WIR haben die PFLICHT NICHT Wieder zu SCHWEIGEN - Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"

NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER

 

Das meint der Leser... über Henryk M. Broder - Fremde Federn

Was gibt's Neues vom Stammtisch?

"auf allen seiten laufen blinde durch die welt und erklären was sie sehen..."

 

Shraga Elam schreibt am 21.10.2006

 

Herr Broder,

 

einmal mehr beweisen Sie, dass für Sie als typischer Meinungsjournalist recherchieren nicht zu Ihrer Stärke gehört. Ihr Hass gegen Muslime verleitet Sie zu journalistischen Abenteuern. Schweizer Rechtsradikale haben bestimmt Freude an Ihrem folgenden Beitrag:

 

«Henryk M. Broder   20.10.2006  22:03

Ex und hopp in der Schwyz!
Eben war er noch da, jetzt ist er weg, der Link

http://www.bielertagblatt.ch/article.cfm?id=226837&startrow=16&ressort=Schweiz-BE&kap=bta&job=7921310

Das heißt, der Link ist noch da, aber auf der Seite steht nix mehr. Gestern war es noch eine Geschichte über eine Schule in Biel, auf der den Schülern das Tragen von Leibchen mit dem Schweizer Kreuz untersagt wurde, weil sich moslemische Schüler durch das Kreuz provoziert fühlen könnten. Wenn die Geschichte eine Ente war, hätte sich das Bieler Tagblatt entschuldigen müssen.
Weil es aber keine Ente war, wurde sie gelöscht. Mutig, mutig die Schweizer.
Freue mich trotzdem auf Kronenhalle, Schober und Sprüngli.»

 

Hätten Sie sich die Mühe genommen, kurz Google zu konsultieren, so wären Sie im Nu auf über 50 Hits gestossen, und hätten dabei erfahren, dass dieses Thema in der Schweiz einen Riesenwirbel ausgelöst hatte und die Angelegenheit nicht vom Bieler Tagblatt, sondern durch die Berner Zeitung „enthüllt“ worden war (http://www.espace.ch/artikel_270795.html ). Ihre Kollegen von der Weltwoche hätten Ihnen bestimmt auch mit einer Recherche in der Schweizer Medien-Datenbank geholfen, darin fand sich nämlich noch mehr zu dieser Geschichte. Um solch einfache Mittel zu beherrschen, muss man bei Leibe kein Recherchierjournalist (investigative journalist) sein.

 

Warum der Berner-Tagblatt-Link nicht mehr funktioniert, können Sie bei dieser Zeitung in Erfahrung bringen. Mit Zensur hat es bestimmt nicht zu tun, sondern eher mit irgendeiner technischen Einrichtung, die den Zugriff auf Artikel vom Vortag verunmöglicht.

Der Fall ereignete sich auch nicht in bernischen Biel, sondern in Roggwil, das ziemlich woanders, wenngleich auch im selben Kanton liegt. Die knapp 4000 Einwohner zählende Oberaargauer Gemeinde gilt als Hort rechtsradikaler Jugendlicher.

 

Die Rede war auch nicht von muslimischen, sondern ausländischen Kindern im Allgemeinen. Sie verpassen offensichtlich keine Chance, überall einen Kniefall vor Muslimen zu sehen.

 

Übrigens: Beim Leibchen in besagter Geschichte ging es um das T-Shirt der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft, genannt Schwiizer Nati (ausgesprochen Nazzi).

 

Wie Sie aus dem beiliegenden Blick-Artikel ersehen können, handelt es sich doch höchstwahrscheinlich um eine regelrechte Ente.

 

Wäre dies nicht der Fall, so spräche es doch für eine viel antinationalistischere und antirassistischere Haltung in der Schweiz, als nach der jüngsten fremdenfeindlichen Asyl-Abstimmung zu vermuten wäre. Es gibt in der Tat in der Schweiz viel Menschen, die nichts mit Patriidiotismus zu tun haben wollen.

 

Übrigens: Wenn mehr als 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung jüdisch wären, stimmten sicherlich auch Sie dagegen, das Kreuz auf der Schweizer Staatsfahne beizubehalten und nur christliche Festtage als offizielle Feiertage zu deklarieren.

 

Shraga Elam

 

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Blick; 20.10.2006; Nummer 244; Seite A3 - BlickAktuell

Schweizerkreuz-Verbot?
Das steckt hinter der Dorfposse

ROGGWIL BE. Es wird immer besser. Roggwiler Schüler dürfen angeblich kein Schweizerkreuz mehr auf der Brust tragen. Der Wirbel ist riesig. BLICK sagt, was tatsächlich hinter der Dorfposse steckt. (...)

Zeitungen nahmen gestern das Thema auf. Titel: «Schule verbietet Schweizerkreuz». Folge: Riesenwirbel. Gemeinderat und Schulleitung sehen sich genötigt, zur Pressekonferenz zu laden. Davon erfahren auch die Schüler. Über Mittag ziehen ein paar daheim solche angeblich verbotenen T-Shirts an. Dann posieren sie stolz vor der Schule, geben Interviews.

In der Aula betont Gemeinderat und Co-Schulpräsident Fredy Lindegger wenig später: «Es gibt an unserer Schule kein Verbot für T-Shirts mit Schweizerkreuz. Meine eigene Tochter ist schon so zur Schule gegangen.» Er bedaure das Missverständnis.

Entstanden ist es im Rahmen einer Rassismusdiskussion an der Schule. «Da wurde gesagt, dass das Tragen eines T-Shirts mit Schweizerkreuz in Verbindung mit Militärhosen oder rassistischen Symbolen verboten ist», sagt Lindegger. Laut BLICK-Recherchen passierte dann folgendes: Der Schüler Benjamin* erzählte seiner Mutter, dass der Lehrer T-Shirts mit Schweizerkreuz nicht mehr dulde. Mutter Rosa* erzählte es SVP-Mann Graf. Der posaunte die Falschmeldung heraus.

Was sagt er jetzt? Graf: «Die betreiben jetzt Schadensbegrenzung. Ich bleibe dabei, so ein Verbot ist unter jedem Hund.» Er gibt aber zu, dass er die Geschichte nur vom Hörensagen kannte und bei der Schule nicht nachfragte.  (...)  Profiteure der Dorfposse: Die SVP und die rechtsextreme Pnos. (...)

 

 

Siehe auch: http://www.espace.ch/artikel_270795.html

 

 

 

 
 

 


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