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 Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"

NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER


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Die Adoptivenkel von Göbels


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Prof. Dr. Mohssen Massarrat - Stellungnahme zu beleidigenden Äußerungen von Henryk M. Broder anlässlich der Podiumsdiskussion „Isolation oder Wandel durch Annäherung“ im Rahmen des Morgenlandfestivals am 30.09.2008 in der Lagerhalle, Osnabrück

 

 Broder hat bei seinem Auftritt am 30. September in der Lagerhalle nicht nur mich mit seiner unqualifizierten Äußerung beleidigt, er hat auch die FAZ-Journalistin Christiane Hoffmann und den im Iran lebenden Journalisten Martin Ebbing als naiv und blind und die „gesamten deutschen Intellektuellen“ als „mit einem Hang zum Totalitarismus“ und darüber hinaus auch den renommierten Islam- und Orientexperten Prof. Udo Steinbach als „Kollaborateur des Mullahregimes“ diffamiert. Alle sachlichen Argumente und Fakten der Podiumsteilnehmer über die Realität im Iran, die seinem offensichtlich unerschütterlichen Bild vom Iran entgegenstanden, prallten an Broders Schwarz-Weiß-Schema ab. Schließlich strickt er seit Jahren mit erheblichem Aufwand an einem Iran-Bild, dessen Regime totalitär, dem der Nazis vergleichbar und dessen Präsident, der das „Gesicht Irans“ repräsentiere, ein neuer Hitler sei.

 

Das Morgenland Festival in Osnabrück und die Aufführung des Osnabrücker Symphonieorchesters 2007 in Teheran sowie die breite internationale Berichterstattung darüber hatten am Broder-Phantom „Iran gleich Nazi Deutschland“ gerüttelt und war daher zur Zielscheibe seiner massiven Angriffe geworden. Ich halte den produktiven Kulturaustausch mit Iran für einen verdienstvollen und praktischen Weg, um einer gezielten Dämonisierung eines Landes, das teils durch die schädliche Politik seiner Regierung und teils von Außen in die Isolation getrieben worden ist, entgegenzuwirken. Mit dem historisch belasteten Vergleich sind Teile der deutschen und internationalen Medien und Personen wie Broder im Begriff, nicht nur den Hitlerfaschismus zu verharmlosen, sondern durch Dämonisierung auch den Boden für einen Krieg der USA und Israels gegen Iran psychologisch vorzubereiten. Alle Kriegsgegner sollen in die Ecke von Kollaborateuren gerückt werden. Kollaboration mit dem Feind ist ein Sprachklischee, das Broder gegen differenziert denkende Experten und Journalisten häufig vorbringt, stammt aus dem Klischeerepertoire der Nazis, mit denen diese den Krieg gegen die Nachbarn psychologisch vorbereitete. Gerade in Nazi-Deutschland war die Dämonisierung der Juden als Untermenschen der erste und entscheidende Schritt zum Holocaust. Diese besonders subtile Verunmenschlichung machte die Deutsche Bevölkerung immun gegen die Barbarei und Verbrechen an sechs Millionen Menschen. Diese Methode ist tatsächlich substanzieller Bestandteil des totalitären Denkens und gehörte daher aus den Diskursen in Demokratien verbannt. Der inhaltlichen Kritik an seiner unsäglichen Rolle in der deutschen Diskurslandschaft hat Broder nichts als Beleidigungen entgegen zu setzen. Er diffamierte schon früher auch andere, wie z. B. Evelyn Hecht Galinski (die Tochter des verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski), die Broder wegen ihrer sachlichen Kritik an Israels gegenwärtiger Politik gegenüber den Palästinensern u. a. als „hysterische geltungsbedürftige Hausfrau“ diffamierte. Wie Frau Hecht-Galinski werde auch ich die Äußerung Broders gegen mich juristisch überprüfen lassen, um diesem selbstgerechten Menschen, der offenbar mit Narrenfreiheit dabei ist, die Diskurskultur in Deutschland zu vergiften, auch mit juristischen Mitteln Einhalt zu gebieten. Es fragt sich nun, ob die Einladung an einen unbelehrbaren notorischen Gegner des Dialogs und des Kulturaustauschs dem Anliegen des Morgenlandfestivals gerecht geworden ist.

  

Osnabrück, den 02. Oktober 2008                                   Prof. Dr. Mohssen Massarrat

 

 

Verwechselt nicht immer Propaganda und Pöbelei mit Polemik - Die NOZ schreibt:  - Broders Polemik sorgt für Wellenschlag - Osnabrück. Hat die Diskussion zum Thema Iran, die während des Morgenland Festivals veranstaltet worden war, ein juristisches Nachspiel? Ein Schlagabtausch zwischen Henryk M. Broder und Prof. Mohssen Massarrat sorgt weiter für Spannungen. >>>

Neue OZ online: Propaganda oder nicht?

 

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