Angebot
zum 14.2. - "Valentinstag" - ....Jedes
Jahr werden Millionen von Blumen
aus diesem Anlass von Israel über
die europäische Börse nach Amsterdam
importiert.
Diese Blumen wachsen auf gestohlenem
Boden und mit Wasser, das aus palästinensischem
Gebiet umgeleitet wurde. Deshalb
möchte Israel, dass die Herkunft
dieser, mit dem Flugzeug eingeführten,
"aufgefrischten" Ware, nicht angegeben
wird und, das versteht sich von
selbst, auch beim Verkauf nicht
mit dem Ursprungsland ausgezeichnet
wird!.... Übersetzt + zusammengefasst
von Gertrud Nehls - Quelle:
www.europalestine.com/spip.php?article8065
Thomas
Immanuel Steinberg -
Palästina von der Landkarte
getilgt
-
Rosa-Luxemburg-Stiftung nutzt
närrische Zeit für NeoCon-"Narrativ"
-
Die Ankündigung zu einer Hamburger
Rosa-Luxemburg-Veranstaltung
vom vergangenen Faschingssamstag
über Israel und Palästina kommt
auf Stelzen daher. Von "konfliktären
Masternarrativen"
ist in der Ankündigung die Rede,
die "die Matrix für die Wahrnehmung"
bilden würden; und ein "Beitrag
zu einer sachlich-kritischen
Debattenkultur" solle geleistet
werden.
Neben dem närrischen Text dann
etwas, was die Welt nur, wirklich
nur aus NeoCon-Quelle kennt,
nämlich diese Karte hier:
Das, was hervorgehoben ist,
soll Israel sein; und was senkrecht
gestreift ist, sei "Disputed
Territory", also strittiges
Gebiet. Palästina? Sehen Sie
irgendwo Palästina? Das gibt
es nicht. Stattdessen gibt's
bei den rosa Luxemburgern "strittiges
Gebiet".
Nemer
Aruri schreibt bei facebook:
"Ich habe den Brief von Frau Langer
auszugsweise ins Arabische übersetzt
und auf mein Facebook publiziert.
Es ist unglaublich, wie ihre Wörter
den Menschen in Palästina gut tun.
Die Menschen dort haben Frau Langer
auch nach so vielen Jahren nicht
vergessen und drücken immer noch
ihre tiefe Dankbarkeit aus."
“On Torture” is an
edited volume of essays by Palestinian,
Israeli and international legal
and medical experts and practitioners
based on presentations that they
gave during a workshop held in Jerusalem
in April 2011 entitled,
“Securing Accountability for Torture
and Cruel, Inhuman and Degrading
Treatment (CIDT) in Israel: New
Trends and Comparative Lessons”.
The essayists explore
the history of torture in Israel,
the daily challenges that practitioners
face in seeking accountability for
torture and CIDT in Israel, and
the changing face of torture.
Jury Mitglieder: Pierre Galand,
Stephane Hessel, Alice Walker,
Angela Davis, Roger Waters,
Ilan Pappe, Peter Hansen (former
head, UNRWA), Ronnie Kasrils,
Diana Buttu, Mairead Maguire,
Christine Gallagher, Ben White,
Noam Chomsky, Johann Galtung,
Cindie and Craig Corrie, William
Shabas, Dennis Banks, Michael
Mansfield, Saleh Abdel Jawal,
John Dugard, Phyllis Bennis
In der vorigen Woche fand am Brooklyn
College (New York City) eine Diskussionsveranstaltung
zu BDS (Boykott, Kapitalabzug und
Sanktionen) gegen Israel statt,
mit Omar Barghouti und Judith Butler.
Wie in solchen Fällen üblich, meldeten
sich "Israelfreunde" und forderten,
die Veranstaltung solle abgesagt
werden oder zumindest "ausgewogen"
sein. Die Collegepräsidentin hielt
dem Druck stand und verteidigte
das Recht auf freie Rede und Debatte.
Bemerkenswert die Stellungnahme
des New Yorker Bürgermeisters Michael
Bloomberg (jüdisch, reich, also
alle Klischees erfüllend), mit der
er sich klar von Forderungen nach
Verbot der Veranstaltung distanzierte
(gemäß Bericht der NY Times; Übersetzung
- etwas verstümmelt - s. unten,
in dem Tachles-Bericht): "a university
should be free to sponsor a forum
on any topic, 'including ideas that
people find repugnant'. 'If you
want to go to a university where
the government decides what kind
of subjects are fit for discussion,
I suggest you apply to a school
in North Korea.' "
http://www.nytimes.com/2013/02/07/nyregion/bloomberg-defends-brooklyn-colleges-right-to-bds-talk.html?_r=0
Solche klaren Worte sind bei uns
selten!
Siehe auch den intellektuell funkelnden
Redebeitrag von Judith Butler auf
dieser Veranstaltung
http://www.thenation.com/article/172752/judith-butlers-remarks-brooklyn-college-bds#
und für weitere Information
http://jfjfp.com/?p=39309
Quelle R. V.
Liebe Palästinaunterstützer, es
ist euch bestimmt bekannt dass die
Situation der paläst.politischen
Häfflinge in den israelischen Gefängnissen
tagtäglich sich verschlechtert.
Seit cirka 200Tage befinden sich
mehrere Häftlinge aus Protest im
Hungerstreik da sie in Adminisrtativhaft(ohne
Anklage) sitzen. Einer von denen
schwebt in Lebensgefahr. Daher bitte
ich euch als einzel Personen,Gruppen,Organisationen
etc.Protestbriefe als E.Mails an
Herren Aussenminister Westerwelle
zu schicken, damit er Druck auf
Israel ausübt um die paläst. Häftlinge
allgemeinund die in Hungerstreik
sich befinden ,in die Freiheit zu
entlassen.
Ich bin sicher mit eurer Solidarität
können wir was bewirken.
Salam George Rashmawi Mitglied des
Sprecherkreises Kopi - Mitglied
des Vorstandes der PGD-Deutschland
Palästinensische Häftlinge im Hungerstreik
- Israel ist als Besatzungsmacht
verpflichtet, alle im besetzten
Staat Palästina lebenden Personen
vor Gefahren gegen ihr Leben und
ihre körperliche Unversehrtheit
zu schützen. Doch Israel negiert
seine Verpflichtung und verstößt
mit der Behandlung der palästinensischen
Gefangenen gegen das internationale
humanitäre Völkerrecht.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem
ein palästinensischer Häftling in
einem israelischen Gefängnis nicht
in den Hungerstreik tritt. Die Gefangenen
kämpfen gegen die von Israel verhängte
illegale Administrativhaft und gegen
ihre unmenschlichen Haftbedingungen,
die oftmals von Folter geprägt sind.
Isolationshaft, Gewaltanwendung
und Schlafentzug sind nur einige
der israelischen gängigen Methoden
gegenüber den palästinensischen
Häftlingen.
Samer Al-Issaw ist seit dem 01.
August 2012 im Hungerstreik und
heute in einem lebensbedrohlichen
Zustand. Er kam im Rahmen eines
Gefangenaustauschs 2011 frei und
wurde Anfang Juli des vergangenen
Jahres erneut willkürlich festgenommen.
Seitdem befindet er sich in israelischer
Administrativhaft und es ist weder
eine Anklage noch ein Prozess zu
erwarten. Zu den heute am längsten
im Hungerstreik befindlichen Palästinensern
gehören auch die Brüder Akram und
Shadi Rikhawi, Jafar Azzidine und
Tarek Qa’adan.
Israel rühmt sich mit der Freilassung
von 1.027 palästinensischen Häftlingen
infolge eines Gefangenenaustauschs
Ende Dezember 2011. Doch die willkürlichen
Verhaftungen von 384 Palästinensern
allein im vergangenen Monat dieses
Jahres zeigen, dass die Besatzungsmacht
ihr aus Gewalt und Folter bestehendes
System bewusst fortsetzen will.
Als vermeintlicher demokratischer
Rechtsstaat muss Israel international
in die Pflicht genommen werden.
Dabei geht es hier nicht nur um
die Wahrung des humanitären Völkerrechts,
sondern vor allem auch um den Schutz
der palästinensischen Häftlinge
in israelischen Gefängnissen.
Zahlen der palästinensischen Organisation
Adameer:
Insgesamt befinden sich 4746 politische
Häftlinge in israelischen Gefängnissen,
davon sind:
- 178 Administrativhäftlinge, einschließlich
7 Mitglieder des Legislativrates
- 10 Frauen, einschließlich eine
Frau unter 18 Jahre
- 193 Kinder, davon 21 unter 16
Jahre
- 12 Mitglieder des Legislativrates
- 72 Häftlinge sind seit mehr als
20 Jahren inhaftiert
- 111 Palästinenser vor Beginn der
Osloer Verhandlungen 1993
- 191 Palästinenser aus Israel
- 437 Palästinenser aus dem Gaza-Streifen
- 167 Palästinenser aus Ost-Jerusalem
Quelle
Watch: BDS campaigner
Omar Barghouti lecture and conversation
with Amy Goodman in Santa Fe - Ali Abunimah on Sun, 02/10/2013
- 15:33 On 1 February 2013, Omar
Barghouti, a founder of the Palestinian
movement for boycott, divestment
and sanctions (BDS) on Israel, spoke
in Santa Fe sponsored by the Lannan
Foundation as part of its In Pursuit
of Cultural Freedom series. This
was followed by a conversation between
Barghouti and Democracy Now’s Amy
Goodman. The video above is the
conversation between Barghouti and
Goodman (35 minutes), and the video
below is of Barghouti’s lecture
(55 minutes).
Felicia
Langer schreibt an Samer al Issawi:
- In meinem Buch „Die Zeit der Steine“
habe ich 1979 geschrieben
„Es gibt Bilder, die sich so in
das Gedächtnis einprägen, als seien
sie eingemeißelt worden.
Bei
den Tausenden von zerstörten Häusern
erinnere ich mich an eines in Silwad.
Bei den Hunderten von Gefolterten
sehe ich die erloschenen Augen und
den in sich zusammengesunkenen Sulaiman.
Bei den unzählbaren Lächeln aus
der Finsternis ist das von Samy.
Bei den Hunderten, die im Hungerstreik
sind, sehe ich den winzigen Mehdi.
So wie ein großer See in einem winzigen
Tropfen reflektiert wird.“
Lieber Samer al Issawi,
ich
kenne Dich nicht persönlich. So
habe ich 1979 geschrieben und wußte
damals nicht, daß man es im Jahr
2013 lesen wird, als ob es hier
und jetzt geschieht. Ich habe Dich
auf einem Bild gesehen, auf einer
Pressemitteilung von Annette Groth,
der Menschenrechtlerin der Partei
Die LINKE im deutschen Parlament.
Darin fordert sie, Deine Administrativhaft
in einem israelischen Gefängnis
zu beenden, um Dein Leben zu retten.
Du kämpfst,
Samer, mit Deiner letzten Waffe,
Deinem Körper, gegen eine verbrecherische
Besatzung.
Ich habe als Anwältin Hunderte Deiner
hungerstreikenden Brüder betreut
während der Jahre der Besatzung.
Ich habe manche dazu gebracht, den
Hungerstreik zu beenden, um am Leben
bleiben zu können. Ich habe sie
und ihre Familien geliebt und ich
wollte sie als Kämpfer für die Freiheit
und für den Frieden am Leben behalten.
Lieber
Samer, ich verabscheue die Willkür
Deiner Haft, kämpfe dagegen,
und ich wünsche Dir Erfolg und noch
ein langes Leben.
Ich
bin weit weg von Dir, aber mein
Herz ist bei Dir. Deine Felicia
Langer
Kurzkommentar
E. Arendt - Herrenvolk und Untermenschen
- Vieles sagt uns ein Wort.
Das jüdische Wochenmagazin tachles
brachte die obige, sicherlich erfreuliche
Meldung. "Darf" steht da. Was wäre
wenn dort stehen würde, Israel DARF
ein Krankenhaus in Tel Aviv bauen?
Jeder würde sagen, was maßt sich
der an, der glaubt über Israel bestimmen
zu können.
Ich denke Gaza wurde von den Israelis
geräumt und sich selbst überlassen.
Heißt dass nicht, die Regierung
in Gaza entscheidet ob ein Krankenhaus
gebaut werden DARF oder nicht? Israel
ist eigentlich in diese DARF Entscheidung
nicht einbezogen? Israel verhindert,
behindert nicht den Transport von
Baumaterialien?
Davon ab, es hätte (ich denke da
an Menschenrechte) selbstverständlich
sein müssen, dass Israel schon lange
dieses "DARF" ermöglicht hätte.
Sind doch sicherlich ein nicht geringer
Anteil der Patienten die, die Israel
nicht getötet, "nur" verwundet hat....
Scheinbar steckt in uns allen noch
altes Herrendenken, wir Herren dürfen
das.....
Israels Treibjagd
auf Palästina -
Palästinensische Mission in
der Bundesrepublik Deutschland
-
Israel lehnt kategorisch
einen gerechten, umfassenden und
dauerhaften Frieden ab. Beweise
hierfür gibt es zu Genüge wie die
aktuelle israelische Regierungspolitik
und die mediale Hetze gegen die
palästinensische Führung und gegen
das palästinensische Volk aufzeigen.
Im Folgenden stellen wir Ihnen den
Beginn einer laufenden Serie in
englischer Sprache vor, die aufzeigt
wie israelische Minister und Politiker,
religiöse Vertreter und Persönlichkeiten
des öffentlichen Lebens verunglimpfende
Äußerungen verbreiten und zu gewaltsamen
Handlungen aufrufen. Diese dienen
allein dem Zweck, Hass gegen Palästina
und seinem Volk zu schüren, es zu
diffamieren, zu dämonisieren sowie
Ängste hervorzurufen. Es sind unmissverständliche
Versuche, das Existenzrecht des
palästinensischen Volkes und sein
Recht auf einen eigenen Staat zu
negieren.
Darüber hinaus erhalten
Sie Fakten und Statistiken zu der
israelischen Besatzungspolitik wie
unter anderem zu Völkerrechtsverletzungen
und den Siedlungsaktivitäten.
Wasser
und Sanitäre Grundversorgung sind
ein Menschenrecht -
Wasser
ist ein Öffentliches Gut, keine
Handelsware -
Wir
fordern die Europäische Kommission
zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags
auf, der das Menschenrecht auf Wasser
und sanitäre Grundversorgung entsprechend
der Resolution der Vereinten Nationen
durchsetzt und eine funktionierende
Wasser- und Abwasserwirtschaft als
existenzsichernde öffentliche Dienstleistung
für alle Menschen fördert. Diese
EU-Rechtsvorschriften sollten die
Regierungen dazu verpflichten, für
alle Bürger und Bürgerinnen eine
ausreichende Versorgung mit sauberem
Trinkwasser sowie eine sanitäre
Grundversorgung sicherzustellen.
Wir stellen nachdrücklich folgende
Forderungen:
Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten
haben die Aufgabe, dafür zu sorgen,
dass alle Bürger und Bürgerinnen
das Recht auf Wasser und sanitäre
Grundversorgung haben.
Die Versorgung mit Trinkwasser und
die Bewirtschaftung der Wasserressourcen
darf nicht den Binnenmarktregeln
unterworfen werden. Die Wasserwirtschaft
ist von der Liberalisierungsagenda
auszuschließen.
Die EU verstärkt ihre Initiativen,
einen universellen Zugang zu Wasser
und sanitärer Grundversorgung zu
erreichen.
Aufbau des vierten
palästinensischem Protestdorf verhindert
- Etwa
20-30 palästinensische und ausländische
Aktivisten versuchten über Nacht,
einen neuen palästinensischen „Aussenposten“
in der Nähe des Westbankdorfes Al
Tiwaneh bei Al Khalil/Hebron zu
errichten. Sie hatten gerade ein
Zelt aufgebaut, als die israelische
Armee am Protestort ankam und mit
der Räumung begann.
Eine Sprecherin der
israelischen Armee sagte: “Soldaten
kamen an der Szene an und vertrieben
die Menschen im Aussenposten. Der
Hügel, auf dem der Aussenposten
aufgebaut wurde, wurde zur geschlossenen
Militärzone erklärt.”
Aktivist Younis Araara
beschrieb die Ziele der direkten,
gewaltlosen Aktion: “Wir kamen hierher,
um ein palästinensisches Dorf auf
palästinensischem Land zu bauen,
und um unser Land nach unserem Ermessen
zu benutzen; Palästinenser
haben Rechte und sind die Besitzer
dieses Landes.“
Im vergangenen Monat
begannen Palästinenser mit dieser
neuen Form des gewaltlosen Widerstandes
gegen die israelische Kolonisierung
der besetzten Westbank: Palästinenser
errichteten das Protestdorf Bab
Al-Shams im Bereich des von Israel
geplanten Projektes E-1, und Bab
Al-Karama bei Beit Iksa , nördlich
von Jerusalem. Beide Dörfer wurden
nach wenigen Tagen von der israelischen
Besatzungsarmee brutal geräumt und
mehrere Aktivisten festgenommen.
Palästinenser beschreiben diese
direkten Aktionen als Teil ihres
Kampfes gegen die illegalen jüdischen
Kolonien in der Westbank.1)
Al Manatir wurde
am 2. Februar als drittes Protestdorf
in der Nähe des palästinensischen
Dorfes Burin aufgebaut. Die Bewohner
von Burin leben in ständiger Furcht
vor Angriffen bei der Feldarbeit
und vor weiteren Landkonfiszierungen
durch ihre Nachbarn, den Siedlern
aus den jüdischen Kolonien Har Brakha
und Yitzhar. Mit der Errichtung
von Al Manatir, einem Protestdorf
bestehend aus Zelten und einer eiligst
errichteten Steinstruktur, die als
Moschee diente, wollten die Aktivisten
eine Präsenz auf palästinensischem
Land erhalten, als Schutz vor der
Konfiszierung und als Manifestierung
der Besitzrechte der örtlichen Bauern.
Dass die israelische Besatzungsarmee
einen einseitigen Begriff vom Schutz
der Besitzrechte hat, wird in einem
Foto von der Räumung von Al Manatir
klar: Im Hintergrund strömen einige
Siedler aus ihrer illegal errichteten
Häusern und eignen sich eine der
von den Palästinensern gebrachten
Metallhütten an, während ein israelischer
Soldat im Vordergrund nichts sieht,
nichts hört und nichts unternimmt.
Die Siedler von Bracha und Yitzhar
müssen keine guten Nachbarn sein,
wie die Internationale Solidaritätsbewegung
im vergangenen Monat kommentierte:
Israelische Soldaten in einer nahegelegenen
Militärstation beschützen die Siedler
vor Vergeltungsmassnahmen und führen
regelmässige Razzien gegen das Dorf
aus.2)
In einem neuen Bericht zu den israelischen
Siedlungen in den besetzten palästinensischen
Gebieten für den UN Menschenrechtsrat
werden alle relevanten internationalen
„Aktoren“, private und staatliche,
aufgerufen, „alle notwendigen Schritte“
zu unternehmen, um den Respekt vor
den Menschenrechten zu garantieren,
„einschliesslich durch die Beendigung
ihrer Geschäftsinteressen in den
Siedlungen.“
Jimmy Russo, Vorstandsvorsitzender
von EDOM UK, sagte Corporate Watch
(CW) am 7. Februar 2013, dass er
seine Resignation plane und seinen
Anteil von 20% in der israelischen
Firma verkaufen werde. Russo, der
auch Direktor der britischen Firma
Valley Grown Salads(VGS) ist, bestätigte
gegenüber CW, dass VGS keine Produkte
aus der Westbank einkaufen werden,
aber weiterhin Geschäftsverbindungen
mit EDOM und anderen Firmen aus
Israel aufrechterhalten werde.3)
Mehr als eine halbe
Million Israelis leben in über 120
illegalen Siedlungen, die seit der
israelischen Besetzung 1967 in der
Westbank und in Ost-Jerusalem errichtet
wurden. Am Freitag stimmte der israelische
Verteidigungsminister Ehud Barak
dem Bau von 869 Wohneinheiten in
der besetzten Westbank zu.
Die israelischen
Siedlungen und die Annexionsmauer
umschliessen die palästinensischen
Gebiete und schaffen so isolierte
Kantone. Palästinensische Bauern
verlieren einen Grossteil ihres
Landes und können verbleibende Felder
nur bearbeiten, wenn sie eine schwer
zu erhaltende Sondererlaubnis vorweisen.
Nach internationalem
Recht und nach der Vierten Genfer
Konvention, die Israel unterzeichnet
hat, sind Israels Siedlungen illegal.
4)
Text der Petition - Übersetzt ins
deutsche - 1. Februar
2013 - Im Hinblick auf
die bevorstehende Entscheidung des
Sonderkomitees für Einspruch gegen
die Trennmauer appellieren wir an
die Mitglieder des Komitees:
Respektieren Sie internationales
Recht, das besagt, dass der geplante
Bau der Mauer auf palästinensischem
Gebiet illegal ist! Lassen Sie das
Anwesen der Salesianer Schwestern
unangetastet, damit sie die Erfüllung
ihrer
Aufgabe, den Kindern der
Nachbargemeinden zu dienen, fortsetzen
können!
Des Weiteren appellieren
wir an die internationale Gemeinschaft,
den palästinensischen Kampf gegen
die Mauer zu unterstützen und wir
appellieren an Israel, seine internationalem
Recht entsprechenden Verpflichtungen
zu erfüllen.
Cremisan ist eines
der letzten landwirtschaftlich genutzten
Gebiete in der Region Bethlehem.
Die lokalen
Landeigentümer bauen in dem Tal
Oliven an sowie Obstbäume und Trauben
für den dort hergestellten Cremisan
Wein, das Land ist landwirtschaftlich
gut erschlossern, und die alten
Terrassen werden sorgfältig bewahrt.
Außerdem wird das
Tal von Menschen aus der ganzen
Umgebung für Familienausflüge genutzt
- an Wochenenden spielen Kinder
in den Olivenhainen und Familien
treffen sich, um ihre Zeit in der
Natur zu verbringen.
Abgesehen von allen
praktischen Argumenten ist das Tal
ein einzigartiges lebendes Beispiel
intakter kultureller und historischer
Landschaft.
Cremisan ist unmttelbar
bedroht, zerstört zu werden: Nach
dem Bau der israelischen Trennmauer
wird die Gemeinschaft vom Tal abgeschnitten
sein. Mehr als 50 Familien - überwiegend
Christen - und zwei Salesianer Klöster
werden ihr Land verlieren. Außerdem
wird das Kloster der Salesianierinnen
und deren Schule, die von mehr als
400 Kindern aus Dörfern in der Umgebung
besucht wird, von militärischer
Präsenz umgeben und abgetrennt sein.
Die Pläne der israelischen
Behörden erfordern sofortige Aktion:
Die geplante Route,
die internationalem Recht widerspricht,
kann geändert werden, um den Schaden
für das Leben der dort lebenden
Gemeinschaft zu verringern. Deswegen
appellieren wir an die israelischen
Behörden, Cremisan unangetastet
zu lassen!
1. Nach der Expertenmeinung
des Internationalen Gerichtshofs
widerspricht die Trenn-Barriere
überhaupt internationalem Recht.
Cremisan liegt hinter der Grenze
von 1967 und ist hauptsächlich gleichermaßen(?)
palästinensisches und christliches
Eigentum. Nach Meinung von Experten
des Rates für Frieden und Sicherheit,
einer Vereinigung von hochrangigen
israelischen Sicherheitsexperten,
ist der jetzt geplante Verlauf weder
notwendig noch logisch, um israelischen
Sicherheitsinteressen zu dienen.
2. Das Recht auf
Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht.
Der geplante Verlauf der Mauer wird
das Aus für das Anwesen der Salesianer
Schwestern in Cremisan bedeuten.
Die Schule wird von schwerer militärischer
Präsenz umgeben sein und so die
Schule in ein Gefängnis verwandeln.
400 palästinensische Kinder - Mädchen
und Jungen, Muslime wie Christen,
überwiegend aus armen Familien -
werden entweder durch die Militärpräsenz
gefährdet sein oder die Schule verlassen
müssen.
3. Die Beschlagnahme
von Land, das überwiegend Christen
gehört, ist ein Angriff auf eine
religiöse Minderheit, was einen
besonderen Verstoß gegen internationales
Recht darstellt. Staaten sollten
die Existenz von Minderheiten schützen
und nicht ihr Land und ihre Lebensgrundlage
enteignen. Sie sollen sie auch nicht
zu Abwanderung zwingen, zu Exil
und Vertreibung. Obwohl Auswanderung
unter den Nationen ein normaler
Prozess ist, ist die Auswanderung
von Christen aus dem Heiligen Land
damit nicht vergleichbar.
Aus einer so kleinen Gemeinschaft
auszuwandern bedeutet eine enorme
Zwangsbedingung, indem dadurch das
Bevölkerungswachstum beeinträchtigt
und die künftige Existenz von Christen
im Heiligen Land insgesamt bedroht
wird.
Übersetzung: Hanne
Adams
Anwalt: der seit
188 Tagen Hungerstreikende will
auch kein Wasser mehr trinken
- Der Gefangene
Samer Issawi verweigert, seit 188
Tagen Nahrung zu sich zu nehmen
und hat aufgehört,Wasser zu trinken,
sagte die Palästinensische Gefangenen-Gesellschaft
(PPS) am Dienstag. Ein PPS-Anwalt
besuchte Issawi in der Al-Ramle-Gefängnisklinik
und sagte , der Gefangene habe aufgehört,
Wasser zu trinken und Vitamine zu
sich zu nehmen und boykottiert alle
medizinischen Tests. Ein Arzt informierte
Issawi, dass sein Herz jeden Augenblick
zu schlagen aufhören könne , wenn
er kein Wasser trinkt. Issawi leidet
an Krämpfen und Taubheit. Er wiegt
nur noch 47kg, sagte der Anwalt.
Issawi dankte seinen Unterstützern
in Palästina und international für
ihre Solidarität. Die PPS rief alle
Palästinenser auf, ihre Bemühungen,
den Hungerstreikenden zu unterstützen,
fortzusetzen. Am Montag besuchte
das palästinensische Knesset-Mitglied
Ahmad Tibi Issawi und sagte, sein
Gesundheitszustand wäre sehr kritisch.
Vom Rollstuhl aus sagte Issawi zu
Tibi, er sei entschlossen seinen
Streik fortzusetzen.
Die einzige Wahl, die er habe, sei
zu triumphieren oder als Märtyrer
zu sterben. Ich habe das Gefühl,
dass ich näher am Märtyrertod bin,
und die Schlacht, die ich kämpfe
ist, keine persönliche, da ich versuchte,
innerhalb des Shalit-Deal die nationalen
Ziele zu erreichen“, sagte er. Issawi
wurde im Oktober 2011 mit dem Abkommen
des Gefangenenaustausches zwischen
Israel und der Hamas entlassen,
was die Entlassung des israelischen
Soldaten Gilad Shalit aus Gaza absicherte.
Er wurde am 7. Juli 2012 wieder
verhaftet und angeklagt, die Abmachung
bei seiner Entlassung, nämlich Jerusalem
nicht zu verlassen , nicht eingehalten
hätte. Israelische Ankläger versuchen,
seine Amnesty zu streichen und ihn
für 20 Jahre ins Gefängnis zu sperren
- der „Rest“ seiner vorherigen Strafe.
Issawi sagte zu Tibi, er sei bereit,
vom Gericht verurteilt zu werden
und eine kurze Strafe dafür abzusitzen
„weil er Gebiete betreten hätte,
die an erster Stelle ein Teil meiner
Heimat sind“, aber er sei nicht
einverstanden damit, weitere 20
Jahre in Israels Gefängnissen zu
sitzen.“ (dt. Ellen Rohlfs)
Dear friends and
supporters of Gaza’s Ark;
Gaza’s Ark is a project which will
rebuild a boat in Gaza, with Palestinian
hands, which will carry Palestinian
products out to the world. The main
goal of Gaza’s Ark, with the support
of people like you, is to challenge
Israel’s illegal and unjust blockade
of Gaza.
The blockade
is having tragic consequences
on all aspects of life
in Gaza. Those whose livelihood
depends on manufacturing have
seen their ability to produce
decline as a result of lack
of raw materials that cannot
be easily imported. At the same
time they cannot export whatever
they produce. This creates a
dependence on foreign aid.
Palestinians need trade
not aid. This is their call.
Please watch this short video
produced in Gaza by a local
filmmaker, in which a Palestinian
manufacturer tells the story:
“Embroidery
Makers of Gaza” and then
circulate this message to your
community, friends and relatives.
Wir protestierten
am Freitag,
den 8. Februar
2013 vor der
FRUIT
LOGISTICA
gegen die Teilnahme
von landwirtschaftlichen
Firmen, die
von der israelischen
Kolonisation,
Apartheid und
Besatzung profitieren,
darunter
HADIKLAIM,
Mehadrin, Carmel
Agrexco und
Arava.