwei illegalen israelischen Siedlungen Har Gilo und Gilo.   Das Nonnenkloster gibt es seit 1960 und schließt eine sich  entwickelnde Primarschule (jetzt bis 5. Klasse und jedes Jahr eine Klasse mehr), ein Kindergarten, eine Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten ein, als auch außerschulische Aktivitäten und drei Sommerlager für die Kinder.    

Bild zum Vergrößern anklicken

Der Rechtsfall - 2006 veröffentlichte der israelische Kommandeur der Westbank eine Militärorder, um Land für den Zweck zu nehmen, um einen Teil der (Apartheid)Mauer rund um Beit Jala  und die Siedlung Har Gilo-Siedlung zu bauen .         
Entsprechend der Order als auch nach den Landkarten und detaillierten Plänen, die daran hängen, soll die Mauer auf eine der beiden vorgeschlagenen Routen gebaut werden. Beide Routen schaden dem Kloster und dem landwirtschaftlich bearbeiteten Land drum herum. Während der Anhörungen vor Gericht schlug die Armee eine 3. Route vor, die fast identisch ist mit der 1., wo die Mauer auf der 1. Terrasse des Olivenhains entlangläuft, der das Kloster umgibt, anstelle über der Schulmauer.        
Seit 2006 sind die Salesianer Nonnen in Kontakt mit  israelischen Offiziellen gewesen, um ihre Position deutlich zu machen, dass sie die Mauer total zurückweisen. 2010 nachdem ihnen klar wurde, dass ihre Position vor dem Militärgericht von der Armee falsch dargestellt wurde, schlossen sie sich der Gerichtsberufung ihres Nachbarn gegen die Mauer an. Außer den >>>


 

Protestieren Sie bitte durch Ihre Unterschrift auf der Petition unter dem folgenden Link
http://www.change.org/petitions/save-the-valley-in-cremisan-support-bridges-not-walls?utm_campaign=mailto_link&utm_medium=email&utm_source=share_petition
gegen den Landraub durch Israel im Seitental Cremisan von Bethlehem.

 

Text der Petition - Übersetzt ins deutsche - 1. Februar 2013 - Im Hinblick auf die bevorstehende Entscheidung des Sonderkomitees für Einspruch gegen die Trennmauer appellieren wir an die Mitglieder des Komitees: 
Respektieren Sie internationales Recht, das besagt, dass der geplante Bau der Mauer auf palästinensischem Gebiet illegal ist! Lassen Sie das Anwesen der Salesianer Schwestern unangetastet, damit sie die Erfüllung ihrer Aufgabe, den Kindern der Nachbargemeinden zu dienen, fortsetzen können!

Des Weiteren appellieren wir an die internationale Gemeinschaft, den palästinensischen Kampf gegen die Mauer zu unterstützen und wir appellieren an Israel, seine internationalem Recht entsprechenden Verpflichtungen zu erfüllen.

Cremisan ist eines der letzten landwirtschaftlich genutzten Gebiete in der Region Bethlehem. Die lokalen Landeigentümer bauen in dem Tal Oliven an sowie Obstbäume und Trauben für den dort hergestellten Cremisan Wein, das Land ist landwirtschaftlich gut erschlossern, und die alten Terrassen werden sorgfältig bewahrt.

Außerdem wird das Tal von Menschen aus der ganzen Umgebung für Familienausflüge genutzt - an Wochenenden spielen Kinder in den Olivenhainen und Familien treffen sich, um ihre Zeit in der Natur zu verbringen.

Abgesehen von allen praktischen Argumenten ist das Tal ein einzigartiges lebendes Beispiel intakter kultureller und historischer Landschaft.

Cremisan ist unmttelbar bedroht, zerstört zu werden: Nach dem Bau der israelischen Trennmauer wird die Gemeinschaft vom Tal abgeschnitten sein. Mehr als 50 Familien - überwiegend Christen - und zwei Salesianer Klöster werden ihr Land verlieren. Außerdem wird das Kloster der Salesianierinnen und deren Schule, die von mehr als 400 Kindern aus Dörfern in der Umgebung besucht wird, von militärischer Präsenz umgeben und abgetrennt sein.

Die Pläne der israelischen Behörden erfordern sofortige Aktion:

Die geplante Route, die internationalem Recht widerspricht, kann geändert werden, um den Schaden für das Leben der dort lebenden Gemeinschaft zu verringern. Deswegen appellieren wir an die israelischen Behörden, Cremisan unangetastet zu lassen!

1. Nach der Expertenmeinung des Internationalen Gerichtshofs widerspricht die Trenn-Barriere überhaupt internationalem Recht. Cremisan liegt hinter der Grenze von 1967 und ist hauptsächlich gleichermaßen(?) palästinensisches und christliches Eigentum. Nach Meinung von Experten des Rates für Frieden und Sicherheit, einer Vereinigung von hochrangigen israelischen Sicherheitsexperten, ist der jetzt geplante Verlauf weder notwendig noch logisch, um israelischen Sicherheitsinteressen zu dienen.

2. Das Recht auf Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht. Der geplante Verlauf der Mauer wird das Aus für das Anwesen der Salesianer Schwestern in Cremisan bedeuten. Die Schule wird von schwerer militärischer Präsenz umgeben sein und so die Schule in ein Gefängnis verwandeln. 400 palästinensische Kinder - Mädchen und Jungen, Muslime wie Christen, überwiegend aus armen Familien - werden entweder durch die Militärpräsenz gefährdet sein oder die Schule verlassen müssen.

3. Die Beschlagnahme von Land, das überwiegend Christen gehört, ist ein Angriff auf eine religiöse Minderheit, was einen besonderen Verstoß gegen internationales Recht darstellt. Staaten sollten die Existenz von Minderheiten schützen und nicht ihr Land und ihre Lebensgrundlage enteignen. Sie sollen sie auch nicht zu Abwanderung zwingen, zu Exil und Vertreibung. Obwohl Auswanderung unter den Nationen ein normaler Prozess ist, ist die Auswanderung von Christen aus dem Heiligen Land damit nicht vergleichbar.  Aus einer so kleinen Gemeinschaft auszuwandern bedeutet eine enorme Zwangsbedingung, indem dadurch das Bevölkerungswachstum beeinträchtigt und die künftige Existenz von Christen  im Heiligen Land insgesamt bedroht wird. Übersetzung: Hanne Adams

save the valley in Cremisan: online petition >>>

Mehr - Israel plant Mauerbau durch Tal Cremisan >>>

Bundespräsident - Gauck ehrt Daniel Barenboim mit Bundesverdienstkreuz - Daniel Barenboim, Boston, Carnegie Hall, Joachim Gauck, Geburtstag, Musikdirektor, New York, Schloss Bellevue, Schulterband, Staatsoper Unter den Linden, Tournee, Unter den Linden, USA, Verdienstkreuz, Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, West-Eastern Divan Orchestra Vergrößern Teilen und Details dpa / Wolfgang Kumm Bundespräsident Joachim Gauck verleiht Daniel Barenboim das Bundesverdienstkreuz. Bundespräsident Joachim Gauck hat den Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er verlieh dem Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden am Dienstag in Schloss Bellevue das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband – zum 70. Geburtstag. Barenboim sei ein „Grenzenüberwinder und Möglichmacher“, der die verbindende Kraft der Musik verkörpere, sagte Gauck laut >>>




Palästina heißt im Baedeker jetzt Israel - Thomas Immanuel Steinberg -  Der Baedeker Israel begleitet eine spannende Reise durch ein Land, das nicht nur mit Heiligtümern, sondern auch mit Naturschönheiten, drei Meeren und Lebensfreude gesegnet ist. - Aus der Verlagswerbung: Der "Israel Baedeker Reiseführer Set aus: Baedeker Reiseführer Israel mit professioneller Reisekarte, 13., völlig überarbeitete und neu gestaltete Auflage" nennt auf seiner aufklappbaren Landkarte das Land, das früher Palästina hieß und zum Teil bis heute Palästina heißt, Israel. Der Baedeker, verlegt vom Familienunternehmen MairDumont in Ostfildern bei Stuttgart mit seinen weiteren Produkten - Marco Polo Reiseführer, Falk Stadtpläne/Stadtatlanten, Baedeker Allianz Reiseführer, ADAC Kartografie, Großer Generalatlas, DuMont Reiseführer, DuMont Bildatlas, Lonely Planet Reiseführer, Varta Führer und Kompass Wander- und Radwanderprogramm stellt auf dieser Karte den Gaza-Streifen und die Westbank – also die beiden Teile des Staates Palästina – und ebenso die syrischen Golan-Höhen dar, als gehörten sie zu Israel. >>>

Six reasons to be optimistic and six reasons to be pessimistic - Jeffrey Goldberg - Bloomberg - I do think there will be movement on the peace process -- or the facsimile of movement -- in the coming months. But there is no indication that either side is ready to address the two most toxic issues: the status of Palestinian refugees and the future of Jerusalem. So Obama isn’t wrong to have his doubts. He should remember, however, that this next four-year period might represent the last chance to bring about a two-state solution.

Towards a Real Archaeology and History of Palestine - Basem L. Ra’ad - This Week in Palestine - Archaeology is a fairly neutral science that involves discovery and interpretation of artefacts and material evidence from the past. Not so in the "Holy Land". Nowhere else is it more urgent to separate genuine religious faith from political exploitation of religion, and to distinguish real archaeology from imagined geography.

By ignoring international law, Israel is only hurting itself - Ruth Gavison - Haaretz - Israeli government officials are absolutely correct to point out that the UN Human Rights Council is a biased, anti-Israeli body. Nevertheless, one shouldn’t ignore the recent report on West Bank settlements which was written on its behalf, since it reflects the maturation of a prolonged process, typical of international law. The report reflects the views of the international community that sees Israel not only as an on-going occupier in the West Bank, but one that conducts itself as proprietary owners, perceiving their rights as overruling the Palestinians’ quest for self-determination on part of their homeland.

Golan braces for more fighting - Occupied Golan Heights, Feb 7 2013 (IPS) – After Israeli war planes reportedly bombed targets in Syrian territory last week, individuals and groups in the Israeli-occupied Golan Heights are quietly preparing for the possibility of escalating violence between Syria and Israel. “We can feel that the presence of the Israeli army in the Golan has been increasing in the last week. People started to prepare for a war situation,” said Dr. Taiseer Maray, director general of the local group Golan for the Development of the Arab Villages. Israeli security sources reported this week that an Iron Dome missile defence system had been placed on Israel’s northern border with Syria and Lebanon. >>>

'HUNGRY' - HipHop by Doc Jazz - FREE SAMER ISSAWI

9.2.2013

Felicia Langer - Eine Frau, die uns Solidarität vorlebt.
Solidarität, das ist mehr als elf Buchstaben auf einem Stück Papier
 Eine Hommage von Dorothea Hartung

Wenn Felicia Langer erzählt, höre ich oft zu, als würde ich es zum ersten Mal hören. Und dabei hatte ich es schon in einem ihrer fünfzehn Bücher gelesen. Aber sie legt immer ihr ganzes Herz in den Bericht, so daß ich fühle, als würde es eben geschehen. Manchmal muß ich dabei weinen. Wenn wir am Telefon sprechen, sieht sie es wenigstens nicht:     

Am 28. Dezember 1977 wurde der Mutter von Michael, Felicia Langer, ein zweiter Sohn, Sammy, geboren. Damals war Sammy 22 Jahre alt, "ein Kind kam auf mich zu, ein zarter Junge mit wunderschönen Augen."  Was war geschehen? Sammy, ein Amerikaner und Palästinenser, erfährt, daß sein 85jähriger Vater im Sterben liegt und sich sehnlichst wünscht, seinen Sohn noch einmal zu sehen. Umgehend setzt er sich ins Flugzeug, doch am israelischen Flughafen ist seine Reise zu Ende. Er wird verhaftet und kommt ins Gefängnis. Tagelang wissen seine Verwandten nicht, was mit ihm geschehen ist und wo er ist.        

Über Umwege erfährt die israelische Juristin Felicia Langer, daß der Häftling Sammy sie und nur sie als Anwältin haben möchte und daß die Gefängnisleitung, die israelische Militärgerichtsbarkeit, und wer sonst noch mit ihm spricht, zum Beispiel seine Folterer, ihm dies verweigern. Letztere belügen ihn: Wenn er Felicia Langer wählt, werde er doppelt so hart bestraft. Sie würde ihn und seine Familie finanziell ruinieren, weil sie viel Geld für seine Verteidigung verlangen werde. Und andere Lügen.               

Aber Sammy kannte den Namen Felicia Langer, er hatte ihr erstes Buch "With my own eyes" von 1974 gelesen, in dem sie als erste israelische Juristin aufdeckte, in welchem Ausmaß Palästinenser in den Gefängnissen geschlagen, gequält und gefoltert werden. Sie hatte die Folterspuren gesehen und berichtete von Folter, die man nicht sieht, seelische und sexuelle Folter, Zerstörung der Persönlichkeit durch Beleidigung, Erniedrigung, Bedrohung, der Familie des Häftlings Schaden zuzufügen, wenn er nicht gesteht, und der Erpressung falscher Geständnisse. Sie hatte diese Gefangenen verteidigt und in ihrem Buch die Prozesse beschrieben. Genauso wie seine Familie suchte auch die von Sammy geforderte Anwältin Felicia Langer tagelang in den israelischen Gefängnissen nach ihm, immer hieß >>>


FELICIA LANGER -
MIT LEIB UND SEELE - Autobiographische Notizen - ISBN: 978 3 88975 201 7 - 10,00 €  - www.zambon.net

Rezension von Dr. Ludwig Watzal >>>

Sonderseite die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes >>>
Sonderseite die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes - Fotoserie >>>
Reaktionen + Jagdaktion >>>
Im Rahmen seines Deutschlandbesuches verlieh am 17.1.2012 Präsident Mahmoud Abbas Felicia Langer den palästinensischen Orden für besondere Verdienste. >>>
Bücher von Felicia Langer >>>

Können zwei zusammengehen? - Uri Avnery - (...) ALS DIE  Eröffnungssitzung zu Ende war und Benjamin Netanjahu wie wir alle aufstand, geschah noch etwas Seltsames: Yair Lapid sprang von seinem Sitz, rannte auf ihn zu und umarmte ihn. Es war mehr als nur eine beiläufige Geste.
Wie ich schon vorher sagte, Lapids Zukunft hängt davon ab, ob er jetzt die richtigen Entscheidungen trifft, hinsichtlich seiner Rolle in der neuen Koalition und den Bedingungen, die er stellen muss. Spannung liegt in der Luft. Das Minimum, das Lapid benötigt, um seine Wähler zu befriedigen, liegt weit über dem Maximum, das Netanyahu sich politisch leisten kann, ihm zu geben.       

Um seine Position zu stärken, hat sich Lapid mit Naphtali Bennett zusammen getan,  um die  orthodoxen Fraktionen draußen zu halten. Das offizielle  Ziel ist,  die Orthodoxen dahin zu bringen, dass auch sie ihren Armeedienst tun. Das lässt die sehr alte Frage hochkommen, die vom Propheten Amos (3,2) ausgesprochen wurde: „Können etwa zwei miteinander wandern,  sie seien denn einig  mit einander?“         

Bennett ist ein Ultra-Rechter. Einige seiner Kritiker nennen ihn Diät- Faschist. Er hat sich völlig auf Großisrael festgelegt, die Erweiterung der Siedlungen, und ist gegen jeden Kontakt mit den Palästinensern - außer vielleicht für das Angebot für Verhandlungen unter Bedingungen zu führen, das die Palästinenser in keiner Weise annehmen konnten. Stimmt, Bennett hat ein Talent, seine wirkliche Ideologie hinter einer Fassade von Jovialität zu verbergen. Er gibt vor, zum selben sozialen Sektor  wie Lapid zu gehören: zu den Weißen, den Ashkenazim und Liberalen,  dem israelischen  Gegenstück zum amerikanischen WASP (weiße angelsächsische Protestanten). Die winzige Größe seiner Kippa dient dem gleichen Zweck. (Es erinnert mich immer an den Verweis, den ein britischer Richter in Palästina  aufstrebenden Anwälten gab: Machen Sie Ihre Resümees  wie den Rock einer Dame: lang genug, um das Wichtigste zuzudecken und kurz genug, um attraktiv zu sein.“) Doch Bennett gehört  in Wirklichkeit einer ganz anderen Gruppe an: dem national-religiösen Lager der fanatischen Siedler.  >>>

Here facing immorality  - Mazin Qumsiyeh  -  Here is where Israeli colonial settlements continue to expand on our lands. Here is where Israeli elites make billions from injustice while nature and people suffer. Here is the forefront of a global struggle. Here is where western hypocrisy gets exposed. Rhetoric about democracy and liberty in Syria and Iran is stripped naked when people see Western supported colonialism, racism and subjugation in Palestine. Here is where billions of Western taxpayer money is used to destroy life while enriching land thieves and war criminals. Here where we lost most of our land to colonial settler activity and suffer regularly from racist settler attacks. Here is where morality is shed daily because of paranoia and inferiority/superiority complexes (chosen but eternally victimized Jewish “people”). Here is where immorality has become a norm of society (see good analytic piece in Haaretz below). Here is where yesterday the Israeli occupation army and racist colonial settlers attacked villagers in Burin. Several Palestinians were injured (one 16-year old Palestinian was shot  >>>

Feuertaufe für Versöhnungskurs - Die Bildung einer gemeinsamen palästinensischen Regierung kommt voran – trotz israelischer Störmanöver - Oliver Eberhardt - Die israelische Armee hat seit Wochenbeginn mindestens 25 Mitglieder der Hamas im Westjordanland festgenommen. Damit soll der Prozess zur Bildung einer Einheitsregierung in Palästina torpediert werden – ein Prozess, der nun in die entscheidende Phase eingetreten ist. In vielen Städten des Westjordanlandes führten israelische Soldaten und Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes Schin Beth mindestens 25 Personen ab – »zur Befragung«, so ein Sprecher der israelischen Regierung. Bei den Festgenommenen handele es sich um Mitglieder der Hamas, die die Strukturen der islamischen Organisation im Westjordanland neu aufbauen sollen. Verhaftet wurden auch mindestens vier Parlamentsabgeordnete, die der Wahlliste der Hamas angehören. Für die palästinensische Regierung ist der Fall deshalb klar: Die Regierung unter Führung des Rechtskonservativen Benjamin Netanjahu versuche, die gerade in Fahrt kommenden Versöhnungsbemühungen zwischen Fatah und Hamas zu torpedieren und die Bildung einer Einheitsregierung zu verhindern >>>

Palestinian Prisoner Dies At A Prison In Gaza - A Palestinian prisoner held at the detention center run by the Palestinian Police in the Gaza Strip died, on Friday morning after he was moved to the Intensive care unit at the Al-Shifa hospital in Gaza city. The prisoner, Mahrous Fathi Nassar, 37, contracted Meningitis while being held at the Sheikh Radwan Prison.  He was arrested on January 31, 2013, after a local court ordered his imprisonment for 15 days for interrogation. He was moved to the Al-Shifa hospital on Thursday morning after his body temperature has seriously elevated and after he started throwing up. Quelle

 

Anwalt: der seit 188 Tagen Hungerstreikende will auch kein Wasser mehr trinken - Der Gefangene Samer Issawi verweigert, seit 188 Tagen Nahrung zu sich zu nehmen und hat aufgehört,Wasser zu trinken, sagte die Palästinensische Gefangenen-Gesellschaft (PPS) am Dienstag. Ein PPS-Anwalt besuchte Issawi in der Al-Ramle-Gefängnisklinik und sagte , der Gefangene habe aufgehört, Wasser zu trinken und Vitamine zu sich zu nehmen und boykottiert alle medizinischen Tests. Ein Arzt informierte Issawi, dass sein Herz jeden Augenblick zu schlagen aufhören könne , wenn er kein Wasser trinkt. Issawi leidet an Krämpfen und Taubheit. Er wiegt nur noch 47kg, sagte der Anwalt.

Issawi dankte seinen Unterstützern in Palästina und international für ihre Solidarität. Die PPS rief alle Palästinenser auf, ihre Bemühungen, den Hungerstreikenden zu unterstützen, fortzusetzen. Am Montag besuchte das palästinensische Knesset-Mitglied Ahmad Tibi Issawi und sagte, sein Gesundheitszustand wäre sehr kritisch. Vom Rollstuhl aus sagte Issawi zu Tibi, er sei entschlossen seinen Streik fortzusetzen.

Die einzige Wahl, die er habe, sei zu triumphieren oder als Märtyrer zu sterben. Ich habe das Gefühl, dass ich näher am Märtyrertod bin, und die Schlacht, die ich kämpfe ist, keine persönliche, da ich versuchte, innerhalb des Shalit-Deal die nationalen Ziele zu erreichen“, sagte er. Issawi wurde im Oktober 2011 mit dem Abkommen des Gefangenenaustausches zwischen Israel und der Hamas entlassen, was die Entlassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit aus Gaza absicherte.

Er wurde am 7. Juli 2012 wieder verhaftet und angeklagt, die Abmachung bei seiner Entlassung, nämlich Jerusalem nicht zu verlassen , nicht eingehalten hätte. Israelische Ankläger versuchen, seine Amnesty zu streichen und ihn für 20 Jahre ins Gefängnis zu sperren - der „Rest“ seiner vorherigen Strafe.

Issawi sagte zu Tibi, er sei bereit, vom Gericht verurteilt zu werden und eine kurze Strafe dafür abzusitzen „weil er Gebiete betreten hätte, die an erster Stelle ein Teil meiner Heimat sind“, aber er sei nicht einverstanden damit, weitere 20 Jahre in Israels Gefängnissen zu sitzen.“ (dt. Ellen Rohlfs)

 

Gaza welcomes home former hunger striker Akram Rikhawi >>>

 

Hungry for Justice: Why Palestinian Hunger Strikers Matter - Tariq Shadid - The Palestine Chronicle "...you may have noticed that a good number of pro-Palestinian activists all around the world have embraced the cause of Palestinian hunger striker Samer Issawi, and are actively campaigning for his release via Twitter, petitions, and demonstrations. You may also have noticed that in sharp contrast to these fervent activities, regular media barely make any mention of Samer or other hunger striking Palestinian prisoners, and that pro-Palestinian organizations and institutions who are not directly dedicated to the situation of the political prisoners, are granting somewhat limited attention to this cause."

Video - Bizarre Folgen der Gaza-Blockade -  Zoo zeigt ausgestopfte Tiere - Es ist kein gewöhnlicher Zoo, der für die Bewohner Gazas täglich seine Pforten öffnet. Wegen der Blockade Israels, ist es unmöglich genügend Futter für den Zoo aufzutreiben und so sind viele der exotischen Tiere bereits verhungert. Statt sie jedoch zu entsorgen, hat der findige Zoobetreiber die Tiere ausgestopft und ausgestellt. Für die Kinder ist es ein großer Spaß - wer kann schon von sich behaupten, jemals auf einem Tiger geritten zu sein. >>>

Palästinenser tanzen «Gangnam Gaza Style» - Bombenkrater, Reit-Esel und leere Geldautomaten statt Cocktails, heisse Schlitten und Bling Bling: Diese Version von «Gangnam Style» macht auf das harte Leben im Gaza-Streifen aufmerksam. Junge Palästinenser haben nun ihre eigene Version gedreht. Bei ihnen geht es aber nicht um Reichtum, sondern um Armut und Perspektivlosigkeit. Nicht ohne Humor gibt der Low-Budget-Clip «Gangnam Gaza Style» einen Einblick in den harten Alltag der Menschen im Gaza-Streifen.>>>

Dov Hikind Hates Judith Butler and Loves Israel - Alex Kane - Dov Hikind was in his element in front of Brooklyn College last week, the idyllic school that is now ground zero for a raging controversy over academic freedom. Brooklyn's state assemblyman, an alumnus of the school, was sputtering mad at college officials for allowing what he says is an “anti-Semitic” hate fest to take place at the school tonight. He was reveling in making Brooklyn College president Karen Gould's life “a little miserable” and called on Gould to resign because of the event. And he was proud that he had the support of a progressive candidate for New York City mayor, Bill Thompson. The scene was a Hikind-organized press conference on January 31 to stop the coming travesty at Brooklyn College. But what was this dastardly, anti-Semitic hatefest that the conservative Democrat was so worried about? Hikind was inveighing against an event tonight at 6:30 PM that, if it's not derailed, will feature Palestinian human-rights activist Omar Barghouti and philosopher Judith Butler, discussing the boycott >>>
 

Following weeks of controversy, Barghouti and Butler deliver sharp response to critics of BDS movement at Brooklyn College event - Alex Kane - Omar Barghouti and Judith Butler delivered a powerful case in favor of the boycott, divestment and sanctions (BDS) movement targeting Israeli human rights violations in front of a packed crowd of over 200 people at Brooklyn College last night. The event, which came and went without a hitch, took place after a week of escalating controversy over the event and the college Political Science Department’s decision to co-sponsor the talk. >>>

 

The Former Terror Suspect Leading the Attack on the Brooklyn College BDS Panel - Max Blumenthal - When Brooklyn College’s chapter of Students for Justice in Palestine announced it would be hosting a forum promoting the BDS movement, or the Palestinian call to boycott, sanction and divest from the state of Israel, and would be doing so with sponsorship from the school’s political science department, a who’s who of top New York Democrats snapped into action. In a strongly worded letter to Brooklyn College president Karen Gould, the self-described “progressives” demanded that the political science department withdraw its sponsorship of an event they cast as unacceptable. The signers included Representatives Jerrold Nadler, Nydia Velasquez and Hakeem Jeffries, as well as the progressive councilman Brad Lander and City Council Speaker Christine Quinn, who is a front-runner in the race to be New York City’s next mayor. >>>


They Can’t Hide the Sun: An interview with Omar Barghouti - Peter Rugh - Controversy continues to swirl around a planned forum scheduled to take place tonight at Brooklyn College to discuss the growing global boycott, divestment and sanctions (BDS) movement against Israel. The man at the center of the storm is Omar Barghouti. In 2005, together with Palestinian unions and civil society groups, he helped to launch the call for an international BDS campaign to challenge Israel over its occupation of Palestine and its racism towards Palestinians. Barghouti talked to Peter Rugh about the Brooklyn College controversy, the global BDS movement and the Arab Spring rebellions across the Arab world, among other topics. A segment of this interview aired on Free Speech Radio News and this post first appeared in socialistworker.org. This is part one of a two-part interview. >>>

Hebron Shoe Industry Against Chinese Products - Ma`an News Agency - "Hebron`s shoe industry "is in a state of war against shoes imported from China," says Jihad Iskafi, owner of a shoe factory in Hebron who has been in the business for 25 years. Isfaki says a dedicated local consumer market, which knows the high-quality of Hebron`s materials and craftsmanship, is the industry`s only hope."

"Gaza Fashion Week" comes to London art gallery - Sarah Irving - Electronic Intifada "Britain is, it seems, becoming the place to see Palestinian contemporary art. After exhibitions in Manchester and London in 2012 devoted to or with major representation of Palestinian artists, the capital has now upped the ante with the opening of P21, a gallery specializing in work by Palestinian artists or engaging with the theme of Palestine."

Dear friends and supporters of Gaza’s Ark; Gaza’s Ark is a project which will rebuild a boat in Gaza, with Palestinian hands, which will carry Palestinian products out to the world. The main goal of Gaza’s Ark, with the support of people like you, is to challenge Israel’s illegal and unjust blockade of Gaza.
 

 The blockade is having tragic consequences on  all aspects of life in Gaza. Those whose livelihood depends on manufacturing have seen their ability to produce decline as a result of lack of raw materials that cannot be easily imported. At the same time they cannot export whatever they produce. This creates a dependence on foreign aid.
 
Palestinians need trade not aid. This is their call.
 
Please watch this short video produced in Gaza by a local filmmaker, in which a Palestinian manufacturer tells the story: “Embroidery Makers of Gaza” and then circulate this message to your community, friends and relatives.

You can become a part of this project by purchasing a symbolic Gaza’s Ark share, a Share in Hope, here (http://www.gazaark.org/2013/01/15/buy-a-symbolic-share-of-gazas-ark-a-share-in-hope/).

Visit our website (www.gazaark.org) to find out more and how you can help make Gaza’s Ark a reality and/or simply make a donation here (http://www.gazaark.org/donate).
 
Thank you!
In solidarity,
Gaza’s Ark Steering Committee

New entry permits grant Israeli nationality to Palestinian, but without the rights - Lisa Goldman -  "The procedure apparently changed overnight, with no prior announcement. The person who received the document in the photo crosses the bridge frequently but was given this piece of paper for the first time on Monday crossing. A cousin who crossed on the day before (February 3) said that he did not receive this entry permit, nor did he see any of his fellow travelers receive it that day."

Creative resistance, Israeli intransigence - Khaled Amayreh - Al Ahram "The impromptu hamlet is called “Al-Manateer”, meaning gatekeepers, and is located in Area-B according to the Oslo Accords, which is supposed to fall under Palestinian Authority control. According to the Israeli newspaper Haaretz, the so-called “civil administration” had informed the Israeli army that Al-Manateer was outside Israeli control and that it had no authority to enter the village.However, Israeli army commanders in the region refused to heed the instructions, apparently in deference to settlers."

Russell Tribunal New York, The Film.

8.2.2013

Häftlingsprotest in Israel - Palästinenser im Hungerstreik - Fünf palästinensische Gefangene kämpfen für bessere Haftbedingungen. Drei von ihnen sind in einem lebensbedrohlichen Zustand. - Susanne Knaul - Die jüngste Verhaftungswelle im Westjordanland dauert an. Israelische Soldaten nahmen am Mittwoch erneut acht Palästinenser fest, darunter mindestens zwei Minderjährige. Nach Auskunft einer Armee-Sprecherin handelt es sich um „Routinemaßnahmen“. Bereits am Montag waren 25 Männer verhaftet worden, darunter drei Parlamentarier. PLO-Funktionärin Hannan Aschrawi bewertete die jüngsten Verhaftungen als einen Versuch Israels, „sich in interne palästinensische Angelegenheiten einzumischen und die Anstrengungen für eine nationale Versöhnung zu unterlaufen“. Einer der Verhafteten war, nach Auskunft der Hamas, verantwortlich für die Verhandlungen mit der Fatah. Aus Protest gegen die Praxis der Administrativhaft befinden sich derzeit fünf Häftlinge im Hungerstreik. Drei seien, nach Angaben der Organisation Addameer, die sich für die Rechte der inhaftierten Palästinenser einsetzt, „in unmittelbarer Lebensgefahr“. Seit 191 Tagen verweigert Samer al-Issawi die Aufnahme von Nahrung. Außer Wasser nimmt er nur Mineralien, Traubenzucker und Vitamine zu sich. Die Aktion richtet sich gegen die Administrativhaft ohne Anklage  >>>

 

Akram Rikhawi, another Palestinian hunger striker won his freedom


 

Hunger-striker, freed by Israel, returns to Gaza - A Palestinian prisoner who spent 100 days on hunger strike last year was released to the Gaza Strip on Thursday. Akram Rekhawi crossed through the Erez crossing into Gaza to a public reception of political officials after nine years in Israeli jail. In a short address, Rekhawi stressed the need to support other Palestinians on hunger strike in Israeli jails, noting the difficult conditions in Ramle prison hospital. The 39-year-old, from Rafah, was then transferred to Dar al-Shifa hospital by ambulance for a medical check-up. A father of eight, Rekhawi suffers from diabetes, asthma and osteoporosis and has been held in Ramle prison clinic throughout his detention since 2004. >>>

Israels scheidender Vize-Regierungschef kritisiert Siedlungsbau - Jerusalem - Der scheidende israelische Vize-Regierungschef Dan Meridor hat die Siedlungspolitik seines Landes kritisiert. "Es besteht ein Widerspruch zwischen unserer Behauptung, dass wir bereit seien, eine Zwei-Staaten-Lösung zu akzeptieren und der Tatsache, dass wir den Ausbau der Siedlungen nicht auf die Siedlungsblöcke beschränken" >>>

Israeli forces demolished a two-story Palestinian home in East Jerusalem on Tuesday, making 30 people homeless, official news agency Wafa reported. Four families lived in the Beit Hanina home, which was constructed six years ago. The families had hired a lawyer to prevent the demolition. Ibrahim al- Kiswani told WAFA that Israeli bulldozers, protected by Israeli police, entered the area at dawn, surrounded the house and gave the family of six members 10 minutes to evacuate the house before demolishing it over its contents. Kiswani said he had paid more than $160,000 trying to obtain a permit for his 170-square-meter home, which houses him, his wife and his four children, whose ages fall between 8 to 12. Kiswani’s 10-year-old child said, “I am very sad because the Israeli forces destroyed our home where we grew up without giving us a chance to get out our stuff, clothes and computer, which we used for fun and school.” "We are refugees now, we don't have any shelter. Where should we, our children and elderly people go after our house was demolished?" Muhammad Castero, 52, a resident of the building said.  Last week, Israeli forces delivered demolition notices to 200 Palestinian families in Fuheidat neighborhood east of Anata village in northeast Jerusalem, residents said. >>

Abbas ermahnt Ahmadinedschad - Quatsch nicht so viel über Israel - Palästinenserpräsident Abbas hat seinen iranischen Amtskollegen gebeten, nicht so oft von der Zerstörung Israels zu sprechen. Wichtiger sei es, über Palästina zu reden. >>>

Libanon destabilisiert - Nachbarland wird zunehmend in den Krieg in Syrien hineingezogen. Norden dient Islamisten und Salafisten als Rückzugsgebiet und Angriffsbasis - Karin Leukefeld - Der Libanon wird zunehmend durch den Krieg in Syrien destabilisiert. Islamisten und Salafisten haben weite Teile des Nordens zu ihrem Rückzugsgebiet und ihrer Angriffsbasis auf Syrien gemacht. Hier werden Kämpfer angeworben, ausgebildet und ausgerüstet. Immer wieder kommt es mit Anhängern von Präsident Baschar Al-Assad zu blutigen Auseinandersetzungen >>>

Boykottiert die Profiteure der israelischen Apartheid: Mehadrin, Arava, Hadiklaim ... -

Protestaktion im Rahmen des internationalen Aktionstages gegen israelische Exportunternehmen landwirtschaftlicher Produkte vor der FRUIT LOGISTICA in Berlin am Freitag, den 8. Februar 2013.

BildFruit Logistica

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Im Rahmen des internationalen Aktionstages gegen israelische Exportunternehmen landwirtschaftlicher Produkte wegen ihrer Komplizenschaft bei der fortgesetzten Verletzung des Völkerrechts und der Menschenrechte rief BDS Berlin zu einer Protestaktion auf.

Wir protestierten am Freitag, den 8. Februar 2013 vor der FRUIT LOGISTICA gegen die Teilnahme von landwirtschaftlichen Firmen, die von der israelischen Kolonisation, Apartheid und Besatzung profitieren, darunter HADIKLAIM, Mehadrin, Carmel Agrexco und Arava.

 

BDSWeltweiter Aktionstag am 09. Februar 2013

STATEMENT von palästinensischen landwirtschaftlichen Organisationen und dem Palestinian BDS National Committee - Landwirtschaftliches Unrecht: Beendet jeglichen Handel mit israelischen landwirtschaftlichen Unternehmen - mehr und Quelle >>>

 

Obama kündigt Israel-Besuch an - USA zeigen Israel den Ausweg auf - Andreas Hackl -  Zwei Wochen nach den Wahlen tagte das israelische Parlament diese Woche zum ersten Mal, und dennoch tappt man bei der Suche nach der nächsten Regierung weiterhin im Dunkeln. Ein Hinweis in Sachen Regierungsbildung kam jedoch pünktlich zum Parlamentsauftakt aus Washington: US-Präsident Barack Obama soll schon Ende März Israel einen Besuch abstatten. Der amerikanische Botschafter in Israel, Dan Shapiro, stellte danach in einem Interview mit dem israelischen Rundfunk klar, dass man Israel und die Palästinenser zurück auf den Verhandlungstisch bringen wolle. Das Thema Frieden kommt damit ein Stück aus der Versenkung, und Obama gibt Ministerpräsident Netanyahu damit den Hinweis, dass eine Regierungsbildung mit Rechts-außen-Parteien nicht sonderlich erwünscht ist. Auch weil sich der Ausblick auf die Probleme in Syrien und Ägypten verdunkelt, könnte der Nahost-Friedensprozess bald wieder wichtiger in der US-Außenpolitik werden. >>>

Österreichs Sozialdemokraten wollen Siedlungsprodukte kennzeichnen - Die außenpolitische Sprecherin der sozialdemokratischen Nationalratsfraktion in Österreich, Christine Muttonen, fordert eine besondere Kennzeichnung für Waren, die in israelischen Siedlungen produziert werden. Die Beweislast für den Produktionsstandort soll bei Israel liegen. Muttonen formulierte ihr Anliegen in einer Anfrage an Außenminister Michael Spindelegger von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP). „Israel verstößt jedoch nicht nur durch den Bau illegaler Siedlungen gegen das internationale Völkerrecht, sondern auch durch die landwirtschaftliche Nutzung der Siedlungsgebiete“, heißt es in dem Papier, das auf der Website des österreichischen Parlaments abrufbar ist. Durch den Anbau von Agrarprodukten in den „besetzten Gebieten“ nehme „die israelische Besatzungsmacht in Kauf, dass die natürlichen Ressourcen in den besetzten palästinensischen Gebieten ausgebeutet, geschädigt und allenfalls erschöpft werden“. >>>

Dokumentation - BDS - Boykott, Desinvestition  und Sanktionen  gegen Israel, bis es mit Internationalem Recht und den universellen Prinzipien  der Menschenrechte übereinstimmt. >>>


Globalizing Torture: CIA Secret Detention and Extraordinary Rendition - Dr. Ludwig Watzal - “Today, more than a decade after September 11, there is no doubt that high-ranking Bush administration officials bear responsibility for authorizing human rights violations associated with secret detention and extraordinary rendition, and the impunity that they have enjoyed to date remains a matter of significant concern. But responsibility for these violations does not end with the United States. Secret detention and extraordinary rendition operations, designed to be conducted outside the United States under cover of secrecy, could not have been implemented without the active participation of foreign governments. These governments too must be held accountable.” This report provides for the first time the number of known victims of secret detention and extraordinary rendition operations and the number of governments that were complicit. 136 individuals were subjected to maltreatment and severe torture. >>>

First published here and here.

Humanitarian hush money - The generous aid given to the Palestinians through various channels is the reward offered by Western states in exchange for the tolerance they show toward Israeli apartheid.  - Amira Hass - There is something embarrassing, even humiliating, about the pairs, trios and flocks of off-road vehicles that rush to the site of a disaster. Their foreign-language-speaking passengers emerge in order to carefully record the damage, assess the aid required and then consider how to provide it. Afterward they publish their findings and conclusions in internal reports and in glossy brochures with spectacular images, because suffering is photogenic. Even when these aid teams are highly caring, compassionate and dedicated, the aura of their ordinary, comfortable and healthy world surrounds them, separating them from those for whom catastrophe is routine. The former earn their living from calamity, the latter live it. Even without being cynical, the scenario is cynical by definition. >>>

Israeli forces destroy refugee camp cistern - Team Khalil - Israeli occupation forces demolished a rainwater cistern on the outskirts of Fawwar refugee camp this morning. The 130 square metre structure was destroyed after soldiers arrived at 9 am and began bulldozing the cistern which was constructed 5 years ago. The cistern’s owner said that the demolition order was given to him the previous day and he did not take legal action to prevent the action. They also gave a demolition order for 2 more cisterns in the vicinity and the residents of the camp fear their imminent destruction. >>>

Out of 103 investigations opened in 2012 into alleged offences committed by Israeli soldiers in the occupied territories, not a single indictment served to date - Yesh Din - "The numerous defects in MPCID investigations of offenses against Palestinians, and in the Military Advocate General Corps’ supervision of the investigations, result in the closure of the vast majority of the files and a minimal number of indictments being served. This creates a feeling of lawlessness on the ground, which may be a central contributing factor in the rise in the number of killings over recent weeks."

More Than a Land Grab - Raja Shehadeh - The International Herald Tribune - We are witnessing a worsening breach of law that is leading to a serious threat to the international legal system. The settlers are perpetuating a conflict that if it were to erupt again would endanger the peace of the entire Middle East.

Army Invades Yatta Near Hebron - Saed Bannoura -  Israeli soldiers invaded, on Tuesday at night, Yatta town, south of the southern West Bank city of Hebron, broke into several homes and searched them. The soldiers invaded Khirbit Z’ayma area, located east of Yatta, and broke into several homes before violently searching them after forcing the residents out of their property, local sources reported.

“They deny me the chance to say the word ‘Daddy’” - PCRH - Narratives - Jumana Alaa’ Shahada Abu Jazar (11) was just 4 months old when her mother died and, shortly afterwards, her father was imprisoned in an Israeli jail. Alaa’ (37) was arrested while accompanying his father to Israel for medical treatment. Jumana has not been allowed to visit her father in prison since she was two years old, denied access to Israel “for security reasons”.

Syndicates hold Israel responsible for life of 92-year-old lady - The general union of Palestinian workers syndicates held the Israeli occupation authorities (IOA) fully responsible for the life of 92-year-old woman Amna al-Hithnawi. The union said in a press release on Wednesday that the Israeli occupation forces (IOF) had unleashed their dogs at inhabitants in Jenin and one of them attacked the old lady. It said that due to the negligence of IOF soldiers one of the dogs fiercely attacked the old woman that almost lost her life in the incident. The union asked all international human rights groups to probe the IOA practices that ran contrary to all humanitarian rules and norms. Hithnawi is still suffering from the attack that occurred almost a month ago in the industrial area in Jenin. >>>

Lawmakers Threaten Funding of Brooklyn College for Hosting Event on BDS Campaign Against Israel - New York politicians are threatening to cut funding to Brooklyn College if the school hosts a forum Thursday night about the Palestinian-led campaign to boycott and divest from Israel. The Brooklyn College Political Science Department is among the event’s co-sponsors. In response, a group of New York City councilmembers has raised the possibility of Brooklyn College losing taxpayer support. The councilmembers’ threat is just one of several efforts by local lawmakers, from Congress on down >>>

Video: Israeli occupiers set off sound bombs, horns just to prevent peaceful Urif villagers from sleeping - Ali Abunimah - This video shot by local residents and posted on YouTube shows Israeli occupation soldiers in the northern occupied West Bank village of Urif making loud disturbances in the middle of the night, using sound bombs and loud speakers for no apparent reason except to harass and persecute the residents. >>>


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