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Protest gegen die Beteiligung Henryk M. Broders am ELS-Forum in Zürich und gegen die Ausladung von Felicia Langer

XIII. Else-Lasker-Schüler-Forum in Zürich - 26. – 29.Oktober 2006
Schirmherr: Bundespräsident Moritz Leuenberger - Partner in Zürich: Schauspielhaus, Literaturhaus, Hochschule f. Musik u. Theater, Literargymnasium Rämibühl u. Israelitische Cultusgemeinde Zürich



29. Oktober  in Zürich - Podiumsdiskussion:  "Die ewige Lust an den Tätern- von der Schwierigkeit, den Opfern ihr Überleben zu sichern."

 

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Wir protestieren gegen die Beteiligung des Publizisten Henryk M. Broder an einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Else-Lasker-Schüler-Forums in Zürich am 29. Oktober 2006 unter dem Titel: "Die ewige Lust an den Tätern" (http://www.els.gesellschaft.wtal.de/forum/programm13.pdf) und gegen die Ausladung der bekannten israelischen Menschenrechtlerin Felicia Langer.

 

Die jüdische Lyrikerin Else Lasker-Schüler trat - wie ihr Freund, der Philosoph Martin Buber - für die Versöhnung zwischen Juden/Jüdinnen und AraberInnen ein. Broder hingegen macht genau das Gegenteil: Der Gedanke der Versöhnung und einer Verständigung zwischen den Kulturen ist ihm fremd, denn er attackiert und diffamiert in vulgärem Ton AraberInnen, MuslimInnen und Friedensbewegte, was man auf seiner website unschwer feststellen kann (http://www.henryk-broder.de oder http://www.achgut.de). Manche sehen ihn als Stichwortgeber für Rechtsradikale, http://www.taz.de/pt/2006/10/07/a0142.1/text, was seine Äußerungen gegen den Islam betrifft.

Aus diesen Gründen ist Broder auf einer Gedenkveranstaltung für eine friedliebende Lyrikerin völlig fehl am Platze.

 

Mit ihrem Engagement für Versöhnung und Verständigung steht die mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnete Felicia Langer der verstorbenen Lyrikerin geistig näher als Broder.

 

Dass ausgerechnet Felicia Langer wegen vorgeblicher finanzieller Schwierigkeiten ausgeladen wurde, ist sehr bedenklich. Denn dass es nicht allein finanzielle Gründe sein können, zeigt die Tatsache, dass das Angebot Evelyn Hecht-Galinskis und ihres Mannes, den Auftritt Langers zu finanzieren, von Hajo Jahn, dem Vorsitzenden der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und Organisator der Veranstaltung, abgelehnt wurde. Stattdessen wurde Broder eingeladen.

 

Jahn verteidigt auf erste Proteste die Teilnahme Broders mit Rosa Luxemburgs Leitsatz «Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden». Allerdings sind wir der Meinung, dass nicht Broders Meinungsäusserungsfreiheit zur Debatte steht, denn ihm als einem „der bekanntesten jüdischen Publizisten im deutschsprachigen Raum“ (Jahn) wird genug Raum gegeben, sein Gedankengut zu verbreiten.

 

Tatsache ist jedoch, dass Felicia Langer und vielen anderen FriedensaktivistInnen diese „Freiheit der Andersdenkenden“ zunehmend verwehrt wird. Und nun soll Broder auf einer Gedenkveranstaltung für eine friedliebende Frau ein Forum für seine zynische „Lust an den Tätern“ bekommen:

 

(...)

 

Selbst der Titel der Podiumsdiskussion scheint auf Broder zugeschneidert. Ursprünglich ging es um den Umgang mit Exilanten gestern und heute und nicht um die ewige Lust an den Tätern.

Es ist offensichtlich, dass die Einladung Broders und die Ausladung Langers mit politischen Forderungen von einer oder mehreren unterstützenden Organisation/en zu tun haben.

So oder so hat der ganze Vorgang weder mit Meinungsfreiheit noch mit Else Lasker-Schüler zu tun.

 

Im Sinne des geistigen Vermächtnisses von Else Lasker-Schüler fordern wir deshalb, dass Felicia Langer wieder ein- und Henryk M. Broder ausgeladen wird. Friedensfreunde und insbesondere Kulturschaffende sind aufgerufen, den beiliegenden Protest zu unterschreiben und zu verbreiten. Bitte senden Sie Ihre Unterschrift mit Namen, Beruf/Organisation, Wohnort und Bemerkungen  an: art@arendt-erhard.de     Betreff: Protest gegen Broder

 

 

 

Liste der Unterzeichner

1  |  2

 

 
1

Paula Abrams-Hourani - Frauen in Schwarz (Wien)

2

Erhard Arendt - "Das Palästina Portal" - Dortmund

3

Samir Awad, Journalist, Berlin
Meine Damen und Herrn, Ich finde NICHT GUT das Sie Frau Felicia Langer Ausgeladen haben. Frau Langer kann wie KEIN andere Israelin über die Unmenschliche Politik Israels reden und gleichzeitig Frau Langer ist Botschafterin der Versöhnung zwischen Araber und Israelis. Schade das Sie eine gute Chance verpasst Frau Langer zuhören.  Samir Awad Journalist Berlin

4

elia baz dipl.-ing, heroldstatt - 1. vorsitzender des dafk e.v., 2. vorsitzender des daf e.v.
dafk e.v.     deutsch arbischer freundeskreis e.v.
daf e.v.       deutsch arabisches friedenswerk e.v.
dadv e.v.     dachverband deusch arabische organisationen

wir begruessen das  engagement von frau langer, hr. shraga, frau Evelyn Hecht-Galinskis  und gleichgesinnten und fordern die gruendung einer neuen bewegung aus juden, arabern mit  ihren  freunden, welche zusammen den politischen zionismus ablehnen, und den gegenseitigen hass und feindschaft  zwischen juden und arabern ueberwinden wollen.  mehr

5

Dipl.-Theol. Winfried Belz, Kath.Klinikseelsorge Kopfklinik,  Heidelberg
Lieber Herr Arendt, ich unterstütze Ihre Forderung, Felicia Langer wieder einzuladen und Henrik Broder wieder auszuladen! Herzlichen Dank für diese Solidaritätsaktion.

6

Hanna Braun, retired teacher; former Israeli citizen, London, England

7

Shraga Elam, Israelischer Friedensaktivist, Recherchierjournalist,  Buchautor und Israelischer Journalist und Träger des australischen Gold Walkley Award für ausgezeichneten Journalismus 2004 -  Zürich/Schweiz

8

Armin Fiand - Rechtsanwalt - 22399 Hamburg

9

Anis Hamadeh, Journalist + Künstler - "anis online"

10

Evelyn Hecht-Galinski,  Malsburg-Marzell

11

Benjamin Hecht,  Malsburg-Marzell

12

Werner Hörtner, Journalist, A-1060 Wien
Ich unterzeichne den Aufruf gegen die Ausladung von Felicia Langer. Ich habe sie bei mehreren Wien-Besuchen als eine engagierte Friedensaktivistin und als eine wichtige Stimme der Vernunft kennen und schätzen gelernt und kann in dieser Ausladung leider nichts anderes als eine politisch motivierte Handlung erkennen. Mit freundlichen Grüßen Werner Hörtner

13

Annette Klepzig, Leimen
Henryk M. Broder anstatt Felicia Langer !  Das alleine ist schon absurd und zeigt überdeutlich die Geisteshaltung der Veranstalter. Auch der Themenaustausch zeigt Unversöhnlichkeit und Radikalität - und das ganz bestimmt nicht im Sinne von Else-Lasker-Schüler

14

Tanja Krienen, Journalistin und Autorin, Onil (Comunidad Valencia)
Ich protestiere gegen die Teilnahme Henryk M. Broders an der Veranstaltung der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft in Zürich

15

Necati Mert, Dipl. Volkswirt/Publizist - Saarbrücken - Zeitschrift DIE BRÜCKE – Forum für antirassistische Politik und Kultur
Hiermit schließe ich mich dem Protest an gegen die Teilnahme von Henryk M. Broder an einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Else-Lasker-Schüler-Forums in Zürich am 29. Oktober 2006 unter dem Titel: "Die ewige Lust an den Tätern" (http://www.els.gesellschaft.wtal.de/forum/programm13.pdf) und gegen die Ausladung derbekannten israelischen Menschenrechtlerin Felicia Langer.

16

Nancy du Plessis, Berlin
Viel lieber Felicia Langer als Henryk Broder am EKS Forum in Zürich--er verdient das nicht, aber sie! Nancy du Plessis Berlin

17

Ellen Rohlfs,  Gush Shalom - Leer
Ich möchte gern den Aufruf gegen die Teilnahme von Broder als Referenten  am Forum der else-Lasker-schüler-gedenkfeier  mit unterschreiben.  Broder hat sich nicht der Versöhnungsarbeit verpflichtet – man hört nur Diffamierungen, Hassreden  von seiner Seite gegenüber denen, die nicht in seine Vorstellungswelt wie Menschenrechtler, Friedensaktivisten, Menschen arabischer Herkunft, Menschen, die die Wahrheit über die Situation in Israel-Palästina sagen,  passen. Es ist unglaublich, dass die Trägerin des Alternativennobelpreises Felicia Langer ausgeladen wurde, deren Menschenrechtsarbeit auf Versöhnung ausgerichtet ist – im Sinne der Lyrikerin Else Lasker-Schüler.

18

Ingrid Rumpf , 1. Vors.,  Pfullingen -  "Flüchtlingskinder im Libanon e.V."
Als Verein "Flüchtlingskinder im Libanon e.V.", dessen Schirmfrau Felicia Langer ist, schließen wir uns der Petition an. Felicia Langer ist eine von denjenigen, die an erster Stelle dazu beitragen, "den Opfern ihr Überleben zu sichern". Es ist ein aberwitziger Trugschluss, zu glauben, dass Besatzung, Unterdrückung und Krieg langfristig das Überleben des Staates Israel sichern würden. Vielmehr ist allein die Umsetzung von Völkrerecht und Menschenrechten der Schlüssel dazu. Für diese Botschaft steht Felicia Langer. Sie wäre deshalb, im Gegensatz zu Henryk Broder, ein Gewinn für das Podium gewesen. Ingrid Rumpf

19

Günter Schenk -  "collectif judéo-arabe et citoyen pour la paix" Beinheim/Frankreich - Kommentar

20

Michael Schiffmann, Dozent, Übersetzer, Herausgeber und Autor (zuletzt des Buches Wettlauf gegen den Tod. Mumia Abu-Jamal: ein schwarzer Revolutionär im weißen Amerika), Heidelberg.

Ein unerhörter Vorgang. Henryk Broder, dem zusammen mit Talent und Sensibilität leider auch jegliche Art von moralischem Kompass abhanden gekommen ist, hat auf einer Veranstaltung zu Ehren dieser Dichterin absolut nichts verloren. Solange er seine hämetriefenden Zynismen in so bekanntermaßen marginalen Organen wie dem Spiegel absondern kann, scheint mir sein jederzeit zu verteidigendes Recht auf Meinungsfreiheit nicht berührt.

21

Heidrun Singer, Klinikpfarrsekretärin
Durch diese Veränderung wird die  Veranstaltung  total auf den Kopf gestellt und läuft dem, was ursprünglich geplant war in meinen Augen zuwider.

22

Manfred Spies, Aktionskünstler  - Düsseldorf
Ich schließe mich dem Protest gegen die angeblich aus finanziellen Gründen ausgesprochene Ausladung von Felicia Langer an. Was die Argumentation für die Einladung von Herrn Broder angeht (es wurde das Zitat von Rosa Luxemburg bemüht, "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden"), so hätte man das lächerliche Kostenargument und das Andersdenken mit einer Regieklappe schlagen können: Warum läd der Veranstalter Hajo Jahn nicht den Rechtsextremen Roger Wüthrich aus Worblaufen / Schweiz ein. Da spart man Kosten und hat einen total Andersdenkenden: Das große Vorbild von Herrn Wüthrich ist der verbale Nazi-Wüterich Joseph Goebbels. Die westliche Welt mit ihren vergangenen Dichtern und Denkern verkommt zu einem Okzident der Deppen und Dödeln. mehr

23

Khalid Tatour, 71111Waldenbuch

24

Willy H. Wahl, 8006 Zuerich
Ich protestiere vehement gegen die Beteiligung des unsaeglichen Publizisten Henryk M. Broder an einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Else-Lasker-Schüler-Forums in Zürich am 29. Oktober 2006 unter dem Titel: "Die ewige Lust an den Tätern" (http://www.els.gesellschaft.wtal.de/forum/programm13.pdf) und gegen die Ausladung der bekannten israelischen Menschenrechtlerin Felicia Langer.

25

Silvia Schüler, 68542 Heddesheim
Frau Langer ist eine engagierte Frau die sagt was sie denkt und meint. Sicher ist sie für viele eine sehr unbequeme Person. Die Einladung des Herrn Broders und die Ausladung von Frau Langer sprechen für sich und jeder weiterer Kommentar erübrigt sich.

26

Peter Grohmann, Herausgeber von ""Auf den Spuren vergessener Nachbarn", 70182 Stuttgart

27

Dr. Hans Haußmann, Universitätsprofessor a.D.,  Wolfschlugen
wer heute noch nicht begriffen hat, dass Israel eine Politik des Unrechts betreibt und Kriegsverbrechen begeht, dem kann man nicht mehr helfen. Herrn Broder kenne ich nicht, wohl aber Frau Langer. Frau Langer setzt sich für Frieden und Gerechtigkeit und die Menschenrechte ein und wenn Israel nicht bald auf sie und Gleichgesinnte hört, dann sehe ich schwarz für die Zukunft des Staates Israel. Es wäre also sinnvoll, sie zu Wort kommen zu lassen. Aber Israel ist halsstarrig, seit Jahrtausenden, und geht somit womöglich seiner nächsten Katastrophe entgegen.

28

Claudia Karas - Franfurt  Kommentar

29

Friedrich Hitzer, 82515 Wolfratshausen - Schriftsteller Übersetzer
Ich unterstütze den Protest und verweise die Veranstalter außerdem auf einen heute, von mir verbreiteten Text über die Gefahren, die nach Ansicht der Friedensbewegung in Kanada und den USA die größte Bedrohung für das Überleben der Menschheit nach 1945 darstellen. Dieser Rundbrief ist als Anlage angehängt. Mein Beruf: Schriftsteller und Übersetzer, Kind des Krieges und sehr bestürzt über den Wandel von Henryk Broder von einem einst antifaschistisch orientierten, der Verständigung und Versöhnung zwischen den Völkern dienenden Kollegen zu einem Propagandisten für Kriegsstimmungen in der Region, wo es jederzeit zum Anfang eines Dritten Weltkrieges kommen kann. Umso weniger verstehe ich,  dass  das  Forum in der traditionell neutralen Schweiz, sich fadenscheiniger Argumente bedient, wenn es darum geht, Felicitas Langer auszuladen und Henryk Broder einzuladen.

30

Frank Skischus, Kasseler Friedensforum, Deutschland
Ich unterstütze Ihre Forderung, zum Else-Lasker-Schüler-Forum Felicia Langer wieder einzuladen und auf Herrn Broder zu verzichten. Felicia Langer ist uns hier von vielen Veranstaltungen her bekannt, zu denen wir sie eingeladen haben. Sie ist glaubwürdig und überzeugend. Sie steht mit ihrer Biografie für ein zukunftsfähiges und friedliches zusammenleben im Nahen Osten.

31

Gabriele Al Dahouk, 73230 Kirchheim

32

Eberhard Buddee, Stadtrat, SPD Pfullingen
Sehr geehrte Damen und Herren,ich schließe mich an den Protest von Erhard Ahrend ganz entschieden an und bin entsetzt darüber, wie ein solches Forum umfunktioniert worden ist, um manchen Kreisen politisch gefällig zu sein.

33 Wolfgang Guting, Holos-Verlag, Bonn
Mit Bestürzung habe ich von den Vorgängen um die Ausladung von Felicia Langer Kenntnis erhalten. Auch ich halte eine Einladung von H. Broder auf  einer Gedenkveranstaltung für Else-Lasker-Schüler für völlig verfehlt und für eine Beleidigung des Lebenswerkes der Schriftstellerin. Herr Broder hat sich mit seinen diversen Hetzkampagnen für Auftritte dieser Art gänzlich disqualifiziert.
34

Ruth Asfour, Arbeitskreis Palästina/Israel Christuskirche, Frankfurt am Main
Welcher literarische Banause kam bloß auf die Idee zu einer Veranstaltung der großen Dichterin Else Lasker-Schüler Herrn Broder, ausgerechnet Herrn Broder, einzuladen ?
Wie passt sein berühmt berüchtigter Ausspruch „es macht Spaß Täter zu sein“ angesichts des unsagbaren Leids in Libanon, Gaza, und Rest-Palästina, der 10.000 gefangenen und gefolterten Gefangenen, (viele ohne Gerichtsurteil, unter ihnen 150 Frauen und 600 Kinder) zu der Poesie einer Lasker – Schüler ?
Wer die vielen Bücher der Menschenrechtsanwältin Felicia Langer liest, dem wird nicht entgehen wie poetisch diese Frau schreibt, selbst wenn sie die Verbrechen der 40 jährigen Besatzung schildert. Sie hat neben dem altern. FriedensNobelpreis auch den Erich Mühsam-Preis erhalten und ich wüsste nicht, dass Herr Broder je derartige Preise erhalten hätte. Zu dieser Lesung passt er wie der Bock zum Gärtner.

35 Regina Erbacher-Allam, Pädagogin, Dortmund
36
37

batja und
chanan guggenheim-ami,
st.gallen
Im Sinne des geistigen Vermächtnisses von Else Lasker-Schüler und insbesondere der Achtung der Menschenwürde, welche auch in der demokratischen Schweiz  gesetzlich verankert, über der Meinungsfreiheit steht, fordern wir deshalb, dass die mutige Friedensaktivistin Felicia Langer wieder ein- und der weit mehr als zynisch  argumentierende Henryk M. Broder ausgeladen wird.

38

Dr. Wolfgang Sternstein,  70192 Stuttgart
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bedaure die Programmänderung für die Podiumsdiskussion in Zürich sehr. Mir sind beide Personen (Broder und Langer) aus ihren Veröffentlichungen bekannt, und ich habe Grund zu der Befürchtung, dass die Veranstaltung zu Propagandazwecken missbraucht werden wird. Ich beziehe mich insbesondere auf den zitierten Satz von Broder. Ich verstehe seine Lust, als Jude nach 2000 Jahren Opfertradition nun endlich einmal zu den Tätern gehören zu dürfen. Nur sollte er bedenken, dass nun andere, ebenso Unschuldige wie die Juden in der Tätergeschichte der Christenheit, zu Opfern gemacht werden. Sollten wir nicht lieber für eine Welt kämpfen, in der es weder Opfer noch Täter gibt? Meine Sorge ist, dass Israel, nachdem es seiner Lust, Täter zu sein, eine Zeitlang gefrönt hat, wieder zum Opfer werden wird in Gestalt eines zweiten Holocaust. Der Weg, den Broder beschreitet, führt meines Erachtens zwangsläufig dorthin. In einem Land, in dem Propheten hohes Ansehen genießen, sollte diese Prophezeiung ernst genommen werden.

39

Michael Hübner, Berlin
Sehr geehrter Herr Arendt, zu Ihrer Initiative, Herrn B.'s Einladung zu oben genannter Veranstaltung wieder rückgängig zu machen, beglückwünsche ich Sie. Ich bin wie Sie der Ansicht, daß eine so erkennbar gestörte Person wie dieser Herr nicht auf öffentliche Foren gehört, schon gar nicht, wenn dort ernste Themen seriös behandelt werden sollen und erst recht nicht, wenn diesem geifernden Hassprediger kein geeigneter Widerpart, oder sagen wir besser: Therapeut, gegenübergesetzt wird. So wie es im Augenblick aussieht, wird diesem Menschen lediglich ein weiteres Mal Gelegenheit gegeben, seine gnadenlosen Hasstiraden gegen alle Andersdenkenden (d.h. Nicht-Broder-konform-Denkenden) öffentlich abzusondern, garniert mit persönlichen Angriffen gegen Mitdiskutanten, von denen jetzt schon abzusehen ist, daß sie deutlich unter die Gürtellinie gehen werden. Angesichts der in diesem Herrn verkörperten medialen Macht, die sich aus persönlichen Beziehungen und Abhängigkeiten im bundesdeutschen Medienbetrieb speist und die sich stets aufs Neue aktualisiert, befürchte ich jedoch, daß Ihrer Petition leider kein Erfolg beschieden sein wird.
Meiner Solidarität mit Ihrem Vorhaben tut dies indes keinen Abbruch. Mit freundlichen Grüßen Michael Hübner

40
Wolfgang Hanisch, Rentner, Presbyter in Köln-Pesch/Esch, 50765 Köln.
41 Brigitte Weibl, Grafik-Designerin, 81675 München
Sehr geehrter Damen und Herren, ich protestiere gegen die Einladung von Herr Henryk M. Broders.
42

Dipl.-Psych. Insa Klingberg M.A., psychologische Psychotherapeutin, 72336 Balingen
Ich unterstütze den Aufruf zu Felicia Langer Die Bemerkung von Broder zum Täter/Opfer-sein ist eine Katastrophe: als Psychotherapeutin, deren Klientel insbesondere traumatisierte Menschen (also Opfer) sind, muss ich aufs entschiedenste Gegen eine solche Aussage protestieren; sie würde bedeuten, dass Menschen, die traumatisiert wurden, sich in die Täterrolle begeben sollten, um so ihr Trauma zu verarbeiten. In meinen Augen zeugt die schwarz-weiß Einteilung (entweder Opfer oder Täter) von einer schweren psychischen Störung, denn es gibt noch andere Rollen, die ein Mensch einnehmen kann. Herzliche Grüße

43 Herbert Sahlmann, Dipl.-Kaufmann, Bonn-Bad Godesberg
Ich protestiere gegen die Ausladung von Felicia Langer und die Einladung von Herrn Langer zu der Veranstaltung am 29.10.06.
44

Raid Sabbah, Schriftsteller und Filmemacher
Sehr geehrte Damen und Herren, in der Tat kann es nicht sein, dass anstelle der ehrenwerten Frau Felicia Langer, die unaufhörlich ihre Stimme gegen das an den Palästinensern begangene Unrecht erhebt, ein Henryk M. Broder eingeladen wird, der es in den letzten Jahren zu Perfektion gebracht hat, durch Lügenmärchen und geschmack-, sowie inhaltlose Beiträge zum Zwecke der frenetischen Selbstdarstellung zu provozieren. Meines Erachtens nach ist hinsichtlich des Gedenkens der um Versöhnung zwischen Juden und Arabern bemühten Lyrikerin Else Lasker die Einladung des unliebsamen "Hofnarrs" Broder ein schäbiger Akt der Ignoranz. Es bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter schnellstmöglich ihre Entscheidung überdenken, damit sich Herr Broder - selbstverliebt, wie er ist - nicht noch mehr mit Beiträgen über seine umstrittene Person schmücken kann (s. Webseite).  

45 Susanne Büttner, Pfarrerin, 72762 Reutlingen
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit unterzeichne ich Ihren Aufruf, der gegen die Einladung H.M. Broders zum Else-Lasker-Schüler-Forum protestiert. Ich teile die in Ihrem Protestbrief zum Ausdruck gebrachte Meinung, dass Herr Broder sich gegenüber Arabern bzw. dem Islam in einer die Grenzen konstruktiver Kritik überschreitenden Weise diffamierend äußert.
46 Prof. Dr.-Ing. habil. Armin Rieser, Vorstand im SID Chapter Bonn,  D - 53125 Bonn
47
Esther Thomsen, Dipl.-Theologin Ahrensburg
Lieber Erhard Arendt, Als gebürtige Wuppertalerin, die  Else Lasker-Schüler verehrt und ihr Grab 1995 in Jerusalem aufgesucht hatte, bin ich sicher, dass die Dichterin sich für Felicia Langer  und gegen Henrik M. Broder entschieden hätte, der ihre und Bubers Geisteshaltung nicht teilt. Darum möchte ich den Protest gegen Broder unterschreiben.
48 Fuad Hamdan, München
Sehr geehrter Herr Jahn, ganz einfach: Herr Broder ist ein Hassprediger, dagegen ist Frau Langer immer um Ausgleich um Versöhnung bemüht gewesen. Sie würden auch keinen Neonazi mit am Podium haben wollen. Und wenn Sie an H. Broder festhalten, dann sagt das vielmehr, wo Sie politisch stehen. Nur schade, dass heutzutage alle auf die moslemischen Hasspredigen reinhauen und zugleich die jüdischen Hassprediger hoffieren. Mit freundlichen Grüßen
49 Trude Sinno,  Rentnerin Bonn
Sehr geehrte Damen und Herren,  ich finde es sehr bedauerlich, daß Sie die Veranstaltung am 29.10.06  zum Gedenken an Else Lasker-Schüler unter einem neuen Thema laufen lassen  und nicht mit den ursprünglich vorgesehenen Referenten. Frau Felicitas  Langer, die für Versöhnung und Verständigung steht - auch im Sinne von  Else Lasker-Schüler - durch Herrn Broder zu ersetzen, der für seine  zynischen Artikel bekannt ist, ist mir unverständlich. In Erinnerung an  die friedliebende Else Lasker-Schüler bitte ich Sie, Herrn Broder  auszuladen und an dessen Stelle Frau Langer wieder einzuladen.
50

palaestina/nahost-solidaritaetskomitee-nuernberg
Das palaestina/nahost-solidaritaetskomitee-nuernberg protestiert gegen die einladung h.m. broders! Mit der einladung des prozionistischen, allem "Islamistischen" weitgehend negativ eingestellten diskussionsteilnehmers werden die veranstalter else lasker-schuelers lebenswerk nicht gerecht!

51
52
Gudrund und
Siegfried Ullmann
- 53347 Alfter
53

Silja Landolt, Dokumentalistin, Zürich
Bemerkung: In 2001 schrieb Herr Jahn: "Else Lasker-Schüler träumte in einem ihrer "Exilbriefe" an den Verleger Salman Schocken von einer Versöhnung der Juden und der Araber bei einer Kirmes in Jerusalem. Igael Tumarkin, aus Dresden stammender israelischer Künstler, hat angesichts der Gewalttätigkeiten im Herbst 2000 verbittert und enttäuscht auf dieses Zitat reagiert: "Nie wird es Frieden geben: Eure Bemühungen gleichen einer christlichen Pilgerfahrt, erinnern mich an einen jüdischen Tannhäuser". Und dennoch hat Tumarkin unserer Bitte entsprochen, den Versöhnungsgedanken der Dichterin bildnerisch umzusetzen (zusammen mit seiner Frau Naana)" ELSG-Brief, Ausagbe 43 1. Quartal 2001 http://www.els.gesellschaft.wtal.de/info/info43.html

54 Erika Bosch,  "Menschen für den Frieden Düsseldorf", 40625 Düsseldorf
55

Karl-Heinz Peil (Redaktion Friedensjournal) - Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. - Frankfurt
Hiermit verurteile ich die Ausladung von Felicia Langer zugunsten von Hendrik Broder Mit ihrem Engagement für Versöhnung und Verständigung steht die mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnete Felicia Langer der verstorbenen Lyrikerin geistig näher als Broder zum Else-Lasker-Schüler-Forum.

56 Herbert Sahlmann, Dipl.-Kaufmann, Bonn-Bad Godesberg
Ich protestiere gegen die Ausladung von Felicia Langer und die Einladung von Herrn Langer zu der Veranstaltung am 29.10.06.
57 Elisabeth Gschaider, Produktionsassistentin, Wien
58 Gottfried Kraatz, Pfarrer, 15827 Blankenfelde
59 Reuven Moskovitz Jerusalem
Lieber Erhard Arendt. Danke für die Aktion gegen der Beteiligung von H. Broder an der Podiumsdiskussion. Es ist ein Entwürdigung des Gedächtnis von diesem Menschen und der friedensliebenden Dichterin.
60
61
62
63
Dr. Said Essaid, Dipl. Geologe, Berlin
Barbara Essaid, Dipl. Sozialpädagogin, Berlin,                               
Dr.med. Reinhild El Saadi, Homburg/Saar
Bahige El Saadi, Dipl. Betriebswirt, Homburg/Saar
Wir protestieren auf das Schärfste gegen die Ausladung von Frau Felicia Langer. Die Einladung von Herrn Henryk M. Broder ist aufgrund seiner Haltung eine Zumutung. Wir fordern die Rücknahme Ihrer Entscheidung.
64 Eva Arnold-Schaller - D - 72076 Tübingen
Hiermit protestiere ich gegen die Ausladung von Felicia Langer zugunsten von Henryk Broder im Rahmen des Else-Lasker-Schüler-Forums am 29.10. in Zürich
65

Bianka Buddeberg, pensionierte Lehrerin, 50931 Köln
Auch ich finde es sehr sehr schlimm, dass Felicia Langer ausgeladen wurde. Das entspricht meiner Meinung einer sehr undemokratischen und elitären Haltung. Man will keine Kritik an der Militärpolitik Israels hören. Die E-L-S-Gesellschaft verwirklicht nicht den unabhängigen Charakter ihrer Namensgeberin.

66

Balder P. Gloor, Prof. emer. Dr. med. Zürich
Ich plädiere dafür, dass man Frau Felicia Langer wieder einlädt. Dabei braucht man meiner Meinung nach Herrn Broder keineswegs auszuladen. Für eine weitere Beurteilung der Vortragenden werden die Teilnehmer des Forums sicher selbst im Stande sein.

67 Martin Klingender,  Hattingen. Metallfacharbeiter, IG-Metallmitglied und Betriebsrat bei ERBSLÖH - AG in Velbert/ BRD
Werte Friedensfreunde! Ich habe von der Protestnote gehört und bin empört, dass ein ideologischer Wegbereiter und Wasserträger der zionistischen Kriegspolitik anstelle von Felicia Langer auf dem besagten Forum eingeladen wurde. Ich stimme voll und ganz damit überein, dass dieser H. Broder wieder ausgeladen wird.
68 Samieh Jabbarin - Regisseur, Mitglied bei attac-Stuttgart, Wohnhaft seit kurzem in: Yafa-Palästina
69  Bilha Golan, Physicians for Human Rights, Beit-She'arim/Israel
70

Waltraut Böttger, Rentnerin, Düsseldorf
Dass ein verbaler "Kriegstreiber" wie Henryk M. Broder statt Felicia Langer  eingeladen wurde, ist ein bedenkliches Signal und wäre sicherlich nicht im Sinne Else Lasker-Schülers. "Der Kampf gegen den Terror"?Broder hat ja auch den Irak-Krieg unterstützt und ist überall dabei, wenn Kriege gegen Araber bejubelt werden.  Traurig, traurig. Das ist kein Beitrag zum Frieden von der Lasker-Schüler-Gesellschaft. Ich schließe mich deshalb dem Protest an.

71 Anita MIrza, NL-Rijswijk, Diplom-Ingenieurin
waehrend ein schroeder sich mit brecht schmueckt, darf frau langer nicht ELS-Forum kommen, die toten koennen sich nicht wehren, dass man ihr vermaechtnis missbraucht und schamlos nur fuer seinen eigenen machterhalt ausnutzt.
72
Willi Eichholz, Hilden
Henryk M. Broder ist der denkbar ungeeigneteste Teilnehmer. Er verfolgt das genaue Gegenteil des Rabbi Michael Lerner, USA.
73 Varda Moskovitz, Jerusalem-Israel
Wir finden die Arroganz und die heuchlerische Weise fürchterlich, mit der Broder seine Begabung zum Schreiben und Reden ausnutzt. Seine giftige Satire hat nichts zu tun mit der Lyrik von Else Lasker-Schüler.
74

Henning Kroymann, Sprecher der Palästina-Friedenstiftung Rachel Corrie 
Durch die Ausladung Felicia Langer`s und die Einladung des Henryk M. Broder wird eine international anerkannte Friedenskämpferin  ersetzt durch einen in den deutschen Medien allgegenwärtigen rassistischen Hetzer. Die Palästina -Friedenstiftung Rachel Corrie in Düsseldorf protestiert gegen diese Schändung des Namens von Else Lasker- Schüler und bittet den schweizerischen Bundespräsidenten als Schirmherrn des Kongresses, sich für die ursprünglich vorgesehene Besetzung des Podiums einzusetzen. Wir erinnern daran, daß Else Lasker- Schüler 1933 vor der nationalsozialisten Rassenverfolgung flüchtete  und  in der Schweiz Aufnahme und Schutz gefunden hatte. Wir wünschen uns, daß der Kongreß von dieser humanistischen Grundhaltung geprägt wird!

75

Maja Wicki-Vogt, Dr. phil., Zürich
Finanzierungsprobleme können und dürfen nie veranlassen, eine menschenrechtlich und friedenspolitisch bedeutende Frau wie Felicia Langer von der Teilnahme an einer Podiumsdiskussion auszuladen. Ihre Präsenz im israelisch-palästinensischen Friedensdiskurs ist wichtig. Dagegen erscheint mir die Unterstützung hassbesetzter, rassistischer Aufhetzung im öffentlichen Raum verhängnisvoll. Die Geschichte belegt die Macht der Sprache zur Genüge.

76 Dr. med. Dagmar Trierweiler, 80935 Münchenr.
Ich protestiere gegen die Beteiligung des Publizisten Henryk M. Broder an der Podiumsdiskussion im Rahmen des Else Lasker Schüler Forums in Zürich am 29.10.06 und die Ausladung von Frau Felicia Langer.
77

Achim Mueller, Imker, Dietzenbach

Herr Broder ist mir, aus vielen, oft populistischen, aber noch öfter beleidigenden  "Publikationen", aber auch aus Fernsehsendungen bekannt. Ich kann nur davon abraten einem derartigen Hetzer auch noch ein Forum zu bieten.
Da würde sich eines von Broders Opfern, der Holocaust-Überlebende Hajo G. Meyer, dessen Bücher im Melzer-Verlag in Neu Isenburg erscheinen,
(lt. Broders Meinung ein "Berufsüberlebender"), viel besser eignen.
78 Renate Khurdok, 88682 Salem
Ich protestiere entschieden gegen die Einladung diesen menschenverachtenden  und hasserfüllten Publizisten Henryk Broder.
79

Ron Ganzfried, Senior Business Engineer/lic.phil. II - Gesellschaft Schweiz-Palästina, Bern.
Sehr geehrter Herr Jahn, Herr Broder ist meiner bescheidenen Lesererfahrung nach im deutschsprachigen Europa der zynischste Kommentator aktueller Ereignisse und Themen. Nur weil "der Spiegel" seine menschenverspottenden, aber leider zeitgemässen Artikel veröffentlicht, heisst das nicht, dass er an einem solchen Forum Platz nehmen sollte. Würd mich interessieren, ob Else Lasker-Schüler mit ihm auftreten würde...

80 Dr. Rupert Neudeck, 53842 Troisdorf (Bundesrepublik Deutschland)
81 Adelheid v.Guttenberg, Nürnberg, AK Frauen und Weltwirtschaft und Plädoyer für eine ökumenische Zukunft
Ich schließe mich den Protesten an. Ich finde es unsäglich, daß ein Gewalt verherrlichender Mann zu einer Veranstaltung über eine friedliebenden Frau eingeladen wird, aber noch schlimmer, daß wir in Deutschland so von unserer Geschichte gezeichnet sind, daß wir nicht mehr Unrecht Unrecht nennen dürfen.
82 Sigfrid Ehret, 88682 Salem
Ich schließe mich mit ganzem Herzen dem Protest gegen die Ausladung von Felicia langer und deren Ersetzung durch Broder an.
83 Zeev Raphael, Chartered Engineer retired Haifa
84 Dr. Janina Altman, retired research chemist, Haifa
85 Prof. Colman Altman, emeritus professor of physics, Haifa
86 talma bar-din, women in black, haifa, israel,
87
Jacob Katriel, Professor of Chemistry, Emeritus, Technion - Israel Institute of Technology, Haifa, Israel.
88
Eldad Benary, Saugerties NY/USA
89 Amir Orian, THE ROOM THEATRE, Tel-Aviv/Israel
90

Micah Leshem PhD, University Lecturer, Haifa/Israel

91

Florian Wick,  lic.iur. et phil., Zürich
Ich denke, Else Lasker-Schüler würde sich im Grab umdrehen, wenn ein Publizist vom Schlage Broders an einer Veranstaltung mit Ihrem guten Namen auftritt, bloss weil dieser Publizist selber einen ausserordentlich schäbigen und gefährlichen Stil pflegt. Den sollten sie nun wirklich schleunigst ausladen, seine "Literaturen" in der Weltwoche neben Christoph Mörgeli und Markus Somm (den Victor Giacobbo heute im Tages-Anzeiger das Pseudonym von Tito Tettamanti nannte) und Spiegel etc. genügen seiner Meinungsfreiheit vollauf. "Jedes Wort hab ich verbleit" in einer Vielzahl von Artikeln hat dazu kürzlich jemand paraphrasiert.

Hingegen sollte Frau Langer, die international anerkannte Menschenrechtlerin, wieder eingeladen werden. Ich denke, mit Frau Langer kann man, falls dies wirklich das Problem sein sollte, über Honorare reden. Es ist im Übrigen der Meinungsfreiheit und insbesondere Rosa Luxemburgs Gedankengut keineswegs abkömmlich, hin und wieder eine kritische Stimme zu vernehmen, die nicht bereits eine vorherrschende Rolle in den Medien für sich beanspruchen kann - was ja nicht bedeutet, dass sie weniger zu sagen hat. Mit freundlichen Grüssen

92 Lior Volnitz, Conscentious objector/Student, Israel
93 Klil Ha-Horesh Neori, graduate student at Weizmann Institute of Science, at Rehovot, residing in Tel Aviv,
Israel
94 Shiri Eisner, undergraduate student at Tel Aviv University, Tel Aviv, Israel.
95 Ofer Neiman, student, Jerusalem
96 or ben david , Israel, food not bombs
97 Anders Ami Ettinger, West Jerusalem, Israel
98 Itamar Shachar,  A student in the Univ. of Haifa, Haifa/Israel
99 Dr. Tikva Honig-Parnass, Sociologist, Jerusalem/Israel
100 kurt mueller, zuerich, entwicklungs-ing  (nicht-militaerische elektronik)
protestiere gegen die teilnahme von henryk broder  -  mit hochachtung fuer die aufklaerungstaetigkeit von felicia langer und shraga elam ueber die israelischen verbrechen und ueber deren europaeische rechtfertiger !
101
Shmuel Groag Architect and Planner Jerusalem Israel
102 Dr. Hannah Safran, Haifa, Israel
103 Prof. Vered Kraus, Haifa, Israel
104

Rainer Fielenbach OCarm., Straubing

105
Yitzhak Laor, Writer Tel Aviv
106 Tamar Pelleg Sryck, Israel, human rights lawyer
107 Ron Gerlitz, Yesh Gvul, Jerusalem, Israel
108 David Degani, DSc, Haifa, Israel
109  Prof. Haim Bresheeth, Chair of Media and Cultural Studies, Director of Research and Postgraduate, University of East London/GB
110 Christoph Wartmann, Zürich
111 Naomi Schor, Israel
112 Gertrud Nehls, Hagen, Arbeitskreis Nahost
Das Züricher Theater setzt sich mit der Ausladung der renommierten israelischen Rechtsanwältin und der Einladung des diffamierenden Journalisten Henryk Broder einer doppelten Blamage aus!
113
Emanuel Rösch, Moosmattstr. 20a, 6005 Luzern, kaufm. Angestellter  
114 Akiva Orr, retired teacher of computer science, TENUVOT/ISRAEL 
115 Dr. Jiri Silny, Director Ecumenical Academy Prague, 101 00  Praha 10, Czech Republic
116 Prof. Dr. Norman Paech MdB -
Sehr geehrte Damen und Herren, ich unterschreibe Ihren Protest gegen die Ausladung von Felicia Langer und die Einladung von Henryk M. Broder beim Else Lasker Schüler Forum. Mit freundlichen Grüßen
117
Juliano Mer Khamis, Film Director and Actor, Haifa, Palestine
118 Kerstin Sodergren, Hadera, Israel
119

Juno S. Englander, Global Mothers, Wien

120
Gideon Rosenzweig, Düsseldorf/Haifa
Ohne Einschränkung unterstütze ich diesen Protest. Schalom Gideon R. 
121 Mechthild von Knobelsdorff, Studentin der Politikwissenschaften, LS10 1LU Leeds, United Kingdom
122 Mercedes Danesh, Architekturkritikerin, Leipzig - Sarajevo
123 Dr. Gabriele Mayer, Ph.D. - Theologin, 72762 Reutlingen
Für Ihre Veranstaltung Ende Oktober wäre es wünschenswert, wenn Felicitas Langer wieder eingeladen werden könnte. Die zu befürchtende Polarisierung, die Brooder vorantreibt, ist dem Versöhnungsbemühung eher abträglich. Mit frdl. Grüßen
124 Iris Hefets, Berlin
125 Zineb Benkhelifa, 8006 Zürich,  Studentin an der Uni Zürich/Assistentin der Zentralsekretärin des Schweizerischen Musikerverbandes
126 Marie-Theres Landolt, Näfels/Schweiz
127 Iris Widmer, Winterthur
128
Michel A. Maouhoub, Consultant, 5236 Remigen
129 Christian Ruiz, Student, 1206 Genf
130

waltraud schauer, Frauen in Schwarz (Wien)
herrn broder und seinen unterstützern ist leider nicht gewahr wie sehr sie israel schaden - tatsachen verschwinden nicht indem man sie leugnet. die stimme der wahrheit ist leise - aber sie ruht nicht eher bis sie sich gehör verschafft hat - sagte sigmund freud ich protestiere, dass frau dr. langer ausgeladen wurde, diese mutige frau, die es wagt die wahrheit zu verbreiten. mit freundlichen grüßen waltraud schauer

131

Andreas Friedrich, www.profi-reporte.de, Düsseldorf
Mich wundert gar nichts mehr. Es ist traurig und zutiefst beschämend, dass derartige Vorkommnisse in einem demokratischen Land mitten in Europa vorkommen. Wenn eine so couragierte Person wie Frau Langer ausgeladen wird, heißt das im Umkehrschluss, dass irgendjemand verdammt große Angst vor der Wahrheit haben muss...

132

Heike Hänsel, MdB, Tübingen
Ich unterstütze den Protest gegen die Ausladung Felicia Langers und fordere, sie als "Andersdenkende" im Sinne Rosa Luxemburgs wieder einzuladen, damit sie mit Henryk Broder auf dem Podium diskutieren kann!

133

Angelika Schneider, 28865 Lilienthal - Mitglied des internationalen Versöhnungsbundes, deutscher Zweig.
Ich füge meine Unterschrift dem Protest gegen die Einladung von Henryk M Broder zur Gedenkveranstaltung von Else Lasker-Schüler bei. Ebenso protestiere ich gegen die Ausladung der israelischen Anwältin Felicia Langer, die sich seit Jahren - im Gegenteil zu Broder und genau im Sinne von Lasker-Schüler - für Gerechtigkeit in Israel einsetzt.

134

Dr. Ingrid Schraner, Sydney - Senior Lecturer in Economics and Finance, Honours Coordinator School of Economics and Finance, Room EDG71, Parramatta Main Campus University of Western Sydney, Australia

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, ich moechte den Protest gegen die Ausladung von Felicia Langer von der Podiumsdiskussion des Else-Lasker-Schueler Forums unterstuetzen. Da offensichtlich das Geld fuer die Teilnahme von Frau Lange zur Verfuegung steht, kann ihre Ausladung nur die gleichen Gruende haben, die zur Einladung eines anderen Herrn und einer Veraenderung der Veranstaltung in seinem Interesse fuehrte. Frau Lange auszuladen scheint auszudruecken, dass sich die VeranstalterInnen davor fuerchten, was Frau Lange an einer so veraenderten Veranstaltung zu sagen haette. Wenn das nicht der Fall sein sollte, gaebe es ja keinen Grund, sie auszuladen. Aus einer solchermassen verlogenen Situation gibt es fuer ein aufrechtes Else-Lasker-Schueler Forum nur einen Ausweg: Frau Lange sofort wieder einladen.

135 Andreas Paul, Mag., Pax Christi Österreich
136 Britta Khalifeh, Magister Arabistik, Ratingen
137
138
Dr. Achim von Barries, Publizist, Bremen
Maria von Barries, Historikerin, Bremen
139 Dr. med Marouan Dahhan, Krefeld
140

Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin, EJJP - European Jews for a Just Peace, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost - EJJP Germany
Sag mir, wer Deine Freunde sind ...
Es schadet dem Ansehen der Stiftung, die den Namen Else Lasker-Schüler trägt, wenn sie als Bühne zum Fröhnen der Lust an den Tätern Israels genutzt wird.
Else Lasker-Schüler und ihr Freund Martin Buber dachten und schrieben in einem Geist, der Täterlust namentlich in Israel als mörderisch ausweist.
Die Mitwirkung von Felicia Langer, die sich diesem Geist der Versöhnung und Gerchtigkeit  als couragierte Anwältin ein Leben lang verschrieben hat, wäre  ein ein guter Grund das Forum der Stiftung aufzusuchen. Die Mitwirkung von Herrn Broder ist ein Grund ihm fernzubleiben. Ein Skandal ist der Vorgang allemal.

141 Tina Salhi, Lektorin-Uebersetzerin/Frauen in Schwarz (Wien), 1030 Wien
142

Elisabeth Lauck-Ndayi, Fremdsprachensekretärin, Freiburger Friedensforum, Freiburg im Breisgau

143 Ruth Fruchtman, Berlin
gegen die Beteiligung von Henryk M. Broder am Else Lasker-Schüler Forum am 29. Oktober und die Ausladung von Felicia Langer möchte ich hiermit protestieren.  Broder hat dort nichts zu suchen!
144 Thomas Immanuel Steinberg, www.SteinbergRecherche.com, Hamburg
145 Matthias Reichl, für das Begegnungszentrum für Aktive Gewaltlosigkeit, Bad Ischl, Österreich
Angesichts der Folgen der israelischen Kriegsführung gegen Palästina und Libanon - u.a. mit Uranmunition und Zerstörungen des Ökosystems - müsste man von einer kollektiven Selbstmordstrategie sprechen, die weit über den arabisch-israelischen Raum hinaus schließlich einen Großteil der Welt auf unabsehbare Zeiten kontaminiert und zerstört. *) Psychologisch ist das Verdrängen dieser Folgen verständlich, vom humanistischen und ökologischen Standpunkt aus ist es eine nicht wiedergutzumachende, weltweite Katastrophe.
*) siehe u.a. Ernest J. Sternglass: "Have the DU will travel",
http://lonestaricon.com/2006/Archives/09/news07.htm und weitere Texte
auf unserer Homepage
www.begegnungszentrum.at/archiv
146 Sophia Deeg, Übersetzerin, Autorin; Berlin
Wie wenig werden die Machenschaften eitler kleiner Männer der Lasker-Schüler gerecht, der, wie heute Felicia Langer, Palästina und Jerusalem am Herzen lag: "Gott baute aus seinem Rückgrat: Palästina/Aus einem einzigen Knochen: Jerusalem." (E. L.-S.: Jerusalem)
147 Daniel Seiderer, Bristol, United Kingdom
Ich unterstütze den Protest gegen die Ausladung von Felicia Langer von einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Else-Lasker-Schüler-Forums am 29. Oktober 2006 in Zürich.
147 Norah Orlow - MachsomWatch - Jerusalem/Israel.
148

Elias Davidsson, Composer and researcher in international humanitarian law Reykjavik, Iceland
I was dumbfounded when I heard that Felicia Langer, a long-time activist for a just peace in my homeland, Palestine/Israel, and a lawyer for human rights, will not be invited to a forum to be held in Zurich on 29 October 2006. I have known Felicia Langer for a long time. If there is any person deserving to be invited at Else-Lasker-Schueler Forum, one of the first persons that should be invited is none other than Felicia. She has much to say and contribute to a better understanding of the situation in my homeland and has done much for creating good-will among Palestinians towards Jews, who through her become aware that not all Jews are enemies or oppressors. I call on you not to bow to Zionist pressures emanating from racist persons such as Mr. Broder, who has for years contributed to discredit Jews by his racist writings.

149
Dr Anat Matar, Philosophy Dept. Tel Aviv University, Israel
150
Sue Blackwell, lecturer, The University of Birmingham, Edgbaston BIRMINGHAM/UK
151 Gila Svirsky, Coalition of Women for Peace, Jerusalem, Israel
152 Dr Paola Canarutto - co-ordinator of Rete ECO Ebrei contro l'Occupazione (Newtwork of Jews against the Occupation - Italy)
153

Evalyn F. Segal,  PhD, Professor Emerita of Psychology, San Diego State University residing at 6655 McCallum St. Philadelphia PA 19119 USA
and Henryk Broder's should be cancelled.

154 Jeffrey Blankfort, Former Editor, Middle East Labor Bulletin, San Francisco, California
...to the petition protesting the cancellation of the speaking engagement of Felicia Langer.
155

Barbara Wolterstädt, 10405 Berlin, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, http://www.juedische-stimme.de
natürlich protestiere ich dagegen, dass Felicia Langer von der Teilnahme am Else-Lasker-Schüler-Forum ausgeladen worden ist. Wenn man unbedingt Herrn Broder einladen möchte, weil man meint, dass würde Else-Lasker-Schülers Wirken würdigen, hat man das Anliegen dieser Frau nicht verstanden.

156

Esther Ben Chur, Pardes-Hanna  Karkoor, Israel

157

Abraham  Weizfeld,  B.Sc., M.A., Ph.D. cand., Montréal, Kebek
I do wish to sign the petition against the suppression of the legitimate and critical perspective to have been offered by Felicia Langer. Those who extol the virtues of the State in the manner of Hegel only prepare the path for the worst imaginable. Let those who no longer exist and who beget no others to carry their name be a reminder of what Else Lasker-Schueler-Forum, is touching.

158 Prof. Tamar Katriel, University of Haifa
159 Richard Kuper, Chair, Jews for Justice for Palestinians, United Kingdom 
160 Christopher Leadbeater,  Ashford, Kent,  United Kingdom 
161
tal haran, new profile, israel
162

Eyal Rozenberg, Ph.D. Student in Computer Science at the Technion, Haifa
Even though I oppose, of course, the replacement, how can you write:  The Jewish poetess Else.Lasker-Schueler was – like her friend, the  philosopher Martin Buber – an advocate of *reconciliation* between Jews  and Arabs. It is well-known that Buber supported the colonization of European Jews of Palestine, which was done by force of Turkish and British occupation, and against the express wish of the native population? If he had later talked of 'reconciliation', that is either hypocricy or selective amnesia.

163 Shmuel Yerushalmi - well-known protest poet. Beer-Sheva. Israel 
164 Siballe Gabriel, Lehrerin, Genf , Schweiz
165 Hadil Kamal, Periodontal Surgeon Assitant Prof. at the Dental College/ Alquds University AbuDees - Occupied Palestine
166
Nitzan Aviv,  designer [retired],  Tel - Aviv. Country: Israel
167
Erich Schmidt-Eenboom,  Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V. in Weilheim
168 Torsten Reibold, Manager European Desk, Givat Haviva, Israel
I also do truly believe that Henryk M. Broder is not an acceptable substitute for Mrs. Langer, especially not, when considering the given occasion. Living and working in Israel for a peace organisation, I do follow the European and especially the German media quite well, and I do know Mr. Broder especially for his insults and ruthless attacks on everybody that dares to either have a different opinion or who is active in peace and reconciliation efforts. I therefore do not think, Mr. Broder should step in the place of Mrs. Langer.
169 Silvia Cattori, Switzerland
170 Stephan Heer, Student,  Switzerland
171 Gideon Spiro -  Journalist, Israel
172
173

Gideon Reifenberg

Sara Reifenberg,  Jüdische Stimme, Berlin

174

Dr. Hajo G. Meyer, Heiloo Niederlande, Publizist, Mitglied des Vorstands  Stg. Eine Andere Jüdische Stimme.

175

Elisabeth Lutz, Bern, www.nahostfrieden.ch
Herr Jahn, es ist zutiefst beschämend, was da für ein "Austauch" stattfand in Zürich. Felicia Langer,integre und leidenschaftliche Verfechterin der Menschenrechte und Trägerin des Alternativen Nobelpreises wird gegen Henryk Broder ausgetauscht, dessen Sprache vielfach mit zynischen, verächtlich machenden Formulierungen gespickt ist. Else Laske-Schueler's Name steht für  Versoehnung  und Respekt. Sie kann sich nicht  nicht mehr selbst wehren - und Herr Jahn  muss sich die Frage gefallen lassen, wes Geistes Kind er ist. Felicia Langer wird am 2.Dez.an einem Podium in Bern sein!

176 Omar Abo-Namous, Student, Hannover
177
andres brütsch, topic film ag, CH-8006 zürich
Ich unterstütze Ihre Initiative sehr und Sie können meine Unterschrift gerne auf Ihre Liste setzen.
178 Christine Schacht, Vorsitzende von Pax Christi Oberösterreich, 4111 Walding
179
Tony Kofoet, Weener/Ostfriesland, Sprecher der Deutsch-Niederländischen Initiative 8.Mai
180 Margarete Strasdas, Rentnerin, Kiel, Deutschland
Meine Familie und ich sind empört, dass Felicia Langer, dieser bewundernswerten Frau, eine derartige Demütigung in der Schweiz zuteil wird. Wären wir in Italien, wüßten wir, dass die Mafia das zu verantworten hat... Herr Broder wird diese Veranstaltung ad absurdum  führen.
181 Angie Zelter, peaced and environmental campaigner, UK
182
Dr. Annelise Butterweck, 51429 Bergisch Gladbach
Hiermit protestiere ich gegen die Teilnahme von Henryk M. Broder am Else Lasker-Schüler Forum und gegen die Ausladung der Friedensaktivistin Felicia Langer.
183
Frigga Karl, Journalistin, www.tlaxcala.es
Es ist eine Beleidigung, im Gedenken an Frau Else Lasker-Schüler
184
Dr.  Sabine Schiffer, Linguistik & Medienpädagogik
Felicia Langer angesichts ihres langjährigen  und konsequenten Bemühens eines friedlichen Ausgleich in Israel-Palestina vom ELS-Forum auszuladen,ist eine unhistorische wie aktuellen Situation!
http://www.medienverantwortung.de/imv/pdf/3_Antisemitismus_Antiislam.pdf
185 Ruedi Bosshart, Fotograf, Zürich
Mit allem Nachdruck protestiere ich gegen die Ausladung von Felicia Langer die ich persönlich kennengelernt habe und ihr größte Wertschätzung entgegenbringe. Zugleich befürworte ich aber die Teilnahme des zionistischen Zeloten Broder mit der klaren Absicht mich nicht den Mitteln der Reaktionären Kräfte zu bedienen. "Freiheit ist verdammt anstrengend" Ich grüße freundlichst im Sinne von Voltaire, Luxemburg und Chomsky.
186 Tscherina von Moos, Regisseurin  t'int/theater international zh CH-Zürich
187 Ruth Hiller New Profile Israel
188
Elana Wesley, Translator and Peace and Human Rights activist, Tel Aviv, Israel
189 Dr. David A. Wesley, Anthropologist, Tel Aviv, Israel
190 Anna Cimerman, Quality Manager, Israel
191
Karin Steinbrinker - Stellvertretende Vorsitzende des Deutsch-Palästinensischen Frauenvereins e.V. - Regionalgruppe Hamburg
192
Ilse Brugger  Dornach, Switzerland
I am a member of HEKS (Hilfswerk der Evang. Kirchen der Schweiz)
I work within HEKS in legal advice for asylum seekers
I am a member of Solidarity for Palestine
I am a member of GfbV (Gesellschaft für bedrohte Völker)
....and other NGOs.
193
Dorothy Naor, PhD  Herzliah, Israel
As an Israeli and a humanist, I believe that Felicia Langer should be heard by everyone who respects human values.  She surely is an appropriate person to speak at an event in honor of a poetess who advocated and believed in peace.
194
195
Gisela und
Dieter Helbig, Pfr.i.R.
196 Knut Melenthin, Hamburg
Broders schlampigst gearbeitete Geschichte über das angebliche Verbot von T-Shirts mit Schweizer Kreuz, an der offenbar so gut wie gar nichts stimmte, gibt für mich den letzten Anstoß, gegen die Einladung dieses Hasspredigers zu der Veranstaltung zum Gedächtnis von Else Lasker-Schüler zu protestieren. Broder greift weit unterhalb professioneller Standards nach jedem sich bietenden Eimer Benzin, um ihn in die Flammen eines "Clash of Civilizations" zu schütten. Die Besonnenen aller Religionsgemeinschaften und aller zivilisierten politischen Strömungen haben die Verpflichtung, den Brandstiftern zu widerstehen." Was die Frage nach dem Einfluss von Broder angeht, so ist das wohl auch und vor allem eine Frage nach dem Kurswechsel des SPIEGEL und damit auch des SPIEGEL-Herausgebers. Ich denke, Broder ist Nutznießer dieses Kurswechsels, aber gehört nicht wesentlich zu dessen Ursachen. Der SPIEGEL hat die Kriegsflagge gesetzt, das ist das Hauptproblem in diesem Zusammenhang.
197  Werner Traemailow 45136 Essen
 

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