Montag, 31. Dezember 2012
26.9.012
Viele der
Ermordeten würden sich im Grab
umdrehen“ - Das Iran-Tribunal
im Dienst der Kriegslobby
-
Tina Becker - In den 1980er-Jahren
tötete das theokratische Regime im
Iran Tausende von Kommunisten,
Sozialisten und Gewerkschaftern.
Niemand wurde jemals dafür zur
Rechenschaft gezogen, viele der
Täter sitzen noch heute in ranghohen
Positionen der Regierung. Die
Etablierung eines „Iran-Tribunals”,
das die Vorfälle in London jetzt
untersucht, ist unter der iranischen
Linken jedoch heftig umstritten. Als
1979 das iranische Volk endlich das
verhasste Regime von Schah Mohammad
Reza Pahlavi stürzte, geschah dies
unter der Federführung der Linken.
Hunderttausende von Sozialisten und
Kommunisten hatten Streiks,
Demonstrationen und Proteste
organisiert, um den von den USA 1953
wieder ins Amt gehievten Monarchen
loszuwerden – unter seiner
Regentschaft hatten soziale
Ungerechtigkeit und Armut
dramatische Ausmaße angenommen. Doch
die zerstrittene Linke war nicht in
der Lage, den Aufstieg der
Islamischen Republik unter Ayatollah
Khomeini zu verhindern. Viele
Sozialisten unterstützten ihn
anfangs gar – schließlich war auch
er ein „Antiimperialist”. Doch das
Blatt wendete sich schnell, und
Khomeini ordnete die Auslöschung der
Opposition an. Zehntausende wurden
verhaftet, gefoltert und zum Tode
verurteilt. >>>
2.9.2012
Iran
and Non-Aligned Movement (NAM)
- Dr. Ludwig Watzal -
Das Treffen der zirka 120 Blockfreien
Staaten (NAM) in Irans Hauptstadt Teheran
war alles andere als ein durchschlagender
Erfolg für die iranische Regierung.
Dessen Führungsriege war nicht nur schlecht
beraten, indem sie auf das „zionistische
Regime“, wie der Staat Israel in deren
Terminologie genannt wird, eingedroschen,
sondern auch den Fokus dieses Treffens
nur auf den Konflikt um das Nuklearprogramm
gelegt hat. Die Rede von Ayatollah Ali
Khamenei wäre von den Delegierten besser
aufgenommen worden, wenn er auf die
zentralen Themen menschlicher Existenz
auch eingegangen wäre, wie z. B. Bevölkerungswachstum,
globale Umweltzerstörung, Globalisierung,
zunehmende Verarmung gerade der Mitgliedstaaten
der NAM, Geburtenkontrolle, globaler
Klimawandel, westlicher Neokolonialismus
usw. Über ein Drittel seiner Redezeit
widmete er den Missetaten des „zionistischen
Regimes“ gegenüber den Palästinensern
und den USA als Israels Schutzmacht.
>>>
Gipfel der Blockfreien Staaten verteidigt
Palästina, den Frieden und die friedliche
Nutzung der Atomenergie
- Die Aufmerksamkeit
der Blockfreien Staaten richtete sich
auf die Unterstützung der Anerkennung
des Staates Palästina, das Recht der
Entwicklungsländer auf die friedliche
Nutzung der Atomenergie und einen nachhaltigen
Frieden in der Welt. Nachrichtenmedien
im Iran, dem Gastgeber des XVI. Gipfels
der Blockfreien Staaten vom 26. bis
31. August 2012, betonten heute die
Priorität dieser Themen in der Schlusserklärung
der Konferenz, an der mehr als 45 Staats-,
Regierungschefs und Vizepräsidenten
teilgenommen haben.
Das Dokument, mit 11 Kapieln und mehr
als 700 Paragrafen, unterstrich die
Besorgnis der Mandatare und weiterer
Würdenträger aus 150 Ländern – 120 Mitglieder
und Beobachter – über die aktuelle internationale
Situation und die Probleme, unter denen
die Welt leidet.
"Die Besatzung Palästinas und die vom
zionistischen Regime (Israel) in den
besetzten Gebieten begangenen Verbrechen
waren immer die Wurzel der Spannungen
im Nahen Osten", unterstrichen die Unterzeichner
der bereits sogenannten Erklärung von
Teheran. Sie fügten hinzu, dass jegliche
Lösung zur Beendigung des Konflikts
Wege zur Beendigung der Besatzung und
Wiederherstellung der unveräußerlichen
Rechte der palästinensischen Nation
beinhalten muss. Von diesen Rechten
wurde besonders das Recht der Palästinenser
auf "Selbstbestimmung und Errichtung
eines lebensfähigen und unabhängigen
Staates mit Jerusalem, dem heiligen
Al-Quds, als seine Hauptstadt" hervorgehoben
– nur so, wird gesagt, wird es einen
nachhaltigen Frieden in der Region geben.
Ebenso unterstrich die Erklärung die
Tatsache, dass Atomwaffen "die unmenschlichste
aller Waffengattungen" seien und bestätigte,
dass der Nicht-Verbreitungspakt keine
Rechtfertigung dafür sei, dass die Großmächte
enorme Arsenale unterhalten und verteidigte
darüber hinaus "das absolute Recht aller
Entwicklungsländer Atomtechnologie zur
friedlichen Nutzung zu entwickeln, zu
forschen, zu produzieren und zu verwenden.
Die Würdenträger bekräftigten die Gültigkeit
der Gründungsprinzipien der Bewegung
der Blockfreien Staaten und verpflichteten
sich, große Anstrengungen zu unternehmen,
um eine Welt aufzubauen, in der Frieden,
Zusammenarbeit, Gleichheit und Wohlergehen
herrschen.
Das Fernsehen und die wichtigsten staatlichen
Nachrichtenagenturen Irans berichteten
kurz, die Blockfreien Staaten hätten
die Bedeutung des Aufbaus eines universell
handzuhabenden gerechten, transparenten
und nicht ausschließenden Systems auf
der Grundlage der Zusammenarbeit aller
Länder hervorgehoben. Auf diese Weise,
meint der Text, könnte man die derzeitigen
Herausforderungen und die Sicherheit(sprobleme)
sowie die Bedrohungen für die Umwelt,
den Klimawandel, die Immigration und
die epidemischen Krankheiten angehen.
Zur Lösung dieser Probleme, heißt es
weiter, muß darauf hingewiesen werden,
dass das derzeitige Vorgehen bei internationalen
Beschlussfassungen zu Friedens- und
Sicherheitsthemen "fehlgeschlagen ist
und einer dringenden Änderung bedarf",
angefangen von einer umfassenden Reform
der UNO.
Die Bewegung der Blockfreien beklagte
außerdem den Rassismus und die ethnische
Diskriminierung als "eindeutige Verletzungen
der Menschenwürde" und verlangte geeignete
Maßnahmen und ernsthafte Beschlüsse,
um Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie
und die neuen Formen der Slaverei und
des Menschenhandels zu bekämpfen. Die
sechs Konferenztage (mit Experten, Außenministern
und Staatschefs) zusammenfassend, sagte
der iranische Außenminister Ali Akbar
Salehi, die Mitgliedsstaaten der Blockfreien-Bewegung
müssten nun "von den Worten zu Taten
schreiten", damit das, was vereinbart
wurde, auch Gültigkeit habe. Quelle:
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=40489
aus dem Spanischen übersetzt von K.N.
Ex-Richter: Iran-Angriff würde Israels
Zukunft gefährden
- Der ehemalige Leiter einer israelischen
Untersuchungskommission hat scharf vor
einem möglichen Angriff auf den Iran
gewarnt. Eliahu Winograd sagte dem israelischen
Armeesender am Sonntag, eine Attacke
auf die iranischen Atomanlagen könnte
Israels Zukunft gefährden. Der ehemalige
Richter war Leiter einer Expertenkommission,
die Israels militärischer und politischer
Führung schwere Fehler während des Libanonkriegs
von 2006 vorgeworfen hatte. Winograd
äußerte Misstrauen hinsichtlich möglicher
Entscheidungen von Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu >>>
Netanyahu's Kennedy moment
- While Netanyahu's inner
circle is agreeing with him, rest of
the country seems to be increasingly
united in opposition. - Watching the
conflict between Iran and Israel escalate,
it's hard not to draw analogies and
lessons from history. Indeed, Netanyahu's
thinking in this regard is very much
anchored in the past: "The year is 1938
and Iran is Germany", time and again
he has warned. Such analogs provide
leaders with a quick and handy "user
manual": a way to sell a desired policy
path and provide a platform for action.
Yet as mental shortcuts, analogs could
easily lead to unwanted outcomes. Crucial
decisions, like going to war, could
be based on paying attention to the
wrong lessons, or making a false comparison
between two different situations. Indeed,
it is neither 1938 (Iran is far from
having a bomb or a delivery system)
nor is Iran Nazi Germany (Iran's military
budget is fraction of that of Israel
and the US). Claiming so, however, leaves
no room for any response save military
force. >>>
21.8.2012 -
Leading
Israeli Nuclear Scientist Proposing
Closing Dimona in Return for Ending
Iranian Nuke Program
- Richard
Silverstein - Uzi Even, one of Israel’s
leading nuclear scientists, proposed
in an article in Maariv (the Alternative
Information Center also covered the
story) that Israel offer to shut down
its Dimona reactor in return for Iran
closing ending nuclear research for
military purposes. It’s a radical, far-reaching
and innovative proposal which, for that
reason, has no hope of being adopted.
Israel’s leaders have no interest in
shutting Dimona, even if they could
end the threat of Iranian nuclear weapons.
They’d far prefer to destroy the facilities
militarily and so not to have to engage
in any negotiations with the Iranians
or to be beholden to them in any way.
>>>
Israel/Iran:
Nur noch kurze Stille vor dem Sturm?
- Erich
Gysling - Die Realpolitik in den USA
und in Israel könnte zu einer Katastrophe
im Nahen und Mittleren Osten führen.
Eine Analyse. - Die Geschichte hat zwei
Geschichten: jene, welche Juden / Israeli
anerkennen und verinnerlicht haben,
und jene der Palästinenser. Mehrheitlich
mit jener der Palästinenser identisch
ist jene der anderen Araber – mehrheitlich
deckungsgleich mit jener der Israeli
/ der Juden ist die Geschichtsauffassung
der Westeuropäer und der US-Amerikaner.
Zwei Sichtweisen auf die gleiche Geschichte
– dem entsprechen zwei Sichtweisen hinsichtlich
der gegenwärtigen Problematik und der
Thematik Israel - Palästinenser / Araber
und Iran. >>>
Nein
zum Krieg gegen den Iran!
Das Grass-Gedicht:
Wo ist die deutsche Friedensbewegung?
Wo die deutsche Linke?
- Niema
Movassat - Ich möchte Günter Grass danken.
Danken für sein aufrüttelndes Gedicht.
Danken für seine klaren Worte. Danken
für seinen Mut, zu sagen, was man sagen
muss. Wir stehen vor einem neuen Krieg
im Nahen Osten. Einem Krieg, der alles,
was bisher in der Region passiert ist,
in den Schatten stellen kann.
Man hatte das Gefühl, die Mahner in
diesem Land sind verstummt, die deutschen
Medien seit Jugoslawien 1999 auf Krieg
geprobt. Dann kam Grass und mahnte –
und ein Tagesschau-Kommentar kritisierte
die „meinungspolizeilichen Maßnahmen“
gegen ihn. Ein Schimmer Hoffnung keimt
auf. Die Hoffnung, Widerstand gegen
den drohenden Krieg entwickeln zu können
und eine breite Öffentlichkeit gegen
den Krieg zu erreichen und zu organisieren.
Es ist an der deutschen Friedensbewegung
und der deutschen Linken nun in die
Offensive zu gehen. Grass hat es geschafft,
der herrschenden deutschen Politik einen
gewaltigen Strich durch die Rechnung
zu machen. Diese hoffte, schweigen zu
können über das, was demnächst passieren
könnte – nämlich ein verheerender Krieg
im Nahen Osten. Sie hat gehofft, verschweigen
zu können, dass es ihre Waffen sein
werden, die dabei zum Einsatz kommen
werden, so v.a. ihre atomar gerüsteten
U-Boote. Doch was tut die deutsche Friedensbewegung,
was tun zahlreiche Linke? Einige freuen
sich über Kommentare wie den von Frank
Schirrmacher in der FAZ oder noch besser
über den Antisemitismus-Vorwurf des
islamophoben Berufspolemikers Henyrk
M. Broder in der WELT. >>>
Sonderseiten
- Der Iran zwischen den Zeiten
>>>
Sonderseite
- Günter Grass - Was gesagt werden muss
>>>
20.8.2012 -
Obamas Erpresser - Netanjahu läßt
USA Forderungen für Verzicht auf Krieg
gegen Iran präsentieren
- Knut Mellenthin - Seit Wochen rätselt
die Welt, wie ernst es Premier Benjamin
Netanjahu und Verteidigungsminister
Ehud Barak mit ihren Kriegsdrohungen
gegen Iran ist. Am Wochenende stellte
die israelische Regierung der US-amerikanischen
Öffentlichkeit die Forderungen vor,
deren Erfüllung sie vielleicht dazu
bewegen könnte, sich mit dem »Präventivschlag«
noch ein bißchen zu gedulden – wenigstens
bis nach der Präsidentenwahl am 6. November.
Was Barack Obama tun könnte, um die
Hitzköpfe Netanjahu und Barak fürs erste
zu beruhigen, erläuterten Dennis Ross
am Freitag in der New York Times und
Amos Jadlin am Sonnabend in der Washington
Post. Der 63jährige Dennis Ross hat
während seines gesamten politischen
Lebens zwischen Posten in der US-Administration
und der Pro-Israel-Lobby gependelt.
Zu Beginn von Obamas Amtszeit war er
dessen führender Nahost-Berater. Seit
November 2011 arbeitet er wieder an
maßgeblicher Stelle des Washington Institute
for Near East Policy (WINEP), einer
Filiale des AIPAC, der offiziellen
Pro-Israel-Lobby in den USA. Der 1951
geborene Amos Jadlin leitete von 2006
bis November 2010 den israelischen Militärgeheimdienst.
Derzeit ist er Direktor des Instituts
für Nationale Sicherheit der Universität
von Tel Aviv. Ross fordert in seinem
Kommentar die US-Regierung auf, den
israelischen Streitkräften rasch alle
gewünschten Waffen und Informationen
für einen Angriff zur Verfügung zu stellen.
Ausdrücklich nennt er bunkerbrechende
Bomben und Auftank >>>
Peres: Schlaflose Nächte wegen israelischer
Angriffspläne - Israels
Präsident besorgt über mögliche Eskalation
im Konflikt mit Teheran - Der mögliche
militärische Alleingang Israels gegen
das iranische Atomprogramm raubt Präsident
Shimon Peres den Schlaf. "Was im Falle
eines einseitigen israelischen Angriffs
passieren könnte, beunruhigt mich so
sehr, dass ich nicht mehr schlafen kann",
zitierte ihn die Zeitung "Jediot Achronot"
am Sonntag. >>>
Peres kritisiert Netanjahus Iran-Politik
- Peter Münch - Lange
Zeit hatte sich Israels Präsident Peres
loyal gegenüber seinem Premier gezeigt.
Doch damit scheint Schluss zu sein.
In einer Fernsehansprache kritisiert
er offen Netanjahus Alleingang beim
Konflikt mit Iran. Am Donnerstag feierte
Schimon Peres offiziell seinen 89. Geburtstag.
Er hatte dazu Schüler und Studenten
ins Städtchen Yeroham eingeladen, der
alte Präsident Israels umgibt sich gern
mit jungen Menschen. Zur Feier des Tages
gab es eine üppige Torte, und Peres
bedankte sich mit einer Rede zu seinem
Lieblingsthema: "Mein Wunsch", so sagte
er, "ist derselbe wie jedes Jahr: Dass
es Frieden geben möge für die Kinder
Israels." Warme, unverfängliche Worte
waren das aus gegebenem Anlass, doch
am Abend legte Peres noch einmal deutlich
nach. Statt vom Frieden sprach er in
einem Fernsehinterview vom Krieg - und
krachend fuhr er damit dem Premierminister
in die Parade. >>>
Israeli Official Refuses to Deny
Authenticity of Iran Attack Plan Document
- Richard Silverstein
- Amidst the barrage of hostility and
derision here (in the comment threads)
and elsewhere that greeted my publication
of an Israeli government plan for an
attack on Iran, I had one response which
clinched my case that the document was
genuine: no Israeli official had denied
its authenticity. It turns out that
while I was right in principle, an official
had commented on the document. I didn’t
discover this until tonight. In the
Jerusalem Post last Wednesday, its far-right
columnist, Herb Keinon, wrote this on
the subject: One government official
said there is “a lot of press speculation
out there, and everyone has their ‘secret
source.’ It is not the government’s
policy to comment on any piece of speculation.”
Keinon actually wrote that this constituted
a “dismissal” of my report. But that’s
not so. If you review the statement,
the official refused to comment at all
and merely called a great deal of commentary
about Israel’s plan regarding Iran “speculation.”
>>>
19.8.2012
- Israelis Against War on Iran
- Stephen Lendman - Polls show most
Israelis and Americans oppose war with
Iran. Political leaders pay no attention
nor ask why Iran, with or without nuclear
weapons, would strike Israel or any
other country? Iran hasn't attacked
another nation in over 200 years. It
threatens none now. It's not developing
or producing nuclear weapons. Washington,
Israeli, and most other world leaders
know it. Iran's nuclear program is red
herring cover. It's used as pretext
to replace an independent state with
a subservient pro-Western one. It's
also about furthering Israeli regional
dominance. Waging full-scale war on
Syria and/or Iran is madness. War with
either country is all lose, no gain,
and potential catastrophic consequences
if things spin out of control. Warmongers
push ahead with plans anyway. >>>
Iranischer General: Angriff würde
Ende Israels bedeuten
- Präsident Peres und
israelische Regierung uneins über militärischen
Alleingang - Ein hochrangiger
iranischer Kommandant hat Israel gewarnt,
sollte es seine Angriffsdrohungen gegen
den Iran wahr machen, würde dies das
"Ende des künstlichen zionistischen
Regimes" bedeuten. >>>
Schatten-Krieg Israel gegen Iran
- Die Angst wächst
- Thomas Frankenfeld
- Die Angst vor einer militärischen
Auseinandersetzung zwischen Israel und
Iran wächst. Dabei ist die Schlacht
schon im Gange. - Die Großoffensive
gegen den Iran beginnt mit einem Cyber-Angriff
in bislang nicht gekanntem Ausmaß. In
einem koordinierten Schlag gegen das
Internet, das Telefonsystem, Radio und
Fernsehen, Kommunikationssatelliten
und das Glasfaserkabelnetz, an dem wichtige
Einrichtungen hängen, werden ausgeschaltet.
Dazu zählen auch die unterirdischen
Raketenbasen in Khorramabad und Isfahan.
Das iranische Stromnetz wird mit Graphitfaser-Waffen,
etwa der Typen CBU-94 "Blackout" und
BLU-114 "Soft Bomb", ausgeschaltet.
Über die technisch streng geheime Funktionsweise
dieser US-Bomben ist bekannt, dass sie
in der Luft Submunition in der Größe
von Cola-Dosen freisetzen, die über
E-Werken und Transformatorstationen
Mengen von beschichteten Graphitfasern
ausschütten, >>>
18.28.2012
-
Krieg gegen
Iran wäre "völkerrechtswidriger
Angriff"
- Nahostexperte Michael Lüders über
die Angriffspläne Israels auf
iranische Atomanlagen - Audio und
Text - Michael Lüders im Gespräch
mit Christine Heuer - Israel plant,
die Atomanlagen im Iran zu
zerstören. Die USA mahnen zur
Zurückhaltung. Die reine Mutmaßung,
der Iran könne Atombomben
entwickeln, reiche als Grund für
einen solchen völkerrechtswidrigen
Angriff nicht aus, kritisiert auch
der Nahostexperte Michael Lüders und
befürchtet verheerende Folgen. >>>
Wahnsinnig
oder verrückt ? -
Uri Avnery - BENJAMIN NETANJAHU
mag verrückt sein, aber er ist
nicht wahnsinnig. Ehud Barak mag
wahnsinnig sein, aber er ist nicht
verrückt. Also: Israel wird den Iran
nicht angreifen. ICH HABE es schon
früher gesagt und ich werde es
wieder sagen, selbst nach dem
endlosen Gerede darüber. Tatsächlich
ist über keinen Krieg so viel
geredet worden, bevor er stattfand.
Um die klassische Filmzeile zu
zitieren; „Wenn du schießen musst,
dann schieße! Rede nicht!“ Von
allem Gerede Netanjahus über den
unvermeidlichen Krieg ragt einer
seiner Sätze heraus: „Im
Untersuchungskomitee nach dem Krieg
werde ich selbst die Verantwortung
übernehmen, ich und ich allein!“ Ein
sehr enthüllendes Statement.
Erstens: ein
Untersuchungskomitee wird nur nach
einem militärischen Fehlschlag
ernannt. Nach dem
Unabhängigkeitskrieg 1948 gab es
kein solches Komitee, auch nicht
nach dem Sinai-Krieg 1956 und nach
dem Sechstagekrieg 1967. Es gab
jedoch Untersuchungskomitees nach
dem Jom Kippur-Krieg 1974 und
den Libanonkriegen 1982 und 2006.
Indem er das Gespenst eines
anderen Komitees heraufbeschwört,
behandelt Netanjahu unbewusst diesen
Krieg als einen unvermeidbaren
Fehlschlag.
Zweitens: nach israelischem Gesetz
ist die ganze Regierung Israels
Oberkommandeur der Armee. Nach einem
anderen Gesetz tragen alle Minister
die „kollektive Verantwortung“.
Das TIME-Magazin, das immer
lächerlicher wird, mag „König Bibi“
krönen, aber wir haben noch keine
Monarchie. Netanyahu ist nicht mehr
als der primus inter pares - der
erste unter Gleichen.
Drittens: in seinem Statement
drückt Netanjahu grenzenlose
Verachtung gegenüber seinen
Ministerkollegen aus. Sie zählen
nicht.
Netanjahu betrachtet sich selbst als
modernen Winston Churchill. Ich kann
mich nicht erinnern, dass der,
nachdem er das Amt übernommen hatte,
verkündigte: „Ich bin verantwortlich
für die nächste Niederlage.“ Selbst
in der verzweifelten Situation
jener Zeit glaubte Churchill an den
Sieg. Und das Wörtchen „ich“ kam
nicht groß in seiner Rede vor. BEI
DER täglichen Gehirnwäsche wird das
Problem in militärischen Termini
präsentiert. Die Debatte befasst
sich mit militärischen
Fähigkeiten und Gefahren. >>>
Kriegsgeheul aus sicherer Entfernung
-
Peter Münch - Israel wagt im
Konflikt um das iranische
Atomprogramm einen riskanten
Alleingang. Bisher steht Premier
Netanjahu mit seinen Kriegsdrohungen
auf breiter Front als Gewinner da.
Doch das könnte sich schnell ändern
- in dem Augenblick, in dem er vom
Wort zur Tat schreitet. - Die
sicherste Art, einen Krieg zu
gewinnen, ist, ihn gar nicht erst zu
führen. Im vorgelagerten Dickicht
der Drohungen und Sanktionen lässt
sich so manche Schlacht auch ohne
Blutvergießen schlagen. Siege werden
hier mit kühlem Kopf und
strategischem Geschick erzielt,
nicht mit Bombenhagel und
Raketenfeuer. Auch in Israel weiß
man, dass ein Krieg das Ende von
Sicherheit und Planung, also
unkontrollierbares Risiko bedeutet.
Wenn die Führung in Jerusalem also
klug ist, dann dient das
anschwellende Kriegsgeheul Richtung
Teheran dem Ziel, mit maximaler
Drohkraft eben diesen Krieg zu
vermeiden. Die Frage ist nur, ob
diese Führung wirklich klug ist. >>>
Israel:
"Wir können das nicht alleine
machen"
- Ben Segenreich -
Israelische Politiker geben sich
jetzt empört darüber, dass das seit
einigen Tagen wieder besonders
lautstarke Mediengetrommel über
einen möglichen Angriff auf den Iran
Israels Schwächen bloßlegen könnte.
Doch es waren Indiskretionen und
Andeutungen von Amtsträgern gewesen,
die die nervöse Debatte im
Sommerloch überhaupt angeworfen
hatten. Meinungsverschiedenheiten
über "die schwerste Entscheidung,
die Israel je zu treffen hatte", wie
es in Kommentaren heißt, treten auch
an der obersten Spitze zutage. "Es
ist uns klar, dass wir das allein
nicht machen können", bremste der
89-jährige Staatspräsident
Donnerstagabend in einem Interview
die Ambitionen >>>
Israelis
fordern Piloten auf, einen möglichen
Befehl zum Angriff auf den Iran
nicht zu befolgen
-
Mehr als 400 Israelis haben eine
Petitition unterschrieben, die heute
erschien und in der die Piloten der
israelischen Streitkräfte zur
Befehlsverweigerung aufgerufen
werden, wenn man von ihnen verlangt
den Iran anzugreifen. Zu den
Unterzeichnern gehören mehrere
Professoren, Leiter von
Menschenrechtsgruppen,
Schriftsteller und einfache Bürger,
teilt die Times von Israel auf ihrer
Webseite mit.
Die Petition, ein Vorschlag mitten
in den sich überschlagenden
Erklärungen israelischer Funktionäre
über einen Angriff auf den Iran,
besagt, dass ein Angriff auf den
Iran Israel schaden würde und die
Piloten gefangen genommen werden
könnten. "Tief beunruhigt wegen der
Situation, die Israel mit dem Iran
eingeht, wenden wir uns an Sie",
sagt die Petition. "Wir kennen Ihre
Namen nicht, aber wir wissen, dass
in diesem Augenblick unser Schicksal
und unsere Zukunft in Ihren Händen
liegt."
Die Unterzeichner deuten an, dass
ein Befehl zum Angriff auf den Iran
"in den nächsten Wochen" kommen
könnte, und dass ihr Aufruf deshalb
"Dringlichkeit" habe. "Dieser
mögliche und entscheidenden Befehl
könnte sehr bald kommen. Sie haben
immer die Option ihn zu verweigern",
sagt die Petition. Das Dokument
weiss um die ernsten Konsequenzen
einer Befehlsverweigerung in der
israelischen Armee, aber es betont
mit Nachdruck, dass es sich um eine
außergewöhnliche Situation handle.
Die Autoren nennen noch weitere
Gründe dafür, den Iran nicht
anzugreifen, wie mögliche
Vergeltungsschläge gegen israelische
Städte, die Möglichkeit eines
Angriffs mit Atomwaffen, die Folgen
für die Wirtschaft und die
Befürchtung, die israelischen
Piloten könnten in Gefangenschaft
geraten.
Professor Menachem Mautner,
ehemaliger Professor an der
Universität von Tel Aviv,
unterschrieb die Petition auch und
sagte, er sei wegen (der
Möglichkeit) eines unilateralen
Angriffs ohne die Unterstützung der
USA sehr besorgt. "Ich werde alles
unterschreiben, was die größte
Katastrophe, in die sich Israel seit
seiner Gründung begibt, vermeiden
kann", sagte Mautner gegenüber der
Tageszeitung Makor Rishon.
Quelle:
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=40202
aus dem Spanischen übersetzt von K.
Nebauer
Plant
Israel einen High-Tech-Krieg gegen
den Iran?
- Ein
US-Blogger veröffentliche Details
über angebliche Pläne Israels.
Demnach solle der Iran-Angriff "mit
einem koordinierten Schlag unter
Einschluss bisher nie gesehener
Cyber-Attacken beginnen". - (...)
Der US-Blogger Richard Silverstein
hat Details eines angeblichen
israelischen Plans für einen Angriff
auf den Iran veröffentlicht. Das
Papier zeichne das Bild eines
High-Tech-Krieges, bei dem sich nur
wenige israelische Piloten in Gefahr
begeben müssten, schreibt die
Zeitung "Jediot Achronot“ am
Mittwoch unter Berufung auf
Silversteins Blog "Tikun Olam“.(...)
Nach diesen Unterlagen solle der
Iran-Angriff "mit einem
koordinierten Schlag unter
Einschluss bisher nie gesehener
Cyber-Attacken beginnen“. Der
iranischen Führung solle die
Fähigkeit genommen werden, zu
wissen, was im eigenen Land vor sich
geht. Dann sei die Zerstörung von
Atomanlagen und anderer wichtiger
Anlagen durch Raketen und die
Luftwaffe vorgesehen. Hochrangige
iranische Militärs und
Geheimdienstleute sollten gezielt
getötet werden. >>>
National
Intelligence Leaks and the
Hasbarafia
-
Richard Silverstein >>>-
Bibi Secret
War Plan
-
Richard Silverstein - >>>
An der
israelisch-libanesischen Grenze
hat sich mitten im verbalen
Krieg zwischen Kommandanten der
israelischen Armee und
Funktionären der Hisbollah die
Spannung erhöht.
Quellen, die nicht genannt
werden wollten, wiesen darauf
hin, dass Israel seine
Patrouillen und
Beobachtungsmissionen an der
Grenze intensiviert habe und die
Hisbollah in Alarmbereitschaft
stünde. Der Vizepräsident des
Exekutivrates der Hisbollah,
Scheich Nabil Qaooka, wies am
Mittwoch in einer Rede zum
Jerusalemtag in Kfar Chuba
darauf hin, dass die Raketen der
Hisbollah jede israelische Stadt
und jede Siedlung erreichen
könnten. "Falls Israel den Iran
angreift, wird die Hisbollah
unerschütterlich zu ihm (Iran)
halten, denn der Iran ist die
Partei, die dem Widerstand im
Libanon und in Palästina Waffen
liefert", sagte Qaook.
Israelische Medien zitierten als
Antwort einen hohen Offizier,
der der Hisbollah rät, "die
Stärke der israelischen Armee
nicht erproben zu wollen, denn
sie hat sich weiter entwickelt
und dieses Mal wird der Schlag
sehr schmerzhaft sein".
aus dem Spanischen übersetzt und
gekürzt: K. Nebauer
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=40203
Hezbollah
says its 'precision rockets' could
kill tens of thousands of Israelis
- Hassan Nasrallah, speaking at a
Jerusalem Day rally in Beirut, warns
'Zionists' against attacking Iran,
says his group is capable of hitting
sensitive targets in Israel. - The
Iranian-backed Lebanese group
Hezbollah said on Friday it could
kill tens of thousands of Israelis
by striking specific targets in
Israel with what it described as
precision-guided rockets. >>>
Sonderseiten
Iran >>>
Aufruf an
israelische Soldaten,
Kriegsverbrechen zu stoppen >>>
Kriegsdienstverweigerer - Seruvniks
- Refuseniks >>>
Israelis Against War on Iran
- Stephen Lendman - Polls show most
Israelis and Americans oppose war
with Iran. Political leaders pay no
attention nor ask why Iran, with or
without nuclear weapons, would
strike Israel or any other country?
Iran hasn't attacked another nation
in over 200 years. It threatens none
now. It's not developing or
producing nuclear weapons.
Washington, Israeli, and most other
world leaders know it. Iran's
nuclear program is red herring
cover. It's used as pretext to
replace an independent state with a
subservient pro-Western one. It's
also about furthering Israeli
regional dominance. Waging
full-scale war on Syria and/or Iran
is madness. War with either country
is all lose, no gain, and potential
catastrophic consequences if things
spin out of control. Warmongers push
ahead with plans anyway. >>>
Iranischer General: Angriff würde
Ende Israels bedeuten
- Präsident Peres und
israelische Regierung uneins über
militärischen Alleingang - Ein
hochrangiger iranischer Kommandant
hat Israel gewarnt, sollte es seine
Angriffsdrohungen gegen den Iran
wahr machen, würde dies das "Ende
des künstlichen zionistischen
Regimes" bedeuten. >>>
Schatten-Krieg
Israel gegen Iran - Die Angst wächst
- Thomas
Frankenfeld - Die Angst vor
einer militärischen
Auseinandersetzung zwischen Israel
und Iran wächst. Dabei ist die
Schlacht schon im Gange. - Die
Großoffensive gegen den Iran beginnt
mit einem Cyber-Angriff in bislang
nicht gekanntem Ausmaß. In einem
koordinierten Schlag gegen das
Internet, das Telefonsystem, Radio
und Fernsehen,
Kommunikationssatelliten und das
Glasfaserkabelnetz, an dem wichtige
Einrichtungen hängen, werden
ausgeschaltet. Dazu zählen auch die
unterirdischen Raketenbasen in
Khorramabad und Isfahan. Das
iranische Stromnetz wird mit
Graphitfaser-Waffen, etwa der Typen
CBU-94 "Blackout" und BLU-114 "Soft
Bomb", ausgeschaltet. Über die
technisch streng geheime
Funktionsweise dieser US-Bomben ist
bekannt, dass sie in der Luft
Submunition in der Größe von
Cola-Dosen freisetzen, die über
E-Werken und Transformatorstationen
Mengen von beschichteten
Graphitfasern ausschütten, >>>
17.8.2012
-
Streit
um iranisches Atomprogramm - USA beenden
Israels Angriffshoffnungen - US-Verteidigungsminister
Panetta glaubt nicht, dass Israel den
Iran alleine angreifen kann.
- "Israel kann das iranische Atomprogramm
nicht alleine zerstören" - mit dieser
Einschätzung hat der US-Verteidigungsminister
den israelischen Angriffsambitionen
ein Ende gesetzt. Laut Medienberichten
wollen die USA die Diskussion auf die
Zeit nach der Präsidentenwahl verschieben.
- Sebastian Engelbrecht, ARD-Hörfunkstudio
- Der Schrecken, den die israelische
Führung weltweit verbreitete, hat vorläufig
ein Ende. Der amerikanische Verteidigungsminister
Leon Panetta und sein Generalstabschef
Martin Dempsey haben der israelischen
Armee die Fähigkeit abgesprochen, im
Alleingang die Atomanlagen des Iran
zu zerstören. >>>
Audio - USA beenden
Israels Angriffshoffnungen
>>>
Experten halten
Drohungen für ernst - Israel-Iran-Konflikt
hat „Potenzial für Weltkrieg“
- Israel
droht mit einem Angriff auf den Iran.
Experten halten das für viel mehr als
bloßes Säbelrasseln.
Die Folgen einer Attacke seien unabsehbar,
schlimmstenfalls könnten viele andere
Länder mit in einen Krieg gezogen werden.
- Dass Israel dem Iran mit einem Angriff
auf seinen Atomanlagen droht, ist nichts
Neues. Doch in den vergangenen Tagen
drangen Informationen an die Öffentlichkeit
>>>
Poll: Most
Israelis oppose attack on Iran nuclear
facilities
- Survery conducted by Israel Democracy
Institute and TAU Mediation and Conflict
Resolution program finds only 27% of
Jewish Israeli support strike, and most
think it's unlikely Israel will soon
attack. - Tomer Zarchin and Dan Even
- A majority of Jewish Israelis oppose
an attack on Iran's nuclear facilities
without U.S. cooperation, and think
it is unlikely Israel will soon launch
a unilateral strike against the Islamic
Republic, a poll released Thursday has
found. Some 61 per cent of those questioned
oppose an Israeli strike, compared to
27 per cent in favor >>>
National
Intelligence Leaks and the Hasbarafia
- Richard
Silverstein - UPDATE: My source
has permitted me to publish the entire
original Hebrew document, which you
read here. The English translation is
in yesterday’s post: When one publishes
an important leaked Israeli government
document as I have done, one has to
expect a counter-attack from the hasbarafia.
And it has come. I’m going to share
a few words on the background of the
document and address some of the scurrilous
charges raised about this matter. Then
I’m not going to address it again nor
publish any further comments on it.
About a week ago, I received the document
from a known and trusted source who
is, as I’ve often said here, a former
Israeli government minister. It was
in turn leaked >>>
Bibi Secret
War Plan
- Richard
Silverstein - UPDATE: Here’s the link
for my portion of the BBC Newshour segment
in which I was interviewed about the
Israeli government document. Israelis
are posting a claim that the document
I published is identical to a post published
by Fresh, an Israeli gossip/news portal,
a few days ago. It is not. My original
IDF source leaked the post to a Fresh
member and me at the same time. That
person published a small portion of
the original memo at Fresh, embellishing
it with much material that was meant
to disguise what it was and where it
came from. I can’t ascribe motives to
whoever published it at Fresh, but much
of it fantasy and isn’t in the original
document. This story is now a screaming
headline in the Israeli media and at
no point >>>
Israelische
Autoren bedrängen Netanyahu
- Sie
fordern die Zustimmung des Kabinetts
vor einem allfälligen Angriff gegen
Iran. - In einem an Binyamin Netanyahu
gerichteten Brief fordern zahlreiche
israelische Autoren den israelischen
Regierungschef auf, öffentlich zuzusagen,
keinen Angriff gegen Iran zu befehlen
ohne nicht zuvor die Zustimmung des
Kabinetts erhalten zu haben. In dem
Schreiben heisst es unter anderem: «Es
ist kein Geheimnis, dass Sie und Verteidigungsminister
Ehud Barak einen Militärschlag im Bestreben
ins Auge gefasst haben, die nukleare
Infrastruktur Iran zu schädigen. Ebenso
wenig ist es ein Geheimnis, dass eine
solche Aktion eine militärische Antwort
nach sich ziehen wird, die Israel schaden
>>>
13.8.2012 -
Iran,
Israel und die Kriegsgefahr in der Region
- Clemens Ronnefeldt
- Dr. Michael Lüders, langjähriger Nahost-Korrespondent
der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit"
und häufiger Kommentator bei allen großen
Fernseh- und Radiostationen in Deutschland,
hat im April 2012 sein neues Buch veröffentlicht:
"Iran. Der falsche Krieg. Wie der Westen
seine Zukunft verspielt". Ich halte
dieses Buch für eines der derzeit wichtigsten
politischen Bücher überhaupt, u.a. auch
deswegen, weil sich der Autor dazu entschlossen
hat, in einer äußerst angespannten weltpolitischen
Lage "Klartext" zu schreiben. Kritik
verdient allein der Titel, der den Umkehrschluss
nahelegt, es könne auch "richtige Kriege"
geben - und im Gegensatz zum Inhalt
des Buches eine eurozentristische Haltung
einnimmt, während vor allem die Zukunft
des Nahen und Mittleren Ostens derzeit
zur Disposition steht. -
Michael Lüders schreibt:
"Spätestens seit dem 25. Januar 2012
konnte jeder, der es wissen wollte,
erfahren, dass die Zeichen auf Krieg
stehen. An dem Tag veröffentlichte die
«New York Times» eine Innenansicht der
israelischen Regierung in Sachen Iran.
Aus der Feder von Ronen Bergman, dem
israelischen Seymour Hersh (US-amerikanischer
Starjournalist, Anm.: C.R.). Bergman
zufolge hatte Verteidigungsminister
Ehud Barak einen israelischen Angriff
auf die iranischen Atomanlagen bereits
für den 20. Januar angeordnet >>>
Israels Regierung verschärft
Anti-Iran-Kurs - Iran, Iran, Iran:
Sowohl in den israelischen Medien
als auch in der Regierung gibt es
kaum ein anderes Thema.
Ob Israel wirklich noch vor der
US-Wahl militärisch gegen Irans
Atomprogramm vorgeht oder nur Druck
macht, ist unklar. Doch die
Berechnungen über Tote auf
israelischer Seite sind ziemlich
konkret. - Sebastian Engelbrecht -
Israels Ministerpräsident Netanjahu
lässt derzeit keine Gelegenheit aus,
um vor dem Iran zu warnen.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
bereitet sich auf seine Weise auf
den Kriegsfall vor. Das Kabinett
beschloss unter seiner Leitung eine
neue Geschäftsordnung. Nach dieser
können künftig Kabinettsbeschlüsse
auch per Telefon gefällt werden >>>
Israel: Nein
zum Krieg!
- André
Scheer - Mit täglichen Demonstrationen
protestiert die israelische Friedensbewegung
gegen den Kriegskurs der Machthaber
in Tel Aviv. Hunderte Menschen kamen
am Sonntag abend vor dem Haus von Verteidigungsminister
Ehud Barak zusammen und riefen Slogans
wie »Nein zum Krieg« und »Keinen Angriff
auf den Iran«. Neben Knessetabgeordneten
des Linksbündnisses Hadash befand sich
unter den Demonstranten auch der Filmregisseur
Doron Tsabari. Gegenüber Medienvertretern
zeigte er sich entsetzt über die Haltung
von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
>>>
Netanjahu macht Vertrauten zum
Heimatschutzminister
- In der Debatte um
einen möglichen Angriff auf Iran
bringt Israels Premier Benjamin
Netanjahu einen Vertrauten in
Stellung. Er nominiert
Ex-Geheimdienstchef Avi Dichter als
Chef des Heimatschutzministeriums.
Der 59-Jährige gilt als Befürworter
eines Militärschlags gegen Teheran.
>>>
Kriegsstimmung
in Tel Aviv - Israels Premier Netanjahu
und Minister Barak wollen Angriff auf
Iran
- Knut
Mellenthin - Israel bereitet sich auf
einen nahe bevorstehenden Krieg gegen
Iran vor. Die Medien des Landes berichten
seit Tagen, daß Premierminister Benjamin
Netanjahu und Verteidigungsminister
Ehud Barak einen militärischen Alleingang
noch vor der Präsidentenwahl in den
USA Anfang November planen. Diese Idee
stößt bei der Mehrheit der Experten
auf Kritik. In der meistgelesenen israelischen
Tageszeitung Yedioth Ahronoth schrieben
zwei ihrer erfahrensten Kommentatoren,
Nahum Barnea und Shimon Shiffer, am
Freitag: »Kein einziger Regierungsbeamter
oder Militäroffizier und nicht einmal
der Präsident unterstützt einen israelischen
Angriff auf den Iran.« Dem Blatt zufolge
wird damit gerechnet, daß dieser Krieg
Israel pro Tag 375 Millionen Dollar
kosten wird >>>
Israel will
Verhandlungen mit Iran für gescheitert
erklären lassen
- Israels
Vize-Außenminster Danny Ayalon will
die diplomatischen Bemühungen zur Beilegung
des Atom-Konflikts mit dem Iran international
für gescheitert erklären lassen. Die
fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats
und Deutschland "müssten offiziell eingestehen,
dass die Gespräche gescheitert sind",
sagte Ayalon dem Sender Israel Radio.
Wenn Iran sein Atom-Programm nicht einstelle,
sei nach einer solchen internationalen
Erklärung klar, dass "alle Optionen
auf den Tisch" lägen. >>>
Yossi Melman:
Barak-Haaretz Claims About New Iranian
Nuclear Advances Disputed
- Richard
Silverstein - Yossi Melman reports (Hebrew)
at Walla that western and Israeli sources
confirm that there are no major advances
in the Iranian nuclear program, as was
reported widely a few days ago by Barak
Ravid in Haaretz thanks to leaks by
Ehud Barak and Bibi Netanyahu. Melman
says his sources claim that the leaks
are a politically-motivated campaign
by the prime minister’s and defense
minister’s offices. Melman also claims
that the U.S. is angry that Barak revealed
classified intelligence data. Melman
notes, as I wrote here recently, that
there is no new report, but rather a
partial report shared among various
U.S. agencies, presumably before publication.
Any serious intelligence official knows
that such information is preliminary
and subject to change as the various
government entities hash out their positions
about the data. Judgments are subject
to modification and even reversal. The
U.S. administration is none too happy
that Barak was only too happy to go
blabbing to his journalist friends about
the contents of those discussions >>>
12.8.2012 -
Iranian-Israeli
Circle''Eigentlich müssten wir uns doch
hassen''
- In
Berlin haben Israelis und Iraner ein
Anti-Kriegs-Bündnis geschlossen, das
sich gegen Krieg, Sanktionen und Besatzung
wendet. Den Atomstreit betrachten sie
als einen künstlichen Konflikt, der
den Regierungen beider Länder zum Machterhalt
dient. - Marian Brehmer - Die starren
Mauern zu durchbrechen, die Politik
manchmal zwischen Menschen errichten
kann, ist nicht immer leicht. Doch es
gibt Menschen, die auferlegte Feindschaften
wie den oftmals herauf beschworenen
Antagonismus von Israel und Iran nicht
hinnehmen wollen. Sind wir uns nicht
eigentlich viel ähnlicher, als es uns
unsere Regierungen weismachen wollen,
fragen sie und setzen sich kreativ mit
dem Thema "Identität" auseinander. Ein
solcher Ausdruck von Menschlichkeit
war die Kampagne eines israelischen
Graphikdesigners im Frühjahr. Seinen
Slogan "Iranians, we love you" verbreitete
er über Facebook und bekam dafür ein
gewaltiges Medienecho. In Berlin hat
sich ein Bündnis aus israelischen und
iranischen Studenten gebildet, die gemeinsam
gegen die Kriegstreiberei ihrer Länder
protestieren wollen. Der "Iranian-Israeli
Circle" möchte über die Mechanismen
hinter dem Atomkonflikt aufklären und
wendet sich gegen "Krieg, Sanktionen,
Besatzung und staatliche Unterdrückung".
>>>
Die Anzeichen
verdichten sich: Der israelische Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu plant einen Militärschlag
gegen den Iran .
Dieser soll noch vor der US-Wahl im
November stattfinden. Der Entschluss
sei schon „fast endgültig“. Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu misstraue der Zusicherung
von US-Präsident Barack Obama, Amerika
werde eine mögliche iranische Atombombe
notfalls mit militärischen Mitteln verhindern.
Zu dieser Einschätzung kommen israelische
Zeitungen. Die USA hätten Israel weder
Pläne für ein militärisches Eingreifen
vorgelegt noch habe Obama einen Angriff
ausdrücklich zugesagt, falls Sanktionen
und diplomatischer Druck keinen Erfolg
haben. Außerdem sei Obama dafür bekannt,
dass er Militäreinsätze nicht ohne Zustimmung
der Vereinten Nationen und der Arabischen
Liga befehle. Dies alles habe Netanjahu
zu der Überzeugung gebracht, dass Israel
allein handeln müsse. >>>
Israelischer
Bankchef warnt davor, dass ein Angriff
auf den Iran eine Wirtschaftskrise verursachen
könnte Krieg ‚wäre sehr schwer
in den Griff zu bekommen’
- Jason Ditz - Israelische Politiker
haben gemeinsame Anstrengungen unternommen,
die Auswirkungen eines einseitigen Angriffs
auf den Iran herunterzuspielen, indem
sie steif und fest behaupteten, das
werde ein kurzer, schnell vergessener
Konflikt mit nur ein paar hundert Opfern
sein. Die Sichtweise des Governors der
Bank of Israel Stanley Fischer hingegen
war alles andere als rosig, und er machte
darauf aufmerksam, dass Israel schnell
in einer Wirtschaftskrise stecken würde,
wenn der Angriff zu einem Krieg in der
Region führt, was durchaus wahrscheinlich
erscheint >>>
Israel, Iran
und der Atomkonflikt - Der Alarm der
Demagogen
- Seit
der Veröffentlichung des jüngsten IAEA-Berichts
ist das Säbelrasseln zwischen Teheran
und Jerusalem lauter geworden. Neu sind
die Drohgebärden beider Seiten aber
keineswegs. Hintergründe von Joseph
Croitoru - Auf israelischer Seite hat
sich angesichts der Wirkungslosigkeit
der westlichen Sanktionspolitik und
der zunehmenden Bedrohung ein Gefühl
von Machtlosigkeit ausgebreitet. Daraus
versuchen rechte israelische Politiker
schon länger Kapital zu schlagen. Als
Benjamin Netanjahu, damals Oppositionschef,
im April 2006 Ahmadinedschad wegen seiner
Vernichtungsabsichten gegenüber Israel
einen "modernen Hitler" nannte, ergänzte
sein damaliger Gegenspieler, Ministerpräsident
Ehud Olmert, nur zwei Wochen später
mit der Bemerkung, "Irans Präsident
spricht wie Adolf Hitler". >>>
Israelisch-iranische
Friedenskampagne ''Israel liebt Iran''
- Liebesbomben für Teheran
- Aller Kriegsrhetorik zum Trotz wollen
Iraner und Israelis gemeinsam mit ihrer
jüngst initiierten "Israel liebt Iran"-Kampagne
einer friedlichen Lösung des Konfliktes
Ausdruck verleihen. Sahar Namazikhah
berichtet. Inspiriert vom israelischen
Grafiker und Lehrer Ronny Edri und seiner
"Israel liebt Iran"-Kampagne, deuten
seit letzter Woche nun auch Iraner und
Angehörige anderer Nationalitäten den
Narrativ des Krieges zu dem einer "Liebesbombe"
um. >>>
Facebook
- Flirt mit dem "Feind" >>>
11.8.2012 -
Netanyahu und
Barak drängen auf Angriff
- Iran
soll noch vor US-Wahl bombardiert werden
- Fehlende Unterstützung im Militär
und Sicherheitskabinett - Israels
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu
und Verteidigungsminister Ehud Barak
befürworten einem Zeitungsbericht zufolge
einen Schlag gegen die Atomanlagen des
Iran noch vor der US-Präsidentenwahl
im November. Allerdings fehle beiden
Politikern dazu die entscheidende Unterstützung
sowohl im Militär als auch im Sicherheitskabinett,
berichtete die Zeitung "Yedioth Ahronoth"
am Freitag. >>>
Israel erwägt Militärschlag gegen Iran
vor November
- Israels Regierungschef Netanjahu will
die Atomforschungen des Erzfeindes in
Teheran möglichst noch vor der US-Wahl
stoppen. Doch Generalstab und Geheimdienst
zaudern. >>>
Israeli
Activists Urge IDF Pilots to Refuse
Orders to Attack Iran
- Richard
Silverstein - Israeli peace activists
have created an online petition which
calls for IAF pilots to refuse to participate
in war against Iran. Though the pilot
corps is among the most élite of the
entire army, there is a long tradition
of resistance within the IDF to serving
the Palestinian and Lebanese Occupations.
I’m including both the English and Farsi
versions (thanks to Prof. Muhammad Sahimi
for the translation) of the Call so
that Iranians and English-speakers can
read and disseminate it. Though Iranians
undoubtedly know that there are those
who oppose an Israeli war against them,
it never hurts to remind them–and the
world, that there is dissent within
Israel about this course. >>>
Amerikanisch-israelischer
Krieg gegen Iran: Der Mythos vom begrenzten
Waffengang
- James Petras - Washington und Tel Aviv
glauben, daß ihr geplanter Angriff auf Iran
ein „begrenzter Krieg“ sein würde mit einer
begrenzten Zahl von Zielen und einer Dauer
von wenigen Tagen oder Wochen – ohne ernste
Konsequenzen.
Einführung
Die wachsende
Gefahr eines amerikanisch-israelischen Militärschlags
auf Iran beruht auf verschiedenen Faktoren:
1. Die jüngste
Geschichte der militärischen Aktionen beider
Länder in der Region
2. öffentliche Erklärungen amerikanischer
und israelischer Politiker
3. jüngste und laufende Operationen gegen
Libanon und Syrien, wichtige Verbündete
Irans
4. Ermordungen von iranischen Wissenschaftlern
und Sicherheitskräften durch terroristische
Gruppen im Auftrag von Mossad und CIA
5. der Fehlschlag ökonomischer Sanktionen
und diplomatischer Zwangsmaßnahmen
6. eskalierende Hysterie und extreme Forderungen
an Iran zur Beendigung der ihm rechtlich
zustehenden Uran-Anreicherung zu zivilen
Zwecken
7. provokative Militär-„Übungen“ an der
Grenze zu Iran und Kriegsspiele, die der
Einschüchterung dienen, sowie eine Generalprobe
für einen präventiven Angriff
8. mächtige Gruppen von Kriegsbefürwortern
in Washington und Tel Aviv, einschließlich
der größeren israelischen Parteien und der
einflußreichen AIPAC (American Israel Public
Affairs Committee) in den USA, und schließlich
9. der „National Defense
Authorization
Act ”
(Obamas Orwell’scher Notstands-Erlaß vom
16. März 2012)
Der US-Propaganda-Krieg
fährt auf zwei Gleisen:
1. Die dominante
Botschaft betont, daß der Krieg nah ist
und daß die USA gewillt sind, Zwang und
Gewalt anzuwenden.
2. Auf dem zweiten Gleis richtet sich eine
Handvoll ansonsten marginaler „sachkundiger
Akademiker“ (oder progressiver Mitarbeiter
des Außenministeriums) an die „liberale
Öffentlichkeit“ und spielt die Kriegsdrohung
herunter mit dem Argument, daß vernünftige
Politiker in Tel Aviv und Washington sich
bewußt seien, daß Iran über keine Nuklearwaffen
oder die Fähigkeit, sie gegenwärtig oder
in naher Zukunft zu produzieren, verfügt.
Der Zweck dieses liberalen Zurückruderns
besteht darin, die Mehrheit der Öffentlichkeit,
die zusätzliche Kriegsvorbereitungen eindeutig
ablehnt, zu verwirren und zu schwächen,
und die wachsende Anti-Kriegs-Bewegung aus
dem Gleis zu bringen.
Die
Vernissage zur Ausstellung "Ein Blick
Iran" am 15. Juli war ein voller Erfolg!
-
Der Foto-
und Filmkünstler Benedikt Fuhrmann war
überwältigt, als er am vergangenen Sonntagabend
seine Ausstellung „Ein Blick Iran. Ein
Land, da leben Menschen“ in der Münchner
Kirche St. Maximilian eröffnete. Sechs
Jahre lang hatte er auf den Moment gewartet,
endlich die Bilder und Filme zeigen
zu können, die er während seines einjährigen
Aufenthaltes in Iran aufgenommen hatte.
Seine Idee: dem „Feindbild Iran“ ein
positives Bild entgegen zu setzen, das
den Erfahrungen des Tölzer Filmemachers
viel mehr entsprach als dasjenige, welches
er aus den Medien kannte.
Die Resonanz
auf Fuhrmanns Projekt war riesig, und
das nicht nur im Internet, wo der Fotograf
und Filmemacher mehr als 300 Sponsoren
für die Realisierung der Ausstellung
mobilisiert hatte. Bis auf den letzten
Platz war die Kirche St. Maximilian
im Münchner Glockenbachviertel zur Eröffnung
der Ausstellung besetzt. Sogar in den
Seitenschiffen und am Eingang drängten
sich die Menschen auf zusätzlich herangeschafften
Stühlen. Über 1000 Besucher zählte
ein Bediensteter der Pfarrei bei der
Vernissage, deren Programm nicht nur
ein Friedensgebet der Religionen beinhaltete,
sondern auch von den beiden namhaften
persischen Künstlern Shahrokh
Moshkin Ghalam und Hadi Alizadeh
mit Darbietungen unterstützt wurde.
Die Besucher waren derart begeistert,
dass sie sich den Applaus und Bravo-Rufe
nicht nehmen ließen.
Mit der
Ausstellung „Ein Blick Iran“ appellieren
Fuhrmann und die beteiligten Künstler
an die Menschen zur friedvollen Völkerverständigung.
Ein deutliches Signal hierzu setzte
Ronny Edry, der als Begründer der
Friedensinitiative „Israel loves Iran“
extra aus Tel Aviv angereist war. Ebenso
die Vertreter von acht verschiedenen
Religionsgemeinschaften aus der
Landeshauptstadt, die unter dem Motto
„Wir sind der Frieden“ beim Friedensgebet
der Religionen ihre Gebete sprachen
und sangen. Eine iranische Besucherin
äußerte sich beeindruckt : „Ich hätte
nie gedacht, dass es möglich ist, dass
ein Imam in einer katholischen Kirche
den Koran rezitiert. Ein christlicher
Priester, der öffentlich in einer Moschee
betet, das wäre toll – wenn auch unvorstellbar.“
Während
der vier Wochen, in denen die Ausstellung
gezeigt wird, gibt es in der
Konzertreihe „Ein Blick Iran. Live
in Concert“ weitere Auftritte
namhafter persischer Musiker und
Musikerinnen in der Kirche St. Maximilian
zu erleben. Informationen hierzu
finden Sie im Anhang, Bilder und
Dokumente können Sie sich jederzeit
im Pressebereich von
www.einblickiran.de
(Login und Passwort: presse) herunterladen.
-
Dagmar Steigenberger -
Presse
// Ein Blick Iran
Ein Blick Iran ": Multimedia-Ausstellung
in München >>>
Ein Blick
Iran - Facebook >>>
Israel-Loves-Iran - Facebook >>>
Dokumentation - Facebook - Flirt mit
dem "Feind" >>>
Juli 2012 -
Liebesbeziehung ohne Ehevertrag?
- Ramon Schack -
Trotz anhaltender Krise haben Israel
und Iran mehr gemeinsame
geopolitische Interessen, als die
Nachrichtenlage vermuten lässt. Die
versperrt den Blick auf die
historische Perspektive, sowie auf
die strategische Ausgangslage. Iran
und Israel haben keine gemeinsame
Grenze, haben nie Krieg
gegeneinander geführt, stellen auch
keine Gebietsansprüche auf das
jeweilige Territorium des anderen
Staates. Vielmehr gab es unter der
Herrschaft des Schahs, vor allem
seit den 1960er Jahren, eine enge
informelle Beziehung, eine Art
strategische Allianz, die von einem
iranischen Diplomaten in jener Zeit
als eine »Liebesbeziehung ohne
Ehevertrag«, beschrieben wurde.
Worauf basierten diese »Special
Relations«, die besonderen
Beziehungen, jener Zeit? Iran ist
als schiitischer, nichtarabischer
Staat in einer überwiegend
arabischen und sunnitischen Umgebung
zu einer gewissen Sonderstellung, ja
zu einer Art Isolation verdammt. Die
Beziehungen zu seinen arabischen und
nichtarabischen Nachbarn waren reich
an Spannungen, wobei der Iran in den
letzten 200 Jahren keinen
Angriffskrieg mehr geführt hat. >>>
Pro Asyl hat vor 14 Jahren einen
9-teiligen Bericht über die
Herrschaftsverhältnisse im Iran
fertigen lassen
von Kazem Hashemi und Javad Adineh,
Verfolgung durch den Gottesstaat -
Menschen und ihre Rechte im Iran -
Iranische Flüchtlinge in
Deutschland. Pro Asyl, Deutschland,
1998:
Teil 1 , Geschichte;
Teil 2 , Strafrecht;
Teil 3 , Minderheiten;
Teil 4 ,
Menschenrechtsverletzungen;
Teil 5 , Staatsterrorismus;
Teil 6 , Iranerinnen und Iraner
in Deutschland;
Teil 7 , Rückkehrer- und
Abschiebungsfrage;
Teil 8 , Iranische Vereine und
Organisationen in Deutschland;
Teil 9 , Iranische Flüchtlinge in
Europa und Nordamerika 1990 - 1995.
Permanent unter
Iran - Quelle Thomas Immanuel
Steinberg
“Why Iran Should Get the Bomb”
- Dr. Ludwig Watzal - Die
renommierte Zeitschrift ”Foreign
Affairs” hat in ihrer
Juli/August-Ausgabe einen Beitrag
veröffentlicht, in dem für die
atomare Bewaffnung Irans plädiert
worden ist; für US-amerikanische
publizistische Standards in Sachen
Iran und Naher Osten ein
bemerkenswerter Vorgang. Keinem
anderen als dem “Grandseigneur” des
Neorealismus in den Internationalen
Beziehungen, Kenneth N. Waltz, wäre
dies Ehre zuteil geworden.
Hoffentlich dient dieser Beitrag
nicht als “Feigenblatt”, um jetzt
umso intensiver publizistisch gegen
den Iran zu agitieren. Hatte sich
doch die Zeitschrift für diejenigen
hergegeben, die für den
völkerrechtswidrigen
US-amerikanischen Überfall auf Irak
getrommelt haben. Es muss abgewartet
werden, ob in Deutschland diese
rationalen Argumente aufgegriffen
werden oder ob einige führende
Meinungsmacher dieses Landes weiter
in irrationaler Dämonisierung des
Iran verharren. >>>
Einblick gewinnen. ‚Ein Blick
Iran‘ - Ein internationales
Ausstallungsprojekt will die
Verständigung zwischen den Menschen
im Iran und der westlichen Welt
fördern. - Afsane
Bahar
Wir verweilen in einem Raum mit
vielen Wänden.
In jeder Wand befinden sich
zahlreiche Fenster,
zum Empfangen und zum Senden.
Jeder von uns hat ein Fenster
geöffnet, zum Licht.
Und jeder Mund beschreibt sein
eigenes Gedicht.
Wenn wir unsere Blicke und Einblicke
zusammenführen,
können wir gemeinsam die Wahrheit
umfassend berühren.
Feindbilder stellen eine der
Grundlagen für das
menschenverachtende Denken und
Handeln dar. Mit dem Zusammenbruch
der Sowjetunion verlor ein tief
verankertes Feindbild, das
Jahrzehnte lang erfolgreich benutzt
worden war, an Effektivität. Der
globalisierte Neoliberalismus
benötigte neue Möglichkeiten zur
Irreführung und Ablenkung der
Menschen.
So wurde der „Kampf der Kulturen“
auf die Tagesordnung gesetzt und im
Zusammenhang mit „War on Terror“
sowie den Krisen des Kapitalismus
medial vielschichtig entwickelt und
ausgebaut (1,2,3).
Das Kulturprojekt „Ein Blick Iran.
Ein Land, da leben Menschen. Sag
Servus und Salam“ (4) versucht
mitten in der den Blick einengenden
Kriegshysterie (5) das Gemeinsame,
Zusammenführende und Verbindende zu
betonen sowie einen Raum zum
Nachdenken und Innehalten zu
schaffen. >>>
Eine Bombe für Teheran - Niemand
braucht sich um eine Atommacht Iran
Sorgen zu machen. Bemerkenswerte
Analyse aus einem US-amerikanischen
Thinktank - Peter
Strutynski - Während die Alarmrufe
im Westen wegen einer möglichen
atomaren Bewaffnung Irans nicht
abreißen und sich der Westen,
darunter insbesondere die USA und
die Europäische Union, immer neue
Sanktionen gegen Teheran einfallen
läßt, kommen – sozusagen aus der
Mitte des Empire – vereinzelte
Stimmen, die den ganzen Hype um das
iranische Atomprogramm für Humbug
halten. In der renommierten
US-Zeitschrift Foreign Affairs
erscheint dieser Tage ein Aufsatz
eines nicht minder renommierten
leitenden Wissenschaftlers des
Saltzman Institute of War and Peace
Studies, Kenneth Waltz. USA
>>>
The danger of nuclear deterrence
- Richard Falk -
It seems surprising that the
ultra-establishment journal, Foreign
Affairs, would go to the extreme of
publishing "Why Iran Should Get the
Bomb" by the noted political
scientist, Kenneth Waltz, as a lead
article in its current issue. It is
actually not the eye-catching title,
but the reasoning of the article
that flies in the face of the
anti-proliferation ethos that has
been the consensus lynchpin of
nuclear weapons states. Waltz takes
pains to avoid disavowing his
mainstream political identity. He
repeats the escalating assumption
that Iran is currently seeking
nuclear weapons without pausing,
although he concedes it might be
only trying to have a "breakout"
capability - the capacity in a
national emergency to assemble a few
bombs in a matter of months -
enjoyed by Japan and several other
countries. Nowhere does Waltz allude
to the recently publicised agreement
among the 14 American intelligence
agencies, which concludes there is
no evidence that Iran has decided to
resume its abandoned 2003 military
programme. >>>
DAS KULTUR-PROJEKT „EIN BLICK
IRAN“ - BEI
ERFOLGREICHER FINANZIERUNG BIS
ZUM 15. JUNI 2012 FINDET ES
STATT VOM 15. JULI BIS 12.
AUGUST 2012 IN DER KIRCHE ST.
MAXIMILIAN IN MÜNCHEN -
Wie beschreibt man das Projekt?
Ein Blick Iran. Ein Land, da
leben Menschen. Eine Begegnung
zweier Kulturen, warum nicht
zwischen dem katholischen Bayern
und dem Land Iran? Und das in
einer Kirche in München. Wir
sagen ja zu dieser
Grenzüberschreitung und fügen
dem durch Medien geprägten Bild
des Irans eine persönliche
Perspektive hinzu. Denn auch
hinter einem Regime verborgen
leben Menschen, die Bewohner
ihres Landes. Das Projekt „Ein
Blick Iran“ lädt ein zum
Erleben, Fühlen und Nachdenken -
auch über Frieden. Mit
Projektionen, Bildern, Musik und
mehr.
Worum geht es in diesem Projekt?
Unser Denken ist dualistisch
geprägt. Wir wägen ab - oft ganz
automatisch - zwischen Richtig
und Falsch, Gut und Schlecht,
Für und Wider oder Ost und West.
Das Leben jedoch spielt sich
zwischen und jenseits dieser
Gegensätze ab. Alleine im Denken
existieren die Grenzen. Dieses
Projekt führt deshalb Gegensätze
zusammen und öffnet einen Raum
für die Verständigung zweier
Kulturen, die unterschiedlicher
nicht sein
könnten. In der Kirche St.
Maximilian im Herzen der Stadt
München zeigen wir das Land Iran
und seine Menschen. Multimedial.
So wollen wir spannende
Begegnungen anregen, viele
Fragen hervorbringen um ganz
persönliche Antworten zu finden.
Was sind die Ziele und wer die
Zielgruppe? Die Zielgruppe
sind Menschen jeglicher Herkunft
und Kultur sowie jeglichen
Alters, die an das Verbindende
zwischen uns Menschen glauben.
In der Erfahrung dieser
Verbundenheit liegt das
Kernanliegen von „Ein Blick
Iran“. Hierzu ist ein jeder
herzlich eingeladen.
Warum sollte man dieses Projekt
unterstützen? Wer etwas
verändern möchte, sollte immer
zuerst bei sich selbst anfangen.
Diese einfache Weisheit nehmen
wir uns zu Herzen. Wir beginnen
mit einem veränderten Blick auf
das Land Iran und seine
Menschen. Unterstütze auch Du
dieses Projekt und hilf mit ein
Zeichen zu setzen. Ein Zeichen
für die friedliche Begegnung
zweier ganz unterschiedlicher
Kulturen. (pdf) >>>
http://www.startnext.de/einblickiran
- Ein Blick Iran. Ein
Land, da leben Menschen.
- Eine Begegnung zweier
Kulturen, warum nicht zwischen
dem katholischen Bayern und dem
Land Iran? Und das in einer
Kirche in München.
Wir sagen ja zu
dieser Grenzüberschreitung und fügen
dem bereits medial geprägten Bild
Irans eine persönliche Perspektive
hinzu. Denn auch hinter einem Regime
verborgen leben Menschen, die
Bewohner ihres Landes.
Das Projekt "Ein
Blick Iran" lädt ein zum Erleben,
Fühlen und Nachdenken - auch über
Frieden. Mit Projektionen, Bildern,
Musik und mehr.
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EIN BLICK IRAN. GET THINGS MOVING.
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EIN BLICK IRAN. GET THINGS MOVING.
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28.4.2012 -
Ex-Geheimdienstchef wirft Israel
"Täuschung" in Iran-Frage vor
- Der frühere Chef
des israelischen
Inlandsgeheimdiensts Schin Beth,
Juwal Diskin, hat der Regierung
seines Landes vorgeworfen, die
Bevölkerung hinsichtlich des Umgangs
mit dem Iran zu "täuschen". >>>
Israel's former Shin Bet chief: I
have no confidence in Netanyahu,
Barak - Yuval Diskin accuses
Israel's leaders of misleading the
public on Iran, says they are making
decisions 'based on messianic feelings.' -
Barak Ravid - Former Shin Bet chief
Yuval Diskin expressed harsh
criticism of Prime Minister Benjamin
Netanyahu and Defense Minister Ehud
Barak on Friday in a meeting with
residents of the city of Kfar Sava,
saying the pair is not worthy of
leading the country. >>>
15.4.2012 -
Dokumentation zu " Was
gesagt werden muss - Günter Grass" >>>
15.4.2012 -
Das muss ja mal
gesagt werden!
-
Gerhard
Meerpohl -
Iran
hat seit mehreren Jahrhunderten keinen
Angriffskrieg geführt. Es hat sich allerdings
gegen den von Amerika unterstützten
Angriff des Iraq erfolgreich gewehrt.
Israel führte in den letzten siebzig
Jahren acht Kriege, die es selbst auslöste
bzw. nicht abzuwenden versucht hat.
Israel hält seit 45 Jahren Palästina
besetzt, hat Teile Palästinas und Syriens
völkerrechtswidrig annektiert, setzt
seine Eroberung durch permanente Siedlungstätigkeit
fort. Israel hat bereits nukleare Produktionsstätten
in fremden Ländern angegriffen und zerstört.
Iran ist von Alliierten und Stützpunkten
der U.S.A. umzingelt, die schon Mossadegh
stürzten, den Schah installierten, die
möglicherweise besonderes Interesse
an der Kontrolle iranischer und turkmenischer
Ölquellen haben...
Israel ist Verbündeter / Speerspitze
und gleichzeitig Dirigent Amerikas.
Iran ist eine der großen Mächte in der
Region, ist aber als schiitisches Land
unter sunnitischen Staaten isoliert.
Es besitzt große Ölreservern und strebt
danach, seinen Einfluss auf seine Nachbarn
zu vergrösseren.
Israel ist die dritt grösste Militärmacht
weltweit, hat auch die unbestrittene
Vormachtstellung in Wirtschaft, Wissenschaft
und Politik der Region, hat eine Dominanz,
die es zu verteidigen gewillt ist. Auch
gegen heranwachsende Konkurrenten. Es
hat die besten Beziehungen zur Weltmacht
U.S.A., genießt deren Protektion.
Iran hat sein Programm zur Nutzung von
Atomenergie zu militärischen Zwecken
2003 gestoppt und nicht wieder aufgenommen,
weil diese Nutzung mit religiösen Forderungen
nicht vereinbar sei. Iran forscht und
arbeitet an einem Atomprogramm, das
- so wird versichert – der friedlichen
Nutzung dient. Iran ist dem Vertrag
gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen
beigetreten, es wird entsprechend kontrolliert.
Heimliche militärische Ambitionen werden
unterstellt, Hinweise darauf / Beweise
dafür wurden nicht gefunden.
Israel besitzt Atombomben seit Langem
und in grosser Zahl. Es ist dem Atomwaffensperrvertrag
nicht beigetreten, lässt keine Kontrollen
zu. >>>
Die soziale Dimension des
drohenden Krieges gegen den Iran
(SB) - Wie
die Ankündigung der iranischen
Regierung, im Vorgriff auf die ab 1.
Juli greifenden Sanktionen der EU
die Rohölexporte nach Deutschland
einzustellen, belegt, steigen die
Kosten für die Konfrontation im
sogenannten Atomstreit nicht nur für
die iranische Bevölkerung rapide an.
Zudem erweist sich die gegen das
Land gerichtete Sanktionspolitik als
wenig hilfreich im Sinne ihres
vorgeblichen Ziels, die iranische
Regierung zu Zugeständnissen bei der
Nutzung der Urananreicherung zu
drängen. Sie schadet, wie Ali
Fathollah-Nejad in einer
lesenswerten Analyse der Blätter für
deutsche und internationale Politik
[1] darlegt, vor allem den Bürgern
des Landes und stärkt zudem
diejenigen Gruppen im Teheraner
Machtgefüge, die dem Druck der
NATO-Staaten und Israels aufs
entschiedenste widerstehen. Ohnehin
scheint in der Bevölkerung des
Landes, wie westliche Beobachter
wiederholt attestiert haben, selbst
gegenüber dem hierzulande als
aggressivsten Exponenten der
iranischen Führung dargestellten
Präsidenten Mahmud Ahmedinejad die
Meinung verbreitet zu sein, daß er
sich gegenüber dem Versuch, dem Land
das legitime, im
Nichtverbreitungsvertrag verankerte
Recht auf zivile Nutzung der
Atomenergie inklusive der
Urananreicherung abzusprechen, zu
defensiv verhalte. >>>
6.4.2012
Felicia Langer - Offener
Brief an Günter Grass
Sehr geehrter , lieber Günter
Grass, wir, Felicia und
Mieciu Langer befürworten
Ihr mahnendes Anti Kriegs
Gedicht, mit Recht als ein
Aufschrei in der S.Z. (
4.4.2012 ) bezeichnet .
Wir bewundern Ihre Zivilcourage
gegen die allgemeine Verlogenheit.
Was die israelische Politik
betrifft. Wir haben die
israelische und die deutsche
Staatsbürgerschaft und leben
seit 22 Jahre in Deutschland.
Ich bin eine Trägerin des
Alternativen Nobelpreises,
1990 für mein Lebenswerk
, als israelische Anwältin
die die palästinensische
Gefangene in den Besetzten
Gebieten vertretet hat .Im
Jahre 2009 habe ich den
Bundesverdienstkreuz 1-e
Klasse bekommen.
Ich habe eine schreckliche
Verleumdung - Kampagne gegen
mich gerichtet durch israelische
Lobby in Deutschland und
teilweise in Israel, erlebt.
Ich kann mir gut vorstellen
mit aller Bescheidenheit
, was Sie jetzt empfinden
und es tut mir sehr , sehr
Leid.
Mieciu, mein Mann ist Holocaustüberlebender
, der in 5 Nazilager inhaftiert
war und der einzige der
Familie der überlebt hat.
Wir sind empört über die
Verleumdungskampagne die
gegen Sie zur Zeit geführt
wird. Wir solidarisieren
uns völlig mit Ihnen , und
wünschen Ihnen das Beste
! Soll diese Ihre gesegnete
Tinte nie austrocknen. !
Herzlichst Felicia und Mieciu
Langer -
Tübingen 6.4.2012
Jagdaktion
gegen Felicia Langer >>>
Dokumentation
zu "Was
gesagt werden muss - Günter Grass" >>>
Debattenbeitrag zu Günter
Grass - Es musste gesagt
werden - Ein Debattenbeitrag
von Jakob Augstein
- Mit seinem Gedicht "Was
gesagt werden muss" liegt
Günter Grass richtig: Er
holt Deutschland aus dem
Schatten der Worte von Kanzlerin
Merkel, die Sicherheit Israels
gehöre zur deutschen "Staatsräson".
Und der Schriftsteller kritisiert
zu Recht, dass Israel der
Welt eine Logik des Ultimatums
aufdrängt. Ein großes Gedicht
ist das nicht. Und eine
brillante politische Analyse
ist es auch nicht. Aber
die knappen Zeilen, die
Günter Grass unter der Überschrift
"Was gesagt werden muss"
veröffentlicht hat, werden
einmal zu seinen wirkmächtigsten
Worten zählen. Sie bezeichnen
eine Zäsur. Es ist dieser
eine Satz, hinter den wir
künftig nicht mehr zurückkommen:
"Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden."
Dieser Satz hat einen Aufschrei
ausgelöst. Weil er richtig
ist. Und weil ein Deutscher
ihn sagt, ein Schriftsteller,
ein Nobelpreisträger, weil
Günter Grass ihn sagt. Darin
liegt ein Einschnitt. Dafür
muss man Grass danken. Er
hat es auf sich genommen,
diesen Satz für uns alle
auszusprechen. Ein überfälliges
Gespräch hat begonnen. Es
ist ein Gespräch über Israel.
>>>
Grass - Gedicht zum Krieg
- Vom schrecklichen Unrecht
Recht zu haben
- U. Gellermann - Da meldet
sich einer von den deutschen
Intellektuellen aus tiefer
Sorge. Da sieht er einen
Krieg auf die Welt zukommen,
der mehr sein kann als einer
zwischen Israel und dem
Iran, da fürchtet er das
Deutschland, dem er sein
Leben und seine Literatur
gewidmet hat, könnte diesen
Krieg mit der Lieferung
von U-Booten befördern.
Aus diesen Befürchtungen
heraus schreibt er ein Gedicht
und lässt die Welt davon
wissen. Und dann erhält
er ein Echo aus dem Land.
Natürlich ist es der furchtbare
Journalist Henryk Broder,
dem die platteste Schlagzeile
entgleitet: „Günter Grass
– Nicht ganz dicht, aber
ein Dichter“ schreibt er
in der „Welt“ und nennt
den Mann, der bisher allen
als Freund Israels galt,
einen Antisemiten. Widerlich
in seinem Wüten gebärdet
sich der israelische Botschafter,
der den Dichter mit denen
vergleicht, die den vorgeblich
jüdischen Ritualmord an
christlichen Kindern erfunden
haben. >>>
Günter Grass im blinden
Fleck des deutschen Imperialismus
(SB) - Als Günter Grass
den Überfall der NATO auf
Jugoslawien guthieß, war
die Welt noch in Ordnung.
Die Fürsprache des angesehenen
Schriftstellers für den
humanitären Interventionismus
war Balsam für die damals
noch "brennenden" rot-grünen
Seelen. Heute, da die Rauchschwaden
über der Asche am realpolitischen
Vollzug entzündeter Gemüter
längst verweht sind und
rot-grüne Politiker die
schwarz-gelbe Bundesregierung
in Sachen Bellizismus rechts
überholen, herrscht nicht
einmal mehr Bedarf an affirmativen
Intellektuellen. Wer wollte
noch ins Horn gegen den
Iran erhobener Kriegsdrohungen
stoßen, wenn dies im Grundton
einer Freiheitslyrik erfolgt,
mit der sich die Gauck und
Broder schmücken? Wer wollte
sich entblöden, durch das
Heulen mit einer Meute,
die Widerspruch nicht sanktionieren
muß, weil er auf Höhe ihres
Hegemonialanspruchs nicht
existiert, die eigene Bedeutung
so inflationär zu entwerten,
daß sie im Schatten der
Nichtbeachtung immer noch
besser aufgehoben ist? Um
so greller ist das Schlaglicht,
in das ein prominenter Name
wie der von Günter Grass
getaucht wird >>>
Nach Debatte um sein
Gedicht Grass präzisiert
Kritik an Israel
- Heribert Prantl - Nicht
das Land Israel, sondern
allein die Regierung Netanjahu
habe er kritisieren wollen:
Im Gespräch mit der "Süddeutschen
Zeitung" erklärt Günter
Grass, dass er sein Israel-Gedicht
jetzt anders fassen würde.
Die Kritik an seiner Person
treffe ihn - besonders der
"kränkende und pauschale
Vorwurf des Antisemitismus".
Der Literaturnobelpreisträger
Günter Grass hat sich gegen
Angriffe wegen seines umstrittenen
Israel-Gedichts verteidigt
und zugleich beteuert, er
würde es jetzt anders schreiben.
Im Interview mit der Süddeutschen
Zeitung sagte Grass am Karfreitag,
er würde nun seine Kritik
präziser formulieren: "Ich
würde den pauschalen Begriff
'Israel' vermeiden und deutlicher
machen, dass es mir in erster
Linie um die derzeitige
Regierung von Premierminister
Benjamin Netanjahu geht",
sagte Grass. >>>
Grassierende
Vorwürfe gegen Israel-Kritiker:
Vieles
muss gesagt werden - Jamal
Karsli,
06.04.2012 - Während die
meisten Medien und Politiker
beteuern, dass Israel selbstverständlich
kritisiert werden dürfe
und täglich kritisiert würde,
beweist das aktuelle Gedicht
von Günter Grass erneut,
wie jegliche substanzielle
Israel-Kritik reflexartig
mit scharfen und teilweise
hysterischen Worten abgekanzelt
wird. Ob WELT, FAZ, Spiegel,
Tagesspiegel – viele Medien
drucken und vertreten hanebüchene
Antisemitismusvorwürfe und
maßlose Übertreibungen.
Die israelische Botschaft
stellt „Was gesagt werden
muss“ in eine Reihe mit
christlichen Ritualmordvorwürfen
an Juden, der unvermeidliche
Henryk M. Broder nennt Grass
in der WELT den „Prototyp
des intelligenten Antisemiten“,
die FAZ nennt das Poem ein
„Dokument der Rache“, im
Tagesspiegel heißt es, das
Gedicht könne ebenso gut
„Die Juden sind unser Unglück"
heißen. Und das sind nur
Beispiele. Kein
Wunder also, dass die meisten
Politikerinnen und Politiker
eingeschüchtert sind und
sich nicht trauen, ihre
Meinung zu sagen. In meiner
Zeit als Landtagsabgeordneter
(1995 bis 2005)
habe ich hinter die Kulissen
schauen können und kenne
diesen Sachverhalt hinlänglich
aus persönlicher Erfahrung.
Und es betrifft nicht nur
Politiker, sondern auch
Journalisten und eigentlich
alle, die in der Öffentlichkeit
stehen. >>>
Kriegstrommeln werden
gerührt
- Arnold Schölzel -
(...) Zahlreiche
Kommentatoren widmeten
sich den von ihnen bei
Grass vermuteten
Motiven, nutzten aber
vor allem die
Gelegenheit, um den Iran
als angeblichen
Kriegstreiber
anzuprangern. Eine
monströse
Diffamierungsleistung
lieferte am Freitag die
Kandidatin der Linken
zur
Bundespräsidentenwahl
Beate Klarsfeld ab. Sie
zitierte in einer
Mitteilung aus einer
Hitler-Rede im Jahr 1939
die Formulierung »das
internationale
Finanzjudentum« und fuhr
fort: Wenn man diesen
Ausdruck durch »Israel«
ersetze, »dann werden
wir von dem
Blechtrommelspieler die
gleiche antisemitische
Musik hören.« Ähnlich
schrieb der Präsident
des Zentralrats der
Juden in Deutschland,
Dieter Graumann, für
Handelsblatt online:
»Günter Grass hat zwar
die Waffen-SS verlassen.
Aber offenbar hat die
Judenfeindschaft der
Waffen-SS Günter Grass
doch niemals verlassen.«
>>>
Tatsachen ins rechte
Licht gerückt
- * Der Sprecher des
Bundesausschusses
Friedensratschlag, Peter
Strutynski, erklärte am
Freitag in einer
Pressemitteilung zu der
medialen Aufregung um
Günter Grass: -
Ostermarschierer: Weil
Grass recht hat … -
Selten ist ein
Literaturnobelpreisträger
von den Medien und der
herrschenden Politik so
schlecht behandelt
worden wie Günter Grass
nach Veröffentlichung
seines Poems »Was gesagt
werden muß«. Darin rückt
Grass ein paar Tatsachen
ins rechte Licht, die
hier zu Lande nur zu
gern verschwiegen werden
>>>
»Die Reaktionen sind
unverschämt«
- Die Kritik von Günter
Grass an Israel wird von
den Medien
niedergebrüllt. Ein
Gespräch mit Wolfgang
Gehrcke - Interview:
Peter Wolter - Wolfgang
Gehrcke ist im Bundestag
Obmann der Linksfraktion
im Auswärtigen Ausschuß
- Der Schriftsteller
Günter Grass hat den
Medien ein Osterei
geschenkt: Nach dem
Wulff-Skandal haben sie
wieder ein Thema, über
das sie sich kollektiv
empören können. Sie sind
eine der wenigen
Persönlichkeiten, die
sich hinter Grass
gestellt haben – werden
Sie auch schon
angefeindet? Eigentlich
nicht, ich habe sehr
viele Briefe, Mails und
Anrufe bekommen, die
mich in ihrer großen
Mehrheit ausdrücklich
und sehr sachlich
unterstützen. Auch aus
der israelischen
Friedensbewegung haben
mich Reaktionen erreicht
>>>
Kriegshelden - Grass
wußte, worauf er sich
einließ
- Werner Pirker -
Die israelische
Regierung hat ihre
Absicht, das iranische
Atomforschungsprogramm
mit militärischer Gewalt
zu beenden, nicht erst
einmal offen kundgetan.
Doch fehlt dafür die
Zustimmung aus
Washington, auf dessen
zumindest politische
Unterstützung Israel
angewiesen ist. Die von
Günter Grass in seinem
Gedicht getroffene
Feststellung, daß Israel
den Iran mit Krieg
bedroht, kann und will
die Netanjahu-Regierung
deshalb auch nicht
widerlegen. Und obwohl
Israels Führung in aller
Öffentlichkeit den Krieg
als einzige Möglichkeit
zur Sicherung des
Existenzrechtes ihres
Staates rühmt, wird die
Benennung dieser
kriegerischen Absicht
durch den deutschen
Literaturnobelpreisträger
von der prozionistischen
Meinungsmaschinerie als
»antisemitische
Verleumdung« denunziert.
>>>
Der Schwarze Kanal:
Doppelte Standards
- Werner Pirker - Als
»beschämenden Ausdruck
von
Geschichtsvergessenheit
und politischer
Dummheit« bezeichnet
Micha Brumlik in einem
taz-Gastbeitrag die
»Erklärung aus der
Friedensbewegung und der
Friedensforschung«, in
der vor einer weiteren
Eskalation des Konflikts
um das iranische
Atomforschungsprogramm
gewarnt wird. »Das vom
Westen beschlossene
Ölembargo und der
Boykott der iranischen
Zentralbank sind
gefährliche
Interventionen«, heißt
es in dem Aufruf, der
bisher von mehr als 1700
Personen unterzeichnet
wurde. >>>
Helmut Käss - Leserbrief:
Zur BZ von heute, 5.4.12,
Seite: Kultur, „Schlechtes
Gedicht, große Aufregung“
-
Günter Grass hat ein Gedicht
geschrieben, für die Süddeutsche
und die New York Times.
Damit hat er unter vielem
verbalem Zögern ein wirkliche
heißes Eisen angefasst mit
entsprechender Reaktion.
Nebenbei, mir gefällt das
Gedicht sehr. Die „heißen“,
die Regierungspolitik von
Israel unterstützenden „Krieger“
wie Broder/Welt oder Brumlik/Taz
aus Deutschland schmähen
ihn wegen seiner „Antisemitischen“
Worte, da man als Deutscher
Israel nur unterstützen,
aber auf Grund der Geschichte
mit dem grässlichen Holocaust
nicht kritisieren dürfe.
Verschiedene überzeugte
Israel-“Freunde“ schmähten
auch uns vom Friedensbündnis
und Friedenszentrum wegen
der Präsentation von israelischen
Regierungskritikern 2010.
Aber es geht um weltpolitische
Dramatik: Israel hat einen
Angriff auf den Iran angekündigt.
Es hat dies schon öfters
getan und bisher nicht durchgeführt.
Aber allein die Ankündigung
ist nach dem Völkerrecht
ein Verbrechen in angeblicher
vorweggenommener Verteidigung.
Dabei wäre das Problem mit
einer Atomwaffenfreien Zone
im Mittleren und Nahen Osten
einfach zu lösen, wozu der
Iran nach meiner Überzeugung
gerne beitreten würde. Israel
atomare Vernunft zu unterstellen
und Iran Unvernunft, ist
völlig einseitig. Chomsky
weist darauf hin, dass die
Militärausgaben vom Iran
relativ gering und defensiv
sind. http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Iran/chomsky3.html
Israel ist mit seinen Atomunterseeboten
zweitschlagfähig. Die Vernichtung
Israels würde den atomaren
Untergang des Iran bedeuten,
der selten gegen Nachbarn
Kriege geführt hat. Einseitige
Atombewaffnung kann diese
Welt nicht dulden, weder
bei Israel noch bei den
USA noch irgendwo, das ist
viel zu gefährlich. Wir
müssen zügig zu einer international
überwachten vollständigen
Abrüstung von diesen potentiell
menschheitsvernichtenden
Massenvernichtungswaffen
wegkommen. Herzliche
Grüße Helmut Käss
-
http://www.helmutkaess.de/Wordpress/
Dichtung und Wahrheit - Beim Thema Iran regieren in
Medien und Politik Wahrnehmungsschwierigkeiten,
Phantasie und Lügen. Besonders Springers Welt tut sich
wieder einmal hervor - Knut
Mellenthin - Die einstimmige Empörung deutscher
Politiker und Journalisten über die Friedensbotschaft
von Günter Grass hat auch etwas damit zu tun, daß sie
allesamt ertappte Lügner sind: Ihr ständig wiederholter
axiomatischer Ausgangspunkt, Iran arbeite am Bau von
Atomwaffen, ist nicht nur gänzlich unbewiesen, sondern
widerspricht auch den veröffentlichten Erkenntnissen
aller westlichen Geheimdienste, einschließlich des
israelischen. >>>
Ahmadinedschad und die Sache mit der Landkarte
- Knut Mellenthin - Ein ständig wiederholter Vorwurf
gegen Iran lautet, Präsident Mahmud Ahmadinedschad habe
mit der »Auslöschung« des jüdischen Staates gedroht.
Wörtlich soll er – in einer Rede am 26. Oktober 2005 –
gesagt haben, Israel müsse »von der Landkarte gefegt
werden«. Seit Jahren ist bewiesen und bekannt, daß diese
Behauptung auf einer falschen Übersetzung gründet. Eine
Reihe von Medien hat den Fehler öffentlich eingestanden
und angekündigt, den falschen Text nicht mehr zu
verwenden. Politiker und Journalisten, die sich zu
diesem Thema äußern, können und sollten das wissen. Der
entscheidende Abschnitt der Rede von Ahmadinedschad
begann mit der Frage: »Werden wir eine Welt ohne Amerika
und Zionismus erleben können?« Er zählte dann eine Reihe
von starken, scheinbar >>>
28.3.2012
-
Ex-IAEA-Chef ElBaradei: "Wer
Iran angreift, ist verrückt"
- Ein Angriff würde die gesamte
Region zerfetzen. Sicherheit für
Israel sei nur möglich, wenn das
Land in der Region anerkannt werde.
Der gesamte nahe Osten müsse eine
atomwaffenfreie Zone werden. - Der
langjährige Generaldirektor der
in Wien ansässigen Internationalen
Atomenergie-Agentur (IAEA), Mohammed
ElBaradei, hat Israel eindringlich
vor einem Krieg gegen den Iran gewarnt.
"Jeder, der den Iran angreift, ist
völlig verrückt", sagte der Friedensnobelpreisträger.
"Das würde die gesamte Region zerfetzen."
>>>
Erdogan: No force should threaten
Iran’s peaceful nuclear program
- Turkish PM
visits Islamic Republic and offers
to host Iran nuclear talks with
major powers; Iran FM says talks
to take place on April 13.
Turkish
Prime Minister Recep Tayyip Erdogan
expressed support for Iran’s nuclear
program during a visit to the Islamic
Republic on Wednesday, and said
that no one has the right to use
force against a country that is
pursuing peaceful nuclear activities,
Iranian and Turkish media reported.
“No one has the right to impose
anything on anyone with regards
to nuclear energy, provided that
it is for peaceful purposes,” >>>
Weltkriegsszenarien
und Welt-Kriegspropaganda
- Peter Preiß
- Die Schlagzeilen
dieser Tage
in Sachen Iran
überschlagen
sich. Ein israelischer
Militärschlag
gegen Teherans
Atomanlagen
wird immer wahrscheinlicher,
so der Tenor.
Im Interview
mit dem ARD-Onlineportal
tagesschau.de
nannte der Nahostexperte
und Regierungsberater
Michael Lüders
in der vergangenen
Woche den Angriff
»fast schon
sicher«. Ein
Krieg würde
die gesamte
Region zum Explodieren
bringen. Die
israelische
Regierung hat
mehrfach bekräftigt,
notfalls im
Alleingang gegen
den Iran vorzugehen,
wäre dazu aber
militärisch
nicht in der
Lage. Laut Lüders
gibt es Überlegungen
in Israel, »den
ersten Angriff
allein zu machen.
Dann würde der
Iran zurückschießen
und in dem Moment
wären die USA
gezwungen, sich
auf seiten Israels
an diesem Krieg
zu beteiligen,
auch wenn sie
das eigentlich
gar nicht wollen.
>>>
Why not get
law and politics
right in Iran?
-
Richard Falk
- According
to US intelligence
estimates, Iran
abandoned its
nuclear weapons
programme in
2003. Santa
Barbara, CA
- In his important
article in the
New York Times
on March 17,
2012, James
Risen summarised
the remarkable
consensus of
the intelligence
community in
the United States
that Iran abandoned
its programme
to develop nuclear
weapons in 2003
and no persuasive
evidence exists
that it has
departed from
this decision.
It might have
been expected
that such news
- based on the
best evidence
on which billions
was spent due
to sensitive
security issues
- would produce
a huge sigh
of relief in
Washington and
Tel Aviv. On
the contrary,
it has been
totally ignored,
including by
the highest
officers in
the government,
and the opposite
reality has
been confirmed.
The US president
has not even
bothered to
acknowledge
this electrifying
conclusion that
should have
put the brakes
on what appears
to be a slide
toward a disastrous
regional war.
We must insistently
ask "why" such
a prudent and
positive course
of action has
not been adopted
or at least
explored. And
we must tentatively
answer that
there must be
some reason
other than the
supposed fear
of Iran possessing
a few nuclear
bombs>>>
26.3.2012 -
Umfrage zum Atomstreit mit Teheran Mehrheit der Israelis
hält Angriff auf Iran für vertretbar
- Attackieren oder Warten? Einer Umfrage zufolge ist für
die meisten jüdischen Israelis die Antwort auf diese Frage
klar: Fast zwei Drittel fürchten eine Atombombe in der Hand
Teherans stärker als die Folgen eines Militärschlags gegen
Iran. Auch wenn man die Befragung differenziert betrachten
muss. Fast zwei Drittel der jüdischen Israelis halten laut
einer neuen Umfrage die Folgen eines Angriffs gegen Iran
für weniger gefährlich, als der Islamischen Republik den
Bau einer Atombombe zu gestatten. Aus der in der israelischen
Zeitung Haaretz veröffentlichten Erhebung des Jerusalem
Center for Public Affairs geht hervor, dass etwa 65 Prozent
der Befragten der Aussage zustimmen, dass der Preis, den
Israel dafür zahle, mit der Bedrohung durch eine iranische
Bombe zu leben, größer sei als der Preis, den es zahlen
würde, wenn es Irans Atomanlagen angreifen würde. >>>
Mohammed al-Baradei - "Jeder, der den Iran angreift,
ist völlig verrückt" - Der Ex-Chef der
internationalen Atomenergiebehörde, al-Baradei, warnt vor
einem Krieg Israels gegen den Iran: "Das würde die gesamte
Region zerfetzen." >>>
Vor den Küsten des Irans sammelt sich eine riesige US-Flotte
- Spencer Ackerman - Kanonenboote, Supertorpedos und Unterwasser-Drohnen
- Die US-Navy baut im Persischen Golf und im Arabischen
Meer ein gewaltiges Bedrohungspotential gegen den Iran auf.
Die Entsendung eines dritten Flugzeugträgers in die Gewässer
um den Iran war, wie sich gerade herausstellt, erst
der Anfang [s. http://www.wired.com/dangerroom/2012/01/iran-aircraft-carriers/
]. Die USA haben derzeit tatsächlich mehr Kriegsschiffe
im Persischen Golf versammelt, als die Kriegsflotten der
meisten Staaten der Erde - einschließlich der des Irans
- aufbieten könnten. Und dabei hat die US-Navy bisher erst
ihre Muskeln spielen lassen. >>>
25.2.2012 -
Nachschlag: Prestigegewinn - Ahmadinedschad-Interview
- Der Präsident des Zentralrates der Juden
in Deutschland, Dieter Graumann, hat ZDF-Moderator Claus
Kleber für sein Interview mit Mahmud Ahmadinedschad kritisiert,
weil er den Holocaust-Leugnungen des iranischen Präsidenten
nicht widersprochen habe. »Ich bin sehr enttäuscht, daß
ein angesehener deutscher Journalist – und obendrein in
einem öffentlich-rechtlichen Sender – derart dreiste Bemerkungen
einfach unwidersprochen läßt >>>
ZDF-Moderator Claus Kleber bezieht
Prügel - "heute journal"-Moderator Kleber:
Moralisches Versagen? - Hat Claus Kleber gegen journalistische
Grundregeln verstoßen, als er den iranischen Präsidenten
Mahmud Ahmadinedschad interviewt hat? Hat sich der "heute
journal"-Moderator sogar "moralisches Versagen" vorzuwerfen?
Die Kritik an ihm nimmt zu. Wie befragt man als Journalist
einen Diktator? Wie kritisch kann man in so einer Situation
sein - und wie kritisch muss man sein? Mit diesen Fragen
müssen sich derzeit das ZDF und Claus Kleber, Moderator
des "heute journal" befassen - notgedrungen. Denn das von
Kleber geführte ZDF-Interview mit dem iranischen Präsidenten
Mahmud Ahmadinedschad ist beim Zentralrat der Juden in Deutschland
auf Kritik gestoßen. >>>
Kurzkommentar E. Arendt - Nehmen wir
doch die moralischen Ansprüche, die der Zentralrat einfordert
an. Nur frage ich mich, warum diese moralischen Ansprüche
nicht allgemeingültig sind sondern nur da - wo angenehm
- angewandt werden. Hat der Zentralrat irgendwann gegen
die "dreiste" Kriegshetze aus Israel, gegen die Kriegshetze
in der BRD protestiert? Eine Doppelmoral ist keine Moral....
Die "Einbettung":
Video:
Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
- Vollständiges Interview
42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem"
- Kurzfassung 8 Minuten
Video:
Claus Kleber nach dem Interview
Obama: Window for diplomatic solution to nuclear Iran
is closing - Reuters--U.S. President
reiterates position on Iran nuclear issue after talks with
Turkish PM Erdogan; remarks come week and a half after Russian
daily reported that United States had asked Russia to deliver
ultimatum to Iran.
First large Israeli protest against war with Iran in
Tel Aviv - Dahlia Scheindlin and Larry
Derfner--A lively crowd of approximately 1000 people, according
to estimates by the Israeli media, gathered at Habima Square
in Tel Aviv to voice its opposition to a war between Israel
and Iran. Although hoping to capitalize on the energy of
a surprisingly successful grassroots internet campaign that
seemed to sweep the whole country last week, the protesters
had all the hallmark attributes of a left-wing demonstration:
large red flags associated with Hadash, the far-left Jewish-Arab
party, calls for the Netanyahu government to resign, and
no Israeli flags.
Claus Kleber und Mahmud Ahmadinedschad
– Hintergrund - ZDF-Moderator in blasser
Rolle - Der ZDF-Moderator und Anchorman des Heute-Journal,
Claus Kleber, führte kürzlich ein Interview mit dem iranischen
Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Die 20-minütige Version
des Gespräches wurde Montagnacht um 0.20 Uhr auf dem Digitalkanal
ZDFinfo ausgestrahlt, in voller Länge (über 40 Minuten)
veröffentlichte das ZDF das Interview nur online auf heute.de.
Über zwei Jahre hatte sich das ZDF um das Interview bemüht.
Zeit genug, Fragen zu entwickeln, die dazu beitragen könnten,
Sachverhalte zu vertiefen und Erkenntnisse zu gewinnen.
Doch genau das geschah nicht. Kaum eine der von Claus Kleber
gestellten Fragen klang nicht gleichzeitig wie ein Vorwurf.
Dem Zuschauer drängte sich der Eindruck auf, Kleber führe
das Interview weniger in seiner Rolle als Journalist, sondern
eher als Ankläger und verlängerter Arm der sogenannten internationalen
Staatengemeinschaft >>>
Die "Einbettung und das Interview":
Video: Vor dem Interview -
Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
- Vollständiges Interview
42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem"
- Kurzfassung 8 Minuten
Video:
Claus Kleber nach dem Interview
Inge
Höger: "U-Boot-Lieferungen an Israel sind weiterer Eskalationsschritt"
- "Gerade angesichts der drohenden militärischen Eskalation
zwischen Israel und dem Iran ist die Lieferung eines weiteren
atomwaffenfähigen U-Bootes an Israel völlig unverantwortlich,"
kommentiert Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin
der Fraktion DIE LINKE, die Äußerungen des Verteidigungsministers,
die Lieferung eines sechsten U-Bootes an Israel wäre richtig
und er stehe dazu. Die Boote stammen von der deutschen Waffenschmiede
HDW in Kiel, die sich im Besitz von ThyssenKrupp Marine
Systems befindet.
"Die Bundesregierung muss das Verbot der Lieferung von Waffen
in Spannungsgebiete endlich ernst nehmen, auch und gerade
wenn es um Lieferungen in die hochexplosive Nah-Ost-Region
geht. Nötig sind Abrüstungsschritte und vertrauensbildende
Maßnahmen zwischen den Militärmächten in der Region. Eine
wichtige Rolle kann dabei die Initiative der Vereinten Nationen
für die Einrichtung eines Atomwaffenfreien Nahen- und Mittleren
Osten spielen. Die U-Boot-Lieferungen an Israel sind kontraproduktiv,
da die Boote vom Typ "Dolphin" nicht nur mit Atomwaffen
ausrüstbar sind, sondern auf Grund ihrer innovativen Technologie
eine große Reichweite haben und auch im Persischen Golf
operieren könnten. Ich fordere die Regierung auf, die zur
Zeit im Bau befindlichen U-Boote nicht auszuliefern und
das sechste U-Boot gar nicht zu bauen. Wer glaubwürdig von
Iran den Verzicht auf die Möglichkeit der atomaren Bewaffnung
fordern will, darf nicht gleichzeitig selbst ganz konkret
zur militärischen Effektivierung des israelischen Atomwaffenarsenals
beitragen."
Inge Höger - MdB DIE LINKE. - Mitglied im Verteidigungsausschuss
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