Die Achse der Gerechten

WIR haben die PFLICHT NICHT Wieder zu SCHWEIGEN
 Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"

NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER


 
Das meint der Leser... über Henryk M. Broder

Nach oben

„Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule“ – Martin Walser

"Entscheidend ist nicht einmal die Frage, wer hier Antisemit ist und wer nicht und unter welchen Bedingungen man diesen Vorwurf überhaupt erheben kann", schreibt Steinfeld. Broder lasse "der Gegnerin keine Chance, indem er sie einem universellen Verdacht aussetzt, dessen einziger Herr Henryk M. Broder selbst ist". Thomas Steinfeld – Süddeutsche Zeitung“

„Ein Sieg Broders vor Gericht wäre daher nicht einfach als Sieg der Meinungsfreiheit einzustufen. Seine preisgekrönte publizistische Strategie der verbalen Aggression nutzt den Spielraum der Meinungsfreiheit, um ihn einzuschränken: Kritiker Israels sollen eingeschüchtert werden.““ Patric Bahners

 

 Nebelkerzen 1
 

Zaubertricks - Opfer werden Täter und Täter Opfer – Die angebliche „Anti-Antisemitismuskeule“

 

Clemens Wergin präsentierte wahrscheinlich als erster am 7.9.2008 einen neuen Zaubertrick des Netzwerkes: „Die Anti-Antisemitismuskeule“  Wie ich aus Jagdopfern Täter mache. Nicht die Jäger, ihre Opfer sind die Täter....



Links der Täter rechts das Opfer..
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Wergin: „Das ist inzwischen ein eingespieltes Muster der nicht jüdischen deutschen Debatte über Israel: Man thematisiert Stilfragen und strickt an der Legende von der Antisemitismuskeule, die angeblich alle mundtot macht.“ 

Mehr oder weniger elegant oder plump zieht man immer wieder die Opferkarte. 

Das ist kein demokratischer Wettstreit, wie Wergin meint: „Die Behauptung, Kritik an Israel sei in Deutschland nicht möglich, ist aber inzwischen selbst zu einer Keule geworden, mit der unliebsame Kritik an der Kritik an Israel weggewischt wird. Eine "freie Debatte" wäre nach Meinung der Bahners und Steinfelds wohl erst dann gegeben, wenn man Israel kritisieren kann, ohne überhaupt Widerspruch zu ernten. Eine seltsame Vorstellung vom demokratischen Wettstreit der Meinungen.“

Die oft genutzte Wirklichkeit aber ist, ein Schreiben oder Anruf vom Zentralrat der Juden, ein Anruf der israelischen Botschaft und alle knicken ein und führen die Befehle aus.

 Eine andere dicke Nebelkerze von  Wergin: „Broder immer wieder mit Stilfragen zu kommen ist der Versuch, seine Ansichten zu diskreditieren, ohne ihn in der Sache widerlegen zu müssen. Denn das würde bedeuten, dass man sich der Mühe des Belegens und Argumentierens unterziehen müsste“

„Mit Stilfragen kommen“ ist wohl ein mehr als ein Verharmlosen, wenn man sich die Mühe macht Broders Umgang mit Andersdenkenden wahrzunehmen. Das ist wohl mehr als eine Stilfrage. Mit vielen Urteilen haben das inzwischen auch die Gerichte bestätigt.

Anschließend „verteidigt“ Wergin die Meinungsfreiheit (Broders und seine) mit Unterstellungen :“ Weil es objektiv schwer ist, die verworrenen Äußerungen Hecht-Galinskis über Israel und die weltweite "jüdische Lobby" zu verteidigen, was sie möglicherweise gern täten, betreiben Steinfeld, Bahners und andere das, was man im Englischen "character assassination" nennt.“

Wo sind Evelyn Hecht-Galinskis „verworrene Äußerungen“? Sind es nicht eher verworrene Unterstellungen von Broder, Wergin und dem deutlich erkennbaren Netzwerk? Wo
schreibt Evelyn Hecht-Galinski  z.B. von der „weltweit jüdischen Lobby“? Ganz korrekt bezieht sie sich auf ihre Erlebnisse mit der „Israellobby“ in Deutschland. Diese besteht übrigens nur zu einem kleinen Teil aus „Juden“ von einer „weltweit jüdischen Lobby“ hat sie nie gesprochen. Der größere Teil dieser falschen Freunde Israels sind durchgeknallte christliche Fundamentalisten und Antideutsche und Vertreter eines realen rassistischen Zionismus.

 

 

Henryk M. Broder übernahm dann am 28.9.2008 in einem Artikel in der FAZ die eine neue Variante der Nebelaktionen aus der er, wie er meint als unschuldiger Antisemitismusjäger und nicht als Antisemitismuskeulenschwinger herausgeht.

Da schreibt Henryk M. Broder fern ab von der Wirklichkeit unverfroren in der FAZ: „Wer hier wem das Wort verbieten möchte, ist also offensichtlich.“

Offensichtlich ist es wirklich nur anders als das Netzwerk nun tönt. Einer der vielen Taschenspielertricks des Netzwerkes ist aber das Suggerieren, Vortäuschen von etwas, was nicht ist bzw. anders ist. So ganz nebenbei beginnt man nun auch Bahners fertig zu machen: „ Aber Bahners dreht den Spieß um und schreibt: „Ein Sieg Broders vor Gericht wäre daher nicht einfach als Sieg der Meinungsfreiheit einzustufen. Seine preisgekrönte publizistische Strategie der verbalen Aggression nutzt den Spielraum der Meinungsfreiheit, um ihn einzuschränken: Kritiker Israels sollen eingeschüchtert werden.““

Ja, Bahners hatte den Mut, das öffentlich auszusprechen, was immer eindeutiger zu erleben ist. So und nicht anders ist es.

Broder hat richtig verstanden, will aber wohl nicht verstehen, wenn er schreibt: „Für mich hört er sich so an, als würde Bahners Partei ergreifen – für die Meinungsfreiheit und gegen mich, der ich die Freiheit der Meinungsäußerung dazu missbrauche, Israel-Kritiker einzuschüchtern, indem ich ihnen Antisemitismus vorwerfe.“

Ja, zum Glück gibt es immer mehr Menschen, die sich von diesem immer hysterischer reagierenden Netzwerk nicht täuschen lassen.

 Nun will Broder es, weit entfernt von der Wirklichkeit, umdrehen, eine der Techniken die er „meisterlich“ beherrscht: Diese „Antisemitismus-Keule“ gibt es tatsächlich, nur dient sie nicht dazu, Israel-Kritiker einzuschüchtern, die ganz munter und ungeniert agieren, sie dient primär dazu, die Debatte über einen Antisemitismus zu verhindern,“

Es ist schon "bewundernswert" wie geschickt hier die Wirklichkeit manipuliert wird. Man erfindet, sich unter dem Deckmantel für die Opfer zu sprechen, Antisemiten, um von Verbrechen der israelischen Regierung abzulenken.

 

Axel Feuerherdt, der sich „anonym“ hinter „Lizas Welt“ (Antideutsche) versteckt und der auch für den pro-zionistischen Berliner „Tagesspiegel“ schreibt, nimmt das auf und schreibt: „In den letzten Wochen waren die deutschen Feuilletons voll mit Beiträgen zur Auseinandersetzung zwischen Evelyn Hecht-Galinski und Henryk M. Broder. In den weitaus meisten Texten wurde implizit oder explizit Partei für die Erstgenannte ergriffen, und manche Kommentatoren großer Tageszeitungen verstiegen sich dabei gar zu der Behauptung, es sei „moralischer Totschlag“, wo nicht gleich „tödlich“, jemanden als Antisemiten zu bezeichnen. „Man hatte den Eindruck, dass sich eine eingeschüchterte deutsche Öffentlichkeit vor ‚Antisemitismus-Jägern’ kaum noch retten kann“, resümierte Matthias Küntzel treffend. "

Wie bescheiden man sich in seiner Selbstsicherheit doch gibt.

 Es lässt sich scheinbar alles Instrumentalisieren. Auch wer behauptet, dass dieses Netzwerk Andersdenkende entgegen unseren Grundsätzen der freien Meinungsäußerung jagt, ist nun ein Antisemit: „Angesichts dessen ist es mitnichten so, dass allenthalben die „Antisemitismuskeule“ geschwungen wird, es ist mitnichten so, dass sich die Antizionisten und „Israelkritiker“ in der Defensive befinden oder gar unterdrückt werden, und es ist mitnichten so, dass sich der Antisemitismus auf dem Rückzug befindet, wie Avi Primor glaubt.

Jetzt kommt die große Keule: „Das genaue Gegenteil ist der Fall. Und wer das nicht wahrhaben will, verharmlost den Judenhass oder betreibt ihn gleich selbst. Tertium non datur.”          

 Ist nicht der Missbrauch des Antisemitismusvorwurfes, seine Instrumentalisierung eine der widerlichsten Formen des politischen Kampfes? Die Opfer des Holocaust werden erneut missbraucht.

 

Er lässt eine sehr flache Nebelkerze los, indem er die Behauptung: „Israelkritik findet sich in jeder deutschen Tageszeitung und das nicht nur ab und zu, sondern fast wahrhaft täglich. aufstellt.

Vielleicht sollte er ab und zu die Mailingliste von Honestly Concerned lesen. Selbst die korrekte Widergabe der Wirklichkeit in Palästina wird dort schon sanktioniert.

„Geschickt“ suggestiv wendet Gerd Burmann wieder die im Netzwerk beliebte Sandwichtechnik an, indem er wie Broder Kritiker in die Nähe der „Weisen von Zion“ rückt. Er benutzt dabei auch Brodersche Taktiken, indem er mehr oder weniger direkt Kritiker und Idioten gleichsetzt:Man fühlt sich in Deutschland wie in einem Land, in dem sieben von zehn Menschen behaupten, erst kürzlich von einem Raumschiff entführt worden zu sein. Anstatt nun aber diese sieben Idioten einfach zum nächsten Nina Hagen-Konzert zu schicken, spielen sich die Feuilltonschefs der FAZ und der Süddeutschen Zeitung zu den Robin Hoods der Meinungsentrechteten auf und werfen sich todesmutig zwischen den Leserbriefschreibenden und der Auschwitzkeule.“

Diese herabsetzenden Worte sollen natürlich nicht als Beeinflussung der Meinungsfreiheit gewertet werden. So geht man mit Kritikern um, indem man sie Idioten nennt….

 

Nun kommt wieder die „nicht existierende Keule“ der nicht existierenden „Lobbyvertreter“ und Buurmann verwandelt mit einem eigentlich billigen Taschenspielertrick die Opfer in Täter, die natürlich Antisemiten sind:  „Bleibt nur die Frage, wer schwingt sie eingentlich, diese Auschwitzkeule? Blöde Frage. Die Antwort haben uns doch schon „Die Protokolle der Weisen von Zion“ gegeben. Der Jude natürlich.“

Es ist schon pervers, wie Gerd Burmann die Wirklichkeit manipuliert und dem Opfer auch noch das Recht auf Aufklärung nehmen will: „Es muss aber gar nicht immer nur um Israel gehen, damit irgendjemand einem Juden die Auschwitzkeule in die Hand drückt, nur um sich dann vor ihm auf den Boden zu werfen, um jammernd „nicht schlagen!“ zu rufen, damit seine Freundin endlich mal sieht, was für ein großes Arschloch dieser Jude doch ist.

 Burmann dreht aber immer mehr auf und durch: „Es ist geradeso als habe das Deutsche Volk, das einst in der Paulskirche die Auschwitzkeule fand, die Macht des notorischen Beleidigtseins von jenen Islamisten gelernt, die am 30. September 2005 die Mohammed-Karikaturen in der Dänischen Jyllands Posten gefunden hatten. Diese Macht des Beleidigtseins inspirierte fanatisierte Islamisten zu weltweiten Protesten, die so professionell durchgeführt waren, mit Flaggenverbrennungen, Gewalttaten und über hundert Toten, dass man annehmen darf, dass jene Islamisten wiederum dies von den Deutschen Pogromen gelernt haben. Eine Hand wäscht halt die andere.“

Es scheint Broder könnte noch etwas von ihm lernen, „geschickt“ schließt er den Kreis von den ehrbaren Kritikern, die angeblich „Die Weisen von Zion“ gelesen und verinnerlicht haben zu den islamischen Terroristen: „Während fanatische Islamisten also hinter jeder Kritik am Islam und hinter jedem Versuch, dem Propheten Mohammend ein Gesicht zu geben, eine Beleidigung wittern, die die Ehre des Islams verletzt, sehen manche in Deutschland hinter jeder Kritik am Antisemitismus und hinter jedem Versuch, dem Antisemitismus durch Vergleiche mit der Geschichte ein Gesicht zu geben, die böse Absicht der Beleidigung und Ehrverletzung.“

 Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander, bedingen aber nicht. Dies belegt Buurmann nun völlig durchgedreht: „Der Deutsche Goy und die Deutsche Schickse machen sich mit diesem Trick auch zu Opfern des Nationalsozialismus und können so mit den Deutschen Juden und den Deutschen Jüdinnen endlich auf gleicher Augenhöhe diskutieren. Endlich sind alle in Deutschland Opfer und niemand muss mehr einen Juden um seinen Holocaust beneiden. Jetzt haben alle unter den Nazis gelitten.“ Er könnte vortrefflich Ghostwriter für die christlichen Fundamentalisten werden, der Broders scheint er schon zu sein.

 Was mir immer wieder zu diesem Netzwerk einfällt, passt auch hier. Man sollte sein eigenes krummes Denken nicht auf andere übertragen, in ihnen spiegeln und dann kritisieren, was man bei sich selber bekämpfen müsste.

Erhard Arendt

 

 
 

 


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