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Montag, 16. September 2013

26.9.012

Viele der Ermordeten würden sich im Grab umdrehen“  - Das Iran-Tribunal im Dienst der Kriegslobby - Tina Becker - In den 1980er-Jahren tötete das theokratische Regime im Iran Tausende von Kommunisten, Sozialisten und Gewerkschaftern. Niemand wurde jemals dafür zur Rechenschaft gezogen, viele der Täter sitzen noch heute in ranghohen Positionen der Regierung. Die Etablierung eines „Iran-Tribunals”, das die Vorfälle in London jetzt untersucht, ist unter der iranischen Linken jedoch heftig umstritten. Als 1979 das iranische Volk endlich das verhasste Regime von Schah Mohammad Reza Pahlavi stürzte, geschah dies unter der Federführung der Linken. Hunderttausende von Sozialisten und Kommunisten hatten Streiks, Demonstrationen und Proteste organisiert, um den von den USA 1953 wieder ins Amt gehievten Monarchen loszuwerden – unter seiner Regentschaft hatten soziale Ungerechtigkeit und Armut dramatische Ausmaße angenommen. Doch die zerstrittene Linke war nicht in der Lage, den Aufstieg der Islamischen Republik unter Ayatollah Khomeini zu verhindern. Viele Sozialisten unterstützten ihn anfangs gar – schließlich war auch er ein „Antiimperialist”. Doch das Blatt wendete sich schnell, und Khomeini ordnete die Auslöschung der Opposition an. Zehntausende wurden verhaftet, gefoltert und zum Tode verurteilt. >>>

2.9.2012

Iran and Non-Aligned Movement (NAM) - Dr. Ludwig Watzal - Das Treffen der zirka 120 Blockfreien Staaten (NAM) in Irans Hauptstadt Teheran war alles andere als ein durchschlagender Erfolg für die iranische Regierung. Dessen Führungsriege war nicht nur schlecht beraten, indem sie auf das „zionistische Regime“, wie der Staat Israel in deren Terminologie genannt wird, eingedroschen, sondern auch den Fokus dieses Treffens nur auf den Konflikt um das Nuklearprogramm gelegt hat. Die Rede von Ayatollah Ali Khamenei wäre von den Delegierten besser aufgenommen worden, wenn er auf die zentralen Themen menschlicher Existenz auch eingegangen wäre, wie z. B. Bevölkerungswachstum, globale Umweltzerstörung, Globalisierung, zunehmende Verarmung gerade der Mitgliedstaaten der NAM, Geburtenkontrolle, globaler Klimawandel, westlicher Neokolonialismus usw. Über ein Drittel seiner Redezeit widmete er den Missetaten des „zionistischen Regimes“ gegenüber den Palästinensern und den USA als Israels Schutzmacht. >>>



Gipfel der Blockfreien Staaten verteidigt Palästina, den Frieden und die friedliche Nutzung der Atomenergie - Die Aufmerksamkeit der Blockfreien Staaten richtete sich auf die Unterstützung der Anerkennung des Staates Palästina, das Recht der Entwicklungsländer auf die friedliche Nutzung der Atomenergie und einen nachhaltigen Frieden in der Welt. Nachrichtenmedien im Iran, dem Gastgeber des XVI. Gipfels der Blockfreien Staaten vom 26. bis 31. August 2012, betonten heute die Priorität dieser Themen in der Schlusserklärung der Konferenz, an der mehr als 45 Staats-, Regierungschefs und Vizepräsidenten teilgenommen haben.

Das Dokument, mit 11 Kapieln und mehr als 700 Paragrafen, unterstrich die Besorgnis der Mandatare und weiterer Würdenträger aus 150 Ländern – 120 Mitglieder und Beobachter – über die aktuelle internationale Situation und die Probleme, unter denen die Welt leidet.

"Die Besatzung Palästinas und die vom zionistischen Regime (Israel) in den besetzten Gebieten begangenen Verbrechen waren immer die Wurzel der Spannungen im Nahen Osten", unterstrichen die Unterzeichner der bereits sogenannten Erklärung von Teheran. Sie fügten hinzu, dass jegliche Lösung zur Beendigung des Konflikts Wege zur Beendigung der Besatzung und Wiederherstellung der unveräußerlichen Rechte der palästinensischen Nation beinhalten muss. Von diesen Rechten wurde besonders das Recht der Palästinenser auf "Selbstbestimmung und Errichtung eines lebensfähigen und unabhängigen Staates mit Jerusalem, dem heiligen Al-Quds, als seine Hauptstadt" hervorgehoben – nur so, wird gesagt, wird es einen nachhaltigen Frieden in der Region geben.

Ebenso unterstrich die Erklärung die Tatsache, dass Atomwaffen "die unmenschlichste aller Waffengattungen" seien und bestätigte, dass der Nicht-Verbreitungspakt keine Rechtfertigung dafür sei, dass die Großmächte enorme Arsenale unterhalten und verteidigte darüber hinaus "das absolute Recht aller Entwicklungsländer Atomtechnologie zur friedlichen Nutzung zu entwickeln, zu forschen, zu produzieren und zu verwenden. Die Würdenträger bekräftigten die Gültigkeit der Gründungsprinzipien der Bewegung der Blockfreien Staaten und verpflichteten sich, große Anstrengungen zu unternehmen, um eine Welt aufzubauen, in der Frieden, Zusammenarbeit, Gleichheit und Wohlergehen herrschen.

Das Fernsehen und die wichtigsten staatlichen Nachrichtenagenturen Irans berichteten kurz, die Blockfreien Staaten hätten die Bedeutung des Aufbaus eines universell handzuhabenden gerechten, transparenten und nicht ausschließenden Systems auf der Grundlage der Zusammenarbeit aller Länder hervorgehoben. Auf diese Weise, meint der Text, könnte man die derzeitigen Herausforderungen und die Sicherheit(sprobleme) sowie die Bedrohungen für die Umwelt, den Klimawandel, die Immigration und die epidemischen Krankheiten angehen. Zur Lösung dieser Probleme, heißt es weiter, muß darauf hingewiesen werden, dass das derzeitige Vorgehen bei internationalen Beschlussfassungen zu Friedens- und Sicherheitsthemen "fehlgeschlagen ist und einer dringenden Änderung bedarf", angefangen von einer umfassenden Reform der UNO.

Die Bewegung der Blockfreien beklagte außerdem den Rassismus und die ethnische Diskriminierung als "eindeutige Verletzungen der Menschenwürde" und verlangte geeignete Maßnahmen und ernsthafte Beschlüsse, um Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und die neuen Formen der Slaverei und des Menschenhandels zu bekämpfen. Die sechs Konferenztage (mit Experten, Außenministern und Staatschefs) zusammenfassend, sagte der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi, die Mitgliedsstaaten der Blockfreien-Bewegung müssten nun "von den Worten zu Taten schreiten", damit das, was vereinbart wurde, auch Gültigkeit habe. Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=40489 aus dem Spanischen übersetzt von K.N.
 


 

Ex-Richter: Iran-Angriff würde Israels Zukunft gefährden - Der ehemalige Leiter einer israelischen Untersuchungskommission hat scharf vor einem möglichen Angriff auf den Iran gewarnt. Eliahu Winograd sagte dem israelischen Armeesender am Sonntag, eine Attacke auf die iranischen Atomanlagen könnte Israels Zukunft gefährden. Der ehemalige Richter war Leiter einer Expertenkommission, die Israels militärischer und politischer Führung schwere Fehler während des Libanonkriegs von 2006 vorgeworfen hatte. Winograd äußerte Misstrauen hinsichtlich möglicher Entscheidungen von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu >>>



Netanyahu's Kennedy moment - While Netanyahu's inner circle is agreeing with him, rest of the country seems to be increasingly united in opposition. - Watching the conflict between Iran and Israel escalate, it's hard not to draw analogies and lessons from history. Indeed, Netanyahu's thinking in this regard is very much anchored in the past: "The year is 1938 and Iran is Germany", time and again he has warned. Such analogs provide leaders with a quick and handy "user manual": a way to sell a desired policy path and provide a platform for action. Yet as mental shortcuts, analogs could easily lead to unwanted outcomes. Crucial decisions, like going to war, could be based on paying attention to the wrong lessons, or making a false comparison between two different situations. Indeed, it is neither 1938 (Iran is far from having a bomb or a delivery system) nor is Iran Nazi Germany (Iran's military budget is fraction of that of Israel and the US). Claiming so, however, leaves no room for any response save military force. >>>

21.8.2012 - Leading Israeli Nuclear Scientist Proposing Closing Dimona in Return for Ending Iranian Nuke Program - Richard Silverstein - Uzi Even, one of Israel’s leading nuclear scientists, proposed in an article in Maariv (the Alternative Information Center also covered the story) that Israel offer to shut down its Dimona reactor in return for Iran closing ending nuclear research for military purposes. It’s a radical, far-reaching and innovative proposal which, for that reason, has no hope of being adopted. Israel’s leaders have no interest in shutting Dimona, even if they could end the threat of Iranian nuclear weapons. They’d far prefer to destroy the facilities militarily and so not to have to engage in any negotiations with the Iranians or to be beholden to them in any way. >>>


Israel/Iran: Nur noch kurze Stille vor dem Sturm? - Erich Gysling - Die Realpolitik in den USA und in Israel könnte zu einer Katastrophe im Nahen und Mittleren Osten führen. Eine Analyse. - Die Geschichte hat zwei Geschichten: jene, welche Juden / Israeli anerkennen und verinnerlicht haben, und jene der Palästinenser. Mehrheitlich mit jener der Palästinenser identisch ist jene der anderen Araber – mehrheitlich deckungsgleich mit jener der Israeli / der Juden ist die Geschichtsauffassung der Westeuropäer und der US-Amerikaner. Zwei Sichtweisen auf die gleiche Geschichte – dem entsprechen zwei Sichtweisen hinsichtlich der gegenwärtigen Problematik und der Thematik Israel - Palästinenser / Araber und Iran. >>>

Nein zum Krieg gegen den Iran!


 

Das Grass-Gedicht: Wo ist die deutsche Friedensbewegung? Wo die deutsche Linke?  - Niema Movassat - Ich möchte Günter Grass danken. Danken für sein aufrüttelndes Gedicht. Danken für seine klaren Worte. Danken für seinen Mut, zu sagen, was man sagen muss. Wir stehen vor einem neuen Krieg im Nahen Osten. Einem Krieg, der alles, was bisher in der Region passiert ist, in den Schatten stellen kann.  Man hatte das Gefühl, die Mahner in diesem Land sind verstummt, die deutschen Medien seit Jugoslawien 1999 auf Krieg geprobt. Dann kam Grass und mahnte – und ein Tagesschau-Kommentar kritisierte die „meinungspolizeilichen Maßnahmen“ gegen ihn. Ein Schimmer Hoffnung keimt auf. Die Hoffnung, Widerstand gegen den drohenden Krieg entwickeln zu können und eine breite Öffentlichkeit gegen den Krieg zu erreichen und zu organisieren. Es ist an der deutschen Friedensbewegung und der deutschen Linken nun in die Offensive zu gehen. Grass hat es geschafft, der herrschenden deutschen Politik einen gewaltigen Strich durch die Rechnung zu machen. Diese hoffte, schweigen zu können über das, was demnächst passieren könnte – nämlich ein verheerender Krieg im Nahen Osten. Sie hat gehofft, verschweigen zu können, dass es ihre Waffen sein werden, die dabei zum Einsatz kommen werden, so v.a. ihre atomar gerüsteten U-Boote. Doch was tut die deutsche Friedensbewegung, was tun zahlreiche Linke? Einige freuen sich über Kommentare wie den von Frank Schirrmacher in der FAZ oder noch besser über den Antisemitismus-Vorwurf des islamophoben Berufspolemikers Henyrk M. Broder in der WELT. >>>

Sonderseiten - Der Iran zwischen den Zeiten >>>
Sonderseite - Günter Grass - Was gesagt werden muss >>>

20.8.2012 - Obamas Erpresser - Netanjahu läßt USA Forderungen für Verzicht auf Krieg gegen Iran präsentieren - Knut Mellenthin - Seit Wochen rätselt die Welt, wie ernst es Premier Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak mit ihren Kriegsdrohungen gegen Iran ist. Am Wochenende stellte die israelische Regierung der US-amerikanischen Öffentlichkeit die Forderungen vor, deren Erfüllung sie vielleicht dazu bewegen könnte, sich mit dem »Präventivschlag« noch ein bißchen zu gedulden – wenigstens bis nach der Präsidentenwahl am 6. November. Was Barack Obama tun könnte, um die Hitzköpfe Netanjahu und Barak fürs erste zu beruhigen, erläuterten Dennis Ross am Freitag in der New York Times und Amos Jadlin am Sonnabend in der Washington Post. Der 63jährige Dennis Ross hat während seines gesamten politischen Lebens zwischen Posten in der US-Administration und der Pro-Israel-Lobby gependelt. Zu Beginn von Obamas Amtszeit war er dessen führender Nahost-Berater. Seit November 2011 arbeitet er wieder an maßgeblicher Stelle des Washington Institute for Near East Policy (­WINEP), einer Filiale des ­AIPAC, der offiziellen Pro-Israel-Lobby in den USA. Der 1951 geborene Amos Jadlin leitete von 2006 bis November 2010 den israelischen Militärgeheimdienst. Derzeit ist er Direktor des Instituts für Nationale Sicherheit der Universität von Tel Aviv. Ross fordert in seinem Kommentar die US-Regierung auf, den israelischen Streitkräften rasch alle gewünschten Waffen und Informationen für einen Angriff zur Verfügung zu stellen. Ausdrücklich nennt er bunkerbrechende Bomben und Auftank >>>


Peres: Schlaflose Nächte wegen israelischer Angriffspläne - Israels Präsident besorgt über mögliche Eskalation im Konflikt mit Teheran - Der mögliche militärische Alleingang Israels gegen das iranische Atomprogramm raubt Präsident Shimon Peres den Schlaf. "Was im Falle eines einseitigen israelischen Angriffs passieren könnte, beunruhigt mich so sehr, dass ich nicht mehr schlafen kann", zitierte ihn die Zeitung "Jediot Achronot" am Sonntag. >>>


Peres kritisiert Netanjahus Iran-Politik - Peter Münch - Lange Zeit hatte sich Israels Präsident Peres loyal gegenüber seinem Premier gezeigt. Doch damit scheint Schluss zu sein. In einer Fernsehansprache kritisiert er offen Netanjahus Alleingang beim Konflikt mit Iran. Am Donnerstag feierte Schimon Peres offiziell seinen 89. Geburtstag. Er hatte dazu Schüler und Studenten ins Städtchen Yeroham eingeladen, der alte Präsident Israels umgibt sich gern mit jungen Menschen. Zur Feier des Tages gab es eine üppige Torte, und Peres bedankte sich mit einer Rede zu seinem Lieblingsthema: "Mein Wunsch", so sagte er, "ist derselbe wie jedes Jahr: Dass es Frieden geben möge für die Kinder Israels." Warme, unverfängliche Worte waren das aus gegebenem Anlass, doch am Abend legte Peres noch einmal deutlich nach. Statt vom Frieden sprach er in einem Fernsehinterview vom Krieg - und krachend fuhr er damit dem Premierminister in die Parade. >>>


Israeli Official Refuses to Deny Authenticity of Iran Attack Plan Document - Richard Silverstein - Amidst the barrage of hostility and derision here (in the comment threads) and elsewhere that greeted my publication of an Israeli government plan for an attack on Iran, I had one response which clinched my case that the document was genuine: no Israeli official had denied its authenticity. It turns out that while I was right in principle, an official had commented on the document. I didn’t discover this until tonight. In the Jerusalem Post last Wednesday, its far-right columnist, Herb Keinon, wrote this on the subject: One government official said there is “a lot of press speculation out there, and everyone has their ‘secret source.’ It is not the government’s policy to comment on any piece of speculation.” Keinon actually wrote that this constituted a “dismissal” of my report. But that’s not so. If you review the statement, the official refused to comment at all and merely called a great deal of commentary about Israel’s plan regarding Iran “speculation.” >>>

19.8.2012 - Israelis Against War on Iran - Stephen Lendman - Polls show most Israelis and Americans oppose war with Iran. Political leaders pay no attention nor ask why Iran, with or without nuclear weapons, would strike Israel or any other country? Iran hasn't attacked another nation in over 200 years. It threatens none now. It's not developing or producing nuclear weapons. Washington, Israeli, and most other world leaders know it. Iran's nuclear program is red herring cover. It's used as pretext to replace an independent state with a subservient pro-Western one. It's also about furthering Israeli regional dominance. Waging full-scale war on Syria and/or Iran is madness. War with either country is all lose, no gain, and potential catastrophic consequences if things spin out of control. Warmongers push ahead with plans anyway. >>>



Iranischer General: Angriff würde Ende Israels bedeuten - Präsident Peres und israelische Regierung uneins über militärischen Alleingang -  Ein hochrangiger iranischer Kommandant hat Israel gewarnt, sollte es seine Angriffsdrohungen gegen den Iran wahr machen, würde dies das "Ende des künstlichen zionistischen Regimes" bedeuten. >>>



Schatten-Krieg Israel gegen Iran - Die Angst wächst - Thomas Frankenfeld  - Die Angst vor einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und Iran wächst. Dabei ist die Schlacht schon im Gange. - Die Großoffensive gegen den Iran beginnt mit einem Cyber-Angriff in bislang nicht gekanntem Ausmaß. In einem koordinierten Schlag gegen das Internet, das Telefonsystem, Radio und Fernsehen, Kommunikationssatelliten und das Glasfaserkabelnetz, an dem wichtige Einrichtungen hängen, werden ausgeschaltet. Dazu zählen auch die unterirdischen Raketenbasen in Khorramabad und Isfahan. Das iranische Stromnetz wird mit Graphitfaser-Waffen, etwa der Typen CBU-94 "Blackout" und BLU-114 "Soft Bomb", ausgeschaltet. Über die technisch streng geheime Funktionsweise dieser US-Bomben ist bekannt, dass sie in der Luft Submunition in der Größe von Cola-Dosen freisetzen, die über E-Werken und Transformatorstationen Mengen von beschichteten Graphitfasern ausschütten,  >>>

18.28.2012 - Krieg gegen Iran wäre "völkerrechtswidriger Angriff" - Nahostexperte Michael Lüders über die Angriffspläne Israels auf iranische Atomanlagen - Audio und Text - Michael Lüders im Gespräch mit Christine Heuer - Israel plant, die Atomanlagen im Iran zu zerstören. Die USA mahnen zur Zurückhaltung. Die reine Mutmaßung, der Iran könne Atombomben entwickeln, reiche als Grund für einen solchen völkerrechtswidrigen Angriff nicht aus, kritisiert auch der Nahostexperte Michael Lüders und befürchtet verheerende Folgen. >>>

 

Wahnsinnig oder verrückt ? -  Uri Avnery - BENJAMIN NETANJAHU  mag  verrückt sein, aber er ist nicht wahnsinnig. Ehud Barak mag wahnsinnig sein, aber er ist nicht verrückt. Also: Israel wird den Iran nicht angreifen. ICH HABE es schon früher gesagt und ich werde es wieder sagen, selbst nach dem endlosen Gerede darüber. Tatsächlich ist über keinen Krieg so  viel geredet worden, bevor er stattfand. Um die klassische Filmzeile zu zitieren; „Wenn du schießen musst, dann schieße!  Rede nicht!“ Von allem Gerede Netanjahus über den unvermeidlichen Krieg ragt einer seiner Sätze  heraus:  „Im Untersuchungskomitee nach dem Krieg werde ich selbst die Verantwortung übernehmen, ich und ich allein!“ Ein sehr enthüllendes Statement.

Erstens:  ein Untersuchungskomitee wird nur nach einem militärischen Fehlschlag ernannt. Nach dem Unabhängigkeitskrieg 1948 gab es kein solches Komitee, auch nicht nach dem Sinai-Krieg 1956 und nach dem Sechstagekrieg 1967. Es gab jedoch Untersuchungskomitees nach dem Jom Kippur-Krieg  1974 und den Libanonkriegen 1982 und 2006. Indem er  das Gespenst eines anderen Komitees heraufbeschwört, behandelt Netanjahu unbewusst diesen Krieg als einen unvermeidbaren Fehlschlag.

Zweitens: nach israelischem Gesetz ist die ganze Regierung Israels Oberkommandeur der Armee. Nach einem anderen Gesetz tragen alle Minister die „kollektive Verantwortung“.  Das TIME-Magazin, das immer lächerlicher wird, mag „König Bibi“ krönen, aber wir haben noch keine Monarchie. Netanyahu ist nicht mehr als der primus inter pares - der erste unter Gleichen.

Drittens:  in seinem Statement drückt Netanjahu  grenzenlose Verachtung gegenüber seinen Ministerkollegen aus. Sie zählen nicht.
Netanjahu betrachtet sich selbst als modernen Winston Churchill. Ich kann mich nicht erinnern, dass der, nachdem er das Amt übernommen hatte, verkündigte: „Ich bin verantwortlich für die nächste Niederlage.“ Selbst in der verzweifelten Situation  jener Zeit glaubte Churchill an den Sieg. Und das Wörtchen „ich“ kam nicht groß in seiner Rede vor. BEI DER täglichen Gehirnwäsche wird das Problem in militärischen Termini präsentiert. Die Debatte befasst sich  mit militärischen Fähigkeiten und Gefahren. >>>



Kriegsgeheul aus sicherer Entfernung  -  Peter Münch - Israel wagt im Konflikt um das iranische Atomprogramm einen riskanten Alleingang. Bisher steht Premier Netanjahu mit seinen Kriegsdrohungen auf breiter Front als Gewinner da. Doch das könnte sich schnell ändern - in dem Augenblick, in dem er vom Wort zur Tat schreitet. - Die sicherste Art, einen Krieg zu gewinnen, ist, ihn gar nicht erst zu führen. Im vorgelagerten Dickicht der Drohungen und Sanktionen lässt sich so manche Schlacht auch ohne Blutvergießen schlagen. Siege werden hier mit kühlem Kopf und strategischem Geschick erzielt, nicht mit Bombenhagel und Raketenfeuer. Auch in Israel weiß man, dass ein Krieg das Ende von Sicherheit und Planung, also unkontrollierbares Risiko bedeutet. Wenn die Führung in Jerusalem also klug ist, dann dient das anschwellende Kriegsgeheul Richtung Teheran dem Ziel, mit maximaler Drohkraft eben diesen Krieg zu vermeiden. Die Frage ist nur, ob diese Führung wirklich klug ist. >>>
 


Israel: "Wir können das nicht alleine machen" - Ben Segenreich - Israelische Politiker geben sich jetzt empört darüber, dass das seit einigen Tagen wieder besonders lautstarke Mediengetrommel über einen möglichen Angriff auf den Iran Israels Schwächen bloßlegen könnte. Doch es waren Indiskretionen und Andeutungen von Amtsträgern gewesen, die die nervöse Debatte im Sommerloch überhaupt angeworfen hatten. Meinungsverschiedenheiten über "die schwerste Entscheidung, die Israel je zu treffen hatte", wie es in Kommentaren heißt, treten auch an der obersten Spitze zutage. "Es ist uns klar, dass wir das allein nicht machen können", bremste der 89-jährige Staatspräsident Donnerstagabend in einem Interview die Ambitionen >>>

 

Israelis fordern Piloten auf, einen möglichen Befehl zum Angriff auf den Iran nicht zu befolgen - Mehr als 400 Israelis haben eine Petitition unterschrieben, die heute erschien und in der die Piloten der israelischen Streitkräfte zur Befehlsverweigerung aufgerufen werden, wenn man von ihnen verlangt den Iran anzugreifen. Zu den Unterzeichnern gehören mehrere Professoren, Leiter von Menschenrechtsgruppen, Schriftsteller und einfache Bürger, teilt die Times von Israel auf ihrer Webseite mit.

Die Petition, ein Vorschlag mitten in den sich überschlagenden Erklärungen israelischer Funktionäre über einen Angriff auf den Iran, besagt, dass ein Angriff auf den Iran Israel schaden würde und die Piloten gefangen genommen werden könnten. "Tief beunruhigt wegen der Situation, die Israel mit dem Iran eingeht, wenden wir uns an Sie", sagt die Petition. "Wir kennen Ihre Namen nicht, aber wir wissen, dass in diesem Augenblick unser Schicksal und unsere Zukunft in Ihren Händen liegt."

Die Unterzeichner deuten an, dass ein Befehl zum Angriff auf den Iran "in den nächsten Wochen" kommen könnte, und dass ihr Aufruf deshalb "Dringlichkeit" habe. "Dieser mögliche und entscheidenden Befehl könnte sehr bald kommen. Sie haben immer die Option ihn zu verweigern", sagt die Petition. Das Dokument weiss um die ernsten Konsequenzen einer Befehlsverweigerung in der israelischen Armee, aber es betont mit Nachdruck, dass es sich um eine außergewöhnliche Situation handle. Die Autoren nennen noch weitere Gründe dafür, den Iran nicht anzugreifen, wie mögliche Vergeltungsschläge gegen israelische Städte, die Möglichkeit eines Angriffs mit Atomwaffen, die Folgen für die Wirtschaft und die Befürchtung, die israelischen Piloten könnten in Gefangenschaft geraten.

Professor Menachem Mautner, ehemaliger Professor an der Universität von Tel Aviv, unterschrieb die Petition auch und sagte, er sei wegen (der Möglichkeit) eines unilateralen Angriffs ohne die Unterstützung der USA sehr besorgt. "Ich werde alles unterschreiben, was die größte Katastrophe, in die sich Israel seit seiner Gründung begibt, vermeiden kann", sagte Mautner gegenüber der Tageszeitung Makor Rishon.
Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=40202  aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer

 

Plant Israel einen High-Tech-Krieg gegen den Iran? - Ein US-Blogger veröffentliche Details über angebliche Pläne Israels. Demnach solle der Iran-Angriff "mit einem koordinierten Schlag unter Einschluss bisher nie gesehener Cyber-Attacken beginnen". - (...) Der US-Blogger Richard Silverstein hat Details eines angeblichen israelischen Plans für einen Angriff auf den Iran veröffentlicht. Das Papier zeichne das Bild eines High-Tech-Krieges, bei dem sich nur wenige israelische Piloten in Gefahr begeben müssten, schreibt die Zeitung "Jediot Achronot“ am Mittwoch unter Berufung auf Silversteins Blog "Tikun Olam“.(...) Nach diesen Unterlagen solle der Iran-Angriff "mit einem koordinierten Schlag unter Einschluss bisher nie gesehener Cyber-Attacken beginnen“. Der iranischen Führung solle die Fähigkeit genommen werden, zu wissen, was im eigenen Land vor sich geht. Dann sei die Zerstörung von Atomanlagen und anderer wichtiger Anlagen durch Raketen und die Luftwaffe vorgesehen. Hochrangige iranische Militärs und Geheimdienstleute sollten gezielt getötet werden. >>>

National Intelligence Leaks and the Hasbarafia - Richard Silverstein  >>>-
Bibi Secret War Plan - Richard Silverstein - >>>

 

An der israelisch-libanesischen Grenze hat sich mitten im verbalen Krieg zwischen Kommandanten der israelischen Armee und Funktionären der Hisbollah die Spannung erhöht. Quellen, die nicht genannt werden wollten, wiesen darauf hin, dass Israel seine Patrouillen und Beobachtungsmissionen an der Grenze intensiviert habe und die Hisbollah in Alarmbereitschaft stünde. Der Vizepräsident des Exekutivrates der Hisbollah,  Scheich Nabil Qaooka, wies am Mittwoch in einer Rede zum Jerusalemtag in Kfar Chuba darauf hin, dass die Raketen der Hisbollah jede israelische Stadt und jede Siedlung erreichen könnten. "Falls Israel den Iran angreift, wird die Hisbollah unerschütterlich zu ihm (Iran) halten, denn der Iran ist die Partei, die dem Widerstand im Libanon und in Palästina Waffen liefert", sagte Qaook. Israelische Medien zitierten als Antwort einen hohen Offizier, der der Hisbollah rät, "die Stärke der israelischen Armee nicht erproben zu wollen, denn sie hat sich weiter entwickelt und dieses Mal wird der Schlag sehr schmerzhaft sein".
aus dem Spanischen übersetzt und gekürzt: K. Nebauer
 http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=40203


Hezbollah says its 'precision rockets' could kill tens of thousands of Israelis - Hassan Nasrallah, speaking at a Jerusalem Day rally in Beirut, warns 'Zionists' against attacking Iran, says his group is capable of hitting sensitive targets in Israel. - The Iranian-backed Lebanese group Hezbollah said on Friday it could kill tens of thousands of Israelis by striking specific targets in Israel with what it described as precision-guided rockets. >>>

 

Sonderseiten Iran >>>
Aufruf an israelische Soldaten, Kriegsverbrechen zu stoppen >>>
Kriegsdienstverweigerer - Seruvniks - Refuseniks >>>

Israelis Against War on Iran - Stephen Lendman - Polls show most Israelis and Americans oppose war with Iran. Political leaders pay no attention nor ask why Iran, with or without nuclear weapons, would strike Israel or any other country? Iran hasn't attacked another nation in over 200 years. It threatens none now. It's not developing or producing nuclear weapons. Washington, Israeli, and most other world leaders know it. Iran's nuclear program is red herring cover. It's used as pretext to replace an independent state with a subservient pro-Western one. It's also about furthering Israeli regional dominance. Waging full-scale war on Syria and/or Iran is madness. War with either country is all lose, no gain, and potential catastrophic consequences if things spin out of control. Warmongers push ahead with plans anyway. >>>



Iranischer General: Angriff würde Ende Israels bedeuten - Präsident Peres und israelische Regierung uneins über militärischen Alleingang -  Ein hochrangiger iranischer Kommandant hat Israel gewarnt, sollte es seine Angriffsdrohungen gegen den Iran wahr machen, würde dies das "Ende des künstlichen zionistischen Regimes" bedeuten. >>>



Schatten-Krieg Israel gegen Iran - Die Angst wächst - Thomas Frankenfeld  - Die Angst vor einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und Iran wächst. Dabei ist die Schlacht schon im Gange. - Die Großoffensive gegen den Iran beginnt mit einem Cyber-Angriff in bislang nicht gekanntem Ausmaß. In einem koordinierten Schlag gegen das Internet, das Telefonsystem, Radio und Fernsehen, Kommunikationssatelliten und das Glasfaserkabelnetz, an dem wichtige Einrichtungen hängen, werden ausgeschaltet. Dazu zählen auch die unterirdischen Raketenbasen in Khorramabad und Isfahan. Das iranische Stromnetz wird mit Graphitfaser-Waffen, etwa der Typen CBU-94 "Blackout" und BLU-114 "Soft Bomb", ausgeschaltet. Über die technisch streng geheime Funktionsweise dieser US-Bomben ist bekannt, dass sie in der Luft Submunition in der Größe von Cola-Dosen freisetzen, die über E-Werken und Transformatorstationen Mengen von beschichteten Graphitfasern ausschütten,  >>>

17.8.2012 - Streit um iranisches Atomprogramm - USA beenden Israels Angriffshoffnungen - US-Verteidigungsminister Panetta glaubt nicht, dass Israel den Iran alleine angreifen kann. - "Israel kann das iranische Atomprogramm nicht alleine zerstören" - mit dieser Einschätzung hat der US-Verteidigungsminister den israelischen Angriffsambitionen ein Ende gesetzt. Laut Medienberichten wollen die USA die Diskussion auf die Zeit nach der Präsidentenwahl verschieben. - Sebastian Engelbrecht, ARD-Hörfunkstudio - Der Schrecken, den die israelische Führung weltweit verbreitete, hat vorläufig ein Ende. Der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta und sein Generalstabschef Martin Dempsey haben der israelischen Armee die Fähigkeit abgesprochen, im Alleingang die Atomanlagen des Iran zu zerstören. >>>

Audio - USA beenden Israels Angriffshoffnungen >>>

 

Experten halten Drohungen für ernst - Israel-Iran-Konflikt hat „Potenzial für Weltkrieg“ - Israel droht mit einem Angriff auf den Iran. Experten halten das für viel mehr als bloßes Säbelrasseln. Die Folgen einer Attacke seien unabsehbar, schlimmstenfalls könnten viele andere Länder mit in einen Krieg gezogen werden. - Dass Israel dem Iran mit einem Angriff auf seinen Atomanlagen droht, ist nichts Neues. Doch in den vergangenen Tagen drangen Informationen an die Öffentlichkeit >>>

 

Poll: Most Israelis oppose attack on Iran nuclear facilities - Survery conducted by Israel Democracy Institute and TAU Mediation and Conflict Resolution program finds only 27% of Jewish Israeli support strike, and most think it's unlikely Israel will soon attack. - Tomer Zarchin and Dan Even - A majority of Jewish Israelis oppose an attack on Iran's nuclear facilities without U.S. cooperation, and think it is unlikely Israel will soon launch a unilateral strike against the Islamic Republic, a poll released Thursday has found. Some 61 per cent of those questioned oppose an Israeli strike, compared to 27 per cent in favor >>>



National Intelligence Leaks and the Hasbarafia - Richard Silverstein  - UPDATE: My source has permitted me to publish the entire original Hebrew document, which you read here. The English translation is in yesterday’s post: When one publishes an important leaked Israeli government document as I have done, one has to expect a counter-attack from the hasbarafia. And it has come. I’m going to share a few words on the background of the document and address some of the scurrilous charges raised about this matter. Then I’m not going to address it again nor publish any further comments on it. About a week ago, I received the document from a known and trusted source who is, as I’ve often said here, a former Israeli government minister. It was in turn leaked >>>

 

Bibi Secret War Plan - Richard Silverstein - UPDATE: Here’s the link for my portion of the BBC Newshour segment in which I was interviewed about the Israeli government document. Israelis are posting a claim that the document I published is identical to a post published by Fresh, an Israeli gossip/news portal, a few days ago. It is not. My original IDF source leaked the post to a Fresh member and me at the same time. That person published a small portion of the original memo at Fresh, embellishing it with much material that was meant to disguise what it was and where it came from. I can’t ascribe motives to whoever published it at Fresh, but much of it fantasy and isn’t in the original document. This story is now a screaming headline in the Israeli media and at no point >>>


Israelische Autoren bedrängen Netanyahu - Sie fordern die Zustimmung des Kabinetts vor einem allfälligen Angriff gegen Iran. - In einem an Binyamin Netanyahu gerichteten Brief fordern zahlreiche israelische Autoren den israelischen Regierungschef auf, öffentlich zuzusagen, keinen Angriff gegen Iran zu befehlen ohne nicht zuvor die Zustimmung des Kabinetts erhalten zu haben. In dem Schreiben heisst es unter anderem: «Es ist kein Geheimnis, dass Sie und Verteidigungsminister Ehud Barak einen Militärschlag im Bestreben ins Auge gefasst haben, die nukleare Infrastruktur Iran zu schädigen. Ebenso wenig ist es ein Geheimnis, dass eine solche Aktion eine militärische Antwort nach sich ziehen wird, die Israel schaden >>>

13.8.2012 - Iran, Israel und die Kriegsgefahr in der Region - Clemens Ronnefeldt - Dr. Michael Lüders, langjähriger Nahost-Korrespondent der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" und häufiger Kommentator bei allen großen Fernseh- und Radiostationen in Deutschland, hat im April 2012 sein neues Buch veröffentlicht: "Iran. Der falsche Krieg. Wie der Westen seine Zukunft verspielt". Ich halte dieses Buch für eines der derzeit wichtigsten politischen Bücher überhaupt, u.a. auch deswegen, weil sich der Autor dazu entschlossen hat, in einer äußerst angespannten weltpolitischen Lage "Klartext" zu schreiben. Kritik verdient allein der Titel, der den Umkehrschluss nahelegt, es könne auch "richtige Kriege" geben - und im Gegensatz zum Inhalt des Buches eine eurozentristische Haltung einnimmt, während vor allem die Zukunft des Nahen und Mittleren Ostens derzeit zur Disposition steht. -   Michael Lüders schreibt:   "Spätestens seit dem 25. Januar 2012 konnte jeder, der es wissen wollte, erfahren, dass die Zeichen auf Krieg stehen. An dem Tag veröffentlichte die «New York Times» eine Innenansicht der israelischen Regierung in Sachen Iran. Aus der Feder von Ronen Bergman, dem israelischen Seymour Hersh (US-amerikanischer Starjournalist, Anm.: C.R.). Bergman zufolge hatte Verteidigungsminister Ehud Barak einen israelischen Angriff auf die iranischen Atomanlagen bereits für den 20. Januar angeordnet >>>



Israels Regierung verschärft Anti-Iran-Kurs - Iran, Iran, Iran: Sowohl in den israelischen Medien als auch in der Regierung gibt es kaum ein anderes Thema. Ob Israel wirklich noch vor der US-Wahl militärisch gegen Irans Atomprogramm vorgeht oder nur Druck macht, ist unklar. Doch die Berechnungen über Tote auf israelischer Seite sind ziemlich konkret. - Sebastian Engelbrecht - Israels Ministerpräsident Netanjahu lässt derzeit keine Gelegenheit aus, um vor dem Iran zu warnen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bereitet sich auf seine Weise auf den Kriegsfall vor. Das Kabinett beschloss unter seiner Leitung eine neue Geschäftsordnung. Nach dieser können künftig Kabinettsbeschlüsse auch per Telefon gefällt werden >>>

 

Israel: Nein zum Krieg! - André Scheer - Mit täglichen Demonstrationen protestiert die israelische Friedensbewegung gegen den Kriegskurs der Machthaber in Tel Aviv. Hunderte Menschen kamen am Sonntag abend vor dem Haus von Verteidigungsminister Ehud Barak zusammen und riefen Slogans wie »Nein zum Krieg« und »Keinen Angriff auf den Iran«. Neben Knessetabgeordneten des Linksbündnisses Hadash befand sich unter den Demonstranten auch der Filmregisseur Doron Tsabari. Gegenüber Medienvertretern zeigte er sich entsetzt über die Haltung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu >>>


 

Netanjahu macht Vertrauten zum Heimatschutzminister - In der Debatte um einen möglichen Angriff auf Iran bringt Israels Premier Benjamin Netanjahu einen Vertrauten in Stellung. Er nominiert Ex-Geheimdienstchef Avi Dichter als Chef des Heimatschutzministeriums. Der 59-Jährige gilt als Befürworter eines Militärschlags gegen Teheran. >>>



Kriegsstimmung in Tel Aviv - Israels Premier Netanjahu und Minister Barak wollen Angriff auf Iran - Knut Mellenthin - Israel bereitet sich auf einen nahe bevorstehenden Krieg gegen Iran vor. Die Medien des Landes berichten seit Tagen, daß Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak einen militärischen Alleingang noch vor der Präsidentenwahl in den USA Anfang November planen. Diese Idee stößt bei der Mehrheit der Experten auf Kritik. In der meistgelesenen israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth schrieben zwei ihrer erfahrensten Kommentatoren, Nahum Barnea und Shimon Shiffer, am Freitag: »Kein einziger Regierungsbeamter oder Militäroffizier und nicht einmal der Präsident unterstützt einen israelischen Angriff auf den Iran.« Dem Blatt zufolge wird damit gerechnet, daß dieser Krieg Israel pro Tag 375 Millionen Dollar kosten wird >>>
 


Israel will Verhandlungen mit Iran für gescheitert erklären lassen - Israels Vize-Außenminster Danny Ayalon will die diplomatischen Bemühungen zur Beilegung des Atom-Konflikts mit dem Iran international für gescheitert erklären lassen. Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschland "müssten offiziell eingestehen, dass die Gespräche gescheitert sind", sagte Ayalon dem Sender Israel Radio. Wenn Iran sein Atom-Programm nicht einstelle, sei nach einer solchen internationalen Erklärung klar, dass "alle Optionen auf den Tisch" lägen. >>>




Yossi Melman: Barak-Haaretz Claims About New Iranian Nuclear Advances Disputed - Richard Silverstein - Yossi Melman reports (Hebrew) at Walla that western and Israeli sources confirm that there are no major advances in the Iranian nuclear program, as was reported widely a few days ago by Barak Ravid in Haaretz thanks to leaks by Ehud Barak and Bibi Netanyahu. Melman says his sources claim that the leaks are a politically-motivated campaign by the prime minister’s and defense minister’s offices. Melman also claims that the U.S. is angry that Barak revealed classified intelligence data. Melman notes, as I wrote here recently, that there is no new report, but rather a partial report shared among various U.S. agencies, presumably before publication. Any serious intelligence official knows that such information is preliminary and subject to change as the various government entities hash out their positions about the data. Judgments are subject to modification and even reversal. The U.S. administration is none too happy that Barak was only too happy to go blabbing to his journalist friends about the contents of those discussions >>>

12.8.2012 - Iranian-Israeli Circle''Eigentlich müssten wir uns doch hassen'' - In Berlin haben Israelis und Iraner ein Anti-Kriegs-Bündnis geschlossen, das sich gegen Krieg, Sanktionen und Besatzung wendet. Den Atomstreit betrachten sie als einen künstlichen Konflikt, der den Regierungen beider Länder zum Machterhalt dient. - Marian Brehmer - Die starren Mauern zu durchbrechen, die Politik manchmal zwischen Menschen errichten kann, ist nicht immer leicht. Doch es gibt Menschen, die auferlegte Feindschaften wie den oftmals herauf beschworenen Antagonismus von Israel und Iran nicht hinnehmen wollen. Sind wir uns nicht eigentlich viel ähnlicher, als es uns unsere Regierungen weismachen wollen, fragen sie und setzen sich kreativ mit dem Thema "Identität" auseinander. Ein solcher Ausdruck von Menschlichkeit war die Kampagne eines israelischen Graphikdesigners im Frühjahr. Seinen Slogan "Iranians, we love you" verbreitete er über Facebook und bekam dafür ein gewaltiges Medienecho. In Berlin hat sich ein Bündnis aus israelischen und iranischen Studenten gebildet, die gemeinsam gegen die Kriegstreiberei ihrer Länder protestieren wollen. Der "Iranian-Israeli Circle" möchte über die Mechanismen hinter dem Atomkonflikt aufklären und wendet sich gegen "Krieg, Sanktionen, Besatzung und staatliche Unterdrückung". >>>



Die Anzeichen verdichten sich: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu plant einen Militärschlag gegen den Iran. Dieser soll noch vor der US-Wahl im November stattfinden. Der Entschluss sei schon „fast endgültig“. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu misstraue der Zusicherung von US-Präsident Barack Obama, Amerika werde eine mögliche iranische Atombombe notfalls mit militärischen Mitteln verhindern. Zu dieser Einschätzung kommen israelische Zeitungen. Die USA hätten Israel weder Pläne für ein militärisches Eingreifen vorgelegt noch habe Obama einen Angriff ausdrücklich zugesagt, falls Sanktionen und diplomatischer Druck keinen Erfolg haben. Außerdem sei Obama dafür bekannt, dass er Militäreinsätze nicht ohne Zustimmung der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga befehle. Dies alles habe Netanjahu zu der Überzeugung gebracht, dass Israel allein handeln müsse. >>>



Israelischer Bankchef warnt davor, dass ein Angriff auf den Iran eine Wirtschaftskrise verursachen könnte  Krieg ‚wäre sehr schwer in den Griff zu bekommen’ - Jason Ditz - Israelische Politiker haben gemeinsame Anstrengungen unternommen, die Auswirkungen eines einseitigen Angriffs auf den Iran herunterzuspielen, indem sie steif und fest behaupteten, das werde ein kurzer, schnell vergessener Konflikt mit nur ein paar hundert Opfern sein. Die Sichtweise des Governors der Bank of Israel Stanley Fischer hingegen war alles andere als rosig, und er machte darauf aufmerksam, dass Israel schnell in einer Wirtschaftskrise stecken würde, wenn der Angriff zu einem Krieg in der Region führt, was durchaus wahrscheinlich erscheint  >>>



Israel, Iran und der Atomkonflikt - Der Alarm der Demagogen - Seit der Veröffentlichung des jüngsten IAEA-Berichts ist das Säbelrasseln zwischen Teheran und Jerusalem lauter geworden. Neu sind die Drohgebärden beider Seiten aber keineswegs. Hintergründe von Joseph Croitoru - Auf israelischer Seite hat sich angesichts der Wirkungslosigkeit der westlichen Sanktionspolitik und der zunehmenden Bedrohung ein Gefühl von Machtlosigkeit ausgebreitet. Daraus versuchen rechte israelische Politiker schon länger Kapital zu schlagen. Als Benjamin Netanjahu, damals Oppositionschef, im April 2006 Ahmadinedschad wegen seiner Vernichtungsabsichten gegenüber Israel einen "modernen Hitler" nannte, ergänzte sein damaliger Gegenspieler, Ministerpräsident Ehud Olmert, nur zwei Wochen später mit der Bemerkung, "Irans Präsident spricht wie Adolf Hitler". >>>

 

Israelisch-iranische Friedenskampagne ''Israel liebt Iran'' - Liebesbomben für Teheran - Aller Kriegsrhetorik zum Trotz wollen Iraner und Israelis gemeinsam mit ihrer jüngst initiierten "Israel liebt Iran"-Kampagne einer friedlichen Lösung des Konfliktes Ausdruck verleihen. Sahar Namazikhah berichtet. Inspiriert vom israelischen Grafiker und Lehrer Ronny Edri und seiner "Israel liebt Iran"-Kampagne, deuten seit letzter Woche nun auch Iraner und Angehörige anderer Nationalitäten den Narrativ des Krieges zu dem einer "Liebesbombe" um. >>>
 

Facebook - Flirt mit dem "Feind" >>>
 

11.8.2012 - Netanyahu und Barak drängen auf Angriff - Iran soll noch vor US-Wahl bombardiert werden - Fehlende Unterstützung im Militär und Sicherheitskabinett  - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Ehud Barak befürworten einem Zeitungsbericht zufolge einen Schlag gegen die Atomanlagen des Iran noch vor der US-Präsidentenwahl im November. Allerdings fehle beiden Politikern dazu die entscheidende Unterstützung sowohl im Militär als auch im Sicherheitskabinett, berichtete die Zeitung "Yedioth Ahronoth" am Freitag. >>>


Israel erwägt Militärschlag gegen Iran vor November
- Israels Regierungschef Netanjahu will die Atomforschungen des Erzfeindes in Teheran möglichst noch vor der US-Wahl stoppen. Doch Generalstab und Geheimdienst zaudern. >>>

 


I
sraeli Activists Urge IDF Pilots to Refuse Orders to Attack Iran - Richard Silverstein - Israeli peace activists have created an online petition which calls for IAF pilots to refuse to participate in war against Iran. Though the pilot corps is among the most élite of the entire army, there is a long tradition of resistance within the IDF to serving the Palestinian and Lebanese Occupations. I’m including both the English and Farsi versions (thanks to Prof. Muhammad Sahimi for the translation) of the Call so that Iranians and English-speakers can read and disseminate it. Though Iranians undoubtedly know that there are those who oppose an Israeli war against them, it never hurts to remind them–and the world, that there is dissent within Israel about this course. >>>


 

Amerikanisch-israelischer Krieg gegen Iran: Der Mythos vom begrenzten Waffengang - James Petras - Washington und Tel Aviv glauben, daß ihr geplanter Angriff auf Iran ein „begrenzter Krieg“ sein würde mit einer begrenzten Zahl von Zielen und einer Dauer von wenigen Tagen oder Wochen – ohne ernste Konsequenzen.

Einführung

Die wachsende Gefahr eines amerikanisch-israelischen Militärschlags auf Iran beruht auf verschiedenen Faktoren:

1. Die jüngste Geschichte der militärischen Aktionen beider Länder in der Region
2. öffentliche Erklärungen amerikanischer und israelischer Politiker
3. jüngste und laufende Operationen gegen Libanon und Syrien, wichtige Verbündete Irans
4. Ermordungen von iranischen Wissenschaftlern und Sicherheitskräften durch terroristische Gruppen im Auftrag von Mossad und CIA
5. der Fehlschlag ökonomischer Sanktionen und diplomatischer Zwangsmaßnahmen
6. eskalierende Hysterie und extreme Forderungen an Iran zur Beendigung der ihm rechtlich zustehenden Uran-Anreicherung zu zivilen Zwecken
7. provokative Militär-„Übungen“ an der Grenze zu Iran und Kriegsspiele, die der Einschüchterung dienen, sowie eine Generalprobe für einen präventiven Angriff
8. mächtige Gruppen von Kriegsbefürwortern in Washington und Tel Aviv, einschließlich der größeren israelischen Parteien und der einflußreichen AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) in den USA, und schließlich
9. der „National Defense Authorization Act” (Obamas Orwell’scher Notstands-Erlaß vom 16. März 2012)
 

Der US-Propaganda-Krieg fährt auf zwei Gleisen:

1. Die dominante Botschaft betont, daß der Krieg nah ist und daß die USA gewillt sind, Zwang und Gewalt anzuwenden.
2. Auf dem zweiten Gleis richtet sich eine Handvoll ansonsten marginaler „sachkundiger Akademiker“ (oder progressiver Mitarbeiter des Außenministeriums) an die „liberale Öffentlichkeit“ und spielt die Kriegsdrohung herunter mit dem Argument, daß vernünftige Politiker in Tel Aviv und Washington sich bewußt seien, daß Iran über keine Nuklearwaffen oder die Fähigkeit, sie gegenwärtig oder in naher Zukunft zu produzieren, verfügt. Der Zweck dieses liberalen Zurückruderns besteht darin, die Mehrheit der Öffentlichkeit, die zusätzliche Kriegsvorbereitungen eindeutig ablehnt, zu verwirren und zu schwächen, und die wachsende Anti-Kriegs-Bewegung aus dem Gleis zu bringen.

Die Vernissage zur Ausstellung "Ein Blick Iran" am 15. Juli war ein voller Erfolg! - Der Foto- und Filmkünstler Benedikt Fuhrmann war überwältigt, als er am vergangenen Sonntagabend seine Ausstellung „Ein Blick Iran. Ein Land, da leben Menschen“ in der Münchner Kirche St. Maximilian eröffnete. Sechs Jahre lang hatte er auf den Moment gewartet, endlich die Bilder und Filme zeigen zu können, die er während seines einjährigen Aufenthaltes in Iran aufgenommen hatte. Seine Idee: dem „Feindbild Iran“ ein positives Bild entgegen zu setzen, das den Erfahrungen des Tölzer Filmemachers viel mehr entsprach als dasjenige, welches er aus den Medien kannte.

Die Resonanz auf Fuhrmanns Projekt war riesig, und das nicht nur im Internet, wo der Fotograf und Filmemacher mehr als 300 Sponsoren für die Realisierung der Ausstellung mobilisiert hatte. Bis auf den letzten Platz war die Kirche St. Maximilian im Münchner Glockenbachviertel zur Eröffnung der Ausstellung besetzt. Sogar in den Seitenschiffen und am Eingang drängten sich die Menschen auf zusätzlich herangeschafften Stühlen. Über 1000 Besucher zählte ein Bediensteter der Pfarrei bei der Vernissage, deren Programm nicht nur ein Friedensgebet der Religionen beinhaltete, sondern auch von den beiden namhaften persischen Künstlern Shahrokh Moshkin Ghalam und Hadi Alizadeh mit Darbietungen unterstützt wurde. Die Besucher waren derart begeistert, dass sie sich den Applaus und Bravo-Rufe nicht nehmen ließen.

Mit der Ausstellung „Ein Blick Iran“ appellieren Fuhrmann und die beteiligten Künstler an die Menschen zur friedvollen Völkerverständigung. Ein deutliches Signal hierzu setzte Ronny Edry, der als Begründer der Friedensinitiative „Israel loves Iran“ extra aus Tel Aviv angereist war. Ebenso die Vertreter von acht verschiedenen Religionsgemeinschaften aus der Landeshauptstadt, die unter dem Motto „Wir sind der Frieden“ beim Friedensgebet der Religionen ihre Gebete sprachen und sangen. Eine iranische Besucherin äußerte sich beeindruckt : „Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, dass ein Imam in einer katholischen Kirche den Koran rezitiert. Ein christlicher Priester, der öffentlich in einer Moschee betet, das wäre toll – wenn auch unvorstellbar.“

Während der vier Wochen, in denen die Ausstellung gezeigt wird, gibt es in der Konzertreihe „Ein Blick Iran. Live in Concert“ weitere Auftritte namhafter persischer Musiker und Musikerinnen in der Kirche St. Maximilian zu erleben. Informationen hierzu finden Sie im Anhang, Bilder und Dokumente können Sie sich jederzeit im Pressebereich von www.einblickiran.de (Login und Passwort: presse) herunterladen. - Dagmar Steigenberger - Presse // Ein Blick Iran
 

Ein Blick Iran": Multimedia-Ausstellung in München >>> 

Ein Blick Iran - Facebook >>>

Israel-Loves-Iran - Facebook >>>

Dokumentation - Facebook - Flirt mit dem "Feind"  >>>

 

Juli 2012 - Liebesbeziehung ohne Ehevertrag? - Ramon Schack - Trotz anhaltender Krise haben Israel und Iran mehr gemeinsame geopolitische Interessen, als die Nachrichtenlage vermuten lässt. Die versperrt den Blick auf die historische Perspektive, sowie auf die strategische Ausgangslage. Iran und Israel haben keine gemeinsame Grenze, haben nie Krieg gegeneinander geführt, stellen auch keine Gebietsansprüche auf das jeweilige Territorium des anderen Staates. Vielmehr gab es unter der Herrschaft des Schahs, vor allem seit den 1960er Jahren, eine enge informelle Beziehung, eine Art strategische Allianz, die von einem iranischen Diplomaten in jener Zeit als eine »Liebesbeziehung ohne Ehevertrag«, beschrieben wurde. Worauf basierten diese »Special Relations«, die besonderen Beziehungen, jener Zeit? Iran ist als schiitischer, nichtarabischer Staat in einer überwiegend arabischen und sunnitischen Umgebung zu einer gewissen Sonderstellung, ja zu einer Art Isolation verdammt. Die Beziehungen zu seinen arabischen und nichtarabischen Nachbarn waren reich an Spannungen, wobei der Iran in den letzten 200 Jahren keinen Angriffskrieg mehr geführt hat. >>>

Pro Asyl hat vor 14 Jahren einen 9-teiligen Bericht über die Herrschaftsverhältnisse im Iran fertigen lassen von Kazem Hashemi und Javad Adineh, Verfolgung durch den Gottesstaat - Menschen und ihre Rechte im Iran - Iranische Flüchtlinge in Deutschland. Pro Asyl, Deutschland, 1998: Teil 1, Geschichte; Teil 2, Strafrecht; Teil 3, Minderheiten; Teil 4, Menschenrechtsverletzungen; Teil 5, Staatsterrorismus; Teil 6, Iranerinnen und Iraner in Deutschland; Teil 7, Rückkehrer- und Abschiebungsfrage; Teil 8, Iranische Vereine und Organisationen in Deutschland; Teil 9, Iranische Flüchtlinge in Europa und Nordamerika 1990 - 1995. Permanent unter Iran - Quelle Thomas Immanuel Steinberg

“Why Iran Should Get the Bomb” - Dr. Ludwig Watzal - Die renommierte Zeitschrift ”Foreign Affairs” hat in ihrer Juli/August-Ausgabe einen Beitrag veröffentlicht, in dem für die atomare Bewaffnung Irans plädiert worden ist; für US-amerikanische publizistische Standards in Sachen Iran und Naher Osten ein bemerkenswerter Vorgang. Keinem anderen als dem “Grandseigneur” des Neorealismus in den Internationalen Beziehungen, Kenneth N. Waltz, wäre dies Ehre zuteil geworden. Hoffentlich dient dieser Beitrag nicht als “Feigenblatt”, um jetzt umso intensiver publizistisch gegen den Iran zu agitieren. Hatte sich doch die Zeitschrift für diejenigen hergegeben, die für den völkerrechtswidrigen US-amerikanischen Überfall auf Irak getrommelt haben. Es muss abgewartet werden, ob in Deutschland diese rationalen Argumente aufgegriffen werden oder ob einige führende Meinungsmacher dieses Landes weiter in irrationaler Dämonisierung des Iran verharren. >>>

Einblick gewinnen. ‚Ein Blick Iran‘ - Ein internationales Ausstallungsprojekt will die Verständigung zwischen den Menschen im Iran und der westlichen Welt fördern. - Afsane Bahar
Wir verweilen in einem Raum mit vielen Wänden.
In jeder Wand befinden sich zahlreiche Fenster,
zum Empfangen und zum Senden.
Jeder von uns hat ein Fenster geöffnet, zum Licht.
Und jeder Mund beschreibt sein eigenes Gedicht.
Wenn wir unsere Blicke und Einblicke zusammenführen,
können wir gemeinsam die Wahrheit umfassend berühren.

Feindbilder stellen eine der Grundlagen für das menschenverachtende Denken und Handeln dar. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion verlor ein tief verankertes Feindbild, das Jahrzehnte lang erfolgreich benutzt worden war, an Effektivität. Der globalisierte Neoliberalismus benötigte neue Möglichkeiten zur Irreführung und Ablenkung der Menschen.

So wurde der „Kampf der Kulturen“ auf die Tagesordnung gesetzt und im Zusammenhang mit „War on Terror“ sowie den Krisen des Kapitalismus medial vielschichtig entwickelt und ausgebaut (1,2,3).

Das Kulturprojekt „Ein Blick Iran. Ein Land, da leben Menschen. Sag Servus und Salam“ (4) versucht mitten in der den Blick einengenden Kriegshysterie (5) das Gemeinsame, Zusammenführende und Verbindende zu betonen sowie einen Raum zum Nachdenken und Innehalten zu schaffen. >>>

Eine Bombe für Teheran - Niemand braucht sich um eine Atommacht Iran Sorgen zu machen. Bemerkenswerte Analyse aus einem US-amerikanischen Thinktank - Peter Strutynski - Während die Alarmrufe im Westen wegen einer möglichen atomaren Bewaffnung Irans nicht abreißen und sich der Westen, darunter insbesondere die USA und die Europäische Union, immer neue Sanktionen gegen Teheran einfallen läßt, kommen – sozusagen aus der Mitte des Empire – vereinzelte Stimmen, die den ganzen Hype um das iranische Atomprogramm für Humbug halten. In der renommierten US-Zeitschrift Foreign Affairs erscheint dieser Tage ein Aufsatz eines nicht minder renommierten leitenden Wissenschaftlers des Saltzman Institute of War and Peace Studies, Kenneth Waltz. USA  >>>


The danger of nuclear deterrence - Richard Falk - It seems surprising that the ultra-establishment journal, Foreign Affairs, would go to the extreme of publishing "Why Iran Should Get the Bomb" by the noted political scientist, Kenneth Waltz, as a lead article in its current issue. It is actually not the eye-catching title, but the reasoning of the article that flies in the face of the anti-proliferation ethos that has been the consensus lynchpin of nuclear weapons states. Waltz takes pains to avoid disavowing his mainstream political identity. He repeats the escalating assumption that Iran is currently seeking nuclear weapons without pausing, although he concedes it might be only trying to have a "breakout" capability - the capacity in a national emergency to assemble a few bombs in a matter of months - enjoyed by Japan and several other countries. Nowhere does Waltz allude to the recently publicised agreement among the 14 American intelligence agencies, which concludes there is no evidence that Iran has decided to resume its abandoned 2003 military programme. >>>

DAS KULTUR-PROJEKT „EIN BLICK IRAN“ - BEI ERFOLGREICHER FINANZIERUNG BIS ZUM 15. JUNI 2012 FINDET ES STATT VOM 15. JULI BIS 12. AUGUST 2012 IN DER KIRCHE ST. MAXIMILIAN IN MÜNCHEN -

Wie beschreibt man das Projekt?
Ein Blick Iran. Ein Land, da leben Menschen. Eine Begegnung zweier Kulturen, warum nicht zwischen dem katholischen Bayern und dem Land Iran? Und das in einer Kirche in München. Wir sagen ja zu dieser Grenzüberschreitung und fügen dem durch Medien geprägten Bild des Irans eine persönliche Perspektive hinzu. Denn auch hinter einem Regime verborgen leben Menschen, die Bewohner ihres Landes. Das Projekt „Ein Blick Iran“ lädt ein zum Erleben, Fühlen und Nachdenken - auch über Frieden. Mit Projektionen, Bildern, Musik und mehr.

Worum geht es in diesem Projekt?
Unser Denken ist dualistisch geprägt. Wir wägen ab - oft ganz automatisch - zwischen Richtig und Falsch, Gut und Schlecht, Für und Wider oder Ost und West. Das Leben jedoch spielt sich zwischen und jenseits dieser Gegensätze ab. Alleine im Denken existieren die Grenzen. Dieses Projekt führt deshalb Gegensätze zusammen und öffnet einen Raum für die Verständigung zweier Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein
könnten. In der Kirche St. Maximilian im Herzen der Stadt München zeigen wir das Land Iran und seine Menschen. Multimedial. So wollen wir spannende Begegnungen anregen, viele Fragen hervorbringen um ganz persönliche Antworten zu finden.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Die Zielgruppe sind Menschen jeglicher Herkunft und Kultur sowie jeglichen Alters, die an das Verbindende zwischen uns Menschen glauben. In der Erfahrung dieser Verbundenheit liegt das Kernanliegen von „Ein Blick Iran“. Hierzu ist ein jeder herzlich eingeladen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Wer etwas verändern möchte, sollte immer zuerst bei sich selbst anfangen. Diese einfache Weisheit nehmen wir uns zu Herzen. Wir beginnen mit einem veränderten Blick auf das Land Iran und seine Menschen. Unterstütze auch Du dieses Projekt und hilf mit ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für die friedliche Begegnung zweier ganz unterschiedlicher Kulturen. (pdf) >>>

 

http://www.startnext.de/einblickiran  - Ein Blick Iran. Ein Land, da leben Menschen. - Eine Begegnung zweier Kulturen, warum nicht zwischen dem katholischen Bayern und dem Land Iran? Und das in einer Kirche in München.

Wir sagen ja zu dieser Grenzüberschreitung und fügen dem bereits medial geprägten Bild Irans eine persönliche Perspektive hinzu. Denn auch hinter einem Regime verborgen leben Menschen, die Bewohner ihres Landes.

Das Projekt "Ein Blick Iran" lädt ein zum Erleben, Fühlen und Nachdenken - auch über Frieden. Mit Projektionen, Bildern, Musik und mehr. http://www.facebook.com/EinblickIran

bf@einblickiran.de

www.einblickiran.de
EIN BLICK IRAN. GET THINGS MOVING. TOGETHER. GERMAN & ENGLISH

http://www.facebook.com/photo.php?v=225277687573027
EIN BLICK IRAN. GET THINGS MOVING. TOGETHER. PERSIAN
http://www.facebook.com/photo.php?v=225298404237622

28.4.2012 - Ex-Geheimdienstchef wirft Israel "Täuschung" in Iran-Frage vor - Der frühere Chef des israelischen Inlandsgeheimdiensts Schin Beth, Juwal Diskin, hat der Regierung seines Landes vorgeworfen, die Bevölkerung hinsichtlich des Umgangs mit dem Iran zu "täuschen". >>>


Israel's former Shin Bet chief: I have no confidence in Netanyahu, Barak - Yuval Diskin accuses Israel's leaders of misleading the public on Iran, says they are making decisions 'based on messianic feelings.'  - Barak Ravid - Former Shin Bet chief Yuval Diskin expressed harsh criticism of Prime Minister Benjamin Netanyahu and Defense Minister Ehud Barak on Friday in a meeting with residents of the city of Kfar Sava, saying the pair is not worthy of leading the country. >>>

15.4.2012 - Dokumentation zu "Was gesagt werden muss - Günter Grass" >>>

15.4.2012 - Das muss ja mal gesagt werden! -  Gerhard Meerpohl -  Iran hat seit mehreren Jahrhunderten keinen Angriffskrieg geführt. Es hat sich allerdings gegen den von Amerika unterstützten Angriff des Iraq erfolgreich gewehrt.
Israel führte in den letzten siebzig Jahren acht Kriege, die es selbst auslöste bzw. nicht abzuwenden versucht hat. Israel hält seit 45 Jahren Palästina besetzt, hat Teile Palästinas und Syriens völkerrechtswidrig annektiert, setzt seine Eroberung durch permanente Siedlungstätigkeit fort. Israel hat bereits nukleare Produktionsstätten in fremden Ländern angegriffen und zerstört.

Iran ist von Alliierten und Stützpunkten der U.S.A. umzingelt, die schon Mossadegh stürzten, den Schah installierten, die möglicherweise besonderes Interesse an der Kontrolle iranischer und turkmenischer Ölquellen haben...
Israel ist Verbündeter / Speerspitze und gleichzeitig Dirigent Amerikas.

Iran ist eine der großen Mächte in der Region, ist aber als schiitisches Land unter sunnitischen Staaten isoliert. Es besitzt große Ölreservern und strebt danach, seinen Einfluss auf seine Nachbarn zu vergrösseren.
Israel ist die dritt grösste Militärmacht weltweit, hat auch die unbestrittene Vormachtstellung in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik der Region, hat eine Dominanz, die es zu verteidigen gewillt ist. Auch gegen heranwachsende Konkurrenten. Es hat die besten Beziehungen zur Weltmacht U.S.A., genießt deren Protektion.

Iran hat sein Programm zur Nutzung von Atomenergie zu militärischen Zwecken 2003 gestoppt und nicht wieder aufgenommen, weil diese Nutzung mit religiösen Forderungen nicht vereinbar sei. Iran forscht und arbeitet an einem Atomprogramm, das - so wird versichert – der friedlichen Nutzung dient. Iran ist dem Vertrag gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen beigetreten, es wird entsprechend kontrolliert. Heimliche militärische Ambitionen werden unterstellt, Hinweise darauf / Beweise dafür wurden nicht gefunden.
Israel besitzt Atombomben seit Langem und in grosser Zahl. Es ist dem Atomwaffensperrvertrag nicht beigetreten, lässt keine Kontrollen zu. >>>



Die soziale Dimension des drohenden Krieges gegen den Iran (SB) - Wie die Ankündigung der iranischen Regierung, im Vorgriff auf die ab 1. Juli greifenden Sanktionen der EU die Rohölexporte nach Deutschland einzustellen, belegt, steigen die Kosten für die Konfrontation im sogenannten Atomstreit nicht nur für die iranische Bevölkerung rapide an. Zudem erweist sich die gegen das Land gerichtete Sanktionspolitik als wenig hilfreich im Sinne ihres vorgeblichen Ziels, die iranische Regierung zu Zugeständnissen bei der Nutzung der Urananreicherung zu drängen. Sie schadet, wie Ali Fathollah-Nejad in einer lesenswerten Analyse der Blätter für deutsche und internationale Politik [1] darlegt, vor allem den Bürgern des Landes und stärkt zudem diejenigen Gruppen im Teheraner Machtgefüge, die dem Druck der NATO-Staaten und Israels aufs entschiedenste widerstehen. Ohnehin scheint in der Bevölkerung des Landes, wie westliche Beobachter wiederholt attestiert haben, selbst gegenüber dem hierzulande als aggressivsten Exponenten der iranischen Führung dargestellten Präsidenten Mahmud Ahmedinejad die Meinung verbreitet zu sein, daß er sich gegenüber dem Versuch, dem Land das legitime, im Nichtverbreitungsvertrag verankerte Recht auf zivile Nutzung der Atomenergie inklusive der Urananreicherung abzusprechen, zu defensiv verhalte. >>>

6.4.2012

Felicia Langer - Offener Brief an Günter Grass

Sehr geehrter , lieber Günter Grass, wir, Felicia und Mieciu Langer befürworten Ihr mahnendes Anti Kriegs Gedicht, mit Recht als ein Aufschrei in der S.Z. ( 4.4.2012 ) bezeichnet .

Wir bewundern Ihre Zivilcourage gegen die allgemeine Verlogenheit.

Was die israelische Politik betrifft. Wir haben die israelische und die deutsche Staatsbürgerschaft und leben seit 22 Jahre in Deutschland. Ich bin eine Trägerin des Alternativen Nobelpreises, 1990 für mein Lebenswerk , als israelische Anwältin die die palästinensische Gefangene in den Besetzten Gebieten vertretet hat .Im Jahre 2009 habe ich den Bundesverdienstkreuz 1-e Klasse bekommen.

Ich habe eine schreckliche Verleumdung - Kampagne gegen mich gerichtet durch israelische Lobby in Deutschland und teilweise in Israel, erlebt.

Ich kann mir gut vorstellen mit aller Bescheidenheit , was Sie jetzt empfinden und es tut mir sehr , sehr Leid.

Mieciu, mein Mann ist Holocaustüberlebender , der in 5 Nazilager inhaftiert war und der einzige der Familie der überlebt hat.

Wir sind empört über die Verleumdungskampagne die gegen Sie zur Zeit geführt wird. Wir solidarisieren uns völlig mit Ihnen , und wünschen Ihnen das Beste ! Soll diese Ihre gesegnete Tinte nie austrocknen. !  
Herzlichst Felicia und Mieciu Langer   -   Tübingen 6.4.2012

Jagdaktion gegen Felicia Langer >>>

Dokumentation zu "Was gesagt werden muss - Günter Grass" >>>

Was gesagt werden muss - Abraham Melzer - Mit Befremden und Entsetzen verfolge ich die Debatte um das Gedicht von Günter Grass, das in der SZ veröffentlicht worden ist. Es fällt mir schwer darin antisemitische Tendenzen zu >>>

Günter Grass, Israel und der „Antisemitismus“ - Dr. Ludwig Watzal - Der Großschriftsteller Günter Grass ein „Antisemit“, ja sogar ein „gebildeter Antisemit“? Kluge Menschen wie Tom Segev, Avi Primor u. a. weisen diesen ungeheuerlichen Vorwurf zurück. Sie betonen sogar Grass` Verbundenheit mit dem Staat Israel. >>>
 

Genug der Heuchelei! - Endlich spricht es einer aus: Israel bedroht den Weltfrieden - Arn Strohmeyer - Es hat lange, fast zu lange gedauert, bis einer der wichtigsten und bedeutendsten deutschen Intellektuellen ausspricht, was sehr viele Menschen hier im Land und in der Welt >>>

 

Debattenbeitrag zu Günter Grass - Es musste gesagt werden - Ein Debattenbeitrag von Jakob Augstein - Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zu Recht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt. Ein großes Gedicht ist das nicht. Und eine brillante politische Analyse ist es auch nicht. Aber die knappen Zeilen, die Günter Grass unter der Überschrift "Was gesagt werden muss" veröffentlicht hat, werden einmal zu seinen wirkmächtigsten Worten zählen. Sie bezeichnen eine Zäsur. Es ist dieser eine Satz, hinter den wir künftig nicht mehr zurückkommen: "Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden." Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelöst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen. Ein überfälliges Gespräch hat begonnen. Es ist ein Gespräch über Israel. >>>

 

Grass - Gedicht zum Krieg - Vom schrecklichen Unrecht Recht zu haben - U. Gellermann - Da meldet sich einer von den deutschen Intellektuellen aus tiefer Sorge. Da sieht er einen Krieg auf die Welt zukommen, der mehr sein kann als einer zwischen Israel und dem Iran, da fürchtet er das Deutschland, dem er sein Leben und seine Literatur gewidmet hat, könnte diesen Krieg mit der Lieferung von U-Booten befördern. Aus diesen Befürchtungen heraus schreibt er ein Gedicht und lässt die Welt davon wissen. Und dann erhält er ein Echo aus dem Land. Natürlich ist es der furchtbare Journalist Henryk Broder, dem die platteste Schlagzeile entgleitet: „Günter Grass – Nicht ganz dicht, aber ein Dichter“ schreibt er in der „Welt“ und nennt den Mann, der bisher allen als Freund Israels galt, einen Antisemiten. Widerlich in seinem Wüten gebärdet sich der israelische Botschafter, der den Dichter mit denen vergleicht, die den vorgeblich jüdischen Ritualmord an christlichen Kindern erfunden haben. >>>

 

Günter Grass im blinden Fleck des deutschen Imperialismus (SB) - Als Günter Grass den Überfall der NATO auf Jugoslawien guthieß, war die Welt noch in Ordnung. Die Fürsprache des angesehenen Schriftstellers für den humanitären Interventionismus war Balsam für die damals noch "brennenden" rot-grünen Seelen. Heute, da die Rauchschwaden über der Asche am realpolitischen Vollzug entzündeter Gemüter längst verweht sind und rot-grüne Politiker die schwarz-gelbe Bundesregierung in Sachen Bellizismus rechts überholen, herrscht nicht einmal mehr Bedarf an affirmativen Intellektuellen. Wer wollte noch ins Horn gegen den Iran erhobener Kriegsdrohungen stoßen, wenn dies im Grundton einer Freiheitslyrik erfolgt, mit der sich die Gauck und Broder schmücken? Wer wollte sich entblöden, durch das Heulen mit einer Meute, die Widerspruch nicht sanktionieren muß, weil er auf Höhe ihres Hegemonialanspruchs nicht existiert, die eigene Bedeutung so inflationär zu entwerten, daß sie im Schatten der Nichtbeachtung immer noch besser aufgehoben ist? Um so greller ist das Schlaglicht, in das ein prominenter Name wie der von Günter Grass getaucht wird >>>



Nach Debatte um sein Gedicht Grass präzisiert Kritik an Israel - Heribert Prantl - Nicht das Land Israel, sondern allein die Regierung Netanjahu habe er kritisieren wollen: Im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" erklärt Günter Grass, dass er sein Israel-Gedicht jetzt anders fassen würde. Die Kritik an seiner Person treffe ihn - besonders der "kränkende und pauschale Vorwurf des Antisemitismus". Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat sich gegen Angriffe wegen seines umstrittenen Israel-Gedichts verteidigt und zugleich beteuert, er würde es jetzt anders schreiben. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte Grass am Karfreitag, er würde nun seine Kritik präziser formulieren: "Ich würde den pauschalen Begriff 'Israel' vermeiden und deutlicher machen, dass es mir in erster Linie um die derzeitige Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu geht", sagte Grass. >>>

 

Grassierende Vorwürfe gegen Israel-Kritiker:  Vieles muss gesagt werden - Jamal Karsli, 06.04.2012 - Während die meisten Medien und Politiker beteuern, dass Israel selbstverständlich kritisiert werden dürfe und täglich kritisiert würde, beweist das aktuelle Gedicht von Günter Grass erneut, wie jegliche substanzielle Israel-Kritik reflexartig mit scharfen und teilweise hysterischen Worten abgekanzelt wird. Ob WELT, FAZ, Spiegel, Tagesspiegel – viele Medien drucken und vertreten hanebüchene Antisemitismusvorwürfe und maßlose Übertreibungen. Die israelische Botschaft stellt „Was gesagt werden muss“ in eine Reihe mit christlichen Ritualmordvorwürfen an Juden, der unvermeidliche Henryk M. Broder nennt Grass in der WELT den „Prototyp des intelligenten Antisemiten“, die FAZ nennt das Poem ein „Dokument der Rache“, im Tagesspiegel heißt es, das Gedicht könne ebenso gut „Die Juden sind unser Unglück" heißen. Und das sind nur Beispiele.   Kein Wunder also, dass die meisten Politikerinnen und Politiker eingeschüchtert sind und sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen. In meiner Zeit als Landtagsabgeordneter (1995 bis 2005) habe ich hinter die Kulissen schauen können und kenne diesen Sachverhalt hinlänglich aus persönlicher Erfahrung. Und es betrifft nicht nur Politiker, sondern auch Journalisten und eigentlich alle, die in der Öffentlichkeit stehen. >>>

 

Kriegstrommeln werden gerührt - Arnold Schölzel - (...) Zahlreiche Kommentatoren widmeten sich den von ihnen bei Grass vermuteten Motiven, nutzten aber vor allem die Gelegenheit, um den Iran als angeblichen Kriegstreiber anzuprangern. Eine monströse Diffamierungsleistung lieferte am Freitag die Kandidatin der Linken zur Bundespräsidentenwahl Beate Klarsfeld ab. Sie zitierte in einer Mitteilung aus einer Hitler-Rede im Jahr 1939 die Formulierung »das internationale Finanzjudentum« und fuhr fort: Wenn man diesen Ausdruck durch »Israel« ersetze, »dann werden wir von dem Blechtrommelspieler die gleiche antisemitische Musik hören.« Ähnlich schrieb der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, für Handelsblatt online: »Günter Grass hat zwar die Waffen-SS verlassen. Aber offenbar hat die Judenfeindschaft der Waffen-SS Günter Grass doch niemals verlassen.« >>>

 

Tatsachen ins rechte Licht gerückt - * Der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski, erklärte am Freitag in einer Pressemitteilung zu der medialen Aufregung um Günter Grass:  - Ostermarschierer: Weil Grass recht hat … - Selten ist ein Literaturnobelpreisträger von den Medien und der herrschenden Politik so schlecht behandelt worden wie Günter Grass nach Veröffentlichung seines Poems »Was gesagt werden muß«. Darin rückt Grass ein paar Tatsachen ins rechte Licht, die hier zu Lande nur zu gern verschwiegen werden >>>

 

»Die Reaktionen sind unverschämt« - Die Kritik von Günter Grass an Israel wird von den Medien niedergebrüllt. Ein Gespräch mit Wolfgang Gehrcke - Interview: Peter Wolter - Wolfgang Gehrcke ist im Bundestag Obmann der Linksfraktion im Auswärtigen Ausschuß - Der Schriftsteller Günter Grass hat den Medien ein Osterei geschenkt: Nach dem Wulff-Skandal haben sie wieder ein Thema, über das sie sich kollektiv empören können. Sie sind eine der wenigen Persönlichkeiten, die sich hinter Grass gestellt haben – werden Sie auch schon angefeindet? Eigentlich nicht, ich habe sehr viele Briefe, Mails und Anrufe bekommen, die mich in ihrer großen Mehrheit ausdrücklich und sehr sachlich unterstützen. Auch aus der israelischen Friedensbewegung haben mich Reaktionen erreicht >>>

 

Kriegshelden - Grass wußte, worauf er sich einließ -  Werner Pirker - Die israelische Regierung hat ihre Absicht, das iranische Atomforschungsprogramm mit militärischer Gewalt zu beenden, nicht erst einmal offen kundgetan. Doch fehlt dafür die Zustimmung aus Washington, auf dessen zumindest politische Unterstützung Israel angewiesen ist. Die von Günter Grass in seinem Gedicht getroffene Feststellung, daß Israel den Iran mit Krieg bedroht, kann und will die Netanjahu-Regierung deshalb auch nicht widerlegen. Und obwohl Israels Führung in aller Öffentlichkeit den Krieg als einzige Möglichkeit zur Sicherung des Existenzrechtes ihres Staates rühmt, wird die Benennung dieser kriegerischen Absicht durch den deutschen Literaturnobelpreisträger von der prozionistischen Meinungsmaschinerie als »antisemitische Verleumdung« denunziert. >>>

 

Der Schwarze Kanal: Doppelte Standards - Werner Pirker - Als »beschämenden Ausdruck von Geschichtsvergessenheit und politischer Dummheit« bezeichnet Micha Brumlik in einem taz-Gastbeitrag die »Erklärung aus der Friedensbewegung und der Friedensforschung«, in der vor einer weiteren Eskalation des Konflikts um das iranische Atomforschungsprogramm gewarnt wird. »Das vom Westen beschlossene Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen«, heißt es in dem Aufruf, der bisher von mehr als 1700 Personen unterzeichnet wurde. >>>

 

Helmut Käss - Leserbrief: Zur BZ von heute, 5.4.12, Seite: Kultur, „Schlechtes Gedicht, große Aufregung“ - Günter Grass hat ein Gedicht geschrieben, für die Süddeutsche und die New York Times. Damit hat er unter vielem verbalem Zögern ein wirkliche heißes Eisen angefasst mit entsprechender Reaktion. Nebenbei, mir gefällt das Gedicht sehr. Die „heißen“, die Regierungspolitik von Israel unterstützenden „Krieger“ wie Broder/Welt oder Brumlik/Taz aus Deutschland schmähen ihn wegen seiner „Antisemitischen“ Worte, da man als Deutscher Israel nur unterstützen, aber auf Grund der Geschichte mit dem grässlichen Holocaust nicht kritisieren dürfe. Verschiedene überzeugte Israel-“Freunde“ schmähten auch uns vom Friedensbündnis und Friedenszentrum wegen der Präsentation von israelischen Regierungskritikern 2010.

Aber es geht um weltpolitische Dramatik: Israel hat einen Angriff auf den Iran angekündigt. Es hat dies schon öfters getan und bisher nicht durchgeführt. Aber allein die Ankündigung ist nach dem Völkerrecht ein Verbrechen in angeblicher vorweggenommener Verteidigung. Dabei wäre das Problem mit einer Atomwaffenfreien Zone im Mittleren und Nahen Osten einfach zu lösen, wozu der Iran nach meiner Überzeugung gerne beitreten würde. Israel atomare Vernunft zu unterstellen und Iran Unvernunft, ist völlig einseitig. Chomsky weist darauf hin, dass die Militärausgaben vom Iran relativ gering und defensiv sind. http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Iran/chomsky3.html Israel ist mit seinen Atomunterseeboten zweitschlagfähig. Die Vernichtung Israels würde den atomaren Untergang des Iran bedeuten, der selten gegen Nachbarn Kriege geführt hat. Einseitige Atombewaffnung kann diese Welt nicht dulden, weder bei Israel noch bei den USA noch irgendwo, das ist viel zu gefährlich. Wir müssen zügig zu einer international überwachten vollständigen Abrüstung von diesen potentiell menschheitsvernichtenden Massenvernichtungswaffen wegkommen.  Herzliche Grüße  Helmut Käss -
http://www.helmutkaess.de/Wordpress/
 

Dichtung und Wahrheit - Beim Thema Iran regieren in Medien und Politik Wahrnehmungsschwierigkeiten, Phantasie und Lügen. Besonders Springers Welt tut sich wieder einmal hervor - Knut Mellenthin - Die einstimmige Empörung deutscher Politiker und Journalisten über die Friedensbotschaft von Günter Grass hat auch etwas damit zu tun, daß sie allesamt ertappte Lügner sind: Ihr ständig wiederholter axiomatischer Ausgangspunkt, Iran arbeite am Bau von Atomwaffen, ist nicht nur gänzlich unbewiesen, sondern widerspricht auch den veröffentlichten Erkenntnissen aller westlichen Geheimdienste, einschließlich des israelischen. >>>

Ahmadinedschad und die Sache mit der Landkarte - Knut Mellenthin - Ein ständig wiederholter Vorwurf gegen Iran lautet, Präsident Mahmud Ahmadinedschad habe mit der »Auslöschung« des jüdischen Staates gedroht. Wörtlich soll er – in einer Rede am 26. Oktober 2005 – gesagt haben, Israel müsse »von der Landkarte gefegt werden«. Seit Jahren ist bewiesen und bekannt, daß diese Behauptung auf einer falschen Übersetzung gründet. Eine Reihe von Medien hat den Fehler öffentlich eingestanden und angekündigt, den falschen Text nicht mehr zu verwenden. Politiker und Journalisten, die sich zu diesem Thema äußern, können und sollten das wissen. Der entscheidende Abschnitt der Rede von Ahmadinedschad begann mit der Frage: »Werden wir eine Welt ohne Amerika und Zionismus erleben können?« Er zählte dann eine Reihe von starken, scheinbar >>>

28.3.2012 - Ex-IAEA-Chef ElBaradei: "Wer Iran angreift, ist verrückt" - Ein Angriff würde die gesamte Region zerfetzen. Sicherheit für Israel sei nur möglich, wenn das Land in der Region anerkannt werde. Der gesamte nahe Osten müsse eine atomwaffenfreie Zone werden. - Der langjährige Generaldirektor der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA), Mohammed ElBaradei, hat Israel eindringlich vor einem Krieg gegen den Iran gewarnt. "Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt", sagte der Friedensnobelpreisträger. "Das würde die gesamte Region zerfetzen." >>>

Erdogan: No force should threaten Iran’s peaceful nuclear program - Turkish PM visits Islamic Republic and offers to host Iran nuclear talks with major powers; Iran FM says talks to take place on April 13. Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan expressed support for Iran’s nuclear program during a visit to the Islamic Republic on Wednesday, and said that no one has the right to use force against a country that is pursuing peaceful nuclear activities, Iranian and Turkish media reported. “No one has the right to impose anything on anyone with regards to nuclear energy, provided that it is for peaceful purposes,” >>>

28.3.2012 - Achmadinedschad „interviewt“ Claus Kleber vom ZDF - Dr. Ludwig Watzal - Was jeder Volontär in den ersten Tagen lernt, scheint den Claus Klebers der Fernsehwelt entfallen zu sein. Der Chef-Moderator des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) hatte es eigentlich gut gemeint, als sein Sender endlich nach jahrelangem Bitten und Betteln den iranischen Präsidenten Mahmud Achmadinedschad als Interviewpartner vor die Kamera bekam. Überrascht von Achmadinedschads Professionalität und Klebers Voreingenommenheit und Hilflosigkeit war die ZDF-Redaktion um Schadensbegrenzung bemüht und hat versucht, das Interview richtig „einzubetten“. Gut gemeint, ist jedoch etwas anderes, als gut gemacht. Zu groß scheint der Schock für die ZDF-Chefstrategen über die Wahrheiten, die Irans Präsident geäußert hatte, gewesen zu sein. Hatte man nicht über Jahre hinweg an der Dämonisierung des Iran als der Verkörperung „des Bösen“ schlechthin gearbeitet und der Wahrheit   >>>


Krieg und Frieden - Ein ZDF-Interview mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad - Ja, wie ticken Sie denn? - Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann - Ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender führt ein Interview mit der deutschen Bundeskanzlerin und kommentiert dieses abschließend mit den Worten: „Wir haben die Äußerungen von Frau Merkel wiedergegeben, damit deutlich wird, wie diese Frau tickt.“ Ist ein derartiges Verhalten im Umgang mit führenden Politikern vorstellbar? In der Regel nicht. Aber es gibt Ausnahmen. Insbesondere Feindbilder verlangen danach. Einen solchen Fall konnten die Fernsehzuschauer am 19. März 2012 im ZDF erleben, als nach einem Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu hören war: „Wir haben (seine Äußerungen) wiedergegeben, damit deutlich wird, wie einer der umstrittensten Politiker der Welt tickt.“ >>>

Die "Einbettung":

Video: Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
- Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview

Weltkriegsszenarien und Welt-Kriegspropaganda - Peter Preiß - Die Schlagzeilen dieser Tage in Sachen Iran überschlagen sich. Ein israelischer Militärschlag gegen Teherans Atomanlagen wird immer wahrscheinlicher, so der Tenor. Im Interview mit dem ARD-Onlineportal tagesschau.de nannte der Nahostexperte und Regierungsberater Michael Lüders in der vergangenen Woche den Angriff »fast schon sicher«. Ein Krieg würde die gesamte Region zum Explodieren bringen. Die israelische Regierung hat mehrfach bekräftigt, notfalls im Alleingang gegen den Iran vorzugehen, wäre dazu aber militärisch nicht in der Lage. Laut Lüders gibt es Überlegungen in Israel, »den ersten Angriff allein zu machen. Dann würde der Iran zurückschießen und in dem Moment wären die USA gezwungen, sich auf seiten Israels an diesem Krieg zu beteiligen, auch wenn sie das eigentlich gar nicht wollen. >>>

Why not get law and politics right in Iran? - Richard Falk - According to US intelligence estimates, Iran abandoned its nuclear weapons programme in 2003. Santa Barbara, CA - In his important article in the New York Times on March 17, 2012, James Risen summarised the remarkable consensus of the intelligence community in the United States that Iran abandoned its programme to develop nuclear weapons in 2003 and no persuasive evidence exists that it has departed from this decision. It might have been expected that such news - based on the best evidence on which billions was spent due to sensitive security issues - would produce a huge sigh of relief in Washington and Tel Aviv. On the contrary, it has been totally ignored, including by the highest officers in the government, and the opposite reality has been confirmed. The US president has not even bothered to acknowledge this electrifying conclusion that should have put the brakes on what appears to be a slide toward a disastrous regional war. We must insistently ask "why" such a prudent and positive course of action has not been adopted or at least explored. And we must tentatively answer that there must be some reason other than the supposed fear of Iran possessing a few nuclear bombs>>>

26.3.2012 - Umfrage zum Atomstreit mit Teheran Mehrheit der Israelis hält Angriff auf Iran für vertretbar - Attackieren oder Warten? Einer Umfrage zufolge ist für die meisten jüdischen Israelis die Antwort auf diese Frage klar: Fast zwei Drittel fürchten eine Atombombe in der Hand Teherans stärker als die Folgen eines Militärschlags gegen Iran. Auch wenn man die Befragung differenziert betrachten muss. Fast zwei Drittel der jüdischen Israelis halten laut einer neuen Umfrage die Folgen eines Angriffs gegen Iran für weniger gefährlich, als der Islamischen Republik den Bau einer Atombombe zu gestatten. Aus der in der israelischen Zeitung Haaretz veröffentlichten Erhebung des Jerusalem Center for Public Affairs geht hervor, dass etwa 65 Prozent der Befragten der Aussage zustimmen, dass der Preis, den Israel dafür zahle, mit der Bedrohung durch eine iranische Bombe zu leben, größer sei als der Preis, den es zahlen würde, wenn es Irans Atomanlagen angreifen würde. >>>

Mohammed al-Baradei - "Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt" - Der Ex-Chef der internationalen Atomenergiebehörde, al-Baradei, warnt vor einem Krieg Israels gegen den Iran: "Das würde die gesamte Region zerfetzen." >>>

Vor den Küsten des Irans sammelt sich eine riesige US-Flotte  - Spencer Ackerman - Kanonenboote, Supertorpedos und Unterwasser-Drohnen - Die US-Navy baut im Persischen Golf und im Arabischen Meer ein gewaltiges Bedrohungspotential gegen den Iran auf. Die Entsendung eines dritten Flugzeugträgers in die Gewässer um den Iran war, wie sich  gerade herausstellt, erst der Anfang [s. http://www.wired.com/dangerroom/2012/01/iran-aircraft-carriers/ ]. Die USA haben derzeit tatsächlich mehr Kriegsschiffe im Persischen Golf versammelt, als die Kriegsflotten der meisten Staaten der Erde - einschließlich der des Irans - aufbieten könnten. Und dabei hat die US-Navy bisher erst ihre Muskeln spielen lassen. >>>

25.2.2012 - Nachschlag: Prestigegewinn - Ahmadinedschad-Interview - Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat ZDF-Moderator Claus Kleber für sein Interview mit Mahmud Ahmadinedschad kritisiert, weil er den Holocaust-Leugnungen des iranischen Präsidenten nicht widersprochen habe. »Ich bin sehr enttäuscht, daß ein angesehener deutscher Journalist – und obendrein in einem öffentlich-rechtlichen Sender – derart dreiste Bemerkungen einfach unwidersprochen läßt >>>

ZDF-Moderator Claus Kleber bezieht Prügel - "heute journal"-Moderator Kleber: Moralisches Versagen? - Hat Claus Kleber gegen journalistische Grundregeln verstoßen, als er den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad interviewt hat? Hat sich der "heute journal"-Moderator sogar "moralisches Versagen" vorzuwerfen? Die Kritik an ihm nimmt zu.  Wie befragt man als Journalist einen Diktator? Wie kritisch kann man in so einer Situation sein - und wie kritisch muss man sein? Mit diesen Fragen müssen sich derzeit das ZDF und Claus Kleber, Moderator des "heute journal" befassen - notgedrungen. Denn das von Kleber geführte ZDF-Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad ist beim Zentralrat der Juden in Deutschland auf Kritik gestoßen. >>>

Kurzkommentar E. Arendt - Nehmen wir doch die moralischen Ansprüche, die der Zentralrat einfordert an. Nur frage ich mich, warum diese moralischen Ansprüche nicht allgemeingültig sind sondern nur da - wo angenehm - angewandt werden. Hat der Zentralrat irgendwann gegen die "dreiste" Kriegshetze aus Israel, gegen die Kriegshetze in der BRD protestiert? Eine Doppelmoral ist keine Moral....

Die "Einbettung":

Video: Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
- Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview
 

Obama: Window for diplomatic solution to nuclear Iran is closing - Reuters--U.S. President reiterates position on Iran nuclear issue after talks with Turkish PM Erdogan; remarks come week and a half after Russian daily reported that United States had asked Russia to deliver ultimatum to Iran.


First large Israeli protest against war with Iran in Tel Aviv - Dahlia Scheindlin and Larry Derfner--A lively crowd of approximately 1000 people, according to estimates by the Israeli media, gathered at Habima Square in Tel Aviv to voice its opposition to a war between Israel and Iran. Although hoping to capitalize on the energy of a surprisingly successful grassroots internet campaign that seemed to sweep the whole country last week, the protesters had all the hallmark attributes of a left-wing demonstration: large red flags associated with Hadash, the far-left Jewish-Arab party, calls for the Netanyahu government to resign, and no Israeli flags.

Claus Kleber und Mahmud Ahmadinedschad – Hintergrund - ZDF-Moderator in blasser Rolle - Der ZDF-Moderator und Anchorman des Heute-Journal, Claus Kleber, führte kürzlich ein Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Die 20-minütige Version des Gespräches wurde Montagnacht um 0.20 Uhr auf dem Digitalkanal ZDFinfo ausgestrahlt, in voller Länge (über 40 Minuten) veröffentlichte das ZDF das Interview nur online auf heute.de. Über zwei Jahre hatte sich das ZDF um das Interview bemüht. Zeit genug, Fragen zu entwickeln, die dazu beitragen könnten, Sachverhalte zu vertiefen und Erkenntnisse zu gewinnen. Doch genau das geschah nicht. Kaum eine der von Claus Kleber gestellten Fragen klang nicht gleichzeitig wie ein Vorwurf. Dem Zuschauer drängte sich der Eindruck auf, Kleber führe das Interview weniger in seiner Rolle als Journalist, sondern eher als Ankläger und verlängerter Arm der sogenannten internationalen Staatengemeinschaft >>>

Die "Einbettung und das Interview":

Video: Vor dem Interview - Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
 - Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview

Inge Höger: "U-Boot-Lieferungen an Israel sind weiterer Eskalationsschritt" - "Gerade angesichts der drohenden militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran ist die Lieferung eines weiteren atomwaffenfähigen U-Bootes an Israel völlig unverantwortlich," kommentiert Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Äußerungen des Verteidigungsministers, die Lieferung eines sechsten U-Bootes an Israel wäre richtig und er stehe dazu. Die Boote stammen von der deutschen Waffenschmiede HDW in Kiel, die sich im Besitz von ThyssenKrupp Marine Systems befindet.

"Die Bundesregierung muss das Verbot der Lieferung von Waffen in Spannungsgebiete endlich ernst nehmen, auch und gerade wenn es um Lieferungen in die hochexplosive Nah-Ost-Region geht. Nötig sind Abrüstungsschritte und vertrauensbildende Maßnahmen zwischen den Militärmächten in der Region. Eine wichtige Rolle kann dabei die Initiative der Vereinten Nationen für die Einrichtung eines Atomwaffenfreien Nahen- und Mittleren Osten spielen. Die U-Boot-Lieferungen an Israel sind kontraproduktiv, da die Boote vom Typ "Dolphin" nicht nur mit Atomwaffen ausrüstbar sind, sondern auf Grund ihrer innovativen Technologie eine große Reichweite haben und auch im Persischen Golf operieren könnten. Ich fordere die Regierung auf, die zur Zeit im Bau befindlichen U-Boote nicht auszuliefern und das sechste U-Boot gar nicht zu bauen. Wer glaubwürdig von Iran den Verzicht auf die Möglichkeit der atomaren Bewaffnung fordern will, darf nicht gleichzeitig selbst ganz konkret zur militärischen Effektivierung des israelischen Atomwaffenarsenals beitragen."

Inge Höger - MdB DIE LINKE. - Mitglied im Verteidigungsausschuss
 

Video - De Maizière warnt Israel vor Militärschlag gegen Iran - U-Boot kommt >>>

Bilder: Israelische, iranaische Posterkampagne auf facebook.  Quelle

Facebook-Flirt mit dem "Feind": Israelische Grafik-Designer gestehen Iranern ihre Liebe >>>


Israelische Facebook-Kampagne - "Iraner, wir lieben euch" - Florian Mebes - Schöne Fotos, klare Botschaft: Ein Designer aus Tel Aviv hat mit einem privaten Foto eine Facebook-Kampagne gestartet.   >>>

Israelis Say ‘No’ to Iran War - Richard Siverstein - Israelis have begun intensive social networking efforts to promote the notion that their country does not want war with Iran. There will be a mass rally on Friday, March 24th at 7PM in HaBima Square in Tel Aviv. There is also a Facebook event page, Israelis Against War with Iran. It has 764 Going currently. I wish it had more, much more. There is a Facebook group, Israelis Against the War, with 2,800 Likes. This is the statement that accompanies it: It appears that as far as PM Netanyahu is concerned, everything’s prepared for an attack on Iran. Except for us – we’re neither prepared nor willing. >>>

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