WIR haben die PFLICHT NICHT Wieder zu SCHWEIGEN - Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"

NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER


 

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Die Mogelpackungen der Zionisten - Norman Nathan Gelbart  – Antizionisten sind Antisemiten!
 

Die „“Achse des Guten“ veröffentlicht: „Gastautor   28.12.2008   10:49   - Nathan Gelbart: Die Mogelpackung der Antizionisten.“

Um den Text zu verstehen bedarf es wohl eines gewissen Hintergrundwissens. dazu gehört, dass Norman Nathan Gelbart Henryk M. Broders Rechtsanwalt ist und ihn aktuell zweimal  in der Klage die Evelyn Hecht-Galinski  gegen Broder (hier geht es um Antizionismus und Antisemitismus) und die gegen Evelyn Hecht-Galinski  (hier geht es um die Bezeichnung Pornoverfasser) vertritt. Anstatt mäßigend auf den nun mehrfach verurteilten Henryk M. Broder einzuwirken, übernimmt Gelbart inzwischen den Ton seiner diffamierenden Kommentare.

Neben seinem Anwaltsjob ist, dass muss man auch wissen
Norman Nathan Gelbart  auch noch ein hoher Funktionär von Keren Hayesod Deutschland. Ob er diesen Text als Rechtsanwalt oder „Privatperson“ verfasst hat weiß man nicht. Gerne nimmt er aber auch, für einen Rechtsanwalt ungewöhnlich innerhalb eines Rechtstreites öffentlich Stellung unterschreibt als Rechtsanwalt.
Mancher sieht seine Rettung, die Rettung seines Mandanten anscheinend nur in einer entstellenden Schwarz/Weißmalerei und überträgt dabei mehr oder weniger geschickt seine eigenen Vorurteile auf andere. So schreibt Norman Nathan Gelbart:

Wer sich heute ungeniert und stolz als sog. „Antizionist“ bezeichnet, verknüpft diesen Titel reflexartig zumeist mit drei bestimmten, in fast jedem seiner Text- und Redebeiträge vorkommenden Reinwaschstatements: Man erkenne das Existenzrecht Israels ausdrücklich an, sei selbstverständlich kein Antisemit und übe doch nur Kritik an der israelischen Politik.

Ich will es, um nicht zu langweilen, auch nur verkürzt vorstellen. Es gibt viele Formen des Zionismus. Wer diesen realpolitischen Zionismus nicht ablehnt, muss sich zu Recht den Vorwurf machen lassen, er sei ein Rassist. Denn Zionismus ist eine Form von Rassismus so wie Antisemitismus. Wie kann man solche Aussagen akzeptieren und seine Kritiker Antisemit nennen? Davon ab muss nicht jeder Kritiker einer bestimmten Form des Zionismus ein Antizionist, noch weniger wie zu gerne unterstellt, ein antisemitischer Antizionist sein. Manch einer, so sehe ich mich auch, ist einfach ein Nichtzionist der auf eine bestimmte rassistische Form des Zionismus bezogen sich auch gerne Antizionist nennen lässt. Man lese was diese Zionisten von sich gaben, geben:

Likud-Politiker Feiglin lobte Hitler - "Unerreichtes militärisches Genie" , „"Letzte Chance ist eine israelische Atombombe". Der israelische Historiker Morris sagt im Interview  nur ein atomarer Präventivschlag könne das Atomprogramm des Iran stoppen“, „„Alle Palästinenser müssen getötet werden – Frauen, Kinder, selbst ihr Vieh“ „In einem von der israelischen Tageszeitung Haaretz veröffentlichten und in Israel viel beachteten Artikel rief der israelische Rabbiner Yisrael Rosen am 26.März zum Völkermord an den Palästinensern auf. Rosen, welcher dem religiösen Tsomet-Institut vorsteht, vertritt in dem Artikel die Meinung, die Torah legitimiere indirekt die Vernichtung der Palästinenser. Zahlreiche bedeutende israelische Rabbiner stimmten Rosens Meinung zu.“, „Der Vorsitzende von Yisrael Beiteinu, MK Avigdor Lieberman, sagte in der Knesset zu den arabischen Abgeordneten, dass eine neue Regierung gebildet wird und dann werden wir uns um euch kümmern.”


Sehr aktuell ist dieses Zitat:

Israelischer Minister fordert teilweise Zerstörung des Gazastreifens - Der israelische Innenminister Meir Shetrit rief am Samstag zur vollständigen Auslöschung einiger Stadtviertel im Gazastreifen auf. “Sabotageaktionen“ sollten mit der Zerstörung ganzer Stadtviertel im Gazastreifen beantwortet werden. Dann, so Shetrit, würden die Bewohner des Gazastreifens verstehen, wie ernst die israelische Bedrohung sei.“ Dies wird gerade von dem „Mördertrio“ Olmert, Lipni und Barak in die Tat umgesetzt.

 

Blicken wir etwas weiter in der zionistischen Geschichte zurück, so kann man Sprüche lesen wie:

 

„Jüdisches Blut und das Blut eines Nicht-Juden sind nicht dasselbe“. Rabbi Yitzhak Ginsberg folgerte daraus, dass Töten kein Mord sei, wenn das Opfer ein einheimischer sei.“, „“Die Palästinenser sollten wie  Heuschrecken zermalmt werden …. ihre Köpfe an Felsen und Mauern zerdrückt werden.“  
Isreali Prime Minister
, Yitzhak Shamir,  in a speech to Jewish settlers New York Times April 1, 1988”, “„Wir müssen alle Palästinenser töten, wenn sie sich nicht damit abfinden, hier als  Sklaven  zu leben….“ Chairman Heilbrun of the Committee for the Re-election of General Shlomo Lahat, the mayor of Tel Aviv, October 1983.”, “„Die Palästinenser sind wilde Tiere, die auf zwei Beinen gehen“
Menahim Begin, speech to the Knesset, quoted in Amnon Kapeliouk, "Begin and the Beasts".
New Statesman, 25 June 1982.”, “1903 Israel Zangwill: "Palästina hat bereits seine Einwohner, ... deshalb müssen wir uns darauf vorbereiten, die eingesessenen Stämme entweder mit dem Schwert zu verjagen, wie das unsere Vorfahren getan haben, oder mit dem Problem zu kämpfen, das eine große, fremde Bevölkerung darstellt" (The Voice of Jerusalem. London 1920: 88).“, „Herzl, der Visionär, schrieb am 12. Juni 1895 in sein Tagebuch:  "Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen...."

Schon merkwürdig, das ein Norman Nathan Gelbart Kritiker dieser und anderer Aussagen als Antisemiten ansieht. In welch einer verqueren moralischen Welt lebt dieser Anwalt eigentlich?

Merkwürdig ist auch,(wenn man den wahren Grund nicht kennt) wie man wirkliche Antisemiten und  notwendige, legitime Kritik suggerierend gleichstellt und die, die sich dagegen verwahren und es richtigstellen, wiederum versucht, ins Unrecht zu setzen. Merkwürdig auch, was Norman Nathan Gelbart hier, nur weil es mit „Anti“ beginnt, alles vermischt. Das ist die „Mogelpackung“:

„Ein einfacher Blick auf andere geläufige Gegenbewegungen, deren Protagonisten sich mit der Vorsilbe „Anti-„ schmücken, deckt diese Mogelpackung schnell auf: Antifaschisten, Antiimperialisten, Antikommunisten und Antikapitalisten sind nicht etwa grundsätzlich Freunde der jeweiligen Bewegung, deren Fehlentwicklung sie mit ihrer Kritik einfach nur wieder in die richtige Richtung lenken wollen. Nein - sie lehnen die Bewegung sowie deren Verfechter prinzipiell und dogmatisch ab; sie stehen ihr gar feindlich gegenüber und bekämpfen sie aggressiv mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Sie wollen das Objekt ihres Zorns nicht reformieren sondern abschaffen.“


Im Nachfolgenden wird deutlich, warum Gelbart diese im Einzelnen sicher zutreffende verallgemeinernde These aufstellt. Antiimperialist zu sein, heißt nicht Amerika abzulehnen. Antikommunistisch sein, hieß nicht, Antirussisch zu sein. Keine dieser „…isten“ muss automatisch das Ablehnen von „Rassen“, Glaubensgemeinschaften, Sozialformen beinhalten. Schließt Norman Nathan Gelbart auch hier von seinem Denken, dem Denken seiner Mandanten auf andere und überträgt es undifferenziert? Jetzt kommt es:

„So auch der Antisemit. Er bemängelt nicht etwa ein bestimmtes Verhalten von einzelnen Vertretern einer von ihm ansonsten geschätzten Volksgruppe. Nein – der Antisemit stört sich an der Existenz des Juden schlechthin und nicht am unliebsamen Verhalten einiger Exponate.“

Ja, das ist zutreffend und Menschen die so denken gibt es. Keiner der Nichtzionisten, der Antizionisten die ich kenne würde dies unterstützen. Wäre es so, hätten wir nichts miteinander gemein. Der nachfolgende Schluss von Norman Nathan Gelbart ist aber von einer anderen Welt als dieser:

„Und wenn die Antisemiten, die Antikommunisten, die Antiimperialisten sowie die anderen Anti-Protagonisten die Möglichkeit hätten, jeweils per Knopfdruck die Juden, Kommunisten, Imperialisten u.a. dem Erdboden gleich zu machen, so würden sie keinen Moment zögern und es tun. „

Dies ist ein irrer Satz. Ebenso suggerierend und falsch ist dann seine Folgerung:

„Dass dies beim selbst ernannten „Antizionisten“ nicht anders ist, liegt auf der Hand. Denn aus welchen Gründen sollte der den Juden feindlich gegenüber stehende Antisemit es mit dem mehrheitlich jüdisch bevölkerten Kollektiv, sprich dem Staat Israel, besser meinen?“

Warum so verallgemeinernd und von Antisemiten auf alle schließen, solle es so sein? Welcher mir bekannter Anti- Nichtzionist, Ablehner dieses realpolitischen Zionismus steht „den Juden“ feindlich gegenüber?

Sehr geschickt, aber unglaubwürdig wie an dieser Stelle unterstellend, suggerierend Antisemit und Antizionist miteinander verbunden werden. Man wechselt fast unbemerkt vom „Antizionisten“ zum „Antisemiten“  Das liegt ganz und gar nicht „auf der Hand“, sondern unterstellend in ihrer Feder Herr Norman Nathan Gelbart! Wenn man ein Antidopingportal betreibt ist man gegen Sportler? Wenn man Antihamas ist, ist man auch gegen die Bewohner des Gazastreifens und kann sie als Geisel nehmen oder töten?

 

Hat Ihnen der ehemalige „Antizionist“ Broder Nachhilfe gegeben? Nun kommt wieder die geliebte Schwarz/Weißmalerei (Ausdruck des eigenen Denkens?). Zionismus ist Zionismus und so Antizionist Antizionist? Sehr einfach gestrickt, aber nicht der Realität entsprechend, nur der die er zu sugerieren versucht.

„Geschickt“ hat Norman Nathan Gelbart das Wort „Antizionist“ mit verurteilenswerten „Antisemit“ vertauscht.
Ebenso „geschickt“ wird jetzt zurückgetauscht und man schreibt generaliesierend dem Antizionist zu, was am Antisemitismus zu verurteilen ist. Natürlich geht es dem Antizionisten um die Kritik an einer falschen, verurteilenswert rassistischen Politik. Norman Nathan Gelbart schreibt aber unterstellend:

Auch dem „Antizionisten“ geht es nicht etwa um Kritik an einer möglicherweise falschen Politik oder dem Verhalten einer bestimmten israelischen Regierung.


Nicht der Zionismus, ein praktizierter, realer, rassistischer Zionismus wird abgelehnt.
Ebenso,  wie radikal, gewalttätige Formen des Antifaschismus, des Antiimperialismus, des Antikommunismus, des Antikapitalismus, wenn sie sich z.B. rassistisch und extremistisch äußern, abzulehnen sind. Anlass sind immer eine „falsche Politik“ und ein „Verhalten einer bestimmten israelischen Regierung.“

So passt das nachfolgende Zitat zwar zu Norman Nathan Gelbart Absichten, entspricht aber nicht dem, was Antizionisten (abgesehen von wirklichen Antisemiten) denken.

„Der „Antizionist“ lehnt vielmehr offen den Zionismus als praktizierte Form jüdischer Selbstbestimmung generell und damit auch jede israelische Regierung, jede israelische Politik als per se falsch ab. „

Eine Selbstbestimmung die auf Kosten anderer betrieben wird ist abzulehnen. Natürlich entspricht es dem Denken eines Antizionisten:

„Er wirft Israel Rassismus, Vernichtungspolitik, Nazimethoden, Apartheid, Tötungen von Kleinkindern und Menschenrechtsverletzungen vor“.


Nur, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Die  Meinungsfreiheit wird zum Glück nicht von Norman Nathan Gelbart definiert. Selbst wenn sich jemand parteilich in „Schweigen  hüllt“

„ wenn sich Palästinenser gegenseitig massakrieren, es sei denn, er macht dafür auch die “Zionisten” verantwortlich.“

Wenn Parteilichkeit, vielleicht auch kritikwürdige Einseitigkeit ein Maßstab für „Antizionist = Antisemit“ wäre. Wie sollte man die Parteilichkeit von Broder + Netzwerk mit Anhang Norman Nathan Gelbart nennen? Was verschweigen, verschleiern sie alles? Im Übrigen, das haben schon Tierexperimente bewiesen und man schau sich mal die Massentierhaltung unseres Lieblingstieres „Hühnchen“ an. Wenn man Menschen, Tiere unter bestimmten Einschränkungen beengt einsperrt, ihnen den notwendigen Lebensraum nimmt, sie einem täglichen psychischen Druck aussetzt, dann fallen sie auch übereinander her.

Davon abgesehen, wer fördert mit Millionen das sie sich „gegenseitig massakrieren“?


Nun greift Norman Nathan Gelbart wieder tief in die zionistische Trickkiste. Gerade in den letzten Wochen wird sie immer wieder geöffnet.

„Der „Antizionist“ greift mit großer Vorliebe in die klassische antisemitische Klamottenkiste, wenn er von der Existenz jüdisch-israelischer Lobbies und dem jüdisch-israelischen Einfluss auf die Weltpolitik („Israelisierung der Welt“) fantasiert.“


Es gibt, besonders am rechten Rand der Gesellschaft diese sogenannten Antizionisten die wirkliche Antisemiten sind, sie sprechen von „jüdischen Weltmacht“ lieben auch die antisemitischen „Weisen von Zion“
Aber, gibt es wirklich bei uns, in denUSA keine „Israellobby“? Was hat diese korrekte beweisbare Feststellung mit „jüdischer-israelischer Lobby“ zu tun? Kein zu respektierender Antizionist, Zionismuskritiker spricht so, spricht davon. Es gibt keine „geheime jüdische Weltmacht“. Aber übt Israel wirklich keinen Einfluss auf die Weltpolitik und die USA aus? Wird dabei nicht immer wieder der Holocaust instrumentalisiert? Werden die Opfer des Holocaust nicht immer wieder als Waffe gegen notwendige, legitime Kritik missbraucht? Wenn Norman Nathan Gelbart das nicht wahrnehmen will, braucht er vielleicht eine geistige Sehhilfe, um die vorhandenen Zwischentöne wahrzunehmen und nicht immer wieder zielgerichtet generalisierend in Schwarz/Weißdenken zu verfallen.

 

Jetzt kommt der Punkt, warum wohl Norman Nathan Gelbart sich in seinem Text so sehr bemühte. Betreibt er hier Prozessvorbereitung?

„Besonders intelligente „Antizionisten“, so sie nicht Töchter lange verstorbener Zentralratsfunktionäre sind und ihre eigene Bedeutung ausschließlich damit begründen, mögen ihre Hasstiraden gegen Israel zwar zuweilen mit Kritik an terroristischen Anschlägen einleiten; spätestens im darauf folgenden Satz jedoch wird die Verantwortung hierfür wiederum ausschließlich Israel zugerechnet,“


Merkwürdig, ich lese die Texte von Frau Evelyn Hecht-Galinski  sehr genau. Von Hasstiraden habe ich dort noch nichts gelesen. Nur, dass man ihr dies unterstellt. Jemanden etwas zu unterstellen und dann behaupten, er habe es gesagt, ist ja wohl nicht sehr seriös und typisch für das rechtszionistische Netzwerk.
Norman Nathan Gelbart schreibt: „ihre eigene Bedeutung ausschließlich damit begründen“. Manch einer hat eine erfolgreiche Kariere als Unternehmerin hinter sich und muss seine Bedeutung nicht „begründen“.

Wenn man Antizionist ist, muss man nicht „feindlich“ sein. Wie anders als das man Israel kritisiert, soll sich der Zionist  nur äußern? Im nachfolgenden Zitat hat sich Norman Nathan Gelbart wohl etwas zu sehr verbissen:


„Es gibt kein zweites Land, welchem der „Antizionist“ derart feindlich gesinnt ist wie Israel, keinen anderen Konflikt mit der Beteiligung mehrerer Konfliktparteien, dem er sich überhaupt, geschweige denn mit einer derartigen Einseitigkeit und Obsession zu Lasten bzw. zu Gunsten einer Konfliktpartei widmet.  Es gibt keinen Anti-Polanismus, keinen Anti-Hollandismus, keinen Anti-Italienismus, keinen Antisimbabwismus und erst Recht keine Nazivergleiche, egal wie falsch die Politik des jeweiligen Landes sein mag.“

 

Also gibt es keine Menschen, die rassistisch eingestellt, Polen, Holländer oder Araber, gar Palästinenser nicht mögen? Rassismus zeigt sich nicht nur, wenn Anti- davor steht. Ich denke, da beim Lesen der Texte in diesem fragwürdigen Netzwerk oft an „Islamophob“.

Es macht schon bedenklich, wenn man so liest was für Norman Nathan Gelbart  „die sichere Erkenntnis“ ist. Wenn man von suggerierenden Unterstellungen und Konstrukten ausgeht und die Welt auf eine Schwarz/Weißsicht reduziert, sind das keine „sichere Erkenntnisse“. Das ist so, als wenn man sagt, eine Birne als Obst und eine Glühbirne sind das gleiche, so, der Schluss ist eine Glühbirne auch eine Birne, die man Essen kann.

Wenn man einen falschen Inhalt suggeriert, konstruiert, ihn anderen einreden will,  ist das vielleicht clever und geschickt aber sicher nicht „weise“.

„Die Frage, ob die sichere Erkenntnis, dass jeder Antisemit zwangsläufig auch „Antizionist“ ist, auch im Umkehrschluss gilt, dürfte daher nicht allzu schwer zu beantworten sein. Wie so häufig, gilt auch hier die Weisheit, dass es nun einmal auf den Inhalt und nicht auf die Verpackung ankommt.“

Mit der „Weisheit“ ist es wie mit der „Achse des Guten“ es schreiben genügt nicht man muss es leben.

Es gibt sicherlich antisemitische Antizionisten, merkwürdigerweise will Herrchen Broder sich damit aber doch gar nicht beschäftigen: „Broder schrieb "Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt." Er meint die, die diese Form des realen politischen Zionismus Rassismus nennen.“

Wenn es Herr und Gescher nicht wirklich um die Bekämpfung des Antisemitismus geht, geht es wohl darum, Antizionismus, die Ablehnung des realpolitischen Zionismus, zu bekämpfen, geht es darum berechtigte, notwendige Kritik an Israel zu verhindern und ins Unrecht zu setzen.

Erhard Arendt - 29.12.2008

 

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