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"Kompetenz in der Literatur bzw. in der Kunst"

Momentaufnahmen.

Ein Text für www.thyla.de

 

Kunst, Literatur. es gibt den Maßstab der Qualität, soweit kann man  Daniel Mathias Ketteler  folgen. Aber...............

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Wer schützt die Kunst, die Literatur die Menschen vor den kompetenten?

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Progressive Kunst Literatur bricht diese Regeln und es entstehen neue  Regeln. diese Regeln können auch regellos sein. Scheinbar sind sie  regellos, den es entstehen neue Regeln und dafür neue Kompetenzen.

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Kompetent sein heißt das Handwerk beherrschen. (Um auch zu diskutieren und zu provozieren, Siehe Daniel Mathias Ketteler) Kunst, Literatur ja auch  die  Wissenschaft und besonders Begriffe wie Kompetenz sind durchaus auch  subjektiv besetzt. Ein Beispiel: Ist mir warm oder kalt, gibt es mehrere  im  Raum denen warm oder kalt ist, bestätigen sie mich und wir sind kompetent  besonders wenn der Mehrheit warm oder kalt ist. bestätigen Sie mich nicht  bin ich inkompetent, bin ich es?. waren die anderen schon lange im Raum  mag  ihnen zu recht kalt sein, sie sind kompetent von ihrem persönlichem  empfingen aus gesehen. komme ich gerade aus der Kälte ist sehr warm und  ich  habe meine eigene kompetente. ist dann die Mehrheit kompetenter als ich?  ist der Wissenschaftler der dies statistisch festhält und Theorien aufstellt  kompetenter? Wärme Kälte kann objektiv messbar sein und enthält wie  alles  sehr viel Subjektivität.  Der Fehlschluss liegt in der Anmaßung, der Wissenschaftler habe die Kompetenz, der Bauarbeiter nicht. Es ist nicht die Frage wer hat die  Kompetenz, sondern wer ist kompetenter ( und das kann in der  Bewertung sicherlich sehr weit auseinander sein ). Nur wenn man die vielen falschen und oft wiederum nur subjektiv begründet scheinbaren wissenschaftlichen Thesen, Diskurse, Theorien, Untersuchungen der  Wissenschaftler der Gegenwart und Vergangenheit betrachtet sieht man ihre scheinbare Kompetenz war nur der Versuch sich mit ein Stückchen mehr Wahrheit auf dem Weg der Irrtümer weiterzubewegen.

Sie  schrieben sich die Kompetenz zu waren aber nur kompetenter oder glaubten es  zu sein. Eigentlich hatten auch sie nicht die Kompetenz. Unvergessen ist mir als ich mit meiner Tochter die einen Blutschwamm auf der Nase hatte zu  mehreren Ärzten ging. Ein Chirurg, ein Hautarzt, ein Kieferorthopäde und andere. Jeder hatte eine andere Empfehlung was wann den gemacht werden müsste. Seit der Zeit gehe ich wenn ein Chirurg sagt "sofort operieren"  lieber auch noch einmal zu meinem Hausarzt oder einen anderen Arzt und frage ob das jetzt und überhaupt sinnvoll und notwendig ist. Hier zeigte sich, das derjenige, der sich darauf spezialisiert hatte kompetenter war.

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 Es zeigt sich aber auch immer wieder die Arroganz und das Herrschaftsdenken, das beherrschen wollen "Wissen ist Macht" der Wissenschaftler und auch ihre überspielte Unsicherheit indem sie sagen sie hätten die Kompetenz.

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  Also kompetenter sein oder glauben zu sein heißt nicht die Kompetenz  haben. Zu viele Opfer hat dieser Fehlschluss schon gehabt......

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Träume, Gedanken die jemand mit seiner Überzeugungskraft in die Wirklichkeit  bringt, werden Wirklichkeit. wer in ihrem Sinne handelt wird kompetent. Wer in ihrem Sinne handelt ist Kompetent?

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Trotzdem kann nichts belanglos, nichtsagend bleiben, wir müssen wir um unser Leben zu meistern und zu bestimmen Spielregeln finden. Da wir immer mehr in einer multikulturellen und dem nebeneinander von Ideologien und Wertvorstellungen leben kann die Kompetenz die wir uns geben nur eine von  vielen möglichen Spielregeln sein. Jemand kann aber nur immer kompetenter  als andere sein, wenn wir ihm dann Kompetenz zusprechen müssen um handeln zu können wir dürfen wir doch gleichzeitig die Relativität dieser Kompetenz nicht vergessen.

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Um Kompetenz anzuerkennen müssen wir weiterhin bereit sein die Spielregeln der Gruppe in der wir uns bewegen anerkennen, erkennen wir sie nicht an verliert diese Gruppe für uns auch die Kompetenz. Die Gruppe kann dann uns  eventuell auch nicht in ihre Kompetenz mit einbeziehen. Wir ordnen uns einer neuen Kompetenz zu, entwickeln, verkörpern sie.

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Vieles von dem wo andere eindeutig ja oder nein sagen ist für mich mehr als  ein Fleck auf einem Stück Papier, sondern etwas das wie eine plastische Form von allen Seiten  gesehen werden muss und sehr unterschiedliche Formen hat. Eine Form die  inmitten vieler Menschen vor ihnen im Raum schwebt. Jeder beschreibt sie auf seine Weise. Wer ist am Kompetentesten dafür sie zu beschreiben, wer hat  die  Kompetenz. Keiner?  Jeder sieht einen Teil   Form und nur wenn er sich darüber klar ist, das der andere einen anderen Teil sieht und er das wahrnimmt, ist er kompetent. Setzt er seine Sicht als absolut ein ist er nicht  kompetent.

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 Eine sprachlich faszinierende Lyrikerin deren Homepage ich fand und die ich fragte was sie von den vielen Lyrikseiten im Internet hielt, kanzelte das schreiben der meisten im Internet ab. Sie hat ein hohes sprachliches Niveau, spielte mit den Worten wie ein Artist mit seinen Bällen. Sie ist  kompetent, und doch nicht. Was spricht dagegen das jemand mit seinen  unvollkommenen Fähigkeiten mit Worten umzugehen, seine Gefühle, sein Leid  in  Worte fast. Die Sprache gibt die Chance mit anderen zu kommunizieren sich mit sich selber auseinander zusetzen. Was spricht dagegen andere daran teilnehmen zu lassen sich ihnen zu zeigen.  Nicht ok ist es, wenn er glaubt allgemeingültig große Lyrik zu schreiben.  Wenn Daniel Ketteler auf seiner HP schreibt: "Im Internet - Literaturgeschehen finde ich größtenteils Fragwürdiges. Viele  Seiten täuschen durch ein entsprechendes Design über inhaltliche Mängel  hinweg." liegt darin eine gewisse Arroganz und Inkompetenz. Selten habe  ich  im Internet eine Seite gesehen auf denen die Verfasser ihr hohes Niveau anpriesen oder glaubten "einen Literaturpreis bekommen zu müssen". Sie  geben mehr oder weniger geschickt ihren Gefühlen und Stimmungen Ausdruck, tauschen  sich aus. Wenn ich sie beurteilen will, ihre Kompetenz oder Inkompetenz  aufgezeigt werden soll, kann ich nur ihre Gefühlswelt beurteilen, dafür  einen Kompetenzrahmen finden. Der entzieht sich aber der Beurteilung. Ich  mag denken was sie schreiben ist kitschig unecht. Kompetenz kann ich nur  zeigen indem ich ihre Grammatik und Rechtschreibung beurteile. Es ist so  wenn ich Spitzensport und Breitensport beurteilen will.

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   Zwei andere Lyriker leben innerlich in einem tiefen dunklem Loch, auf sie trifft der Satz zu. "würde sie nicht schreiben würde sie wahnsinnig" sie  sind es vielleicht auch. nach außen hin funktioniert sie im Alltag des  Lebens, sie schreibt fantastische Gedichte von einer oft nicht  nachvollziehbaren Tiefe und Individualität. Auch sie haben im gewissen  Rahmen die Kompetenz des Wissenden.  Der eine schreibt wirklich fantastische Gedichte, sieht man den Menschen dahinter zeigen sich die Tiefen seins Schmerzes.

 Der andere ist in einem Zustand der geistigen Verwirrung und (ich behaupte  jetzt dafür kompetent zu sein das zu Beurteilen). er und reiht Worte aneinander, stößt Laute aus wie ein kleines Kind das nicht reden kann.  Seine Texten haben sicher keine lyrische Bedeutung für andere. Die Texte  helfen ihm aber zu leben, zu überleben, im Alltag einigermaßen zu funktionieren. Wo liegt da die Kompetenz? 

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   Wissen ist Macht, Wissen wird von vielen als Herrschaftsinstrument eingesetzt. Die Kompetenz wird oft eingesetzt um zu herrschen. Denk dir  Spielregeln aus, wer sich daran hält hat die Kompetenz, wer nicht ist  inkompetent und ich kann mich über ihn stellen?

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  Geht man von Kompetenz aus ist es so, das eine große Mehrheit im Internet  "nur" ihre eigentlich sehr privaten Gefühle und Stimmungen veröffentlicht.  Diese Texte die dann entstehen haben für den Schreiber eine tiefe zu  respektierende Bedeutung. Im Sinne der Literaturgeschichte sind sie aber  unbedeutend. Da das Internet offen ist, gibt es viele die ähnliches tun,  die durchs Internet surfen, gleichgesinnte finden, Kontakte pflegen, darüber  reden so bekommen die Texte eine ihnen eigene Kompetenz.

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 Der Begriff Kompetenz ist auch unter dem Aspekt der Zeit zu betrachten..  Wer  kennt nicht die vielen Geschichten von den zu recht oder oft zu Unrecht  verkannten Künstler. Man hatte die Kompetenz von bestehenden  Maßstäben  ausgehend die Zukunft zu beurteilen, sie zu verurteilen, sie nicht zu  verstehen. Viele Künstler waren mit ihrem Geist, ihrem Werk der Zeit voraus  und es brauchte Zeit bis bei anderen die Kompetenz sich bildete dies zu  beurteilen, sie haben Geschichte geschrieben.

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Die Zeit gibt uns die Fähigkeit Kompetenz zu zeigen, das was Jahrzehnte  oft  Kulturen an Bedeutung überlebte kann beurteilt werden, die Schreiber waren  kompetent, sie haben Geschichte geschrieben.

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 Kompetenz verteilen, sie festlegen, dies ist immer wieder neu ein Versuch  dem Chaos neu zu begegnen (und ist immer wieder mit Inkompetenz  verbunden)  Es ist der Versuch das Chaos zu durchschauen und zu ordnen, einen  Standpunkt zu finden, springend von Stein zu Stein sich in die Zeit hinein  zu bewegen, kompetenter zu sein.

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Kompetenz verteilen, sie festlegen, dies ist immer wieder neu ein Versuch dem Chaos  neu zu begegnen (und ist  immer wieder mit Inkompetenz verbunden) Es ist  der Versuch das Chaos zu durchschauen und zu ordnen, einen Standpunkt zu finden, springend von Stein zu Stein in die Zeit hinein. 

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