Die Achse der Gerechten

WIR haben die PFLICHT NICHT Wieder zu SCHWEIGEN
 Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"

NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER


Zurück | Nach oben | Weiter

Feuchte Träume?
Abraham Melzer

 

Erich Follath hat eine fiktive Rede von Außenminister Steinmeier an seinen Kollegen Avigdor Liebermann im SPIEGEL veröffentlicht. Das hat natürlich die üblichen Verdächtigten, die strammen Zionisten und blogwarte von Broders Gnaden auf die Barrikaden gerufen. Sie werfen Follath vor, er hätte nur seine feuchten Träume zum Ausdruck gebracht.

Immerhin benötigte Broder drei weitere Nachahmer, um Follath zu antworten, das heißt, die ersten drei Antworten haben Broder wohl nicht genügt und so musste der Meister himself zur Feder greifen bzw. seine Finger bemühen und die Tastatur seines pc maltretieren, um auf Follath Gift und Galle zu spucken. Persönliche Polemik bringt zwar nichts, aber wenn man nichts anderes gelernt hat, dann muss das eben reichen.

Es hat aber nicht gereicht. Alle vier Antworten waren mäßig, schwach, unlogisch, an der Kritik Follaths vorbei, wobei knapp daneben eben auch daneben bedeutet.

Wer hat denn hier „feuchte Träume“? Broder schon lange, eigentlich sein Leben lang. Es ist leicht die Juden aus dem Ghetto herauszuholen, als das Ghetto aus ihrem Kopf. In Broders Kopf finden wir noch ein vollkommen unzerstörtes jiddisches Stättel, das durch eine acht Meter hohe Mauer abgeschirmt ist. Und in diesem Stättel existieren noch, sozusagen unter Denkmalschutz, alle jiddischen und jüdischen Vorurteile gegenüber der nichtjüdischen Umwelt, die wir, säkularen und emanzipierten Juden schon für längst überholt und tot hielten. Broder sollte man unter Denkmalschutz stellen. Wer jiddischen Rassismus, Intoleranz, Überheblichkeit und Nationalismus erleben will, muss nicht nach Jerusalem fliegen, muss nicht Lieberman erleben, er kann seinen inoffiziellen Sprecher und Redenschreiber in Berlin treffen.

Ich kanns schon verstehen, dass man eine fürchterliche Wut im Bauch hat, wenn man als blogwart im SPIEGEL einen solch wunderbaren Beitrag wie den von Follath nicht verhindern konnte. Das tut weh und es tröstet auch nicht, dass man drei Knechte gefunden hat, die sofort erwidert haben. Soll ich schreiben, dass das Prostitution war? Nein, ich will die Prostituierten nicht beleidigen, denn sie üben immerhin einen ehrlichen Beruf aus. Während Broder und seine Unter-Schreiber immer wieder gegen den Wind pinkeln und sich selbst besudeln.

Follath haben sie mit ihrer Kritik nicht getroffen.

 

 

 

Links zum Thema
 

 Erich Follath Fiktive Steinmeier-Rede: "Lieber Kollege Lieberman, an sich sind Sie hier nicht willkommen..." - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

  
David Harnasch   07.05.2009   17:53   +Feedback - Drei Antworten auf eine ungehaltene Rede -Lieber Kollege Lieberman, an sich sind Sie hier nicht willkommen...” So beginnen die Leviten, die Außenminister Steinmeier Avigdor Lieberman in einem feuchten Traum Erich Follaths lesen würde.

Es antworten: Claudio Casula, Gideon Böss und Joachim Steinhöfel

 

  08.05.2009   11:49 - “Manche Menschen werden als Außenminister geboren, andere müssen es erst werden” - Die folgende Rede hat Frank-Walter Steinmeier nicht gehalten. Es ist die Rede, die der deutsche Außenminister hätte halten sollen - meint Kollege Erich Follath.  http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,623144,00.html

 

 Zurück | Weiter
 

 


Start | oben
 

 

Kontakt               Impressum                  Haftungsausschluss