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"Hildegard von Bingen, Gott und ich"

FAZ 15.9. 08 - -Seite 34 -- Gekürzte Dankesrede von H.M. Broder

Ruth Asfour
                      

 

Sehr geehrte Damen und Herren der FAZ

 Nachträglich möchte ich mich noch bedanken für Ihre Veröffentlichung des Aufsatzes von Alfred Grosser im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung Broder/Hecht Galinski.

Die Worte des großen alten Herren waren in diesem Streit so wohltuend.

 Nach pflichtbewusster Journalisten Art nun die Dankesrede Herrn Broders für den Hildegard von Bingen Preis. Hildegard von Bingen ist für mich  mehr als eine esoterische und obendrein noch medizinisch sehr bewanderte Äbtissin des Mittelalters. Sie muß sehr  diplomatisch gewesen sein, sich mit der hohen Geistlichkeit bis zum Papst hinauf anzulegen, um zu tun was gut und richtig war und heute noch ist. Es wurde ein Preis ausgelobt, mit ihrem Namen dessen Träger H.M. Broder dieses Jahr ist. Ich bezweifele, dass sie ihre Kritiker mit Worten beschrieben hätte wie „Ekel Alfred“  für Alfred Grosser und dazu noch verächtliche Bemerkungen gemacht hätte über sein Alter.

Desgleichen glaube ich nicht, dass sie Prof. Bodemann bescheinigt hätte „sein Hirn sei flach wie eine Pizza“ (oder eben ein der heutigen Pizza ähnliches Gebäck aus dem Mittelalter).

Ich habe mich in ihre Schriften vertieft und sie war (ungleich Broder) sehr gottesfürchtig und hatte große Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung. Den Menschen gegenüber war sie mutig

und wies sie auf deren große Verantwortung hin. Ich glaube nicht, dass sie die Übel dieser Welt Gott angelastet hätte, sondern sie hätte gesagt: Wie könnt ihr das zulassen ? Warum steht ihr nicht dagegen auf, seid nicht gleichgültig, schaut nicht weg ! Auch nicht als die Synagogen brannten und Menschen verschwanden. Gott hat uns die Freiheit gegeben Gutes oder Böses zu tun. Wie können wir für alles Gott verantwortlich machen ?

Er hat nicht die armen Menschen in Gaza eingesperrt – Er quält keine Gefangenen und Er errichtet keine Straßenbarrieren, zerstört keine Häuser, tötet nicht „gezielt“, raubt kein Land und Wasser und betoniert keine Weinberge zu um darauf Straßen zu bauen nur für die einen und für die anderen ist es verboten darauf zu fahren.   Er hat schon vor Christus den Juden die hohe jüdische Ethik durch einen Rabbi Hillel mitteilen lassen: „Was dir nicht genehm ist, das tue auch deinem Nächsten nicht an !“

Diese Ethik ist bei fast allen Regierungen der Welt in Vergessenheit geraten und auch unsere Regierung schweigt dazu – wie unsere Kanzlerin in ihrer Knesset Rede. -

Natürlich muss man sich auch um die armen Bahai in Teheran kümmern. Aber bei diesem Teil der Dankesrede des Herrn Broder musste ich doch an eine Veranstaltung seiner Freunde von „honestly concerned“  in Siegen denken : Voller Israel-Fähnchen und voller Karikaturen von bösen „Mullahs“. Es wurde kräftig mit dem Säbel gerasselt aber nicht zur Verteidigung der armen Bahai – sondern weil Israel sich wieder einmal bedroht fühlt trotz seiner reichlichen Atombomben. Von Hildegards Diplomatie hält die israelische Regierung nichts – sie will Tatsachen schaffen wie z.B. im Libanon 2006.

Da Herr Broder so ein vehementer Verteidiger der Politik Israels ist, möchte ich noch erwähnen, dass diese Preisverleihung mit dem 15. Jahrestag der Oslo I Vereinbarungen zusammenfällt „Land für Frieden“ 22% für Palästina und 78 für Israel. Rabin und Arafat bekamen damals den Frieden-Nobelpreis dafür. Leider sind beide nicht eines natürlichen Todes gestorben. Nun denke ich im Sinne der Hildegard: „15 Jahre könnte schon Frieden sein zwischen Israel und Palästina – wie viel Menschen könnten noch leben !“ Doch der von beiden Völkern und sicher auch von Hildegard - würde sie heute leben – ersehnte Frieden ist heute weite entfernt denn je. Die völkerrechtswidrigen Siedlungen auf besetztem Gebiet wachsen nach jedem neuen „Friedensvertrag“  wie die vom internationalen Gerichtshof verurteilte Mauer, die nicht der Sicherheit sondern dem Land- und Wasserraub  dient, denn sie verläuft keinesfalls auf der vereinbarten Grenze.

So wächst die Frustration und der Hass, der sich manchmal in Selbstmordattentaten entlud, die Hildegard verurteilen würde und ich auch. Die viertstärkste Militärmacht der Erde, Israel, straft dann Schuldige und Unschuldige. Hildegard von Bingen wäre sehr traurig über das „Heilige Land“ – heilig für drei Religionen – genau wie das umstrittene Jerusalem.

Eine Frage zum Schluß, die vielleicht auch Hildegard heute interessieren würde, deren Spuren wir noch am Disibodenberg und in Kloster Eibingen verfolgen können: Gilt für das „Heilige Land“ auch der Denkmalschutz oder das „Weltkulturerbe“ auch für muslimische und christliche Kultur ?

 

Ruth Asfour



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