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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 140
 


10.2.2012
 

 

Hiermit möchten wir Sie bitten, sich für die Bewohner des in der Westbank, in 'Zone C', gelegenen Dorfes Al-Aqaba einzusetzen, in dem die israelische Ziviladministration droht, die Hälfte (!) aller Gebäude abzureißen.

-Institut für Palästinakunde - Vor der israelischen Eroberung der Westbank im Jahr 1967, zählte das im Norden der Westbank liegende Al-Aqaba über 1000 Einwohner. Nach der Eroberung wurde das Gebiet zu einer 'closed military zone' erklärt und in seiner unmittelbaren Nachbarschaft zwei militärische Übungsplätze angelegt. Seitdem wurden dreizehn Bewohner Aqabas durch israelische Kugeln oder Landminen getötet und rund 50 verletzt, so der Bürgermeister der Gemeinde Sami Sadiq, der 1971 als 16-Jähriger von drei Kugeln in den Rücken getroffen wurde und seitdem an den Rollstuhl gefesselt ist.

Mit diesen Methoden konnte Israel bereits über zwei Drittel der Einwohner dazu nötigen, das Dorf zu verlassen, das heute nur noch 300 Einwohner zählt. Die akute Abrissdrohung gegen die Hälfte der Gebäude des Dorfes ist das Ergebnis eines weiteren israelischen Instruments zur Vertreibung von Palästinensern: dem Bau- und Planungsrecht. Um die Palästinenser dazu zu zwingen, ihre Heimat zu verlassen und Platz für jüdische Siedler zu schaffen, erteilen israelische Behörden Palästinensern praktisch keine Baugenehmigungen, auch nicht auf dem eigenen Grund und Boden.

Dieses Mittel wird von Israel nicht etwa nur flächendeckend in der besetzten Westbank eingesetzt, sondern auch im von Israel annektierten Ost-Jerusalem und dem sogenannten 'Kern-Israel' - zur Zeit ganz besonders im Negev. In Aqaba führt diese Politik dazu, dass die Hälfte der 45 Gebäude des Ortes - darunter ein Kindergarten und eine Moschee - als 'illegal' gelten und nunmehr abgerissen werden sollen.

Bild: Home demolished in al-Aqaba village (PCHR photo)


Ihr Protest -
Bitte helfen Sie, die Zerstörung Al-Aqabas zu verhindern, indem Sie dazu beitragen, diese unglaublichen Verhältnisse in das Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Dazu wenden Sie sich bitte per Email, Fax oder Brief an die Verantwortlichen in Israel, an die israelische Botschaft, an das Auswärtige Amt sowie an die Mitglieder des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages.

Geeignete Textentwürfe in deutscher und in englischer Sprache finden Sie im Anhang.


Ihre Briefe senden Sie bitte an die im folgenden angegebenen Email-Adressen.

Mehr >>>

 

 

»Israelische Waffen sind an Zivilisten getestet« - Tel Aviv gibt prozentual dreimal mehr für Militär aus als Washington. Krieg durchdringt Gesellschaft. Ein Gespräch mit Shir Hever - Interview: Mirko Knoche - Shir Hever ist israelischer Wirtschaftswissenschaftler und arbeitet für das Alternative Informationszentrum in Jerusalem - Sie forschen zur israelischen Kriegsökonomie und sprechen am Wochenende auf der 9. Strategiekonferenz der »Kooperation für den Frieden« in Magdeburg. Worüber werden Sie berichten? Die israelische Wirtschaft ist in hohem Maße militarisiert. Das hat seine Gründe und seine Geschichte. Es gibt viele Profiteure der Kriegsökonomie, aber noch viel mehr Verlierer. Es läßt sich ein Prozentsatz des Bruttoinlandsprodukts (BIP) errechnen, der angibt, welcher Anteil auf das Militär und private Subunternehmen entfällt. Darin sind Kosten für zivile Staatsorgane, wie die Polizei, nicht enthalten. Wie hoch ist der? >>>

 

 

Mögliche Attacke auf Iran entzweit Israel und USA - Muss Iran angegriffen werden? Ist das Atomprogramm schon bald so weit fortgeschritten, dass es für Attacken zu spät ist? Die Vereinigten Staaten und Israel streiten über die Dringlichkeit eines Militärschlags. Die US-Regierung müht sich zunehmend frustriert, die Falken aus Jerusalem zu bremsen. Washington - Die US-Regierung bemühte sich zuletzt, Berichte über einen möglicherweise bald bevorstehenden Militärschlag Israels gegen Iran zu entkräften. Israel habe noch keine konkreten Pläne für einen Angriff auf iranische Atomanlagen gefasst, erklärte Präsident Obama vor drei Tagen. "Ich glaube nicht, dass Israel eine Entscheidung getroffen hat".  >>>


Israel's Mossad trained assassins of Iran nuclear scientists, report says - U.S. officials confirm link between clandestine Israeli operations and People’s Mujahedin of Iran activists, according to NBC News report. >>>

 

 

"Die Generaldelegation Palästinas in der BRD" heißt nun "Diplomatische Mission Palästinas in der BRD"

Generaldelegation Palästinas wird zur Diplomatischen Mission >>>

Homepage >>>

 
 

Kafka im Westjordanland - Joseph Dana - Das von Israel in den besetzten Gebieten eingerichtete Verwaltungssystem macht das Leben der palästinensischen Bevölkerung zur Qual. In den letzten Jahren wächst der Widerstand palästinensischer und israelischer Menschenrechts- gruppen. Ein Bericht von den Hügeln südlich von Hebron.
Hohe Beamte der Europäischen Union verabschiedeten im Januar 2012 in Brüssel einen internen Bericht, in dem festgestellt wird, dass die Palästinensergebiete der sogenannten C-Zone, die vollständig von Israel kontrolliert werden, aufgrund ihrer wachsenden Isolation einer stärkeren Unterstützung durch die EU bedürfen. Diese Gebiete entsprechen rund zwei Dritteln des von Israel besetzten Westjordanlands. Das Dokument erklärt in ungewöhnlich deutlichen Worten >>>

 

 

Das Leid palästinensischer Flüchtlinge im Libanon - Burj Barajneh ist ein Camp für palästinensische Flüchtlinge am Rand von Beirut. Sie leben mit und in der Vergangenheit – und ohne große Zukunft. Khalil ist ein aufgeweckter Junge. Selbstbewusst, offen, freundlich. Für seine elf Jahre hat er klare Vorstellungen. Khalil will Innenarchitekt werden. Der Junge ist gut in der Schule, sagt sein Vater Walid, sein Englisch ist passabel. Aber Khalil lebt in Burj Barajneh. Hier ist viel Vergangenheit und wenig Zukunft. Der „Turm der Türme“, so lautet die Übersetzung von Burj Barajneh, ist ein ein Lager für palästinensische Flüchtlinge am Rand der libanesischen Hauptstadt. Ein Monster aus Stein, einen Quadratkilometer groß. In seinen Eingeweiden sind 18 000 Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht. Vielleicht sind es auch mehr, niemand weiß es genau. Die Hälfte von ihnen soll jünger als 25 Jahre sein. >>>

 


9.2.2012
 

 

Die Kraft der Liebe gegen den Hass setzen - Der Holocaust-Überlebende und Friedensaktivist Reuven Moskovitz war auf seiner Vortragsreise auch in Ehrenkirchen zu Gast. - "Ich bin kein typischer Zeitzeuge des Holocaust", beginnt der 83-Jährige israelische Friedensaktivist seinen Vortrag in Ehrenkirchen. "Ich klebe nicht an der Vergangenheit, ich blicke in die Zukunft." Aber die sehe düster aus. Denn die jetzige Regierung in Israel wolle keinen Frieden, so seine Überzeugung. Deshalb müsse "Deutschland damit aufhören, sich blind mit Israel zu solidarisieren." Dabei liebt er sein Land, das Existenzrecht Israels ist unverhandelbar. "Israels Entstehung ist ein Wunder", sagt er. Aber die heutige israelische Politik gegenüber den Palästinensern hält er für grundlegend falsch, denn "unsere Machthaber sind maßlos geworden". Die aktuelle israelische Regierung sei eine "Koalition aus Nationalisten, Ultraklerikalen, Rassisten und dem Faschisten Liebermann (Außenminister)". Israel sei ein Apartheidsstaat, in dem ultraorthodoxe Klerikale den "Weg zurück ins Mittelalter" anstreben. >>>

 
 

Nahostkonflikt ins Klassenzimmer - "Wie weigern uns, Feinde zu sein" ist ein Film über die Reise junger Deutscher nach Nahost. Er soll Kindern den Konflikt in Israel und Palästina erklären. von Jannis Hagmann - Ali Abuawwad wuchs mit einem "natürlichen Hass" auf Israelis auf. Das ist normal, findet er. Der Palästinenser begleitet eine Gruppe Jugendlicher aus Deutschland durch das Krisengebiet Israel und Palästina. Begegnungen mit Menschen auf beiden Seiten sollen ihnen den Nahostkonflikt verständlich machen. Mit dabei: ein Filmteam, das diese Begegnungen dokumentiert. Der Dokumentarfilm "Wir weigern uns Feinde zu sein" entsteht. >>>

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Für die Bildungsarbeit kann der Film mit ausführlichen Begleitmaterialien als Medienpaket mit Verleih- und Vorführrechten für Medienzentralen, Schulen, Bilbliotheken usw. im FILMSORTIMENT bei Kay Gollhardt bezogen werden: Peutestraße 69, 20539 Hamburg - Tel: 040 / 790 077 44 -  info[at]filmsortiment.de - www.filmsortiment.de

 

 

Khader Adnan, political prisoner held without charges, is near death after 53 days of hunger strike - Allison Deger - Khader Adnan is on the 53rd day of hunger strike. Passing his 42nd day, the Palestinian political prisoner entered the fatal high-risk stage of starvation, where he is risking cardiac arrest and the inevitable shutting-down of major organs. The Palestine News Network reports what awaits Adnan >>>


TAKE URGENT ACTION- DAY 53 OF KHADER ADNAN’S HUNGER STRIKE - On the 17th of December 2011 (53 days ago), Khader Adnan began his hunger strike in protest of his ill-treatment in Israeli detention and his arbitrary detention without charge or trial (known as Administrative Detention). He is in danger of dying at any moment. His wife, Randa, who saw him for the first time since his detention today described his condition as rapidly deteriorating and that he has lost a third of his weight and his hair. >>>

Khader Adnan Mousa: 53rd day on a hunger strike - Physicians for Human Rights - He also reported feeling fading away, that he suffers from chest pains, and feels he had days, maybe hours, to live. >>>

 

 

Palästina durch die Brille des Gesandten - Institut für Palästinakunde -  Ausschnitte aus einer Veranstaltung, mit S. Abdel Shafi, dem Vertreter der palästinensischen Generaldelegation in Berlin.

Die Strategie [05:52 - 06:25] - Ich will hier kurz die neue palästinensische, politische Strategie erläutern. Die drei Säulen momentan: Die erste Säule ist das Völkerrecht und in diesem Zusammenhang kommt unser Antrag bei der UNO ...
Die zweite Säule ist der Massenwiderstand. Und die dritte Säule ist die Weiterverfeinerung und Bildung von staatlichen Institutionen. Bitte lesen Sie hier weiter.

 

 

The death of the Palestinian Authority  - Do Palestinian unity and Israeli intrasigence spell the death of the Palestinian Authority? - A few days ago, Palestinian President Mahmoud Abbas and Hamas head Khaled Mesha’al announced an agreement for a unified Palestinian government, whose task would be to facilitate general elections, and begin the rebuilding of Gaza. The deal puts unity between the two main Palestinian factions back on track, much to the chagrin of Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu. Bibi quickly re-stated his position that the Palestinian Authority must “choose between peace with Israel and peace with Hamas.” Is there really a choice here? The Israeli government’s intransigence, and its obvious desire to negotiate endlessly while settlements expand doesn’t offer anything for Abbas. Indeed, continuing this charade is politically very perilous for him. Moreover, even if there was an Israeli government that truly wished to see an end to the occupation, and was willing to accommodate a viable Palestinian state with a capital in East Jerusalem, who would they be making a deal with? Just a part of the Palestinian people. >>>

 


8.2.2012
 

 

The late Firas Qasqas with his wife, Majedah, and one of their daughters.25 Jan. '12: State won’t prosecute officer responsible for shooting of Firas Qasqas - Firas Qasqas, an unarmed Palestinian civilian, was killed on 2 February 2007 by soldiers' gunfire, in Ramallah District. On 18 August 2011, in response to a petition filed by B'Tselem, the State Attorney's Office informed the High Court of Justice that the officer responsible for the shooting would be prosecuted, pending a hearing. In mid-January 2012, the State informed the Court that, following the hearing given the officer, no indictment would be filed against him. In a letter attached to the State’s announcement, Att. Rakefet Segal-Mohar from the Central District Attorney’s Office wrote that, although the shooting did not conform to the open-fire regulations, “it was a unique operational situation, in which the soldiers … felt that they were in real danger.” The Office concluded that, “even if the order to shoot was mistaken, it does not amount to negligence.” B'Tselem intends to appeal the decision. >>>

 
 

Cem Özdemir im Nahen Osten - Verzweifelte Suche nach Graswurzeln - Hat grüne Politik in Israel eine Chance? Ökoparteien muss man dort mit der Lupe suchen. Auf seiner Nahost-Reise tat Grünen-Chef Özdemir genau das. - Ulrich Schulte - Es ist ein Erlebnis in Hebron, das Cem Özdemir schockt. Der deutsche Grünen-Chef besichtigt gerade die Abraham-Moschee in der Stadt im Westjordanland, unter der das Grab des Erzvaters liegen soll, einen der heiligsten Orte des Islam. Auf Socken natürlich, so, wie es islamischer Brauch ist. Plötzlich fangen junge Muslime an, Bastmatten auf den fein gewebten Teppichen auszulegen. Wenig später ist klar, warum: Zwei Dutzend junge israelische Soldaten marschieren in die Moschee, eine Führung. Ihre Stiefel lassen sie dabei an. Özdemir bezeichnet sich selbst als säkularen, nicht praktizierenden Moslem - doch bei dieser Provokation ist ihm die Empörung anzumerken. >>>

 

Heinrich Böll als Gastgeber für eine Kriegsverbrecherin? - Kritische Juden und Israelis - Die Heinrich Böll Stiftung organisiert eine Tagung zum Thema „Fremde Freunde? - Die israelische und deutsche Sicht auf Staat, Nation, Gewalt. Ein Vergleich.“ Es soll die Diskrepanz zwischen der kritischen deutschen Publikumsmeinung zu Israels Politik und der Unterstützung der deutschen politischen Klasse für diese Politik untersucht werden. Trotz des problematischen Einführungstexts, der auf befremdliche Weise von israelischer und deutscher „Mentalität“ spricht und Bevölkerungsgruppen wie Palästinenser, Misrachim und Frauen weitgehend übergeht, könnte man den Organisatoren noch glauben, sie hätten Interesse an einer offenen Fragestellung und Diskussion. Die Tatsache, das sich unter den Eingeladenen Tzipi Livni befindet, die ihre Verantwortung für Kriegsverbrechen nicht einmal leugnet, lässt aber andere Intentionen der Mitarbeiter der Heinrich Böll Stiftung erkennen. Die Einladung von Livni bedeutet die Rehabilitation einer Kriegsverbrecherin. Die Organisatoren gehen von der Annahme einer in der Vergangenheit angeblich ähnlichen politischen Kultur beider Länder und einer zwischenzeitlichen Entfremdung bezüglich dieser Kultur als Erklärung für die eingangs beschriebene Diskrepanz aus. Sie sehen eine Änderung in der israelischen Politik, die ihrer Ansicht nach „als Abkehr von der demokratischen politischen Kultur Israels gewertet werden“ sollte. Es ist unklar, worauf diese Bewertung basiert: In Israel gelten seit seiner Gründung nach wie vor Regelungen des Ausnahmezustands, die die Pressefreiheit einschränken. Es gab niemals eine Trennung zwischen Staat und Religion, weshalb eine interkonfessionelle Eheschließung unmöglich ist. Die Siedlungspolitik des Staates änderte sich in den letzten gut vierzig Jahren nicht. Es gibt eine gesetzlich verankerte Diskriminierung nach Ethnie. Um nur ein paar undemokratische Fakten zu nennen, die in der Bundesrepublik nach dem Krieg nicht mehr zur politischen Kultur gehörten.

Es gibt aber in der Tat auch Ähnlichkeiten zwischen der politischen Kultur beider Länder. Eine der traurigen Gemeinsamkeiten ist die Art, in der man in beiden mit Kriegsverbrechern umgeht.

Das spiegelt sich in der Einladung der ehemaligen Außenministerin Tzipi Livni wider, die laut verschiedener renommierter Menschenrechtsorganisationen als Kriegsverbrecherin anzusehen ist. Tzipi Livni, wie auch andere israelische Armeeoffiziere undStaatsfunktionäre, sagte einen Besuch in London ab, da sie dieVerfolgung durch das britische Rechtssystem umgehen musste. Als Reaktion auf den Haftbefehl, der in Großbritannien gegen sie ausgestellt wurde, sagte sie, sie sei stolz auf ihre Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Angriff auf den Gazastreifen im Winter 2008-9. Die Heinrich Böll Stiftung bietet aber Tzipi Livni, die unter anderem für den Einsatz völkerrechtswidriger weißer Phosphorbomben mitverantwortlich ist, eine Bühne, als ob sie nicht als eine persona non grata gesehen werden muss, mindestens so lange sie stolz darauf ist und eine Klärung ihrer Verbrechen verhindert.

Wir, Israelis, die in Deutschland und Israel leben und als Menschenrechtsaktivisten zunehmenden Schikanen der israelischen Regierung ausgesetzt sind, rufen die Heinrich Böll Stiftung auf, Tzipi Livni auszuladen und damit ein Zeichen für andere Normen in Deutschland und in Israel zu setzen.

 

Words matter: A new language for peace - John V. Whitbeck - Israel's propaganda machine carefully chooses its words to assert illegal ownership over Jerusalem and Palestine. - The words which people use, often unconsciously, can have a critical impact upon the thoughts and attitudes of those who speak and write, as well as those who listen and read. Dangerously misleading terminology remains a major obstacle to Israeli-Palestinian peace. It is normal practice for parties to a dispute to use terminology which favours them. In this regard, Israel has been spectacularly successful in imposing its terminology not simply on Israeli consciousness and American usage but even on many Arab parties and commentators. It has done so not simply in obvious ways like use of the terms "terrorism", "security", "Eretz Israel" or "Judea and Samaria" but also in more subtle ways which have had and continue to have a profound negative impact on perceptions of legal realities and other matters of substance. The current initiative by Palestine to upgrade its status at the United Nations from "observer entity" to member state or, temporarily failing that, "observer state" is commonly referred to, by both supporters and opponents of this initiative, as an effort to "achieve statehood" or "recognition of statehood" through the United Nations. It is nothing of the sort. The State of Palestine already exists in accordance with the relevant principles of international law. >>>

 

 

Yet another War for Israel - William A. Cook - 'Men use thought only to justify their injustices, and speech only to conceal their thoughts.' --Voltaire: Dialogue XIV, Le Chapon et la Poularde - Voltaire's wit often illuminates truth. Consider this revealing 'thought' as expressed recently in Alert, the voice of AIPAC to its membership: “Some Americans believe if the Israelis strike Iran, the U.S. will pay the political costs anyway, so it would be better for the Americans to do the job and do it properly. Their clock is a bit different from the one the Israelis hear. Because of their vastly superior firepower, the Americans could strike Iran later, more devastatingly and more sustainably.” How just is it for AIPAC’s mouthpiece to declare that America should “devastate” Iran because it has “vastly more firepower” than Israel and could “do a better job” and “do it properly,” as though this were a clean-up “job” of a waste dump and not an illegal invasion >>>

 


7.2.2012
 

 

Military Trial of 17-year old Amal Hamamdeh from Mufakarah. Charge: Spilling Water on Soldier - As reported here, during home demolitions in the cave-dweller village of Mufakarah, two young women who resisted nonviolently were arrested and charged with “assaulting soldiers” under the Israeli Occupation’s draconian martial law. The older of the two, Sausan Hamamdeh, reached a plea bargain in December resulting in a fine. When reporting on that development, we were fairly confident that her 17-year-old cousin Amal Hamamdeh would see her charges dropped. After all, she just tried to hand Sausan a water bottle to wash her pepper-sprayed eyes, and when soldiers interfered some water were spilled on them. We were wrong. The first court session in Amal’s trial took place Sunday, Jabuary 15th 2012, at the military court and prison base of Ofer, in the West Bank north of Jerusalem. Charges pressed by the military prosecution against Amal include throwing water and spitting at a soldier, and swearing at the security forces. >>>
 

 
Bild - Sausan Hamamdeh
 

Two Palestinians girls arrested during home demolitions in Umm Fagarah, South Hebron Hills

 

 

 

Friedlicher Widerstand in der Westbank, Beit Ommar, Januar/Februar 2011
 

Weltweite Solidaritätsaktionen fordern Gerechtigkeit für Yousef Ikhlayl  - Ende Januar 2012 organisierte das Bürgerkomitee Beit Ommar zusammen mit dem Palestine Solidarity Project [PSP] einen Tag der internationalen Solidarität für Yousef Ikhlayl. Aktivisten in den USA, England, Frankreich und Mexiko folgten dem Aufruf, verteilten Plakate und Flugblätter und informierten die Öffentlichkeit über ein Opfer der israelischen Besatzung, stellvertretend für alle Opfer der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten palästinensischen Gebieten. In Beit Ommar versammelten sich zahlreiche Aktivisten am 31. Januar zu einer Demonstration und forderten ein Ende der Straffreiheit für gewalttätige Siedler. Bei der Demonstration wurden vier Menschen von israelischen Soldaten mit Holzknüppeln geschlagen und verletzt. Vor einem Jahr wurde Yousef Ikhlayl aus Beit Ommar von israelischen Siedlern erschossen. Bis heute blockiert Israel die Suche nach den Tätern und die gerichtliche Verfolgung.1)

Am 28. Januar 2011 ging Fakhri Ikhlayl zusammen mit seinem Sohn Yousef um halb sieben zur Feldarbeit auf das Land der Familie in einem Tal nicht weit von Beit Ommar. Auf den Hügeln um das Westbankdorf wurden seit den 70er Jahren fünf israelische Siedlungskolonien erbaut. Beit Ommar organisiert wöchentliche Demonstrationen gegen die israelische Besetzung und Siedlunspolitik und gegen die fortgesetzten Angriffe der Siedler auf die örtliche palästinensische Bevölkerung. Eine halbe Stunde später verliessen zwei grosse Gruppen israelischer Siedler die naheliegenden Kolonien Bat Ayn und Kiryat Arba, um eine Tour auf palästinensischem Privatland zu unternehmen.

Für den siebzehnjährigen Yousef und seinen Vater gab es keine Vorwarnung, dass die bewaffneten Mitglieder der Gruppe schiessen würden. Fakhri berichtete, dass der erste  Schuss seinen Sohn am Kopf traf. Die Siedler feuerten weitere Runden scharfer Munition in die Luf, um herbeieilende Dorfbewohner fernzuhalten, während sein Vater verzweifelt um Hilfe rief. >>>

 

Demonstranten in Beit Ummat pflanzen 700 Olivenbäume - Am 4. Januar 2012 pflanzten die Demonstranten in Beit Ommar 700 Olivenbaumsetzlinge auf den Feldern in der Nähe der Siedlung Karmei Tsur. Eine Gruppe von palästinensischen und internationalen Marathonläufern beteiligte sich an der wöchentlichen Demonstration gegen Israels Besatzung und Siedlunspolitik. Sie nahmen an einem fünftägigen Marathonlauf von Hebron nach Jenin teil, das von Fair -Trade Gruppen und der amerikanischen Gruppe „On the Ground“ geplant wurde. Das Projekt soll Kleinbauern und Fair- Traid- Praktiken in der militärisch besetzten Westbank unterstützen. Die israelische Militärpolizei verhaftete drei Marathonläufer auf dem Weg von Hebron nach Beit Ommar; die zwei Franzosen wurden am gleichen Tag freigelassen, der palästinensische Läufer wurde wegen der Organisation einer illegalen Demonstration angeklagt und muss im Juni vor Gericht gehen. Die israelische Besatzungsarmee versuchte die Demonstranten zu blockieren und mit Tränengas, Gewehrkolben und Schockgranaten zurückzutreiben. Die Demonstranten liessen sich nicht provozieren und pflanzten ihre 700 Setzlinge.

http://palestinesolidarityproject.org/2012/02/05/beit-ommar-demonstration-plants-hundreds-of-olive-trees/

 

Siedlerwanderungen und Erbschaftstouren in der Westbank: Mit Maschinengewehr und zionistischer Gesinnung - Touren durch die militärisch besetzte Westbank, auch in den Zonen unter palästinensischer Kontrolle, finden Interessenten in ganz Israel, berichtete Ynet News in Reaktion auf den Tod von Yousef Ikhlayl und Uday Qadous  im Juni 2011.1) Die so-genannten Exkursionen werden von den palästinensischen Dorfbewohnern und Bauern als Provokationen gesehen und haben zu zahlreichen Verletzungen und einigen Todesfällen auf der Seite der Palästinenser geführt.

An vorderster Front dieses „Wantertrends“ steht die Organisation „ David und Ahikam Tours“. Die Gruppe wurde nach zwei Soldaten benannt, die 2007 auf einer „Erbschaftstour“ in der Region getötet wurden und vielen Teilnehmern ein Vorbild sind. Auf der Webseite der Firma werden Interessenten gewarnt, dass die Tourorganisatoren  keine Verantwortung für die Sicherheit der Kunden übernehmen und nicht garantieren, dass eine Genehmigung von der israelischen Besatzungsbehörde vorliegt. Zwischenfälle und Auseinandersetzungen halten die Reisenden nicht ab, im Gegenteil, sie sind mit der Grund für die Teilnahme an den Exkursionen.

Four suspects under investigation for shooting during field trip near Bat Ayin

Einige israelische Gruppen unternehmen sogenannte Protestmärsche zu Städten, aus denen sich Israel nach der Unterzeichnung der Osloverträge zurückzog. „Das Ziel ist die Rückkehr in diese Städte und darauffolgend zum Rest von Judea und Samaria“ wird ein Tourteilnehmer zitiert.1) Die Touren werden meist von fünf oder sechs Soldaten oder Reservisten geplant, die mit der Region vertraut sind und mit einer Waffe oder einem Gewehr ihrer Einheit bewaffnet sind. Weitere Reisewillige, meist religiöse Israelis, kommen durch Facebook zur Gruppe. Zusätzlich begleiten Freiwillige mit Kameras die Gruppe als Beobachter, um Material zu sammeln, sollte einer der Teilnehmer vor Gericht landen. >>>

 

Deutschland als Friedensvermittler zu zaghaft? -  Lewis Gropp - Anders als die USA genießt Deutschland das Vertrauen von sowohl Israel als auch den Palästinensern. Kritiker monieren jedoch, dass das Land sein politisches Gewicht im Friedensprozess zu zaghaft einsetzt. Exzellente Beziehungen zu den Palästinensern aufbauen und pflegen - ohne Israel als Partner zu verprellen: Das war der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder (SPD) und Joschka Fischer (Grüne). Dabei wurde den Deutschen in der arabischen Welt das entschiedene "Nein" zum amerikanischen Irak-Einmarsch besonders hoch angerechnet. Auch die Palästinenser sahen die Glaubwürdigkeit Deutschlands als vertrauenswürdigen Akteur bekräftigt: einer, der eigenständig agiert - und nicht als Vasall Washingtons. Kritiker wie der israelische Historiker und Publizist Moshe Zimmermann monieren jedoch, die deutsche Regierung wäre in ihrer Position gegenüber der israelischen Regierung unter Benjamin Netanjahu noch zu zurückhaltend >>>

 


6.2.2012
 

 

Hamas soll Abbas als Chef einer Übergangsregierung akzeptiert haben >>>

Nahost: Abbas soll Einheitsregierung der Palästinenser führen >>>

Palästina- Fatah und Hamas einigen sich >>>
 

Palästina: Abbas und Mashaal einig über rasche Abhaltung von Wahlen  - Die Anführer der beiden Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas hätten sich darauf geeinigt, rasch die Hindernisse zur Abhaltung der geplanten Parlaments- und Präsidentenwahlen zu beseitigen. - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und der Hamas-Exilchef Chaled Mashaal haben am Sonntag bei einem Treffen in Katar ihren Willen zur baldigen Abhaltung von Neuwahlen bekräftigt. Die Anführer der beiden Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas hätten sich darauf geeinigt, rasch die Hindernisse zur Abhaltung der geplanten Parlaments- und Präsidentenwahlen zu beseitigen, sagte der für die Verständigung mit der Hamas zuständige Fatah-Vertreter, Assam al-Ahmed. >>>

Fatah und Hamas verhandeln in Katar über Versöhnungsabkommen - Die Spitzen der rivalisierenden palästinensischen Gruppen Fatah und Hamas haben am Sonntag in Katar ihre Bemühungen um die Umsetzung eines Versöhnungsabkommens fortgesetzt. An dem Treffen nahmen neben dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und dem Chef der radikalislamischen Hamas, Chaled Maschaal, auch der Emir von Katar sowie andere Beamte teil. >>>

 


Ben White, Palestinians in Israel - Ludwig Watzal - Segregation, Discrimination and Democracy, Pluto Press, London 2012, 128 pp., 13 Pounds. - With the signing of the Oslo Accords that led to the outbreak of the so-called peace process between Israel and the occupied Palestinian people, the Palestinian Liberation Organization (PLO) abandoned its initial political goals (to realize the right of return of Palestinian refugees and to liberate Palestine from Zionist colonization) for some privileges and turned itself into an obedient servant of the colonizers. Whereas the PLO under the leadership of Yasser Arafat tried to get back some territory from Israel to establish a Palestinian state, Palestinians living in Israel proper, although suffering under discrimination as second-class citizens, demand Israel to become finally “a state for all its citizens” instead of staying a “Jewish State”. Since the establishment of the State of Israel, the non-Jewish inhabitants have been subject to a second-class status in most walks of life. >>>

Auch >>>

 

Ein Blick auf die andere Seite - Alternativtourismus mit Green Olive Tours - (pdf) - Fred Schlomka ist ein ziemlich ungewöhnlicher Mensch und sein Reiseunternehmen Green Olive Tours passt wie die Faust auf's Auge. Er unterhält ein Netzwerk von israelischen und palästinensischen Reiseführern, die Touristinnen tief in das besetzte Westjordanland führen, von Nablus und Jenin im Norden, bis nach Bethlehem, Hebron und das Tote Meer im Süden. Auf einer Green Olives Tour kann es dir passieren dass du mit Siedlerinnen zu Mittag isst, oder eine Nacht in einem palästinensischen Dorf verbringst. Du kannst genau so gut die üblichen historischen Sehenswürdigkeiten besuchen, aber man wird dir auch die Trennungsmauer zeigen und dich über die Menschenrechtssituation unter Besatzung aufgeklären. Diese Art von Tourismus hat ihm ein feindlich gesinntes Verhör durch das israelische Tourismusministerium beschert und Schlomka behauptet, dass der israelische Hotelverband ein Memo an alle Hoteliers verschickt habe in dem sie aufgefordert worden seien die Augen offen zu halten und seine Broschüren weg zu werfen. Nachdem er durch seine Arbeit mit Nichtregierungsorganisationen mehrere Jahre lang Aktivistinnen, Journalistinnen und Diplomatinnen durch das Westjordanland geführt hatte, beschloss Fred Schlomka >>>

Bild - Reisegruppe auf einem Hausdach in der Altstadt Hebrons mit Tourguide Samer Kokaly

Green Olive Tours-Israel-Palestine-Alternative Tours-Culture-Politics >>>

 
 

Israel ist ein Apartheidsstaat -  Institut für Palästinakunde - Am Anfang der Diskussion der Frage, ob Israel ein Apartheidsstaat ist, steht die Betrachtung der Definition von Apartheid. - Apartheidsdefinitionen - Die 1973 verabschiedete 'International Convention for the Suppression and Punishment of the Crime of Apartheid' definiert Apartheid als ‘inhuman acts committed for the purpose of establishing and maintaining domination by one racial group of persons over any other racial group of persons and systematically oppressing them’. D.h., sie definiert Apartheid als 'inhumane Akte mit zu dem Zweck der Herbeiführung und Aufrechterhaltung der Dominanz einer rassischen Gruppe von Personen über eine andere rassische Gruppe von Personen sowie deren systematische Unterdrückung'. Bitte lesen Sie hier weiter.

Kenneth Lewan - Ist Israel Südafrika - Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) versandt. >>>

 
 

Söldner gegen die Zukunft oder “Die einzige Demokratie im Nahen Osten“ - Hörbild zum Zionismus. (Melzers Hörstück Nr.2“). Melzer-Verlag, Neu-Isenburg 2011 - Berlin (Weltexpress) - Ende 2011 hat der Melzer Verlag ein überaus wichtiges aus zwei CDs bestehendes Hörbuch zum Zionismus und dessen staatlicher Gestalt, Israel, herausgegeben. Die leider bis dato nicht gedruckt für die Öffentlichkeit vorliegenden Texte werden von den Schauspielern Beate Himmelstoß und Jürgen Jung gesprochen. Musikalische Einsprängsel sind solche der Gruppe „Embryo“. Von Bedeutung ist m.E. insbesondere der 1. Teil (CD I). Hier werden alle grundlegenden Mythen des Zionismus und sympathisierender nicht-jüdischer Strömungen an Hand eindeutiger Zitate zionistischer Führer wie David Ben Gurion und israelischer Wissenschaftlicher wie Shlomo Sand widerlegt. >>>
 

Söldner gegen die Zukunft - Hörbild zum Zionismus CD - Melzer Verlag >>>

 

Iran lässt Bodentruppen aufmarschieren - Das Regime in Teheran verschärft seine Verbalattacken - auch gegen arabische Nachbarn. Man werde jeden Staat angreifen, der eine Offensive gegen die Islamische Republik unterstütze, droht ein hoher Militär. Bodenstreitkräfte haben ein Manöver im Süden des Landes begonnen. >>>
 

Iran preparing for worst scenario: Salehi - Iran's Foreign Minister Ali Akbar Salehi - Iran's Foreign Minister Ali Akbar Salehi says Tehran is preparing itself to counter all Western plans aimed at mounting pressure on the Islamic Republic. >>>
 

Hände weg von Iran und Syrien - Friedensbewegung macht mobil gegen Kriegsdrohungen - Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag - Kassel, 30. Januar 2012 - Im Anschluss an eine bundesweite friedenspolitischen Aktionsberatung, zu der der Friedensratschlag am Sonntag nach Kassel eingeladen hatte, erlärte der Sprecher des Bündnisses: In dramatischer Weise haben die USA, die EU und mit ihr die Bundesrepublik Deutschland die Drohkulisse gegenüber Syrien und Iran ständig erhöht. In beiden Fällen geht es aber - entgegen den offiziellen Bekundungen - nicht um Menschenrechte und Atompolitik, sondern um die Vorherrschaft in einer der geostrategisch bedeutendsten Regionen. Libyen, darin waren sich die Teilnehmer/innen der Beratung einig >>>


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sraelis should be afraid of their leaders, not Iran - For far too long now Israel has been headed by heroes, the kind who don't hesitate to take the country on yet another dangerous, purposeless adventure. We must tell them now, loudly: We are a-f-r-ai-d. - Gideon Levy - Some of the people reading these lines will not live through the winter; some of them may not die a natural death. If one is to believe the threats that are ramping up at warp speed, Israel will strike Iran's nuclear facilities before spring. If the assessments are accurate, hundreds or even thousands of Israelis will die in the retaliatory missile attacks that are sure to come. >>>


5.2.2012
 

 

Willkommen zur Karte der Amerikanischen Peace Now Bewegung. Sie könnend diese Karte dazu nutzen, sich die von uns gesammelten Daten über die Siedlungsaktivitäten in der West Bank zu erkunden. Die Karte wurde mit verschiedenen Schichten ausgestattet, die nach verschiedenen Daten geordnet sind. Im Sektor ‚Layer‘, Schicht, können Sie auf die Überschriften klicken  und dann sehen Sie die verschiedenen Gebiete, über die die vorbereiteten Schichten /Layers Auskunft geben. Oder sie schalten manche der einzelnen Schichten / Layers ausblenden, um sich auf bestimmte Daten zu konzentrieren. 

Wenn Sie z.B. eine einzelne Siedlung auswählen, zeigen wir die von uns zusammengetragenen dazugehörigen Daten, z.B. wann sie gegründet wurde und die Bevölkerungszahl.

Wenn wir später neue Geschichten über die Ereignisse in der West Bank hinzufügen, stellen wir Ihnen eine link zur Verfügung, über den sie direkt an Ort und Stelle geraten können. Dann können sie die gesamte Umgebung erkunden um die neuen Informationen im Kontext zu verstehen. >>>

American's for Peace Now map project

 
 

Israel schlägt vor, die Apartheidmauer zur Grenze zu machen - Israel schlägt vor, die Mauer, die es um das Westjordanland errichtet hat, zur Grenze mit dem zukünftigen Palästinensischen Staat zu machen, sagten am Freitag zwei palästinensische Quellen entsprechend ihrer Interpretation der Basisforderungen (Prinzipien) des jüdischen Staates, die bei den Verhandlungen in dieser Woche vorgebracht wurden. Nach den Quellen sagte der israelische Gesandte Yitzhak Molcho seinem palästinensischen Gesprächspartner, Israel wolle Ostjerusalem behalten und die jüdischen Siedlungen hinter der Mauer konsolidieren, die dem Westjordanland 10% seines Territoriums wegnehmen. Sie (die Quellen) sprachen unter der Bedingung anonym zu bleiben, da die jordanischen Vermittler strikt vorgegeben hatten, dass keine Information durchsickern dürfe. Der Vorschlag erschiene den Palästinensern unakzeptabel, da Jerusalem auf der "israelischen" Seite der Grenze bliebe. Gleichwohl sei es ein bedeutender Schritt des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu, der während der meisten Zeit seiner Karriere ein vehementer Gegner der palästinensischen Unabhängigkeit war. Wenn die Gespräche in diese Richtung gehen, könnten sie das Ende seiner nationalistischen Koalition bedeuten, da für einige der einflußreichsten >>>

 
 

 "Internationale Liga fuer Menschenrechte" - Betreff: EILT - Drohende Zerstörung Akabas Dringende Briefaktion - Sehr geehrte Damen und Herren, mit dieser Aussendung bitten wir um Verbreitung und Intervention, in Sachen Häuserzerstörung im kleinen Dorf Akaba im Norden des besetzten
Westjordanlands. Viele Menschen haben uns im Laufe der Jahre auf öffentlichen Veranstaltungen gefragt, was wir unter "Landraub" der Israelis meinen, wenn wir von der Besatzung berichteten. Hier ein weiteres Beispiel. Es wäre keineswegs das erste Mal, das ein ganzes palestinensisches Dorf zugunsten territorialer und ökonomischer Interessen Israels zerstört wird, die mit der Sicherheit der israelischen Bevölkerung nicht im Entferntesten etwas zu tun haben. B */Bitte helfen Sie mit die "drohende Zerstörung Akabas" bekannt zu machen und vor allem dem israelischen Verteidigungs- und bundesdeutschen Außenminister wissen zu lassen, dass die demokratische Öffentlichkeit in der Bundesrepublik Deutschland gegen diese Form der "Politik der vollendeten Tatsachen" vehement protestiert. >>>

 
 

Abdallah Frangi - Mein Leben für Palästina - im Gespräch mit Jakob J. Köllhofer



Abdallah Frangi:

Der Gesandte

Mein Leben für Palästina.
 Hinter den Kulissen der Nahost-Politik,
 Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Abdallah Frangi, Der Gesandte - Rezension von Dr. Ludwig Watzal

Ein Staat für die Palästinenser bleibt das Ziel - Rezension von Arn Strohmeyer
 

 
 

Israel will keinen Frieden - Maher Fakhoury - Seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 zeigen die Führer des zionistischen Staates Sturheit und Arroganz gegenüber der Organisation der Vereinten Nationen der ganzen Welt, indem sie die UN-Resolutionen nicht einhalten. Sie respektieren die Verträge nicht und nehmen die Vereinbarungen nicht ernst. Die Welt soll jede UN-Resolution so verstehen, wie es die israelischen Politiker wollen, sonst hat diese Resolution keine Bedeutung und wird nicht durchgesetzt.

Außerdem haben die israelischen Machthaber sich das Recht der Einmischung in die Angelegenheiten anderen Staaten, wie die USA, Italien oder Argentinien, herausgenommen. Der israelische Spion Jonathan Pollard der seit 1987 in den USA inhaftiert ist, belastet immer noch die Beziehungen der USA zu Israel. Diese Spionage führte zu großen Sicherheitslücken der USA. Vier israelische Ministerpräsidenten (Rabin, Peres, Barak und Netanyahu) haben wiederholt ohne Erfolg versucht, Pollard zu befreien.

Im September 1986 hatte der israelische Geheimdienst, ohne Einverständnis des Gastlandes Italien, den israelischen Atomphysiker Mordechai Vanunu in Rom entführt und ihn per Schiff nach Israel gebracht. >>>

 
 

Die Machsom Watch Frauen halfen etwa 5000 Palästinensern - Amira Hass - Auf Seiten der israelischen Verbotsindustrie gibt es einen Dorn in Gestalt mehrerer sturer und beharrlicher Frauen im Rentenalter. Mit einem Wort: Nudniks ( jiddish) - aufdringliche Angeber. Es sind die Freiwilligen der Machsom Watch (Checkpoint-Beobachter), die während der letzten sieben Jahre mit ihrer Hartnäckigkeit sich bereit erklärten, den Palästinensern, die Arbeit in Israel suchen, zu helfen und Einspruch gegen das Reiseverbot des Shin Bet-Sicherheitsdienstes zu erheben. Die MachsomWatch-Organisation freiwilliger Frauen, die vor einem Jahrzehnt damit begann, die physischen und administrativen Kontrollpunkte in der Westbank zu beobachten, haben in verschiedenen Bereichen Sachkenntnisse gesammelt: Reiseverbote aus Sicherheitsgründen (Security prevention), die militärischen Gerichtshöfe, polizeiliche Geldstrafen, Genehmigungen aus Gesundheitsgründen, Beschränkungen fürs Jordantal u.a. Während ihrer Schichten an den Kontrollpunkten haben die Frauen palästinensische Arbeiter und Kaufleute kennen gelernt, die mit ihrem Lebensunterhalt von Israel abhängig sind und die an einem düstern Tag entdecken, dass ihr Passierschein ungültig ist - aus Sicherheitsgründen. >>>

 
 

Jeff Halper schwört, das palästinensische Haus, das von israelischen Soldaten 5 mal zerstört wurde, wieder aufzubauen. - Philip Weiss - Neulich Nacht zerstörten die Israelis alle Bauten in einem Beduinendorf außerhalb Anata in der besetzten Westbank. Das Shawamreh-Haus in diesem Dorf ist schon fünfmal von den Israelis zerstört worden. Auf dem Photo sieht man zwischen den Trümmern des Hauses Malak Shawamreh, die 5jährige Tochter von Salim und Arabiya Shawamreh. Salim arbeitet für das Committee Against House Demolitions (ICAHD). Das Haus ist nach seiner Frau benannt. Hier ist der ICAHD-Bericht: Israelische Behörden zerstörten in der letzten Nacht das Arabiya-Haus zum 5. Mal zusammen mit Strukturen des Ost-Anata-Beduinendorfes, nordöstlich von Jerusalem( Zone C) . Es ist ein lebendiges Symbol des Widerstandes gegen die Besatzung und dem Wunsch nach Gerechtigkeit und Frieden. >>>

 
 

Der Praver-Plan ist jetzt eine neue Gesetzesvorlage: Konfiszierung von Beduinenland - Dr. Yeela Raanan - Am 3. Januar veröffentlichte die Regierung Israels das Memorandum einer Gesetzesvorlage mit der Bezeichnung: "Regulierung der Beduinensiedlung im Negev". In ihr werden die Schritte festgelegt: Wie sie durchgeführt werden soll, um die überwältigende Mehrheit der Bewohner der nicht anerkannten Dörfer umzusiedeln und 2/3 des Landes zu konfiszieren, das noch in ihrem Besitz ist. Wie erwartet werden kann, rechnet die Regierung Israels mit Widerstand gegen diese neue Gesetzesvorlage; deshalb gibt es innerhalb der Gesetzesvorlage auch gewaltsame Maßnahmen, um die Erfüllung abzusichern. Diese Gesetzesvorlage macht zur Zeit den rechtlichen Prozess in der Knesset durch und wird bald zu einem Gesetz. Man kann über die Gesetzesvorlage noch Einzelheiten im angehängten Dokument finden. In der Zwischenzeit ist hier kurz zusammengefasst, was auf die Beduinen zukommt >>>

 


4.2.2012
 

 

Dossier: Der Iran im Visier - Nuklearstreit vor Drohkulisse - Dem Iran wird vom Westen das Recht zur friedlichen Nutzung der Kernenergie abgesprochen. Nach Irak droht auch dem Land mit den viertgrößten Ölreserven ein US-Diktat. Die Konfrontation stärkt das Mullahregime und untergräbt eine Demokratisierung der iranischen Gesellschaft. >>>

Berlin fürchtet die Iran-Falle - Christoph Sydow - Severin Weiland  - Das Pentagon hält einen Angriff Israels auf Iran noch im Frühjahr für möglich. Deutschland sieht eine drohende Eskalation im Atomstreit mit dem Regime in Teheran mit Sorge. Berlin fürchtet, dass der Westen in einen Konflikt mit unkalkulierbaren Ausmaß >>>

Iran und Israel - Gerede über günstige Gelegenheiten -  In einem Gespräch mit Verteidigungsminister Barak gewann der israelische Journalist Ronen Bergman in der vorigen Woche den Eindruck, dass sich dieser und die maßgeblichen Militärs und Geheimdienstler bereits für einen Militärschlag im Jahr 2012 entschieden haben. >>>

SPD-Außenpolitiker Gernot Erler "Wir erleben einen welthistorischen Prozess" - SPD-Fraktionsvize Gernot Erler über den Aufstieg Asiens und einen möglichen Angriff Israels auf Irans Nuklearanlagen. - Herr Erler, die US-Regierung rechnet angeblich mit einem baldigen israelischen Angriff auf iranische Nuklearanlagen. Wird die Münchner Sicherheitskonferenz in dieser Frage Aufschluss geben? - Ich bin sehr besorgt über die Situation und hoffe, dass die Sicherheitskonferenz einen Beitrag leisten kann, die Lage zu klären und die Spannung zu mindern. - Halten Sie einen israelischen Angriff auf den Iran für wahrscheinlich? - Ein solches militärisches Abenteuer wäre weder im Sinn der Europäer noch in dem der Amerikaner. >>>

Geopolitisches Schachbrett: Teile, erobere und beherrsche den »neuen Nahen und Mittleren Osten«  - Mahdi Darius Nazemroaya - Der Ausdruck »Arabischer Frühling« ist ein Schlagwort, das in weit entfernten Büros in Washington, London, Paris und Brüssel von Personen oder Gruppen erfunden wurde, die sehr wenig über die Araber wissen und keinesfalls über irgendwelches Expertenwissen über die Region verfügen. Was sich derzeit in den arabischen Bevölkerungen entwickelt, besitzt keine homogene Struktur, sondern ist von vielfältigen Faktoren bestimmt. Der Wille zum Aufstand gehört ebenso wie Opportunismus dazu. Und jede Revolution ist mit einer Gegenrevolution konfrontiert. Die Aufstände und Proteste in der arabischen Welt stellen auch kein »arabisches Erwachen« dar >>>

 
 

»Boykott hat das Ziel, Druck auszuüben« - Israel sollte gezwungen werden, nach Recht und Gesetz zu verfahren. Kritik am Programm der Linkspartei. Ein Gespräch mit Rolf Verleger - Interview: Rolf-Henning Hintze - Der Psychologieprofessor Rolf Verleger ist Mitglied der »Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost«. Er ist auch Autor des Buches »Israels Irrweg« - Sie haben kürzlich Kritik an der Feststellung im Programm der Linkspartei geübt, »Deutschland hat wegen der beispiellosen Verbrechen der Deutschen an den Jüdinnen und Juden während des deutschen Faschismus eine besondere Verantwortung… für das Existenzrecht Israels«. Weshalb? - Zum einen wegen des »Existenzrechts«. Das ist eine Leerformel. Beispielsweise existierte Polen im 19. Jahrhundert und 1939 bis 1945 nicht, hätte also ein »Existenzrecht« bitter nötig gehabt. Aber: Bundeskanzler Willy Brandt bat in Warschau mit seiner wunderbaren Geste vor dem Ghetto-Denkmal um Verzeihung, erkannte die Oder-Neiße-Linie an. Das bestätigte 1990 die Kohl-Regierung ausdrücklich, und damit war’s genug: Polen wurde in seinen Grenzen anerkannt, ohne »Existenzrecht«. Wenn Israel die Freundlichkeit hätte, seine Grenzen zu definieren, könnte die Welt mit Israel ebenso verfahren >>>

 
 

Interview mit Rüdiger Heescher - Diskurs der Rechtspopulisten über Israel - In politischen Diskursen wie auf Facebook, Blogs und ähnlichen Foren tauchen gerade durch den drohenden Iran Krieg, die islamophoben Bewegungen wie Politically Incorrect, aber auch durch die neusten Diskussionen in der Partei die Linke und der neuen Verfassungsschutzdebatte immer wieder Fragen zur Stellung Israels in der Welt auf. Antisemitismus ist wieder in aller Munde und werden jeweils dem anderen unterstellt. Die neusten Diskussionen sind getragen von unversöhnlichen Positionen. Wir möchten heute ein Interview führen mit jemanden der gerade erst für ein Jahr im nahen Osten gelebt hat, seine Meinung zu Israel aus seiner Erfahrung heraus direkt vor Ort gebildet hat und sich aktiv an dieser Diskussionen beteiligt. >>>

 
 

Der widerwillige Prophet - Uri Avnery - 1.Februar 2012 - Am letzten Montag wurde ich für mein „Lebenswerk“ mit dem Leibowitz-Preis ausgezeichnet. Der Preis war von  der Yesh Gvul-Friedenssoldaten-Organisation initiiert. Ich war nicht in der Lage, eine Rede vorzubereiten. Also sprach ich frei und muss nun meine Bemerkungen aus dem Stegreif rekonstruieren. (die Laudatio  der Nobelpreisträgerin Prof. Ada Yonat war viel  zu viel des Lobs, um sie zu verbreiten).

(...) Als  ich dieses Gebäude betrat, wurde ich stürmisch von einer rechten Demonstration begrüßt. Ich war schwer beleidigt, als mir gesagt wurde, dass sie nicht gegen mich  gerichtet sei, sondern gegen meinen Freund Muhammad Bakri, den arabischen Schauspieler, der die Faschisten durch seinen Film „Jenin, Jenin“ zornig gemacht hatte. In diesem Augenblick spielte er auf der benachbarten Theaterbühne in Frederico Garcia Lorcas „Das Haus von Bernarda Alba“ mit.  Wahrscheinlich verdient er diese Demonstration, aber ich fühlte mich trotzdem tief  beleidigt.

ICH BEWUNDERTE und liebte Yeshayahu Leibowitz.

Ich bewunderte ihn für seine scharfsinnige Logik. Wann immer er sie bei einem Problem anwandte, war es eine  Wonne,  dies mit zu erleben.  Nichts konnte  dem widerstehen. Oft fragte ich mich neidisch, wenn ich ihm zuhörte: „Warum habe ich  nicht auch daran gedacht?“ Ich liebte ihn wegen seiner  unerschütterlichen moralischen Haltung. Für ihn stand die moralische Verpflichtung des einzelnen Menschen über allem. Kurz nach dem 67er-Krieg und dem Beginn der Besatzung prophezeite er, dass wir eine Nation von Managern und Geheimdienstagenten werden würden. Tatsächlich war er für mich wie  ein 2.Yeshayahu , dem Erben des biblischen Yeshayahu. (Yeshayahu ist die hebräische Form von Jesaja). Als ich ihm das sagte, wurde er ärgerlich. „Die Leute verstehen die Bedeutung des Wortes  nicht,“ beschwerte er sich, „in den europäischen Sprachen ist ein Prophet eine Person, die die Zukunft  voraussagen kann. Aber die hebräischen Propheten waren Leute, die Gottes Wort weitergaben!“ Obwohl Leibowitz orthodox war und ein Kippaträger, dachte er  nicht in dieser Weise von sich. >>>

 
 

Physiker als "Friedens"-Forscher - In Allaan (Jordanien) entsteht ein Forschungszentrum, für dessen Arbeit der Nahostkonflikt offenbar außer Kraft gesetzt ist - Frank Odenthal - In Jordanien entsteht ein internationales Zentrum für Materialforschung. Dort arbeiten Länder zusammen, die sonst kaum miteinander reden: die Türkei, Israel, Ägypten und Iran. Die Inschrift über dem mächtigen Portal lautet »SESAME - International Research Center«. Das Akronym steht für »Synchrotron Light for Experimental Science and Applications in the Middle East«. Hier, nahe der jordanischen Hauptstadt Amman, wird ein Teilchenbeschleuniger gebaut, eine Quelle für Synchrotronstrahlen, wie sie in vielen Industrie- und auch in einigen Schwellenländern betrieben werden.
SESAME ist der erste seiner Art im Nahen und Mittleren Osten. Oder genauer: Er soll der erste werden, denn bis zum Betriebsbeginn gilt es noch viele Hürden zu überwinden. >>>

 
 

Israel: Meinungsmache als Studentenjob? - 2.000 Euro pro Jahr: Die Studentenorganisation National Union of Israeli Students sucht Stipendiaten. Als Gegenleistung werden pro-israelische Kommentare im Netz erwartet. - Am Dienstag legten israelische Hacker die Börse in Riad lahm – ein Vergeltungsschlag für einen Cyberangriff saudischer Gegenspieler vom Vortag. Der digitale Kampf im Netz tobt und Israel sieht sich im Netz zunehmend in die Enge gedrängt. Da wirkt der Bericht des palästinensischen Bloggers Ali Abunmah irgendwie stimmig: Er veröffentlichte Anfang des Monats ein Dokument einer israelischen Studentenorganisation, das angeblich ein Stipendium für pro-israelische Online-Propaganda ausschreibt. Werden Studenten etwa bezahlt, um Israels Standpunkt im Netz zu verteidigen? >>>

 

 

Dr. Izzeddin Musa mit einem Brief an den Innenminister Dr. Friedrich  - Ich verfolge schon seit Jahren das öffentliche Mobbing Ihres Angestellten Thomas Krüger

Sehr geehrter Herr Innenminister Dr. Friedrich,
 
mit großem Interesse habe ich die Berichterstattung über den Prozess zwischen der BRD und Dr. Ludwig Watzal gelesen; ich hoffe, Sie haben es auch getan oder wenigstens Ihre Zuarbeiter. Wie ich aus der Berichterstattung weiter entnehmen konnte, hat sich Ihr „Parteifreund“ Dr. Hans-Peter Uhl – ein „Abgeordneter“ - bei Ihnen darüber beschwert, dass Watzal die unabhängige jüdische Zeitschrift „Der Semit“ erwähnt haben soll, was er wohl für ein „Verbrechen“ gehalten hat. Auch Ihr CSU-Generalsekretär hat ein Verbot der Partei Die Linke gefordert! Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Anscheinend ist das demokratische Bewusstsein in Ihrer Partei so wenig ausgeprägt, dass durch eine Kommission ein eventuelles Parteiverbotsverfahren gegen die CSU insgesamt geprüft oder wenigstens ein Parteiausschlussverfahren gegen diese beiden Herren wegen mangelnder demokratischer Verwurzelung eingeleitet werden sollte.
 
Ich verfolge schon seit Jahren das öffentliche Mobbing Ihres Angestellten Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, das er zusammen mit den extremistischen Kreisen der Israellobby gegen seinen ausgewiesenen Nahostkenner Watzal betreibt. Krüger verstößt eklatant gegen die gesetzlich garantierte Fürsorgepflicht gegenüber seinem Mitarbeiter. Seine Pflicht ist es, sich schützend vor seinen Mitarbeiter zu stellen, wie es das Gesetz verlangt, aber er und sein Pressesprecher, haben Dr. Watzal öffentlich der Israellobby zum Fraße vorgeworfen, weil er nur eine andere Meinung vertritt als diese. Soweit mir bekannt ist, sind Sie auch der „Verfassungsminister“. Ich brauche Sie bestimmt nicht auf GG Artikel 5 hinzuweisen.
 
Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, ist es nicht das erste Mal, dass sich Krüger völlig daneben benimmt. Das scheint dieser „ehrlichen Haut“, so ein Wahlspruch dieses feinen Herren, zu seiner zweiten Haut geworden zu sein. Zahlreiche Beschwerden über Krüger gingen auch bei Ihrem Vorgänger, Herrn Dr. Schäuble, ein. Unerklärlicherweise hat Krüger sie alle politisch überstanden. Sie wissen auch, dass er von Otto Schily als SPD-Versorgungsfall in der Bundeszentrale untergebracht worden ist. Ihr damaliger „Parteifreund“ Dr. Reichert wurde weg gemobbt.
 
Herr Minister, das Problem ist nicht der Nahostexperte Dr. Ludwig Watzal, dessen zahlreiche Veröffentlichungen ich Ihnen nur wärmstens empfehlen kann, sondern Herr Krüger, der sich wohl nur als Israellobbyist und Unterstützer von Hetzveranstaltungen gegen den Iran über Wasser halten kann. Anstatt durch Ihre Spitzelzentrale in Köln demokratisch-gewählte freie Abgeordnete des Deutschen Bundestages (Die Linke) bespitzeln zu lassen, sollten Sie lieber ihre Schlapphüte auf Krüger ansetzen, um seine fragwürdigen Umtriebe und seine Verschleuderung von Steuergeldern endlich zu stoppen.
 
Bitte teilen Sie mir mit, was Sie gegen Krüger unternehmen werden und wie Sie den Ruf von Dr. Watzal wieder herstellen wollen.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Izzeddin Musa  

 

Dr. Nutan Sampat - Bei EPETITION vom Deutschen Bundestag habe ich folgendes eingereicht:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) http://www.bpb.de/ auf falsche Darstellungen über (politische) Ereignisse zu prüfen.

BEGRÜNDUNG
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch durch einen solchen interessant klingenden Name beeindruckt, würde ein normaler Bürger eine auf Aufrichtigkeit bedachte Darstellung erstmal "vertrauen".

Leider auch durch den erfolgreichen Gerichtsprozeß des Mitarbeiters Herrn Dr. Ludwig Watzal
Aktenkennzeichen des Arbeitsgerichtes Bonn, Kennzeichen 1 Ca 2439/11
http://www.arbg-bonn.nrw.de/service/sitzungsergebnis/index.php?datum=12.01.2012
https://www.neues-deutschland.de/artikel/215503.teilerfolg-gegen-mobbing.html
http://www.neues-deutschland.de/artikel/188554.zweigeteiltes-journalistisches-engagement.html?sstr=watzal
http://www.jungewelt.de/2012/01-13/055.php

fällt die Bundeszentrale für politische Bildung negativ auf.

Im Namen politisch interessierte Bürger möchte ich, daß eine gründliche Überprüfung dieser Zentrale vorgenommen wird.
Mit freundlichen Grüßen
 

Hintergrund:
Ludwig Watzal - Opfer von Honestly Concerned + Netzwerk >>>
Personen im  Netzwerk >>>
BRD (Thomas Krüger) gegen Ludwig Watzal >>>
Thomas Krüger - bpb - Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung >>>

 


3.2.2012
 

 

Kommentar - Lehre Menschlichkeit - Johannes Zang - Es gibt viele Gewissen Israels: Uri Avnery, Sarit Michaeli, Reuven Moskovitz, Jeff Halper, David Grossman, Ronni Hammermann, Hillel Schenker und Sari Bashi. Sie und andere engagieren sich seit Jahrzehnten im Friedens- und Menschenrechtslager. Es gibt auch ein Gewissen Israels in Deutschland: Felicia Langer. Sie, die selbst vor den Nazis geflüchtet ist, kennt wie nur wenige Juden das Leid der Palästinenser: Hauszerstörung oder – Versiegelung, Landenteignung, Abschiebung und Verbannung, miserable Haftbedingungen, himmelschreiende Verhörmethoden und Folter. Sie, die jahrzehntelang mit ihrem israelischen Wagen in palästinensische Dörfer und Städte fuhr, ist der lebendige Beweis, dass Israelis guten Willens in den palästinensischen Gebieten nicht um ihr Leben fürchten müssen, sondern willkommen sind. >>>

Zorn und Hoffnung - Israelisch-jüdische Anwältin Felicia Langer erhält von Palästinenserpräsident Abbas den „Orden für besondere Verdienste“ - Johnanes Zang - „Die Jahre des Zorns über das Unrecht machten vielleicht meine Stimme heiser und verzerrten manchmal meine Züge. Aber ich konnte dennoch freundlich bleiben, weil mich die Liebe nie verließ.“ So lauten die Schlusssätze in Felicia Langers Autobiographie Zorn und Hoffnung, ihrem, wie sie meint, wichtigsten Buch. Die Wut hatte die junge Anwältin nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 eine Kanzlei in Jerusalem eröffnen lassen. Fortan verteidigte sie Palästinenser vor israelischen Militärgerichten. Dafür, aber auch für ihren Einsatz gegen Landenteignung, Hauszerstörung, Abschiebung und Folter wurde sie dieser Tage von Präsident Mahmoud Abbas in Berlin mit dem „Orden für besondere Verdienste“ geehrt. Das war für sie, sagt sie unserer Zeitung, „eine große Freude und Genugtuung.“ Die Feierstunde, an der neben Präsident Abbas unter anderen auch ein ehemaliger Mandant Langers sowie ihr  >>>

Felicia Langer im Gespräch mit Arn Strohmeyer. - Israel - Palästina - Moral und Seele. >>>

Sonderseite zur Verleihung des palästinensischen Orden für besondere Verdienste >>>

Texte von und über Felicia Langer >>>
Bücher von Felicia Langer >>>
Sonderseite zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes >>>
Homepage von Felicia Langer >>>

 

Die Hölle, in der die Palästinenserinnen leben - Merce Rivas - Während die internationale Gemeinschaft darüber debattiert, ob die Palästinenser ihren eigenen Staat haben können, sind die Frauen Leiden und Aggressionen ausgesetzt, die zu depressiven Zuständen führen. Die Ursachen sind vielfältig, aber man kann sie kaum angehen, da der Konflikt anhält.

Die Vereinten Nationen bestätigen, dass Frauen "auf grund der Belastungen und Spannungen in ihrem Leben die Mehrheit der psychisch Kranken darstellen". Es gibt in Gaza oder im Westjordanland keine Frau, die in ihrer Familien kein Kind oder keinen Ehemann hat, der nicht im Gefängnis oder umgekommen ist.

Die Geburtsrate liegt bei 5,8%; zusammen mit dem Mangel an Arbeitsplätzen und der Tatsache, dass die israelische Armee Wohnungen niederreißt, mit den mangelhaften sanitären Verhältnissen und der fehlenden Mobilität mit den Einschüchterungen an den Check-Points führt sie dazu, dass die Frauen ein Leben am Rande (ihrer Kraft) führen. Die große Mehrheit von ihnen ist inzwischen verantwortlich für die wirtschaftliche Lage der Familie und muss sich um Kinder und Alte kümmern. Ihre sozioökonomische Situation verschlechtert sich von Tag zu Tag, Armut (67%) und Arbeitslosigkeit (40%) untergraben ihre Energie.

Eine Arbeit zu bekommen ist kompliziert, aber noch komplizierter ist es, die 500 Sicherheitskontrollen oder die 400 km lange Mauer zu passieren, die Land, Familien und Ortschaften voneinander trennt. Die Situation kann noch schlechter sein, wenn sie in einem Flüchtlingslager im Libanon, in Syrien oder Jordanien leben. Wir dürfen auch die Frauen in den Gefängnissen nicht vergessen, deren Zahl zwar nicht hoch ist, die aber ohne jeden Respekt behandelt werden. Die meisten von ihnen sind in den Gefängnissen von Telmond, Ramleh und Haifa inhaftiert, in Übergehung von Artikel 76 der Vierten Genfer Konvention außerhalb des palästinensischen Territoriums, obwohl Israel die Anti-Folter-Konvention u.a. unterzeichnet hat. Es gibt durch zahlreiche internationale Organisationen dokumentierte Fälle, die von Frauen berichten, die gefoltert und gedemütigt worden sind. Humanitäre Organisationen wie Amnesty International geben an, dass sie unter extremen Bedingungen leben, zusammengepfercht in den Zellen, bei Mangelernährung, zu wenig Licht, mangelnder Hygiene und eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten mit außerhalb (Briefe können nur durch das Rote Kreuz geschickt werden, nach Kontrolle durch israelische Beamte).

Einige dieser Gefängnisse wurden in den 20er Jahren unter britischem Mandat gebaut. Sie waren später wegen ihres jämmerlichen Zustands geschlossen worden, wurden >>>

 

Palestinians urge international community to join Global March to Jerusalem - The recent Arab uprisings throughout the Middle East and North Africa have proven that the Arab people are no longer willing to tolerate oppression and tyranny. They send a strong message to Western hegemonic powers and their oppressive regional allies that a new wave of nonviolent civil resistance will ultimately prevail over injustice and occupation. In addition, the Arab uprisings also send an important message to all people of the world that armed resistance is no longer the only option for pursuing change. One must acknowledge that the recent successes of the Egyptian and Tunisian revolutions are a reminder that this inspirational movement for nonviolent civil resistance was actually born in Palestine. As American University of Beirut Professor Rami Zurayk notes, “The Arab uprisings have of course taken their inspiration from the Palestinian Intifada.” But as he further clarifies, the reverse is also true: there is “a constant feeding in from the Arab uprisings to Palestine and from Palestine to the Arab uprisings.” Professor Zurayk is one of the Lebanese delegates for the Global March to Jerusalem (GMJ), a groundbreaking nonviolent civil resistance initiative scheduled for March 30, 2012 in Palestine and the four neighboring countries: Egypt, Lebanon Jordan and Syria. The GMJ is comprised of a diverse coalition of Palestinian, Arab and international activists who are united in the struggle to liberate the holy city of Jerusalem from illegal Zionist occupation. While the GMJ is made up of grassroots >>>

http://www.jerusalem-marsch.de  -  http://gmj-na.org/home.html  -  http://www.globalmarchtojerusalem.org/main/

Wir bitten alle, die für die Rechte der PalästinenserInnen eintreten, die Initiative zu unterstützen
mit der Unterschrift (Name, eventuell Organisation/Verein und Stadt) unter den Aufruf oder/und mit der direkten Beteiligung an der Aktion. Die Email-Kontaktadresse lautet: kontakt@jerusalem-marsch.de . Hier kann man auch weitere Informationen erfragen.

 
 

Global Actions Remember Yousef Ikhlayl - Activists around the world responded to a call to action initiated by the Palestine Solidarity Project to organize actions in their community to mark the one year anniversary of the murder of Yousef Ikhlayl at the hands of Israeli settlers. Activists in Mexico City, London, New Mexico, Chicago, Beloit, and France put up posters of Yousef in public areas and organized vigils or demonstrations in front of Israeli embassies. In Chicago, activists posted six hundred posters remembering Yousef and decrying the occupation on light posts, bus stops, and newspaper stands and also leafleted outside the Israeli consulate. In France, Yousef’s picture was held up in front of the Israeli Embassy during a vigil to mourn his murder. >>>

Yousef Ikhlayl, war ein Jugendlicher aus dem Dorf Beit Ommar in der südlichen Westbank. Yousef war gerade 17, als er am 28.Januar 2011 von israelischen Siedlern ermordet wurde.

 

 

Sharp increase in administrative detention in 2011; one detainee on hunger strike for 46 days - Physicians for Human Rights – Israel reported on 29 January that Khader ‘Adnan, has been on hunger strike since 18 December 2011. Thirty-four year old 'Adnan, from the village of ‘Araba near Jenin, was detained on 17 December 2011 and placed in administrative detention. ‘Adnan is on the hunger strike in protest against his administrative detention and the manner in which he was arrested and interrogated. According to PHR, “his condition is life-threatening.” In 2011, there was a sharp increase in the number of Palestinian administrative detainees held by Israel, from 219 in January to 307 in December, according to figures B'Tselem received from the Israel Prison Service. Twenty-nine percent of the detainees had been held for six months to one year; another 24 percent from one to two years. Seventeen Palestinians had been in administrative detention continuously for two to four and a half years, and one man has been held for over five years. At the end of 2011, Israel was holding one minor in administrative detention. This year marks the first time since 2008 that there was an increase in the number of administrative detainees, after the number had fallen from 813, in January 2008, to 204 in December 2010. >>>


Palestinian detainee Khader Adnan at risk of imminent death after 45 days hunger strike - Ali Abunimah - Khader Adnan, 34, a Palestinian being held without charge or trial, is at grave risk of death after 45 days of continuous hunger strike, according to Physicians for Human Rights-Israel (PHR), whose doctors examined him.

 

 

After a lifetime abroad, Fida Jiryis explores returning to the state of Israel - Giorgio Algeri and Dylan Collins -As a Palestinian raised in the diaspora, Fida Jiryis grew up with an obscure yet powerful notion of Palestine as well as what it meant to be Palestinian. Her return proved to be serious challenge to her previously held notions. The 1993 Oslo Accords granted Fida and her family the opportunity to return to their native village of Fassouta, in the upper Galillee. They were part of the small amount of returnees (less than 50 individuals) permitted within the Accord’s framework to implement their “right of return” to villages now located within the state of Israel. Upon her return, Fida not only had to confront her own culture from which she had been estranged but also that of her omnipresent occupier. >>>

 


2.2.2012
 

 

Kommentar des Monats Februar 2012 für: "Das Palästina Portal"

Endsieg oder Untergang
Rüde Attacken, Verunglimpfungen, hämische Provokationen, der Ehrenpreisträger der DIG  schafft sich selber ab.
Abraham Melzer

Wer sich von der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft (DIG) einen Ehrenpreis verleihen lässt, ist selber schuld oder umgekehrt, wenn die DIG einem Henryk M. Broder einen solchen Preis verleiht, ist sie selber schuld, hat den Schaden und nun auch den Spott.

Es gibt in Deutschland keine Reichskulturkammer mehr und keinen Reichskulturwart, meint Henryk Broder und will damit sagen, dass deshalb nur er in Sachen Kultur und Anstand urteilen darf, dass nur er andere Menschen im Stile der Reichskulturkammer diffamieren darf. Nur er darf  Vergleiche mit den Nazis machen und ihm nicht genehme Personen als Nazis oder gar Antisemiten bezichtigen, denn nur er besitzt die alleinseligmachende Gabe wahrhaftig und rein zu sein und deshalb darf nur er an dem öffentlichen Diskurs teilnehmen.

Seit dem 8. Mai 1945 ist so etwas in Deutschland zwar nicht mehr genehmigungspflichtig, aber nur wenn man so denkt wie Broder, so fühlt wie Broder und so schreibt wie Broder. Wenn man aber anders denkt, dann hat man kein Recht am öffentlichen Diskurs teilzunehmen  >>>

Bezug: Henryk M. Broder - Spatzenhirn auf großen Füßen >>>
 

Geschieht dies alles in Namen des jüdischen Volkes? Oder geht jetzt die Saat auf, die die Broders, Stawskis, Buurmanns, Behrens und andere Konsorten gesät haben? - E. Arendt -  Ohne Kommentar veröffentliche ich eine kleine Sammlung von e Mails die mich in den letzten Wochen erreichten. Erweitert durch Gewaltandrohungen und Gewaltfantasien. Es gibt scheinbar unterschiedliche Absender, vermutlich steckt aber - vorwiegend -  eine Person dahinter. Die e Mail Adresse ist aber nach kurzer Zeit nicht erreichbar und die Attacke wird dann unter einem neuen Namen fortgesetzt. Es sind Namen wie: Autonome Antifa, jacob baeer, adolf jobst, stephan emmerlich, frank lausner, claudio casula, ivo schmidt, gerd weisskirchen, klaus stern, heinrich heine, buurmann peter, bernd zeller, horst brumlik, andreas fischer, jacob augstein, joseph stalin, ariel sharon, nathan warzawski, menachim begin, peter salomon und andere. >>>

 


1.2.2012
 

 

Der Geist ist aus der Flasche  - Anmerkungen zum Arabischen Frühling - Hakam Abdel-Hadi

 - Während meines langen Aufenthalts in Europa wurde ich mit so vielen Vorurteilen gegenüber Arabern und Muslimen konfrontiert, dass ich irgendwann begann, an meinen Landsleuten zu zweifeln: Sind die Araber überhaupt Demokratie tauglich? Können Muslime wirklich tolerant sein? In weniger als einem Jahr veränderte sich die arabische Welt so schnell, dass die westlichen Politiker kaum Zeit hatten, sich bei ihren Wählern für ihre bisherige, emsige und meist profitable  Zusammenarbeit mit den arabischen Diktatoren zu entschuldigen. Ich beobachtete mit großer Freude, wie die jemenitische Journalistin Tawakkul Karman den Nobelpreis erhielt und wie der junge Ägypter Wael Ghonim 2011 vom Time Magazin zu den einflussreichsten 100 Persönlichkeiten der Welt gezählt wurde. Zweifellos spielte Google-Manager Ghonim und seine vitalen und mutigen Freunde mit ihren Internetkreationen eine entscheidende Rolle bei der Mobilisierung der Demonstranten in den ägyptischen Städten. Nicht weniger eindrucksvoll ist die Persönlichkeit von Rashid Ghannoushi, dem  Vorsitzenden der tunesischen En-Nahda-Partei. Ich sah, wie dieser 70-jährige Mann, dem bis vor Kurzem Reiseverbot nach Deutschland und den USA auferlegt war, nach seiner Heimkehr  aus dem 22-jährigen Exil von Tausenden von Menschen auf dem Flughafen von Tunis feierlich begrüßt wurde. Seine islamische Partei ist nun nach den jüngsten Wahlen mit Abstand die stärkste Fraktion im tunesischen Parlament,  und obwohl der Mann drei Mal lebenslänglich in Abwesenheit vom Regime des Diktators Bin Ali verurteilt wurde,  will er  nicht einmal regieren. Schlicht und ergreifend sagt Ghannoushi in einem Al Jazeera-Interview: „ Gucken Sie sich doch die Köpfe der jungen Leute, die die Revolution durchgeführt haben, und meine weißen Haare an. Nein, sie und nicht ich haben einen Anspruch darauf, die Revolution zu führen. “ >>>

 
 

Ein Katalog voller Geschichtsklitterungen - Der israelische Außenminister Lieberman instruiert seine Botschafter, wie sie Palästinenserpräsident Abbas zu sehen haben - Norman Paech - Der 26. Januar ist verstrichen, ohne dass Israel - wie verabredet - dem Nahostquartett aus EU, Russland, UNO und USA seine Vorstellungen für die Wiederaufnahme der Gespräche überreicht hätte. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte dies für die PLO Anfang des neuen Jahres getan und steht jetzt wieder vor den Ruinen, die immer noch den zerschlissenen Titel »Friedensprozess« tragen. Israels Außenminister Avigdor Lieberman hatte aber bereits am 26. Oktober allen israelischen Botschaften in einem Rundschreiben seine außenpolitischen Richtlinien mitgeteilt. Dem Quartett war es nicht verborgen geblieben. Es ist ein Papier kruder Realitätsverdrehung, dreister Behauptungen und definitiver Absage an irgendwelche Friedensverhandlungen. Lieberman eröffnet mit der Lobpreisung seiner »vertrauensbildenden Maßnahmen«, um eine »günstige Atmosphäre für die Wiederaufnahme politischer Gespräche« mit der palästinensischen Regierung zu schaffen >>>

 


Der Jagdeifer von Honestly Concerned - Thomas Krüger, der immer noch Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, wird die Plagegeister von „Honestly Concerned“ nicht los, vermutlich füttert er sie auch kräftig - E. Arendt, 31.1.12 -  Der „Chefredakteur“ dieser prozionistischen Hetzwebsite hatte bereits mit Krüger kooperiert, indem Krüger ihm seine Handynummer mitgeteilt hat und er gehörte auch zu den Kräften, die 2008 mit Hilfe des Pressesprechers der bpb, Raul Gersson, Watzal fertigzumachen versuchten. Die bpb hatte den Kanpagnenjournalisten B. Weinthal kräftig mit Interna über Watzal gefüttert, die dieser dann in seinen Schmähartikeln verwendet hat. Die Website von „hc“ hatte damals alle Schreiben der jüdischen Funktionäre aus den USA, Österreich und Deutschland an Schäuble, den Innenminister, oder Krüger veröffentlicht. Zufall?
Vermutlich wurde das Ganze von diesem unappetitlichen „Chefredakteur“ Sacha Stawski gesteuert? Es gab ja immer schon einen Austausch zwischen beiden. Nie widersprochen heißt es, nicht anders gekennzeichnete Kommentare stammen von Sacha Stawski. Heute kommentiert er die Berichterstattung über Ludwig Watzal >>>


Ich bitte alle User des Palästina-Portals, beim Innenministerium in Berlin gegen diese erneuten Mobbingaktionen gegen einen verdienten Mitarbeiter zu protestieren, damit Innenminister Hans-Peter Friedrich sieht, was für ein Früchtchen dieser Krüger ist. Protestschreiben an Krüger halte ich für sinnlos.
poststelle@bmi.bund.de  |   hans-peter.friedrich@bundestag.de
 

Hintergrund:
Ludwig Watzal - Opfer von Honestly Concerned + Netzwerk >>>
Personen im  Netzwerk >>>
BRD (Thomas Krüger) gegen Ludwig Watzal >>>
Thomas Krüger - bpb - Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung >>>

 


30.1.2012
 

 

Israels rechtsgültiger "Missbrauch" der arabischen Minderheit ist undemokratisch - Oudeh Basharat - Es ist schwierig, den demokratischen Staat Israel mit einer üblen Diktatur zu vergleichen. Trotzdem haben sie eines gemeinsam: die Menschen schlafen unter beiden Regimen nicht gut. In Diktaturen fürchtet man von Seiten der Mehrheit eine Revolution, und in der israelischen Demokratie hören sie nicht auf, die Diagramme der Geburtenrate der Araber zu studieren, falls das demographische Gleichgewicht umkippt. Da gibt es noch etwas anderes: beide Gruppen der Bevölkerung werden unterdrückt. In einer üblen Diktatur unterdrückt die Minderheit die Mehrheit, während in Israel das Regime, das von der ethnischen Mehrheit unterstützt wird, die Minderheit unterdrückt. Seit 63 Jahren hat Israel nicht aufgehört, seine absolut freundliche Minderheit zu missbrauchen - und das völlig rechtsgültig. Jeder Quadratmeter, der enteignet wurde, wurde von der Knesset genehmigt, jedes Haus, das zerstört wurde, wurde vom Gericht gut geheißen. Lokale Verwaltungen werden in arabischen Gebieten, was ihr Budget betrifft, diskriminiert - auf Grund ministerieller Verfahren. All dies ist möglich, durchgeführt zu werden, weil die Vertreter der Mehrheit die Kontrolle in der Knesset haben: die Regierungsämter, die wirtschaftlichen Institutionen und das Rechtssystem. Auf diese Art und auch als Folge der demographischen Phobie wurde in diesem Monat ein weiteres Kapitel geschrieben, um >>>

 

 

Jewish Voice for Peace statement on BDS - JVP has grown dramatically in size and influence in the past two years. As part of the ongoing assessment sparked by this growth, JVP reviewed its BDS policy. On the basis of an organization-wide conversation about BDS, we have refined our position while maintaining our strategy. JVP shares the aims of the Palestinian Boycott National Committee — ending the occupation, achieving equality for Palestinians now living in Israel, and recognizing Palestinian refugees’ right of return. JVP focuses our efforts on boycott and divestment campaigns that directly target Israel’s occupation of the West Bank and East Jerusalem and its blockade of the Gaza Strip. We believe this to be the most effective way for JVP to help bring about the aims we share with the Palestinian BDS call. >>>

 

 

"Broder spaltet und bringt Streit, davon lebt er" - Thomas Immanuel Steinberg - Als ein Aachener NeoCon-Verein Ende 2011 den Publizisten Henryk M. Broder ehren wollte, fand Vereinsmitglied Hilde Scheidt, zugleich Stellvertreterin des Aachener Oberbürgermeisters: Wir haben hier in Aachen schon genug mit rechtsradikaler Hetze zu tun – dieses Geschreibsel eines Herrn Broder brauchen wir ebensowenig, und trat aus dem Verein aus. (1) Am 28. Januar 2012 legte die Politikerin in den Aachener Nachrichten nach und urteilte über Broder: Er spaltet und bringt Streit, davon lebt er. (2) Dem hat Broder widersprochen. Was die Frage aufwirft, wovon Broder nun wirklich lebt. Er ist 65 Jahre alt – bezieht er Rente? Das kann nicht sein, denn „Rentner“ ist bei ihm ein Schimpfwort. Macht er sich bei einem lohnarbeitenden Ehepartner als Hausmann nützlich? Wohl kaum, Hausfrau jedenfalls ist für ihn so bäh wie Rentner. Wovon also lebt er, wenn nicht vom Spalten und Streitschüren? >>>


Henryk M. Broder - Spatzenhirn auf kleinen Füßen?
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Manche haben ein Spatzenhirn und andere haben gar keins. Der „Dirk Bach“ der BRD-Publizistik ist wieder einmal in seinem Element, demaskiert sich und geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach, dem Aufspüren von vermeintlichen Antisemiten. Wie ein groteskes Gutachten von „Antisemitsmusexperten“ einen 20-prozentigen Befall der BRD-Bevölkerung durch den Antisemitismusvirus gefunden zu haben meint, steht Broder noch eine Herkulesaufgabe bevor. Hoffentlich kann er sie noch bis zu seinem Ableben zur Zufriedenheit des Zentralrates oder seiner "Auftragsgeber" erledigen. Dieses Mal hat er eine „Antisemitin“ im beschaulichen Aachen aufgespürt, die es gewagt hatte, die Preisverleihung an diesen publizistischen Clown durch die deutsch-israelische Gesellschaft zu kritisieren und seine notirische Islamophobie zur Sprache gebracht hat. Es geht gegen Frau Hilde Scheidt, die stellvertretene Bürgermeister von der grünen Partei. Ich dachte zwar immer, wer Juden generell hasst, sei ein Antisemit. Nun wissen wir es, wer allein schon Broder kritisiert, ist ein Antisemit. Den Broder schreibt in einer "geistigen Höchstleistung":

Frau Scheidt hat einen an der Waffel. Genauer: Sie ist entweder bescheuert oder eine Antisemitin oder - tertium datur - eine bescheuerte Antisemitin. Zu sagen: “Er spaltet und bringt Streit, davon lebt er” - das ist ein lupenrein antisemitisches Statement, das alle Zutaten antisemitischer Rhetorik enthält. >>>

HENRYK M. BRODER -  THE "BEST" OF - SEIN "ZWEITES" GESICHT >>>


29.1.2012
 

 

Eine verbotene Schlacht kämpfen: wie ich das Vertuschen von verborgenem Unrecht stoppte - Jesse Lieberfeld - Ich gehörte einmal zu einer wunderbaren Religion. Ich gehörte zu einer Religion, die denen von uns, die an sie glaubten, erlaubte, sich so zu fühlen, als wären sie das größte Volk der Welt – und gleichzeitig bemitleidete ich uns. Einmal dachte ich wirklich, in diese Welt der Sicherheit, des Selbstmitleids, der selbsterklärten Intelligenz und der perfekten moralischen Ästhetik zu gehören. Ich dachte von früh an, ich sei etwas Besonderes.  Es wurde mir jedoch bald klar, dass meine Mitglaubenden und ich  kein Teil von so etwas Schmeichelhaftem sind. Obwohl ich froh war, Eltern zu haben, die mich in keine bestimmte Art von Glauben zu drängen versuchten, war es doch unmöglich, während des Erwachsenwerdens dem Jüdischsein zu entkommen. An jedem Feiertag, jedem Gottesdienst, bei jedem Treffen mit der Verwandtschaft wurde dies bestätigt. Ich wurde immer wieder daran erinnert, wie intelligent unsere Familie war, wie wichtig es war, daran zu denken, woher wir kamen und stolz zu sein auf all das Leiden, das unser Volk überwunden hat, um sich endlich seinen Traum,  in der perfekten Gesellschaft  in Israel zu leben, zu erfüllen. Dieser letzte obligatorische Glauben war einer, den ich nie ganz verstand, hatte aber meine Zweifel an Israels guten Ruf immer im Hinterkopf. „Unser Volk“ kämpfte einen Krieg, den ich nicht ganz verstand, natürlich nahm ich an, dass er gerechtfertigt ist. Wir würden niemals so unmoralisch sein, einen ungerechten Krieg zu führen. Doch als ich mehr über den sog. „Konflikt“ mit den Palästinensern  erfuhr, wurde ich nachdenklicher. Routinemäßig hörte ich von unerklärten Massentötungen, Angriffen >>>

 
 

Streitfrage: Boykott israelischer Waren – legitim oder unerhört? - Im "neuen deutschland" debattieren: Micha Brumlik und Rolf Verleger - Der Palästina-Konflikt – kaum ein Thema sorgt in der deutschen Linken für mehr Aufregung. Ein Boykott gegen israelischer Produkte ist besonders umstritten. Boykott-Befürworter wollen auf die Besatzung der palästinensischen Gebiete hinzuweisen. So auch die Kampagne Boykott, Desinvestment und Sanktionen (BDS). Für sie ist Israel ein Staat, der an das südafrikanische Apartheids-Regime erinnert. Dagegen führen die Gegner ins Feld, die Aufrufe erinnern an die Parole »Kauft nicht bei Juden!« der Nazis. Gerade für Deutsche müsse ein Boykott ein Tabu bleiben. In Israel selbst stehen Boykott-Aufrufe unter Strafe. Die Knesset hat diesen Monat ein entsprechendes Gesetz erlassen. Kauft nicht bei Lieberman ... -  Rolf Verleger - ... kauft bei Uri Avnery! Nicht bei Ehud Barak, aber bei Jitzchak Rabin. Nicht bei Golda Meir, aber bei Nahum Goldmann. Nicht bei Mosche Dayan, aber bei Martin Buber. Nicht bei Zipi Livni, aber bei Felicia Langer. Nicht bei David Ben-Gurion, aber bei Mosche Scharett. Nicht bei Wladimir Jabotinsky, aber bei Chaim Weizmann. Nicht bei Menachem Begin, aber bei Hannah Arendt. Nicht bei Benjamin Netanjahu, aber bei Daniel Barenboim. Allgemein gesagt: Unterstützt nicht den skrupellosen Nationalismus! Sondern unterstützt die Juden, die sich einsetzen für einen Ausgleich Israels mit seinen arabischen Nachbarstaaten und für die Emanzipation der Palästinenser von ihren israelischen Besatzern!  >>>

BDS - Boykott, Desinvestition  und Sanktionen -  gegen Israel, bis es mit Internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte übereinstimmt. Bis Israel das Völkerrecht einhält und die legitimen Rechte der Palästinenserinnen und Palästinenser anerkennt >>>

BRIDES BOYCOTT AHAVA AND SODASTREAM

 
 

George Orwell trifft Mel Brooks im Gefängnis von Internationalen Akrivisten - Jack English - Die anhaltende Unterdrückung von internationalen Aktivisten am Donnerstagabend in Hebron wurde lächerlich. Etwa um halb acht am 19.Januar näherte sich ein Aktivist auf dem Weg nach Hause  einem militärischen Kontrollpunkt, wo zwei Soldaten ihren Dienst taten und ihn als einen internationalen Aktivisten erkannten. Sie forderten ihn auf, sich und seine Tasche untersuchen zu lassen. Nachdem sie zwei große Tüten  Tee fanden, von denen sie behaupteten es seien Drogen und ein Campingbestecke aus Messer, Gabel und Löffel, riefen sie die Polizei, um ihn zu verhaften. Doch als die  ankamen, bestätigten die Offiziere, dass es legal sei, Tee und die Essgeräte mit sich zu führen. Nach weiterer Diskussion mit den Soldaten wurde der Aktivist informiert, dass er trotzdem verhaftet werde und zur Polizei in der benachbarten illegalen Siedlung von Kiryat Arba zu einem Verhör gebrachte werde, denn er hätte einen „öffentlichen Bediensteten beleidigt“.Der angebliche spezielle Akt wurde  unglaublicher Weise mit „ einen Soldaten anfurzen“ erklärt. Auf dem Weg zur Polizeistation sang der anklagende Soldat Lieder und demonstrierte so seine Aufregung und die Überzeugung, dass der Internationale für diese angeblich blähende Beleidigung deportiert werde. Natürlich folgte eine lange Wartezeit und ein kurzes Verhör, die lächerliche Anklage wurde fallen gelassen und der Aktivist entlassen. Auf dem Weg nach draußen verließ ihn der Soldat mit der Warnung und Drohung: „Ich werde mir dein Gesicht merken. Ich werde für dich ein Alptraum werden.“ Die Absurdität dieses Vorfalles lässt eine ernste Frage nach der Reife der vielen schwer bewaffneten Mitglieder der israelischen Besatzungssoldaten stellen und nach der professionellen Integrität der isr. Polizeioffiziere, die versuchten, mit diesen Anklagen weiter zu kommen. Dies ist bedeutend >>>

 

 


Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.

Weitere Infos hier >>>


Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Eine kostenlose CD - Die Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint) >>>

Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. >>>

 

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