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Reaktionen Lyrik

 

 

 

Sehr geehrter Herr Arendt,

 

im Multimedia Forschungs- und Entwicklungslabor des Instituts für Deutsch als Fremdsprache der Universität München bereiten wir im Rahmen eines BMBF-Förderprojekts einen Online-Sprachkurs vor mit dem Ziel, ausländische Studierende auf das Studium in Deutschland vorzubereiten und während des Studiums zu begleiten. Der Online-Sprachkurs soll ab Spätherbst 2003 in den Regelbetrieb des öffentlichen deutschen Hochschulwesens aufgenommen werden. Als zusätzliche unterstützende Maßnahme sind CD-ROMS geplant. Diese würden über die gängigen Vertriebswege in Kooperation mit einem Schulbuchverlag angeboten werden.

 

Unser Anliegen: Für den Sprachkurs inkl. CD-ROMS sind wir auf der Suche nach interessantem Material. Unter http://www.netz-kasten.de/textropolis/texte/dortmund.htm haben wir Ihren Text „Nachts in Dortmund“ gefunden und bitten Sie, dass wir diesen verwenden dürfen.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei unserem Auftrag, Deutsch als Wissenschafts- und Verkehrssprache zu stärken, unterstützen würden und verbleiben in Erwartung Ihres positiven Bescheids

 

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Wagner

 

Multimedia Forschungs- und Entwicklungslabor Werk-Stadt

Institut für Deutsch als Fremdsprache

Prinzregentenstr. 7

80538 München

26.08.03

 

Sehr geehrte Herr Arendt,

Ihres Poem "Kosowo, ich kann nur stumm sein" habe ich mir früher mahl notiert, kennte aber bisher der Autor nicht. Ich bin deshalb froh heute Ihre Web-Site gefunden zu haben.

Sie werden sich mit Sicherheit (vom ersten Weltkrieg) Ieper noch erinnern.  Also, Rotary Ieper wird in 2004 einen Friedens-Kalender mit Bilder aus der Gegend ausgeben. Wir wollen damit unsere sozialen Aktivitäten weiterhin beköstigen. An Hand von Poeme (meistens in Englischer Sprache aber auch in Flämisch und Französisch) werden die Bilder im Kalender extra Kraft beigesetzt. Ein schönes Deutsches Poem fehlt uns im Moment noch.

Es gibt bei uns in der Nähe die bekannten Bilder von Käthe Kolwitz. Ich habe mir erlaubt folgendes Bild zusammen zu stellen (sehe anbei). Da keine sich mit diesem Projekt persönlich verreichen wird, dürfen wir Ihnen die Zustimmung zur kostenlos Gebrauch Ihres Poems fragen. Ihren Nahme werden wir selbstverständlich gerne noch im Bild aufnehmen, ein gratis Kalender schicken wir Ihnen gerne zu (ab Juli 2003).........

Mit freundlichen Grüssen

Geert Flamang
Rotary Ieper   2.6.2003    

zum vergrößern bitte anklicken


Rechschreibefehler bitte ich zu entschuldigen. Die Seiten wurden in den Niederlanden gedruckt und hergestellt.

 

 

cora aus ch schrieb am 30.September 2002 um 22:53 Uhr:


unglücklich verliebt bin ich auf diese gedichte gestossen.

wundervolle gedichte, worte die gefühle festhalten, als seien sie erst vor einem hauch von augenblick an mir vorbeigezogen.

es hat mich sehr berührt!

 

 

 

 Name: Rose Eden
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Toll aufgebaute Website und einiges an ansprechender Lyrik. Macht neugierig, weiterzustöbern!
Herzliche Grüße!
Do 05.09.2002 18:31
 


 

Stand 30.05.02

Ich will ganz ehrlich sein und Ihnen sagen, dass ich mich ein wenig überfordert fühle, wenn ich Ihnen meine Meinung zu Ihren Gedichten schreiben möchte, was ich ja versprochen habe, denn ich habe anfangs nicht bedacht, wie tief Ihre Gedichte gehen. Denn Sie haben so einige Anforderungen des Lebens in Ihren Gedichten mit verarbeitet, zum Beispiel, dass Sie einen authistische Sohn, Golo heisst er glaube ich, haben oder hatten (klingt in einigen Gedichten so). Sie klagen in Ihren Gedichten nicht an, sie versuchen zu verstehen, die Welt eines Anderen wahrzunehmen, Ihre Welt mit der der Anderen zu verknüpfen, fragen nach dem Warum. Aber auch Momentanaufnahmen Ihrer Gefühlswelt greifen Sie auf und verpacken sie, so dass ein Bild entsteht, ein Teil des Ganzen wird zu einem Ganzen.

Und ich glaube, das ist es. Man lernt, wenn man bereit dazu ist, zu sehen, andere Welten wahrzunehmen ohne zu urteilen oder zu verurteilen. Man stellt sich selbst nicht über einen Anderen, man erkennt, dass dieser einfach nur anders ist, aber dabei nicht mehr oder weniger wert ist als man selbst. Denn das Beurteilen ist vor allem wenn man sehr jung ist oft in einem Menschen, wahrscheinlich weil man den Gewissheit braucht, dass man selbst so wie man ist gut und richtig ist. Denkt man über andere Welten und Verhaltensweisen nach muss man sich zwangsläufig auch mit den eigenen Verhaltensweisen auseinandersetzen, sie quasi überprüfen und das kann einen Menschen verunsichern.

Ich glaube, dass das ein erstrebenswertes Ziel im Leben eines Menschen ist- sehen lernen ohne zu urteilen. Bei diesen Ausführungen meine ich nicht Sie persönlich, ich meine, dass das auf mich zutrifft.

Bei Ihren Gedichten ist kein überflüssiges Wort vorhanden, Sie schreiben so viel wie nötig ist, damit der Leser verstehen kann oder zum Nachdenken über sein Nichtverstehen angeregt wird.

Sie verwenden doppeldeutige Wörter, die allein für sich einem Sinn entsprechen, der verpackt in einem Gedicht als Bild für eine Situation oder einen Zustand steht.

Ich habe immer noch nicht alle Gedichte von Ihnen gelesen, da sie zum Nachdenken anregen und ein Konsum eine Verschwendung wäre.

Ich glaube, sie empfinden einen tiefen Respekt vor dem Leben und den Menschen, die Sie umgeben. Obwohl sie einiges in Ihrem Leben haben verarbeiten müssen, was gewiss nicht einfach war, haben Sie ein positives Bild vom Leben nicht verloren und können sich daran erfreuen.
Viele Grüsse C. G.

 

 

 

 

Die Nationalbibliothek des Deutschsprachigen Gedichtes nimmt mein Gedicht "Schreiben" in ihr Jahrbuch 2003 auf.
03.09.02

 

 

 

Lieber Erhard,

von Deinen Gedichten gehen unzählige kleine Zauber aus-,

die in allen mit Einsamkeit, Melancholie und Hoffnung verwoben sind.

Wie Du schreibst, spricht mich stark an.

Grosse Intensität in Bildern!

Lieben Gruss von Connie  14.11.01

 

 

 

 Dr. Dieter Porth, ER  STELLTE Am 14.09.01 in der Zeit von 16:00 bis 17:00 DAS GEDICHT "HERBST" IN SEINER Sendung "das Sprachlabor" beim Stadtradio Göttingen  VOR.
SEINE HOMEPAGE -  http://www.hitgedichte.de

DAS GEDICHT HERBST UND DIE EINFÜHRUNG 1,5 MB
DAS GEDICHT HERBST    
312 KB

 

 

 

 

ein künstlicher weg


bin ich eine vision?

eine von vielen
grau
da noch unbelebt

was möchte ich?
hier bleiben
kleine chance
echt zu sein
wenn auch winzig

oder soll mich eine unsichtbare macht
geboren aus
wunsch
bedürfnis
begierde
ergreifen und formen?

bin ich dann eine ahnung?
von irgendwelchen menschen
fix und fertig
bedarfsgerecht
vorgefertigt
und jederzeit bestellbar?

wird hier schon mein wille gebrochen
meine hauche
meine feine
mein ahnen
das noch ungesagte
fertig zugesagt?

bin ich dann ein wunsch?
einseitig creiert
angepaßt
geschmückt
modern

wo denn kann noch die zerstörung beginnen
wenn nicht hier
fühle mich
zugenagelt
nicht beachtet
bin ein
unwesen
abgetötet
ohne geburt

bin ich dann ein bild?
erstarrte haut
nichts dahinter
auf hochglanz poliert
und jeder blick
darf mich nehmen
daneben benehmen?

schon jetzt spüre ich nicht mehr
gar nichts mehr
gehe dahin und dorthin
sehe kein licht
und keinen schatten
leben ohne wie
lieben ohne wohin
und sterben
geht gar nicht
bin ja schon tot

wäre das dann die wirklichkeit oder so?
meine tausend arme
berührten dies und das
meine tausend sinne im tanzen geübt
taumelten durch die schluchten des daseins
erleuchtet von tausend lichtern
lichtern
von wesen
retorte
aus
visionen
ahnungen
wünschen
bildern
ohne inhalt und kontur

ICH MÖCHTE HIER BLEIBEN

nur eine vision
kleine chance
echt zu sein
wenn auch winzig

möchte die hand ergreifen
ebenso fein wie meine
und festhalten
mit meiner ganzen kraft
und wachsen und gedeihen
im einklang unserer worte
in unserer melodie der liebe
und mich mit dir bewegen
in unserem leben
unserem kleinen
eigenem
ungekünstelten
leben

und wer sind wir dann?

ICH und DU



Für einen wundervollen Lyriker...

Mit einem lieben Gruß S,
 

 

 

 

 

............Und jetzt verstehe ich deinen "Dezember" erst so richtig: Ich hatte mich

gefragt, was es ist, dass man meint, im Hintergrund des Dezembers würde eine

Lampe scheinen, so leuchtet diese Seite. Vielleicht ähnlich einer

Kinderfackel zu St. Martin. Es sind die ausgesuchten Farben und deren

richtige Kombination, die den Dezember leuchten lassen - wie bei den

Lichtobjekten, die Kunst im Umgang mit Licht und Farbe...............

g. 09.05.01

 

 


Hallo Erhard,

Deine Erfahrungen in Wortwerkstatt 4 haben mich einfach umgehauen, und in meinem Kopf sprudelten gleich Geschichten und Gedichte vieler grosser Denker. Hatte mir schon Worte von Rumi rausgefischt, um sie fuer Dich zu verdeutschen.....................

H. 31.03

 


hallo erhard, hallo susanne

ich habe auf der seite von susanne euren dialog zum schweigen gefunden. sehr interessant, denn das schweigen ist für mich eines der großen
themen unserer zeit. wenn man jedoch so gekonnt über das schweigen schreibt, hat man es dann nicht gebrochen?

mir fallen zwei zitate ein:

ludwig wittgenstein: "worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen".

friedrich nitzsche: "Es ist schwer, mit Menschen zu leben, weil das Schweigen so schwer ist."

übrigens hat hugo von h. in seinem berühmten chandos-brief das schweigen thematisiert. er war z.b. der meinung, dass man nichts mehr sagen kann, ohne dass tausend tote mit reden. ein klassiker der literaturgeschichte!

viele liebe grüße,frank   5.11.00

 

 

.....Selbstverständlich sind wir sofort mal bei Ihnen vorbeigesurft und haben uns Ihre Seiten angeschaut. Ihre Werke sind beeindruckend, besonders Ihre Texte zum Thema "Krieg und Frieden!". Wir sind der Meinung, daß die Ihre Zeilen nicht an Kraft und Bedeutung verloren haben. Sie sind nach wie vor ausdrucksstark.....
artissage.com  05.11.00 12:02

 


Das Gedicht von Arendt Erhard hat mich wirklich umgehauen :-) Ein echtes kleines Meisterwerk.

http://www.dieseele.de/main/haupt.htm  29.10.00

 


sehr geehrter herr arendt,
ich will doch nicht versäumen, mich dafür zu bedanken, daß sie 'der liebe junger traum' in ihre rubrik schreiberinnen/schreiber aufgenommen haben. es ist ein schönes gefühl, dem eigenen text auf 'fremdem' territorium zu begegnen. danke dafür & schönes wochenende. heute abend werde ich auf einer veranstaltung günter grass treffen. der gott aus danzig wird mein wochenende bestimmt vergolden!
gruß aus Köln!
r. b. 20.10.00 13:28

 


....deine Worte haben mich tief beeindruckt. Jeder Zeilenumbruch hat mir die Bedeutung der Worte zu verstehen gegeben.
Wenn ich etwas falsch gemacht habe, falscher Umbruch, hatte alles eine andere Bedeutung.

Klasse !!!!!!

Spielende Worte Sinn und Sinn Genial
Ich danke dir herzlich für diese Zeilen.

Lieben Gruß von Uwe  29.10.00 11:19

 


kann man es so sagen
ich kann es so sagen
wenn deine Hände dein Herz niederschreiben
wenn dein Geist sich auf Wegen windet
wenn mir für dich ein Wort verbrennt
ja, ich kenne es
wenn man versinkt in sich
schreibt
und innen die Welt so ist
wie man sie will
oder sie verwünscht
ganze Türme kannst du mit deiner Kunst schaffen
und ich weiss
sie werden nicht kippen
zu fest ist der Wille
und ich werd wieder in diese Welt gehen
und dich sehen, so wie du bist
bunte Blätter fallen
und weiss soll es sein

Birgit Marie Nessel

PS Vielen Dank für die Aufnahme auf Ihren Seiten. Ich freu mich...Darf ich Ihre dann bei Gelegenheit auch aufnehmen? Und bitte...schreiben Sie weiter Lyrik

B. N. M. 20.08.00

 



 

Dr. Ulli Benedikt - 14-07-2000


Sehr geehrter Herr Arendt,
mit Freude habe ich Ihr Link auf unseren Seiten
 zur Kenntnis genommen und bin gleich bis
"man nennt es Liebe" in Ihre Seiten gelaufen

c.r.  19.04.2000

 


Jan und Frauke 4. März 2000

Das Skizzenbuch "weißer Riese" gefällt uns sehr gut. Man sollte es als Buch drucken.

 

 

 

willy 24. November 99 - 18.18 Uhr zum herbstgedicht

Schöne Stimmung. Sie wirkt blaß gezeichnet, doch auch wie ein Idyll. Ich mag solche Gedichtlein. Sie ziehen mich. Irgendwohin. Ich weiß nicht, wohin.

Aber was bedeutet SCHÜPPEN?

Und ein zweites wollte ich noch sagen: Das Gedicht macht mich nicht traurig. Es erinnert mich vielmehr an eine Zeit, da ich als kleiner Junge aus dem Fenster sah und mir wünschte, selbst eines von diesen fliegenden Blättern zu sein.

 

 

wolkenstein 24. November 99 - 7.24 Uhr- 

zum Gedicht Herbst

herbst

 

schade

es wird uns der Herbst gestohlen

drei männer sammeln ihn ein

fegen

schüppen

fahren ihn auf ihren kleinen wagen davon

es bleiben kahle bäume

ein nasser wind

ein stück papier

das mein vorgänger in den gully tritt

 

Eine angenehme Stimmung zeichnest Du, aber ich glaube nicht daran, daß die Laubsammler den Herbst stehlen. Die Laubsammler gehören doch zum Herbst dazu! Und ein Muschelkind bin ich geblieben.

Weißt Du, daß ich den Herbst deshalb am liebsten von allen Jahreszeiten mag, weil ich dann mit meinen frischgeputzten Schuhen durch das nasse Laub schlampern kann? Ich geh dann vom Wege ab und streune durch das Graugras, das Naßgelbwelklaub und freue mich diebisch, wenn ich in einer Pfütze lande. Und die Männer von der Stadtreinigung, die eifrig bemüht sind, die Straßen vom Laube zu "befreien", die belächle ich (nicht) mitleidig, denn sie gehören zu diesem Stilleben dazu. Ohne sie würde ich nur im Walde sein, mit ihnen bin ich ganz bei mir, ein Stadtkind. Was mich aber nicht davon abhält, gelegentlich einen Bock zu schießen. Nun, das war keine Kritik. Doch muß ich immer kritisieren?

 

Doerty    6. Okt. 99

 

Bei jeder Art von Texten werde ich eher zum logischen Verständnis verleitet. Aber ich finde, Kunst sollte nicht über die Logik aufgenommen werden, sondern über Emotionen und das Innere, das wir nicht kennen. Damit hilft Kunst, das Innere zu erkennen.

"...wir erkennen uns selber nicht mehr
in uns fühlt es nur manchmal
da war doch noch etwas?"

Wenn Kunst hilft, uns selber zu erkennen, hat sie ein wichtiges Ziel erreicht, finde ich. Natürlich gibt es noch viele andere Ziele, je nachdem, was für jeden wichtig ist.

Ich denke, die entsprechende Selbsterkenntnis kann helfen, alle anderen Probleme des Lebens zu lösen.

Dieser Prozess kann auf so vielen Wegen frei gesetzt werden. Obwohl ich momentan eher versuche, den Weg jenseits des Denkens zu gehen, (was mir unendlich schwer fällt), liebe ich die denkende Auseinandersetzung mit allem. Und da hilft die Lyrik natürlich ungemein.
............Irgendwo in deinen Gedichten fragst Du nach dem "Warum des Schreibens" - es ist eine Frage nach dem "Warum der Kunst".

Ich glaube, es gibt nur ein Warum, und das liegt in Dir selber.
...............Ich widerspreche mir jetzt zwar selber ein wenig, aber irgendwie kann auch  Lyrik über die nicht - logische Ebene aufgenommen werden. Worte, die einfach nur berühren, obwohl du den Sinn vielleicht gar nicht verstehst. 

So ging es mir teilweise beim Lesen Deiner Gedichte. Darin unterscheidet sich vielleicht Lyrik von Geschwätz. Geschwätz ist tot, ist kalt, verpufft wie  ein Feuerwerk. Aber Lyrik wirkt langsam, wie ein kleines Flämmchen, das ständig glüht.
Mir gefällt die Sorge um unser Leben, unsere Gesellschaft, die aus deinen  Gedichten spricht. 

Irgendwie geht es mir ähnlich, obwohl ich mich teilweise dabei ertappe, einfach nicht mehr über die Gesamtgesellschaft nachzugrübeln, sondern einfach nur die Rückschlüsse für mein eigenes Leben zu ziehen. 

Es scheint eine Aufgabe der Künstler (oder der Kunst) zu sein, immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens aufzuwerfen. So viele Fragen und Feststellungen - aber auch so wenig Antworten und 
Lösungen.

Wie sollte eine bessere Welt aussehen, ein besseres Leben? Als ich jünger war, wollte ich am liebsten die ganze Welt verbessern. Vielleicht bin ich heute zu egoistisch oder zu gleichgültig gegenüber der ganzen Welt geworden - aber heute versuche ich erst einmal, mein Leben zu verändern, selber zu verstehen, was gut und richtig ist.........

Letztlich muss jeder die Antwort für sich selber finden. Künstler können helfen, Anstöße geben - sie können keine Antworten geben, zumindest nicht für jemand anderes, höchstens für sich selber, was eventuell auch anderen helfen kann. Insofern dient die aktive Kunst besonders der Selbsterkenntnis, im passiven Teil (der natürlich möglichst auch aktiv aufnehmen sollte) können nunmehr Denkanstöße vermittelt werden.


Ich philosophiere immer mehr im Allgemeinen herum. Aber wollte ich jetzt auf 
jeden Verse im einzelnen eingehen, würde ich noch tage hier sitzen und seitenweise Bits auf dem Bildschirm verstreuen. Ausserdem mag ich es nicht besonders, Verse im einzelnen auseinanderzunehmen 
- das erinnert mich immer an Literaturinterpretationen in derSchule." Was wollte der Dichter damit sagen?" Ich finde es unwichtig, was der Dichter  sagen wollte - wichtig ist, was der Leser empfindet. 

Momentan empfinde ich noch eine Mischung aus Verwirrung, Unbehagen, Verständnis, Sehnsucht, Ablehnung, Anziehung, Ja, Nein beim lesen. Die Einheit der Widersprüche. Sie ergeben dennoch am Ende ein Ganzes.

Man kann die Schönheit einer Blume nicht erfassen, indem man Sie zerlegt. So ist es auch mit der Lyrik. Wo fangen die Gedichte an, wo hören Sie auf? 
Deine Verse fließen ineinander über - mal denke ich, jetzt bin ich in einem anderen Film, dann wieder erkenne ich bekannte Figuren. 

Auf jeden Fall ein interessantes Werk und ich würde gerne noch öfter über Lyrik, Leben und den Sinn des Ganzen diskutieren. 

 

 

Peter S. - 8. August .99

 

"ich las den weißen Riesen und empfand zeitkritisches, persönliche Empfindungen in der Liebe, ein wenig Verwirrung !!!, Kampflust, Denkanstösse (seid ihr denn vertrottelt?) und, und, und.......

Ein Weg der weiterführen kann.

 

 

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