We, the sons and daughters of
Palestine
- Wir, die palästinensischen
Söhne und Töchter von überall
aus unserem Land kündigen
hiermit die Errichtung eines
Dorfes mit dem Namen "Sonnentor
- Bab al Shams" an. Wir, das
Volk, das keine Genehmigung
von den Besatzungs-Kräften hat,
keine Erlaubnis von irgend jemandem,
sind nun hier, weil das unser
Land ist und unser Recht, als
Einwohner hier zu sein.
Vor kurzem hat die israelische
Regierung ihr Vorhaben mitgeteilt,
etwa 4000 Siedlungs- Häuser
in dem Gebiet zu errichten,
dass Israel als E 1 bezeichnet.
Das Gebiet von E 1 ist ein Bereich
von etwa 13 Quadrat-km
auf konfisziertem palästinensichem
Gebiet östlich von Jerusalem
zwischen der Siedlung Ma'ale
Adumim, die auf besetztem palästinensichem
Land liegt, und Jerusalem.
Wir werden nicht still bleiben
angesichts der anhaltenden Erweiterung
der Siedlungen und der Beschlagnahmung
unseres Landes. Wir errichten
darum nun das Dorf "Bab Al Shams"
und bezeugen damit unseren Glauben
an den Nutzen von direkter Aktion
und Volks-Widerstand. Wir erklären,
dass dieses Dorf bestehen bleibt,
bis die Eigentümer dieses Landes
das Recht erhalten, auf eigenem
Boden bauen zu können.
Der Name des Dorfes wurde
der Erzählung "Bal Al Shams"
des libanessischen Schriftstellers
Elias Khoury entnommen. Dieses
Buch beschreibt die palästinensische
Geschichte mittels eines
Liebes-Romans mit einem palästinensischen
jungen Mann, Younis, und seiner
Frau Nahila. Younis verlässt
seine Frau, um am palästinensischen
Widerstand im Libanon teilzunehmen.
Nahila bleibt dagegen standhaft
in den Resten ihres galiläischen
Dorfes.
Während der 5oger und 60ger
Jahre schmuggelt sich Younis
vom Libanon oft nach Galiläa,
trifft seine Frau in der " Bab
Al Shams"- Höhle, sie wird Mutter
von drei Kindern. Younis kehrt
wieder in den Libanon zurück,
seine Frau bleibt in "Bab al
Shams".
Bab als Ahams - das ist das
Tor für unsere Freiheit, für
unsere Standhaftigkeit.
Bab al Shams ist unser Tor nach
Jerusalem. Bab al Shams ist
das Tor für unsere Rückkehr.
Über Jahrzehnte hat Israel "Tatsachen"
geschaffen, die internationale
Gemeinschaft hat sich fortdauernd
gegenüber solchen Verletzungen
in Schweigen gehüllt. Nun ist
es an der Zeit, die Regeln des
Spieles zu ändern. Jetzt werden
wir die "Tatsachen" schaffen,
auf unserem eigenen Boden. Frauen
und Männer, von Nord und Süd,
sind in dieser Form des Widerstandes
vereint.
In den kommenden Tagen werden
hier Diskussionsgruppen stattfinden,
künstlerische und pädagogische
Aktionen, auch Film-Darbietungen.
Die Einwohner von Bab
al Shams,dem "Sonnentor", laden
alle Söhne und Töchter unseres
Volkes ein, an dieser Art des
zivilen Widerstandes teilzunehmen.
(Übersetzung:J.G.Gauter, Kempten
Kurzkommentar - E. Arendt -
Vielleicht legt uns auch Henryk
M. Broder seine Einkommenssteuererklärung
einmal vor. Vielleicht weiß
man danach ob oder ob nicht
Henryk M. Broder Nebeneinkünfte
aus Israel oder anderen Quellen
bekommt....
Mit der Krönung Jakob Augsteins
zu einem der zehn schlimmsten
Antisemiten der Welt ist der
Kampf gegen den Antisemitimus
von der großen Tragödie, die
er einmal war, wohl endgültig
zur lumpigen Farce mutiert.
Norman Finkelstein gibt einen
Rückblick, wie es so weit
kommen konnte.
Quelle Thomas Immanuel Steinberg
Israelische Repressionen gegen
Dörfer des friedlichen Widerstandes
-
Ein grosses Kontingent der israelischen
Besatzungsarmee wartet jede
Woche nahe der illegalen Siedlungskolonie
Karmei Tzur auf die Demonstranten,
die samstags von Beit Ummar
zu dieser Siedlung laufen und
von Israel fordern, dass der
Siedlungsbau und die Verletzung
der Rechte der palästinensischen
Landbesitzer und Einwohner gestoppt
werden. Der Westbankort wird
vor allem seit Beginn der regelmässigen
gewaltlosen Proteste von der
israelischen Armee schikaniert:
Ein palästinensischer
Aktivist und drei Teenager wurden
am 2. Januar 2013 in Beit Ummar
bei einer Razzia der israelischen
Armee gegen ein Uhr morgens
festgenommen. Israelische Soldaten
brachten den örtlichen Aktivisten
Yousef Abu Maria zur Polizeistation
in der illegalen israelischen
Siedlung Karmei Tzur und zwangen
ihn, bis 10 Uhr vormittags vor
dem Gebäude zu stehen. Er wurde
nach der Zahlung von 1000 Shekel
Strafe (270 US Dollar) wegen
des Aufenthalts in einer militärischen
Zone während einer Demonstration
im Juni 2012 freigelassen. Zusätzlich
musste er eine Erklärung unterschreiben,
dass er sich von der illegalen
Siedlung fern halten werde,
die teilweise auf seinem Land
gebaut wurde. Die israelische
Armee drang anschliessend in
mehreren Dorfhäusern ein und
nahm drei Teenager unter der
Standardanklage des Steinewerfens
fest. Am Mittag des 2. Januar
war ihr Schicksal noch nicht
bekannt. Beit Ummar steht wie
viele Orte in der Westbank unter
der permanenten Bedrohung durch
Gewalt von Seiten der illegalen
israelischen Siedler. Am 1.
Januar 2013 steckten Siedler
zwei palästinensische Fahrtzeuge
in Brand und hinterliessen eine
Botschaft auf einer Mauer: “Nur
ein toter Araber ist ein guter
Araber“. 1)
Am 5. Januar
2012 versammelte sich eine grosse
Gruppe von schwer bewaffneten
Siedlern unter dem Schutz der
israelischen Armee am östlichen
Eingang zum Ort, als Kulisse
für die Ankündigung von Bauplänen
für einen neuen Sicherheitszaun
vor Beit Ummar und entlang der
Verbindungsstrasse zwischen
Bethlehem und Hebron. Für die
Dauer der politischen Veranstaltung
war der Zugang in das Dorf für
Palästinenser blockiert. Der
zuständige Leiter für die Sicherheit
der israelischen Siedlungen
in der besetzten Westbank und
Israels Minister für Infrastruktur
kündigten dann vor laufenden
Kameras den Bau eines Sicherheitszaunes
an, um die Sicherheit der Siedler
auf der Verbindungsstrasse zu
garantieren. Die Bewohner der
nach internationalem Recht illegalen
israelischen Siedlungen in der
besetzten Westbank hatten sich
nach israelischen Presseberichten
verstärkt über das Steine werfen
von jugendlichen Palästinensern
auf Siedlerautos beklagt.2)
Am 7. Januar
unternahm die israelische Armee
einen weiteren Schikaneangriff
auf Beit Ummar: Soldaten verteilten
sich auf mehreren Strassen und
zwischen den Häusern, feuerten
Schockgranaten und Tränengaskanister
und provozierten einen voraussehbaren
Zusammenstoss mit einigen Jugendlichen
des Ortes. Als sich eine Gruppe
von Steine werfenden Palästinensern
formierte, feuerten die schwer
bewaffneten Soldaten Gummimantelgeschosse
auf die Zivilisten. Ein siebzehnjähriger
Teenager wurde an der Hand verletzt.2)
Am Freitag, den
11. Januar 2013 wurden die wöchentlichen,
gewaltlosen Demonstrationen
gegen die israelische Annexionsmauer
in der palästinensischen Westbank
fortgesetzt. In den Dörfern
Bil’in
und Ni’lin
Beschossen israelische Soldaten
die Demonstranten von israelischen
Soldaten mit Tränengas beschossen,
sobald sie vor der auf Dorfland
errichteten israelischen
Mauer ankamen. Im Abu Lemon
Areal, einem durch langjähriges
Protestieren wiedererlangtes
Stück Dorfland, griffen einige
Demonstranten zum Megaphon mit
der Aufforderung an die israelischen
Siedler in der Kolonie „Mitityahu“auf
der anderen Seite der illegalen
Mauer, das Land der Palästinenser
zu verlassen. „5 Broken Cameras“,
ein von Dorfbewohner Emad Brunat
produzierter Film über den seit
2005 organisierten friedlichen
Widerstand des Dorfes Bil’in
gegen den Bau der israelischen
Annexionsmauer erhielt eine
Nomination für die diesjährigen
Oscars.
In
Kufur Qaddoum
mussten zahlreiche Bewohner
nach dem Einatmen von Tränengas
behandelt werden, als israelische
Soldaten den örtlichen Protest
gegen die Mauer und Siedlungen
angriffen. Im Dorf
Al Ma’sara
bei Bethlehem
wurden zwei Bewohner verletzt,
als die israelische Armee den
wöchentlichen Protest am Ausgang
des Dorfes angriffen. Die Soldaten
setzten Schlagstöcke und Gewehrkolben
ein, um die Demonstranten an
der Fortsetzung ihres Protestmarsches
zu hindern.
Im Westbankort
Nabi Saleh
bei Ramallah wurden örtlichen
Bewohner und international Solidaritätsaktivisten
von der israelischen Armee
ebenfalls am Verlassen des Dorfes
gehindert. Die israelische Armee
hat ein Metalltor vor der Strasse
errichtet, die zu den Teilen
des Dorflandes führt, das die
Nachbarn aus der illegalen israelischen
Siedlung Halamish für sich annektieren
wollen. Israelische Soldaten
drangen im Dorf ein und verschossen
Tränengasgranaten im Ort.Vier
internationale Aktivisten wurden
festgenommen.3)
Nabi Saleh kämpft
immer noch:
Ein Mitglied
der Internationalen Solidaritätsbewegung
kehrt nach drei Jahren nach
Nabi Saleh zurück und berichtet
vom zähen Widerstandswillen
der Einwohner, die nicht aufhören,
ihren Widerstand gegen die Besatzer
zu leisten...
„Nachdem ich
in den vergangenen drei Jahren
immer wieder von diesem Augenblick
geträumt hatte, konnte ich am
vergangenen Freitag, den 4.
Januar 2013, endlich an der
Demonstration in Nabi Saleh
teilnehmen und die wunderbaren
Dorfbewohner wiedertreffen.
Als wir im Dorf ankamen, gingen
wir zum zentralen Platz, wo
israelische und internationale
Aktivisten und Leute aus dem
Dorf sich nach dem Mitttagsgebet
versammelten. Einige Gesichter
waren vertraut, einige waren
ganz neu und andere fehlten:
Festnahmen und Tod gingen in
Nabi Saleh um.
Nach einer kurzen
Rede und nachdem gelbe Fahnen
und Bänder unter den Leuten
verteilt wurden, begannen die
Demonstranten ihren Marsch auf
der Hauptstrasse des Dorfes.
Sie wollten wie jeden Freitag
seit Dezember 2009 die Quelle
des Dorfes erreichen, die von
den Siedlern aus Halamish gestohlen
wurde, einer nahegelegenen Siedlung
an der Strasse 465. Sobald sie
die Hauptstrasse errreicht hatten,
legten die Shebab (Jugendliche)
zusammen mit israelischen und
internationalen Aktivisten eine
Reihe von Steinen quer über
die Strasse, damit Armeejeeps
und der Wasserwerfer mit Stinkwasser
nicht vorbeifahren konnten,
um im Dorf einzudringen. (Skunk
– Stinktierwasser ist eine übelriechende
chemische Flüssigkeit: davon
betroffene Kleider muss man
wegwerfen und der Geruch bleibt
haften, es dauert mehrere Wochen,
bis er von der Haut verschwindet.)
Die Atmosphäre
war festlich, die Shebab sangen
und tanzten in der vordersten
Reihe, die Kinder rannen hin
und her. Plötzlich fing der
Stinkwasserwerfer an, in Richtung
Demonstranten zu sprühen, und
die Soldaten eröffneten das
Feuer mit gummi-ummantelten
Stahlkugeln und Tränengaskanistern
auf die Menge. Die Demonstranten
waren bald im ganzen Dorf verstreut.
Während einige Soldaten zum
Hügel vor dem Dorf liefen, verteilten
sich die Shebab zwischen Häusern
und Hügeln; das Armeefeuer wurde
fortgesetzt wie auch das Steinewerfen.
Als wir vor den
Soldaten wegrannten, öffnete
sich plötzlich eine Türe und
eine Frau im Haus sagte
“fadaleh, fadaleh”, und so gingen
wir hinein. In diesem Moment
wurde mir klar, dass mir das
gleiche Haus und die gleiche
Frau Schutz angoten wie vor
drei Jahren in einer sehr ähnlichen
Situation. Damals rannte ich
ebenfalls vor den Soldaten davon
und eine schwangere Frau öffnete
die Tür ihres Hauses und lud
mich zum Eintreten und Verstecken
ein. Ich setzte mich auf ein
Sofa und sofort servierte sie
Tee und köstliches Essen. Ihre
kleine Tochter bot mir einen
kleinen gelben Teddybär als
Geschenk an. Gestern, beinahe
drei Jahre später, hiess sie
uns mit der gleichen Gastfreundlichkeit
und Grosszügigkeit willkommen.
Wir blieben eine Stund in ihrem
Haus. Ihre Familie war dabei,
einschliesslich ihrer zweijährigen
Tochter, mit der sie damals
schwanger war. Während wir ausruhten,
durchsuchten die Soldaten das
Dorf. Zwei Israelis und ein
palästinensischer Fotograf wurden
festgenommen, und ein palästinensischer
Aktivist wurde von Soldaten
verprügelt und zur Polizeistation
gebracht. Wir wissen immer noch
nicht, was mit ihm geschah.
Ich erkenne und
bewundere die Fortsetzung des
Kampfes in Nabi Saleh gegen
die Besetzung seit drei Jahren,
trotz zahlloser Verhaftungen,
Verletzungen, Gefängnisstrafen
und Tod. Bassem Tamimi, zur
Zeit im Gefängnis, sagte mir
einmal:” Der Kampf wird fortgesetzt
bis zur beendigung der Besatzung.”
Am 5. Januar 2013 berichtete
das Bürgerkomittee Nabi Saleh,
dass Ah’d Tamimi, 13, vor kurzem
der Hanzala Preis in der Türkei
für ihre Courage gegenüber der
israelischen Besatzungsarmee
überreicht wurde. Ah’d ist die
Tochter von Bassem und Nariman
Tamimi, zwei bekannten Aktivisten
aus dem Westbankdorf. Sie reiste
mit ihrer Mutter in die Türkei
und nahm an Veranstaltungen
über das Leben von palästinensischen
Kindern unter dem israelischen
Apartheidsystem und der Besatzung
teil.
Bassem Tamimi
wurde bei der Teilnahme an einer
Boykottaktion in einer illegalen
israelischen Kolonie in der
Westbank im November 2012 von
Soldaten brutal geschlagen und
später zu vier Monaten Gefängnis
verurteilt.
Palästinensische
Aktivisten errichten 'Bab Al
Shams' in E1 -
Institut für Palästinakunde
- Palästinensische Aktivisten
haben gestern eine neue 'Siedlung'
auf dem Gelände des zwischen
Ost-Jerusalem und der illegalen
Siedlung Ma'ale Adumim gelegenen
E1 errichtet.
Dies ist zweifellos als eine
Reaktion auf den Anfang Dezember
von der israelischen Regierung
angekündigten Bau von 3000 Wohneinheiten
in E1 zu verstehen, wodurch
Ost-Jerusalem komplett von Siedlungen
umzingelt und der Süden der
Westbank vom Norden abgetrennt
würde. Erklärung der Aktivisten:
We, the sons and daughters of
Palestine
Drei Kinder
wurden zu 4 Monaten Haft verurteilt
und Über palästinensische Verhaftete
in israelischen Gefängnissen
-
Saed Bannoura –
Das Studienzentrum palästinensischer
Verhafteten berichtet , dass
das israelische Militärgericht
in Salem drei palästinensische
Kinder aus Azzoun nahe Qalqilia
für 4 Monate eingesperrt hat.
Das Gericht verzögert auch die
Entlassung eines anderen Kindes
aus Jenin, entließ aber dessen
Bruder.
Anwalt Mustafa Azmuti berichtete
dem Zentrum, dass dieses Salem-Gericht
Qeis Waddah Shbeita, 16,
Mohammed Adel Shbeita, 16 und
Mohamed Abdul-Fattah Radwan,
15, jeden zu vier Monaten
Haft verurteilt hat. Sie wurden
alle in ihrer Wohnung in Azzoun
am 7. Dezember verhaftet, nachdem
die Armee in die Wohnungen eingebrochen
waren (meistens nachts). Sie
werden augenblicklich im Megiddo
Gefängnis gehalten.
Ähnliche Nachrichten: Das Salem
Gericht verschob die Entlassung
im Fall eines verhafteten Kindes,
Ihsaan Ayman Aabed, 14, bis
30. Dezember nach einer psychologischen
Beurteilung, aber weigerte sich,
ihn zu entlassen. Das Gericht
entließ seinen Bruder, 13, nachdem
seine Familie aufgefordert wurde,
3000 NIS Geldstrafe zu
zahlen. ((Und das obwohl die
Menschen dort entweder arbeitslos
sind oder kaum etwas verdienen
!! ER)) Die beiden Brüder wurden
von der Armee am 13. Dezember
gekidnapped, während sie sich
im Obstgarten ihrer Familie
ziemlich nah an der Annexion-Mauer
aufhielten.
Außerdem erweiterte das Gericht
die Untersuchungshaft des palästinensischen
Sicherheits-Offiziers Hamed
Salim Badwan,32, bis 10. Januar
2013. Bafwan, auch aus Azzoun,
wird augenblicklich im Megiddo-Gefängnis
gefangen gehalten. Er war am
17. Dezember von der Armee gekidnapped
worden. Das Gericht entschied
auch, die Entlassung im Fall
des Gefangenen Bahaa Mahmoud
Marshoud aus Nablus hinaus
zu schieben, um der Anwaltschaft
mehr Zeit zur Vorbereitung einer
Anklage zu geben. Er ist zur
Zeit in der Ak-Jalama –Verhöreinrichtung.
Außerdem ordnete das Gericht
die Entlassung von Fadi Mohhamad
Abu Samra,24, aus Serees-Dorf
nahe Jenin an und verordnete
ihm 600 NIS Strafe zu zahlen.
Er wurde von der Armee am 2.
November 12 gekidnapped.
In einem letzten Bericht berichtete
das Palästinensische Ministerium
für Verhaftete, dass es dieses
Jahr ein Anwachsen der israelischen
Gewalt gegen palästinensische
Kinder gibt, und dass 2012 israelische
Soldaten 900 palästinensische
Kinder kidnappten ( 2011 waren
es 700) Im Augenblick gibt es
mehr als 140 palästinensische
Kinder, die unter Verhör
stehen oder auf die Verurteilung
warten, und im Ganzen werden
200 Kinder von Israel festgehalten
, einschließlich 32 unter 16
Jahren.
Israel hält zur Zeit mindestens
4600 Palästinenser gefangen,
einschließlich 200 Kindern und
11 Frauen; zusätzlich 1200 Verhaftete,
die krank sind; 20 sind ständig
in Gefängniskliniken. Die kranken
Gefangenen, die unter verschiedenen
Krankheiten und Gesundheitsproblemen
leiden, einschließlich Krebs,
erhalten keine entsprechende
und spezielle medizinische Versorgung.
20 von ihnen bleiben dauernd
in der Ramla-Gefängnis-Klinik,
in der Spezialisten fehlen,
es auch keine medizinische Grundausrüstung
und Vorräte gibt. 18 Gefangene
leiden an Krebs, Leberversagen
oder Herzbeschwerden und 85
Gefangene leiden an physischen
und psychischen Problemen.
Israel hält auch 184 Administrativhäftlinge
fest ohne Anklagen und ohne
Verurteilung; dazu noch13 demokratisch
gewählte Gesetzgeber, drei frühere
Minister, Dutzende von Lehrern,
Akademikern, politische und
soziale Persönlichkeiten. 530
Verhaftete sind mindestens
zu einmal lebenslänglich verurteilt,
109 Gefangene sind seit vor
dem 1. Osloabkommen (1993) in
Haft; 70 sind seit mehr als
20 Jahren in Haft, 23 Gefangene
seit mehr als 25 Jahren und
ein Gefangener Karim Younis
ist seit 30 Jahren in Gefangenschaft.
dt. Ellen Rohlfs
'Jüdischer
Nationalfonds' in illegale
Projekt in der Westbank
verstrickt
-
Institut für Palästinakunde
- Ein Aspekt spielte
bei der Kampagne
gegen Israels älteste Kolonialorganisation,
den 'Jüdischen Nationalfonds'
(JNF),
bisher keine herausragende
Rolle: seine direkte Verwicklung
in die illegale Besiedlung
der Westbank.
Diesem
Bericht der israelischen
Bürgerrechtsorganisation
Tarabut zufolge, ist
der
JNF tatsächlich direkt
am Bau von Siedlungen und
der zugehörigen Infrastruktur
im
Jordantal beteiligt.
Bitte lesen Sie
hier weiter.
Mehr als
500 Unterschriften für Kampagne
gegen den JNF gesammelt
-
Institut für Palästinakunde
- Eine vom Stuttgarter
Palästina-Komitee initierte
Kampagne gegen das 'Greenwashing'
des 'Jüdischen Nationalfonds'
(JNF)
durch die SPD wurde binnen
fünf Tagen von
über 500 Personen und Organisationen
unterzeichnet! Wenn
Sie sich der
Kampagne anschliessen
wollen, dann senden Sie
bitte eine entsprechende
Email an
gav.rajab@online.de.
Nurit Peled-Elhanan:
Palestine in Israeli
School Books: Ideology and Propaganda
in Education.
Verlag: I.B.Tauris, 268 Seiten,
24,90 Euro
ISBN: 978-1-78076-505-1
Gaza. - Qassam
rockets, Hamas, Gilad Shalit,
besieged, Cast Lead
– all of that is what goes through
our minds when we think of Gaza.
But what about the people who
live there? How do the people
who live in Deir al-Balah, or
in the refugee camps, feel about
the economic situation in Gaza?
About security? The political
situation? What does an average
morning in the Gaza Strip look
like? Khaled ‘Azayzeh, a B’Tselem
field researcher in the Gaza
Strip, shows us his personal
Gaza. Episode one
Zum zweiten Mal in zwei Wochen stürmten israelische Siedler die historische Moschee in Jerusalem dabei brach die Keramik und die Marmor bestuckung der drei Wände. Die Fliesen stammen aus dem 17. Jahrhundert. Quelle - Palästinensische Gemeinde Deutschland Falastin
Da Broder es
verlinkt hat,
kann man
annehmen, auch
er steht hinter
dieser Aussage,
er hat sich
nicht
distanziert. Er
verlinkt
eine anonyme
Seite und auf
der Seite liest
man:
"Prof. Korn gibt
vor, als Jude in
Deutschland
Israel
kritisieren zu
dürfen. Er und
mit ihm viele
offizielle Juden
irren. Nur ein
Jude in Israel
hat das
moralische Recht
und die
moralische
Pflicht hierzu.
Der Jude in
Deutschland hat
zu schweigen und
zu zahlen.
Dafür, dass er
hier gut auf
Kosten der
Vergasten lebt
und nichts bis
zu wenig für
Israel und das
Judentum tut."
Also dürfen
jetzt nur noch
israelische
Juden Israel
kritisieren.
Mehr zu diesen
geisteskranken
Gedanken >>>
STATEMENT
- Gepostet am January 4,
2013 von palästinensischen
landwirtschaftlichen
Organisationen und dem
Palestinian BDS National
Committee
Landwirtschaftliches
Unrecht: Beendet jeglichen
Handel mit israelischen
landwirtschaftlichen
Unternehmen
Palästinensische
landwirtschaftliche
Organisationen und das
Palestinian BDS National
Committee rufen am 9.
Februar 2013 auf zu
weltweiten Kampagnen gegen
israelische
Exportunternehmen
landwirtschaftlicher
Produkte wegen ihrer
Komplizenschaft bei der
fortgesetzten Verletzung des
Völkerrechts und der
palästinensischen
Menschenrechte.
Nach der erfolgreichen
Kampagne gegen Israels
führenden agroindustriellen
Exportkonzern Agrexco und
angesichts des wachsenden
internationalen Konsenses,
dass ein wirksames Verbot
des Handels mit illegalen
israelischen Siedlungen
durchgesetzt werden muss,
laden wir soziale
Bewegungen,
Nichtregierungsorganisationen,
Gewerkschaften und
Menschenrechtsaktivisten
ein, am 9. Februar kreative
und wirksame Aktionen
durchzuführen zur
Unterstützung der
palästinensischen Bauern,
die ihr Land und ihre
natürlichen Ressourcen
verteidigen.
Der Verkauf und Kauf von
landwirtschaftlichen
Produkten israelischer
Exporteure wie Mehadrin und
Hadiklaim finanziert und
belohnt die fortwährende
illegale Ausbeutung und
Kolonisierung
palästinensischen Landes und
schmälert die Chancen auf
einen gerechten Frieden, der
sich auf internationales
Recht und Achtung der
universellen Menschenrechte
gründet. Wie der Kampf für
ein Ende der Apartheid in
Südafrika und die breite
internationale
Solidaritätsbewegung mit
diesem Kampf zeigte, können
Bürgerinnen und Bürger etwas
bewirken, wenn sie sich
weigern Produkte zu kaufen
von Firmen, die in dem
Unrecht verwickelt sind und
wenn sie ihre Supermärkte
davon überzeugen, den Handel
mit diesen Firmen zu
beenden.
Die Landwirtschaft ist ein
wichtiger Teil der
Wirtschaft und des
nationalen Erbes der
Palästinenser.
Palästinensische Bauern
werden jedoch von ihrem Land
vertrieben und an seinem
Zugang gehindert. Unter
Missachtung des Völkerrechts
betreibt Israel die
systematische Ausbeutung der
palästinensischen
natürlichen Ressourcen und
hat eine ganze Reihe von
Restriktionen für die
palästinensische
Landwirtschaft in der
besetzten Westbank und im
Gazastreifen durchgesetzt,
während es israelischen
landwirtschaftlichen Firmen
erlaubt, vom illegalen
Siedlungsunternehmen zu
profitieren.
Wie palästinensische
landwirtschaftliche
Organisationen feststellten,
sind israelische
Exportunternehmen
landwirtschaftlicher
Produkte der Kern des
israelischen Systems der
Herrschaft über das
palästinensische Volk. Sie
sind ein integraler
Bestandteil der
fortwährenden Kolonisierung
und Umweltzerstörung des
palästinensischen Landes,
der 2 Zerstörung der
palästinensischen
Landwirtschaft, des
Wasserdiebstahls und der
Missachtung der Rechte der
palästinensischen Arbeiter
einschließlich des
Missbrauchs von
Kinderarbeit.
Supermärkte sollten dem
Beispiel der britischen
Co-Operative Group folgen,
die sich verpflichtet hat
den Handel mit allen
Unternehmen zu beenden, die
Produkte aus den illegalen
israelischen Siedlungen
exportieren. Regierungen
müssen ihrer rechtlichen und
moralischen Verpflichtung
nachkommen, Maßnahmen zur
Unterstützung der
palästinensischen
Selbstbestimmung zu
ergreifen und alle Formen
des Handels und der
Kooperation mit israelischen
Exportunternehmen
landwirtschaftlicher
Produkte zu verbieten, die
im illegalen
Siedlungsunternehmen
verwickelt sind. Menschen
überall auf der Welt, die
sich von ihrem Gewissen
leiten lassen, können dafür
sorgen, dass derartige
Maßnahmen ergriffen werden.
Wir zählen auf Ihre
Unterstützung, damit die
üblichen Geschäfte mit
israelischen
landwirtschaftlichen
Unternehmen beendet werden
als einen Beitrag zum Kampf
für Frieden, Gerechtigkeit
und Gleichberechtigung.
Dieser Aufruf wird
unterstützt von:
Boycott, Divestment and
Sanctions National Committee
General Union of Palestinian
Peasants and Cooperatives
Palestinian Agricultural
Relief Committees
Palestinian Farmers Union
Popular Struggle
Coordination Committee Stop
the Wall Union of
Agricultural Work Committees
Union of Palestinian
Agriculture Engineers
Issawi: "Israelische Behörden haben Anliegen von Gefängnisinsaßen nicht an UN weitergeleitet" - Die Schwester der Hungerstreikerin Samer Al Issawi hat in einer Stellungnahme mitgeteilt, dass zionistische Behörden die Anliegen der Gefängnisinsaßen nicht an die UN weitergeleitet haben.
Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat Shireen Al Issawi, die Schwester der Hungerstreikerin Samer Issawi mitgeteilt, dass die Zionisten die Anliegen der Gefängnisinsaßen und Hungerstreiker in zionistischen Gefängnisen die Anliegen ihrer Häftlinge nicht wie versprochen an die UN weitergeleitet haben.
Sie sagte der PIC in einem Interview dass die Zionisten sich weigerten Gesundheitschecks durchzuführen und dass auch ihr Bruder davon betroffen sei. Dessen Gesundheitszustand sei auf einem sehr tiefem Stand angelangt. Shireen, eine Rechtsanwältin, kritisierte die Paläsinensische Authoritätsbehörde sich nicht an die UN gewandt zu haben und internationale Gerichte nicht mit den Beschwerden der Gefängnisinsaßen informiert zu haben.
Die Palästinensische Authoritätsbehörde sollte die Hungerstreiker unterstützen und Kairo in dem Sachverhalt belehren um ein internationales Abkommen zu erreichen, welches garantieren würde, dass bereits freigelassene Häftlinge nicht erneut verhaftet werden würden.
Shireen teilte außerdem mit, dass die Nichtgenehmigung der Anwesenheit bei der Verhörung ihres Bruders eine psychologische Unterdrückung gegen ihren Bruder sei, und das Ziel derer sei ihn bei der Verhörung einzuschüchtern. Quelle bei facebook
Der
"Fall" Jakob Augstein -
Freispruch 3. Klasse
- Institut für
Palästinakunde -
Nachdem die
staatstragenden Medien
mehrheitlich beschlossen
haben, dass Jakob
Augstein kein Antisemit
sei, dreht nun auch die
Israel-Lobby bei und
distanziert sich nun
von ihrem
Trash-Vertreter, H.
Broder, und dem 'Simon
Wiesenthal Center'.
Broder habe übertrieben
heisst es unisono, wobei
Verantwortlichen
unterschlagen, dass sie
seit Jahren den
Resonanzboden für ihn
und seinesgleichen
geliefert haben. Das
nicht etwa, weil sie
etwas gegen Antisemiten
hätten, sondern weil
sich gezeigt hat, dass
sich der 'Kampf gegen
den Antisemitismus' an
der Seite der
Israel-Lobby
allerbestens dazu eignet
die antikapitalistische
Linke zu demolieren und
das Mäntelchen der
Rechtschaffenheit über
die imperialen
Weltordnungskriege des
Westens zu streifen.
>>>