oo

 


Das Palästina Portal

Zurück | Nach oben | Weiter

Ältere Seiten

 


Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 166
 

14.1.2013

Israel darf alles...   Die Errichtung und die Räumung einer palästinensischen Siedlung auf palästinensischem Boden
Hanan Aschrawi bejubelte die „großartige Initiative“, die der Welt demonstriere, was die Palästinenser alles durchmachen müssen, „um auf ihrem eigenen Land leben zu können“.
 

Israel räumt Protestcamp - 200 Aktivisten besetzen friedlich einen Hügel, auf dem eine israelische Siedlung gebaut werden soll. Sie schlagen die Siedler mit deren Methoden. -  Susanne Knaul - Nur gut einen Tag haben die rund 200 palästinensische Protestcamper ihre Stellung gehalten, bevor israelische Sicherheitskräfte den Berg stürmten. >>>
 

500 soldiers evacuated 175 peacful villagers from their own land. ratio: 3 soldiers/ per villager #BabAlShams

Palästinenser-Camp auf strittigem Siedlungsgelände gewaltsam geräumt - Israelische Sicherheitskräfte beenden Protestaktion gegen Siedlungspläne - Israelische Sicherheitskräfte haben am frühen Sonntag mit der gewaltsamen Räumung eines palästinensischen Zeltlagers im Westjordanland begonnen. >>>
 

Netanyahu vows to push on with E1 settlement


Violating court order, Israeli occupiers forcibly remove Bab Al Shams village from Palestinian land - Ali Abunimah - Demonstrating once again the illusory nature of the rule of law in Israel when it comes to the rights of Palestinians, Israeli occupation forces on Sunday morning violently expelled dozens of Palestinians who had on Friday established a village they called Bab Al Shams on privately-owned Palestinian that has been seized for Jewish settlement in the occupied West Bank. As Haaretz reported: Israel’s Supreme Court ruled on Friday that the Palestinian outpost, built in the geographically sensitive area known as E-1, could remain for six days while the issue of the removal of the tents was being discussed. [Israeli Prime Minister Benjamin] Netanyahu ordered the evacuation immediately, however, despite the court’s ruling. >>>


Israel forces Palestinians from 'tent city'

Palestinian politician Mustafa Barghouthi speaks to Al Jazeera


Netanyahu on evacuating Palestinian protest tents: Nobody will block E-1 corridor - Barak Ravid, Israeli security forces on Sunday cleared about one hundred Palestinian activists from the encampment they had set up between Jerusalem and Ma’aleh Adumin two days earlier - Prime Minister Benjamin Netanyahu said Sunday that he had ordered the immediate evacuation of a Palestinian protest encampment in the the E-1 corridor east of Jerusalem, vowing that Israel would not let anyone stop it from connecting the capital to Ma’aleh Adumim. >>>
 


We, the sons and daughters of Palestine
- Wir, die palästinensischen Söhne und Töchter von überall aus unserem Land  kündigen hiermit die Errichtung eines Dorfes mit dem Namen  "Sonnentor - Bab al Shams" an. Wir, das Volk, das keine Genehmigung von den Besatzungs-Kräften hat, keine Erlaubnis von irgend jemandem, sind nun hier, weil das unser Land ist und unser Recht, als Einwohner hier zu sein.
 
Vor kurzem hat die israelische Regierung ihr Vorhaben mitgeteilt, etwa 4000 Siedlungs- Häuser in dem Gebiet zu errichten, dass Israel als  E 1 bezeichnet. Das Gebiet von E 1 ist ein Bereich von etwa 13  Quadrat-km auf konfisziertem palästinensichem Gebiet östlich von Jerusalem zwischen der Siedlung Ma'ale Adumim, die auf besetztem palästinensichem Land liegt, und Jerusalem.
 
Wir werden nicht still bleiben  angesichts der anhaltenden Erweiterung der Siedlungen und der Beschlagnahmung unseres Landes.  Wir errichten darum nun das Dorf "Bab Al Shams" und bezeugen damit unseren Glauben an den Nutzen von direkter Aktion und Volks-Widerstand. Wir erklären, dass dieses Dorf bestehen bleibt, bis die Eigentümer dieses Landes das Recht erhalten, auf eigenem Boden bauen zu können.
 
Der Name des Dorfes wurde  der Erzählung "Bal Al Shams" des libanessischen Schriftstellers  Elias Khoury entnommen. Dieses Buch beschreibt die palästinensische Geschichte  mittels eines Liebes-Romans mit einem palästinensischen jungen Mann, Younis, und seiner Frau Nahila.  Younis verlässt seine Frau, um am palästinensischen Widerstand im Libanon teilzunehmen.  Nahila bleibt dagegen standhaft in den Resten  ihres galiläischen Dorfes.
 
Während der 5oger und 60ger Jahre schmuggelt sich Younis vom Libanon oft nach Galiläa, trifft seine Frau in der " Bab Al Shams"- Höhle, sie wird Mutter von drei Kindern. Younis kehrt wieder in den Libanon zurück, seine Frau bleibt in "Bab al Shams".
 
Bab als Ahams - das ist das Tor für unsere Freiheit, für unsere Standhaftigkeit.  Bab al Shams ist unser Tor nach Jerusalem. Bab al Shams ist das Tor für unsere Rückkehr.
 
Über Jahrzehnte hat Israel "Tatsachen" geschaffen, die internationale Gemeinschaft hat sich fortdauernd gegenüber solchen Verletzungen in Schweigen gehüllt. Nun ist es an der Zeit, die Regeln des Spieles zu ändern. Jetzt werden wir die "Tatsachen" schaffen, auf unserem eigenen Boden. Frauen und Männer, von Nord und Süd, sind in dieser Form des Widerstandes vereint.
 
In den kommenden Tagen werden hier Diskussionsgruppen stattfinden, künstlerische und pädagogische Aktionen, auch Film-Darbietungen. Die Einwohner  von Bab al Shams,dem "Sonnentor", laden alle Söhne und Töchter unseres Volkes ein, an dieser Art des zivilen Widerstandes teilzunehmen. (Übersetzung:J.G.Gauter, Kempten
 

Sonderseite:   Die Errichtung und die Räumung einer palästinensischen Siedlung auf palästinensischem Boden >>>
 

Israelkritik und die „3-D“-Formel - Dr. Ludwig Watzal -  Kommt endlich bei Henryk M. Broder (HMB) in Ansätzen die so genannte Altersweisheit zum Vorschein? Auf den ersten Blick könnte man dies meinen. Aber er hat sich nur für seine „Streicher“-Invektive gegenüber dem „Freitag“-Verleger Jakob Augstein eine „Entschuldigung“ aus den Rippen geleiert. Diese dient nur oberflächlich der verbalen Abrüstung. Wurde Broder von einigen seiner klügeren Freunde dazu überredet? Trotzdem: Broder semper idem! Wenn jetzt noch Rabbi Abraham Copper vom Simon-Wiesenthal-Center (SWC) von seiner Entschuldigungsforderung an Augstein abrücken würde, könnte man zur Tagesordnung übergehen und hoffen >>>

 

Broder zieht "Stürmer"-Vergleich gegen Augstein zurück - Vollends daneben" findet Henryk M. Broder seinen Vergleich zwischen Jakob Augstein und dem Nazi-Hetzer Julius Streicher. Doch er reitet schon wieder neue Attacken. >>>
 

Broders taktischer Rückzieher - Das infame Spiel mit dem Antisemitismus-Vorwurf wird weitergehen - Arn Strohmeyer - Da schafft Israel mit der Besetzung und Besiedlung eines fremden Territoriums seit Jahrzehnten eine Gefahr für den Weltfrieden, aber man soll nicht darüber reden dürfen! Absurd >>>
 

Billig, Billiger, Broder - Jetzt wird jeder miese Trick angewandt um Augstein zu delegitimieren: "Man muss auch gönnen können. Sendungsbewusstsein trifft Kapital oder - … wie Jakob Augstein seinen Freitag finanziert >>>

Kurzkommentar - E. Arendt - Vielleicht legt uns auch Henryk M. Broder seine Einkommenssteuererklärung einmal vor. Vielleicht weiß man danach ob oder ob nicht Henryk M. Broder Nebeneinkünfte aus Israel oder anderen Quellen bekommt....

 

Die Augstein-Broder-Debatte deprimiert mich - Michael Angele - Fragen Viele kluge Leute machen leider noch keine gescheite Debatte. Ein kleiner Hilferuf - Ich weiß nicht, was Jürgen Habermas zu dieser Debatte sagt. Aber für den Theoretiker des herrschaftsfreien Diskurses und der kommunikativen Vernunft muss sie der reinste Albtraum sein. Diese Debatte ist das schiere Gegenteil von einem echten Streitgespräch, in dem sich Kontrahenten mit unterschiedlichen Positionen argumentativ austauschen und dann auch mal ein wenig klüger nach Hause gehen. Natürlich sind solche Vorstellungen immer auch etwas naiv, oder sagen wir freundlicher: von einem Ideal geprägt (gab es denn auch nur eine einzige "Debatte", die ihm gerecht wurde?), denn in Debatten geht eben immer auch viel um Macht und Strategie und ums Rechthaben. >>>
 


Mit der Krönung Jakob Augsteins
zu einem der zehn schlimmsten Antisemiten der Welt ist der Kampf gegen den Antisemitimus von der großen Tragödie, die er einmal war, wohl endgültig zur lumpigen Farce mutiert. Norman Finkelstein gibt einen Rückblick, wie es so weit kommen konnte. Quelle Thomas Immanuel Steinberg


Mehr zum Thema auf einer Augstein - Broder  Sonderseite >>>

Friedlicher Widerstand, 11./12. Januar 2013
 

Israelische Repressionen gegen Dörfer des friedlichen Widerstandes - Ein grosses Kontingent der israelischen Besatzungsarmee wartet jede Woche nahe der illegalen Siedlungskolonie Karmei Tzur auf die Demonstranten, die samstags von Beit Ummar zu dieser Siedlung laufen und von Israel fordern, dass der Siedlungsbau und die Verletzung der Rechte der palästinensischen Landbesitzer und Einwohner gestoppt werden. Der Westbankort wird vor allem seit Beginn der regelmässigen gewaltlosen Proteste von der israelischen Armee schikaniert:

Ein palästinensischer Aktivist und drei Teenager wurden am 2. Januar 2013 in Beit Ummar bei einer Razzia der israelischen Armee gegen ein Uhr morgens festgenommen. Israelische Soldaten brachten den örtlichen Aktivisten Yousef Abu Maria zur Polizeistation in der illegalen israelischen Siedlung Karmei Tzur und zwangen ihn, bis 10 Uhr vormittags vor dem Gebäude zu stehen. Er wurde nach der Zahlung von 1000 Shekel Strafe (270 US Dollar) wegen des Aufenthalts in einer militärischen Zone während einer Demonstration im Juni 2012 freigelassen. Zusätzlich musste er eine Erklärung unterschreiben, dass er sich von der illegalen Siedlung fern halten werde, die teilweise auf seinem Land gebaut wurde. Die israelische Armee drang anschliessend in mehreren Dorfhäusern ein und nahm drei Teenager unter der Standardanklage des Steinewerfens fest. Am Mittag des 2. Januar war ihr Schicksal noch nicht bekannt. Beit Ummar steht wie viele Orte in der Westbank unter der permanenten Bedrohung durch Gewalt von Seiten der illegalen israelischen Siedler. Am 1. Januar 2013 steckten Siedler zwei palästinensische Fahrtzeuge in Brand und hinterliessen eine Botschaft auf einer Mauer: “Nur ein toter Araber ist ein guter Araber“. 1)

Am 5. Januar 2012 versammelte sich eine grosse Gruppe von schwer bewaffneten Siedlern unter dem Schutz der israelischen Armee am östlichen Eingang zum Ort, als Kulisse für die Ankündigung von Bauplänen für einen neuen Sicherheitszaun vor Beit Ummar und entlang der Verbindungsstrasse zwischen Bethlehem und Hebron. Für die Dauer der politischen Veranstaltung war der Zugang in das Dorf für Palästinenser blockiert. Der zuständige Leiter für die Sicherheit der israelischen Siedlungen in der besetzten Westbank und Israels Minister für Infrastruktur kündigten dann vor laufenden Kameras den Bau eines Sicherheitszaunes an, um die Sicherheit der Siedler auf der Verbindungsstrasse zu garantieren. Die Bewohner der nach internationalem Recht illegalen israelischen Siedlungen in der besetzten Westbank hatten sich nach israelischen Presseberichten verstärkt über das Steine werfen von jugendlichen Palästinensern auf Siedlerautos beklagt.2)

Am 7. Januar unternahm die israelische Armee einen weiteren Schikaneangriff auf Beit Ummar: Soldaten verteilten sich auf mehreren Strassen und zwischen den Häusern, feuerten Schockgranaten und Tränengaskanister und provozierten einen voraussehbaren Zusammenstoss mit einigen Jugendlichen des Ortes. Als sich eine Gruppe von Steine werfenden Palästinensern formierte, feuerten die schwer bewaffneten Soldaten Gummimantelgeschosse auf die Zivilisten. Ein siebzehnjähriger Teenager wurde an der Hand verletzt.2)

 

Am Freitag, den 11. Januar 2013 wurden die wöchentlichen, gewaltlosen Demonstrationen gegen die israelische Annexionsmauer in der palästinensischen Westbank fortgesetzt. In den Dörfern Bil’in und Ni’lin Beschossen israelische Soldaten die Demonstranten von israelischen Soldaten mit Tränengas beschossen, sobald sie vor der auf Dorfland errichteten israelischen  Mauer ankamen. Im Abu Lemon Areal, einem durch langjähriges Protestieren wiedererlangtes Stück Dorfland, griffen einige Demonstranten zum Megaphon mit der Aufforderung an die israelischen Siedler in der Kolonie „Mitityahu“auf der anderen Seite der illegalen Mauer, das Land der Palästinenser zu verlassen. „5 Broken Cameras“, ein von Dorfbewohner Emad Brunat produzierter Film über den seit 2005 organisierten friedlichen Widerstand des Dorfes Bil’in gegen den Bau der israelischen Annexionsmauer erhielt eine Nomination für die diesjährigen Oscars.

 

In Kufur Qaddoum mussten zahlreiche Bewohner nach dem Einatmen von Tränengas behandelt werden, als israelische Soldaten den örtlichen Protest gegen die Mauer und Siedlungen angriffen. Im Dorf Al Ma’sara bei Bethlehem wurden zwei Bewohner verletzt, als die israelische Armee den wöchentlichen Protest am Ausgang des Dorfes angriffen. Die Soldaten setzten Schlagstöcke und Gewehrkolben ein, um die Demonstranten an der Fortsetzung ihres Protestmarsches zu hindern.

 

Im Westbankort Nabi Saleh bei Ramallah wurden örtlichen Bewohner und international Solidaritätsaktivisten von der israelischen Armee  ebenfalls am Verlassen des Dorfes gehindert. Die israelische Armee hat ein Metalltor vor der Strasse errichtet, die zu den Teilen des Dorflandes führt, das die Nachbarn aus der illegalen israelischen Siedlung Halamish für sich annektieren wollen. Israelische Soldaten drangen im Dorf ein und verschossen Tränengasgranaten im Ort.Vier internationale Aktivisten wurden festgenommen.3)

1)Team Khalil, 2. Januar 2013, International Solidarity Movement; http://palsolidarity.org/2013/01/israeli-army-attacks-four-family-homes-in-beit-ummar-arresting-one-activist-and-three-teenagers/
2))Saed Bannoura, PCHR Weekly Report: 7 wounded, including 3 children, by Israeli troops this week, 11. Januar 2013, IMEMC;
http://www.imemc.org/article/64864
Soldiers attack weekly nonviolent protest in Hebron, 6. Januar 2012, IMEMC; http://www.imemc.org/article/64831
3)Saed Bannoura, Dozens Injured In Bil’in As Army Attacks Weekly Protest, 12. Januar 2013, IMEMC; http://www.imemc.org/article/64867

 

Nabi Saleh kämpft immer noch: Ein Mitglied der Internationalen Solidaritätsbewegung kehrt nach drei Jahren nach Nabi Saleh zurück und berichtet vom zähen Widerstandswillen der Einwohner, die nicht aufhören, ihren Widerstand gegen die Besatzer zu leisten...

„Nachdem ich in den vergangenen drei Jahren immer wieder von diesem Augenblick geträumt hatte, konnte ich am vergangenen Freitag, den 4. Januar 2013, endlich an der Demonstration in Nabi Saleh teilnehmen und die wunderbaren Dorfbewohner wiedertreffen. Als wir im Dorf ankamen, gingen wir zum zentralen Platz, wo israelische und internationale Aktivisten und Leute aus dem Dorf sich nach dem Mitttagsgebet versammelten. Einige Gesichter waren vertraut, einige waren ganz neu und andere fehlten: Festnahmen und Tod gingen in Nabi Saleh um.

Nach einer kurzen Rede und nachdem gelbe Fahnen und Bänder unter den Leuten verteilt wurden, begannen die Demonstranten ihren Marsch auf der Hauptstrasse des Dorfes. Sie wollten wie jeden Freitag seit Dezember 2009 die Quelle des Dorfes erreichen, die von den Siedlern aus Halamish gestohlen wurde, einer nahegelegenen Siedlung an der Strasse 465. Sobald sie die Hauptstrasse errreicht hatten, legten die Shebab (Jugendliche) zusammen mit israelischen und internationalen Aktivisten eine Reihe von Steinen quer über die Strasse, damit Armeejeeps und der Wasserwerfer mit Stinkwasser nicht vorbeifahren konnten, um im Dorf einzudringen. (Skunk – Stinktierwasser ist eine übelriechende chemische Flüssigkeit: davon betroffene Kleider muss man wegwerfen und der Geruch bleibt haften, es dauert mehrere Wochen, bis er von der Haut verschwindet.)

Die Atmosphäre war festlich, die Shebab sangen und tanzten in der vordersten Reihe, die Kinder rannen hin und her. Plötzlich fing der Stinkwasserwerfer an, in Richtung Demonstranten zu sprühen, und die Soldaten eröffneten das Feuer mit gummi-ummantelten Stahlkugeln und Tränengaskanistern auf die Menge. Die Demonstranten waren bald im ganzen Dorf verstreut. Während einige Soldaten zum Hügel vor dem Dorf liefen, verteilten sich die Shebab zwischen Häusern und Hügeln; das Armeefeuer wurde fortgesetzt wie auch das Steinewerfen.

Als wir vor den Soldaten wegrannten, öffnete sich plötzlich eine Türe und eine Frau im Haus sagte  “fadaleh, fadaleh”, und so gingen wir hinein. In diesem Moment wurde mir klar, dass mir das gleiche Haus und die gleiche Frau Schutz angoten wie vor drei Jahren in einer sehr ähnlichen Situation. Damals rannte ich ebenfalls vor den Soldaten davon und eine schwangere Frau öffnete die Tür ihres Hauses und lud mich zum Eintreten und Verstecken ein. Ich setzte mich auf ein Sofa und sofort servierte sie Tee und köstliches Essen. Ihre kleine Tochter bot mir einen kleinen gelben Teddybär als Geschenk an. Gestern, beinahe drei Jahre später, hiess sie uns mit der gleichen Gastfreundlichkeit und Grosszügigkeit willkommen. Wir blieben eine Stund in ihrem Haus. Ihre Familie war dabei, einschliesslich ihrer zweijährigen Tochter, mit der sie damals schwanger war. Während wir ausruhten, durchsuchten die Soldaten das Dorf. Zwei Israelis und ein palästinensischer Fotograf wurden festgenommen, und ein palästinensischer Aktivist wurde von Soldaten verprügelt und zur Polizeistation gebracht. Wir wissen immer noch nicht, was mit ihm geschah.

Ich erkenne und bewundere die Fortsetzung des Kampfes in Nabi Saleh gegen die Besetzung seit drei Jahren, trotz zahlloser Verhaftungen, Verletzungen, Gefängnisstrafen und Tod. Bassem Tamimi, zur Zeit im Gefängnis, sagte mir einmal:” Der Kampf wird fortgesetzt bis zur beendigung der Besatzung.” Am 5. Januar 2013 berichtete das Bürgerkomittee Nabi Saleh, dass Ah’d Tamimi, 13, vor kurzem der Hanzala Preis in der Türkei für ihre Courage gegenüber der israelischen Besatzungsarmee überreicht wurde. Ah’d ist die Tochter von Bassem und Nariman Tamimi, zwei bekannten Aktivisten aus dem Westbankdorf. Sie reiste mit ihrer Mutter in die Türkei und nahm an Veranstaltungen über das Leben von palästinensischen Kindern unter dem israelischen Apartheidsystem und der Besatzung teil.

Bassem Tamimi wurde bei der Teilnahme an einer Boykottaktion in einer illegalen israelischen Kolonie in der Westbank im November 2012 von Soldaten brutal geschlagen und später zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.

Nabi Saleh, still fighting, International Solidarity Movement, 5. Januar 2013; http://palsolidarity.org/2013/01/nabi-saleh-still-fighting/
http://nabisalehsolidarity.wordpress.com/2013/01/05/photos/ahd-tamimi-awarded-hanzala-prize-for-courage
Übersetzt und zusammengestellt von Martina Lauer

Israelis give their votes to Palestinians in Facebook campaign - Ami Kaufman - In an act of protest one can only find in the world of social media, activists open a Facebook page where Israelis are urged to ‘hand over’ their voting rights to Palestinians. Every once in a while, social media shows you what an amazing tool it can be. On December 26, 2012, a new Facebook page was created, called “Real Democracy.” The basic idea behind it is that Israelis “give up” their vote in the upcoming elections to any of the millions of Palestinians under Israeli rule who have no right to vote. It’s all done on Facebook. The Israeli posts a status saying he/she’s willing to do it, the Palestinian tells him/her who to vote for. The group behind the page consists of Israeli, Palestinian and international activists. Some of them took part in a similar campaign called “Give your vote” in the 2010 elections in England. >>>

Real Democracy >>>
Give Your Vote - A Campaign For Borderless Democracy >>>

13.1.2013

Broders taktischer Rückzieher - Das infame Spiel mit dem Antisemitismus-Vorwurf wird weitergehen - Arn Strohmeyer - Da schafft Israel mit der Besetzung und Besiedlung eines fremden Territoriums seit Jahrzehnten eine Gefahr für den Weltfrieden, aber man soll nicht darüber reden dürfen! Absurd! Da werden seit Jahrzehnten Menschenrechte und Völkerrecht durch Israel permanent verletzt, aber man soll nicht dazu Stellung nehmen dürfen! Widersinnig! Wenn Menschenrechte und Völkerrecht als Regeln des Zusammenlebens auf diesem Planeten überhaupt einen Sinn haben, dann nur, wenn sie für alle Völker und Staaten in gleicher Weise gelten! Auch für Israel darf es kein Sonderrecht geben, das wäre umgekehrter Rassismus! Genau in diesem universalistischen Sinne hat Jakob Augstein seine Kolumnen geschrieben und wurde vom Simon-Wiesenthal-Zentrum dafür auf Platz 9 der Ranking-Skala der schlimmsten Antisemiten des Jahres 2012 gesetzt. Henryk W. Broder hatte die Vorarbeit zu dieser infamen Inszenierung geleistet. Nun hat er (wie auch das Wiesenthal) Zentrum einen Rückzieher gemacht und sich entschuldigt. Ist er zur Besinnung gekommen und reuig geworden? Ist aus dem Saulus ein Paulus geworden? Weit gefehlt! Diesem Mann ist das Diffamieren und Anprangern von vermeintlichen „Antisemiten“ zur zweiten Natur geworden. Dass er der Sache, die er vertritt, mit seinen Ausfällen mehr schadet als nützt, ist er unfähig einzusehen. Sein Rückzug jetzt ist rein taktisch zu verstehen, denn er hat schlicht gemerkt, dass er es zu weit getrieben hat und die Angelegenheit sich zu einem Rohrkrepierer entwickelte. >>>



Broders Antwort oder wie ein Haßprediger noch im Fallen Gift versprüht - Salim Spohr - Indem Herr Broder seine unverschämten Beleidigungen Augsteins in vorgeblicher Entschuldigung nun alle wiederholt, zeigt er uns virtuos, wie ein Haßprediger noch im Fallen Gift versprüht. Gehört es zur Logik der Widerlegung von Falschem, es im Wortlaut zu wiederholen, bevor es widerlegt werden kann, empfiehlt es sich im Falle der Beleidigung, auf eine Gegenrede zu verzichten, wenn anders die Schmähung durch ihre Wiederholung nicht noch aufgewertet werden soll. Indem Herr Broder seine unverschämten Beleidigungen Augsteins in vorgeblicher Entschuldigung nun alle wiederholt, segelt er genüßlich im Winde jenes logischen Prinzips und zeigt uns virtuos, wie ein Haßprediger noch im Fallen Gift versprüht. >>>

 

Graumann und Augstein streiten über Israel-Kritik - Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, wirft in einem SPIEGEL-Streitgespräch Jakob Augstein vor, "kaltherzig" über Israel zu schreiben. - Augstein antwortet ihm: "Mir kommt es vor wie die Instrumentalisierung eines schweren Vorwurfs. Es geht nicht um mich, es geht darum, Debattenverläufen den Riegel vorzuschieben." Jakob Augstein, der die Wochenzeitung "Der Freitag" herausgibt und deren Chefredakteur ist, verteidigt sich weiter: "Ich schreibe böswilliger über die SPD als über Israel." Im Übrigen sei er nicht obsessiv, von seinen über hundert Kolumnen auf SPIEGEL ONLINE hätten sich nur fünf mit dem Thema Israel beschäftigt. >>>



RBB: Schumacher für Broder - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat einen Nachfolger für Henryk M. Broder gefunden. Künftig wird der Journalist Hajo Schumacher am Freitagmorgen um kurz nach acht Uhr zu hören sein. >>>

 

Faked Broder Interview - Anis Hamadeh - 12.01.2013 - Nach einem Artikel vom 11.01.2013: www.welt.de/112708625
Faked Anis: Hallo faked Broder.
Faked Broder: Faked Anis, lange nichts gehört von dir.
Faked Anis: Knapp sieben Jahre. Wir hatten diese Satire zusammen geschrieben.
Faked Broder: Ach, das soll eine Satire gewesen sein?
Faked Anis: "Pressezeit (4): Henryk M. Broder". Erfüllt die Kriterien, würde ich sagen.
Faked Broder: Und, was machst du so?
Faked Anis: Musik. Und du?
Faked Broder: Ich laufe herum und entschuldige mich bei Leuten.
Faked Anis: So'n Quatsch.
Faked Broder: Doch. Das war nicht hilfreich. Ich entschuldige mich.
Faked Anis: Was ist denn mit DIR los?
Faked Broder: Das mit dem Reichssicherheitshauptamt hätte ich nicht sagen dürfen.
Faked Anis: Ich dachte, das sei dein Job.
Faked Broder: Auch ich schieße im Eifer des Gefechts schon mal über das Ziel hinaus.
Faked Anis: Ist das nicht dein Markenzeichen?
  mehr >>>

Mehr zum Thema auf einer Augstein - Broder  Sonderseite >>>

Der größte Mythos der amerikanischen Politik ? - Jonathan Cook - Vergiss den Iran, Israels nuclear Gun ist auf den Kopf von Obama gerichtet. - Es ist möglich, dass die größten amerikanisch politischen Mythen, von Präsidentenkandidaten während ihrer Wahlkampagne bis zur Übelkeit wiederholt werden. Präsident Barack Obama behauptete, dass die US sich einer besonderen Verbindung mit Israel erfreue, anders als die Beziehungen zu anderen Ländern. Er nannte die Freundschaft „unerschütterlich“, „dauerhaft“ und „einzigartig“, „fest verbunden durch unsere gemeinsamen Interessen unserer gemeinsamen Werte“.  Sein republikanischer Rivale  Mitt Romney ist sogar noch weiter gegangen und behauptete, dass es keinen Zentimeter  zwischen uns und unseren Verbündeten Israel gibt. Vor kurzem gab es ein  Wahlinserat von Romney, in dem er auf  seinen Sommerbesuch in Israel ein Schlaglicht wirft und  die „tiefe Beziehung rühmt“. Aber während solche Erklärungen die Grundlage für einen scheinbaren Washington-Konsens bilden, ist die Wirklichkeit der so gehegten Freundschaft nichts anderes als ein Märchen. Es wurde von Politikern propagiert, um den Verdacht zu verdecken – eine Menge Beispiele von Doppelspiel und Betrug -  was die Beziehungen seit der Gründung Israels kennzeichnet. Politiker mögen lieber ewige Liebe für Israel ausdrücken  und jährlich Milliarden von Dollar als Hilfe überreichen, aber das US-Sicherheits-Establishment hat( wenigstens privat) Israel immer als einen unverlässlichen Partner angesehen.   Das Mistrauen ist besonders schwierig zu verbergen gewesen, als es um die Beziehung zum Iran ging. Israel hat ständig Druck auf Washington ausgeübt, offensichtlich in der Hoffnung, dass es sich dahin bringen lässt, einen Angriff auf Teheran zu unterstützen oder sich diesem anzuschließen, um – wie Israel behauptet – die iranischen Bemühungen, eine nukleare Bombe, die es verborgen neben seinem zivilen Energieprogramm entwickelt, baut. >>>

Drangsalierung und Krieg - Jahresrückblick 2012. Heute: Israel/Palästina. Repressionen, Vertreibungen und Gewalt bestimmen weiterhin den Nahostkonflikt - Karin Leukefeld  - Für die Palästinenser in der West Bank und im Gazastreifen war auch das Jahr 2012 von anhaltenden Demütigungen, Repressionen, Festnahmen, Hauszerstörungen, Vertreibungen und militärischen Angriffen seitens der israelischen Besatzungsmacht geprägt. Eine Chronologie der Ereignisse, die von der Kampagne »Solidarität mit Palästina« an der Universität Cork in Irland zusammengestellt wird, listet die täglichen Drangsalierungen auf: willkürliche Festnahmen, ständige Kontrollen, Militärrazzien in palästinensischen Wohngebieten und Häusern, Angriffe von Siedlern auf Palästinenser und deren Eigentum bis hin zur gezielten und systematischen Zerstörung von Olivenbäumen, der Lebensgrundlage vieler Palästinenser. Politische und religiöse Persönlichkeiten wurden ohne Angabe von Gründen festgenommen >>>

Antideutsche Ideologen auf rechtsextremen Wegen! - Freiheitsliebender - Sie grölen auf ihren Demonstrationen zynische Parolen, wie „Palästina, knie nieder! Die Siedler kommen wieder!” oder „Wir tragen Gucci. Wir tragen Prada. Tod der Intifada!” Aber nicht nur „bedingungslose Solidarität mit Israel”, westlicher Chauvinismus, eine ausgeprägte Upper-Class-Arroganz gegenüber den schlecht Gekleideten ‚da unten’ und eine schaurige Freude am Tanz auf den Gräbern der ausgemachten Feinde – Friedensaktivisten, Kapitalismuskritiker, vor allem von ihnen als „Barbaren” titulierte Bewohner des Orients – sind signifikante Merkmale der sogenannten Antideutschen. Seit rund 20 Jahren betreiben diese Exlinken, deren Ideologie aus Versatzstücken der Bush-Doktrin, Marx’ Kritik der politischen Ökonomie und Adornos Kritischer Theorie zusammengekleistert ist, auf rabiate Weise Geschichtsrevisionismus. Sie verkehren die Begriffe Emanzipation und Aufklärung in ihr Gegenteil und schrecken auch vor Kooperationen mit Rechtsextremisten nicht zurück. - Ehrbares Anliegen entsorgt - „Abbruchunternehmen der Linken” wollen sie sein, formulierte einer ihrer prominenten Wortführer und Kopf ihres Zentralorgans Bahamas Justus Wertmüller vor einigen Jahren die Agenda der „Antideutschen”. Wenigstens einmal eine ehrliche Aussage. Ihr Name hingegen führt völlig in die Irre: Waren sie, damals noch Kommunisten >>>


Aus der Feder eines antideutschen. Motto: Unwahrheiten die man wiederholt, werden zur Wahrheit.: Im Zweifel rechtsradikal - Jakob Augstein und sein Israel-Komplex >>>

Willkommen, Chuck! - Uri  Avnery - CHUCK  HAGEL gefällt mir sehr. Ich bin nicht ganz sicher, warum. Vielleicht ist es sein Kriegserlebnis. Er wurde für seine Tapferkeit im Vietnam-Krieg (den ich verabscheute) ausgezeichnet. Er war nur ein Sergeant. Da ich nur ein Korporal in unserm Krieg von 1948 war, sehe ich mit Begeisterung, dass ein Unteroffizier Verteidigungsminister werden soll. Wie so viele Veteranen, die den Krieg aus nächster Nähe erlebt haben (wie ich auch), ist er ein Kriegsfeind geworden.  Großartig! JETZT  WIRD Hagel von allen Neo-Con-Kriegstreibern wild angegriffen - fast keiner von ihnen hat jemals in Kriegen, in die sie andere schickten, eine Kugel an sich vorbei pfeifen gehört. Auch die vereinigten politischen Regimenter des amerikanisch jüdischen Establishments greifen ihn an. Seine größte Sünde scheint die zu sein, dass er sich dem Krieg gegen den Iran widersetzt. Gegen einen Angriff auf den Iran zu sein, bedeutet antiisraelisch, antisemitisch zu sein und tatsächlich die Zerstörung Israels, wenn nicht gar aller Juden zu wollen.  >>>

Polenz: „Es gibt keine Alternative zur Zwei-Staaten-Lösung“ - Joachim Zinsen - Israel steht vor einem richtungsweisenden Urnengang. Viele politische Beobachter halten die Wahl zur Knesset am 22. Januar für die bedeutendste seit 1967. Von der Zusammensetzung des Parlaments in Jerusalem wird es abhängen, ob sich der Dauerkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern weit verschärft oder ob beide Seiten sich endlich wieder aufeinander zubewegen. - Ein Vertrauter der Bundeskanzlerin - Ruprecht Polenz ist seit 2005 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags. In dieser Funktion hat sich der 66-jährige CDU-Politiker intensiv mit dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser beschäftigt. Sein Urteil hat maßgeblichen Einfluss auf die Nahost-Politik der Bundesregierung. Polenz galt lange als enger Vertrauter von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter ihr war der Münsteraner von April bis November 2000 Generalsekretär der CDU. - (...) Herr Polenz, in eineinhalb Wochen wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Sehen Sie eine Chance, dass danach die Friedensgespräche mit den Palästinensern neu starten? >>>

USA im Nahost-Konflikt als „schlafender Löwe“ - Der in in Wien geborene Journalist, Ari Rath, ist wenig zuversichtlich beim israelisch-palästinensischem Friedensprozess. Der Arabische Frühling hat mit schuld am Rechtsruck in Israel -  Bereits in seinen kürzlich erschienenen Memoiren zeichnete der Journalist Ari Rath ein weitgehend düsteres Bild von der derzeitigen Lage im Nahost-Konflikt. Trotz seines optimistischen Wesens sei er „nicht sehr zuversichtlich“ was den Friedensprozess zwischen seiner Heimat Israel und Palästina betrifft, bekräftigte der in Wien geborene 88-Jährige im Gespräch mit der APA. Einzige Hoffnung seien die USA: „Washington ist in dieser Situation der schlafende Löwe“, so Rath. „Eine baldige Lösung wird es nicht geben, fürchte ich“, erklärte der ehemalige Chefredakteur und Herausgeber der israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“. „Es müsste etliches passieren, aber die Zeit läuft davon.“  >>>

Tom Hurndall wir vergessen dich nicht
geboren 1981 - getötet 13. Januar 2004

We Remember: Tom Hurndall nd then went back for the two girls. He was wearing a fluorescent vest, and was clearly unarmed. An Israeli sniper- Tom was 21 years old when he was shot. A photography student, he had left the UK to volunteer as a ‘human shield’ in Iraq. Here he heard about the ISM, one of whose volunteers, Rachel Corrie, had just been killed by a bulldozer whilst protesting house demolitions in Rafah. He headed there himself, arriving on the 6th April. On the day of his shooting, Tom was with other ISM activists walking through Rafah when Israeli sniper fire started. Almost everyone ran for safety, but Tom noticed that three children, aged between four and seven, had remained motionless, paralysed with fear. Tom went back for them. He got the little boy to safety, a shot him in the head. >>>

Eine Seite für Tom Hurndalls  >>>

 

Tom Hurndall - Murdered by IDF - Related Footage


Palästinenser-Camp auf strittigem Siedlungsgelände gewaltsam geräumt - Israelische Sicherheitskräfte beenden Protestaktion gegen Siedlungspläne - Israelische Sicherheitskräfte haben am frühen Sonntag mit der gewaltsamen Räumung eines palästinensischen Zeltlagers im Westjordanland begonnen. >>>

Neuer Konflikt im Westjordanland


 

Israel bereitet die Räumung des Zeltdorfes "Sonnentor" vor - www.freunde-palaestinas.de - Dutzende israelischer Soldaten und Polizisten haben zur Stunde das neue palästinensische Zeltdorf "Sonnentor" (Bab al-Shams) umstellt und sind zur Räumung und Abriss des gerade errichteten Dorfes auf palästinensischem Land, östlich des besetzten Ostjerusalems, bereit.

Die Armeeführung der israelischen Besatzung hat das Gebiet zur "militärischen Sperrzone" erklärt und somit alle Palästinenser und Bewohner am Betreten der Zone gehindert würden. Dann übergab die Besatzungsarmee den Palästinensern in Bab Al Shams einen Militärbefehl, demzufolge sie die Zelte umgehend zu entfernen sollen und dann das Gelände zu verlassen haben. Es würde durch die Soldaten Gewalt angewendet, sollten sie den Befehl anders nicht durchsetzen können!

"Wir haben nichts als unseren festen Willen. Es wird nicht einfach werden, uns hier zu verjagen, wir werden alle unsere Möglichkeiten nutzen und standhaft bleiben." So einer der Aktivisten. "Es werden mind. 800 Soldaten benötigt, um 200 Aktivisten zu verjagen, die gerade hier zelten!"

Die Demonstranten verbrachten die erste Nacht in grimmiger ungewohnter Kälte; aber sie ignorierten den Mangel an Wolldecken und warmer Kleidung, während andere Aktivisten Lagerfeuer entfachten, um für etwas Wärme zu sorgen.

Ein Aktivist berichtete gegenüber Ma'an, "dass sie ungeachtet der Kälte, den wunderschönen Anblick der verschneiten Hügel so nahe bei Jerusalem genießen. Es ist bitter kalt und die Zelte bieten wenig Schutz; aber wir werden aushalten!" Quelle www.freunde-palaestinas.de

 

Israel orders Palestinians out of 'tent city' >>>

Palästinensische Aktivisten errichten 'Bab Al Shams' in E1 - Institut für Palästinakunde -  Palästinensische Aktivisten haben gestern eine neue 'Siedlung' auf dem Gelände des zwischen Ost-Jerusalem und der illegalen Siedlung Ma'ale Adumim gelegenen E1 errichtet.
Dies ist zweifellos als eine Reaktion auf den Anfang Dezember von der israelischen Regierung angekündigten Bau von 3000 Wohneinheiten in E1 zu verstehen, wodurch Ost-Jerusalem komplett von Siedlungen umzingelt und der Süden der Westbank vom Norden abgetrennt würde. Erklärung der Aktivisten: We, the sons and daughters of Palestine

Ergänzende Links:
The E1 plan and its implications for human rights in the West Bank (btselem)

 

Bab Al Shams takes Palestine by storm  - On January 11, hundreds of Palestinian activists set up protest tents in the so-called E1 corridor between the settlement of Maaleh Adumim and Jerusalem in one of the most creative nonviolent resistance movements against Israel’s continued settlement expansion. Residents of the Palestinian areas of Al Tour, Essawiyeh, Al Zaim and Anata have been handed eviction orders from their land in order for Israel to implement its declared expansion of 3,000 new settlement homes in the area. >>>
 

Palestinians rally support online for West Bank protest camp >>>
 

Israel seeks to remove E1 protest tents >>>

When the boys return - A group of Palestinian youths try to come to terms with their experience of being jailed by Israel. - In Hebron in the West Bank, 11 young Palestinian men come together each week in a room at the YMCA. - All of them have spent time in Israeli jails. They are just a few of the 7,500 Palestinian minors aged between 12 and 18 who have gone through the prison system over the past 11 years. The arrests of these youngsters, undertaken by the Israeli army, often happen at night. The most common charge is stone-throwing and the average sentence is two years. Upon release, many former detainees display symptoms of post-traumatic stress disorder (PTSD) and almost all find it difficult to slip back into the position they occupied in their families and communities prior to arrest. >>>

 

 

12.1.2013

HaninSoabi - keine „brave Araberin“ - Die palästinensische Knesset-Abgeordnete Hanin Soabi kennt ihr Image: „Man sagt, dass ich die meistgehasste Frau in Israel bin.“ Trotz heftiger verbaler An- und Untergriffe in- und außerhalb des israelischen Parlaments und zahlreicher Morddrohungen lässt sich die 43-Jährige nicht von ihrem Ziel abbringen: dem Kampf für eine echte Gleichberechtigung der arabischen Bürger Israels. Die Definition Israels als jüdischer Staat ist für Soabi wie für die meisten anderen palästinensischen Knesset-Abgeordneten „inhärent rassistisch“. >>>



Knesset Member, Hanin Zoabi >>>
Hanin Soabi – Wikipedia >>>
Dokumentation - Knessetabgeordnete Hanin Zuabi wird  bestraft >>>
Erste Palästinenserin in der Knesset: Arabisch, weiblich, einmalig >>>
Knesset-Abgeordnete Soabi - Eine Frau, die provoziert  >>>
Israelische Abgeordnete nach Gaza-Vorfall ihrer Privilegien enthoben >>>

 

 Knesset Members Attack Haneen Zoabi After Free Gaza - Juni 2010

Jakob Augstein hat nicht die Antisemitismus-Debatte in Deutschland angeheizt, seine Kritiker haben die Rassismus-Debatte angeheizt. - Erhard Arendt  – der nachfolgende Text des Direktors für Internationale Beziehungen am Simon-Wiesenthal-Center in Paris,

Shimon Samuels  belegt das wovor er Augstein im Auge, warnt.
Es geht nicht um das wovor er warnt, um Antisemitismus, es geht um die unkritische Verteidigung eines Staates, um die Diffamierung seiner Kritiker, um den Umgang mit ihnen.

Die 3D Kriterien die Samuels als Maßstab ansetzt, erfüllt Samuels selber nicht. Er arbeitet mit einer Doppelmoral. Gaza ist sicher „nur ein Freiluftgefängniss“, ist kein Lager (wie Augstein - begrifflich falsch - gesagt haben soll), das zu behaupten ist einzig eine unzutreffende Behauptung, ist deswegen nicht antisemitisch. Ansonsten lenken die Proteste gegen Augstein davon ab, dass – leider – jedes seiner Worte zutreffend ist und die Politik und breite Öffentlichkeit sich seiner – unserer - Kritik anschließen würde. Die israelische Regierung, die IDF, die Siedler sind mehr als zu kritisieren. Diese Kritik rassistisch zu nennen ist rassistisch.

Die 3D Kriterien, sind sehr einfach, allgemein formuliert:

D-ämonisierung von Juden,
D -oppelstandard, mit dem Juden gemessen werden, und
D -elegitimierung von Juden.

Da, wo man von anderen Formen des Rassismus spricht kann man generell sagen:
"Der Rassismus war immer an der
D -ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem
D -oppelstandard, mit dem Menschen gemessen wurden, und der
D -elegitimierung von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen."

Diese 3D Kriterien kann man so auch auf andere Staaten, Personen beziehen. Insofern widerspricht das was Samuels
 mehr >>>

 

Antisemitismus-Debatte um Augstein „Auch Worte können töten“ - Shimon Samuels - Jakob Augstein hat mal wieder die Antisemitismus-Debatte in Deutschland angeheizt. - Deutschland hat die Verpflichtung, Israel keinen Schaden zuzufügen, sagt unser Autor, der Direktor für Internationale Beziehungen am Simon-Wiesenthal-Zentrum in Paris. Er verteidigt die Entscheidung, Jakob Augstein auf die Antisemitismus-Liste zu setzen, und entwirft einen Zehn-Punkte-Kodex für Journalisten. Dass der deutsche Journalist Jakob Augstein auf der Top-Ten-Liste des Simon-Wiesenthal-Zentrums mit den antisemitischen und antiisraelischen Äußerungen des Jahres 2012 steht, hat eine Debatte ausgelöst, die heilsam sein kann. Augsteins Äußerungen mögen nicht das todbringende Potenzial in sich tragen, das hinter der ägyptischen Muslimbruderschaft oder der iranischen Führung steht, aber sie erfüllen die drei Kriterien, mit denen zwischen legitimer Kritik an Israel und Antisemitismus unterschieden werden kann. >>>

 

 

Mehr zum Thema auf einer Augstein - Broder  Sonderseite >>>

Israels schleichende Kriminalisierung der demokratischen Rechte - Richard Silverstein - Vor ein paar Tagen schrieb Amira Hass in Haaretz eine Geschichte über ein Shin Bet-Verhör eines israelischen Friedensaktivisten, Kobi Snitz. Snitz ist Mathematiker am Weizman-Institut und Mitglied einer pro-BDS-Gruppe in Israel, die sich Boykott von Innen nennt. (er gehört auch zu den Anarchisten gegen die Mauer) Snitz und mehrere hundert andere unterzeichneten das Manifest der Gruppe; auf viele von ihnen wurde so  die Geheimpolizei aufmerksam. Sie lud Snitz zu einer Befragung ein  - genau ein Jahr, nachdem sie ihn das letzte Mal zu einer Tasse Tee und Kuchen eingeladen hatte. Er wollte jetzt nicht kommen. Aber sie sagten ihm, die Alternative wäre, ihm  einen Polizeiwagen zur Uni zu senden, um ihn dort zu verhaften und ihn hier fest zu nehmen und zu verhören. Da sie ihm sagten, er würde nicht vorgeladen als Folge von Anklagen, die gegen ihn erhoben würden, willigte er ein. Sie boten ihm eine „Gunst“ an, die man keinem palästinensischen Verdächtigen anbietet, der während des Verhörs zusammengeschlagen wird . Snitz boten sie an, ihn in der Nähe des Uno-Campus zu treffen, damit er keinen Unterricht und andere Kollegen versäumt. Wie großzügig von ihnen, einem Mitjuden solch eine Freundlichkeit zu gewähren! Als Kobi zum Verhör erschien, traf er zuerst auf eine rangniedrigere Mitarbeiterin des Geheimdienstes mit Namen Rona und  einen  Shabak-Offizier, Mati, der sich selbst als  ranghoher Offizier  der Agentur „Jüdische Sektion“ vorstellte. Mati sagte ihm, dass seine Verantwortung bei Shabak  die Arbeit mit „extremen Linken“ sei. Was ihn am meisten interessieren würde, wäre das Problem der Delegitimierung … sagte der Geheimpolizist  zu Kobi. Dies bedeutet, dass BDS-Aktivismus innerhalb Israels vom Shin Bet entweder als eine ausgesprochen kriminelle Tat angesehen wird oder als  Anfang einer solchen. Die Knesset hat ein Gesetz verabschiedet, nach dem die Unterstützung von BDS ein Delikt sei, aber nach meinem Verständnis ist es ein ziviles und kein kriminelles Delikt.  Das Verständnis des Shin Bet  für das Gesetz ist natürlich schäbig, aber das macht nichts, weil das Mandat des >>>

Der Weg nach vorn / The Way Forward: Für einen Nahen Osten ohne Massenvernichtungswaffen - Bericht von einer Konferenz der Friedensbewegung in Helsinki - In der Zeit vom 15.-16. Dez. fand in Helsinki eine internationale Konferenz der Friedensbewegung statt, um zu beraten, wie der Prozess einer UN-Konferenz für eine Zone frei von Massenvernichtungswaffen für den Mittleren und Nahen Osten unterstützt werden Könnte. Die Konferenz hatte dadurch eine zusätzliche Aktualität erhalten, dass die für den 17.-18. Dez. vorgesehene UN-Konferenz zum selben Thema kurzfristig auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Israel hatte seine Teilnahme aus nicht näher bekannten Gründen abgesagt. Mohssen Massarrat nahm an der Konferenz der Friedensbewegung teil und schickte uns deren Bericht, den wir im Folgenden in deutscher und englischer Sprache dokumentieren. Laut Massarrat war die Frage, wie sich die UN-Konferenz von der Blockadehaltung Israels lösen und starten könne, zum wichtigen Thema der Konferenz geworden. Den Teilnehmer/innen wurde ziemlich schnell klar: Die UN-Konferenz müsste auf jeden Fall so bald wie möglich starten, selbst wenn Israel sich weigern sollte. >>>

Drei Kinder  wurden zu 4 Monaten Haft verurteilt  und Über palästinensische Verhaftete  in israelischen Gefängnissen - Saed Bannoura – Das Studienzentrum palästinensischer Verhafteten berichtet , dass das israelische Militärgericht in Salem drei palästinensische Kinder aus Azzoun nahe Qalqilia für 4 Monate eingesperrt hat. Das Gericht verzögert auch die Entlassung eines anderen Kindes aus Jenin, entließ aber dessen Bruder.

Anwalt Mustafa Azmuti berichtete dem Zentrum, dass dieses Salem-Gericht Qeis Waddah Shbeita, 16,  Mohammed Adel Shbeita, 16 und Mohamed Abdul-Fattah Radwan, 15,  jeden zu vier Monaten Haft verurteilt hat. Sie wurden alle in ihrer Wohnung in Azzoun am 7. Dezember verhaftet, nachdem die Armee in die Wohnungen eingebrochen waren (meistens nachts). Sie werden augenblicklich im Megiddo Gefängnis gehalten.

Ähnliche Nachrichten: Das Salem Gericht  verschob die Entlassung im Fall eines verhafteten Kindes, Ihsaan Ayman Aabed, 14, bis 30. Dezember nach einer psychologischen Beurteilung, aber weigerte sich, ihn zu entlassen. Das Gericht entließ seinen Bruder, 13, nachdem seine Familie aufgefordert wurde,  3000 NIS  Geldstrafe zu zahlen. ((Und das obwohl die Menschen dort entweder arbeitslos sind oder kaum etwas verdienen !! ER)) Die beiden Brüder wurden von der Armee am 13. Dezember gekidnapped, während sie sich im Obstgarten ihrer Familie ziemlich nah an der Annexion-Mauer aufhielten.

Außerdem erweiterte das Gericht  die Untersuchungshaft des palästinensischen Sicherheits-Offiziers Hamed Salim Badwan,32, bis 10. Januar 2013. Bafwan, auch aus Azzoun, wird augenblicklich im Megiddo-Gefängnis gefangen gehalten. Er war am 17. Dezember von der Armee gekidnapped worden. Das Gericht entschied auch, die Entlassung im Fall des Gefangenen Bahaa Mahmoud Marshoud aus Nablus  hinaus zu schieben, um der Anwaltschaft mehr Zeit zur Vorbereitung einer Anklage zu geben. Er ist zur Zeit in der Ak-Jalama –Verhöreinrichtung. Außerdem  ordnete das Gericht die Entlassung von Fadi Mohhamad Abu Samra,24, aus Serees-Dorf nahe Jenin an und verordnete ihm 600 NIS Strafe zu zahlen. Er wurde von der Armee am 2. November 12 gekidnapped.

In einem letzten Bericht berichtete das Palästinensische Ministerium für Verhaftete, dass es dieses Jahr ein Anwachsen der israelischen Gewalt gegen palästinensische Kinder gibt, und dass 2012 israelische Soldaten 900 palästinensische Kinder kidnappten ( 2011 waren es 700) Im Augenblick gibt es mehr als  140 palästinensische Kinder, die unter  Verhör stehen oder auf die Verurteilung warten, und im Ganzen werden 200 Kinder von Israel festgehalten , einschließlich 32 unter 16 Jahren.

Israel hält zur Zeit mindestens 4600 Palästinenser gefangen, einschließlich 200 Kindern und 11 Frauen; zusätzlich 1200 Verhaftete, die krank sind; 20 sind ständig in Gefängniskliniken. Die kranken Gefangenen, die unter verschiedenen Krankheiten und Gesundheitsproblemen  leiden, einschließlich Krebs, erhalten keine  entsprechende und spezielle medizinische Versorgung.

20 von ihnen bleiben dauernd in der Ramla-Gefängnis-Klinik, in der Spezialisten fehlen, es auch keine medizinische Grundausrüstung und Vorräte gibt. 18 Gefangene leiden an Krebs, Leberversagen oder Herzbeschwerden und 85 Gefangene leiden an physischen und psychischen Problemen.

Israel hält auch 184 Administrativhäftlinge fest ohne Anklagen und ohne Verurteilung; dazu noch13 demokratisch gewählte Gesetzgeber, drei frühere Minister, Dutzende von Lehrern, Akademikern, politische und soziale Persönlichkeiten. 530 Verhaftete sind  mindestens zu einmal lebenslänglich verurteilt, 109 Gefangene sind seit vor dem 1. Osloabkommen (1993) in Haft; 70 sind seit mehr als 20 Jahren in Haft, 23 Gefangene seit mehr als 25 Jahren und ein Gefangener Karim Younis ist seit 30 Jahren in Gefangenschaft.     dt. Ellen Rohlfs

We, the sons and daughters of Palestine  - We, the sons and daughters of Palestine from all throughout the land, announce the establishment of Bab Al Shams Village (Gate of the Sun). We the people, without permits from the occupation, without permission from anyone, sit here today because this is our land and it is our right to inhabit it. A few months ago the Israeli government announced its intention to build about 4000 settlement housing units in the area Israel refers to as E1. E1 block is an area of about 13 square km that falls on confiscated Palestinian land East of Jerusalem between Ma'ale Adumim settlement, which lies on occupied West Bank Palestinian land, and Jerusalem. We will not remain silent as settlement expansion and confiscation of our land continues. Therefore we hereby establish the village of Bab Al Shams to proclaim our faith in direct action and popular resistance. >>>

11.1.2013

Israel verspricht keine Abtretungen - Israel würde keinerlei territoriale Abtrettungen für die Palästinenser leisten. Das hat am Mittwoch der Ministerpräsident Israels Benjamin Netanyahu erklärt. „Wir sind uns sicher, dass jedes Territorium, das wir verlassen würden, würde gleich von HAMAS und Iran besetzt werden >>>


Premier: Palästina steht vor Zahlungsunfähigkeit - Fayyad: Können Gehälter von 150.000 öffentlich Bediensteten nicht mehr zahlen - Streiks wahrscheinlich - Ramallah/Jerusalem - Palästina steht offenbar vor der Zahlungsunfähigkeit, 153.000 Staatsbedienstete können nicht mehr entlohnt werden. Einen Teil ihres Monatsgehaltes haben sie bekommen, der Rest steht noch aus. Noch in dieser Woche soll an zwei Tagen gestreikt werden, auch kommende Woche rechnet die palästinensische Nachrichtenagentur Maan mit Ausschreitungen. >>>



Fatah und Hamas erzielen Fortschritte bei Versöhnung - Ägyptischer Diplomat: Abbas und Meshaal verständigen sich auf weitere Umsetzung des Abkommens - Kairo/Ramallah - Die Palästinenser-Fraktionen Fatah und Hamas haben nach ägyptischen Angaben Fortschritte auf dem Weg zu einer Aussöhnung erzielt. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Hamas-Chef Khaled Meshaal hätten sich bei ihren Gesprächen in Kairo auf die weitere Umsetzung des Versöhnungsabkommens verständigt, zitierte Reuters ägyptische Vermittlerkreise in Kairo. >>>


The New Line on the State of Palestine Passport - Daoud Kuttab - Al-Monitor`s Palestine Pulse - Palestinian Authority President Mahmoud Abbas’s decree, if enacted, would potentially provide passports and other identification documents to 11.6 million Palestinians. According to the Palestinian Central Bureau of Statistics, 5.1 million Palestinians live in Arab countries, 655,000 in other countries and 1.4 million live in Israel.

Darum liegen die Augstein-Kritiker falsch - Jonas Nonnenmann - Nach den absurden Anschuldigungen des Wiesenthal-Zentrums wird die Kritik an Jakob Augstein sachlicher. Augstein sei kein Antisemit, bediene aber anti-jüdische Ressentiments, sagt der Präsident des Zentralrats der Juden. Er liegt falsch. - Der Journalist Jakob Augstein hat laut Simon Wiesenthal Zentrum einige der schlimmsten antisemitischen Äußerungen von sich gegeben, was für ein Treppenwitz der Geschichte. Wenn ihn im Begleitwort noch der Wortverdreher Henryk M. Broder ohne nähere Begründung als „lupenreinen Antisemiten“ denunzieren darf, dann ist die Realsatire perfekt. Und was seine ruhige Reaktion betrifft: Es spricht für Augstein, dass er auf den Schlag in die Magengrube nicht ebenso billig antwortet.  >>>

 

Wie Rabbi Cooper den Augstein und unseren Verstand beleidigt - Salim Spohr - Hatte Jakob Augstein die israelische Regierung gelegentlich kritisiert, da er die Atombombe Israels für gefährlich, ultraorthodoxe Juden mit islamischen Fundamentalisten für vergleichbar und den Gaza-Streifen als ein Lager erkannt hatte, in dem der jüdische Staat seine künftigen Feinde ausbrüte, so verdient er doch zugleich, gegen den daraus abgeleiteten Vorwurf, er sei Antisemit, nachdrücklich verteidigt zu werden; mehr noch sollten solche Leute wie Rabbi Abraham Cooper und deren irrwitzige Anmaßung des Richteramtes doch endlich selbst einmal zum Thema gemacht und gefragt werden, was das überhaupt für Attitüden sind, die hinter solchen “Top-Ten-Listen” stehen, die uns bislang eher aus der Musikindustrie oder von Bestsellerlisten der Literatur her bekannt waren. Da gilt es, Augstein nicht bloß zu verteidigen, sondern jenes israelgesteuerte Abmahnsystem selbst einmal kritisch zu prüfen. >>>

'Jüdischer Nationalfonds' in illegale Projekt in der Westbank verstrickt - Institut für Palästinakunde -  Ein Aspekt spielte bei der Kampagne gegen Israels älteste Kolonialorganisation, den 'Jüdischen Nationalfonds' (JNF), bisher keine herausragende Rolle: seine direkte Verwicklung in die illegale Besiedlung der Westbank.

Diesem Bericht der israelischen Bürgerrechtsorganisation Tarabut zufolge, ist der JNF tatsächlich direkt am Bau von Siedlungen und der zugehörigen Infrastruktur im Jordantal beteiligt. Bitte lesen Sie hier weiter.
 

JNF in the Jordan Valley: Colonization Now - Tarabut-Hithabrut - To understand the true dimensions of the exploitation of natural resources in the dry Jordan Valley by agricultural settlements, one need to look at access to water.
 

"Jüdischer Nationalfond" JNF + die SPD >>>

Warum Sanktionen den Tyrannen helfen -  Seit dreißig Jahren sieht der Westen in Sanktionen ein Wundermittel gegen Despoten. Doch das Beispiel Iran zeigt, dass so deren Macht noch gefestigt wird. - Ali Fathollah-Nejad - Die Währung verliert ihren Wert, viele müssen illegal Geld tauschen. Das Leben in Teheran ist hart und ermüdend - Seit Jahrzehnten werden Sanktionen mit einem Narrativ begründet: Sie sollen widerspenstige Gewaltherrscher zur Vernunft erziehen, ihren Missetaten nach außen wie nach innen ein Ende bereiten. Mit chirurgischer Präzision ziehen sie die Schlinge um den Hals des Tyrannen immer enger, so dass dieser in taumelnder Aussichtslosigkeit zu außenpolitischer Vernunft angehalten und zugleich schwächelnd seine blutbeschmierten Hände von der Gurgel seines geknechteten Volkes nimmt. Schön wäre es, denn man könnte auf einen Schlag zweierlei Gutes bewirken: Der Übeltäter wird zur Strecke gebracht, das malträtierte Volk befreit und auf den Weg in die Demokratie entlassen. Doch so wirken Sanktionen in der Realität nicht. >>>

10.1.2013

Peace Now: Israel legalisiert klammheimlich eine illegale Siedlung  - Die Nichtregierungsorganisation Peace Now hat der israelischen Regierung vorgeworfen, klammheimlich eine illegale Siedlung im Westjordanland zu legalisieren. Die illegale Siedlung Nofei Nehemia werde von der Militärkommandantur neuerdings als "Viertel" der Siedlung Rehelim gelistet >>>

Peace Now: 100 new outposts in the West Bank - “Settling” constitutes a warcime according to international law and ICC statute. Even under US’ own military legislations’ -  Peace Now denounced the Israeli government’s decision to approve two outposts, Rehelim and Nofei Nehemia, and to declare them as a new settlements in total violation to the Quartet’s Road Map according to the organization. Hajit Afran, the spokeswoman for the organization, stated that several months ago the government decided to approve three outposts (Rehelim, Sansana and Bruchin), adding that “although the Government decision did not mention the Nofei Nehemia outpost, it turned out that the boundaries of the new settlement of Rehelim includes the outpost of Nofei Nehemia which is located nearly 2 km west of Rehelim, as a “neighborhood” of Rehelim.” >>>

Bild zum vergrößern anklicken

Israel Legalizes 'Wildcat Settler Outpost -Naharnet Newsdesk - Israel has quietly "legalized" an unauthorized settlement outpost in the West Bank, the Peace Now settlement watchdog said on Wednesday, in the sixth such move within a year. >>>

Boycott, Divestment and Sanctions - Dr. Ludwig Watzal -  „Unser südafrikanischer Augenblick ist endlich gekommen!“ Mit dieser Aufforderung wurde die weltweite Kampagne „Boykott, Desinvestment und Sanktionen“ (BDS) eingeläutet, um gegen „Israels Apartheid“, "Kolonialismus" und die „völkerrechtswidrige Besatzung“ vorzugehen. Die BDS-Kampagne ist im Juli 2005 aus der Mitte der palästinensischen Zivilgesellschaft heraus entstanden und hat den antirassistischen Kampf gegen das weiße Apartheid-Regime in Südafrika als Vorbild. Primär sind die Aktionen gegen den akademischen und kulturellen Bereich gerichtet, da fast alle israelischen Universitäten „Komplizen der Armee und der Besatzung“ seien. - Omar Barghouti studierte Elektrotechnik an der Columbia Universität in New York City und Philosophie an der Universität in Tel Aviv, an der auch einen Doktorgrad erwerben will! Er gehört zu den Mitbegründern von BDS, die das Ende der Besatzung, die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und die Gleichbehandlung aller Bürger in Israel und Palästina erreichen will. Seit 2008 wird die weltweite BDS-Kampagne von einem „Nationalen Komitee“ geleitet, das sich auf das Völkerrecht und die Universalität der Menschenrechte beruft. Die Organisation weist jeden Rassismus, inklusive Antisemitismus kategorisch zurück und betont die völkerrechtliche Grundlage ihrer Aktionen. Einige führende Mitglieder unterstützen zwar eine „Ein-Staaten-Lösung“, gleichwohl tritt eine große Anzahl für die „Zwei-Staaten-Lösung“ ein. >>>


Erschienen auch hier


Dokumentation: BDS - Boykott, Desinvestition  und Sanktionen  gegen Israel, bis es mit Internationalem Recht und den universellen Prinzipien  der Menschenrechte übereinstimmt. >>>

Audio - Gadi Algazi am 29. Oktober 2011 in Berlin - Zerstörung und Enteignung von Israels Beduinen: Der Fall Al-‘Araqib - Was wissen wir über die Situation von 200.000 in der Wüste Negev/Naqab lebenden beduinischen Staatsbürgern Israels? Sie zählen zu Israels ärmsten Bewohnern und haben fast das gesamte Land ihrer Vorfahren, das sie schon vor 1948 besaßen, verloren. >>>


Zusammen mit einem Historiker erarbeitet eine Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Palästinakomitee und BDS Schweiz eine ausführliche Dokumention über den JNF/KKL. Der JNF/KKL spielt für die zionistische Besiedlung Palästinas, für die Vorbereitung der ethnischen Säuberung und ihrer Vertuschung wie für die Werbung und Umsetzung der Politik des Staates Israels (Landverwaltung, Besatzung, etc.) eine wichtige Rolle >>>          Quelle
 

Mehr als 500 Unterschriften für Kampagne gegen den JNF gesammelt - Institut für Palästinakunde -  Eine vom Stuttgarter Palästina-Komitee initierte Kampagne gegen das 'Greenwashing' des 'Jüdischen Nationalfonds' (JNF) durch die SPD wurde binnen fünf Tagen von über 500 Personen und Organisationen unterzeichnet!  Wenn Sie sich der Kampagne anschliessen wollen, dann senden Sie bitte eine entsprechende Email an gav.rajab@online.de.


Background Paper: The controversial land policies of the Jewish National Fund >>>
 

"Jüdischer Nationalfond" JNF + die SPD >>>

Bei heftigen Winterstürmen und Überschwemmungen in Israel und den Palästinensergebieten sind zwei Menschen ertrunken (Im Gazastreifen waren nach Angaben des Katastrophenschutzes tausende Haushalte ohne Strom. Helfer rückten aus, um Dutzende Menschen in Sicherheit zu bringen.)>>>


Extreme Rain, Snow, Causes Floods, Casualties And Destruction - The Palestinian Civil Defense reported that the storm that its hitting Palestine, and nearby countries, have caused several casualties and excessive destruction of property as rainfall flooded more than 400 homes while four Palestinians were killed after they were swept by the flooding rain. The Palestinian Police and the Civil Defense reported that they located the bodies of two young women who went missing Tuesday after being swept by a flood east of Tulkarem, in the northern part of the occupied West Bank. >>>
 

PHOTOS & VIDEO | Extreme Rain, Storm, Landslides and Snow cause deaths in Palestine >>>
 

Walls and winter rains afflict Palestinian towns >>>

Israel Bans Palestinian Campaign Commercial Featuring HaTikvah - Richard Silverstein - Balad, the Israeli Palestinian political party with three MKs (including Haneen Zoabi), prepared a hilarious campaign commercial that featured Palestinian performers singing the Ha-Tikvah (national anthem). For the most part, it was even a straightforward rendition of the song. No words were changed. Of course there was one small catch: as the song was played a bunch of mincing marionettes representing the crème de la crème of the Israeli far-right danced across the screen with Avigdor Lieberman chief among them. The video is meant as a satire of Lieberman’s bill requiring Israeli Palestinian citizens to swear an oath of loyalty to Israel and sing the national anthem. The actual singing of HaTikvah in the video is meant to satirize the legislation. >>>
 

8.1.2013

Nichts als Klischees und Stereotype - Kursiv International: "Palestine in Israeli School Books: Ideology and Propaganda in Education" - Peter Capern - Die Darstellung von Palästina und den Palästinensern in israelischen Schulbüchern ist voller Zerrbilder. Das zeigt das neue Buch von Nurit Peled. Die Professorin von der Hebräischen Universität hat für ihre Studie untersucht, welches Bild das Unterrichtsmaterial in Israel vom ungeliebten Nachbarn zeichnet. "Araber sind traditionsverhaftet. Die Ablehnung von Neuerungen liegt in ihrer Natur." So steht es in dem Buch mit dem Titel: "Die Geographie des Landes Israel." Das Klischee wird noch durch ein Bild untermauert. Da ist ein hübsches, modernes Wohnhaus zu sehen. Und außerhalb des Gartens steht ein Mann, der aussieht wie eine Karikatur Ali Baba. >>>

Nurit Peled-Elhanan: Palestine in Israeli School Books: Ideology and Propaganda in Education.
Verlag: I.B.Tauris, 268 Seiten, 24,90 Euro
ISBN: 978-1-78076-505-1

Dokumentation - Bildung in Palästina - Schulbücher + mehr... >>>

Meinungsfreiheit, Lücken + Zensur. - Manipulation im Nahostkonflikt - Die Hasbara Abteilungen >>>

 

Palestine in Israeli School Books: Nurit Peled-Elhanan

Israeli wall isolates Palestinian communities - Social life and traditions in Palestinian towns have been badly ruptured by Israel's 450km separation barrier. - Jillian Kestler-DAmours - Bir Nabala, occupied Palestinian territories - Shops are shuttered, and their signs are slowly rusting. Most apartment windows are broken, while those that remain in their frames are covered in dust. A single mechanic's garage is operating, though cars seldom drive through the area. This neighbourhood once housed approximately 250 Palestinian families and dozens of bustling shops and businesses. Today, the streets of Bir Nabala are empty. "Bir Nabala is destroyed. It's like a small prison," says local council leader Tawfiq Al Nabali, standing in front of Israel's grey, eight-metre-high separation barrier, and rows of empty apartment blocks. >>>

Der geheime Drohnenkrieg - Barbara Lochbihler - Das Kriegsrecht duldet das gezielte Töten nur, wenn die Kombattanten „unmittelbar an Feindseligkeiten beteiligt sind“. Dies ignorieren die USA auch unter Obama. Ist eine Drohne tatsächlich „nichts anderes als ein Flugzeug“, wie der Völkerrechtler Wolff Heintschel von Heinegg jüngst in dieser Zeitung meinte? Macht es wirklich kaum einen Unterschied, ob ein Soldat selbst im Cockpit am Steuerknüppel sitzt oder einige Tausend Kilometer entfernt einen Joystick bedient, um sein Ziel – also Menschen – auszulöschen? Doch, das macht einen gewaltigen Unterschied, denn der Einsatz unbemannter Flugkörper wirft grundlegende ethische und völker- sowie menschenrechtliche Fragen auf. Außer Frage steht: Die ferngesteuerten Bomber machen das Töten einfacher. Umso mehr Distanz ein Angreifer zu seinem Ziel hat, umso weniger Zurückhaltung zeigt er. >>>

Gaza. - Qassam rockets, Hamas, Gilad Shalit, besieged, Cast Lead – all of that is what goes through our minds when we think of Gaza. But what about the people who live there? How do the people who live in Deir al-Balah, or in the refugee camps, feel about the economic situation in Gaza? About security? The political situation? What does an average morning in the Gaza Strip look like? Khaled ‘Azayzeh, a B’Tselem field researcher in the Gaza Strip, shows us his personal Gaza. Episode one

7.1.2013

Interview mit MOSHE ZUCKERMANN - (...) Hintergrund: Welche Auswirkungen haben Rankings, wie sie das Wiesenthal-Zentrum betreibt, auf die Antisemitismusforschung? Moshe Zuckermann: (...) Die Quellen des Antisemitismus sind sozialer Natur, im Sozialen sind sie aufzuspüren, im Sozialen sind sie zu bekämpfen. Das Problem bestehet darin, dass das, was das Soziale ausmacht, welches den Antisemitismus zeitigt, nicht unberührt davon ist, was politische und wirtschaftliche Eliten strukturell treiben. Überhaupt scheint mir der Rückzug auf Eliten als Heilmittel für ernsthafte strukturelle Defizite und soziale Deformationen regressiv und reaktionär. - (...)  Das, was man sich mit der Einstufung von Jakob Augstein als einen Antisemiten geleistet hat, ist dermaßen idiotisch, dass man darüber eigentlich nur noch – freilich angewidert – lachen kann. Es hat aber sein Gutes, was geschehen ist. Es wurde höchste Zeit, dass das miese Unwesen, das diverse Diffamierer im deutschen Diskurs mit dem Antisemitismus-Vorwurf betreiben, endlich als das vorgeführt wird, was es ist: als perfide ideologische Praxis zur Abfertigung und Zurichtung politischer Feinde.(...) Zuckermann: Schauen Sie, man könnte jetzt eine Endlosschleife konstruieren, bei der sich, wie bei jedem paranoiden Syndrom, ein ganzes Universum auf der Basis einer irrigen Grundannahme errichten lässt. Wenn jemand beschlossen hat, dass Augstein ein Antisemit ist, wird er sich keine Sophisterei entgehen lassen, um dies auch zu belegen. >>>


Broder vs. Augstein - oder: Send in the Clowns! - Dr. Ludwig Watzal - Send in the Clowns! - Es sei das Verdienst des Simon-Wiesenthal-Zentrums (SWC), „das Thema Antisemitismus zu einer Kabarettnummer gemacht zu haben“ schreibt Harald Martenstein in „Der Tagesspiegel“ vom 6. Januar 2013. Und Henryk M. Broder (HMB) spielt den kabarettistischen Pausenclown, könnte man ergänzen, indem er einen „Antisemiten“ nach dem anderen über die Bühne zieht. Wen trifft der Bannstrahl des „Antisemitismus“ als nächsten? Vielleicht Micky Maus? Broder und das SWC haben dazu beigetragen, dass das „Antisemitismus-Stigma“ ein für alle Mal perdu ist. Broder interessieren nach eigenen Angaben nicht die rechtsextremistischen Antisemiten, sondern ihm gehe es um die „neuen“ Antisemiten, sprich jene Reste der versprengten Linken, die es immer noch wagen, Israel wegen seiner Menschenverachtenden Besatzungspolitik im besetzten Palästina zu kritisieren. Jakob Augstein steht dafür quasi stellvertretend und muss den geballten Furor Broders und Teilen der extremistischen „Israellobby“ über sich ergehen lassen. Es geht ihnen in Wahrheit gar nicht um den rassistischen Antisemitismus, sondern um jegliche Kritik an Israels Besatzungsherrschaft als „antisemitisch“ >>>

 

Antisemitismus-Debatte Israel gehört nicht seiner Regierung - Dient der Antisemitismus-Vorwurf dazu, absolut jede Kritik an Israels Politik aus Deutschland zu unterbinden? Der Blick einer israelischen Autorin auf den Fall Augstein. - Alexandra Belopolsky - Der Fall Jakob Augsteins beleuchtet wieder ein Thema, das seit Jahrzehnten die Welt, vor allem Deutschland beschäftigt: Wie kritisiert man Israels Politik, ohne dabei ein Antisemit genannt zu werden? Das Simon-Wiesenthal-Zentrum (SWZ) scheint zu sagen: „Gar nicht.“ Damit folgt das SWZ einer beliebten Strategie zur Delegitimierung von Israels Kritikern, die sowohl von der Regierung und den israelischen Rechtsnationalisten als auch von unterschiedlichen Israel-Freunden weltweit benutzt wird. >>>

 

Henryk M. Broder dreht noch mehr durch: „Augstein bereitet die nächste Endlösung vor“ - Franz Feyder - Was haben die ägyptischen Muslimbrüder, das iranische Regime und der deutsche Verleger Jakob Augstein gemeinsam? Nach Ansicht des Simon-Wiesenthal-Zentrums zählen sie zu den schlimmsten Antisemiten der Welt. Augstein wehrt sich – Henryk M. Broder kontert im Interview. - Herr Broder, wie oft haben Sie als Kind in der Ecke gestanden, weil sie sich mit Klassenkameraden gekloppt haben? >>>


Mehr zum Thema auf einer Augstein - Broder  Sonderseite >>>

Drangsalierung und Krieg - Jahresrückblick 2012. Heute: Israel/Palästina. Repressionen, Vertreibungen und Gewalt bestimmen weiterhin den Nahostkonflikt - Karin Leukefeld - Für die Palästinenser in der West Bank und im Gazastreifen war auch das Jahr 2012 von anhaltenden Demütigungen, Repressionen, Festnahmen, Hauszerstörungen, Vertreibungen und militärischen Angriffen seitens der israelischen Besatzungsmacht geprägt. Eine Chronologie der Ereignisse, die von der Kampagne »Solidarität mit Palästina« an der Universität Cork in Irland zusammengestellt wird, listet die täglichen Drangsalierungen auf: willkürliche Festnahmen, ständige Kontrollen, Militärrazzien in palästinensischen Wohngebieten und Häusern, Angriffe von Siedlern auf Palästinenser und deren Eigentum bis hin zur gezielten und systematischen Zerstörung von Olivenbäumen, der Lebensgrundlage vieler Palästinenser. >>>

Zum zweiten Mal in zwei Wochen stürmten israelische Siedler die historische Moschee in Jerusalem dabei brach die Keramik und die Marmor bestuckung der drei Wände. Die Fliesen stammen aus dem 17. Jahrhundert. Quelle - Palästinensische Gemeinde Deutschland Falastin

Abschiedsvorlesung von Prof. Wilhelm Kempf - Antisemitismus und Israelkritik: Eine methodologische Herausforderung für die Friedensforschung - pdf - (...) 1. Einleitung - Als ich vor ca. 5 Jahren die Entwicklung eines Forschungsprojektes über „Israelkritik, Umgang mit der deutschen Geschichte und Ausdifferenzierung des modernen Antisemitismus“ in Angriff genommen habe, wusste ich, dass ich in ein Wespennest steche, und die Proteste blieben nicht aus. Islamwissenschaftlerinnen und ein jüdischer Kollege befürchteten, ich wollte Israelkritik a priori als antisemitisch diffamieren. Nur der umgekehrte Vorwurf, ich würde den Antisemitismus verharmlosen, bleib zunächst aus. Ganz im Gegenteil: Israelische und jüdische Kollegen in Deutschland und den USA erwiesen sich als äußerst kooperativ und interessiert an meiner Forschung. Dieser Vorwurf kam erst später von einem deutschen Blogger, dessen Name hier nichts zur Sache tut. In seinen Blogs berichtet er, wie er als junger Mann gegen den Golfkrieg protestiert hatte, bis ihm Lea Fleischmanns Buch „Gas“ die Augen geöffnet hat, dass die Proteste gegen den Golfkrieg antisemitisch sind. Seit damals zeigt er sich äußerst sensibel für antisemitische Tendenzen jeglicher Art. Und er fühlt sich dazu verpflichtet, dagegen vorzugehen. Was ihn am meisten an meiner Forschung irritiert hat, war, dass ich Dinge in Frage gestellt hatte, die für ihn selbstverständlich sind. Was er sonst noch gegen mich vorzubringen hatte, war, dass ich bis dahin in der Antisemitismus-Forschung ein unbeschriebenes Blatt war; dass ich meinen Hintergrund in der Konflikt- und Friedensforschung habe; dass ich am Anfang meiner wissenschaftlichen Laufbahn ein Buch über „Mathematical Models for Social Psychology“ veröffentlicht hatte, und nicht zuletzt: dass ich 20 Jahre älter bin als er, und also nicht so naiv sein kann. Was die Naivität betrifft, kann ich nur hoffen, dass es so ist. >>>

85 Jahre alte Schülerin - Lernen ist wie Licht - Wie viele Frauen im Westjordanland hat Arifa nie lesen und schreiben gelernt. Doch nach mehr als 80 Jahren beschloss sie, zur Schule zu gehen. Und hat noch Großes vor. - Theresa Breuer - Die Lehrerin blickt aufmerksam in die Runde. „Wer möchte an die Tafel kommen?“, fragt sie die Klasse. Sofort schnellen 34 Hände in die Höhe. „Ich! Ich! Ich!“, rufen die kleinen Mädchen und schnipsen mit dem Zeigefinger, um zu verdeutlichen, dass sie die Antwort wissen. Nur eine schnipst nicht. Sie sitzt etwas steif in der letzten Reihe und bleibt still. Ein verstohlenes Lächeln umspielt ihre schmalen Lippen, schüchtern und ein wenig verlegen wirkt es. Der Blick der Lehrerin schweift zu ihr. „Arifa, möchtest du nicht an die Tafel kommen?“, fragt sie und hält ihr zur Ermutigung ein Stück Kreide entgegen. Langsam erhebt sich Arifa, kaum 1,50 Meter groß, und geht nach vorne. Der Weg von ihrem Tisch bis zur Tafel kostet sie Kraft, denn Arifa Malaysha ist älter als ihre Klassenkameradinnen. 85 um genau zu sein, fast zehnmal so alt wie die anderen Mädchen. Trotzdem geht sie gemeinsam mit ihnen in die dritte Klasse einer palästinensischen Mädchenschule im Norden des Westjordanlandes. >>>

6.1.2013

Nach Vorwürfen gegen Jakob Augstein Ich will auch auf die Antisemiten-Liste! - Harald Martenstein - Wenn Jakob Augstein Deutschlands schlimmster Antisemit wäre, dann hieße dies, dass es in Deutschland keinen wirklich gefährlichen Antisemitismus mehr gibt, meint Martenstein. Und fragt sich, ob es für ihn für Platz acht reicht: "Oder sind Judith Butler und Avi Primor noch ein bisschen antisemitischer als ich?" >>>

Bild zum Vergrößern anklicken.

Debatte "Nicht im selben Zimmer" - Clemens Höges - Was ein gescheitertes Streitgespräch über die Dialogfähigkeit des Simon Wiesenthal Center sagt. - Es wirkte wie ein gänzlich unerwarteter Tritt in den Rücken, verpasst von jemandem, der eigentlich als harmlos gilt.(...) Die SPIEGEL-Redaktion wollte herausfinden, was da passiert ist, warum Augstein auf der Liste gelandet war. Die Redaktion ist damit gescheitert. Aber dieses Scheitern sagt viel über Methoden und Haltung des Wiesenthal Center aus. Es geht um absurde Forderungen und Mails wie aus einer anderen Welt. >>>
 

Da Broder es verlinkt hat, kann man annehmen, auch er steht hinter dieser Aussage, er hat sich nicht distanziert. Er verlinkt  eine anonyme Seite und auf der Seite liest man:
"Prof. Korn gibt vor, als Jude in Deutschland Israel kritisieren zu dürfen. Er und mit ihm viele offizielle Juden irren. Nur ein Jude in Israel hat das moralische Recht und die moralische Pflicht hierzu. Der Jude in Deutschland hat zu schweigen und zu zahlen. Dafür, dass er hier gut auf Kosten der Vergasten lebt und nichts bis zu wenig für Israel und das Judentum tut."
Also dürfen jetzt nur noch israelische Juden Israel kritisieren. Mehr zu diesen geisteskranken Gedanken >>>


Dummes Ranking - Jakob Augstein ein Antisemit? - Es gibt falsche oder überzogene Vorwürfe, die ignoriert man am besten. Der Vorwurf, ein Antisemit zu sein, zählt nicht dazu. Darauf muss der Beschuldigte reagieren, erst recht, wenn er Deutscher ist. Gut, wenn er dabei Beistand hat. Dass das Simon-Wiesenthal-Center den Publizisten und Zeitungsherausgeber Jakob Augstein auf eine Liste mit den zehn schlimmsten Antisemiten und Israel-Verleumdern 2012 setzte, hat eine Flut von Stellungnahmen ausgelöst, die Augstein von dem üblen Verdacht freisprechen. Der gewichtigste Freispruch kommt vom Zentralrat der Juden in Deutschland. Dessen Vizepräsident Salomon Korn meint, er habe bei Augstein-Lektüren nie den Eindruck gehabt, der Verfasser sei Antisemit. >>>
 

STATEMENT - Gepostet am January 4, 2013 von palästinensischen landwirtschaftlichen Organisationen und dem Palestinian BDS National Committee

Landwirtschaftliches Unrecht: Beendet jeglichen Handel mit israelischen landwirtschaftlichen Unternehmen

Palästinensische landwirtschaftliche Organisationen und das Palestinian BDS National Committee rufen am 9. Februar 2013 auf zu weltweiten Kampagnen gegen israelische Exportunternehmen landwirtschaftlicher Produkte wegen ihrer Komplizenschaft bei der fortgesetzten Verletzung des Völkerrechts und der palästinensischen Menschenrechte.

Nach der erfolgreichen Kampagne gegen Israels führenden agroindustriellen Exportkonzern Agrexco und angesichts des wachsenden internationalen Konsenses, dass ein wirksames Verbot des Handels mit illegalen israelischen Siedlungen durchgesetzt werden muss, laden wir soziale Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Menschenrechtsaktivisten ein, am 9. Februar kreative und wirksame Aktionen durchzuführen zur Unterstützung der palästinensischen Bauern, die ihr Land und ihre natürlichen Ressourcen verteidigen.

Der Verkauf und Kauf von landwirtschaftlichen Produkten israelischer Exporteure wie Mehadrin und Hadiklaim finanziert und belohnt die fortwährende illegale Ausbeutung und Kolonisierung palästinensischen Landes und schmälert die Chancen auf einen gerechten Frieden, der sich auf internationales Recht und Achtung der universellen Menschenrechte gründet. Wie der Kampf für ein Ende der Apartheid in Südafrika und die breite internationale Solidaritätsbewegung mit diesem Kampf zeigte, können Bürgerinnen und Bürger etwas bewirken, wenn sie sich weigern Produkte zu kaufen von Firmen, die in dem Unrecht verwickelt sind und wenn sie ihre Supermärkte davon überzeugen, den Handel mit diesen Firmen zu beenden.

Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Teil der Wirtschaft und des nationalen Erbes der Palästinenser. Palästinensische Bauern werden jedoch von ihrem Land vertrieben und an seinem Zugang gehindert. Unter Missachtung des Völkerrechts betreibt Israel die systematische Ausbeutung der palästinensischen natürlichen Ressourcen und hat eine ganze Reihe von Restriktionen für die palästinensische Landwirtschaft in der besetzten Westbank und im Gazastreifen durchgesetzt, während es israelischen landwirtschaftlichen Firmen erlaubt, vom illegalen Siedlungsunternehmen zu profitieren.

Wie palästinensische landwirtschaftliche Organisationen feststellten, sind israelische Exportunternehmen landwirtschaftlicher Produkte der Kern des israelischen Systems der Herrschaft über das palästinensische Volk. Sie sind ein integraler Bestandteil der fortwährenden Kolonisierung und Umweltzerstörung des palästinensischen Landes, der 2 Zerstörung der palästinensischen Landwirtschaft, des Wasserdiebstahls und der Missachtung der Rechte der palästinensischen Arbeiter einschließlich des Missbrauchs von Kinderarbeit.

Supermärkte sollten dem Beispiel der britischen Co-Operative Group folgen, die sich verpflichtet hat den Handel mit allen Unternehmen zu beenden, die Produkte aus den illegalen israelischen Siedlungen exportieren. Regierungen müssen ihrer rechtlichen und moralischen Verpflichtung nachkommen, Maßnahmen zur Unterstützung der palästinensischen Selbstbestimmung zu ergreifen und alle Formen des Handels und der Kooperation mit israelischen Exportunternehmen landwirtschaftlicher Produkte zu verbieten, die im illegalen Siedlungsunternehmen verwickelt sind. Menschen überall auf der Welt, die sich von ihrem Gewissen leiten lassen, können dafür sorgen, dass derartige Maßnahmen ergriffen werden. Wir zählen auf Ihre Unterstützung, damit die üblichen Geschäfte mit israelischen landwirtschaftlichen Unternehmen beendet werden als einen Beitrag zum Kampf für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung.

Dieser Aufruf wird unterstützt von:
Boycott, Divestment and Sanctions National Committee General Union of Palestinian Peasants and Cooperatives Palestinian Agricultural Relief Committees Palestinian Farmers Union Popular Struggle Coordination Committee Stop the Wall Union of Agricultural Work Committees Union of Palestinian Agriculture Engineers

www.bds-kampagne.de / Übersetzung ins Deutsche von Doris Pumphrey
Original: http://www.bdsmovement.net/2013/farming-injustice-feb9-call-10352

Issawi: "Israelische Behörden haben Anliegen von Gefängnisinsaßen nicht an UN weitergeleitet" - Die Schwester der Hungerstreikerin Samer Al Issawi hat in einer Stellungnahme mitgeteilt, dass zionistische Behörden die Anliegen der Gefängnisinsaßen nicht an die UN weitergeleitet haben.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat Shireen Al Issawi, die Schwester der Hungerstreikerin Samer Issawi mitgeteilt, dass die Zionisten die Anliegen der Gefängnisinsaßen und Hungerstreiker in zionistischen Gefängnisen die Anliegen ihrer Häftlinge nicht wie versprochen an die UN weitergeleitet haben.

Sie sagte der PIC in einem Interview dass die Zionisten sich weigerten Gesundheitschecks durchzuführen und dass auch ihr Bruder davon betroffen sei. Dessen Gesundheitszustand sei auf einem sehr tiefem Stand angelangt. Shireen, eine Rechtsanwältin, kritisierte die Paläsinensische Authoritätsbehörde sich nicht an die UN gewandt zu haben und internationale Gerichte nicht mit den Beschwerden der Gefängnisinsaßen informiert zu haben.

Die Palästinensische Authoritätsbehörde sollte die Hungerstreiker unterstützen und Kairo in dem Sachverhalt belehren um ein internationales Abkommen zu erreichen, welches garantieren würde, dass bereits freigelassene Häftlinge nicht erneut verhaftet werden würden.

Shireen teilte außerdem mit, dass die Nichtgenehmigung der Anwesenheit bei der Verhörung ihres Bruders eine psychologische Unterdrückung gegen ihren Bruder sei, und das Ziel derer sei ihn bei der Verhörung einzuschüchtern. Quelle bei facebook

Israel lockt Siedler mit finanziellen Anreizen - Das Leben in Israel wird immer teurer. Die Alternative für junge Familien: Ein Umzug in eine der Siedlungen in den besetzten Gebieten. Die Regierung winkt mit finanziellen Anreizen. Nachdem die Palästinenser Ende November von den Vereinten Nationen in New York als Beobachterstaat anerkannt wurden, ging es Schlag auf Schlag: Israel kündigte im Tagesrhythmus den Bau neuer Wohnungen in Ostjerusalem und im Westjordanland an. 2600 in Givat Hamatos, 1200 in Gilo, 1500 in Ramat Schlomo. Dabei sind diese Siedlungen nach internationalem Recht illegal. - Die Universität der Siedlung Ariel - Nach israelischen Angaben war der Ausbau schon länger geplant. Dass die öffentlichen Ankündigungen nach der Aufwertung der Palästinenser kamen, sei angeblich reiner Zufall gewesen. Über die Weihnachtsfeiertage erklärte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak die Aufwertung der Hochschule der Siedlung Ariel zur Universität. Das Westjordanland ist besetztes Gebiet, das Militär entscheidet dort auch in Bildungsfragen. "Das stellt einen weiteren Schritt der israelischen Regierung dar, den Verlauf der Grünen Linie (Grenze vor dem Sechs-Tage-Krieg von 1967, A. d. A.) zu verändern. Sie versuchen die Israelis davon zu überzeugen, dass es keinen Unterschied macht, ob man im israelischen Kernland oder in den militärisch besetzten Gebieten lebt", kommentiert Sarit Michaeli, die Pressesprecherin der israelischen Menschenrechtsorganisation B'tselem >>>

Abbas orders use of ‘State of Palestine’  - PALESTINIAN president Mahmoud Abbas has given orders for work to begin on new passports, ID cards, driver’s licences and stamps reading State of Palestine, official media say. The decree, carried by the official WAFA news agency on Sunday, came after the Palestinians’ successful bid late last year for non-member observer state status at the United Nations over intense Israeli and US opposition. Abbas said the changed language on official documents would help strengthen the Palestinian state “on the ground and build its institutions … and its sovereignty over the land”. >>>


A state of delusion delays a real Palestinian solution” - THERE is much more than symbolism in the presidential decree issued by Palestinian leader Mahmoud Abbas doing away with the Palestinian Authority, a bedrock element of the Oslo Peace Accords, and its replacement by the so-called “State of Palestine”, which, he says, will now appear on all Palestinian stamps, signs, letterheads and diplomatic documents. The announcement is an inevitable consequence of November’s UN General Assembly vote upgrading the PA’s status to that of a “non-member observer state”. >>>

SABAWI: Israel’s Gaza Bantustan - Samah Sabawi - Israel’s one state reality greeted us at the gates of the Gaza-Rafah crossing when we were asked by the Egyptian officer to present our Haweyah (Palestinian IDs) in order to be allowed through. It is not like we weren’t expecting this request, we knew that it would come down to this even though our Australian passports clearly showed Gaza as our place of birth we were still not considered Palestinian nationals in our own home city. Rather, we were treated like foreigners who needed an almost impossible amount of bureaucratic red tape designed to discourage the likes of us of ever thinking of visiting loved ones back home. Allow me to explain: Since Israel’s establishment it has used the system of ID cards to differentiate between its Jewish and non-Jewish residents and citizens, a distinction needed in order to apply its apartheid discriminatory policies of separate and unequal treatment. When Israel occupied Gaza and the West Bank in 1967 >>>

6.1.2013

Palästinensische Autonomiebehörde nennt sich offiziell "Staat Palästina" - Palästinenserchef Mahmud Abbas hat per Erlass angeordnet, die Palästinensische Autonomiebehörde in den „Staat Palästina“ umzubenennen und entsprechende Änderungen an den offiziellen Staatssymbolen, einschließlich des Wappens, vorzunehmen, wie die Agentur WAFA am Samstag meldet. Der Erlass ist darauf gerichtet, den im November 2012 gefassten Beschluss der UN-Vollversammlung über die Anerkennung der palästinensischen Staatlichkeit und die Aufwertung des Status Palästinas zu einem UN-Beobachterstaat umzusetzen. Laut dem Erlass sollen alle offiziellen Dokumente, Siegel und Schilder von staatlichen Einrichtungen ab jetzt die Bezeichnung „Staat Palästina“ tragen.  >>>
 


Palästinensische Autonomiebehörde heißt jetzt "Staat Palästina" - Der "Staat Palästina" nimmt langsam Gestalt an. - Auch Schilder und Plaketten mit neuem Namen - Die Palästinensische Autonomiebehörde verwendet künftig in allen offiziellen Dokumenten den Namen "Staat Palästina". Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas habe ein entsprechendes Dekret unterzeichnet >>>

Bild - Künstler schafft Einreisestempel für Palästina

Symbolische Namensänderung - Palästinensische Autonomiebehörde heisst jetzt «Staat Palästina» - Die Uno hatte den Namen der palästinensischen Delegation schon im Dezember von «Palästina» in «Staat Palästina» verändert. Die Einrichtung der palästinensischen Autonomiebehörde war 1994 im Rahmen des Oslo-Friedensprozesses von Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) vereinbart worden. Die PLO behält ihren Namen bei. >>>

Henryk M. Broders „Antisemiten“ - Dr. Ludwig Watzal - Honorige Kritiker israelischer Regierungspolitik! Sind sie deshalb "Antisemiten"? - Verfolgt man Broders „journalistische“ Ergüsse zum Thema „Antisemitismus“, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass an ihm ein „Antisemitismus-Experte“ verloren gegangen ist. So wurde er doch allen Ernstes einmal als „Experte“ bei einer Anhörung eines Bundestagsausschusses gehört! Dort faselte er etwas über „neuen“ Antisemitismus, worunter er vermutlich jede Form von „Israelkritik“ versteht. Geradezu obsessiv verfolgt er den Verleger der Wochenzeitung „der Freitag“, Jakob Augstein. >>>

 

Antisemitismus-Debatte - Der Fall Augstein  -  Jan Fleischhauer - Was bringt ein renommiertes Institut wie das Simon-Wiesenthal-Zentrum dazu, einen SPIEGEL-Kolumnisten unter die zehn schlimmsten Antisemiten einzureihen? Soll man das wirklich ernst nehmen? Ich arbeite also an der Seite eines weltbekannten Antisemiten. Meine Texte erscheinen in einem Verlag, der zu 24 Prozent ihm und seinen Geschwistern gehört. Seit zwei Jahren, seit Einrichtung dieser Kolumne, pflegen wir einen freundschaftlichen Umgang. Das heißt, ich arbeite nicht nur mit einem bekannten Judenfeind zusammen, ich bin ihm über das normale Berufsverhältnis hinaus verbunden. Ich könnte jetzt sagen, dass ich von allem nichts gemerkt habe. Dass ich genauso überrascht und schockiert bin wie vermutlich viele Leser. Aber was sagt das über mich? Bin ich am Ende vielleicht selber jemand, der Juden hasst, ohne es sich einzugestehen? >>>

 

Der "Fall" Jakob Augstein - Freispruch 3. Klasse - Institut für Palästinakunde -  Nachdem die staatstragenden Medien mehrheitlich beschlossen haben, dass Jakob Augstein kein Antisemit sei, dreht nun auch die Israel-Lobby bei und distanziert sich nun von ihrem Trash-Vertreter, H. Broder, und dem 'Simon Wiesenthal Center'. Broder habe übertrieben heisst es unisono, wobei Verantwortlichen unterschlagen, dass sie seit Jahren den Resonanzboden für ihn und seinesgleichen geliefert haben. Das nicht etwa, weil sie etwas gegen Antisemiten hätten, sondern weil sich gezeigt hat, dass sich der 'Kampf gegen den Antisemitismus' an der Seite der Israel-Lobby allerbestens dazu eignet die antikapitalistische Linke zu demolieren und das Mäntelchen der Rechtschaffenheit über die imperialen Weltordnungskriege des Westens zu streifen. >>>
 

?? Augstein schuldet dem jüdischen Volk eine Entschuldigung ?? - Sonja Pohlmann, Christian Böhme >>>
 

Ausweitung der Kampfzone - Auf einer Liste mit den Führern der ägyptischen Muslimbrüderschaft und der iranischen Regierung um Mahmud Ahmadinedschad: Der Journalist Jakob Augstein ist vom Wiesenthal Center unter die Top Ten der weltweit gefährlichsten antisemitischen und anti-israelischen Verleumder gewählt worden. Doch das Ranking erntet Widerspruch. - Lothar Müller - Es ist verständlich, dass für Israel-Kenner wie Tom Segev und Micha Brumlik der "Experte" Henryk M. Broder nicht wichtig ist >>>

 

Broder unter den Top 10 der schlimmsten Antimuslimiten - Die deutsche Wochenzeitung ‘Der Freitag’ des Verlegers Jakob Augstein hat nun in der hitzigen Debatte eine Liste mit den schlimmsten Muslimhassern veroeffentlicht: [...]Aber gut, wenn Broder, der generell kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, gegen Muslime zu pöbeln es mag, wenn Menschen auf Listen landen, dann machen wir doch einmal unsere eigene Liste und legen an Broder die Massstäbe an, die das Simon-Wiesenthal-Zentrum bei seiner Beurteilung Herrn Augstein zu kommen ließ:
Da stünde auf Platz 1 – Breivik
gefolgt von Platz 2 – Die NSU auch Zwickauer Terrorzelle genannt
auf Platz 3 stünde – Die NPD, denn auch hier hat man sich freundlicher Weise auf jene von Broder verachteten Migranten aus der arabischen Welt und der Türkei eingeschossen
gefolgt von Platz 4 – Pro Deutschland
Ja und die Plätze 5 – 10 belegt auch schon Herr Broder. >>>


Dazu: Broder vs. Augstein – machen wir doch auch .. - Journalismus Broder pöbelt gegen Augstein und das nicht erst seit kurzer Zeit. - Nein, für Broder ist man schon Antisemit, wenn man sagt: Ich habe Urlaub in Israel gebucht. Dann muss man sich von diesem Manne unter Umständen demnächst vermutlich fragen lassen, ob man Katstrophentourist sei, dann schon muss man sich rechtfertigen können. Ein deutscher Tourist eben alleine aus dem Zweck heraus nur nachzählen zu wollen, um wie viele Menschen das kleine Israel seit seiner Gründung nach dem Holocaust gewachsen sei. Für Broder ist man Antisemit, wenn man das Wort Israel als Deutscher überhaupt in den Mund nimmt >>>

 

Mehr zum Thema auf einer Sonderseite >>>

Das Wadi Qelt im Westjordanland - Oase des Friedens - Das in der nord-judäischen Wüste gelegene Wadi Qelt ist ein Naturpark, der Palästinensern und Israelis offen steht und somit das Potential hat, zu einem Ort der Begegnung und des Friedens inmitten des Nahostkonflikts zu werden. Ruth Eglash berichtet. Auf den ersten Blick wirkt das Wadi Qelt wie ein ganz gewöhnlicher Picknickplatz: Große im Schatten gelegene Holztische laden beiderseits eines plätschernden Bachs zum Verweilen ein, kleine Grüppchen von Familien und Freunden genießen plaudernd die Atmosphäre der sie umgebenden Natur. Das in der nord-judäischen Wüste gelegene "Ein Prat", das auf Arabisch den Namen Wadi Qelt trägt, hebt sich in einem Punkt von der Vielzahl israelischer Naturparks ab: Sowohl Israelis als auch Palästinenser haben uneingeschränkten Zutritt, was dieser landschaftlich wie auch historisch bedeutenden Schlucht das Potential verleiht, zu einer Oase des Friedens im rauen Umfeld des Nahostkonflikts zu werden. >>>

Palästinensische Biennale ''Qalandiya International'' - Gegen den Strom - Letzten November fand die erste palästinensische Kunstbiennale statt. Ein politisch aufgeladenes Kulturereignis, auch wenn der künstlerische Umgang mit der Präsenz und Problematik der palästinensischen Realität sich in manchen Werken nur an der Oberfläche bewegte. Eindrücke von Alia Rayyan - Im November sollte die Kunst in Palästina im Mittelpunkt stehen. Doch wie so oft warfen die politischen Ereignisse ihre Schatten voraus und bewiesen einmal mehr, dass die Realität in Palästina von der Normalität weit entfernt ist. Insbesondere die israelischen Angriffe auf Gaza waren eine schmerzhafte Erinnerung an die unberechenbare Willkür der Politik, deren Spielregeln eine Verachtung menschlicher Existenz darstellen. >>>

Propaganda or news? Associated Press names Jerusalem an “Israeli” city - Ali Abunimah - The Associated Press today seemingly awarded Israel sovereignty over Jerusalem. - An AP report posted by The New York Times and numerous other publications, on a rally held by the Fatah movement in the Gaza Strip today, claims: Hamas has gained new support among Palestinians following eight days of fighting with Israel in November, during which Israel pounded the seaside strip from the air and sea, while Palestinians militants lobbed rockets toward the Israeli cities of Jerusalem and Tel Aviv for the first time. Another instance of the AP report, published on the Time website refers to “the heartland Israeli cities of Jerusalem and Tel Aviv.” No country in the world, including the United States, formally recognizes Jerusalem as part of “Israel.” >>>

 

 

 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Eine kostenlose CD - Die Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint) >>>

Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. >>>

 

Start | oben

Mail           Impressum           Haftungsausschluss                Honestly Concerned  + Netzwerk        The "best" of  H. M. Broder            Erhard  arendt art