WIR haben die PFLICHT NICHT Wieder zu SCHWEIGEN - Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"

NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER

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 Meine Distanzierung von
 
Evelyn Hecht-Galinski >>>

Broder schrieb "Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt." Er meint die, die diese Form des realen politischen Zionismus Rassismus nennen.

 

Reaktionen auf die Jagdaktion gegen Evelyn Hecht-Galinski 

Am 17.6.2009 wurde im Prozess Hecht-Galinski./.Broder das Urteil verkündet. >>>
Hecht-Galinski Urteil Landgericht Berlin 26.11.08, 27 O 672.08.pdf
Urteil - (pdf) Einstweilige Verfügung Köln
Prozess Hecht-Galinski./.Broder 13.8.2008
Hecht-Galinski./.Broder
Norman Gelbart ein besonderer Rechtsanwalt
Wundersame Welt des Arno Lustiger - 1
Wundersame Welt des Arno Lustiger - 2
Laurens Vonwiller über Hecht-Galinski./.Broder
Broder zum Artikel von Bahners
Zu Bahner -   Jüdin kritisiert Israel
Tobias Kaufmann wirft Nebelkerzen
Abraham Melzer über Henryk M. Broder
Nebelaktionen seines Netzwerkes
Kommentare bei Telepolis
Der reale Zionismus + der Antizionismus
Leserbrief zu "Die Leere ..."
Aus Verlierer einen Gewinner machen.
Herabsetzungen, Diffamierungen + mehr.
Suggestion, Meinungsfreiheit und Wirklichkeit
Recht(s) so -  Broders faule Eier
Nebelkerzen 1 - Zaubertricks - Opfer werden Täter und Täter Opfer – Die angebliche „Anti-Antisemitismuskeule“
Evelyn Hecht-Galinski – Wikipedia

 

LG Berlin, Urteil 26.11.08 - Broder./.Hecht-Galinski - "Pornoverfasser"
Hier jeweils als pdf Datei:
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Antisemitismus ist nicht gleich Antizionismus - Evelyn Hecht-Galinski

Antisemitismusstreit - Verschleierung als Methode - Alfred Grosser -


Mit dem Antisemitismus-Vorwurf wird versucht, kritische Juden zu disziplinieren. - Rufmord und rassistische Hetze - Michael Bodemann

Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen?
- Patrick Bahners

Die unendliche Geschichte  - oder wie man eine Niederlage in einen Sieg verwandelt. - Abraham Melzer

Kurzer Lehrgang in jüdischer Paranoia - Oder: Lustigers lustige Lust - Abraham Melzer

Polemiken bitte begründen - Ein Antisemitismusvorwurf vor Gericht - Joachim Güntner

»Die Okkupation provoziert den Terror« - Moshe Zuckermann


 


Henryk M. Broder und die Jagdaktion gegen  Evelyn Hecht Galinski

Evelyn Hecht-Galinski  ist eines der vielen Jagdopfer des Netzwerkes rund um Henryk M. Broder und Honestly Concerned. Entsprechend der Bedeutung eines Jagdopfers "bemüht" man sie sie zu delegitimieren. Dabei arbeitet man "gewohnheitsmäßig und geübt" mit Unterstellungen, Diffamierungen und Herabsetzungen. Eine politische Auseinandersetzung findet nur in dem Rahmen statt, das man die Äußerungen des gejagten bewusst falsch interpretiert und sie um einen Antisemitismusverdacht zu unterstellen in die Nähe: "Der Weisen von Zion" stellt.
 

Man wirft Frau Hecht-Galinski antisemitisches Denken vor, weil sie von einer "Israellobby" spricht. Man müsste sicher eher sagen "Die falschen Freunde Israels" den nicht dieser aber einer Israellobby gehöre ich auch an.

Jeder Verband hat eine Lobby. Warum leugnet dieses Netzwerk, diese Lobby so ihre Existenz?

Wenn man sagt, "es gibt eine jüdische Weltverschwörung" ist dies antisemitisch. Nicht aber diese Lobby Lobby zu nennen. Diese Lobby die auch nicht "rein jüdisch" ist sondern die bei uns aus christlichen Zionisten, Fundamentalisten und Antideutschen besteht, versucht es auch im "Fall" Evelyn Hecht-Galinski,  mehr oder weniger "wirkungsvoll" aber sicherlich weniger ehrenhaft mit der "Antisemitismuskarte" die man immer wieder zieht notwendige Kritik an Israel zu unterdrücken.

 

Das Evelyn Hecht-Galinski  durch die Nähe zu Holocaustrelativierern wie Gilad Atzmon den Kritikern teilweise recht gibt, ist zu bedauern.

 

Honestly Concerned rief anlässlich eines Prozesses im Vorfeld zu einer "Unterstützung" Broders vor Gericht auf. Wie soll die Unterstützung wohl aussehen, Händchen halten, Antisemit schreien?

Honestly-Concerned-Mailingliste : Message: "INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS" - Mit DRINGENDEM Aufruf für alle im Raum Köln - Bitte SOFORT reagieren!!!! Danke an Yelda und Bernd D. für die Hilfe bei der Zusammenstellung dieser Mail...

 

DRINGEND - FÜR ALLE IM RAUM KÖLN - BITTE SOFORT BEACHTEAN:
Leider super kurzfristig, aber vielleicht können einige von Euch doch noch Henryk Broder im Gericht gegen "die Tochter" (Evelyn Hecht-Galinski) unterstützen...
TERMIN:

HEUTE - Mittwoch, 13.8., 12.10 Uhr
WO:
Landgericht
Luxemburger Str. 1o1
5o939 Köln
2. Etage, Saal o222
WARUM:
Henryk hatte geschrieben, sie würde antisemitisch-antizionistische Statements verbreiten; jetzt klagt sie wegen antisemitisch. Zu dem antizionistsisch steht sie.

 

Am Beispiel der Jagdaktion gegen Evelyn Hecht-Galinski und im Vorfeld des Prozesses den Evelyn Hecht-Galinski gegen Henryk M. Broder führte kann man sehr gut belegen:

1. Wie eine Medienmacht versucht die Öffentlichkeit zu manipulieren.
2. Aussagen und Handlungen bewusst missverstanden und verdreht werden.
3. Man mit dieser Medienkampagne versucht ehrbare und notwendige Kritik an der
     israelischen Regierung unmöglich zu
    machen.
4. Versucht wird die angegriffene Person durch niveaulose Herabsetzungen,
    Diffamierungen, unterschwelliger psychischer
    Beeinflussung  zu demoralisieren und so zum aufgeben zu zwingen.
5. Versucht wird sie im Blick der Öffentlichkeit als Unperson   erscheinen zu lassen und
    so gesellschaftlich auszuschließen.


Eine der demagogische Verdrehungen ist es, dass einschließlich Henryk M. Broder das Netzwerk behauptet Frau Evelyn Hecht-Galinski  wolle Broder die Möglichkeit der Meinungsfreiheit beschneiden. Verschwiegen wird dabei die lang andauernde, teilweise unter der Gürtellinie stattfinden Medienkampagne gegen Frau Hecht-Galinski die bezweckt ihr die Meinungsfreiheit zu beschneiden.

 Ein aus mehreren Gründen herausragendes Beispiel liefert der Rechtsanwalt Norman Nathan Gelbart, Broders Rechtsanwalt im Prozess gegen Frau Evelyn Hecht-Galinski.


In einer e Mail vom 5.Mail 2008 an
Frau Piel der
 Intendantin des WDR veröffentlicht am 6. Mai 2008 bei Honestly Concerned „qualifizierte“ sich der Rechtsanwalt Norman Nathan Gelbart ebenfalls als „passenden Mitstreiter“ Broders. Als Rechtsanwalt unterzeichnend schrieb er, Broder hätte es nicht besser machen können, über Frau Hecht-Galinskis Teilnahme an der Ü-Wagen Sendung: „Als "Publizistin" wird sie nirgendswo geführt, auch nicht im Süd-Berliner Kleingärtnerpresseverein.“

 Weiter schreibt Gelbart, Herrenreiter à la Broder, sich auf Frau Hecht-Galinski beziehend: „Natürlich soll im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auch " das Volk " zu Worte kommen, dann aber in einem hierfür geeigneterem Rahmen, wie zB das Frühstücksfernsehen, live vom Kölner Gemüsemarkt. Bitte korrigieren Sie den fehler der es sicherlich gut meinenden
Redaktion und laden die Dame aus.“

Wer versucht wem hier die Öffentlichkeit zu nehmen? Erstaunlich, wie weit das Engagement mancher Rechtsanwälte geht, wie sehr und wie sie sich mit ihrem Herzensblut engagieren…

Wie er weiter in der e Mail schreibt:“ Ausdrücklich zum Anlass des 60. Geburtstages des Staates Israel sollten in der Presse- oder Journalistiklandschaft unserer Republik unbedeutende Personen nicht wirklich ein Forum erhalten, zumal deren Auswüchse nicht von Kritik sondern nur Ressentiments geprägt sind.“ ist das natürlich ein Selbsttor. Nicht nur, weil 60 Jahre Israel auch 60 Jahre Nakba bedeuten. Zionisten blenden das gern ebenso aus, wie das was der reale Zionismus darstellt. Frau Piel antworte darauf >>

Das alles scheint dem Tunnelblick den Nathan Gelbart entgangen zu sein. In einem Leserbrief am 2.9.2008 in der FAZ erschienen (Einen Tag bevor im Prozess gegen Broder das Urteil gesprochen wurden) schreibt er:
"Diese Art von Statements, die von Frau Hecht-Galinski über keinen anderen als den jüdischen Staat verbreitet werden, sind eindeutig und offensichtlich antisemitisch und dürfen dann auch als solche bezeichnet werden. Alles andere wäre in der Tat ein Rede- und sogar ein Denkverbot. - Nathan Gelbart, Berlin"

Wie vorher Broder stellt er sich in einem offenen Prozess gegen das bevorstehende Urteil des Gerichtes und entzieht ihm die Legitimation. Er schreibt: "Soll ein Gericht darüber entscheiden, wo Israel-Kritik aufhört und wo Antisemitismus anfängt?" Ja, oder soll es einen Sondergerichtshof besetzt mit seinem Netzwerk geben?

"Broder
stellt sich auch als der Verfolgte dar, er ließe sich keinen Maulkorb umlegen, die braucht er wohl für andere: "Natürlich ist es ihr gutes Recht, das Gericht in einer Sache zu bemühen, über die auf dem Marktplatz der Meinungen gestritten wird, in der Hoffnung, es werde zu ihren Gunsten entscheiden. Würde jemand behaupten, die Erde sei eine flache Scheibe, könnte auch er anschließend gegen Verleumder, die seine Kompetenz in Frage stellen und ihn einen „Antiaufklärer“ nennen, die Justiz um Hilfe bitten. Es sind schon absurdere Fälle vor deutschen Gerichten verhandelt worden. Wir haben keinen zuverlässigen Lackmustest
Wer hier wem das Wort verbieten möchte, ist also offensichtlich."

Um die "Glaubwürdigkeit" dieses Netzwerks festzustellen muss man sich dann fragen, wie verhält man sich den gegenüber den Palästinensern, wie widerspricht man diese Definition im Denken und Handeln gegenüber dem Iran wo man den Iran mit dem Nazireich gleichsetzt. Letztlich, wie verhält man sich Kritikern der israelischen Regierung gegenüber die weit entfernt von antisemitischen Äußerungen sind, so wie Frau Evelyn Hecht-Galinski 

 

Chronologie

29.4.2009 - Das Landgericht Köln als Zwischenstation >>>

6.1.2009 - Kurzkommentar: Evelyn Hecht-Galinski ./. Henryk M. Broder - Die Vorspeise ist verspeist, nun präsentiert die "Hausfrau" das Hauptgericht. - Broder diffamiert wieder mit seiner heutigen Aussage die Hausfrauen generell, (was wären wir ohne sie) und glaubt mit seinen ständigen Herabsetzungen der Person, die nicht bestreitbaren Aussagen von Evelyn Hecht-Galinski  diffamieren zu können.

Denkt man an manche Publizisten, muss man sicherlich eh den "Beruf" der Hausfrau eh als ehrenwerter betrachten. Ein eigenartiges denken Broders mit dem man frauenfeindlich die Tätigkeit als Hausfrau generell herabsetzt. Ich weiß nicht, ob Broders Mutter dies für ihn scheinbar negative Bild geprägt hat? Im übrigen, Frau Hecht-Galinski muss sich einem Broder gegenüber sicherlich nicht rechtfertigen, sie hat es auch nicht getan. Als erfolgreiche Unternehmerin im Textilbereich hat sie sicherlich mehr jüdische Kultussteuer gezahlt, als Broder es je in seinem Leben tun kann.

Bei dieser heute verkündeten Entscheidung ging es um die Berechtigung einer einstweiligen Verfügung. Der Streit zwischen Evelyn Hecht-Galinski  und Henryk M. Broder  ist allerdings noch nicht beendet, er beginnt nach diesem Vorspiel; beim Landgericht Köln ist bereits das Hauptsacheverfahren anhängig, in dem am 18.02.2009  um 12.30 die mündlichen Verhandlung ansteht. Beurteilt wird ein Essen nicht nach der Vorspeise sondern, wenn der Hauptgang oder eventuell die Hauptgänge verspeist sind. Die musste Broder schon einige male schmerzlich erfahren. Wie er selber aber selbstkritisch feststellte, ist er erziehungsresistent. Also werden die Gerichte es weiterhin richten müssen. Wie sagt doch das Sprichwort: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten"

Das Oberlandesgericht hat uns deutschen keinen guten Dienst erwiesen. Den Vorwurf des Antisemitismus so gering zu werten entspricht nicht seiner gesellschaftlichen Bedeutung.
 

 

Rechtsstreit Evelyn Hecht-Galinski-Henryk M. Broder vor dem OLG Köln - Ist Israelkritik Antisemitismus? - Von Hans-Detlev v. Kirchbach - Henryk M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski werden sich auch in Zukunft wohl noch häufiger vor Gericht begegnen. Am 2. Dezember scheiterte ein Vergleichsversuch vor dem Oberlandesgericht. Einzelheiten von unserem Korrespondenten. Kampfpublizistik mit journalistischen Mitteln - (…) . Freilich betreibt Henryk M. Broder, der mit polemischem Talent seit über 30 Jahren zu brillieren, aber auch zu blenden, weiß, „Meinungsbildung" nur allzu gern in Form persönlicher Herabsetzung, welche im altertümlichen Kanzleistil der Juristen „Verunglimpfung" genannt wird. Die Grenze ist dabei sicher schwer zu ziehen, was vor allem Anwälten und Gerichten ausgiebige Beschäftigung verschafft. Für eben diese hat Henryk M. Broder in den letzten Jahren auch reichlich gesorgt >>>

 

26.11.2008 - Gewinner nach Punkten 2 : 0 Evelyn Hecht-Galinski - In der Prozessserie Hecht-Galinski ./. Broder hatte Frau Hecht Galinski vor Gericht  ihren 2. Sieg gegen Henrky M. Broder eingefahren.

 

Der Prozess  Henryk M. Broder ./. Evelyn Hecht-Galinsiki25.Nov.08 um 12.00 Uhr vor der 27. Zivilkammer Raum I/143, Geschäftszeichen 270 672/08. Adresse: Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin, Landgericht Berlin endete mit der Klageabweisung Broders.

 

In einem Brief, veröffentlicht am 29.04. 2008 im „Das Palästina Portal“  bezeichnete Frau Evelyn Hecht-Galinski  Henryk M. Broder unter anderem als „Pornoverfasser“.

 

Am 30.4.2008 forderte  Rechtsanwalt Norman Nathan Gelbart im Auftrag seines Mandanten Henryk M. Broder Frau Evelyn Hecht-Galinski  wegen einer angeblichen Persönlichkeitsrechtverletzung seines Mandanten auf , sie solle eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abgeben.
Der  Betreiber des: „Das Palästina Portal“ – Erhard Arendt  wurde auf eine angebliche rechtswidrige Handlung hingewiesen und mit Fristsetzung aufgefordert die benannte Passage: „Pornoverfassser“ zu entfernen.

 

Frau Hecht-Galinski gab keine Unterlassungserklärung ab. Henryk M. Broder klagte gegen sie.

 

Heute am 25.11.2008 wies laut unseres Mitarbeiters vor Ort, das Landgericht Berlin die Klage des Henryk M. Broder ab. Frau Evelyn Hecht-Galinski  kann weiterhin Henryk M. Broder als „Pornoverfasser“ bezeichnen.

 

Dies ist einer der  nicht sehr preiswürdigen Denkzettel in Folge, die Henryk M. Broder von den Gerichten bekam...
 

Die Runde zwei im   “Antisemitismus” Prozess  wird am 2. Dez. 2008 beginnen.
Der Prozess findet beim Oberlandesgericht, 15. Zivilsenat, Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln statt.  Momentan ist die Uhrzeit für 12.30Uhr angesetzt.

"Antisemitische Statements"

Ich bin immer dafür, dass der Leser aufgrund der Originaldokumente nachvollziehen kann worum es geht. Tobias Kaufmann schreibt hier über die „publizistische Meisterleistung“ des Herrn Broders die er mit einem denunzatorischen Brief an die Intendantin belegt hat: „jeder kölsche jeck mit zwei promille im blut würde sogar an weiberfastnacht erkennen, dass frau EHG eine hysterische, geltungsbedürftige hausfrau ist, die für niemand spricht außer für sich selbst und dabei auch nur unsinn von sich gibt. ihre spezialität sind antisemitische-antizionistische gedankenlosigkeiten, die zur zeit mal wieder eine kurze konjunktur haben. was hat den WDR dazu getrieben, der “tochter” ein forum zu bieten?“
 http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tolle_tage_mit_juedischen_experten/

Das Gericht war beim Erlass der einstweiligen Verfügung wie auch jetzt in der Verhandlung am 3.9.2008  der Meinung, dass das eine unzulässige Schmähung sei. Bei Strafandrohung (und das ist auch gut so) wurde er verurteilt dies Aussage nicht mehr in diesem Zusammenhang zu machen.

Die Presserklärung des Gerichtes nach dem Urteil
 

Texte zum Thema:

Lustiger macht den Broder - Antisemitismus ist nicht gleich Antizionismus - Evelyn Hecht-Galinski - Im Judentum gibt es viele politische und soziologische Strömungen. Das Judentum war schon immer vielseitig und zersplittert. Im Gegensatz zu Arno Lustiger (siehe: Arno Lustiger über das Problem des jüdischen Selbsthasses) und anderen habe ich keine chronischen Identitätsprobleme und daher auch keinen jüdischen Selbsthass, den ich auf andere Juden projizieren müsste. Die deutsch-jüdische Erziehung, die ich in meinem Elternhaus genoss, kannte solche beleidigenden Anschuldigungen nicht. Ich wuchs schon seit meiner Geburt 1949 in der Mitte der Gesellschaft auf, wurde in einen Pestalozzi-Fröbel-Kindergarten und danach von meinen Eltern auf eine Waldorfschule geschickt. Mein Vater gab an mich seine humanistische Erziehung weiter, die er in Marienburg in Westpreußen genossen hatte. Das Lebensmotto meines Vaters nach seiner Befreiung aus diversen KZs war: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen.“ >>>
 

Kurzer Lehrgang in jüdischer Paranoia - Oder: Lustigers lustige Lust - Abraham Melzer - Antwort auf Arno Lustigers Pamphlet in der FAZ vom 18.09.2008 - Im Judentum gibt es viele politische und soziologische Strömungen. Das Judentum war schon immer vielseitig und zersplittert. Das war früher so und das ist auch heute so. Man braucht da nur auf den Staat der Juden zu schauen, um zu sehen, wie vielfältig die Gesellschaft gespalten ist, in Parteien und religiösen Richtungen. Man erinnere sich an den jüdisch-israelischen Witz über den ersten Staatspräsidenten Chajim Weizmann, der in China zu Besuch weilte. Mao Tse Tong, der große chinesische Vorsitzende gab damit an, dass er der Präsident von einer Milliarde Chinesen sei. Das hat Weizmann jedoch nicht beeindruckt. Er erwiderte: Ich bin der Präsident von einer Million Präsidenten. Das ist auch so überall dort, wo es größere und kleinere jüdische Zentren gibt, von den USA bis in die Schweiz, wo es drei verschiedene jüdische Gemeinden gibt. Nur im Nachkriegsdeutschland ist es anders. Hier verteidigt man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Einheit und der Zentralrat der Juden in Deutschland hat schon immer keine andere Meinung als die des Zentralrats geduldet. Dabei ist auch die jüdische Gemeinschaft in Deutschland so pluralistisch im Denken, wie es Juden eben überall sind >>>

 

 Die unendliche Geschichte  - oder wie man eine Niederlage in einen Sieg verwandelt. - Abraham Melzer - Broder versteht es uns seit über 20 Jahren vielfältigen Variationen über dasselbe Thema zu präsentieren. Sein Thema ist: Wie überlebe ich in einer mir feindlichen Welt. Und da kann er sich oft nicht beherrschen, was zu den unzähligen Gerichtsverfahren führt, die Broder quer durch Deutschland und sogar im Ausland führen muss, in Hamburg, Dortmund, Berlin, Köln, Frankfurt, München und jetzt auch Zürich. Immer wieder wegen des gleichen Vergehens: Schmähung und Beleidigung.

 

Mit dem Antisemitismus-Vorwurf wird versucht, kritische Juden zu disziplinieren. - Rufmord und rassistische Hetze - Michael Bodemann - Evelyn Hecht-Galinski ist nicht nur die Tochter eines ehemaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, sondern auch in der Vereinigung "European Jews for A Just Peace" aktiv und als engagierte Kritikerin der israelischen Politik bekannt. Der Publizist Henryk M. Broder wirft ihr vor, "antisemitische und antizionistische Aussagen" seien ihre "Spezialität". Gegen diesen Rufmord geht Hecht-Galinsky nun gerichtlich vor, und diese Auseinandersetzung ist von besonderer Bedeutung. (...) Nur wenige haben sich mit solchen Stammtischerzählungen über "die Muslime" hierzulande so hervorgetan wie Broder, der dafür vom Börne- bis hin zum Hildegard-von-Bingen-Preis mit Ehrungen nachgerade überschüttet wird. Seine These vom westlichen "Appeasement", mit der er die Muslime von heute mit dem Nazideutschland von einst gleichsetzt, findet breiten Zuspruch. Und nur wenigen ist aufgefallen, dass hier alte antisemitische Klischees aus den Zeiten der Integration und Assimilation der deutschen Juden im 19. Jahrhundert aufgewärmt werden. >>>

 

Bemerkungen zum Prozess Hecht-Galinski contra Broder - Shraga Elam - Judeophobie ist, wenn man Juden mehr als nötig hasst (alte jüdische witzige Definition). - Der Prozess der Friedensaktivistin Evelyn Hecht-Galinski gegen den islamophoben Publizisten und Friedensgegner Henryk Broder (beide Personen sind jüdisch) gibt Anlass zur Klärung dreier wichtiger Fragen: 1. Ist Antizionismus mit Judenfeindlichkeit (Judeophobie) gleichzusetzen? 2. Ist der Vergleich zwischen den NS-Verbrechen und der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern a priori als Judeophobie anzusehen und entsprechend zu verbieten? 3. Ist jeder Bezug auf die Macht und den Einfluss der Pro-Israel-Lobbies als antijüdisch zu taxieren? >>>

Was ein Denunziant ohne Anstand daraus macht >>>

Bild:Grosser1.jpgHecht-Galinski./. Broder  - Antisemitismusstreit - Verschleierung als Methode - Alfred Grosser - (...) Hier ging es nicht um Antisemitismusbekämpfung, sondern um brutale Zensur eines unbequemen Inhalts. Die Methode hat sich bewährt. Einerseits versucht man einzuschüchtern, andererseits breitet man den Schleier des Antisemitismus über das Gesagte aus, um nicht die dargestellten Fakten widerlegen zu müssen. Wenn man dem noch persönliche Beschimpfungen hinzufügt und das Gesagte so verdreht, dass es skandalös erscheint, kann man sicher sein, Aufsehen zu erregen und einige im Allgemeinen schon voreingenommene Geister auf seine Seite zu ziehen. In diesem Sinne schreibt und spricht Henryk M. Broder – so jetzt auch wieder (Heiteres Antisemitenraten: Broder antwortet auf Bahners) in seiner Replik auf Patrick Bahners (Rechtsstreit: Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen?.. mehr >>>>>

Wie Broder darauf reagiert >>>      Wie Broder in seiner "einzigartigen Art - Ekel Alfred" auf Alfred Grosser reagierte >>>

 

Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen? - Patrick Bahners - Der Antisemitismusvorwurf eignet sich zum moralischen Totschlag. Wer die Beschreibung eines Gegners als eines Antisemiten durchsetzen kann, hat ihn aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen. Das ist zu bedenken, wenn die Richter entscheiden, ob Frau Hecht-Galinski es in der Härte des Meinungskampfes hinnehmen muss, als notorische Antisemitin bezeichnet zu werden. Strategie der verbalen Aggression - Bei den ihr vorgehaltenen Äußerungen handelt es sich nicht um Sätze des Typus, die Juden seien ja alle geldgierig. Es geht ausschließlich um Kommentare zur israelischen Politik und zu deren Verteidigern. Ein Sieg Broders vor Gericht wäre daher nicht einfach als Sieg der Meinungsfreiheit einzustufen. Seine preisgekrönte publizistische Strategie der verbalen Aggression nutzt den Spielraum der Meinungsfreiheit, um ihn einzuschränken: Kritiker Israels sollen eingeschüchtert werden >>>

Wie Broder auf Bahners reagiert >>>
Der „Unschuldsengel“ von der Spree, Henryk M. Broder >>>

Wie Broder über Bahners und die FAZ herfallen läßt >>>
Leserbrief zum Artikel von Patrick Bahners >>>



Alles Antisemiten oder jüdische Selbsthasser – bis auf Broder - Knut Mellenthin - Der vielfach preisgekrönte Journalist und Buchautor Henryk M. Broder (»Hurra, wir kapitulieren«) kämpft derzeit vor mehreren Gerichten für sein Recht, so zu schimpfen, wie er möchte. Er selbst bevorzugt dafür allerdings die Bezeichnung »Meinungsfreiheit«. Eine seiner Prozeßgegnerinnen ist Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter von Heinz Galinski, der von 1954 bis 1963 und von 1988 bis 1992 Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland war. Hecht-Galinski ist eine scharfe Kritikerin der israelischen Unterdrückungspraxis gegenüber den Palästinensern und wird deshalb von Broder regelmäßig angegriffen.

Denkverbot durch Antisemitismus-Vorwurf? - Zum Streit zwischen Henryk M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski - Von Kersten Knipp >>>

 

Thomas Immanuel Steinberg - Zentralrat der Juden unterstützt Broder - Gekuschel unter der Kriegsflagge - Evelyn Hecht-Galinski, Mitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, redet und schreibt gegen das zionistische Regime in Tel Aviv an. Henryk M. Broder, Jude, hat der Jüdin deshalb Judäophobie vorgeworfen. Hecht-Galinski verklagte Broder, das Verfahren läuft. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich schützend hinter Broder gestellt. Stefan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrats schrieb an den Journalisten Benjamin Weinthal mehr >>>

Schön zu wissen: Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich hinter Henryk M. Broder gestellt. "It is a rare phenomenon to find even Jews expressing themselves in an anti-Semitic and anti-Zionist manner, and Ms. Hecht-Galinski is a leading representative," erklärte der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer laut JTA, Jewish & Israel News. gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 

 

Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung von Ellen Rohlfs[1] zum Artikel:

Grauzone mit Spielraum  von Raffael Medoff

Feuilleton, S. 11 der SZ am 20.8.08

„Wo beginnt Antisemitismus?“  war der Untertitel. Darauf möchte ich mit einem Satz  des israelischen Historikers  Dr. Meir Margalit antworten, den er  am 22.4. in der FAZ in einem ‚Offenen Brief an die Bundeskanzlerin Merkel’schrieb: „Der wirkliche Antisemit ist der, der angesichts der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten schweigt, da es jedem klar ist, dass die Fortsetzung der Besatzung das Ende  des Staates Israels auf sich ziehen wird.“ (siehe)

Insofern kann man der in Medoffs Artikel genannten Frau Hecht-Galinsky nur danken, dass sie den Mut zur Wahrheit hat und laut ausspricht oder schreibt, was zu Israel zu sagen nötig ist. Ihr vorzuwerfen, dass sie dabei Nazivergleiche bringt, ist ungeheuerlich und lächerlich.

Ich kenne ihre Leserbriefe, ihren Vortrag  und habe ihr Interview mit dem WDR gehört und nichts dergleichen wahr genommen.

„Wer Israel liebt, muss Druck ausüben, bis die Besatzung beendet ist“, sagt nicht nur Dr. Margalit. Wer schweigt, hilft also mit, dass sich Israel von innen her selbst zerstört. Das sagen  inzwischen viele  Israelis, die vor Ort  hautnah die Tragödie miterleben. Z.B.  schrieb David Grossman kürzlich „vom zerstörerischen Zynismus, in dem wir versinken“ (Spiegel 7/2008).

Auch Herr Olmert sprach (im Januar 2008) davon: „Wenn die Besatzung nicht beendet wird, wird auch der Staat Israel beendet“.

Es fragt sich nun, wer die besseren Freunde Israels sind, diejenigen, die mit dem klaren Aussprechen der Wahrheit u.a. über  die unmenschliche israelische Besatzung der Westbank und der illegalen Blockade des Gazastreifens versuchen, auch die Selbstzerstörung Israels  zu verhindern  - oder diejenigen, die meinen, mit der Jagd auf angebliche Antisemiten und übler Diffamierung derselben Israel einen Dienst zu erweisen,  damit aber  nur belegen, dass es in Deutschland  tatsächlich sehr schwierig ist, sich ehrlich und kritisch mit Israels Politik aus einander zu setzen – eben weil man aus der deutschen Geschichte gelernt hat. Sollte es hier doch eine Art Israel-Lobby geben ? Hätte dann Frau Hecht-Galinsky mit ihrer Aussage diesbezüglich bei dem Interview  womöglich doch recht   gehabt?

Ellen Rohlfs, Leer


[1]  Ellen Rohlfs ist offizielle Übersetzerin des israelischen Friedens- und Menschenrecht-Aktivisten Uri Avnery (siehe)

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- Broder ohne Fußnoten - Stefan Niggemeier - (...) Im „Kölner Stadtanzeiger” berichtet der stellvertretende Online-Chef Tobias Kaufmann unter der Überschrift „Broder mit Fußnoten” über das Urteil und kommentiert es kritisch. Und ich frage mich, ob Kaufmann wohl wenigstens gezögert hat, als er schrieb:

Der Publizist Broder hatte auf der Internetseite „Die Achse des Guten”, die er mitbetreibt, einen offenen Brief an WDR-Intendantin Monika Piel veröffentlicht.

Denn Mitglied von Broders „Achse des Guten”, die sich als „publizistisches Netzwerk” bezeichnet, ist auch… der stellvertretende Chef von ksta.de und Autor des Artikels, Tobias Kaufmann. Fleißig veröffentlicht er dort Artikel, vor Jahren hat er auch schon auf Broders Homepage Gastbeiträge geschrieben.

Ich habe bei Tobias Kaufmann nachgefragt, ob er nicht meint, „dass im Sinne der Transparenz ein Hinweis auf diese Nähe zu dem Objekt Ihrer Berichterstattung hilfreich gewesen wäre”. Er antwortete mir: >>>
 

 

Polemiken bitte begründen - Ein Antisemitismusvorwurf vor Gericht - Joachim Güntner - Auch Juden können Antisemiten sein. Dennoch bleibt es eine irritierende Konstellation, wenn zwei Juden vor dem Kadi streiten, ob der eine dem anderen Antisemitismus nachsagen darf. Nichtjuden, sollen sie den Kasus beurteilen, haben dann leicht das Gefühl, in dieser Frage von Haus aus weniger kompetent, genauer: moralisch weniger befugt zu sein als die Streithähne. Sind sie überdies Richter an einem deutschen Gericht und haben es mit dem jüdischen Publizisten Henryk M. Broder zu tun, so kann es ihnen passieren, auf rüde Weise abqualifiziert zu werden. Als Broder einmal ein Urteil erhielt, das ihm nicht passte, quittierte er dies mit den Worten: «Es bleibt der Hautgout, dass die Erben der Firma Freisler entscheiden, was antisemitisch ist und was nicht.» Roland Freisler, dies zum Verständnis des bösen Kommentars, war ab 1942 Präsident des von Hitler geschaffenen Volksgerichtshofes und übte eine mörderische politische Justiz. Der Polemiker Broder seinerseits hat keine Schwierigkeiten zu entscheiden, was alles als antisemitisch zu gelten habe. >>>
 

 

Entlarvend: Jüdische Gemeinde Wiens solidarisiert sich mit Publizisten Henryk Broder

Man versucht Antisemitismus teilweise, wenn auch sehr unscharf zu deffinieren. Trifft eine allgemeine Festellung und ohne einen realen Bezug stellt man dann  fest: "In diesem Sinne solidarisieren wir uns mit Henryk Broder in seiner Charakterisierung der Handlungsweise von Frau Evelyn Hecht-Galinski und weisen Versuche zurück sein Recht auf freie Meinungsäußerung gerichtlich einzuschränken."

Wer hat sein "Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt? Hallo, Herrschaften, es gibt Gesetze an die sich zu halten auch ein Henryk M. Broder gewöhnen muss. Nicht ihm, er und sein Netzwerk hat versucht mit einer gesellschaftlichen Ächtungen, der Beschuldigung jemand sei ein Antisemit zu unterstellen. Wer sich gegen die Einschränkung der eigenen Meinungsfreiheit wehrt schränkt sie anderen ein? Leute seid ihr schizophren?
Dies ist ein Beispiel von vielen, wo wiederholt auch auf andere Personen bezogen jüdische Institutionen mit teils fragwürdigen Methoden versuchen ihre moralische Macht missbrauchen um legitime Kritik an Israel zu unterdrücken.
 

Jüdische Gemeinde Wiens solidarisiert sich mit Publizisten Henryk Broder

Die folgende Erklärung wurde am Dienstag den 2.9.2008 in der Plenarsitzung des Kultusvorstandes einstimmig
beschlossen. 

Der ehemalige Leiter des "Global Forum against Antisemitism" Nathan (Anatoly) Sharansky definierte Antisemitismus wie folgt: Angewandte Dämonisierung, Delegitimierung und doppelte Moral gegenüber Israel, dem Jüdischen Volk oder einzelnen Juden".

Eine ähnliche Definition wurde vom "European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia" (EUMC) verwendet.
Diese Definitionen stützen sich natürlich auf die materielle Substanz der antisemitischen Bekundungen und nicht auf die ethnische Herkunft des Agierenden.

Gehört ein solcher formal einer jüdischen Gemeinde an oder ist tatsächlich oder angeblich "jüdischer" oder "israelischer" Herkunft sind die Antisemitismusdefinitionen daher ebenfalls griffig. Aus einer jüdischen Herkunft oder verdienstvollen Ahnen heraus sich einen Freibrief gegen Antisemitismusvorwürfe ausstellen lassen zu wollen wäre rassistisch.

In diesem Sinne solidarisieren wir uns mit Henryk Broder in seiner Charakterisierung der Handlungsweise von Frau Evelyn Hecht-Galinski und weisen Versuche zurück sein Recht auf freie Meinungsäußerung gerichtlich einzuschränken.

Dr. Ariel Muzicant
Präsident des Bundesverbandes der Israeltischen Kultusgemeinden in Österreich

Mag. Raimund Fastenbauer
Generalsekretär des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Österreich 

"die jüdische" 03.09.2008 12:10  

 

 

 

Wie man aus einem "Verlierer" einen Gewinner macht.
Ein nachprüfbares Beispiel belegt dabei die erneute Unkorrektheit des Netzwerkes Honestly Concerned


Da wird in der  Mailingliste des 4.9.2008 von Honestly Concerned ein angeblicher Artikel in der Taz erschienen verlinkt:
 

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/hurra-wir-prozessieren/
 

 Klickt man auf den Link liest man etwas völlig anderes:

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/hurra-wir-prozessieren/

 

 

 

Was alles an einem Tag geschieht

 


Artikel von Axel Feuerherdt (Lizas Welt) Antideutschen nahestehend im "Der Tagesspiegel" - Was ist Antisemitismus >>>

3.9.2008 - (Siehe Bild links) Juedische.at = Samuel Laster -
Antideutschen nahestehend.
Alex Feuerherdt: Was ist Antisemitismus >>>

2.9.2008 in der Achse des Broders...  Alex Feuerherdt: Was ist Antisemitismus?

Alex Feuerherdt: Was ist Antisemitismus >>>

Was ist Antisemitismus? - 2.9.22008  DerBerliton.de

 

 

 

 

Am Tag des Gerichtsentscheides.

3.9.2008 Spiegel online (Henryk M. Broder ist einer ihrer Redakteure) meldet: Heute steht das Urteil im Prozess gegen Henryk. M. Broder an, mit dem Evelyn Hecht-Galinski diesem verbieten lassen will, sie antisemitisch zu nennen, berichtet Alex Feuerherdt. "Evelyn Hecht-Galinski selbst wollte sich gegenüber dem Tagesspiegel nicht äußern, aus 'Respekt vor dem gerichtlichen Entscheidungsprozess', wie ihr Anwalt Gernot Lehr mitteilte. Zuvor hatte sie jedoch manches gesagt, was Broders Ansicht zu bestätigen scheint.

 

 

Wie ich denke, ein ziemlich einmaliger rechtlicher Vorgang. Vor dem Tag des Gerichtsentscheides über die einstweilige Verfügung lanciert ohne Berufsangabe der Rechtsanwalt Broders einen Leserbrief in der FAZ

 

""Diese Art von Statements, die von Frau Hecht-Galinski über keinen anderen als den jüdischen Staat verbreitet werden, sind eindeutig und offensichtlich antisemitisch und dürfen dann auch als solche bezeichnet werden. Alles andere wäre in der Tat ein Rede- und sogar ein Denkverbot. - Nathan Gelbart, Berlin"

 

2.9.2008 - Leserbrief von Günther Schenk - Eine sittenwidrige Missachtung des Gerichts - Ich nehme an, dass der Leserbriefschreiber Nathan Gelbart die F.A.Z. nicht darüber aufgeklärt hat, dass er Anwalt der Prozesspartei Broder im Prozess Evelyn Hecht-Galinski gegen Henryk M. Broder ist (Leserbrief "Inhaltlos eindeutig" von Nathan Gelbart, Berlin, in der F.A.Z. vom 1. September). Dies wirft ein dunkles Licht auf Anwalt Gelbart und ist als eine sittenwidrige Missachtung des Gerichtes zu werten, da der Richterspruch zur Zeit des Leserbriefes noch nicht gesprochen war. Hat Rechtsanwalt Gelbert so wenig Vertrauen zur Gerichtsbarkeit unseres Landes, dass er nicht nur zur Unzeit sein eigenes Plädoyer durch einen Leserbrief an die führende deutsche Tageszeitung zu entwerten versucht, sondern das Gericht offensichtlich noch vor Urteilsverkündung und uns außerhalb des Gerichtssaales zu beeinflussen sucht? Die Reaktion seiner zuständigen Kammer ist nicht ohne Interesse. Günter Schenk, Strassburg - Text: F.A.Z., 03.09.2008, Nr. 206 / Seite 38

 

Der von Günter Schenk kritisierte Leserbrief - Dazu muss man wissen, dass Frau Hecht-Galinsik  erfolgreich Henryk M. Broder in einer einstweiligen Verfügung hatte untersagen lassen, ihr „antisemitische Statements“ zu unterstellen. Übergeht nicht Gelbart mit der unten rot gekennzeichnete Aussage den Beschluss des Gerichtes und formuliert eine noch härtere Aussage? Ein einzigartiger Rechtsanwalt....

 

 "Inhaltslos eindeutig - (...) Was Evelyn Hecht-Galinski für sich in Anspruch nimmt ("Gerade im Angesicht unserer gemeinsamen Vergangenheit müssen kritische Anmerkungen zu begangenem Unrecht möglich sein, auch wenn sie Israel betreffen"), dreht sie selbst in das Gegenteil um. (...) Sie sucht sich in einem komplexen Konflikt nur eine der Konfliktparteien heraus, um sie aggressiv und inhaltslos schlagwortartig anzugreifen. (...)  Diese Art von Statements, die von Frau Hecht-Galinski über keinen anderen als den jüdischen Staat verbreitet werden, sind eindeutig und offensichtlich antisemitisch und dürfen dann auch als solche bezeichnet werden. Alles andere wäre in der Tat ein Rede- und sogar ein Denkverbot. - Nathan Gelbart, Berlin"

 

 

 

Zum Thema: die angeblich nicht existierende Lobby Israels:
Jeder Verband, jeder Industriezweig hat seine Lobby. Warum bestreitet dieses Netzwerk immer wieder, dass es eine Israellobby gibt?

 

2.9.2008 - Alex Feuerherdt: (Den Antideutschen nahestehend - Betreiber der Seite "Lizas Welt" - Mehrfache Zusammenarbeit zwischen Broder und Honestly Concerned erkennbar. Der Artikel erschien im "Der Tagesspiegel" bekannt für seine unkritische Einstellung Israels, Henryk M. Broder & Co gegenüber- "Die Adresse des Tagesspiegel" und der Wohnort Broders decken sich.

Verleger:

Dr. Stefan von Holtzbrinck

Herausgeber:

Dr. Pierre Gerckens, Giovanni di Lorenzo, Dr. Hermann Rudolph


 Was ist Antisemitismus?
- "So beklagte sie in Interviews und Leserbriefen mehrfach die angebliche Macht einer 'jüdisch-israelischen Lobby', die Kritiker der israelischen Politik 'mundtot machen' wolle und hinter der die deutschen Medien verschwänden."


3.9.2008 - Juedische.at = Samuel Laster - Antideutschen nahestehend.

Artikel von Axel Feuerhardt (Lizas Welt) Antideutschen nahestehend im "Der Tagesspiegel" >>>

2.9.2008 in der Achse...

Alex Feuerherdt: Was ist Antisemitismus? . >>>>

 

 

 

Was keiner der Autoren der Artikel schreibt. Alle sind mehr als parteiische "Achse des Guten" Mitschreiber und Antisemitismuskeulenschwinger


Die Anti-Antisemitismuskeule - WELT am SONNTAG - WELT ONLINE - Clemens Wergin

 

Deutschlands Alibi-Juden Thursday, 4. September 2008Kommentare: Antisemitismus-Streit: Broder vs. Hecht-Galinski Von
 Clemens Wergin Der Rechtsstreit zwischen Henryk M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski ist eigentlich nur deshalb von solchem Med...

Kommentare: Antisemitismus-Streit: Broder vs. Hecht-Galinski: Deutschlands Alibi-Juden -  Clemens Wergin DIE WELT - WELT ONLINE

http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Henryk-M-Broder-Antisemitismus;art15532,2607242 Vorteil Broder Im Rechtsstreit zwischen Evelyn Hecht-Galinski und Henryk M. Broder hat die 28. Zivilkammer des Kölner Landgerichts am Mittwoch das Urteil gesprochen. Das Ergebnis: Henryk M. Broder darf seinen Antisemitismus-Vorwurf aufrecht erhalten - muss ihn aber belegen. Axel Feuerhard


Tagesspiegel- v.03.09.2008 Wa ist antisemitisch? v. Alex Feuerherdt.
http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Antisemitismus;art15532,2606329

 

Anti-Zionism a type of anti-Semitism' | International | Jerusalem Post - BENJAMIN WEINTHAL 'POST' CORRESPONDENT


7) Jerusalem Post online Edition Aug.14 2008   Kosher anti-Semitism in
Germany v. Benjamin Weinthal

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1218710366461&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull

    17.09.2008 - Arno Lustiger: Kurzer Lehrgang über den Selbsthass

Das Wortpaar „selbst“ und „Hass“ ist eine contradictio in adiecto, denn warum soll man sich selbst hassen, wenn die anderen es sowieso tun? Trotzdem schmerzt uns Juden der jüdische Selbsthass am meisten. Die als Juden geborenen christlichen Konvertiten, wie Pablo Christiani, Nicholas Donin und Johannes Pfeferkorn, begründeten schon im Mittelalter die Judenverfolgungen der Kirche als Kronzeugen gegen die Juden. Karl Marx verfasste im Alter von fünfundzwanzig Jahren die antisemitische Schrift „Zur Judenfrage“. Der russisch-jüdische Apostat Jakow Brafman war Autor des antisemitischen Machwerks von 1869 „Das Buch vom Kahal“.

 

 

 

Unsortiert:

 

From: Nathan Gelbart
Sent: Monday, May 05, 2008 3:53 PM
To:
intendantin@wdr.de
Subject: Frau Evelyn Hecht-Galinski


 

Sehr geehrte Frau Intendantin,

 

gegen die Einladung von Frau Hecht in die Sendung "Hallo Ü-Wagen" protestiere ich als Gebührenzahler ausdrücklich.

Mir erschliesst sich die Qualifikation als Voraussetzung zur Gebühreninanspruchnahme dieser Dame nicht wirklich, ausser von Beruf Tochter von Herrn Heinz Galinski zu sein. Als "Publizistin" wird sie nirgendswo geführt, auch nicht im Süd-Berliner Kleingärtnerpresseverein.

Ausdrücklich zum Anlass des 60. Geburtstages des Staates Israel sollten in der Presse- oder Journalistiklandschaft unserer Republik unbedeutende Personen nicht wirklich ein Forum erhalten, zumal deren Auswüchse nicht von Kritik sondern nur Ressentiments geprägt sind.

Natürlich soll im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auch " das Volk " zu Worte kommen, dann aber in einem hierfür geeigneterem Rahmen, wie zB das Frühstücksfernsehen, live vom Kölner Gemüsemarkt.

Bitte korrigieren Sie den fehler der es sicherlich gut meinenden Redaktion und laden die Dame aus. Es gibt wirkliche und aufrichtige Experten zum Thema Israel.

Mit freundlichen Grüßen / Kind regards

Norman Nathan Gelbart
Rechtsanwalt

 

   17.09.2008 - Arno Lustiger: Kurzer Lehrgang über den Selbsthass

Das Wortpaar „selbst“ und „Hass“ ist eine contradictio in adiecto, denn warum soll man sich selbst hassen, wenn die anderen es sowieso tun? Trotzdem schmerzt uns Juden der jüdische Selbsthass am meisten. Die als Juden geborenen christlichen Konvertiten, wie Pablo Christiani, Nicholas Donin und Johannes Pfeferkorn, begründeten schon im Mittelalter die Judenverfolgungen der Kirche als Kronzeugen gegen die Juden. Karl Marx verfasste im Alter von fünfundzwanzig Jahren die antisemitische Schrift „Zur Judenfrage“. Der russisch-jüdische Apostat Jakow Brafman war Autor des antisemitischen Machwerks von 1869 „Das Buch vom Kahal“.

 


Polemiken bitte begründen
Ein Antisemitismusvorwurf vor Gericht
Joachim Güntner

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/polemiken_bitte_begruenden_1.826297.html?printview=true

 

 

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/842037/ -  "In diesem Fall ist Frau Galinski weit über ihr Ziel hinausgeschossen" - Zentralratspräsidentin Knobloch verteidigt Henryk M. Broder - Charlotte Knobloch im Gespräch mit Silvia Engels

 

2581) "In diesem Fall ist Frau Galinski weit über ihr Ziel hinausgeschossen" - ... In der Auseinandersetzung zwischen dem Publizisten Henryk M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski um ihre umstrittenen Israel-Kritik in einer Fernsehsendung, hat die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, die Partei Broders ergriffen. Meinungsfreiheit müsse auch für B...

Datum: 04.09.2008 06:11 • Größe: 2.6 MB

 

Deutschlandfunk, Informationen am Morgen Direkter Link zur Audiodatei

Datum: 03.09.2008 04:21 • Größe: 1.3 MB

http://www.domradio.de/aktuell/artikel_44532.html

 

http://www.welt.de/welt_print/article2393057/Deutschlands-Alibi-Juden.html
Kommentare: Antisemitismus-Streit: Broder vs. Hecht-Galinski
Deutschlands Alibi-Juden
Von Clemens Wergin 4. September 2008, 01:42 Uhr

 

 Deutschlandfunk - Kommentar - Wann wird Israel-Kritik zu Antisemitismus? – Margarete Limberg

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/841928/

 



2) SZ: v. 20.08.2008 Grauzone mit Spielraum  von Raffael Medoff



3) DLR, M.Friedman, Die Behauptung E.H.G dass es eine jüdische Weltlobby
gebe sei eine antisemitische Klischee und ein Stereotyp.  22.08.2008

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/836059/

4) Die Welt Online, ( wahrscheinlich auch in der Zeitung) 26.08.2008 01.57
Uwe Wittstock
  Zwei Promille im Blut.

http://www.welt.de/welt_print/article2351354/Zwei-Promille-im-Blut.html



5) Jüd.Allgemeine v. 21.08. Nr.34/08 Zentralrat unterstützt Broder

Nur mit Abo zugänglich

http://juedischeallgemeine.de/cgi-bin/search_jaz.cgi?ps=20&q=broder+hecht+galinski&finden.x=6&finden.y=2

6) N-TV 15.08. Vorwürfe gegen Hecht-Galinski (y)

Vorwürfe gegen Hecht-Galinsky Zentralrat unterstützt Broder - n-tv.de

 

Auch:

 

Gegen Hecht-Galinski: Zentralrat stellt sich hinter Broder – Ulrich Sahm

http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=2689

 

 

 

8)SWR2 Journal am Morgen - SWR2 | SWR.de

 

Wo beginnt Antisemitismus? - ein Kommentar zum Streit zwischen Henryk M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski - Beitrag von Jochanan Shelliem

 

 

Henryk M. Broder -          Von der Distanz der Deutschen oder     wie aus einem Analytiker ein Waschweib wird. -   Martin Walser fühlte seine Denkfreiheit durch die Auschwitzkeule erschlagen und manövrierte sich mit seiner Paulskirchenrede in das gesellschaftliche Aus. Die FAZ sieht Henryk M. Broders Blog Achse des Bösen als moralines Kampforgan, um unliebsame Kritiker, hier die Tochter des ersten Zentralratsvorsitzenden Heinz Galinski über den Mattenrand zu ziehen, um es in einem goldmedaillenbehafteten Rahmen zu sehen. Seit Monaten schwelt die Debatte vor sich hin und soll, wie heute in Deutschland üblich, von einem Gericht entschieden werden. Was darf ein Jude einer Jüdin sagen, was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen und was ist eine antisemitische Position. Jochanan Shelliem fasst das, was hinter dieser Aufregung steht, in eine verblüffende Parabel.

 

Kommentar  Tupperware-Partys sind beliebt. Gummischüsselvertreter hatten zu Wirtschaftswunderzeiten den privaten Raum für ihre Werbung entdeckt, die Kollegen vom Make up zogen dann nach und andere Handelsvertreter folgten, um der weiblichen Kundenschar Haushaltswaren, Lippenstifte, Unterwäsche und Massagestäbe vorzustellen. Logisch, dass es bei derlei Präsentation ganz anders zuging als auf dem catwalk von Chanel. Nie hätten die Damen bei derlei verfänglichen Anproben die Tür offen stehen lassen, um sich derart privat Vorübergehenden zu  präsentieren. Genau das aber tun Broder und Galinski.

Wer würde sich für die zweifelhafte Meinungsäußerung einer in Deutschland lebenden Jüdin interessieren, wenn es nicht die Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland Heinz Galinski wäre, die sich geäußert hat. Evelyn Hecht-Galinski hatte in einem WDR Rundfunkinterview zum 60. Jahrestag der Gründung Israel dem Judenstaat eine Ghetto-Politik ähnlich der Nazi-Deutschlands unterstellt. Ein ziemlich schwachsinniger Gedanke, doch Logik findet sich in derlei Rundumschlägen selten oder nie.

Henryk M. Broder wiederum brandmarkte das statement sogleich in der ihm eigenen Diktion als antisemitisches Gedankengut. Für Broder tarnt sich moderner Antisemitismus als Antizionismus und Antizionistisch ist aus seiner Sicht jede Kritik an der Regierungspolitik von Israel, da sie die Sicherheit und damit das Existenzrecht des Landes gefährde. Israelkritik – ist also nach Broder – antisemitisch per se. Womit nun Juristen ihre Kladden öffnen sollen um das Gezeter der beiden Kontrahenten nach Straftatbeständen zu sezieren.

Doch hat das Ganze mit Antisemitismus wenig zu tun. Wie die Damen bei der Dessousparty im privaten Rahmen werfen sich die Kontrahenten unflätige Worte zu, Broder setzt eine Suada auf seinen Blogg ins Internet über den Geisteszustand von Frau EHG, worin er Evelyn Hecht-Galinski als hysterische, geltungsbedürftige Hausfrau tituliert und Frau Galinski möchte dem konsequent unter der Gürtellinie keifenden den Mund verbieten lassen, richterlich.

Nicht nur das Beil wird schartig mit der Zeit. Es scheint als habe der stets zuspitzende Kommentator Broder heute Schwierigkeiten wahrzunehmen, in welchem Raum er sich befinde, im öffentlichen – wo man grade, wenn es um die Darstellung der deutschen Vergangenheit geht, sachkompetent argumentieren und faktenbewehrt differenzieren sollte – oder doch im privaten, wo Argumente und Analogien eher emotionale Dienste tun und man sich zurück in Schlips und Schale auch wieder entschuldigen kann

 Die öffentliche Meinungsäußerung hat hierzulande, anders als in den USA, eine schmale Konzession erhalten, von der Politik  und auch von den Juristen. Braune Aktivisten und rassistische Arbeitslose quer durch die Republik belegen die Notwendigkeit des kurzen Zügels bis in die Gegenwart. Und diese Sensibilität sollte nicht durch den Krach alternder Zeitgenossen beeinträchtigt werden, auch wenn sie Juden sind.

http://www.podcast.de/episode/844745/Broder_vs._Hecht-Galinski   audio

 

Zum Thema Ghetto - Konzentrationslager

"Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hatte gesagt, es sei schwer zu ertragen, wenn man am Morgen in der Schoa-Gedenkstätte Yad Vashem die Bilder aus dem Warschauer Getto sehe und am Nachmittag durch Stacheldraht und Mauer in ein "Getto wie Ramallah" fahre. " Quelle

Juden in Israel unterhalten grösstes Konzentrationslager der Welt - Sankt Gallen/Gaza (05.09.2008) - Lauren Booth, die Schwägerin des früheren britischen Premierministers Tony Blair, kann nicht aus dem Gaza-Streifen ausreisen, wo sie vor fast zwei Wochen mit einer multinationalen Gruppe von Bürgerrechtlern eingetroffen war. - Booth lenkte dadurch erneut die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf die Probleme von 1,5 Millionen Palästinensern, die in der Enklave von der Außenwelt abgeschnitten sind. „Ich bin Israel dankbar für die hervorragende Chance zu erfahren, wie es ist, im größten Konzentrationslager der Welt zu leben, wo die Menschen als Geiseln in einem 40 mal zehn Kilometer großen Lager festgehalten werden“, äußerte Booth vor der Presse.

Thomas Immanuel Steinberg  - In the ghetto  - Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hatte auf seiner Pilgerreise durchs Heilige Land in der Schoa-Gedenkstätte Yad Vashem die Bilder aus dem Warschauer Ghetto gesehen. Das sind erschütternde Bilder. Selbst einen Bischof, menschlicher Regungen nicht grundsätzlich unfähig, dürften diese Bilder erschüttern; sie werden auch den Eichstätter Bischof erschüttert haben.  

Am gleichen Tag fuhr der – vermutlich erschütterte – Bischof durch meterhohe, meterdicke Sperranlagen aus Mauern und Stacheldraht auf völkerrechtswidrig besetztem Gebiet in das Palästinenserreservat Ramallah. Alle, die je die Ghettoisierung der Palästinenser auf deren eigenem Boden besichtigt haben, sind erschüttert. Erlaubt sie doch immer weitere rein jüdische Siedlungen auf palästinensischem Gebiet mit Verkehrsverbindungen nur für Juden; der Judenstaat kann sich ausweiten, und die Palästinenser werden verjagt.  

Vermutlich war auch der Bischof von dem Anblick erschüttert.  

Beides, Warschauer Ghetto-Bilder und Palästinenser-Ghetto an einem Tag: Das fand Bischof Hanke „schwer zu ertragen“. Jeder fände das schwer erträglich. Mauer und Stacheldraht hier, Mauer und Stacheldraht da; verbrecherische Besatzung und Freiheitsberaubung hier, verbrecherische Besatzung und Freiheitsberaubung da; Opfergruppe hier, Tätergruppe da – wem ginge da nicht der Deckel hoch.  

Bischof Hanke empfand genau das, oder er simulierte glaubhaft dieses Gefühl, denn er schimpfte: „Da geht einem ja der Deckel hoch.“ Der geht jedem hoch angesichts der himmelschreienden Gemeinheit, die jüdische Israelis mit Unterstützung der Zionisten in aller Welt jeden Tag aufs Neue den Palästinensern antun.  

Selbst der Zentralrat der Juden in Deutschland behauptet, er wisse, daß die Situation der Palästinenser nicht leicht sei.

Wer aber deren Lage mit dem Leiden der Juden in den Ghettos der Nazis gleichsetzt, der hat aus der Geschichte nichts gelernt. Diese Äußerung hat antisemitischen Charakter.

So der Zentralrat. Doch Hanke hat nicht gleichgesetzt. Keines der Pressezitate deutet darauf hin. Nur der Zentralrat behauptet es. Die – vom Zentralrat wahrheitswidrig behauptete – Gleichsetzung habe judäophoben Charakter.  

Der Zentralrat ist offenbar verstandlos, oder er simuliert Unverstand: Er kann einfache Sätze nicht lesen. Er ist womöglich auch gefühllos – er teilt keine menschliche Regung.

Er lebt offenbar in einem Ghetto.  

Eines seiner Mitglieder, der Psychologie-Professor Rolf Verleger, hat auf ein Türchen in der Mauer gewiesen. Der Zentralrat könnte es öffnen. Draußen ist bald Frühling.

T:I:S, 7. März 2007    

 

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